Montag, 25. November 2019Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
22:43 Uhr

Das war Montag, der 25. November 2019

Liebe Leserinnen und Leser,

die verschwundenen Schmuckstücke von Dresden sind immer noch weg, von den Tätern fehlt auch noch jede Spur. Was wir über den aufsehenerregenden Diebstahl wissen, lesen Sie hier.

Und hier noch ein paar Artikel, die Sie heute interessant fanden:

Ich verabschiede mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht!

22:20 Uhr

Das sind die gestohlenen Juwelen

Während die Fahndung nach den Juwelen-Dieben weiter unter Hochdruck läuft, veröffentlicht die Polizei Bilder zu einem Teil der gestohlenen Schmuckstücke.

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Nach Angaben der Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlungen, Marion Ackermann, hatten es die beiden Einbrecher auf eine Brillanten- und zwei Diamantengarnituren abgesehen, die in einer Vitrine im Juwelierzimmer aufbewahrt werden. Allerdings hätten sie deutlich weniger Teile der Garnituren mitnehmen können als zunächst befürchtet, sagte Ackermann im ZDF. Alle Objekte waren demnach einzeln mit Stichen mit dem Untergrund vernäht, so dass "relativ viele Werke verblieben" seien.

Der Direktor des Grünen Gewölbes, Dirk Syndram, bezeichnete die Kollektionen als "eine Art Weltkulturerbe". Die drei Juwelengarnituren aus dem frühen 18. Jahrhundert umfassen Syndram zufolge insgesamt 94 Schmuckstücke. Sie befanden sich wie sieben weitere Schmuckgarnituren in Vitrinen. Laut Syndram gibt es nirgendwo in Europa eine vergleichbare Sammlung.

21:50 Uhr

Pflegerin entdeckt Munition in Wohnung eines Patienten

Eine Pflegerin hat in der Wohnung eines Patienten in Alsdorf bei Aachen Weltkriegsmunition gefunden.

Bei einem Hausbesuch sah die Frau auf dem Esszimmertisch täuschend echte Handgranaten und alarmierte die Polizei. Bei der weiteren Durchsuchung trafen die Beamten auf noch mehr Munition.

Offensichtlich habe der 62-jährige Weltkriegsmunition gesammelt, erklärt die Polizei. Da zu diesem Zeitpunkt nicht klar war, ob es sich um funktionstüchtige Munition handelte, führte ein Entschärfer des Landeskriminalamtes eine kontrollierte Sprengung durch, der Sammler bekam eine Anzeige.

21:13 Uhr

Robbenbaby verirrt sich auf Parkdeck

Die Feuerwehr im kalifornischen Redwood City hat ein Robbenbaby auf einem Parkdeck eingefangen. Nach den Strapazen der missglückten Fluchtversuche legte das fünf Monate alte Jungtier dann ein Nickerchen ein. Wie die Robbe auf das Parkdeck gelangte, ist unklar.

Mitarbeiter des Marine Mammal Center (Meeressäugerzentrum) brachten die kleine Robbe später in das zum Zentrum zugehörige Krankenhaus im nahegelegenen Sausalito. Dort sollte das Tier zunächst untersucht werden.

20:44 Uhr

Trump empfängt Heldenhündin im Weißen Haus

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Conan verlässt das Weiße Haus nicht mit leeren Händen: Eine Medaille und ein Zertifikat bekommt der Heldenhund vom US-Präsidenten überreicht.

(Foto: picture alliance/dpa)

Endlich kann Donald Trump dem "American Hero" auch eine echte Medaille verleihen. Der US-Präsident, dessen Frau Melania und Vizepräsident Mike Pence posierten heute vor dem Weißen Haus mit der Militärhündin Conan, die beim Einsatz gegen IS-Anführer al-Baghdadi verletzt worden war. Conan schien die Aufmerksamkeit zu genießen und ließ sich friedlich von Pence tätscheln.

Trump lobte Conan als "ultimativen Kämpfer". Der hoch intelligente Hund sei mit einer Medaille und einem Zertifikat geehrt worden, sagte Trump. "Conan ist ein harter Hund und keiner wird sich mit ihm anlegen", sagte der Präsident.

Trump traf sich auch mit Soldaten der Spezialeinheiten, die Ende Oktober an dem Einsatz gegen IS-Chef Abu Bakr al-Bagdadi im Nordwesten Syriens beteiligt gewesen waren.

Update: Entgegen Trumps Äußerungen handelt es sich offiziellen Angaben zufolge um eine Hündin, nicht um einen Hund.

20:03 Uhr

Bibel für eine Million Euro versteigert

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Diese zwei Bücher sind mehr als eine Million Euro wert.

(Foto: picture alliance/dpa)

Eine Bibel aus der Druckerpresse von Johannes Gutenberg ist in Hamburg für 1.050.000 Euro versteigert worden. Ein privater Schweizer Sammler habe den Zuschlag für das zweibändige Werk aus dem Jahr 1462 erhalten, teilte das Auktionshaus Ketterer Kunst mit.

Eine Sprecherin sagte, es sei die teuerste Bibel, die jemals in Deutschland ersteigert worden sei.

"Die Biblia latina von Johannes Fust und Peter Schöffer, den direkten Nachfolgern von Johannes Gutenberg, ist ein absolutes Meisterwerk, das noch zu Lebzeiten des Erfinders des Buchdrucks gedruckt wurde", hieß es. Das äußerst seltene, ganz auf Pergament gedruckte Exemplar sei in seiner Kunstfertigkeit auf direkter Augenhöhe mit der Gutenbergbibel zu sehen.

18:49 Uhr

Polizei NRW verhängte Disziplinarmaßnahme gegen Wendt

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Die Polizei in Nordrhein-Westfalen hat Rainer Wendt wegen dienstrechtlicher Verstöße sanktioniert.

(Foto: picture alliance / Ingo Wagner/d)

Die Idee ist schon wieder abgeblasen - der umstrittene Polizeigewerkschafter Rainer Wendt wird nicht Staatssekretär in Sachsen-Anhalt. Mitten in der aufgeheizten Debatte wird bekannt, dass Wendt gerade erst eine Disziplinarmaßnahme bekam.

Ein entsprechendes Disziplinarverfahren gegen den pensionierten Hauptkommissar wurde am 31. Oktober mit einer Maßnahme abgeschlossen, teilte das Düsseldorfer Innenministerium mit. Weitere Details nannte das Ministerium unter Verweis auf den Datenschutz und das Persönlichkeitsrecht aber nicht.

Ob der 62-Jährige die Disziplinarmaßnahme bei den Gesprächen zu seiner geplanten Ernennung zum Staatssekretär in Magdeburg angegeben hatte, war zunächst nicht bekannt. Sachsen-Anhalts Innenminister Stahlknecht verwies auf die Vertraulichkeit der Gespräche und wollte sich zum Inhalt nicht äußern. Er sagte lediglich, dass Wendt nach der Erörterung der politischen und rechtlichen Lage auf seine Berufung verzichtet habe.

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18:17 Uhr

Dresdner Täter zerschlugen Vitrine mit Axt

Beim Einbruch in das Grüne Gewölbe in Dresden haben die Täter die Vitrine im Juwelenzimmer mit einer Axt zerschlagen. Auf diesem Weg seien sie an die wertvollen, mit Edelsteinen besetzten Schmuckstücke gekommen, teilte die Polizei mit. Zuvor zerschlugen die Diebe demnach ein Fenstergitter sowie eine Glasscheibe und drangen so in das Gebäude ein. Die Tat habe insgesamt nur wenige Minuten gedauert.

Den Angaben zufolge flüchteten die Täter mit einem Audi A6 vom Tatort. Wenig später wurde ein baugleiches Fahrzeug in einer Tiefgarage im Dresdner Stadtgebiet in Brand gesetzt. Die Ermittler untersuchen derzeit das Fahrzeug und sichern Spuren.

Unterdessen sind die Diebe weiter auf der Flucht, die Fahndung dauert an.

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17:49 Uhr

Stehen Berliner Clans hinter Kunstdiebstahl in Dresden?

Berliner Clans sollen in den Einbruch in das Grüne Gewölbe in Dresden involviert sein. Das hat RTL aus Berliner LKA-Kreisen erfahren. Die Berliner Polizei konnte diese Information nicht bestätigen. 

Was wir über den Juwelendiebstahl wissen, lesen Sie hier.

17:07 Uhr

Zug rast in Wohnmobil und fängt Feuer

Im US-Bundesstaat Kalifornien rast ein Zug in ein Wohnmobil. Der vordere Teil des Zuges fängt Feuer, die Passagiere verlassen ihn fluchtartig. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist bislang unklar. Auch von den Insassen des Wohnmobils fehlt bislang jede Spur.

 

16:27 Uhr

Botschafter Grenell wirft Deutschland Beleidigung der USA vor

Im Streit über eine mögliche chinesische Beteiligung am Ausbau des schnellen 5G-Mobilfunks in Deutschland hat US-Botschafter Richard Grenell der Bundesregierung Beleidigung der USA vorgeworfen.

"Die jüngsten Äußerungen hochrangiger Vertreter der deutschen Regierung, die Vereinigten Staaten seien vergleichbar mit der Kommunistischen Partei Chinas, sind eine Beleidigung für die Tausenden amerikanischen Soldatinnen und Soldaten, die dazu beitragen, die Sicherheit Deutschlands zu gewährleisten", hieß es in einer Erklärung Grenells. Zudem sei es eine Beleidigung für Millionen Amerikanerinnen und Amerikaner, die sich für ein starkes westliches Bündnis einsetzten.

Zuvor hatte Wirtschaftsminister Peter Altmaier in der ARD-Sendung "Anne Will" einen Vergleich zwischen den USA und China gezogen. In der NSA-Affäre um Telefonüberwachung durch den US-Geheimdienst habe Deutschland "auch keinen Boykott verhängt", sagte er und fügte hinzu: "Auch die USA verlangen von ihren Firmen, dass sie bestimmte Informationen, die zur Terrorismusbekämpfung nötig sind, dann mitteilen."

Mehr dazu lesen Sie in Kürze auf n-tv.de

15:35 Uhr

Baumarkt-Kunde von Rigipsplatten erschlagen

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Der Mann befand sich in der Materialausgabe des Baumarktes, als es zum Unglück kam.

(Foto: picture alliance/dpa)

In einem Kölner Baumarkt ist ein Kunde von herabstürzenden Rigipsplatten erschlagen worden.

Nach ersten Zeugenaussagen soll der 69-Jährige mit seinen Helfern Rigipsplatten aus dem Warenlager in sein Fahrzeug geladen haben, hieß es von der Polizei. "Dabei soll ein Palettenturm umgestürzt sein." Der Rentner habe es nicht mehr geschafft, auszuweichen - und sei getroffen worden. Ein Notarzt konnte den Rentner nicht mehr retten.

15:02 Uhr

Spanische Polizei spürt Kokain-U-Boot auf

Unglaublich, wie kreativ und mächtig Drogenschmuggler sein können. Vor der Küste der spanischen Region Galicien hat die Polizei ein 20 Meter langes Drogen-U-Boot abgefangen. Nach der Entdeckung habe die Besatzung das U-Boot absichtlich auf Grund gesetzt, teilte die Polizei mit. Erst nach der Bergung gebe es weitere Informationen.

Spanische Medien berichteten unter Berufung auf die Behörden, zwei Mitglieder der Besatzung seien festgenommen worden. Die Männer aus Ecuador hätten sich schwimmend ans Ufer gerettet. Einem dritten Mann sei die Flucht gelungen.

Das U-Boot stamme vermutlich aus Kolumbien und habe nach ersten Schätzungen etwa drei Tonnen Kokain im Wert von 100 Millionen Euro an Bord, berichtete die Regionalzeitung "La Voz de Galicia".

14:29 Uhr

FDP-Politiker Jimmy Schulz stirbt mit 51 Jahren

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Jimmy Schulz starb heute im Alter von 51 Jahren.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der FDP-Politiker und Bundestagsabgeordnete Jimmy Schulz ist tot. Schulz sei nach langer schwerer Krankheit gestorben, teilte FDP-Chef Christian Lindner mit. Er wurde 51 Jahre alt. "Die Nachricht erfüllt uns mit großer Traurigkeit", erklärte Lindner.

Er bezeichnete Schulz, der Vorsitzender des Ausschusses Digitale Agenda des Bundestags war, als "Netzpolitiker der ersten Stunde". Entschlossen habe er für Bürgerrechte gestritten und für die digitale Selbstbestimmung gekämpft: etwa gegen die Vorratsdatenspeicherung, die Online-Durchsuchung und das Netzwerkdurchsetzungsgesetz, so Lindner. "Unsere Gedanken sind jetzt bei seiner Frau, seinen Kindern und seinen Freunden. Jimmy Schulz wird uns sehr fehlen."

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14:15 Uhr

Schichtwechsel

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser! Meine Kollegin Juliane Kipper verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend, ich übernehme ihren Platz in der Redaktion und versorge Sie bis zum späten Abend mit Nachrichten aus aller Welt. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

13:58 Uhr

Gegen Partei "Die Rechte" wird wegen Volksverhetzung ermittelt

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Die Generalstaatsanwaltschaft Celle leitet gegen die rechtsextreme Partei "Die Rechte" aufgrund eines bundesweit kritisierten Wahlplakats Ermittlungen wegen des Verdachts der Volksverhetzung ein.

Sie werte die bei der Europawahl verwendete Formulierung "Israel ist unser Unglück" als eine bloße Abwandlung der in der NS-Zeit propagierten Hassparole "Juden sind unser Unglück", teilte die Anklagebehörde in Celle mit. Der Begriff "Israel" werde dabei als Deckmantel für das Verbreiten von Antisemitismus und Judenhass benutzt.

Das Plakat richte sich gegen die jüdische Bevölkerung. Dies sei durch die Meinungsfreiheit nicht gedeckt. Mit dieser Argumentation habe bereits das Oberverwaltungsgericht in Nordrhein-Westfalen das Verbot des Plakats bestätigt, betonte die Generalstaatsanwaltschaft.

13:25 Uhr
Breaking News

Juwelenraub in Dresden: Täter stiegen über Fenster ein

Beim Einbruch in die berühmte Schatzkammer Grünes Gewölbe in Dresden sind die Täter über ein Fenster eingestiegen. Das sagen Ermittler der Dresdner Polizeidirektion. Zwei Tatverdächtige seien auf Aufnahmen zu sehen. Sie seien zielsicher auf eine Vitrine zugegangen und hätten diese zertrümmert. Der Materialwert der Schmuckstücke sei nicht so hoch zu bewerten, das Besondere sei aber, dass vollständige Ensembles gestohlen worden seien.

Der Einbruch sei am frühen Morgen gemeldet worden. Um 04.59 Uhr hätten sie vom Sicherheitsdienst die Information bekommen, dass es zu einer Einbruchshandlung komme, sagte der Dresdner Polizeipräsident Jörg Kubiessa bei einer Pressekonferenz. Kurz darauf sei der erste Streifenwagen beauftragt worden. Einen Fahndungserfolg gebe es noch nicht.

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13:10 Uhr

Lkw-Fahrer gesteht Hilfe zu illegaler Einwanderung

Nach dem Tod von 39 Menschen in einem Kühllaster in Großbritannien gesteht der angeklagte Fahrer Beihilfe zu illegaler Einwanderung. Wie die britische Nachrichtenagentur PA berichtet, gab der Nordire bei der Anhörung auch zu, dafür zwischen Mai 2018 und Oktober 2019 Geld kassiert zu haben. Der 25-Jährige muss sich unter anderem wegen Totschlags in 39 Fällen vor Gericht verantworten.

Am 23. Oktober waren in einem Kühllaster in einem Ort in Essex nahe London die Leichen von 31 Männern und acht Frauen entdeckt worden. Vermutlich wurden sie ins Land geschmuggelt. Ein Schiff hatte den Container zuvor von Belgien nach England gebracht. Die Opfer stammten aus Vietnam. Im Zusammenhang mit dem Fall hatte es weitere Festnahmen in Großbritannien, Irland und Vietnam gegeben. Eine Spur führt in die Niederlande. Die niederländische Zentralagentur für die Aufnahme von Asylbewerbern (COA) bestätigte, dass eines der Opfer in einer Asyleinrichtung des Landes war.

12:27 Uhr

Afrika will Cannabis-Export anführen

Auf der Konferenz "CannaTech" kommen in Kapstadt mehr als 500 Wissenschaftler, Unternehmer und Gründer der internationalen Cannabis-Industrie zusammen. Afrikanische Länder werden nach Ansicht von Experten im Anbau von Cannabis für medizinische Zwecke eine führende Rolle auf dem Weltmarkt einnehmen. Vor allem Südafrika will mit seinen Nachbarstaaten Lesotho und Simbabwe den Kontinent auf den globalen Markt führen. Das Land am Kap der Guten Hoffnung gibt seit Kurzem Lizenzen für den Anbau und Export medizinisch genutzten Cannabis heraus. Weitere Länder wie Swasiland, Uganda und Malawi prüfen eine mögliche Legalisierung der Droge für den medizinischen Gebrauch.

Fachleute auf der zweitägigen Konferenz erwarten, dass die Europäische Union einer der größten Absatzmärkte werden wird. Der Wert von in Afrika hergestelltem Cannabis und zugehörigen Produkten wird nach Schätzung des britischen Marktforschungsunternehmens Prohibition Partners im Jahr 2023 bei 7,1 Milliarden US-Dollar (rund 6,4 Mrd Euro) liegen.

12:00 Uhr

Schlagzeilen zum Mittag

11:42 Uhr

Linke verüben Brandanschlag auf Ausländerbehörde

Unbekannte haben in der Nacht Feuer im Gebäude der Göttinger Ausländerbehörde gelegt. "Wir gehen von einem linksmotivierten Brandanschlag aus", sagte eine Polizeisprecherin. Zu den Umständen des Feuers und zur Schadenshöhe gab es zunächst keine konkreten Angaben.

  • Die Ermittler in Niedersachsen hielten allerdings ein am Morgen im Internet veröffentlichtes Bekennerschreiben für authentisch, sagte die Sprecherin. Danach steht der Anschlag im Zusammenhang mit einer für Dienstag geplanten Lesung des früheren Bundesinnenministers Thomas de Maizière.
  • Die anonymen Schreiber werfen dem CDU-Politiker vor, er sei mitverantwortlich für die deutsche Flüchtlingspolitik und die Abschiebepraxis der Ausländerbehörden.
  • Die ursprünglich bereits für den 21. Oktober im Rahmen des Göttinger Literaturherbstes geplante Lesung de Maizières aus seinem Buch "Regieren" war von linken Aktivisten verhindert worden.
10:57 Uhr

Schiff mit 14.600 Schafen an Bord gekentert

Vor der Küste Rumäniens ist ein Frachter mit 14.600 Schafen an Bord verunglückt. Der Viehfrachter "Queen Hind" kenterte am Sonntag aus zunächst ungeklärter Ursache kurz nach der Abfahrt vom Hafen Midia an der Schwarzmeerküste Rumäniens, wie die Rettungskräfte mitteilten. Die Besatzung, 20 Syrer und ein Libanese, und 32 Schafe konnten gerettet werden. Zwei der Tiere wurden von den Rettern aus dem eiskalten Wasser gezogen.

Die Rettungskräfte versuchten, auch die anderen Schafe zu retten. "Wir hoffen, dass die Schafe im Laderaum des Schiffes noch am Leben sind", sagte eine Sprecherin. Die Rettungskräfte versuchten demnach mit Hilfe von Soldaten, Polizisten und Tauchern, das gekenterte Schiff aufzurichten und in den Hafen zu schleppen.

Rumänien ist nach Großbritannien und Spanien der größte Schafproduzent der EU. Die meisten Tiere werden in den Nahen Osten und die Golfregion exportiert. Tierschützer kritisieren die Viehfrachter, von denen jedes Jahr rund hundert in Midia in See stechen, als "Todesschiffe".

 

10:17 Uhr

Daniel Craig macht Ernst

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Es ist das zweite und letzte Mal: Daniel Craig hört als James Bond auf. Der 25. Bond-Film "Keine Zeit zu sterben" soll sein letzter Auftritt in der Kultrolle sein. "Ja, das war's", bestätigt der britische Schauspieler bei seinem Auftritt in der US-Show "Late Show with Stephen Colbert".

Im Oktober endeten die Dreharbeiten zu dem neuen Film, der im April 2020 in die Kinos kommen soll. 2017 hatte Craig schon einmal angekündigt, nicht mehr James Bond spielen zu wollen. In der 25. Jubiläumsausgabe ist er aber nun doch dabei. Über mögliche 007-Nachfolger wird schon seit Jahren spekuliert.

 

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09:57 Uhr

Kanye West feiert mit Oper Premiere

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US-Rapper Kanye Wests Oper "Nebuchadnezzar" hat Premiere gefeiert. Die erste Vorstellung fand in der Hollywood Bowl in Los Angeles statt, einer großen Freilichtbühne nach dem Vorbild eines Amphitheaters. Während der Vorstellung bekamen die Zuschauer den Superstar allerdings nicht zu sehen, wie das US-Promiportal "TMZ" berichtete.

West sprach den Erzähler hinter den Kulissen. Die meiste Aufmerksamkeit habe Wests Sonntags-Chor bekommen, hieß es. Ob der Rapper die Oper allein oder mit anderen geschrieben hat, ist nicht bekannt. Das Werk basiert auf einer biblischen Geschichte aus dem Alten Testament. Nebukadnezar war ein babylonischer König. Er wird oft als Zerstörer des Salomonischen Tempels in Jerusalem bezeichnet. Auf Twitter postet der Rapper zwölf Fotos der entsprechenden Passagen aus der Bibel.
Kanye West präsentiert sich in der Öffentlichkeit als sehr gläubiger Mensch.

09:32 Uhr

Diebe brechen in Dresdens Schatzkammer Grünes Gewölbe ein

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picture-alliance/ dpa

In Dresdens Schatzkammer Grünes Gewölbe ist am frühen Morgen eingebrochen worden. Der Einbruch betrifft den historischen Teil der wertvollen Sammlung. Die Schadenshöhe ist noch unklar, wie die Polizei mitteilt. Details wollen die Ermittler im Laufe des Tages bekannt geben. Nach "Bild"-Informationen soll gegen 5 Uhr die Stromzufuhr der staatlichen Kunstsammlung lahmgelegt worden sein. Eine Bande von Einbrechern soll daraufhin historischen Schmuck, Diamanten und Edelsteine gestohlen haben.

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09:12 Uhr

Eisskulptur erschlägt Kleinkind auf Weihnachtsmarkt

In Luxemburg verunglückt ein Kleinkind auf einem Weihnachtsmarkt tödlich. Das Kind sei am Sonntagabend von einer Eisskulptur erschlagen worden, teilte die Polizei mit. Nach ersten Erkenntnissen sei die Skulptur auf dem Markt in der Hauptstadt des Großherzogtums zusammengebrochen. Dabei habe ein Eisblock das Kind getroffen. Wie örtliche Medien unter Berufung auf Zeugen berichteten, waren die Rettungskräfte schnell vor Ort und versuchten das Kind zu reanimieren.

Die Verletzungen des Kindes waren nach Polizeiangaben jedoch so schwer, dass es im Rettungswagen auf dem Weg ins Krankenhaus starb. Es wurde eine Untersuchung des Unfallhergangs eingeleitet. Die Polizei startete zudem einen Zeugenaufruf.

08:23 Uhr

Ärzte sorgen sich um Leben von Assange

Seit April sitzt Wikileaks-Gründers Julian Assange in Großbritannien eine fast einjährige Haftstrafe wegen Verstoßes gegen Kautionsauflagen ab. Zuvor hatte er sich sieben Jahre lang in der ecuadorianischen Botschaft in London versteckt, um einer Auslieferung nach Schweden wegen der Vergewaltigungsvorwürfe zu entgehen.

Mehr als 60 Ärzte sehen jetzt das Leben des in Großbritannien inhaftierten Assange in Gefahr. In einem veröffentlichten Brief an die britische Innenministerin Priti Patel warnten sie, Assange benötige dringend physische und psychologische Hilfe. Dafür müsse er aus dem Hochsicherheitsgefängnis in Belmarsh südöstlich von London in eine Universitätsklinik verlegt werden. Andernfalls bestünden "wirkliche Sorgen", dass Assange "im Gefängnis sterben könnte".

"Die medizinische Lage ist dringend. Es gibt keine Zeit zu verlieren", schrieben die Mediziner aus acht Staaten, darunter Deutschland. Bei ihrer Einschätzung stützten sie sich nach eigenen Angaben auf Augenzeugenberichte von Assanges Gerichtstermin am 21. Oktober sowie auf einen Bericht von UN-Berichterstatter Nils Melzer. Die Ärzte äußerten Zweifel daran, dass Assange fit genug ist für die anstehenden Anhörungen zur von den USA beantragen Auslieferung.

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08:01 Uhr

BKA-Chef will Clan-Kriminalität im Auge behalten

Neue Entwicklungen bei der Clan-Kriminalität will der Präsident des Bundeskriminalamtes, Holger Münch, "sehr genau im Auge" behalten. Auch wenn es noch keine verfestigten Strukturen gebe, verweist Münch auf eine steigende Anzahl von "tatverdächtigen Zuwanderern" in den Ermittlungsverfahren, die gegen die Organisierte Kriminalität von Clans geführt werden.

In der ARD-Dokumentation "Beuteland - Die Millionengeschäfte krimineller Clans" des RBB erklärt Münch: "In etwa einem Drittel der Verfahren sind auch Zuwanderer als Tatverdächtige aufgetaucht. Und das bedeutet, wir müssen das Phänomen weiter sehr genau im Auge behalten." Man dürfe "solche Dinge nicht über Jahre laufen lassen. Das ist, glaube ich, die große Lehre, die wir aus den Entwicklungen der letzten 30 Jahre ziehen müssen".

  • Nach Aussage des Essener Polizeipräsidenten Frank Richter beobachtet die Polizei, dass Zuwanderer den alteingesessenen arabisch-libanesischen Clans zunehmend Konkurrenz machen und sie unter Druck setzen.
  • Während Zuwanderer aus dem Irak lange nur als sogenannte Läufer im Drogenhandel für die Alt-Clans tätig gewesen seien, seien nun Gruppierungen zu beobachten, die versuchten, "die Geschäfte zu übernehmen".
  • Richter befürchtet, dass es bei den Auseinandersetzungen zwischen alteingesessenen Clans und den neuen Gruppen zu Auseinandersetzungen kommen könnte.
07:32 Uhr

Einstein-Brief soll in Jerusalem versteigert werden

Ein handgeschriebener Brief des weltberühmten Physikers Albert Einstein soll im kommenden Monat in Jerusalem versteigert werden. Die Auktion solle am 3. Dezember stattfinden. Der Startpreis liege bei umgerechnet rund 18.000 Euro, teilte eine Sprecherin des Auktionshauses Kedem mit.

Einstein wurde in Ulm geboren, musste aber als Jude vor den Nazis in die USA fliehen. Seine Schriften und seinen Besitz vererbte er an die Hebräische Universität in Jerusalem. Bereits 1921 war ihm der Physik-Nobelpreis zugesprochen worden. Den Brief in deutscher Sprache schrieb er den Angaben zufolge im Juni 1950 an den Mathematiker Ernst Gabor Straus. Der war ein Assistent des genialen Physikers, mit dem er auch mehrere Arbeiten veröffentlichte.

"In dem Brief reagiert Albert Einstein auf Kritik von Ernst Gabor Straus an seiner Arbeit", teilte das Auktionshaus mit. Das Schreiben erlaube "einen interessanten Einblick in die fortdauernde Arbeit der beiden". Einstein habe sich damals mit der einheitlichen Feldtheorie befasst, in der es um Gravitation und Elektromagnetismus gehe.

06:51 Uhr

Tanzabend endet in Schlägerei

Ein in Chaos ausgearteter Paartanzabend mit Schlägereien und mehreren Verletzten hat in Mecklenburg-Vorpommern einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Mit 18 Streifenwagen angerückte Beamte brachten mithilfe eines Polizeihunds mehr als eine Stunde damit zu, die Gruppen zu trennen und zu beruhigen.

  • "Die Gemüter waren sehr erhitzt", sagte ein Polizeisprecher nach dem Einsatz. Nachdem sich zunächst ein 23-Jähriger und ein 33-Jähriger in der dortigen Mehrzweckhalle geprügelt hatten, verlagerte sich das Geschehen anschließend nach draußen.
  • Warum die Stimmung sich am Ende so aufheizte und knapp 200 Menschen sich anschrien und körperlich angriffen, ist bislang unklar.
  • Die Polizei sprach mehrere Platzverweise aus. Die beiden Streithähne wurden jeweils mit Gesichtsverletzungen ins Krankenhaus gebracht.
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06:37 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Drohungen, Schläge, Vergewaltigung und sogar Mord - Hunderttausende Frauen werden Schätzungen zufolge jährlich Opfer von Gewalt durch ihre Ehemänner, Partner oder Ex-Partner. Aktuelle Zahlen des Bundeskriminalamts, die heute vorgestellt werden, zeigen wahrscheinlich nur einen Ausschnitt des Problems.

Außerdem werden heute noch diese Themen wichtig:

  • Gerichtsanhörung im Verfahren gegen den Fahrer des Lkw, in dem 39 tote Vietnamesen entdeckt wurden
  • Gipfeltreffen der Asean-Staaten und Südkorea
  • US-Präsident Donald Trump empfängt den bulgarischen Ministerpräsidenten Boiko Borissow im Weißen Haus
  • Nach der Stichwahl um das Amt des Präsidenten in Uruguay treten in der zweiten Runde Daniel Martínez vom linken Regierungsbündnis Frente Amplio und Luis Lacalle Pou von der konservativen Partido Nacional gegeneinander an.

Mein Name ist Juliane Kipper und ich begleite Sie heute bis in den frühen Nachmittag durch den Tag. Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik? Sie erreichen mich unter juliane.kipper@nama.de.

06:12 Uhr

Wolkig, windig und immer wieder nass

Die neue Wetterwoche startet novembrig grau bis neblig trüb. Denn Wolken und Nebelfelder überwiegen am heutigen Tag. Dabei liegen die Sichtweiten im Nebel recht verbreitet bei um die 50 Meter oder darunter.

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Und auch tagsüber bleibt es überwiegend bedeckt oder neblig. Regen fällt hierbei aber nur sehr selten und wenn, dann am ehesten in den westlichen Landesteilen. Freundlicher beginnt die neue Woche lediglich am Alpenrand und in Teilen der zentralen und östlichen Mittelgebirge sowie Richtung Schwarzwald und Bayrischer Wald.

Die Temperaturen liegen zum Start in den Tag bei Frühwerten zwischen minus 3 Grad in den östlichen Berglagen und plus 7 Grad am Niederrhein. Tagsüber werden es zwischen 4 Grad im Dauernebel und 11 Grad am Alpenrand und im Rheinland.

Die weiteren Aussichten: häufiger wolkig, windig und immer wieder nass. Besonders in den westlichen Landesteilen, wo zur Wochenmitte gerne mal 10 bis 20, in den Staulagen der Gebirge auch bis zu 35 Liter Regen pro Quadratmeter runter kommen. Hierbei ist es noch sehr mild bei bis zu 14 Grad. Doch das ändert sich: Zum Monatswechsel mischt sich Polarluft unter und damit sinkt die Schneefallgrenze. Hier die Einzelheiten, mit denen ich Ihnen einen guten Start in den Tag und die neue Woche wünsche. Ihr Björn Alexander

05:59 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht