Mittwoch, 11. September 2019Der Tag

mit Janis Peitsch
22:38 Uhr

Das war Mittwoch, der 11. September 2019

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(Foto: picture alliance/dpa)

 

Liebe Leserinnen und Leser,

wieder geht ein ereignisreicher Tag zu Ende. Folgende Themen waren heute wichtig:

Für heute macht der "Tag" Feierabend. Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Abend und eine geruhsame Nachtruhe.

22:23 Uhr

Schulflugzeug kracht in Gebäude

Und noch ein Flugzeugunglück in den USA beschäftigt uns heute: Im Bundesstaat Arizona ist ein Kleinflugzeug in ein Flughafengebäude in der Gemeinde Pinal County geflogen. Die beiden Insassen, ein Fluglehrer und sein Schüler, wurden bei dem Crash verletzt und in ein Krankenhaus gebracht.   

 

22:08 Uhr

Giftgrüner Fluss stellt Polizei vor Rätsel

Gestern funkelte das Wasser im schweizer Fluss Limmat für kurze Zeit in einem hellen Grün. Wegen der Färbung hat die Polizei in Zürich nun Ermittlungen aufgenommen. Vermutet wird, dass es sich um eine Aktion von Klimaaktivisten handelt. Verdächtige Personen hat die Polizei allerdings noch nicht identifiziert.

Am Dienstag hatten sich Aktivisten im Stadtzentrum in dem plötzlich giftgrünen Fluss treiben lassen. Am Ufer sprachen sie mit Passanten über Klimaprobleme. Nach etwa einer halben Stunde war der Farbeffekt verschwunden.

Die Gruppe Extinction Rebellion Zürich veröffentlichte auf Facebook einen Film der Aktion: "Rebellieren oder Untergehen". In einem zweiten Beitrag schrieb die Gruppe: "Limmat ist grün, das ist keine Übung! Unser Wasser ist in Gefahr!" Ein klares Bekenntnis zu der Aktion enthielten beide Beiträge jedoch nicht. 

Mittlerweile hat die Polizei herausgefunden: Das Wasser wurde mit Uranin verfärbt, einem wasserlöslichen Natriumsalz welches für Menschen und Umwelt ungefährlich ist.

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21:55 Uhr

Bahamas vermissen noch Tausende Menschen nach "Dorian"

Mit enormer Wucht fegte Hurrikan "Dorian" vor mehr als einer Woche über die Bahamas. Noch immer ist nicht absehbar, wie viele Menschenleben der Wirbelsturm gekostet hat.

  • Die Katastrophenschutzbehörde der Inselgruppe beziffert die Zahl der Vermissten auf 2500.
  • Die Zahl der Todesopfer wurde zuletzt mit mindestens 50 angegeben.
  • Die Behörden rechnen jedoch mit einem starken Anstieg der Opferzahl, weil entlegene Regionen noch nicht erreicht werden konnten.

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21:42 Uhr

Polizei stellt fast 90 Migranten bei Ärmelkanal-Überquerung

Viele Migranten wollen sich in Großbritannien ein neues Leben aufbauen. In kleinen Booten nehmen sie dafür auch die gefährliche Route über den Ärmelkanal in Kauf. Nun wurden an einem einzigen Tag 86 Flüchtlinge bei einer versuchten Überquerung aufgegriffen. 

Nach Angaben der Nachrichtenagentur PA handelt es sich dabei wahrscheinlich um eine Rekordzahl. Die Migranten stammten unter anderem aus dem Iran, Afghanistan und Pakistan.

Nach Angaben des britischen Innenministeriums wurden seit Januar mehr als 70 Migranten, die illegal in kleinen Booten angekommen waren, in europäische Länder abgeschoben.

21:20 Uhr

Brasiliens Bolsonaro muss künstlich ernährt werden

Wegen Komplikationen nach einer Operation muss Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro länger als geplant im Krankenhaus bleiben. Wie seine Ärzte mitteilten, kann der 54-Jährige derzeit keine Nahrung über den Mund aufnehmen. Bolsonaro wird daher über eine Nasensonde künstlich ernährt.

Bolsonaro wurde vor einem Jahr während des Wahlkampfes durch einen Messerangriff verletzt. Aufgrund eines Narbenbruchs musste er am Sonntag operiert werden. Der fünfstündige Eingriff in São Paulo verlief laut Ärzten "erfolgreich", dauerte jedoch zwei Stunden länger als geplant. Ursprünglich sollte Bolsonaro bereits gestern entlassen werden.

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20:59 Uhr

Berliner US-Botschafter als neuer Trump-Berater im Gespräch

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(Foto: picture alliance/dpa)

Nach dem Rauswurf von John Bolton muss sich US-Präsident Trump einen neuen Nationalen Sicherheitsberater suchen. Wie mehrere Medien berichteten, befindet sich unter den möglichen Kandidaten auch der US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell.

Der TV-Sender Fox News meldete, mehrere Senatoren hätten sich in Anrufen beim Weißen Haus für den 52-Jährigen eingesetzt. Grenell selbst geht offenbar davon aus, zum engeren Anwärterkreis zu gehören. Der Botschafter erwarte, im Zuge des Auswahlprozesses vom Weißen Haus befragt zu werden, schrieb die "New York Times".

Grenell nutzt sein Botschafteramt in Berlin für oftmals offensive Ansagen an die Bundesregierung und bricht damit mit der üblichen diplomatischen Zurückhaltung. So erteilte er kürzlich Kanzlerin Merkel öffentliche Ratschläge zu ihrem China-Besuch.

 

20:04 Uhr

Mann bei Fahrzeugkontrolle auf der A10 erschossen

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Beamte am Ort der Schießerei.

(Foto: picture alliance/dpa)

Bei einer Fahrzeugkontrolle auf dem Berliner Ring ist am Nachmittag ein Mann von der Polizei erschossen worden.

  • Laut Polizeiangaben hatten Beamte das Fahrzeug gegen 15.30 Uhr an der Anschlussstelle Hellersdorf auf der A10 nordöstlich der Hauptstadt gestoppt.
  • Die polnischen Kennzeichen des Wagens waren wegen eines mutmaßlichen Tötungsdeliktes im Nachbarland zur Fahndung ausgeschrieben.
  • Nach ersten Erkenntnissen soll der Fahrer eine Waffe auf die Polizisten gerichtet haben.
  • Daraufhin schossen die Beamten mehrfach auf den Mann und verletzten ihn tödlich.
  • Die Ermittlungen zur Identität des Mannes laufen noch.
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21:56 Uhr

Brennende Autos in Berlin: Mutmaßlicher Serientäter gefasst

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(Foto: picture alliance/dpa)

Zahlreiche abgefackelte Autos in Berlin gehen offenbar auf das Konto eines Serientäters. Wie die Polizei nun mitteilt, haben Fahnder den mutmaßlichen Brandstifter bereits Anfang August in Hamburg aufgespürt. Der Mann war gerade dabei einen weiteren Pkw in Flammen zu setzen, als er gefasst wurde.

Ein politisches Motiv halten die Ermittler für unwahrscheinlich. Der Mann war laut Polizei bereits vorher wegen ähnlicher Delikte verurteilt worden. Er habe drei Brandstiftungen in Berlin zugegeben. Nun will die Polizei klären, ob er auch weitere 28 Brandstiftungen verübt hat.

19:23 Uhr

Russland mustert Weltraumroboter Fedor aus

Seine kurze Karriere ist schon wieder vorbei: Der gerade aus dem All zurückgekehrte russische Roboter Fedor wird nicht mehr an Weltraum-Missionen teilnehmen.

  • "Er wird nicht mehr dorthin fliegen. Es gibt für ihn dort nichts mehr zu tun, er hat seine Mission erfüllt", sagte der russische Entwickler Jewgeni Dudorow.
  • Mit Fedor hatte Russland im August erstmals einen humanoiden Roboter ins Weltall geschickt. Es war geplant, dass er Astronauten assistiert und langfristig riskante Aufträge wie etwa Außeneinsätze übernimmt.
  • Jedoch stellte sich heraus, dass seine Technik im Weltall nicht gut funktioniert, seine langen Beine seien ungeeignet für Außeneinsätze.

Laut Dudorow arbeiten Entwickler aber bereits an Plänen für einen Fedor-Nachfolger.

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18:50 Uhr

Al-Kaida-Chef ruft zu neuen Anschlägen auf

Zum Jahrestag der Anschläge auf das World Trade Center in New York hat Al-Kaida-Chef Aiman al-Sawahiri seine Anhänger zu neuen Angriffen aufgerufen.

  • In einer Videobotschaft verlangte er Vergeltung für die "Verbrechen" gegen die Palästinenser. "Wie sie sich gegen uns verschwören und zusammenschließen, müssen wir sie überall jagen (...) zu einer Zeit und an einem Ort unserer Wahl."
  • Als Ziel nannte der Top-Terrorist die USA, Israel und ihre Verbündeten
  • Der Ägypter Al-Sawahiri ist Nachfolger Osama bin Ladens, den US-Truppen 2011 in Pakistan töteten. Wie sein Vorgänger lebt er im Untergrund.

 

20:21 Uhr

Justiz ermittelt nach Krankenhausfeuer wegen Brandstiftung

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(Foto: dpa)

Nach dem nächtlichen Brand in einem Düsseldorfer Krankenhaus mit einem Toten ermitteln die Behörden wegen fahrlässiger Brandstiftung. Der Verdacht richtet sich gegen einen 83-jährigen schwer demenzkranken Patienten aus dem Brandzimmer. Der Senior wurde demnach bei dem Feuer am späten Montagabend selbst verletzt und kann wegen seines allgemeinen Gesundheitszustands derzeit nicht befragt werden.

Bei dem Brand im Marienhospital im Düsseldorfer Stadtteil Pempelfort war ein 77-jähriger Patient an den Folgen einer Rauchgasvergiftung gestorben. 19 Menschen wurden verletzt, vier von ihnen lebensgefährlich.

17:46 Uhr

Pro-Putin-Rapper sorgt bei Youtube für Negativrekord

Mit einem umstrittenen Video sorgt der russischer Rapper Timati derzeit für Schlagzeilen - und einen fragwürdigen Rekord. Innerhalb von wenigen Tagen sammelten der Musiker auf Youtube mit seinem Lied "Moskwa" rund 1,48 Millionen negative Bewertungen. Laut russischen Medien habe kein anderes Video in Russland jemals so viele "Dislikes" bekommen. 

Hintergrund der negativen Reaktionen sind mehrere Textzeilen: Im Video besingt der 36-jährige Timati neben der Schönheit der Stadt nämlich auch seine Liebe zur Kremlpolitik. Beispiele gefällig?

  • "Ich gehe nicht zu Protesten und verbreite keinen Scheiß", rappt Timati.
  • Zudem sei Moskau "eine tolle Stadt, in der es keine Schwulenparaden gibt".
  • Er werde sich zu Ehren des kremltreuen Bürgermeisters Sobjanin "einen Burger reinstopfen".

Der Text sorgte vor allem bei den Moskauern für Unmut, weil bei Protesten im Sommer Tausende Menschen festgenommen wurden. Sie hatten sich gegen den Ausschluss zahlreicher Oppositioneller bei der Stadtratswahl am vergangenen Sonntag ausgesprochen. Unmittelbar vor der Abstimmung wurde das Video veröffentlicht. 

Der Negativrekord erstaunt übrigens auch Timati selbst. "Ich hatte nie das Ziel, jemanden zu beleidigen", sagte der Rapper, der schon zuvor lobende Lieder über Putin veröffentlichte.

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19:11 Uhr

Skelettreste in Haus von Ex-Diktator entdeckt

Diese Geschichte klingt wie aus einem Horrorfilm: In einem ehemaligem Haus des paraguayischen Ex-Diktators Alfredo Stroessner in der Stadt Ciudad del Este sind Leichenreste entdeckt worden. Derzeit wird untersucht, um wen es sich bei den Toten handelt.

Stroessner herrschte von 1954 bis 1989 über Paraguay. Während seiner brutalen Amtszeit wurden Hunderte Menschen verschleppt und ermordet. Viele Leichen wurden nie gefunden.

 

18:42 Uhr

Wegen Pizza Verkehrsregel missachtet: Polizist muss Strafe zahlen

Auch Polizisten im Dienst überkommt schon mal der große Hunger: Trotzdem müssen sich die Beamten auch mit leerem Magen an Gesetz und Ordnung halten. Weil ein Polizist in Berlin seinen Streifenwagen für einen schnellen Pizzakauf falsch parkte, wurde er nun zur Kasse gebeten.

Ein Zeuge fotografierte das Polizeiauto, das zum Teil auf dem Bürgersteig stand, und veröffentlichte die Bilder auf Twitter. Die Berliner Polizei antwortete, dass der Beamte seinen Fehler eingestanden und das entsprechende Verwarnungsgeld bezahlt habe.

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16:05 Uhr

Junge Studentin soll NPD-Ortsvorsteher ablösen

Der Aufschrei war groß:  Mit Stimmen von CDU, SPD und FDP wird im hessischen Altenstadt-Waldsiedlung der NPD-Politiker Stefan Jagsch einstimmig zum Ortsvorsteher gewählt. Mit einem gemeinsamen Antrag wollen die Parteien nun schnellstmöglich ihren Fehler korrigieren und die Abwahl des Rechtsextremen erreichen. Eine mögliche Nachfolgerin ist nun gefunden.

  • Die junge CDU-Politikerin Tatjana Cyrulnikov kandidiere für den Posten, sagte ein Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion.
  • Die 22-jährige Studentin gehört dem Ortsbeirat Waldsiedlung an und ist Vorsitzende der Jungen Union Wetterau.

Ein Termin für die nächste Sitzung des Ortsbeirats, wo die Abwahl von Jagsch vollzogen werden soll, steht jedoch noch nicht fest.

Bei der ganzen Geschichte frage ich mich, wie es überhaupt zur Wahl des NPD-Politikers kommen konnte? Die Ortsbeiratsmitglieder hatten als Argumente unter anderem angeführt: Es gab keinen anderen Kandidaten und die Parteizugehörigkeit habe keine Rolle gespielt. Ein CDU-Vertreter sagte, Jagsch könne zudem mit dem Computer umgehen und Mails schreiben. Dieses Argument lasse ich jetzt mal so stehen.

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17:24 Uhr

Weiterer Todesfall nach Konsum von E-Zigaretten

In den Vereinigten Staaten erkranken immer mehr Menschen, nachdem sie E-Zigaretten konsumiert haben. Nun melden die Behörden einen weiteren Todesfall, der damit im Zusammenhang stehen soll. 

  • Es handele sich um eine über 50 Jahre alte Frau aus Kansas, teilte die Gesundheitsbehörde des Bundesstaats mit.
  • Damit sind bislang sechs auf E-Zigaretten zurückzuführende Todesfälle in den USA bekannt.
  • Der US-Gesundheitsbehörde CDC zufolge wurden bereits rund 450 mögliche Erkrankungen in 33 Bundesstaaten gemeldet. 
  • Die Behörden warnten alle Nutzer von E-Zigaretten vor dem Gebrauch wegen möglicher Lungenschäden.

In Europa ist bislang kein ähnlicher Anstieg der mysteriösen Fälle bekannt. Die Beschwerden scheinen sich auf Benutzer von E-Zigaretten in den Vereinigten Staaten zu beschränken.

14:56 Uhr

Kolumbien fordert Kuba zur Auslieferung von Rebellen auf

Die marxistisch-leninistische Nationale Befreiungsarmee (kurz ELN) ist die letzte noch aktive Guerillaorganisation in Kolumbien. Seit ihrer Gründung im Jahr 1964 kämpft sie gegen die Regierung. Mit ihren rund 1500 Kämpfern verübt sie immer wieder Anschläge und nimmt Geiseln.

Die kolumbianische Regierung hat Kuba nun zur Auslieferung von ranghohen Mitgliedern der ELN aufgerufen. Gegen die beiden Kommandeure Bautista alias "Gabino" und Pineda alias "Pablo Beltrán" liege ein Haftbefehl und eine Ausschreibung von Interpol vor, teilte das Außenministerium mit. Deshalb sei die kubanische Regierung dazu verpflichtet, die beiden Rebellenführer auszuliefern.

Sollte die sozialistische Regierung in Havanna der Aufforderung nicht nachkommen, will Kolumbien bei den Vereinten Nationen Beschwerde einlegen.

16:25 Uhr

USA: Transportmaschine stürzt nahe Flughafen ab

In der Nähe des Flughafens Toledo Express im US-Bundesstaat Ohio ist ein Frachtflugzeug abgestürzt. Ersten Angaben zufolge schlug das Flugzeug auf einen Parkplatz wenige Kilometer östlich des Flughafens auf und zerstörte dort mindestens einen Sattelschlepper, wie Lokalsender berichteten. Die Unglücksmaschine ging dabei in Flammen auf.

  • Aus dem betroffenen Lucas County und umliegenden Gemeinden rückten Einsatzkräfte an und brachten das Feuer unter Kontrolle.
  • Laut dem Sender 13abc sollen zwei Menschen zum Unglückszeitpunkt an Bord gewesen sein. Ob sie den Absturz überlebten, war noch unklar.
  • Das Frachtflugzeug mit Autoteilen an Bord habe auf dem Toledo Express Airport landen wollen, berichtete die Flughafenbehörde.
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14:00 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

Uladzimir Zhyhachou ist heute mit Fieber im Bett geblieben. (An dieser Stelle nochmal gute Besserung!) Die Kollegen Sebastian Huld und Michael Bauer sind dafür in die Bresche gesprungen, verabschieden sich aber nun in den Feierabend. Bis zum Abend betreue ich für Sie den "Tag".

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik -> janis.peitsch[at]nama.de   

13:54 Uhr

Kind bringt Granate mit in die Vorschule

Es gab noch Zeiten, da haben Kinder dem Lehrer einen Apfel überreicht. Bei einem Kind im schwedischen Kristianstad war es zwar auch etwas handliches, dafür war das Mitbringsel explosiver. Der Vorschüler brachte eine Granate mit in die Schule. Die von einem Lehrer alarmierte Polizei sperrte die Umgebung ab, wie die Behörden mitteilten. Sprengstoffexperten machten die Granate unschädlich.

"Wir wissen nicht, welche Schäden es gegeben hätte", wenn sie explodiert wäre, sagte ein Polizeisprecher. Das Kind hatte die Granate im Sommer auf einem militärischen Übungsgelände in der Nähe gefunden. Es wollte sie in der Schule seinen Freunden zeigen.

13:01 Uhr

Mörder von Maria auf Usedom legt Revision ein

Der Mord an der 18-jährigen Maria auf Usedom wird voraussichtlich ein Fall für den Bundesgerichtshof. Der Anwalt eines der beiden Verurteilten habe Revision eingelegt, bestätigte ein Gerichtssprecher.

Der 21-Jährige war vergangene Woche zu lebenslanger Haft mit besonderer Schwere der Schuld verurteilt worden. Damit wäre eine Entlassung nach 15 Jahren so gut wie ausgeschlossen. Er und ein 19-Jähriger hatten gestanden, die im dritten Monat schwangere Maria im Frühjahr in Zinnowitz auf Usedom ermordet zu haben. Die Anklage hatte dem älteren Mann vorgeworfen, die Beine Marias festgehalten zu haben, während der andere Täter auf sie einstach. Der 21-Jährige hatte dies jedoch bestritten, obwohl an Marias Beinen DNA-Spuren von ihm gefunden worden waren.

12:31 Uhr

"Eisdrache des Nordwinds" - größter Flugsaurier entdeckt

"Cryodrakon boreas" - Der "Eisdrache des Nordwinds" ist keine Figur aus der Serie "Game of Thrones". Es handelt sich vielmehr um den größten bislang entdeckten Flugsaurier. So richtig drachenartig sieht der Cryodrakon auch nicht aus, eher wie ein Riesenstorch. Seine Spannweite ist allerdings beeindruckend. Über neun Meter soll diese betragen haben, bei einer Körpergröße von bis zu vier Metern.

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(Foto: David Maas)

Die Knochen wurden vor fast 30 Jahren gefunden, aber Forscher der University of South Carolina haben nun den Namen des Dinos im Journal of Vertebrate Palaeontology bekannt gegeben. Wie die Forscher berichten, lebte das fleischfressende Tier in der Kreidezeit vor etwa 77 Millionen Jahren im heutigen kanadischen Alberta. Eidechsen, Säugetiere und Dinosaurierbabys soll der Cryo-Drache verspeist haben.

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(Foto: David Maas)

 

12:08 Uhr

Kapitänin Rackete erhält Auszeichnung in Barcelona

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Carola Rackete (2.v.r.)

(Foto: dpa)

Die deutsche Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete ist in Barcelona für ihren Einsatz in der Seenotrettung mit der Ehrenmedaille des katalanischen Regionalparlaments ausgezeichnet worden. Ebenfalls geehrt wurde der Gründer der spanischen Hilfsorganisation Proactiva Open Arms, Oscar Camps.

  • Die Medaillen wurden vom katalanischen Parlamentspräsidenten Roger Torrent verliehen, die Laudatio hielt Manchester-City-Coach Pep Guardiola.
  • Rackete hatte Ende Juni für Schlagzeilen gesorgt, als sie in Italien festgenommen wurde. Zuvor hatte sie ihr Schiff "Sea-Watch 3" mit 40 Migranten an Bord - ohne Erlaubnis und gegen die Anordnung des damaligen rechten Innenministers Matteo Salvini - in den Hafen von Lampedusa gesteuert. Sie begründete den Schritt mit der verzweifelten Situation an Bord. Die 31-Jährige wurde nach zwei Tagen wieder freigelassen, das Verfahren gegen sie läuft jedoch noch.
  • "Eins möchte ich klar sagen: Medaillen und Worte werden nicht ausreichen", erklärte Rackete und forderte "konkrete Akte der Solidarität". Der gebürtige Katalane und Ex-Bayern-Coach Guardiola sagte: "Eine Welt, die nicht rettet, ist eine Welt, die untergeht, in der die Gesellschaften ertrinken."
13:37 Uhr

Mann stirbt bei Explosion in Düsseldorfer Mehrfamilienhaus

Bei einer Explosion in einem Mehrfamilienhaus in Düsseldorf ist ein Mann ums Leben gekommen. Rettungskräfte fanden seine Leiche vor einer Wohnung in der zweiten Etage des Hauses im Stadtteil Flingern, wie die Feuerwehr mitteilte. Zwei weitere Bewohner, darunter eine schwangere Frau, wurden mit Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus gebracht.

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Durch die Wucht der Detonation barsten den Angaben zufolge alle Fensterscheiben der Wohnung im zweiten Obergeschoss. Selbst Autos auf der gegenüberliegenden Straßenseite wurden durch Glassplitter beschädigt. Die Explosionsursache war zunächst unklar, die Kriminalpolizei nahm Ermittlungen auf. Den Gesamtschaden bezifferte die Feuerwehr auf rund 100.000 Euro.

13:29 Uhr
Breaking News

Schottisches Gericht erklärt Parlaments-Zwangspause für unrechtmäßig

Ein schottisches Berufungsgericht hat die von Premierminister Boris Johnson auferlegte Zwangspause des britischen Parlaments für unrechtmäßig erklärt. Das berichtete die britische Nachrichtenagentur PA.

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11:10 Uhr

Super-Aal bricht Elektroschock-Rekord

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Nicht anfassen! Electrophorus voltai.

(Foto: picture alliance/dpa)

Forscher des Smithsonian National Museum of Natural History haben im Amazonas-Regenwald zwei neue Arten elektrischer Aale entdeckt. Eine der neuen Arten - Electrophorus voltai - kann rekordverdächtige 860 Volt Elektrizität abgeben. Der Aal ist damit das Lebewesen, das die höchste Spannungsentladung erzeugt. Er liegt auch deutlich über den 650 Volt der bereits bekannten Arten des elektrischen Aals, wie die in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlichte Studie ergab.

Diese elektrischen Aale, die eigentlich eine Art Fisch mit aalartigem Aussehen sind, können bis zu 2,4 m lang werden und zeigen, wie viel noch im Amazonas-Regenwald zu entdecken ist, so Studienleiter David de Santana , ein wissenschaftlicher Mitarbeiter am Smithsonian National Museum of Natural History in einer Pressemitteilung.

12:39 Uhr

Biogasanlage nahe Stuttgart steht in Flammen

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Die Biogasanlage ist nicht mehr zu retten.

(Foto: dpa)

In der Kleinstadt Leonberg nahe Stuttgart steht eine Biogasanlage in Flammen. Die komplette Anlage sei nicht mehr zu retten, sagte ein Sprecher der Polizei. Der Grund dafür: Das Feuer auf dem in einem Wald gelegenen Gelände wurde erst entdeckt, als die Flammen bereits meterhoch über den Baumwipfeln zu sehen waren

Die Löscharbeiten werden noch mehrere Stunden andauern. Der Schaden liegt den Angaben zufolge im siebenstelligen Bereich. Verletzt wurde niemand.

09:59 Uhr

Merkel appelliert an China: Menschenrechte einhalten

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat im Umgang mit China auf die Einhaltung der Menschenrechte gedrängt. Dies sei für die Bundesrepublik "unabdingbar", sagte Merkel in der Generaldebatte im Deutschen Bundestag. "Das gilt weiterhin." Dies gelte auch mit Blick auf die jüngsten Ereignisse in Hongkong, "wo wir das Prinzip 'Ein Land, zwei Systeme' weiterhin für richtig halten", so Merkel.

China habe für die globale Ordnung eine wichtige Rolle, sagte Merkel. Deswegen tue Deutschland gut daran, Kontakte zu diesem Land zu pflegen und dabei "auch differenzierte Meinungen" kundzutun.

09:54 Uhr

Riekes Rückspiegel am 11. September 2019

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Diese DDR-Bürger nutzten die Gunst der Stunde und reisten am 11. September 1989 über Ungarn und dann Österreich in die BRD aus.

(Foto: imago images / Jochen Tack)

Wussten Sie, dass … es nur noch 111 Tage bis zum Jahresende sind? Nur als Info für alle, die nichts dem Zufall überlassen möchten - wie die vielen DDR-Bürger, die im Spätsommer 1989 massenhaft geflohen sind. Heute vor 30 Jahren hat diese Entwicklung an Dynamik gewonnen, denn am 11. September 1989 ließ Ungarn den "Eisernen Vorhang" fallen. Mit der offiziellen Öffnung der Grenze zu Österreich konnten DDR-Bürger ungehindert und legal über Ungarn ausreisen.

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Bereits Anfang Mai hatte Ungarn mit dem Abbau seiner Grenzanlagen begonnen. Die SED-Führung in Ostberlin stand dem ohnmächtig gegenüber. Günter Mittag, Vertreter des erkrankten Erich Honecker, verurteilte die Entscheidung aus Budapest in einer Politbüro-Sitzung vom 12. September als "Bruch der Vereinbarungen mit der DDR unter dem Deckmantel des Humanismus" und sinnierte darüber, wie "das Loch Ungarn zuzumachen" sei. Mehr als 25.000 Menschen ergriffen derweil die historische Gunst der Stunde und verließen über den sozialistischen Bruderstaat ihre Heimat DDR. Nur zwei Monate später fiel die Berliner Mauer.

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Ob ihm die Jena-Fans am Samstag eine Geburtstagschoreo machen?

(Foto: imago/Leemage)

Wir erinnern uns an … Carl Zeiß, thüringischer Feinmechaniker mit Durchblick, der heute vor 203 Jahren Geburtstag hatte. Mikroskope, Objektive und andere optische Geräte tragen bis heute seinen Namen - dazu gibt es auch noch einen Fußballklub, der nach ihm benannt ist und im Paradies spielt. Der Mann hat es geschafft.

09:23 Uhr

China macht Strafzoll-Ausnahmen für US-Produkte

China hat Ausnahmen von zusätzlichen Vergeltungszöllen auf US-Importe angekündigt. Nach Angaben des Finanzministeriums in Peking geht es dabei unter anderem um Molke und Fischmehl, die beide als Tierfutter eingesetzt werden. Dazu fallen einige Medikamente, medizinische Ausrüstung und Chemikalien unter die Ausnahmen.

Insgesamt sind 16 Produkttypen aus den USA betroffen. Die Regelung gilt ab dem 17. September für ein Jahr, wie das Ministerium bekannt gab. Seit vergangenem Jahr haben sich die beiden weltgrößten Wirtschaftsmächte gegenseitig mit immer höheren Zöllen überzogen. Dies bremst die globale Konjunktur.

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10:42 Uhr

Das Wetter tanzt im Altweibersommer-Takt

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"Ex-Dorian" nochmals wärmere Luft, aber auch Regen.

(Foto: imago images / MiS)

Auch heute geht es wieder ziemlich kühl los. Die Frühwerte liegen verbreitet bei 2 bis 11 Grad und vor allem im Bergland ist auch schon mal leichter Bodenfrost dabei. Einzig der Norden und hier insbesondere die Küste startet milder mit 12 bis 15 Grad.

Im Gegenzug an die kühle Nacht folgt dafür anschließend ein oft schöner Tag. Vielerorts bekommen wir heute nämlich 7 bis 11 Sonnenstunden. Lediglich von der Eifel bis herauf nach Schleswig-Holstein werden die Wolken ab dem Mittag dichter und bringen einen kräftigen Wind sowie Regen mit. Der Wolkenbringer ist in diesem Fall übrigens kein gewöhnliches Tief, sondern ein ehemaliger Hurrikan: "Ex-Dorian", der die tropisch-warmen Gewässer ja schon längere Zeit verlassen und damit auch das Gros seiner Kraft verloren hat.

Gleichzeitig zapft "Ex-Dorian" nochmals wärmere Luft an, sodass in vielen Landesteilen der Aufwärtstrend der Temperaturen bestehen bleibt. Mal abgesehen vom wolkigeren Westen und Nordwesten sowie dem Alpenrand, wo heute bei 17 bis 19 Grad Schluss ist, bringen es die Höchstwerte häufig auf 20 bis 23 Grad.

Die weiteren Aussichten: morgen und am Freitag im Norden und im Süden trocken und zeitweise sonnig. Derweil sind über der breiten Landesmitte Schauer möglich, bevor es am Wochenende überall freundlich bis sonnig und trocken weitergeht. Bei den Temperaturen tanzen wir hierbei ebenfalls im Altweibersommer-Takt bei meist 18 bis 26 Grad.

Ihr Björn Alexander

 

08:17 Uhr

Milliardärin Kylie Jenner zieht sich für den "Playboy" aus

Die bisher jüngste Selfmade-Milliardärin, Kylie Jenner, hat für den US-"Playboy" posiert. Auf Instagram postete die 22-Jährige ein Bild, auf dem sie ihrem Freund Travis Scott in den Armen liegt. Während der Rapper Jeans trägt, sind Jenners nackter Rücken und Po zu sehen. Lediglich ein Cowboyhut schmückt ihren Kopf. "Wenn Houston auf LA trifft ... #ComingSoon", schrieb sie zu dem Foto. Scott stammt aus Houston, Jenner aus Los Angeles. Rechts unten ist zudem als Wasserzeichen das Logo des "Playboy" zu sehen. Auch der "Playboy" postete auf Instagram bereits Auszüge aus dem Shooting von Jenner und Scott.

Warum ist diese Frau so reich, fragen Sie sich? Das Kardashian-Clan-Mitglied verdient bis zu 1,2 Millionen US-Dollar pro Instagram-Post.

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08:08 Uhr

Razzia in drei Bundesländern gegen mutmaßliche Terrorunterstützer

In drei Bundesländern soll die Polizei gegen mutmaßliche Terrorunterstützer vorgehen. Das berichtet die "Bild"-Zeitung. Dabei hätten SEK-Beamte mehr als zehn Objekte in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein gestürmt.

Die federführende Staatsanwaltschaft Flensburg wollte sich bislang zu den Berichten nicht äußern, kündigte aber im Laufe des Vormittags eine Erklärung an.

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07:43 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser!

Im Bundestag wird heute ein Schlagabtausch über die Regierungspolitik von Kanzlerin Angela Merkel und Deutschlands Maßnahmen gegen den Klimawandel erwartet. Anlass ist die Debatte über den Haushalt des Kanzleramtes.

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Joshua Wong spricht heute in Berlin auf einer Pressekonferenz.

(Foto: imago images / Kyodo News)

Und das wird heute noch wichtig:

  • Der prominente Aktivist der regierungskritischen Protestbewegung in Hongkong, Joshua Wong, spricht heute erstmals auf einer Pressekonferenz in Berlin. Wong will sich zur Lage in der chinesischen Sonderverwaltungszone äußern.
  • Gut sechs Wochen nach der tödlichen Attacke auf ein Kind am Frankfurter Hauptbahnhof will Bundesinnenminister Horst Seehofer heute mit der Bahn über mehr Sicherheit beraten. Mit dabei: Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und Bahn-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla.
  • Nach einem tödlichen Unfall bei viel zu hoher Geschwindigkeit muss sich ein junger Autofahrer von heute an in Stuttgart wegen Mordes vor dem Landgericht verantworten. Dem 20-Jährigen wird vorgeworfen, im März mit seinem PS-starken Sportwagen und dreifach überhöhter Geschwindigkeit in das stehende Auto eines jungen Paares gerast zu sein.
  • Auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt stehen weiter die Probleme bei der Umstellung auf Elektromobilität im Fokus. Nachdem gestern der Zulieferer Continental aus Hannover betriebsbedingte Kündigungen nicht mehr ausgeschlossen hatte, äußern sich heute unter anderem Delphi und Hella zu ihrer Situation.
  • Heute ist der 18. Jahrestag der Terroranschläge auf das World Trade Center in New York. US-Präsident Donald Trump nimmt zum Patriot Day an einer Schweigeminute teil.

Alle weiteren wichtigen und wissenswerten Nachrichten wird Ihnen "Der Tag" natürlich nicht vorenthalten. Zusammen mit Sebastian Huld werde ich Sie auf dem Laufenden halten. Bei Fragen oder Anregungen schreiben Sie mir doch einfach eine E-Mail unter michael.bauer[at]nama.de. Starten Sie gut in die Woche!

09:35 Uhr

E-Scooter sollen keine Winterpause bekommen

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Ob die Roller wintertauglich sind, verriet Voi allerdings nicht.

(Foto: imago images / pictureteam)

Die nützlich-nervigen Elektroroller werden auch den Winter über in deutschen Städten zu sehen sein. Davon geht zumindest die schwedische Verleihfirma Voi aus. "Bisher ist keine Winterpause geplant. Solange die Nutzer mit den Scootern fahren, haben sie die Möglichkeit dazu", teilte Voi mit. "Wir gehen davon aus, dass sie auch im Winter fleißig gefahren werden." In Skandinavien habe es auch im Winter "eine hohe Nachfrage" gegeben. Das Fahren mit den neuen E-Tretrollern ist in Deutschland seit dem 15. Juni erlaubt.

Der Boom soll noch weitergehen: Bis Ende des Jahres will Voi die Roller in 30 bis 35 deutschen Städten anbieten. "Generell sehen wir in allen Städten über 100.000 Einwohnern Potenzial", teilte Voi mit. Schon jetzt haben die verschiedenen Verleihfirmen Tausende Roller in den Großstädten und vielen mittelgroßen Städten aufgestellt. Allein in Berlin sind es 9000 E-Scooter von mindestens fünf Firmen.

07:09 Uhr

Kleinkind gerät in Taxi-Radkasten und wird schwer verletzt

Beim Rangieren auf einem Grundstück hat ein Taxifahrer im Landkreis Oldenburg ein Kleinkind erfasst. Das drei Jahre alte Kind sei in den Radkasten des Fahrzeugs geraten und dabei schwer verletzt worden, teilte die Polizei mit. Mit einem Rettungswagen sei das Kind nach dem Unfall in Bookholzberg (Ganderkesee) in ein Krankenhaus gebracht worden. Weitere Details wurden bislang nicht bekannt.

06:43 Uhr

Feuer stoppt Raketenstart zur ISS

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Auf dem Weltraumbahnhof Tanegashima geht erstmal nichts mehr.

(Foto: AP)

Eigentlich sollte der unbemannte Raumtransporter "Kounotori8" den Astronauten auf der Internationalen Raumstation (ISS) Nachschub bringen, darunter Lebensmittel und Batterien sowie Geräte für neue Experimente. Wegen eines Feuers nahe der Startrampe hat die japanische Raumfahrtbehörde den Start einer Trägerrakete zur ISS abgesagt.

Das Feuer war auf dem Weltraumbahnhof Tanegashima im Süden Japans ausgebrochen, wie der Raketenbetreiber Mitsubishi Heavy Industries mitteilte. Ein neuer Termin für den Raketenstart soll nun im Austausch mit internationalen Stellen gefunden werden.

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06:28 Uhr

Drei australische Touristen im Iran festgenommen

Im Iran sind drei Australier verhaftet und ins Gefängnis gebracht worden. Das australische Außenministerium bestätigte, dass die Familien der beiden Frauen und des Mannes konsularisch betreut würden. Weitere Auskünfte wollte das Ministerium nicht geben. Nach australischen Medienberichten werden die drei im Iran bereits seit mehreren Monaten festgehalten. . Die beiden Frauen sollen im berüchtigten Evin-Gefängnis von Teheran sein. Wo der Mann inhaftiert ist, blieb offen.

Wie die BBC berichtet soll es sich um Touristen handeln. Die beiden anderen - eine weitere Frau mit britischem und australischem Pass sowie ihr australischer Freund - sollen festgenommen worden sein, weil sie sich in einem militärischen Sperrbezirk aufhielten.

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08:07 Uhr

Texas richtet Mörder mit Giftspritze hin

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Soliz litt am sogenannten fetalen Alkoholsyndrom, einer vor der Geburt entstandenen Schädigung des Kindes durch Alkoholkonsum der Mutter.

(Foto: REUTERS)

Der US-Bundesstaat Texas hat einmal mehr die Todesstrafe vollstreckt. Der verurteilte Mörder Mark Soliz wurde am Dienstagabend in einem Gefängnis in Huntsville mit der Giftspitze hingerichtet. Der 37-Jährige habe kurz vor Vollstreckung des Todesurteils sich noch "für den Kummer und den Schmerz, den ich verursacht habe", entschuldigt, teilte die Strafvollzugsbehörde mit.

Soliz hatte im Juni 2010 zusammen mit einem Komplizen Waffen gestohlen und dann mehrere Menschen ausgeraubt: Dabei verletzten sie einen Mann und töteten den Fahrer eines Lieferwagens auf einem Parkplatz. Noch am selben Tag brachen sie in das Haus einer 61-jährigen Frau ein und töteten sie.

Soliz war bereits der 15. Gefangene, der in diesem Jahr in den USA hingerichtet wurde. In Texas gab es in diesem Jahr schon sechs Hinrichtungen.