Mittwoch, 29. Januar 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:32 Uhr

Das war Mittwoch, der 29. Januar 2020

Das neuartige Coronavirus breitet sich weiter aus. Flugriesen Lufthansa und British Airways treffen Vorsichtsmaßnahmen und streichen alle China-Flüge.

Schon übermorgen verlässt Großbritannien die EU. Das Europaparlament hat heute den Brexit-Vertrag ratifiziert. In den verbleibenden zwei Tagen müssen nur noch die 27 bleibenden EU-Staaten dem Vertrag noch einmal zustimmen. Das gilt aber als Formsache.

Apple veröffentlicht iOS 13.3.1, was das Update alles bringt, lesen Sie hier.

Welche Olivenöle die Stiftung Warentest empfehlen kann, das erfahren Sie hier.

Und zum Schluss eine witzige Geschichte - Mann lässt Rolex schätzen und kippt um

Damit verabschiede ich mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht!

22:07 Uhr

Coronavirus: Weiterer Infektionsfall in Frankreich

In Frankreich hat sich die Zahl der Coronavirus-Patienten auf fünf erhöht. Bei der Tochter eines bereits mit dem Virus infizierten chinesischen Touristen sei die Krankheit ebenfalls nachgewiesen worden, sagte Gesundheitsministerin Agnès Buzyn.

  • Der Vater der infizierten Frau, ein 80-jähriger Chinese, sei auf die Intensivstation verlegt worden, sagte Buzyn weiter. Sein Zustand sei kritisch.
  • Bei den drei anderen bestätigten Patienten handelt es sich um einen 31-jährigen Chinesen und seine 30-jährige Frau sowie um einen 48-jährigen Franzosen.
  • Auch der Zustand des 31-Jährigen habe sich verschlechtert, sagte Buzyn. Er müsse künstlich beatmet werden und sei ebenfalls auf eine Intensivstation verlegt worden.
21:42 Uhr

Rakete aus Gazastreifen auf Israel abgefeuert

Aus dem Gazastreifen ist nach Angaben der israelischen Armee eine Rakete auf Israel abgefeuert worden. Es ist der erste Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen auf Israel seit der Vorstellung des Nahost-Plans durch US-Präsident Donald Trump am Dienstag.

  • Kurz zuvor hatte die israelische Armee angekündigt, ihre Truppenpräsenz im Westjordanland und an der Grenze zum Gazastreifen zu erhöhen.
  • Laut Trump soll der Plan eine "realistische Zwei-Staaten-Lösung" ermöglichen. Allerdings knüpfte der US-Präsident die Gründung eines eigenen palästinensischen Staates an zahlreiche Bedingungen, darunter die Entwaffnung der radikalislamischen Hamas im Gazastreifen. Zudem soll Jerusalem dem Plan zufolge "ungeteilte Hauptstadt" Israels sein.
  • Die Palästinenser lehnten den US-Vorschlag umgehend ab. Die Hamas betonte, sie werde "keinen Ersatz für Jerusalem als Hauptstadt des palästinensischen Staates akzeptieren und kündigte an, sich "in allen Formen" gegen den Plan "zur Wehr zu setzen".
21:08 Uhr

Mann bekommt Penisring nicht ab - Ärzte können auch nicht helfen

Ein 46-Jähriger eilt gestern Abend in die Notaufnahme des Dresdener Universitätsklinikums und wird enttäuscht - die Ärzte können ihm nicht helfen.

Das Problem: Dar Mann hat sich einen etwa zehn Zentimeter großen Edelstahlring über Penis und Hoden gestülpt und konnte ihn nicht mehr entfernen.  

Gut, dass die Feuerwehr der sächsischen Hauptstadt auf solch einen kuriosen Einsatzfall vorbereitet ist! Bei einer Fortbildung vor ein paar Jahren wurde das Szenario trainiert.

Und jetzt konnten die Feuerwehrleute ihre Professionalität beweisen. Sechs Männer und Frauen von der Feuer- und Rettungswache Alberstadt entfernten den Penisring mit Hilfe eines Multifunktionswerkzeugs und unter ständiger Kühlung. Der Mann überstand den Einsatz unverletzt.

20:25 Uhr

Judith Rakers schmeißt aus Protest hin

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Judith Rakers bleibt diesmal draußen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Nach einer umstrittenen Ehrung des Dresdner Semperopernballs für Ägyptens Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi wird Judith Rakers das Event nicht wie geplant moderieren.

  • "Als Semperopernball respektieren wir den Wunsch von Judith Rakers. Wir haben in ihrer Rolle als Tagesschau-Sprecherin volles Verständnis dafür", teilte das Ball-Presseteam mit.
  • Rakers hatte zuvor getwittert: "Ich habe den Ballverein bereits am Montag um Auflösung des Moderations-Vertrages gebeten und warte noch immer auf Zustimmung."
  • Schlagersänger Roland Kaiser dagegen wird den Ball am 7. Februar wie geplant moderieren.
  • Der Opernballverein hatte Al-Sisi am Sonntag einen seiner St.-Georgs-Orden überreicht - in der Kategorie Politik und Kultur. Der frühere General und Armeechef war 2013 nach einem Militärputsch an die Macht gekommen und 2014 als Präsident vereidigt worden. Seitdem geht er hart gegen Oppositionelle und Kritiker vor, Meinungs- und Versammlungsfreiheit sind stark eingeschränkt.
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19:54 Uhr

Weißes Haus zensiert Bolton-Buch

John Bolton, ehemaliger Nationaler Sicherheitsberater des US-Präsidenten Donald Trump, hat ein Buch geschrieben. "The Room Where It Happened" (etwa: Der Raum, in dem es geschah), soll im März erscheinen. Das Buch enthält laut einem Bericht der "New York Times" belastende Enthüllungen über Trump in der Ukraine-Affäre. In einem standardmäßigen Prozedere schickte Bolton eine Rohfassung an das Weiße Haus, um prüfen zu lassen, ob dort geheime Informationen enthalten sind.

Und jetzt kommt das - wenig überraschende - Ergebnis der Prüfung: Das Weiße Haus untersagt die Veröffentlichung von Teilen des Buches. Das Manuskript enthalte große Mengen von Verschlusssachen, von denen einige als "streng geheim" eingestuft worden seien, schrieb der Nationale Sicherheitsrat in einem Brief an Boltons Anwalt.

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19:23 Uhr

Baukran stürzt um und verletzt vier Arbeiter

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(Foto: picture alliance/dpa)

Auf einer Baustelle in Erkrath bei Düsseldorf ist ein Baukran umgestürzt. Dabei wurden vier Arbeiter verletzt, zwei davon schwer.

Der mobile Baukran mit Rädern und Stützen kippte am Vormittag beim Transport von Baumaterial um, erklärte ein Polizeisprecher. Der Kran stürzte dabei laut auf den Dachstuhl eines Rohbaus.

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(Foto: picture alliance/dpa)

 

18:41 Uhr
Breaking News

EU-Parlament billigt Brexit-Vertrag

Das Europaparlament hat den Brexit-Vertrag ratifiziert. Die EU-Abgeordneten stimmten in Brüssel mit großer Mehrheit dafür. Damit ist der Weg geebnet für einen geregelten Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union am späten Freitagabend.

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18:36 Uhr

"Heute"-Moderatorin Petra Gerster hört auf

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Petra Gersters Vertrag beim ZDF läuft bald aus.

(Foto: picture alliance/dpa)

TV-Moderatorin Petra Gerster wird im November bei der ZDF-Nachrichtensendung "Heute" aufhören. Dann laufe ihr Vertrag aus, bis dahin werde sie noch auf Sendung sein, sagte ein Sprecher des ZDF in Mainz.

Neben Gerster werden die "Heute"-Sendungen um 19.00 Uhr von Christian Sievers und Barbara Hahlweg moderiert.

Die in Worms geborene Gerster arbeitet seit 1989 für das ZDF, viele Jahre lang war sie Redakteurin und Moderatorin beim Frauenjournal "ML Mona Lisa", seit 1998 führt sie durch die "heute"-Nachrichten.

18:15 Uhr

IAA verlässt Frankfurt

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Wo die IAA nächstes Jahr stattfindet, wird in den kommenden Wochen entschieden.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Internationale Automobil-Ausstellung ist eine der größten und bedeutendsten Automobilfachmessen der Welt. Nach fast 70 Jahren in Frankfurt verlässt sie nun die Main-Metropole.

Die IAA könnte zur nächsten Ausgabe 2021 nach Berlin, Hamburg oder München umziehen. Der Vorstand des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) entschied, mit diesen drei Bewerbern weitere Gespräche zu führen und konkrete Vertragsverhandlungen aufzunehmen. Die Entscheidung für eine der Städte soll in den nächsten Wochen fallen. Damit ist der Abschied vom langjährigen Standort Frankfurt beschlossene Sache.

17:39 Uhr

Starnberg-Mörder hat wohl weitere Tat auf dem Gewissen

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Diesen Koffer entdeckten die Ermittler in der Wohnung des 19-Jährigen.

(Foto: Kripo Fürstenbruck)

Der 19 Jahre alte Mann, der einen Freund und dessen Eltern im oberbayerischen Starnberg ermordet haben soll, wird auch für einen Raubüberfall auf einen Supermarkt verantwortlich gemacht.

  • "Wir können einen dringenden Tatverdacht begründen, dass er auch ein Räuber ist", sagte ein Polizeisprecher in Ingolstadt.
  • In der Wohnung des Mannes in Olching, wo nach dem Mord in Starnberg ein riesiges Waffenarsenal gefunden worden war, befand sich auch ein Reisekoffer. Dieser beinhaltete just die Kleidungsstücke, die der Mann getragen hatte, der am 22. Januar in Emmering bei Fürstenfeldbruck einen Supermarkt mithilfe einer Schusswaffe überfallen und dort 2500 Euro erbeutet hatte. Auch die Waffe war in dem Koffer, teilte die Polizei weiter mit.
  • Ein Foto auf dem Mobiltelefon des Mannes zeige den maskierten Räuber in der Kleidung.

17:07 Uhr

Ermittler: Krankenschwester wollte fünf Babys töten

In einem Ulmer Krankenhaus soll eine Krankenschwester fünf Frühchen durch Verabreichung von Morphium in Lebensgefahr gebracht haben.

  • Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, wurde die Frau nach Hinweisen der Klinik auf verdächtige Rückstände im Urin der Kinder als mutmaßliche Verursacherin ermittelt.
  • Sie wurde festgenommen und soll noch heute einem Haftrichter vorgeführt werden. Die Ermittler werfen ihr versuchten Totschlag sowie gefährliche Körperverletzung vor.
  • Demnach hatten die in einem Zimmer untergebrachten Frühchen vor fünf Wochen zeitgleich an lebensbedrohlichen Atemproblemen gelitten, wurden aber durch den sofortigen Einsatz des Personals gerettet.
17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:33 Uhr

Verliert die Formel 1 das Team Mercedes?

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Mit Lewis Hamilton stellt Mercedes derzeit den Serien-Weltmeister.

(Foto: REUTERS)

Das wäre ein heftiger Einschnitt: Offenbar denkt Mercedes darüber nach, sich aus der Formel 1 zurückzuziehen. Das berichten die Portale "Racefans" und "Autocar". Demzufolge trifft sich die Führungsspitze von Daimler am 12. Februar, um darüber zu beratschlagen.

  • Der Teilnahmevertrag von Mercedes läuft noch bis zum 31. Dezember dieses Jahres - und wurde bislang nicht verlängert.
  • Den Berichten zufolge steht der Autobauer in der Kritik: Einerseits kündigte er die Entlassung Tausender Mitarbeiter an, andererseits werden Millionen Euro für das Formel-1-Team verprasst.
  • Allerdings würde sich Mercedes nicht komplett zurückziehen, sondern nur kein eigenes Team mehr an den Start bringen. Motoren für andere Teams sollen weiterhin zur Verfügung gestellt werden. Die Verträge mit McLaren und Williams haben längere Laufzeiten.

Mehr Sportmeldungen lesen Sie im Sport-Tag

16:22 Uhr
Breaking News

Lufthansa streicht alle Flüge von und nach China

Die Lufthansa streicht ihre Flüge von und nach China. Europas größte Fluggesellschaft mit ihren Töchtern folgt damit angesichts des neuartigen Coronavirus ihrem Konkurrenten British Airways und anderen Fluggesellschaften, teilte das Unternehmen mit.

Mehr dazu lesen Sie hier.
16:17 Uhr

Diese Flocken können zu Sehstörungen führen

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Vorsicht vor diesen Sojaflocken.

(Foto: Lebensmittelwarnung.de)

Die Drogeriemarktkette Rossmann ruft Sojaflocken wegen möglicher Verunreinigungen zurück.

  • Betroffen ist das Produkt "Enerbio Soja Flocken" mit der EAN 4305615663890 und den Mindesthaltbarkeitsdaten 12.06.20, 30.07.20 und 07.10.20.
  • Die Sojaflocken könnten mit sogenannten Tropanalkaloiden verunreinigt sein, die zum Beispiel zu Sehstörungen, erweiterten Pupillen, Mundtrockenheit oder Müdigkeit führen können, teilt das Unternehmen mit.
  • Tropanalkaloide sind natürliche Inhaltsstoffe, die auch in Bilsenkraut, Stechapfel und Tollkirsche vorhanden sind.
  • Kunden können die Flocken in der Filiale zurückgeben. Der Kaufpreis wird erstattet.
15:50 Uhr

Hätte Trump auf Bolton gehört, "wären wir im Sechsten Weltkrieg"

Donald Trumps früherer Sicherheitsberater John Bolton schreibt in seinem unveröffentlichten Buch, dass der US-Präsident ihm im August gesagt haben soll, er wolle die Militärhilfe für die Ukraine so lange zurückhalten, bis Kiew Ermittlungen gegen seinen politischen Rivalen Joe Biden einleite. Die neuen Vorwürfe bringen Trump in Erklärungsnot. Das gefällt ihm anscheinend gar nicht, deswegen teilt er jetzt gegen Bolton aus:

  • "Wenn ich auf ihn gehört hätte, wären wir jetzt im Sechsten Weltkrieg", schreibt Trump auf Twitter. Daher habe er Bolton feuern müssen.
  • Trump nannte Bolton nicht namentlich, aus seinen Tweets wurde aber unverkennbar deutlich, wer gemeint war. Trump schrieb von einem "Typen, der nicht als Botschafter bei der UN bestätigt werden konnte, seitdem für nichts bestätigt werden konnte". Bolton habe ihn um einen Posten "angebettelt", bei dem eine Bestätigung durch den Senat nicht notwendig ist. Er - Trump - habe ihm den Job gegeben, "obwohl viele gesagt haben, 'tun Sie das nicht, Sir'".
  • Trump schrieb weiter, dass Bolton nach seiner Entlassung "sofort ein gemeines und unwahres Buch" geschrieben habe. "Alles geheime nationale Sicherheit. Wer würde so etwas tun?"
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15:21 Uhr

Ikea schließt Filialen in China

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Rund die Hälfte aller Ikea-Märkte in China werden vorübergehend geschlossen.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Shopping-Therapie ist kein wirklich gutes Mittel gegen Coronavirus. Dennoch werden wohl viele Chinesen in den nächsten Tagen (oder sogar Wochen) leckerere Köttbullar und Hot-Dogs sehr vermissen.  

Denn der schwedische Möbelkonzern Ikea hat vorübergehend rund die Hälfte seiner Warenhäuser in China geschlossen.

  • Diesen Entschluss habe das Unternehmen nach reichlichen Überlegungen zu der Situation gefasst, teilte der Ikea-Mutterkonzern Ingka mit. Die Gesundheit und Sicherheit von Kunden und Mitarbeitern habe für Ikea immer oberste Priorität.
  • Die Ingka-Gruppe betreibt 30 Ikea-Möbelhäuser in China, in denen knapp 14.000 Mitarbeiter angestellt sind.
  • Der Ikea in Wuhan ist bereits seit knapp einer Woche geschlossen.
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14:38 Uhr

Virus-Verdacht in Lufthansa-Flieger - Crew kehrt zurück

Die britische Fluggesellschaft British Airways hat alle Flüge nach China ausgesetzt, doch es gibt noch genug andere Airlines, die Europa mit dem Land verbinden. An Bord einer Lufthansa-Maschine hat es einen Corona-Verdachtsfall gegeben. An dem heute Morgen in Nanjing gelandeten Flug LH780 aus Frankfurt hatte auch ein Mann teilgenommen, der von den chinesischen Behörden als Risikofall eingestuft wurde, bestätigte das Unternehmen.

  • Der Chinese soll gehustet haben und zwei Wochen zuvor in Wuhan gewesen sein. Ob er tatsächlich infiziert ist, blieb zunächst unklar.
  • Die Passagiere, die jeweils drei Reihen vor und hinter dem Mann saßen, seien von den chinesischen Behörden ebenso untersucht worden wie die Crew des Airbus A 340, sagte der Lufthansa-Sprecher.
  • Flugbegleiter und Piloten seien dann umgehend in die nächste Maschine nach Frankfurt umgestiegen.
14:30 Uhr

Schichtwechsel

Volker Petersen verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend. Ab sofort und bis zum späten Abend begleite ich Sie durch den "Tag". Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou. Los geht's!

13:52 Uhr

Junge AfDler nennen sich "Höckejugend"

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Höcke.

(Foto: picture alliance/dpa)

Wenn Thüringens AfD-Chef Björn Höcke spricht, fühlen sich nicht wenige an den Sound der 30er-Jahre erinnert - auch inhaltlich. Wegen des Mannes, den man laut Gerichtsbeschluss einen "Faschisten" nennen darf, sind schon mehrere Parteimitglieder ausgetreten. Was nun in Sachsen-Anhalt passiert ist, dürfte die Vorwürfe, Höcke und seine Anhänger seien verkappte Neonazis nicht zerstreuen: Nach einem Treffen von Mitgliedern der Nachwuchsorganisation Junge Alternative mit ebenjenem Höcke schreiben sie bei Facebook unter ein Foto mit diesem, sie seien die "Höckejugend".

Die Leitung der Jungen Alternative schritt ein, sorgte dafür, dass der Ausdruck verschwand. Der Bundesvorsitzende Tomasz Froelich sprach von einer "ironischen Überspitzung". Die sei aber riskant, da sie nicht von allen verstanden werde. Der Begriff "Höckejugend" war in den vergangenen Jahren gelegentlich in Äußerungen von AfD-Gegnern in sozialen Netzwerken verwendet worden, kommt also nicht aus dem Nichts. Dass sich die JAler so bezeichneten und damit selbst eine Nähe zur "Hitlerjugend" herstellten, scheint für die AfD an sich kein Problem gewesen zu sein.

13:39 Uhr

Altmaier: Deutsche Wirtschaft kommt zurück

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Altmaier.

(Foto: REUTERS)

Eigentlich schwächt sich die deutsche Konjunktur ab, doch Wirtschaftsminister Altmaier zufolge sind die Aussichten so schlecht nicht. "Die Wirtschaft wird sich in diesem Jahr besser entwickeln, als noch im letzten Jahr erwartet", sagte er. 

Er äußerte sich bei der Vorstellung des Jahreswirtschaftsberichts. Darin ...

... rechnet die Regierung für 2020 mit einem Plus des Bruttoinlandsprodukts von 1,1 Prozent, nach 0,6 Prozent im vergangenen Jahr. 

... heißt es: "Die deutsche Wirtschaft überwindet allmählich ihre Schwächephase." Die konjunkturelle Dynamik bleibe zwar zum Jahresauftakt noch verhalten. Im weiteren Verlauf dürfte die Wirtschaft aber wieder leicht an Fahrt aufnehmen. Dies liege auch daran, dass sich die Weltwirtschaft ein wenig belebe.´

13:24 Uhr

Bundesregierung: Huawei kooperiert mit Geheimdienst

Den Verdacht gibt es schon lange, jetzt liegen der Bundesregierung offenbar Beweise vor: Demnach kooperiert der chinesische Telekommunikationskonzern Huawei mit den Geheimdiensten Pekings. Das berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf interne Papiere des Auswärtigen Amtes. Darin sei von einer "Smoking Gun" die Rede, also etwa einer "rauchenden Pistole" - so umschreibt man im Englischen unwiderlegbare Beweise. Das ist brisant, weil Huawei im Rennen um einen wichtigen Auftrag aus Deutschland ist: Den Ausbau der 5G-Netze. Wenn die dann gleich geheime Daten nach China funken, ist das nicht im Sinne des Erfinders. Daher stellt sich nun die Frage, ob Huawei den Auftrag nicht bekommt - bislang war Merkel dagegen, die Chinesen auszuschließen.

Nachtrag: Huawei weist die Beschuldigung zurück.

Mehr dazu lesen Sie hier.
12:55 Uhr

Saudische Prinzessin um Millionen betrogen

Die indonesische Polizei hat einen Verdächtigen festgenommen, der eine saudische Prinzessin bei einem Immobilienschwindel um Millionen Dollar betrogen haben soll.

  • Prinzessin Lolowa al-Feisal habe den Fall vergangenes Jahr angezeigt, sagte der Polizeichef. Es ging demnach um den Bau eines Resorts auf der indonesischen Ferieninsel Bali. 
  • Die Prinzessin habe 500 Milliarden indonesische Rupiah (33 Millionen Euro) an zwei Leute gezahlt, um dort Land zu kaufen und zwei Villen zu bauen. Das Land war aber nur 2,5 Millionen Euro wert. Lolowa al-Feisal ist die Tochter des 1975 verstorbenen saudischen Königs Feisal.
12:39 Uhr

Neuer GroKo-Streit? SPD will Soli schon früher abschaffen

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Carsten Schneider.

(Foto: ntv)

Die weitgehende Abschaffung des Solidaritätszuschlags ist eines der großen Projekte der Großen Koalition - 2021 soll es so weit sein. Doch nun rüttelt die SPD daran: SPD-Haushaltspolitiker Carsten Schneider sagte heute in Berlin, die Abschaffung solle schon Mitte des Jahres kommen. Unterstützung habe er von Fraktionschef Rolf Mützenich. Damit könnte die GroKo ihren nächsten Streit haben.

12:17 Uhr

Brexit bringt Frankfurt 30 neue Banken und 3500 Jobs

Blick von einem Wanderweg am Feldberg auf die Bankenskyline von Frankfurt am Main im Morgendunst.jpg

Die Banken-Skyline im Morgendunst.

(Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild)

In der Londoner Finanzwelt hatte der Brexit nie übermäßig viele Anhänger - denn die Börsenhaie profitierten vom EU-Binnenmarkt. In genau dem wollen viele Branchengrößen bleiben, daher wurden Standbeine auf den Kontinent verlegt - und davon profitiert Frankfurt. Einer Studie der Landesbank Hessen-Thüringen zufolge haben sich 30 Banken für den Standort am Main entschieden, dadurch könnten bis zum kommenden Jahr 3500 neue Jobs entstehen.

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12:05 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:44 Uhr

Deutsche stecken unerwartet viel in Lebensversicherungen

Bei Lebensversicherungen ist nicht mehr viel zu holen, hieß es lange - und viel hat sich daran nicht geändert. Die Zinsen sind weiter niedrig. Umso überraschender, dass die Deutschen nun ausgerechnet bei dieser Anlageform zugelangt haben. Um 11,3 Prozent stiegen die Beiträge auf 102 Milliarden Euro. Dazu trugen auch deutlich gewachsene Einmalbeiträge bei - etwa wenn Kunden ihr Weihnachtsgeld oder einen Bonus in der Lebensversicherung zusätzlich fürs Alter zurücklegen. Wolfgang Weiler, Präsident des Versichererverbandes GDV sprach von einem "Vertrauensbeweis". Lebensversicherungen böten zwar niedrige, dafür aber sichere Zinsen.

11:26 Uhr

München, Toplage, 360 Euro pro Quadratmeter

Am ersten Adventwochenende sind zahlreiche Menschen in der Kaufingerstraße in München unterwegs. F. Foto: Lino Mirgeler/dpa

Absolute Toplage: Die Kaufingerstraße in München.

(Foto: Lino Mirgeler/dpa)

Die höchsten Mieten für Ladenlokale werden in München fällig, wie nun eine Erhebung der Immobilienfirma Jones Lang LaSalle zeigt.

  • In der Kaufingerstraße und am Marienplatz mussten Einzelhändler im zweiten Halbjahr bei Neuvermietungen bis zu 360 Euro pro Quadratmeter zahlen.
  • Auf Platz zwei lag die Berliner Tauentzienstraße (330 Euro/Quadratmeter Spitzenmiete), gefolgt von der Zeil in Frankfurt (310), der Düsseldorfer Königsallee (290) und der Spitalerstraße in Hamburg (280).
11:09 Uhr

Da sind die Berliner Panda-Babys

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Die beiden durften heute erstmals das Gehege erkunden.

(Foto: dpa)

Sie kamen im vergangenen Jahr auf die Welt, ab morgen können Besucher sie bestaunen: Meng Xiang und Meng Yuan oder wie man in Berlin sagt: Pit und Paule. Die beiden Panda-Bärenjungen wurden heute im Zoo der Hauptstadt vor der Presse gezeigt. Es wird großer Andrang erwartet.

 

10:51 Uhr

Philipp Amthor stellt sich Dolly-Parton-Challenge

*Datenschutz

Manche finden ja, dass Politiker mitten im Leben stehen sollten - zumindest mitten im Internet-Leben steht ganz offenbar Philipp Amthor, CDU-Bundestagsabgeordneter aus Mecklenburg-Vorpommern. Der 27-Jährige hat sich bei Instagram der Dolly-Parton-Me-Me-Challenge, die natürlich in Wahrheit #dollypartonmemechallenge heißt, gestellt.

*Datenschutz

Der was? Danke, dass Sie fragen, ich kannte es auch nicht. Höre gerade, dass wir bei ntv.de schon am Wochenende einen Artikel dazu hatten. Dabei geht es darum, dass man seine Profilbilder von Facebook, Instagram, Linkedin und Tinder zusammenstellt und zeigt. Genau das hat die Country-Legende Dolly Parton vor einer Woche getan. Jetzt machen es viele andere nach. Auch Philipp Amthor.

Nachtrag: Es geht offenbar nur darum, mögliche für das jeweilige Netzwerk typische Bilder zusammenzustellen, wie mich ein Leser aufklärte. Sein Foto bedeutet also nicht zwingend, dass Amthor bei Tinder ist.

10:32 Uhr

"Mörtel" Lugner kommt mit Ski-Star zum Opernball

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Lindsey Vonn beendete ihre Karriere vor einem Jahr.

(Foto: REUTERS)

Der österreichische Unternehmer Richard "Mörtel" Lugner kommt in Begleitung der ehemaligen Weltklasse-Skirennläuferin Lindsey Vonn zum diesjährigen Opernball in Wien. Er habe die 35-jährige US-Amerikanerin deshalb ausgesucht, "weil sie hervorragend Deutsch spricht", sagte Lugner. Der Ball findet am 20. Februar statt.  Vonn hat mehrfach den Gesamt-Weltcup gewonnen und vor einem Jahr ihre Karriere beendet. Sie ist die erste Topsportlerin, die Lugner zum Opernball begleitet.  

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10:12 Uhr

Fortuna entlässt Friedhelm Funkel

Friedhelm Funkel und Fortuna Düsseldorf gehen getrennte Wege - der Tabellen-Letzte der Fußball-Bundesliga entlässt seinen Trainer. Nachfolger wird Uwe Rösler. Am Sonntag war der Traditionsklub durch das 0:3 bei Bayer Leverkusen erstmals in dieser Saison an das Tabellenende gestürzt. Funkel hatte die Düsseldorfer Mannschaft 2016 in der 2. Bundesliga übernommen und sie 2018 zurück ins Oberhaus geführt. Der 66-Jährige hatte in der Vergangenheit mehrfach betont, dass die Fortuna die letzte Trainerstation seiner Karriere sei. Sein Vertrag in Düsseldorf war für den Fall des erneuten Klassenerhalts erst vor Weihnachten um ein Jahr verlängert worden.

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10:01 Uhr

Höhepunkt der Lungenkrankheit erst im Februar

Noch sind die Folgen der durch ein Coronavirus verursachten Lungenkrankheit einigermaßen überschaubar - doch das könnte sich ändern. Der Höhepunkt der Krankheit ist jedenfalls erst in sieben bis zehn Tagen zu erwarten, sagte Zhong Nanshan, der Chef des chinesischen Expertenteams, das den Kampf gegen das Virus koordiniert.

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09:36 Uhr

Giffey soll Berliner SPD-Chefin werden - und dann Regierende?

Franziska Giffey (SPD), Bundesfamilienministerin. Foto: Christoph Soeder/dpa/Archivbild

Franziska Giffey (SPD), Bundesfamilienministerin.

(Foto: Christoph Soeder/dpa/Archivbild)

Die Berliner SPD könnte demnächst von einer Frau geführt werden: Mehrere Medien berichten, Familienministerin Franziska Giffey könnte neue Chefin der Partei werden. Damit würde sie auf Michael Müller folgen, den Regierenden Bürgermeister der Hauptstadt. Die Wahl zum Vorsitz soll im Mai auf dem Landesparteitag erfolgen. Wenn es so kommt, wäre das ein klares Signal dafür, dass Giffey auch 2021 als Spitzenkandidatin für das höchste Berliner Amt kandidiert.

Update 10:02 Uhr: Mittlerweile hat die SPD bestätigt, dass Müller nicht noch einmal für den Parteivorsitz kandidieren wird. Ob Giffey ihm nachfolgen will, ist dagegen noch nicht offiziell gesagt worden.

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09:14 Uhr

Mann lässt alte Rolex schätzen - Wert haut ihn um

*Datenschutz

Im deutschen Fernsehen gibt es ja die Sendung "Bares für Rares" (ZDF), wo man alte Schätzchen schätzen lassen und gleich an Händler verkaufen kann - das Vorbild kommt (wie fast immer im deutschen Fernsehen) aus den USA: Dort läuft seit Jahrzehnten die Sendung "Antiques Road Show". Und dort hat es nun einen spektakulären Fall gegeben. Ein Mann ließ dort seine Armband-Uhr von Rolex schätzen und wurde vom Ergebnis umgehauen - er fiel tatsächlich zu Boden. Er hatte sie 1974 für 345,97 Dollar gekauft, wie CNN online berichtet.

Die Experten teilten ihm mit, das Modell des Typs Rolex Oyster Cosmograph Reference No. 6263 gehe bei Auktionen für um die 400.000 Dollar weg - und da seine Uhr in so gutem Zustand sei, könnte sie sogar zwischen 500.000 und 700.000 Dollar wert sein. Der Veteran der US-Air-Force hatte die Uhr gekauft, weil es geheißen hatte, sie eigne sich gut zum Tauchen. Da sie ihn fast ein Monatsgehalt gekostet habe, sei sie ihm aber zu schade gewesen, sie mit ins Salzwasser zu nehmen. Getragen hat er sie daher nie.

09:03 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:52 Uhr

Spahn zum Coronavirus: Müssen wachsam sein

*Datenschutz

 

08:33 Uhr

50 verletzte US-Soldaten nach Iran-Angriff Anfang Januar

Gerade bestimmt das Coronavirus die Schlagzeilen, doch die Älteren erinnern sich: Anfang des Monats hatten wir noch (zu Recht) Angst vor einem neuen Krieg im Nahen Osten, nachdem die USA den iranischen General Soleimani getötet hatten. Der Iran revanchierte sich mit einem Raketenangriff auf eine Basis im Irak - anders als zunächst von US-Präsident Trump behauptet, gab es dabei aber sehr wohl Verletzte. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums sagte, nun sei bei 16 weiteren US-Soldaten ein Schädel-Hirn-Trauma festgestellt worden. Insgesamt steigt die Zahl der Geschädigten auf 50, die allermeisten US-Soldaten befanden sich in Bunkern, als die Raketen einschlugen.

08:15 Uhr
Breaking News

British Airways stoppt Flüge nach China

British Airways geht in Sachen Coronavirus auf Nummer sicher: Die Fluggesellschaft sagt sämtliche Flüge nach China ab, wie am frühen Morgen mitgeteilt wurde.

Mehr dazu lesen Sie hier.
08:04 Uhr

Kauflaune der Verbraucher steigt

Sind Sie in Kauflaune? Laut neuen Zahlen der GfK dürfte es vielen Menschen in Deutschland so gehen. Die "Anschaffungsneigung", wie es heißt, sei auf ein Zwölfmonatshoch gestiegen. Der entsprechende Indikator lag demnach bei 55,5 Punkten - das waren 3,3 Punkte mehr als im Dezember und der höchste Wert seit Januar 2019.

07:40 Uhr

Für Trump gefährliche Zeugen noch nicht ausgeschlossen

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Trump will Zeugenaussagen verhindern - das würde den Prozess abkürzen und weniger Aufsehen erregen.

(Foto: REUTERS)

Beim Impeachment-Prozess in Washington geht es gerade vor allem um die Frage, ob Zeugen zugelassen werden - die Demokraten versprechen sich davon viel, zumal gerade der ehemalige Sicherheitsberater Donald Trumps, John Bolton, ihren zentralen Vorwurf bestätigt hat: dass der US-Präsident Militärhilfe zurückhalten wollte, damit die Ukraine Ermittlungen gegen seinen möglichen Rivalen Joe Biden einleitet. Und genau dieser Bolton wäre zu einer Aussage bereit.

Über die Frage, ob Zeugen zugelassen werden, entscheidet der Senat. Dort haben die Republikaner zwar die Mehrheit, aber die Senatoren sind kein "Stimmvieh" - sie entscheiden stark nach eigenem Gutdünken. Da eine Handvoll von ihnen Trump kritisch gegenübersteht, darunter Ex-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney, ist die Mehrheit gegen Zeugenbefragungen noch nicht absehbar - das soll der Fraktionsvorsitzende der Republikaner, Mitch McConnel, nun hinter verschlossenen Türen gesagt haben. Es bleibt spannend.

Mehr dazu lesen Sie hier.
07:19 Uhr

Barbie bekommt Hautkrankheit, Ken echte Haare

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Barbie hat viele neue Gesichter bekommen.

(Foto: dpa)

Barbie ist nicht nur ein Umsatzbringer für den Mattel-Konzern, sondern auch eine Art Kulturgut - ähnlich wie bei den Frauenfiguren in James-Bond-Filmen kann man über die Jahrzehnte eine Entwicklung sehen: vom oberflächlichen Schönchen zur selbstbewussten Frau. Zumindest hat Barbie über die Jahre alle möglichen Berufe ergriffen, wurde etwa Ärztin oder Astronautin. Andererseits blieb die Message, dass lange blonde Mähnen und ultra-unrealistische Körperproportionen angesagt sind, erhalten. So wie auch Bond-Girls bis heute am Ende stets vom Film-Geheimagenten "gerettet" werden müssen.

Wie dem auch sei, nun gehen die Macher wieder einmal mit der Zeit: Barbie wird "divers", wie man heute sagt. Das heißt, sie kommt in vielen verschiedenen Ausführungen daher, so wie Frauen im echten Leben: Eine Puppe hat keine Haare, eine andere eine Beinprothese, eine dritte die Hautkrankheit Vitiligo, so wie das Model Winnie Harlow - und möglicherweise auch Michael Jackson. Auch bei Ken tut sich etwas: Es gibt ihn nun mit langen Haaren. So, damit ist aber auch genug zum Thema gesagt.

Mehr dazu lesen Sie hier.
06:55 Uhr

Franziskus' Privatsekretär macht Schlagzeilen

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Papst Franziskus und sein neuer Privatsekretär.

(Foto: dpa)

Er ist 40 Jahre alt und zieht das Durchschnittsalter im Vatikan nach unten: Gonzalo Aemilius, der neue Privatsekretär von Papst Franziskus. In Italien heißt es, er sei "der neue Georg", da er der Nachfolger von Georg Gänswein ist, den Papst Benedikt berufen hatte.

Der wiederum galt als "George Clooney des Vatikans", weswegen nun in einem Medienbericht auch Aemilius' gutes Aussehen thematisiert wird. Doch das ist Ansichtssache - interessanter ist, dass der Mann aus Uruguay ein einfacher Priester war und nicht mit dem Glauben aufwuchs.

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Benedikts Privatsekretär Georg Gänswein.

(Foto: picture alliance/dpa)

Er hatte eine jüdische Großmutter und nicht-religiöse Eltern, ließ sich dann aber als Schüler taufen, wie es in einem Bericht der italienischen "Huffington Post" heißt. Bekannt wurde der junge Priester erstmals bei der Messe, wenige Tage nachdem Bergoglio im März 2013 zum Papst gewählt wurde.

Damals stand Aemilius vor dem Vatikan und rief dem neuen Papst aus der Menge zu, als der massenhaft Gläubige grüßte. Franziskus holte ihn dabei zu sich, nahm ihn zur Messe mit und rief alle dazu auf, für die Straßenkinder zu beten. Das Foto, wie sich Aemilius und Franziskus an der Hand halten, ging schon damals um die Welt. Sieben Jahre später sitzt der Priester ganz oben im Vatikan.

06:29 Uhr

Big Ben läutet zum Brexit nur vom Band

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Uhrenturm mit Big Ben, der größten Glocke darin.

(Foto: picture alliance / Dominic Dudle)

Es ist so weit: Der Brexit steht unmittelbar bevor. Dieser Freitag, der 31. Januar, ist Großbritanniens letzter Tag in der EU. Die Brexit-Fans um Ober-Aktivist Nigel Farage planen eine Party in London. Nun wurde bekannt, dass dann zwar die Glocke namens Big Ben zu hören sein, aber der Ton definitiv vom Band kommen wird. Der Grund: Das Geläut ist gerade in Reparatur und kann daher nicht erklingen. Die Regierung will sich übrigens nicht an der großen Feier beteiligen. Man will die zahlreichen Brexit-Gegner im Land nicht unnötig verärgern.

06:24 Uhr

Vorsicht vor Schnee- und Graupelschauern

Der Tag beginnt im Flachland oft mit Frühwerten zwischen 1 und 5 Grad und stellenweise kann es glatt sein. Deutlich verbreiteter müssen Sie hingegen im Bergland mit glatten Straßen rechnen. Denn hier geht es einerseits mit Werten um der Gefrierpunkt los. Andererseits gibt es weitere Schneeschauer. Im ganzen Land bilden sich bei wechselnder bis starker Bewölkung heute nämlich neue Regen-, Schnee- und Graupelschauer. Die Schneefallgrenze liegt zunächst meist bei 300 Metern und steigt im Verlauf auf 400 bis 600 Meter an.

ntv-Meteorologe Björn Alexander

ntv-Meteorologe Björn Alexander.

I n den Mittelgebirgen ist und bleibt es damit winterlich. Im Norden und Osten sind auch kurze Graupelgewitter dabei. Seltener sind die Schauer über der Mitte und in Thüringen und Sachsen bekommen Sie auch einige freundliche Abschnitte. Die Temperaturen steigen auf 0 bis 2 Grad in den Mittelgebirgen und bis 7 Grad am Oberrhein sowie in Nordfriesland. Es weht mäßiger bis frischer, auf den Bergen in Böen starker bis stürmischer Westwind. Im höheren Bergland drohen somit nach wie vor Schneeglätte und Schneeverwehungen.

Die weiteren Aussichten zeigen sich ebenfalls unbeständig bis grau und immer wieder nass sowie windig bis stürmisch. Allerdings bei deutlich milderen Temperaturen. Vom Winter starten wir vorübergehend durch in den Vorfrühling. Morgen bei 4 bis 12 Grad. Freitag und das Wochenende bringen uns meistens 8 bis 16 Grad, bevor es im Lauf der nächsten Woche wieder kälter wird und der Winter einen neuen Anlauf wagt. Ihr Björn Alexander

06:17 Uhr

Das wird heute wichtig

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Eines der beiden Pandabären-Babys, die im Berliner Zoo geboren wurden - die Aufnahme entstand im Oktober, heute gibt es neue Bilder.

(Foto: picture alliance/dpa)

Haben Sie Angst vorm Corona-Virus? Auf die leichte Schulter sollte man es natürlich nicht nehmen - aber den Hinweis meines Kollegen Kai Stoppel, dass die Grippe in Deutschland weitaus gefährlicher ist, fand ich sehr wichtig.

  • Die Palästinenser haben nach Trumps Vorstellung seines Friedensplans einen "Tag des Zorns" angekündigt.
  • In Moskau trifft sich Bayerns Ministerpräsident Söder mit Russlands Präsident Putin.
  • Der Bundestag gedenkt der Opfer der Nazis, dazu kommt Israels Staatspräsident Reuven Rivlin in den Plenarsaal.
  • Das Bundesverwaltungsgericht verhandelt über das Verbot der linksextremen Plattform "linksunten.indymedia.org". Das Bundesinnenministerium hatte ein Vereinsverbot ausgesprochen.
  • In Berlin stellt der Zoo die Panda-Zwillinge der Presse vor, ab Donnerstag dürfen sie auch normale Besucher sehen.

Ich heiße Volker Petersen und wünschen Ihnen einen guten Morgen. Erreichbar bin ich unter volker.petersen (at) nama.de. Auf geht's!

05:56 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht