Montag, 20. Januar 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:51 Uhr

Das war Montag, der 20. Januar 2020

Liebe Leserinnen und Leser,

wenn Sie in Köln wohnen oder arbeiten, dann empfehle ich Ihnen, morgen, bevor Sie die Wohnung verlassen, Ihre Verbindung zu checken - denn wegen einer Bombenentschärfung soll es zu erheblichen Einschränkungen für Bahnreisende kommen. Mehr dazu hier.

Was war heute wichtig:

Damit verabschiede ich mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht!

22:37 Uhr

Weltkriegsbombe in Köln gefunden: Massive Behinderungen im Fernverkehr

Auf einer Baustelle in Köln-Deutz liegt eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg, wie der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet. Bei der Entschärfung am Dienstagmorgen wird es zu erheblichen Einschränkungen in Köln-Deutz und für Bahnreisende kommen. Dazu lesen Sie ab 6 Uhr alles im ntv.de Live-Ticker.

Mehr dazu lesen Sie hier.
22:28 Uhr

Zwei deutsche Skifahrer sterben in Tirol

In Tirol sind zwei deutsche Skifahrer tödlich verunglückt. In Lermoos im Bezirk Reutte kam ein 79-jähriger Mann ums Leben, ein weiterer 58-Jähriger starb bei einem Sturz in Tux.

Der 79-jährige Skifahrer war über den markierten Pistenrand hinausgeraten und gestürzt. Zwei unbeteiligte Skifahrer leisteten den regungslos am Boden liegenden Mann demnach sofort Hilfe und setzten einen Notruf ab. Die Notärztin habe jedoch nur noch den Tod feststellen können.

Zur Klärung des Tuxer Unfalls bat die Polizei um Zeugenhinweise. Der 58-Jährige war im freien Skiraum wenige Meter neben der Route gegen einen eingeschneiten Stein gefahren und gestürzt. Zwei vorbeikommende ebenfalls deutsche Skifahrer leisteten dem Mann demnach erste Hilfe und setzten einen Notruf ab. Der Mann starb noch an der Unfallstelle.

22:04 Uhr

Lars Eidinger erntet Shitstorm für Luxus-Aldi-Tasche

Mit seinem neuesten Projekt macht sich Lars Eidinger womöglich mehr Feinde als Freunde. Anstoß der Empörung ist vor allem ein Bild, in dem der Schauspieler vor einem scheinbar echten Obdachlosen-Nachtlager für seine neue Luxustasche posiert.

Für viele ist die Tasche alleine schon problematisch: Zusammen mit dem Designer Philipp Bree hat der Schauspieler eine Ledertasche entworfen, die der klassischen Plastiktüte von Aldi Nord nachempfunden ist. Die limitierte Tasche kostet 550 Euro und soll laut Eidinger "eine Verneigung und eine Wertschätzung des Alltäglichen" sein.

Im Interview mit "Iconist" sagt Eidinger über die Fotos: "Da steckt keine Gesellschaftskritik hinter. Einmal stehe ich vor so einem Schlaflager, was natürlich ein bisschen kritisch ist. Aber es ist ja ein Teil unserer Welt, der nur in vielen Bereichen ausgeblendet wird. Ich möchte ihn zeigen, aber nicht bewerten. Ich erhebe mich nicht darüber."

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21:20 Uhr

Sieben Terrorverdächtige in Frankreich festgenommen

Französische Ermittler haben sieben Männer in der nordwestfranzösischen Region Bretagne werden Terrorverdachts festgenommen.

Die Verdächtigen seien in der Hafenstadt Brest und im umliegenden Département Finistère gestellt worden, weil sie einer terroristischen Vereinigung angehören sollen, berichteten Justizkreise. Sie hätten einen Anschlag geplant. Ob es ein konkretes Ziel dafür gab, wurde zunächst nicht bekannt, auch Hintergründe zu den Männern blieben offen. 

20:41 Uhr

Klöckners "Dorfkinder"-Kampagne geht nach hinten los

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Eine neue Kampagne von Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat es bei Twitter an die Spitze der Gesprächsthemen geschafft. Allerdings wohl nicht ganz so, wie von Klöckner und ihrem Ministerium erhofft. Denn unter dem Hashtag #Dorfkinder kommen vor allem Kritik und Spott.

Hier eine Auswahl der besten #Dorfkinder-Tweets:

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20:03 Uhr

Toter in Berliner S-Bahn gefunden

In einer S-Bahn zwischen Berlin und Potsdam ist ein Toter gefunden worden. Ein Notarzt habe den Tod des Mannes am S-Bahnhof Babelsberg festgestellt, teilte die Polizei mit.

  • Die Beamten gehen nicht von einem Tötungsdelikt aus: Es gebe keine Anzeichen für eine Fremdeinwirkung.
  • Unklar bleibt, wann und wie der Mann starb.
  • Ein Sprecher der S-Bahn sagte, die Reisenden seien in Babelsberg ausgestiegen und hätten auf den nächsten Zug gewartet.
19:21 Uhr

Trumps Anwälte fordern "sofortigen" Freispruch

Im Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Donald Trump haben dessen Anwälte den Senat aufgefordert, den Staatschef "sofort" freizusprechen.

Der Prozess sei eine "gefährliche Verdrehung" der US-Verfassung, schrieben Trumps Anwälte in einem 110-seitigen Schriftsatz, den sie heute bei der Kongresskammer einreichten. "Der Senat muss die Anklageschrift zurückweisen und den Präsidenten sofort freisprechen", forderten sie.

Die Anklagepunkte - Machtmissbrauch und Behinderung des Repräsentantenhauses - beinhalteten keine Gesetzesverletzung und seien keine Grundlage für ein Amtsenthebungsverfahren. Etwas als Machtmissbrauch zu bezeichnen, "das reicht nicht aus", sagten Personen, die mit Trumps Verteidigerteam zusammenarbeiten, in Washington.

18:46 Uhr

Tierhasser verteilen Dutzende Hundeköder in Nürnberg

Am Sonntag hatte ein Spaziergänger am Westpark einen mutmaßlichen Giftköder entdeckt, den Experten nun im Labor untersuchen. Das Ergebnis wird in einigen Wochen vorliegen.

  • Vor etwa einer Woche hatte eine Hündin im Westpark etwas gefressen und war mit den Symptomen einer Vergiftung zum Tierarzt gekommen.
  • Zudem haben im Süden von Nürnberg Hundebesitzer und Passanten in den vergangenen Monaten fast 20 verdächtige Köder gefunden, die teilweise auch scharfe Metallgegenstände enthielten.
  • Die Polizei läuft seit Anfang Dezember deshalb dort verstärkt Streife. Sie sucht einen Mann als möglichen Täter, der mehrere Hundebesitzer vor Gift gewarnt haben soll. Noch ist unklar, ob die Vorfälle im Süden und Westen der Stadt zusammenhängen.
18:41 Uhr

ManUnited-Keeper Romero crasht heftig mit seinem Lamborghini

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Puh, da hat er Glück gehabt: Der argentinische Torhüter Sergio Romero vom englischen Fußball-Rekordmeister Manchester United hat einen Autounfall nahe des Trainingszentrums Carrington unverletzt überstanden. Das berichten englische Medien unter Berufung auf eine entsprechende Bestätigung der Red Devils.

  • Den Berichten zufolge soll der 32 Jahre alte Keeper heute Morgen in seinem weißen Lamborghini auf dem Weg zum Training verunglückt sein.
  • Bilder in den Sozialen Medien zeigen das demolierte Sportauto, das mit abgerissenem Heck unter einer Leitplanke verkeilt ist. Der 96-malige Nationalspieler Romero steht auf den Bildern neben dem Wrack.
  • Der Verein bestätigte den "Manchester Evening News", dass es sich tatsächlich um das Auto seines Torhüters handele, einen Lamborghini Gallardo im Wert von 190.000 Euro, den Romero im Januar 2017 erworben hatte.
  • Der Torwart soll laut Sky Sports trotz des Unfalls am anschließenden United-Training teilgenommen haben. Romero ist in dieser Saison Manchesters Nummer zwei hinter dem Spanier David de Gea. Gestern hatte er beim 0:2 (0:1) beim enteilten Tabellenführer FC Liverpool auf der Bank gesessen.

Mehr Sportmeldungen lesen Sie im Sport-Tag

18:13 Uhr

Kindergartenkind ertrinkt in Fluss

Ein Dreijähriger ist in Schwäbisch Gmünd im Fluss Rems ertrunken.

  • Der Junge lief wohl von seiner Kindergartengruppe auf einem Spielplatz weg und fiel wahrscheinlich ins Wasser, teilten die Behörden mit. Er wurde kurze Zeit später leblos im Fluss gefunden.
  • Das Kind wurde vom Rettungsdienst versorgt, starb aber trotz Reanimationsmaßnahmen später im Krankenhaus.
  • Die Polizei nahm Ermittlungen zum Unglückshergang auf. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Obduktion an.
17:51 Uhr

Eurowings soll Kosovo und Serbien wieder verbinden

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Eurowings wird wohl bald von Belgrad nach Pristina fliegen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Nach mehr als 20 Jahren bereiten Serbien und Kosovo die Wiederaufnahme einer Flugverbindung zwischen ihren beiden Hauptstädten vor.

  • Maschinen der Lufthansa-Tochter Eurowings sollen ab einem noch unbestimmten Zeitpunkt zwischen Belgrad und Pristina verkehren. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde in der US-Botschaft in Berlin von Vertretern beider Länder im Beisein von Eurowings-Geschäftsführer Michael Knitter unterzeichnet.
  • Der bei der Zeremonie anwesende Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, Robert O'Brien, sprach von einem "historischen Deal".
  • 2008 erklärte sich das heute fast ausschließlich von Albanern bewohnte Kosovo für unabhängig. Serbien hat sich mit dem Verlust seiner einstigen Südprovinz aber bis heute nicht abgefunden.
  • Der Flug zwischen Belgrad und Pristina soll etwa 25 Minuten dauern. Heute ist man etwa sechs Stunden mit dem Bus unterwegs, wenn man von der einen Hauptstadt in die andere gelangen will. Eine Zugverbindung gibt es nicht.
17:14 Uhr

Putin will Amtszeiten des Präsidenten einschränken

Bereitet Putin etwa seinen Abgang vor? Oder ist das alles nur ein Coup? Der Kremlchef hat in seinem Entwurf der angekündigten Änderung der russischen Verfassung die Amtszeiten des Präsidenten auf maximal zwei beschränkt. Er strich in der Regelung zu den Amtszeiten das Wort "hintereinander".

  • Das bedeutet eine Verschärfung der bisherigen Regelung. Nach dieser durfte jemand zwei Amtszeiten hintereinander Präsident sein und nach einer Auszeit erneut als Präsident kandidieren. So hatte es Putin 2012 getan.
  • In dem Vorschlag steht nun: "Ein und dieselbe Person kann das Amt des Präsidenten der Russischen Föderation nicht mehr als zwei Amtszeiten ausführen".
  • Unklar ist, ab wann und wie die neue Regelung gelten soll. Putins bisher letzte Amtszeit läuft 2024 aus. Möglich ist aber, dass bei Inkrafttreten einer geänderten Verfassung die Zählung neu beginnt und der 67 Jahre alte Putin noch einmal maximal zwölf Jahre im Amt sein könnte - bis 2036.
17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:34 Uhr

Vogelgrippe ist zurück in Deutschland

In Brandenburg ist der erste bestätigte Fall von Vogelgrippe mit dem Erreger H5N8 in dieser Saison in Deutschland aufgetreten.

Der Geflügelpest-Erreger sei bei einem Wildvogel - einer Blessgans - im Kreis Spree-Neiße nahe der polnischen Grenze nachgewiesen worden, teilte das Verbraucherschutzministerium in Potsdam mit. Das Risiko, dass der Erreger Hausgeflügel durch direkte Kontakte mit Wildvögeln befalle, werde als gering eingestuft.

Die Vogelgrippe ist eine hochansteckende Viruserkrankung, die vor allem Hühner, Puten und Enten befällt. Im Winterhalbjahr 2016/17 hatte H5N8 für Ausbrüche in etlichen Geflügelhaltungen gesorgt, Hunderttausende Tiere wurden getötet, um die weitere Verbreitung einzudämmen. Das Virus war mit Zugvögeln aus Asien nach Europa gekommen.

16:19 Uhr

Tribüne stürzt ein - Mindestens zehn Tote in Äthiopien

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Timkat ist das äthiopisch-orthodoxe Fest der Taufe Jesu im Jordan und der Epiphanie.

(Foto: imago images / Design Pics)

Beim Einsturz einer Zuschauertribüne sind in Äthiopien mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen und mehr als 100 weitere verletzt worden. Die Menschen hätten sich auf einer hölzernen Tribüne befunden, die auf einmal zusammengebrochen sei.

Die Menschen hatten sich den Angaben zufolge versammelt, um das Timkat-Fest in der Stadt Gonder zu feiern. Dieses ist eines der wichtigsten Feste der äthiopisch-orthodoxen Kirche. Ihr gehören etwa 40 Prozent der 110 Millionen Einwohner Äthiopiens an.

15:41 Uhr

PR-Aktion: Schwein an Bungee-Seil vom Turm gestürzt

Wie kann man nur überhaupt auf so eine idiotische Idee kommen? Zur Eröffnung eines Turms für Bungee-Sprünge in einem Vergnügungspark in der chinesischen Metropole Chongqing ist ein Schwein an einem Seil in die Tiefe gestürzt worden.

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  • Die Videos von dem verängstigt quiekenden Vierbeiner sorgten für große Empörung unter Chinesen, die dem Park schlimme Tierquälerei vorwarfen.
  • Gefesselt und an einem Stock hängend, war das 75 Kilogramm schwere Schwein auf den 68-Meter-Turm gebracht worden. Es bekam ein Sicherheitsgeschirr, bevor es in die Tiefe gestoßen wurde. An dem Seil schwang das Tier auf und ab, hing in der Luft, bevor es mit einer Winde hochgezogen wurde.
  • Nach der heftigen Kritik entschuldigte sich der Park für die "Goldenes-Schwein-Bungeespringen" genannte Aktion.
15:05 Uhr

Leiche von vermisstem Brasilianer in Hamburg entdeckt

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In diesem Hochhaus im Stadtteil Neustadt unweit des Hafens und der Reeperbahn fanden die Beamten die Leiche des vermissten Brasilianers.

(Foto: picture alliance/dpa)

In Hamburg hat die Polizei in einer Wohnung eine Leiche entdeckt. Die Beamten gehen davon aus, dass es sich um einen seit vier Monaten vermissten Brasilianer handelt.

  • Der Bewohner der Wohnung geriet zuvor durch eine Zeugenaussage als ein mutmaßlicher Kontakt des 29-jährigen Brasilianers ins Visier.
  • Beamte durchsuchten die Wohnung des 45-Jährigen und stießen dabei auf eine Leiche, die dort bereits seit längerem lag.
  • Der 29-jährige Brasilianer lebte und arbeitete seit längerem in Hamburg und war am 21. September zuletzt gesehen worden. Danach verschwand er unter ungeklärten Umständen.
  • Bei dem Bewohner der Wohnung handelt es sich um einen 45-jährigen italienischen Staatsbürger. In welchem Verhältnis dieser mit dem Vermissten stand, ist noch unklar. Der 45-Jährige wurde nach dem Leichenfund am Sonntag festgenommen und soll nun einem Haftrichter vorgeführt werden.
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14:32 Uhr

Regierung in Norwegen zerbrochen

Norwegens Mitte-Rechts-Regierung ist zerbrochen. Die rechtspopulistische Fortschrittspartei FrP kündigte an, sich aus dem Regierungsbündnis zurückzuziehen. Hintergrund seien Differenzen um die Rückkehr einer mutmaßlichen IS-Anhängerin aus Syrien, sagte FrP-Chefin Siv Jensen.

Die 29-jährige Frau war am Freitag mit ihren beiden kleinen Kindern nach Norwegen zurückgekehrt. Aus Protest gegen die Genehmigung zieht sich die FrP nun aus der Regierung zurück. Damit verliert die regierende Koalition unter Ministerpräsidentin Erna Solberg ihre Parlamentsmehrheit.

14:14 Uhr
Breaking News

Ufo bricht Streikvorbereitung bei Lufthansa ab

Bei der Lufthansa droht vorerst doch kein Streik der Flugbegleitergewerkschaft Ufo. Diese brach nach eigenen Angaben ihre Vorbereitungen für den Arbeitskampf ab, nachdem die Lufthansa einen neuen Vorstoß zur Lösung des Tarifkonflikts unternommen hatte.

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14:10 Uhr

Schichtwechsel

Meine Kollegin Juliane Kipper verabschiedet sich in den wohlverdienten Feieraebend. Ich übernehme ihren Platz in der Redaktion und versorge Sie bis zum späten Abend mit Nachrichten aus aller Welt. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag.

13:58 Uhr

Verein schließt AfD-Politiker Brandner aus

Die katholische Studentenverbindung Agilolfia hat laut einem Bericht der "Mittelbayerischen Zeitung" den AfD-Bundestagsabgeordneten Stephan Brandner ausgeschlossen. "Stephan Brandner ist mit dem heutigen Tag kein Mitglied des Katholischen Studentenvereins Agilolfia mehr", zitierte das Blatt eine Mitteilung des Vereins. Dessen Zugehörigkeit lasse sich mit den Werten der Verbindung nicht vereinbaren.

Hintergrund sind demnach öffentliche Äußerungen Brandners, insbesondere nach dem rechtsextremen Anschlag auf die Synagoge von Halle. Im Internet hatte der AfD-Politiker dazu geschrieben, nun würden Politiker vor Synagogen "lungern". Dies spielte offenbar auf die öffentlichen Solidaritätsversammlungen an. Von diesem Tweet rückte Brandner nach breiter Kritik allerdings später ab. Gleichwohl hatte dies auch bei seiner Abwahl als Vorsitzender des Bundestags-Rechtsausschusses im November eine Rolle gespielt.

13:17 Uhr

Husky mit "seltsamem" Blick an Familie vermittelt

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Wegen ihres "seltsamen" Blicks wollte sie lange niemand haben, doch nun hat Husky-Hündin Jubilee US-Medienberichten zufolge ein neues Zuhause gefunden. Die vier Jahre alte Hündin habe eine Verformung der Augenlider und erwecke dadurch den Anschein, als schaue sie ständig überrascht, berichtete der TV-Sender CNN.

Weil er sie nicht habe verkaufen können, habe ein Züchter die Hündin 2018 in einem Heim im Bundesstaat New Jersey abgegeben. Seither suchte dieses vergeblich nach einem neuen Zuhause für das Tier. Ein tausendfach geteilter Aufruf des Tierheims auf Facebook habe schließlich zum Erfolg geführt: "Huskys sind majestätisch aussehende Hunde und ich weiß nicht, warum ich nicht so aussehe wie sie. Ich wünschte, ich wäre schön, damit jemand mich als seinen Hund möchte", hieß es darin.

Das Tierheim betonte, Jubilee sei völlig gesund und munter. Es hätten sich schließlich zahlreiche Interessenten gemeldet, schrieb auch die "Washington Post". Die Hündin sei nun bei einer Familie gelandet, die bereits zuvor Tiere aus dem Heim adoptiert habe.

12:52 Uhr

Polizei vereitelt Gefängnisausbruch in Niederlanden

Die niederländische Polizei hat einen Befreiungsversuch aus einem Gefängnis vereitelt. Vier mutmaßliche Handlanger sind festgenommen worden, teilte die Polizei in Zutphen mit. Nach Medienberichten sollte ein ehemals führendes Mitglied der berüchtigten Amsterdamer Bande Mocro Maffia befreit werden, das erst kürzlich wegen mehrerer Auftragsmorde zu lebenslanger Haft verurteilt worden sei. Die Polizei wollte sich dazu vorerst nicht äußern.

Nach Angaben seines Anwalts ist der Mann inzwischen in das Hochsicherheitsgefängnis Vught verlegt worden. Auf dem Gelände des Gefängnisses in Zutphen war am Sonntag ein Kleintransporter in Brand geraten. Nach Polizeiangaben hatten offenbar mehrere Menschen versucht, in das Gefängnis einzudringen und einen Gefangenen zu befreien. Als das nicht gelang, flohen sie mit einem Wagen. Nach einer kurzen Verfolgungsjagd wurden vier Männer festgenommen, davon drei bei der Ortschaft Wehl nahe der deutschen Grenze.

11:59 Uhr

Nach Massaker-Androhung: Mann muss 40.000 Euro zahlen

Ein 24-Jähriger muss laut einer Gerichtsentscheidung nach einer Bomben- und drei Amokdrohungen für die Polizeieinsätze zahlen. Die Richter am Aachener Verwaltungsgericht wiesen seine Klage gegen den Gebührenbescheid des Kreises Heinsberg über knapp 40.000 Euro ab.

  • Der Mann war bereits in einem Strafverfahren unter anderem wegen dieser Drohungen 2014 zu einer Jugendstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt worden. Sein damaliges Geständnis sei falsch gewesen, die Droh-Mails seien nicht von ihm gewesen, begründete sein Anwalt die Klage gegen die Forderung des Kreises Heinsberg.
  • Die Richter waren aber davon überzeugt, dass das damalige Geständnis richtig war. "Es passt zu sehr ins Ermittlungsergebnis der Polizei", begründete der Vorsitzende Richter die Entscheidung des Gerichts.
  • Dafür spreche auch die Persönlichkeitsstruktur des Mannes.

Der Kläger hatte demnach am 14. Mai 2013 per Mail bei der Polizei einen Amoklauf an der Realschule Heinsberg angekündigt. Am 18. Mai soll er bei der Realschule selbst ein Massaker an Schülern und Lehrern für den 22. Mai angekündigt haben. Am 17. Mai sollte laut einer Drohung bei einem Sommerfest an einem See in Heinsberg eine Splitterbombe explodieren. Und in zwei weiteren Mails soll er mit einem Amoklauf an der Städtischen Hauptschule in Hückelhoven gedroht haben.

12:00 Uhr

Schlagzeilen am Mittag

11:37 Uhr

Fans sehnen Aniston-Pitt-Reunion herbei

Sieben Jahre lang gelten sie als das Hollywood-Traumpaar: Umso mehr freuten sich die Fans, als am Sonntag Jennifer Aniston und Brad Pitt eine Reunion feierten. Das Ex-Ehepaar wurde hinter den Kulissen der Screen Actors Guild Awards fotografiert, wie es sich freudestrahlend begegnet. Auf dem Twitter-Account von E! News wurden gleich mehrere Bilder des Zusammentreffens geteilt.

Aniston und Pitt umarmten sich, hielten sich an den Händen und strahlten sich an. Der "Hollywood Reporter" postete außerdem ein Video, das den Schauspieler backstage vor einem Fernseher zeigt. Dabei sieht er sich an, wie Aniston bei den SAG Awards ihr Preis verliehen wird. Sie gewann in der Kategorie "Beste Darstellerin in einer Dramaserie" für "The Morning Show". Auch Pitt konnte sich freuen: Er nahm den Preis in der Kategorie "Bester Nebendarsteller" für den Film "Once Upon a Time ... in Hollywood" entgegen.

Jennifer Aniston und Brad Pitt gehen seit mehr als einem Jahrzehnt getrennte Wege. Die beiden lernten sich 1998 kennen und heirateten im Juli 2000. Im Jahr 2005 folgten Trennung und Scheidung. Nachdem nun sowohl Aniston als auch Pitt wieder Singles sind, wurde eine Reunion der beiden sehnsüchtig von den Fans erwartet. Schon bei der Verleihung der Golden Globes Anfang Januar standen Pitt und Aniston im Fokus. Privat haben sich die beiden offenbar schon öfter getroffen. Zuletzt war Pitt bei der Weihnachtsparty seiner Ex eingeladen.

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11:06 Uhr

Muslimischer Bürgermeisterkandidat: CSU ist keine christliche Sekte

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(Foto: picture alliance/dpa)

Der erste muslimische Bürgermeisterkandidat der CSU, Ozan Iyibas, spricht sich für eine strikte Trennung von Politik und Religion aus. "Die CSU ist keine christliche Sekte - ich möchte keine Vermischung von Partei und Religion", sagte der als CSU-Kandidat in Neufahrn bei München nominierte Iyibas der "Bild"-Zeitung.

Die CSU wolle das christliche Menschenbild und die Werte in ihre Handlungen einfließen lassen, "aber wir sind keine christliche Sekte". Den von CSU-Ministerpräsident Markus Söder verfügten umstrittenen Kreuzerlass, der das Aufhängen von Kreuzen in bayerischen Amtsstuben beinhaltet, bezeichnete der 37-Jährige dabei als "symbolisch". Dennoch habe er "kein Problem damit, mir das christliche Kreuz ins Amtszimmer zu hängen - ich lebe in einem Land, das christlich geprägt ist".

10:35 Uhr

Malaysia schickt illegal exportierten Müll zurück

Malaysia will nicht die "Müllhalde der Welt" werden und verfrachtet erneut Schiffscontainer mit illegal exportiertem Plastikmüll in die Ursprungsländer zurück. Umweltministerin Yeo Bee Yin sagte in der Hafenstadt Butterworth, 150 Container mit insgesamt 3737 Tonnen Abfall seien unterwegs etwa nach Frankreich, Großbritannien, in die USA und Kanada. 110 weitere würden demnächst folgen, 60 davon in die USA.

Bereits im vergangenen Jahr hatte Malaysia mehrfach Container mit Plastikmüll zurückgeschickt. China, das lange Zeit einen Großteil des Plastikmülls zu Recyclingzwecken importiert hatte, entschied 2018, kein gebrauchtes Plastik aus anderen Ländern mehr zu verarbeiten, um die eigene Umweltbilanz zu verbessern. Seitdem werden große Kunststoffmengen nach Südostasien gebracht. In Malaysia hat sich die Einfuhr von Plastikabfällen von 2016 bis 2019 verdreifacht.

10:16 Uhr

"Rosenheim Cop" Hannesschläger gestorben

Im Alter von 57 Jahren erliegt der Star aus "Rosenheim Cops" Joseph Hannesschläger seinem Krebsleiden, das berichtet die "Bild"-Zeitung. Hannesschläger sei zuletzt in einem Hospiz gewesen und habe bis zum Schluss gegen seine Krankheit gekämpft. Seine Frau soll ihm in dieser Zeit nicht von der Seite gewichen sein.

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09:34 Uhr

78-Jähriger liegt drei Tage hilflos in Wohnung

Im saarländischen Sulzbach hat ein 78-Jähriger nach einem Sturz anscheinend drei Tage lang hilflos in seiner Wohnung gelegen. Wie die Polizei am Sonntagabend mitteilte, schlug sein Vermieter Alarm, nachdem er aus einem dreiwöchigen Urlaub zurückkehrte.

  • Demnach brannte in der Wohnung des Mieters Licht, dieser reagierte aber weder auf Klingeln noch Klopfen.
  • Der Vermieter besaß zwar einen Schlüssel. Er konnte die Tür aber nicht öffnen, da sie verschlossen war und von innen ein Schlüssel steckte.
  • Daraufhin verständigte er am Sonntagnachmittag die Polizei. Die herbeigerufenen Beamten sahen durch ein Fenster einen am Boden liegenden Menschen und kletterten durch ein offenes Fenster in die Wohnung.
  • Es handelte sich um den Mieter. Nach eigenen Angaben war der Mann gestürzt und lag seit drei Tagen dort, ohne essen zu können. Er wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht.
08:56 Uhr

Til Schweiger ist wieder verliebt

Schauspieler und Regisseur Til Schweiger ist am Wochenende mit weiblicher Begleitung zu einem Box-Event in Hamburg erschienen. Der "Bild"-Zeitung erklärte er : "Es ist noch ganz frisch. Mehr möchte ich noch nicht dazu sagen." Die beiden hätten sich "gerade erst kennengelernt", wird er weiter zitiert. Im Februar 2019 hatte Schweiger die Trennung von Francesca Dutton bekannt gegeben und hatte sich seitdem nicht mit einer neuen Frau an seiner Seite gezeigt. Bis jetzt. Nach "Bild"-Informationen heißt Schweigers neue Freundin Sandra, ist 25 Jahre alt und arbeitet als Erzieherin und Grundschullehrerin.

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08:13 Uhr

Fünf Menschen bei Bruch einer Heißwasserleitung getötet

Mindestens fünf Menschen sind am Morgen in Russland beim Bruch einer Heißwasserleitung in einer Herberge in Perm am Ural ums Leben gekommen. Drei weitere Personen wurden mit schweren Verbrennungen im Krankenhaus behandelt, berichteten russische Medien. Durch den Rohrbruch sei eine Etage der Herberge "Karamel" in einem Industrieviertel von Perm völlig mit siedendem Wasser überflutet worden.

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07:35 Uhr

"Hochgefährliche" Häftlinge flüchten aus Gefängnis in Paraguay

Die brasilianische Bande Primeiro Comando da Capital (PCC) gilt als größte Verbrecherorganisation im Drogen- und Waffenhandel. In einem Gefängnis in Paraguay ist es jetzt 76 Insassen gelungen, aus einem Gefängnis auszubrechen, die von den Behörden als "hochgefährlich" beschrieben werden. Die Häftlinge entkamen am Sonntag durch einen Tunnel aus der nahe der Grenze zu Brasilien gelegenen Strafvollzugsanstalt.

40 der geflüchteten Insassen sind Brasilianer, die übrigen 36 sind Paraguayer. Nach ihrer Flucht wurde der Leiter der Haftanstalt in der Stadt Pedro Juan Caballero entlassen. Dutzende Gefängniswärter wurden festgenommen. Die paraguayische Justizministerin Cecilia Pérez sagte, die Häftlinge hätten "mehrere Wochen" für den Bau des Tunnels gebraucht. Dieser sehe aus "wie in Filmen" und sei mit Beleuchtung ausgestattet. Die Ministerin äußerte den "starken Verdacht", dass Mitarbeiter des Strafvollzugs von dem Tunnelbau gewusst hätten.

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06:59 Uhr

Coronavirus erstmals auch in Südkorea aufgetaucht

Die Gesundheitsbehörden in Südkorea melden erstmals eine Erkrankung mit dem neuartigen Coronavirus aus China. Betroffen sei eine 35-jährige Chinesin, teilten die Koreanischen Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention mit. Die Frau kam demnach am Sonntag aus der zentralchinesischen Millionenstadt Wuhan, wo der Großteil der Infektionsfälle auftrat, in Südkorea an. Sie habe unter Fieber, Atemproblemen und anderen Krankheitssymptomen gelitten. Schließlich sei bei ihr das Coronavirus nachgewiesen worden.

Die rätselhafte Lungenkrankheit war im Dezember in Wuhan ausgebrochen. Auch in Thailand sind zwei Infektionen und in Japan ein Fall bei Reisenden aus Wuhan bestätigt worden. Die drei Patienten hatten aber nicht den Tiermarkt besucht, wo der Ursprung vermutet wird. Das ließ Experten vor einer Übertragung von Mensch zu Mensch warnen.

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06:47 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

diese Themen werden heute wichtig:

  • Vor dem Landgericht München II geht einer der spektakulärsten Fälle der vergangenen Jahre zu Ende: Heute soll das Urteil im sogenannten Stromschlags-Prozess fallen. Die Staatsanwaltschaft fordert 14 Jahre Haft für den Angeklagten und die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus. Der Informatiker aus Würzburg hat eingeräumt, sich als falscher Arzt ausgegeben und Frauen per Skype dazu gebracht zu haben, sich selbst lebensgefährliche Stromschläge zuzufügen.
  • Ein früherer Zivilangestellter der Bundeswehr muss sich ab heute vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Koblenz verantworten, weil er für den iranischen Geheimdienst spioniert haben soll. Abdul S. wird vorgeworfen, als Übersetzer und landeskundlicher Berater bei der Bundeswehr Staatsgeheimnisse an den iranischen Geheimdienst weitergegeben zu haben. Er wurde im Januar 2019 festgenommen und sitzt seither in Untersuchungshaft. Der Ehefrau des Manns wirft die Anklage Beihilfe zum Landesverrat vor.
  • Die Finanzminister der Eurozone beraten über die Reform der Währungsunion. Mehrere Projekte wie die Vollendung der Bankenunion oder die Stärkung des Euro-Rettungsfonds ESM waren zuletzt nur schleppend vorangekommen. Weiteres Thema des Ministertreffens in Brüssel ist die Wirtschaftslage in den Eurostaaten.
  • Vor einem Gericht im kanadischen Vancouver beginnen die formellen Anhörungen zu einer möglichen Auslieferung der in den USA gesuchten Finanzchefin des chinesischen Konzerns Huawei, Meng Wanzhou. Die in Kanada unter Auflagen freigelassene Meng will sich mit aller Kraft gegen eine Auslieferung in die USA wehren. Mengs Anwälte bezeichnen die Festnahme ihrer Mandantin vor 13 Monaten als "illegal".
  • In Richmond im US-Bundesstaat Virginia wollen heute Tausende Waffenbefürworter gegen strengere Waffengesetze auf die Straße gehen. Medienberichten zufolge werden mindestens 10.000 Demonstranten erwartet, darunter auch Rechtsextreme. Die Proteste richten sich gegen ein geplantes Gesetz, welches unter anderem den Kauf von mehr als einer Schusswaffe pro Monat verbieten soll. Waffengegner haben eine Gegendemonstration angekündigt.

Mein Name ist Juliane Kipper und ich begleite Sie heute durch den Tag. Bis in den frühen Nachmittag versorge ich Sie hier mit Nachrichten aus aller Welt. Sie haben Fragen oder Kritik? Sie erreichen mich unter juliane.kipper@nama.de.

06:21 Uhr

Hoch "Ekart" bringt Frost und Sonnenschein

In der neuen Wetterwoche geht es erst einmal mit hohem Luftdruck weiter. Hoch "Ekart" hat sich über uns ausgebreitet und nur die Nordlichter werden noch von den Wolken von Nordmeer-Tief "Joyce" gestreift.

Dementsprechend gibt es vormittags nur noch stellenweise etwas Schnee oder Schneeregen mit Glätte. Am Nachmittag ist es dann überall trocken und besonders von der Mitte südwärts auch freundlich oder sonnig - zumindest abseits von lokalen Nebelfeldern. Im Norden sind die Wolken generell kompakter.

ntv-Meteorologe Björn Alexander

Die Temperaturen bringen zum Start in den Tag häufig Frost oder Bodenfrost mit örtlicher Reifglätte. Am kältesten ist es am Alpenrand mit unter minus 10 Grad. So vermeldet Oberstdorf aktuell minus 11 und die Zugspitze minus 18 Grad. Die mildesten Werte gibt es direkt an der Küste bei plus 6 Grad auf Borkum oder Sylt. Tagsüber erwarten Sie dort ebenfalls die mildesten Werte bei windigen 7 bis 8 Grad. Ansonsten erreichen die Temperaturen zwischen 0 Grad am Alpenrand und 7 Grad am Rhein.

Die weiteren Aussichten sind ebenso entspannt. Denn es bleibt beim ruhigen und zeitweise sonnigen Hochdruckwetter mit meist frostigen Nächten. Hier die Details dazu sowie ein Blick auf die Unwetterlage am westlichen Mittelmeer, wo es zuletzt teils über 100 Liter Regen pro Quadratmeter gegeben hat. Ihr Björn Alexander

06:01 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht