Montag, 14. Oktober 2019Der Tag

mit Vivian Micks
22:52 Uhr

Das war Montag, der 14. Oktober 2019

Die Lage zwischen der Türkei und den USA im Syrien-Konflikt wird immer ernster. Trump verhängt Strafzölle gegen Türkei und sei bereit "die türkische Wirtschaft zügig zu zerstören, sollten die türkischen Anführer diesen gefährlichen und destruktiven Weg weitergehen".

Die EU hingegen revidiert den angekündigten Waffenlieferstop an die Türkei und warnt vor einem Nato-Einsatz.

Nach der Herbstpause eröffnet Königin Elisabeth II. das britische Parlament und sagt, die Umsetzung des Brexit am 31. Oktober habe "Priorität" für die britische Regierung.

Die Gewerkschaft Ufo will Lufthansa am Sonntag in München und Frankfurt/Main bestreiken. Flugbegleiter sollen ihre Arbeit zwischen 6 und 11 Uhr ruhen lassen.

Der Roman "Herkunft" ist das beste Buch des Jahres. Saša Stanišić schreibt über den langsamen Gedächtnisverlust seiner Großmutter im Bosnien-Krieg und gewinnt damit den Deutschen Buchpreis 2019.

Heute war Welternährungstag und ich habe Sie gefragt, wie häufig Sie Lebensmittel wegschmeißen. Hier ist das Ergebnis.

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Was Sie damit machen, überlasse ich Ihnen. Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht, bis morgen!

22:15 Uhr

Großbrand am Flughafen Münster Osnabrück

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Dutzende Autos stehen am Flughafen Münster Osnabrück in Flammen. In einem Parkhaus sind zwischen 40 und 50 Autos in Brand geraten.

  • Verletzte gebe es bislang keine, sagte ein Sprecher der Feuerwehr.
  • Die Brandursache ist noch unklar.
  • Rund 260 Einsatzkräfte sind vor Ort
  • Es gibt eine starke Rauchentwicklung.

Die Löscharbeiten werden vermutlich die ganze Nacht andauern. Der Flugbetrieb sei allerdings durch den Brand nicht beeinträchtigt, sagt ein Sprecher des Flughafens.

22:08 Uhr
Breaking News

Trump verhängt Strafzölle gegen Türkei

Nach dem türkischen Einmarsch in Syrien hat US-Präsident Donald Trump Sanktionen gegen die Türkei angekündigt. In einer Mitteilung Trumps hieß es, unter anderem würden wegen der "destabilisierenden Handlungen der Türkei in Nordost-Syrien" Strafzölle auf Stahlimporte aus der Türkei wieder auf 50 Prozent angehoben.

Mehr dazu lesen Sie hier.
21:36 Uhr

Anhänger von Drogenkartell ermorden 14 Polizisten

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Ein großer Teil der Gewalttaten in Mexiko gehen auf das Konto von Banden und mächtigen Kartellen. So auch ein brutaler Angriff auf mehrere Polizisten, bei dem mindestens 14 starben. Mutmaßliche Angehörige eines Drogenkartells überfielen einen Konvoi der Polizei des Bundesstaates Michoacán im Ort Aguililla, knapp 600 Kilometer westlich von Mexiko-Stadt.

Bilder, die im Internet kursierten, zeigten Polizeiwagen in Flammen und mit zahlreichen Einschusslöchern. An mindestens zwei Autos der Sicherheitskräfte waren Schilder angebracht, die mit dem Namen des Kartells Jalisco Nueva Generación (CJNG) unterschrieben waren. Darauf standen Drohbotschaften gegen Polizisten, die rivalisierende Banden unterstützten.

In Michoacán, einem Staat mit einem Küstenabschnitt am Pazifik, herrscht ein Revierkampf zwischen mehreren Verbrecherorganisationen. Die Banden haben oft Verbindungen zu örtlichen Sicherheitskräften. In Mexiko gab es im vergangenen Jahr fast 36.000 Morde.

20:58 Uhr

Ursache für tödlichen Felsbrocken-Unfall gefunden

Felsstürze auf Autobahnen in Deutschland sind selten. Nun löst sich auf der A81 ein tonnenschwerer Felsbrocken und stürzt auf die Autobahn. Ein Porsche-Fahrer kann nicht mehr ausweichen, prallt mit hoher Geschwindigkeit dagegen und stirbt. Jetzt steht die Unglücksursache fest: Der drei Tonnen schwere Fels sei durch Baumwurzeln in der Sandsteinbank gelockert worden und habe sich dadurch gelöst, berichtete der Radiosender SWR.

"Hinter dem Block ist ein mächtiges Wurzelwerk gewachsen. Weil der Hang mit Jungbäumen und Sträuchern dicht bewachsen ist, war er von unten nur schwer bis gar nicht einsehbar", sagte der zuständige Geologe des Landesamts für Geologie Baden-Württemberg. Die Abbruchstelle befand sich laut SWR rund 22 Meter über der Fahrbahn.

20:12 Uhr

Pädophiler tot in Zelle gefunden - Medien berichten von Mord

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Richard Huckle gilt als Großbritanniens schlimmster verurteilter Pädophiler.

(Foto: REUTERS)

Gewalt in Gefängnissen ist keine Seltenheit, doch ein Todesfall in einem britischen Gefängnis lässt die Medien nicht kalt. Der 33-jährige Tote ist in Großbritannien kein Unbekannter, sondern einer der gewalttätigsten und berüchtigsten verurteilten Sexualstraftäter. Nach einem Bericht der Zeitung "The Sun" soll der Mann mit einem selbst fabrizierten Messer erstochen worden sein.

Der Brite war 2016 wegen sexueller Übergriffe und Vergewaltigung von Kindern in 71 Fällen von einem Londoner Gericht zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Andere Medien sprechen von 200 Kindern. Sein jüngstes Opfer soll sechs Monate alt gewesen sein. Er hatte seinen Opfern in einem armen Stadtteil von Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur aufgelauert, als er dort von 2006 bis 2014 Freiwilligenarbeit leistete.

Als der Mann zu Weihnachten 2014 nach Großbritannien reiste, nahm ihn die britische Polizei fest. Die Behörden fanden belastendes Material auf seinem Computer und einer Kamera, darunter 20.000 Bilder von sexuellem Missbrauch von Kindern, die er auch auf einer Pädophilen-Webseite verbreitet hatte.

Ein Sprecher des Gefängnisses machte keine Angaben zur Todesursache und verwies auf die laufenden Polizeiermittlungen.

20:38 Uhr

Saša Stanišić erhält Deutschen Buchpreis für "Herkunft"

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Saša Stanišić beweist viel Fantasie, urteilt die Jury.

(Foto: picture alliance/dpa)

Seine Geschichte handelt von Flucht und Krieg, seiner Großmutter und dem Balkan. Das beste Buch des Jahres 2019 steht fest und damit auch der Gewinner des Deutschen Buchpreises: Saša Stanišić wird für seinen Roman "Herkunft" ausgezeichnet. Stanišić erzählt darin vom langsamen Gedächtnisverlust seiner Großmutter, die den Bosnien-Krieg miterlebt hat, und behandelt dabei die Frage, welche Rolle Herkunft überhaupt spielt.

Am Ende lädt Stanišić den Leser sogar zu einem Spiel ein: Er darf selbst entscheiden, wie die Geschichte weitergeht. "Mit viel Witz setzt er den Narrativen der Geschichtsklitterer seine eigenen Geschichten entgegen", teilte die Jury mit.

Stanišić hat sich gegen mehr als 200 Titel durchgesetzt, die zwischen Oktober 2018 und Mitte September 2019 erschienen waren. Die Entscheidung über den Buchpreis traf eine siebenköpfige Jury.

19:33 Uhr

Viele Lebensmittel landen nicht beim Verbraucher

Heute ist Welternährungstag. Anlässlich dazu macht die Welternährungsorganisation FAO auf einen weltweiten Missstand aufmerksam. Etwa ein Siebtel aller weltweit geernteten Lebensmittel geht bereits auf dem Weg zum Verbraucher verloren. Demnach verderben weltweit 14 Prozent aller Lebensmittel während der Produktion, also in dem Zeitabschnitt zwischen der Ernte und dem Erreichen des Einzelhandels.

Regional gibt es dabei große Unterschiede. Europa schneidet vergleichsweise schlecht ab.

  • Während die Verlustrate in Zentral- und Südasien bei mehr als 20 Prozent liegt, sind es in Nordafrika und im westlichen Asien nur etwa 12 Prozent und in Australien und Neuseeland sogar nur rund 6 Prozent.
  • Europa und Nordamerika liegen mit 16 Prozent über dem Durchschnitt.

Warum das so ist, muss noch weiter erforscht werden. Allerdings zeigen sich Probleme bei der Lagerung der Produkte sowie bei den Landwirten selbst. Die UN-Sonderorganisation mahnte größere Anstrengungen im Kampf gegen Lebensmittelverluste an und -verschwendung an.

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18:49 Uhr

Mann spricht aus Sarg: "Lasst mich hier raus"

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Diese Beerdigung werden die Gäste so schnell bestimmt nicht vergessen. Ein Mann hat in Irland seine Freunde und Familie ein letztes Mal zum Lachen gebracht - auf besonders ungewöhnliche Weise. Die Trauergäste am Grab hörten plötzlich Klopfgeräusche aus dem Sarg und dann die Stimme des verstorbenen Shay Bradley: "Wo verdammt noch mal bin ich? Lasst mich hier raus. Es ist verdammt dunkel hier. Ist das der Priester, den ich höre? Hier ist Shay, ich bin in der Kiste!"

Die verblüfften Gäste fingen nach wenigen Momenten an zu lachen, wie ein Video zeigt, das sich schnell in den sozialen Medien verbreitete. Der Ire hatte lange an einer schweren Erkrankung gelitten und die Aufnahme vor seinem Tod angefertigt. Sie wurde vier Tage später mit Hilfe eines Lautsprechers im Sarg bei der Beerdigung in Kilnamanagh abgespielt. Er würde sich freuen, wenn er wüsste, wie viele Menschen er zum Lachen gebracht habe, sagte die Tochter des Gestorbenen.

18:08 Uhr

Game over? "Fortnite" lässt Millionen Spieler in Panik ausbrechen

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Was aussieht wie das Ende von "Fortnite", ist in Wirklichkeit nur ein ausgeklügelter PR-Gag. Die Macher des Online-Actionspiels zeigen auf den öffentlichen Videokanälen ihren Spielern seit Stunden ein schwarzes Loch. Millionen "Fortnite"-Fans können derzeit nicht wie gewohnt stundenlang zocken und starren stattdessen auf den Loch-Stream - zeitweise waren es sogar sechs Millionen Nutzer gleichzeitig. Auch auf der Spiel-Website findet sich keine Erklärung.

"Fortnite" befindet sich gerade im Übergang zwischen der Season 10 und Season 11 des Spiels, und der Ausfall ist vom Hersteller Epic Games bewusst so inszeniert worden. Eventuell arbeiten sie gerade an den Spielservern. Vor allem aber wollen sich die Spielemacher so ins Gespräch bringen und den Hype für die nächste Season so noch vergrößern.

Mit Erfolg: Das Warten lässt die Fans ausflippen. Im Netz kursieren tausende Tweets von ahnungslose Fans, die ihre Verwirrung teilen und auf einen schwarzen Bildschirm starren.

17:40 Uhr

Trump lässt US-Truppen in Nordsyrien abziehen

Gestern hatte Präsident Donald Trump es bereits angekündigt, jetzt folgt bereits die Umsetzung: Alle in Nordsyrien stationierten US-Truppen haben den Befehl erhalten, wegen der türkischen Militäroffensive gegen die Kurden das Land zu verlassen. Rund 1000 Soldaten würden Syrien verlassen, lediglich ein kleines Kontingent von 150 US-Soldaten bleibe auf dem südsyrischen Stützpunkt Al-Tanf stationiert, sagte ein US-Vertreter.

Wenige Tage zuvor hatte die USA der Türkei den Beschuss von US-Truppen vorgeworfen. Ankara wies den Vorwurf zurück.

Die Türkei hatte am Mittwoch nach einem teilweisen Rückzug von US-Soldaten aus dem syrischen Grenzgebiet ihre lange angedrohte Militäroffensive gegen die Kurdenmiliz YPG begonnen. Mehr als 160.000 Zivilisten wurden bislang in die Flucht getrieben.

17:14 Uhr

Wilke Wurst scheitert mit Antrag gegen Schließung

Für die rund 200 Mitarbeiter ist es eine schlechte Nachricht. Die Wurstherstellung der hessischen Firma Wilke bleibt gestoppt. Das Verwaltungsgericht Kassel hat einen Eilantrag des Unternehmens gegen seine Schließung vor knapp zwei Wochen abgelehnt, sagte ein Gerichtssprecher. Wilke versuchte damit gegen die Entscheidung der Lebensmittelüberwachung des Landkreises Waldeck-Frankenberg vorzugehen, die Produktion nach dem Fund von Listerien-Keimen einzustellen.

Wilke hat mittlerweile vorläufige Insolvenz angemeldet. Die 200 Mitarbeiter wissen nicht, wie es weitergeht. Nach Einschätzung der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) ist eine Wiederaufnahme des Betriebs unwahrscheinlich. "Ich sehe da schwarz", sagte Gewerkschaftsgeschäftsführer Andreas Kampmann: Die einzige Hoffnung für die Mitarbeiter sei weiterhin nur, dass sich ein Investor finde, der für die Firma eine neue Verwendung finde. Wilke könnte nun noch in der Sache Beschwerde vor dem hessischen Verwaltungsgerichtshof einlegen.

In Wilke-Wurst waren wiederholt Listerien gefunden worden. Drei Todesfälle werden mit Waren des Unternehmens in Twistetal-Berndorf in Verbindung gebracht.

16:40 Uhr

Elton John nennt Michael Jackson "geisteskrank"

Michael Jackson hat sich im Laufe seiner Karriere stark verändert. Das behauptet zumindest Elton John in seiner Autobiografie "Me" ("Ich"), die in den kommenden Tagen veröffentlicht wird. Darin bezeichnet er den King of Pop sogar als "geisteskrank", wie das Nachrichtenmagazin "Independent" schreibt. John fand es zudem "verstörend", in seiner Gesellschaft zu sein.

Dabei war das nicht immer so. Er habe Jackson bereits als 14-Jährigen kennen gelernt, schreibt John. Ein Kind, das "man sich nicht liebenswerter hätte vorstellen können". Doch dann habe Jackson sich verändert: "Irgendwann hat er sich von seiner Umwelt abgesondert und den Bezug zur Realität verloren - wie Elvis Presley," vergleicht John ihn in seinem Buch.

"Gott weiß, was sich in seinem Kopf abspielte, und Gott weiß, mit was für Medikamenten er vollgepumpt war. Jedes Mal wenn ich ihn sah, dachte ich, der Arme hat den Verstand verloren," schreibt John an seine Leser. Es sei unglaublich traurig, aber man konnte ihm nicht helfen. "Er war wirklich psychisch krank," ist sich John sicher.

16:18 Uhr

Mann schießt in Ausnahmezustand auf eigenes Haus

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Bei der Tatwaffe soll es sich um eine Schusswaffe des Typs Kalaschnikow handeln.

(Foto: picture alliance / dpa)

In der Gemeinde Niepars ist ein Familienstreit außer Kontrolle geraten: Ein 55-jähriger Mann hat auf sein eigenes Haus geschossen, wie das Polizeipräsidium Neubrandenburg mitteilt. Er soll demnach stark alkoholisiert gegen 02:40 Uhr am Sonnabend sein Haus verlassen haben und mehrmals mit einer Schusswaffe auf sein Haus gefeuert haben. Dabei ist eine Scheibe zu Bruch gegangen, verletzt wurde aber niemand.

Die Polizei spricht von einer psychischen Ausnahmesituation. Der Tatverdächtige mit 1,98 Promille wurde noch in der Nacht in eine psychiatrische Klinik gebracht. Woher die Tatwaffe stammt, die die Beamten sicherstellen konnten, ist bisher unklar.

15:37 Uhr

Familie begräbt totes Baby und findet ein lebendes

Eine Familie in Indien hat für ihr tot geborenes Mädchen ein Grab gegraben und ist dabei nach Medienberichten auf ein lebendiges Baby gestoßen. Das neugeborene Mädchen lag rund 60 Zentimeter unter der Erde in einem Gefäß aus Ton und atmete noch, wie lokale Medien berichteten. "Ich rief sofort den Krankenwagen, um sicherzugehen, dass es überlebt," sagte der Vater des gestorbenen Kindes der Zeitung "Times of India". Seine Tochter war tot zur Welt gekommen.

In Indien werden viele Mädchen auch heute noch abgetrieben oder von ihren Familien getötet. Ein Grund dafür ist, dass Familien bei der Hochzeit ihrer Töchter oft eine hohe Mitgift zahlen müssen - obwohl diese Praxis schon seit Jahrzehnten verboten ist.

Das lebende Baby sei lediglich 1,1 Kilo schwer und in einem kritischen Zustand, hieß es. Laut den behandelnden Medizinern sei es wohl eine Frühgeburt gewesen - und das habe ihm wohl das Leben gerettet. Denn Frühchen bräuchten generell weniger Sauerstoff. Die Polizei sucht nun laut "Times of India" nach der Person, die das Mädchen vergraben hatte.

15:15 Uhr

Polizei zieht Gold-SUV aus dem Verkehr

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Der Goldjunge am Haken

(Foto: dpa)

Des Deutschen liebstes Kind: das Auto. Nichts ist ihm gut genug für das Gefährt, und vielen ist nichts zu ausgefallen und extravagant. Doch es gibt auch Grenzen: Die Düsseldorfer Polizei hat ein goldfarbenes Auto aus dem Verkehr gezogen, weil es eventuell zu grell für den Straßenverkehr ist. Der mit goldener Folie überzogene SUV war bei einer Kontrolle gegen sogenannte Autoposer nahe der Königsallee aufgefallen.

Ein Gutachter soll nun klären, ob die goldene Folie eine "Blendeinwirkung" haben könnte, die den Straßenverkehr gefährdet, wie der Polizeisprecher sagte. Zudem habe man an dem Wagen eventuelle Manipulationen am Auspuff und Rücklicht festgestellt. Das Auto wurde sichergestellt, der 30 Jahre alte Fahrer musste seinen Weg zu Fuß fortsetzen.

14:52 Uhr

Polizei verlor Halle-Täter eine Stunde aus den Augen

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Stephan B. tötete in der vergangenen Woche zwei Menschen in Halle.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Polizei hatte den Attentäter von Halle bei seiner Flucht eine Stunde lang aus den Augen verloren. Das berichteten mehrere Landtagsabgeordnete aus einer Sondersitzung des Innenausschusses in Magdeburg. Schließlich sei es zwei Revierpolizisten aus Zeitz gelungen, den Täter festzunehmen, sagte SPD-Innenexperte Rüdiger Erben. Anders als bisher angenommen waren es demnach nicht Spezialkräfte, die den Täter stellten.

14:51 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leser,

mein Kollege Uladzimir Zhyhachou genießt jetzt seinen Feierabend bei strahlendem Sonnenschein. Ich übernehme bis in den späten Abend und begleite Sie durch den Rest des Tages. Mein Name ist Vivian Micks und ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen. Bei Fragen, Anregungen und Kritik schreiben Sie mir doch einfach eine Nachricht an: vivian.micks@nachrichtenmanufaktur.de.

 

14:15 Uhr

Australier saß 19 Jahre unschuldig im Gefängnis

Weil er fast 20 Jahre zu Unrecht im Gefängnis saß, ist einem Australier eine Millionenentschädigung zugesprochen worden. Der Wirtschaftswissenschaftler und frühere Staatsbedienstete David Eastman solle für seine fälschlicherweise verhängte Haftstrafe 7,02 Millionen australische Dollar (4,32 Millionen Euro) an Entschädigung erhalten, urteilte das Oberste Gericht der australischen Hauptstadt Canberra.

Der 74-Jährige hatte für seine 19 Jahre im Gefängnis 18 Millionen australische Dollar gefordert. Er war 1995 wegen Mordes an einem Polizeibeamten zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Eastman beteuerte stets seine Unschuld und focht die Gerichtsentscheidung mehrfach an. 2014 wurde er schließlich freigelassen, nachdem das Mordurteil gegen ihn aufgehoben worden war.

13:44 Uhr

Bewusstlosen auf Gleise gelegt - Verdächtige wieder frei

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Eine heranfahrende Straßenbahn konnte rechtzeitig gestoppt werden.

(Foto: imago images / Olaf Döring)

In der Nacht zum Sonntag wurde in Hannover ein 27-Jähriger nach einem Streit verletzt und bewusstlos auf die Straßenbahngleise gelegt. Passanten fanden den Mann und alarmierten die Polizei. Die Beamten konnten ihn von den Gleisen ziehen und eine heranfahrende Straßenbahn stoppen. Der Mann kam schwer verletzt ins Krankenhaus.

Nach dem Vorfall wurden in unmittelbarer Nähe zwei Männer festgenommen. Sie sind nun wieder auf freiem Fuß - momentan gebe es gegen die beiden 33 und 37 Jahre alten Männer keinen dringenden Tatverdacht, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Die Polizei ermittelt wegen versuchten Totschlags.

13:26 Uhr
Breaking News

Gewerkschaft Ufo will Lufthansa am Sonntag bestreiken

Bei der Lufthansa soll am Sonntag in Frankfurt/Main und München gestreikt werden. Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo ruft die Beschäftigten dazu auf, ihre Arbeit an dem Tag zwischen 6 und 11 Uhr ruhen zu lassen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
13:23 Uhr

Queen: Brexit am 31. Oktober hat Priorität für Regierung

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Die Queen liest Johnsons Regierungsprogramm vor.

(Foto: REUTERS)

Die Umsetzung des Brexits am 31. Oktober hat Priorität für die britische Regierung von Premierminister Boris Johnson. Das sagte Königin Elizabeth II. bei der Vorstellung von Johnsons Regierungsprogramm im Unterhaus in London. Mit dem Verlesen des Regierungsprogramms eröffnet die britische Monarchin traditionell das Parlament nach der Herbstpause.

"Es war immer die Priorität meiner Regierung, den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU am 31. Oktober sicherzustellen", sagte die Königin vor den Abgeordneten.

13:14 Uhr

Zahl der Toten nach Taifun in Japan steigt auf 56

Die Zahl der Todesopfer nach dem Taifun in Japan ist auf über 50 gestiegen. Nach Angaben des japanischen Fernsehsenders NHK kamen mindestens 56 Menschen ums Leben. Weitere 15 Menschen werden noch vermisst.

Der Wirbelsturm "Hagibis" war am Wochenende über weite Teile des Landes hinweggefegt, er hinterließ eine Spur der Verwüstung. Viele Flüsse traten über die Ufer und überschwemmten ganze Wohngebiete. In der am schwersten betroffenen Provinz Nagano und anderen Regionen des bergigen Landes gingen vielerorts Erdrutsche nieder.

12:42 Uhr

Söder fordert AfD zu Höcke-Rauswurf auf

CSU-Chef Markus Söder hat die AfD zum Ausschluss des Rechtsaußen-Politikers Björn Höcke aufgefordert, dem er eine geistige Nähe zum Nationalsozialismus attestierte.

  • Er fordere die AfD "ultimativ auf, sich von Herrn Höcke zu trennen", sagte Söder vor einer Gremiensitzung seiner Partei in München. Höcke sei kein bürgerlicher Politiker: "Herr Höcke repräsentiert eine politische Weltanschauung, die geht in Richtung NPD - und das kann nicht auf Dauer in Deutschland akzeptiert werden."
  • Höcke ist das Gesicht der AfD-Rechtsaußengruppe "Flügel", die zunehmend in der AfD an Einfluss gewinnt.
  • Söder sprach sich am Montag auch dafür aus, die Gruppierung "stärker vom Verfassungsschutz beobachten zu lassen". Der CSU-Chef begrüßte zugleich das von der CDU-Spitze geplante Maßnahmenpapier gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus.
12:31 Uhr

Queen eröffnet britisches Parlament

Das britische Parlament wird nach einer knapp einwöchigen Pause von Königin Elizabeth II. in einer feierlichen Zeremonie wiedereröffnet. Die Queen verliest dabei die Regierungserklärung von Premierminister Boris Johnson.

12:11 Uhr

Ermittlungen gegen Straches Frau Philippa

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Auch Philippa Strache wird nun offiziell als Verdächtige geführt.

(Foto: imago/Eibner Europa)

Die Staatsanwaltschaft Wien ermittelt im Rahmen der Spesenaffäre der rechten FPÖ nun auch gegen Philippa Strache. Gegen ihren Mann, Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache, wird bereits seit Ende September wegen Untreue ermittelt. Strache, seine frühere Büroleiterin und sein ehemaliger Leibwächter bei der Partei sollen unzulässige Rechnungen eingereicht und so das Parteivermögen für private Zwecke genutzt haben.

Sowohl Heinz-Christian als auch Philippa Strache weisen die Vorwürfe von sich.

11:55 Uhr
Breaking News

Wirtschaftsnobelpreis geht an Duflo, Banerjee und Kremer

Der Wirtschaftsnobelpreis geht in diesem Jahr an die drei Ökonomen Esther Duflo, Abhijit Banarjee und Michael Kremer. Das gab die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften in Stockholm bekannt.

Mehr dazu lesen Sie hier.
11:29 Uhr

Trump-Charakter erschießt Gegner in Fake-Video

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Dass Trump-Fans so ein Video lustig finden, überrascht mich ehrlich gesagt nicht. Anhänger des US-Präsidenten haben auf einer Veranstaltung in Miami eine makabere Videomontage abgespielt. Darin attackiert ein Trump-Charakter Journalisten und politische Gegner mit brachialer Gewalt.

In dem Clip ist der Kopf des Präsidenten auf einen Mann montiert, der auf Menschen schießt, deren Köpfe durch die Logos von Medien sowie durch Gesichter seiner politischen Gegner - wie McCain, Obama und Clinton - ersetzt wurden.   

Der Organisator der Veranstaltung "American Priority", die letzte Woche in einem Trump-Resort bei Miami stattfand, sagte der "New York Times", der Clip sei Teil einer "Ausstellung" von ironischen Foto- und Videomontagen gewesen, sogenannter Internet-Memes.

10:57 Uhr

Verkäufer schlägt Räuber mit Wischmopp in die Flucht

Ganz schön mutig: Als zwei Räuber am späten Sonntagabend auf ihn Pistolen gerichtet und Geld gefordert haben, zögerte ein Pizzaverkäufer nicht lange und schrie sie einfach an. Sein Schrei und der Wischmopp, den er in der Hand hielt, wirkten Wunder: Die beiden Räuber verließen den Laden in Berlin-Charlottenburg ohne Beute. Und ohne Pizza.

09:50 Uhr

Katalanen-Anführer zu bis zu 13 Jahren Haft verurteilt

Der spanische Oberste Gerichtshof hat Haftstrafen von bis zu 13 Jahren für die Anführer der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung verhängt. Neun der zwölf wegen "Aufruhrs" und der Veruntreuung öffentlicher Gelder Angeklagten wurden zu Gefängnisstrafen zwischen neun und 13 Jahren verurteilt, der frühere katalanische Vize-Regionalpräsident Oriol Junqueras erhielt 13 Jahre Haft. Die Staatsanwaltschaft hatte bis zu 25 Jahre Haft gefordert.

Mehr dazu lesen Sie in Kürze auf n-tv.de

09:42 Uhr

Frau mit Kind im Watt vermisst

Einsatzkräfte haben in der Nacht vergeblich nach einer im Watt vor Brunsbüttel vermissten Frau und ihrem achtjährigen Sohn gesucht.

  • Zuvor alarmierte die 19-jährige Tochter der Vermissten die Behörden, nachdem die Frau mit dem Kind im Watt verschwunden war.
  • Mehr als zwei Stunden lang wurden ein Gelände zwischen einem Yachthafen und dem Elbfähranleger in Brunsbüttel sowie die Elbe von Rettungskräften der Feuerwehr, Seenotrettungskreuzern der DGZRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) sowie Wasserschutzpolizei-Booten abgesucht.
  • Fußspuren im Watt, Kleidungsstücke sowie Schuhe an einer Buhne hätten darauf hingedeutet, dass sich die Frau und der Junge in Wassernähe aufgehalten hätten, teilte die Feuerwehr mit. Gefunden wurde niemand. Gegen 1.30 Uhr wurde nach Absprache mit der Polizei die Suche abgebrochen.
Mehr dazu lesen Sie hier.
09:02 Uhr

Nahles verlässt Bundestag

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Nach dem Desaster der SPD bei der Europawahl legt Nahles alle Spitzenämter nieder.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die frühere Partei- und Fraktionschefin der SPD, Andrea Nahles, legt jetzt auch ihr Bundestagsmandat nieder. Das schrieb sie an Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble. Zum 1. November werde Nahles den Bundestag verlassen, bestätigte die SPD-Fraktion. Danach will sich die 49-Jährige beruflich neu orientieren.

08:51 Uhr

Explosion vor Polizeiwache in Schweden

In Südschweden ist es vor einer Polizeiwache zu einer Explosion gekommen. Mehrere Personen in der Kleinstadt Staffanstorp bei Malmö berichteten von einem lauten Knall im Stadtzentrum, gleichzeitig ging der Alarm in dem Gebäude los.

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Etwas sei vor der Tür der Wache detoniert, das nationale Bombeneinsatzkommando sei eingeschaltet worden, teilte die Polizei mit. Verletzt wurde niemand, im Eingangsbereich der Wache seien Schäden entstanden. Verdächtige wurden zunächst nicht festgenommen.

In Schweden und Dänemark kommt es seit Monaten immer wieder zu Explosionen vor Gebäuden, bei denen aber nur selten Menschen zu Schaden kommen. Die Hintergründe werden im kriminellen Milieu vermutet.

08:30 Uhr

Erster US-Bundesstaat verbietet Pelz-Verkauf

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So was trägt doch eh keiner mehr.

(Foto: picture alliance / dpa)

Kalifornien verbietet als erster US-Staat den Verkauf neuer Pelzprodukte. Der Gouverneur des Westküstenstaates, Gavin Newsom, unterzeichnete ein entsprechendes Gesetz. Das Verbot des Verkaufs und der Herstellung von Pelzwaren soll 2023 in Kraft treten. Geschäfte haben bis dahin Zeit, ihr Inventar zu verkaufen. Gebrauchtwarenläden mit Pelzmode aus zweiter Hand sind nicht von der Anordnung betroffen.

Newsom gab mit seinem Gesetzespaket grünes Licht für weitere Schutzmaßnahmen. Demnach dürfen wilde Tiere wie Bären, Tiger, Elefanten und Affen nicht mehr in Zirkussen auftreten.

07:55 Uhr

Österreicher soll Deutsche tagelang gefangen gehalten haben

Ein Mann aus Österreich soll eine Frau aus dem Raum Köln, die er im Internet kennengelernt hatte, tagelang gefangen gehalten haben.

  • Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, hielt der 42-Jährige die zwei Jahre jüngere Frau wohl mindestens zehn Tage in seiner Wohnung fest. "Dort dürfte es nach Angaben des Opfers zu Drohungen, Nötigungen und leichten Körperverletzungen durch Schläge gekommen sein", heißt es in einer Mitteilung.
  • Bei einem gemeinsamen Ausflug habe sich das Opfer einem Polizisten anvertraut, der Tatverdächtige wurde daraufhin festgenommen.
  • Nach Angaben der Polizei ist der Mann wegen gefährlicher Drohung und Nötigung sowie mehreren Eigentumsdelikten vorbestraft. Auch das sei für die Staatsanwaltschaft Anlass gewesen, den Mann in Haft zu nehmen. Der Verdacht der Freiheitsentziehung beruhe ausschließlich auf den Aussagen der Frau aus Deutschland, sagte ein Polizeisprecher. Der Tatverdächtige weist die Vorwürfe von sich.
07:24 Uhr

Kleinflugzeug stürzt ab - Passagier stirbt

Bei dem Absturz eines Ultraleichtfliegers auf einem Flugplatz im Münsterland unweit der niederländischen Grenze ist ein 54-jähriger Passagier gestorben. Der 55 Jahre alte Pilot erlitt schwere Verletzungen.

Der Pilot sei beim Landevorgang aus ungeklärter Ursache durchgestartet - anschließend sei der Flieger aus etwa 15 Metern Höhe senkrecht abgestürzt, teilte die Polizei mit.

06:54 Uhr

Proteste in Ecuador: Präsident gibt nach

Nach tagelangen Protesten gegen gestiegene Kraftstoffpreise haben die ecuadorianische Regierung und die Indigenen-Bewegung eine Einigung erzielt. Die Regierung von Präsident Lenín Moreno wird ein umstrittenes Dekret zurücknehmen, mit denen staatliche Subventionen für Kraftstoffe gestrichen worden waren. Im Gegenzug stellt die Indigenen-Bewegung die Proteste ein.

Beide Seiten waren zuvor zu Gesprächen zur Beilegung der sozialen Unruhen zusammengekommen. Bei den Protesten sind seit Anfang Oktober 7 Menschen getötet und mehr als 1300 Menschen verletzt worden.

06:44 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser, ich begrüße Sie ganz herzlich im "Tag". Hier erfahren Sie kurz und knapp, was uns heute alles erwartet:

  • Das britische Parlament wird nach einer knapp einwöchigen Pause von Königin Elizabeth II. in einer feierlichen Zeremonie wiedereröffnet.
  • Nach dem Debakel um die französische EU-Kommissionskandidatin Goulard empfängt Frankreichs Präsident Macron heute die künftige EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen im Élysée-Palast.
  • Bei der SPD beginnt die Abstimmung über die neue Doppelspitze, am 26. Oktober soll das Ergebnis der Mitgliederbefragung präsentiert werden.
  • Zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse wird der Deutsche Buchpreis für den Roman des Jahres verliehen.

Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, schreiben Sie mir einfach ein Mail an uladzimir.zhyhachou@nama.de

06:28 Uhr

Der Tag, an dem Goethe vor Napoleon bibberte

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Wussten Sie, dass … eine der bedeutendsten militärischen Schlachten auf deutschem Boden heute vor 213 Jahren stattgefunden hat? Am 14. Oktober 1806 schlug die französische Armee preußische und sächsische Truppen in der Schlacht bei Jena und Auerstedt vernichtend.

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Am 210. Jahrestag 2016 sind Hunderte Freiwillige in historische Kostüme geschlüpft, um die Doppelschlacht nachzustellen.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Neugierig geworden? Dann lesen Sie hier mehr dazu.

Das passierte außerdem am 14. Oktober:

  • Vor 72 Jahren durchbricht Chuck Yeager mit einem Experimentalflugzeug vom Typ Bell X-1 als erster Mensch die Schallmauer.
  • Vor 76 Jahren gelingt den etwa 600 Gefangenen im Vernichtungslager Sobibór der größte Aufstand in einem KZ.
  • Vor 93 Jahren erscheint in London das heute weltbekannte Kinderbuch "Winnie-the-Pooh" von Alan Alexander Milne.
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Tatsächlich schon 75, der Herr Kier.

(Foto: imago images / Xinhua)

Wir gratulieren … Udo Kier, deutscher Hollywood-Schurke ("Blade", "Iron Sky"), zum 75. Geburtstag. Wer seine blaugrünen funkelnden Augen noch nicht gesehen hat, sollte das schleunigst nachholen. Aber Vorsicht: Ob Vampirfürst Dragonetti ("Blade") oder Adolf Hitler ("Iron Sky: The Coming Race") - Kier ist sich für keine Rolle zu schade.

  • Usher, US-Künstler mit mehr musikalischen als filmischen Hits ("Yeah!"), zum 41. Geburtstag.
  • Peter Kloeppel, preisgekrönter Chefmoderator von RTL Aktuell, zum 61. Geburtstag.
  • Ralph Lauren, US-Modezar mit großem Polo-Tick, zum 80. Geburtstag.
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Redakteur Christoph Rieke wirft in "Riekes Rückspiegel" täglich einen Blick in die Vergangenheit.

06:17 Uhr

Hoch "Lisbeth" beschert uns Traumwetter

Mit Spitzentemperaturen von fast 28 Grad ging es gestern mancherorts rauf bis in Rekordbereiche für das zweite Oktoberdrittel. Am wärmsten war es hierbei in Baden-Württemberg, wo in Ihringen und Offenburg mit 27,8 Grad die bundesweiten Hotspots lagen. Und auch der Start in den Tag ist heute extrem mild.

Björn Alexander

Björn Alexander

Die Frühwerte bewegen sich oft zwischen 14 und knapp 20 Grad, wobei es aktuell im Osten sowie auf den Bergen im Süden am wärmsten ist. Frischer gestaltet sich der Wochenstart lediglich in den Niederungen Bayerns sowie im östlichen Baden-Württemberg mit 7 bis 11 Grad. Hier wabern außerdem noch gelegentliche Dunst- oder Nebelfelder, die allerdings mit dem Sonnenaufgang schon bald meteorologische Geschichte sind.

Der Grund für das schöne Wetter ist nach wie vor Hoch "Lisbeth", an dessen Westflanke wir heute besonders im Süden und Osten nochmals einen sehr sonnigen Wochenstart bekommen. Doch auch im übrigen Land geht es heute im Tagesverlauf häufig freundlich weiter. Einzig im Nordwesten sind lokale Schauer und Gewitter möglich.

Die Temperaturen: im Norden weiterhin eher frisch mit 15 bis 17 Grad. Im großen Rest ist es hingegen spätsommerlich warm mit 22 bis 27 Grad.

Die weiteren Aussichten: morgen erwartet Sie besonders im Osten nochmals ein spätsommerlicher Nachschlag mit viel Sonne und Spitzenwerten bis 25 Grad. Anschließend geht es dann aber überall kühler und wechselhaft weiter. Hier die Details, mit denen ich Ihnen einen guten Start in den Tag und in die neue Wetterwoche wünsche. Ihr Björn Alexander