Mittwoch, 31. Juli 2019Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
22:36 Uhr

Das war Mittwoch, der 31. Juli 2019

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Sind wir schon in der Zukunft? Und wollen wir überhaupt solche Zukunft haben? Einem japanischen Forscher ist es weltweit zum ersten Mal erlaubt worden, eine Mensch-Tier-Chimäre zu erzeugen und bis zur Geburt wachsen lassen. Die meisten unserer Leser sind dagegen. Das zeigt die Umfrage im "Tag". Sie können auch abstimmen, wenn Sie es noch nicht getan haben. Zuvor lesen Sie aber die Meldung hier.

Was war heute sonst wichtig:

Ich verabschiede mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht!

22:06 Uhr

Siamesische Zwillinge in Berlin getrennt

Vor zwei Wochen kamen in der Berliner Charité siamesische Zwillinge zur Welt. Jetzt sollen die Kinder einem Medienbericht zufolge getrennt worden sein.

  • Die Operation der zusammengewachsenen Kinder am Montag sei erfolgreich verlaufen, berichtete das Hamburger Online-Portal "Ärztenachrichtendienst" und berief sich auf "zuverlässige Informationen".
  • Die Kinder kamen am 18. Juli per Kaiserschnitt zur Welt. Darüber hinaus erteilte die Klinik keine weiteren Auskünfte.
  • Vor der Geburt an der Charité waren in Deutschland zuletzt 2003 siamesische Zwillinge geboren worden. Ärzte in den USA konnten das Leben eines der Mädchen retten.
21:42 Uhr

Drei Planeten außerhalb des Sonnensystems entdeckt

Ein internationales Astronomenteam hat drei Planeten außerhalb unseres Sonnensystems nachgewiesen, wovon einer möglicherweise bewohnbar ist. Die Gruppe, darunter Göttinger Forscher, präsentiert die Exoplaneten im Journal "Astronomy & Astrophysics".

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  • Das Planetentrio umkreist den Stern namens GJ 357 in der 31 Lichtjahre entfernten Konstellation Hydra, was vergleichsweise nah zu uns ist.
  • Die erste Beobachtung gelang im Februar mit Kameras des Transiting Exoplanet Survey Satellite der Nasa. Die Forscher entdeckten den Exoplaneten GJ 357 b. Er habe eine berechnete Temperatur von rund 250 Grad Celsius, erklärt Ko-Autor Stefan Dreizler vom Institut für Astrophysik der Universität Göttingen.
  • Daraufhin stieß das Team auf zusätzliche Signale der Exoplaneten GJ 357 c und GJ 357 d.
  • GJ 357 d wirkt mit einer berechneten Gleichgewichtstemperatur von -53 Grad Celsius zwar eisig. "Wenn der Planet eine dichte Atmosphäre hat, die in zukünftigen Studien bestimmt werden muss, könnte er genügend Wärme einfangen, um den Planeten zu erwärmen und flüssiges Wasser auf seiner Oberfläche zuzulassen", erklärt Dreizler.
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21:04 Uhr

Hauptakteur des Pferdefleischskandals von 2013 gefasst

Der Mann, der als Hauptdrahtzieher des europaweiten Pferdefleischskandals von 2013 gilt, ist in Spanien festgenommen worden.

  • Der niederländische Unternehmer wurde auf Antrag der französischen Behörden im Badeort Calpe im Osten Spaniens in Gewahrsam genommen. Inzwischen wurde er dem zuständigen Richter am Madrider Staatsgerichtshof vorgeführt.
  • In Zusammenhang mit dem Skandal war der Niederländer im April in Frankreich in Abwesenheit zu einer zweijährigen Haftstrafe verurteilt worden.
  • Neben ihm wurde auch ein früherer Chef der französischen Fleischverarbeitungsfirma Spanghero zu sechs Monaten Freiheitsentzug verurteilt.
  • Die beiden Männer wurden der Verbrauchertäuschung für schuldig befunden. Sie hatten mehr als 500 Tonnen Pferdefleisch als Rindfleisch ausgegeben und es in Supermarktketten in ganz Europa auf den Markt gebracht.
20:37 Uhr

USA fahnden nach venezolanischem Industrieminister

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Venezuelas Industrieminister el Aissami soll in Drogenschmuggel verwickelt sein.

(Foto: picture alliance / Prensa Mirafl)

Die USA haben den venezolanischen Industrieminister Tareck el Aissami wegen Drogenhandels zur Fahndung ausgeschrieben.

  • Die Zoll- und Einwanderungsbehörde ICE setzte den engen Vertrauten von Staatschef Nicolás Maduro auf ihre Liste der meistgesuchten Verbrecher.
  • Er sei in den Schmuggel von mehreren Tonnen Rauschgift nach Mexiko und in die USA verwickelt. El Aissami ist Vizepräsident von Venezuela und Minister für Industrie und Nationale Produktion.
  • Er gilt als wichtiger Drahtzieher im Drogenhandel und war bereits vor zwei Jahren vom US-Finanzministerium auf die schwarze Liste gesetzt worden.
20:04 Uhr
Breaking News

Fed senkt Zinsen erstmals seit Finanzkrise

Der Leitzins in den USA sinkt erstmals seit der Finanzkrise. Die Notenbank Fed kappt ihn um einen Viertelpunkt auf die neue Spanne von 2,0 bis 2,25 Prozent.

Mehr dazu lesen Sie hier.

19:56 Uhr

Lkw tötet Kind beim Abbiegen

Ein Lastwagen hat in Eisenhüttenstadt ein zehnjähriges Kind auf einem Fahrrad erfasst - es wurde dabei getötet. Wie die Polizei mitteilte, wollte der Lastwagen nach rechts abbiegen. Sowohl der Lastwagen als auch das Kind auf einem kombinierten Rad- und Gehweg hatten nach Darstellung der Polizei grün.

Insbesondere durch rechtsabbiegende Autos und Lastwagen kommt es immer wieder zu folgenschweren Unfällen. Seit längerem gibt es auch eine Debatte über Abbiegeassistenten für Lastwagen, um Zusammenstöße zu verhindern.

19:28 Uhr

Sea-Eye rettet 40 Migranten und nimmt Kurs auf Lampedusa

Die deutsche Hilfsorganisation Sea-Eye hat nach eigenen Angaben 40 Menschen von einem überfüllten Schlauchboot im Mittelmeer gerettet. Die Besatzung des Rettungsschiffs "Alan Kurdi" habe die Migranten am frühen Morgen in internationalen Gewässern entdeckt und an Bord genommen, teilte Sea-Eye mit. Die "Alan Kurdi" nehme nun Kurs auf die italienische Mittelmeerinsel Lampedusa. Dort liege der "nächste sichere Hafen".

"Wir fordern, dass die 40 Menschen an Bord der 'Alan Kurdi', gemäß den internationalen Gesetzen, umgehend an Land gebracht werden können", erklärte Sea-Eye-Sprecherin Carlotta Weibl.

Italien verweigert allerdings Schiffen mit Flüchtlingen inzwischen die Einfahrt in seine Häfen, solange nicht geklärt ist, welche anderen Staaten die Menschen aufnehmen. Die Schiffe liegen deshalb oft tage- oder wochenlang mit den erschöpften Migranten vor der Küste.

19:17 Uhr

"Wacken" vorübergehend evakuiert

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Wegen Unwetters ist das "Wacken Open Air"-Gelände teilweise geräumt worden. Im Wackinger Village und im Bereich vor einer Bühne wurden die Fans aufgefordert, das Gelände zu verlassen und in den Fahrzeugen Schutz zu suchen. Diese beiden Bereiche waren für die Besucher bereits zugänglich, das übrige Gelände wird am Donnerstag eröffnet.

Als das Gewitter durchgezogen war, durften die Besucher wieder auf das Festivalgelände.

Betroffen war auch der Auftritt der "Wacken Firefighters". Die Show der örtlichen Feuerwehrkapelle gilt als inoffizieller Auftakt des Festivals. Sie wurde nach dem dritten Lied abgebrochen. Der Campingplatz war nicht betroffen.

Mehr dazu hier.

19:08 Uhr

Gericht erklärt Luftreinhalteplan in Aachen für rechtswidrig

Der Luftreinehalteplan für Aachen muss überarbeitet werden. Das hat das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen in Münster entschieden. Der Plan für das Jahr 2019 sei rechtswidrig, weil mit fehlerhaften Prognosen und einer veralteten Datenbasis aus dem Jahr 2015 als Grundlage gearbeitet worden sei. Das Land müsse jetzt zeitnah einen neuen Plan erstellen. Dabei müsse ernsthaft auch ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge vorgesehen werden, falls die Grenzwerte erneut nicht erreicht werden. Das Gericht selbst ordnete kein Fahrverbot an, gab aber der Deutschen Umwelthilfe (DUH) als Klägerin Recht.

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18:48 Uhr

Drei Deutsche tot in Alaska entdeckt

Drei deutsche Touristen sind im US-Bundesstaat Alaska tot aus einem Gletschersee geborgen worden. Das hat die örtliche Feuerwehr gegenüber RTL bestätigt.

  • Aus Deutschland gab es dazu aber zunächst keine Bestätigung. Aus dem Auswärtigen Amt hieß es, das Deutsche Generalkonsulat San Francisco stehe mit den lokalen Behörden in Kontakt und bemühe sich mit Hochdruck um Aufklärung des Sachverhalts.
  • Die Urlauber waren nach ersten Erkenntnissen in einem aufblasbaren Kanu nahe dem Valdez-Gletscher unterwegs. Die Todesursache muss noch ermittelt werden. Alle drei trugen Schwimmwesten.
  • Bei den Toten handelt es sich um eine 67-jährige Frau und zwei Männer im Alter von 67 und 62 Jahren.

Hier mehr dazu.

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18:19 Uhr

Täter von Köthen nach Afghanistan abgeschoben

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Der Tod des 22-Jähriegen in Köthen hatte bundesweit für Aufmerksamkeit gesorgt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Im September 2018 haben zwei junge Afghanen in Köthen einen herzkranken 22-Jährigen  geschlagen. Dieser ist kurz darauf an einem Herzinfarkt gestorben. Nun wurde einer der beiden wegen Körperverletzung mit Todesfolge verurteilten Afghanen abgeschoben.

  • Der Volljährige habe am Dienstag in einem Sammelcharter nach Kabul mit 45 Ausreisepflichtigen gesessen, teilte das Innenministerium mit.
  • Das Landgericht Dessau-Roßlau hatte am 17. Mai einen damals 17 und einen 19 Jahre alten Afghanen zu Jugendstrafen von einem Jahr und fünf Monaten sowie einem Jahr und acht Monaten verurteilt.
  • Abgeschoben wurde einem Sprecher zufolge der jüngere von beiden.
17:50 Uhr
Breaking News

Maas lehnt deutsche Beteiligung an US-Mission ab

Bundesaußenminister Heiko Maas hat einer deutschen Beteiligung an einer von den USA geführten Militärmission in der Straße von Hormus eine klare Absage erteilt. "An der von den USA vorgestellten und geplanten Seemission wird sich die Bundesregierung nicht beteiligen", sagte Maas in Warschau.

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17:42 Uhr

Mann entdeckt zwei Leichen in Zelt

In einem Zelt in einem Waldstück bei Lauf in Baden-Württemberg hat ein Mann zwei verweste Leichen entdeckt. Der Mann und die Frau sind aufgrund ihres Zustands nicht mehr zu identifizieren. Die Polizei leitete Ermittlungen zur Todesursache sein, Rechtsmediziner sollen die sterblichen Überreste untersuchen.

17:23 Uhr

Ärzte finden "keine giftige Substanz" bei Nawalny

Nach der vorübergehenden Einlieferung des Kreml-Kritikers Alexej Nawalny in ein Krankenhaus haben russische Ärzte eine Vergiftung des Oppositionellen ausgeschlossen. In Nawalnys Körper sei "keine giftige Substanz" gefunden worden, erklärte der medizinische Leiter des Sklifosofski-Instituts, Alexej Tokarew, laut Berichten der Nachrichtenagentur Interfax. Nawalny befindet sich seit Montag wieder im Gefängnis.

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16:43 Uhr

Minijobberin bekommt 225.285 Euro Gehalt

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Hätte die Frau das Geld behalten können, hätte sie wahrscheinlich nie wieder arbeiten müssen.

(Foto: imago/SKATA)

Eine geringfügig beschäftigte Reinigungskraft hat im Juli vergangenen Jahres von ihrem Arbeitgeber versehentlich 225.285 Euro als Gehalt ausgezahlt bekommen - normalerweise bekommt sie pro Monat 340 Euro.

  • Der Prozess um die Rückzahlung verzögert sich jetzt. Eigentlich sollte die 27-jährige Frau an diesem Donnerstag in einem Berufungsverfahren am Landgericht Osnabrück erscheinen, doch sie befindet sich gerade in ihrer Heimat Bulgarien - offenbar hat sie die Ladung nicht oder zu spät bekommen.
  • Die 27-Jährige habe gesagt, kurzfristig keinen Flug mehr nach Deutschland zu bekommen, erklärte ein Gerichtssprecher. Daher müsse der Termin verlegt werden - ein Ausweichdatum stehe noch nicht fest.
  • Der Arbeitgeber hat das Geld schnell zurückgefordert. Die Frau soll aber die Rückzahlung immer wieder verzögert und auch erhebliche finanzielle Gegenleistungen gefordert haben, teilte das Gericht mit. Am Arbeitsgericht habe sie zwar der Rückzahlung zugestimmt. Allerdings soll sie zu diesem Zeitpunkt schon rund 100.000 Euro durch Abhebungen und Überweisungen beiseite geschafft haben. Rechtlich ist sie zur Rückzahlung des zu viel gezahlten Gehalts verpflichtet.
16:12 Uhr

Feuerwehrmann legt mehrere Brände

Eigentlich ist die Feuerwehr dazu da, um Brände zu löschen. Doch was tun, wenn in der Gegend gerade nichts brennt? Na ja, man kann auch selber was anzünden. Doch eine gute Idee ist das nicht.

  • Nach einer Serie von Brandstiftungen an Scheunen im baden-württembergischen Landkreis Emmendingen sitzt ein 20-Jähriger in Untersuchungshaft. Der Verdächtige war aktives Mitglied einer Freiwilligen Feuerwehr. Ihm werden acht Brandstiftungen und eine versuchte Brandstiftung vorgeworfen.
  • Der junge Mann aus Herbolzheim gestand, die Feuer seit Mitte Mai in der Umgebung seines Wohnorts gelegt zu haben.
  • Zum Motiv gebe es bislang "noch keine schlüssigen Erkenntnisse", erklärten Polizei und Staatsanwaltschaft.
  • Bei den Bränden war an Gebäuden, Inventar und landwirtschaftlichen Geräten ein Schaden von schätzungsweise mehr als einer Million Euro entstanden. Bei den Löscharbeiten erlitt ein Feuerwehrmann leichte Verletzungen.
15:37 Uhr

ZDF-Moderator Werner Doyé gestorben

Der ZDF-Journalist Werner Doyé ist tot.

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  • Der frühere Moderator der Sendung "Länderspiegel" starb bereits am 26. Juli, teilte der Sender heute mit. Er wurde 77 Jahre alt.
  • Doyé entwickelte auch die Sendereihen "Notizen einer Reise" und "Brief aus der Provinz", leitete das ZDF-Landesstudio Hamburg und war bis zum Jahr 2000 insgesamt mehr als 30 Jahre als Reporter und Redakteur für das ZDF tätig.
  • "Als engagierter Journalist hat sich Werner Doyé um die Berichterstattung über deutsch-deutsche Themen verdient gemacht", würdigte der ZDF-Chefredakteur Peter Frey Doyés Verdienste. "Und als profilierter Filmemacher setzte er mit seinen Features und Reportagen immer wieder Glanzlichter."
15:11 Uhr

ASAP Rocky vor Gericht: Trump schickt Geiselnahmen-Experten

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Robert O'Brien soll ASAP Rocky zurück nach Hause holen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ende Juni soll der US-Rapper Asap Rocky in Stockholm einen jungen Mann zusammengeschlagen haben. Dafür muss er sich nun vor Gericht verantworten. Präsident Trump setzte sich mehrfach für den Rapper ein - bis jetzt erfolglos. Nun schickt die US-Regierung einen ranghohen Experten für Geiselnahmen zur Verhandlung.

  • Botschafter Robert O'Brien reise auf Verlangen des Weißen Hauses, erklärte eine Sprecherin des Außenministeriums in Washington.
  • Botschafter O'Brien ist Sondergesandter des US-Präsidenten für Geiselnahmen, wie es auf der Webseite des Außenministeriums heißt. Die Sprecherin des Ministeriums nannte keine Einzelheiten zu O'Briens Mission. Sie erklärte aber, die Unterstützung im Ausland festgenommener US-Bürger sei "eine der wichtigsten Aufgaben des Außenministeriums und der US-Botschaften im Ausland".
  • Der US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, kommentierte O'Briens Einsatz auf Twitter mit den Worten "der Druck steigt".
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14:45 Uhr

Schichtwechsel

Hallo, hier ist Uladzimir Zhyhachou, Ihr "Tag"-Begleiter bis zum späten Abend. Meine Kollegin Josephin Hartwig hat sich schon in den Feierabend verabschiedet, aber mit den spannenden Nachrichten geht es natürlich weiter. Ich wünsche Ihnen einen entspannten Nachmittag!

14:35 Uhr

Fotograf gelingt spektakuläre Aufnahme

Es ist schon ein unglaublicher Zufall, wenn einem solch ein Bild gelingt: Der US-Naturfotograf Chase Dekker drückte in dem Moment auf den Auslöser, als ein Seelöwe in das Maul eines Buckelwals fiel. "Ich bekomme viele verrückte Sachen zu sehen, aber noch nie so etwas", sagte der 27-Jährige nach seiner spektakulären Aufnahme vor der Küste des kalifornischen Monterey Bay. Dekker war auf einem Walbeobachtungsausflug, als er eine Gruppe von Buckelwalen beim Fressen bemerkte. Die Tiere machten sich über einen Sardellen-Schwarm her - und der Seelöwe hatte das Pech, nicht rechtzeitig aus dem Weg zu schwimmen. Er fiel in das zum Fressen weit geöffnete Maul des Wales, wie Dekker berichtete. Laut Dekker kam der Seelöwe mit dem Schrecken davon - der Wal habe sein Maul nicht geschlossen.

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14:12 Uhr

Amerikanerin füttert Streuner und muss dafür ins Gefängnis

Weil sie ihre eigenen, verstorbenen Katzen so vermisste, fütterte eine Seniorin Streuner in ihrer Nachbarschaft. Nun soll die 79-Jährige für zehn Tage in Haft im US-Bundesstaat Ohio. Es sei bereits das vierte Mal, dass die Witwe aus der Stadt Garfield Heights für einen Verstoß gegen das Verbot belangt werde, berichtete die Nachrichtenseite cleveland.com. Zuvor habe die Frau bereits mehr als 2000 Dollar Strafe bezahlt. Mittlerweile seien es sechs bis acht erwachsene Katzen und deren Nachwuchs, die regelmäßig vor ihrem Haus auf Futter warteten. Das Füttern streunender Tiere ist in Garfield Heights eine Ordnungswidrigkeit. Nach den Wellen, die der Fall schlug, werde das Urteil nun aber erneut geprüft.

13:21 Uhr

Youtube-Star stirbt bei Gleitschirm-Unfall

Der erfolgreiche US-Youtuber Grant Thompson ist tot. Der Star des Kanals "King of Random" ist bei einem Gleitschirm-Unfall im US-Bundesstaat Utah ums Leben gekommen, wie "Variety" berichtet. Thompson wurde nur 38 Jahre alt. Der Leichnam sei am Morgen gefunden und geborgen worden. Thompsons Familie hatte ihn am Abend zuvor als vermisst gemeldet, nachdem er nicht wie erwartet von seinem Ausflug zurückgekehrt war. Dank eines GPS-Trackers sei es möglich gewesen, Thompsons Aufenthaltsort herauszufinden. Auf seinem YouTube-Kanal widmete er sich diversen Experimenten oder produzierte "How to"-Videos, in denen er seinen beinahe zwölf Millionen Abonnenten etwa zeigte, wie man eine Kokosnuss ohne Werkzeug öffnet oder Gummi-Bärchen in Lego-Optik herstellt.

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12:58 Uhr

Rabbiner wird in Berlin bespuckt und beschimpft

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Vor der Tat hatte der Rabbiner in einer nahen Synagoge im Bezirk Wilmersdorf einen Gottesdienst geleitet.

(Foto: picture alliance/dpa)

In Berlin ist es erneut zu einem antisemitischen Übergriff gekommen. Der Rabbiner der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Yehuda Teichtal, ist von zwei Männern auf Arabisch beschimpft und bespuckt worden, wie die Jüdische Gemeinde mitteilte. Teichtal sei bei dem Vorfall am vergangenen Wochenende in Begleitung eines seiner Kinder gewesen. Nach einer Anzeige ermittle nun die Polizei. "Wir müssen leider feststellen, dass die Aggressionen gegen Juden sowohl auf den Schulhöfen als auch auf den Straßen Berlins ein Eigenleben entwickelt haben", sagte Teichtal den Angaben zufolge zu dem Vorfall. "Ich bleibe aber weiterhin überzeugt: Die meisten Menschen in Berlin wollen diese Aggression gegen Juden als traurigen Bestandteil des jüdischen Alltags nicht hinnehmen."

12:35 Uhr

Marteria-Statue in Rostock geklaut

Marteria macht tolle Musik und wird dafür von seinen Fans verehrt. Womöglich war deshalb von dem Sänger eine Statue in der Rostocker Innenstadt aufgestellt worden und die Vermutung liegt nahe, dass auch ausgesprochene Fan-Liebe für ihr Verschwinden gesorgt hat. Die Skulptur, die die Kunstfigur Marsimoto des Rostocker Rappers - einen Mann in Sneakers, Kapuzenjacke und mit Gesichtsmaske- zeigt, ist offenbar an den Füßen abgebrochen worden. Hinweise auf einen Täter gibt es noch nicht, teilte die Polizei mit. Marteria selbst hatte in sozialen Medien seine Fans dazu aufgerufen, Blumen oder Hansa-Rostock-Aufkleber an der Statue zu hinterlassen, was einige auch taten. Der unbekannte Künstler, der sich Roxxy Roxx nennt, schrieb bei Instagram: "Wochenlange Arbeit, Hunderte Euro aus eigener Tasche... naja, zwei Tage ging es gut. Aber keine Sorge, ich hab schon eine Idee wie es weiter geht."

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12:09 Uhr

Rentner in NRW hortet Waffen und Munition

Im Alter hat man endlich Zeit für seine Hobbies. Ein 68-Jähriger in Nordrhein-Westfalen hat das wohl ein wenig zu ernst genommen. In seiner Wohnung in Bad Berleburg fand die Polizei mehr als 30 Schuss- und Stichwaffen, darunter Maschinenpistolen und Pumpguns, wie die Polizei Siegen mitteilte. Einem Sprecher zufolge hat der Mann wohl keine Verbindung zur Reichsbürgerszene, hortete aber zusätzlich zu den Waffen auch noch rund 250 Kilogramm Munition. Gegen den 68-Jährigen leiteten die Beamten ein Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz und gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz ein.

11:47 Uhr

Pfarrer wegen Kinderporno-Bildern angeklagt

Ein evangelischer Pfarrer im Saarland ist wegen des Verdachts auf Besitz von kinderpornografischen Bildern angeklagt worden. Er soll auch jugendpornografische Bilder besessen und sie beschafft haben, wie die Staatsanwaltschaft in Saarbrücken mitteilte. Der Mann war nach Hinweisen von US-amerikanischen Stellen an deutsche Behörden ins Visier der Ermittler geraten. Der 65-Jährige soll laut Staatsanwaltschaft versucht haben, mindestens ein Bild über eine E-Mail-Adresse zu verschicken. Den Angaben zufolge wurden bei einer Durchsuchung Ende Oktober 2018 entsprechende Bilder auf dem Computer des Geistlichen gefunden. Die Evangelische Kirche im Rheinland teilte mit, das Landeskirchenamt habe den Pfarrer beurlaubt und "einstweilen seines pfarramtlichen Dienstes enthoben". Weitere Angaben könnten "aus Gründen der Fürsorge" nicht gemacht werden, hieß es von der Pressestelle in Düsseldorf.

11:15 Uhr

Oliver Pocher liefert sich Schlagabtausch mit AfD

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Comedian Oliver Pocher ist bekannt für seinen gewöhnungsbedürftigen Humor. Nun schlägt er ernste Töne an und bezieht klar Stellung. Darüber berichtet RTL.de. Im Fall um die schockierende Tat am Hauptbahnhof Frankfurt, bei dem ein Kind mutmaßlich von einem Mann aus Eritrea ins Gleisbett geworfen und so getötet wurde, werden viele Stimmen laut, die die Flüchtlingspolitik der Bundeskanzlerin für die Tat mitverantwortlich machen. "An Entsetzlichkeit ist diese Tat kaum mehr zu überbieten - was muss noch passieren?" hatte die AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel bei Twitter geschrieben. Und: "Schützt endlich die Bürger unseres Landes - statt der grenzenlosen Willkommenskultur!" Darauf reagierte Oliver Pocher mit klaren Worten: "Die Herkunft des Täters mit dieser Straftat in Verbindung zu bringen, um hier rechtspopulistische Weisheiten zu verbreiten ist einfach nur dumm und ekelhaft." So beginnt ein Schlagabtausch, bei dem die AfD Pocher unter anderem als "Leumund für einen Kindmörder" betitelt, Pocher hingegen den Wahrheitsgehalt einiger Aussagen der AfD infrage stellt. Dann mischte sich auch noch AfD-Bundestagsabgeordnete Verena Hartmann ein. Sie twitterte: "Frau Merkel, was wollen Sie uns noch antun? Sie werden nie wissen, was es bedeutet, Mutter zu sein, weder für ein Kind, noch für dieses Land! Aber ich verfluche den Tag ihrer Geburt!" Pocher twitterte seine Antwort prompt: "Solange solche Abgeordneten, die 'den Tag der Geburt von Frau Merkel verfluchen' im Bundestag für die AfD sitzen, brauch man mit Euch nicht diskutieren...oder können Sie sich von so einer Beleidigung mal deutlich distanzieren!?"

Mehr dazu lesen Sie hier.

10:52 Uhr

Schweizer Stahlplatte in Krokodil-Magen gefunden

Das ist wirklich ein unglaublicher Fall: Im Magen eines fast fünf Meter langen Krokodils in Australien ist eine Stahlplatte entdeckt worden, wie sie Ärzte bei chirurgischen Eingriffen verwenden. Vermutlich hat das 45-jährige Tier einen Menschen gefressen, dem diese Platte eingesetzt worden war. Das Salzwasser-Krokodil starb nach einem Kampf mit einem Artgenossen. Anschließend schnitten es Helfer auf, um die genaue Todesursache zu klären. Dabei wurden außer der etwa zehn Zentimeter langen Platte, die in der Schweiz hergestellt wurde, auch noch sechs Metallschrauben gefunden. Der Besitzer der Farm, John Lever, sagte: "Es gab keine Knochen. Die müssen von den Magensäften des Krokodils vertilgt worden sein." Auf der Platte sei auch nichts mehr zu erkennen, das Hinweise auf die Identität eines möglichen Opfers liefern könnte. Lever sagte, die Platte sei ein "ziemlich altes Modell". "Die kann seit Jahrzehnten da drin gewesen sein." Die Polizei hat sich in die Angelegenheit noch nicht eingeschaltet.

10:21 Uhr

AfD-Stadtrat gibt sich als Polizist aus

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Der AfD-Stadtrat muss 3000 Euro Strafe zahlen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Thomas P., ein Stadtrat der AfD aus Freital in Sachsen, gab sich offenbar als Polizist aus. Das Amtsgericht in Meißen verurteilte den 47-Jährigen wegen Amtsanmaßung zu einer Geldstrafe von 3000 Euro,  berichtet die "Bild"-Zeitung. Der Politiker soll einen Audi-Fahrer auf der Autobahn mit einer roten Kelle zum Anhalten gebracht haben. "Er gab sich als Autobahnpolizist aus, erklärte mir, dass er das nächste Mal seine Kollegen informieren müsse. Die Sache kam mir komisch vor, daher habe ich den Vorfall der Polizei gemeldet“, hatte der Fahrer erzählt. Thomas P. hat den Vorfall vor Gericht bestritten. Der Lokalpolitiker ist unter anderem wegen Körperverletzung, Zuhälterei und Steuerhinterziehung vorbestraft und saß bereits mehrmals im Gefängnis. Außerdem hatte er zuvor auch schon einen anderen Betrug versucht. Er zeigte bei der Polizei an, dass ihm zwei Araber sein Tablet geklaut hatten. Die Polizei konnte allerdings durch Auslesen des Geräts nachweisen, dass P. selbst danach noch damit telefoniert hatte. Wenig später fanden sie das Tablet in seiner Wohnung. Außerdem soll er sich auch als Gerichtsmediziner ausgegeben haben. Dieses Verfahren steht allerdings noch aus.

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10:00 Uhr

Trump teilt weiter gegen Baltimore aus

US-Präsident Donald Trump lässt selten eine Gelegenheit aus, eine zuvor dargestellte Meinung etwas später noch einmal zu bekräftigen. Bei Twitter hatte der Präsident erst vor wenigen Tagen die Tatsache, dass in Baltimore mehr Afroamerikaner als Weiße leben, kommentiert mit: "Kein Mensch würde dort leben wollen." Nun haut er noch einmal in die gleiche Kerbe. Im Hinblick auf Gewaltverbrechen sei Baltimore "schlimmer als Honduras", sagte er in einem Interview mit der "Washington Post". Das mittelamerikanische Land hat eine der höchsten Mordraten weltweit. "Baltimore ist der schlimmste Fall", sagte Trump in dem Interview. Er habe von einer Statistik gehört, derzufolge Baltimore im Hinblick auf Schusswaffenangriffe und die Verbrechensrate schlimmer sei als Honduras. Nach Angaben der US-Bundespolizei FBI stimmt das, bemessen an den unterschiedlich hohen Einwohnerzahlen, aber nicht.

Mehr dazu lesen Sie in Kürze auf n-tv.de.

09:41 Uhr

Presley-Tochter schreibt Buch über Michael Jackson

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Lisa Marie Presley ist die Tochter des legendären Musikers Elvis Presley.

(Foto: picture alliance / dpa)

Seit der schockierenden Dokumentation "Leaving Neverland" ist Michael Jackson und damit auch die Vorwürfe gegen ihn um den sexuellen Kindesmissbrauch wieder im Gespräch. Nun hat die amerikanische Seite "Page Six" verraten, dass Lisa Marie Presley offenbar ein Buch schreibt, in dem "schockierende Details" ans Licht kommen sollen. Die 51-Jährige war von 1994 bis 1996 mit Michael Jackson verheiratet. Doch in ihrem Enthüllungsbuch soll es nicht ausschließlich um Jackson und ihre Ehe gehen. Auch ein "völlig neues Verständnis bezüglich Elvis" solle enthalten sein. Einen Erscheinungstermin gibt es nicht. Angeblich soll Presley für die Rechte am Buch drei bis vier Millionen Dollar erhalten haben.

09:16 Uhr

Missbrauch in Lügde: Angeklagter schwer krank

Der angeklagte Andreas V., der Kinder auf einem Campingplatz in Lügde missbraucht haben soll, ist ernsthaft erkrankt und vorläufig nicht fähig, an der Verhandlung teilzunehmen. Das teilte ein Sprecher des Gerichts mit. Beim für Donnerstag angesetzten Prozesstermin wird daher nur gegen den zweiten Angeklagten Mario S. verhandelt, das Verfahren um Andreas V. wird zunächst abgetrennt. Damit der Prozess nicht komplett platzt, wird es am Freitag laut Gericht einen sogenannten Schiebetermin geben, bei dem wenige Minuten verhandelt werden soll. Der Verteidiger von Andreas V. hat zugesagt, dass sein Mandant gegebenenfalls auch gegen ärztlichen Rat dazukommen werde. Die Verhandlung darf nicht länger als drei Wochen pausieren. Das Gericht will ab dem 15. August wie geplant weiter verhandeln. Sollte Andreas V. bis dahin wieder gesund sein, könnte sein Verfahren wieder mit dem von Mario S. zusammengelegt werden.

08:54 Uhr

Indischer "Kaffee-König" ist tot

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Siddhartha hat in Indien mehr Filialen als Starbucks aufgebaut.

(Foto: REUTERS)

Der indische Kaffeemagnat V.G. Siddhartha ist tot. Ein Fischer habe die Leiche des vermissten Milliardärs am Ufer des Nethravathi-Flusses im Süden Indiens entdeckt, teilte die Polizei mit. Eine Obduktion soll nun Klarheit über die Todesursache bringen, ein Suizid wird allerdings nicht ausgeschlossen. Der Besitzer der indischen Kaffeehauskette Café Coffee Day war zuletzt am Montagabend auf einer Brücke gesehen worden. Indischen Medienberichten zufolge litt der 57-Jährige seit Steuerrazzien in mehreren Büros seines Kaffee-Imperiums vor zwei Jahren an Depressionen. Der Milliardär war mit der Tochter eines früheren indischen Außenministers verheiratet und gehörte zu den am besten vernetzten Unternehmern und reichsten Männern des Landes. Seine Familie ist seit mehr als 130 Jahren im Kaffeegeschäft. Siddhartha gründete Café Coffee Day im Jahr 1996. Inzwischen hat die Kette weltweit 1700 Filialen - die meisten davon in Indien. Der mächtige US-Konkurrent Starbucks konnte bisher nur etwas mehr als 150 Filialen in Indien eröffnen.

08:34 Uhr
Breaking News

Ex-Audi-Chef wegen Diesel-Affäre angeklagt

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Rupert Stadler

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Staatsanwaltschaft München II erhebt Anklage gegen den ehemaligen Chef von Audi, Rupert Stadler. Auch drei weitere seien angeklagt. Ihnen werde Betrug, Falschbeurkundung sowie strafbare Werbung vorgeworfen. Stadler soll unter anderem dafür mitverantwortlich sein, dass Audi noch lange nach Bekanntwerden der Abgasaffäre Dieselfahrzeuge mit manipulierten Abgaswerten in Europa verkauft hat.

Mehr dazu lesen Sie hier.

08:23 Uhr

Japan erlaubt Geburt von Embryo aus Mensch und Tier

In Japan ist es einem Forscher weltweit zum ersten Mal erlaubt worden, eine Mensch-Tier-Chimäre zu erzeugen, sie bis zur Geburt reifen und gebären zu lassen. Das berichtet der "Spiegel" unter Berufung auf das Fachjournal "Nature". Die Forschergruppe der Universität Tokio und der Universität Stanford will das Verfahren, bei dem Tier-Embryonen mit menschlichen Zellen ausgestattet und einem Muttertier eingepflanzt werden, an Ratten und Mäusen testen. Schon zuvor konnten Forscher einen genetisch veränderten Embryo etwa 14 Tage in einem Muttertier reifen lassen. Zur Geburt kam es bislang aber nie. Nun soll der Embryo sogar reifen und geboren werden. Das langfristige Ziel ist es, durch dieses Verfahren in einem Tier menschliche Organe wachsen zu lassen, die dann in einen Menschen transplantiert werden könnten.

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08:00 Uhr

Dutzende Demonstranten in Hongkong angeklagt

44 Menschen werden in Hongkong wegen "Aufruhrs" angeklagt. Die Justiz wendet diesen Straftatbestand zum ersten Mal an. Befürchtet wird nun, dass die seit April andauernden Massenproteste gegen die Peking-treue Regierung noch weiter ausarten. Vor dem Gerichtsgebäude versammelten sich Hunderte Menschen und riefen "Befreit Hongkong". Die Angeklagten hatten am Sonntag an einer friedlichen Versammlung teilgenommen, die jedoch in Gewalt umschlug, als sich schwarz gekleidete Demonstranten und die Polizei heftige Auseinandersetzungen lieferten. Die Polizei feuerte Gummigeschosse ab und setzte Tränengas ein. Die Gegner der umstrittenen Gesetzesänderung befürchten, dem Justizsystem Chinas ausgesetzt zu werden. Menschenrechtler werfen China mutmaßlich Folter, willkürliche Inhaftierungen und  Zwangsgeständnisse vor.

Mehr dazu lesen Sie in Kürze auf n-tv.de.

07:40 Uhr

Spektakuläre Bilder: Künstler verbindet Mexiko und USA

Ein ernstes Thema, das durch eine pinkfarbene Wippe Leichtigkeit bekommt? Das kann funktionieren, wie der Künstler Ronald Rael zeigt. Die Situation an der Grenze zwischen den USA und Mexiko steht im Fokus seiner Arbeit. Auf beiden Seiten eines Stahlzauns ist eine speziell angefertigte Wippe installiert worden, berichtet "CNN". Die Idee hatten Rael, Professor für Architektur an der Universität Berkeley, und Virginia San Fratello schon 2009. Doch die Umsetzung war nicht leicht. Erst zehn Jahre später wurden ihre Konzeptzeichnungen Wirklichkeit. Rael und seine Crew transportierten die Wippen zum Sunland Park, New Mexico, getrennt durch einen Stahlzaun von Ciudad Juárez, Mexiko. "Die Mauer wurde zu einem buchstäblichen Dreh- und Angelpunkt für die Beziehungen zwischen den USA und Mexiko, und Kinder und Erwachsene wurden auf beiden Seiten auf sinnvolle Weise mit der Erkenntnis verbunden, dass die Handlungen, die auf der einen Seite stattfinden, eine direkte Konsequenz auf der anderen Seite haben", schrieb Rael bei Instagram.

06:57 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

die Verspätung im "Tag" tut mir sehr leid. Leider hatten wir heute morgen ein paar kleine technische Probleme. Nun ist alles behoben und ich freue mich, mit Ihnen in diesen letzten Tag des Julis zu starten.

Was heute ansteht:

  • Die US-Notenbank Fed gibt ihre Entscheidung zum Leitzins bekannt.
  • Das Oberverwaltungsgericht Münster verhandelt über eine Klage der Deutschen Umwelthilfe gegen das Land Nordrhein-Westfalen zu sauberer Luft in Aachen.
  • Fast 13 Jahre nach dem Mord an der 14-jährigen Georgine in Berlin beginnt der Prozess gegen den Tatverdächtigen.
  • Und was macht die Bundesregierung? Das Bundeskabinett tagt. Außenminister Heiko Maas reist nach Polen, wo an den 75. Jahrestag des Warschauer Aufstands gegen die NS-Besatzung gedacht wird. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer ist zu Gast bei Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg in Brüssel. Die zukünftige EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen besucht Madrid. Familienministerin Franziska Giffey spricht heute über den Stand ihres Gute-Kita-Gesetzes.

Uns wird weiter die schreckliche Tat am Frankfurter Hauptbahnhof beschäftigen. Die Ermittlungen dauern an, Hintergründe werden nur langsam mitgeteilt. Wenn es etwas Neues gibt, erfahren Sie es bei uns zuerst.

Meine Name ist Josephin Hartwig. Ich wünsche Ihnen einen fabelhaften Mittwoch und freue mich auf einen schönen "Tag".

Für Fragen, Anregungen und Kritik, schreiben Sie mir gern an josephin.hartwig@nama.de

06:26 Uhr

Kaltfront sorgt für Abkühlung

Heute überquert uns die Kaltfront von Tief "Wolfgang" und beendet vorerst einmal die Zeiten der hochsommerlichen Temperaturen von 30 Grad und mehr. Am Vormittag erstreckt sich die Kaltfront mit gewittrigen Regengüssen in etwa von Schleswig-Holstein bis herunter an die Alpen und nach Ostbayern. Ansonsten beginnt der Tag noch schöner.

Björn Alexander

Björn Alexander

Später verlagert sich die Front dann bis in den Osten und sorgt vom Ostseeumfeld bis herunter ans Erzgebirge für teils kräftige Schauer mit Blitz und Donner, die auch mit Starkregen, Hagel und Sturmböen einher gehen können. Und auch im übrigen Land zeigt sich der Nachmittag tendenziell wechselhaft. Allerdings sind die Schauer eher von kurzer Dauer und werden auch nur gelegentlich von Gewittern begleitet.

Die sonnigste und wärmste Ecke liegt nachmittags im Südwesten bei Höchstwerten von bis zu 27 Grad am Oberrhein. Der zweite Sieger in Sachen Höchstwerte dürfte die Lausitz bei bis zu 26 Grad werden. Im großen Rest werden es heute maximal 19 bis 25 Grad; wobei es am Alpenrand am kühlsten ist.

Die weiteren Aussichten bringen uns eher durchschnittliches mitteleuropäisches Sommerwetter mit sonnigen Abschnitten, denen gerne mal Regengüsse oder Gewitter folgen können. Die Temperaturen: morgen 21 bis 27, am Freitag 22 bis 28 und am Samstag 20 bis 27 Grad. Der Sonntag und der Montag haben im Südwesten am ehesten mal das Potenzial für knapp 30 Grad. Ansonsten bleibt die Hitzemarke aber vorerst einmal auf Distanz. Ihr Björn Alexander