Montag, 11. November 2019Der Tag

mit Josephin Hartwig
22:29 Uhr

Das war Montag, der 11. November 2019

Liebe Leserinnen und Leser,

ich hoffe, Sie haben diesen 11. November ohne abgeschnittene Krawatte überstanden. Falls nicht: Keine Sorge, die Faschingsaison ist ja bald vorbei.

Das war heute außerdem wichtig:

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend.

22:12 Uhr

EU lässt erstmals einen Ebola-Impfstoff zu

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2014 war ersten Freiwilligen der Impfstoff injiziert worden.

(Foto: picture alliance / dpa)

Zum ersten Mal hat die Europäische Kommission einen Impfstoff gegen das Virus Ebola zugelassen. Das Medikament wurde seit der Epidemie in Westafrika im Jahr 2014 entwickelt und unter anderem bei Mitarbeitern des Gesundheitswesens schon eingesetzt. "So schnell wie möglich einen Impfstoff gegen dieses schreckliche Virus zu finden, hatte für die internationale Gemeinschaft Priorität", sagte Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis in Brüssel.

Die Marktzulassung sei ein wichtiger Schritt, um Leben in Afrika und in anderen Ländern zu retten. Die EU-Kommission folgt damit der Europäischen Arzneimittel-Agentur, die die Vorteile und Risiken des Mittels Ervebo des Herstellers Merck Sharp & Dohme B.V. untersucht und Mitte Oktober die Zulassung empfohlen hatte. Der Kongo kämpft nach wie vor gegen das Virus, mindestens 2100 Menschen kamen seit dem Frühsommer 2018 ums Leben.

21:53 Uhr

Jugendwart in Berlin soll mehrere Kinder missbraucht haben

In Berlin ist ein ehrenamtlicher Jugendwart wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch mehrerer Jungen festgenommen worden.

  • Der 50-Jährige soll in den vergangenen drei Jahren mindestens vier Jungen im Alter von acht bis elf Jahren sexuell missbraucht haben, teilen Polizei und Staatsanwaltschaft mit.
  • Der Haftbefehl stützt sich demnach auf bislang mehr als 136 Fälle des teils schweren sexuellen Missbrauchs.
  • Der Mann war den Angaben zufolge seit 20 Jahren in verschiedenen Sportvereinen ehrenamtlich als Jugendwart tätig, unter anderem in einem Angelverein in Berlin-Kladow im Südwesten der Hauptstadt.
  • Bei einer Durchsuchung fanden Polizisten unter anderem zahlreiche Gegenstände, die nach Schilderungen der Kinder beim mutmaßlichen Missbrauch zum Einsatz gekommen sein sollen.
  • Die Auswertung von Datenträgern soll klären, ob der Verdächtige etwaige Taten auch auf Videos und Bildern festhielt.
21:24 Uhr

Explosionen in Nordsyrien töten sechs Menschen

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Kamischli liegt an der türkischen Grenze und damit innerhalb einer geplanten "Sicherheitszone", die die Türkei entlang ihrer Grenze in Nordsyrien schaffen will.

(Foto: picture alliance/dpa)

Bei drei zeitgleichen Explosionen in der nordsyrischen Grenzstadt Kamischli sind mindestens sechs Menschen getötet worden. In der mehrheitlich kurdischen Stadt an der Grenze zur Türkei explodierten zwei Autobomben und ein mit Sprengstoff präpariertes Motorrad, wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte. Dabei seien die Zivilisten getötet und mehr als 20 weitere Menschen verletzt worden. Ein Vertreter der kurdischen Sicherheitskräfte bestätigte die Angaben zur Opferzahl. Zunächst bekannte sich niemand zu den Anschlägen. Seit Beginn des Bürgerkriegs in Syrien 2011 wurde die Stadt immer wieder von Anschlägen erschüttert, zu denen sich zum Teil die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) bekannte.

20:52 Uhr

Massive Burgmauer in England eingestürzt

Im Süden von England ist eine Burgmauer eingestürzt. Die Mauer gehörte Medienberichten zufolge zur Burg Lewes Castle. Angaben über Verletzte wurden bislang nicht gemacht, sind aber laut Einsatzkräften nicht auszuschließen.  Laut "Telegraph" fanden kurz vor dem Einsturz noch Arbeiten zur Entfernung von Efeu an dem betroffenen Mauerstück statt.

Die Suche nach möglichen Opfern gestaltete sich wegen Einsturzgefahr des betroffenen Gebäudes schwierig. Der BBC zufolge handelte es sich um ein etwa zehn Meter langes und zehn Meter hohes Mauerstück, das sich in einen Schuttberg aus etwa 600 Tonnen Steinen und anderen Materialien verwandelt hatte.

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20:22 Uhr

Nach Tod von fünf Menschen: Wildhüter fangen Elefant "Bin Laden"

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Der Elefant wurde betäubt.

(Foto: picture-alliance/ dpa)

Ein Elefantenbulle zieht durch ein indisches Dorf und trampelt dabei fünf Menschen tot. Der Elefant war im weiten Umkreis so gefürchtet, dass ihm in Erinnerung an den früheren Al-Kaida-Chef der Name "Bin Laden" verliehen wurde. Bei der Verfolgung "Bin Ladens" in einem Waldgebiet im Bezirk Goalpara wurden Drohnen und zahme Elefanten eingesetzt. Nachdem der Elefantenbulle betäubt werden konnte, werde es nun darum gehen, "ihn in einen Wald zu bringen, in dessen Nähe es keine menschlichen Behausungen gibt", sagte ein Behördenvertreter. Mehrere Tage hatten Wildhüter das Tier verfolgt.

20:00 Uhr

Merkel spricht mit Putin über Ostukraine

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über die Lage in der Ostukraine gesprochen. Im Mittelpunkt des Telefonats hätten Vorbereitungen für ein Gipfeltreffen im Normandie-Format gestanden, erklärte Vize-Regierungssprecherin Ulrike Demmer. Daran nimmt auch die Ukraine teil.

  • Die beiden Staatschefs seien übereingekommen, dass die Ukraine der von Separatisten kontrollierten Donbass-Region einen nach ukrainischem Recht vorgesehenen Sonderstatus zugestehen sollte. Das teilte das russische Präsidialamt mit.
  • Ein Termin für einen Gipfeltreffen wurde zunächst nicht bekannt. In dem seit rund fünf Jahren andauernden Konflikt haben sich ukrainische Soldaten und von Russland unterstützte Separatisten immer wieder Kämpfe geliefert. Mehr als 13.000 Menschen wurden getötet.
20:00 Uhr

Videos des Tages

19:30 Uhr

Julie Delpy schildert traumatisches Erlebnis

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Julie Delpy spielte ander Seite von Ethan Hawke unter anderem in "Before Sunrise"

(Foto: imago/PanoramiC)

Die französische Schauspielerin Julie Delpy hat der "Neuen Osnabrücker Zeitung" von einem furchtbaren Erelbnis in ihrer Kindheit erzählt. Demnach musste die damals Neunjährige mit ansehen, wie ein Kind enthauptet wurde. "Es war ein Unfall, etwas war auf seinen Kopf gefallen", erklärte die 49-Jährige. "Ich kannte die Mutter, und ich werde ihren Blick nie, bis ans Ende meines Lebens nicht mehr vergessen", sagte Delpy. "Es ist das Traumatischste, das mir je zugestoßen ist." Anders als eine Mitschülerin von damals habe sie deswegen jedoch nie eine Therapie gemacht.

19:00 Uhr

Boris Johnson erntet Häme für Wischmopp-Gebrauch

Der britische Premierminister Boris Johnson greift zum Wischmopp und will eigentlich Dreckwasser vom Boden aufwischen. Das gelingt leider nicht. Er schiebt den Schmutz von einer Seite auf die andere. Im Internet sorgt das natürlich für viele lustige Kommentare. Etwa: "Haben die einfach Wasser auf den Boden gekippt, damit Johnson was zum spielen hat?" oder "Ach guck mal, Boris benutzt einen Mopp. Das überzeugt mich, jetzt für die Tories abzustimmen - nachdem ich erst noch unentschlossen war. Sagt niemand, jemals."

Hintergrund der Aktion ist hingegen nicht witzig: Von heftigen Überschwemmungen ist vor allem die Stadt Sheffield betroffen. Eine Frau wurde tot aus dem Fluss Derwent im Ort Darley Dale geborgen. In Doncaster wurden Menschen teils mit Schlauchbooten aus ihren Häusern gerettet. Das Wasser stand dort hüfthoch. Stellenweise fiel innerhalb eines Tages so viel Regen wie sonst in einem Monat, wie die Umweltagentur mitteilte. Die britische Regierung hatte zuvor rund 120 Flutwarnungen herausgegeben.

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18:35 Uhr

Umweltschützer demonstrieren gegen ultrakurzen Frachtflug

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Der Flughafen in Lüttich (Symbolbild)

(Foto: imago images / Belga)

Mit einer Dauer von nur neun Minuten ist es womöglich der kürzeste Flug der Welt: Weil ein Frachtflugzeug genau so lange für die 38 Kilometer vom niederländischen Maastricht nach Lüttich in Belgien unterwegs ist, hat die belgische Gruppe Demain protestiert. Für die Strecke werden 1,5 Tonnen Kerosin verbraucht. So kurze Flüge sollten verboten werden, forderten die Aktivisten. Die Gesellschaft Qatar Airways ist bereits mehrfach mit Frachtmaschinen von Maastricht nach Lüttich geflogen - als Etappe auf einer Verbindung von Doha nach Mexiko-Stadt.

Um ein symbolisches Zeichen zu setzen, lud die Gruppe am Vorabend nach eigenen Angaben rund 150 Kilogramm Müll vor dem Flughafen von Lüttich ab - ein Zehntel der Menge des verbrauchten Treibstoffs. Den Abfall habe man nach der symbolischen Aktion wieder mitgenommen, betonte der Aktivist Patrick Dessart. Nach Darstellung von Demain ist die ultrakurze Verbindung kein Einzelfall: Es gebe auch Frachtflüge von Lüttich nach Köln (etwa 120 Kilometer) und nach Geilenkirchen (rund 56 Kilometer).

18:07 Uhr

Oliver Pocher: Das Baby ist da!

Comedian Oliver Pocher und seine Ehefrau Amira sind Eltern geworden. Auf Instagram haben sie das erste Foto zu dritt geteilt. Auf dem Bild halten Pocher, die frischgebackene Mutter und der Nachwuchs Händchen. Offenbar handelt es sich bei dem Baby um einen Jungen – wie das blaue Bändchen verrät. "Das wichtigste VIP Bändchen der Welt ist verteilt", schreibt Oliver Pocher zu dem Foto. Der stolze Papa verrät außerdem, dass sein Sohn pünktlich zum Start der Karnevalssession am 11.11. um 11:11 Uhr zur Welt gekommen ist. "Humor hat er schon mal!", freut sich der Comedian. Auch Ehefrau Amira hat auf ihrem Instagram-Account das Foto der kleinen Familie gepostet. Dazu schreibt sie schlicht "Hallo Welt" und fügt ein blaues Herz-Emoji hinzu.

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17:35 Uhr

15 Menschen bei Razzia wegen Drogenhandels festgenommen

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Eine Cannabisplantage in Deutschland. (Symbolbild)

(Foto: imago/blickwinkel)

Bei einer bundesweiten Razzia gegen Drogenhandel entdeckten Beamte in Hessen und Mecklenburg-Vorpommern zwei Cannabisplantagen, sowie unter anderem Equipment zur Aufzucht von Cannabispflanzen, eine Maschinenpistole und diverse Drogen. Ein Sportwagen wurde beschlagnahmt. 15 Menschen sind festgenommen worden. Die Ermittlungen richteten sich insgesamt allerdings gegen 43 Verdächtige, die Teil einer Drogenbande in Mittelhessen und im Rhein-Main-Gebiet sein sollen, wie die Staatsanwaltschaft Gießen und die Polizei Mittelhessen mitteilten. Über 40 Objekte wurden durchsucht.

Die Bande soll in den vergangenen fünf Jahren zentnerweise Cannabis und kilogrammweise Kokain sowie Amphetamin aus Spanien und den Niederlanden eingeführt und verkauft haben. Einigen der Bandenmitglieder im Alter zwischen 19 und 74 Jahren werfen die Ermittler Geldwäsche im Zusammenhang mit den Drogengeschäften vor.

17:11 Uhr

Luke Mockridge stürzt und muss Tour absagen

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Luke Mockridge

(Foto: imago images / Horst Galuschka)

Der Moderator und Comedian Luke Mockridge ist am Sonntag bei der Aufzeichnung seiner Show "Catch!" in Köln gestürzt. Nun teilt die Produktionsfirma Brainpool mit, dass Mockridge sich dabei einen Muskelbündelriss in Verbindung mit einem Sehnenanriss im linken Oberschenkel zugezogen hat. Die geplanten Termine seiner Live-Tournee in Kempten (12. und 13. November) und Passau (14. und 15. November) müssten auf Anraten der Ärzte daher ausfallen. Es werde bereits nach Ersatzterminen gesucht. Der Comedian sagte dazu, bei der rasanten Fang-Show müsse man "an sein Limit gehen", um bestehen zu können. Er wisse wie immer nicht, wo das liege.

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17:01 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:42 Uhr

Für globales Internet: SpaceX schickt weitere 60 Satelliten ins All

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Eine Falcon 9-Rakete wie diese startete mit 60 Satelliten an Bord.

(Foto: picture alliance/dpa)

Das dürfte vor allem die wenig erschlossenen Gebiete und auch Ballungszentren freuen: Die private US-Raumfahrtfirma SpaceX hat weitere 60 Satelliten ins All geschickt. Damit will das Unternehmen sein geplantes, weltumspannendes Internet realisieren. Eine "Falcon 9"-Rakete von SpaceX, die Firma von Tech-Milliardär Elon Musk, startete von Cape Canaveral. Ziel des milliardenschweren Programms mit dem Namen "Starlink" ist es, Regionen mit schnellem und preiswertem Breitband-Internet zu versorgen. Dazu will SpaceX in den kommenden Jahren nach bisherigen Plänen 12.000 Satelliten oder mehr ins Weltall bringen. Eine Rakete mit den ersten 60 war im Mai gestartet.

16:14 Uhr

Ärzte kündigen 12 Konzerte in Deutschland an

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Die Ärzte: Farin Urlaub, Rodrigo González und Bela B

(Foto: imago/Kai Horstmann)

Die Band "Die Ärzte" hat auf ihrer Homepage eine Tour angekündigt. Im November und Dezember 2020 wollen sie in Deutschland, Österreich und der Schweiz insgesamt 15 Mal auftreten. Allein 12 Termine soll es in Deutschland geben - unter anderem sind Konzerte in Hannover, Leipzig, Köln, Hamburg, Stuttgart, München und Berlin geplant. Doch damit nicht genug: Die Ärzte geben außerdem bekannt, dass es eine Tour "zum neuen Album" sei - es kommt also offenbar die 13. Platte der Band. Der Vorverkauf für die Konzerte im nächsten Jahr startet am 14. November 2019 um 17 Uhr ausschließlich über die Homepage der Band. Zu einem späteren Zeitpunkt wird gegebenenfalls für einzelne Shows auch ein örtlicher Vorverkauf stattfinden. Pro Konzerttermin und Besteller können nur vier Tickets erworben werden.

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15:42 Uhr

23-Jährige in Fahrstuhl eingeklemmt und schwer verletzt

Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist noch nicht klar: Eine 23-Jährige ist in München von einem Fahrstuhl eingeklemmt und dabei schwer verletzt worden. Die Münchener Feuerwehr teilte mit, dass sie zwischen der Fahrerkabine und der Gebäudedecke im zweiten Obergeschoss feststeckte. Rettungskräfte hebelten die Aufzugskabine mit einer Brechstange so weit nach oben, dass die Frau befreit werden konnte.

15:14 Uhr

Polizeieinsatz: Mutmaßlicher "Reichsbürger" posiert mit Waffen

In sozialen Netzwerken verbreitet sich ein Foto, auf dem ein mutmaßlicher "Reichsbürger" aus Sachsen mit verschiedenen Schusswaffen posiert. Zeugen alarmieren die Polizei. Sie finden den 35-Jährigen auf den Aufnahmen bei seiner Freundin. Dort beschlagnahmen die Beamten drei Schreckschusswaffen samt Munition, einen Morgenstern, einen sogenannten Totschläger sowie Macheten und Messer, teilt die Polizei Dresden mit. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung in Sebnitz stießen Spezialkräfte des Landeskriminalamts zunächst auf eine Taschenlampe mit Elektroschocker.

14:53 Uhr

Cat Stevens kommt nach Deutschland

Tolle Nachrichten für alle Fans seiner Musik: Der Sänger Cat Stevens wird zwei Konzerte in Deutschland geben. Die auserwählten Städte sind Berlin und Hamburg. Im kommenden Jahr will der seit seinem Übertritt zum Islam auch als Yusuf Islam agierende Musiker in der Zitadelle Spandau in Berlin (24. Juli) und dem Hamburger Stadtpark (26. Juli) spielen.

Zuletzt war der 71-Jährige nach Angaben seiner PR-Agentur vor fünf Jahren in Deutschland aufgetreten. Für die Konzerte sind auch Erfolgstitel wie "Father & Son", "Wild World" oder "The First Cut Is the Deepest" angekündigt.

Vielleicht spielt er ja auch das bekannte Lied "The Wind" - für mich ein zeitloser Klassiker.

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14:34 Uhr

Söder hält CSU-Kanzlerkandidaten für chancenlos

Auf dem Wirtschaftsgipfel in Berlin äußerte sich Bayerns Ministerpräsident Markus Söder zu einer Kanzlerkandidatur eines CSU-Mitglieds für die Union. Er selbst wolle nicht antreten, abgesehen davon sei es auch schon zwei Mal so gewesen, dass CSU-Kandidaten bei Bundestagswahlen verloren hätten, sagte Söder. Ein CSU-Kanzlerkandidat wäre chancenlos.

  • Die eigentliche Kraft der CSU liege darin, in Berlin mitzuregieren, aber "die Kräfte nicht zu überdehnen".
  • Zugleich forderte Söder, die Frage eines Unions-Kanzlerkandidaten erst dann zu diskutieren, wenn die Frage anstehe - das sei wahrscheinlich erst 2021.
  • Auch wenn er nicht kandidiert, wolle er "aber mitbestimmen, wer es wird", betonte der CSU-Chef.
14:22 Uhr

Schichtwechsel

Meine Kollegin Ina Bullwinkel hat sich in den sonnigen Feierabend verabschiedet. Ab sofort übernehme ich, Josephin Hartwig, und versorge Sie bis zum späten Abend mit den wichtigsten Neuigkeiten. Bei Fragen, Anregungen oder Kritik erreichen Sie mich per E-Mail: josephin.hartwig@nama.de

Ich wünsche Ihnen einen schönen Montagnachmittag.

14:11 Uhr

Polizei ermittelt: Kinder finden ihre tote Mutter

Eine grausige Entdeckung haben die Kinder einer 50-jährigen Frau in Nordrhein-Westfalen gemacht. In der Wohnung ihrer Eltern fanden sie die Leiche der Mutter, kurze Zeit später wurde auch der 54-jährige Ehemann tot im Keller eines benachbarten Mehrfamilienhauses entdeckt.

Nach ersten Erkenntnissen tötete der Mann seine Frau offenbar in der gemeinsamen Wohnung, bevor er Suizid beging. Hintergrund waren vermutlich Trennungsabsichten der Frau.

Rat und Nothilfe bei Suizid-Gefahr und Depressionen

  • Bei Suizidgefahr: Notruf 112
  • Beratung in Krisensituationen: Telefonseelsorge (0800/111-0-111 oder 0800/111-0-222 oder 116-123, Anruf kostenfrei) oder Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: 0800/111-0-333 oder 116-111; Mo-Sa von 14 bis 20 Uhr)
  • Bei der Deutschen Depressionshilfe sind regionale Krisendienste und Kliniken zu finden, zudem Tipps für Betroffene und Angehörige.
  • In der deutschen Depressionsliga engagieren sich Betroffene und Angehörige. Dort gibt es auch eine E-Mail-Beratung für Depressive.
  • Eine Übersicht über Selbsthilfegruppen zur Depression bieten die örtlichen Kontaktstellen (KISS).

13:50 Uhr

Erdbeben lässt südfranzösische Stadt erzittern

Zehn Sekunden lang zitterte die Erde: In der Nähe der südfranzösischen Stadt Montélimar im Département Drôme hat es ein Erdbeben gegeben.

Französische Medien berichten, das Beben sei im Tal des großen Flusses Rhône zu spüren gewesen. Der amerikanischen Erdbebenwarte USGS zufolge hatte es eine Stärke von 4,8. Über mögliche Schäden ist bislang noch nichts bekannt.

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13:24 Uhr

CDU steht nicht einstimmig hinter Grundrente

Während das CSU-Präsidium sich einstimmig für den Grundrenten-Kompromiss entschieden hat, sieht das bei ihrer Schwesterpartei ein wenig anders aus. Der Vorstand der CDU stimmte dem Kompromiss mit drei Gegenstimmen zu.

Der Chef der Mittelstands- und Wirtschaftsunion, Carsten Linnemann, der Vorsitzende der Jungen Union, Tilman Kuban, sowie der baden-württembergische Bundestagsabgeordnete Olav Gutting sollen sich gegen das ausgehandelte Grundrenten-Konzept ausgesprochen und dagegen gestimmt haben, hieß es aus Teilnehmerkreisen.

13:03 Uhr

Rechtsextreme breiten sich in Thüringen aus

In Thüringen gibt es eine wachsende Szene von Rechtsextremisten. Die Sicherheitsbehörden rechneten ihr im vergangenen Jahr etwa 900 Menschen zu - nach 835 im Jahr davor, wie aus einem aktuellen Bericht des Verfassungsschutzes hervorgeht. Rund 250 Menschen davon gehören den Verfassungsschützern zufolge zu den gewaltbereiten Rechtsextremisten. Die Zahl rechtsextremistischer Straftaten sank im selben Zeitraum hingegen.

  • Insgesamt wurden 2018 in Thüringen 1228 rechte Delikte registriert, das waren etwa 120 weniger als im Vorjahr.
  • Auch die Gewaltdelikte gingen demnach auf 67 zurück, allerdings liegt deren Zahl immer noch deutlich höher als in anderen Jahren. So gab es 2012 etwa nur 22 rechtsextreme Gewaltdelikte.
  • Gestiegen ist dem Verfassungsschutz zufolge auch die Zahl der sogenannten Reichsbürger und Selbstverwalter in Thüringen. Die Sicherheitsbehörden rechneten im Jahr 2018 rund tausend Menschen diesem Bereich zu. Im Vorjahr lag die Zahl bei 650.
12:45 Uhr

Russia Today macht Ex-Präsidenten Jobangebot

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Evo Morales könnte bald zum Talkshow-Host mutieren.

(Foto: imago images/Xinhua)

Evo Morales muss sich erst einmal nicht arbeitslos melden. Der zurückgetretene Präsident Boliviens hat von dem kremlnahen TV-Sender Russia Today (RT) eine Stelle als Moderator angeboten bekommen.

Die RT-Chefredakteurin Margarita Simonjan teilte mit: "Ich biete Morales einen spannenden Job als Moderator beim spanisch-sprachigen RT an." Evo Morales wäre nicht der erste ehemalige Präsident, der für den Sender arbeiten würde. Der ehemalige ecuadorianische Präsident Rafael Correa moderiert im spanischsprachigen RT eine Polit-Talkshow.

12:21 Uhr

Autofahrer stört Pogrom-Gedenken durch Hupen

Ein Versehen kann ausgeschlossen werden und deswegen macht dieser Fall aus Niedersachsen fassungslos. Ein Autofahrer hat in Wolfenbüttel absichtlich ein Gedenken an die Reichspogromnacht am 9. November gestört. Er ist nach Angaben der Polizei zweimal vorbeigefahren und hupte laut.

Beamte schritten nach eigenen Angaben umgehend ein und leiteten ein Verfahren gegen den 18-Jährigen ein. Zudem wollten sie einen Bericht an die Führerscheinstelle schreiben. Darin solle die Frage aufgeworfen werden, ob der Mann "charakterlich geeignet" sei, ein Auto zu führen.

12:01 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:32 Uhr

Katalanische Separatisten blockieren Grenzübergang

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Der Grenzübergang von Spanien nach Frankreich ist zum Teil blockiert.

(Foto: REUTERS)

Um ihrem Protest gegen den Ausgang der spanischen Parlamentswahlen Ausdruck zu verleihen, haben katalanische Separatisten an der Grenze zu Frankreich eine Verkehrsader blockiert. Ein Patt macht eine Regierungsbildung derzeit sehr schwierig.

Die Demonstranten legten am Autobahn-Übergangspunkt La Jonquera den Verkehr lahm, wie ein Polizeisprecher mitteilte.

  • Rund 80 Personen seien auf beiden Seiten der Grenze an der Aktion beteiligt.
  • Die zumeist über soziale Medien operierende Plattform "Demokratischer Tsunami" reklamierte die Aktion für sich.
  • Die Gruppe hatte bereits zuvor Massenproteste in Katalonien koordiniert - darunter am Flughafen Barcelona.
11:11 Uhr

Fünfte Jahreszeit beginnt mit Alaaf und Helau

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Kölner Jecken läuten ihre liebste Jahreszeit ein: den Karneval.

(Foto: imago images/Chai von der Laage)

Karneval ist ja Geschmackssache. Aber egal, ob es gefällt oder nicht: Heute um Punkt 11.11 Uhr beginnt in den Karnevalshochburgen am Rhein die fünfte Jahreszeit. Mit Alaaf und Helau starten Zehntausende Narren in Köln, Düsseldorf und Mainz in die neue Karnevalssaison.

  • Allein in der Kölner Altstadt werden zum traditionellen Sessionsauftakt Tausende Menschen erwartet. Zahlreiche Narren läuten auch am Fastnachtsbrunnen in Mainz die Karnevalszeit ein, ebenso am Düsseldorfer Rathaus, wo alljährlich zu Beginn der Karnevalssaison der Schelm Hoppeditz erwacht.
  • In den bevorstehenden Wintermonaten dürfen sich die Karnevalisten auf die traditionellen Sitzungen freuen.
  • Die Eröffnung des Straßenkarnevals an Weiberfastnacht wird am 20. Februar gefeiert, der Rosenmontag fällt diesmal auf den 24. Februar.
10:48 Uhr

Frau mit vergammelter Kuhhaut am Flughafen erwischt

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Die Kuhhaut gilt in Kamerun offenbar als Delikatesse.

(Foto: picture alliance/dpa)

Diesen Gestank konnten die Beamten am Düsseldorfer Flughafen nicht ignorieren: Eine Wuppertalerin wollte mit sieben Kilogramm vergammelter Kuhhaut aus Kamerun einreisen - wurde daran aber vom Zoll gehindert. Schon von Weitem hätten die Beamten den unangenehmen Geruch aus dem Koffer der Wuppertalerin wahrgenommen. Beim Öffnen stießen sie demnach auf zwei Plastiktüten. Die Kuhhaut soll mit Maden übersät gewesen sein.

Die Frau verteidigte ihr stinkendes Gepäck: Es handle sich um eine Delikatesse, die sie und ihre Familie gern äßen. Nach Zollangaben handelt es sich um einen veterinärrechtlichen Verstoß. Die Stadt Düsseldorf ist für die Vernichtung des ungewöhnlichen Paketguts zuständig.

Mehr dazu lesen Sie hier.
10:20 Uhr

Bieter ersteigert Riesen-Trüffel für 120.000 Euro

Die Liebe für ein Lebensmittel muss schon ziemlich weit gehen, um 120.000 Euro dafür hinzulegen. Im italienischen Piemont hat ein anonymer Bieter für genau diesen Preis einen weißen Trüffel ersteigert.

Das gute Stück war etwa ein Kilogramm schwer und damit besonders groß. Die Auktion war der Höhepunkt des jährlichen weltbekannten Internationalen Festivals des Weißen Trüffels in der Stadt Alba nahe Turin.

  • Mit rund 120 Euro pro Gramm entspricht der Preis allerdings nicht dem derzeitigen Marktpreis, der laut italienischem Bauernverband Coldiretti die nationale Referenz ist. Dieser liegt derzeit bei rund 3,75 Euro pro Gramm.
  • Die Erlöse der Trüffel-Auktionen gehen traditionell an wohltätige Organisationen.
  • Weiße Trüffel aus dem Piemont sind weltberühmt und gelten in Italien als die mit Abstand köstlichsten.
09:58 Uhr

CSU-Präsidium stimmt für Kompromiss zur Grundrente

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Die CSU ist sich beim neu ausgehandelten Grundrenten-Kompromiss offenbar einig. Das CSU-Präsidium hat nach Angaben von Parteichef Markus Söder einstimmig dafür gestimmt. "Der Kompromiss ist fair und ausgewogen", schrieb Söder bei Twitter.

Von den drei Parteien der Großen Koalition ist die CSU damit die erste, die die am Sonntag im Koalitionsausschuss erzielte Einigung formal annahm. Auch die Gremien von CDU und SPD wollten sich mit der Einigung befassen.

09:38 Uhr

Türkei will deutschstämmige IS-Kämpfer abschieben

Die Türkei hat bekannt gegeben, am Donnerstag sieben deutschstämmige IS-Kämpfer abschieben zu wollen. Ihre Ausreiseformalitäten seien in Rückführungszentren abgeschlossen worden, sagte der Sprecher des türkischen Innenministeriums, Ismail Catakli, laut türkischer Nachrichtenagentur Anadolu. "Sie werden am 14. November abgeschoben."

09:23 Uhr

Nach Morales-Rücktritt: Demonstranten stecken Häuser an

Nach dem Rücktritt des bolivianischen Präsidenten Evo Morales hat es in der Hauptstadt La Paz und im nahegelegenen El Alto zahlreiche Ausschreitungen gegeben. Wie örtliche Medien berichteten, wurden in der Nacht mehrere Busse sowie die Häuser mehrerer prominenter Menschen in Brand gesetzt.

Waldo Albarracín, der Leiter eines Bürgerkomitees, das Morales zum Rücktritt aufgefordert hatte, teilte bei Twitter ein Video seines in Flammen stehenden Wohnhauses. Albarracín machte Mitglieder der Partei von Morales für die Brandstiftung verantwortlich.

  • In beiden Städten patrouillierten Regierungstruppen in der Nacht.
  • Die Nahverkehrsbetriebe der Stadt La Paz teilten im Kurzbotschaftendienst Twitter mit, Dutzende Demonstranten hätten Einrichtungen des Betriebs gestürmt und Busse angezündet. Medien zeigten Videos von brennenden Bussen.
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09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:48 Uhr

"Avengers" räumen bei US-Publikumspreis ab

Das Publikum feiert die Superhelden aus Marvels "Avengers"-Universum und belohnt sie nun auch mit reichlich Preisen. Bei den diesjährigen People's Choice Awards, der 45. Verleihung des Publikumspreises, gewann "Avengers: Endgame" die Auszeichnungen als bester Film und als bester Actionfilm des Jahres.

Mit "Iron Man" Robert Downey Jr. wurde einer der Superhelden des Streifens auch bester männlicher Filmstar. Zendaya siegte als bester weiblicher Filmstar als Freundin des Titelhelden in "Spider-Man: Far From Home". Dessen Hauptdarsteller Tom Holland wurde außerdem als bester Action-Filmstar prämiert.

  • Song des Jahres wurde "Señorita" von Shawn Mendes und Camila Cabello, Taylor Swift bekam für "Lover" den Preis für das beste Album.
  • Bei den Fernsehkategorien gab es drei Auszeichnungen für die Netflix-Serie "Stranger Things".
  • Sängerin Pink bekam für ihre Charity-Arbeit eine Auszeichnung als "Champion of the People" und rief in ihrer Rede zu mehr Engagement auf.
08:24 Uhr

Deutsche planen 281 Euro für Weihnachtsgeschenke ein

Die Deutschen bleiben dieses Weihnachten spendabel: Im Schnitt wollen sie 281 Euro für Geschenke ausgeben. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der Beratungsgesellschaft Ernst & Young (EY).

  • Damit liegen die Deutschen einen Euro unter ihren Ausgaben für Weihnachtsgeschenke vom Vorjahr, als die Geschenkebudgets auf ein Rekordhoch gestiegen waren.
  • Hochgerechnet summieren sich die Ausgaben für Geschenke laut EY auf 18,4 Milliarden Euro.
  • Nummer eins unter den Präsenten sind laut Umfrage weiterhin Gutscheine und Geldgeschenke. Jeder zweite (56 Prozent) plant dies, das Budget dafür beträgt im Schnitt 69 Euro.
08:05 Uhr

Australischer Bundesstaat ruft Notstand aus

"Halten Sie sich um Gottes Willen vom Buschland fern" - so lautet die Warnung der Regierungschefin von New South Wales. Sie hat in dem östlichen Bundesstaat Australiens für diese Woche den Notstand ausgerufen. Der Grund sind die seit Tagen wütenden Buschbrände.

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Feuerwehrleute versuchen, gegen die seit Tagen anhaltenden Brände anzukämpfen.

(Foto: picture alliance/dpa)

"Durch die katastrophalen Wetterbedingungen können sich die Dinge sehr schnell verändern", sagte sie. Besonders am Dienstag solle es sehr heiß werden, zudem rechne man mit heftigen Winden.

  • Eine Notstandserklärung ermöglicht es der Feuerwehr, alle staatlichen Ressourcen zu mobilisieren sowie Evakuierungen zu organisieren.
  • Bei Dutzenden Buschbränden im Osten des Landes sind seit vergangener Woche mindestens drei Menschen ums Leben gekommen.
  • Etwa 100 weitere wurden verletzt, darunter 20 Feuerwehrleute.
Mehr dazu lesen Sie hier.
07:50 Uhr

Der Tag, an dem das erste Pils über den Tresen ging

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Wussten Sie, dass … ein 29-jähriger Bayer heute vor 177 Jahren eine Revolution in der Gastronomie- und Kulturgeschichte gestartet hat? Am 11. November 1842 zapft der Braumeister Joseph Groll im fernen Pilsen das erste Fass Pils an. Damit beginnt das Bier nach Pilsner Brauart seinen weltweiten Siegeszug.

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Ein Prosit auf Joseph Groll.

(Foto: imago stock&people)

Neugierig geworden? Dann lesen Sie hier mehr dazu.

Das passierte außerdem am 11. November:

  • Vor 16 Jahren erreicht ein Transrapid in Shanghai mit 501 Kilometern pro Stunde einen neuen Geschwindigkeitsrekord als schnellste kommerzielle Magnetschwebebahn.
  • Vor 65 Jahren erscheint erstmals das Buch "Die zwei Türme" - der zweite Teil der Trilogie "Der Herr der Ringe" des britischen Schriftstellers J.R.R. Tolkien.
  • Vor 101 Jahren vereinbaren das Deutsche Reich und die Westmächte Frankreich und Großbritannien in einem Eisenbahn-Salonwagen den Waffenstillstand von Compiègne, der faktisch den Ersten Weltkrieg beendet.

Wir gratulieren …

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    In Partylaune: Leo DiCaprio.

    (Foto: imago images / AFLO)

    Leonardo Di Caprio, Hollywood-Größe mit Oscar und Wurzeln in Oer-Erkenschwick, zum 45. Geburtstag.
  • Calista Flockhart, US-Schauspielerin mit Tarnnamen "Ally McBeal", zum 55. Geburtstag.
  • Hans Magnus Enzensberger, literarisches Schwergewicht mit großem Hirn und vielen Preisen, zum 90. Geburtstag.
  • Noah Gordon, US-Bestsellerautor mit Faible für Medizingeschichte ("Der Medicus"), zum 93. Geburtstag.
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Redakteur Christoph Rieke wirft in "Riekes Rückspiegel" täglich einen Blick in die Vergangenheit.

07:39 Uhr

Todkranker Walter Freiwald bedankt sich bei Fans

Nachdem er öffentlich gemacht hat, dass er bald sterben werde, erreichten den Fernsehmoderator Walter Freiwald viele Nachrichten von seinen Fans. Bei Facebook bedankt sich der 65-Jährige jetzt dafür. "Danke für eure Reaktionen und euer Mitgefühl. Ihr tut mir gut. Vergesst mich nicht!", schrieb er.

Freiwald hatte vor Kurzem bekannt gegeben, unheilbar an Krebs erkrankt zu sein. Er werde "diese Krankheit nicht überleben", ließ er seine Follower über die sozialen Medien erfahren.

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07:24 Uhr

Frau verfängt sich mit Tuch in Mixer - tot

Eine schreckliche Meldung erreicht uns heute aus Frankreich. Eigentlich wollte eine 58-Jährige einen Kuchen zum Geburtstag ihres Sohnes backen. Beim Benutzen ihrer Küchenmaschine verfing sich nach Polizeiangaben das Halstuch der Frau - sie wurde erwürgt.

Ihr 15-jähriger Sohn soll nach dem Unglück noch versucht haben, seine Mutter zu retten. Er zog auf Anraten des Notrufs den Stecker des Gerätes und schnitt das Halstuch durch. Doch jede Hilfe kam zu spät, die alarmierten Rettungskräfte konnten nichts mehr für die Frau tun.

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07:06 Uhr

Hongkong: Polizei schießt Demonstrant in Oberkörper

Die Proteste in Hongkong reißen nicht ab, genauso wie die Meldungen über heftige Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten: Am Morgen wurde erneut ein Demonstrant von der Polizei angeschossen.

Der junge Mann befindet sich in einem kritischen Zustand, wie Hongkongs Krankenhausbehörde mitteilt. In einem Bericht der Hongkonger Zeitung "South China Morning Post" heißt es, der 21-Jährige sei in den Oberkörper getroffen worden. Auch die Polizei bestätigte den Vorfall. In den sozialen Netzwerken kursiert derweil ein Video, das die Szene zeigen soll.

 

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06:44 Uhr

Unbekannter legt tote Frau an Straße ab

In Hamburg hat es in der Nacht einen grausigen Vorfall gegeben. Ein Unbekannter hatte eine Frauenleiche an der Straße in einem Wohngebiet abgelegt. Ein Anwohner hat die Szene beobachtet und daraufhin die Polizei verständigt.

Nach ersten Ermittlungen handelt es sich bei der Toten um eine etwa 50 Jahre alte Frau. Die Polizei geht derzeit nicht davon aus, dass sie getötet wurde. Nach Angaben der Anwohner in dem Haus war sie schon länger krank gewesen. Warum und von wem die tote Frau auf der Straße abgelegt wurde? Darauf haben die Ermittler bisher keine Antwort.

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06:35 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

nach langem Ringen gibt es eine Einigung bei der Grundrente. Der Kompromiss der GroKo begeistert aber längst nicht alle Beobachter. Und längst sind nicht alle Fragen geklärt. Das Thema begleitet uns deswegen auch heute in den Nachrichten. Folgende Themen werden heute ebenfalls wichtig:

  • Die Neuwahl verschärft die Dauerkrise in Spanien. Bisher ist keine Mehrheit in Sicht.
  • Morales tritt als Boliviens Präsident zurück. Wer sein Nachfolger wird, ist ungewiss.
  • Kramp-Karrenbauer redet bei einer Veranstaltung zur Zukunft der Nato.
  • Das Bundeskriminalamt stellt ein Lagebild zu Cybercrime 2018 vor.

Ansonsten hoffe ich, Sie hatten bis jetzt einen besseren Start in den Tag als ich - ohne Fahrradpanne und spontanes Umsteigen auf die U-Bahn. Ich begleite Sie so oder so bis zum Nachmittag durch den "Tag". Bei Fragen, Anregungen oder Kritik erreichen Sie mich unter ina.bullwinkel[at]nama.de

06:20 Uhr

Winter meldet sich mit Frost und Nebel

Autofahrer aufgepasst! Denn der Tag startet verbreitet mit Frost oder Bodenfrost und dementsprechend müssen Sie stellenweise mit Reifglätte rechnen. Meistens liegen die Frühwerte dabei zwischen minus fünf und plus fünf Grad. Mit Abstand am kältesten ist aber eine Wetterstation im Erzgebirge: Marienberg-Kühnhaide mit minus elf Grad.

Doch nicht nur der Frost dürfte Ihnen an diesem Morgen zu schaffen machen. Außerdem wabert nämlich teils dichter Nebel mit Sichtweiten unter 50 Metern. Tagsüber kämpft sich die Sonne dann vor allem im Osten unseres Landes die Sonne immer besser gegen das Waschküchen-Wetter durch. Denn hier liegen Sie noch im Einflussbereich von Hoch "Paloma".

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n-tv Meteorologe Björn Alexander

Im Westen zeigt sich dagegen ein anderes Bild. Nebel und Hochnebel werden zwar zunächst auch dünner. Im Tagesverlauf schieben sich aber die Wolken von Tief "Elvis" vor die Sonne und bringen später westlich des Rheins auch etwas Regen mit. Die Temperaturen kommen nach wie vor eher frühwinterlich um die Ecke. So vermeldeten einige Orte bereits gestern einen Eistag, also mit Temperaturen nicht über null Grad. Beispielsweise Ulm, Laupheim oder Memmingen.

Und auch heute verbleiben einige Orte im Süden im Dauergrau bei Werten um den Gefrierpunkt. Ansonsten werden es zwischen vier Grad auf den östlichen Mittelgebirgen und zehn Grad am Alpenrand. Dabei weht besonders im Nordwesten ein lebhafter Wind mit stürmischen Böen an der Nordsee. Die weiteren Aussichten: kühl und wechselhafter, so dass es auf den Mittelgebirgen bis auf 500 Meter runter schneien kann. Hier die Details für die kommenden Tage. Damit wünsche ich Ihnen einen guten Start in den Tag. Ihr Björn Alexander