Montag, 05. August 2019Der Tag

mit Juliane Kipper
22:32 Uhr

Das war Montag, der 5. August 2019

Liebe Leserinnen und Leser,

damit verabschiede ich mich für den heutigen Tag von Ihnen. Doch kurz bevor es für mich in den Feierabend geht, lassen Sie uns noch flott auf die wichtigsten Themen des Tages zurückblicken:

Nach den Massakern vom Wochenende will US-Präsident Trump dafür sorgen, dass Hassverbrecher und Massenmörder künftig die Todesstrafe fürchten müssen. Das Justizministerium arbeite an dem entsprechenden Gesetz, sagte er. Die Hinrichtungen müssten "schnell, entschlossen und ohne jahrelange unnötige Verzögerung" geschehen. Ob die USA ihr Waffenrecht verschärfen, bleibt hingegen unklar.

Auf Twitter schrieb Trump derweil den Medien eine Mitverantwortung für "den Zorn und die Wut" im Land zu. "Die Medien haben eine große Verantwortung für Leben und Sicherheit in unserem Land", schrieb er. "Fake News haben stark beigetragen zu dem Zorn und der Wut, die sich über viele Jahre aufgebaut haben." Berichterstattung müsse anfangen, fair, ausgewogen und unparteiisch zu sein.

Ansonsten haben Sie heute noch diese Themen interessiert:

21:45 Uhr

Dayton-Schütze trug 250 Schuss Munition mit sich

Der Schütze in der Stadt Dayton im US-Bundesstaat Ohio hat bis zu 250 Schuss Munition bei sich gehabt. Ohne das Einschreiten der Sicherheitskräfte innerhalb von Sekunden hätte ein noch größeres Blutbad gedroht, erklärte Polizeichef Richard Biehl vor Journalisten. Der Schütze habe mindestens 41 Kugeln gefeuert.

  • Das Motiv der Tat, der am Samstagabend neun Menschen zum Opfer gefallen waren, sei noch unklar.
  • Es gebe aber bislang keine Hinweise auf eine rassistisch motivierte Tat, erklärte Biehl. Sechs der Opfer waren Afroamerikaner.
  • Mindestens 14 Menschen wurden demnach wegen Schusswunden behandelt.
  • Der 24-Jährige weiße Schütze hatte auch seine zwei Jahre jüngere Schwester getötet. Polizeichef Biehl erklärte, es sei noch unklar, ob ihm bewusst war, dass er auf seine eigene Schwester geschossen habe.

Die Polizei erschoss den Angreifer. Nach Angaben von Bürgermeisterin Nan Whaley habe der Täter eine Waffe mit vielen zusätzlichen Patronenmagazinen benutzt. Biehl erklärte, der Schütze habe seine Waffe so modifizieren lassen, dass sie als Sturmgewehr funktionierte.

21:08 Uhr

Edeka ruft "Delikatess Schinken Bockwurst" zurück

Der Lebensmittelhändler Edeka ruft "Delikatess Schinken Bockwurst" der Marke "Gut&Günstig" zurück. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass in einzelnen Verpackungen Schinkenbockwurst mit Käse ist, teilte Edeka mit.

  • Wer nicht gegen Milch oder Milchbestandteile allergisch sei, könne die Produkte problemlos genießen.
  • Die Allergene seien aber nicht bei den Zutaten aufgeführt, weshalb das Produkt vorsorglich zurückgerufen werde. Betroffen sei die 400-Gramm-Packung, mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 13.08.2019 und der Veterinärkontrollnummer DE BW 03333 E.
  • Kunden können die Ware auch ohne Bon in ihrem Supermarkt zurückgeben.
  • Das Produkt sei bundesweit mit Ausnahme von Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Hessen und des Saarlands in den Verkauf gegangen.
20:21 Uhr

Autos fallen Einparkmanöver von Seniorin zum Opfer

Gleich zehn Autos fallen dem missglückten Einparkmanöver einer 75 Jahre alten Frau in Magdeburg zum Opfer. Beim ersten Versuch am Morgen gelang es ihr noch, unfallfrei einzuparken, wie die Polizei mitteilte.

  • Als sie jedoch bemerkte, dass ihr Wagen schief stand, wollte sie das ändern und beschädigte dabei die ersten beiden Autos.
  • Als die Frau mit ihrem Wagen wieder zurückfahren wollte, stieß sie auf ein weiteres Fahrzeug, wie es in einer Mitteilung hieß.
  • Sie verlor die Kontrolle über ihren Wagen: Nach den ersten Zusammenstößen blockierte "augenscheinlich" die Lenkung ihres Wagens und sie knallte gegen das nächste Auto, als sie wieder vorwärts fuhr.
  • Dabei streifte sie noch zwei weitere Wagen. Danach fuhr sie den Angaben zufolge wegen der Blockade nur noch im Kreis. Dabei stieß sie gegen zwei weitere geparkte Wagen und schob einen noch gegen ein anderes Fahrzeug.

Am Ende waren neun Autos und ihr eigener Wagen beschädigt. Der Polizei sagte sie im Anschluss, sie könne sich nicht mehr an den Unfallhergang erinnern. Der Schaden wird auf einen mittleren fünfstelligen Betrag geschätzt.

Mehr zum Thema können Sie hier lesen.

19:25 Uhr

Victoria's Secret stellt Transgender-Model an

Valentina Sampaio wurde mit dem biologischen Geschlecht "männlich" geboren. Im Alter von acht Jahrenstellte ein Psychologe bei ihr fest, dass sie im falschen Körper geboren worden war. Mit zehn Jahren wurde sie zu Valentina.

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"Victoria's Secret" stellt die 22-Jährige jetzt als sein erstes Transgender-Model an. Die Brasilianerin veröffentlichte kürzlich ein Bild auf Instagram, das sie backstage bei einem Foto-Termin für die Pink-Kollektion der Dessous-Marke zeigt. "Hinter den Kulissen", kommentierte Sampaio das Bild, daneben setzte sie mehrere Hashtags, unter anderem #Vielfalt.

In einem weiteren Instagram-Post schrieb das Model: "Hört niemals auf zu träumen, Leute", und verzierte ihren Post mit reichlich Kussmund-Emojis. In einem dritten Post in dieser Sache mahnt Sampaio: "Das Leben ist unglaublich ... zeigt mehr Liebe und weniger Hass, Hass ist nutzlos, vergeudet damit nicht eure Zeit!" Das dazu gehörende Foto zeigt die 22-Jährige lachend in einem weißen Sommerkleid.

Weder "Victoria's Secret" noch der Mutterkonzern L Brands haben die Postings des Transgender-Models bisher kommentiert. Die Marke, in deren Zentrum die alljährliche "Victoria's Secret Fashion Show" steht, befindet sich aktuell in einer Umbruchphase. Kritiker sehen in der Anstellung Sampaios daher vor allem eine PR-Aktion. Das Dessous-Label kann gute Presse derzeit gut gebrauchen.

18:21 Uhr

Ägypten stuft Geisterfahrt von Kairo als Terror ein

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Feuerwehrmänner löschen ein Feuer nach einer Explosion in der Nähe des Krebsforschungsinstituts.

picture alliance/dpa

Erst ist von einem Geisterfahrer die Rede, als in Ägyptens Hauptstadt Kairo mehrere Autos zusammenstoßen und explodieren. Doch dann entdecken Ermittler Sprengstoff in dem Unfallfahrzeug und sprechen von Terror.

Das Fahrzeug prallte dem Innenministerium zufolge in der Nähe des Krebsforschungsinstituts NCI mit drei Fahrzeugen zusammen und explodierte daraufhin -  mindestens 20 Menschen werden getötet und 47 weitere verletzt. Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi sprach auf Twitter von einem "feigen Terrorakt". Nach vorläufigen Ermittlungen machte die Regierung die islamistische Terrorgruppe Hasm für den Anschlag verantwortlich.

Die Terrorgruppe Hasm habe das Auto für eine "Terror-Operation" präpariert, hieß es aus dem Innenministerium. Hasm hatte sich zuvor mehrfach zu Anschlägen in Ägypten bekannt. Die Behörden des Landes betrachten die Gruppe als bewaffneten Flügel der islamistischen Muslimbruderschaft, die in Ägypten verboten ist und als Terrororganisation eingestuft wird.

17:38 Uhr

"Titanic"-Werft meldet Insolvenz an

Einst lief bei Harland & Wolff die legendäre "Titanic" vom Stapel - jetzt steht die Traditionswerft im nordirischen Belfast vor dem Aus. Wie ein Unternehmenssprecher sagte, sollte noch "im Laufe des Tages" ein Insolvenzverwalter ernannt werden. Zuvor hatte bereits Gavin Robertson, Abgeordneter der Democratic Unionists Party (DUP), der BBC gesagt, dass eine kurzfristige Lösung zunehmend unwahrscheinlich werde, obwohl "alle politischen Hebel" gezogen worden seien.

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Die zeitgenössische Darstellung zeigt den Untergang des Luxusliners Titanic, bei dem am 15. April 1912.

(Foto: picture-alliance/ dpa)

Mit der Insolvenz der Werft schlittert ein Unternehmen in die Krise, dessen gelbe Kräne seit Jahrzehnten über der Skyline der nordirischen Hauptstadt türmten und das Anfang des 20. Jahrhunderts noch mehr als 30.000 Menschen beschäftigt hatte. Zuletzt waren es 130.

Viele der verbliebenen Mitarbeiter hatten bereits seit der vergangenen Woche vor den Werfttoren ausgeharrt und auf eine Rettung in letzter Minute gehofft. Dem Mutterkonzern Dolphin Drilling aus Norwegen war es aber nicht gelungen, einen Käufer für das Traditionsunternehmen zu finden.

Mehr zum Thema lesen Sie hier.

17:08 Uhr

17-Jährige aus Kreuth ist ertrunken

Im Fall einer 17-Jährigen aus dem bayerischen Kreuth steht jetzt für die Ermittler die Todesursache fest.

  • Die Obduktion der Leiche ergab, dass die junge Frau stürzte und dann in einem Bach ertrank, wie die Polizei mitteilte. Es sei kein Verbrechen gewesen.
  • Die Jugendliche war am Samstagabend in einem Taxi mit Freundinnen von einem Dorffest zurückgefahren und kurz vor ihrem Wohnort ausgestiegen.
  •  Danach fehlte von ihr jede Spur. Am Sonntagmittag wurde die Leiche in der Nähe von Kreuth in einem Bachbett gefunden.

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17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:25 Uhr

Polizei nimmt Mörder in Zug fest

Als Beamte der Bundespolizei in einem Zug in Niederbayern einen 43-jährigen Mann kontrollieren, stellen diese vor der Einfahrt in den Bahnhof Plattling bei Deggendorf fest: Gegen den Türken liegt ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Essen vor.

Der Mann war 2005 in der Stadt im Ruhrgebiet unter anderem wegen Mordes und schwerer räuberischer Erpressung zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Nach drei Jahren wurde er in die Türkei abgeschoben und zugleich zur Festnahme ausgeschrieben, falls er wieder nach Deutschland einreisen würde. Nun muss er seine knapp sechsjährige Reststrafe - nach Polizeiangaben exakt 2136 Tage -  absitzen. Zudem wird er wegen unerlaubter Einreise angezeigt.

15:44 Uhr

Munitionslager in Sibirien explodiert

Auf Bildern ist nicht nur eine gigantische Rauchwolke zu sehen, sondern auch eine heftige Explosion. In einem Munitionslager des russischen Militärs nahe der sibirischen Großstadt Krasnojarsk sei an zwei Stellen in dem Lager ein Feuer ausgebrochen, an denen rund 40.000 Artilleriegeschosse deponiert waren, meldet die Agentur Interfax unter Berufung auf örtliche Behörden. Mehrere Hundert Bewohner seien im Umkreis von 20 Kilometern in Sicherheit gebracht worden. Die Ursache war zunächst unklar.

15:09 Uhr

Trump gibt Medien Mitschuld an "Wut" im Land

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Nach den Massakern in den USA gibt Präsident Donald Trump Medien eine Mitverantwortung für "den Zorn und die Wut" im Land. "Die Medien haben eine große Verantwortung für Leben und Sicherheit in unserem Land", schrieb Trump.

"Fake News haben stark beigetragen zu dem Zorn und der Wut, die sich über viele Jahre aufgebaut haben. Berichterstattung muss anfangen, fair, ausgewogen und unparteiisch zu sein." Ansonsten würden sich diese "schrecklichen Probleme" nur verschlimmern.

Mehrere prominente Demokraten beschuldigten den republikanischen Präsidenten nach den Massakern in El Paso und Dayton, er ebne mit seiner Rhetorik den Weg für Hassverbrechen.

14:36 Uhr

Arbeiter der Elbphilharmonie entdecken Leiche in Elbe

In Hamburg haben Arbeiter der Elbphilharmonie eine Wasserleiche entdeckt.

  • Der leblose Frauenkörper sei im Bereich des Theaters für das Musical "König der Löwen" im Wasser gesehen worden, sagte ein Sprecher der Hamburger Feuerwehr.
  • Die Leiche wurde mit der Strömung Richtung Altona getrieben. Dort sahen Fahrgäste einer Fähre den Körper. Im Bereich des Fischmarktes konnte die Wasserschutzpolizei die Leiche schließlich aus dem Wasser bergen.
  • Zu Alter und Identität der Frau sowie zum möglichen Todeszeitpunkt konnte die Polizei bislang nichts sagen. Die Leiche ist bereits dem Institut für Rechtsmedizin übergeben worden.
14:15 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

der Kollege Zhyhachou hat sich soeben in den Feierabend verabschiedet. Ich übernehme ab jetzt und versorge Sie bis in den späten Abend mit Nachrichten aus aller Welt. Sollten Sie Fragen oder Anregungen haben, schreiben Sie mir gern: juliane.kipper@nama.de

13:59 Uhr

Juli 2019 weltweit heißester Monat aller Zeiten

Der vergangene Juli war weltweit der heißeste Monat seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Die Temperaturen im Juli 2019 hätten noch knapp über dem bisherigen heißesten Monat Juli 2016 gelegen, teilte der von der EU betriebene Copernicus-Dienst zur Überwachung des Klimawandels mit. Erst kürzlich hatte er verkündet, dass die Welt dieses Jahr den heißesten Juni seit Beginn der regelmäßigen Messungen erlebt habe.

13:35 Uhr

US-Waffenrecht: Trump schlägt Demokraten Deal vor

US-Präsident Donald Trump hat den oppositionellen Demokraten ein schärferes Waffenrecht im Gegenzug für die von ihm geforderte Einwanderungsreform in Aussicht gestellt. Republikaner und Demokraten sollten sich auf "harte Hintergrundüberprüfungen" für Waffenkäufer verständigen, schrieb Trump vor einer mit Spannung erwarteten Rede zu den Schusswaffenangriffen in Texas und Ohio bei Twitter. Eine solche Reform könne "vielleicht" mit der "dringend benötigten Einwanderungsreform" verknüpft werden.

Mehr dazu lesen Sie hier.

13:09 Uhr

Vater fährt bei Rot - Sohn ruft Polizei

Da kriegt wohl jemand kein Taschengeld diese Woche: Weil sein Papa angeblich bei Rot über die Ampel gefahren ist, hat ihn sein fünfjähriger Sohn per Notruf 110 bei der Polizei angezeigt.

  • Der Notruf kam am Freitag bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken ein. Zunächst war kurz eine Kinderstimme zu hören, dann wurde wieder aufgelegt. Der Beamte an der Notrufannahme rief die Nummer umgehend zurück. Daraufhin nahm der Vater das Telefon ab und entschuldigte sich zunächst für die Benutzung des Notrufes durch seinen Sohn. Schließlich reichte er aber den Hörer an seinen Sohn weiter. 
  • Der Fünfjährige berichtete in vorwurfsvollem Ton, dass sein Vater zwei Mal über eine rote Ampel gefahren sei und ihn die Polizei deshalb einsperren solle.
  • Nach gutem Zureden des Beamten bestand der Knirps aber nicht mehr darauf, dass die Polizei einen Streifenwagen schicken sollte.
12:38 Uhr

Tierschutzbund fordert Fleischsteuer

Der Deutsche Tierschutzbund schlägt eine Fleischsteuer zur Finanzierung einer besseren Tierhaltung vor. "Parallel zur CO2-Steuer brauchen wir auch eine Fleischsteuer", sagte Tierschutz-Präsident Thomas Schröder der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Mit den Einnahmen könnte der Umbau der Ställe finanziert werden." Pro Kilo Fleisch, Liter Milch oder Eierkarton seien das nur wenige Cent.

Schröder rief Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner dazu auf, eine umfassende Nutztierstrategie vorzulegen. "Wir müssen festlegen, wie es in 20 oder 30 Jahren in den Ställen aussehen soll", sagte Schröder.

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12:03 Uhr

Geisterfahrer tötet 19 Menschen in Kairo

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Der Unfall löste eine Explosion aus.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein Geisterfahrer ist auf einer Schnellstraße in Kairos Innenstadt mit drei Autos zusammengestoßen und hat eine starke Explosion mit mindestens 19 Toten und 30 Verletzten verursacht.

Der Falschfahrer war auf der Straße Corniche unterwegs, die am Nil entlang durch das Stadtzentrum Kairos führt. Warum der Aufprall zu einer so heftigen Explosion geführt hatte, bleibt bislang unklar.

Vermutungen, dass es sich möglicherweise um einen Angriff des Fahrers gehandelt haben könnte, kommentierten die Ermittler nicht.

12:00 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:33 Uhr

Lkw-Fahrer stapelt Schrottturm auf Ladefläche

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Als der Fahrer gerade seine Ladung "nachsichern" wollte, kam die Polizei.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein Lastwagenfahrer in Rheinland-Pfalz hat auf der Ladefläche seines Fahrzeugs einen wahren Schrottturm gebaut: Er hatte zuerst eine alte Weinpresse geladen und darauf noch ein Autowrack gestapelt.

  • Die Polizisten trafen auf der Landstraße 47 auf den Fahrer, als der gerade dabei war, die Ladung "nachzusichern".
  • Weiterfahren durfte der Mann nicht, die Nutzlast des Fahrzeugs war deutlich überschritten.
  • Der Fahrer muss nun mit einem Ordnungswidrigkeitsverfahren rechnen.
10:52 Uhr

Elon Musk vergleicht Queen mit Teletubbies

Wenn man den Namen Elon Musk hört, denkt man nicht nur an Tesla, Paypal und SpaceX. Der Unternehmer ist seit Langem für seine provokanten Tweets bekannt. Mit dem neuen Post sorgt Musk erneut für Aufsehen.

Der 48-Jährige postete erst ein Bild der vier Teletubbies auf einer Wiese. Dann stellte Musk eine Fotomontage online, die die britische Königin Elisabeth II. in vier farblich identischen Versionen ebenfalls auf einer Wiese zeigt. Für diesen Post erhielt er mehr als 118.000 Likes.

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10:16 Uhr

Bayerns Innenminister: Erhöhtes Gewaltrisiko bei Migranten

Bayerns CSU-Innenminister Joachim Herrmann hat neu eingereisten Migranten ein erhöhtes Gewaltpotenzial bescheinigt. "Jetzt kommen unübersehbar Menschen aus anderen Kulturkreisen zu uns, in deren Heimat die Gewaltlosigkeit, wie wir sie pflegen, noch nicht so selbstverständlich ist", sagte Herrmann der "Passauer Neuen Presse". "Man muss das ganz deutlich aussprechen: Da kommen Leute zu uns, die sehr viel schneller Konflikte mit Gewalt austragen."

Herrmann warnte davor, das Thema zu verschweigen. "Deshalb muss man manchen, die da blauäugig und illusionär so tun, als würde sich durch Zuwanderung nichts ändern außer ein bisschen mehr Multi-Kulti, klar sagen: Es gilt zwar unser Asylrecht, aber wir können nicht jeden aufnehmen. Denn das überfordert uns." Mit jedem, der neu ins Land komme, könnten auch "zusätzliche Risiken in unser Land kommen", erklärte der CSU-Politiker.

09:57 Uhr

Jeder zweite Deutsche hat kein Vertrauen zu anderen Menschen

Rund jeder zweite Deutsche hat laut einer Umfrage kein Vertrauen zu seinen Mitmenschen. In einer von RTL veröffentlichten Forsa-Umfrage gaben 47 Prozent der Westdeutschen und 52 Prozent der Ostdeutschen an, "den meisten Menschen nicht zu vertrauen".

  • Zwischen den sozialen Schichten zeigen sich dabei erhebliche Unterschiede, Menschen aus unteren Schichten sind nach den Ergebnissen deutlich misstrauischer als die Oberschicht. So gaben nur 32 Prozent der Arbeiter, 31 Prozent der Hauptschulabsolventen und 38 Prozent der Befragten mit einem Haushaltsnettoeinkommen von weniger als 1000 Euro an, ihren Mitbürgern zu vertrauen.
  • Menschen mit Abitur und einem Haushaltsnettoeinkommen von über 3000 Euro haben hingegen zu 57 Prozent und damit mehrheitlich Vertrauen zu ihren Mitmenschen.
  • Politisch links orientierte Menschen vertrauen zu 58 Prozent ihren Mitmenschen, bei den politisch eher rechts orientierten sind es nur 36 Prozent.
09:28 Uhr

Ehe-Aus bei Star-Autor Sebastian Fitzek

Bestsellerautor Sebastian Fitzek und seine Ehefrau Sandra haben sich getrennt. Das gab der 47-Jährige auf Facebook bekannt.

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  • Dort schrieb er: "Wir haben eine unglaubliche Lebensreise gemeinsam bestritten, die alles war außer gewöhnlich. Eine wunderschöne, aufregende Beziehung, die von ihrem Anfang bis zum Ende nie mit normalen Maßstäben gemessen werden konnte. Und dieses Außergewöhnliche, das uns verband, setzt sich nun auch in unserer Trennung fort."
  • Und Fitzek fügte hinzu: "Wenn wir also sagen, dass wir uns weiterhin sehr gut verstehen, schätzen, respektieren und auf ewig und unverrückbar einen Platz im Herzen des anderen haben, ist das keine leere Phrase. Wir werden, wenn auch in Zukunft auf einer anderen Ebene, für immer miteinander verbunden bleiben. Und das nicht nur wegen unserer Kinder, die das Beste sind, was uns im Leben passieren konnte."
  • Das Paar hatte laut der Website des Autors 2010 am Grand Canyon geheiratet. Zur Familie gehören drei Kinder im Alter von sechs, sieben und acht Jahren.
09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:55 Uhr

Tote 17-Jährige: Polizei geht von Sturz aus

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Die vermisste 17-Jährige wurde am Sonntag tot in einem Bachlauf gefunden.

(Foto: picture alliance/dpa)

Am Samstagabend war eine 17-Jährige aus dem oberbayerischen Kreuth in einem Taxi mit Freundinnen von einem Dorffest zurückgefahren und kurz vor ihrem Wohnort ausgestiegen. Danach fehlte von ihr jede Spur. Am Sonntagmittag wurde die Leiche in der Nähe von Kreuth in einem Bachbett gefunden.

Die Polizei vermutet einen Sturz als Todesursache. Wie eine Polizeisprecherin sagte, werde die Behörde heute gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft über eine Obduktion des Leichnams entscheiden.

08:40 Uhr

Indien hebt Sonderstatus für Kaschmir auf

Indien hat den Sonderstatus für die Unruheregion Kaschmir in der Verfassung aufgehoben. Innenminister Amit Shah erklärte im Parlament, ein Dekret des Präsidenten zur Streichung von Artikel 370 der indischen Verfassung, der dem Bundesstaat Jammu und Kaschmir Autonomierechte garantiert hatte, trete "sofort" in Kraft.

  • Zuvor verhängten die Behörden Ausgangssperren in der regionalen Hauptstadt Srinagar und in umliegenden Gebieten. Internetdienste wurden blockiert, das Handynetz und das Festnetz abgeschaltet. Mehrere Regionalpolitiker erklärten, sie seien unter Hausarrest gestellt worden.
  • Die genauen Gründe für die Ausgangssperren bleiben zunächst unklar. Indien hat in den vergangenen Tagen nach Angaben eines Sicherheitsvertreters Zehntausende zusätzliche Soldaten in die Region geschickt. Zuletzt wurde zudem eine Terrorwarnung ausgesprochen.
  • Die Region Kaschmir ist seit einem Krieg 1947 zwischen den beiden Atommächten Indien und Pakistan geteilt, wird aber bis heute von beiden Staaten zur Gänze beansprucht. In der Region kommt es immer wieder zu Spannungen.
08:15 Uhr

Mexiko prüft Auslieferungsgesuch gegen El-Paso-Schützen

Nach dem Massaker im texanischen El Paso mit mindestens 20 Toten erwägt Mexiko ein Auslieferungsgesuch gegen den mutmaßlichen Schützen.

  • "Wir werten diese Tat als einen Terroranschlag auf die mexikanisch-amerikanische Gemeinde und die mexikanischen Landsleute in den Vereinigten Staaten", sagte Mexikos Außenminister Marcelo Ebrard.
  • Am Samstag hatte ein Schütze in einem Einkaufszentrum in der Grenzstadt El Paso das Feuer eröffnet. Unter den 20 Todesopfern waren nach Angaben des mexikanischen Außenministeriums auch sechs Mexikaner. El Paso liegt direkt an der Grenze zu Mexiko, gegenüber der Stadt Ciudad Juárez.
  • Die mexikanische Generalstaatsanwaltschaft prüfe, ob sie Anzeige wegen Terrorismus gegen Mexikaner in den USA erstatte, sagte Ebrard. Dadurch würden die mexikanischen Strafverfolgungsbehörden Zugang zu den Ermittlungen in den USA erhalten. Zudem werde die Regierung rechtliche Schritte gegen denjenigen einleiten, der dem mutmaßlichen Täter die Tatwaffe verkauft hat, kündigte der Außenminister an.
07:53 Uhr

Tote und Vermisste nach Taifun in Vietnam

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Auch in der Hauptstadt Hanoi hat es heftig geregnet.

(Foto: REUTERS)

Durch einen tropischen Wirbelsturm sind in Vietnam mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 13 Küstenbewohner werden noch vermisst. Der Taifun namens Wipha traf insbesondere die Provinz Thanh Hoa an der Nordküste des südostasiatischen Landes. Dort wurde ein Dorf durch die Wassermassen nahezu vollständig zerstört.

Betroffen ist auch die Halong-Bucht mit ihren markanten Kalkfelsen, die unter dem Schutz des Weltkulturerbes steht und jedes Jahr von Hunderttausenden Touristen besucht wird.

Die Regenfälle dauern seit mehreren Tagen an.

07:20 Uhr

Unbekannte werfen Mülltonne auf Zelt - Junge schwer verletzt

Bei einer Zeltübernachtung am Strand ist ein zwölfjähriger Franzose in Norditalien schwer verletzt worden, als Unbekannte aus großer Höhe eine Mülltonne auf das Zelt warfen.

  • Der Junge mit schweren Kopfverletzungen in ein Kinderkrankenhaus in Genua eingeliefert. Der Vorfall ereignete sich in Bergeggi nahe Savona in der norditalienischen Region Ligurien.
  • Die Mülltonne wurde demnach aus einer Höhe von 20 Metern auf das Zelt geworfen, in dem auch die Eltern und zwei ältere Geschwister des Jungen schliefen.
  • Die örtliche Polizei geht von einer vorsätzlichen Tat aus, wie die Zeitung "Corriere della Sera" berichtete. Ein mögliches Motiv sei Wut über illegale Camper, da noch eine weitere Mülltonne in der Nähe des Zeltes gefunden worden sei.
06:56 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

ich begrüße Sie ganz herzlich im "Tag" und wünsche Ihnen einen guten Start in die neue Woche. Nachrichtentechnisch erwartet uns heute nicht besonders viel, Stichwort Sommerloch.

  • Nach den Bluttaten in El Paso und Dayton mit insgesamt 30 Toten sieht sich US-Präsident Donald Trump verstärkt Vorwürfen ausgesetzt, er befeuere Rassismus im Land. Mehrere prominente Demokraten beschuldigten gestern den Republikaner, er ebne mit seiner Rhetorik den Weg für Hassverbrechen. Trump kündigte für heute eine Erklärung zu den Angriffen an.
  • Zum Auftakt der neunten Woche der Proteste gegen die Regierung wollen heute Tausende Hongkonger ihre Arbeit niederlegen. Mindestens 14.000 Menschen aus 20 Sektoren wollen sich an dem Streik in der chinesischen Sonderverwaltungszone beteiligen.
  • Der Aufsichtsrat der Berlin-Brandenburger Flughafengesellschaft informiert sich über die laufenden Anlagentests im künftigen Hauptstadtflughafen BER. Bei der Sondersitzung in Tegel sollen Vertreter des Tüv Rheinland über den Stand der Dinge berichten. Eine weitere Sitzung ist Ende September nach Abschluss der Tests geplant.

Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, schreiben Sie mir einfach eine Mail: uladzimir.zhyhachou@nama.de.  

06:40 Uhr

Riekes Rückspiegel am 5. August 2019

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Liebe Leserinnen und Leser, seit diesem Monat gibt's im "Tag" ein neues Format: In "Riekes Rückspiegel" stöbert Redakteur Christoph Rieke verschiedene Jubiläen auf. Ob bedeutende Erfindungen, prägende Ereignisse oder Geburtstage - freuen Sie sich auf den täglichen Kurztrip in die Vergangenheit!

Wussten Sie, dass … eine spontane Autofahrt heute vor 131 Jahren zu einer der erfolgreichsten Marketingaktionen mutierte? Der Patent-Motorwagen Nummer 3 von Carl Benz war ein Ladenhüter. Bis die ebenso ehrgeizige Ehefrau Bertha Benz die Söhne Eugen und Richard packte und 106 Kilometer von Mannheim nach Pforzheim fuhr.

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Ihr Mann erfährt erst nach der Rückkehr der drei von der ersten Fernfahrt mit einem Automobil, die übrigens mehr als zwölf Stunden dauerte. Die Weltöffentlichkeit schöpft allmählich Vertrauen zum pferdelosen Vehikel - es ist der Beginn des automobilen Siegeszuges.

Wir gratulieren … Helene Fischer, atemlose Schlagerkönigin und Glücksgriff der deutschen Unterhaltungsindustrie, zum 35. Geburtstag. Ob sie ihren Ehrentag "auf einer Insel irgendwo" zelebriert? Wir bleiben an dem Thema dran und wünschen alles Gute!

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06:24 Uhr

Im Norden wechselhaft, in Süden sonnig

Auch die neue Wetterwoche bleibt meistens sommerlich warm. Jedoch sind stabile Hochdruckgebiete Mangelware und insofern ist es oftmals wechselhaft. Das gilt heute vor allem für die Nordhälfte, wo sich im Tagesverlauf gerne mal Schauer und einzelne Gewitter bilden. Richtung Süden sind gewittrige Regengüsse hingegen eher die Ausnahme und es geht insgesamt freundlicher weiter. Dementsprechend wohnen die Sonnensieger am heutigen Tag bevorzugt im Umfeld von Mosel, Saar und Oberrhein mit bis zu 10 oder 11 Sonnenstunden. Am schattigsten ist es unterdessen in Teilen Norddeutschlands mit nur 4 oder 5 sonnigen Betriebsstunden.

Björn Alexander

Björn Alexander

Die Temperaturen: an Ober- und Hochrhein geht es in den Bereich der Hitzemarke bei 30 bis 31 Grad. Ansonsten werden es verbreitet 24 bis 28 Grad. Frischer zeigt sich unterdessen das Nordseeumfeld bei um die 21 Grad.

Die weiteren Aussichten: morgen legt die Schwüle etwas zu und damit sind besonders im Südwesten zum Teil kräftige Gewitter möglich. Und die breiten sich am Mittwoch weiter ostwärts aus. Teils mit Unwettergefahr durch Starkregen, Hagel und Sturmböen. Hier die Details. Damit wünsche ich Ihnen einen guten Start in den Tag. Ihr Björn Alexander

05:59 Uhr

Schlagzeilen am Morgen