Mittwoch, 07. August 2019Der Tag

mit Josephin Hartwig
22:30 Uhr

Das war Mittwoch, der 07. August 2019

Liebe Leserinnen und Leser,

auch dieser Mittwoch geht mit allerhand Neuigkeiten aus den USA zu Ende. Trump reiste an den Unglücksort in Dayton und besuchte Verletzte - nicht ohne Protest. Texas will seine Waffengesetze hingegen sogar noch lockern.

Dann hat uns heute außerdem beschäftigt:

Ich hoffe, Sie fühlten sich heute stets gut informiert und können den lauschigen Abend noch etwas genießen. Haben Sie es gut und bis morgen, im "Tag".

22:10 Uhr

Fortsetzung von "Prinz aus Zamunda" kommt

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Die beiden Kultfiguren: Akeem (Eddie Murphy) und sein Freund Semmi (Arsenio Hall)

(Foto: imago images / United Archives)

"Der Prinz aus Zamunda" gehört zu meinen absoluten Klassikern der Filmlandschaft aus den späten 80er Jahren: Der Kultfilm soll nun sogar nach mehr als 30 Jahren mit den Hollywood-Stars Eddie Murphy und Wesley Snipes eine Fortsetzung bekommen. Snipes sei der neueste Zugang für die Besetzung des Projekts mit dem englischen Titel "Coming 2 America", wie der "Hollywood Reporter" berichtet. Regisseur Craig Brewer ("Hustle & Flow") wolle im Herbst mit den Dreharbeiten für die Komödie beginnen, heißt es. In "Der Prinz aus Zamunda" (Originaltitel "Coming to America") spielte Murphy einen Prinzen aus dem fiktiven afrikanischen Königreich Zamunda, der inkognito nach New York geht, um eine Frau zu finden. In der Fortsetzung soll Prinz Akeem in die USA zurückkehren, um einen lange verlorenen Sohn aufzuspüren. Arsenio Hall ist erneut in der Rolle als Akeems bester Freund an Bord. "Blade"-Star Snipes soll als neue Figur einen General spielen, der einen Nachbarstaat in Afrika regiert.

21:45 Uhr

Toilettenschüssel explodiert durch Blitzeinschlag

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Wir haben leider nur ein Vorher-Bild.

(Foto: imago/blickwinkel)

Dass ein Blitzeinschlag so etwas Auslösen kann, hätte Marylou Ward aus Florida wahrscheinlich nicht für möglich gehalten. Sie erzählte dem TV-Sender Wink, ein Blitz habe die Toilette ihres Hauses in die Luft gejagt. Demnach war der Blitz in eine Klärgrube in der Nähe eingeschlagen und habe eine Kettenreaktion ausgelöst. Methangas habe sich in der Grube und in den Rohren entzündet und so für die Explosion der Toilette gesorgt. Porzellanstücke flogen durch die Luft und blieben wie Projektile in der Wand stecken, wie die Klempnerfirma erzählte. Es seien nun umfangreiche Sanierungsarbeiten nötig.

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21:23 Uhr

Kafka-Schriften aus Privatarchiv erstmals ausgestellt

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Nicht nur Schriften, auch Zeichnungen und Fotos Kafkas umfasst das Privatarchiv von Max Brod.

(Foto: picture alliance/dpa)

In der Israelischen Nationalbibliothek werden zum ersten Mal Zeichnungen und bislang unveröffentlichte Schriften von Franz Kafka ausgestellt. Dem ging ein langer Rechtsstreit zwischen Israel und Deutschland über den Nachlass des jüdisch-tschechischen Schriftstellers voraus. Mit dem Tod von Max Brod, Kafkas Freund, der den Nachlass verwaltete, habe eine "kafkaeske Geschichte" um sein Privatarchiv, das teilweise gestohlen und in Deutschland zum Verkauf angeboten wurde, begonnen, sagte die Sprecherin der Israelischen Nationalbibliothek. Seit 2008 habe die Bibliothek dafür gekämpft, die Sammlung wieder zusammenführen und in Israel unterbringen zu können, sagte der Chef David Blumberg. Brod habe sich in seinem Testament gewünscht, dass die Bibliothek die Schriften aus seinem Privatarchiv bekomme, hieß es. Im Januar dieses Jahres urteilte das Landgericht Wiesbaden, die Dokumente müssten der Nationalbibliothek in Jerusalem übergeben werden.

20:55 Uhr

Trump wird in Dayton mit Protesten empfangen

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Hunderte Menschen demonstrierten gegen die amerikanischen Waffengesetze.

(Foto: picture alliance/dpa)

US-Präsident Donald Trump reiste an den Ort, an dem vor wenigen Tagen neun Menschen getötet wurden. Trump und First Lady Melania besuchten ein Krankenhaus in Ohio, in dem Verletzte behandelt wurden. Im Gespräch mit Überlebenden hatte Trump gesagt, dass Gott auf sie "aufgepasst" habe, erklärte seine Sprecherin Stephanie Grisham. In der Nähe der Klinik gingen Hunderte Demonstranten gegen Trumps Besuch auf die Straße. Auf Plakaten forderten sie den Präsidenten auf, sich der Waffenlobby NRA entgegenzustellen und den Verkauf von Sturmgewehren zu verbieten. Vor seiner Abreise hatte Trump einem solchen Verbot allerdings eine Absage erteilt. Dafür gebe es in Washington derzeit keine politische Mehrheit, sagte er vor Journalisten in Washington. Texas will seine Waffengesetzte sogar noch weiter lockern.

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20:28 Uhr

Del Rey veröffentlicht Song zur Lage in den USA

Es ist wieder sehr gut: "Looking for America" heißt das neue Lied, dass die US-Sängerin Lana Del Rey nun veröffentlicht hat. Mit ihrer unvergleichlichen Stimme singt sie: "Ich suche immer noch nach meiner eigenen Version von Amerika, eine ohne Waffen, wo die Flagge friedlich wehen kann. Es ist nur ein Traum, den ich im Sinn hatte." Der Song bezieht sich auf die beiden Massaker in El Paso und Dayton. "Looking for America" sei ihre Antwort auf die Schusswaffenangriffe der vergangenen Tage, die sie zutiefst erschüttert hätten. Del Rey schrieb bei Instagram, sie habe plötzlich das Lied im Kopf gehabt und es dann kurze Zeit später aufgenommen. Auch deshalb ist das Video dazu sehr einfach gehalten - gedreht wurde es etwa 20 Minuten vor der Veröffentlichung auf Instagram und Youtube. Lana Del Rey, die für ihre melancholischen Popsongs bekannt ist, veröffentlicht am 30. August ihr sechstes Album "Normal Fucking Rockwell".

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20:05 Uhr

Am New Yorker Times Square bricht Massenpanik aus

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Wegen eines lauten Knalls ist in New York eine Massenpanik ausgebrochen. Am bei Touristen beliebten Times Square ist es zu einer Fehlzündung an einem Motorrad gekommen, wie die New Yorker Polizei mitteilte. Das Geräusch hörte sich jedoch ähnlich wie ein Schuss an. Die Nation ist noch immer stark traumatisiert von den beiden jüngsten Angriffen auf Menschen in El Paso und Dayton. Über Twitter teilte die Polizei mit, es gebe keinen Schützen am Times Square. Es seien einige Notrufe eingegangen. "Habt keine Panik. Der Times Square ist ein sicherer Ort", schrieben die Beamten. Doch zu diesem Zeitpunkt war die Panik offenbar längst ausgebrochen. Ein Twitter-Nutzer schreibt, einige hätten "Geht runter" gerufen, während sie rannten. Medienberichten zufolge schloßen die Inhaber von Geschäften ihre Läden. New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio twitterte: "Was die Menschen fühlen, ist viel zu real. Niemand sollte in ständiger Angst vor Waffengewalt leben. Lasst uns das JETZT in Ordnung bringen."

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19:39 Uhr

Wissenschaftlerin tot auf griechischer Insel entdeckt

Die vermisste Wissenschaftlerin, die seit Montag auf der griechischen Insel Ikaria gesucht wurde, ist tot. Das berichtet "CNN".  Der Körper der 35-Jährigen ist demnach in einer 20 Meter tiefen Schlucht gefunden worden. Die Astrophysikerin war zu einer Jogging-Runde aufgebrochen und davon nicht mehr zurückgekehrt.

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19:22 Uhr

Fanta 4 gehen erstmals auf Stadiontour

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Die Fantastischen Vier feiern mit der Stadiontour auch nochmal ihr 30-jähriges Band-Jubiläum.

(Foto: picture alliance / dpa)

"MFG, Mit freundlichen Grüßen, die Welt liegt uns zu Füßen, denn wir stehen drauf. Wir gehen drauf für ein Leben voller Schall und Rauch, bevor wir fallen, fallen wir lieber auf" - erinnern Sie sich noch an diesen tollen Song der Fantastischen Vier? Ich kann immer noch den kompletten Text mitsingen und freue mich deshalb auch sehr über diese Neuigkeit: In ihrer 30-jährigen Bandgeschichte gehen die Fantastischen Vier zum ersten Mal auf eine Stadiontour. Neben einem Konzert in ihrer Heimatstadt Stuttgart im kommenden Juli werde es auch Auftritte in anderen Städten geben, berichten die "Stuttgarter Zeitung" und die "Stuttgarter Nachrichten". "Für uns wird die Tour ein ganz großes Ding", sagte Fanta-Vier-Rapper "Michi" Beck. Der Geschichte der Band und ihren größten Erfolgen widmet das Stadtpalais in Stuttgart auch noch bis Ende März 2020 die Ausstellung "TROY - 30 Jahre Die Fantastischen Vier".

19:01 Uhr

Bestatter soll Urnen in falschen Gräbern beigesetzt haben

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Zwei der drei Urnen wurden demnach inzwischen in den richtigen Gräbern beigesetzt. Die betroffenen Angehörigen seien während der gesamten Dauer der Ermittlungen betreut worden, hieß es.

(Foto: imago images / Sabine Gudath)

Weil er Urnen in die falschen Gräber gesetzt haben soll, wird gegen einen 66-jährigen Bestatter aus Niedersachsen ermittelt. Derzeit kämen drei mögliche Fälle in Betracht, teilten die Behörden in Verden mit. Demnach handele es sich um eine Störung der Totenruhe. Sein Motiv ist noch unklar. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, hatten Mitarbeiter eines Krematoriums die Untersuchungen im Juli angestoßen. Ihnen war aufgefallen, dass die Urne eines Verstorbenen noch in ihrer Einrichtung lagerte, obwohl die Beisetzung bereits stattgefunden hatte. Sie informierten Friedhof, Kirchengemeinde und später auch Polizei. Tatsächlich war in dem Grab eine falsche Urne beigesetzt. Danach brachten Nachforschungen zwei weitere Fälle ans Licht.

18:41 Uhr

Polizei stoppt Angreifer mithilfe von Livestream

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Eine andere Plattform informierte die französische Polizei über den Vorfall.

(Foto: imago images / ZUMA Press)

Ein Mann fuchtelt mit einer Waffe herum und droht einem anderen, ihn zu töten. Dabei filmte er und stellte bei Facebook den Livestream an. Dabei wird ein gedrehtes Video in Echtzeit dem Nutzer des Portals gezeigt. Die französische Gendarmerie wurde darauf aufmerksam, konnte den Ort des Geschehens ausmachen und den bedrohten Mann aus der Situation befreien. Der Angreifer wurde festgenommen. Sein Opfer war verletzt und stand unter Schock. In einem Schnellverfahren wurde der Angreifer zu fünf Jahren Gefängnis - darunter ein Jahr auf Bewährung - verurteilt, nachdem er die Tat und dessen Verbreitung auf Facebook zugegeben hatte. Weitere Details zum Hintergrund des Vorfalls waren zunächst nicht bekannt. Die Behörden wurden über die sogenannte Pharos-Plattform der französischen Regierung über das Video informiert. Sie ist auch für die Öffentlichkeit zugänglich - dort kann illegales Material jeglicher Art im Netz gemeldet werden.

18:13 Uhr

Zweijähriger wird von Regionalzug erfasst

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Polizisten sicherten die Bahnstrecke, die für eineinhalb Stunden gesperrt blieb.

(Foto: picture alliance/dpa)

Weil zwei Väter mit ihren Kindern auf den Gleisen gelaufen sind, kam es in Nordrhein-Westfalen zu einer Tragödie: Ein Regionalzug erfasste einen zweijährigen Jungen.

  • Offenbar war die Gruppe zu einer Angelstelle unterwegs.
  • Trotz Schnellbremsung konnte der Zug nicht mehr rechtzeitig halten.
  • Das Kind ist mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus gebracht worden.
  • Laut Bundespolizei konnten die anderen noch zur Seite springen und blieben unverletzt. Sie erlitten jedoch einen Schock, der Lokführer ebenfalls.
  • Der Unfall passierte zwischen Engelskirchen und Overath.
  • Züge haben bei einer Geschwindigkeit von 100 Stundenkilometern einen Bremsweg von etwa 1000 Metern.
17:47 Uhr

US-Schauspielerin lässt sich nach Fan-Mail untersuchen

US-Schauspielerin Denise Richards ("The Real Housewives of Beverly Hills") war zu Gast in einer amerikanischen Sendung. Nach ihrem Auftritt bekam sie viele Nachrichten von Fans, denen eine leichte Schwellung an ihrem Hals aufgefallen war. Richards ließ sich daraufhin untersuchen und es wurde tatsächlich festgestellt, dass ihre Schilddrüse vergrößert ist. Sie habe es selbst gespürt, die Veränderung allerdings bis dahin ignoriert, inzwischen ihre Ernährung umgestellt und esse nun kein Gluten mehr, schrieb Richards bei Instagram. "Ich hatte keine Ahnung, wie sehr die Ernährung tatsächlich Einfluss auf den Körper hat und wie giftig Gluten sein kann." Eine vergrößerte Schilddrüse kann auf eine ernsthafte Erkrankung hinweisen.

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17:25 Uhr

Damm hält: Evakuierte dürfen wieder nach Hause

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Die Konstruktion stammt noch aus dem 19. Jahrhundert.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der Damm des Toddbrook Reservoirs drohte die drängenden Wassermassen nicht mehr zu halten. Deshalb wurden im Norden Englands 1500 Menschen aus dem kleinen Ort Whaley Bridge evakuiert. Nun berichtet die "BBC", dass sie wieder zurück nach Hause dürfen. Die Stellen, an denen der Damm aufgrund sehr starker Regenfälle beschädigt war, seien repariert worden, erklärte die Polizei in Derbyshire. Zudem waren 20 Hochleistungspumpen im Einsatz, um den Wasserpegel des Reservoirs zu senken.

16:56 Uhr

Kutschfahrt endet für 13 Kegler im Krankenhaus

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Den beiden Pferden und auch einem mitfahrenden Hund geschah nichts.

(Foto: picture alliance/dpa)

Es sollte so ein schöner Ausflug werden, den sich die Mitglieder einer Hamburger Kegelgruppe ausgedacht hatten. Doch die Fahrt mit einem Planwagen und zwei angespannten Pferden in der Nähe von Hamburg endete in einer ziemlichen Katastrophe. Die Kutsche kam, aus noch ungeklärter Ursache, von der Fahrbahn ab und fiel um. Mindestens vier der über 60-jährigen Fahrgäste seien schwer verletzt worden, wie die Polizei mitteilte. Lebensgefahr bestehe keine. Alle 13 Kegler sind vorsorglich ins Krankenhaus gebracht worden. Nur die 51-jährige Kutscherin blieb unverletzt. Etwa 45 Sanitäter und 20 Feuerwehrleute waren in Egestorf im niedersächsischen Landkreis Harburg im Einsatz. Ein Notarzt traf mit einem Hubschrauber aus Hamburg am Unfallort ein.

16:25 Uhr

Ursache für Großbrand in Lübtheen gefunden

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Etwa 3000 Ehrenamtliche und Helfer halfen im Juni und Juli, den Großbrand zu löschen, der über 1200 Hektar umfasste.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der verheerende Waldbrand auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Lübtheen in Mecklenburg-Vorpommern geht nach Expertenansicht wohl nicht auf Brandstiftung zurück. Die Experten gehen davon aus, dass der Brand die Folge eines kleineren Feuers am gleichen Ort gewesen ist. Der von der Staatsanwaltschaft Schwerin beauftragte Sachverständige sei zu dem Ergebnis gekommen, dass sich am 25. Juni vermutlich durch die große Hitze phosphorhaltige Munition entzündet hatte. Das Brandgeschehen habe sich in den Tagen danach zwar beruhigt, doch sei das Feuer nie ganz erloschen, hieß es in einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft. Das Feuer auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz wütete fast eine Woche. Die Löscharbeiten waren schwierig, weil der Waldboden stark mit alter Munition belastet ist. Über 1000 Hektar Wald wurden durch das Feuer schwer in Mitleidenschaft gezogen.

16:03 Uhr

Kroatische Polizisten sollen 18 Migranten misshandelt haben

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Kroatische Polizisten brachten die Migranten nach Bosnien.

(Foto: AP)

Einige hatten offenbar Verletzungen, die auf Schläge und Tritte zurückzuführen sind: Die kroatische Polizei soll 18 Migranten misshandelt und über die Grenze nach Bosnien gebracht haben. Damit hätten sie auch widerrechtlich bosnisches Staatsgebiet betreten.

  • Bosnische Grenzbeamte seien auf die kroatischen Kollegen gestoßen, als diese die Migranten in der Nacht über die Grenze geleiteten, berichtete Radio Sarajevo.
  • Die Kroaten hätten sich demnach schnell wieder in Richtung Grenze entfernt, als sie von den Bosniern entdeckt wurden.
  • Die bosnischen Grenzbeamten brachten die Verletzen ins Krankenhaus der Grenzstadt Velika Kladusa.
  • Eine Sprecherin der bosnischen Polizei bestätigte, dass ihre Behörde 18 zum Teil verletzte Migranten fand. Die weiteren Einzelheiten würden noch überprüft.
15:36 Uhr

Siegfried spricht in US-Show über Roys Tiger-Attacke

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Es war das Ende ihrer Bühnenkarriere, die Siegfried und Roy mit ihren weißen Tigern über Jahrzehnte aufgebaut hatten. Am 59. Geburtstag von Roy ging etwas schief: Einer der weißen Tiger, Montecore, fiel den Entertainer an und verletzte ihn schwer. In der amerikanischen Fernsehsendung "Good Morning America" spricht Siegfried Fischbacher nun über den Unfall vor fast 16 Jahren. Demnach habe sich der Tiger mit seinen Vorderpfoten auf Roys Schultern gestellt und auf sein Leckerli gewartet. Roy sagte "Nein", was den Tiger offenbar verwirrte. Das Tier griff an und verletzte den Magier lebensgefährlich, so schien es zumindest. Kritik am Verhalten von Roy wurde über die Jahre immer wieder laut. Demnach habe der Magier die Beziehung zum Tier und auch das Training vor der Attacke vernachlässigt. Siegfried Fischbacher unterstrich in dem Interview allerdings die Theorie, dass Roy bereits vor der Attacke ein Problem hatte, einen Schlaganfall oder Ähnliches, und dass der Tiger nur versucht habe, Roy in Sicherheit zu bringen. Deshalb habe er ihn am Hals gepackt und über den Boden geschleift. Noch heute hat Roy mit den Folgen der Attacke körperlich zu kämpfen. 40 Jahre stand das Duo in Las Vegas auf der Bühne.

Mehr dazu lesen Sie hier.

15:10 Uhr

Wissenschaftlerin auf griechischer Insel verschwunden

Auf der griechischen Insel Ikaria ist eine britische Wissenschaftlerin spurlos verschwunden.

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Die Forscherin kehrte nicht vom Joggen zurück.

(Foto: www.imago-images.de)

  • Die 35-Jährige war am Montag von einer Jogging-Runde nicht mehr in ihr Hotel zurückgekehrt.
  • Ihr Freund rief daraufhin die Polizei, die nach eigenen Angaben eine groß angelegte Suche startete.
  • Die britische Astrophysikerin lebt in Nikosia und machte mit ihrem Freund nahe der Hafenstadt Agios Kirykos auf Ikaria Urlaub.
14:41 Uhr

Kamera am Frankfurter Hauptbahnhof bei Schreckenstat kaputt

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Die Bilder nach der furchtbaren Tat in Frankfurt wurden von vielen Fahrgästen und wenig später auch von Journalisten am Hauptbahnhof gemacht.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die genauen Geschehnisse in den Sekunden vor der Tat, die Deutschland seit der vergangenen Woche erschüttert, werden wohl nie ganz aufgeklärt. Denn wie der "Focus" aus Sicherheitskreisen erfahren hat, war die Überwachungskamera an Gleis 7, dem Gleis an dem ein Mann am vergangenen Montag einen achtjährigen Jungen und seine Mutter ins Gleisbett vor einen einfahrenden ICE stieß, wohl defekt. Die Tat geschah am Frankfurter Hauptbahnhof. Eine zweite Kamera sei auf die Reisehalle gerichtet gewesen und habe die Tat daher nicht filmen können. Aus diesem Grund sei nicht der Stoß, sondern nur die Flucht des mutmaßlichen Täters aufgezeichnet worden. Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft habe sich zu der defekten Kamera nicht äußern wollen. "Wir haben Videoaufnahmen, und diese werden nun ausgewertet", sagte sie. Welche Aufzeichnungen dies seien, habe die Sprecherin aber nicht mitgeteilt.

Mehr dazu lesen Sie in Kürze auf n-tv.de.

14:27 Uhr

Schichtwechsel

Mein Kollege Uladzimir Zhyhachou hat sich für heute aus dem Staub gemacht - ab sofort übernehme ich, Josephin Hartwig, den "Tag". Ich werde Sie bis zum späten Abend über alles Wichtige informieren, zwar mit nassen Schuhen, aber das wird einem kühlen Kopf sicher nur zuträglich sein. Bei Anregungen, Fragen oder Kritik, schreiben Sie mir gern: josephin.hartwig@nama.de

Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Nachmittag.

14:16 Uhr

Betrunkene verprügelt ihr Baby auf offener Straße

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Unter anderem bewarf die Frau ihr Baby mit einer Bierflasche.

(Foto: imago stock&people)

Auf offener Straße hat eine betrunkene Mutter in Nürnberg ihr zehn Monate altes Baby massiv misshandelt und mit einer Bierflasche beworfen. Die Frau hatte einen Alkoholpegel von 1,3 Promille und stand womöglich auch unter Drogeneinfluss. Sie kam in eine Fachklinik, das nicht schwerer verletzte Kind in ein Krankenhaus.

  • Der Polizei zufolge saß die Frau betrunken auf dem Gehweg und schrie ihr Kind an. Dann schlug sie dem Baby mehrfach ins Gesicht, bis ein Zeuge sich einmischte.
  • Daraufhin lief die Frau davon, ein anderer Zeuge versuchte erfolglos, die Frau zu beruhigen, die dann mit voller Wucht eine Bierflasche in den Kinderwagen schleuderte und auch das Kind traf.
  • Dann warf sie den Kinderwagen um, sodass dieser sich überschlug. Der Mann konnte daraufhin das aus dem Wagen gefallene Kind in seine Obhut nehmen, während andere Zeugen die Frau bis zum Eintreffen der Polizei festhielten.

In der Polizeistation randalierte die Frau weiter. Gegen sie wurden Ermittlungen wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen und gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

13:38 Uhr

Feuerwehrmann stürzt aus Einsatzwagen und stirbt

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Beim Linksabbiegen öffnete sich auf der rechten Seite des Wagens eine Tür und der 54-Jährige stürzte auf die Straße.

(Foto: picture alliance/dpa)

Am vergangenen Freitag war in Hagen ein Feuerwehrmann aus einem fahrenden Einsatzwagen gestürzt. Am Dienstagabend ist der 54-Jährige an seinen Verletzungen gestorben.

Aus bislang ungeklärter Ursache hatte sich auf dem Weg zu einem Rettungseinsatz beim Linksabbiegen auf der rechten Seite des Feuerwehrfahrzeugs eine Tür geöffnet. Der Feuerwehrmann stürzte nach draußen auf die Fahrbahn.

Die Ermittlungen zur Ursache des Unfalls dauern noch an.

13:20 Uhr

Israel beteiligt sich wohl an US-Golfmission

Israel ist nach Medienberichten an der von den USA angeführten Schutzmission für Handelsschiffe im Persischen Golf beteiligt. Dies habe Außenminister Israel Katz bei einem Treffen eines Parlamentsausschusses für Außen- und Sicherheitspolitik hinter verschlossenen Türen gesagt, berichteten israelische Medien.

  • Das Außenministerium in Jerusalem wollte sich dazu nicht äußern, ein Sprecher verwies auf die Medienberichte.
  • Die israelische Nachrichtenseite Ynet berichtete, Israel unterstütze die Mission "Sentinel" (Wache) im Geheimdienstbereich und "anderen Bereichen, in denen Israel besondere Fähigkeiten und einen relativen Vorsprung" habe. Unklar blieb, ob es dabei auch um die Entsendung israelischer Schiffe geht.
  • Der Konflikt zwischen dem Iran und den USA hat die Sicherheitslage auf der wichtigen Handelsroute durch die Straße von Hormus dramatisch verschlechtert. In den vergangenen Wochen sind dort Schiffe festgesetzt und angegriffen worden.
12:49 Uhr

Ein Toter nach Schießerei in Leipzig

Vor einer Kneipe in Leipzig soll es heute Nacht zu einer tödlichen Schießerei gekommen sein. "Wir haben einen männlichen Toten", bestätigte Vanessa Fink, Sprecherin der Leipziger Staatsanwaltschaft, gegenüber der "Bild"-Zeitung. "Wir ermitteln in alle Richtungen und schließen auch ein Tötungsdelikt nicht aus."

Nach Informationen der Zeitung wurden vor der Tür des Lokals mehrere Hülsen sichergestellt. Weder die Staatsanwaltschaft noch die Polizei wollten dies bislang bestätigen.

12:21 Uhr

Monica Lewinsky produziert Serie über Affäre mit Bill Clinton

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Clintons Affäre mit der ehemaligen Praktikantin Lewinsky stürzte seine Präsidentschaft in eine schwere Krise.

(Foto: picture alliance / dpa)

Monica Lewinsky wird eine Fernsehserie über ihre Affäre mit dem früheren US-Präsidenten Bill Clinton produzieren.

  • Die dritte Staffel der Serie "American Crime Story" befasst sich mit dem Amtsenthebungsverfahren gegen Clinton, das den damaligen Präsidenten fast das Amt kostete, teilte der US-Sender FX Network mit.
  • Anfangs habe sie "mehr als nur ein bisschen Angst" gehabt, sich an dem Projekt zu beteiligen, sagte Lewinsky der Zeitschrift "Vanity Fair". Letztlich habe sie sich aber dazu entschlossen, um ihre Version der Ereignisse zu erzählen.
  • Mit Blick auf die #MeToo-Bewegung gegen sexuelle Gewalt sagte Lewinsky, sie sei dankbar für den Wandel der Gesellschaft, der es "Menschen wie mir, die in der Vergangenheit zum Schweigen gebracht wurden, ermöglicht, meine Stimme wieder zu erheben".

Mehr dazu lesen Sie hier.

11:17 Uhr

Frau von IS-Kämpfer in Bayern festgenommen

Die Bundesanwaltschaft hat eine Deutsche wegen der mutmaßlichen Mitgliedschaft in der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat verhaften lassen. Sie wurde aufgrund eines Haftbefehls des Ermittlungsrichters am Bundesgerichtshof in Bayern festgenommen, wie die Behörde mitteilte. Die Beschuldigte Sibel H. kam demnach in Untersuchungshaft.

  • Die Ermittler werfen der Frau Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung, Kriegsverbrechen und Verstöße gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz vor.
  • Sie soll im Frühjahr 2016 gemeinsam mit ihrem nach islamischem Ritus geheirateten Ehemann nach Syrien und später in den Irak gereist sein, um dort im IS-Herrschaftsgebiet zu leben.
  • Im Irak habe sie mit ihrem Ehemann nacheinander drei Wohnhäuser bezogen, die ihnen jeweils vom IS überlassen worden waren.
  • Die Beschuldigte habe den Haushalt geführt, damit ihr Ehemann uneingeschränkt dem IS zur Verfügung stehen konnte. Sie hatte nach Erkenntnissen der Bundesanwaltschaft Zugriff auf verschiedene Sturmgewehre.
10:48 Uhr

Knapp 50 Wale stranden in Island

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Diesmal konnten die meisten Grindwale gerettet werden. Mitte Juli starb in Island eine ganze Herde.

(Foto: picture alliance/dpa)

Mitte Juli hatten Touristen in Island auf einer Hubschraubertour 50 verendete Grindwale an einem abgelegenen Strand entdeckt. Jetzt sind erneut etliche Wale an der Küste des Landes, diesmal in Gardur 50 Kilometer westlich von Rejkjavik, gestrandet.

Videos zeigen, wie die Meeressäuger im seichten Küstengewässer ums Überleben ringen. Eine Aufnahme des isländischen Rundfunksenders RÚV hielt fest, wie mehrere Männer versuchen, eines der Tiere zurück in tiefere Gewässer zu schieben. Nach Angaben des Senders konnten etwa zwei Drittel der knapp 50 Wale zurück aufs Meer getrieben werden. 14 verendeten.

10:16 Uhr

Probleme beim Check-in von British Airways

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Können Sie sich gerade nicht für Ihren British-Airways-Flug einchecken? Zahlreiche Passagiere der Fluggesellschaft müssen sich zurzeit in Geduld üben.

  • "Hallo, wir haben heute Morgen einige Systemprobleme, die sich auf den Online-Check-in für alle auswirken. Wir entschuldigen uns dafür und schlagen vor, es später erneut zu versuchen", teilte die Airline bei Twitter mit. Das genaue Ausmaß der Probleme mitten in den Sommerferien ist jedoch zunächst unklar.
  • Am Flughafen Gatwick in der Nähe von London bildeten sich lange Warteschlangen. Ein Flughafensprecher sagte auf Anfrage der DPA, dass seines Wissens auch andere Airports betroffen seien.
  • British Airways betonte aber, dass es sich nicht um einen weltweiten Ausfall der Computersysteme handele.
09:39 Uhr

Schwere Explosion vor Steuerverwaltung in Kopenhagen

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Wer hinter der Attacke steckt, ist noch völlig unklar.

(Foto: picture alliance/dpa)

In der Nähe der nationalen Steuerverwaltung Dänemarks in Kopenhagen hat sich gestern Abend eine Explosion ereignet. Die Glasfassade des Gebäudes wurde größtenteils zerstört, Menschen kamen aber nicht zu Schaden.

Es sei "ziemlich klar", dass jemand hinter der Explosion stecke, sagte Steuerminister Morten Bodskov der Nachrichtenagentur Ritzau. Er verurteilte die "völlig inakzeptable Tat". Die Polizei leitete eine umfassende Untersuchung ein.

Mehr dazu lesen Sie hier.

09:12 Uhr

Twitter räumt Probleme bei Datensicherheit ein

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Einige Daten von Twitter-Nutzern könnten ohne deren Wissen mit Werbekunden des Dienstes geteilt worden sein.

(Foto: picture alliance / dpa)

Twitter hat Probleme bei der Datensicherheit eingeräumt. Möglicherweise seien Daten ohne Zustimmung des Nutzers für personalisierte Werbung verwendet worden, teilte der US-Kurznachrichtendienst mit.

  • Hintergrund seien Probleme mit den Nutzer-Einstellungen. Deswegen könnten Nutzerinformationen mit Werbepartnern geteilt oder Werbung auf Basis unerlaubt gesammelter Daten angezeigt worden sein.
  • Dabei handele es sich um Ländercodes, Verbindungen zu Werbeanzeigen und Rückschlüsse auf verwendete Geräte.
  • Das Unternehmen habe die Probleme kürzlich entdeckt und am Montag behoben. Welche Nutzer betroffen sein könnten, sei noch unklar. Twitter entschuldigte sich und kündigte Maßnahmen an, um solche Fehler künftig zu vermeiden.
08:50 Uhr

SPD-Vize Stegner: "Eier ausbrüten, wenn sie gelegt sind"

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Zu seiner möglichen Kandidatur sagte Stegner nicht viel.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der Fortbestand der Großen Koalition wird nach Ansicht von SPD-Bundesvize Ralf Stegner eines der Kernthemen im Rennen um den Parteivorsitz.

  • "Aber ich warne davor, das zu überhöhen, denn eine Koalition ist ein politisches Zweckbündnis auf Zeit. Die SPD ist aber viel mehr", sagte Stegner. Koalitionsfragen seien taktischer Natur und hätten mit der Identität der SPD wenig zu tun. "Wenn wir anfangen, uns über andere Parteien zu definieren, dann steht es viel schlechter um die SPD als gedacht."
  • Stegner sieht in dem Mitgliederentscheid über die künftige Parteispitze eine "Riesenchance". "Das kann unserer Partei nur guttun, weil es leidenschaftliche und öffentliche Debatten über die inhaltliche und personelle Ausrichtung geben wird", sagte der 59-Jährige. Er rechne mit weiteren Teams und Einzelbewerbern.
  • Der Fraktionschef im Landtag von Schleswig-Holstein selbst wird als ein möglicher Bewerber um den SPD-Vorsitz gehandelt. Dazu sagte Stegner der "Passauer Neuen Presse": "Eier sollte man ausbrüten, wenn sie gelegt sind. Ich halte nichts davon, dass jeder nur erklärt, dass er nicht kandidiert."
08:17 Uhr

Telekom klebt Gewerbegebiet mit Zebrastreifen voll

"In der Gegend laufen nicht besonders viele Menschen herum", wissen Anwohner eines Gewerbegebiets in Rödermark bei Frankfurt am Main. Und doch sind die Straßen nun alle paar Meter mit Zebrastreifen beklebt. Die Markierungswut hat zwar einen Grund, verstanden wird sie dennoch nicht.

 

07:51 Uhr

Wegen der Liebe: Jugendlicher radelt auf der Autobahn

Auf dem Weg zu seiner Freundin ist ein 16-Jähriger bei Reinsdorf nahe Zwickau mit dem Fahrrad auf der Autobahn 72 gefahren. Nach etwa vier Kilometern beendete die Polizei seine Fahrt auf dem Standstreifen.

Der Jugendliche erklärte, fälschlicherweise mit dem Zug in Zwickau gelandet zu sein. Er habe dann die Adresse seiner Freundin in eine Navigations-App auf seinem Smartphone eingegeben und dabei nicht beachtet, dass die Strecke nach Oelsnitz im Erzgebirge über die Autobahn führte.

Die Geschichte hat ein gutes Ende: Die Polizisten verständigten die Mutter des Jungen und brachten ihn dann samt Fahrrad zu seiner Freundin.

07:08 Uhr

Überreste von Riesen-Papagei entdeckt

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Der Herkules-Papagei war einen Meter groß.

(Foto: Illustration by Dr Brian Choo, Flinders University; Image: Professor Paul Scofield, Canterbury Museum)

In Neuseeland war vor vielen Millionen Jahren ein Riesen-Papagei von einem Meter Größe und sieben Kilogramm Gewicht zu Hause. Wissenschaftler haben bereits vor mehr als einem Jahrzehnt die Fossilien des enormen Vogels in der Nähe der Bergarbeiterstadt Saint Bathans auf der Südinsel des Pazifikstaats entdeckt. Dies teilten die Flinders-Universität aus Sydney und das Canterbury-Museum aus Christchurch jetzt mit.

  • Das Tier bekam von seinen Entdeckern den Namen Heracles inexpectatus verpasst. Damit wird auf seine "Herkules-Statur" und die überraschende Entdeckung angespielt.
  • Die steinernen Überreste werden auf ein Alter von bis zu 19 Millionen Jahren geschätzt.
  • Vermutet wird, dass der Riesen-Papagei sich auch von kleineren Papageien ernährte.

Mehr dazu lesen Sie hier.

06:59 Uhr

Das wird heute wichtig

Eigentlich sollte ein Ortsbesuch des US-Präsidenten nach tragischen Blutbädern wie am Wochenende unstrittig und willkommen sein. Doch auch das ist beim polarisierenden Staatschef Donald Trump anders. Viele Politiker in den Städten El Paso und Dayton - darunter Republikaner und Demokraten - würden lieber auf seinen heutigen Besuch verzichten. Vor allem in El Paso, wo ein rassistischer motivierter Täter 22 Menschen getötet hat, sehen viele die aggressive Rhetorik des Präsidenten gegen Migranten als Teil des Problems, nicht als Teil der Lösung.

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser! Hier sind noch ein paar Themen, die uns heute beschäftigen werden:

  • Die Zinsflaute und der harte Wettbewerb um Kunden machen Finanzinstituten in Deutschland zu schaffen. Wie sich die Commerzbank nach den geplatzten Fusionsgesprächen mit der Deutschen Bank in dem schwierigen Umfeld behauptet hat, werden die Zahlen für das zweite Quartal zeigen. Die Bank legt heute die Zwischenbilanz vor. Analysten rechnen mit einem Rückgang des Gewinns gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
  • Der Prozess um den mutmaßlichen Mord an der verschwundenen Berliner Schülerin Georgine Krüger wird fortgesetzt. Vor dem Landgericht der Hauptstadt muss sich ein 44-Jähriger verantworten, ihm wird zur Last gelegt, im September 2006 die damals 14-Jährige in einen Keller seiner Wohnung gelockt, vergewaltigt und erwürgt zu haben. Die Leiche wurde bis heute nicht gefunden.

Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich versorge Sie in der ersten Tageshälfte mit Nachrichten aus aller Welt. Starten Sie gut in den Tag!

06:42 Uhr

Riekes Rückspiegel am 7. August 2019

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Lustwandeln à la Philippe Petit.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Erinnern Sie sich … an die waghalsige Aktion von Philippe Petit vor 45 Jahren? Am 7. August 1974 überragten die beiden Türme des World Trade Centers noch die Skyline von New York - und der französische Hochseilartist nutzte die Wolkenkratzer als Bühne, um von einem Dach zum anderen zu spazieren. Nun gut: zu balancieren. Auf einem nur 2,54 Zentimeter starken Drahtseil. In 417 Metern Höhe. Acht Mal wandelte Monsieur Petit zwischen den Türmen. Chapeau!

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Wir gratulieren … Charlize Theron, südafrikanische Schauspielerin und einstige Sexiest Woman Alive, zum 44. Geburtstag. "Monster", "Gottes Werk und Teufels Beitrag" oder doch " Fast & Furious 8"? Die Auswahl von Werken der vielseitigen Darstellerin für einen Filmabend ist herausfordernd. So oder so: gelukkige verjaarsdag!

06:25 Uhr

Starkregen mit Überflutungsgefahr

Besonders in der Südosthälfte hält sich auch heute wieder die schwül-warme und dementsprechend unwetteranfällige Luft. Bereits am Vormittag sind von Südwesten her mitunter heftige Regengüsse mit Blitz und Donner unterwegs, während es im Norden und Westen unseres Landes entspannter bleibt. Zwar sind auch in der Nordwesthälfte im Tagesverlauf immer wieder teils gewittrig kühle Duschen drin. Die Sonne hat aber ebenfalls einige Anteile und die Gewitter sind insgesamt schwächer als im Süden und Osten.

Björn Alexander

Björn Alexander

Dort verstärkt sich später die Gewittertätigkeit sogar wieder, so dass Sie punktuell mit Starkregen mit Überflutungsgefahr rechnen müssen. Auch Sturmböen und Hagel sind neuerlich möglich. Das gilt vor allem vom Oberrhein rüber nach Bayern und rauf bis ans Erzgebirge.

Die Temperaturen liegen an der Nordsee sowie im Bergland und in den kräftigen Schauern bei 20 bis 22 Grad. Mit Sonnenunterstützung werden es nach wie vor sommerliche 24 bis 26 Grad. Die höchsten Werte dürften sich dabei von einem Streifen von der Lausitz bis herüber nach Berlin und Brandenburg finden.

Die weiteren Aussichten: morgen im Norden wechselhaft, im übrigen Land bekommen wir aber eine deutliche Wetterberuhigung bei bis zu 28 Grad im Breisgau. Am frischesten ist es an der Nordsee bei 20 Grad.

Am Freitag legen die Werte wieder zu und reichen von 22 Grad im Norden und bis 34 Grad im Südwesten. Jedoch ist die Luft nicht nur heißer, sondern auch schwüler und damit sind von Frankreich und Benelux her abermals massive Gewitter möglich.

Samstag bleibt unser Wetter weiterhin facettenreich mit gewittrigen Regengüssen und einem zum Teil stürmischen Wind, bevor es am Sonntag schöner und entspannter weitergeht. Ihr Björn Alexander