Samstag, 11. April 2020Der Tag

mit Ina Bullwinkel
Ina Bullwinkel
22:34 Uhr

Das war Samstag, der 11. April 2020

Liebe Leserinnen und Leser,

hier endet "Der Tag". Ich verabschiede mich gleich in den Feierabend und ins Osterwochenende.

Thema Nummer Eins war heute unverändert das Coronavirus. Bundespräsident Steinmeier hat sich außer der Reihe an die Bevölkerung gewandt. Eindringlich ruft er zu Geduld und Solidarität auf. In Deutschland steigt derweil weiter die Zahl der Corona-Toten, in den USA gibt es mittlerweile die meisten Verstorbenen. Viele Menschen fragen sich gerade, wann es zu Lockerungen der Alltagsbeschränkungen kommt. In Nordrhein-Westfalen hat eine Expertengruppe Maßnahmen und Vorgaben für einen schrittweisen Gang in die Normalität formuliert. Über Lockerungen könne laut dem Papier erst nachgedacht werden, wenn klar sei, dass das Gesundheitssystem "absehbar nicht überfordert ist".

Wollen wir hoffen, dass es nicht mehr allzu lange dauert. Ich wünsche Ihnen trotz der Einschränkungen schöne Ostern, bleiben Sie gesund!

22:30 Uhr

Dutzende Festnahmen nach Unruhen in Brüssel

Der Tod eines 19-Jährigen bei einer Verfolgungsjagd mit der Polizei hat in Belgien trotz Corona-Ausgangsbeschränkungen Unruhen ausgelöst. Die Polizei nahm bei den Vorfällen in der Gemeinde Anderlecht in der Region Brüssel-Hauptstadt bis zum Abend 43 Menschen fest, wie die belgische Nachrichtenagentur Belga berichtete.

Trotz Versammlungsverbots waren im Laufe des Tages an mehreren Orten in Anderlecht aufgebrachte Menschen zusammengekommen. Als die Polizei versuchte, die Ansammlungen aufzulösen, eskalierte die Situation Belga zufolge. Die Beamten seien zum Teil mit Steinen beworfen worden. Der Sender RTBF schrieb von "extremen Spannungen".

Auf Videos sei zu sehen, wie ein Mann mit einer Waffe, die er offenbar von einem Polizisten gestohlen habe, in die Luft schießt. Mittlerweile sei die Situation unter Kontrolle, schrieb Belga unter Berufung auf die Polizei.

Der 19-Jährige war am Vorabend mit einem Motorroller vor einer Polizeistreife geflohen und schließlich mit einem Polizeiwagen zusammengestoßen. Dabei kam er ums Leben.

21:56 Uhr

Papst feiert einsame Osternacht

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Ohne die üblichen Besucher: Papst Franzsikus begeht die Osternacht.

(Foto: picture alliance/dpa)

Papst Franziskus hat das Osterfest mit einer Abendmesse eröffnet, die wegen der Corona-Pandemie ohne Pilger stattfand. Bei dem Gottesdienst im riesigen Petersdom, der Zehntausende Besucher fasst, waren nur wenige Würdenträger und Gläubige dabei. Teile der Messe wurden in verkürzter Form begangen. Auch diesmal war wie an den Vortagen ein historisches Pestkreuz aufgebaut - dieses soll während der Pest 1522 durch die Straßen von Rom getragen worden sein.

21:21 Uhr

Kult-Hotel an Copacabana schließt erstmals in 100 Jahren

Das berühmte Hotel "Copacabana Palace" in Rio de Janeiro hat wegen der Covid-19-Pandemie zum ersten Mal in den fast 100 Jahren seines Bestehens geschlossen. Am Osterwochenende waren zwei Meter hohe Gitter rund um das 1923 eröffnete Art Déco-Gebäude zu sehen, das sich an der berühmten Copacabana erhebt. Es ist eines der wenigen Fünf-Sterne-Hotels Brasiliens und soll nach Medienberichten Ende Mai wieder öffnen.

Der Gouverneur des Bundesstaates Rio de Janeiro, Wilson Witzel, hatte eine Reihe von Einschränkungen des öffentlichen Lebens bis hin zur Sperrung der Strände verfügt. Dutzende andere Hotels am Zuckerhut haben deswegen schon vorübergehend den Betrieb eingestellt.

Das "Copacabana Palace" ist das erste Haus am Platz, veranstaltet rauschende Bälle und Feste zu Karneval und Sylvester und beherbergt internationale Stars aus der Film- und Musikbranche.

20:39 Uhr

Französische Behörden stoppen Urlauber mit Privatjet

Eine Gruppe Reisender ist mit einem Privatjet von London nach Südfrankreich geflogen und wurde dort von den Behörden an der Einreise gehindert. Wie CNN berichtet, sei die französische Grenzpolizei am 4. April vom Flughafen in Marseille informiert worden, dass zehn Passagiere aus England unterwegs seien. Zu der Gruppe gehörten demnach Menschen mit kroatischer, französischer, deutscher, rumänischer und ukrainischer Staatsangehörigkeit. Unter ihnen seien sieben Männer zwischen 40 und 50 Jahren gewesen sowie drei Frauen um die 25, zitiert CNN die Polizei.

Die Passagiere sollen dem Bericht zufolge Cannes als Reiseziel angepeilt haben. Schon bevor sie gelandet sind, habe die Polizei mitgeteilt, dass wegen der Corona-Auflagen lediglich die zwei französischen Fluggäste einreisen dürften. Der Privatjet landete trotzdem in Marseille - kurz nachdem drei Luxus-Helikopter am Flughafen ankamen, um für die Weiterreise der zehn Passagiere zu sorgen.

Wie angekündigt wurde die Einreise nur den beiden Franzosen erlaubt, diese wollten allerdings nicht ohne ihre Begleiter einreisen. Wie es in dem CNN-Artikel heißt, hat ein kroatischer Geschäftsmann den Jet und die Helikopter sowie eine Villa in Cannes für die Gruppe gemietet. Er soll den Behörden gesagt haben, dass er sehr viel Geld habe und das Zahlen einer Strafe in Kauf nehme, wenn er dann nach Cannes fahren könne.

19:14 Uhr

Franzosen dürfen Corona-Regeln für Tier-Adoption brechen

Trotz der strengen Ausgangsbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie dürfen Franzosen künftig ihr Haus verlassen, um ein Haustier aus einem Tierheim zu adoptieren. "Es wurde beschlossen, dass für Fahrten zur Adoption von Tieren aus Tierheimen Toleranz gewährt wird", teilte das Innenministerium in Paris mit. Eine entsprechende Ausnahmegenehmigung gelte ab kommendem Donnerstag. Das Ministerium reagierte damit auf einen Aufruf des Tierschutzvereins SPA.

Der Verein, der vor drei Wochen seine mehr als 60 Tierheime schließen musste, hatte am Montag die Regierung um eine Ausnahmegenehmigung gebeten, da in zahlreichen überfüllten Tierheimen Tausende Tiere auf ein neues Zuhause warteten.

Für die Adoption würden aber Vorschriften gelten, sagte Innenminister Christophe Castaner. Unter anderem dürften die Tiere nur im Internet ausgewählt werden, zudem dürfe nur eine einzelne Person das Tier abholen. "Das soll ermöglichen, die Regeln einzuhalten und das Leben zahlreicher Tiere zu retten", fügte das Ministerium hinzu.

18:47 Uhr

Ostersegen: Pfarrer weiht Speisen per Drive-in

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Weihe per Drive-in: Oberbayern macht es vor.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein Pfarrer hat in Oberbayern auf besondere Art und Weise die traditionelle Speisenweihe vorgenommen - nämlich per Drive-in. Dutzende Menschen fuhren in Bad Bayersoien nahe Garmisch-Partenkirchen mit dem Auto vor und ließen von Rudolf Scherer gebackene Osterlämmer oder gefärbte Ostereier weihen. Manche brachten sogar Bier mit. Die Aktion stieß auf so viel Resonanz, dass die Feuerwehr den Verkehr regeln musste.

Die Behörden waren nach Angaben des Pfarrverbands eingeweiht. So habe das zuständige Landratsamt eine Ausnahmegenehmigung erteilt und die Polizei wurde informiert, damit es nicht zu "unnötigen Kontrollen" komme. Wegen der Einschränkungen des öffentlichen Lebens in der Corona-Krise dürfen keine Gottesdienste mit Besuchern stattfinden.

18:17 Uhr

Kurz vor Ostern: Tausende Hühner verenden bei Brand

Bei einem Brand auf einem Geflügelhof in Tschechien sind etwa 16.000 junge Hühner verendet. Als die Einsatzkräfte eintrafen, habe die ganze Halle bereits in Flammen gestanden, sagte ein Feuerwehrsprecher nach Angaben der Agentur CTK. Ein Übergreifen auf zwei benachbarte Gebäude habe verhindert werden können.

Der Geflügelhof befindet in dem Dorf Otin, einem Ortsteil von Klatovy. Die Stadt gilt als Tor zum Nationalpark Böhmerwald und liegt knapp 35 Kilometer östlich von Furth im Wald in Bayern. Ermittler sollen nun die Ursache für das Unglück klären.

17:54 Uhr

Triathlet sammelt 200.000 Euro Spenden mit "Indoor"-Ironman

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Hat zu Hause auf seinem Laufband einen Marathon absolviert: Triathlet Jan Frodeno.

(Foto: picture alliance/dpa)

Seit die Fitnessstudios geschlossen sind, ist das Heimtraining für viele ganz normal geworden. Nicht so normal ist dagegen, was der Triathlet Jan Frodeno in seinen vier Wänden veranstaltet hat: einen kompletten Ironman.

Nach etwa 8:33:40 Stunden konnte sich der dreimalige Hawaii-Champion nicht nur freuen, auch diese Herausforderung bewältigt zu haben, sondern vor allem über die Spendensumme, die zunächst zusammenkam. "Manchmal braucht man verrückte Ideen", sagte Frodeno. Mehr als 200.000 Euro sammelte der 38-Jährige mit seiner Aktion bis unmittelbar nach dem Ende, bei der er 3,86 Kilometer im Pool mit einer Gegenstromanlage schwamm, 180 Kilometer mit einem Rad auf einem Rollentrainer fuhr und 42,2 Kilometer auf einem Laufband absolvierte.

Das Geld soll zum einen den Helfern in der spanischen Stadt Girona zugute kommen, die in erster Reihe gegen den Coronavirus kämpfen. Der andere Teil soll in die Organisation "Laureus Sports for Good" fließen.

17:08 Uhr

Frankreich: Corona-Beschränkungen verhindern Unfälle

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Frankreich verzeichnet im März fast 40 Prozent weniger Verkehrstote als im Vorjahreszeitraum.

(Foto: picture alliance/dpa)

Seit Beginn der strengen Ausgangsbeschränkungen im Kampf gegen Covid-19 ist die Zahl der Verkehrsunfälle in Frankreich deutlich gesunken. Im März gab es im Vergleich zum Vorjahr fast 40 Prozent weniger Verkehrstote im Land, teilte die französische Regierung mit. Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden ging um gut 43 Prozent zurück, die Zahl der Verletzten um 44 Prozent.

Der Rückgang der im März 2020 verzeichneten Verkehrstoten stehe im Zusammenhang mit der Einführung der Ausgangsbeschränkungen ab dem 17. März, welche die Zahl der Fahrten stark reduziert habe, hieß es. Allerdings habe die Polizei gleichzeitig "eine besorgniserregende Zahl schwerer Geschwindigkeitsübertretungen" festgestellt.

In Frankreich dürfen die Menschen seit Mitte März wegen des Coronavirus nur vor die Tür, wenn es unbedingt nötig ist. Spaziergänge sind nur eine Stunde am Tag und im Radius von einem Kilometer zur Wohnung erlaubt. Auch über die Osterfeiertage sind Reisen verboten.

17:05 Uhr
Breaking News

Steinmeier bei Ansprache: "Ja, wir sind verwundbar"

Angesichts der Corona-Krise wendet sich Bundespräsident Steinmeier an die Bürger. Eindringlich ruft er zu Geduld und Solidarität auf. Zugleich bittet er um Vertrauen in die Regierungen in Bund und Länder. Und er hofft auf eine andere Gesellschaft nach der Krise.

Mehr dazu lesen Sie hier.
16:46 Uhr

Wanderimker dürfen weiterhin wandern

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Imkerei gehört laut Landwirtschaftsministerium zur kritischen Infrastruktur "Ernährung".

(Foto: imago images/Reinhold Becher)

Wanderimker dürfen trotz der Beschränkungen in der Corona-Krise in Deutschland reisen. Das hat Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner in einem Brief an den Deutschen Imkerbund und den Deutschen Berufs- und Erwerbsimkerbund klargestellt. "Aus Sicht des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft ist die Berufsgruppe der Imker einschließlich der Wanderimkerei unzweifelhaft der Kritischen Infrastruktur "Ernährung" zuzuordnen", heißt in dem Schreiben der CDU-Politikerin. Hinsichtlich des grenzüberschreitenden Transports der Tiere gebe es keine seuchenrechtlichen Beschränkungen aufgrund des Virus.

"Damit ist klargestellt, dass Wanderimker wie die Imker zu einer systemrelevanten Berufsgruppe gehören und nicht den Reisebeschränkungen unterliegen dürfen", erklärte Harald Ebner, Obmann der Grünen im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft, der nach eigener Aussage das Ministerium auf die Problematik aufmerksam gemacht hatte. Wanderimker seien mit Verweis auf die Corona-Beschränkungen an der Einreise sowohl nach Mecklenburg-Vorpommern als auch nach Bayern gehindert worden.

16:20 Uhr

Hier arbeiten die Finanzämter am schnellsten

Und? Haben Sie Ihre neu gewonnene Freizeit dafür genutzt, schon Ihre Steuererklärung abzugeben? Falls ja, warten Sie vielleicht noch auf den Bescheid. Und falls sie in Berlin oder Hamburg leben, könnte die Antwort schneller kommen als anderswo. In diesen beiden Stadtstaaten bearbeiten die Finanzämter die Steuererklärungen einer Erhebung des Steuerzahlerbundes zufolge nämlich am schnellsten.

"Es darf nicht vom Wohnort abhängen, wann Bürger und Betriebe ihren Steuerbescheid erhalten und möglicherweise sogar Geld zurückbekommen", kritisierte der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Reiner Holznagel, in der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Von der Abgabe der Steuererklärung bis zum Bescheid dauert es der Untersuchung zufolge bei den Spitzenreitern Berlin und Hamburg im Schnitt 40 Tage. In Thüringen und Schleswig-Holstein, die auf den letzten Plätzen landen, sind es demnach hingegen gut 58 Tage. Der Vergleich bezieht sich auf das Veranlagungsjahr 2018, also auf die Steuererklärungen, die bis Ende 2019 bei den Finanzämtern bearbeitet wurden.

16:00 Uhr

Corona-Hymne: Jimmy Fallon legt The-Police-Song neu auf

Der US-Comedian Jimmy Fallon ist bekannt für die musikalischen Einlagen in seiner Sendung "The Tonight Show". Auch die Corona-Krise kann den Entertainer offensichtlich nicht davon abhalten, neuen Stoff für seine Fans zu produzieren.

Ausgesucht hat sich Fallon dafür den alten The-Police-Song "Don't Stand So Close to Me" - "Steh nicht so nahe bei mir": Kaum ein Songtitel passt wohl besser zu den derzeitigen Regeln des Abstandhaltens. Gemeinsam mit Sting, dem Ex-Frontmann von The Police, und den US-Rappern von The Roots nahm er den Song neu auf.

Das zwölfköpfige Ensemble spielte das Lied für die Show am Donnerstag ein - nicht gemeinsam in einem Studio, sondern jeder seinen Teil vor einer Kamera zu Hause. Später wurde es zu einem Video zusammengefügt. Als Instrumente dienten unter anderem Sofakissen, Gabeln und eine Schere.

15:30 Uhr

Demonstranten trotzen Corona mit Friedensbotschaft

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(Foto: picture alliance/dpa)

Eigentlich demonstrieren die Menschen zu Ostern traditionell gegen den Krieg. Wegen der Gefahr einer Ansteckung mit Corona müssen die Ostermärsche für Frieden und Abrüstung in diesem Jahr allerdings ausfallen. Um die Botschaft trotzdem zu verbreiten, haben Aktivisten in Baden-Württemberg auf einen anderen Weg des Protests gesetzt.

Über mehreren Städten im Südwesten kreiste heute ein Propellerflugzeug, das ein Banner mit der Aufschrift "Abrüstung jetzt! Ostermarsch 2020" zog. Die Botschaft war nach Angaben der Gesellschaft "Kultur des Friedens" etwa in Stuttgart, Tübingen, Esslingen oder Backnang zu sehen.

15:05 Uhr

Primatenforscherin: Menschen sind schuld an Pandemie

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Primatenforscherin Jane Goodall gibt den Menschen die schuld an der Corona-Pandemie.

(Foto: imago images/photothek)

Die verheerende Corona-Pandemie ist nach Ansicht der berühmten Primatenforscherin und Umweltaktivistin Jane Goodall durch einen respektlosen Umgang des Menschen mit Natur und Tieren ausgelöst worden. "Unsere Missachtung der Natur und unsere Respektlosigkeit gegenüber den Tieren haben die Pandemie verursacht", sagte Goodall. Die 86-Jährige rief zu einem anderen, bewussteren Umgang mit der Umwelt auf, um künftige Katastrophen zu verhindern.

"Wenn wir beispielsweise den Wald zerstören, werden die verschiedenen Tierarten, die ihn bewohnen, gezwungen, auf engerem Raum zu leben. Krankheiten werden von einem Tier auf das andere übertragen - und eines dieser Tiere, das gewaltsam in die Nähe des Menschen gebracht wird, wird diese wahrscheinlich infizieren", erklärte die britische Forscherin, die insbesondere durch ihre Arbeit mit Schimpansen in Afrika berühmt wurde.

Zudem sieht die Forscherin die Jagd auf Tiere, die Wildtiermärkte in Afrika und Asien sowie eine auf Fleischkonsum ausgerichtete Intensivlandwirtschaft als "Bedingungen, die den Viren die Möglichkeit geben, von einer Spezies auf die andere und auf den Menschen überzuspringen". Sie begrüße die Schließung von Märkten in China, auf denen lebendige Wildtiere zum Verkauf angeboten wurden. In Afrika sei es aber schwierig, den Fleischverkauf zu stoppen, da zahlreiche Menschen für ihren Lebensunterhalt darauf angewiesen seien.

14:43 Uhr

Sprengmeister entschärfen Zehn-Zentner-Bombe in Köln

In Köln ist am Rheinufer eine Zehn-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Die Sprengmeister hätten den Blindgänger bereits nach gut einer Viertelstunde unschädlich gemacht, teilte die Stadt Köln mit.

151 Menschen hatten ihre Wohnungen verlassen müssen. Dies war nach Angaben der Stadt problemlos und schnell geschehen. Krankentransporte waren nicht notwendig, hieß es. Ein Spaziergänger hatte die mit zwei Aufschlagzündern versehene Weltkriegsbombe am späten Freitagabend am Rheinufer in Köln-Merkenich entdeckt und gemeldet.

14:27 Uhr

"Grüffelo" auf Schwäbisch: Kretschmann gibt den Märchenonkel

Kinder können sich dieser Tage schon einmal langweilen. Um sie ein wenig zu unterhalten, hat sich Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann etwas ausgedacht: In zwei Videos liest der mehrfache Großvater das bekannte Kinderbuch "Der Grüffelo" vor - einmal auf Hochdeutsch und einmal auf Schwäbisch.

Das Werk der Autorin Julia Donaldson und des Zeichners Axel Scheffler sei "ein wunderbares Buch, mein Lieblingsbuch", sagt der Grünen-Politiker. Ohne lange Einleitung legt er dann los mit der Geschichte: "Die Maus spazierte im Wald umher", beziehungsweise "'S Mäusle isch em Wald romgrennt."

Die Videos sollten "ein kleines Geschenk für die Kinder und im Herzen jung Gebliebenen sein, um sich bei der schönen Geschichte der kleinen Maus und dem Grüffelo ein bisschen von den Alltagssorgen in dieser Zeit abzulenken", zitierte die Pressestelle der Landesregierung den Ministerpräsidenten.

13:57 Uhr

Motorradfahrer nach Unfall aus Stacheldraht befreit

Nach einem Unfall in der Nähe von Marsberg im Sauerland musste ein Motorradfahrer von Rettern aus dem Stacheldraht eines Zaunes befreit werden. Wie die Polizei im Hochsauerlandkreis mitteilte, war der 49-Jährige mit seiner Maschine am Freitagabend auf einer Landstraße unterwegs. In einer Kurve stieß er gegen die Leitplanke und wurde auf eine Wiese geschleudert, wo er in einem Stacheldrahtzaun landete. Der Schwerverletzte musste von der Feuerwehr befreit werden und kam in ein Krankenhaus.

13:34 Uhr

Geldautomatenknacker liefern sich Verfolgungsjagd mit Polizei

Gleich an drei Orten in Niedersachsen haben Kriminelle in der Nacht auf Samstag versucht, Geldautomaten aufzusprengen. In Bunde im Landkreis Leer nahe der Grenze zu den Niederlanden und in Verden explodierten die Sprengsätze, wie die örtlichen Polizeistellen mitteilten. In Goslar im Harz wurden die Täter gestört und entkamen nach einer wilden Verfolgungsfahrt. Die Fahndung nach den Verdächtigen blieb zunächst ergebnislos.

13:10 Uhr

18-Jähriger sperrt sich in Kofferraum seines Mercedes SLK ein

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Der Mercedes SLK ist nicht für seinen geräumigen Kofferraum bekannt.

(Foto: imago stock&people)

Weil er wegen der Corona-Krise keine Übernachtungsmöglichkeit in Erfurt gefunden habe, hat sich ein Mann im Kofferraum seines Autos schlafen gelegt. Dabei sperrte er sich versehentlich dort ein und wurde erst Stunden später befreit. Der 18-Jährige habe auf dem Weg von Würzburg nach Rostock mit dem Sportwagen der Reihe Mercedes-Benz SLK in Erfurt gestoppt. Er gab an, dass er wegen der Corona-Krise keine Unterkunft gefunden habe und sich so behelfen wollte. Hotels dürfen laut Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus in Thüringen aktuell nicht für Touristen geöffnet werden.

Am frühen Samstagmorgen war schließlich eine Fußgängerin auf seine Hilferufe aufmerksam geworden und verständigte die Polizei, die den Mann aus dem Kofferraum befreite. Konsequenzen habe die Aktion für den jungen Autofahrer nicht, sagte ein Polizeisprecher.

12:40 Uhr

"Friends"-Comeback wird verschoben

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Die Couch im "Central Perk" bleibt vorerst leer.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Das von Fans mit Spannung erwartete Comeback der Kult-Serie "Friends" ist wegen der Corona-Krise verschoben worden. Die einmalige Spezialfolge wird, wie der Sender mitteilt, nicht wie geplant zum Start der neuen Streaming-Plattform HBO Max im Mai ausgestrahlt. Grund ist die Coronavirus-Pandemie, die auch die Film- und Fernsehproduktion in Hollywood lahmgelegt hat. Ein neuer Ausstrahlungstermin wurde nicht genannt, ein Sprecher von HBO Max erklärte lediglich, es werde "bald" soweit sein.

Die Serie wurde von 1994 bis 2004 gedreht und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Die Stars der Sitcom - Jennifer Aniston, Courteney Cox, Lisa Kudrow, Matt LeBlanc, Matthew Perry und David Schwimmer - hatten sich bereit erklärt, für ein einmaliges Wiedersehen der Charaktere wieder vor die Kamera zu treten. Dafür erhalten die Schauspieler nach einem Bericht des Branchenblatts "Variety" jeweils 2,5 Millionen Dollar (2,3 Millionen Euro) Gage.

12:15 Uhr

Achtjähriger leiht Polizist Fahrrad für Verfolgungsjagd

Dank eines Kinderfahrrads hat ein Bereitschaftspolizist nahe Berlin zwei Flüchtende erreichen können. Ein Achtjähriger hatte beobachtet, wie Beamte zwei Männer zu Fuß verfolgten, wie ein Sprecher des Brandenburger Polizeipräsidiums sagte. "Spontan bot er sein Mountainbike an, auf das sich dann einer der Polizisten schwang und in die Pedale trat", sagte er.

Die beiden Flüchtenden im Alter von 19 und 25 Jahren konnten in Gewahrsam genommen werden. Sie gehörten zu einer Gruppe von sechs bis sieben Personen, die sich trotz Beschränkungen wegen Corona an einer Bushaltestelle in Mühlenbeck bei Berlin getroffen hatten. Gegen die beiden wurden Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Eindämmungsverbot und das Betäubungsmittelgesetz erlassen. Der Achtjährige erhielt von den Beamten für seine Hilfe einen Teddy und sein unversehrtes 24er Rad.

11:57 Uhr

Schlagzeilen zum Mittag

11:46 Uhr

NRA verklagt zwei US-Gouverneure wegen Schließung von Waffenshops

In der Corona-Krise gibt es in den USA einen regelrechten Ansturm auf Waffenläden. Zahlreiche Amerikaner decken sich mit Schusswaffen ein, aus Angst vor Plünderungen und Überfällen. Einige Bundesstaaten haben daher bereits angeordnet, dass Waffenläden geschlossen bleiben müssen.

Das passt der National Rifle Organisation (NRA) so gar nicht. Die führende Organisation der einflussreichen US-Waffenlobby hat nun die Gouverneure der US-Bundesstaaten New York und New Mexico verklagt. Andrew Cuomo (NY) und Michelle Grisham (NM) hätten die Krise ausgenutzt, um ihren Angriff auf die Rechte gesetzestreuer Bürger fortzusetzen. "Politiker gefährden unsere Familien, indem sie unser Grundrecht auf Selbstverteidigung für nicht wesentlich erklären, während sie Kriminelle freilassen", heißt es in einem Statement der NRA.

11:14 Uhr

Fußgänger findet 500-Kilo-Weltkriegsbombe in Köln

In Köln hat ein Spaziergänger am Rhein eine Weltkriegsbombe entdeckt. Die amerikanische Zehn-Zentner-Bombe solle noch am Samstag entschärft werden, teilte die Stadt mit. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst und das Ordnungsamt seien vor Ort. Auch der auf der anderen Rheinseite in Leverkusen ansässige Chemieproduktionsstandort Chempark sei betroffen.

Der vorläufige Gefahrenbereich wurde mit einem Radius von 750 Metern festgelegt. 151 Menschen müssten evakuiert werden, erklärte das Ordnungsamt. Während der Entschärfung werde der Schiffsverkehr auf dem Rhein gestoppt. Der Spaziergänger hatte die mit zwei Aufschlagzündern versehene Weltkriegsbombe am Rheinufer in Köln-Merkenich entdeckt und gemeldet.

Update 13:30 Uhr: Die Bombe wurde mittlerweile entschärft.

 

10:47 Uhr

US-Atomwaffen in Deutschland modernisiert

Die USA haben nach einem "Spiegel"-Bericht ihre in Deutschland stationierten Atomwaffen modernisiert. Die geheime Operation habe bereits im Herbst 2019 stattgefunden, berichtete das Magazin. Die US-Luftwaffe habe die rund 20 Atomwaffen vom Typ B-61 vom Fliegerhorst Büchel in Rheinland-Pfalz mit einer militärischen Transportmaschine für zwei Tage in die USA geflogen. Dort sei neue Software für das Waffensystem aufgespielt worden. Die Bundesregierung sei erst kurz vorher von der US-Regierung in Kenntnis gesetzt worden und habe Kräfte der Bundeswehr für den Fall bereitgehalten, dass bei Transport oder Verladen etwas schief geht. Die Atombomben in Büchel sind Teil der nuklearen Abschreckung der Nato. Offiziell wird weder von deutscher noch von US-Seite bestätigt, dass sie existieren.

10:14 Uhr

Steuerzahlerbund fordert schnellere Bearbeitung

Der Bund der Steuerzahler fordert vor dem Hintergrund der Corona-Krise die schnellere Bearbeitung von Steuererklärungen. "Es darf nicht vom Wohnort abhängen, wann Bürger und Betriebe ihren Steuerbescheid erhalten und möglicherweise sogar Geld zurückbekommen", sagte Verbandspräsident Reiner Holznagel der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Er verwies auf die deutlichen Unterschiede bei der Bearbeitung der Steuererklärungen in den Bundesländern.

Nach einer Untersuchung des Steuerzahlerbundes schwanken die Bearbeitungszeiten je nach Bundesland deutlich, wie die Zeitung weiter berichtete. Die schnellsten Finanzämter gibt es demnach in Berlin und Hamburg, am längsten warten mussten zuletzt die Steuerzahler in Thüringen und Schleswig-Holstein. Geben Steuerzahler eine Erklärung ab, so erhalten sie laut Steuerzahlerbund im Durchschnitt gut 1000 Euro zurück.

09:43 Uhr

Aus Raider wird kein Twix: AfD-"Flügel" will sich nicht umbenennen

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Will es dem bekannten Schokoriegel nicht gleichtun: AfD-Landeschef Kalbitz

(Foto: dpa)

Die führenden Köpfe des Rechtsaußen-Flügels der AfD streben nach eigenen Angaben keine Abspaltung im Osten an. "Die Theorie, Björn Höcke und ich arbeiteten mittelfristig an der Abspaltung einer Ost-AfD, ist hanebüchener Blödsinn und im höchsten Grade unpolitisch", sagte der Brandenburger Landes- und Fraktionschef der AfD, Andreas Kalbitz

Kalbitz gehört zum Bundesvorstand der Partei. Er gilt neben dem Thüringer AfD-Chef Höcke als wichtigster Vertreter des rechtsnationalen "Flügels", der vom Verfassungsschutz als rechtsextreme Bestrebung eingestuft und beobachtet wird. Die Gruppierung hatte auf Geheiß der Parteispitze im März ihre Selbstauflösung angekündigt. Der "Flügel" werde seine Online-Aktivitäten und Veranstaltungen vollumfänglich einstellen, sagte Kalbitz. "Wir nehmen den Beschluss des Bundesvorstandes ernst und haben auch nicht die Absicht, den Flügel als informellen Zusammenschluss unter einem anderen Namen weiterzuführen, nach dem Motto "Raider heißt jetzt Twix"", betonte der ehemalige Zeitsoldat.

08:58 Uhr

Strandkörbe werden zum Verkaufsschlager

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Mit dem Strandkorb zuhause kommt Urlaubsstimmung auf.

(Foto: dpa)

Während der Urlaub an Nord- und Ostsee wegen der Corona-Pandemie ausfällt, steigt bei manchen Herstellern von Strandkörben die Nachfrage. "Bei uns ist Land unter, wir werden erschlagen mit Aufträgen", sagte Kay Gosebeck, Gründer der Strandkorbmanufaktur Buxtehude. Von jedem zweiten Kunden höre der niedersächsische Unternehmer am Telefon: "Der Urlaub ist abgesagt und stattdessen möchten wir einen Strandkorb im Garten haben oder auf dem Balkon."

Svenja Möller-Trautmann von der Strandkorbmanufaktur in Rantum auf Sylt sagte: "Es wird online schon ganz gut bestellt." Aber die Laufkundschaft fehle. Viele wollten sich ihren Stoff vor Ort aussuchen, anfassen und Probesitzen.

08:26 Uhr

Hamburgs Prostituierte wegen Corona-Krise in Not

Die Corona-Krise bringt viele Prostituierte in Hamburg in existenzielle Not. "Ich hätte es niemals erwartet, mit dieser Arbeit jemals arbeitslos zu sein", sagte Josefa Nereus, selbstständige Sexarbeiterin in Hamburg. Während Prostituierte, die ein Gewerbe angemeldet haben, auf staatliche Hilfen hoffen, sind viele illegal Anschaffende akut bedroht. Mit einer Allgemeinverfügung sind alle Formen der Prostitution bis Ende April untersagt worden. "Viele der Prostituierten sind mit der Krise obdachlos geworden", erklärte Anna Waxweiler, Sozialarbeiterin bei einer Fachberatungsstelle für Prostitution in der Hansestadt. "Auch vor der Krise waren viele der Prostituierten wohnungslos, hatten aber ein Obdach in ihren Arbeitsstätten. Durch die Schließung der Prostitutionsstätten haben viele ihre Übernachtungsmöglichkeit verloren." Aus der Not heraus würden manche Frauen trotz des Verbotes weiterarbeiten - an verborgenen Orten, mit ihren Stammkunden.

07:48 Uhr

Nazi-Jäger Brendel: Prüfen zwei Verdachtsfälle

Auch 75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs geht eine Schwerpunkt-Staatsanwaltschaft in Dortmund weiter möglichen Nazi-Kriegsverbrechen nach. "Es ist deutlich weniger geworden, aber es laufen derzeit zwei größere Ermittlungsverfahren bei uns, und ein Prozess ist noch vor dem Landgericht Wuppertal anhängig", sagte Oberstaatsanwalt Andreas Brendel. Er leitet die NRW-Zentralstelle für die "Bearbeitung Nationalsozialistischer Massenverbrechen" innerhalb der Dortmunder Staatsanwaltschaft. "Wir haben zudem mehrere Verfahren, in denen es im Wesentlichen darum geht, uns angezeigte Verdachtsfälle zu überprüfen."

Hinweise kommen mitunter von der bundesweiten NS-Fahndungsstelle in Ludwigsburg. Oder Einzelpersonen wie Historiker oder Angehörige melden sich zu Themen wie Judenverfolgung in Bielefeld oder Erschießungen in Wuppertal im Dritten Reich und bitten um Untersuchung, ob noch Täter aufzuspüren oder Anhaltspunkte für Ermittlungen zu finden sind. "Wir überprüfen viel. Ich halte das für wichtig. Auch wenn es immer schwieriger wird, tatsächlich Täter zu finden."

07:15 Uhr

Netflix-Hit "Tiger King" bekommt Zusatzepisode

An alle "Cool Cats and Kittens" da draußen:

Für die siebenteilige Dokuserie "Tiger King" hat Netflix kurzerhand noch eine achte Folge aus dem Boden gestampft. Die Serie über den schrillen Knacki und ehemaligen Zoo-Besitzer, Joe Exotic, fasziniert ein weltweites Millionen-Publikum und in "The Tiger King and I" soll davon berichtet werden, wie sich das Leben der Protagonisten seit der Ausstrahlung der bizarren Dokumentation verändert hat. Zu sehen gibt es den Tiger-Nachschlag bereits ab dem 12. April, also am Ostersonntag.

06:47 Uhr

USA setzen hohe Belohnung auf Hisbollah-Chef aus

Die USA haben zehn Millionen Dollar Belohnung für Hinweise auf den libanesischen Hisbollah-Kommandeur Mohammed Kautharani ausgeschrieben. Kautharani habe nach dem Tod des iranischen Generals Kassem Soleimani "einen Teil der politischen Koordinierung" der pro-iranischen paramilitärischen Gruppen im Irak übernommen, teilte das US-Außenministerium mit. Belohnt würden Informationen über "Aktivitäten, Netzwerke und Kontaktpersonen" von Kautharan, der bereits seit 2013 auf der Schwarzen Liste von Terroristen der USA steht.

06:15 Uhr

Beatles-Hit bringt auf Auktion 900.000 Dollar

Vor 50 Jahren haben sich die Beatles offiziell aufgelöst. Zu diesem Anlass versteigerte das Auktionshaus Julien's in Beverly Hills mehr als 250 Memorabilien, darunter Instrumente, Alben, Poster, Zeichnungen von Paul McCartney und einen Aschenbecher, den Ringo Starr in den 1960er Jahren benutzte.

Abräumer bei der Auktion war der Liedtext für den Beatles-Hit "Hey Jude", von Paul McCartney handgeschrieben. Bei einer Online-Auktion brachte das Musikandenken mehr als 900.000 Dollar (rund 830.000 Euro) ein, deutlich mehr als der Schätzpreis von 160.000 Dollar, wie das Auktionshaus Julien's Auctions in Beverly Hills am Freitag (Ortszeit) mitteilte. Der Text wurde von den Beatles 1968 bei der Aufnahme des Klassikers in den Londoner Trident Studios benutzt.

Und jetzt alle:

Na-na-na, na, na
Na-na-na, na, hey Jude