Montag, 29. Juli 2019Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
22:28 Uhr

Das war Montag, der 29. Juli 2019

Eine furchtbare Tat erschüttert heute ganz Deutschland: Am Frankfurter Hauptbahnhof stößt ein Mann eine Mutter und ihren Sohn unvermittelt vor einen einfahrenden Zug, der achtjährige Junge stirbt. Was hinter der Attacke steht, ist noch immer unklar. Ein Kriminalexperte und Angstforscher spricht hier über mögliche Hintergründe.

Was heute sonst wichtig war, lesen Sie hier:

Ich verabschiede mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht. Bis morgen!

22:05 Uhr

Urlauber entdeckt tote Frau in der Ostsee

Ein Urlauber hat in Ahlbeck auf der Insel Usedom eine Frau tot aus der Ostsee geborgen. Nach Angaben der Polizei handelt es sich dabei um eine 77 Jahre alte Frau von der Insel, die im Wasser trieb. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod der Frau feststellen. Bisher gibt es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden oder eine Straftat, so dass die Polizei einen Badeunfall als Ursache vermutet.

21:38 Uhr

Mann klaut künstliche Vagina

imago54526734h.jpg

Der Mann wollte "das Ding" verkaufen.

(Foto: imago stock&people)

Nicht für sich und nicht "für einen Freund": Ein 52-Jähriger hat in einem Düsseldorfer Sex-Shop eine künstliche Vagina gestohlen. "Ich hab' das Ding geklaut, um das zu verkaufen. Ich brauchte Geld für Drogen", sagte er vor Gericht.

  • Der wegen Beschaffungskriminalität mehrfach vorbestrafte Mann wurde beim Diebstahl des für Masturbationszwecke entwickelten Geräts im Wert von 150 Euro erwischt.
  • Nun wurde er zu zehn Monaten Haft auf Bewährung verurteilt.
  • Als Auflage muss der Mann an einer bereits begonnenen Drogentherapie weiter teilnehmen. "Die Therapie ist für Sie sicher sinnvoller als eine Haftstrafe", sagte der Richter.
20:54 Uhr

Riesiger Dino-Knochen entdeckt

RTX710KS.jpg

Der Knochen ist zwei Meter lang und 400 Kilo schwer.

(Foto: REUTERS)

Sensationsfund in Frankreich: Wissenschaftler haben im Süd-Westen des Landes einen riesigen Dinosaurierknochen ausgegraben.

  • Der rund 140 Millionen Jahre alte Schenkelknochen eines Sauropoden wurde bei Angeac-Charente nahe Bordeaux gefunden. Der Knochen misst etwa zwei Meter und wiegt 400 Kilogramm.
  • Der Knochen ist nach Angaben des Wissenschaftlers Ronan Allain vom Naturhistorischen Museum in Paris "einzigartig" wegen seines "Zustands und seiner perfekten Versteinerung".
  • Sauropoden waren die größten Lebewesen, die jemals die Erde bevölkerten. Die Pflanzenfresser erreichten ausgewachsen bis zu 18 Meter Länge.
20:26 Uhr

Stephan Weil verzichtet auf Kandidatur für SPD-Vorsitz

115525763.jpg

Niedersachsens Ministerpräsident Weil (r.) will nicht SPD-Chef werden.

(Foto: picture alliance/dpa)

Lange wurde darüber spekuliert, jetzt steht's fest: Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil wird sich im Herbst nicht um die Nachfolge von Andrea Nahles an der Spitze der SPD bewerben. Dies hat er den kommissarischen SPD-Vorsitzenden Manuela Schwesig, Malu Dreyer und Thorsten Schäfer-Gümbel am Wochenende in einer Telefonschalte mitgeteilt, erfuhr das Redaktionsnetzwerk Deutschland aus Parteikreisen.

Weil habe demnach zudem erklärt, dass er SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil bei dessen Bewerbung unterstützen werde. Klingbeil wurden seit längerem Ambitionen auf den SPD-Vorsitz nachgesagt. Wie Weil kommt er aus Niedersachsen.

19:53 Uhr

Deutsche liefern sich Gruppenschlägerei auf Mallorca

65866547.jpg

Malle ist ja bekanntlich nur einmal im Jahr.

(Foto: picture alliance / dpa)

Schon wieder sorgen Urlauber aus Deutschland für negative Schlagzeilen auf Mallorca.

  • Zwei Gruppen von jungen Deutschen gingen nach einer wilden Partynacht im Badeort Cala Rajada aufeinander los, berichten die "Mallorca Zeitung" und das "Mallorca Magazin".
  • Dabei bewarfen sie sich sogar mit Straßenschildern; als die Polizei einrückte, attackierten sie mindestens einen Beamten - er wurde verletzt.
  • Einer der Streithähne verlor das Bewusstsein und wurde ins Krankenhaus gebracht.
  • Drei der insgesamt acht bis zehn Touristen wurden festgenommen.
19:16 Uhr

Mehr als 50 Tote bei Kämpfen in brasilianischem Gefängnis

AP_19147852966661.jpg

In brasilianischen Gefängnissen kommt es immer wieder zu Unruhen.

(Foto: AP)

Bei Kämpfen zwischen rivalisierenden Banden in einem Gefängnis im Norden Brasiliens sind mindestens 52 Menschen getötet worden. 16 Todesopfer seien während der mehrstündigen Auseinandersetzung enthauptet worden, sagte ein Vertreter der Gefängnisbehörde im Bundesstaat Para. Zwei Wärter wurden demnach als Geiseln genommen, wurden aber später befreit.

18:43 Uhr

Trump ordnet offenbar US-Abzug aus Afghanistan an

Die US-Regierung will nach Angaben von Außenminister Mike Pompeo noch vor der Präsidentschaftswahl im November 2020 ihre Truppen aus Afghanistan abziehen. US-Präsident Donald Trump habe die Rückholung der Soldaten angeordnet, sagte Pompeo bei einem Treffen des Economic Club in Washington. "Er war eindeutig: 'Beenden Sie den endlosen Krieg, starten Sie den Abzug.'"

Trump hatte im Präsidentschaftswahlkampf 2016 erklärt, in seiner Amtszeit würden die US-Soldaten aus Afghanistan zurückgeholt. Derzeit sind dort rund 14.000 Soldaten der Vereinigten Staaten stationiert.

Mehr dazu lesen Sie in Kürze auf n-tv.de

18:10 Uhr

Kleinkind stirbt eingesperrt in Zimmer

122746967.jpg

Die Polizei versiegelte die Wohnung, der Vater sitzt in U-Haft.

(Foto: picture alliance/dpa)

Eine unfassbare Tat beschäftigt zurzeit die Essener Polizei. Am Wochenende haben die Beamten ein Kleinkind in einer Wohnung tot aufgefunden. Der Zweijährige starb offenbar an einem Hitzeschock, nachdem sein Vater ihn in einem Zimmer eingesperrt hatte.

  • Das Jugendamt veröffentlichte nun neue Details über die Familie. Zum 1. August sollten Sozialpädagogen die Eltern von drei Kindern täglich zu Hause unterstützen. Die Familie habe intensivere Hilfe bei der Erziehung und Förderung der Kinder benötigt, teilte die Stadt mit. Die Eltern sollten mit den Pädagogen einen kindgerechten Umgang erlernen. Betreut wurde die Familie bereits seit Ende des vergangenen Jahres.
  • Der 31 Jahre alte Vater sitzt wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft. Laut Staatsanwaltschaft hatte er den Jungen mindestens 17 bis 18 Stunden nicht versorgt. Für das Kind sei die Zimmertür verschlossen gewesen. Der Polizei zufolge wird dem Vater vorgeworfen, sein Kind verdurstet haben zu lassen.
  • Die Mutter war zu dieser Zeit nicht in Essen. Gegen sie ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Totschlags durch Unterlassen.
  • Der Mann war schon wegen Kleinkriminalität polizeibekannt.
17:38 Uhr

Trump beschimpft schwarzen Pastor

57241415.jpg

Al Sharpton ist baptistischer Prediger und Bürgerrechtler.

(Foto: picture alliance / dpa)

Nach seinen Attacken auf Baltimore hat US-Präsident Donald Trump nun beleidigende Tiraden gegen einen bekannten schwarzen Bürgerrechtler und Geistlichen vom Stapel gelassen. Seine neuen Angriffe richteten sich gegen den Pastor Al Sharpton, den Trump als "Betrüger" und "Unruhestifter" bezeichnete. "Er hasst Weiße und Polizisten."

  • Sharpton hatte am Sonntag erklärt, er sei unterwegs in das zuvor von Trump gescholtene Baltimore. Damit zog er sich offenbar den Ärger des Präsidenten zu. "Als nächstes wird Pastor Al auftauchen, um sich zu beklagen und zu protestieren", twitterte Trump. "Nichts wird für die Bedürftigen getan. Traurig!"
  • Sharpton reagierte wenig später auf die Tweets des Präsidenten. "Trump sagt, ich sei ein Unruhestifter und Betrüger (...) Wenn er wirklich dächte, ich wäre ein Betrüger, dann würde er mich in seine Regierung holen", twitterte Sharpton.
*Datenschutz

 

  • Am Wochenende beschimpfte Trump den afroamerikanischen Abgeordneten Elijah Cummings als "brutalen Tyrannen" und beschrieb dessen Wahlkreis in Baltimore als "widerliches, von Ratten und Nagern befallenes Drecksloch". Auf Kritik und Rassismus-Vorwürfe reagierte der US-Präsident am Sonntag dann mit einer weiteren Twitter-Tirade. Dabei bezeichnete er Cummings als "Rassisten".
16:39 Uhr

Seehofer bricht nach Attacke in Frankfurt Urlaub ab

Bundesinnenminister Horst Seehofer unterbricht wegen der Tötung eines achtjährigen Jungen am Frankfurter Hauptbahnhof seinen Urlaub. Der Minister wolle sich mit Vertretern der Sicherheitsbehörden treffen, sagte ein Sprecher des Ministeriums der DPA. Morgen will der Minister die Presse informieren.

Ein Mann stieß den Jungen am Vormittag im Frankfurter Hauptbahnhof vor einen einfahrenden ICE. Das Kind starb, der Tatverdächtige wurde festgenommen. Der Mann soll auch die Mutter des Jungen ins Gleisbett gestoßen und es bei einer weiteren Person versucht haben. Die Mutter und die andere Person wurden nicht verletzt. Der 40 Jahre alte Tatverdächtige soll ersten Ermittlungen zufolge aus Eritrea stammen.

16:08 Uhr

Forscher warnen vor "Tsunami an Krebserkrankungen"

Mediziner des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) sehen für die Zukunft eine Zunahme von Krebserkrankungen vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern. "Es ist nicht übertrieben, davon zu reden, dass wir einen Tsunami an Krebserkrankungen vor uns haben", sagte der Vorstandschef des Zentrums, Michael Baumann, in Dresden.

Baumann erwartet, dass auch in Deutschland die Zahl der Neuerkrankungen zunehmen wird - von derzeit etwa 500.000 pro Jahr auf rund 600.000 im Jahr 2030. Der DKFZ-Chef führt das nicht nur auf die demografische Entwicklung zurück, sondern auch auf Lebensstilfaktoren wie Rauchen und Übergewicht.

15:46 Uhr

Brand im Frankfurter Museum für moderne Kunst

122773841.jpg

Das Feuer ist im Dach des MMK ausgebrochen. Ob Kunstwerke - unter anderem von Warhol, Richter, Lichtenstein - in Gefahr sind, ist noch unklar.

(Foto: picture alliance/dpa)

Das ist keine Performance: Im Museum für Moderne Kunst (MMK) in Frankfurt ist ein Feuer ausgebrochen.

  • Dichter grau-brauner Rauch quellt aus dem Dach. Feuerwehrleute versuchen, über eine Drehleiter an den Brandherd zu gelangen. Dazu muss das Kupferdach per Hand geöffnet werden, erklärte die Feuerwehr bei Twitter.
  • Verletzt wurde offenbar niemand. Ob Kunstwerke in Gefahr sind, blieb zunächst unklar. Wegen eines Ausstellungsumbaus seien die meisten Werke im Depot, sagte eine Sprecherin des Kulturdezernats.
  • Die Ausstellungsräume des Museums sind derzeit wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Das 1991 eröffnete MMK zählt zu den bedeutendesten Museen der Gegenwartskunst in Deutschland. Die Sammlung umfasst über 5000 Werke von den 1960er-Jahren bis heute.
15:07 Uhr

Joggerin von Zug erfasst und getötet

Eine Joggerin ist in Staufen in Baden-Württemberg von einem Zug erfasst und getötet worden. Polizeiangaben zufolge war die 66 Jahre alte Frau am Morgen an einem beschrankten Bahnübergang vor dem Bahnhof Staufen-Süd auf die Gleise gelaufen, als ein Zug einfuhr. Die Schranken waren offenbar geschlossen. Die Touristin aus Dänemark wurde so schwer verletzt, dass sie noch an der Unfallstelle starb. "Wir gehen von einem Unfall aus", sagte ein Sprecher der Polizei.

14:32 Uhr

Umwelthilfe beantragt Silvester-Böllerverbot in 31 Städten

98305321.jpg

Sieht gut aus, ist aber schädlich für die Umwelt: Silvesterböllerei.

(Foto: picture alliance / Christoph Sch)

Ist bald Schluss mit Silvester-Geballer? Die Deutsche Umwelthilfe hat in 31 Städten ein Verbot privater Böllerei in der Neujahrsnacht beantragt - als Maßnahme zur Luftreinhaltung.

  • "Wir wollen keine Spaßbremse aufbauen. Die Menschen sollen sich auch weiterhin an Silvesterfeuerwerken erfreuen können", sagte Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. Die Feuerwerke könnten auch von professionellen Veranstaltern außerhalb der Stadtzentren organisiert werden.
  • Möglich sei auch die Einrichtung von Gebieten, in denen privat geböllert werden dürfe, sagte Resch.
  • Die Anträge richten sich an die Städte, deren Innenstädte besonders mit Feinstaub belastet sind. Dazu zählen unter anderem Stuttgart, Berlin, Gelsenkirchen, Hagen und Köln.
14:30 Uhr

Schichtwechsel

Hallo, liebe Leserinnen und Leser, hier ist Uladzimir Zhyhachou. Ab sofort und bis zum späten Abend begleite ich Sie durch den "Tag". Und ich freue mich darauf! Meine Kollegin Vivian Kübler hat sich vor ein paar Minuten in den wohlverdienten Feierabend verabschiedet und genießt das Wetter. Obwohl die Luft mittlerweile so heiß und feucht ist, dass es - zumindest für mich - ungenießbar ist. Also bleibe ich lieber den ganzen Tag im klimatisierten Büro. Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, schreiben Sie mir doch einfach auf uladzimir.zhyhachou@nama.de.

13:54 Uhr

Putin-Kritiker Nawalny laut Anwältin vergiftet worden

03db1906ac7338e32bd76e00f850a544.jpg

Nawalny schaffte es nach seiner Festnahme noch ein Videostandbild in einer Polizeistation bei Instagram hochzuladen.

(Foto: dpa)

Bislang war nur bekannt, dass der russische Oppositionspolitiker Alexej Nawalny mit einer unbekannten chemischen Substanz in Kontakt geraten ist. Jetzt spricht seine Anwältin und erhebt schwere Vorwürfe: Sie hat die Erkrankung auf eine Vergiftung zurückgeführt. Das hatte zuvor bereits Nawalnys Ärztin Anastasia Wasiljewa gesagt. Außerdem sei er gegen Wasiljewas Rat aus dem Krankenhaus zurück ins Gefängnis gebracht worden.

Einen Tag nach den regierungskritischen Demonstrationen mit 1000 Festnahmen war Nawalny mit angeschwollenem Gesicht und Hautrötungen ins Krankenhaus eingeliefert worden. Der 43-Jährige war zu 30 Tagen Haft verurteilt worden, weil er zur Teilnahme an einer verbotenen Kundgebung am Samstag aufgerufen hatte.

13:21 Uhr

Polizist wegen illegalem Besitz von Schlagringen verurteilt

Ein Berliner Polizist besitzt illegal zwei Schlagringe und muss deshalb insgesamt 1700 Euro zahlen. Polizisten seien nicht anders zu behandeln als andere Bürger, sagte der Richter.

imago85542568h.jpg

Der Unfall im Januar 2018 machte viele Menschen öffentlich betroffen.

(Foto: imago/Olaf Selchow)

Der Polizist ist kein Unbekannter: Gegen den 51-Jährigen wird seit Längerem wegen einer Unfallfahrt mit tödlichem Ausgang ermittelt. Der Beamte wird nach Angaben der Staatsanwaltschaft verdächtigt, vor genau anderthalb Jahren alkoholisiert am Steuer eines Streifenwagens das Auto einer 21-Jährigen gerammt und sie dadurch tödlich verletzt zu haben.

Zu der Kollision kam es im Januar 2018 in der Nähe des Alexanderplatzes. Der Polizeiwagen soll mit überhöhter Geschwindigkeit in das Auto der jungen Frau geknallt sein. Eine Anklage gibt es bislang nicht. Am Tatort wurde damals kein Alkoholtest gemacht.

13:08 Uhr

Studie: Mütter steigen früher wieder in Beruf ein

Der allgemeine Trend der letzten Jahre setzt sich fort: In Deutschland steigen Mütter einer Studie zufolge immer früher wieder in den Beruf ein und weiten ihre Stundenzahl auch stärker aus.

  • Laut dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW), stieg der Anteil der erwerbstätigen Mütter mit Kindern im Alter zwischen zehn und 14 Jahren von 70,4 Prozent im Jahr 2008 auf 78,3 Prozent im Jahr 2017.
  • Die Arbeitszeit unter 21 Stunden sank zwischen 2008 und 2017 von 49,4 Prozent auf 36,7 Prozent.
  • Gleichzeitig wuchsen die Anteile der Mütter mit 21 bis 35 Stunden Arbeitszeit (von 24,8 Prozent auf 32,5 Prozent) und über 35 Stunden (von 25,7 Prozent auf 30,7 Prozent).

Das seien vor allem Effekte der verbesserten Betreuungsinfrastruktur im Kita- und Grundschulbereich, heißt es. Trotzdem müssen Betreuungsangebote weiter ausgebaut und die Rückkehr in den Arbeitsmarkt vereinfacht werden. Wichtig dafür seien gezielte Qualifizierungsangebote, mit denen Mütter nach einer längeren Auszeit wieder auf den aktuellen Stand in ihrem Beruf kommen, sowie Beratungs- und Vermittlungsangebote, die bei der Suche nach einem für sie passenden, neuen Arbeitsplatz helfen.

12:18 Uhr

Frankfurt: Achtjähriger wird von ICE überrollt und stirbt

*Datenschutz

Eine unfassbare Meldung kommt zum Mittag aus Frankfurt: Am Hauptbahnhof in Frankfurt am Main ist ein Kind von einem ICE erfasst und getötet worden. Es handle sich um einen achtjährigen Jungen, sagte ein Sprecher der Polizei in der Mainmetropole. Berichte, nach denen der Junge vor den Zug gestoßen worden sein soll, bestätigte die Polizei zunächst nicht. 

Ein Mann wurde festgenommen. Ob er mit der Tat in Zusammenhang steht, ist derzeit noch unklar. Es kam zu einem "massiven Polizeieinsatz", auch der Bahnverkehr wurde vorerst auf vier Gleisen gesperrt.

Update: Die Polizei bestätigt, dass ein Mann das Kind vor den Zug gestoßen hat.

Mehr Informationen dazu lesen Sie hier.

 

11:57 Uhr

Belgien verstößt mit Atommeiler gegen EU-Recht

Ohne vorher eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen, hat Belgien die Laufzeit ihrer beiden Atomreaktoren Doel 1 und 2 um zehn Jahre verlängert. Damit hat Belgien gegen EU-Recht verstoßen, urteilt jetzt der Europäische Gerichtshof (EuGH). Die entsprechende Genehmigung hätte demnach nicht ohne Umweltverträglichkeitsprüfungen erteilt werden dürfen.

Das bedeutet allerdings nicht, dass die Atomkraftwerke nun sofort abgeschaltet werden müssen - die Richter entschieden nämlich, dass die Genehmigung im Fall "einer schwerwiegenden und tatsächlichen Gefahr einer Unterbrechung der Stromversorgung" vorübergehend aufrechterhalten werden kann. Gleichzeitig könnten dann nachträglich die Auswirkungen auf die Umwelt untersucht werden.

Die bei Antwerpen gelegenen Reaktoren Doel 1 und Doel 2 wollte Belgien bis 2025 statt bis 2015 betreiben. Die beiden Standorte der insgesamt sieben Atomreaktoren sind nur 120 bzw. 60 Kilometer von der Grenze zu Nordrhein-Westfalen entfernt.

11:34 Uhr

Kuba erlaubt WLAN zu Hause - und kontrolliert Inhalte

62823789.jpg

Seit Dezember können Kubaner bereits mit ihrem Handy online gehen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Nur wenige werden sich den Internetzugang leisten können. Für einen Dollar (90 Cent) dürfen Kubaner jetzt zu Hause surfen - bei einem durchschnittlichen Monatslohn von 50 Dollar. Die 80.000 Haushalte der Elf-Millionen-Einwohner-Insel, die jetzt einen Internetzugang haben, bekommen dann jedoch längst nicht alles zu sehen: Die kommunistische Regierung in Kuba kontrolliert die Inhalte mit dem staatlichen Dienst Etecsa, der mit den Routern verbunden ist.

Das Internet und die sozialen Medien seien Instrumente, um "die kubanische Wahrheit zu platzieren, nicht um Dinge zu manipulieren", sagte Vizekommunikationsminister Ernesto Rodríguez Hernández. Die Regierung wolle die Bevölkerung "erziehen", sagte er weiter. "Es bringt nichts, jenen einen Internetzugang zu ermöglichen, die nicht zwischen Nützlichem und Schädlichem unterscheiden können. Nicht alles im Internet ist gut."

Seit Wochen protestieren Internetnutzer unter dem Hashtag #Bajenlospreciosdeinternet ("Macht das Internet billiger") für günstigere Tarife. Das könnte allerdings noch einige Zeit dauern.

10:32 Uhr

Herzogin Meghan hat einen neuen Job

*Datenschutz

Sie selbst wollte nicht aufs Cover, mitgearbeitet hat Herzogin Meghan aber trotzdem: Als Gastherausgeberin der neuesten Ausgabe des Modemagazins "Vogue" in Großbritannien, hat sie in der Septemberausgabe mitgewirkt. Der Titel: "Kräfte für den Wandel" - darin werden 15 engagierte Frauen porträtiert. Alle dieser Frauen, hätten furchtlos "Barrieren durchbrochen", teilte die britische Königsfamilie selbst mit.

Darunter sind unter anderen die Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg, die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern, die berühmte Primatenforscherin Jane Goodall sowie die Schauspielerinnen Jane Fonda und Salma Hayek Pinault. Meghan führt darin ein "offenes Gespräch" mit der früheren US-First Lady Michelle Obama.

Meghan selbst habe nicht auf dem Cover erscheinen wollen, weil sie das als "prahlerisch" empfunden hätte, verriet Vogue-Chefredakteur Edward Enninful laut der Nachrichtenagentur PA. Die letzten Monate seien "ein lohnender Prozess" gewesen, sagte die Herzogin selbst über ihre Arbeit.

09:56 Uhr

Berlins Häftlinge dürfen ab sofort skypen

Damit sie besseren Kontakt zu ihren Familien halten können, dürfen Gefangene in Berlin jetzt auch Video-Telefonate führen. Die Justizverwaltung will damit Inhaftierten helfen, soziale Kontakte aufrechtzuerhalten, wie die Berliner Morgenpost berichtet. Die Anrufe werden dann auf die Besuchszeit angerechnet.

Doch nicht alle können die Bild-Telefonie in Anspruch nehmen: Nur Straftäter, mit denen in den Haftstrafen intensiv sozialtherapeutisch und pädagogisch gearbeitet wurde, soll es laut Berlins Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) ermöglicht werden. Gerade bei Häftlingen mit schweren psychischen Problemen "wäre es gut, wenn sie den Kontakt zu Angehörigen halten könnten", so Behrendt. Bisher ist allerdings nur eine Person für die Skype-Gespräche zugelassen.

09:37 Uhr

Taucher sucht illegal nach Munition und stirbt

Auf der Suche nach Munition aus dem Zweiten Weltkrieg, tauchen zwei Männer bei Dunkelheit in einen See ab. Einer der beiden verliert dabei sein Leben: Sein Tauchpartner habe ihn kurz nach Mitternacht als vermisst gemeldet. Eine erste Suche der Polizei bei Dunkelheit blieb erfolglos, am Morgen haben Rettungskräfte den Mann tot aus dem Ziegelinnensee in Schwerin geborgen. Wiederbelebungsversuche eines Notarztes blieben erfolglos.

Schon mehrfach sind Taucher bei solch illegalen Aktionen gemeldet worden. In diesem See und im benachbarten Pfaffenteich seien 1945 bei Kriegsende Unmengen von Munition entsorgt worden. Im Ziegelinnensee bestehe Ankerverbot und zu großen Teilen auch Badeverbot.

09:12 Uhr

Vietnams Zoll findet 125 Kilo Nashorn-Hörner in Gips

*Datenschutz

Der Gesamtwert der beschlagnahmten Ware liegt bei mehr als sechs Millionen Euro: Auf dem Flughafen von Vietnams Hauptstadt Hanoi wurden gleich 55 Hörner von afrikanischen Nashörnern beschlagnahmt. Die illegale Ware mit mehr als 125 Kilogramm Gesamtgewicht war in Gipsblöcken versteckt, um sie durch den Zoll zu bringen - das allerdings misslang: Nach Informationen des Onlineportals Viet Nam News kamen die Hörner mit einem Flug aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, wo der Handel seit 1977 damit verboten ist.

In Asien werden den Hörnern von Nashörnern alle mögliche Wirkungen zugeschrieben – das Pulver soll gegen verschiedenste Krankheiten bis hin zu Krebs helfen und die Potenz steigern. Deshalb ist die Nachfrage noch immer groß. Auf dem Schwarzmarkt werden pro Kilogramm mehr als 50.000 Euro gezahlt. Der illegale Handel hat dazu beigetragen, dass die Zahl der Nashörner weltweit deutlich zurückgegangen ist. Nach einem Bericht der International Rhino Foundation (IRT) gibt es weltweit nur noch annähernd 30.000 Tiere.

08:35 Uhr

Südkorea schickt Marine-Einheit in Straße von Hormus

106068027.jpg

Ein 4400 Tonnen schwerer Tanker der Einheit "Cheonghae".

(Foto: picture alliance/dpa)

Am Persischen Golf wird die Lage zunehmend kritisch: Jetzt soll sich auch Südkorea einer Zeitung zufolge an dem US-geführten Militäreinsatz zum Schutz von Tankern in der Straße von Hormus beteiligen. Die Marine-Einheit "Cheonghae" solle vom Kampf gegen die Piraterie vor Somalia abgezogen werden, berichtete "Maekyung" unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.

Möglicherweise würden zudem Hubschrauber abkommandiert. Zu der Einheit gehört ein Zerstörer. Eine Entscheidung darüber sei aber noch nicht gefallen, erklärte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums. Nach Angriffen auf Öl-Tanker in der Wasserstraße haben die USA Verbündete zu einem gemeinsamen Einsatz aufgerufen. Die Regierung in Washington macht den Iran verantwortlich, der die Vorwürfe zurückweist.

Auch Deutschland solle sich beteiligen: Das hat der außenpolitische Sprecher der Grünen im Bundestag, Omid Nouripour, überraschend geäußert. Er befürworte einen Einsatz der Bundeswehr am Persischen Golf unter dem Dach einer EU-Mission.

08:12 Uhr

Einer von zwei Männern aus Falkensteiner Höhle gerettet

Einer der beiden auf der Schwäbischen Alb in einer Höhle eingeschlossenen Männer ist gerettet. Das sagte der Einsatzleiter, Michael Hottinger, der Bergwacht an der Falkensteiner Höhle in Baden-Württemberg der Deutschen Presse-Agentur.

Zwei Männer saßen in der Höhle, die ein beliebtes Touristenziel ist, seit Sonntagabend fest, weil ansteigende Wassermassen den Rückweg nach draußen abschnitten. Hottinger versicherte zuvor, dass es "definitiv keine Lebensgefahr" gebe.

Update: Am Vormittag wurde auch der zweite Mann aus der Höhle gerettet. Mehr dazu lesen Sie hier.

08:00 Uhr

US-Schauspieler Armie Hammer postet "ekliges" Fuß-Video

*Datenschutz

Für den einen oder anderen mag das Video vielleicht skurril sein – und das reicht bekanntlich ja in den sozialen Netzwerken, um eine Diskussion auszulösen. Ein nur wenige Sekunden langes Video des Schauspielers Armie Hammer (32, "Hotel Mumbai", "Call Me By Your Name") tat genau das. Der US-Amerikaner postete einen Clip, in dem sein zweijähriger Sohn Ford am Fuß seines Vaters nuckelt. "Das ging ganze sieben Minuten so", schrieb Hammer auf seiner Instagram Story und nutzte dabei den Hashtag "Fußfetischist".

Viele Nutzer im Netzer nannten das Video "seltsam" und "eklig". Hammers Ehefrau Elizabeth Chambers, die den Clip aufgenommen hatte, eilte dem zweifachen Vater direkt zur Hilfe: Die Aktion habe keine sieben Minuten, sondern nur wenige Sekunden gedauert. Man mache sich in der Familie einen Spaß daraus, dass das Kind gerne mit Füßen spiele. Aber sie kritisiert auch, dass es "definitiv nicht der beste Schritt von Armie" war, das Video auf Instagram zu posten.

07:37 Uhr

Polizei erschießt Schützen auf kalifornischem Volksfest

Ein Bewaffneter, der auf einem Volksfest in Kalifornien mindestens drei Menschen getötet hat, ist von der Polizei erschossen worden. Das sagte der Polizeichef von Gilroy, Scot Smithee, am späten Sonntagabend (Ortszeit). Die Zahl der Verletzten bezifferte er mit 15.

Der Täter sei durch einen Sicherheitszaun eingedrungen. Eine Minute, nachdem der Mann das Feuer eröffnet habe, sei er von Polizisten gestellt worden. Nach einem möglichen zweiten Beteiligten werde gefahndet - ob auch dieser Mann geschossen oder dem Schützen auf irgendeine Art geholfen habe, sei unklar.

07:25 Uhr

Angreifer töten drei Menschen an Tankstelle

Ein Racheakt mit derzeit unklaren Hintergründen könnte eine Frau das Leben gekostet haben, die zur falschen Zeit am falschen Ort war: An einer Tankstelle in Südfrankreich sind durch Schüsse Berichten zufolge drei Menschen getötet worden. Eine Frau, die auf einem Motorroller unterwegs war, ist vermutlich zufällig in die Schusslinie der Angreifer gekommen. Ein weiterer Unbeteiligter wurde verletzt.

Der Vorfall ereignete sich am Sonntagabend gegen 20 Uhr in der Stadt Ollioules nahe Marseille, wie der Sender Franceinfo unter Berufung auf Ermittlerkreise berichtete. Ein Verdächtiger ist seither auf der Flucht. Mehrere französische Medien schrieben, es könnte sich um einen Racheakt handeln. Bürgermeister Robert Beneventi sagte der Zeitung "Var Matin", die Attacke habe zwei jungen Menschen gegolten, die polizeibekannt waren.

07:03 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

das Wochenende ist schon wieder vorbei und die neue Woche fängt genauso warm an, wie sie aufgehört hat. Als ich heute morgen um fünf Uhr auf dem Weg zur Arbeit war, waren es bereits 24 Grad. Wir starten deshalb schnell mit den wichtigsten Themen des Tages:

  • Im Streit um die Verteilung geretteter Migranten im Mittelmeer soll es heute in Rom neue Entwicklungen geben. Rund 130 im Mittelmeer gerettete Migranten sitzen auf einem Schiff der italienischen Küstenwache fest. Sie sollen erst an Land gehen dürfen, wenn ihre Verteilung auf andere EU-Staaten geklärt ist.
    be78256294b866b09c91de17412afb48.jpg

    Italiens Innenminister Salvini weigert sich, das Schiff mit 130 Flüchtlingen im Hafen anlegen zu lassen.

    (Foto: REUTERS)

  • Der Europäische Gerichtshof urteilt heute über Laufzeitverlängerungen belgischer Atomkraftwerke. Belgien hatte 2003 den schrittweisen Atomausstieg beschlossen, 2015 dann aber die Laufzeit der Reaktoren Doel 1 und 2 bei Antwerpen um 10 Jahre verlängert. Umweltschützer haben geklagt, weil die Verlängerung ohne Umweltprüfung oder Beteiligung der Öffentlichkeit vollzogen worden sei.
  • Ein Gutachten des EuGH soll heute über die Zulassung einer Europäischen Bürgerinitiative gegen Schwangerschaftsabbrüche entscheiden. Die EU-Kommission ist nicht tätig geworden, nachdem die Bürgerinitiative "Einer von uns" gegen Zerstörung von Embryonen und Finanzierung von Abtreibungen mehr als eine Million Unterschriften gesammelt hatte. Die Organisatoren klagen seit Jahren gegen die Entscheidung der Kommission.
  • Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Innenminister Joachim Herrmann, beide CSU, geben heute eine Pressekonferenz zur Jahresbilanz des bayerischen Landesamts für Asyl und Rückführungen.
  • Heute geht der Prozess gegen elf Angeklagte weiter, die wegen einer Gruppenvergewaltigung im Oktober 2018 in Freiburg vor Gericht stehen. Heute sollen mehrere Zeugen gehört werden.

Allzuviel passiert wegen des Sommerlochs heute also nicht. Sollten Sie Fragen oder Anregungen bezüglich "Der Tag" haben, schicken Sie mir einfach eine E-Mail. Mein Name ist Vivian Kübler, starten Sie gut in die neue Woche und trinken Sie bei der Hitze viel.

 

06:41 Uhr

Patient stirbt bei Brand in Kölner Krankenhaus

Bei einem Brand in einem Kölner Krankenhaus ist ein Mensch ums Leben gekommen. Nach ersten Erkenntnissen wurden bei dem Feuer im Krankenhaus Köln-Merheim elf weitere Menschen verletzt, eine Patientin wurde am Montagmorgen noch vermisst, wie die Polizei mitteilte.

Einem Sprecher zufolge war das Feuer in der Nacht zum Montag vermutlich auf einer Quarantänestation aus zunächst ungeklärter Ursache ausgebrochen. Der Brand wurde gelöscht, für einen Menschen kam aber jede Hilfe zu spät. Die Identität des Toten ist bislang ungeklärt, die Polizei geht davon aus, dass es sich um einen Patienten handelt. Unter den Verletzten seien sowohl Klinikpersonal als auch Patienten. Die Suche nach der vermissten Patientin und die Ermittlungen zur Brandursache laufen.

06:30 Uhr

Nawalny ist womöglich mit Gift in Berührung gekommen

122626936.jpg

Nawalny ist einer der prominentesten Kritiker des russischen Präsidenten Putin.

(Foto: dpa)

Der in ein Krankenhaus eingelieferte Kreml-Kritiker Alexej Nawalny ist nach Angaben seiner Hausärztin möglicherweise mit Gift in Berührung gekommen. "Wir können nicht ausschließen, dass seine Haut von einem Gift berührt und von einer unbekannten chemischen Substanz durch einen Dritten verletzt wurde", schrieb die Medizinerin Anastasia Wassiliewa am Sonntagabend auf Facebook.

Demnach litt der prominente Oppositionspolitiker unter geschwollenen Augenlidern und hatte Abszesse an Nacken, Rücken, Rumpf und Ellenbogen. Sie forderte eine Untersuchung der Bettwäsche in seiner Gefängniszelle.

Nawalny war am Sonntag aus dem Gefängnis in ein Krankenhaus verlegt worden. Seine Sprecherin Kira Jarmisch sprach zunächst von einer "schweren allergischen Reaktion". Nawalny werde medizinisch versorgt und polizeilich bewacht.

Der Oppositionspolitiker war am Mittwoch zu 30 Tagen Haft verurteilt worden, weil er zu einem nicht genehmigten Protest aufgerufen hatte.

*Datenschutz

06:24 Uhr

Der Hitze folgen Gewitter

Die neue Woche startet von der Nordsee bis herunter an den Schwarzwald unter leichtem Zwischenhocheinfluss freundlich bis sonnig. Weiter ostwärts sind die Wolken hingegen zahlreicher und bringen in der mitunter sehr schwülen Luft teils tropisch anmutende Gewitter Schauer und Gewitter mit.

Björn Alexander

Der n-tv Meteorologe Björn Alexander

Stellenweise mit der Gefahr von Unwettern durch Starkregen, Hagel und SturmböenDie Temperaturen: im äußersten Osten und Nordosten nochmals heiß mit Spitzenwerten um oder etwas über 30 Grad. Ansonsten sind häufig 25 bis 29 Grad möglich. Frischer zeigen sich nur das höhere Bergland sowie die Küsten mit 21 bis 23 Grad.

Die weiteren Aussichten: morgen wird es insgesamt schöner bei 22 bis 32 Grad, bevor es anschließend wechselhafter weitergeht. Hier lesen Sie mehr zu den Einzelheiten. Damit wünsche ich Ihnen einen guten Start in die neue Woche.

Ihr Björn Alexander