Montag, 06. Januar 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
22:37 Uhr

Das war Montag, der 6. Januar 2020

Liebe Leserinnen und Leser,

so wie es aussieht, bleiben die US-Truppen wohl doch im Irak. "Es wurde keine Entscheidung getroffen, den Irak zu verlassen", sagt nun Verteidigungsminister Mark Esper. Wenige Minuten zuvor hieß es noch in einem Brief des Generals William Seely, die Armee werde ihre Kräfte in den kommenden Tagen und Wochen neu positionieren, um ihre "Bewegung aus dem Irak" vorzubereiten. Mehr dazu lesen Sie hier.

Und das sind die meistgelesenen Artikel des Tages:

Damit verabschiede ich mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht.

22:16 Uhr

US-Verteidigungsminister dementiert Truppenabzug aus Irak

Die USA haben nach den Worten von US-Verteidigungsminister Mark Esper keine Pläne zum Abzug aus dem Irak. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf einen Brief des Generals der US-Marineinfanterie, William Seely, berichtet, die US-geführte Anti-IS-Militärkoalition wolle aus dem Irak abziehen.

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21:58 Uhr

Premier: Brände in Australien dauern noch Monate

Die Buschbrände in Australien wüten weiter. In den Bundesstaaten New South Wales und Victoria lodern noch um die 170 Feuer. Seit Beginn der Brände im Oktober sind bereits 25 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 2000 Häuser sind zerstört. Etwa 10,6 Millionen Hektar brannten nieder - das entspricht etwa der Größe von Bayern und Baden-Württemberg zusammen.

  • Die Folgen für die einzigartige Pflanzen- und Tierwelt Australiens sind nicht absehbar. Hunderte von Millionen Tieren wurden nach Schätzungen von Wissenschaftlern allein in New South Wales getötet.
  • In einem Augenzeugenbericht im "Sydney Morning Herald" ist zu lesen, wie die Tiere schreien, während sie im Flammenmeer sterben.
  • "Die Feuer brennen immer noch, und sie werden noch über Monate brennen", sagte der australische Premierminister Scott Morrison vor Reportern.
  • Ein Fonds soll in den nächsten zwei Jahren mindestens zwei Milliarden australische Dollar (1,2 Milliarden Euro) bekommen - Geld für die Farmer, kleine Geschäfte und betroffene Bewohner. Militär-Reservisten sollen dabei helfen, die verendeten Schafe und das Vieh zu begraben.
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21:14 Uhr
Breaking News

US-geführte Koalition will Irak verlassen

Die US-geführte Anti-IS-Koalition will einem Schreiben zufolge aus dem Irak abziehen. Man werde das Land aus Respekt vor der irakischen Souveränität verlassen, heißt es in einem Schreiben der Koalition an das irakische Militär. Die Truppen würden in den kommenden Tagen und Wochen verlegt.

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21:09 Uhr

SPD-Abgeordneter erhält Drohbrief mit Patrone

Der Fürther SPD-Bundestagsabgeordnete Carsten Träger hat nach eigenen Angaben einen Drohbrief mutmaßlicher Linksextremisten erhalten, dem eine Patronenhülse beigefügt war.

  • Die Hülse solle dem Schreiben zufolge als Warnung dienen, dass man das "schändliche Tun" des Abgeordneten im Blick habe, erklärte Träger.
  • Die Verfasser des Drohbriefes bezeichnen sich als "revolutionäre Aktionszellen ("RAZ" und "MIEZE (MIlitantE ZellE)". In dem Schreiben, das Träger bei Facebook veröffentlichte, heißt es: "Da Ihr weiterhin gegen die widrigen Umstände in unserer Gesellschaft (Ausbeutung, Faschismus, Gentrifizierung, Ignoranz gegenüber Klimaproblemen) nichts tut, müssen wir wieder aktiv werden."
  • Träger werde seine Arbeit unbeirrt fortsetzen, teilte der umweltpolitische Sprecher der SPD im Bundestag mit. Die Polizei habe die Ermittlungen aufgenommen.
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20:34 Uhr

Linienbus brennt in Hagener Innenstadt aus

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Von dem Bus ist nicht viel übrig geblieben.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein Linienbus ist in der Hagener Innenstadt in Flammen aufgegangen und zerstört worden. Der Busfahrer und die Passagiere konnten das Fahrzeug rechtzeitig verlassen, verletzt wurde niemand. Das Feuer brach im vorderen Teil des Busses aus. "Wir gehen von einem technischen Defekt aus", sagte ein Feuerwehrsprecher.

20:28 Uhr
Breaking News

Weitere Anklage gegen Weinstein in Los Angeles

Der frühere Filmmogul Harvey Weinstein muss sich in einem weiteren Strafprozess in Kalifornien vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft in Los Angeles teilte mit, dass in zwei Fällen Anklage wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung erhoben wurde.

Die Vorwürfe stammen von zwei nicht namentlich genannten Frauen. Nach Mitteilung der Staatsanwaltschaft wurden sie im Jahr 2013 in Hotels in Beverly Hills Opfer von Weinsteins Übergriffen. Im Falle einer Verurteilung drohen dem 67-Jährigen bis zu 28 Jahre Haft.

Zudem steht Weinstein seit heute in New York vor Gericht.

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19:50 Uhr

Lady Gaga spricht über Vergewaltigungen

Lady Gaga erlebte mit 19 Jahren einen Albtraum. Gleich mehrmals wurde sie damals vergewaltigt. Im Gespräch mit Talkmasterin Oprah Winfrey offenbarte die Sängerin am Wochenende die dramatischen Folgen, die in Form einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) zutage traten.

  • "Ich wurde mehrmals vergewaltigt, als ich 19 Jahre alt war", sagte Gaga während der ersten Veranstaltung im Rahmen von Winfreys "2020 Vision: Your Life in Focus"-Tour. Sie habe das Trauma nicht verarbeitet und "als Ergebnis der Vergewaltigungen" PTBS entwickelt.
  • "Ich hatte niemanden, der mir half, ich hatte keinen Therapeuten, ich hatte keinen Psychiater, ich hatte keinen Arzt, der mir da durchhalf", sagte Lady Gaga weiter. Sie sei einfach plötzlich ein Star geworden, der die Welt bereist und vom Hotelzimmer über die Tiefgarage in die Limo und zur Bühne hastet.
  • Irgendwann fing die 33-Jährige an, in ihrem ganzen Körper "unglaublichen, intensiven Schmerz" zu spüren. Dieser habe das schlimme Gefühl direkt nach der Vergewaltigung imitiert, so Gaga.
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19:20 Uhr

Stoltenberg: Nato-Verbündete stehen in Iran-Krise hinter USA

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Nach den Worten von Nato-Generalsekretär Stoltenberg stehen alle Verbündete an der Seite der USA.

(Foto: picture alliance/dpa)

In der Nahost-Krise stehen alle Nato-Mitglieder nach den Worten von Generalsekretär Jens Stoltenberg hinter den USA. "Wir verurteilen gemeinsam Irans Unterstützung für eine Vielzahl verschiedener Terrorgruppen", sagte Stoltenberg, nachdem die USA die Verbündeten in Brüssel über ihren tödlichen Drohnenangriff auf den iranischen General Ghassem Soleimani informiert hatten. Die Mitglieder der Allianz hätten zu Zurückhaltung und Deeskalation aufgerufen. "Ein neuer Konflikt wäre in niemandes Interesse", warnte Stoltenberg. "Der Iran muss die Gewalt und Provokationen stoppen."

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18:53 Uhr

Bolton bereit zur Aussage im Impeachment-Prozess

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US-Präsident Trump hatte Bolton im September als Sicherheitsberater gefeuert.

(Foto: picture alliance/dpa)

Donald Trumps früherer Nationaler Sicherheitsberater, John Bolton, hat sich im Amtsenthebungsverfahren gegen den US-Präsidenten zu einer Aussage vor dem Senat bereit erklärt. Sollte ihn der Senat per Strafandrohung zur Aussage auffordern, würde er dieser Folge leisten, erklärte Bolton.

Bolton gilt wegen seiner damals herausgehobenen Stellung und dem direkten Zugang zum Präsidenten als ein Schlüsselzeuge zur Aufklärung der Ukraine-Affäre. Wegen rechtlicher Bedenken hatte er sich jedoch Ende vergangenen Jahres geweigert, den Aufforderungen der Demokraten nachzukommen und vor dem Repräsentantenhaus auszusagen.

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18:24 Uhr

Zwischenlösung für abgebranntes Drei-Sterne-Restaurant

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Das renommierte Restaurant "Schwarzwaldstube" in Baiersbronn ist völlig zerstört worden.

(Foto: imago images/7aktuell)

Für das bei einem verheerenden Brand am Sonntag zerstörte Drei-Sterne-Restaurant "Schwarzwaldstube" im baden-württembergischen Baiersbronn soll es schon bald einen vorübergehenden Ersatz geben.

  • "Wir werden eine Zwischenlösung finden, in der wir auf hohem Niveau kochen", sagte Hotelchef Heiner Finkbeiner. Wenn alles nach Plan laufe, könnten bereits übernächste Woche die Reste des rund 230 Jahre alten Stammhauses des Hotels Traube Tonbach im Schwarzwald abgerissen werden.
  • In dem historischen Gebäude mit der "Schwarzwaldstube", weiteren Restaurants und Büros war in der Nacht zu Sonntag ein verheerendes Feuer ausgebrochen. Das eigentliche Hotel blieb unbeschädigt, verletzt wurde niemand. "Wir werden dort Neues aufbauen, wieder mit einem Top-Restaurant und wieder mit einer Bauernstube", sagte Finkbeiner.
  • Der Unternehmenschef sprach von einer bereits wieder sehr guten und optimistischen Stimmung bei den Mitarbeitern. Er berichtete von zahlreichen Gäste-Reaktionen aus dem In- und Ausland. "Es hilft nicht, aber es berührt einen und treibt einen zum Weitermachen."
17:42 Uhr

Kind erfriert im Kinderwagen auf Balkon

Bei minus 20 Grad hat eine Mutter in Russlands Fernem Osten ihr sieben Monate altes Kind in einem Kinderwagen auf den Balkon gebracht.

Lokalen Medienberichten zufolge brachte die Mutter in der Stadt Nikolajewsk am Amur ihr Kind an die frische Luft, damit es besser schläft. Nach fünf Stunden habe sie festgestellt, dass der Junge nicht mehr lebe. Der Junge starb laut Medienberichten an Unterkühlung. Ob der Balkon offen oder wie oft in Russland mit Scheiben geschützt war, wurde nicht berichtet. 

17:29 Uhr
Breaking News

Unfall in Südtirol: Zahl der Opfer steigt auf sieben

Nach dem schweren Unfall in Südtirol ist die Zahl der Todesopfer auf sieben gestiegen. Eine Frau erlag in Innsbruck ihren Verletzungen. Das erfuhr ntv von den italienischen Carabinieri.

Bei dem Unfall in Luttach am Sonntag war ein Auto in eine deutsche Reisegruppe gefahren. Sechs Opfer im Alter um die 20 Jahre - drei Männer und drei Frauen - starben noch am Unfallort.

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17:01 Uhr

Mann stößt Rollstuhlfahrer auf U-Bahn-Gleise

Ein 68 Jahre alter Mann hat in Frankfurt einen Rollstuhlfahrer auf die Gleise der U-Bahn geschoben. Nur weil der U-Bahn-Fahrer sehr vorsichtig fuhr und rechtzeitig bremsen konnte, wurde der 32-Jährige nicht überrollt.

  • Der 68-Jährige wurde festgenommen und kam wegen versuchter Tötung in Untersuchungshaft.
  • Den Ermittlungen zufolge hatten sich die beiden Männer in der Nacht zum Sonntag gestritten. Daraufhin schob der 68-Jährige den jüngeren Mann in das Gleisbett, wo dieser aus seinem Rollstuhl fiel. Laut Polizei kennen sich die beiden Männer "aus der Trinkerszene".
  • Als der U-Bahn-Fahrer den behinderten Mann entdeckte, war dieser so betrunken, dass er in ein Krankenhaus gebracht wurde. Die Haltestelle "Fritz-Tarnow-Straße" gilt als Unfallschwerpunkt; dort fährt die U-Bahn oberirdisch.
17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:13 Uhr

Fast 200 Männer betäubt und vergewaltigt

In den frühen Morgenstunden war er vor Nachtklubs in Manchester unterwegs, um sich gezielt seine Opfer zu suchen. Sie waren in der Regel jung, männlich, betrunken und allein. Er versprach ihnen, dass sie in seiner Wohnung ein Getränk oder einen Schlafplatz bekämen und ihr Handy aufladen dürften. Dort betäubte er dann die Männer und vergewaltigte sie.

Einer der schlimmsten Serienvergewaltiger Großbritanniens muss nun für mindestens 30 Jahre ins Gefängnis. Das entschied heute ein Gericht in Manchester. Der 36-Jährige wurde wegen sexuellen Missbrauchs von 48 Männern verurteilt. Er filmte seine bewusstlosen Opfer dabei, wie er sie vergewaltigte. Die Polizei geht aber davon aus, dass er sich sogar an mehr als 190 Männern verging. Viele von ihnen konnten bislang allerdings nicht identifiziert werden. Nach Polizeiangaben hatte er die Verbrechen über einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren begangen.

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15:46 Uhr

Muslim wird nicht CSU-Kandidat - Söder fordert Aufklärung

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Zu muslimisch für die CSU? Sener Sahin.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein deutscher Unternehmer muslimischen Glaubens hatte am Wochenende seine Kandidatur für das Bürgermeisteramt im schwäbischen Wallenstein zurückgezogen. Der 44-jährige Sener Sahin begründete seine Entscheidung damit, dass es immer wieder um seinen Glauben gegangen sei. Ein Muslim und die Christlich-Soziale Union passten nicht zusammen, hätten Parteimitglieder gesagt.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat den Rückzug Sahins nun ausdrücklich bedauert. "Wer sich zu den Grundsätzen der CSU bekannt hat, der sollte auch ein guter Kandidat sein", sagte der CSU-Vorsitzende am Rande der Klausurtagung im oberbayerischen Seeon. Wer sich so engagiere, habe Respekt und Unterstützung verdient. Er habe CSU-Generalsekretär Markus Blume beauftragt, den Vorgang aufzuarbeiten.

15:17 Uhr

Bundeswehr zum Abzug aus Irak bereit

Am vergangenen Freitag wurde auf irakischem Boden durch US-Militär der iranische General Ghassem Soleimani getötet. Das Parlament in Bagdad reagiert darauf mit einem Aufruf zum Abzug aller ausländischen Truppen. Zwar zielt die Resolution vor allem auf im Irak stationierte US-Truppen, doch auch die Bundeswehr stellt sich auf ein womöglich abruptes Ende ihrer Ausbildungsmission im Irak ein.

  • "Wir prüfen derzeit alle Möglichkeiten, um wenn nötig die deutschen Soldaten reaktionsschnell zurückholen zu können", sagte ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums in Berlin.
  • Regierungssprecher Steffen Seibert stellte klar, dass die Bundeswehr nicht gegen den Willen der irakischen Regierung in dem Land bleiben würde. "Wir werden jede Entscheidung mit Blick auf die Anwesenheit ausländischer Soldaten im Irak, die die irakische Regierung trifft, akzeptieren", sagte Seibert in Berlin.
  • Die Bundesregierung wolle nicht "jemandem etwas aufdrängen", sagte auch ein Sprecher des Auswärtigen Amts zu dem Einsatz. Er machte aber deutlich, dass die Bundesregierung einen Abzug der ausländischen Truppen aus dem Irak für falsch hielte.

 

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14:40 Uhr

Schichtwechsel

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser, mein Name ist Uladzimir Zhyhachou. Franziska Türk hat sich vor wenigen Minuten in den Feierabend verabschiedet, also versorge ich Sie bis zum späten Abend mit Nachrichten aus der ganzen Welt. Ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

14:37 Uhr

Leopard tötet Achtjährigen

In den vergangenen Monaten haben Übergriffe von wilden Tieren auf Menschen in Nepal zugenommen. Jetzt gab es erneut einen Angriff mit tödlichem Ausgang: Ein wilder Leopard hat ein achtjähriges Kind zu Tode gebissen. Der Junge war laut Polizei gerade auf dem Weg zu seinem Onkel, als das Raubtier über ihn herfiel. Zunächst seien Hose und Schuhe des Kindes abseits eines Pfades entdeckt worden. Erst später habe ein Rettungsteam den Körper des Jungen in rund 250 Metern Entfernung gefunden.

Der Angriff ereignete sich am Sonntagabend in dem Dorf Anbu Khaireni im Zentrum des Landes. Erst wenige Tage zuvor hatte in der Region ein Leopard ein zweijähriges Kind getötet.

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Immer wieder treffen in Nepal und Indien Wildtiere und Menschen aufeinander - teils mit tödlichem Ausgang.

(Foto: picture alliance / epa/EPA/dpa)

 

14:08 Uhr

Erschossener Angreifer: Wohl kein Terror-Hintergrund

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Ein 23-jähriger Polizeikommissar-Anwärter hatte den Mann erschossen, nachdem dieser sein Messer nicht niederlegte.

(Foto: picture alliance/dpa)

Im Fall des in Gelsenkirchen von einem Polizisten erschossenen Angreifers gehen die Ermittler derzeit nicht von einem terroristischen Hintergrund aus. Eine Durchsuchung der Wohnung des getöteten 37-Jährigen habe die anfängliche Vermutung einer terroristischen Motivation nicht erhärtet, teilte die Polizei Münster mit.

Der 37-Jährige war am Sonntagabend vor einer Polizeiwache in Gelsenkirchen getötet worden. Er soll zuvor mit einem Knüppel auf einen Streifenwagen geschlagen haben, sowie mit einem Messer hantiert und zwei Polizisten bedroht haben. Die Ermittler gehen Hinweisen nach, wonach er dabei die Worte "Allahu Akbar" ("Gott ist groß") ausgerufen haben soll.

13:40 Uhr

WHO beobachtet mysteriöse Lungenkrankheit in China

Nach immer mehr Fällen einer rätselhaften Lungenkrankheit in der zentralchinesischen Millionenmetropole Wuhan hat sich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eingeschaltet. "Die WHO verfolgt die Situation aufmerksam und steht im engen Kontakt mit den nationalen Behörden in China", hieß es von der UN-Behörde in Genf. Die Zahl erfasster Erkrankter ist nach Angaben der chinesischen Behörden inzwischen auf 59 gestiegen. Sieben Patienten seien in einem kritischen Zustand. 

Wie gefährlich die Krankheit ist, ist noch unklar: "Es gibt begrenzte Informationen, um das Gesamtrisiko dieser Häufung von Lungenerkrankungen unbekannter Ursache einzuschätzen", hieß es von der WHO, die bisher für Reisende "keine besonderen Vorkehrungen" empfiehlt. Gut 120 Menschen stünden derzeit noch unter Beobachtung. Hongkong hat unterdessen erste Vorsichtsmaßnahmen ergriffen: Am Flughafen wurden Fieber-Messgeräte installiert. Reisende aus Wuhan werden gesondert kontrolliert.

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Mitarbeiter des Hongkonger Gesundheitswesens untersuchen Reisende auch am Bahnhof West Kowloon Station.

(Foto: picture alliance/dpa)

 

13:14 Uhr

Öffentlichem Dienst fehlen 300.000 Mitarbeiter

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Derzeit fehlen bei der Polizei rund 50.000 Mitarbeiter - in den Kommunalverwaltungen ist die Lage noch dramatischer.

(Foto: picture alliance / arifoto UG/dp)

Dem Staat fehlen nach Einschätzung des Beamtenbundes dbb derzeit fast 300.000 Mitarbeiter. Das geht aus einer Aufstellung hervor, die der dbb zum Auftakt seiner Jahrestagung in Köln veröffentlichte. Demnach fehlen in den Kommunalverwaltungen mehr als 138.000 Mitarbeiter, in der Kranken- und Altenpflege 40.000 und in Bundes- und Landespolizei jeweils 25.000.

In den kommenden zehn Jahren scheiden laut dbb zudem 1,3 Millionen der Beschäftigten altersbedingt aus dem öffentlichen Dienst aus. Auch wenn erwartbare Neueinstellungen eingerechnet werden, bleibt demnach eine Personallücke von mehreren Hunderttausend Beschäftigten.

12:29 Uhr

Todesfahrer von Südtirol kommt ins Gefängnis

Der Unfallfahrer, der in Südtirol sechs junge Deutsche getötet hat, wird nach Bozen ins Gefängnis verlegt. Das sagte ein Polizeisprecher. Der 27-Jährige sei aus dem Krankenhaus in Bruneck bereits entlassen worden. Polizei und Staatsanwaltschaft in Südtirol ermitteln weiter zu den Umständen der tödlichen Alkoholfahrt im Wintersportort Luttach.

Der Mann war in eine Gruppe junger Skitouristen gerast. Dabei wurden neben den sechs Toten weitere elf Menschen verletzt, eine Person kämpft im Krankenhaus in Innsbruck noch ums Überleben. Ein Bluttest ergab, dass der Unfallverursacher aus der Region stark betrunken war. "Aufgrund der gesamten Unfalldynamik ist von einer erheblichen Übertretung der Geschwindigkeitsbegrenzung auszugehen. Es wird ein Gutachten zur genauen Feststellung der Geschwindigkeit in Erwägung gezogen",  hieß es zudem von der Staatsanwaltschaft in Bozen.

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12:00 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:44 Uhr

Klimawandel: Eisfreie Flüsse werden zum Problem

Dass hierzulande im Winter die Flüsse immer seltener zufrieren, ärgert vor allem die Schlittschuhfahrer. An anderen Orten sorgen die wegen des Klimawandels immer häufiger eisfreien Flüsse aber noch für viel weitreichendere Probleme, analysieren Forscher im Fachmagazin "Nature". Da zugefrorene Flüsse im Winter oft als Fahrwege für die Versorgung von abgelegenen Siedlungen genutzt werden, hat ein Rückgang der Eisbedeckung demnach konkrete Auswirkungen auf das Leben in kalten Regionen. Auch ganze Ökosysteme können demnach negativ beeinflusst werden, wenn im Frühjahr Überschwemmungen ausbleiben, die durch aufgestautes Eis entstehen. Zudem halten Eisdecken auf einer Fläche von zeitweise etwa 87.000 Quadratkilometern vermutlich Treibhausgase in den Flüssen davon ab, in die Atmosphäre zu gelangen.

In den vergangenen drei Jahrzehnten ist der Anteil der von Eis bedeckten Flussfläche global gesehen im Schnitt um 2,5 Prozentpunkte gesunken, schreibt das Team. Am stärksten betroffen waren demnach das Hochland von Tibet, Osteuropa und Alaska.

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Ein immer seltenerer Anblick: Treibeis auf der gefrorenen Donau bei Vilshofen.

(Foto: picture alliance / Pank/dpa)

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11:07 Uhr

Kubicki ist unzufrieden - und sagt Dreikönigstreffen ab

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Hat einen vollen Terminkalender: Wolfgang Kubicki.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die FDP kommt heute beim traditionellen Dreikönigstreffen in Stuttgart zusammen. Nicht dabei ist in diesem Jahr allerdings der stellvertretende Parteivorsitzende Wolfgang Kubicki - er sagte seine Teilnahme überraschend ab. "Stuttgart ist keine Pflichtveranstaltung, sondern Kür", sagte Kubicki der "Bild"-Zeitung. Die Absage begründete er mit Terminproblemen. "Ich bin auch nicht der Einzige aus der FDP-Spitze, der passen muss."

Mit dem derzeitigen Zuspruch für die FDP in Umfragen zeigte sich Kubicki unzufrieden: "Wir dürfen uns mit unseren acht, neun Prozent nicht zufriedengeben." Er forderte seine Partei auf, sich kämpferischer zu zeigen. Parteiinterne Kritiker ermunterte er ausdrücklich zu mehr Eigeninitiative: "Wenn die Partei mehr bekannte Köpfe haben soll, sollen sich diese Karriere-Feiglinge doch mal aus der Deckung wagen!" Niemand in der FDP werde daran gehindert, "sich zu profilieren - und niemand kann erwarten, dass er etwas geschenkt bekommt".

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10:43 Uhr

"Frozen 2" ist erfolgreichster Animationsfilm aller Zeiten

"Die Eiskönigin 2" stellt einen weltweiten Kassenrekord auf: Laut der Branchenportale "Variety" und "Boxoffice.com" kletterten die globalen Einnahmen des Disney-Hits am Wochenende auf insgesamt 1,32 Milliarden Dollar - damit führt der Film die Liste der weltweit erfolgreichsten Animationsfilme aller Zeiten an. "Frozen 2", so der Originaltitel, überholte damit seinen Vorgänger "Die Eiskönigin - Völlig unverfroren" aus dem Jahr 2013. Den dritten Rang der Hitliste belegt der Pixar-Streifen "Die Unglaublichen 2".

"Die Eiskönigin 2" läuft seit November in den Kinos. In der Disney-Geschichte geht es um die Prinzessinen-Schwestern Elsa und Anna. Elsa kann Dinge in Eis verwandeln, ihre Kräfte jedoch nicht kontrollieren. Ihnen stehen Kristoff, Rentier Sven und Schneemann Olaf zur Seite.

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Elsa, Anna, Kristoff und Sven lassen die Kinokassen klingeln.

(Foto: AP)

 

10:20 Uhr

Nato ruft Sondersitzung wegen Nahost-Krise ein

Nicht nur den US-Demokraten bereitet die Zuspitzung des Konflikts zwischen den USA und dem Iran Sorge, sondern auch der Nato. Noch für den heutigen Tag wurde deshalb eine Sondersitzung auf Ebene der Botschafter einberufen. Dabei soll über die Lage im Nahen Osten beraten werden.

Die Spannungen in der Region waren wegen des tödlichen US-Drohnenangriffs auf den iranischen General Ghassem Soleimani dramatisch eskaliert. Soleimani war in der Nacht zu Freitag nahe dem Flughafen der irakischen Hauptstadt Bagdad getötet worden. Er war Kommandeur der Al-Kuds-Brigaden, die zu den iranischen Revolutionsgarden gehören und für Auslandseinsätze zuständig sind. Teheran drohte den USA mit Vergeltung.

09:42 Uhr

Pelosi will Trump an Iran-Eskalation hindern

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Kein Freund von Deeskalation: Donald Trump.

(Foto: REUTERS)

Dass US-Präsident Donald Trump im Nahost-Konflikt weiter Öl ins Feuer kippt, ist den US-Demokraten ein Dorn im Auge. Frontfrau Nancy Pelosi will Trump deshalb mit einer Abstimmung im Repräsentantenhaus an einer weiteren Eskalation des Konflikts hindern. In einem Brief an ihre Parteikollegen schrieb Pelosi, das Repräsentantenhaus werde in der nun beginnenden Woche über die Anwendung der "War Powers Resolution" abstimmen. Das Gesetz aus den 1970er Jahren legt unter anderem Regeln dafür fest, wie Präsidenten das US-Militär einsetzen können, wenn keine Kriegserklärung des US-Kongresses vorliegt. Konkretes Ziel sei es, militärische Aktionen der US-Regierung gegen den Iran auf 30 Tage zu begrenzen, schrieb Pelosi. Anlass für ihr Vorgehen sei die Tötung des iranischen Generals Ghassem Soleimani in der Nacht zum Freitag in Bagdad.

In ihrem Brief nannte die Vorsitzende des Repräsentantenhauses den militärischen Luftschlag "provokant und unverhältnismäßig". "Diese Aktion hat unsere Armeeangehörigen, Diplomaten und andere gefährdet, indem sie eine ernsthafte Eskalation der Spannungen mit dem Iran riskiert."

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08:51 Uhr

Witwe von Linkin-Park-Sänger hat geheiratet

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Chester und Talinda Bennington hatten 2005 geheiratet und haben drei gemeinsame Kinder.

(Foto: REUTERS)

Im Juli 2017 nimmt sich Linkin-Park-Sänger Chester Bennington das Leben. Zweieinhalb Jahre später ist seine Witwe Talinda wieder verliebt - und verheiratet. Die 43-Jährige gab an Silvester dem Feuerwehrmann Michael Fredman das Ja-Wort. Laut des Promi-Portals "TMZ" sollen auch die drei gemeinsamen Kinder von Talinda und Chester Bennington, der 14-jährige Tyler und die neunjährigen Zwillinge Lily und Lila, bei der Trauung auf Hawaii dabei gewesen sein.

Das Hochzeitsdatum hat eine besondere Bedeutung: Talinda und Chester Bennington hatten 2005 ebenfalls am 31. Dezember den Bund fürs Leben geschlossen.

08:19 Uhr

Immobilienpreise steigen weiter rasant

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Die Immobilienpreise in Deutschland sind zwischen 2008 und 2018 um fast 50 Prozent gestiegen - seit 2015 beschleunigte sich die Zunahme sogar noch.

(Foto: picture alliance/dpa)

Wohnungen und Häuser in Deutschland werden auch nach zehn Jahren Immobilienboom immer teurer. Laut den jüngsten Daten für das dritte Quartal 2019 setzte sich der Preisanstieg ungebremst fort, wie eine Auswertung des Hamburger Instituts für Stadt-, Regional- und Wohnforschung (Gewos) zeigt.

Demnach verteuerten sich Eigentumswohnungen um 8,2 Prozent, gemessen am Vorjahresquartal, auf im Schnitt 2030 Euro je Quadratmeter. Der Anstieg ist im dritten Jahr in Folge unvermindert stark, sagte Gewos-Geschäftsführerin Carolin Wandzik. In Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf kletterten die Angebotspreise für Eigentumswohnungen gar um 9,0 Prozent. "Auch in den sieben größten deutschen Städten ist kein Abflachen der Dynamik zu sehen."

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07:33 Uhr

Mutter und Kinder sterben bei Unfall in Mittelfranken

Nach dem schweren Verkehrsunfall bei Georgensgmünd in Mittelfranken sind neben der getöteten Mutter auch zwei der drei lebensgefährlich verletzten Kinder gestorben. Die beiden neun und zwölf Jahre alten Kinder erlagen in der Nacht ihren Verletzungen, sagte ein Polizeisprecher. Ein vier Jahre altes Kind schwebt weiter in Lebensgefahr.

Der Ehemann der 35 Jahre alten Mutter hatte bei dem Unfall auf der Bundesstraße 2 ebenso schwere Verletzungen erlitten wie der 19 Jahre alte Unfallverursacher. Beide schweben aber nicht in Lebensgefahr. Der Transporter des 19-Jährigen war am späten Sonntagnachmittag in Richtung Nürnberg unterwegs gewesen, als er aus ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr geriet und in das Familienauto krachte.

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07:13 Uhr

Tausende Teheraner bei Trauerfeier für getöteten General

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Mehrere Straßen in der Stadtmitte wurden wegen der erwarteten Menschenmassen für Autos gesperrt, Schulen und Hochschulen bleiben geschlossen.

(Foto: AP)

Tausende Iraner haben in der Hauptstadt Teheran an der Trauerzeremonie für den bei einem US-Raketenangriff in Bagdad getöteten iranischen General Ghassem Soleimani teilgenommen. Am frühen Morgen gab es zunächst ein sogenanntes Leichengebet in der Universität Teheran, dem Tausende beiwohnten. Die Zeremonie wurde auf fast allen Fernsehkanälen des Landes live übertragen. Danach soll Soleimanis Leiche zum Asadi-Platz im Westen Teherans transportiert werden. Entlang der fast drei Kilometer langen Strecke werden Medienberichten zufolge Hunderttausende Menschen erwartet.

General Soleimani hatte die für Auslandseinsätze zuständigen Al-Kuds-Brigaden der iranischen Revolutionsgarden befehligt und besaß auch großen politischen Einfluss im Nahen Osten.

06:46 Uhr

Brände legen australische Hauptstadt lahm

Die Buschbrände in Australien rauben den Menschen in den betroffenen Gebieten weiter den Atem. In der Hauptstadt Canberra ist die Luft durch den Rauch so gefährlich verschmutzt, dass die Stadtregierung die Menschen dazu aufrief, drinnen zu bleiben. Einige Flüge wurden gestrichen, Museen, Geschäfte und Universitäten blieben geschlossen. Das Innenministerium forderte seine Mitarbeiter auf, für 48 Stunden zu Hause zu bleiben.

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Kaum einer wagt sich angesichts des gefährlichen Rauchs nach draußen.

(Foto: dpa)

An der Südostküste gab es Regen, was den Kampf der Feuerwehr etwas erleichterte. Eine Entwarnung ist trotzdem nicht in Sicht. In den Bundesstaaten New South Wales und Victoria lodern noch mehr als 180 Feuer. Einige Gebiete sind weiter abgeschnitten. Seit Beginn der Brände im Oktober sind landesweit 24 Menschen ums Leben gekommen. Tausende Häuser wurden zerstört. Sieben Millionen Hektar brannten nieder - das ist ungefähr ein Fünftel der Fläche Deutschlands.

 

06:37 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

das Jahr ist noch jung, doch schon heute startet in New York der Prozess des Jahres: Ex-Filmmogul Harvey Weinstein steht dort vor Gericht. Mehr als 80 Frauen hatten Weinstein sexuelle Übergriffe bis hin zur Vergewaltigung vorgeworfen und damit die weltweite MeToo-Bewegung ausgelöst. Verhandelt werden nun jedoch nur Vorfälle aus den Jahren 2006 und 2013 - es geht um erzwungenen Oralverkehr und Vergewaltigung. Außerdem blicken wir auf diese Themen:

  • Im Iran wird heute bei einem öffentlichen "Leichengebet" um den von den USA getöteten General Soleimani getrauert, für Teheran wird ein nationaler Feiertag ausgerufen. In Israel berät derweil das Sicherheitskabinett. Es will mögliche iranische Racheangriffe abwehren. Und wie reagieren die USA auf die vollständige Aufkündigung des Atomabkommens seitens des Iran?
  • In Stuttgart trifft sich die FDP zur traditionellen Dreikönigskundgebung, gleichzeitig startet die Jahresauftaktklausur der Grünen-Bundesvorsitzenden und die Winterklausur der CSU-Landesgruppe im Bundestag.

Bei Fragen oder Anregungen erreichen Sie mich unter franziska.tuerk@nachrichtenmanufaktur.de. Ich wünsche Ihnen je nach Bundesland einen erfolgreichen Start in die Arbeitswoche - oder einen entspannten Feiertag!

06:13 Uhr

Woche beginnt mit Reifglätte und gefrierender Nässe

Björn Alexander

Björn Alexander

Auch wenn sich unsere Wetterlage insgesamt alles andere als winterlich entwickelt, so müssen Sie heute in einigen Landesteilen doch wegen Glätte aufpassen. Und das gilt morgens von der Mitte südwärts, wo es bei minus 6 bis 0 Grad streckenweise Reifglätte oder gefrierende Nässe geben kann. Außerdem wabern hier stellenweise dichte Nebelfelder mit Sichtweiten unter 50 Metern. Frost- und somit glättefrei startet der Tag hingegen weiter nordwärts mit Frühwerten zwischen 3 und 6 Grad. Tagsüber sind dann der Süden und Teile des Westens eindeutig auf der Sonnensieger-Seite. Denn abseits von teils zähen Nebel- und Hochnebelfeldern dominiert die Sonne - vor allem Richtung Schwarzwald und Alpen. Hier profitieren Sie nämlich von Hoch „Almar“.

Das sieht im Norden und Osten ganz anders aus: Die Wolken überwiegen und bringen gelegentlich Regen oder Nieselregen mit, der am Erzgebirge oberhalb von 500 Metern anfangs in Schnee übergehen kann. Im Allgäu sowie am Niederrhein befinden sich bei bis zu 8 Grad die mildesten Ecken. Derweil sind es im Dauernebel maximal 0 Grad. Die weiteren Aussichten: der Winter zeigt sich vorerst einmal chancenlos. Hier die Details zu den fast schon frühlingshaften Wetterdetails für die kommenden Tage. Damit wünsche ich Ihnen einen guten Start in den Tag und in die neue Wetterwoche. Ihr Björn Alexander

05:53 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht