Samstag, 14. Mai 2022Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:11 Uhr

Das war Samstag, der 14. Mai 2022

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Die Ukraine gilt beim diesjährigen ESC als klarer Favorit.

(Foto: picture alliance/dpa)

Liebe Leserinnen und Leser,

während viele von uns gemütlich zuhause das ESC-Finale genießen, geht der Krieg in der Ukraine weiter. Und es gibt gute Nachrichten: Nach Einschätzung des Institute for the Study of War scheinen die Ukrainer "die Schlacht von Charkiw gewonnen zu haben". Offenbar gelang es der ukrainischen Armee, die russischen Truppen aus der zweitgrößten Stadt des Landes zu vertreiben. Alles, was heute rund um den Krieg in der Ukraine wichtig war, lesen Sie hier.

Was war heute sonst wichtig:

Ich wünsche Ihnen einen schönen Restabend und eine gute Nacht, bis morgen!

21:54 Uhr

Taliban rudern bei absurder Regel zurück

Die vor wenigen Tagen in der westafghanischen Stadt Herat eingeführte strikte Geschlechtertrennung in Restaurants ist offenbar wieder aufgehoben worden. Am Samstag durften Familien in Herat wieder gemeinsam auswärts essen. Mehrere Restaurantbesitzer bestätigte die Aufhebung der Restriktionen.

Riasullah Sirat, der in Herat das berüchtigte Ministerium für die Förderung der Tugend und die Verhütung des Lasters vertritt, hatte am angekündigt, in Restaurants müssten Frauen und Männer nun an getrennten Tischen sitzen. Dies gelte auch für Eheleute. Öffentliche Parks sollten demnach abwechselnd nur Männern oder nur Frauen vorbehalten sein.

Heute dementierte das Ministerium, jemals eine Geschlechtertrennung in Restaurants in Herat angeordnet zu haben. "So eine Anordnung hat es nie gegeben", sagte ein Ministeriumssprecher in einer Video-Botschaft. "Die Menschen unseres Landes sind frei, mit ihren Familien in jedes Restaurant oder zum Einkaufen zu gehen", versicherte er.

21:22 Uhr

Rapper Lil Keed stirbt mit 24 Jahren

Der US-Rapper Lil Keed ist tot. Raqhid Jevon Render, so sein bürgerlicher Name, ist im Alter von nur 24 Jahren verstorben. Das teilte sein Bruder bei Instagram mit. Die Todesursache des Rappers ist derzeit unklar. Der Verstorbene hinterlässt seine Tochter Naychur.

Lil Keed nahm die Musik erstmals 2016 als Karrieremöglichkeit ernst. Er arbeitete in den vergangenen Jahren mit zahlreichen Künstlern aus der Musikbranche zusammen. Auf unterschiedlichen Songs war er unter anderem neben Travis Scott, Young Thug, Chris Brown, 21 Savage und Trippie Redd zu hören.

20:43 Uhr

Studentin gesteinigt und verbrannt - Mob fordert Freilassung der Mörder

In was für einer kranken Welt leben wir… In Nigeria wird eine Studentin gelyncht. Die Polizei nimmt zwei der Täter fest. Daraufhin gehen Hunderte wütende Menschen auf die Straße - um die Freilassung der Mörder zu fordern.  

  • Dutzende muslimische Studenten hatten die christliche Studentin Deborah Samuel am Donnerstag in der Stadt Sokoto aus Wut über einen als Beleidigung des Propheten Mohammed aufgefassten Eintrag in einem Online-Netzwerk gesteinigt und ihre Leiche verbrannt. Die Polizei nahm zwei Männer fest und fahndet nach weiteren Verdächtigen, die in einem Online-Video von dem Mord zu sehen waren.
  • Die Demonstranten verlangten neben der Freilassung der beiden Studenten, die Fahndung nach den weiteren Verdächtigen einzustellen.
  • Polizisten und Soldaten setzten Tränengas ein und gaben Warnschüsse abgegeben. Die Demonstranten versuchten auch, Geschäfte von Christen zu plündern.
  • Sokotos Gouverneur Aminu Waziri Tambuwal forderte die Demonstranten auf, nach Hause zu gehen, und verhängte eine 24-stündige Ausgangssperre. Nigerias Präsident Muhammadu Buhari hatte den Lynchmord an der Studentin scharf verurteilt.
19:40 Uhr

Frauenleiche in Wald bei Hamburg gefunden - 31-Jähriger festgenommen

In einem Waldgebiet nahe Hamburg hat die Polizei die Leiche einer Frau gefunden. Die 35-Jährige ist offenbar Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Wenig später wurde ein Mann festgenommen. Der 31-Jährige ist dringend tatverdächtig.

Der Fundort bei Stelle im Landkreis Harburg in Niedersachsen ist nach vorläufigen Erkenntnissen der Ermittler nicht der Tatort. Die Polizei vermutet, dass die 35-Jährige im südlichen Hamburger Stadtgebiet getötet wurde.

Streifenbeamte hatten die Tote nach einem Hinweis am frühen Morgen gefunden. Die Ermittlungen zu den Hintergründen und zur Lokalisierung des Tatorts dauern an.

18:59 Uhr

Lindner-Rede in Düsseldorf massiv gestört

FDP-Bundesparteichef Christian Lindner hat die militärische und finanzielle Unterstützung Deutschlands für die Ukraine unter lautstarken Protesten in Düsseldorf verteidigt. Einigen Dutzend Störern, die dem Bundesfinanzminister "Kriegstreiber" und "Lügner" entgegenriefen, hielt Lindner entgegen: "Wenn Ihr glaubt, dass Ihr mich aus der Ruhe bringen könnt, habe Ihr Euch getäuscht."

  • Beim offiziellen Wahlkampffinale seiner Partei musste er dennoch seine Stimme arg anheben. Die besondere Lage nach dem russischen Angriffskrieg habe eine Zeitenwende gebracht und erfordere in Deutschland neue Schulden, betonte Lindner. Das 100 Milliarden Euro schwere Sondervermögen brauche man, "um 16 Jahre Vernachlässigung der Bundeswehr zu stoppen."
  • "Du musst kämpfen können, damit du nicht kämpfen musst", heiße die Devise, rief der Bundesfinanzminister einen Tag vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen. "Damit ist keine Militarisierung der deutschen Außenpolitik gemeint." Deutschland stehe an der Seite der Ukraine, die auch europäische Freiheitswerte verteidige.
  • An die kleine Störergruppe gewandt, rief Lindner unter großem Beifall der Zuhörer zu: "Die tapferen Ukrainerinnen und Ukrainer verteidigen sogar die Freiheit von denen da, die sie mit Füßen treten."
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18:23 Uhr

Schlagzeilen am Abend

17:42 Uhr
Breaking News

Relegationsentscheidung fällt erst in der Nachspielzeit

In den allerletzten Minuten wird das Saisonfinale der Fußball-Bundesliga noch einmal richtig wild. Hertha BSC verspielt beim Borussia Dortmund die vielversprechende Führung und wird von Stuttgart in der Nachspielzeit in die Relegation geschickt. Der VfB feiert den Klassenerhalt, Berlin muss nachsitzen.

17:35 Uhr

Führerloser Radlader rast auf spielende Kinder zu

Weltweit ereignen sich die erstaunlichsten Dinge. ntv fasst außergewöhnliche Geschichten für Sie zusammen. Dieses Mal beweist ein Mönch beim Einfangen einer Riesen-Python Nerven, sorgt ein Eindringling in einem fremden Vorgarten für Ordnung und wird ein Kind in letzter Sekunde vor einem führerlosen Radlader gerettet.

 

16:58 Uhr

Tote Kinder in Hanau: Polizei nimmt Vater fest

Nach dem Tod von zwei Geschwistern in der Innenstadt von Hanau hat die Polizei den gesuchten Tatverdächtigen in Frankreich festgenommen. Es handele sich um den Vater der Kinder, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Hanau. Die Kinder waren am Mittwochmorgen gefunden worden.

16:27 Uhr

Barbara Meier ist wieder schwanger

Barbara Meier und ihr Ehemann, Klemens Hallmann, machen sich auf eine "Mission Baby - Part II". Das Model hat auf Instagram angekündigt, dass es wieder schwanger ist. Das zweite gemeinsame Kind des Paares werde für den Herbst erwartet.

Die Gewinnerin der zweiten Staffel von "Germany's next Topmodel" veröffentlichte ein Bild, das sie und Hallmann im Stil des Filmplakats der Action-Komödie "Mr. & Mrs. Smith" aus dem Jahr 2005 zeigt.

"Wir freuen uns unglaublich, dass wir bald ein zweites Baby haben werden, das unser Leben jeden Tag aufs Neue so unendlich bereichern - und noch weiter durcheinanderwirbeln wird", erklärt Meier im dazugehörigen Kommentar.  Im Juli 2020 war ihre Tochter Marie-Therese zur Welt gekommen.

 

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15:35 Uhr

Mann erkennt gestohlenes Motorrad nach vier Jahren wieder

Es gibt Menschen, die ihre Autos oder auch Motorräder so sehr lieben, dass sie sie unter Tausenden wiedererkennen würden.

Ein 60 Jahre alter Mann hat bei einer Tour durch das saarländische Löstertal sein Motorrad wiedererkannt, die ihm vor vier Jahren gestohlen worden war. Und das, obwohl das Zweirad zwischenzeitlich von schwarz auf weiß umlackiert wurde. Der Mann folgte dem anderen Fahrer und stellte den 24-Jährigen bei einem Stopp zur Rede. Es kam zu einem Disput, der 60-Jährige rief die Polizei hinzu.

Die Streifenwagenbesatzung stellte fest, dass es sich tatsächlich um das damals gestohlene Motorrad handelte, obwohl die Fahrgestellnummer entfernt wurde. Der 60-Jährige bekam sein Fahrzeug noch vor Ort zurück.

Gegen den 24-Jährigen wurde unter anderem ein Verfahren wegen des Verdachts der Hehlerei eingeleitet. Außerdem war er ohne Führerschein unterwegs gewesen und hatte das Motorrad weder angemeldet noch versichert gehabt.

14:37 Uhr

Amoktat in Zug - Täter kommt in Psychiatrie

Gestern Morgen hatte ein 31-Jähriger in einem Regionalexpress in Herzogenrath bei Aachen plötzlich ein Küchenmesser gezückt und wahllos auf Passagiere eingestochen. Fünf Menschen und der Angreifer selbst wurden verletzt. Schließlich wurde der gebürtige Iraker von Mitreisenden überwältig.

Nun wurde der Täter in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Ermittelt werde wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und des versuchten heimtückischen Mordes in drei Fällen, teilte die Staatsanwaltschaft Aachen mit.

Als Ursache sei nach jetzigem Erkenntnisstand mit großer Wahrscheinlichkeit ein psychotisches Erleben des Beschuldigten anzunehmen. Hinweise auf einen Terrorhintergrund oder eine religiöse Radikalisierung des Verdächtigen hätten sich nicht ergeben, betonte die Staatsanwaltschaft.

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14:30 Uhr

Schichtwechsel

Christina Lohner verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend. Weiter geht's mit mir, Uladzimir Zhyhachou. Trotz des guten Wetters freue ich mich, Sie bis zum späten Abend mit Nachrichten versorgen zu dürfen.

Über alle Entwicklungen im Ukraine-Krieg halten wir Sie in unserem Liveticker auf dem Laufenden.

Haben Sie einen schönen Nachmittag!

14:02 Uhr

Amira Pocher erleichtert über Let's-Dance-Aus

Nachdem Amira Pocher im Halbfinale der RTL-Show "Let's Dance" gehen musste, ist sie "traurig, aber erleichtert", wie sie in einer Instagram-Story verrät. "Mein erster Gedanke war: verdammt schade. Mein zweiter Gedanke war: Ich habe meine Freiheit wieder."

Sie freue sich nun auf "mittags mal wieder kochen, nachmittags Kaffee trinken gehen" und mit ihren Kindern was zu erleben oder in Österreich die Familie zu besuchen. Na dann ist doch alles gut.

13:40 Uhr

Metzger schickt Melnyk Leberwurst-Korb

Die "Leberwurst"-Äußerungen des ukrainischen Botschafters Andrij Melnyk über Kanzler Olaf Scholz haben ein launiges Nachspiel. Der Pfälzer Metzger Walter Adam aus Herxheim bei Landau hat einen Präsentkorb mit Pfälzer Leberwurst an Melnyk nach Berlin geschickt - und kündigte dies in Interviews an.

Melnyk erklärt nun via Twitter, er freue sich auf die Wurst und lade den Metzger nach Berlin sowie in die Ukraine ein. Offenbar hat er trotz allem nicht den Humor verloren.

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"Sollte er mich wirklich nach Berlin einladen, dann würde ich fahren", sagt Walter Adam.

(Foto: picture alliance/dpa)

13:15 Uhr

Fiona Erdmann ist zum zweiten Mal Mutter geworden

Glückwunsch! Fiona Erdmann hat ihr zweites Kind bekommen, wie sie bei Instagram mitteilt. Den Namen der Kleinen verrät die 33-Jährige noch nicht. Unübersehbar ist aber deren Haarpracht.

12:57 Uhr

Störungen im Bahn-Fernverkehr dauern an

Bahnreisende brauchen heute weiter gute Nerven: Nach einem Kabelbrand rechnet die Deutsche Bahn den ganzen Tag über mit Störungen im Fernverkehr. Die Beeinträchtigungen würden mindestens bis Betriebsschluss am Abend andauern, sagt ein Sprecher. Die Bahn informiert online über aktuelle Störungen und rät Reisenden, sich vor der Abfahrt über ihre Verbindungen zu informieren.

In der Nacht zu Freitag hatte ein Kabel auf Höhe des Hamburger Bahnhofes Sternschanze gebrannt. Der Abschnitt gehört zu den verkehrsreichsten Strecken in Deutschland.

12:33 Uhr

Deutsche sparen beim Essengehen und Shoppen

Die hohe Inflation wirkt sich zunehmend auf den Konsum in Deutschland aus. Knapp 40 Prozent der Bürger haben ihr Ausgabeverhalten aufgrund der hohen Preise "stark" oder "eher stark" verändert, wie eine für "Business Insider" durchgeführte repräsentative Civey-Umfrage zeigt. Fast 30 Prozent änderten ihr Verhalten "weniger stark".

Vor allem beim Gaststättenbesuch und Shoppen wird demnach gespart. So gaben 44 Prozent der Befragten an, ihre Ausgaben für Gastronomiebesuche einzuschränken, 39 Prozent verzichten beim Kauf von Kleidung, 38 Prozent beim Urlaub und Reisen. Weniger Konsum hat aber natürlich auch sein Gutes.

12:08 Uhr

Halbbruder beerbt Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate

Der bisherige Kronprinz von Abu Dhabi, Mohammed bin Sajid, ist zum Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) gewählt worden. Er tritt damit die Nachfolge seines gestern gestorbenen Halbbruders Chalifa bin Sajid an.

Die Oberhäupter der insgesamt sieben Emirate des Landes wählten den 61 Jahre alten Scheich Mohammed einstimmig zum Präsidenten, wie die staatliche Agentur WAM meldet. Wegen der schweren Krankheit seines Vorgängers galt er schon zuvor als eigentlicher Herrscher der VAE.

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Mohammed bin Sajid ist nun auch offiziell Herrscher der VAE.

(Foto: REUTERS)

11:36 Uhr

"Eine schrecklich nette Familie" soll zurückkehren - animiert

Die 90er-Jahre-Sitcom "Eine schrecklich nette Familie" soll eine animierte Neuauflage erhalten - mit der Originalbesetzung, wie das US-Branchenportal "Deadline" berichtet. Die neue Version mit den Stars Katey Sagal (68), Ed O'Neill (76), Christina Applegate (50) und David Faustino (48) wird demnach sowohl Sendern als auch Streamingdiensten angeboten. Hoffentlich haben sich die Charaktere wenigstens weiterentwickelt.

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Der frauenfeindliche Damenschuhverkäufer Al Bundy (O'Neill) mit seiner faulen Frau Peggy (Sagal) und den Kindern Kelly (Applegate) und Bud (Faustino)

(Foto: imago/United Archives)

11:11 Uhr

Eine Million über 66-Jährige sind erwerbstätig

Immer mehr Menschen, die 67 Jahre oder älter sind, gehen in Deutschland arbeiten. Im vergangenen Jahr waren es 1,05 Millionen, wie aus einer Antwort der Regierung auf eine Anfrage der Linken hervorgeht, aus der das Redaktionsnetzwerk Deutschland zitiert. 217.000 waren sozialversicherungspflichtig beschäftigt, 835.000 hatten einen Minijob.

Hoffentlich gehen viele von ihnen gern arbeiten und nicht nur, weil die Rente nicht reicht, wie die Linken beklagen. 2010 hatte die Gesamtzahl demnach noch bei rund 685.000 gelegen. 2015 waren es knapp 792.000, im Jahr 2018 gut 968.000.

10:46 Uhr

Neuseelands Premierministerin hat Corona

Jacinda Ardern, die neuseeländische Premierministerin, ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Sie habe sich nach einer Infektion ihres Partners Clarke Gayford seit dem 8. Mai in Isolation befunden, nun sei ein Schnelltest "klar positiv" ausgefallen, heißt es von der Regierung. Die 41-Jährige zeigt demzufolge seit gestern Symptome. Gute Besserung!

Neuseeland mit seinen fünf Millionen Einwohnern galt lange als Vorzeigestaat im Kampf gegen das Coronavirus. Der Inselstaat hatte sich im März 2020 weitgehend von der Außenwelt abgeschottet und verfolgte zeitweise eine Null-Covid-Strategie. Mittlerweile hat das Land aber wegen der hoch ansteckenden Omikron-Variante mehr als eine Million Fälle verzeichnet.

09:57 Uhr

William besucht todkranke Moderatorin

Prinz William hat die unheilbar an Krebs erkrankte Moderatorin Deborah James zu Hause besucht. Queen Elizabeth II. hatte die BBC-Radiomoderatorin und Podcasterin kurz zuvor geadelt. Um ihren Titel "Dame" zu feiern, kam der Herzog von Cambridge nun persönlich vorbei. "Ich fühle mich zutiefst geehrt", schreibt James bei Instagram.

09:32 Uhr

Bäder senken wegen Energiekosten Wassertemperatur

Angesichts hoher Energiepreise senken erste Schwimmbäder ihre Wassertemperatur. Eine Sprecherin der Stadt Oldenburg etwa sagt, in allen Hallenbädern sowie in den Freibädern sei die Badewassertemperatur um ein Grad Celsius reduziert worden. Dies gelte aber nicht für die Lern- und Therapiebecken und auch nicht für das Kinderbecken.

Im Ganzjahresaußenbereich des Stadtbads Okeraue in Wolfenbüttel ist das Wasser sogar drei Grad kühler. Nun muss sich zeigen, wie viele Badegäste bereit sind, "für den Frieden zu frieren".

09:07 Uhr

US-Soldat stirbt nach Bären-Attacke

Zwei US-Soldaten sind auf einem Übungsgelände in Alaska von einem Bären attackiert worden, wie die "Bild"-Zeitung berichtet. Staff Sergeant Michael Plant sei anschließend in einem Krankenhaus für tot erklärt worden, hieß es demnach von der US-Armee. Der zweite Soldat sei mit leichten Verletzungen davongekommen.

Von der zuständigen Umweltschutz-Behörde hieß es laut Bericht, dass in der Nähe eine Höhle mit zwei Braunbär-Jungen gefunden worden sei. Eine Behörden-Vertreterin sagte, dass es sich wohl um einen „Verteidigungsangriff einer Bärin handelte, die ihre Jungen beschützt“. Einen weiteren Angriff konnten Beamte demnach mit einem Bären-Abwehrspray verhindern. Der Vorfall soll nun untersucht werden.

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Das Todesopfer Michael Plant

(Foto: AP)

08:26 Uhr

Die meisten Deutschen haben keine Notvorräte

Mehr als zwei Drittel der Bundesbürger haben für mögliche Notfälle weder Vorräte angelegt noch andere Vorbereitungen getroffen. Das zeigt eine repräsentative Yougov-Umfrage. Dabei gab fast die Hälfte (47 Prozent) der mehr als 2000 Befragten an, er oder sie habe bisher keine speziellen Vorkehrungen getroffen, fühle sich aber dennoch für Notfälle gewappnet.

Lediglich rund 16 Prozent haben demnach etwa Vorräte an Lebensmitteln und Medikamenten angelegt oder sich um Geräte zum Erzeugen oder Speichern von Strom gekümmert. Dann scheint Innenministerin Faesers Empfehlung ja zumindest keine Panik ausgelöst zu haben.

08:02 Uhr

Ok-Kid-Sänger überwindet das klassische Männerbild

Ok-Kid-Sänger und Rapper Jonas Schubert ("Gute Menschen", "Stadt ohne Meer") hat in seiner Jugend mit seiner Männlichkeit gehadert. Er habe das Gefühl gehabt, einem bestimmten Männerbild gerecht werden zu müssen, das er nicht erreichen konnte, sagt der Musiker. Er habe sich dafür geschämt, Worte wie "süß" benutzt zu haben. "Ich durfte nicht meine Beine überschlagen, damit war ich ja in Anführungszeichen schwul", so der 38-Jährige.

Der Sänger der Gießener Band beschreibt das Männlichkeitsbild aus dieser Zeit so: "Souverän, stark, du darfst keine Schwäche zeigen, du darfst nicht wirklich über mentale Krankheit reden, weil du dann ja schwach bist." Mittlerweile habe er sich von diesem Männerbild distanziert. "Viele Attribute, die als klassisch männlich angesehen werden, habe ich gar nicht", sagte Schubert. Er sei froh, dass die Gesellschaft das nach und nach akzeptiere. Darüber können wir tatsächlich froh sein.

07:35 Uhr

Experte erwartet Zehn-Jahres-Tief auf dem Automarkt: knapp und teuer

Autokäufer müssen sich weltweit auf ein knappes Angebot und stark steigende Preise einstellen. Nach Prognose des Center Automotive Research (CAR) werden im laufenden Jahr global nur noch 67,6 Millionen Neuwagen verkauft. Das wären rund eine Million Autos weniger als im ersten Corona-Jahr 2020 und der niedrigste Wert seit 2011. Wichtigster Grund für die Flaute sind erhebliche Produktionsprobleme infolge fehlender Zulieferteile.

Die Hersteller werden nach Angaben von CAR-Leiter Ferdinand Dudenhöffer versuchen, die zusätzlichen Kosten für ihre nicht ausgelasteten Fabriken über höhere Preise reinzuholen. Sie hätten wegen des knappen Angebots bei Preiserhöhungen nahezu freie Hand und bereits in der Pandemie gute Einnahmen erzielt - trotz des zeitweisen Stillstands der Bänder. Ein Grund mehr, sein Auto ein paar Jahre länger zu fahren.

07:10 Uhr

Heiner Lauterbach lästert übers Gendern

Schauspieler Heiner Lauterbach ist davon überzeugt, dass man mit Gendersprache Frauen schwächer macht. "Muss man ihnen mit 'innen' wirklich zeigen, dass sie auch gemeint sind?", sagte der 69-Jährige den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Ich finde mich im besten Sinne davon auch amüsiert. Wenn ich in einer Talkshow eine Moderatorin des öffentlich-rechtlichen Fernsehens sagen höre, sie würde sich jetzt erst angesprochen fühlen, nachdem das Genderdeutsch eingeführt wurde, dann frage ich mich: Hat sie sich 40 Jahre lang nicht angesprochen gefühlt, wenn beispielsweise von Studenten die Rede war?"

Er frage sich, ob das notwendig sei und wer das erfunden habe. "Ich glaube auch, dass man damit die Frauen schwächer macht." Aha? Auch davon lässt sich amüsiert sein.

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Heiner Lauterbach ist inzwischen 69 Jahre alt.

(Foto: picture alliance / SvenSimon)

06:48 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

das Wochenende hat begonnen, aber es stehen trotzdem einige Termine an. Also gönnen Sie sich am besten erstmal einen Kaffee.

  • Das G7-Außenministertreffen an der Ostsee endet. Die Minister wollen zum Abschluss unter anderem über die Auswirkungen der Klimakrise auf die internationale Sicherheit beraten.
  • Auch die Agrarminister der G7-Staaten schließen ihr Treffen in Stuttgart ab: mit einer Debatte über nachhaltige Landwirtschaft.
  • In Österreich will die ÖVP Kanzler Nehammer zum Parteichef wählen - überschattet von stark gesunkenen Umfragewerten.
  • In Finnland entscheiden die Sozialdemokraten über ihre Position zum NATO-Beitritt. Die finnische Regierungschefin Sanna Marin und Präsident Sauli Niinistö haben sich bereits ausdrücklich für eine Mitgliedschaft ausgesprochen.
  • Im italienischen Turin geht der Eurovision Song Contest (ESC) ins Finale. Der Beitrag aus der Ukraine gilt als klarer Favorit unter den 25 teilnehmenden Ländern.
  • Die Fußball-Bundesliga ermittelt am letzten Spieltag der Saison den zweiten Absteiger und den Relegations-Teilnehmer. Arminia Bielefeld benötigt ab 15.30 Uhr ein kleines Fußball-Wunder, um den direkten Absturz noch zu verhindern.

Über alle Entwicklungen im Ukraine-Krieg halten wir Sie in unserem Liveticker auf dem Laufenden.

Mein Name ist Christina Lohner und ich versorge Sie bis zum Nachmittag mit Nachrichten. Bei Fragen, Kritik oder Anregungen erreichen Sie mich unter christina.lohner(at)nama.de

06:23 Uhr

61.859 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz sinkt weiter

Das Robert-Koch-Institut gibt die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Morgen mit 477,0 an - nach 485,7 am Vortag (Vorwoche: 544,0; Vormonat: 1015,7). Die Gesundheitsämter melden 61.859 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 72.252 registrierte Ansteckungen) und 144 weitere Todesfälle (Vorwoche: 184) innerhalb eines Tages.

Auch wenn es inzwischen den meisten klar ist, sei darauf hingewiesen, dass die Inzidenz schon lange kein zuverlässiges Bild der Infektionslage mehr liefert. Experten gehen von einer hohen Zahl nicht erfasster Fälle aus, außerdem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu verzerrten Werten führen.

05:59 Uhr
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