Montag, 17. Februar 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:44 Uhr

Das war Montag, der 17. Februar 2020

Ist das die Senkung der Ticket-Preise, die Wirkung zeigt? Oder ein Umdenken der Reisenden? Die Zahl der Bahn-Kunden stieg in den ersten vier Wochen 2020 um ganze 10,7 Prozent im Vergleich zum Januar des Vorjahres - ein Plus von gut einer Million Fahrgäste.  

"Nutzen Sie seit der MwSt.-Senkung häufiger die Bahn für Fernreisen?" hat mein Kollege Christoph Rieke Sie heute Morgen gefragt (siehe Umfrage um 10:03 Uhr). Das Ergebnis der Umfrage stimmt ungefähr mit der Statistik der Deutschen Bahn überein - 14 Prozent gaben an, sich tatsächlich öfter für den Zug zu entscheiden.

Was war heute sonst wichtig:

Die Berliner S-Bahn gehört doch der Deutschen Bahn, oder? Die wurde nämlich nicht günstiger. Aber egal, ich fahre jetzt damit nach Hause. Wünsche Ihnen einen schönen Abend! Bis morgen!

22:13 Uhr

Bezos will zehn Milliarden Dollar spenden

Da ist kein Fehler in der Überschrift: Der Gründer und Chef des Internetkonzerns Amazon, Jeff Bezos, will zehn Milliarden US-Dollar für die Bekämpfung des Klimawandels spenden.

  • Das schrieb Bezos, der laut Rangliste des "Forbes"-Magazins der reichste Mann der Welt ist, auf Instagram.
  • "Der Klimawandel ist die größte Bedrohung für unseren Planeten", mahnte Bezos dort. Er gründe daher den "Bezos Earth Fund", mit dem Wissenschaftler, Aktivisten und Nichtregierungsorganisationen beim Kampf gegen den Klimawandel finanziell unterstützt werden sollten.
  • Bezos' Vermögen wird bei "Forbes" auf fast 130 Milliarden US-Dollar geschätzt.
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22:03 Uhr

Massenpanik bei Essensausgabe: 20 Tote im Niger

Auch im Niger, einem Nachbarstaat von Burkina Faso, kam es zu einem tragischen Ereignis.

Bei einer Massenpanik bei der Verteilung von Lebensmittelhilfen für Flüchtlinge in Diffa im Südosten des westafrikanischen Landes sind mindestens 20 Menschen gestorben.

Rund zehn weitere Menschen seien verletzt worden, sagten Rettungskräfte und Mitarbeiter von Hilfsorganisationen. Unter den Toten sind demnach viele Frauen und Kinder.

21:22 Uhr

Angreifer massakrieren Dutzende Menschen in Kirche in Burkina Faso

Bei einem Angriff auf eine Dorfkirche in Burkina Faso sind mindestens 24 Menschen getötet worden. Rund 18 weitere Menschen seien bei der Attacke in dem Dorf Pansi im Norden des Landes verletzt worden, sagte der Regionalgouverneur der Sahel-Region, Salfo Kaboré. Eine "bewaffnete terroristische Gruppe" habe das Dorf nahe der Grenze zum Niger am Sonntag überfallen.

Die Angreifer hätten zunächst die Dorfbewohner von Nicht-Ansässigen getrennt und dann die Dorfbewohner getötet. Unter den Toten sei auch der Pastor der protestantischen Gemeinde. Mehrere Menschen wurden laut Kaboré verschleppt.

21:05 Uhr

Ramelow schlägt wohl Lieberknecht als Ministerpräsidentin vor

Der frühere Thüringer Regierungschef Bodo Ramelow ist offenbar bereit, auf einen neuerlichen Wahlgang mit ihm als Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten zu verzichten. Bei einem Treffen von Linke, SPD, Grünen und CDU habe er stattdessen seine Amtsvorgängerin Christine Lieberknecht als Übergangskandidatin vorgeschlagen, wie ntv aus Verhandlungskreisen erfahren hat.

Mehr dazu lesen Sie hier.
20:34 Uhr

ICE bleibt liegen: 250 Passagiere steigen auf offener Strecke um

Ein ICE ist auf der Fahrt von München nach Hamburg-Altona mit einem technischen Defekt in Niedersachsen liegengeblieben. Rund 250 Reisende mussten zwischen Isernhagen und Burgwedel auf offener Strecke in einen Ersatzzug umsteigen.

Der Fernverkehr wurde über Lehrte umgeleitet. Die Passagiere der nachfolgenden Züge mussten dadurch mit etwa 30 Minuten Verspätung rechnen.

20:10 Uhr

Leitung der Ballettschule Berlin nach Vorwürfen freigestellt

Mitte Januar wurden Vorwürfe gegen die Staatliche Ballettschule Berlin öffentlich, nach denen es an der Bildungseinrichtung zu gravierenden Kindeswohlverletzungen gekommen sein soll.

Der Schulleiter Ralf Stabel und der Leiter des Landesjugendballetts, Gregor Seyffert, sind nun vorübergehend vom Dienst freigestellt. Das berichtet der RBB.

Nach dem Bekanntwerden der Vorwürfe hatte die Senatsverwaltung eine Untersuchungs-Kommission berufen. Bis sie Ergebnisse vorlegt, soll die stellvertretende Schulleiterin Antje Seike die Aufgaben von Ralf Stabel übernehmen.

Nach Informationen des RBB reagierte Bildungssenatorin Sandra Scheeres mit diesem Schritt auf Forderungen von Bildungspolitikern der eigenen rot-rot-grünen Koalition. Einzelne Bildungspolitiker der Fraktionen hatten kein Vertrauen mehr, dass Stabel und Seyffert zur Aufklärung von Missständen an der Ballettschule beitragen könnten.

19:31 Uhr

Hunderte protestieren gegen Höcke und Pegida in Dresden

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Auch die "Omas" sind gegen Rechts.

(Foto: picture alliance/dpa)

Aus Protest gegen die Pegida und den Thüringer AfD-Chef Björn Höcke haben sich mehrere Hundert Menschen in Dresden versammelt. Höcke hatte zur 200. Kundgebung seit Gründung der islam- und ausländerfeindlichen Bewegung sein Kommen zugesagt.

Während Initiativen wie das Bündnis "Dresden Nazifrei" regelmäßig gegen Pegida und ihren Frontmann Lutz Bachmann demonstrieren, hatten erstmals auch die Dresdner Kreisverbände von CDU und FDP zu einer Gegendemonstration aufgerufen. Unterstützt wurde der Protest unter anderem vom Landesverband der Jüdischen Gemeinden, der Katholischen Kirche sowie der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsen.

19:07 Uhr

"Komische Sitzungen in Berlin": Laschet verpasst Karneval

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet wird dieses Jahr zum ersten Mal am Rosenmontag nicht im Rheinland sein. "Schrecklich", sagte er dazu der dpa. Leider seien in Berlin "irgendwelche komischen Sitzungen angesetzt" worden, so Laschet in karnevalistischer Ironie.

Tatsächlich tagt am Rosenmontag in der Hauptstadt das CDU-Präsidium - es geht um die künftige Führung nach dem angekündigten Rückzug der Parteivorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer.

18:42 Uhr

Schwarzfahrer springt auf Flucht vor einfahrenden Zug

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Zum Glück konnte der Lokführer den Zug rechtzeitig stoppen.

Nachdem ein 27-Jähriger bei einer Kontrolle ohne Fahrschein erwischt wird, ergreift er am Bahnhof Köln-Messe/Deutz die Flucht und springt ins Gleis. Dabei bricht sich der Mann ein Schienbein. In dem Moment fährt eine S-Bahn ein.  

Glücklicherweise habe der Lokführer den Mann beobachtet und den Zug mit einer Notbremsung noch rechtzeitig gestoppt, teilt die Bundespolizei mit. Mitarbeiter der Deutschen Bahn halfen dem Verletzten aus dem Gleisbereich. Der Kölner wurde ins Krankenhaus gebracht.

Gegen ihn ermittelt die Polizei nun wegen des Erschleichens von Leistungen sowie gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

18:33 Uhr

Alstom kauft Bombardier-Zugsparte

In der globalen Zug-Industrie kommt es zum nächsten Zusammenschluss. Der französische TGV-Hersteller Alstom übernimmt die in Berlin ansässige Zugsparte des angeschlagenen kanadischen Rivalen Bombardier, das teilen Alstom und Bombardier mit. Der Kaufpreis werde zwischen 5,8 und 6,2 Milliarden Euro betragen und beim Abschluss der Transaktion festgelegt werden.

Mehr dazu lesen Sie hier.
18:00 Uhr

Kleinkind fällt aus Auto - Vater fährt weiter

Ein drei Jahre altes Kind fällt in Leipzig mit seinem Kindersitz plötzlich aus einem fahrenden Auto. Sein Vater reagiert eiskalt.  

Augenzeugen berichteten, dass sich beim Abbiegen des Wagens plötzlich eine der hinteren Türen geöffnet habe und das Kind in dem Kindersitz auf die Straße stürzte. Der Fahrer habe angehalten, sei ausgestiegen und habe sein Kind wieder ins Fahrzeug gesetzt.

  • Eine Zeugin stellte sich vor den Wagen, um den Mann an der Weiterfahrt zu hindern, musste den Angaben zufolge aber zur Seite springen, weil der Fahrer auf sie zufuhr. Ähnlich sei es einem Radfahrer ergangen, der den Wagen ebenfalls habe aufhalten wollen.
  • Die Polizei konnte schließlich anhand des Nummernschilds den 36-jährigen Fahrer feststellen. Dieser gab an, sein Sohn habe die Tür während der Fahrt selbst geöffnet.
  • Gegen ihn wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung und Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt. Der kleine Junge erlitt Gesichtsverletzungen, die im Krankenhaus behandelt werden mussten.
17:35 Uhr

Braunbär zurück in Deutschland? Spuren entdeckt

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Im Oktober geriet ein Bär in Bayern in eine Fotofalle.

(Foto: picture alliance/dpa)

Vier Monate nach dem Bären-Schnappschuss einer Wildtierkamera sind im südlichen Landkreis Garmisch-Partenkirchen Tatzenabdrücke im Schnee entdeckt worden. Ein Braunbär habe sie am vergangenen Wochenende hinterlassen, teilte das Landesamt für Umwelt (LfU) mit.

  • Zuletzt hatte im vergangenen Oktober eine Wildtierkamera einen Braunbären im Landkreis Garmisch-Partenkirchen aufgenommen.
  • "Es ist möglich, dass alle Spuren von einem einzigen Tier stammen", erläuterte das LfU. "Der Bär verhält sich nach wie vor sehr scheu und unauffällig."
  • Der im Oktober gesichtete Bär war der erste Artgenosse in Bayern seit 2006. Der Braunbär Bruno war damals als "Problembär" eingestuft worden, weil er bis in menschliche Siedlungen vordrang. Bruno war nach 170 Jahren der erste in Deutschland gesichtete Bär, er wurde nach erfolglosen Fangversuchen erlegt.
17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:53 Uhr

Disney-Schauspielerin stirbt mit 15 Jahren

Im Disneyfilm "Queen of Katwe" spielte sie 2016 an der Seite von Lupita Nyong'o. Jetzt ist Nikita Pearl Waligwa im Alter von nur 15 Jahren an den Folgen eines Hirntumors gestorben.

"Queen of Katwe" erzählt die Geschichte von Phiona Mutesi (Madina Nalwanga) aus Uganda, die in kürzester Zeit zur Profi-Schachspielerin wurde. Waligwa spielte Phionas Freundin Gloria, die ihr die Kunst des Schachspielens beibringt. Mutesis Mutter wurde von "Black Panther"-Star Lupita Nyong'o verkörpert.

2016 wurde erstmals ein Tumor bei dem Mädchen festgestellt. Die "Queen of Katwe"-Regisseurin Nair setzte sich daraufhin dafür ein, dass dem Mädchen eine Behandlung in Indien finanziert wird. 2017 gaben die Ärzte Entwarnung, 2019 wurde ein weiterer Tumor entdeckt.

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16:22 Uhr

Gericht zwingt geflohene Russin zurück in Quarantäne

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Alla Iljina muss nun für mindestens zwei Tage zurück ins Krankenhaus.

(Foto: imago images/ITAR-TASS)

Alla Iljina, eine Frau, die in St. Petersburg aus der Coronavirus-Quarantäne ausgebrochen war, ist per Gerichtsentscheid zurück in die Klinik zwangseingewiesen worden. Sie wurde gegen ihren Willen mit einem Krankenwagen direkt vom Gerichtsgebäude zur Isolierstation gebracht.

  • Die Maßnahme gilt lediglich bis Mittwoch. Vor ihrer Entlassung müssen zwei Labortests auf das Coronavirus negativ ausfallen.
  • Die 32-Jährige hatte vor anderthalb Wochen in der Klinik das elektronische Schloss einer Tür geknackt und war aus dem Gebäude geflohen. Die Chefärztin hatte daraufhin das Gericht eingeschaltet.
  • Die Frau hatte nach einer China-Reise über Halsschmerzen geklagt. Obwohl bei ihr nach eigenen Angaben kein Sars-CoV-2 festgestellt wurde, sollte sie vorsorglich zwei Wochen zur Beobachtung in der Klinik bleiben, um mögliche Ansteckungen zu vermeiden. 
15:42 Uhr

Aus Protest: 38 Mitarbeiter verlassen Berliner Klinikum

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Elf Ärzte und 27 Pflegekräfte kehren dem Auguste-Viktoria-Klinikum wegen schlechter Arbeitsbedingungen den Rücken.

(Foto: imago stock&people)

Am Berliner Auguste-Viktoria-Klinikum des Krankenhauskonzerns Vivantes hat ein Großteil der Belegschaft des Fachbereichs für Infektiologie gekündigt und wechselt geschlossen an das St.-Joseph-Krankenhaus in Tempelhof. Das berichtet der RBB unter Berufung auf das St.-Joseph-Krankenhaus.

So werden elf Ärzte und 27 Pflegekräfte zum 1. April eine neue Abteilung für Infektiologie am St.-Joseph-Krankenhaus aufbauen.

Die Ärzte und Pflegekräfte verlassen Vivantes unter anderem aus Protest gegen immer schlechtere Arbeitsbedingungen, sagte eine Mitarbeiterin dem RBB. Im St. Joseph könnten sie mit einem besseren Betreuungsschlüssel für die Patienten arbeiten.

15:30 Uhr
Breaking News

22-Jähriger nach Autorennen wegen Mordes verurteilt

Nach einem illegalen Autorennen mit einem Todesopfer in Moers hat das Landgericht Kleve den 22-jährigen Fahrer wegen Mordes verurteilt. Er bekam eine lebenslange Freiheitsstrafe. Eine 43 Jahre alte unbeteiligte Autofahrerin hatte im April 2019 tödliche Verletzungen erlitten, als der hochmotorisierte Wagen des Kosovaren gegen ihr Auto prallte.

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15:12 Uhr

Rechte Terrorzelle plante Anschläge auf sechs Moscheen

Die Mitglieder der mutmaßlichen rechten Terrorzelle um Werner S. sollen Angriffe auf sechs Moscheen in kleineren Städten geplant haben.

  • Einer der Männer soll den Auftrag erhalten haben, Waffen zu beschaffen. Nach Informationen aus Sicherheitskreisen zählen zu den Waffen, die bei den Razzien am vergangenen Freitag gefunden wurden, Äxte, Schwerter und Schusswaffen.
  • Nach den Razzien in sechs Bundesländern hatte der Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof Haftbefehle gegen zwölf Männer erlassen. Vier mutmaßliche Mitglieder der Gruppe und acht mutmaßliche Unterstützer sind in Untersuchungshaft.
  • Die Gruppe um den 32-jährigen Werner S. aus dem Raum Augsburg soll Anschläge auf Politiker, Asylbewerber und Muslime ins Auge gefasst haben, um "bürgerkriegsähnliche Zustände" auszulösen und so die Gesellschaftsordnung ins Wanken zu bringen.
14:42 Uhr
Breaking News

EU will Waffenembargo gegen Libyen mit neuer Marinemission überwachen

Die EU will das Waffenembargo gegen Libyen künftig mit einer neuen Marinemission überwachen. Es habe eine Grundsatzentscheidung für einen neuen EU-Einsatz gegeben, sagte Bundesaußenminister Heiko Maas in Brüssel. Diese Mission solle auch eine maritime Komponente im östlichen Mittelmeer haben.

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14:40 Uhr

Gefesselt und erschossen: Massengrab in Ost-Ghuta entdeckt

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In Syrien wurden in den vergangenen Jahren viele Massengräber gefunden, vor allem in Gebieten, die vorher vom IS kontrolliert wurden.

(Foto: AP)

Rund sechs Jahre lang wurde die syrische Region Ost-Ghuta von Rebellen und Dschihadisten kontrolliert. Im April 2018 wurde sie von den Regierungstruppen zurückerobert. Seitdem kommen zahlreiche Zeugnisse der Brutalität des IS nach und nach ans Licht.   

  • Die syrische Armee hat einem staatlichen Medienbericht zufolge nahe der Hauptstadt Damaskus ein Massengrab mit sterblichen Überresten von rund 70 Menschen entdeckt. Die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana schrieb, bei den Toten in der Region Ost-Ghuta handele es sich um "Zivilisten und Sicherheitskräfte, die von Terrorgruppen hingerichtet wurden".
  • Die Opfer wurden laut Sana zwischen 2012 und 2014 getötet.
  • Laut Sana waren viele der Opfer, darunter auch eine Frau, gefesselt und durch Kopfschüsse getötet worden.
14:30 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser, mein Kollege Christoph Rieke verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabedend. Aber keine Sorge - der "Tag" geht weiter. Bis zum späten Abend versorge ich Sie mit Nachrichten aus aller Welt. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

14:17 Uhr

Ost-Beauftragter sieht Linke mitverantwortlich für AfD-Aufstieg

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Wanderwitz gibt der Linken eine Mitschuld am AfD-Aufstieg.

(Foto: dpa)

Seit knapp einer Woche ist Marco Wanderwitz der neue Ost-Beauftragte der Bundesregierung. Damit beschäftigt er sich nun häufiger mit der AfD als zuvor. Auf die Frage nach dem Aufstieg der Partei hat er in einem Interview auf die Linke verwiesen.

  • "Ich formuliere da jetzt bewusst sehr vorsichtig: Aber ein Stück weit profitiert die AfD von dem, was die Linkspartei 30 Jahre lang formuliert hat - das nämlich alles schlecht sei", sagte Wanderwitz dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.
  • Demnach seien viele Protestwähler inzwischen bei der AfD angekommen: "Das Feld haben vorher andere bestellt."
  • Dennoch sehe er Rechtsradikalismus als "die größte Gefahr" - obgleich das nicht bedeute, "dass wir nach links keine Grenzen kennen".
13:44 Uhr

Laschet spricht sich für CDU-Führungsteam aus

Wie geht es weiter mit der CDU und vor allem: Wer nimmt das Ruder der Partei in die Hand? Einer der Kandidaten ist Armin Laschet. Und der hat nun für die Idee eines Führungsteams geworben.

 

  • Die Vorstellung von einer Doppelspitze wie bei der SPD und den Grünen falle ihm schwer, "aber unterschiedliche Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Aufgaben, das kann ich mir vorstellen", sagte Laschet in Aachen.
  • "Alles was ein Team ist, was die unterschiedlichen Fähigkeiten der unterschiedlichen Akteure mit einbezieht - und das müssen auch noch ein paar mehr sein als die drei, die gerade genannt werden - tut der CDU als Volkspartei gut", sagte Laschet.
  • Mit Blick auf die Kanzlerkandidatur betonte Laschet die enge Zusammenarbeit mit der CSU: "Das ist die Tradition in der Union. Kanzlerkandidaturen werden nur von CDU und CSU entschieden, und deshalb muss man jetzt viel miteinander reden, und das tun wir."
Mehr dazu lesen Sie hier.
13:24 Uhr

Bewaffnetes Trio stiehlt Hunderte Rollen Klopapier in Hongkong

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Toilettenpapier ist derzeit heiße Ware in Hongkong (Archivbild).

(Foto: REUTERS)

Die Not in den vom Coronavirus heimgesuchten Regionen hat drei Männer zu einem kuriosen Raubüberfall verleitet. In einem Hongkonger Arbeiterviertel haben die bewaffneten Männer eine Toilettenpapier-Lieferung abgefangen und Ware im Wert von rund 1700 Hongkong-Dollar (etwa 200 Euro) gestohlen, wie die Polizei mitteilte. Demnach sei das gestohlene Toilettenpapier aber nach einer Fahndung sichergestellt und zwei Verdächtige festgenommen worden. Ein dritter befinde sich noch auf der Flucht. Wegen des sich ausbreitenden Coronavirus kommt es in Hongkong zu zahlreichen Hamsterkäufen. In Teilen der chinesischen Sonderverwaltungszone, wo bislang mehr als 50 Fälle des Virus registriert wurden, ist Toilettenpapier seit rund zehn Tagen Mangelware.

13:01 Uhr

BKA strebt breitere Befugnisse bei IP-Abfragen an

Betreiber sozialer Netzwerke müssen einem Gesetzentwurf zufolge künftig bestimmte Posts wie Morddrohungen sofort dem BKA melden. Der Behörde geht das offenbar aber nicht weit genug. Sie will wohl auch bei kleineren Plattformen IP-Adressen abfragen dürfen.

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Das BKA will IP-Adressen von kleinen Plattformen abfragen dürfen.

(Foto: picture alliance/dpa)

  • Eine entsprechende Änderung des Bundeskriminalamtgesetzes wird laut dpa derzeit zwischen den Ressorts der Bundesregierung abgestimmt.
  • Demnach soll das BKA auch von Betreibern kleinerer Plattformen die IP-Adresse erfragen dürfen, die für eine bestimmte strafrechtlich relevante Aktion verwendet wurde.
  • So sollen Urheber von Hassbotschaften oder Inhalten mit Terrorismusbezug künftig leichter belangt werden können.
  • Für größere Plattformen bereitet das Bundesjustizministerium einen Gesetzentwurf vor, der am Mittwoch vom Kabinett beschlossen werden soll.
12:18 Uhr

Vor 47 Jahren in USA verlorener Ring wird in Finnland ausgegraben

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Im südwestfinnischen Boden ist eine überraschende Entdeckung gemacht worden.

(Foto: imago images/Nature Picture Library)

Wer hätte gedacht, dass der heutige "Tag" mit einer kuriosen Geschichte aus finnischen Wäldern aufwartet? Der Zeitung "Ilta-Sanomat" zufolge soll in der im Südwesten Finnlands gelegenen Stadt Kaarina ein Ring gefunden worden sein. So weit, so unspektakulär. Doch die Geschichte ist deshalb kurios, weil das Schmuckstück vor 47 Jahren verloren ging - und zwar in den USA. Der US-Amerikanerin Debra McKenna sei der Ring, ein Geschenk ihres späteren Ehemannes, 1973 in Portland im Bundesstaat Maine abhandengekommen. Nun fragen Sie nicht, wieso - aber offenbar vertreibt sich ein Finne namens Marko Saarinen hin und wieder seine Zeit damit, mit einem Metalldetektor durch die Wälder seiner Heimat zu streifen. Und dabei sei er auf den silbernen Ring mit dem blauen Aufsatz gestoßen.

Anhand einer Gravur konnte Saarinen die Besitzerin des Rings ausfindig machen und schickte ihn per Post über den Atlantik. Die mittlerweile 63-jährige McKenna sei überglücklich gewesen, wie unter anderem die "Bangor Daily News" schreibt. Es ist ein Happy End nach fast einem halben Jahrhundert, das der einst schenkende Shawn McKenna nicht mehr erleben durfte - er starb bereits vor drei Jahren. Wie der Ring den weiten Weg in die finnische Flora gefunden hat, bleibt unklar.

12:04 Uhr

Söder mahnt zu Neutralität in CDU-Personaldebatte

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Söder hat sich mit dem CSU-Vorstand zu einer Sitzung getroffen - auch, um über die Situation in der CDU zu diskutieren.

(Foto: dpa)

Wie geht's weiter in der Union? Neben ihrem Verzicht auf die Kanzlerkandidatur will CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer auch den Parteivorsitz abgeben. Inmitten der Nachfolgedebatte übt sich die Schwesterpartei CSU vorerst in Zurückhaltung.

  • CSU-Chef Markus Söder hat seine Partei aufgerufen, sich in der Debatte über den neuen CDU-Vorsitzenden und den nächsten Kanzlerkandidaten neutral zu verhalten.
  • Alle drei Bewerber seien geeignet, die CSU solle deshalb keine Namen nennen, sagte Söder nach Teilnehmerangaben in einer CSU-Vorstandssitzung.
  • Demnach sagte er, dass auch er selber sich nicht festlegen wolle.
11:23 Uhr

Frauenquote für Vorstände soll laut Giffey noch dieses Jahr kommen

Die verpflichtende Quote von Frauen in Unternehmensvorständen ist ein Reizthema, aber noch keine beschlossene Sache. Das soll sich laut Bundesfamilienministerin Franziska Giffey in naher Zukunft ändern.

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Giffey will eine gesetzliche Frauenquote für große Unternehmen noch in diesem Jahr durchsetzen.

(Foto: imago images/Christian Spicker)

  • "Wir wollen das in diesem Jahr hinbekommen", sagte Giffey dem SWR.
  • Reine "Männerklubs" seien nicht mehr zeitgemäß, freiwillige Bekenntnisse reichten laut Giffey nicht aus.
  • Die Regelung solle demnach für Börsenunternehmen mit mehr als 2000 Mitarbeitern und mindestens vier Vorstandsmitgliedern gelten.
  • Giffey räumte ein, dass es für das Vorhaben noch "viel Unterstützung" brauche, das Gesetz liege aber bereits dem Bundeskanzleramt vor.
10:47 Uhr

1100 Ex-Mitarbeiter fordern Rücktritt von US-Justizminister Barr

Der Streit um die US-amerikanische Justizpolitik ist um eine Facette reicher: Mehr als 1100 ehemalige Staatsanwälte und Juristen des Justizministeriums haben den Rücktritt von Minister William Barr gefordert.

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US-Justizminister Barr wird von Hunderten Ex-Mitarbeitern zum Rücktritt aufgefordert.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

  • "Regierungen, die die enorme Macht der Strafverfolgung nutzen, um ihre Feinde zu bestrafen und ihre Verbündeten zu belohnen, sind keine rechtsstaatlichen Republiken sondern Autokratien", schreiben die Juristen in einem offenen Brief.
  • Als Beispiel führen sie das Eingreifen von Barr und Präsident Donald Trump in den Fall des langjährigen Trump-Vertrauten Roger Stone an, der dem Prinzip einer unabhängigen Justiz widerspreche.
  • Im Fall Stone waren die vier mit dem Fall befassten Ankläger zurückgetreten, was weithin als Protest gegen die offenbar politisch motivierte Einmischung der Regierung verstanden wurde.
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10:03 Uhr

Bahn freut sich nach Preissenkung über eine Million mehr Reisende

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Die Bahn verbucht nach der Mehrwertsteuer-Senkung ein deutliches Kundenplus.

(Foto: imago images/Martin Wagner)

Seit diesem Jahr müssen Sie beim Kauf von Fernverkehr-Tickets der Deutschen Bahn deutlich weniger tief in die Tasche greifen als in den Jahren zuvor - die Mehrwertsteuer-Senkung macht's möglich. Das lockt offenbar immer mehr Kunden an.

  • "In den ersten vier Wochen 2020 stieg die Zahl der Reisenden von 11 auf 12,2 Millionen", sagte Bahnchef Richard Lutz dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).
  • Dies sei eine Steigerung um 10,7 Prozent im Vergleich zum Januar des Vorjahres.
  • Lutz bezeichnete die Bilanz als ein Ergebnis des Klimapakets der Bundesregierung, aber auch des Vertrauensbeweises der Reisenden in die personelle und infrastrukturelle Aufrüstung des Konzerns.
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09:55 Uhr

Angeschlagener Elton John beruhigt seine Fans

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Elton John musste sein Konzert in Auckland wegen einer Lungenentzündung abbrechen.

(Foto: dpa)

Auf den Mini-Schock folgt die Beruhigung: Nachdem er gestern sein Konzert im neuseeländischen Auckland hatte abbrechen müssen, wird Elton John schon übermorgen wieder auf der Bühne stehen.

  • Nach einem ärztlich verordneten Extra-Tag Pause will der britische Popstar laut einem Promoter seine Tour rasch in Neuseeland fortsetzen.
  • Demnach sollen die ursprünglich für Dienstag und Donnerstag geplanten Konzerte in Auckland nun am Mittwoch und Donnerstag stattfinden.
  • Bei John war gestern eine leichte Lungenentzündung festgestellt worden.
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09:31 Uhr

Coronavirus-Epidemie: So sehen die aktuellen Zahlen aus

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Offizielle Zahlen aus China: Der Höhepunkt der Coronavirus-Epidemie ist noch nicht in Sicht.

dpa

Die Zahl der Coronavirus-Infektionen in China hat zu Wochenbeginn die Marke von 70.000 übersprungen. Mit zuletzt 105 neuen Todesopfern innerhalb eines Tages verzeichnen die Gesundheitsbehörden der Volksrepublik aktuell 1770 offizielle Todesfälle im Zusammenhang mit der Covid-19 genannten Lungenkrankheit.

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Die Anzahl der nachgewiesenen Ansteckungen legte in China um 2048 Fälle auf 70.548 erkrankte Menschen zu. Schwerpunkt der Epidemie bleibt die zentralchinesische Provinz Hubei rund um die Millionenmetropole Wuhan, wo die Virus-Erkrankung Ende 2019 zuerst aufgetreten war. In der Region leben insgesamt rund 60 Millionen Menschen, die seit Ende Januar unter strikten Quarantänemaßnahmen zum Seuchenschutz stehen.

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In den weitgehend abgeschotteten Krisengebieten Chinas sind allein rund 58.000 Infektionen und 1696 Todesfälle durch das Sars-CoV-2 genannte Virus bestätigt. Experten rechnen mit einer hohen Dunkelziffer. Wann die Epidemie ihren Höhepunkt erreichen wird, ist noch offen.

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Außerhalb der Region Festlandchina gibt es weiterhin lediglich fünf bestätigte Coronavirus-Todesfälle. Weltweit liegt die Zahl der gesicherten Infektionen aktuell bei 71.327 Fällen. Damit entfallen rund 98,9 Prozent aller weltweiten Covid-19-Erkrankungen auf die Volksrepublik China. Die Zahl der weltweit geheilten Fälle beträgt 10.610.

09:05 Uhr

Wohnungsbrand in Grimma kostet Mutter und Tochter das Leben

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Bei einem Brand in Grimma ist ein achtjähriges Mädchen gestorben.

(Foto: imago images/lausitznews.de)

Es ist mitten in der Nacht, als in einem Wohnblock im sächsischen Grimma ein Feuer ausbricht. Am Morgen danach gibt es bestürzende Nachrichten.

  • Bei dem Brand ist ein achtjähriges Mädchen ums Leben gekommen, wie die Polizeidirektion Leipzig mitteilte.
  • Demnach sind die 32-jährige Mutter und der siebenjährige Bruder des Brandopfers ins Krankenhaus gebracht worden.
  • Die Frau erlag später ihren schweren Verletzungen.
  • Ein zwölf Jahre alter Junge hatte sich den Angaben zufolge zuvor selbstständig aus der Wohnung befreien können und blieb unverletzt.
  • Die Ursache für den inzwischen gelöschten Brand ist noch unklar.

Hinweis: In einer früheren Version dieser Meldung wurde lediglich der Tod des achtjährigen Mädchens erwähnt.

09:01 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:24 Uhr

Xiaogan erlässt wegen Virus-Epidemie drastische Regelungen

Mit 70 Todesopfern und rund 3300 bestätigten Infektionsfällen ist Xiaogan die chinesische Stadt, die nach Wuhan am heftigsten unter dem Coronavirus leidet. Nun hat die Verwaltung offenbar besonders drastische Bestimmungen erlassen.

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In Xiaogan dürfen die Bewohner nicht mehr ihre Wohnungen verlassen.

(Foto: dpa)

  • Xiaogan habe seinen Bewohnern nun komplett verboten, ihre Häuser zu verlassen, wie mehrere chinesische Medien berichten.
  • Wer in der 4,8-Millionen-Stadt nordwestlich von Wuhan gegen die Bestimmung verstoße, solle demnach bis zu zehn Tage inhaftiert werden.
  • Den Berichten zufolge patrouillierten Teams durch die Stadt in der Provinz Hubei, um die Einhaltung der Regeln zu überwachen.
  • Zudem gebe es sogenannte Gemeindekomitees, um die Bewohner mit Gütern des täglichen Bedarfs zu versorgen.
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Eine aktuelle Auflistung der weltweiten Zahlen zu Infizierten und Todesopfern erhalten Sie hier in Kürze.

07:48 Uhr

Orban kündigt ungewöhnlichen Klimaschutzplan an

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Orban will mehr Bäume und Kinder in Ungarn sehen.

(Foto: imago images/Xinhua)

Als leidenschaftlicher Klimaschützer hatte sich Viktor Orban in der Vergangenheit nicht gerade hervorgetan. Doch nun hat der ungarische Regierungschef einen Nationalen Energie- und Klimaplan präsentiert, der ein ungewöhnliches Detail beinhaltet.

  • Für jedes Neugeborene in Ungarn sollen künftig zehn Bäume gepflanzt werden, kündigte Orban in seiner Rede zur Lage der Nation an.
  • Dadurch würden Ungarns Waldflächen bis zum Jahr 2030 um 27 Prozent wachsen.
  • Zudem strebt Orban demnach eine zu 90 Prozent klimaneutrale Energieerzeugung bis 2030 an - allerdings auch durch Atomkraft.
07:31 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

es ist bereits wieder Montag und der Monat hat auch schon mehr als seine Hälfte hinter sich gelassen. Doch lassen Sie sich nicht stressen: Wer die Zeit verdrängt, gewinnt das Leben. Und so starten wir frisch in die neue Woche - mit diesen Themen auf dem Tagesplan:

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    Der CSU-Vorstand um Parteichef Söder berät heute über die Krise in der Schwesterpartei CDU.

    (Foto: picture alliance/dpa)

    Die CSU-Spitze befasst sich bei ihrer Vorstandssitzung mit der Krise der Union, die CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer mit ihrer Rückzugsankündigung vor einer Woche eingeleitet hat.
  • Vertreter der Linken, Grünen und der SPD beraten am Abend fast zwei Wochen nach dem Wahldebakel in Thüringen mit der CDU über einen Ausweg aus der politischen Krise.
  • Die EU-Außenminister beraten ab 9.30 Uhr über ihr weiteres Vorgehen im Libyen-Konflikt. Im Mittelpunkt stehen die Möglichkeiten zur Überwachung des UN-Waffenembargos gegen das Bürgerkriegsland.
  • Etwas später kommen die EU-Finanzminister zusammen, um einen Kompromiss im Haushaltsstreit zu erarbeiten. Es geht um das mehr als eine Billion Euro schwere Sieben-Jahres-Budget.
  • Nach mehr als zehnwöchigen Protesten gegen die Rentenreform in Frankreich berät die Pariser Nationalversammlung ab heute über das Vorhaben. Parallel haben mehrere Gewerkschaften zu neuen Streikaktionen aufgerufen.
  • Im Prozess um ein mutmaßliches Autorennen mit einem Todesopfer im April 2019 in Moers fällt das Landgericht Kleve womöglich Urteile gegen zwei 22 Jahre alte Männer.
  • Und etwa sechs Wochen nach dem schweren Feuer im Krefelder Zoo wird das ausgebrannte Affenhaus abgerissen. Bei dem verheerenden Brand sind Schätzungen zufolge mehr als 50 Tiere verendet.

Starten Sie gut in die neue Woche! Mein Name ist Christoph Rieke und ich begleite Sie zunächst durch den "Tag".

07:02 Uhr

Österreich will EU-Grenzbeamte nach Libyen schicken

Soll die EU im Rahmen ihrer Marinemission "Sophia" das UN-Waffenembargo gegen Syrien stärker überwachen? Österreich zumindest lehnt diese Option weiter ab - und schlägt nun eine Alternative vor.

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Die EU-Außenminister beraten heute in Brüssel ihr weiteres Vorgehen im Libyen-Konflikt.

(Foto: dpa)

  • "Vorbehaltlich der Zustimmung der Libyer könnten EU-Grenzbeamte die Durchsetzung des Waffenembargos vor Ort unterstützen", sagte Außenminister Alexander Schallenberg der "Welt".
  • Demnach unterstütze Österreich die Option, eine Ausweitung der Luftraumüberwachung vorzunehmen - Kontrollen auf dem Mittelmeer aber lehne sein Land weiter ab.
  • "Es ist ein Faktum, dass die Waffenlieferungen nach Libyen hauptsächlich über dem Luft- und Landweg erfolgen", erklärte Schallenberg.
  • Die EU-Außenminister beraten heute in Brüssel über ihr weiteres Vorgehen im Libyen-Konflikt.
06:35 Uhr

Giffey plant mehr Elterngeld bei Frühgeburten

Das Elterngeld soll Mütter und Väter nach der Geburt der Kinder finanziell absichern. Insbesondere die Situation von Eltern von Frühchen soll nach dem Willen des Bundesfamilienministeriums dabei stärker berücksichtigt werden - Topverdiener demnach gar nicht mehr.

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Eltern von Frühchen sollen künftig mehr Elterngeld bekommen.

(Foto: imago images / Jochen Tack)

  • Eltern von Frühchen sollen künftig einen Monat länger Elterngeld erhalten, wenn das Kind mindestens sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin zur Welt gekommen ist.
  • Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf einen Entwurf des Bundesfamilienministeriums für eine Elterngeldreform.
  • Demnach sollen Mütter und Väter, die während des Elterngeldbezugs in Teilzeit arbeiten wollen, mehr Möglichkeiten dazu bekommen.
  • Spitzenverdienerpaare, die ein Jahreseinkommen von mehr als 300.000 Euro (bisherige Grenze: 500.000) haben, sollen dem Entwurf aus dem Haus von Familienministerin Franziska Giffey zufolge ihren Anspruch auf Elterngeld verlieren.
06:07 Uhr

Frühlingswetter macht wieder einen Rückzieher

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Tief "Victoria" verdrängt vorerst das Frühlingswetter.

(Foto: imago images/Jan Eifert)

Die neue Woche startet im Süden oft grau und teilweise nass. Richtung Norden ist es hingegen anfangs häufig freundlich bis sonnig. Erst ab dem Mittag bilden sich auch im Norden ein paar Schauer. Dabei weht besonders an der Küste ein mitunter noch starker bis stürmischer Wind.

Die Temperaturen gehen schon mal etwas zurück und bringen es maximal auf 7 Grad im Bereich der westlichen Mittelgebirge und auf 14 Grad im Alpenvorland.

Die weiteren Aussichten: Morgen und am Mittwoch macht der Winter mal wieder einen kleinen Abstecher zu uns, bevor es danach milder weitergeht. Hier die teils windigen bis stürmischen Details für die kommenden Tage. Ihr Björn Alexander

05:57 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht