Montag, 26. April 2021Der Tag

mit Yuki Schubert
Yuki Schubert
22:30 Uhr

Das war Montag, der 26. April 2021

Liebe Leserinnen und Leser,

spätestens im Juni soll die Impf-Priorisierung fallen. Das hat Bundeskanzlerin Angela Merkel nach dem Impfgipel von Bund und Ländern angekündigt. Außerdem kommen auf Corona-Geimpfte und Genese Erleichterungen zu, etwa beim Einkaufen oder beim Friseurbesuch. Die Entscheidung zu den Freiheitsrechten für Geimpfte fällt laut Gesundheitsminister Jens Spahn allerdings erst am 28. Mai. Mehr zu aktuellen Entwicklungen in der Corona-Pandemie erfahren Sie in unserem Ticker. Außerdem möchte ich Ihnen den Text meiner Kollegin Clara Suchy empfehlen: Wie die Impf-Priorisierung bremst.

Ansonsten haben uns in der Redaktion heute folgende Themen beschäftigt:

Ich halte es wie Linda Zervakis kurz und "wünsche Ihnen einen schönen Abend. Machen Sie es gut und bleiben Sie gesund." Bis morgen.

22:16 Uhr

Linda Zervakis verabschiedet sich von der "Tagesschau"

Mit einem letzten "Guten Abend, meine Damen und Herren!" hat sich die Hamburgerin Linda Zervakis als Sprecherin der ARD-"Tagesschau" verabschiedet. Am Abend las die 45-Jährige zum letzten Mal in der 20-Uhr-Sendung die wichtigsten Nachrichten des Tages vor. Die drehten sich unter anderem um den Impfgipfel, Militärausgaben und das Gedenken an die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl vor 35 Jahren. Am Ende des 15-Minuten-Blockes verzichtete sie auf große Gesten oder extra Abschiedsworte. Stattdessen beließ sie es bei einer allgemeinen Verabschiedung der Zuschauer. "Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend. Machen Sie es gut und bleiben Sie gesund", sagte Zervakis, die einen knallroten Blazer trug, mit einem Lächeln.

21:44 Uhr

"Verletzt" und "alleine" gefühlt: Von der Leyen zum "Sofagate"

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat von Europa einen stärkeren Einsatz für Frauenrechte gefordert. Bei einer Debatte im EU-Parlament verwies sie auf ihre Behandlung bei einem Türkei-Besuch, wo sie Anfang April keinen Platz neben dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan bekommen hatte. Sie habe sich "verletzt" und "alleine" gefühlt, sagte sie. Der Vorfall zeige, dass es noch "ein weiter Weg sei, bis Frauen gleichberechtigt behandelt werden".

Bei der sogenannten Sofagate-Affäre hatte von der Leyen auf einer Couch Platz nehmen müssen, während der mitreisende EU-Ratspräsident Charles Michel einen Sessel neben Erdogan erhielt. Michel wiederholte im EU-Parlament, er bedauere den Vorfall. Er werde mit von der Leyen sicherstellen, dass sich so etwas nicht wiederhole.

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21:14 Uhr

Geld aus Supermarkttresor gesaugt: Mann zu vier Jahren Haft verurteilt

Eine kreative und brutale Straftat aus 2019 beschäftigt wieder die Gerichte. Damals haben vier Männer einen Supermarkt in Baden-Württemberg ausgeraubt und ließen Einnahmen von rund 57.000 Euro mitgehen. Laut Medienberichten sollen die Räuber dafür einen Staubsauger genutzt haben, um durch den Schlitz eines Tresors das Geld zu saugen. Nun wurde ein 28-Jähriger wegen schweren Raubes und vorsätzlicher Körperverletzung zu einer Haftstrafe von vier Jahren verurteilt. Das Gericht ordnete außerdem die Unterbringung des Angeklagten in einer Entziehungsanstalt an.

Hintergrund:

  • Bei dem Überfall im Dezember 2019 sollen drei der Männer in den Supermarkt eingedrungen und eine Kassiererin unter Vorhalten einer Pistole gefesselt haben.
  • Die Frau soll bei der Tat schmerzhafte Hautverletzungen erlitten haben.
  • Ein vierter Angeklagter soll die Tat initiiert und geplant haben. Zwei der Angeklagten seien die Abläufe in dem Supermarkt außerdem aufgrund ihrer eigenen beruflichen Tätigkeit bekannt gewesen.
  • Ein 30-jähriger Mittäter war bereits im Januar zu einer Haftstrafe von viereinhalb Jahren verurteilt worden.
20:51 Uhr

Biden soll nicht von "Völkermord" sprechen fordert Erdogan

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat die Anerkennung der Massaker an den Armeniern im Osmanischen Reich als Völkermord durch US-Präsident Joe Biden verurteilt. Biden habe über die "schmerzhaften Ereignisse" während des Ersten Weltkriegs vor mehr als einem Jahrhundert "haltlose, ungerechtfertigte und wahrheitswidrige" Aussagen gemacht, sagte Erdogan in Ankara. Sie hätten keine rechtliche und historische Grundlage und hätten das türkische Volk betrübt.

Erdogan warf den USA vor, Druck von armenischen und anti-türkischen Interessengruppen nachgegeben zu haben. Das ändere aber nichts an der "zerstörerischen" Auswirkung der Aussagen auf die türkisch-amerikanischen Beziehungen. Er hoffe, dass die USA den falschen Schritt umgehend rückgängig machten, sagte Erdogan. Biden hatte in einer vom Weißen Haus verbreiteten Mitteilung zum Gedenktag der Massaker am Samstag erklärt, "das amerikanische Volk ehrt all jene Armenier, die in dem Völkermord, der heute vor 106 Jahren begann, umgekommen sind."

Hintergrund:

  • Die Türkei als Nachfolgerin des Osmanischen Reiches gesteht den Tod von 300.000 bis 500.000 Armeniern während des Ersten Weltkrieges ein und bedauert die Massaker.
  • Eine Einstufung als Völkermord weist sie jedoch strikt zurück
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20:22 Uhr

Schüler während Abi unter besonderem Zeitdruck - Uhr zeigte Winterzeit

Vor einer Abiturprüfung ist die Anspannung ohne Frage groß. Für Schüler eines Englisch-Leistungskurses in Wetter (Ruhr) gab es dabei eine böse und stressige Überraschung. Die Uhr im Prüfungsraum lief noch nach Winterzeit, mitgeteilt hatte ihnen das jedoch keiner.

Die Abgabe sollte um 14 Uhr erfolgen. Rund 30 Minuten vorher gab es hierzu einen Hinweis. Bei einzelnen Schülern habe das zu Irritationen geführt, schließlich wären nach der angezeigten Uhrzeit in der Halle noch 90 Minuten übrig geblieben. Allerdings ging diese wie schon erwähnt eine Stunde nach. Das Gymnasium werde den 22 Schülern am Dienstag in Einzelgesprächen anbieten, die Englischklausur am 7. Mai zu wiederholen - natürlich mit neuen Aufgaben, erläuterte die Sprecherin der Bezirksregierung. "Die Bedingungen für die Abiturienten sind wegen Corona ohnehin erschwert, wir wollen niemandem Steine in den Weg legen." Die "Westfalenpost" hatte zunächst über den Vorfall berichtet.

20:00 Uhr
19:42 Uhr

Berichte von Schüssen an britischen College - zwei Verletzte

Spezialeinsatzkräfte vor dem Crawley College in Südengland.

Spezialeinsatzkräfte vor dem Crawley College in Südengland.

(Foto: picture alliance / empics)

Bei einem Vorfall an einem College im südenglischen Crawley sind nach Angaben der Polizei zwei Menschen verletzt worden. Man habe am Nachmittag "Berichte über Schüsse" am Crawley College erhalten und vor Ort einen Mann festgenommen, teilte die Sussex Police mit. Schüler und Beschäftigte der Hochschule seien in Sicherheit gebracht worden.

Die Verletzungen der beiden Betroffenen sollen der Polizei zufolge wohl keine schweren sein. Laut BBC sind es keine Schusswunden. Demnach erhielt die Polizei Notrufe um 15 Uhr (Ortszeit). Die Einsatzkräfte baten die Menschen im Umkreis, dem Ort des Geschehens fernzubleiben. Die Hintergründe sind noch unklar.

Update: Die Polizei erklärte nun, dass ein 18-Jähriger festgenommen wurde, bei ihm sei eine Schusswaffe und ein Messer gefunden worden. Bei den beiden Verletzen handelt es sich um Mitarbeiter des Colleges. Die Ermittler nahmen Kontakt mit einer Anti-Terror-Einheit auf, wie Chief Superintendent Howard Hodges einer Mitteilung zufolge sagte. Vorerst wolle man keinen Ermittlungsstrang ausschließen.

19:14 Uhr

Getragene Sneaker von Kanye West bringen 1,8 Millionen Dollar ein

Die Nike Air Yeezy 1 haben einen Rekordpreis erzielt.

Die Nike Air Yeezy 1 haben einen Rekordpreis erzielt.

(Foto: picture alliance / AA)

Promi müsste man sein, dann würde der Frühjahrsputz samt Ausmisten richtig Geld in die Kasse spülen. Ein Paar von US-Rapper Kanye West bei der Grammy-Verleihung 2008 getragenen Sneaker ist für 1,8 Millionen Dollar (etwa 1,5 Millionen Euro) versteigert worden. Das sei der höchste Preis, der jemals bei einer öffentlichen Versteigerung für ein Paar Turnschuhe bezahlt worden sei, teilte das Auktionshaus Sotheby's in New York mit.

Die Schuhe aus schwarzem Leder mit der Größe 45-46 waren exklusiv für den Auftritt von West hergestellt worden und begründeten den Beginn seiner eigenen Schuhlinie. Der Turnschuh-Sammler Ryan Chang hatte das Paar nun zur Auktion freigegeben, für den Rekordpreis ersteigerte es die Sneakers-Investmentplattform "Rares". Seltene Sneaker bringen immer wieder hohe Summen ein. Ein Paar von Basketball-Legende Michael Jordan wechselten für schlappe 560.000 Dollar den Besitzer.

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18:49 Uhr

Mann gesteht mehrfachen Missbrauch einer Minderjährigen

Der Angeklagte verdeckt sein Gesicht und wird von einem Polizisten in den Gerichtssaal am Landgericht Schweinfurt geführt.

Der Angeklagte verdeckt sein Gesicht und wird von einem Polizisten in den Gerichtssaal am Landgericht Schweinfurt geführt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein Mann soll die Tochter seiner Freundin Lastwagenfahrern auf bayerischen Autobahn-Parkplätzen zum Missbrauch angeboten haben. Zuvor soll das Kind unzählige Male zu Hause sexuell missbraucht worden sein - teils von der Mutter toleriert. Vor Gericht hat der 49-Jährige nun weitgehend die Straftaten eingeräumt, wie die Verteidigung mitteilt. Aufgrund dutzender Übergriffe auf das Kind werden ihm folgende Taten zur Last gelegt: Zwangsprostitution Minderjähriger, schwerer sexueller Kindesmissbrauch und Herstellen von kinderpornografischen Schriften. Der Mann soll die Straftaten begangen haben, als das Mädchen zwischen neun und elf Jahren alt war. Die 39 Jahre alte Mutter des Mädchens muss sich in einem gesonderten Verfahren wegen Beihilfe verantworten. Sie soll bei etlichen Taten sogar dabei gewesen sein.

Dem von der Anklage formulierten Motiv widersprach der Verteidiger. So sagte er, sein Mandant habe nicht mit dem Kind Geld verdienen wollen. Der Angeklagte ist bisher nicht wegen derartiger Vergehen vorbestraft.

17:50 Uhr

Es sollte ein Agentenfilm werden - es wurde ein Polizeieinsatz

Eine junge Filmcrew in Kaiserslautern wollte einen Agentenfilm fürs Netz drehen, doch die herumliegenden Requisiten machten ihnen einen Strich durch die Rechnung. Eine Frau habe den Notruf alarmiert, nachdem sie im Flur eines Mehrfamilienhauses einem Mann mit einer Pistole begegnet sei, teilte die Polizei mit. Zudem habe auf dem Boden ein Messer gelegen.

Die Polizisten nahmen schließlich in dem Haus drei Männer im Alter zwischen 21 und 29 Jahren vorläufig fest. Wie sich herausstellte, handelte es sich bei den Waffen um Attrappen und sie durften sich auch dort aufhalten. Ob das Trio für die Kosten des Polizeieinsatzes aufkommen muss, wird laut Mitteilung geprüft.

17:11 Uhr

Nach Selfie mit „Prince Charming“- Katholische Kirche wirft Priesteranwärter raus

Henry Frömmichen hatte den Wunsch, katholischer Priester zu werden. Dafür wird er ab Herbst 2020 Priesterseminarist und zieht nach München. Drei Monate später ist dieser Traum aber schon wieder Vergangenheit, denn er muss das Priesterseminar St. Johannes der Täufer wieder verlassen. Der Grund ist ein Selfie, das Frömmichen auf Instagram teilt. Darauf ist er neben dem homosexuellen TV-Prominenten Alexander Schäfer aus der RTL-Show "Prince Charming" zu sehen. In einem offiziellen Schreiben vom 30. November heißt es: "Ihr Umgang mit sozialen Medien lässt erkennen, dass Sie derzeit nicht die für eine Ausbildung zum Priester geeigneten Voraussetzungen mitbringen." Aus diesem Schreiben zitierte der BR.

Den Vorwurf der katholischen Kirche konkretisiert Frömmichen auf seinem Instagram-Account. In einem Video erklärt er, dass es kein Geheimnis gewesen sei, dass er selbst schwul ist. Durch das Foto mit "Prince Charming" sei das aber in die Öffentlichkeit gerückt und hätte den Anschein gegeben, er würde sich nach außen mit Homosexualität solidarisieren. Sein Glaube hätte unter seinen Erfahrungen nicht gelitten, erzählt Frömmichen weiter.

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16:38 Uhr

US-Amerikaner mit Vornamen "Josh" rangeln um Vorrecht, so zu heißen

Welcher Vorname wohl in Deutschland zu einer Rauferei mit Poolnudeln führen würde? Während Sie und ich darüber nachdenken, gibt es hier ein Video aus den USA. Dort duellieren sich Menschen mit dem Vornamen "Josh" um das Namensrecht. Denn diesen Vornamen gibt es in den Vereinigten Staaten ihrer Meinung nach einfach zu oft.

16:11 Uhr

Brutaler rassistischer Angriff auf Jugendlichen in Erfurter Tram

In Erfurt hat laut Polizei ein 40-Jähriger einen 17 Jahre alten Syrer in einer Straßenbahn rassistisch beleidigt, bedroht, bespuckt und brutal angegriffen. Dem Täter gelang zunächst unerkannt die Flucht, doch "durch die am Tatort gewonnenen Zeugenhinweise" habe der polizeibekannte Mann zeitnah identifiziert werden können, teilte die Polizei über den Vorfall mit.

Zeugen hatten demnach von dem Geschehen in der Straßenbahn Videos gemacht und die Sicherheitskräfte zur Hilfe gerufen. Die äußeren Verletzungen des Opfers waren nach Polizeiangaben nur leicht. Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich demnach um einen weißen Deutschen, der weiter auf freiem Fuß ist. Die weiteren Ermittlungen habe die Kriminalpolizei Erfurt übernommen. Dem Mann wird Körperverletzung, Nötigung und Beleidigung vorgeworfen.

"So ein feiger Mensch, stark und aggressiv gegen einen Wehrlosen", kritisierte Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) auf Twitter die Tat. "Einfach widerlich!" Auch die Sprecherin für Antirassismus der Linksfraktion im Landtag, Katharina König-Preuss, zeigte sich entsetzt: "Den zunehmenden rassistischen Übergriffen in Thüringen, welche auch Resultat eines insbesondere durch die AfD geschürten politischen Klimas in der Gesellschaft sind, muss endlich Einhalt geboten werden, den Tätern mit aller Konsequenz begegnet werde", forderte die Abgeordnete.

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15:39 Uhr

Anthony Hopkins verschläft seinen Oscar-Sieg

Der Schauspieler Anthony Hopkins wurde für seine Rolle in der Vater-Tochter-Story "The Father" mit dem Oscar als bester Hauptdarsteller prämiert. Einziger Wermutstropfen: Der 83-jährige Star hat davon nichts mitbekommen. Er hat zur Zeit der Vergabe fest und tief geschlafen.

"Tony war in Wales, wo er groß geworden ist. Da war es 4 Uhr morgens als ich ihn aus dem Bett geklingelt habe, um ihm die freudigen Nachrichten mitzuteilen", erklärte sein langjähriger Agent Jeremy Barber gegenüber dem Magazin "People". Er sei so glücklich und dankbar gewesen, sagte Barber weiter.

Der nun zweifache Oscar-Gewinner, war neben Riz Ahmed ("Sound of Metal"), Chadwick Boseman ("Ma Rainey's Black Bottom"), Gary Oldman ("Mank") und Steven Yeun ("Minari"), nominiert gewesen. Boseman galt als eigentlicher Favorit. Hopkins, der seit Kurzem wieder in Wales wohnt, schrieb mit seinem Gewinn Geschichte. Denn er ist nun der älteste Star, der sich in dieser Kategorie durchsetzen konnte.

15:05 Uhr

Mutter und Sohn auf Bauernhof von wütenden Bullen getötet

Zwei Bullen haben bei einem Ausbruch auf einem Bauernhof im südhessischen Lorsch zwei Menschen getötet. Nach ersten Ermittlungen der Polizei handelt es sich dabei um die Besitzer des Hofs, einen 56-jährigen Landwirt und dessen 81-jährige Mutter. Sie wurden nach dem Ausbruch der Tiere im Stall entdeckt.

Eins der Tiere konnte von Helfern schnell wieder eingefangen werden, das andere wurde erschossen. Demnach gelang es den Einsatzkräften von Feuerwehr, Polizei und Tierrettung nicht, den zweiten Bullen ebenfalls unter Kontrolle zu bekommen. Dieser sei wiederholt aus Barrikaden ausgebrochen, die mit Fahrzeugen um ihn herum errichtet worden seien. Wegen der Gefahr für Menschen sei das Tier von einem Jäger erlegt worden.

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14:43 Uhr

Ron Wood: Rolling-Stone-Gitarrist kämpfte im Lockdown gegen Krebs

Ron Wood ist sechsfacher Vater.

Ron Wood ist sechsfacher Vater.

(Foto: picture alliance / Photoshot)

Ron Wood hat während des Corona-Lockdowns erneut gegen eine Krebserkrankung gekämpft. Inzwischen gebe es aber Entwarnung. Der Rolling-Stones-Gitarrist verriet der britischen Zeitung "The Sun", dass bei ihm kürzlich kleinzelliger Krebs diagnostiziert wurde. Diese Art der Erkrankung tritt häufig in der Lunge auf, kann jedoch auch andere Bereiche des Körpers betreffen.

Damit hat der 73-jährige Musiker den Krebs bereits zum zweiten Mal besiegen können. 2017 war bei ihm Lungenkrebs diagnostiziert worden, ein Teil seiner Lunge musste damals bei einer Operation entfernt werden. Wood sagte der "Sun" nun über seine erneute Genesung von der Krebserkrankung, man müsse loslassen und akzeptieren, was man nicht ändern könne: "Was sein wird, wird sein, es hat nichts mit mir zu tun." Er fügte hinzu: "Alles, was ich tun kann, ist, in meiner Einstellung positiv zu bleiben, stark zu sein und dagegen anzukämpfen, und der Rest liegt bei einer höheren Macht."

14:17 Uhr

Schichtwechsel

Der Kollege Sebastian Schneider verabschiedet sich in den Feierabend. Ab sofort übernehme ich den "Tag" und begleite Sie bis zum späten Abend. Mein Name ist Yuki Schubert und ich wünsche Ihnen einen entspannten Nachmittag. Bei Fragen und Anregungen schreiben Sie mir gerne unter yuki.schubert@nama.de.

14:07 Uhr

Mann stoppt Amokfahrer mit Sprungtritt durchs Fenster

In der albanischen Hauptstadt Tirana steuert ein Mann seinen Wagen unter Drogeneinfluss über einen belebten Platz für Fußgänger. Mehrere Passanten versuchen, den Amokfahrer zu stoppen. Schließlich zeigt einer der Anwesenden ganzen Körpereinsatz und beendet die Fahrt mit einem Sprungtritt durchs Seitenfenster.

13:46 Uhr

Grüne und CDU im Südwesten verzichten aufs Gendersternchen

Friedrich Merz freut's: Grüne und CDU im Südwesten wollen in ihrem Koalitionsvertrag ohne das sogenannte Gendersternchen auskommen. Stattdessen sollen nur die weibliche und männliche Bezeichnung von Personen, also zum Beispiel Polizistinnen und Polizisten, aufgeschrieben werden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur in Stuttgart aus Verhandlungskreisen.

Die CDU habe darum gebeten und die grüne Seite habe dies akzeptiert, hieß es. Das Gendersternchen umfasst auch die Bezeichnung von diversen Personen. Die Grünen beginnen zum Beispiel ihr Programm für die Landtagswahl mit "Liebe Mitbürger*innen" und verwenden im gesamten Text das Gendersternchen. Der Grüne-Ministerpräsident Winfried Kretschmann steht dem Trend zur geschlechtergerechten Sprache grundsätzlich skeptisch gegenüber. Im vergangenen Sommer hatte er in einem dpa-Interview erklärt, er wolle sich den Mund nicht von "Sprachpolizisten" verbieten lassen. Auch wenn viele Behörden, Hochschulen und Organisationen verbindliche Leitfäden für geschlechtergerechte Sprache entwickelt hätten, finde er dieses Beharren auf sprachlicher und politischer Korrektheit schwierig. Allerdings hatte er sich mit der Position parteiintern einige Kritik eingehandelt.

13:45 Uhr
Breaking News

EU verklagt Astrazeneca wegen Lieferverzögerungen

Im Streit über ausbleibende Impfstofflieferungen hat die EU-Kommission rechtliche Schritte gegen den Hersteller Astrazeneca eingeleitet. Dies teilte ein Kommissionssprecher mit. Das Vorgehen wird demnach von allen 27 Mitgliedstaaten unterstützt.

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13:23 Uhr

Streit eskaliert – Mann wehrt sich mit tiefgefrorenem Huhn

Wenn es bedrohlich wird, greift man im Streit manchmal zu den ungewöhnlichsten Mitteln. So wie ein 30-Jähriger im thüringischen Meiningen. Als der Mann von einem 45-Jährigen mit einer Stange attackiert wurde und Verletzungen an den Armen erlitten hatte, griff er zu einem tiefgefrorenen Huhn und schlug dem Angreifer ins Gesicht.

Nach der Auseinandersetzung landeten beide Streithähne im Krankenhaus, wie die Polizei in Suhl mitteilte. Was zu dem Streit geführt hat und wieso der Mann sich mit einem Tiefkühlhuhn verteidigte, ist noch unklar.

13:03 Uhr

Verdächtige Tasche legt Flughafen Stockholm kurzfristig lahm

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Der gesamte Flugverkehr des Airports wird zurzeit über ein Terminal abgewickelt.

(Foto: picture alliance / TT NYHETSBYR?N)

Eine verdächtige Tasche hat am Morgen zur Evakuierung eines Terminals am Stockholmer Flughafen Arlanda geführt. Das Terminal blieb rund drei Stunden gesperrt, da man nicht wusste, ob sie gefährlich war. Gegen 11.30 Uhr teilte die Polizei auf ihrer Webseite mit, dass von der Tasche keine Gefahr ausging. Weil pandemiebedingt der gesamte Flugverkehr des Airports zurzeit über diesen Terminal abgewickelt wird, konnte am Vormittag kein Flieger starten. Flughafenbetreiber Swedavia forderte Reisende auf, mit ihrer Fluggesellschaft Kontakt aufzunehmen

12:37 Uhr

Kirchenasyl für Geflüchteten - Mönch freigesprochen

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Der Mönch bewahrte einen 25-Jährigen vor der Abschiebung.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein Mönch der Benediktinerabtei Münsterschwarzach, der einem Geflüchteten Kirchenasyl gewährt hatte, ist vom Amtsgericht Kitzingen freigesprochen worden. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Geldstrafe von 2400 Euro gefordert, das Gericht folgte dem jedoch nicht. Der 49-Jährige, der die Flüchtlingsarbeit der Benediktinerabtei in Schwarzach am Main (Landkreis Kitzingen) koordinierte, nahm im August 2020 einen im Gazastreifen geborenen Geflüchteten auf. Der 25-Jährige war einige Monate vorher über Rumänien in die Europäische Union eingereist, wohin er - gemäß den Dublin-Regelungen innerhalb der EU - wieder abgeschoben werden sollte. Der Angeklagte nahm ihn schließlich in der Abtei auf.

Verteidiger Franz Bethäuser sprach von einer "Signalwirkung" des Urteils. Immer wieder wenden Kritiker ein, dass nur die bayerische Justiz in dieser Härte gegen Geistliche und Ordensangehörige vorgeht. Erstmals, so Bethäuser, sei jetzt ein solcher Fall vor einem Amtsgericht verhandelt worden. Allerdings ist die Entscheidung noch nicht rechtskräftig. Die Staatsanwaltschaft könnte noch Berufung oder direkt Revision einlegen.

12:07 Uhr

Musk-Konkurrent bringt 36 Satelliten ins All

Im Rennen mit den Firmen der Milliardäre Elon Musk und Jeff Bezos kann das Londoner Unternehmen Oneweb einen Erfolg verbuchen: Eine russische Sojus-Rakete hat nun 36 britische Telekommunikations- und Internetsatelliten ins All gebracht. Alle drei konkurrieren um ein Internetsatelliten-Netzwerk. Die Rakete startete vom Weltraumbahnhof Wostotschny im Fernen Osten Russlands und konnte, wie die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos mitteilte, die Satelliten erfolgreich in der Erdumlaufbahn platzieren. Bei Twitter schrieb Oneweb: "Mission erfolgreich!"

Der Start war schon die dritte Mission von Oneweb, die in Wostotschny gestartet ist. Im März und Dezember waren dort schon Raketen mit jeweils 36 Satelliten gestartet. Insgesamt sollen es rund 650 Stück werden. Sie sollen schnelles Internet in entlegene Weltregionen bringen, die bisher noch nicht versorgt sind.

12:01 Uhr

Schlagzeilen zum Mittag

11:21 Uhr

Zwei Bundeswehrsoldaten sterben bei Unfall auf A2

Bei einem Unfall auf der Autobahn 2 sind zwei Soldaten der Bundeswehr ums Leben gekommen. Die beiden Männer seien in einem Unimog mit einem Konvoi von insgesamt 27 Bundeswehrfahrzeugen zwischen dem Autobahndreieck Werder und der Anschlussstelle Lehnin (Brandenburg) unterwegs gewesen, berichtete Polizeisprecher Heiko Schmidt.

Die Kolonne sei von einem Lastwagen überholt worden, der aus noch unbekannten Gründen nach rechts eingeschert sei und den Unimog von der Fahrbahn gedrückt habe. Dabei sei der Unimog auf dem Seitenstreifen vor den Pfahl eines Verkehrsschilds geprallt, berichtete Schmidt. Die beiden Insassen seien an der Unfallstelle gestorben. Der Lastwagenfahrer wurde leicht verletzt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

10:50 Uhr

China zensiert wohl Zhaos historischen Oscar-Gewinn

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Der Film von Chloé Zhao, "Nomadland", räumte bei den Oscars kräftig ab.

(Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

In der Nacht schreibt Cloé Zhao Geschichte: Als zweite Frau überhaupt und als erste aus Asien gewann sie für ihren Film "Nomadland" den begehrten Oscar für die beste Regie. Bei der 93. Verleihung der Academy Awards in Los Angeles wird das Roadmovie zudem als bester Film prämiert. Doch offenbar zensiert China ihren Triumph.

Wie der "Guardian" und mehrere englischsprachige Medien berichten, beschwerten sich User in China, dass ihre Postings rund eine Stunde nach Zhaos Gewinn immer wieder verschwinden. Auch die Suche nach ihrem Namen endet bei dem chinesischen Netzwerk Weibo bei einer völlig anderen Person. Die Preisverleihung wurde in den chinesischen Staatsmedien nicht übertragen, wichtige Staatsmedien erwähnten ihren Gewinn nicht. Schon seit einem Monat werden Postings mit Bezug zu Zhao zensiert, nachdem ein Interview aus dem Jahr 2013 aufgetaucht war, in dem sie sich kritisch über die Volksrepublik äußerte.

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10:47 Uhr
Breaking News

Russisches Gericht verbietet Nawalny-Organisationen die Arbeit

Die Organisationen des im Straflager inhaftierten Kremlgegners Alexej Nawalny dürfen nach Angaben seines Teams nicht mehr arbeiten. Ein Gericht in Moskau habe das Arbeitsverbot verfügt, teilte der Direktor von Nawalnys Anti-Korruptions-Stiftung, Iwan Schdanow, mit. Das Verbot gelte, bis über einen Antrag der Moskauer Staatsanwaltschaft entschieden werde, die Organisationen als extremistisch einzustufen.

10:18 Uhr

Nach 32 Jahren: Italienischer "Robinson Crusoe" verlässt Insel

Jahrzehntelang lebt der Aussteiger Mauro Morandi alleine auf der italienischen Insel Budelli. Nun gibt der italienische "Robinson Crusoe" den jahrelangen Kampf gegen die Behörden auf. 2016 war Budelli, die für ihren pinkfarbenen Strand berühmt ist, in den Besitz der Behörden übergegangen. Diese wollten Morandi von der Insel vertreiben, da seine Hütte baufällig geworden war. "Nach 32 Jahren bin ich sehr traurig, die Insel verlassen zu müssen", erzählte er dem "Guardian".

1989 landete der Italiener durch Zufall auf Budelli, nachdem sein Katamaran auf dem Weg in den Südpazifik auseinandergebrochen war. Dort fand er heraus, dass der "Hausmeister" der Insel vor der Rente stand, und übernahm kurzerhand dessen Job.

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09:46 Uhr

80 Meter in Tiefe gestürzt: Vater stirbt bei Familienausflug

Bei einer Wanderung zum 1448 Meter hohen Wildbarren in den bayerischen Voralpen ist am Sonntagnachmittag ein 66 Jahre alter Mann tödlich verunglückt. Er war mit seiner Frau und seinem Sohn unterwegs, wie die Polizei in Rosenheim mitteilte.

Beim Abstieg stürzte der Mann demnach aus bisher ungeklärter Ursache einen steilen Hang etwa 80 Meter weit hinunter, überschlug sich mehrfach und prallte schließlich an einen Baum. Der mit dem Rettungshubschrauber herbeigeflogene Notarzt konnte nicht mehr helfen. Der Mann starb noch an der Unfallstelle. Die Ermittlungen wurden von Polizeibeamten der Alpinen Einsatzgruppe des Präsidiums Rosenheims übernommen. Mutter und Sohn wurden durch ein Kriseninterventionsteam betreut.

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09:17 Uhr

Der FC Bayern macht jetzt Ernst beim Flick-Nachfolger

Das Werben um Julian Nagelsmann hat neue Dynamik bekommen. Nachdem der Cheftrainer von RB Leipzig zuletzt mehrfach beteuerte, keine Gespräche mit dem FC Bayern zu führen, soll der deutsche Rekordmeister Ernst machen. Laut übereinstimmenden Medienberichten hat die Münchner Führung wegen des 33-Jährigen Kontakt zu den Leipzigern aufgenommen.

  • Diese sollen für ihren heftig umworbenen Trainer eine Ablösesumme im zweistelligen Millionen-Bereich fordern. Laut "Bild"-Zeitung soll sie sogar 30 Millionen Euro betragen.
  • Noch vor wenigen Tagen betonte RB-Sportdirektor Markus Krösche, dass es keinen Sinn ergebe, "Ablösesummen oder Preisschilder zu vergeben. Julian hat einen langfristigen Vertrag und eine sehr gute Mannschaft", hatte er bei Sky gesagt.
  • Doch die Bayern wollen in der Trainerfrage zügig vorankommen, kündigten zeitnah Gespräche mit Hansi Flick über eine wahrscheinliche Vertragsauflösung an.

Dieser Eintrag stammt aus unserem "Sport-Tag". Hier finden Sie aktuelle Nachrichten aus der Welt des Fußballs, Basketballs, Wintersports ...

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09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:57 Uhr

Anhaltender Raketenbeschuss: Israel schließt Gaza-Fischereizone

Nach anhaltenden Raketenangriffen aus dem Gazastreifen hat Israel die Fischereizone vor dem Palästinensergebiet geschlossen. Die Maßnahme gelte bis auf Weiteres, teilte die zuständige Behörde COGAT mit. Nach Angaben der israelischen Armee wurden in der Nacht insgesamt fünf Raketen abgefeuert. Die erste explodierte demnach im Gazastreifen. Nach diesem Vorfall verkündete COGAT zunächst eine Reduzierung der Fischereizone.

Wenig später feuerten militante Palästinenser jedoch vier weitere Raketen ab. In der Stadt Sderot heulten Warnsirenen. Zwei der Geschosse wurden den Angaben nach vom Abwehrsystem "Eisenkuppel" abgefangen, eine dritte landete im Gazastreifen. Medienberichten zufolge ging die vierte in offenem Gelände nieder. Berichte über Verletzte oder Schäden gab es zunächst nicht. Am Morgen kündigte COGAT dann die komplette Schließung der Fischereizone an. Seit Freitagabend wurden insgesamt rund 40 Geschosse aus dem Palästinensergebiet auf Israel abgefeuert.

08:27 Uhr

Über 2,4 Promille: Polizei stoppt stark alkoholisierten E-Scooter-Fahrer

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So schnell wird der 50-Jährige wohl nicht wieder auf einen E-Scooter steigen.

(Foto: dpa)

Ein Mann in Oldenburg hat am Sonntagabend gleich doppeltes Pech: Stark alkoholisiert ist ein 50-Jähriger von der Polizei auf einem E-Scooter aufgegriffen worden. Den Beamten war aufgefallen, dass der Mann auf der Bremer Heerstraße in auffälligen Schlangenlinien fuhr. Ein Atemalkoholtest ergab 2,41 Promille. Der Führerschein wurde zunächst eingezogen. Da zudem das Kennzeichen des E-Scooters abgelaufen war, muss sich der Mann nun in gleich zwei Strafverfahren verantworten. Zudem gelten bei der Nutzung eines E-Scooters die gleichen Promillegrenzen wie beim Autofahren.

08:01 Uhr

Söder erwartet schwierigsten Wahlkampf seit über 20 Jahren

Da kann Markus Söder fast schon froh sein, selbst nicht als Kanzlerkandidat der Union antreten zu müssen: Obwohl CDU/CSU vergangene Woche die K-Frage geklärt haben, sind noch nicht alle Sorgen der Union verschwunden. Die schwachen eigenen Umfragewerte und die starken Zahlen der Grünen bereiten CSU-Chef Söder vor dem anstehenden Bundestagswahlkampf Sorgen: "Eines ist klar: Es wird wohl der schwierigste Wahlkampf der Union seit 1998. Die Umfragen zeigen kein gutes Bild. Und die Ausgangslage ist auch relativ schwierig", sagte der bayerische Ministerpräsident am Sonntagabend im ZDF.

Es stehe viel Arbeit an, denn auch inhaltlich müsse der Führungsanspruch von CDU und CSU untermauert werden. Die Menschen wählten nicht Erfolge der Vergangenheit, sondern erwarteten "Hunger und Ideenreichtum". Ausdrücklich verwies er auf die Grünen, die mit Annalena Baerbock eine junge Kanzlerkandidatin "mit frischen Ideen" ins Rennen schickten. Dass er selbst die Kanzlerkandidatur dem CDU-Chef Armin Laschet habe überlassen müssen, tue ihm nicht mehr weh, sagte Söder. Er hätte es gern gemacht, doch sei dies auch nicht "der Lebensplan gewesen".

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07:35 Uhr

Ungewohntes Finale bei ungewöhnlichen Oscars

Viele Dinge waren bei der 93. Verleihung der Academy Awards nicht wie sonst. Corona-bedingt fand die Veranstaltung nicht wie üblich nur im großen Dolby Theatre statt, sondern teils digital und teils auch im historischen Bahnhofsgebäude der Union Station in Los Angeles. Aber auch bei der Reihenfolge der Oscars war es ungewohnt: Die Nacht endete nicht wie in den letzten Jahren mit der Krönung des besten Films.

Statt des bisher klassischen Finales mit den wichtigsten Kategorien am Schluss (beste Regie, bester Hauptdarsteller, beste Hauptdarstellerin und bester Film) wurde die Regie-Auszeichnung deutlich nach vorne gezogen und schon als 7. von 23 Preisen überreicht. Und auch auf den "Besten Film" (in diesem Jahr das Roadmovie "Nomadland" mussten das Publikum diesmal nicht bis zum Ende warten. Stattdessen wurde als letzte Auszeichnung die des besten Hauptdarstellers an Anthony Hopkins überreicht - der allerdings nicht anwesend war.

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06:57 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

noch immer ist die dritte Corona-Welle nicht gebrochen, auch auf den Intensivstationen ist keine Entspannung in Sicht. Positiv ist aber, dass der deutsche Impfmotor weiter an Fahrt gewinnt. Etwas mehr als 22 Prozent der Deutschen haben mindestens eine Dosis eines Covid-Vakzins erhalten. Grund genug für Bund und Länder, auf einem Impfgipfel erneut über die Lage zu beraten. Am Nachmittag trifft sich Kanzlerin Merkel mit den Länderchefs. Anders als bei dem Chaos um die eilig wieder kassierte "Oster-Ruhe" vor knapp drei Wochen sollte es diesmal etwas geschlossener zur Sache gehen: Lockerung für Menschen mit vollem Impfschutz werden diskutiert. Sonst wird heute noch wichtig:

  • In Los Angeles wurden schon zum 93. Mal die Academy Awards verliehen. Doch Corona-bedingt war bei den Oscars diesmal vieles anders als in den Jahren zuvor.
  • Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird um 13.15 Uhr in Paris seinen französischen Amtskollegen Emmanuel Macron im Élysée-Palast treffen. Später ist eine Gesprächsrunde mit Vertretern der französischen Zivilgesellschaft vorgesehen. Es ist erst die zweite Auslandsreise Steinmeiers seit Beginn der Corona-Pandemie.
  • Das soziale Leben heruntergefahren, Kontakte eingeschränkt und die Lebensplanung womöglich komplett über den Haufen geworfen: Die Corona-Pandemie hat bereits tiefe Spuren im Leben der Menschen hinterlassen. Wie etwa hat sich im Corona-Jahr 2020 die Zahl der Geburten, der Todesfälle und der Hochzeiten entwickelt? Darüber will das Statistische Bundesamt Auskunft geben.
  • Die Ukraine gedenkt der Opfer der verheerenden Explosion im damals noch sowjetischen Atomkraftwerk Tschernobyl am 26. April 1986. Größere Veranstaltungen zum 35. Jahrestag sind wegen der Corona-Pandemie aber nicht geplant. Das Unglück gilt als die größte Atomkatastrophe der zivilen Nutzung der Kernkraft. Es gab Tausende Tote und Verletzte. Große Landstriche um die Atomruine wurden gesperrt.

Mein Name ist Sebastian Schneider und ich begleite Sie an diesem Montagmorgen. Bei Fragen und Anregungen schreiben Sie mir gerne: sebastian.schneider@nama.de.

Kommen Sie gut in die neue Woche!

06:26 Uhr

Überholmanöver missglückt: Vier Verletzte auf A29

Bei einem missglückten Überholmanöver auf der Autobahn 29 in Richtung Wilhelmshaven sind vier Menschen leicht verletzt worden. Nach Angaben der Polizei wechselte ein 30-Jähriger am Sonntagnachmittag mit seinem Pkw kurz hinter der Anschlusstelle Varel-Obenstrohe (Landkreis Friesland) die Fahrspur, übersah dabei jedoch den Wagen eines 21-Jährigen. Beide Fahrzeuge stießen seitlich zusammen. Sowohl der Unfallverursacher als auch drei Insassen des anderen Autos trugen leichte Verletzungen davon.

06:09 Uhr

Chinas Schüler sollen weniger Hausaufgaben machen müssen

Weniger büffeln, mehr Sport: Chinesische Schüler sollen sich künftig mehr bewegen und weniger Zeit mit Hausaufgaben verbringen. Das ordnete das chinesische Bildungsministerium an. Demnach soll dafür gesorgt werden, dass Schüler innerhalb und außerhalb der Schule jeweils pro Tag für eine Stunde körperlich aktiv sein können. Der Sportunterricht sollte sich darauf konzentrieren, den Schülern "Gesundheitswissen, grundlegende Übungen und spezielle Fähigkeiten zu vermitteln". Zudem soll die Gründung von Jugend-Sportvereinen gefördert werden, die unter anderem Fußball, Basketball und Volleyball anbieten sollen.

Erst kürzlich hatte das Ministerium angeordnet, dass Grund- und Mittelschüler nicht mehr wie bisher oft üblich mit Hausaufgaben überlastet werden. Grundschulen sollen laut Anordnung des Ministeriums sicherstellen, dass Schüler der ersten und zweiten Klasse keine schriftlichen Hausaufgaben mehr machen und Schüler der höheren Klassen ihre Hausaufgaben innerhalb von einer Stunde erledigen können.

05:49 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

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