Montag, 02. Dezember 2019Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
22:40 Uhr

Das war Montag, der 2. Dezember 2019

Liebe Leserinnen und Leser,

unsere "Tag"-Umfrage (von 13:34 Uhr) ergab, dass die meisten von Ihnen - 55 Prozent - zufrieden im eigenen Körper sind.

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Zwei Christstollen und 50 Euro - was braucht man mehr?

(Foto: picture alliance/dpa)

Auch die Einbrecher, die am Wochenende gewaltsam in ein Wohnhaus in Mengerskirchen bei Limburg einstiegen, würden wohl nichts an ihrem Äußeren verändern. Denn neben 50 Euro Bargeld erbeuteten sie nur zwei selbstgebackene Christstollen. Guten Appetit!

Was war heute wichtig:

Ich verabschiede mich in den Feierabend und wünsche Ihnen ein schönes Abendessen einen schönen Abend. Bis morgen!

22:09 Uhr

17 Tote bei Busunglück in Marokko

Auch in Marokko kam es gestern zu einem schweren Busunfall. Dabei sind 17 Menschen ums Leben gekommen und 36 weitere verletzt worden. Wie die Behörden heute mitteilten, ereignete sich der Unfall in der Nähe der Stadt Taza. Der Unglücksbus stürzte um. In Marokko kommen jährlich rund 3500 Menschen im Straßenverkehr ums Leben.

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21:35 Uhr

Juristen fordern Freigang-Verbot für Katzen

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Dürfen Hauskatzen bald nicht mehr raus?

(Foto: picture alliance / dpa)

Allein in den Niederlanden werden jährlich mehr als 140 Millionen Tiere durch Katzen getötet. Für rund 370 bedrohte Arten sind Stubentiger eine Gefahr. Die niederländischen Umweltrechtler Arie Trouwborst und Han Somsen von der Universität Tilburg fordern deswegen ein generelles Freigang-Verbot für Hauskatzen, berichtet RTL.de.

Insbesondere für gefährdete Vögel stellen Stubentiger die größte Gefahr in heimischen Gärten dar. Darauf beziehen sich Trouwborst und Somsen laut dem Bericht, denn der EU-Vogelschutzrichtlinie zufolge müssen bestimmte Tierarten und Lebensräume geschützt und die möglichen Gefahren begrenzt werden. Als "Raubtiere" dürften Hauskatzen daher nicht einfach frei herumlaufen.

20:53 Uhr

Millionen aus Eurojackpot noch immer nicht abgeholt

Vergessliche Lottospieler aufgepasst! Gut eine Woche nachdem der Eurojackpot geknackt wurde, hat sich der Gewinner aus Hessen noch immer nicht gemeldet.

  • Wie Lotto Hessen mitteilte, ist damit weiter unklar, ob ein Mann, eine Frau oder eine Tippgemeinschaft aus dem Main-Kinzig-Kreis die 30 Millionen gewonnen hat. Warum sich der Unbekannte das Geld noch nicht abgeholt hat, ist unklar. "Vielleicht will er die unvorstellbare Summe im Strudel der Glücksgefühle erst einmal sacken lassen oder er hat seinen 30-fachen Millionencoup noch überhaupt nicht bemerkt, wir wissen es nicht", sagte Geschäftsführer Heinz-Georg Sundermann.
  • Eile ist zumindest nicht geboten: Der Gewinner kann bis Ende 2022 seine Spielquittung abgeben - erst dann wird das Geld in eine Sonderverlosung geben.
  • Gemeinsam mit einem Ungarn und einer Stammtischrunde aus Bayern hatte der Hesse am 22. November den mit 90 Millionen Euro gefüllten Eurojackpot abgeräumt. Er tippte ohne Kundenkarte, nur drei Stunden vor Annahmeschluss.
20:44 Uhr

Trump-Team schließt Bloomberg-Journalisten aus

Reporter der Nachrichtenagentur Bloomberg des demokratischen Präsidentschaftsbewerbers Michael Bloomberg sollen keinen Pressezugang zu den Wahlkampfveranstaltungen von Amtsinhaber Donald Trump erhalten. Der Wahlkampfmanager des Republikaners, Brad Parscale, erklärte, Bloomberg News habe "ihre Parteilichkeit offen bekanntgegeben". Daher werde sie keine Akkreditierung für Trumps Wahlkampfauftritte erhalten.

Die Agentur Bloomberg erklärt zuvor, man werde die kritische Berichterstattung über alle demokratischen Kandidaten - darunter auch über ihren Gründer - einstellen. Diese Regelung gelte jedoch nicht für Trump.

Mehr dazu lesen Sie hier.
20:31 Uhr

Mindestens 21 Tote bei Busunfall in Chile

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Mindestens 21 Menschen haben bei dem Unfall 200 Kilometer südlich von Antofagasta ihr Leben verloren.

(Foto: picture alliance/dpa)

In Chile hat sich ein Fernbus überschlagen und ist rund 30 Meter in die Tiefe gestürzt. Bei dem Unfall in der Nähe der Gemeinde Taltal im Norden des Landes kamen mindestens 21 Menschen ums Leben. Weitere 21 Menschen wurden bei dem Unglück verletzt. 

Der Bus war am Sonntagabend mit rund 50 Menschen an Bord auf dem Weg von der Stadt Antofagasta im Norden des Andenstaates in die Hauptstadt Santiago de Chile rund 1400 Kilometer weiter südlich. Das Unglück ereignete sich auf der Route B-710 gut 200 Kilometer südlich von Antofagasta.

19:54 Uhr

Notarzt-Einsatz: Berliner Hauptbahnhof teilweise gesperrt

Wegen eines Einsatzes der Bundespolizei sind mehrere Gleise des Berliner Hauptbahnhofs gesperrt. Betroffen seien der Teilbereich Hauptbahnhof Tief mit den Gleisen 1 bis 8, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn auf Nachfrage. Es handele sich um die Züge der Nord-Süd-Achse. Im Fern- und Regionalverkehr komme es zu Teilausfällen und Umleitungen, die zu Verzögerungen führten, so der Sprecher. Wie lange die Sperrung anhält, ist unklar.

Update: Die Sperrungen sind wieder aufgehoben, im Fernverkehr kommt es aber noch vereinzelt zu Verzögerungen, teilte eine Sprecherin der Deutschen Bahn mit.

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19:43 Uhr

Melania Trump zeigt Weihnachtsdeko im Weißen Haus

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Wie jedes Jahr schmückt die First Lady das Weiße Haus vor Weihnachten. Nachdem sie im vergangenen Dezember viel Spott für ihre roten Weihnachtsbäume geerntet hatte, entschied sich Melania Trump diesmal für eine traditionellere - aber nicht schlichtere - Deko.

Der "Geist Amerikas" erstrahle im Weißen Haus, schrieb sie auf Twitter. Dort sind diverse prächtig geschmückte Weihnachtsbäume in unterschiedlichen Farbvariationen zu sehen - unter anderem dekoriert mit Kugeln und Schleifen in Weiß, Gold, Rot oder Blau. Ein Gang im Weißen Haus ist über und über mit weißen Sternen dekoriert. In einem anderen Raum sind rote Rosen das Kernmotiv. Auch eine Miniatur-Version des Weißen Hauses aus Lebkuchen, geschmückt mit Kränzen, ist ausgestellt.

19:08 Uhr

Einbruch im Stasi-Museum: Diebe gehen fast leer aus

"Wir sind nicht das Grüne Gewölbe", sagte der Direktor des Stasimuseums in Berlin nach dem Einbruch in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Das stimmt, denn die gestohlenen Orden waren zum großen Teil Nachbildungen und nicht viel wert. "Gestohlen wurden acht Orden, von denen nur einer echt war. Die anderen waren Faksimiles", erklärte Jörg Drieselmann, der Leiter des Museums. Bei dem Einbruch war auch Goldschmuck gestohlen worden. Drieselmann sprach von etwa 1500 Euro Materialwert.

Nach seinem Eindruck hätten die Einbrecher gezielt die Orden und den Schmuck im Visier gehabt, sagte Drieselmann. "Aber da hat der Sachverstand nicht ausgereicht, den Wert genau zu erfassen." Für das Museum sei der Einbruch trotzdem bitter. "Verglichen mit dem Diebesgut sind die angerichteten Schäden viel, viel höher."

18:45 Uhr

Sänger der Indie-Band Young Rebel Set gestorben

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In welchem Alter Matthew Chipchase starb, ist nicht bekannt.

(Foto: imago/Future Image)

Matthew Chipchase, der Sänger der britischen Indie-Rockband Young Rebel Set, ist überraschend gestorben.

  • Das teilte die Gruppe aus dem englischen Stockton-on-Tees auf ihrer Facebook-Seite mit. "Mit unendlicher Trauer müssen wir die niederschmetternde Nachricht mit euch teilen, dass Matt, unser Freund, Bruder, Sänger und Songwriter gestorben ist", schrieben seine Bandkollegen. "Unsere Gedanken und Gebete sind bei Matts Eltern und Familie, seiner Frau und seinen Kindern."
  • Über die Todesursache und das Sterbealter von Chipchase wurde nichts bekannt.
  • Young Rebel Set hatten erst im vergangenen Oktober eine Deutschland-Tour absolviert. An diesem Freitag wollte die Band ein Konzert in ihrer Heimatstadt geben. Für Januar waren Auftritte in Berlin und Hamburg geplant.
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18:16 Uhr

Prinzessin Mette-Marit bedauert Kontakt zu Epstein

Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit bedauert einem Medienbericht zufolge ihren Kontakt zum mittlerweile toten US-Multimillionär Jeffrey Epstein.

"Ich hätte niemals etwas mit Epstein zu tun gehabt, wenn mir die Schwere seiner Verbrechen bewusst gewesen wäre", teilte die 46-Jährige der norwegischen Zeitung "Dagens Næringsliv" mit. "Ich hätte Epsteins Vergangenheit näher untersuchen sollen, und ich bedauere, dass ich das nicht getan habe." Zudem sprach sie Epsteins Opfern ihre "Solidarität" aus.

Wie die Zeitung berichtet, traf Mette-Marit den Geschäftsmann mehrfach 2011 und 2013 in den USA und in Oslo. Zu der Zeit lag bereits ein Schuldspruch und eine abgesessene Haft wegen Missbrauchs hinter ihm. 2019 wurde Epstein, der viele prominente Freunde hatte, erneut beschuldigt, Dutzende Minderjährige missbraucht und zur Prostitution gezwungen zu haben. In einem New Yorker Gefängnis nahm er sich Anfang August das Leben.

17:45 Uhr

Amnesty: Mehr als 200 Tote bei Protesten im Iran

Bei den regierungskritischen Protesten im Iran sind nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Amnesty International bereits mehr als 200 Menschen getötet worden.

Auf der Grundlage "glaubwürdiger Berichte" sprach Amnesty von "mindestens 208 Toten" - und fügte hinzu, dass die reale Zahl der Getöteten wahrscheinlich höher liege. Vor einer Woche hatte die Organisation von mindestens 143 Toten gesprochen.

Die landesweiten Proteste wurden am 15. November von einer Entscheidung der Regierung von Präsident Hassan Ruhani zur drastischen Erhöhung der Benzinpreise ausgelöst. Dabei wurden zahlreiche Tankstellen, Bankfilialen und Polizeiwachen verwüstet sowie Geschäfte geplündert.

17:17 Uhr

Unbekannte legen Feuer am Bundesverwaltungsgericht

Auf das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig ist offenbar ein Brandanschlag verübt worden. Ein unbekannter Täter habe am Sonntagabend einen Gegenstand an der Fassade des Gebäudes in Brand gesetzt, teilte die Polizei mit. Austretende brennende Flüssigkeit habe die Fassade beschädigt und ein Kabel angeschmort. Bereitschaftspolizisten hätten die Flammen mit einem Feuerlöscher erstickt.

Die Ermittlungen übernahm das polizeiliche Terrorismus- und Extremismusabwehrzentrum des Landeskriminalamts Sachsen.

17:10 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:48 Uhr

Säule mit Asche von Auschwitzopfern steht vor Bundestag

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Vor dem Reichstagsgebäude hat das Künstlerkollektiv "Zentrum für politische Schönheit" (ZPS) eine sogenannte Gedenkstätte errichtet. Sie steht seit heute Morgen auf dem Gelände der ehemaligen Krolloper, in der die Reichstagsabgeordneten im März 1933 für das Ermächtigungsgesetz stimmten, eine wichtige Grundlage für die Diktatur der Nationalsozialisten.

"Es geht um die letzte deutsche Diktatur und darum, ob sie uns wieder droht", sagte der Aktionskünstler und ZPS-Gründer Philipp Ruch. Teil der Aktion ist eine Stahlsäule, die nach Angaben der Gruppe Asche von Opfern der Massenmorde der Nazis enthält.

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16:34 Uhr

Geywitz will nach Niederlage SPD-Vize werden

Nach ihrer Niederlage beim Mitgliederentscheid über den SPD-Vorsitz kündigt Klara Geywitz ihre Kandidatur als stellvertretende Parteivorsitzende an. "Ich werde beim Parteitag als Vizevorsitzende der SPD kandidieren", sagte sie der "Rheinischen Post". "Damit möchte ich meinen Beitrag leisten, um die Partei wieder zu einen", so die 43 Jahre alte Potsdamerin.

"Ich möchte mich als Vizevorsitzende insbesondere für die Gleichstellung von Frauen und Männern und die Belange der Ostdeutschen einsetzen", so Geywitz.

Der SPD-Vorstand wird beim Bundesparteitag gewählt, der am Freitag beginnt.

16:23 Uhr

Einstellung ausländischer Pfleger soll schneller laufen

Die Einstellung von Pflegekräften aus dem Ausland soll einfacher werden. Die Deutsche Fachkräfteagentur für Gesundheits- und Pflegeberufe mit Sitz in Saarbrücken soll sich um Visaanträge, Anerkennung von Berufserlaubnissen, Aufenthalts- und Arbeitserlaubnisse kümmern und so dafür sorgen, dass Fachkräfte binnen sechs Monaten nach Deutschland kommen können. Derzeit dauert der Prozess nach Angaben des Gesundheitsministeriums teils mehr als zwei Jahre.

Über die Visaanträge würden zwar immer noch die deutschen Auslandsvertretungen entscheiden, die Agentur könne aber etwa dafür sorgen, dass die Anträge vollständig seien, sagte Gesundheitsminister Jens Spahn bei der Vorstellung der Agentur in Berlin.

15:49 Uhr

Sawsan Chebli veröffentlicht Morddrohung gegen sich

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Die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli erhebt immer wieder ihre Stimme gegen Rassismus und Intoleranz. Dafür wird sie von mutmaßlichen Rechtsextremisten mit dem Tode bedroht. Die SPD-Politikerin veröffentlichte auf Twitter ein Schreiben Unbekannter mit einer Morddrohung.

Chebli habe es auf "unsere Todesliste geschafft", heißt es in dem Text, in dem die 41-Jährige übel beschimpft und rassistisch beleidigt wird. Chebli erstattete Anzeige.

Auf Twitter schrieb sie: "Ich lasse mich von Euch Nazis nicht einschüchtern, werde weiter meine Stimme erheben, mich für Vielfalt einsetzen, werde weiter für eine offene Gesellschaft, für Migranten, Flüchtlinge, Schwarze, Juden, Muslime und alle kämpfen, die Eure Feinde sind. Jetzt erst recht."

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15:26 Uhr

Unbekannte erschießen Politiker-Sohn in Kiew

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Offenbar haben die Täter Wjatscheslaw Soboljow im Visier gehabt.

(Foto: Wikipedia / Yorkyman)

Mitten auf der Straße ist im Zentrum der ukrainischen Hauptstadt Kiew der dreijährige Sohn eines Politikers erschossen worden. Wie die Polizei mitteilte, wurden nach dem Angriff vom Vorabend mehrere Verdächtige festgenommen. Die Täter hätten den Vater, einen Politiker und Geschäftsmann, im Visier gehabt, hieß es weiter.

Bei dem Politiker handelt es sich nach Informationen ukrainischer Medien um Wjatscheslaw Soboljow. Der Überfall ereignete sich in der Nähe eines italienischen Restaurants, das Soboljow gehört. Der Geschäftsmann ist Abgeordneter im Regionalrat von Kiew. Er vertritt die Partei des früheren Präsidenten Petro Poroschenko.

14:56 Uhr

Moskau verhindert Vernehmung von MH17-Verdächtigem

Die Niederlande werfen Russland vor, die Auslieferung eines ukrainischen Verdächtigen beim Abschuss von Flug MH17 hintertrieben zu haben. Dadurch sei es trotz mehrerer Gesuche nicht möglich gewesen, den früheren Anführer prorussischer Rebellen in der Ostukraine, Wladimir Tsemach, zu vernehmen, erklärte die niederländische Staatsanwaltschaft.

  • Tsemach hatte wegen eines anderen Verbrechens in der Ukraine in Haft gesessen, als er von dort aus Anfang September im Zuge eines Gefangenenaustausches mit Russland nach Moskau ausgeflogen wurde.
  • Die russischen Behörden erklärten den Angaben zufolge, sie wüssten nicht, wo sich Tsemach aufhalte.
  • Flug MH17 der Malaysia Airlines war 2014 über umkämpftem Gebiet der Ostukraine von einer russischen Buk-Rakete abgeschossen worden. Alle 298 Menschen an Bord wurden getötet. Der Rebellenführer soll damals das Kommando über die Luftabwehr gehabt haben und beim Abtransport des Buk-Geschützes beteiligt gewesen sein.
14:27 Uhr

Fritz von Weizsäcker beigesetzt

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Familie und Freunde haben Abschied von Fritz von Weizsäcker genommen.

(Foto: dpa)

Der vor knapp zwei Wochen getötete Arzt Fritz von Weizsäcker, Sohn des früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker, ist auf dem Berliner Waldfriedhof beigesetzt worden.

Zahlreiche Trauergäste begleiteten den mit bunten Blumen geschmückten Holzsarg, als dieser zum Grab gebracht wurde. Vater und Sohn haben dort nun gemeinsam ihre letzte Ruhestätte.

Der Chefarzt der Berliner Schlosspark-Klinik war am Abend des 19. November während eines Vortrags erstochen worden.

14:20 Uhr

Schichtwechsel

Kai Stoppel verabscheidet sich in den wohlverdienten Feierabend, ich übernehme den "Tag" und versorge Sie bis zum späten Abend mit den aktuellsten Nachrichten aus der ganzen Welt. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen entspannten Nachmittag. 

13:55 Uhr

Dänemark vollendet Zaun an Grenze zu Deutschland

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Seit Ende Januar hatten die Dänen an dem Wildschweinzaun gebaut.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein Zaun ist ein Zaun. Vor allem an Grenzen zwischen Ländern Europas hat ein Zaun immer auch eine gewisse Symbolik. Auch wenn dieser Zaun in dem Fall von Dänemark sich nur gegen Wildschweine richtet.

Die umstrittene Anti-Wild-Barriere zu Deutschland wurde nun nach zehn Monaten Bauzeit fertiggestellt. Bauarbeiter befestigten am Vormittag das letzte Zaunteil nahe dem Grenzübergang Sofiedal knapp 20 Kilometer nordwestlich von Flensburg. Damit ist das dänische Bauprojekt, das auf einer Länge von knapp 70 Kilometern von der Ost- bis zur Nordsee verläuft, offiziell abgeschlossen.

Nach Angaben der dänischen Naturverwaltung verfügt der Zaun über 20 permanente Öffnungen für Grenzübergänge und größere Wasserläufe. Für Wanderer und Spaziergänger gibt es zudem Tore und kleine Überquerungstreppen entlang des Zauns.

13:34 Uhr

Umfrage: So wohl fühlen sich Deutsche im eigenen Körper

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Die Zweifel vieler Menschen an ihrem Äußeren sind laut der Umfrage auf verbreitete Schönheitsideale zurückzuführen.

(Foto: imago/Westend61)

Fühlen Sie sich wohl in ihrem Körper? Also ich für meinen Teil kann sagen: Es kommt auf die Tagesform an. Das Meinungsforschungsinstitut YouGov wollte es genau wissen. Das Ergebnis der Umfrage: Drei von fünf Deutschen fühlen sich grundsätzlich im eigenen Körper wohl. Trotzdem würde die Mehrheit gerne etwas an ihrem Äußeren verändern.

Die Befragung von mehr als 2000 repräsentativ ausgewählten Deutschen über 18 Jahren ergab, dass nur 14 Prozent mit dem eigenen Körper unzufrieden sind. 59 Prozent der Deutschen fühlten sich wohl in der eigenen Haut.

Trotz der allgemeinen Zufriedenheit wollen laut der Umfrage fast zwei Drittel der Befragten etwas an ihrem Äußeren verändern: 50 Prozent würden demnach die eigene Ernährung umstellen, um Gewicht zu verlieren. Ebenso viele gaben an, mit Sport und mehr Bewegung abnehmen zu wollen. Auch Schönheitsoperationen würden einige in Betracht ziehen.

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13:03 Uhr

Schwarzfahrerin bespritzt Kontrolleur mit Muttermilch

Diese Fahrscheinkontrolle in Gelsenkirchen ist ins Auge gegangen: In einer Straßenbahn wollte ein Kontrolleur die Tickets einer 31-jährigen Frau und ihres Begleiters prüfen - doch sie hatten keine. Als beide aussteigen sollten, entblößte die Frau ihre Brust und bespritzte den Kontrolleur mit Muttermilch, heißt es in einem Polizeibericht.

Als die Polizei eintraf, wehrte sich die Frau "vehement" gegen die Feststellung ihrer Personalien. Sie wurde fixiert und zur Wache gebracht, weil sie keine Papiere bei sich hatte. Die Polizei leitete ein Verfahren wegen Schwarzfahrens ein und ermittelt wegen des Verdachts der Körperverletzung. Der Begleiter der Frau konnte fliehen.

12:44 Uhr

Immer mehr Wölfe in Deutschland - schon 105 Rudel

Das Vorkommen der Wölfe in Deutschland konzentriert sich bisher auf ein Gebiet, das von der sächsischen Lausitz in nordwestliche Richtung über Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern nach Niedersachsen reicht. Unklar ist jedoch, ob das auch so bleiben wird. Denn die Wölfe vermehren sich hierzulande offenbar prächtig.

Mittlerweile leben 105 Wolfsrudel in Deutschland, teilten das Bundesamt für Naturschutz und die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf mit. Ein Wolfsrudel besteht meist aus drei bis elf Tieren. Dazu kamen im Monitoringjahr 2018/19 noch 25 erfasste Wolfspaare sowie 13 sesshafte Einzelwölfe. Im vorangegangenen Monitoringjahr waren es noch 77 Rudel, 40 Paare und drei Einzelwölfe.

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Die meisten Wolfsverbände, nämlich 41, leben in Brandenburg.

(Foto: imago/Reiner Bernhardt)

 

12:09 Uhr

Großer Krieg Gefahr für Klima - Experte: "Lage ist gefährlich"

Manche hegen die Hoffnung, dass die Welt beim Lösen der Klimakrise zusammenwächst. Dass es noch mal einen großen Krieg auf der Erde geben könnte, scheint derzeit eher unrealistisch. Aber es ist nicht ausgeschlossen - und könnte gravierende Folgen fürs Klima haben.

Sicherheitsexperte Wolfgang Ischinger, Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, wertet einen "großen Krieg" als weit unterschätztes Klimarisiko. "Ein großer Krieg und die gesamten Klimaziele, die wir haben, können Sie alle einstampfen", sagte er der ARD.

"Wer Klimaschutz will, muss auch mit dafür sorgen, dass wir keine Kriege bekommen." Das gelte auch für große Kriege, an denen der Westen nicht beteiligt sei. "Die Lage ist gefährlich", sagte Ischinger. Sie sei gekennzeichnet von völliger Abwesenheit von Vertrauensbildung und dem Verlust der Rüstungskontrolle.

11:50 Uhr

Fahrverbote in Berlin - Diesel-Fahrer müssen Polizei kaum fürchten

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Fahrer alter Diesel haben nach Einschätzung der Gewerkschaft der Polizei in den Fahrverbotszonen in Berlin nicht allzu viel zu befürchten.

(Foto: imago images/snapshot)

Der Berliner Senat hatte im Juli Dieselfahrverbote für mehrere Stellen in der Hauptstadt beschlossen, um die Stickoxidbelastung zu senken. Allerdings müssen Diesel-Fahrer derzeit kaum fürchten, dass sie bei Verstößen von der Polizei angehalten werden, sagt: die Polizei.

"Der Personalkörper der Berliner Polizei gibt es nie im Leben her, dass wir alle Verbotszonen im Blick behalten und dort regelmäßig kontrollieren können", teilte die Gewerkschaft der Polizei mit. Die Fahrverbote seien unter den gegebenen Voraussetzungen nicht kontrollierbar.

Allerdings könnte sich das in Zukunft ändern: Die Gewerkschaft fordert eine automatisierte Kennzeichenerkennung in den betroffenen Straßenabschnitten.

11:17 Uhr

Gottschalk beendet Show: "Mein Körper fordert sein Recht"

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Moderatoren-Legende Thomas Gottschalk hört überraschend aus gesundheitlichen Gründen mit seiner Radio-Show auf Bayern 1 auf. "Ich merke doch, dass mein Körper sein Recht fordert", sagte er in seiner Sendung gestern Abend, die seine vorerst letzte gewesen sein soll.

"Mein Arzt hat mir gesagt, es wäre hochriskant, wenn ich weiter wie bisher einmal im Monat das Bett verlasse", scherzte der 69-Jährige: "Deswegen kann ich leider die Regelmäßigkeit dieser Veranstaltung nicht mehr garantieren." Er werde "zu gegebener Zeit wieder in diesem Haus auftreten und tanzen", sagte Gottschalk in der Sendung: "Aber jetzt gehen wir es mal ein bisschen langsamer an."

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10:45 Uhr

Vier Verletzte auf Weihnachtsmarkt in Recklinghausen

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Das Grillen von Stockbrot ist besonders bei Kindern beliebt.

(Foto: imago/Marc Schüler)

Stockbrotgrillen ist in der Vorweihnachtszeit besonders bei Kindern äußerste beliebt - aber ganz offenbar ist es nicht ganz ungefährlich. Bei einem Unglück auf dem Weihnachtsmarkt eines Kinderdorfs im nordrhein-westfälischen Recklinghausen sind vier Menschen, darunter zwei Kinder, verletzt worden.

Grund für den Unfall: Statt dem vorgesehenen Granit wurde versehentlich Schiefer als Material für die Bodenplatte für die Feuerstelle ausgewählt, teilt die Polizei mit. Doch das Schiefer hielt der großen Hitze nicht stand und platzte: Gesteinsstücke trafen zwei Kinder im Alter von fünf und acht Jahren sowie zwei Erwachsene im Alter von 33 und 35 Jahren. Die Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht, konnten dieses aber nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen.

10:11 Uhr

Brandt-Witwe spricht nach Votum für SPD-Spitze von "Drama"

Die SPD hat wohl endlich eine neue Führung gefunden: Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken erhielten in einer Mitgliederbefragung 53,06 Prozent der Stimmen. Auf dem anstehenden Parteitag muss die neue Doppelspitze jedoch noch bestätigt werden.

Für die Witwe des früheren Bundeskanzlers und SPD-Vorsitzenden Willy Brandt, Brigitte Seebacher-Brandt, ist die gegenwärtige Perspektive der Sozialdemokraten allerdings kein Grund zur Freude. "Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie Willy Brandt und Helmut Schmidt jetzt im Himmel sitzen und das Drama mit ansehen müssen", kommentierte die 73-Jährige gegenüber der "Bild"-Zeitung.

 

09:35 Uhr

Video: Menschen aus Fahrgeschäft geschleudert

Ein lustiger Ausflug auf den Rummel wird für einige Menschen zum Horrortrip: In der Stadt Lop Buri in der Mitte Thailands wurden am Samstag mehrere Menschen mit voller Wucht aus einem Fahrgeschäft geschleudert, berichtet die "Bangkok Post". Demnach hatte ein Mitarbeiter des Fahrgeschäfts "Crazy Wave" ("Verrückte Welle") vergessen, einen Sicherheitsbügel zu befestigen, welcher die Fahrgäste eigentlich in den Sitzen halten soll.

Sechs Menschen wurden in der Folge aus ihren Sitzen geschleudert. Vier davon verletzten sich, darunter ein 13-jähriges Mädchen, das sich ihr Bein brach. Alle haben mittlerweile jedoch das Krankenhaus verlassen können. Auf Youtube ist ein Video des Unfalls zu sehen, das mutmaßlich von Bekannten der Fahrgäste gefilmt wurde.

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09:14 Uhr

Frau nach zwölf Nächten in Australiens Outback gerettet

Fast zwei Wochen überlebte eine 52-Jährige im australischen Outback - nun ist die vermisste Tamra McBeath-Riley gefunden und gerettet worden, berichtet unter anderem die "Washington Post". Nach zwei weiteren Vermissten wird jedoch weiter gesucht.

McBeath-Riley schlug sich 12 Nächte lang in Australiens Wüste durch. Am 19. November war sie mit den beiden anderen Frauen mit einem Auto von der inmitten der Wüste gelegenen Stadt Alice Springs aus zu einer Tour aufgebrochen.

Allerdings blieb ihr Gefährt in einem Flussbett stecken. Ihre Freunde Claire Hockridge and Phu Tran hätten sich zu Fuß auf den Weg zu einer Schnellstraße gemacht, sie sei jedoch in der Nähe einer Wasserstelle geblieben, erzählt die Gefundene. Das hat ihr vermutlich das Leben gerettet.

08:57 Uhr

Aufregung über Auschwitz-Weihnachtsdeko bei Amazon

Christbaumschmuck auf Amazon mit Aufnahmen von Auschwitz-Birkenau haben bei der Gedenkstätte des ehemaligen NS-Vernichtungslagers für Empörung gesorgt. "'Christbaum-Schmuck' mit Bildern von Auschwitz zu verkaufen, erscheint wenig angemessen", erklärte das Museum auf Twitter.

Später entdeckte es weitere Objekte, darunter ein Mauspad mit einem Güterzug, mit dem Juden in die Todeslager gebracht wurden. Zuletzt zitierte die Gedenkstätte eine Sprecherin des US-Onlinehändlers, wonach alle angebotenen Objekte entfernt worden seien. Diese hätten gegen Amazons Richtlinien verstoßen.

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08:42 Uhr

Assad-Truppen rücken mit russischer Hilfe in Syrien vor

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Syriens Präsident Baschar al-Assad bei einem Truppenbesuch im Oktober.

(Foto: REUTERS)

Seit einer gefühlten Ewigkeit tobt der Bürgerkrieg in Syrien, der bald in sein zehntes Jahr geht. Erneut eskalieren die Kämpfe an einem der vielen Schauplätze des Konflikts - diesmal wieder in der Provinz Idlib im Nordwesten Syriens. Bei schweren Kämpfen sind dort nach einem Bericht der Beobachtungsstelle für Menschenrechte mindestens 82 Menschen ums Leben gekommen.

Regierungstruppen und mit ihnen verbündete Milizen seien am Wochenende mit Unterstützung von russischen und syrischen Kampfflugzeugen und Artillerie in die Offensive gegen Stellungen der Rebellen gegangen. Die Zahl der Opfer sei die höchste seit Inkrafttreten einer Waffenruhe im Sommer, teilten die Beobachter mit.

08:34 Uhr
Breaking News

Streit um Hongkong - China verhängt Sanktionen gegen die USA

Im Streit um die Unterstützung der Demokratiebewegung in Hongkong hat China Sanktionen gegen die USA verhängt. "Ab sofort" dürften US-Kriegsschiffe nicht mehr in Hongkong Zwischenstation machen, zudem seien Strafmaßnahmen gegen US-Organisationen in Arbeit, sagte Außenamtssprecherin Hua Chunying.

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08:09 Uhr

Brillen-Verbot für Frauen löst Proteste in Japan aus

In Japan ist es in manchen Branchen offenbar gängige Praxis, dass Frauen zum Beispiel an der Firmenrezeption das Tragen von Brillen verboten wird, berichtet die japanische Tageszeitung "Tokyo Shimbun". Empfangsdamen seien nun mal das "Gesicht der Firma", da störe eine Brille.

Dass das nicht bei allen Frauen so gut ankommt, hätte man voraussehen können. Und so regt sich nun Protest. Eine Gruppe von Aktivistinnen will in einer Petition die Regierung auffordern, frauenfeindliche Vorschriften zu Kleidung und Aussehen weiblicher Mitarbeiter in einem geplanten Gesetz gegen Belästigung am Arbeitsplatz zu benennen, so der Bericht der "Tokyo Shimbun".

Hinter der Petition steht eine Gruppe von Frauen unter Führung der Schauspielerin und Autorin Yumi Ishikawa, die zuvor schon eine Initiative gegen das verpflichtende Tragen von hochhackigen Schuhen für Frauen am Arbeitsplatz gestartet hatte.

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07:51 Uhr

Forscher finden "unmögliches" Schwarzes Loch

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Das Schwarze Loch LB-1 hat einen Begleitstern, der achtmal so massereich ist wie unsere Sonne und das Schwarze Loch in 79 Tagen einmal umkreist.

(Foto: YU Jingchuan, Beijing Planetarium)

Schwarze Löcher sind ziemlich bizarre Objekte im All: In ihnen ist sehr viel Masse in einem winzig kleinen, um genau zu sein unendlich kleinen Punkt gebündelt. Die meisten Schwarzen Löcher sind die Überreste von gigantischen Sternen, die zu ihren Lebzeiten um ein Vielfaches größer waren als die Sonne. Aber bei diesen "stellaren" Schwarzen Löchern gibt es eine Obergrenze an Größe. Oder besser gesagt: gab es.

Denn Forscher aus China haben ein "unmögliches" Schwarzes Loch entdeckt. Das Objekt mit der Katalognummer LB-1 besitzt etwa 70 Mal so viel Masse wie unsere Sonne. Das ist mehr als das Doppelte der Obergrenze, die Astronomen bislang für stellare Schwarze Löcher angenommen haben.

"Schwarze Löcher dieser Masse dürften gemäß der meisten aktuellen Modelle der Sternentwicklung in unserer Galaxie gar nicht existieren", betont Jifeng Liu, der zusammen mit seinem Team das rund 15.000 Lichtjahre entfernte Schwarze Loch entdeckt hatte.

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07:28 Uhr

Feuerwehren bereiten sich auf E-Auto-Brände vor

Weil E-Autos kein Benzin oder Diesel mehr mit an Bord haben, sollte das Brandrisiko doch niedriger sein, könnte man meinen. Dem ist nicht so: "Es ist durchaus mit enormer Brandleistung zu rechnen", sagt der Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, Karl-Heinz Knorr. Die sei bei einem Akku nicht geringer als bei einem aufgerissenen Tank.

Dennoch würden E-Autos weder heftiger noch häufiger als Benziner oder Diesel brennen, sondern anders. Der Feuerwehrverband empfiehlt daher zum Löschen von Lithium-Ionen-Akkus etwa Wasser statt Löschschaum. Denn um den Akku wirksam zu kühlen, brauche es mehr Wasser als bei herkömmlichen Bränden.

Ein weiteres Problem der brennenden Akkus liege darin, dass sich auch gelöschte Speicher bis zu 24 Stunden lang wieder entzünden können. Es könne daher sinnvoll sein, die Batterie in ein Wasserbad zu legen, um auf Nummer sicher zu gehen, so Knorr.

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07:05 Uhr

Das wird heute wichtig

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Gigantisches Porträt der Klimaaktivistin Greta Thunberg in San Francisco, USA.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

Guten Morgen, liebe Leser,

obwohl die Außentemperaturen den Gedanken an Erwärmung derzeit eher positiv erscheinen lassen, bleibt das Thema ernst - und weiter auf der Tagesordnung: In Madrid kommen ab heute Vertreter aus 200 Ländern der Erde zur 25. UN-Klimakonferenz zusammen. Für ganze zwölf Tage wollen sie darüber beraten, wie der Kampf gegen die globale Erderwärmung effektiver gestaltet werden kann. Mit dabei wird sein, natürlich: Aktivistin und Klima-Ikone Greta Thunberg.

Das wird außerdem wichtig:

  • Agrargipfel: Bundeskanzlerin Angela Merkel trifft sich infolge der jüngsten Proteste mit Bauernverbänden.
  • Afghanistan: Bundesverteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer reist zur Bundeswehr an den Hindukusch.
  • Andrew: Die BBC strahlt am Abend ein Interview mit einem Opfer aus dem Epstein-Missbrauchsskandal aus, das den Druck auf Prinz Andrew erhöhen könnte.
  • Aufarbeitung: Zwei Monate nach dem Terroranschlag in Halle beginnt der Landtag von Sachsen-Anhalt mit der politischen Aufarbeitung.
  • Anpfiff: Und Fußball wird heute auch gespielt: In der 1. Bundesliga empfängt Mainz die Gäste aus Frankfurt zum 23. Rhein-Main-Derby.

Heute werde ich Sie durch die erste Hälfte des "Tages" begleiten - mein Name ist Kai Stoppel. Willkommen!

 

06:50 Uhr

Glätte droht auf Deutschlands Straßen

Autofahrer aufgepasst. Denn heute geht es zum Teil ziemlich glatt los. Die Frühwerte bewegen sich verbreitet um den Gefrierpunkt und damit droht neben Reifglätte vereinzelt auch gefrierende Nässe - vor allem auf Seiten- und Nebenstraßen. Außerdem sind im Süden und Südosten noch Schneeschauer unterwegs. Das Ganze bei Frühwerten, die meistens zwischen minus 3 und plus 3 Grad liegen. Lediglich die Küsten zeigen sich bei rund 4 bis 5 Grad etwas milder.

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n-tv Wetterexperte Björn Alexander

Tagsüber geht es dann wechselhaft mit örtlichen Schauern weiter, die im Bergland oberhalb von rund 300 Metern in Schnee übergehen. Die Temperaturen sind nämlich nach wie vor auf der frühwinterlichen Seite mit minus 1 Grad im Donaunebel und plus 8 Grad Richtung Emsland und Nordsee.

Die weiteren Aussichten: Zur Wochenmitte meldet sich dank Hoch "Sarena" die Sonne immer häufiger zurück, bevor die Tiefdruckgebiete zum Wochenende von Norden wieder näher kommen. Dabei bleibt es vorerst einmal kalt mit frostigen Nächten. Hier die Details. Damit wünsche ich Ihnen einen guten Start in den Tag und die neue Woche. Ihr Björn Alexander

06:33 Uhr

US-Demokrat gibt Kampf ums Weiße Haus auf

Das Feld der möglichen demokratischen Herausforderer von US-Präsident Donald Trump wird kleiner. Im Rennen der US-Demokraten um die Präsidentschaftskandidatur 2020 hat der Kongressabgeordnete Joe Sestak seinen Rückzug erklärt. Seine Wahlkampagne hatte wenig Unterstützung erzielt.

Bei der Verkündung seines Ausstiegs aus dem Rennen bei Twitter forderte der frühere Marinesoldat einen "moralischen Kompass für unser großes Staatsschiff". Es sei am künftigen US-Präsidenten, dem "Kapitän des Staates", die USA voranzubringen, schrieb Sestak weiter.

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06:16 Uhr

Kampf gegen Muschel-Invasion im Bodensee kostet Millionen

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Das bis zu 40 Millimeter große Tier setzt sich in den technischen Anlagen zur Wasserversorgung am Bodensee fest.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Quagga-Muschel ist eigentlich im Schwarzen Meer beheimatet. Doch irgendwie, man weiß nicht genau wie, ist sie in den Bodensee gelangt. Und dort sorgt sie seit rund drei Jahren für Ärger. Denn das kleine Weichtier scheint sich dort äußerst wohl zu fühlen - und breitet sich massenhaft aus.

Nun soll verhindert werden, dass sich die Muschel auch im Trinkwassernetz verbreitet. Das soll laut dem Zweckverband Bodensee-Wasserversorgung unter anderem mithilfe von Ozon geschehen, das die Larven der Quagga-Muschel abtötet. Sandfilter entfernten sie dann aus dem Wasser.

Billig ist das nicht: "Wir gehen nach dem heutigen, noch sehr frühen Stand der Planung von Investitionen in Höhe eines mittleren dreistelligen Millionenbetrages aus", sagte ein Sprecherin des Zweckverbands Bodensee-Wasserversorgung.

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05:56 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht