Samstag, 15. Mai 2021Der Tag

mit Nicole Ankelmann
Nicole Ankelmann
22:31 Uhr

Das war Samstag, der 15. Mai 2021

Nicht bei allen (bislang ungeimpften) Menschen stoßen die Freiheiten, die Geimpften nun gewährt werden, auf Verständnis. Einige halten das für ungerecht. Sachsens Ministerpräsidenten Kretschmer möchte, dass bald auch Erstgeimpfte von Lockerungen profitieren - vorausgesetzt, sie haben Astrazeneca bekommen. Ob das wiederum die fair finden, die mit Bionetch oder Moderna versorgt werden?

Unterdessen fordern die Angriffe in Israel und dem Gazastreifen immer mehr Todesopfer, und eine Entspannung der Lage ist nicht in Sicht. Die radikale Hamas zeigt sich Berichten zufolge so brutal wie lange nicht.

Das war heute sonst noch wichtig:

Liebe Leserinnen und Leser, ich wünsche Ihnen eine gute Nacht und ein schönes Wochenende!

22:03 Uhr

Myanmars Militär liefert sich heftige Gefechte mit Rebellen

Auch in Myanmar kehrt keine Ruhe ein. Das Militärregime ringt mit Waffengewalt um die Kontrolle über eine Region im Westen des Landes. In dem von ethnischen Minderheiten dominierten Teilstaat Chin an der Grenze zu Indien ging die Armee nach Angaben von Einwohnern wieder mit schwerem Gerät gegen bewaffnete Rebellen vor.

In den vergangenen Tagen war es in der Stadt Mindat in der Region zu Unruhen gekommen, deswegen verhängte das Militär dort das Kriegsrecht. Ein Sprecher sagte, "Terroristen" hätten in Myanmar 63 Menschen bei Bombenanschlägen getötet. Einwohner von Mindat sprachen von Kriegszuständen. "In der Stadt sind etwa 20.000 Menschen eingesperrt", so ein Bewohner der Nachrichtenagentur Reuters. Kinder sollen von Geschosssplittern verletzt worden sein.

21:30 Uhr

Bei J.Lo und Ben Affleck bewegt es sich wohl in eine "romantische Richtung"

Sind Bennifer wirklich wieder zusammen oder möchte Jennifer Lopez nur ihren Ex-Verlobten Alex Rodriguez ein bisschen ärgern? Die Gerüchteküche zur möglichen Reunion von J.Lo und ihren ebenfalls Ex-Verlobten Ben Affleck brodelt jedenfalls gewaltig. Immerhin haben die beiden Anfang des Monats angeblich schon gemeinsam Urlaub in Montana gemacht.

Nun plaudert ein Insider laut "Us Weekly" aus dem Nähkästchen und behauptet, La Lopez versuche zwar nicht, "sich auf etwas Romantisches einzulassen". Nach der gemeinsamen Woche mit Affleck sei sie jedoch "immer noch in Kontakt" mit ihm. Und sie habe "Gefühle für Ben". Die beiden würden die Dinge "langsam angehen, aber es bewegt sich in eine romantische Richtung", heißt es weiter.

20:51 Uhr

Äthiopien verschiebt Parlamentswahl auf unbestimmte Zeit

Im vergangenen August schon sollte in Äthiopien die nächste Parlamentswahl stattfinden. Wegen der Corona-Pandemie wurde sie auf den 5. Juni verschoben und soll nun auch zu diesem Termin nicht stattfinden. Aus organisatorischen Gründen, wie die nationale Wahlkommission mitteilte. Einen neuen Termin nannte sie bislang nicht.

Die in der Nord-Region regierende Volksbefreiungsfront von Tigray (TPLF) um Regierungschef Abiy Ahmed hatte sich der Verschiebung im vergangenen Jahr widersetzt und im September ihre Regionalwahlen abgehalten. Auch das hatte zu dem seit Anfang November andauernden Konflikt zwischen der TPLF und der Zentralregierung in Addis Abeba geführt, wegen dem inzwischen rund 50.000 Menschen in den Sudan geflohen sind.

20:13 Uhr

Menschen in Europa gehen trotz Demo-Verboten für Palästina auf die Straße

Nicht nur in Berlin, Frankfurt, Stuttgart und Hamburg wollten die Leute heute aufgrund der eskalierenden Lage im Nahen Osten protestieren. In Paris beispielsweise verboten die Behörden eine pro-palästinensische Demonstration, dennoch gingen zahlreiche Menschen dort auf die Straße.

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Tausende Polizisten waren im Einsatz.

(Foto: REUTERS)

Die Polizei setzte Tränengas und Wasserwerfer ein und versuchte so, die ersten Gruppen zu zerstreuen, wie der Sender Franceinfo berichtete. Rund 4200 Polizisten waren demnach im Einsatz. Die Pariser Polizeipräfektur hatte die Demonstration auf Anweisung des Innenministers Gérald Darmanin eigentlich untersagt, weil 2014 bei einer Demo gegen die damalige israelische Militäroffensive im Gazastreifen die öffentliche Ordnung massiv gestört worden sei.

In London forderten tausende Demonstranten die britische Regierung auf, sich für ein Ende der israelischen Luftangriffe auf den Gazastreifen einzusetzen. Und in Madrid gingen nach Polizei-Angaben etwa 2500 Menschen zur Unterstützung der Palästinenser auf die Straße. Und der griechischen Hauptstadt Athen waren es rund 500.

19:35 Uhr

Geschäftspartner von Willi Herren wollen neuen Reibekuchen-Foodtruck eröffnen

Wenige Tage nach Willi Herrens Tod am 20. April brannte der Reibekuchen-Foodtruck aus, den er gerade erst mit zwei Freunden in Köln eröffnet hatte. Die Brandursache ist noch immer unklar. Nun melden sich seine Geschäftspartner zu Wort und teilen mit, den Wagen wieder aufbauen zu wollen.

Bei Instagram laden Desiree und Jörg Hansen ein fast einstündiges Video hoch. Darin erklären sie, den "Rievkoochebud 2.0" in Gedenken an den viel zu früh verstorbenen Reality-TV-Star eröffnen zu wollen. "Wir wollen in keinster Weise Schabernack treiben und den Willi in den Vordergrund stellen, damit es uns hier gut geht." Vielmehr soll der neue Truck ein Zeichen für die Fans sein und damit "wir den Willi so einfach weiterleben lassen können".

18:59 Uhr

Israelische Luftwaffe greift Haus von ranghohem Hamas-Führer an

Der Konflikt zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas eskaliert weiter. Jetzt hat die israelische Luftwaffe nach eigenen Angaben das Haus des ranghohen Hamas-Führers Chalil al-Haja im Gazastreifen angegriffen.

Al-Haja ist der Vize-Chef des Hamas-Politbüros, hieß es bei Twitter. Sein Haus habe als "Terror-Infrastruktur" gedient. Er selbst soll sich zum Zeitpunkt des Angriffs allerdings nicht dort aufgehalten haben.

Militante Palästinenser im Gazastreifen hatten zuvor die Küstenmetropole Tel Aviv dreimal mit Raketen angegriffen. Dabei wurde einem Tel Aviver Vorort ein Mensch getötet. Es waren die bisher schwersten Angriffe auf den Großraum Tel Aviv.

18:27 Uhr

Großbritannien ändert Richtlinien zur Abschiebehaft für EU-Bürger

Wer sich aktuell als EU-Bürger in Großbritannien ohne gültiges Visum aufhält, sitzt teils tagelang in einem der Abschiebezentren fest. Der durch Corona eingeschränkte Flugverkehr und die Pflicht zur Vorlage eines negativen Tests machen die Situation nach dem Brexit kompliziert.

Deswegen hat die Regierung in London jetzt beschlossen, die Regularien zu ändern. Ab sofort sollen Reisende ohne Visum bis zu ihrer Ausreise unter Auflagen auf freien Fuß kommen. "Nachdem die Personenfreizügigkeit nun beendet ist, können Menschen aus der EU Großbritannien zwar weiterhin besuchen, aber diejenigen, die zum Arbeiten oder Studieren kommen, müssen unsere Einreisebestimmungen befolgen", sagte ein Sprecher des Innenministeriums.

Seit dem endgültigen Vollzug des Brexits zum Jahresbeginn haben EU-Bürger nicht mehr automatisch das Recht, in Großbritannien zu leben und zu arbeiten. Diejenigen, die bereits vor dem Jahreswechsel in das Land eingereist sind, können sich aber noch bis Ende Juni für ein Bleiberecht bewerben.

17:52 Uhr

"Friends"-Fans können im New Yorker Apartment von Rachel und Monica übernachten

Sie sind Fan der 1990er-Kult-Sitcom "Friends" und wollten schon immer mal wohnen wie Ihre Idole? Die Plattform Booking.com vermietet jetzt das New Yorker Apartment von Monica und Rachel, gespielt von Courteney Cox und Jennifer Aniston - und das für weniger als 20 Dollar für zwei Personen pro Nacht.

  • Die interaktive Ausstellung mit 18 Zimmern ist voller Requisiten aus dem Apartment und bildet klassische Szenen der Sitcom nach.
  • Die Gäste erhalten während ihres Aufenthalts eine spezielle Tour, Abendessen, Getränke sowie einige unterhaltsame Gimmicks aus dem "Friends"-Kosmos.
  • Am Morgen gibt es dann im berühmten "Central Perk Coffee Shop" auch noch Kaffee und Gebäck.

Der Haken: Dieses Angebot gilt erstmal nur für den 23. und 24. Mai. Entsprechend schnell dürfte das Ganze wohl ausgebucht sein. Gerade erst diente die Kulisse übrigens für die langersehnte Reunion der "Friends".

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Da geht "Friends"-Anhängern das Herz auf.

(Foto: booking.com)

17:22 Uhr

ADAC-Delegierte wählen Juristen des Vereins zum neuen Präsidenten

Ab sofort weht beim ADAC ein frischer Wind, was beim einzelnen Mitglied des Automobilclubs vielleicht direkt nicht ankommt. Immerhin ist es ja nicht dessen neuer Präsident Christian Reinicke höchstpersönlich, der angerauscht kommt, wenn man wegen einer Panne den Notruf wählt.

Doch der 56-jährige Rechtsanwalt und Notar aus Hannover hatte zuletzt schon als ADAC-Jurist gemeinsam mit dem scheidenden Präsidenten August Markl die Reformen bei Deutschlands größtem Verein vorangetrieben. Reinicke wude mit 77,8 Prozent der Delegiertenstimme gewählt, allerdings war er auch der einzige Kandidat.

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00:00 Uhr

Schlagzeilen am Abend

16:55 Uhr

Französische Ermittler rätseln über Motiv von gefasstem Todesschützen

Nach mehrtägiger Flucht stellte sich am Abend zwar der Verdächtige, der in dem kleinen französischen Ort Les Plantiers zwei Arbeitskollegen in einem Sägewerk erschossen haben soll. Über sein Motiv aber schweigt sich der 29-Jährige, der aktuell verhört wird, bislang aus.

"Wir erwarten von ihm, dass er uns erklärt, warum und wie er es getan hat. Das ist er jetzt den Familien der Opfer schuldig, und er ist es seiner eigenen Familie, seiner Dorfgemeinschaft schuldig", sagte Éric Maurel, der Staatsanwalt von Nîmes, im Gespräch mit dem Sender Franceinfo.

Der Mann soll am Dienstag bereits bewaffnet zur Arbeit gekommen sein und dann seinen Chef und einen Kollegen getötet haben.

16:24 Uhr

Jacke von Janet Jackson bringt bei Versteigerung mehr als 81.000 Dollar

Wie viel Geld würden Sie maximal für eine Jacke ausgeben? Und wie viel wäre Ihnen der Umstand wert, dass diese Jacke zuvor von einem internationalen Popstar getragen wurde? Ein Fan von Janet Jackson hat jetzt jedenfalls ziemlich tief in die Tasche gegriffen, um ein Kleidungsstück der Schwester des King of Pop zu ergattern.

Die schwarze kurzgeschnittene Jacke im Militärstil, die Jackson während ihrer legendären "Rhythm Nation"-Tour 1990 getragen hat, ging bei einer Versteigerung für 81.250 US-Dollar (etwa 67.000 Euro) über den Tisch. Damit wurde die Jacke zu einem etwa zwanzigmal höheren Preis versteigert als angenommen.

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Rund 67.000 Euro hat diese Jacke umgerechnet eingebracht.

(Foto: imago images/UPI Photo)

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15:55 Uhr

China gelingt auf Anhieb die Landung seines Rovers auf dem Mars

Wieder einmal freut man sich in China über einen Meilenstein im ehrgeizigen Raumfahrtprogramm des Landes: Im Rahmen der ersten Mars-Mission landete direkt beim ersten Anlauf ein Rover auf dem Roten Planeten.

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Willkommen auf dem Mars!

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

"Zhurong", so sein Name, sei heute in dem vorab ausgewählten Gebiet aufgekommen, meldeten chinesische Staatsmedien. Er soll nun etwa drei Monate lang die Atmosphäre und den Boden des Mars untersuchen und Bilder aufnehmen. Das Team auf der Erde konnte dem Spektakel zeitversetzt an den Bildschirmen folgen.

Damit ist China das erste Land, dem direkt bei der ersten Mars-Mission ein Umkreisen des Roten Planeten, eine Landung und eine Rover-Operation gelang. Andere Länder waren mit ähnlichen Vorhaben bereits gescheitert.

15:16 Uhr

Papst Franziskus bezeichnet sexuellen Kindesmissbrauch als "seelischen Mord"

Die katholische Kirche sah sich in der Vergangenheit immer wieder schweren Vorwürfen sexuellen Missbrauchs ausgesetzt - und vertuschte derartige Fälle in den eigenen Reihen gerne mal. Dabei hat ihr Oberhaupt, Papst Franziskus, eine deutliche Meinung zu dem Thema.

Der 84-Jährige sagte bei einem Treffen mit einem italienischen Anti-Missbrauchsverein im Vatikan: "Kindesmisshandlung ist eine Art 'psychologischer Mord' und in vielen Fällen eine Auslöschung der Kindheit." Die Taten würden etwa in Schulen, beim Sport, in Freizeiteinrichtungen und Religionsgemeinschaften sowie bei Einzelpersonen verübt und müssten konsequent aufgedeckt werden. Unter anderem kritisierte er auch die Werbung für Kinderpornografie, die über das Internet und verschiedene sozialen Medien stattfinde.

14:48 Uhr

Iranischer Außenminister sagt Österreich-Besuch wegen gehisster Israel-Flagge ab

Der Konflikt zwischen Israel und Palästina zieht seine Kreise auch weit über die Grenzen des Nahen Ostens hinaus. So kassiert nun die Regierung in Österreich eine Absage des iranischen Außenministers Mohammed Dschawad Sarif.

Eigentlich wollte der mit seinem österreichischen Amtskollegen Alexander Schallenberg treffen. Sarifs Verärgerung darüber, dass das dortige Kanzleramt eine Israel-Flagge hissen ließ, um Solidarität mit dem Land zu bekunden, ist allerdings zu groß, um dieser Verabredung nachzukommen. Eine Sprecherin Schallenbergs erklärte, man bedauere die Absage zwar, "aber für uns ist einfach sonnenklar, wenn die Hamas über 2000 Raketen auf zivile Ziele in Israel abfeuert, dann werden wir nicht schweigen."

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14:21 Uhr

Britisches Warenhaus Debenhams schließt nach 243 Jahren

Zeit für den Ruhestand: Die insolvente britische Kaufhauskette Debenhams hat heute nach 243 Jahren ihre letzten Filialen geschlossen. Das Traditionsunternehmen hatte zwar vor der Pandemie noch 20.000 Mitarbeiter. Wegen neuer Kaufgewohnheiten brachen die Umsätze aber schon peu á peu weg, die vorübergehende Zwangsschließung gab dem Warenhaus den Rest.

  • Das Unternehmen wurde 1778 von William Clark gegründet. Er begann mit einem kleinen Textilgeschäft in London, in dem hochwertige Stoffe, Hauben, Handschuhe und Sonnenschirme verkauft wurden.
  • Der Aufstieg zur Kaufhauskette wurde 1813 vom Investor William Debenham eingeleitet, nach dem das Unternehmen später benannt wurde.
  • Den Markennamen Debenhams und den Online-Shop soll es weiterhin geben.
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Bei Debenhams kann man nur noch online shoppen.

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

14:01 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

mein Kollege Christian Herrmann hat sich in den wohlverdienten Feierabend - oder besser: Feiernachmittag verabschiedet. Mein Name ist Nicole Ankelmann, und ab sofort und bis zum späten Abend versorge ich Sie mit Nachrichten aus aller Welt. Ich wünsche Ihnen einen entspannten Nachmittag!

13:44 Uhr

Mädchen zünden für Tiktok versehentlich 195 Tonnen Stroh an

Hauptsache, man erregt Aufmerksamkeit, das ist das Motto in sozialen Netzwerken. Zwei russische Mädchen haben genau das geschafft: Für ein Tiktok-Video haben sie eine riesige Menge Stroh abgefackelt.

  • Laut Polizei sind für das Video rund 195 Tonnen Stroh in einem ländlichen Gebiet unweit der Stadt Perm etwa 1200 Kilometer östlich von Moskau verbrannt.
  • Die beiden Schülerinnen seien weggelaufen, als ihre Löschversuche scheiterten.
  • Wenig später räumten sie bei der Polizei ein, dass sie ein Video für Tiktok drehen wollten.
13:10 Uhr

Deutsches Tankschiff rammt Brücke in Groningen

Die Lage hat sich nach der Blockade des Suezkanals gerade erst beruhigt, da gibt es den nächsten Schiffsunfall. Ein unter deutscher Flagge fahrendes Tankschiff hat vergangene Nacht eine Brücke in der niederländischen Stadt Groningen gerammt und stark beschädigt.

  • Bei dem Unfall sei niemand verletzt worden, aber die Folgen für den Verkehr seien durch den Ausfall der Gerrit-Krol-Brücke schwerwiegend, schreibt die Stadtverwaltung auf Twitter.
  • Wie es zu dem Unfall gekommen kommen konnte, ist noch unklar. Der Schiffsführer sei vorläufig festgenommen worden, ein Alkoholtest aber negativ ausgefallen, berichtet die niederländische Nachrichtenagentur ANP.
  • Bei dem Schiff handelt es sich nach Angaben der Regionalzeitung "Dagblad van het Noorden" um den 110 Meter langen Tanker "Bodensee" aus Mannheim.
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Die eine Hälfte der Gerrit-Krol-Brücke liegt auf einem Ponton im Wasser und kann seitwärts geschwenkt werden, ...

(Foto: picture alliance/dpa/Venema Media/ANP)

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... damit Schiffe passieren können.

(Foto: picture alliance / ANP)

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Eigentlich.

(Foto: picture alliance / ANP)

12:51 Uhr

Mirja du Mont wurde weißer Hautkrebs entfernt

Mirja du Mont hat auf Instagram verraten, dass sie an Hautkrebs erkrankt ist. Gleichzeitig gab sie in ihrer Entwarnung: Das Basaliom wurde bereits in einer kleinen Operation entfernt.

  • In der vergangenen Woche sei sie bei der Vorsorge gewesen, "da ich am Bauch eine veränderte Hautstelle entdeckt habe", erzählt sie in ihrer Instagram-Story.
  • Nach einer Probeentnahme wurde bei ihr weißer Hautkrebs festgestellt.
  • "Es war ein lokales Basaliom, welches sich nach der Entfernung nicht weiter im Körper ausbreitet."
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Mirja du Mont 2019 bei den Beauty Days in Hamburg.

(Foto: imago images/Future Image)

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12:22 Uhr

Mäuse und Schweine können Sauerstoff rektal aufnehmen

Die Natur ist ein Wunderwerk: Mehrere Wissenschaftler aus Japan haben in einer neuen Studie herausgefunden, dass Säugetiere im Notfall Sauerstoff über ihren Darm aufnehmen können. Diese Erkenntnis könnte den Forschern zufolge auch Corona-Patienten helfen, falls Beatmungsgeräte knapp werden sollten: Möglicherweise können sie alternativ rektal beatmet werden.

  • Es war bereits bekannt, dass bestimmte Fische wie Schmerlen und Welse, aber auch Seegurken und Radnetzspinnen, mit dem Darm atmen können.
  • Für ihre Studie haben die japanischen Forscher untersucht, ob das unter experimentellen Bedingungen auch für Mäusen, Ratten und Schweine gilt.
  • Den Versuchstieren führten sie unter anderem Sauerstoff mittels der flüssigen chemischen Substanz Perflunafen in den Darm ein - offensichtlich erfolgreich.
  • Die Studie ist auf Englisch in der Fachzeitschrift "Med" erschienen.
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12:00 Uhr

Schlagzeilen zum Mittag

11:47 Uhr

19-Jähriger stirbt bei Streit in Berlin

Im Berliner Bezirk Zehlendorf ist es zu einem tödlichen Streit gekommen, bei dem heute Morgen ein 19-Jähriger gestorben ist. Nach Angaben der Polizei hat er sich um kurz nach 3 Uhr in einem kleinen Park mit einem Unbekannten gestritten. Dabei sei der junge Mann schwer verletzt worden. Eine vom Rettungsdienst eingeleitete Reanimation sei erfolglos geblieben. Die Polizei sucht nach dem flüchtigen Verdächtigen.

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Ein Kriminaltechniker der Polizei steht neben dem Rettungswagen in Berlin-Zehlendorf .

(Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild)

11:34 Uhr

Merkel: Klimaschutz hängt von Mehrheiten ab

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat beim Ökumenischen Kirchentag in Frankfurt betont, dass sich Klimaschutzmaßnahmen nur mit entsprechenden politischen Mehrheiten durchsetzen lassen. In einer Diskussion mit Klimaaktivistin Luisa Neubauer sagte Merkel: "Ich verstehe auch, und das macht mich auch ein bisschen betrübt natürlich, dass junge Leute sagen: 'Mann, mussten wir erst zum Gericht gehen, ehe die uns da mal in der Regierung wirklich das geben, was uns zusteht.'"

  • Allerdings gelte auch: "In einer Demokratie muss ich auch immer Mehrheiten für etwas bekommen."
  • Ihr eigener Wahlkreis sei ein ländlicher, dort gebe es zum Beispiel viele Bedenken gegen Windkraftanlagen. "Das geht schon sehr massiv zur Sache. Jede neue Stromtrasse, die wir bauen müssen, wird beklagt."
  • Die Diskussion ist wegen der Corona-Pandemie ohne Publikum aufgezeichnet worden. Der noch bis Sonntag laufende Kirchentag findet großenteils digital statt.

11:05 Uhr

Mobbing im Netz? 17-Jährige in Pariser Vorort erstochen

Ein brutales Verbrechen erschüttert Frankreich. Eine 17-Jährige ist in einem Pariser Vorort von einem Jugendlichen erstochen worden. Mutmaßlich ging dem Angriff eine Auseinandersetzung in sozialen Netzwerken voraus.

  • Französische Medien berichten, dass die 17-Jährige ihre Schwester vor Mobbing-Angriffen im Netz schützen und zwischen ihr und dem mutmaßlich 14 oder 15 Jahre alten Angreifer vermitteln wollte.
  • Der soll stattdessen zum Messer gegriffen und sie getötet haben. Die Polizei konnte ihn nach kurzer Flucht festnehmen.
  • In den vergangenen Monaten gab es rund um Paris immer wieder tödliche Auseinandersetzungen zwischen Jugendlichen. Zwei Jugendliche waren dabei getötet worden.
10:38 Uhr

Söder will mit Plakaten von sich für Laschet punkten

Je weniger Armin Laschet, desto mehr Stimmen? Ist das die Wahlkampfstrategie der CSU? Es sieht zumindest ein wenig danach aus, wenn es heißt, dass der bayerische Ministerpräsident Markus Söder im Bundestagswahlkampf mit seinem eigenen Konterfei um Stimmen für die Union werben will.

  • Söder habe in einer Grundsatzrede vor der CSU-Landtagsfraktion angekündigt, für die Bundestagswahl im Herbst "Plakate mit meinem Kopf" drucken zu lassen, berichtet der "Spiegel".
  • Laut Zuhörern sagte Söder demnach, die CSU werde im Wahlkampf "nicht nur den Armin zeigen", sondern auf vielfachen Wunsch der Basis auch ihn selbst.
  • Die CSU müsse in den kommenden Wochen "eine eigene Linie finden", weil es "mit dem Bundestrend ja nicht so gut" laufe, soll Söder weiter gesagt haben.

10:04 Uhr

Ex-US-Elitesoldat muss wegen Spionage 15 Jahre in Haft

Der 46-jährige Peter Debbins hat zugegeben, als Soldat einer US-Eliteeinheit Militärgeheimnisse an Russland weitergegeben zu haben. Nun muss er den Preis dafür bezahlen: Ein US-Gericht hat ihn wegen Spionage zu 15 Jahren und acht Monaten Gefängnis verurteilt.

  • Debbins kam als Kind einer Russin in den USA zur Welt. Noch bevor er in die US-Armee ging, nahm er 1996 Kontakt nach Moskau auf.
  • Im Jahr darauf erhielt Debbins laut US-Justizministerium von russischen Geheimdienstagenten einen Decknamen und unterzeichnete ein Dokument, in dem er sich dazu bekannte, "dass er Russland dienen" wolle.
  • Zuerst diente Debbins bei den US-Bodentruppen. Auf Anraten des russischen Geheimdienstes trat er später der Spezialeinheit Green Berets bei und verriet unter anderem seine Kameraden, damit Russland auch sie rekrutieren konnte.
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Als Spezialkräfte der US-Army haben die Green Berets zahlreiche, oft geheime Missionen in Afghanistan, Irak, Syrien und anderen Kriegsschauplätzen durchgeführt.

(Foto: imago images / ZUMA Press)

09:51 Uhr

Tornado in Wuhan tötet sechs Menschen

In China haben zwei Tornados schwere Verwüstungen angerichtet und mindestens zehn Menschen getötet. Mehr als 300 Menschen seien durch die Stürme im Osten sowie im Zentrum des Landes verletzt worden, teilen die Behörden mit. In der Metropole Wuhan seien etwa 30 Wohnhäuser eingestürzt und 26.000 Haushalte ohne Strom.

  • Der Tornado zog mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 100 Kilometern pro Stunde über Wuhan hinweg.
  • Nach Behördenangaben wurden in der Millionen-Metropole sechs Menschen getötet und 200 weitere verletzt. Ein hoher Schaden entstand, als ein durch den Starkwind beschädigter Kran auf eine Baustelle kippte.
  • Ein weiterer Tornado mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 200 km/h verursachte in der Stadt Suzhou bei Shanghai schwere Schäden.
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Mitglieder eines Rettungsteams ...

(Foto: picture alliance/dpa/XinHua)

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... gehen nach dem Tornado durch die Trümmer eingestürzter Gebäude.

(Foto: picture alliance / Xinhua News Agency)

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In einigen Trümmern werden noch Vermisste vermutet.

(Foto: picture alliance / Xinhua News Agency)

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09:13 Uhr

Kritik an Biden für "Detailversessenheit"

Vier Jahre Donald Trump haben die Perspektive vieler Menschen anscheinend nachhaltig verändert. Die "New York Times" zum Beispiel hat Joe Biden ihr erstes großes Porträt gewidmet und scheint darin vor allem einen Punkt zu kritisieren: Der neue US-Präsident ist den Reportern zu "detailversessen".

  • "Schnelle Entscheidungen sind keine Stärke von Joe Biden", schreibt die Zeitung. "Bevor er einen Beschluss fasst, gibt es stundenlange Debatten mit Fachexperten, um selbst die kleinsten Details zu erörtern."
  • "Er hat eine Art Mantra", hat sein Nationaler Sicherheitsberater, Jack Sullivan, dem Blatt gesagt. "Man kann ihm nie genug Details geben."
  • Deshalb kann es der "New York Times" zufolge schon einmal mehrere Tage oder auch Wochen, in denen Biden ständig sich selbst und andere hinterfragt, dauern, bis er zu einer Entscheidung kommt.
  • Bleibt nur noch eine Frage: Was genau ist schlimm daran, dass jemand nachdenkt, bevor er eine Entscheidung trifft?
09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:59 Uhr

Fußball-Bundesliga verliert ein Viertel ihres Umsatzes

Der Chef der Deutschen Fußball Liga hat beziffert, wie viel Geld die deutschen Profiklubs ungefähr durch die Corona-Krise verlieren. "Die Bundesliga wird in Relation zur letzten Saison vor der Pandemie voraussichtlich etwa ein Viertel weniger Umsatz machen", hat Christian Seifert dem Redaktionsnetzwerk Deutschland gesagt.

  • Als Hauptgrund nennt Seifert die fehlenden Ticket-Einnahmen, die zuvor "im Schnitt etwa zwischen 13 und 15 Prozent der Einnahmen ausgemacht" hätten. "Dazu ist der Transfermarkt größtenteils zum Erliegen gekommen."
  • Obwohl die DFL für ihr Hygienekonzept viel Lob erhalten hat, fühlt sich Seifert nicht als Gewinner als der Krise: "Einige Effekte werden uns wirtschaftlich und viele Menschen auch psychisch noch lange beschäftigen."
  • Er sei dennoch stolz, dass unter anderem die US Open, die Formel 1, die NBA und die NFL das deutsche Konzept als Vorbild für die Rückkehr zum Spielbetrieb genutzt hätten.

08:33 Uhr

Acht Kinder und zwei Frauen sterben bei israelischem Luftangriff

Im Konflikt zwischen Israel und Palästinensern gibt es kein Anzeichen für ein Ende der Gewalt. Trotz internationaler Bemühungen um einen Waffenstillstand feuern Hamas und das israelische Militär weiter ungebremst Raketen aufeinander - mit fatalen Folgen.

  • Nach Angaben von Ärzten ist bei einem israelischen Luftangriff auf den Gazastreifen am frühen Morgen eine Familie ausgelöscht worden. Unter den zehn Toten befinden sich demnach acht Kinder und zwei Frauen.
  • Der Luftangriff erfolgte den Angaben zufolge im Westen des Gazastreifens. Demnach stürzte ein dreistöckiges Gebäude im Flüchtlingslager Al-Schati ein. Eine israelische Armeesprecherin sagte, man prüfe die Berichte.
  • Die terroristische Hamas hat seit Montag mehr als 2000 Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert. Die israelische Armee hat seitdem rund 800 Ziele im Gazastreifen angegriffen.

08:04 Uhr

Moskauer U-Bahn entlässt Dutzende Nawalny-Anhänger

Das Team von Alexej Nawalny spricht von "Repressionen in ihrer reinsten Form, wie aus den Geschichtsbüchern". Man ist geneigt, zuzustimmen, denn die Moskauer Metro hat russischen Berichten zufolge anscheinend etwa 40 Mitarbeiter entlassen, die an Demonstrationen des Putin-Gegners teilgenommen hatten.

  • "Es gibt viele Betroffene. Ich kenne noch nicht alle, es haben sich erst etwa 40 bei mir gemeldet", hat der zuständige Gewerkschaftsführer laut dem Onlineportal Meduza in einem Interview erzählt.
  • Offiziell wird den Betroffenen demnach wegen angeblich zu langer Fehlzeiten gekündigt. Inoffiziell sollen ihre Vorgesetzten klargemacht haben, dass sie gefeuert werden, weil sie sich online für eine Nawalny-Demo angemeldet oder daran teilgenommen haben.
  • Vor wenigen Wochen war bekannt geworden, dass dem Team von Nawalny Daten mit Angaben von Sympathisanten gestohlen wurden.

07:51 Uhr

Erster Heuler der Saison heißt Lønne

Zwischendurch auch mal was fürs Herz: Der erste Heuler des Jahres ist am Dienstag in die Seehundstation Friedrichskoog zur Aufzucht gebracht worden. Er heißt Lønne und ist den Angaben zufolge für eine Frühgeburt gut entwickelt.

  • Lønne hat bei der Einlieferung 8,6 Kilogramm gewogen und war vermutlich erst einen Tag alt. Er sei aktiv und munter, sagt die Seehundstation. "Da bereits weitere Heuler auf dem Weg sind, wird er nicht lange allein bleiben."
  • Im deutschen Wattenmeer werden jährlich mehr als 6000 Seehunde geboren. Einige Hundert davon, die Heuler, werden mutterlos aufgefunden, in den Seehundstationen Friedrichskoog und Norddeich aufgezogen und dann wieder frei gelassen.
  • Die Seehundstation ist gemäß internationalem Seehundabkommen die einzig berechtigte Aufnahmestelle für Robben in Schleswig-Holstein.
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Lønne ist erst wenige Tage alt, aber schon jetzt ein Herzensbrecher.

(Foto: picture alliance/dpa)

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07:20 Uhr

Polizei gräbt zehn Leichen auf Grundstück von Ex-Polizist aus

Horrormeldung aus El Salvador: Die Polizei hat auf dem Grundstück eines Ex-Polizisten die Leichen von sieben Frauen und drei Kindern entdeckt. Gegen den Mann werde wegen des Verdachts auf Sexualverbrechen und insgesamt 13 Morde ermittelt, sagt die Generalstaatsanwaltschaft des mittelamerikanischen Landes mit.

  • Der 51-Jährige war vergangenen Samstag wegen des Verdachts auf zweifachen Mord festgenommen worden. Nachbarn hatten die Polizei gerufen, weil sie Hilfeschreie einer Frau gehört hatten.
  • Im Haus des Ex-Polizisten fanden die Beamten die Leichen einer 57-Jährigen und ihrer 26 Jahre alten Tochter in einer Blutlache - mit Anzeichen sexuellen Missbrauchs.
  • Die Ermittlungen führten zu mehreren Ausgrabungen auf dem Grundstück des Mannes. Bei den toten Kindern handelte es sich um ein sieben Jahre altes Mädchen und zwei Jungen im Alter von zwei und neun Jahren.
07:01 Uhr

Altmaier: Wirtschaft erreicht 2022 Vorkrisenniveau

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier geht davon aus, dass Deutschland im nächsten Jahr zu seiner wirtschaftlichen Stärke zurückfindet. In einem Interview mit der "Bild"-Zeitung verspricht er, dass die deutsche Wirtschaft dieses Jahr "zwischen drei und vier Prozent wachsen" wird. Man werde 2022 die alte Stärke wieder erreicht haben. Altmaier zeigt sich außerdem offen für weitere Konjunkturmaßnahmen. Darüber "sollten wir entscheiden, wenn alle Bereiche wieder geöffnet sind, damit sie optimal wirken können".

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06:42 Uhr

26-Millionen-Dollar-Lottoschein in der Wäsche zerstört?

Erst ein Traum, dann ein Albtraum? Eine Frau aus dem kalifornischen Norwalk, einem Vorort von Los Angeles, ist überzeugt, dass sie 26 Millionen Dollar im Lotto gewonnen hat. Beweisen kann sie das allerdings nicht, denn ihr Lottoschein wurde anscheinend in der Waschmaschine zerstört.

  • Die Gewinnzahlen 23, 36, 12, 31 und 13 des "SuperLotto Plus" wurden bereits am 14. November gezogen. Am Donnerstag war die letzte Chance, den dazugehörigen Gewinn über 26 Millionen Dollar abzuholen.
  • Gemeldet hat sich niemand, abgesehen von besagter Frau: Sie behauptet, dass sie ihren siegreichen Lottoschein in der Hosentasche vergessen und in die Waschmaschine gesteckt hat, wo er zerstört wurde.
  • Noch ist nicht alle Hoffnung verloren, ihre Lottoannahmestelle will helfen. Sie versucht mithilfe von Aufnahmen aus den Sicherheitskameras zu beweisen, dass sie tatsächlich fünf Richtige hatte und nun Millionärin ist.
06:26 Uhr

Mächtiger japanischer Firmenchef: Olympia wäre "Selbstmordmission"

Fallen die Olympische Spiele in Tokio auch dieses Jahr aus? Der Widerstand in der japanischen Zivilgesellschaft ist jedenfalls gewaltig. Mehr als 350.000 Menschen haben bereits eine Petition für die Absage unterschrieben, Dutzende Städte und Gemeinden haben als Gastgeber für dir Sportler abgesagt, nun macht auch der Chef des japanischen Handelsriesen Rakuten Druck.

  • Hiroshi Mikitani hat die Olympischen Spiele in einem Interview mit CNN als "Selbstmordmission" bezeichnet. Er hat demnach bereits versucht, die japanische Regierung von einer Absage zu überzeugen.
  • "Es ist zu gefährlich, jetzt ein Event für die ganze Welt zu veranstalten, sagt der Rakuten-Chef weiter. "Viele Länder wie Indien und Brasilien ringen noch mit größen Ausbrüchen. Das ist zu riskant."
  • Die Olympischen Spiele sollen am 23. Juli beginnen.
05:56 Uhr

Lebensgefährlich Verletzte - Polizei fahndet nach Messerangreifer

Bei einem Messerangriff in einer Wohnung im niedersächsischen Bad Essen sind am gestern Abend zwei Menschen lebensgefährlich verletzt worden. Eine Mutter und ihr Kind, die offenbar auch in der Wohnung waren, seien "vorsorglich" in ein Krankenhaus gebracht worden, schreibt die Polizei Osnabrück auf Facebook.

  • Demnach fahnden die Einsatzkräfte derzeit mithilfe von Hunden nach einem etwa 23-jährigen Tatverdächtigen. Auch ein Polizeihubschrauber ist im Einsatz. Das Messer konnte bereits sichergestellt werden.
  • Derzeit geht die Polizei davon aus, dass von dem Mann keine Gefahr für unbeteiligte Personen ausgeht.
  • Das Motiv für die Tat ist noch unklar.
05:41 Uhr

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