Montag, 09. März 2020Der Tag

mit Janis Peitsch
Janis Peitsch
22:46 Uhr

Das war Montag, der 9. März 2020

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(Foto: imago images/Future Image)

Liebe Leserinnen und Leser,

wieder neigt sich ein Tag voller Meldungen zum Thema Coronavirus dem Ende entgegen. Während es in Deutschland die ersten zwei Todesopfer zu beklagen gibt, weitet Italien seine Sperrmaßnahmen auf das ganze Land aus. Der Fußball-Bundesliga steht wohl ein "Geister-Spieltag" bevor und die Finanzwelt ist angesichts der Kursstürze in Panik. Daneben rückte der Besuch des türkischen Präsidenten Erdogan in Brüssel völlig in den Hintergrund.

Ich hoffe, ich darf Sie auch morgen wieder ab 14 Uhr durch den "Tag" begleiten. Bis dahin wünsche ich Ihnen eine angenehme Nacht - bleiben Sie gesund.

22:18 Uhr

Mexiko erlebt "Tag ohne Frauen"

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Viele Frauen blieben heute in Mexiko zuhause.

(Foto: picture alliance/dpa)

"Ein Tag ohne uns": Unter diesem Motto haben in Mexiko viele Millionen Frauen aus Protest gegen Gewalt gegen Frauen gestreikt. Mehrere feministische Gruppen hatten dazu aufgerufen, am Tag nach dem Internationalen Frauentag nicht zur Arbeit zu gehen, um die Bedeutung der Frauen für die Gesellschaft zu demonstrieren.

Die Zeitung "Milenio" schätzte, dass rund 36 Millionen Frauen und Mädchen nicht am öffentlichen Leben teilnahmen. Die Straßen, Geschäfte und öffentlichen Verkehrsmittel in Mexiko-Stadt und anderen Großstädten waren entsprechend spürbar leerer als sonst.

Zuletzt hatten mehrere besonders brutale Frauenmorde in Mexiko einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Im vergangenen Jahr wurden in dem Land rund 3800 Morde an Frauen registriert. Ein knappes Drittel wurde als sogenannte Femizide eingestuft - die Opfer wurden also aufgrund ihres Geschlechts getötet.

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21:40 Uhr

Helfer schlägt Autoscheibe mit High Heels ein

Auf ein ungewöhnliches Hilfsmittel griff am vergangenen Freitag ein Ersthelfer in Kaiserslautern zurück. Um einen bewusstlosen Autofahrer aus seinem Wagen zu befreien, schlug der 24-Jährige kurzerhand die Seitenscheibe mit einem Stöckelschuh ein. 

Die Rettungskräfte waren zunächst nicht an den 63-Jährige herangekommen, weil das Auto von innen verriegelt war, wie die Polizei mitteilte. Der Helfer griff sich daraufhin beherzt die Stöckelschuhe seiner Begleiterin und zertrümmerte das Fenster.

Der bewusstlose Fahrer, der offenbar einen Herzinfarkt erlitten hatte, konnte dann versorgt werden. Er wurde umgehend ins nächste Krankenhaus gebracht.

20:51 Uhr

Millionenraub am Flughafen von Santiago de Chile

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Die Polizei hat die Fahndung nach den Tätern aufgenommen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Was für ein Coup: Am Flughafen der chilenischen Hauptstadt Santiago haben Räuber knapp 15 Millionen US-Dollar in bar erbeutet. Zwischen sieben und zehn Tätern seien in zwei Fahrzeugen in den Frachtbereich des Airports eingedrungen und stahlen das Geld aus einem Transporter einer Sicherheitsfirma, wie die Polizei mitteilte.

Bei der Beute handelte es sich demnach um 14 Millionen Dollar und eine Million Euro. Zwei Wachmänner wurden bei dem Überfall verletzt. Die bewaffneten Täter konnten nach der Tat mit ihrer Beute fliehen.

Übrigens: Vor sechs Jahren gab es an dem Flughafen bereits einen ähnlichen Raubüberfall. Damals erbeuteten die Täter rund sieben Millionen Dollar.

19:59 Uhr

Zwei US-Soldaten bei Einsatz gegen den IS getötet

Auch wenn Rakka, die ehemalige Hauptstadt des Islamischen Staates, längst befreit ist - der Kampf gegen die Dschihadistenmiliz geht weiter. Wie die  von den USA geführte Anti-IS-Koalition nun mitteilte, sind zwei US-Soldaten bei einem Gefecht gegen die Terrorgruppe im Irak getötet worden.

Die Soldaten wurden am Sonntag während einer Mission in einer Bergregion" im Norden des Landes an der Seite irakischer Streitkräfte getötet, hieß es. Die US-Soldaten hätten "die irakischen Sicherheitskräfte beraten und begleitet". Weitere Details wurden nicht genannt.

19:24 Uhr

Missbrauchsfall Bergisch Gladbach: Anklage gegen Soldaten erhoben

Im Missbrauchsfall Bergisch Gladbach hat die Staatsanwaltschaft eine erste Anklage erhoben. Sie richte sich gegen einen 26 Jahre alten Bundeswehrsoldaten aus Kamp-Lintfort, wurde aus Justizkreisen bestätigt.

Dem Mann wird sexueller Missbrauch in 36 Fällen vorgeworfen, berichtet der WDR. Unter seinen Opfern soll die leibliche Tochter, der Stiefsohn und eine Nichte des Angeklagten sein.

Allein in NRW ermittelt die Polizei im Zusammenhang mit dem Missbrauchskomplex gegen über 20 Beschuldigte. Die Verdächtigen sollen - teilweise ihre eigenen - Kinder missbraucht und Bilder der Taten getauscht haben. Ermittler werten seit Monaten riesige Datenmengen aus und versuchen, weitere Täter und Opfer zu ermitteln.

18:49 Uhr

Erdogan fordert mehr Nato-Unterstützung

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Erdogan und Stoltenberg in Brüssel.

(Foto: picture alliance/dpa)

Im syrischen Bürgerkrieg unterstützt die Türkei verschiedene Rebellengruppen. In den vergangenen Wochen war der Konflikt in der Provinz Idlib eskaliert. Mindestens 34 türkische Soldaten starben Ende Februar bei einem Luftangriff, für den Ankara die syrische Regierung verantwortlich macht.

Angesichts der aktuellen Lage fordert der türkische Präsident Erdogan mehr Hilfe von der Nato. Man erwarte "klare Unterstützung" von den Verbündeten, sagte Erdogan nach einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg in Brüssel.

Stoltenberg betonte, das Bündnis unterstütze die Türkei schon jetzt stark und werde sich der Sicherheit der Türkei auch weiterhin verpflichtet fühlen. Man überprüfe außerdem, was man darüber hinaus tun könne.

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17:56 Uhr

Paketdienst will Nachbarn für Päckchen-Annahme entlohnen

Wer kennt es nicht: Während man im Büro sitzt, klingelt zuhause der Paketbote. Der Paketdienst Hermes will nun hilfsbereite Nachbarn belohnen, wenn sie Sendungen für die eigentlichen Adressaten annehmen.

Diese "Paketfüxxe" sollten im Rahmen eines Pilotprojektes in mehreren deutschen Großstädten eine Vergütung erhalten, wenn sie regelmäßig Sendungen entgegennehmen. Demnach soll es 30 Cent pro Paket geben.

Hermes will nach eigenen Angaben nun Erfahrungswerte darüber sammeln, ob sich "eine neue Form kundenfreundlicher Konsolidierungspunkte" schaffen lässt. Dies berge auch das Potenzial, sich entlastend auf die Verkehrssituation auszuwirken und CO2-Emissionen einzusparen, erklärte das Unternehmen.

17:12 Uhr

Mit 75: Dolly Parton träumt vom "Playboy"

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Parton 1978 auf dem Cover des "Playboy".

(Foto: Playboy)

Countrysängerin Dolly Parton wird im kommenden Jahr 75 Jahre alt. Was sie sich zu dem runden Geburtstag wünscht, steht jetzt schon fest: ein Covershooting für den "Playboy".

"Ich war vor Jahren schon mal im 'Playboy'-Magazin und ich dachte mir, dass es ein Brüller wäre, wenn sie mitmachen und ich mit 75 noch einmal auf dem Cover sein könnte", sagte Parton in der TV-Show "60 Minutes Australia". "Ich weiß aber nicht, ob sie das tun werden." Ein Versprechen hat sie aber an die "Playboy"-Chefs: "Die Brüste sind noch dieselben!"

Ein Rekord wäre Parton als 75-jähriges Covergirl des "Playboy" jedenfalls sicher: Noch nie wurde eine ältere Frau für das Magazin abgelichtet. Bislang hält Schauspielerin Jane Seymour diesen Rekord. Sie zeigte sich 2018 zum insgesamt dritten Mal und im Alter von 67 Jahren in Unterwäsche im "Playboy". Parton zierte 1978 das "Playboy"-Cover. Damals war sie 32.

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17:02 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:38 Uhr
Breaking News

Zwei Coronavirus-Todesfälle in Deutschland

In Deutschland gibt es die ersten beiden bestätigten Todesfälle wegen des Coronavirus. Es handele sich um eine Person in Heinsberg und eine in Essen, teilte das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium mit.

Mehr dazu lesen Sie hier.
16:23 Uhr

90 Millionen Euro: Gesuchter Jackpot-Knacker meldet sich

Mit einem Spieleinsatz von 18,50 Euro knackt ein Tipper aus dem Münsterland Anfang Februar den Eurojackpot. Der Gewinn: 90 Millionen Euro. Viele Tage wird gerätselt, wer der Glückstipper ist und wann er - oder sie - sich melden würde.

Nun scheint das Rätsel gelöst. Die Person habe sich gemeldet, teilte WestLotto mit. Die Summe werde dem Gewinner noch heute überwiesen.

Man habe ein streng vertrauliches Gespräch mit der Person geführt. Sie habe darum gebeten, zu Identität, Geschlecht und Zukunftsplänen "strengstes Stillschweigen" zu wahren, so WestLotto.

15:58 Uhr

Coronavirus-Verdacht: Bis zu 5000 Menschen in Brandenburg isoliert

Die Behörden einer Stadt in Brandenburg wollen auf Nummer sicher gehen: Bis zu 5000 Menschen aus ganz Deutschland sollen mehrere Tage vorsorglich zu Hause bleiben, heißt es in einem Bericht. Sie standen entweder direkt oder indirekt in Kontakt mit einer Frau, die positiv auf das Coronavirus getestet wurde.

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15:50 Uhr

FC Augsburg stellt Trainer Martin Schmidt frei

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Martin Schmidt trainiert nicht mehr den FC Augsburg.

(Foto: imago images/Michael Weber)

Fußball-Bundesligist FC Augsburg trennt sich von Trainer Martin Schmidt. Der Tabellen-14. begründete die Entscheidung am Montag mit "der Bilanz von lediglich vier Punkten aus neun Begegnungen", wie Geschäftsführer Stefan Reuter sagte.

Mehr sportrelevante News lesen Sie im "Sport-Tag".

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15:32 Uhr

Großes Drogenversteck auf Kinderspielplatz in Berlin gefunden

Der Görlitzer Park in Berlin hat einen schlechten Ruf. Bis weit über die Grenzen der Hauptstadt hinaus ist das Areal im Stadtteil Kreuzberg wegen seiner Drogenszene berüchtigt. Da passt dieser Fund ins Bild. Bei einer Kontrolle hat die Polizei am Freitagabend im Park ein umfangreiches Drogen-Sortiment in einem Sandkasten auf einem Kinderspielplatz gefunden.

Mehr als 30 Tüten Marihuana, rund 20 Packungen Kokain und zahlreiche Ecstasy-Tabletten stellten die Beamten sicher. Zuvor hätten die Polizisten einen Mann beobachtet, der Sand an der Kleidung hatte und wohl "gerade von einer nächtlichen Buddelsession kam", twitterte die Polizei. Weiter hieß es: "Er konnte leider flüchten."

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14:57 Uhr

Sexuelle Übergriffe: Schottlands Ex-Regierungschef angeklagt

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Salmond selbst bestreitet die Vorwürfe.

(Foto: picture alliance/dpa)

Er soll mehrfach Mitarbeiterinnen begrapscht und geküsst haben: Nun muss sich Schottlands Ex-Regierungschef Alexander Salmond deswegen vor Gericht verantworten. Insgesamt zehn Frauen werfen dem 65-Jährigen sexuelle Übergriffe vor.

Der 65-Jährige muss sich gegen insgesamt 14 Anklagepunkte verteidigen, darunter eine versuchte Vergewaltigung in seinem offiziellen Amtssitz in Edinburgh.

Die Vorfälle sollen sich zwischen Juni 2008 und November 2014 ereignet haben - auch im schottischen Parlament, in einem Auto, in einem Club und im Restaurant. Salmond selbst bestreitet die Vorwürfe. Er hatte angekündigt, dass er sich bis zum Äußersten verteidigen werde.

14:49 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

meine Kollegin Franziska Türk verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend. Da Uladzimir Zhyhachou mit einer Grippe ausfällt, übernehme ich die späte "Tag"-Schicht. An dieser Stelle übrigens gute Besserung.

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik - gerne eine Mail an janis.peitsch[at]nama.de

Los geht's!

14:45 Uhr
Breaking News

Aktienhandel an der Wall Street wegen starker Kursverluste ausgesetzt

Nach heftigen Kursverlusten ist der Aktienhandel in New York ausgesetzt worden. Zuvor war der Leitindex Dow Jones mehr als 7 Prozent abgestürzt. Der Ölpreis-Kollaps schürt die Furcht vor einer Pleitewelle in der US-Ölindustrie. Zusammen mit der Verunsicherung über die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Epidemie brockt dies dem Dow Jones den größten Kursrutsch seit zehn Jahren ein.

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14:30 Uhr

21 Menschen sterben bei Busunfall in Kaschmir

Mindestens 21 Menschen sind bei einem Busunfall in Kaschmir ums Leben gekommen. Die Reisenden waren laut einem Behördenvertreter auf dem Weg von Rawalpindi im Norden Pakistans nach Skardu, einem beliebten Touristenziel im Himalaya-Gebiet Kaschmir. In der Region Gilgit-Baltistan sei der Bus dann aus ungeklärten Gründen von der Straße abgekommen und in einen Fluss gestürzt. Von den 25 Reisenden starben 21, vier Menschen wurden verletzt, sagte Faisullah Faragh, ein Sprecher der Lokalregierung.

Immer wieder verunglücken Menschen auf den Straßen Pakistans. Offizielle Statistiken zählen etwa 9000 Unfälle pro Jahr mit rund 4000 Verkehrstoten.

13:59 Uhr

Waffendepot unter entwurzeltem Baum entdeckt

Unter einem vom Sturm entwurzelten Baum haben zwei Arbeiter in einem Waldstück nahe dem hessischen Driedorf ein Waffendepot entdeckt. Die Baumwurzeln hatten vier Munitionskisten freigelegt, hieß es von der Polizei in Dillenburg. Darin befanden sich unter anderem Handgranaten samt Zünder, Munition, Sprengkörper, Sprengschnüre, Sprengkapseln und zwei schussfähige Pistolen.

Nach dem explosiven Fund vom Samstag untersuchten Entschärfungsexperten des hessischen Landeskriminalamts die Waffenkisten. 150 Sprengkapseln wurden aus Sicherheitsgründen noch vor Ort kontrolliert gesprengt, die übrigen Waffen und Sprengmittel werden nun untersucht. Ihre Herkunft war zunächst unklar - die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen Verstößen gegen das Kriegswaffenkontroll- und Waffengesetz.

13:31 Uhr

Elektrische Zahnbürste stört Sex - Pärchen ruft Polizei

Eine blinkende elektrische Zahnbürste hat das Liebesspiel eines Bremer Pärchens gestört und die Polizei auf den Plan gerufen. Wie die Beamten der Hansestadt mitteilten, wurden sie von dem Mann und der Frau alarmiert, weil das Paar befürchtete, bei einem Schäferstündchen bei offenen Vorhängen von einer gegenüberliegenden Wohnung aus gefilmt worden zu sein. Anlass für die Vermutung war ein blinkendes rotes Licht, das sie dort wahrnahmen. Dieses stammte ihren Beobachtungen nach von einem Gerät, das ein Mann in seiner Hand hielt.

Polizisten kontrollierten die gegenüberliegende Wohnung und gingen der Sache nach. Der vermeintliche Voyeur entpuppte sich als der 31-jährige Bewohner, der sich zum fraglichen Zeitpunkt in der Nacht zum Samstag an seinem Fenster die Zähne geputzt hatte. Seiner Erinnerung zufolge hatte er dabei zu fest aufgedrückt, sodass an der Zahnbürste ein rotes Warnlicht aufleuchtete. Die Polizei zeigte den besorgten Anrufern die blinkende Zahnbürste als Beweismittel - diese seien daraufhin in "lautes Gelächter" ausgebrochen.

Erinnert ein wenig an die Geschichte mit dem Saugroboter vor ein paar Tagen ...

13:18 Uhr
Breaking News

Schauspieler Max von Sydow ist tot

Der aus "Game of Thrones", "Der Exorzist" und "Pelle, der Eroberer" bekannte Schauspieler Max von Sydow ist tot. Das teilte seine Witwe in Paris mit. Er starb im Alter von 90 Jahren.

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(Foto: picture alliance/dpa)

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12:54 Uhr

Eine Tonne Cannabis in Wohnmobil entdeckt

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In Albanien, Kreta und auf der griechischen Halbinsel Peloponnes blüht der Cannabis-Anbau.

(Foto: picture alliance/dpa)

Fahnder der griechischen Polizei haben eine Tonne und 145 Kilogramm Cannabis sichergestellt. Zwei mutmaßliche Drogenhändler - ein Mann und eine Frau aus Italien - seien bei dem Einsatz in der Grenzregion zu Albanien festgenommen worden, teilte die Polizei mit. Die Drogen seien in einem Wohnmobil entdeckt worden und hätten einen Schwarzmarktwert von 1,7 Millionen Euro, hieß es.

Die zwei Festgenommenen haben demnach Kontakte zu einer Bande, deren Mitglieder auch in Deutschland aktiv sind. Albanien, die griechische Halbinsel Peloponnes sowie Kreta gelten als Regionen mit der größten Cannabis-Produktion in Europa.

12:32 Uhr

Zahl politisch motivierter Straftaten in Berlin steigt

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Die Zahl rechtsmotivierter Straftaten stieg um acht Prozent.

(Foto: picture alliance / dpa)

In Berlin sind im Jahr 2019 mehr politisch motivierte Straftaten verübt worden als im Vorjahr. Es habe 4,6 Prozent mehr Fälle und damit einen Anstieg auf 4464 Taten gegeben, teilte die Senatsverwaltung für Inneres mit. Demnach stieg die Zahl der rechts motivierten Taten um acht Prozent auf 1932 Fälle. Auch die Zahl politisch links motivierter Straftaten stieg demnach von mehr als 1200 auf fast 1400 Fälle an.

Die Zahl der antisemitisch motivierten Straftaten sank den Angaben zufolge: Demnach wurden 281 Fälle im Jahr 2019 erfasst, davon 230 mit politisch rechtem Hintergrund. Im Jahr 2018 waren es demnach insgesamt noch 329 antisemitische Taten gewesen, was einem Rückgang von 14,6 Prozent entspricht.

12:06 Uhr

Einbruch in Grünes Gewölbe: Ermittlungen gegen Wachleute

Nach dem spektakulären Juwelendiebstahl im Dresdner Grünen Gewölbe sind mehrere Wachmänner ins Visier der Untersuchungen geraten. "Es werden Ermittlungen gegen vier Wachschutzbedienstete geführt", erklärte Oberstaatsanwalt Jürgen Schmidt. Zwei Sicherheitsleuten, die am Morgen des Einbruchs Dienst hatten, wird vorgeworfen, nicht angemessen reagiert und den Diebstahl nicht verhindert zu haben. Den Angaben zufolge hatte eine Privatperson Anzeige erstattet.

Auch gegen zwei weitere Wachbedienstete laufen Ermittlungen. Einer wurde laut Staatsanwaltschaft am 29. November - vier Tage nach dem spektakulären Diebstahl - vorläufig festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, die Täter unterstützt zu haben, indem er ihnen "Unterlagen zu den Räumlichkeiten des Grünen Gewölbes und zu den Sicherheitssystemen übergeben haben soll", wie es hieß. Bei einer Wohnungsdurchsuchung wurde jedoch nichts Verdächtiges gefunden, sodass der Mann wieder frei kam. Bei beiden Wachleuten geht es zudem um "Handlungen in Bezug auf die Alarmanlage", durch die der Diebstahl begünstigt worden sein könnte. Details nannte die Staatsanwaltschaft nicht.

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Zwei Unbekannte waren am 25. November im Schutz der Dunkelheit ins Juwelenzimmer des Grünen Gewölbes eingedrungen und hatten Diamanten von unschätzbarem Wert gestohlen.

(Foto: picture alliance/dpa)

12:00 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:24 Uhr

14-Jährige stürzt bei Selfie in den Tod

Eine 14-Jährige ist in Spanien beim Selfie-Machen vom Dach eines zehnstöckigen Gebäudes in die Tiefe gestürzt und kurze Zeit später an ihren schweren Verletzungen gestorben. Das Unglück habe sich am frühen Samstagabend in Madrid ereignet, zitierte die Nachrichtenagentur Europa Press einen Sprecher der Polizei. Demnach befand sich die Schülerin zusammen mit einigen Freundinnen auf dem Dach des Hauses, in dem ihre Großmutter lebte, um mit dem Smartphone Selfies zu schießen.

Sie habe auf einer Dachluke aus Plastik gestanden, als diese plötzlich unter ihr nachgegeben habe. Von dort sei die Jugendliche ins Treppenhaus gestürzt. Als die Notärzte eintrafen, habe die Schülerin - die das Französische Gymnasium in der spanischen Hauptstadt besuchte - noch gelebt. Sie sei aber wenige Stunden später im Krankenhaus gestorben, so die Zeitung "El Mundo" unter Berufung auf die Behörden.

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10:49 Uhr

Umfrage: Mehrheit der Deutschen für Verbot von Kurzstreckenflügen

Die Mehrheit der Deutschen (71 Prozent) ist einer Umfrage zufolge für eine CO2-Steuer auf Flüge. 67 Prozent sagten in der Befragung im Auftrag der Europäischen Investitionsbank (EIB) sogar, dass sie für ein Verbot von Kurzstreckenflügen sind. Damit liegen die Deutschen fünf Prozentpunkte über dem EU-Durchschnitt.

Der Umfrage zufolge befürworten die Menschen in Deutschland Maßnahmen für den Klimaschutz - auch dann, wenn sie selbst davon betroffen sein könnten. So sprachen sich 61 Prozent der Befragten auch für höhere Preise für Produkte mit schlechter CO2-Bilanz aus, wie etwa rotes Fleisch oder Mobiltelefone.

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10:24 Uhr

Sudans Ministerpräsident überlebt Anschlagsversuch

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Hamdok vor wenigen Tagen bei einem Treffen mit Bundespräsident Steinmeier.

(Foto: picture alliance/dpa)

Sudans Ministerpräsident Abdullah Hamdok hat nach staatlichen Angaben einen Attentatsversuch überlebt. Es habe einen Anschlag auf seinen Konvoi in der Hauptstadt Khartum gegeben, berichtete das staatliche Fernsehen. Hamdok sei inzwischen an einem sicheren Ort.

Der Sudan war fast 30 Jahre lang von Omar Hassan al-Baschir mit harter Hand regiert worden. Der Langzeit-Machthaber wurde im April vergangenen Jahres durch Massenproteste und einen Militärputsch aus dem Amt getrieben. Im Juli einigten sich das Militär und die zivile Opposition auf eine Übergangsregierung, die den Weg zu Wahlen binnen drei Jahren ebnen soll. Hamduk räumte vor Kurzem ein, dass es im Demokratisierungsprozess noch Risiken gebe.

09:48 Uhr

Twitter kennzeichnet von Trump geteiltes Video als "manipuliert"

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Twitter geht seit vergangener Woche stärker gegen manipulierte Inhalte vor.

Trump und Twitter - das ist eine ganz große Liebe. Doch nun hat Twitter ein vom US-Präsidenten geteiltes Video als "manipuliert" gekennzeichnet. Es handelt sich dabei um einen irreführenden Videoausschnitt des demokratischen Präsidentschaftsbewerbers Joe Biden. In dem Video ist Biden bei einer Wahlkampfrede im US-Bundesstaat Missouri zu sehen. Mit Blick auf die innerparteilichen Rivalitäten bei den US-Demokraten hatte er dort gesagt: "Wir können nur Donald Trump wiederwählen, wenn wir uns wirklich dieser Selbstzerstörung hier hingeben."

Der für die Kommunikation in den Online-Diensten zuständige Abteilungsleiter im Weißen Haus, Dan Scavino, veröffentlichte später bei Twitter jedoch einen Video-Ausschnitt, in dem Biden lediglich zu sagen schien: "Wir können nur Donald Trump wiederwählen." Trump teilte diesen Beitrag, der von Twitter anschließend mit dem Warnhinweis "manipuliertes Medium" versehen wurde. Momentan ist der Hinweis lediglich bei Timeline-Einträgen zu sehen, nicht im Beitrag selbst. Twitter arbeitet eigenen Aussagen zufolge daran, das Problem zu beheben.

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09:26 Uhr

Mexikanerinnen planen "Tag ohne Frauen"

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Mehrere besonders brutale Frauenmorde lösten in Mexiko zuletzt Entsetzen aus.

(Foto: picture alliance/dpa)

3800 Frauen wurden in Mexiko im vergangenen Jahr ermordet, weitere Zehntausende vergewaltigt, misshandelt oder sexuell belästigt. Unter dem Motto "Ni una más - keine einzige mehr" protestierten am gestrigen Weltfrauentag allein in Mexiko-Stadt rund 80.000 Demonstrantinnen für ihre Rechte.

Heute wollen die Frauen noch einen Schritt weiter gehen: Organisationen haben zu einem landesweiten Streik aufgerufen. Ziel ist es, dass Frauen dem öffentlichen Leben einen Tag lang fernbleiben und so einen "Tag ohne Frauen" simulieren.

09:07 Uhr
Breaking News

Dax stürzt mehr als sieben Prozent ab

An den Börsen geht es angesichts der Corona-Krise heute steil abwärts, auch der deutsche Leitindex rauscht zur Eröffnung in die Tiefe. Der Dax fällt um mehr als 7 Prozent auf 10.680 Punkte, das ist ein Minus von rund 900 Punkten.

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09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:59 Uhr

Elizabeth Warren tanzt zu Drake

Nach dem Ausstieg aus dem US-Präsidentschaftsrennen hat Senatorin Elizabeth Warren wieder mehr Zeit - und die nutzt sie für ein Tänzchen im Fernsehen. Die Demokratin tanzte gemeinsam mit ihrer Doppelgängerin in der Sendung "Saturday Night Live" zum Song "Nonstop" des kanadischen Rappers Drake.

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Die Tanzeinlage war Teil der "Flip the Switch Challenge": Zwei Teilnehmer stehen vor einem Spiegel - einer hält ein Telefon, der andere tanzt. Bei der ersten Zeile "Look, I just flipped the switch" ("Schau, ich habe gerade den Schalter umgelegt") schaltet einer das Licht aus. Wenn das Licht wieder angeht, haben beide die Rollen getauscht. Abgesehen von Tanz-Challenges will die 70-Jährige jetzt nach eigener Aussage wieder mehr Zeit mit ihrem Hund verbringen - und große Banken mit Telefonstreichen ärgern.

08:27 Uhr

Boeing soll 737 Max neu verkabeln

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Seit dem Absturz zweier Boeing 737 Max mit insgesamt 346 Toten gilt ein weltweites Flugverbot für Maschinen dieses Typs.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die US-Flugaufsichtsbehörde FAA will den Flugzeugbauer Boeing vor einer Wiederzulassung des Flugzeugtyps 737 Max einem Medienbericht zufolge zur Neuverkabelung aller Maschinen des Typs verpflichten. Die geplante Anordnung soll laut dem Bericht des "Wall Street Journal" für alle der fast 800 bereits produzierten 737-Max-Flugzeuge gelten - inklusive derer, die bereits von Fluggesellschaften betrieben werden. Für die 737 Max war vor einem Jahr nach zwei Abstürzen mit 346 Toten ein Flugverbot verhängt worden.

Die FAA erklärte, sie sei derzeit mit Boeing über ein "kürzlich entdecktes Verkabelungsproblem" im Gespräch. Den Bericht des "Wall Street Journal" bestätigte die Behörde aber nicht. Die 737 Max werde erst wieder zugelassen, "wenn die FAA überzeugt ist, dass alle sicherheitsrelevanten Probleme behoben wurden", hieß es weiter.

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08:07 Uhr

Tinder für Zootiere soll Artensterben verhindern

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Online-Dating sorgt auch bei Orang-Utans für Nachwuchs.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Partnersuche ist nicht nur für Menschen mitunter mühsam - auch Zootiere haben Probleme, den passenden Partner zu finden. Schließlich ist die genetische Vielfalt innerhalb eines Zoos gering, und nicht immer, wenn ein Tier zu Fortpflanzungszwecken aus einem anderen Zoo eingeflogen wird, stimmt die Chemie zwischen den Tieren.

Ein Glück, dass es mittlerweile auch ein Tinder für Zootiere gibt: die Datenbank Zoological Information Management System (Zims). Darauf werden nicht nur medizinische und genetische Daten der Tiere gespeichert, die als Partner infrage kommen, sondern auch deren Fotos, die den Tieren gezeigt werden können. Laut dem Wissens-Magazin "Higgs" entschied sich so beispielsweise Orang-Utan-Weibchen Samboja aus dem niederländischen Affenzoo Apenheul für einen Partner. Nur zehn Monate später kam Baby Indah zur Welt.

07:44 Uhr
Breaking News

Coronavirus sorgt für massive Markteinbrüche

Die Börsen in Asien sind zum Wochenauftakt angesichts des Ölpreisverfalls und der wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Epidemie eingebrochen. An der Leitbörse in Tokio stürzte etwa der Nikkei-Index für 225 führende Werte um mehr als 1000 Punkte unter die psychologisch wichtige Marke von 20.000 Punkten.

Auslöser ist der massive Einbruch der Ölpreise: Saudi-Arabien hatte zuvor entschieden, die Produktion trotz der Bedrohung der Nachfrage durch das Coronavirus zu erhöhen. Die Ölpreise stürzten daraufhin um rund 30 Prozent ab, nachdem sie am Freitag bereits um rund 10 Prozent eingebrochen waren.

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07:37 Uhr

"Denver-Clan"-Star geht an Bord des "Traumschiffs"

Eigentlich kennt man Linda Evans von ihrer Rolle der Krystle Carrington aus dem "Denver-Clan" - damit wurde die heute 77-Jährige in den 80er Jahren ein Star. Bald ist sie allerdings in ganz anderem Kontext zu sehen: an Bord des deutschen "Traumschiffs" nämlich. Evans stand für die Folge "Südafrika", die am zweiten Weihnachtsfeiertag über die Bildschirme flimmern soll, vor der Kamera.

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"Ich habe mich in die Besatzung und Crew des 'Traumschiffs' verliebt", schrieb Evans bei Instagram zu einem Foto der Dreharbeiten. "Ich war oft auf dem 'Love Boat'. Aber ich war noch nie an einem Set, an dem alle in einer fremden Sprache geredet haben. Ein Abenteuer!"

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07:06 Uhr

Londoner Polizei erschießt bewaffneten Mann

Die Londoner Polizei hat am späten Sonntagabend im Regierungsviertel der britischen Hauptstadt einen mit zwei Messern bewaffneten Mann erschossen. Das teilte Scotland Yard auf Twitter mit. "Dies wird NICHT als terroristischer Vorfall behandelt", hieß es dort. Beamte hätten den Mann auf einem Streifengang in Westminster bemerkt, weil er sich verdächtig benommen habe. Bei dem Vorfall habe es keine Verletzten gegeben. Die Polizisten blieben am Tatort. Darüber hinaus waren die Straßen in der Umgebung gesperrt.

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06:44 Uhr

Staus kosten Pendler mehrere Tage pro Jahr

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Auch in Hamburg, Stuttgart, Nürnberg und Köln staut es sich im Pendlerverkehr häufig.

(Foto: picture alliance/dpa)

Wie lange stehen Sie auf dem Weg zur Arbeit normalerweise im Stau? Eine Analyse des Verkehrsdatenanbieters Inrix hat ergeben, dass Pendler in großen deutschen Städten durch Staus und zähflüssigen Verkehr teils mehrere Tage pro Jahr verlieren. Am schlimmsten trifft es Arbeitnehmer, die in München mit dem Auto zum Job fahren: Sie verloren dabei vergangenes Jahr 87 Stunden - das sind mehr als dreieinhalb Tage. Dahinter folgen Berlin mit 66 und Düsseldorf mit 50 Stunden Zeitverlust im Vergleich zu freien Straßen. Im Durchschnitt ergab sich ein Zeitverlust von 46 Stunden für die Pendler in den 74 untersuchten deutschen Städten.

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06:35 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

in der Nacht hat sich die Große Koalition darauf geeinigt, gemeinsam mit einer "Koalition der Willigen" aus anderen europäischen Ländern Flüchtlinge von der griechisch-türkischen Grenze aufzunehmen - allerdings nur schwer kranke oder unbegleitete Kinder unter 14 Jahren. Wie es mit den Tausenden anderen Flüchtlingen weitergeht, bleibt unklar, die Situation an der Grenze dramatisch. Im Streit zwischen der EU und der Türkei um das Flüchtlingsabkommen trifft sich der türkische Präsident Erdogan am Abend mit EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen und EU-Ratschef Michel.

Das wird heute sonst noch wichtig:

  • Knapp sechs Jahre nach dem Abschuss von Flug MH17 über der Ostukraine beginnt in Amsterdam der Strafprozess gegen drei Russen und einen Ukrainer - sie sind allerdings flüchtig. Bei dem Abschuss des Flugzeugs auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur starben 298 Menschen.
  • In der Sommermärchen-Affäre um die Fußball-WM 2006 in Deutschland beginnen heute die Verhandlungen gegen Theo Zwanziger, Wolfgang Niersbach, Horst R. Schmidt und Urs Linsi.
  • Das EU-Parlament debattiert unter anderem über das Klimagesetz und rechtsextremen Terror.
  • Beim Deutsch-Griechischen Wirtschaftsforum der Deutsch-Griechischen Industrie- und Handelskammer sind Bundeskanzlerin Merkel und Wirtschaftsminister Altmaier zu Gast.
  • In Hamburg treffen sich SPD und CDU sowie SPD und Grüne zu Sondierungsgesprächen über ein mögliches Regierungsbündnis.
  • Ebenfalls in Hamburg wird über den Asylantrag einer lesbischen Frau aus Uganda verhandelt. Die Beratungsstelle Letra nennt das Verfahren einen Präzedenzfall: Er könnte Signalwirkung für ähnliche Fälle haben.
  • Und Harry und Meghan absolvieren ihren letzten Termin als "Senior-Royals". Auf dem Programm steht eine Messe zur Feier des Commonwealth-Tags.

Damit starten wir in die neue Woche. Bei Fragen, Anregungen oder Kritik erreichen Sie mich unter franziska.tuerk@nachrichtenmanufaktur.de. Kommen Sie gut durch den Montag!

06:08 Uhr

März-Woche beginnt mit Aprilwetter

ntv-Meteorologe Björn Alexander

Auch in der neuen Woche geht es vorerst einmal überwiegend mit Tiefdruckeinfluss weiter. So dominieren heute am Vormittag in der Osthälfte noch die kompakten Regenwolken von Tief "Flora", während im Westen neben örtlichen Schauern auch freundliche Abschnitte dabei sind. Im Tagesverlauf geht es dann generell aprilwettrig wechselhaft mit Regengüssen und Auflockerungen weiter. Dabei fällt im Bergland oberhalb von rund 500 bis 800 Metern Schnee. Am Abend und in der Nacht folgt von Westen her übrigens schon Tief "Gisela". Die Temperaturen erreichen - nach Frühwerten zwischen minus 3 und plus 8 Grad - tagsüber zwischen 5 Grad an den Alpen und 12 Grad in Berlin und Brandenburg.

Die weiteren Aussichten: immer wieder launisch bis nass und windig bis stürmisch. Besonders in kleineren und mittleren Flüssen bleibt die Hochwasserlage somit angespannt. Erst zum Wochenende häufen sich die Lichtblicke der beständigeren Art. Hier die Details, mit denen ich Ihnen einen guten Start in den Tag wünsche. Ihr Björn Alexander

05:51 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht