Dienstag, 10. Dezember 2019Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
22:33 Uhr

Das war Dienstag, der 10. Dezember 2019

Was in ganz EU schon lange selbstverständlich ist, erreicht wohl nun endlich in ein paar Jahren auch Deutschland. Die Rede ist vom Verbot der Tabakwerbung. Die Union hat heute einer umfassenden Werbebeschränkung von Tabak zugestimmt und damit ihre langjährige Blockadehaltung aufgegeben. Richtig so! Auch 67 Prozent unserer Leser (Umfrage im Eintrag von 07:51 Uhr) sind für ein umfassendes Verbot von Tabakwerbung. Nur 19 Prozent sind dagegen.

Was war heute sonst alles los:

Damit verabschiede ich mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht! Bis morgen!

22:22 Uhr

Bolsonaro beschimpft Greta Thunberg als "Göre"

Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro hat Greta Thunberg als "Göre" bezeichnet, nachdem diese die Ermordung zweier Ureinwohner im brasilianischen Amazonas-Regenwald verurteilt hat. "Es ist bemerkenswert die Bedeutung zu sehen, welche die Medien einer Göre wie ihr zuschreiben, einer Göre", sagte Bolsonaro vor Journalisten in Brasília.

Thunberg hatte am Sonntag auf Twitter die Tötung zweier Indigener im nordbrasilianischen Bundesstaat Maranhao am Vortag angeprangert. Es sei eine "Schande", dass die Welt schweige, während Ureinwohner, welche die illegale Rodung von Wäldern zu stoppen versuchten, umgebracht würden, schrieb Thunberg.

*Datenschutz

21:46 Uhr

Bill Cosby scheitert wieder vor Gericht

Der frühere Fernsehstar Bill Cosby hat das Berufungsverfahren zu seiner Verurteilung wegen sexuellen Missbrauchs verloren. Ein Berufungsgericht im Bundesstaat Pennsylvania bestätigte das Urteil erster Instanz und hielt an der dreieinhalbjährigen Haftstrafe gegen den Schauspieler fest.

Cosby war 2018 schuldig gesprochen worden, eine Frau im Jahr 2004 sexuell missbraucht zu haben. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der heute 82-Jährige sein Opfer Andrea Constand in seinem Haus in Philadelphia unter Drogen gesetzt und sich an ihr vergangen hatte.

21:13 Uhr

Mehrere Polizisten bei New York angeschossen

In einer Stadt in der Nähe von New York sind dem Gouverneur des Bundesstaates New Jersey, Phil Murphy, zufolge mehrere Polizisten angeschossen worden. Bei dem Vorfall in Jersey City sind die Hintergründe zunächst unklar - offensichtlich hatten ein oder mehrere Täter das Feuer eröffnet. Anwohner und Schulkinder dürften angrenzende Gebäude nicht verlassen, da die Situation noch nicht vorbei sei, schrieb Murphy auf Twitter. Das Weiße Haus teilte mit, US-Präsident Donald Trump sei über die Situation unterrichtet worden.

Update: Dem Bürgermeister zufolge sind mehrere Menschen getötet worden. Darunter sei ein Polizist. Er sprach von zwei Vorfällen in direkter Nähe zueinander. Dabei seien in einem Gebäude "mehrere Verstorbene" gefunden worden. Zudem seien mindestens drei Polizisten entweder angeschossen oder anderweitig verletzt worden.

20:04 Uhr

Walmart verbannt koksenden Weihnachtsmann

*Datenschutz

Hässliche Weihnachtspullis liegen im Trend - für einen musste sich jetzt der Supermarktriese Walmart entschuldigen. Denn ein Anbieter auf der kanadischen Walmart-Internetseite hat es etwas übertrieben und unter anderem einen Pullover zum Verkauf angeboten, bei dem ein Weihnachtsmann beim Koksen zu sehen ist, wie der kanadische TV-Sender "Global News" berichtete. Seine Pupillen scheinen geweitet und er hat ein angedeutetes Röhrchen in der Hand, vor ihm auf einem Tisch sind drei Reihen mit weißem Pulver.

  • Die Beschreibung unter dem mittlerweile entfernten Angebot ließ dabei keine Zweifel, was auf dem Kleidungsstück zu sehen ist: "Wir wissen alle wie Schnee funktioniert. Er ist weiß, pudrig und der beste Schnee kommt direkt aus Südamerika", hieß es da laut "Global News".
  • Motive auf anderen Pullovern zeigten demnach unter anderem zweideutige sexuelle Motive. Gegenüber dem Sender teilte Walmart mit: "Diese Pullover, verkauft von einer Drittpartei auf Walmart.ca, repräsentieren nicht die Werte von Walmart und für sie ist kein Platz auf unserer Webseite".
20:37 Uhr

Terroristen stürmen Hotel in Mogadischu - mehrere Tote

Kämpfer der Terrorgruppe Al-Shabaab haben ein Hotel in Somalias Hauptstadt angegriffen, dabei wurden mindestens fünf Menschen getötet.

Bei den Todesopfern handele es sich um zwei Sicherheitsleute des Hotels, einen Kämpfer, einen Mitarbeiter der Regierung und einen Zivilisten, sagte ein Polizist. Auch Regierungssprecher Ismail Mukhtar Omar sprach von fünf Toten. Die Terrorgruppe Al-Shabaab reklamierte die Tat über den Radiosender Al-Andalus für sich, Omar bestätigte dies.

Das Hotel in Mogadischu liegt in der Nähe des Präsidentenpalastes und ist beliebt bei Politikern.

19:21 Uhr

Lufthansa-Flieger mit 202 Passagieren muss umkehren

Ihre achtstündige Reise von Frankfurt nach Köln/Bonn werden die 202 Passagiere einer Lufthansa-Maschine wohl nie vergessen. Der Flieger musste auf seinem Weg von Frankfurt nach New York wegen eines Hydraulikproblems am Fahrwerk vorsorglich umgekehrt.

Die Maschine des Typs A340 sei am frühen Morgen sicher am Flughafen Köln/Bonn gelandet, sagte eine Lufthansa-Sprecherin. Nach ihren Worten hatte sich der Pilot nach vier Flugstunden vorsorglich zu der Umkehr entschieden, nachdem das technische Problem festgestellt worden war. Eine Luftnotlage habe nicht vorgelegen.

"Zu keiner Zeit bestand eine Gefahr für die Passagiere", sagte die Sprecherin, alle Fluggäste hätten die Maschine normal verlassen können.

18:50 Uhr

Säule mit Holocaust-Asche muss weg

Vor etwas mehr als einer Woche hatte das Künstlerkollektiv "Zentrum für politische Schönheit" vor dem Reichstagsgebäude in Berlin eine Stahlsäule aufgestellt, die angeblich Asche von Opfern der Massenmorde der Nazis enthält. Am Montag wurde sie zudem einbetoniert.

Nun muss sie aber entfernt werden. Das fordert die zuständige Bezirksverwaltung. "Den Verantwortlichen wurde eine Frist zur Beseitigung bis 20.12. gesetzt", teilte Stadträtin Sabine Weißler vom Bezirksamt Mitte mit. Danach werde das Bezirksamt die Säule entfernen. "Dafür gibt es keine Genehmigung."

*Datenschutz

18:11 Uhr

Mann in Frankfurt totgeschlagen - 19-Jähriger festgenommen

Am 16. November wurde ein 54-jähriger Mann in der Nähe der Konstablerwache im Zentrum von Frankfurt angegriffen und schwer verletzt. Neun Tage später starb er in einem Krankenhaus.  

Nun, drei Wochen nach dem tödlichen Angriff, ist der mutmaßliche Täter festgenommen worden. Gegen den 19-Jährigen sei Haftbefehl wegen des Verdachts auf Totschlag erlassen worden, teilte die Polizei mit. Er sei bereits am Samstag gefasst worden.

17:40 Uhr

Ex-Stasi-Spitzel will Linken-Geschäftsführer werden

Mathias Günther Linke.jpg

Mathias Günther war Stasi-Spitzel, und das ist kein Geheimnis.

(Foto: Die Linke, Kreisverband Hildburghausen)

Er geht offen mit seiner Vergangenheit um: Der ehemalige Stasi-Spitzel Mathias Günther kandidiert um den Posten des Landesgeschäftsführers der Linken in Thüringen. Auf ihrem Parteitag am kommenden Wochenende muss die Linke in Thüringen somit eine brisante Personalentscheidung fällen.

  • In seinem Bewerbungsschreiben gibt Günther eine "offizielle und inoffizielle Zusammenarbeit mit der Abteilung 2000 des MfS" (Ministerium für Staatssicherheit) an.
  • Der 57 Jahre alte Günther war nach eigenen Angaben bis 1989 Offizier bei den DDR-Grenztruppen. Im Rahmen seines Berufes habe er mit der Stasi Kontakt gehalten.
  • Seit Anfang dieses Jahres ist Günther Geschäftsstellenleiter der Thüringer Linken. Seit 2015 ist er Kreisvorsitzender der Linken in der Stadt Hildburghausen im gleichnamigen Thüringer Landkreis, wie aus seinem Bewerbungsschreiben an den Parteitag hervorgeht.
17:01 Uhr

Neunjähriger Laurent bricht Studium ab

Die meisten Bachelorstudiengänge haben eine Regelstudienzeit von drei Jahren. Nach dem Zeitplan der niederländischen Universität TU-Eindhoven hätte ihr Student Laurent Simons in zehn Monaten mit seinem Studium fertig sein können. Doch selbst das ist dem neunjährigen Wunderkind zu langsam! Der Junge bricht jetzt sein Studium ab.

  • Die Eltern des belgisch-niederländischen Jungen hätten das entschieden, teilte der Vater Alexander Simons der dpa mit. Laurent ist hochbegabt und hatte erst im Alter von acht Jahren sein Abitur gemacht. Er stand kurz vor dem Bachelor-Abschluss in Elektro-Technik in Eindhoven.
  • Nach Angaben der Universitätsleitung wollten die Eltern, dass ihr Sohn vor seinem 10. Geburtstag Ende Dezember Examen machte. Das sei aber nicht möglich, erklärte die Universität. Laurent hätte noch einige Prüfungen ablegen müssen. Nach dem Zeitplan der Universität sollte Laurent Mitte 2020 sein Diplom bekommen.
  • Nach Angaben der Eltern gibt es Angebote von anderen Spitzenuniversitäten. Sie fürchten, dass die TU Eindhoven Laurent ohne Grund länger festhalten wolle. Das weist die Uni zurück.
16:31 Uhr

Banksy schickt wieder Weihnachtsgrüße

Ein Obdachloser auf einer Bank oder der Weihnachtsmann auf seinem Schlitten? Ein neues Kunstwerk des britischen Street-Art-Künstlers Banksy in Birmingham zeigt auf einer Backsteinmauer zwei fliegende Rentiere, die eine davorstehende Bank zu ziehen scheinen.

Auf einem Video, das Banksy am Montag auf Instagram postete, liegt ein offenbar obdachloser Mann namens Ryan auf der Bank. "Gott segne Birmingham", schrieb Banksy auf der Plattform. "In den 20 Minuten, die wir Ryan auf dieser Bank gefilmt haben, haben Passanten ihm ein warmes Getränk, zwei Schokoriegel und ein Feuerzeug gegeben - ohne dass er überhaupt danach gefragt hat."

Vergangenes Jahr hinterließ Banksy im südwalisischen Port Talbot einen nicht weniger originellen Weihnachtsgruß. Das Video zeigt zunächst einen Jungen, der mit seiner Zunge Schneeflocken einfängt. Doch dann sehen die Zuschauer die angrenzende Wand mit einem weiteren Motiv … Schauen Sie doch selbst!

*Datenschutz

15:57 Uhr

Putin warnt vor "zweitem Srebrenica"

Nach dem Ukraine-Gipfel in Paris dringt Kremlchef Wladimir Putin auf eine Amnestie für die Separatisten im umkämpften Osten des Landes. Wenn Kiew die Kontrolle über die Grenze übernimmt, ohne den Bewohnern Sicherheitsgarantien zu gewähren, könnte es ein "zweites Srebrenica" geben, sagte der russische Präsident in Moskau der Agentur Tass zufolge.

Er spielte damit auf den Völkermord in Bosnien an. 1995 hatten bosnische Serben beim Massaker in der Stadt im Osten des Landes Tausende bosnische Muslime getötet.

Bei dem Treffen am Montag in Paris mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj wurde unter anderem bekräftigt, dass die umkämpften Gebiete Luhansk und Donezk künftig einen Sonderstatus erhalten sollen.

15:35 Uhr

Erdogan ist bereit, Soldaten nach Libyen zu schicken

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat erneut eine Entsendung von Truppen nach Libyen in Aussicht gestellt. Wenn die international anerkannte Regierung in Tripolis die Türkei um Hilfe bitte, könne Ankara das Militär schicken, sagte Erdogan in Ankara vor Studenten. Bereits am Vortag hatte der türkische Präsident gesagt, dass die Türkei das Recht habe, auf Einladung Tripolis' Truppen zu entsenden und dabei niemanden um Erlaubnis fragen müsse.

In Libyen kämpft General Chalifa Haftars selbst ernannte Libysche Nationalarmee (LNA) gegen die von den Vereinten Nationen anerkannte Regierung in Tripolis.

15:25 Uhr
Breaking News

Demokraten stellen Anklage gegen Trump vor

Die US-Demokraten werden Präsident Donald Trump in der Ukraine-Affäre wegen Amtsmissbrauchs und Behinderung des Kongresses anklagen. Der Vorsitzende des Justizausschusses des Repräsentantenhauses, Jerry Nadler, gab die Anklagepunkte für ein Amtsenthebungsverfahren gegen den Präsidenten bekannt. Trump gefährde die Demokratie und die nationale Sicherheit der USA, sagte Nadler.

Mehr dazu lesen Sie hier.
14:55 Uhr

Erstes Bundesland erklärt "Klimanotlage"

Der Berliner Senat hat für die Hauptstadt die "Klimanotlage" erklärt.

  • "Wir haben festgehalten, dass wir über unsere bisherigen Ziele, den CO2-Ausstoß um 85 Prozent zu senken, gemessen an 1990, hinausgehen wollen", sagte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller im Anschluss an die Senatssitzung. "Wir wollen deutlich mehr noch erreichen als diese 85 Prozent." In dem Senatsbeschluss findet sich jedoch keine konkrete Prozentzahl.
  • Umweltsenatorin Regine Günther, die die Vorlage lieferte, wollte den Wert auf mindestens 95 Prozent "noch vor 2050" verschärfen, konnte sich damit aber in der rot-rot-grünen Regierungskoalition nicht durchsetzen.
  • Berlin folgt mit seiner Entscheidung zahlreichen Kommunen weltweit, darunter rund 50 in Deutschland, die bereits einen "Klimanotstand" erklärt hatten. Der Senat lehnt den Begriff allerdings ab, da dieser mit der Notstandsgesetzgebung in der Weimarer Republik und dem Entzug demokratischer Rechte verbunden werde, erklärte Müller.
14:39 Uhr

Schichtwechsel

Kai Stoppel hat Feierabend und genießt bereits die Sonne - heute ist ja der schönste Tag der Woche. Für mich fängt der Arbeitstag erst jetzt an. Bis zum späten Abend bin ich für Sie da und versorge Sie mit den neuesten Nachrichten aus der ganzen Welt. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen entspannten Nachmittag.

14:18 Uhr

Anschlag auf Einkaufszentrum geplant - Polen nehmen Ukrainer fest

Der polnische Geheimdienst ABW hat womöglich einen Terroranschlag auf ein Einkaufszentrum vereitelt. Die Beamten haben bereits vergangene Woche einen Ukrainer festgenommen, sagte ein Sprecher des Ministeriums für Geheimdienstkoordination der Nachrichtenagentur PAP zufolge.

Der Ukrainer habe ein Attentat mit einer Autobombe auf ein Einkaufszentrum in der ostpolnischen Stadt Pulawy geplant. Er habe sich in den vergangenen Wochen zunehmend radikalisiert und in Warschau den Kontakt zu radikal-islamistischen Gruppierungen von Tschetschenen und Tadschiken gesucht. Auch hatte er seiner Umgebung und auch seinen Arbeitskollegen von seinen Anschlagsplänen erzählt.

13:50 Uhr

Einbrecher schläft vor Tresor ein - Festnahme

Sichtlich zu müde war ein Einbrecher in Essen - er ist vor dem Tresorraum eines Ladenlokals eingeschlafen. Der 23 Jahre alte mutmaßliche Täter hatte ein Schaufenster eingeschlagen und war in die Geschäftsräume eingedrungen, wie die Polizei mitteilte. Nachdem er versucht hatte, den Tresor aufzuhebeln, schlief er vor dem Tresorraum ein.

Als ihn ein Verkäufer morgens schlafend fand, steckte ein Schraubenzieher noch in der Tresortür. Er wurde festgenommen. Der Mann habe keinen festen Wohnsitz und sei bereits mehrfach wegen ähnlicher Delikte in Erscheinung getreten, berichtete die Polizei.

13:35 Uhr

Assad: "Werden gestärkt aus dem Krieg hervorgehen"

imago83254716h.jpg

Ist zuversichtlich: Syriens Präsident Baschar al-Assad.

(Foto: imago/Russian Look)

Seit fast neun Jahren tobt in Syrien ein Bürgerkrieg mit unzähligen Toten. Für Syriens Präsident Baschar al-Assad hingegen kein Grund, in Pessimismus zu verfallen: "Wir werden gestärkt aus diesem Krieg hervorgehen", sagt Assad in einem Interview im syrischen Staatsfernsehen. "Die Situation ist viel, viel besser, da wir von diesem Krieg so viele Lektionen gelernt haben und ich glaube, die Zukunft Syriens ist vielversprechend."

Um das Interview hatte es zuvor eine Kontroverse mit der italienischen Rundfunkanstalt Rai gegeben: Die Starjournalistin und ehemalige Nahost-Korrespondentin Monica Maggioni hatte das Gespräch mit Assad vor zwei Wochen aufgezeichnet. Rai wollte es dann aber nicht ausstrahlen, da es von keiner leitenden Stelle in Auftrag gegeben worden sei. Rais wiederholte Bitten um Aufschub seien ein "weiteres Beispiel für die Versuche des Westens, die Wahrheit zur Lage in Syrien zu verbergen", kritisierte die syrische Regierung.

13:22 Uhr

Priester fährt sturzbetrunken zu Beerdigung

Ein Priester in Polen ist volltrunken mit seinem Auto zu einer Beerdigung gefahren. Der 32-jährige Geistliche erschien laut Nachrichtenagentur PAP alkoholisiert vor dem Haus in einem Dorf in Ermland-Masuren, in dem die Zeremonie beginnen sollte.

Eine Teilnehmerin der Trauerfeier fand das Verhalten des Priesters auffällig und rief die Polizei, berichtete die Zeitung "Gazeta Gizycka" auf ihrer Webseite. Die Beamten stellten bei einem Test 2,5 Promille bei dem Mann fest. Den Trauergottesdienst übernahm ein anderer Priester aus der Gemeinde – was womöglich auch besser so war.

13:08 Uhr
Breaking News

Roxette-Sängerin Marie Fredriksson gestorben

84f14ccda2d2047573d902ce82636928.jpg

(Foto: imago images/Horst Rudel)

Die Sängerin des Pop-Duos Roxette, Marie Fredriksson, ist tot. Sie starb am Montag mit 61 Jahren, wie das Management der Sängerin mitteilte

Mehr dazu lesen Sie hier.
12:31 Uhr

USA stürzen im Klimaranking ab - Deutschland steigt auf

Deutschland schneidet im Klimaschutz-Ranking mehrerer Umweltorganisationen in diesem Jahr etwas besser ab. Dank Kohleausstiegs-Kompromiss, Klimapaket und internationalem Einsatz machte Deutschland im Klimaschutz-Index vier Plätze gut und landete auf Rang 23, liegt aber hinter Staaten wie Indien, der Ukraine oder Brasilien.

Spitzenreiter bleibt demnach Schweden, gefolgt von Dänemark und Marokko. Schlusslicht sind erstmals die USA - direkt hinter Saudi-Arabien und Taiwan. Minuspunkte gab es für die USA auch, weil Präsident Donald Trump den Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen in die Wege geleitet hat.

Die Klimaschützer urteilten aber auch, dass kein Land "sehr gut" abschneidet, und ließen die ersten drei Plätze der Rangliste erneut frei.

*Datenschutz

 

11:59 Uhr

Erdogan kritisiert Nobelpreis für "rassistische Person"

17b9e1b4d13ec32d684f3929c1443298.jpg

Die Wahl Handkes zum Preisträger hatte eine heftige Debatte ausgelöst. Grund dafür ist Handkes Haltung zum Jugoslawien-Konflikt: Der Literat hatte sich in dem Konflikt stark mit Serbien solidarisiert und nach Ansicht von Kritikern die von Serben begangenen Kriegsverbrechen bagatellisiert oder geleugnet.

(Foto: dpa)

Heute werden die Nobelpreise verliehen - ein Anlass für den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, seine Sicht auf die Dinge zu äußern. Dabei lässt er kein gutes Haar an einem der Preisträger, dem Schriftsteller Peter Handke. Erdogan bezeichnet Handke als "rassistische Person" und kritisiert die Verleihung des Literaturnobelpreises an den Österreicher scharf.

"Dass am 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, der Literaturnobelpreis an eine rassistischen Person vergeben wird, die den Genozid in Bosnien-Herzegowina leugnet und Kriegsverbrecher verteidigt, hat keine andere Bedeutung, als Verstöße gegen Menschenrechte auszuzeichnen", erklärte Erdogan.

Wie war das noch mal mit dem Glashaus und den Steinen? Kritiker werfen Erdogan selbst Menschenrechtsverletzungen vor, etwa dass unter seiner Führung Oppositionelle durch politische Prozesse zum Schweigen gebracht werden.

11:20 Uhr

Kaffeesack erschlägt Arbeiter in Bremen

Tragischer Unfall in Bremen: Ein Arbeiter ist von einem Kaffeesack erschlagen worden. Der eine halbe Tonne schwere Sack begrub den Gabelstaplerfahrer unter sich, hieß es von der Polizei. Der 40-Jährige starb noch vor Ort.

Der Gabelstaplerfahrer hatte in einer Lagerhalle eine Palette mit zwei sogenannten Big Bags transportiert. Da der untere Sack beschädigt war, verlor er Kaffeebohnen und wurde dadurch instabil. Als der Arbeiter stoppte und das Fahrzeug verließ, rutschte der obere Sack herunter und begrub den Mann unter sich.

Arbeitskollegen bargen den Mann und alarmierten die Rettungskräfte. Wiederbelebungsversuche blieben jedoch erfolglos.

10:55 Uhr

Müssen Nachbarn krähenden Hahn erdulden? So entscheidet Gericht

imago61080203h.jpg

Die Klägerin wird also weiter mit gackernden Hühnern und einem krähenden Hahn leben müssen.

(Foto: imago/blickwinkel)

Morgens um vier Uhr von einem krähenden Hahn geweckt zu werden, ist vielleicht nicht jedermanns Sache. Aber ist es schon eine Lärmbelästigung, die man seinen Nachbarn ersparen muss? Nicht wenn man auf dem Dorf wohnt, entschied nun das Landgericht Koblenz. Die Nachbarn müssen den Hahn also ertragen.

Die Begründung: Die Errichtung eines schalldichten Stalls etwa sei für den Besitzer völlig unrentabel. Dies hätte nach Ansicht des Landgerichts das Ende privater Kleintierhaltung auch in ländlichen Gebieten zur Folge, so die Richter.

Im vorliegenden Fall ging es um den Streit zwischen zwei Nachbarn in einem Dorf in Rheinland-Pfalz mit weniger als 250 Einwohnern. Eine Bewohnerin störte sich an den rund 25 Hühnern und dem Hahn, die ihr Nachbar hält – sie kritisierte den früh krähenden Hahn sowie den Gestank, den das Federvieh tagsüber verursache.

10:37 Uhr

Überholte Technik? So viele SMS wurden 2018 noch verschickt

imago53759110h.jpg

Von ihren Hochzeiten ist die SMS mittlerweile weit entfernt.

(Foto: imago stock&people)

Auch ich habe noch Freunde und Bekannte, die auf die gute alte Kurznachricht (SMS) schwören - dennoch geht die Nutzung des Relikts aus der Frühzeit der mobilen Kommunikation weiter zurück. Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland 8,9 Milliarden SMS verschickt - der niedrigste Stand seit 1999, wie der Digitalverband Bitkom auf Basis von Daten der Bundesnetzagentur mitteilte.

Im Rekordjahr 2012 wurden den Bitkom-Angaben zufolge noch fast 60 Milliarden Kurznachrichten verschickt. Stattdessen würden inzwischen jedoch vermehrt Messengerdienste wie Whatsapp, Telegram oder Facebook genutzt und hätten den Kurznachrichtendienst SMS weitestgehend verdrängt, teilte Bitkom weiter mit.

 

10:06 Uhr

Vermietung "nur an Deutsche" - Strafe für Wohnungseigner

Wegen Diskriminierung eines aus Afrika stammenden Mietinteressenten muss ein Wohnungseigentümer 1000 Euro Entschädigung an den Interessenten zahlen. Das Amtsgericht Augsburg entschied heute zudem, dass der Vermieter nicht noch einmal ein Inserat mit einer Formulierung aufgeben dürfe, wonach er nur "an Deutsche" vermiete. Ansonsten droht dem Eigentümer ein hohes Ordnungsgeld. Das Gericht gab damit der Klage des aus Burkina Faso stammenden Interessenten vollständig statt.

Mehr dazu lesen Sie hier.
09:37 Uhr

Mit Messer bedroht - Frau fährt aus Notwehr gegen Baum

Zu einem merkwürdigen Autounfall kam es in Berlin - gestern Abend rammte der Fahrer eines Peugeots einen Baum im Bezirk Reinickendorf. Wie die Polizei nun mitteilte, steckt wohl ein gewalttätiges Beziehungsdrama hinter dem Unfall.

Demnach soll eine 24-jährige Frau gestern Abend von ihrem ehemaligen Lebensgefährten unter Vorhalt eines Messers in ihr Auto gedrängt und zur Fahrt genötigt worden sein. Dabei soll der 25-Jährige der Frau immer wieder das Messer mit Nachdruck an den Bauch gehalten und sie bedroht haben.

Da die Frau sich nicht mehr anders zu helfen wusste, habe sie das Auto bewusst gegen einen Baum gesteuert. Anschließend sei sie aus dem Auto geflohen und bat Passanten, die Polizei zu alarmieren. Der 25-Jährige flüchtete.

09:11 Uhr

Zahl der Verkehrstoten fällt auf neues Rekordtief

Nun mal eine positive Nachricht: Die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland erreicht 2019 voraussichtlich ein Rekordtief. Es sei mit etwa 3090 Todesopfern im Straßenverkehr zu rechnen, erklärte das Statistische Bundesamt zu einer Schätzung auf Basis der Daten von Januar bis September. "Das wäre der niedrigste Stand seit Beginn der Statistik vor mehr als 60 Jahren."

Der bisherige Tiefstand lag 2017 bei 3180 Verkehrstoten. Im vergangenen Jahr waren es 3275 Menschen. Zum Vergleich: 1970 verloren noch 21.332 Menschen ihr Leben auf deutschen Straßen.

imago94976851h.jpg

Immer noch starben 2019 im Schnitt acht Menschen pro Tag im Straßenverkehr.

(Foto: imago images/xcitepress)

 

09:00 Uhr
Breaking News

Schießerei in Krankenhaus - Mehrere Tote in Tschechien

Nach Schüssen in einem Krankenhaus im tschechischen Ostrava hat es mehrere Tote gegeben. Das berichtete die Agentur CTK unter Berufung auf Innenminister Jan Hamacek. Die Polizei sei mit zahlreichen Beamten und einem Sondereinsatzkommando vor Ort.

Nach Informationen der Zeitung "MF Dnes" gibt es vier Todesopfer, zwei Menschen wurden schwer verletzt. Der Schütze war nach ersten Informationen noch auf der Flucht. Der Hintergrund der Tat ist den Angaben zufolge völlig unklar.

Mehr dazu lesen Sie hier.
08:52 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:40 Uhr

Nachbar ersticht 37-Jährige vor Augen ihrer Kinder

Grausame Bluttat in Baden-Württemberg: Eine Frau ist in der Stadt Lörrach von ihrem Nachbarn erstochen worden. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, soll der 38-Jährige die Wohnung der Nachbarin am Sonntagnachmittag betreten und mehrfach mit einem Messer auf sie eingestochen haben.

Die 37-Jährige starb noch am Tatort in einem Mehrfamilienhaus. Zum Zeitpunkt der Tat sollen ihre Kinder zu Hause gewesen sein, berichtet die "Bild"-Zeitung. Ihre 14-jährige Tochter soll demnach noch versucht haben, den Mann wegzuschubsen. Auch der 6 Jahre alte Bruder musste alles mit ansehen.

Die Polizei nahm den Mann im Treppenhaus vorläufig fest. Die Hintergründe der Tat sind bislang noch unklar.

08:20 Uhr

Kirche in den USA steckt Jesus und Maria in Gitterkäfige

Eine Kirchengemeinde will mit einer drastischen Darstellung auf das Schicksal von Migranten aufmerksam machen, die in die USA kommen: Die Claremont United Methodist Church in Kalifornien hat dazu das Jesuskind samt seiner Eltern Maria und Josef in Gitterkäfige gesteckt. Und zwar jeden in einen einzelnen.

Die Käfige sind am oberen Rand mit Stacheldraht umgeben. Das Jesuskind in der Krippe ist in eine silberne Rettungsdecke eingewickelt. "Wir haben dabei an die wohl berühmteste Flüchtlingsfamilie der Welt gedacht, die Familie von Jesus", sagte Pfarrerin Karen Clark Ristine gegenüber CNN. Mit der Installation will die Kirche die Trennung von Familien kritisieren, die in die USA einwandern.

df6b2a9d813096f599167a9b111ba6a9.jpg

Mahnmal gegen die Umstände, unter denen Flüchtlinge in den USA festgehalten werden.

(Foto: REUTERS)

 

08:03 Uhr

Video: Ryan Reynolds rettet sich mit Sprung vor Fan-Lawine

Das war knapp: Der kanadische Schauspieler Ryan Reynolds ist im brasilianischen Sao Paulo seinen Fans ungewollt sehr nahe gekommen. Bei einer Comic-Messe kippte am Wochenende eine Absperrung in Richtung des 43-Jährigen, wie in mehreren Videos auf Twitter zu sehen ist. Die Besucher in den ersten Reihen fielen nach vorne - Reynolds rettete sich mit einem Satz nach hinten.

Dem US-Magazin "Entertainment Tonight" sagte Reynolds: "Es sah schlimmer aus, als es war." Er habe sich in dem Moment nur Sorgen um die Fans gemacht. Am Ende seien alle mit dem Schrecken davongekommen.

 

07:51 Uhr

Weitere Verbote von Tabakwerbung vor Durchbruch

imago65157283h.jpg

Deutschland ist auch einer Konvention der Weltgesundheitsorganisation WHO beigetreten, die weitere Werbeverbote vorsieht.

(Foto: imago/Christian Ohde)

Rauchen ist ungesund, das hat sich mittlerweile herumgesprochen. Doch noch immer rauchen viele Menschen in Deutschland, jährlich sterben rund 121.000 an den Folgen. Damit nicht noch mehr zum Glimmstengel greifen, soll Tabakwerbung künftig auch auf Plakaten und im Kino verboten werden. Verboten ist Tabakwerbung etwa schon in Radio und Fernsehen, Zeitungen und Zeitschriften.

Nach einem langen Ringen deutet sich in der Koalition nun eine mögliche gemeinsame Linie in der Frage an. Die SPD begrüßte Bewegung bei der Union, die heute über ein Papier dazu beraten will - es sieht zeitlich gestaffelte Verbote der Plakatwerbung ab 2022 vor.

Konkret soll das so aussehen:

  • Verbot der Plakatwerbung ab 1. Januar 2022.
  • Für Tabakerhitzer soll ein weitgehendes Außenwerbeverbot ab 1. Januar 2023 greifen. Für E-Zigaretten ab 1. Januar 2024.
  • Ab 1. Januar 2021 tabu sein soll Kinowerbung bei allen Filmen, die für Jugendliche unter 18 Jahren freigegeben sind.
*Datenschutz

 

"Egal ob Filter- oder E-Zigarette: Jedenfalls nikotinhaltige Produkte sollten nicht beworben werden dürfen. Weder im Kino noch auf Plakaten", sagte Bundesernährungsministerin Julia Klöckner von der CDU, die auch für gesundheitlichen Verbraucherschutz zuständig ist.

07:35 Uhr

Polizei leitet Ermittlungen nach Vulkanausbruch ein

Mindestens fünf Menschen sterben bei dem Vulkanausbruch in Neuseeland - jetzt ermittelt die Polizei. Dabei gehe es um die "Umstände" der Naturkatastrophe auf der Insel White Island, sagte Polizeivertreter John Tims in Wellington. In der Woche vor dem Ausbruch am Montagnachmittag war die Warnstufe am Vulkan angehoben worden. Touristen durften dennoch das beliebte Ausflugsziel weiter ansteuern.

Der Reiseanbieter White Island Tours hatte nach dem Vulkanausbruch erklärt, Sicherheitsvorschriften ernst genommen zu haben. Am Montag habe Warnstufe zwei gegolten, die vor "mäßiger bis erhöhter Vulkanaktivität" warne, sagte Firmenchef Paul Quinn dem Sender TVNZ. Auf dieser Stufe seien stets weitere Ausflüge zum Vulkan unternommen worden. Zwei Reiseleiter des Unternehmens zählen seinen Angaben zufolge zu den Vermissten.

07:17 Uhr

Nach Todesschüssen - Cyberangriff auf Stadt in Florida

Erst vor wenigen Tagen wird die Stadt Pensacola im US-Bundesstaat Florida von einem Schusswaffenangriff auf einen Militärstützpunkt erschüttert. Nun ereignet sich ein Angriff anderer Art - eine Cyberattacke auf E-Mails, Telefonverbindungen der Stadt sowie Dienste zur Online-Zahlung, wie die Stadtverwaltung mitteilte.

Es werde nach den Schuldigen gesucht, sagte Bürgermeister Grover Robinson. Die US-Bundespolizei FBI sei eingeschaltet.

Am Freitag hatte ein saudiarabischer Soldat auf dem US-Marinefliegerstützpunkt von Pensacola drei US-Soldaten erschossen und acht weitere verletzt, bevor er von Polizisten erschossen wurde.

07:05 Uhr

Flugzeug auf dem Weg in die Antarktis verschollen

Ein chilenisches Militärflugzeug mit 38 Menschen an Bord ist auf dem Weg in die Antarktis verschollen. Der Funkkontakt zu der Maschine vom Typ C130 Hercules sei abgebrochen, erklärte die Armee. Sie sei auf dem Weg von der Stadt Punta Arenas im Süden Chiles zu einem Stützpunkt auf dem Südkontinent gewesen.

An Bord des Flugzeugs waren laut Armee 17 Besatzungsmitglieder und 21 Passagiere. Die Marine startete eine Rettungsmission mit Flugzeugen und Schiffen.

*Datenschutz

 

Mehr dazu lesen Sie hier.
06:44 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

imago95574638h.jpg

Proteste auf dem Klimagipfel in Madrid.

(Foto: imago images/Agencia EFE)

der Klimagipfel in Madrid wird heute zur Wahlkampfarena für den Kampf um die US-Präsidentschaft: Der demokratische Präsidentschaftsbewerber Michael Bloomberg zeigt dort, wie wenig er von der Klimapolitik des Amtsinhabers Donald Trump hält. Bloomberg wird über die Aktivitäten des Klimaschutzbündnisses "America's Pledge" berichten, das in den USA Klimaschutz unabhängig von der Regierung in Washington vorantreibt. Auch Bundesumweltministerin Svenja Schulze meldet sich in Madrid zu Wort. Sie will darlegen, für welche Klimapolitik Deutschland eintritt.

Das wird heute außerdem wichtig:

  • In Norwegen und Schweden werden die diesjährigen Nobelpreise verliehen.
  • In Frankreich sind neue Streiks und Massenproteste gegen die Rentenreform von Präsident Macron angekündigt.
  • Die EU-Europaminister beraten über die laufenden Strafverfahren gegen Ungarn und Polen wegen Verstößen gegen die Rechtsstaatlichkeit.
  • Der Hessische Verwaltungsgerichtshof befasst sich mit möglichen Dieselfahrverboten in Frankfurt am Main.

Und Fußball wird heute auch noch gespielt: Borussia Dortmund kämpft im Gruppenfinale der Champions League gegen Slavia Prag um den Einzug ins Achtefinale (Heute ab 21 Uhr im Liveticker auf n-tv.de). Red Bull Leipzig tritt bei Olympique Lyon an (21 Uhr), ist allerdings bereits für das Achtelfinale qualifiziert.

Und natürlich kann man nie sicher sein, was der Nachrichtentag noch so auf Lager hat. Wir haben es im Blick und halten Sie hier im "Tag" auf dem Laufenden. Mein Name ist Kai Stoppel. Guten Morgen!

06:26 Uhr

Hoch "Tatjana" sorgt für schönsten Tag der Woche

imago93905502h.jpg

(Foto: imago images/Priller&Maug)

Deutschlandweit betrachtet erwartet uns bereits heute der schönste Tag der ganzen Wetterwoche. Zu verdanken haben wir das dem kleinen Zwischenhoch "Tatjana". Dass aber "Tatjana" dauerhaft keine Chance hat, liegt am mächtigen Orkantief "Siro". Das liegt mit seinem Zentrum nahe Island und sorgt derzeit auf der Insel aus Eis und Feuer für satte Orkanböen bis knapp 160 km/h.

Zudem schneit es auf der Vulkaninsel immer wieder heftig, so dass dort in den nächsten Tagen teils ein bis zwei Meter Schnee zusammen kommen werden. Und auch die Kombination aus Orkan und Neuschnee bleibt natürlich nicht ohne Folgen: es drohen blizzardartige Verhältnisse mit massiven Schneeverwehungen.

Björn Alexander.jpg

n-tv Meteorologe Björn Alexander

Davon ist unser Winter weiterhin Lichtjahre entfernt. Doch auch hierzulande sollten Sie heute in der Früh erst einmal vorsichtiger unterwegs sein. Denn der Tag startet verbreitet mit leichtem Frost oder Bodenfrost, so dass es zum Teil glatt sein kann. In der Mitte und im Norden besonders durch gefrierende Nässe oder Reif. Im Süden und Südosten schneit es vormittags noch etwas, so dass Sie dort auch mit Schneeglätte rechnen müssen.

Später klingen die Schauer dort aber ab, und dann ist es überwiegend freundlich bis sonnig. Lediglich im Westen und Nordwesten ziehen nachmittags kompaktere Wolken auf. Es bleibt aber noch trocken. Dementsprechend gibt es heute zwei Bereiche mit rund 3 bis 4 Sonnenstunden. Nämlich den zunächst noch wolkigeren Südosten und den nachmittags bedeckteren Nordwesten. Ansonsten bringt es die Sonne aber auf bis zu 6 ungetrübte Betriebsstunden.

Die Temperaturen erreichen im Bergland meistens 0 bis 3 und im übrigen Land 5 bis 8 Grad. Dabei lebt der Wind mit den neuen Wolken im Nordwesten zum Teil stark bis stürmisch auf. Die weiteren Aussichten: bei mitunter nasskalten Temperaturen ziehen immer wieder Schauer durch, die im Bergland als Schnee oder Schneeregen niedergehen. Im Flachland fällt hingegen Regen. Dazu erwarten uns bis einschließlich Samstag Höchstwerte zwischen 0 und 8 Grad sowie ein teilweise stürmischer Wind. Kurzum: lupenreines Erkältungswetter, dem Sie hoffentlich nicht ins Netz gehen. Damit wünsche ich Ihnen einen guten Start in den Tag.

Ihr Björn Alexander

06:11 Uhr

Putin nennt Berliner Mordopfer "blutrünstigen Banditen"

Die Tat schockte ganz Deutschland - in einem Berliner Park, der ein beliebter Ausflugsort für Familien im Berliner Stadtteil Moabit ist, wird am hellichten Tag ein Mann ermordet. Der Georgier wird von hinten erschossen. Der Fall hat mittlerweile eine diplomatische Krise zwischen Deutschland und Russland ausgelöst.

Russlands Präsident Wladimir Putin hat allerdings eine eindeutige Meinung über den Toten: "In Berlin wurde ein Krieger getötet, der in Russland gesucht wurde, ein blutrünstiger und brutaler Mensch", sagte Putin in der Nacht auf einer Pressekonferenz zum Ukraine-Gipfel in Paris. Putin nannte das Mordopfer außerdem einen "Banditen".

Der Mann habe auf der Seite von Separatisten im Kaukasus gekämpft und dort alleine bei einem Anschlag den Tod von 98 Menschen verschuldet. Zudem sei er an einem Anschlag auf die Moskauer Metro beteiligt gewesen. Den deutschen Behörden warf Putin vor, den "Verbrecher und Mörder" trotz entsprechender Gesuche nicht ausgeliefert zu haben.

Mehr dazu lesen Sie hier.
05:58 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht