Montag, 05. Oktober 2020Der Tag

mit Volker Petersen
Volker Petersen
22:36 Uhr

Das war Montag, der 5. Oktober 2020

So, der Tag geht, Johnny Walker bleibt im Schrank und das war es so langsam an dieser Stelle. Diese Artikel fanden heute großen Anklang:

Ich wünsche ein fröhliches Zähneputzen und Anlegen der Schlafkleidung! Morgen früh geht es auch an dieser Stelle weiter. Gute Nacht!

22:02 Uhr

Röttgen hat überraschende Meinung zu Rennen um CDU-Vorsitz

Selbstbewusst trotz Außenseiterrolle: Norbert Röttgen sieht sich beim Rennen um das Amt des CDU-Chefs in guter Position. "Ich glaube, wir haben jetzt eine Situation erreicht, in der wir auf Augenhöhe sind, in der jeder gewählt werden kann", sagte Röttgen laut "Rheinischer Post" beim "Ständehaus Treff" der Zeitung in Düsseldorf. Das ist dann doch überraschend - denn eigentlich gilt Röttgen als krasser Außenseiter.

Bei dem Talk-Format vor rund 500 Gästen - wegen Corona nicht im namensgebenden Ständehaus, sondern im Düsseldorfer Stadion - sagte Röttgen, die Chancengleichheit mit Armin Laschet und Friedrich Merz sei die Veränderung, die in den drei bis vier Wochen nach der Sommerpause eingetreten sei.

Zum Thema Kanzlerschaft sagte Röttgen "Ich kandidiere zunächst einmal für den CDU-Vorsitz." Das sei schon eine eigene bedeutende Aufgabe. Röttgen betonte, er kandidiere nicht für dieses Amt, um das andere zu erreichen. Sollte er gewählt werden, klingt das wie eine Einladung an Bayerns Ministerpräsident Söder, die Kanzlerkandidatur zu übernehmen.

21:25 Uhr

De Maizière: Ansprüche an "innere Einheit" herunterschrauben

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Gerade hat sich die Deutsche Einheit zum 30. Mal gejährt - bei solchen Jahrestagen kommt immer die Frage auf, ob denn Ost und West nun zusammengewachsen sind, ob es denn nun eine innere Einheit gibt. Ex-Bundesinnenminister Thomas de Maizière hält davon wenig. Er fordert mehr Akzeptanz für Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland.

"Ich wünsche mir, dass wir unsere Ansprüche und Erwartungen an den Begriff der inneren Einheit deutlich herunterschrauben, und zwar im Osten wie im Westen", sagte der CDU-Politiker heute in Hannover. In einer pluralistischen Gesellschaft sei die Formulierung "mindestens romantisierend, eher besorgniserregend". Nicht "das Phantom einer inneren Einheit" sei wichtig, sondern Einigkeit und Zusammenhalt. Das gelte für unterschiedliche Mentalitäten, aber auch mit Blick auf die Lebensverhältnisse in Ost und West.

Das Ziel, "gleiche Lebensverhältnisse" zu schaffen, habe zu unerfüllbaren Erwartungen geführt, schließlich gebe es auch innerhalb des Westens und innerhalb des Ostens Unterschiede. "Gleich ist etwas anderes als gleichwertig", betonte de Maizière, der 1990 Mitglied der Verhandlungsdelegation zum Einigungsvertrag zwischen Ost- und Westdeutschland war. "Das gegenseitige Mit-dem-Finger-auf-andere-Zeigen sollten wir uns abgewöhnen."

20:54 Uhr
Breaking News

Trump will Krankenhaus noch heute verlassen

Fast den ganzen Tag warten wir schon auf die Entscheidung: Geht er oder bleibt er? Nun hat Trump die Antwort getwittert: Er geht. Der an Covid-19 erkrankte US-Präsident will das Krankenhaus noch heute verlassen.

Update 21:45 Uhr: Mittlerweile hat Trumps Arzt klargestellt, dass der Präsident noch nicht über den Berg ist. Er werde weiter im Weißen Haus behandelt, erst kommende Woche entscheide sich, ob "man aufatmen kann".

Mehr dazu lesen Sie hier.
20:39 Uhr

Biden äußert sich zu zweiter TV-Debatte

Die erste TV-Debatte zwischen Trump und seinem Herausforderer Biden war ja ein Ereignis, so neutral kann man das wohl sagen. Gibt es eine zweite? Das ist angesichts der Covid-19-Erkrankung des US-Präsidenten unklar. Sein Herausforderer will sich bei Entscheidungen dazu auf die Einschätzung von Experten verlassen.

  • "Wenn die Wissenschaftler sagen, dass es sicher ist, dass die Abstände sicher sind, dann ist alles gut, denke ich", sagte er nun. "Ich werde tun, was die Experten für angemessen halten."
  • Biden wollte die Frage nicht beantworten, ob er Plexiglas-Trennwände für angemessen halten würde und betonte lediglich: "Ich denke, wir sollten vorsichtig sein."

Trump und Biden sollen nach bisherigen Plänen am 15. Oktober in ihrer zweiten Fernseh-Debatte aufeinandertreffen. Sie sollen dabei auch Fragen von Wählern beantworten.

20:20 Uhr

EU lässt Staaten freie Hand beim Schuldenmachen

Lässt sich das Geld schrankenlos ausgeben, kommt man so als Staat leichter aus der Wirtschaftskrise - so einfach ist das. Daher erlaubt die EU ihren Mitgliedern weiterhin das Schuldenmachen.

  • "Die allgemeine Ausweichklausel wird auch im Jahr 2021 aktiv bleiben", sagte EU-Kommissar Paolo Gentiloni nach einer Sitzung der Eurogruppe.
  • Das bedeutet, dass die Schulden- und Defizitregeln in der EU ausgesetzt bleiben. Die Diskussion über eine Rückkehr zu einer normaleren Haushaltspolitik habe noch nicht begonnen, ergänzte Eurogruppenchef Paschal Dohonoe. "Sie steht nicht unmittelbar bevor."

Was Finanzminister Scholz wohl im nächsten Jahr hervorholt? Wieder die Bazooka? Oder den Granatwerfer? Hoffentlich nicht. Ein gutes Zeichen wäre, wenn nur Kleinkaliber notwendig wäre. Eine Wasserpistole wäre schön.

19:27 Uhr

Einer der schwersten Diamanten der Welt versteigert

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(Foto: AP)

Schön sind Diamanten ja, aber 13,3 Millionen Euro wären mir doch zu teuer. So viel wurde nach einer Auktion in Hongkong für einen 102 Karat schweren weißen Diamanten fällig.

  • Der "völlig makellose" Diamant sei an einen anonymen Bieter am Telefon gegangen, teilte das Auktionshaus Sotheby's mit.
  • Weltweit kamen bisher nur sieben weitere Diamanten mit mehr als hundert Karat bei einer Auktion unter den Hammer.
  • Als bislang teuerster Diamant ging der riesige rosa Diamant "Pink Star" in die Geschichte ein. Das Prachtstück erzielte im April 2017 bei einer Sotheby's-Auktion in Hongkong 71,2 Millionen (60,4 Millionen Euro).
19:05 Uhr

Bär in Moskau greift Pfleger an - tödliche Verletzungen

Ein Tierpfleger hat in Moskau seinen Leichtsinn mit dem Leben bezahlt - der Mann betrat unbefugt das Gehege eines Bären, woraufhin dieser ihn angriff und tötete.

  • Kollegen hätten noch versucht, den Tierpfleger zu retten, und brachten ihn in ein Krankenhaus. Warum der Mann überhaupt in den Käfig hineinging, ist noch nicht bekannt.
  • Er habe aber gegen alle Sicherheitsregeln verstoßen, hieß es. Die Staatsanwaltschaft teilte mit, die Vorschriften zum Arbeitsschutz genau zu überprüfen.
18:43 Uhr

Neue Hoffnung auf baldigen Frieden in Libyen

Der Krieg in Libyen könnte bald vorbei sein - es gebe Grund zu "vorsichtigem Optimismus", sagt Außenminister Maas. Eine Übergangsregierung könne schon bald im Amt sein, meinte er nach einer virtuellen Libyen-Konferenz. Es sei nun vieles möglich geworden, was in der Bürgerkriegssituation bisher nicht denkbar gewesen sei. "Deshalb kann das eigentlich nur eine Frage von Wochen als von Monaten sein", sagte er auf die Frage nach dem Zeitpunkt einer Regierungsbildung.

18:14 Uhr

AC/DC melden sich hiermit zurück

Achtung, es wird laut: AC/DC melden sich zurück. Auf Twitter veröffentlichen die Rock-Dinosaurier einen Schnipsel, der Hoffnung auf neue Musik macht. Beziehungsweise eine neue Tournee, wo man die alten Sachen hören kann, wenn ich so ehrlich sein darf.

  • Der neue Song "Shot in the Dark" soll Mittwoch früh um 6 Uhr unserer Zeit veröffentlicht werden.
  • Insider gehen davon aus, dass die Musiker auch ein neues Album aufgenommen haben.
  • Es ist das erste Mal seit sechs Jahren, dass die Hardrockband um den legendären Gitarristen Angus Young neue Musik herausbringt. Das bisher letzte Studioalbum "Rock Or Bust" erschien im November 2014.
17:56 Uhr

Dax kommt gut in die Woche - Musik spielt aber im MDax

Der deutsche Aktienmarkt hat seine Ende der vergangenen Woche erlittenen Verluste abgeschüttelt und ordentlich zugelegt. Die politische Unsicherheit im Zusammenhang mit der Corona-Infektion von US-Präsident Donald Trump nahm ab, zudem zogen einige Aktien aus der zweiten Reihe teils deutlich an.

Dax
Dax 12.638,89

Der Dax stieg um 1,1 Prozent und schloss bei 12.828 Punkten. Der MDax vermehrte sich um 1,7 Prozent auf 27.706 Zähler, der TecDax um 1,4 Prozent auf 3123 Stellen. Der EuroStoxx50 notierte 1 Prozent höher bei 3222 Punkten.

Mit Blick auf Einzelwerte spielte die Musik vor allem im MDax. So steht der hochverschuldete Dünger- und Salzproduzent K+S kurz vorm erhofften Befreiungsschlag: Der Konzern dürfte sein US-Salzgeschäft zeitnah für deutlich mehr Geld losschlagen als gedacht. Die Aktie verteuerte sich um 14,4 Prozent, zuvor hatte sie sogar rund 18 Prozent höher gelegen.

Grenke schossen um 16,9 Prozent hoch. Die Wirtschaftsprüfer von KPMG bestätigen die strittigen Guthaben des Konzerns bei der Bundesbank. Sie hätten die Bestätigungen der Bankguthaben für den weit überwiegenden Teil der Guthaben von der Bundesbank erhalten, teilte Grenke mit.

Im Dax waren in dem wieder aufgehellten Umfeld unter anderem die Aktien aus der konjunktursensiblen Automobilbranche gefragt. Das Analysehaus Jefferies blickt zuversichtlich auf die Berichtssaison des Sektors. VW, Daimler und BMW legten zwischen 2 und 2,7 Prozent zu.

Dieser Eintrag erschien zuerst im Börsen-Tag.

17:45 Uhr

Tausende protestieren nach Wahl in Kirgistan

Ist das nun das Freiheitsvirus, das der Wind des Wandels von Belarus nach Kirigistan geweht hat? (Ich biete gerne mal den Kursus "Texten für Möchtegern-Poeten" an.) Wie dem auch sei, in der einstigen Sowjet-Republik gehen nun jedenfalls auch nach einer Parlamentswahl Tausende auf die Straße und protestieren.

  • Vertreter der Opposition riefen in der Hauptstadt Bischkek dazu auf, die Wahl zu annullieren. Zuvor hatte die Wahlkommission mitgeteilt, dass die dem Präsidenten Sooronbai Scheenbekow nahestehenden Parteien den Einzug ins Parlament geschafft hätten. Die OSZE zeigte sich wegen möglicher Stimmenkäufe besorgt.
  • Den vorläufigen Angaben der Wahlkommission zufolge scheiterten unter anderem die Oppositionsparteien Bir Bol und Ata Meken an der Sieben-Prozent-Hürde und verpassten damit den Wiedereinzug ins Parlament. Am Tag nach der Wahl folgten daraufhin rund 5000 Menschen den Aufrufen mehrerer Parteien, gegen das Wahlergebnis zu protestieren.

Kirgistan hat übrigens 6,5 Millionen Einwohner und liegt in Zentralasien - mit Grenzen zu China, Usbekistan und Tadschikistan.

17:34 Uhr

Altmaier: Es darf keinen weiteren Shutdown geben

Die Infektionszahlen mit dem Coronavirus steigen wieder und damit wächst auch die Sorge vor einem neuen Lockdown. Oder Shutdown. Oder wie auch immer man das nennen will, was wir im Frühjahr erlebt haben. So etwas soll sich jedenfalls nicht wiederholen, sagt nun immerhin Wirtschaftsminister und Merkel-Vertrauter Altmaier.

  • Auf dem Tag der Industrie sagte der CDU-Politiker, dass der Infektionsanstieg über die vergangenen Wochen "alles nichts" damit zu tun habe, dass es irgendwo in den Betrieben und Geschäften ein erhöhtes Ansteckungsrisiko gäbe.
  • "Es darf keinen zweiten Shutdown geben. Ich verspreche Ihnen, soweit es an mir liegt wird es auch keinen zweiten Shutdown für die Industrie und Wirtschaft geben", erklärte Altmaier.

Weitere Nachrichten zur Coronavirus-Lage lesen Sie in unserem Liveticker.

16:39 Uhr

Prinzessin mit 52 - Delphine fühlt sich wie neu geboren

Wie man mit 52 noch Prinzessin werden kann, hat Delphine von Sachsen-Coburg in Belgien vorgemacht. Nach ihrer Anerkennung als Tochter des belgischen Ex-Königs Albert II. fühlt sie sich wie neu geboren. "Sie haben mich geboren, wie ich hätten geboren sein sollen", sagte sie in Brüssel. "Ich bleibe eine Künstlerin, aber im Inneren werde ich eine andere sein."

  • Das Brüsseler Berufungsgericht hatte vergangene Woche endgültig ein Urteil im jahrelangen Vaterschaftsstreit zwischen Albert und Delphine gesprochen. Demnach ist die 52-Jährige die leibliche Tochter des früheren Königs - und somit Prinzessin. Ihr neuer Nachname ist von Sachsen-Coburg.
  • Die Künstlerin, die bislang Boël hieß, kämpft seit 2013 gerichtlich um die Anerkennung als Tochter des belgischen Ex-Königs. Nach ihrer Darstellung hatten ihre Mutter und Albert vor Jahrzehnten eine längere Affäre, was Albert stets bestritt. Im Januar lenkte er ein und bekannte sich zu der Vaterschaft.
16:07 Uhr

Rechnungshof: Corona-Hilfe für Bahn zu viel

Bei den staatlichen Corona-Hilfspaketen sprach Finanzminister Scholz von der "Bazooka", und die ist für die Bahn offenbar tatsächlich zu gewaltig. So heißt es zumindest beim Bundesrechnungshof. Der warnt davor, den Eisenbahnern die gesamten fünf Milliarden Euro wie geplant auszuzahlen. Denn der Konzern brauche das Geld wohl gar nicht in Gänze. Der habe weder deutlich gemacht, wann er konkret welchen Geldbedarf habe, noch lässt die Bahn aus Sicht des Rechnungshofs bei den betrieblichen Kosten relevante Einsparungen erkennen. Zudem seien nicht alle Kreditmöglichkeiten ausgeschöpft.

15:52 Uhr

DFB-Spieler treten bei "Wer wird Millionär?" an

Ein Scheitern bei der Einstiegsfrage wäre definitiv peinlicher als ein verschossener Elfmeter: Vier Fußball-Nationalspieler werden sich als Kandidaten bei der Quiz-Show "Wer wird Millionär?" den Fragen von Günther Jauch stellen. Das kündigte Oliver Bierhoff bei einer Online-Pressekonferenz an. "Wir werden in Köln die einmalige Gelegenheit bekommen, bei 'Wer wird Millionär' zu zeigen, dass wir nicht nur Fußball im Kopf haben, sondern unglaublich interessante und intelligente Spieler, die viel auf dem Kasten haben", sagte der DFB-Direktor. Die erspielten Gewinne sollen den DFB-Stiftungen und anderen wohltätigen Zwecken zugute kommen. Welche Spieler am Mittwoch auf dem Rate-Stuhl gegenüber von Jauch Platz nehmen, ließ Bierhoff noch offen. Es soll ein Quartett aus den für die Partie am gleichen Abend im Test-Länderspiel gegen die Türkei noch geschonten DFB-Stars sein - möglich wären unter anderem also Manuel Neuer, Serge Gnabry, Toni Kroos Joshua Kimmich und Leon Goretzka. Im TV wird die Aufzeichnung der Sendung laut RTL am 12. Oktober zu sehen sein.

Diesen Eintrag schrieb Kollege Tobias Nordmann im Sport-Tag, wo sie viele weitere Sport-Nachrichten finden.

15:35 Uhr

Mann ermordet Frau - weil er sie so "liebte"

Mit einem Mordmotiv, das "in besonderem Maße verwerflich und verachtenswert" sei, hat das Landgericht Duisburg einen Mann zu lebenslanger Haft verurteilt. Er brachte Ende 2019 seine Frau um, obwohl, wie er sagte, er sie "sehr geliebt" habe. Doch die 26-Jährige wollte sich von dem Deutschen trennen. Er aber wollte sie nicht gehen lassen, wollte sie nicht mit anderen Männern "teilen", wie er ausgesagt hatte. Das Schwurgericht erkannte niedrige Beweggründe.

  • Der Mord an der 26-jährigen Mine O. hatte sich Anfang September des vergangenen Jahres in der gemeinsamen Wohnung des Ehepaars ereignet. Nach der Tat soll der damals 28-Jährige eine Garage angemietet und die Leiche zunächst darin versteckt haben.
  • Eine Woche darauf vergrub er die Tote in einem Waldstück. O. galt als vermisst, bis die Polizei ihre Leiche im Dezember in dem schwer zugänglichen Waldgebiet entdeckte.
15:12 Uhr

Deutschlands Automarkt schüttelt Corona-Krise ab

Der deutsche Automarkt hat im September erstmals seit Ausbruch der Corona-Krise ins Plus gedreht. Im abgelaufenen Monat seien mit gut 265.000 Fahrzeugen 8,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat neu zugelassen worden, teilte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg mit. Private Käufer meldeten 18,3 Prozent mehr Neuwagen an, während gewerbliche Zulassungen um 3,5 Prozent zulegten.

Von den deutschen Marken stach Audi mit einem Plus von 42 Prozent heraus. BMW und Mercedes verkauften jeweils 1,9 Prozent mehr neue Modelle. Die Marke Volkswagen, mit einem Marktanteil von 15 Prozent führend, schaffte ein Plus von gut anderthalb Prozent. Abgeschlagen waren dagegen Opel (minus 27,6 Prozent) und Porsche (minus 19,7 Prozent). Von den Importmarken erzielte der US-Elektroautobauer Tesla mit fast 83 Prozent den stärksten Zuwachs.

Diesen Eintrag schrieb Kollege Wolfram Neidhard für den Börsen-Tag, wo sei weitere börsenrelevante Nachrichten finden.

14:58 Uhr

Trump legt bei Twitter wieder so richtig los

Wenn er wieder twittert, kann es Trump ja nicht so schlecht gehen, oder? Diese selbst gestellte Frage beantworte ich ausdrücklich mit: Keine Ahnung. Aber auffällig ist, wie der US-Präsident im Krankenhaus auf Twitter loslegt.

  • Am frühen Montagmorgen setzte er innerhalb von einer Stunde insgesamt 18 Tweets ab, 16 davon innerhalb einer halben Stunde.
  • Seine Nachrichten waren zum Großteil in Großbuchstaben verfasst und beinhalteten Aufrufe zur Wahl am 3. November und Argumente, die dabei seiner Ansicht nach für ihn sprechen. Trump schrieb zum Beispiel: "Recht & Ordnung. Wählen!" oder "Stärkstes Militär aller Zeiten. Wählen!"
14:26 Uhr

Franke findet Sprengstoff-Paket vor seiner Tür

Dass man ein Paket vor seiner Haustür findet, ist ganz normal, es sei denn es enthält Sprengstoff - so wie nun im oberfränkischen Oberkotzau. Experten sprengten es direkt vor Ort. Das LKA ermittelt wegen versuchten Mordes. Aber was ist da los gewesen? Dazu hat die Polizei offenbar noch keine Informationen. Dem Betroffenen selbst war das Paket komisch vorgekommen, weil es wie eine Sprengvorrichtung aussah - womit er recht behielt.

14:19 Uhr

Schichtwechsel

Juliane Kipper kann nun ganz entspannt den Feierabend genießen, Volker Petersen ganz entspannt die Aufgabe, Ihnen hier bis ca. 22:30 Uhr weitere interessante, wichtige und kuriose Nachrichten weiterzureichen. Kontakt: volker.petersen (at) nama.de.

13:56 Uhr

Bahnen und Busse stehen bald wieder still

Im Tarifkonflikt im öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) hat die Arbeitnehmerseite weitere Warnstreiks für die zweite Wochenhälfte in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern angekündigt. Zunächst sollen am Donnerstag Bahnen und Busse in NRW und Baden-Württemberg im Depot bleiben, wie die Gewerkschaft Verdi mitteilte. Am Freitag soll der Nahverkehr dann in Bayern ruhen.

Schon vergangene Woche hatte Verdi zu Warnstreiks im ÖPNV für Dienstag in Hessen und für Mittwoch in Niedersachsen und Bremen aufgerufen. Mit den Aktionen will der Verdi-Bundesverband bundesweite Verhandlungen über einen einheitlichen Tarifvertrag für die rund 87.000 Beschäftigten im ÖPNV durchsetzen.

13:31 Uhr

Türkei zieht Bohrschiff vor Zypern zurück

Im Konflikt um die Gasvorkommen im östlichen Mittelmeer gibt es möglicherweise ein neues Zeichen der Entspannung: Die Türkei zog ihr Bohrschiff "Yavuz" vor der Küste Zyperns zurück. Wie auf Schiffs-Tracking-Seiten im Internet zu sehen war, darunter die Seite "Vessel Finder", legte die "Yavuz" im türkischen Hafen Tasucu in der Provinz Mersin an.

Eine offizielle Erklärung zu der Bewegung des Schiffs gab es nicht. Die Rückkehr des Bohrschiffes in die Türkei fällt mit dem Besuch von Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg in der Türkei zusammen. Er reist danach nach Griechenland weiter. Stoltenberg will die beiden Kontrahenten im Konflikt um die Gasvorkommen im östlichen Mittelmeer zu Verhandlungen und einer politischen Lösung der Streitigkeiten bringen. Seit der Entdeckung reicher Gasvorkommen im östlichen Mittelmeer gibt es heftigen Streit um deren Ausbeutung.

12:51 Uhr

14-Jähriger aus rechter Szene soll zum Mord an Muslimen und Juden aufgerufen haben

Die Nachrichten aus dem rechten Milieu scheinen kein Ende zu nehmen: Ein Jugendlicher aus der rechtsextremen Szene in Nordrhein-Westfalen soll zum Mord an Muslimen und Juden aufgerufen haben. "Der 14-jährige Deutsche ist dringend verdächtig, andere Personen per Whatsapp dazu aufgefordert zu haben, mit einer Schusswaffe oder einem Messer in einer Synagoge oder in Moscheen Menschen jüdischen oder muslimischen Glaubens zu töten", sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Markus Caspers in Düsseldorf.

Ihm werde versuchte Anstiftung zum Mord und Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat vorgeworfen. Das Ermittlungsverfahren gegen ihn stehe kurz vor dem Abschluss. Aus welcher Stadt der Jugendliche kommt, wollten die Ermittler nicht sagen.

12:00 Uhr

Schlagzeilen zum Mittag

11:54 Uhr
Breaking News

Medizin-Nobelpreis geht an Entdecker von Hepatitis-C-Virus

Der Nobelpreis für Medizin geht in diesem Jahr an Harvey J. Alter (USA), Michael Houghton (Großbritannien) und Charles M. Rice (USA) für die Entdeckung des Hepatitis-C-Virus. Das teilte das Karolinska-Institut in Stockholm mit. Dank der Entdeckungen der drei Preisträger könne Hepatitis C jetzt geheilt werden, hieß es. Sie hätten die Ursache für Fälle chronischer Hepatitis gefunden und Blutuntersuchungen sowie neue Medikamente ermöglicht, die Millionen von Menschenleben gerettet hätten. Der Preis geht "an drei Forscher, die einen maßgeblichen Anteil am Kampf gegen die durch Blut übertragene Hepatitis geleistet haben. Die Krankheit ist ein großes globales Gesundheitsproblem, die bei Menschen rund um den Globus Zirrhose und Leberkrebs verursacht", hieß es vom Nobelkomitee.

11:33 Uhr

Unbekannter fährt an Bushaltestelle drei Grundschüler an

Bei einem Verkehrsunfall an einer Bushaltestelle in Hannover sind drei Kinder verletzt worden, eines davon nach Polizeiangaben möglicherweise schwer. Im Stadtteil Ahlem sei ein 35 Jahre alter Autofahrer aus zunächst unbekannter Ursache am Morgen mit seinem Wagen in eine Bushaltestelle geraten, teilte die Polizei mit.

Dabei fuhr er die drei Grundschüler an, deren Alter zunächst noch unbekannt waren. Eines der leicht verletzten Kinder wurde nach dem Unfall zur Schule gebracht. Die Unfallstelle wurde abgesperrt, die Unfallaufnahme lief zunächst noch.

10:51 Uhr

Tödliche Kettenreaktion in Supermarkt: Regal begräbt Frau unter sich

In einem Supermarkt im Norden Brasiliens kommt es zu einer tödlichen Kettenreaktion. Vermutlich durch einen Gabelstapler-Unfall ausgelöst, kippt eines der riesigen Regale und reißt weitere mit sich. Eine Frau kommt ums Leben, weitere Kunden werden verletzt.

10:06 Uhr

Attacke auf offener Straße in Dresden: 53-Jähriger stirbt in Krankenhaus

Ein Unbekannter hat in Dresden auf offener Straße zwei Männer attackiert. Die 53 und 55 Jahre alten Männer wurden schwer verletzt, der ältere starb kurz darauf in einem Krankenhaus, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Dresden mitteilten. Die Hintergründe sind zunächst unklar. Die Tat ereignete sich am Sonntagabend in der Dresdner Altstadt.

Ersten Ermittlungen zufolge wurden die beiden Männer von einem Unbekannten angegriffen. Der Täter flüchtete. Die Attacke ereignete sich in der Schlossstraße, in deren Nähe sich das Historische Grüne Gewölbe und andere Touristenattraktionen befinden. Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts. Weitere Angaben insbesondere zum Tathergang oder Motiv machte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen vorerst nicht.

++ Korrektur: In einer früheren Version war von Schüssen die Rede. Zur Tatwaffe machten die Ermittler zunächst aber keine Angaben +++

Mehr dazu lesen Sie hier.
09:21 Uhr

Polizei entzieht Die-Rechte-Politiker Kleinen Waffenschein

Die Dortmunder Polizei hat dem Oberbürgermeister-Kandidaten der Partei Die Rechte, Bernd Schreyner, seinen Kleinen Waffenschein zum Führen von Gas- und Schreckschusspistolen entzogen. Der Mann erfülle als Anhänger einer Partei mit antisemitischen, fremdenfeindlichen und insgesamt gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung gerichteten Positionen nicht mehr die vom Gesetzgeber geschaffenen Voraussetzungen, teilte die Polizei mit. Der Kommunalpolitiker sei dazu bereits angehört worden, habe aber keine triftigen Gründe für den Waffenbesitz anführen können und seinen Kleinen Waffenschein inzwischen abgegeben. Schreyner hatte bei der NRW-Kommunalwahl Mitte September in Dortmund kandidiert.

09:02 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:32 Uhr

Brand in Neuseeland zerstört fast komplettes Dorf

Bei einem verheerenden Waldbrand ist in Neuseeland ein Dorf größtenteils zerstört worden. In der kleinen Gemeinde Lake Ohau im Bezirk Waitaki auf der Südinsel brannten Dutzende Häuser nieder, wie Waitakis Bürgermeister Gary Kircher sagte. Es sei ein "kleines Wunder", dass niemand verletzt worden sei.

Ein Experte der University of Auckland warnte angesichts des Klimawandels vor einer Zunahme solcher Feuer. "Wir gehen davon aus, dass die Mehrheit der 60 oder 70 Häuser dort zerstört wurde", sagte Bürgermeister Kircher dem Sender Radio New Zealand. Immerhin seien aber keine Menschen zu Schaden gekommen. "Wenn noch 15 bis 20 Minuten vergangen wären, wäre die Sache anders ausgegangen." Laut Feuerwehr brannte eine Fläche von 4600 Hektar nieder.

07:40 Uhr

Toni Garrn ist unter der Haube

Das deutsche Top-Model Toni Garrn und der britische Schauspieler Alex Pettyfer haben geheiratet. Die beiden teilten bei Instagram dasselbe Foto, auf dem sie ihre Ringe in die Kamera halten und sich küssen. Garrn schrieb unter ihr Bild: "Jetzt kannst du mich wirklich Ehefrauchen nennen" und dazu ein Herz-Emoji. Pettyfer textete: "Mr & Mrs Pettyfer". Auch den Ort verriet Garrn: Als Standort für das Bild gab sie ihre Heimatstadt Hamburg an. Die Hochzeit fand zehn Monate nach ihrer Verlobung statt.

*Datenschutz

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06:52 Uhr

Verunglückter Laster mit säurehaltigem Gefahrengut löst Großeinsatz aus

In Hamburg-Billbrook hat ein verunglückter Lastwagen mit säurehaltigem Gefahrengut einen Großeinsatz der Rettungskräfte ausgelöst. Der Sattelzug war in der Nacht zum Montag von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Ampelmasten geprallt, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte. Der Fahrer wurde dabei verletzt. Nach ersten Ermittlungen könnte Alkohol die Ursache für den Unfall gewesen sein.

Zum Alter und zur Schwere der Verletzung machte der Polizeisprecher keine Angaben. Der Lastwagen hatte Salpeter-, Salzsäure und Dünger geladen. Laut Feuerwehr waren zwischenzeitlich rund 80 Einsatzkräfte vor Ort. Die Fahrbahnen auf der Moorfleeterstraße waren gesperrt. Das Entsorgen des Gefahrenguts werde einige Stunden andauern, so die Polizei am Morgen.

07:05 Uhr

Wolken machen Sonne nur kurz Platz

Heute zieht ein schmales Wolkenband über die Osthälfte Deutschlands. Es liegt am Nachmittag schließlich etwa nordöstlich der Elbe. Dahinter machen die Wolken nur vorübergehend mal der Sonne Platz, denn im Westen ziehen ab Mittag schon die nächsten dichten Wolken auf und bringen neue Regenschauer mit. Der Wind frischt auf und weht zunehmend kräftig, auf den Bergen in Böen stürmisch. Die Höchstwerte erreichen 14 bis 18, im Bergland 10 bis 13 Grad.

06:45 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

es war die Nachricht der vergangenen Tage: Erst hat der US-Präsident die Corona-Gefahr kleingeredet, jetzt ist Donald Trump selbst erkrankt. Nach einem Aufenthalt im Krankenhaus und einem Kurzauftritt vor Anhängern, werden wir heute natürlich das weitere Geschehen im Blick haben. Da Trump gut auf die Behandlung anspreche, könne er wahrscheinlich noch heute ins Weiße Haus zurückkehren, teilten die behandelten Ärzte mit. Außerdem werden heute noch diese Themen wichtig:

  • Fast neun Monate nach dem Berliner Libyen-Gipfel bilanzieren die Teilnehmerstaaten, ob ihre Vereinbarungen Wirkung gezeigt haben. Unter Leitung von UN-Generalsekretär António Guterres und Bundesaußenminister Heiko Mass kommen Vertreter der 16 Staaten und internationalen Organisationen zusammen, die an dem Gipfel am 19. Januar teilgenommen hatten.
  • Vor dem Hintergrund des Erdgaskonflikts im östlichen Mittelmeer reist Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg in die Türkei und nach Griechenland. In Ankara wird Stoltenberg nach türkischen Angaben von Präsident Recep Tayyip Erdogan empfangen. Zudem sei ein bilaterales Treffen mit dem türkischen Außenminister Mevlüt Cavusoglu geplant. In Athen will Stoltenberg nach Nato-Angaben mit Griechenlands Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis sprechen.
  • Die Eurogruppe befasst sich mit der wirtschaftlichen Erholung von der Corona-Pandemie. Bei einer Video-Konferenz beraten die Finanzminister über die wirtschaftlichen Schwerpunkte für die nächsten Monate. Darüber hinaus wollen die Minister der 19 Staaten des Währungsgebiets über die Nachfolge des Luxemburgers Yves Mersch reden, der im Dezember aus dem Direktorium der Europäischen Zentralbank (EZB) ausscheidet.
  • Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer wollen Einzelheiten zum Bau eines neuen ICE-Werkes in Nürnberg bekannt geben. Bisher war nur bekannt, dass das Werk bis etwa 2028 fertig sein soll, rund 400 Millionen Euro kosten und 450 Menschen Arbeit geben soll.
  • Vor dem Hintergrund der Corona-Krise spricht Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier beim Tag der Industrie. An der Konferenz sollen unter anderen auch Margrethe Vestager, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, sowie der Chef der Deutschen Bank, Christian Sewing, teilnehmen.
  • Der Prozess gegen den Abou-Chaker Clanchef und drei seiner Brüder geht weiter. Das Landgericht will sich mit Fragen zu einer kürzlich durchgeführten Durchsuchung bei dem Hauptangeklagten Arafat Abou-Chaker unter anderem in seiner Villa befassen.
  • Die Berufungsverhandlung um eine Millionen-Entschädigung für einen Arzt beginnt in Braunschweig. Nach einem Landgerichtsurteil von 2019 soll der im Göttinger Transplantationsskandal freigesprochene Mediziner mit rund 1,2 Millionen Euro entschädigt werden. Das Land Niedersachsen weigert sich aber zu zahlen und geht in die nächste Instanz. Der Chirurg war 2015 in einem aufsehenerregenden Prozess vom Vorwurf des elffach versuchten Totschlags und der dreifachen Körperverletzung mit Todesfolge freigesprochen worden.

Mein Name ist Juliane Kipper und ich begleite Sie heute durch den Tag. Sie haben Fragen oder Anregungen? Melden Sie sich gern unter: juliane.kipper@nama.de

06:18 Uhr

Versteigerung in New York: Wohnen wie im Waldorf Astoria

Kronleuchter, Vasen, Vitrinen - und die Tür zu der Suite, in der einst der frühere US-Präsident Herbert Hoover schlief: Rund 15.000 Möbelstücke aus dem berühmten Waldorf Astoria New York werden seit dem Wochenende versteigert. "Es handelt sich um einzigartige Objekte eines legendären Hotels", heißt es in einer Mitteilung des US-Auktionshauses Kaminski. Die Einrichtungsgegenstände sind derzeit in einem leerstehenden Einkaufszentrum nahe Boston ausgestellt. Die Versteigerung dauert noch bis zum 15. November.

Das Waldorf Astoria New York, seit der Eröffnung im Jahr 1931 Luxus-Absteige für Hollywoodstars, Künstler und Spitzenpolitiker, wird gerade aufwendig renoviert und neu eingerichtet. Die Erlöse der Auktion sollen Arbeiten an der St. Bartholomew's Church finanzieren, die im Stadtteil Manhattan direkt neben dem Hotel steht. Zu den spektakulärsten Objekten der Auktion zählen die Möbel aus dem Zimmer, in dem Hoover in den 1940er Jahren dauerhaft wohnte - darunter die Eingangstür mit einem geschätzten Wert von 200 bis 300 Dollar (170 bis 260 Euro).

05:53 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht