Samstag, 15. August 2020Der Tag

mit Janis Peitsch
Janis Peitsch
22:34 Uhr

Das war Samstag, der 15. August 2020

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(Foto: imago images/Westend61)

Liebe Leserinnen und Leser,

der Tag neigt sich so langsam dem Ende entgegen. Ich hoffe, Sie konnten ihn ausgiebig zum Entspannen nutzen. Bevor das Bett ruft - die wichtigsten Themen des Tages.

Hier in der Redaktion übernimmt nun die Nachtschicht das Ruder. Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht. Und blieben Sie gesund!

22:15 Uhr

Reitpferd stirbt auf rätselhafte Weise in Badesee

Der Tod eines Pferdes stellt die Feuerwehr in Niedersachsen vor ein Rätsel. Der Besitzer war mit dem Tier im Uferbereich eines Sees in Papenburg geritten, wie die Feuerwehr mitteilte. Dann wurde er plötzlich aus dem Sattel geworfen.

"Während der Reiter sich unverletzt ans Ufer retten konnte, verschwand das Pferd kurze Zeit später unter der Wasseroberfläche und tauchte nicht mehr auf", berichtete die Feuerwehr.

Mit einem Rettungsboot, Rettungstauchern und einem Sonargerät suchten die Einsatzkräfte nach dem Pferd. Es konnte schließlich geortet und tot aus dem See geborgen werden.

21:31 Uhr

Nächtliche Razzia gegen Clan-Kriminalität in 7 Städten

Im Kampf gegen Clan-Kriminalität sind am Abend Hunderte Polizisten in Nordrhein-Westfalen zu einer Großrazzia ausgerückt. Nach RTL-Informationen werden derzeit in Gelsenkirchen, Dortmund, Bochum, Essen, Duisburg, Mettmann und Wuppertal dutzende Objekte wie Shisha-Bars, Spielhallen, Wettbüros und Teestuben kontrolliert.

"Die ständigen Kontrollen sollen die kriminellen Clans aufscheuchen. Sie können sich nicht mehr in Sicherheit wiegen", sagte RTL-Reporter Ulli Klose zu dem Einsatz. "Außerdem lernen die Beamten die Szene und deren Strukturen kennen."

Voraussichtlich am Montag wird NRW-Innenminister Herbert Reul erste Ergebnisse der Razzia in einer Pressekonferenz bekannt geben.

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21:02 Uhr

"Marge" von den "Simpsons" gibt Trump-Beraterin Kontra

Seit 30 Jahren nimmt die US-Serie "Die Simpsons" die amerikanische Gesellschaft aufs Korn. Normalerweise hält sich die gelbe Familie aus den Grabenkämpfen zwischen Demokraten und Republikanern heraus. Doch ein Tweet aus dem Trump-Lager lässt die Zeichentrickfiguren nun Position beziehen.

  • Jenna Ellis, Beraterin des US-Präsidenten, hatte die Stimme der demokratischen Vize-Kandidatin Kamala Harris in einem Tweet mit der von Marge Simpson verglichen.
  • "Die Simpsons" reagierten auf Twitter mit einem Video-Clip, in dem sich die Mutter der Figuren Lisa, Bart und Maggie über den Vergleich beschwert. "Normalerweise mische ich mich nicht in die Politik ein", sagt Marge darin. Aber: "Lisa hat gesagt, dass sie (Jenna Ellis) das nicht als Kompliment meint." Als "gewöhnliche Vorstadt-Hausfrau" beginne sie, sich wenig geachtet zu fühlen, fügt Marge hinzu.
  • Das Video spielte damit auf einen Tweet von Trump von Mittwoch an, in dem er schrieb, "die Vorstadt-Hausfrau" werde bei der Wahl im November für ihn stimmen.

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20:25 Uhr

Proteste in Belarus: Putin hat laut Lukaschenko "Hilfe" angeboten

In Belarus reißen die Proteste nach der umstrittenen Präsidentschaftswahl nicht ab. Nun hat sich Staatschef Alexander Lukaschenko abermals öffentlich zur Lage geäußert. Die Worte des 65-Jährigen dürften in den Ohren vieler Demonstranten wie eine Drohung klingen.

Wie Lukaschenko der amtlichen Nachrichtenagentur Belta erklärte, habe er von Russlands Präsident Wladimir Putin umfassende Unterstützung zugesichert bekommen. Er habe in dem Telefonat mit Putin vereinbart, dass "auf unsere erste Bitte hin umfassende Hilfe geleistet wird, um die Sicherheit von Belarus zu gewährleisten", sagte Lukaschenko.

Lukaschenko verwies auf ein bestehendes Verteidigungsbündnis mit Moskau: "Was die militärische Dimension angeht, haben wir ein Abkommen mit der russischen Föderation im Rahmen der Union" zwischen Russland und Belarus. "Derartige Situationen fallen unter das Abkommen", fügte er hinzu.

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20:01 Uhr

Mann von selbstgebautem Schussapparat verletzt

Ein Mann im nordrhein-westfälischen Bergkamen hat heute Morgen eine merkwürdige Entdeckung gemacht. Hinter einem Mehrfamilienhaus fand der 38-Jährige in einer Holzkiste einen selbstgebauten Schussapparat.

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Wer den Schussapparat baute, ist unklar.

(Foto: Polizei)

Als der Mann mit dem Gerät herumhantierte, wurde er plötzlich von einem Projektil getroffen worden. Er erlitt leichte Gesichtsverletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte.

"In dem Zusammenhang weist die Polizei dringend darauf hin, beim Fund solcher Gegenstände diese nicht selbst zu untersuchen, sondern umgehend die Polizei zu verständigen", hieß es. Von was der Mann genau getroffen wurde und wie das Gerät funktioniere, sei noch unklar. Der Apparat wird noch untersucht.

19:00 Uhr

Videos des Tages

18:54 Uhr

Party mit Haschkeksen: Vier Frauen landen im Krankenhaus

Der Konsum von Haschkeksen bei einer Party in NRW ist einigen Teilnehmerinnen nicht gut bekommen. Nach Angaben eines Sprechers der Stadt Lünen wurden vier Frauen ins Krankenhaus gebracht. Acht weitere Frauen mussten wegen Kreislaufproblemen medizinisch betreut werden.

Zunächst hatte es für die Feuerwehr nach einem kleineren Einsatz ausgesehen. Denn in einem ersten Anruf der Frauen in der Notrufzentrale war nur von einer Person mit Kreislaufproblemen die Rede. Doch als der erste Rettungswagen vor Ort war, zeigte sich den Angaben zufolge schnell, dass es deutlich mehr Betroffene gab. Am Ende waren Rettungskräfte aus dem gesamten Kreis Unna und aus Castrop-Rauxel im Einsatz.

Nicht ganz klar war zunächst das genaue Alter der zwölf Frauen. Einmal hieß es, sie seien im Alter zwischen 40 und 50 Jahren, ein andermal sie seien alle über 50.

17:54 Uhr

Nacktwanderer stürzt bei Ausflug 70 Meter in die Tiefe

Dramatisches Ende einer Nacktwanderung in Thüringen: Ein 76 Jahre alter Mann ist an einem 70 Meter hohen Steilhang an der Saalekaskade abgestürzt. Der Verunglückte hatte auf dem nur etwa 40 Zentimeter schmalen Wanderweg entlang eines Felsens den Halt verloren, teilte die Polizei mit. Der Wanderer aus Mecklenburg-Vorpommern kam wenige Meter oberhalb des Flusses Saale schwerverletzt zum Liegen.

40 Einsatzkräfte waren mehrere Stunden damit beschäftigt, den Mann aus dem schwer zugänglichen Gelände herauszuholen. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn schließlich in eine Klinik.

Der 76-Jährige gehörte zu einer etwa 30-köpfigen Nudisten-Wandergruppe. Diese setzten den Angaben zufolge ihre Tour nach dem Unfall fort.

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17:02 Uhr

Rettungskräfte finden Sechsjährigen tot in Badesee

Weil ihr kleiner Sohn verschwunden ist, ruft eine Familie in Ostfriesland die Polizei und meldet den Sechsjährigen als vermisst. Kurze Zeit später kommt eine erschütternde Nachricht.

  • Der Junge wurde leblos im Idasee im Landkreis Leer aufgefunden, teilte die Feuerwehr mit.
  • Zuvor hatte es eine groß angelegte Suchaktion zu Land und auf dem Badegewässer gegeben. Auch Taucher waren im Einsatz.
  • Noch ermittelt die Polizei, wie es zu dem tragischen Unglück gekommen ist.
17:00 Uhr

Schlagzeilen am Nachmittag

16:17 Uhr

Riesiger Braunkohle-Bagger wird versteigert

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1959 wurde der Bagger gebaut.

(Foto: Troostwijk)

Wenn Sie schon immer mal einen riesigen Schaufelradbagger Ihr Eigen nennen wollten - hier ist die Gelegenheit. Beim Hamburger Auktionshaus Wilhelm Dechow können bis zum 30. September Gebote für einen 1959 gebauten Bagger vom Typ Krupp 275 abgeben.

Der Bagger hat eine Höhe von rund 38 Meter und ein Gewicht von fast 3500 Tonnen. Zuletzt war er im rheinischen Braunkohle-Tagebau Inden im Einsatz. Der Bagger zähle "zu den größten Landfahrzeugen der Welt", heißt es auf der Internetseite der Vertriebsplattform "Troostwijk". Kleine Herausforderung: Der Käufer muss den Schaufelradbagger im Tagebau Inden abholen.

15:14 Uhr

Chinesisches Restaurant schickt Gäste vor der Bestellung auf die Waage

Eine Regierungskampagne gegen Lebensmittelverschwendung hat ein Restaurant in China etwas zu ernst genommen. Wie Staatsmedien berichteten, hatte das Lokal Gäste dazu aufgefordert, auf die Waage zu steigen und ihr Gewicht in eine Smartphone-App einzutragen. Diese hätte ihnen dann vom Gewicht ausgehend Gerichtsempfehlungen einschließlich deren Kalorienzahl angezeigt.

Eigentlich gehört es in China zum guten Ton, immer etwas Essen auf den Tellern zurückzulassen. Präsident Xi Jinping hatte diese Woche die Bevölkerung jedoch aufgefordert, keine Lebensmittel mehr zu verschwenden, da die Corona-Pandemie sowie schwere Überschwemmungen zu einem Anstieg der Lebensmittelpreise geführt haben.

Das Restaurant in der Stadt Changsha erntete für seine Aufforderung zum Wiegen übrigens mächtig Kritik in den sozialen Netzwerken. "Unsere ursprüngliche Absicht war es, dafür einzutreten, dass Abfall verhindert und Essen in gesunder Weise bestellt wird", schrieb das Restaurant nun in einer Entschuldigung im Internet. "Wir haben Kunden nie gezwungen, sich selbst zu wiegen."

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14:28 Uhr

Scheidung von Schauspieler Ewan McGregor ist amtlich

Der britische Schauspieler Ewan McGregor ist offiziell wieder Junggeselle. Wie das US-Magazin "People" berichtet, sei die Scheidung von seiner nun Ex-Frau Eve Mavrakis drei Jahre nach der Trennung endgültig durch. Demnach sollen sich beide zu gleichen Teilen das Sorgerecht der noch minderjährigen Tochter Anouk teilen.

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Ewan McGregor und Eve Mavrakis sind nun offiziell keine Ehepaar mehr.

(Foto: imago stock&people)

Auch die Unterhaltszahlungen von McGregor seien bekannt. Der 49-jährige "Star Wars"-Schauspieler muss Mavrakis demnach 54.934 US-Dollar pro Monat Unterhalt für die gemeinsamen Töchter überweisen. Hinzu kämen 35.868 US-Dollar pro Monat für sie als Ex-Ehegattin.

McGregor und Mavrakis lernten sich am Set der britischen Krimiserie "Kavanagh QC" kennen und heirateten im Jahr 1995. Die beiden haben vier gemeinsame Töchter. Nach US-Medienberichten trennten sich die beiden im Mai 2017, McGregor reichte Anfang 2018 die Scheidung ein. Grund soll die öffentlich zelebrierte Affäre mit seiner Schauspielkollegin Mary Elizabeth Winstead gewesen sein.

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14:16 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

Christoph Rieke darf jetzt endlich das schöne Sommerwetter genießen. Ich übernehme dafür bis zum Abend den "Tag". Bei Fragen, Anregungen oder Kritik - gerne eine Mail an janis.peitsch[at]nama.de

Los geht's!

13:50 Uhr

Rekordgedrängel auf Zugspitze deutet sich an

In wenigen Tagen jährt sich die Erstbesteigung der Zugspitze zum 200. Mal. Mittlerweile tut sich dort deutlich mehr. Womöglich gipfelt das Gedrängel auf Deutschlands höchstem Berg in einem Rekordwert.

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Die Zugspitze könnte in diesem Jahr einen neuen Besucherrekord verzeichnen.

(Foto: imago images / Stefan M Prager)

  • Die Zahl an Gästen auf der Zugspitze könnte bis Ende der Saison die 30.000 überschreiten, wie der "Spiegel" unter Berufung auf Angaben der Bayerischen Zugspitzbahn (BZB) berichtet.
  • Demnach hatten im vergangenen Jahr etwa 25.000 Menschen den 2962 Meter hohen Berg erklommen.
  • Allein Bergsteiger sind es aber nicht, die nach oben gelangen - viele Besucher lassen sich von den drei verfügbaren Bergbahnen nach oben bringen.
13:22 Uhr

Bartsch kontert "abstruse" Scholz-Aussage zur Linken

Wie realistisch ist eine rot-rote Koalition, wenn es allein nach den Parteien ginge? Der SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat die Regierungsfähigkeit der Linkspartei angezweifelt. Der Linke Dietmar Bartsch ist empört.

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Bartsch hat Zweifel an der Regierungsfähigkeit der Linken zurückgewiesen.

(Foto: imago images/Eibner)

  • Er finde es "abstrus", dass Scholz die Frage zur Regierungsfähigkeit seiner Partei in der Sicherheits- und Außenpolitik aufgeworfen habe, sagte Bartsch dem Deutschlandfunk.
  • Der Co-Vorsitzende der Linken im Bundestag sagte, seine Partei sei auch mit Blick auf außenpolitische Fragen "diskussionsfähig" und werde "am Ende des Tages (...) auch auf diesem Feld regierungsfähig sein".
  • Zudem erklärte Bartsch, seine Partei werde die SPD "aus der Gefangenschaft der Union" befreien.
12:49 Uhr

Lukaschenko warnt vor Umsturz und sucht Putins Nähe

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Fürchtet eine Revolution in Belarus: Staatschef Lukaschenko.

(Foto: dpa)

Nach tagelangen Massenprotesten gegen mutmaßliche Wahlfälschung in Belarus sucht Staatschef Alexander Lukaschenko den Kontakt zum russischen Präsidenten Wladimir Putin. Das sagte er der staatlichen Nachrichtenagentur Belta zufolge. Demnach erklärte der seit 26 Jahren autoritär regierende Staatschef: "Wir lesen bereits die Anleitungen für eine farbige Revolution." Mit "farbigen Revolutionen" meint Lukaschenko die Umstürze in anderen ehemaligen Sowjetrepubliken wie der Ukraine. "Wir sehen, was passiert. Wir dürfen uns nicht von den friedlichen Aktionen und Demonstrationen einlullen lassen", betonte Lukaschenko.

12:06 Uhr

Erfinderin von "Bummi" ist tot

"Bummi, Bummi! Bummi, Bummi, brumm brumm brumm" - Millionen Deutsche kennen diese Zeilen aus Kindheitstagen. Namensgeber ist "Bummi", die Titelfigur der berühmten DDR-Zeitschrift. Nun ist die Erfinderin des gelben Bären gestorben.

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Ursula Böhnke-Kuckhoff erfreute mit ihren "Bummi"-Heften Millionen Kinder.

(Foto: dpa)

  • Die Kinderbuchautorin Ursula Böhnke-Kuckhoff starb bereits am 7. August im Alter von 93 Jahren, wie ihre älteste Tochter mitteilte.
  • Neben ihrer Tätigkeit als Chefredakteurin der "Bummi"-Hefte schrieb Böhnke-Kuckhoff Kinderbücher wie "Bummi am Nordpol", "Bummi in Afrika", "Die Prinzessin und der Regenbogen" und "Die doppelte Mama".
  • Die "Bummi"-Hefte waren 1957 erstmals erschienen und hatten zu DDR-Zeiten eine maximale Auflage 736.300 Exemplaren.
  • "Bummi" ist eine von wenigen DDR-Zeitschriften, die den Mauerfall überlebt haben.
11:48 Uhr

Blitz trifft deutsches Bergsteiger-Duo

Stellen Sie sich vor, Sie machen eine Klettertour durch die Berge und dann zieht ein Gewitter auf. Dass das an sich noch nicht übel genug ist, mussten nun zwei deutsche Bergsteiger erfahren.

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Im Dachsteingebirge in Österreich wurden zwei Männer vom Blitz getroffen.

(Foto: imago images/Shotshop)

  • Bei ihrem Trip im Dachsteingebirge in Österreich wurden der 35-Jährige aus Konstanz und der 36-Jährige aus München von einem Blitz getroffen.
  • Polizeiangaben zufolge wurde der Konstanzer direkt am Helm getroffen, der Münchener spürte demnach den Stromschlag über das Stahlseil, mit dem beide miteinander verbunden waren.
  • Nun das Wichtigste: Zwar haben beide Männer einen Schock erlitten, blieben aber nach ersten Erkenntnissen körperlich unverletzt.
11:02 Uhr

Ufo segnet Lufthansa-Sparpaket für Kabinen-Crews ab

Ursprünglich sollten bei den Kabinen-Crews der Lufthansa 2600 Stellen gestrichen werden. Dieses Corona-Krisen-Szenario ist nun vom Tisch. Die Fluggesellschaft hat mit einer ersten Mitarbeitergruppe konkrete Spar-Vereinbarungen erreicht.

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Die Ufo-Mitglieder haben das Kabinen-Sparpaket der Lufthansa angenommen.

(Foto: imago images/Overstreet)

  • Die Flugbegleiter haben in einer Urabstimmung der Kabinengewerkschaft Ufo mit einer Mehrheit von 87,9 Prozent dem entsprechenden Krisen-Tarifvertrag zugestimmt, wie Ufo-Geschäftsführer Nicoley Baublies mitteilte.
  • Auf die rund 22.000 Flugbegleiter kommen nun Nullrunden, zusätzliche Teilzeit und ausgesetzte Versorgungsleistungen zu.
  • Dafür gibt es laut Ufo einen Beschäftigungsschutz bis Mitte 2024.
  • Mit den Piloten hat sich Lufthansa noch nicht geeinigt und beim Bodenpersonal sogar die Verhandlungen abgebrochen.
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10:17 Uhr

IG Metall wirbt für Vier-Tage-Woche

Die Corona-Krise erschüttert die Industrie noch immer. Um zu überleben, setzen zahlreiche Unternehmen den Rotstift an - auf Kosten der Belegschaft. Die IG Metall schlägt nun vor, in der kommenden Tarifrunde eine Vier-Tage-Woche als Option für die Betriebe zu vereinbaren.

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Um Jobs zu retten, schlägt die IG Metall eine Vier-Tage-Woche vor.

(Foto: imago images/Sebastian Willnow)

  • "Die Vier-Tage-Woche wäre die Antwort auf den Strukturwandel in Branchen wie der Autoindustrie. Damit lassen sich Industriejobs halten, statt sie abzuschreiben", sagte der IG-Metall-Vorsitzende Jörg Hofmann der "Süddeutschen Zeitung".
  • Kürzere Arbeitszeiten müssten demnach allerdings mit einem Lohnausgleich einhergehen, "damit es sich die Mitarbeiter leisten können".
  • Zudem kündigte Hofmann an, in der kommenden Tarifrunde trotz der Rezession eine Lohnerhöhung zu fordern.
  • Die Bundesregierung rief er dazu auf, die Bezugsdauer des Kurzarbeitergeldes auf 24 Monate zu verlängern.
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09:48 Uhr

Pentagon gründet offizielle Ufo-Forschungsgruppe

Dass es Außerirdische gibt, ist ja spätestens seit Alf klar. Und dass sie mitunter mit Ufos fliegen, sogar schon seit E.T. kein Geheimnis mehr. Was auch immer in der Area 51 zu diesen Themen vor sich geht: Das US-Militär hat nun offiziell eine Ufo-Arbeitsgruppe gegründet.

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Was auch immer am US-Himmel fliegt (wie hier 1965) - das Pentagon will es ab sofort noch genauer wissen.

(Foto: AP)

  • Ziel der bei der Navy angesiedelten Arbeitsgruppe zur Erforschung "Unidentifizierter Luftphänomene" (UAPTF) sei es, "die Natur und die Herkunft" derartiger Erscheinungen besser zu verstehen, teilte das Pentagon mit.
  • Ziel sei demnach, solche Phänomene "zu entdecken, zu analysieren und aufzulisten, die potenziell eine Gefahr für die nationale Sicherheit der USA darstellen könnten".
  • Unter "unidentifizierten Luftphänomenen" versteht das US-Verteidigungsministerium allerdings weniger Alien-Gefährte als vielmehr Drohnen und ähnliche Flugobjekte.
  • Der US-Senat hatte im Juni Informationen zum Ufo-Aufklärungsprogramm des Pentagons gefordert - und damit die Existenz einer inoffiziellen Ufo-Arbeitsgruppe quasi bestätigt.
09:05 Uhr

Angler stirbt nach Attacke durch springenden Fisch

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Die Bucht von Darwin Harbour im Norden Australiens ist bei Anglern beliebt.

(Foto: imago images / Danita Delimont)

Für einen Angler in Australien hat sich Petri Heil als tödlich erwiesen: Als der 56-Jährige durch die Bucht von Darwin Harbour im Northern Territory schipperte, sprang ein großer Fisch aus dem Wasser ins Boot. Dabei wurde er laut Polizei schwer verletzt. Trotz einer Herzdruckmassage am Ufer starb der Mann schließlich. Um welche Fischart es sich bei dem Tier in der Cullen Bay handelte, ist nicht bekannt.

08:48 Uhr

Verbraucherschützer fordert Gratis-Reservierungen bei der Bahn

Sind Sie in der Corona-Zeit schon mal mit der Bahn gefahren? Bestimmt werden Sie dabei gemerkt haben, dass Abstand halten nicht immer einfach ist. In der Debatte um ein umfangreiches Hygienekonzept im Bahnverkehr gibt es nun einen weiteren Beitrag.

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Die Maskenpflicht ist bei der Bahn wesentlich einfacher einzuhalten als zuweilen Abstand.

(Foto: picture alliance/dpa)

  • Die Reservierungsgebühren im Fernverkehr sollten während Corona entfallen, sagte Klaus Müller, der Vorstand des Bundesverbands der Verbraucherzentralen, der Deutschen Presse-Agentur.
  • Wer zweite Klasse fährt, zahlt für die Reservierung derzeit 4,50 Euro. In der ersten Klasse ist der feste Sitzplatz dagegen im Fahrpreis enthalten.
  • Müller erklärte weiter zur Problematik überfüllter Züge: "Auf viel befahrenen Strecken muss die Bahn deshalb zusätzliche Waggons einsetzen, die Belegung mit intelligenter Technik im Zug entzerren und bevorzugt Reisende mit Reservierung einsteigen lassen."
  • Die Bahn hatte jüngst betont, dass sie spontanes Zusteigen weiter ermöglichen wolle.
08:11 Uhr

Zahl der Raser und Rennfahrer steigt dramatisch

Die Gefahr auf deutschen Straßen nimmt zu - auch, weil sich dort mehr Raser austoben. Das ergibt eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur in den Behörden der 16 Bundesländer.

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Auf Deutschlands Straßen wächst die Zahl der Raser und illegalen Rennfahrer.

(Foto: imago images/7aktuell)

  • Seitdem die Bundesregierung das Rasen 2017 zum Straftatbestand gemacht hat, sind die Fallzahlen demnach in vielen Bundesländern zum Teil dramatisch gestiegen.
  • So habe die Polizei in neun Bundesländern im Jahr 2019 rund 1900 Fälle gezählt, das sind etwa 700 mehr als ein Jahr zuvor.
  • An der Spitze stand 2019 Nordrhein-Westfalen mit 659 Fällen. Berlin liegt mit 390 Fällen auf Platz zwei, noch vor Bayern (294) und Baden-Württemberg (252).
  • Zu den Fällen zählen neben illegalen Rennen auch Einzelraser und Fluchten vor der Polizei bei Verfolgungsjagden.

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07:27 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!

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Der Panamakanal verbindet den Atlantik mit dem Pazifik.

(Foto: imago images/Panthermedia)

Hoffentlich hatten Sie eine ruhige und erholsame Sommernacht ohne Unwetterstress, Mücken oder was einem sonst noch einen gediegenen Start ins Wochenende vermiesen könnte. Wussten Sie, dass es hierzulande momentan nahezu genauso warm ist wie in Panama? In dem mittelamerikanischen Land wird heute der Welttag des Panamakanals gefeiert. Der Termin erinnert an die Eröffnung der Mega-Wasserstraße im Jahr 1914. Sie werden sicher dran denken, wenn Sie heute ihren Panama-Hut aufsetzen und den Sommertag im Freien genießen.

Wenn Sie nebenher auf ntv.de vorbeischauen, erwarten Sie unter anderem diese Themen:

  • US-Außenminister Mike Pompeo unterzeichnet in Warschau einen Vertrag über die Entsendung von 1000 zusätzlichen US-Soldaten nach Polen. Pompeo wird am Vormittag von Staatsoberhaupt Andrzej Duda im Präsidentenpalast empfangen.
  • Nach dem schier unglaublichen Sieg des FC Bayern München im Finalturnier der Champions League erfahren die Münchener Fußballer, gegen wen sie im Halbfinale ran müssen: Ab 21 Uhr duellieren sich Manchester City und Olympique Lyon.
  • Beim Großen Preis von Spanien in der Formel 1 steht ab 15 Uhr die Qualifikation an (bei RTL).
  • Geflitzt wird auch im sächsischen Freital, denn dort finden die 11. Deutschen Meisterschaften im Seifenkistenrennen statt.
  • Im französischen Übersee-Département Französisch-Guayana startet die europäische Trägerrakete Ariane 5, um unter anderem zwei Telekommunikationssatelliten ins All zu bringen.
  • Die Bregenzer Festspiele am Abend mit einem Alternativ-Programm. Wegen Corona gibt's in diesem Jahr kein "Rigoletto" am österreichischen Bodenseeufer, dafür Musiktheater.
  • Apropos Covid-19: Selbstredend gibt es auch heute einen Liveticker zu den aktuellsten Entwicklungen rund um das Coronavirus.

Mein Name ist Christoph Rieke und ich begleite Sie heute durch den "Tag" - oder zumindest dessen erste Hälfte. Bei Fragen oder Anregungen schicken Sie mir eine E-Mail unter christoph.rieke[at]nama.de. Ich wünsche Ihnen einen schönen, sonnigen Samstag!

06:44 Uhr

Trump fragt nach Spitznamen für Biden

Der große Tag rückt näher: Heute in genau 80 Tagen findet die Präsidentschaftswahl in den USA statt. Amtsinhaber Donald Trump setzt auf das Motto "Angriff ist die beste Verteidigung". Ziel der Attacken ist wieder mal sein designierter demokratischer Herausforderer Joe Biden.

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Trump nutzte eine Veranstaltung vor der New Yorker Polizeigewerkschaft für politische Angriffe auf Biden.

(Foto: REUTERS)

  • Bei einem Auftritt vor der New Yorker Polizeigewerkschaft NYC PBA ließ Trump über einen Spitznamen für Biden abstimmen.
  • "Was ist besser: 'Schläfriger Joe' oder 'Langsamer Joe'?", fragte Trump bei dem Termin in Bedminster im US-Bundesstaat New Jersey.
  • Die Gewerkschaftsmitglieder entschieden sich für "schläfrig".
  • In aktuellen Umfragen liegt Trump hinter Biden.

06:08 Uhr

Unwetterwarnung ist aufgehoben

Aufatmen in vier Bundesländern: Gestern wurde vom Deutschen Wetter-Dienst (DWD) die höchste Unwetterwarnstufe für Teile von Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ausgerufen – nun ist die amtliche Unwetterwarnung wieder aufgehoben. Auch wenn nun schwere Gewitter und heftiger Starkregen generell weniger wahrscheinlich sind, könne es weiterhin zu einzelnen starken Gewittern in verschiedenen Teilen Deutschlands kommen, hieß es.

05:55 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht