Montag, 31. August 2020Der Tag

mit Michael Bauer
Michael Bauer
22:29 Uhr

Das war Montag, der 31. August 2020

Liebe Leserinnen und Leser, der Wochenstart wäre geschafft. "Wir schaffen das", der Merkel-Slogan zur Flüchtlingskrise hat sich heute zum fünften Mal gejährt. Falls sie wissen wollen, wie Politik, Wirtschaft und Prominente die Marschroute der Kanzlerin in der Retrospektive bewerten, lege ich Ihnen unseren Ticker ans Herz. Alle wichtigen Corona-Meldungen des Tages finden Sie hier.

Diese Artikel möchte ich Ihnen als kleine Lektüre empfehlen:

  • "Testen, testen, testen" hat zu Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland gut geklappt. Doch jetzt gehen die Kapazitäten zur Neige, mit zu teuren und langsamen Tests wird Zeit und Geld verschwendet, und viele Menschen müssen grundlos in die Quarantäne. Es ist Zeit, die Strategie anzupassen.
  • Auf rechtsextremen Kundgebungen, aber auch bei den Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen sind immer wieder schwarz-weiß-rote Fahnen zu sehen. Diese Reichskriegsflagge ist Teil einer ganzen Bandbreite szenetypischer Erkennungszeichen, die sich in der Rechtslage unterscheiden.
  • Allein im August sterben zwei unbeteiligte kleine Kinder bei illegalen Autorennen. Es sind keine Einzelfälle, die Zahl der Rennfahrer auf deutschen Straßen nimmt zu. Dabei ist Rasen seit drei Jahren eine Straftat und moderne Assistenzsysteme könnten eingreifen. Tun sie aber nicht.
  • Rapper Bushido und der Chef eines arabischstämmigen Clans, jahrelang Geschäftspartner, sitzen sich nun in einem Berliner Gericht gegenüber. Bei der Zeugenaussage geht es um Geld, aber auch um Bedrohung und Gewalt. Der Richter lässt Zweifel an Bushidos Schilderungen durchblicken.

Das soll es für heute gewesen sein. Ich wünsche Ihnen eine erholsame Nacht. "Der Tag" kehrt morgen in aller Früh wieder zurück.

22:11 Uhr

Amazon darf Pakete in USA künftig mit Drohnen zustellen

Der Online-Versandhändler Amazon hat nach eigenen Angaben eine Erlaubnis der US-Flugsicherheitsbehörde FAA für Paket-Zustellungen mit Drohnen erhalten. Das Zertifikat sei ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem "autonomen Drohnen-Lieferdienst", teilte der Konzern mit. Ziel sei eine Auslieferungszeit von 30 Minuten durch den "Prime Air" getauften Express-Lieferservice.

  • Zahlreiche Unternehmen, von Startups bis zu großen Unternehmen arbeiten derzeit an Drohnen-Lieferdiensten. Das Lieferunternehmen UPS bekam bereits im vergangenen Jahr die Erlaubnis von US-Behörden, eine "Drohnen-Fluglinie" zu betreiben.
  • Ebenfalls im vergangenen Jahr erhielt das Drohnen-Projekt "Wing" der Google-Mutter Alphabet eine FAA-Zulassung als Transportmittel. Es war im Sommer 2014 vorgestellt worden und lieferte bereits testweise kleinere Objekte wie Bonbons, Wasserflaschen oder Hundefutter auf Farmen in Australien aus. 2016 lieferte eine "Wing"-Drohne im US-Bundesstaat Virginia Burritos an Studenten.
21:48 Uhr

Griechenland wegen Gas-Streit zu Aufrüstung bereit

Griechenland visiert angesichts wachsender Spannungen mit der Türkei höhere Rüstungsausgaben an. Man sei bereit, Teile der Bargeldreserven für die Armee schon in diesem Jahr auszugeben, kündigte Finanzminister Christos Staikouras im Sender Alpha TV an.

  • Staikouras machte keine Angaben darüber, wie die Mittel eingesetzt werden könnten. "Das hängt von den Prioritäten der Regierung und des Verteidigungsministeriums ab", sagte der Finanzminister. Griechenland hat in den vergangenen zehn Jahren wegen der Schuldenkrise die Verteidigungsausgaben deutlich gekürzt.
  • Griechenland und die Türkei erheben beide Ansprüche auf Seegebiete im östlichen Mittelmeer, in denen Öl- und Gasvorkommen vermutet werden. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan warnte am Mittwoch vor einer Konfrontation mit der Türkei: "Falls jemand den Preis dafür zahlen will, kann er sich gern mit uns anlegen." Die Türkei sei entschlossen, alles Notwendige zu tun, um ihre Rechte im Schwarzen Meer, in der Ägäis und im Mittelmeerraum zu erlangen.
21:16 Uhr

Biden attackiert Trump: Er betreibt Politik der Angst

Zwei Monate vor der Präsidentschaftswahl in den USA hat Herausforderer Joe Biden mit einer Rede in der Industriestadt Pittsburgh eine neue Phase im Wahlkampf eröffnet und Präsident Donald Trump scharf attackiert. Der Präsidentschaftskandidat der Demokratischen Partei warf Trump in einer knapp halbstündigen Ansprache Unfähigkeit und Scheitern vor - in der Corona-Krise wie in der Reaktion auf die anhaltenden gewaltsamen Proteste in amerikanischen Städten.

"Dieser Präsident kann die Gewalt nicht beenden", sagte Biden in einem Saal der Carnegie-Mellon-Universität vor Kameras, aber ohne Publikum. Er mache die Situation nicht besser, sondern immer schlimmer. Trump habe darin versagt, Amerika vor der rasanten Ausbreitung des Coronavirus zu schützen. Jetzt setze er auf "Law and Order", auf Recht und Ordnung, und betreibe eine Politik der Angst: "Je mehr Chaos und Gewalt, desto besser ist es für Trumps Wiederwahl."

20:46 Uhr

Autofahrer nach 20 Jahren ohne Führerschein erwischt

Angetrunken und ohne Führerschein ist ein 58 Jahre alter Autofahrer in Traben-Trarbach an der Mittelmosel in eine Polizeikontrolle geraten. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Beamten fest, dass dem Mann die Fahrerlaubnis bereits vor 20 Jahren entzogen worden war. Wie die Polizei in Zell am Montag weiter berichtete, ergab ein Alkoholtest zudem 0,92 Promille. Gegen den Mann aus der Verbandsgemeinde Traben-Trarbach wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

20:17 Uhr

Puigdemont bricht mit katalanischer Unabhängigkeitsbewegung

Im Streit um die Ausrichtung der Unabhängigkeitsbewegung in Katalonien hat der frühere Regionalpräsident Carles Puigdemont den Bruch mit seiner Partei erklärt. Er habe entschieden, sein "Parteibuch zurückzugeben", verkündete der frühere Anführer der Separatistenbewegung auf Twitter. Als Grund nannte er Unstimmigkeiten über die strategische Ausrichtung.

Die katalanische Unabhängigkeitsbewegung hatte am 1. Oktober 2017 gegen den Willen Madrids ein Referendum abgehalten und für kurze Zeit sogar die Unabhängigkeit Kataloniens ausgerufen. Die Zentralregierung in Madrid setzte daraufhin die Autonomie der Region aus und enthob die Regionalregierung des Amtes. Puigdemont floh außer Landes und lebt seitdem im Exil in Belgien.

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20:06 Uhr

Die Videos des Tages

19:44 Uhr

Bushido erzählt vor Gericht von Einschüchterung durch Clanchef

Beim zweiten Verhandlungstag gegen einen Berliner Clanchef hat Rapper Bushido den Beginn der gemeinsamen Geschäftsbeziehungen geschildert. Dem Vorsitzenden Richter am Berliner Landgericht, Martin Mrosk, erzählte Bushido, er sei bei den ersten Treffen mit dem Clanchef Arafat Abou-Chaker. "total eingeschüchtert" gewesen. Zu der wirtschaftlichen Beteiligung des Clanchefs an seinem Vermögen sei er gezwungen worden.

2017 erklärte Bushido nach eigenen Angaben die Auflösung der privaten und beruflichen Beziehungen zuAbou-Chaker. Das soll dieser nicht akzeptiert haben. Nun stehen der Clanchef und drei seiner Brüder unter anderem wegen Nötigung und Körperverletzung vor Gericht. Der Vorwurf: Auch als Bushido seinem ehemaligen Geschäftspartner bis zu zweieinhalb Millionen Euro und eine andauernde Beteiligung an seinem Musikgeschäft angeboten habe, habe dieser abgelehnt und den Rapper unter Druck gesetzt.

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19:21 Uhr

Urlaubsrückkehrer überrascht Unbekannte bei Trinkgelage in seiner Wohnung

Sie saßen in seinem Wohnzimmer und tranken Alkohol: Ein 28-Jähriger aus Bünde im Kreis Herford hat nach seiner Rückkehr aus dem Urlaub zwei Männer in seiner Wohnung überrascht. Einer von ihnen sei unerkannt in die Nacht geflohen, den zweiten "stark alkoholisierten" Mann habe die Polizei abgeführt, teilten die Beamten mit. Wie lange sich die beiden Männer dort bereits aufhielten, blieb zunächst unklar. Der 28-Jährige sei drei Wochen im Urlaub gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Der Festgenommene könne sich nur dürftig erinnern. Er sei davon ausgegangen, dass die Wohnung dem Mann gehöre, den er kurz zuvor kennengelernt habe. Die Polizei sucht nach dem Geflohenen. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Unbekannte eine Terrassentür einschlug, um in die Wohnung des 28-Jährigen zu gelangen.

18:50 Uhr

Nachfolger für Kalbitz bei Brandenburg-AfD soll feststehen

Der Leiter des rechtsgerichteten Vereins "Zukunft Heimat", Christoph Berndt, will Nachfolger von Andreas Kalbitz als AfD-Fraktionschef in Brandenburg werden. Ein entsprechender Bericht des Rundfunks Berlin-Brandenburg wurde der Deutschen Presse-Agentur aus informierten Kreisen bestätigt. Die Wahl sei voraussichtlich für kommende Woche geplant. Der Brandenburger Verfassungsschutz hatte den Verein aus Südbrandenburg im Januar als rechtsextremistisch eingestuft.

  • Der AfD-Bundesvorstand hatte Kalbitz mehrheitlich die Mitgliedschaft aberkannt, weil er frühere Mitgliedschaften bei der rechtsextremen Heimattreuen Deutschen Jugend (HDJ) und den Republikanern beim Parteieintritt verschwiegen haben soll. Kalbitz hatte mit einem Eil-Antrag vor dem Landgericht Berlin gegen den Rauswurf keinen Erfolg.
  • Zuvor hatte er sich vom Fraktionsvorsitz zurückgezogen, den er erst nur bis zur Entscheidung des Gerichts ruhen lassen wollte. Hintergrund ist ein Krankenhausaufenthalt des Parlamentarischen Geschäftsführers Dennis Hohloch.
  • Der 31-Jährige war nach eigenen Angaben mit einem Milzriss in die Klinik gekommen. Zuvor hatte ihn Kalbitz im Landtag nach Angaben aus der Partei unbeabsichtigt heftig berührt. Kalbitz selbst sprach von einem "Missgeschick".
18:30 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

17:57 Uhr

Schwesta Ewa in Mutter-Kind-Gefängnis umgezogen

Die Rapperin Schwesta Ewa ist in die Mutter-Kind-Einrichtung des Justizvollzugskrankenhauses Fröndenberg verlegt worden, wo sie jetzt mit ihrer einjährigen Tochter lebt. Ein Sprecher der JVA Willich II, wo die verurteilte Rapperin zunächst inhaftiert war, bestätigte den Wechsel zum 20. Juli.

  • "Die restliche Haftzeit verbringen wir nun in einem Mutter-Kind-Gefängnis", schrieb die Musikerin mit dem bürgerlichen Namen Ewa Malanda bei Instagram. Das sei das Schönste, "was uns passieren konnte". Die Rapperin war im Januar in die JVA Willich II gekommen.
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    Schwesta Ewa

    (Foto: picture alliance/dpa)

  • Sie hatte sich zuvor um einen Platz in der Mutter-Kind-Einrichtung bemüht, der ihr von der Justiz unter anderem mit Verweis auf ihre Persönlichkeitsstruktur aber versagt wurde. Das hat sich inzwischen geändert.
  • Die Sängerin, die früher selbst als Prostituierte gearbeitet hat, war bereits 2017 in Frankfurt/Main zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Sie hatte laut Anklage mit jungen Fans mehrere "Prostitutionsreisen" unternommen. Verurteilt wurde sie wegen mehrfacher Körperverletzung und Steuerhinterziehung.
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17:21 Uhr

Polizist soll 60-jährige Demo-Teilnehmerin geschlagen haben - Ermittlungen eingeleitet

Bei den Berliner Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen soll ein Polizist eine 60-jährige Demo-Teilnehmerin geschlagen haben. Das Landeskriminalamt ermittelt nun wegen des Verdachts der Körperverletzung im Amt, wie die Polizei mitteilte.

  • Demnach nahmen Polizisten die Frau am Großen Stern fest, weil sie sich an einer unerlaubten Versammlung beteiligt haben soll. Den Angaben zufolge soll sie sich nicht entfernt haben und einem Polizisten in den Bauch getreten haben. Als Beamte sie wegtragen wollten, soll die 60-Jährige versucht haben, einem Beamten in den Arm zu beißen. Daraufhin schlug ein Polizist ihr mit der Faust auf den Rücken, wie es weiter hieß.
  • Demnach wurde die Frau leicht verletzt, verzichtete jedoch auf ärztliche Behandlung und konnte später ihren Weg fortsetzen. Die Polizei reagierte mit der Erklärung zu den Vorfällen auch auf Gerüchte im Internet, die Frau sei nach dem Vorfall gestorben. Im Netz kursiert ein Video der Festnahme.

16:58 Uhr

Filmheld aus "Hotel Ruanda" wegen Terror-Vorwürfen festgenommen

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Rusesabagina bekommt vom damaligen US-Präsidenten George Bush jr. die Medal of Freedom verliehen.

(Foto: picture-alliance/ dpa/dpaweb)

Der einstige Hotelmanager Paul Rusesabagina, der in Ruandas Völkermord Hunderte Menschen rettete und Held eines Hollywood-Films wurde, ist festgenommen worden. Ihm werde unter anderem Terrorismus, Entführung, Mord und Brandstiftung vorgeworfen, teilte das Rwanda Investigation Bureau auf Twitter mit. Er sei mutmaßlich der Gründer und Leiter von "gewalttätigen, bewaffneten, extremistischen Terrorgruppen".

  • Rusesabagina sei mithilfe internationaler Kooperation festgenommen worden, hieß es; allerdings wurde nicht gesagt, in welchem Land er sich aufhielt. Rusesabagina leitete während des Genozids 1994, in dem mehr als 800.000 Tutsi und gemäßigte Hutu getötet wurden, ein Hotel in der Hauptstadt Kigali.
  • Rusesabagina soll damals mehr als 1200 Menschen Zuflucht auf dem Hotelgelände gewährt und ihre Leben gerettet haben. Seine Lebensgeschichte wurde mit Don Cheadle in der Hauptrolle in "Hotel Ruanda" verfilmt.
16:13 Uhr

Polizeihund reißt sich los und verletzt Mountainbiker schwer

In Bielefeld hat sich ein Polizeihund losgerissen, einen Radfahrer attackiert und schwer verletzt. Wie die Polizei mitteilte, biss das Tier den Mountainbiker mehrfach, als dieser an ihm vorbeifuhr. Der Hund war mit Hundeführer außerhalb seines Dienstes im Teutoburger Wald unterwegs, machte sich los, setzte dem Radfahrer nach und brachte ihn zu Fall.

Er biss den Mann mehrfach in Beine, Oberkörper und Hals. Der 37-Jährige kam schwer verletzt in eine Klinik. Lebensgefahr bestehe nicht. Der Polizeibeamte wurde später durch Bisse leicht verletzt. Zur Aufklärung des Sachverhalts wurde gegen ihn ein Strafverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung eingeleitet. Der außer Kontrolle geratene Hund wurde bis auf Weiteres aus dem Verkehr gezogen.

15:06 Uhr

Baltikum-Staaten verhängen Sanktionen gegen Lukaschenko

Die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen haben unabhängig von der EU Sanktionen gegen die autoritäre Führung in Belarus verhängt. Die Strafmaßnahmen richten sich gegen 30 Personen, die für die Fälschung der Präsidentenwahl und die Gewalt gegen friedliche Demonstranten verantwortlich gemacht werden. Die Außenministerien in Tallinn, Riga und Vilnius haben dazu eine schwarze Liste erstellt - darauf steht auch der Staatschef von Belarus, Alexander Lukaschenko. Den Betroffenen ist Mitteilungen zufolge die Einreise in die drei baltischen EU-Länder untersagt.

Außerdem stehen auf den Listen auch die Namen von Mitarbeitern der Präsidialverwaltung, der zentralen Wahlkommission, des Innen- und Justizministeriums, der Sicherheitsbehörden und weiterer staatlicher Institutionen.

14:37 Uhr

Box mit Hamster-DNA ruft Entschärfungsdienst auf den Plan

Eine stehen gelassene Kühlbox mit Ampullen voller Hamster-DNA hat ein Lokführer in einer S-Bahn am Heidelberger Hauptbahnhof gefunden. Nach Polizeiangaben hatte der Lokführer die Styropor-Box entdeckt, als er die S-Bahn nach der Fahrt abgestellt hatte und noch einmal zur Kontrolle durch den Zug ging.

  • Weil nicht klar war, worum es sich bei der Flüssigkeit handelt, rückte der Entschärfungsdienst der Bundespolizei an. In den Röhrchen war aber nicht etwa Sprengstoff, sondern die DNA eines Hamsters, wie ein Toxikologe der Rechtsmedizin später feststellte. Sie war offensichtlich für ein Labor bestimmt.
  • Wer die Kühlbox in der S-Bahn gelassen hatte, war völlig unklar. Es gebe Anhaltspunkte, sagte ein Polizeisprecher. Details wollte er wegen der laufenden Ermittlungen nicht nennen. Er ging nicht davon aus, dass sich der Besitzer noch meldet. "Das hätte er vermutlich übers Wochenende gemacht." Die Ampullen wurden entsorgt, weil die Kühlkette nicht eingehalten worden war.
14:33 Uhr

Schichtwechsel

Meine Kollegin Vivian Micks weilt bereits im Feierabend. "Der Tag" bleibt natürlich nachrichtlich am Ball - bis in den späten Abend. Mein Name ist Michael Bauer und ich werde Sie bis dahin begleiten.

13:58 Uhr

ARD-Team festgesetzt: Berlin bestellt Botschafter von Belarus ein

Wegen der Behinderung ausländischer Journalisten an ihrer Arbeit in Belarus hat das Auswärtige Amt den Botschafter des osteuropäischen Landes einbestellt. Der Botschafter Denis Sidorenko sei "heute zu einem dringenden Gespräch ins Auswärtige Amt einberufen" worden, sagte ein Ministeriumssprecher in Berlin. Die belarussischen Behörden hatten zuvor ein ARD-Kamerateam vorübergehend in Gewahrsam genommen. Auch weiteren unabhängigen Journalisten wurde die Akkreditierung entzogen. Regierungssprecher Steffen Seibert betonte, dass die Bundesregierung "fest" an der Seite der friedlichen Demonstranten in Belarus stehe, die ihre Rechte einforderten. Er rief den weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko dazu auf, "die Realitäten im Land" anzuerkennen und einen Dialog mit der Opposition zu beginnen. Der Mut der Demonstranten sei beeindruckend.

13:34 Uhr

Fünf Jahre nach "Wir schaffen das": Deutschland ist geteilt

Vor fünf Jahren sagte Bundeskanzlerin Merkel in der Flüchtlingskrise die Worte "Wir schaffen das". Anlässlich des Jahrestages hat ntv.de bei Personen des öffentlichen Lebens nachgefragt: Haben wir es geschafft? Die Antworten fallen unterschiedlich aus. Hier ein paar Auszüge:

  • Bundesvorsitzende des Wirtschaftsverbands "Die Jungen Unternehmer" Sarna Röser sagt: "Integration ist kein Selbstläufer - das wissen wir nun spätestens seit den fünf Jahren nach 'Wir schaffen das'. Sowohl die Geflüchteten als auch die Gesellschaft im Land sind gefordert, teilweise auch überfordert. Da ist noch viel Luft nach oben."

  • Bundestagsabgeordnete Sahra Wagenknecht sagt: "Nein, Merkel hat es nicht geschafft. Eines hat Angela Merkel geschafft: Sie hat mit ihrer Entscheidung unser Land verändert, das heute tiefer gespalten ist als je zuvor, ökonomisch, sozial, kulturell. Sie hat es geschafft, dass eine Partei wie die AfD Oppositionsführer werden konnte. Dass der Umgang miteinander ruppiger und intoleranter geworden ist."

  • ntv-Moderator Louis Klamroth sagt: "Seit 'wir schaffen das' sind im Mittelmeer rund 13.000 Menschen ertrunken. Täglich werden es mehr. Ich finde, die Kanzlerin hat im Herbst 2015 das absolut Richtige gesagt. Denn Aufgeben ist keine Option. Heute, fünf Jahre später, drohen wir aber genau das zu tun."

Wem stimmen Sie zu liebe Leserinnen und Leser? Stimmen Sie ab.

13:05 Uhr

Verfassungsrichter war auf Berliner Corona-Demo

Nach den Protesten gegen die Corona-Maßnahmen vergangenen Samstag in Berlin sind Aufnahmen des ehrenamtlichen bayerischen Verfassungsrichters Rüdiger Imgart aufgetaucht, wie er vor dem Reichstagsgebäude zwischen Demonstranten steht. Der AfD-Lokalpolitiker hält darauf weder Abstandsregeln ein, noch trägt er eine Mund-Nasen-Bedeckung. Dem "Merkur" zufolge befand er sich unter anderem im Gespräch mit einer "zentralen Aktivistin" der islamfeindlichen Pegida-Bewegung. Auf Anfrage sagte Imgart, er sehe keinen Konflikt mit seiner Anwesenheit auf der Demonstration und der Tätigkeit am Verfassungsgerichtshof. Er habe sich "ein eigenes Bild von dieser Veranstaltung und insbesondere der Anzahl der Teilnehmer" machen wollen. Lediglich fünf Minuten habe er die Ausführungen des später festgenommenen Kochs Attila Hildmann verfolgt, dieser habe "ziemlichen Unsinn fabuliert", so Imgart. Daraufhin habe er die Veranstaltung wieder verlassen.

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12:28 Uhr

Video: Russische Jets bedrängen US-Bomber über Schwarzem Meer

Über dem Schwarzen Meer kommt es offenbar zu einer brenzligen Situation: Laut US-Angaben wird ein amerikanisches Militärflugzeug von zwei russischen Jets bedrängt. Sie kommen dem B-52-Bomber bedrohlich nahe und lösen mit ihrem Flugmanöver nicht ungefährliche Turbulenzen aus.

12:01 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:38 Uhr

Näher als der Mond - Asteroid rast dicht an Erde vorbei

Ein Mehrfamilienhaus großer Asteroid wird am Dienstag an der Erde vorbeirasen - in nur etwa einem Drittel der mittleren Monddistanz. "Er wird voraussichtlich rund 120.000 Kilometer entfernt an der Erde vorbeifliegen", erklärte Manfred Gaida vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) der Deutschen Presse-Agentur. Zum Vergleich: Der Mond ist mit 384.400 Kilometer viel weiter von der Erde entfernt. Dabei gebe es noch gewisse Unsicherheiten, weil Asteroiden auf ihrem Flug - durch die Schwerkraft von Planeten und Monden abgelenkt - ihre Bahn verändern. "Fest steht, dass er uns nahe kommt", sagte der Experte. "Aber ungefährlich nahe." Wer das Spektakel um 18.12 Uhr sehen wolle, dürfe allerdings nicht zu viel erwarten: Der Asteroid mit dem Namen "2011 ES4" sei zu lichtschwach, um ihn mit bloßem Auge sehen zu können.

11:10 Uhr

Neues Rätsel: Erneut verendete Elefanten in Afrika gefunden

Vor wenigen Wochen sterben Hunderte Elefanten aus ungeklärten Ursachen in Botswana. Nun finden Tierschützer im afrikanischen Nachbarland Simbabwe die Leichen von zwölf Elefanten. Die Tiere seien im Pandamasue-Wald gefunden worden, sagte Tinashe Farawo, ein Sprecher der nationalen Wildparkbehörde. Die Todesursache werde noch untersucht. Man vermute derzeit eine Vergiftung durch Anthrax-Bakterien. Anthrax, auch Milzbrand genannt, wird durch Bakterien verursacht, die natürlich in der Erde vorkommen. Wilderei wird dem Sprecher zufolge zunächst als Todesursache ausgeschlossen, da die Stoßzähne der Elefanten nicht fehlten.

10:41 Uhr

Terrorverdacht in London: Männer am Flughafen festgenommen

Die britische Polizei hat zwei Männer wegen Terrorverdachts am Londoner Flughafen Stansted festgenommen, nachdem sie dort mit einer Maschine aus Wien gelandet sind. Das Flugzeug war Medienberichten zufolge von zwei Kampfflugzeugen begleitet worden. In einer Flugzeugtoilette sollen "verdächtige Gegenstände" entdeckt worden sein, schreibt die Zeitung "Express". Bei den Festgenommenen handelt es sich nach Polizeiangaben um einen 34-Jährigen aus Kuwait und einen 48-Jährigen aus Italien.

10:20 Uhr

"Gibt wichtigere Fragen": Grüne verwerfen Pläne für Namensänderung

Die Grünen haben sich vorerst von Überlegungen verabschiedet, sich einen neuen Namen zu geben. "Es gab spannende Anregungen, den Namen zu ändern. Aber das haben wir nicht weiter verfolgt", sagte die Parteivorsitzende Annalena Baerbock den Zeitungen der Funke Mediengruppe vor einer Klausurtagung des Grünen-Vorstands. Anlass für die Überlegungen war das 40. Jubiläum der Partei. "In der Corona-Pandemie wäre es aus unserer Sicht nicht das Richtige, sich mit einem neuen Parteinamen zu beschäftigen", sagte Baerbock nun. "Es gibt viele andere, wichtigere Fragen zu klären." Der Anspruch der Grünen, "als Bündnispartei zu agieren und ein möglichst breites gesellschaftliches Spektrum, Ost-West, Stadt-Land abzubilden", sei im Entwurf für ein neues Grundsatzprogramm in allen Kapiteln zu finden.

09:38 Uhr

69-Jähriger ersticht Mann wegen Streit um Drohnenflug

Noch ist unklar, wie sich der tödliche Streit in Hessen genau zugetragen hat. Doch er hat ein tragisches Ende genommen: Ein 55-jähriger Mann ist am Wochenende durch den Messerstich eines 69-Jährigen ums Leben gekommen. Das teilt die Polizei in Gießen mit. Drei Männer sollen demnach in eine heftige Auseinandersetzung geraten sein, nachdem der 69-Jährige eine Drohne fliegen ließ. Das habe das spätere Opfer und seinen 62-jährigen Begleiter gestört: Anscheinend kritisierten sie, dass die Drohne Pferde auf einer nahen Koppel aufscheuchen könnte. Es entwickelte sich dann eine heftige körperliche Auseinandersetzung. Dabei stach der 69-Jährige dem 55-Jährigen laut Polizei mit einem Messer in den Oberkörper. Der starb trotz einer Notoperation in der Nacht zu Sonntag. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen, kam später aber wieder auf freien Fuß, da aufgrund der Ermittlungen eine Notwehrlage nicht ausgeschlossen ist. Der Mann sagte aus, sich verteidigt zu haben. Auch gegen seinen 62-jährigen Begleiter wird wegen der Ereignisse ermittelt.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:52 Uhr

MTV Music Awards: Beste Künstlerin des Jahres ist ...

Und, konnten Sie die junge Künstlerin auf dem Bild schon erkennen? Es ist natürlich: Lady Gaga. Sie ist die große Gewinnerin der diesjährigen MTV Video Music Awards. Sie räumte nicht nur den Preis als beste Künstlerin des Jahres ab, sondern gewann zusammen mit Kollegin Ariana Grande für ihren gemeinsamen Hit "Rain On Me" die Preise für den Song des Jahres und die beste künstlerische Zusammenarbeit ab. Auch wurde das Video von "Rain On Me" für die beste Kameraarbeit ausgezeichnet. Machen Sie sich selbst ein Bild, ich habe das Video für Sie verlinkt.

Auch der kanadische R&B-Sänger The Weeknd und die südkoreanische K-Pop-Band BTS gehören zu den Hauptgewinnern bei der Show des Jugendsenders am Sonntagabend in New York. Der besonders begehrte Preis für das gelungenste Musikvideo ging an The Weeknd für "Blinding Lights".

08:23 Uhr

Geisel erklärt Polizeimangel vor Bundestag

Innensenator Andreas Geisel verteidigt den Einsatz der Polizeibeamten bei der Corona-Demo vor dem Berliner Reichstag. Bei den Krawallen am Wochenende war das Gebäude aus Sicht des SPD-Politikers trotz kurzweilig wenigen Polizisten vor Ort nicht ungeschützt. "Das war ein Moment von ein, zwei Minuten und das ist auszuwerten", sagte er im RBB-Inforadio. "Aber es war nicht so, dass der Deutsche Bundestag nicht geschützt gewesen sei." Aufgrund von weiteren Ausschreitungen nahe der russischen Botschaft unweit des Parlaments hätten Einsatzkräfte dort aushelfen müssen. Demonstranten gegen die Corona-Politik hatten am Samstagabend Absperrgitter am Reichstagsgebäude in Berlin überwunden. Sie stürmten danach die Treppe hoch, wobei schwarz-weiß-rote Reichsflaggen - die auch von Reichsbürgern und Rechtsextremen verwendet werden - aber auch andere Fahnen zu sehen waren. "Das sind beschämende Bilder, gar keine Frage", sagte Geisel. "Das darf nicht wieder passieren." Der Innensenator kündigte an, eine Einsatzhundertschaft der Polizei zu besuchen, um sich bei den Beamten für ihren Einsatz zu bedanken. "Was die Berliner Polizei am Wochenende leisten musste und geleistet hat, bleibt toll."

07:50 Uhr

Kremlkritischer Journalist in Moskau attackiert und schwer verletzt

Der kremlkritische Aktivist und Journalist Jegor Schukow liegt schwer verletzt im Krankenhaus. In Moskau wurde der 22-Jährige brutal zusammengeschlagen und wird mit Platzwunden im Gesicht und wegen Verdachts auf ein Schädel-Hirn-Trauma in einem Krankenhaus behandelt, wie der Radiosender Echo Moskwy berichtete. Schukow, der in Russland ein bekannter Blogger ist, arbeitet für den Sender, nachdem ihm der Staat verboten hatte, selbst weiter einen Videokanal im Internet zu betreiben. Seine Sendungen haben hohe Einschaltquoten. So interviewte Schukow den Oppositionsführer Alexej Nawalny, der nun wegen schwerer Vergiftungserscheinungen in Berlin in der Charité behandelt wird. Zwei unbekannte Männer sollen dem Aktivisten am Sonntag nach einer Sendung vor seiner Wohnung aufgelauert und ihn dann zusammengeschlagen haben. Schukows Team veröffentlichte in den sozialen Netzwerken Bilder von den Verletzungen. Demnach wurde weiter auf den Kopf des jungen Mannes eingeschlagen, als er schon am Boden lag. Schukow erstattete Anzeige bei der Polizei.

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07:33 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

triumphierende Demonstranten mit Reichsflagge auf der Treppe des Parlaments: Die Bilder während der Corona-Proteste vom Wochenende sorgen für einen Aufschrei der Empörung in der Politik. Die drei Beamten, die sich der wütenden Menge vor dem Reichstag entgegenstellten, ernteten dafür Lob und Dank. Bundespräsident Steinmeier will sie heute im Schloss Bellevue empfangen.

Das sind die anderen wichtigen Themen des Tages:

  • Weitere Entwicklung nach der Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen: Berlins Innensenator Andreas Geisel von der SPD und die Polizeiführung müssen um 9.00 Uhr im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses Rede und Antwort stehen zu dem Einsatz bei den Demonstrationen.

  • Im Bundestag wollen SPD- und Unionsfraktion eine Sondersitzung des Ältestenrats beantragen, um Pläne zur Errichtung einer Sicherheitszone am Parlament zu überprüfen.

  • Nach der Parlamentswahl in Montenegro: Das Wahlergebnis soll klären, ob die DPS von Präsident Milo Djukanovic wieder eine Regierung bilden kann.

  • Rumäniens Parlament stimmt über Misstrauensantrag der Opposition ab: Die seit vorigem Herbst amtierende bürgerliche Regierung hat keine gesicherte Mehrheit, sie wurde bisher von der linken Opposition toleriert. Wird die Regierung gestürzt, amtiert sie voraussichtlich kommissarisch bis zu den Parlamentswahlen, die möglicherweise im November oder Dezember stattfinden.

Heute vor fünf Jahren sagte Bundeskanzlerin Merkel den Satz, für den sie gelobt und gescholten wurde: "Wir schaffen das". Zum Jahrestag haben wir Personen des öffentlichen Lebens gefragt: Haben wir es geschafft?

Mein Name ist Vivian Micks und ich begleite Sie heute durch den "Tag". Bei Fragen oder Anregungen schreiben Sie mir eine E-Mail an vivian.micks[at]nama.de.

Kommen Sie gut durch den Montag!

06:54 Uhr

Bundespräsident empfängt Polizisten, die Reichstag verteidigten

Die Videos sorgten für Entsetzen: Bei der Corona-Demo in Berlin am Samstag stürmen mehrere rechtsradikale Demonstranten die Absperrung zum Reichstag. Dort hatten zunächst nur drei Beamte mit Mühe die andrängende Menge vom Eingang ins Plenargebäude ferngehalten. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier will diese Polizisten nun in seinen Amtssitz Schloss Bellevue zum Gespräch empfangen. Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble nannte es in den ARD-"Tagesthemen" "verabscheuungswürdig, was da geschehen ist". Insgesamt sei die Berliner Polizei aber mit der Sache "gut fertig geworden". Er stellte infrage, dass sie besser darauf hätte vorbereitet sein müssen: "Wie wollen sie darauf vorbereitet sein?", fragte er rhetorisch. Steinmeier hatte bereits am Sonntag den Polizisten gedankt, "die in schwieriger Lage äußerst besonnen gehandelt haben". Ähnlich äußerten sich auch Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller und Innensenator Geisel. "Ich danke der Polizei, dass sie diesen Spuk schnell beendet hat", sagte Geisel.

06:17 Uhr

Wahl in Montenegro: Schwere Verluste für Djukanovic

Seit fast 30 Jahren lenkt er machtbewusst und teilweise autokratisch die Geschicke seines kleinen Landes. Jetzt droht Langzeit-Präsidenten Milo Djukanovic erstmals die Niederlage bei einer Parlamentswahl - und damit ein unangenehmes Zusammenleben mit einer ihm feindlich gesonnenen neuen Regierung. Die Parlamentswahl am Sonntag hat dem Djukanovic schwere Verluste beschert. Nach Prognosen von Wahlforschern kam seine Regierungspartei DPS auf nur 35 Prozent der Stimmen und 29 bis 30 Mandate. Bei der letzten Wahl vor vier Jahren war die DPS noch auf 41 Prozent der Stimmen und 36 von 81 Parlamentsmandaten gekommen. Die Prognose aus der Nacht zum Montag stützte sich auf einen Auszählungsstand von 89 Prozent. Die pro-westliche DPS wurde zwar auch diesmal wieder relativ stärkste Kraft. Das Oppositionsbündnis um die pro-russische Demokratische Front (DF) ist ihr allerdings mit 33 Prozent der Stimmen und 27 bis 28 Mandaten dicht auf den Fersen.

06:04 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht