Samstag, 18. September 2021Der Tag

Heute mit Alexander Schultze und Sarah Platz
22:28 Uhr

Das war Samstag, der 18. September 2021

Liebe Leserinnen und Leser,

ich hoffe, Sie haben es sich an diesem verregneten Samstag gemütlich gemacht. Vielleicht haben Sie sich aber auch Regenjacke und Müllsack geschnappt und waren unter den 200.000 Menschen aus Deutschland, die beim diesjährigen "World Cleanup Day" mitgemacht haben. Mit vereinten Kräften haben sie dafür gesorgt, dass weniger Müll auf den Straßen und in den Grünanlagen herumliegt. Die Bewegung möchte ein Zeichen setzen: Für eine saubere, gesunde und plastikmüllfreie Umwelt.

Apropos Umweltverschmutzung: Die Klimaschutzbewegung "Fridays for Future" kennen mittlerweile fast alle, aber haben Sie schon einmal was von "Omas for Future" gehört? Meine liebe Kollegin Clara Suchy war vor Ort und erklärt, warum auf diesen Demonstrationen etwas lauter gesprochen werden muss und ob Klimaschutz wirklich ein Generationenkonflikt ist.

Außerdem waren diese Themen heute spannend:

Ich wünsche Ihnen einen schönen Rest-Samstag! Bis morgen!

22:03 Uhr

Auto schleudert in Maisfeld - Frau stirbt

Bei einem Unfall ist am Nachmittag in Erftstadt bei Köln ein Auto in ein Maisfeld geschleudert und eine Frau tödlich verletzt worden. Sie war mit zwei weiteren Insassen auf einer Landstraße nahe dem Stadtteil Erp unterwegs, als der Wagen von der Fahrbahn abkam und in das Feld geschleudert wurde. Nach ersten Angaben der Polizei handelte es sich um einen Alleinunfall ohne Beteiligung anderer Fahrzeuge.

Über die Unfallursache wurde zunächst noch nichts bekannt. Die beiden anderen Insassen erlitten schwere Verletzungen und wurden mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Düsseldorf gebracht.

21:38 Uhr

Hochseilkünstler balanciert vom Eiffelturm aus über die Seine - 670 Meter

Spektakulärer Hochseilakt in Paris: Der Akrobat Nathan Paulin ist vom Eiffelturm aus über eine 670 Meter lange Seilverbindung quer über die Seine zum Turm des am anderen Ufer liegenden Théâtre National de Chaillot balanciert. Das Kunststück war Teil der Veranstaltungen in ganz Frankreich anlässlich des Tags des Nationalen Kulturerbes. Startpunkt am Eiffelturm war für den professionellen Hochseilwanderer in 68 Metern Höhe. Dann ging er über die Seine, um in 56 Metern Höhe am Turm des Theaters anzukommen.

Es handele sich um die längste in städtischer Umgebung zurückgelegte Hochseilverbindung, teilte die Eiffelturm-Verwaltung mit. 2017 bereits hatte der Artist und Highline-Weltmeister die Verbindung auf dem Seil überwunden. Erstmals absolvierte ein anderer Hochseilspezialist die atemberaubende Strecke 1989 zum 100-jährigen Bestehen des Eiffelturms.

21:08 Uhr

Frankreich: Streit um U-Boot-Deal belastet Zukunft der Nato

Der Streit um den geplatzten U-Boot-Deal zwischen Frankreich und Australien belastet nach den Worten des französischen Außenministers Jean-Yves Le Drian die Zukunft der Nato. Der Vorfall habe Auswirkungen auf die Festlegung des neuen strategischen Konzepts der Verteidigungsallianz, sagte Le Drian dem Sender France 2. Den Verbündeten Frankreichs warf er "Lüge" und "Doppelzüngigkeit" sowie einen schweren Vertrauensbruch und "Missachtung" vor, die eine "ernste Krise" ausgelöst hätten.

Am Freitagabend hatte Frankreich in einem außergewöhnlichen diplomatischen Schritt zwischen Verbündeten seine Botschafter aus Washington und Canberra zu Konsultationen zurückgerufen. Die USA, Großbritannien und Australien hatten zuvor die Gründung eines neuen Sicherheitsbündnisses für den Indopazifik verkündet, woraufhin Australien ein milliardenschweres U-Boot-Geschäft mit Frankreich platzen ließ. Stattdessen will Australien US-Atom-U-Boote anschaffen.

20:38 Uhr

Rezo veröffentlicht finales "Zerstörungsvideo": Abrechnung mit Maskendeals und Cum-Ex-Affäre

Der Youtuber Rezo hat das dritte und letzte Video seiner "Zerstörungsreihe" veröffentlicht, in der er besonders CDU-Abgeordnete sowie den SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz scharf kritisiert. Das Video mit dem Titel "Zerstörung Finale: Korruption" beschäftigt sich erneut mit dem Thema Korruption sowie Transparenz in der Politik und greift vor allem die Parteispenden und Maskendeals auf. "Es geht teilweise um Selbstbereicherung im Millionenbereich", sagt er zu Beginn des Videos.

Es habe ihn schockiert, wie "easy" Korruption in der Politik sei. Neben dem Maskenskandal und der Cum-Ex-Affäre um Olaf Scholz greift der Youtuber auch die Vorratsdatenspeicherung sowie die erst kürzlich beschlossene Möglichkeit des Staatstrojanereinsatzes für die Verfassungsschutzbehörden auf. "Die Regierung will zwar nicht mehr Kontrolle bei sich, aber bei uns", bilanziert er.

20:08 Uhr

Videos des Tages

19:39 Uhr

Schlafsack von Obdachlosem in Hamburg angezündet - Mordkommission ermittelt

Unbekannte haben den Schlafsack eines Obdachlosen in Hamburg-St.-Pauli angezündet. Eine Zeugin habe die Situation am Samstagmorgen erkannt und den schlafenden Mann aus dem brennenden Schlafsack gezogen, teilte die Polizei mit. Der 39-Jährige sei unverletzt geblieben. Zwei Verdächtige seien geflüchtet. Eine Sofortfahndung mit mehreren Streifenwagen blieb ohne Ergebnis. Die Mordkommission ermittelt den Angaben zufolge.

Die Attacke erinnert an einen Berliner Fall von vor fünf Jahren, der bundesweit für Aufmerksamkeit gesorgt hatte. In der Nacht zum ersten Weihnachtsfeiertag 2016 hatten junge Männer in einem Berliner U-Bahnhof den Rucksack angezündet, auf dem ein schlafender Obdachloser lag. Fahrgäste löschten die Flammen. Der obdachlose Pole blieb unverletzt. Ein 21-Jähriger wurde später zu zwei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt.

19:09 Uhr

So ist die Pro-Trump-Demo am US-Kapitol gestartet

Anhänger des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump haben sich zu einer Demonstration vor dem Kapitol in Washington versammelt. Ersten Eindrücken zufolge kamen am Samstagmittag weniger Menschen als erwartet. Gleichzeitig gingen auch zahlreiche Gegendemonstranten auf die Straße. "Es ist so ziemlich das, was wir erwartet haben", sagte der Polizei-Chef von Washington, Robert Contee, dem Sender CNN. Bisher verlaufe alles friedlich.

Die Polizei war aus Sorge vor Ausschreitungen mit einem Großaufgebot vor Ort. Das Gelände rund um den Kongresssitz wurde vorsorglich abgeriegelt. Die Polizei des Kapitols hat sich nach eigenen Angaben auf verschiedene Szenarien vorbereitet und auch für mögliche Gewalt gewappnet. Mit der Demonstration sollen Angeklagte unterstützt werden, die sich wegen der Erstürmung des Kapitols am 6. Januar vor Gericht verantworten müssen.

18:42 Uhr

Hochzeitsgesellschaft stört Verkehr - Berichte über Schüsse

Bei einem Autokorso einer Hochzeitsgesellschaft sollen in Worms Schüsse abgefeuert worden sein. Die Gesellschaft habe am Samstag für Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt gesorgt, teilte die Polizei mit. Neben dem Autokorso hätten Menschen auf der Straße getanzt und es seien aus einem der Wagen mehrere Schüsse abgegeben worden. Die Polizei entsendete nach eigenen Angaben mehrere Streifen, der Konvoi wurde gestoppt. Es wurden eine Schreckschusswaffe und die dazugehörige Munition sichergestellt. Auf den mutmaßlichen Schützen komme nun ein Strafverfahren zu, hieß es.

18:22 Uhr

Insider: Drei Tote bei Explosions-Serie im afghanischen Dschalalabad

In der ost-afghanischen Stadt Dschalalabad sind bei einer Serie von Explosionen mindestens drei Menschen getötet worden. Rund 20 Menschen seien verletzt worden, sagten zwei mit dem Vorfall vertraute Personen. Es habe insgesamt fünf Explosionen gegeben, fügten sie hinzu. Sie stützten sich dabei auf Berichte von Augenzeugen und Informationen aus Krankenhäusern. Aus einer der beiden Quellen verlautete es, unter den Toten seien auch Mitglieder der radikal-islamischen Taliban.

Die zweite der Bomben habe ein Fahrzeug der Taliban zum Ziel gehabt. Von den Taliban war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Es bekannte sich zunächst niemand zu den Explosionen. Dschalalabad ist die Hauptstadt der Provinz Nangarhar, eine Hochburg der Extremistengruppe Islamischer Staat.

17:58 Uhr

"Wir sind alle LinX": Tausende protestieren in Leipzig für Freilassung von Studentin

Mehrere Tausend Menschen haben sich in Leipzig an einer Demonstration unter dem Motto "Wir sind alle LinX" beteiligt. Die Polizei sprach zunächst von einer Teilnehmerzahl im unteren vierstelligen Bereich. Angemeldet waren 3000 Menschen. Für die Demonstration war bundesweit mobilisiert worden. Anlass des Aufzugs war der Prozess gegen die Studentin Lina E. und drei Männer, denen die Bundesanwaltschaft die Bildung einer kriminellen Vereinigung und Angriffe auf mutmaßliche Rechte vorwirft.

Es wurde die Freilassung von Lina E. gefordert. Man gehe auf die Straße für Antifaschismus und gegen Nazis, sagte eine Rednerin. Die Polizei begleitete die Demonstration mit einem Großaufgebot. Es kam bereits zu mehreren Ausschreitungen: Das Gebäude der Polizeidirektion Leipzig wurde mit Bierflaschen und Böllern beworfen. Auch mehrere Bankgebäude und die Fassade eines Hauses mit Studentenappartements wurden mit Steinen beschmissen. Einzelne Demonstrationsteilnehmer sammelten entlang der Route im Leipziger Süden immer wieder Pflastersteine auf und schleuderten diese gegen Scheiben.

17:29 Uhr

20-Jährige tot in Wohnung gefunden - Partnerin unter Verdacht

Eine 20 Jahre alte Frau ist am frühen Samstagmorgen tot in ihrer Wohnung in einem Stadtteil von Rödermark in Hessen gefunden worden. Wie eine Polizeisprecherin in Offenbach mitteilte, wies die Leiche Anzeichen "scharfer Gewalt" auf. Sonst sei niemand in der Wohnung gewesen. Bei ihren Ermittlungen stellte die Polizei fest, dass die Tote mit einer gleichaltrigen Frau in der Wohnung gelebt hatte und mit ihr wohl eine partnerschaftliche Beziehung führte, wie es weiter hieß.

Die Todesumstände sind den Angaben zufolge noch unklar, die Partnerin der Toten gilt als tatverdächtig. Sie meldete sich telefonisch bei der Polizei und wurde in den frühen Morgenstunden vorläufig festgenommen. Die Tote sollte noch heute obduziert, die tatverdächtige Frau am Sonntag vor den Haftrichter kommen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit.

17:00 Uhr

Schlagzeilen am Nachmittag

17:00 Uhr

Bericht: Diese prominenten CDU-Politiker müssen um Direktmandate bangen

Mehrere prominente Politikerinnen und Politiker der CDU müssen einem Bericht zufolge bei der Bundestagswahl um ihre Direktmandate zittern. Unter anderem liegen Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, Wirtschaftsminister Peter Altmaier und Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner in ihren Wahlkreisen in aktuellen Projektionen nicht auf Platz eins, wie die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" berichtet. Sie beruft sich auf Datenerhebungen der Analysefirmen Wahlkreisprognose und Election.

Betroffen seien auch Kulturstaatsministerin Monika Grütters, die Integrationsbeauftragte Annette Widmann-Mauz, der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Mathias Middelberg, und der CDU-Spitzenkandidat in Mecklenburg-Vorpommern, Philipp Amthor, schrieb die Zeitung weiter. Grund sei die allgemeine Schwäche der Union in den Umfragen. Die meisten prominenten Unionspolitiker seien allerdings über ihre Landeslisten abgesichert, schrieb die Zeitung. Sie würden damit auch ohne Direktmandat in den Bundestag einziehen.

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16:36 Uhr

Bidens Regierung plant Massen-Abschiebung von Migranten nach Haiti

Die US-Behörden bereiten sich darauf vor, bereits am Sonntag mit der Abschiebung von Migranten nach Haiti zu beginnen, wie die "Washington Post" berichtet. So sollen weitere Grenzgänger davon abgehalten werden, in ein unfertiges Lager in Südtexas zu strömen, in dem bereits fast 14.000 Menschen angekommen sind, so fünf US-Beamte, die von den Plänen wissen.

Die Beamten des Heimatschutzes planen bis zu acht Flüge pro Tag nach Haiti, sagten Beamte laut der Zeitung. Haitis Regierung akzeptiere drei Flüge, aber Bidens Verwaltung wolle die Abschiebungen maximieren, sagte ein Beamter laut der US-Nachrichten. Einige Haitianer, die sich der Abschiebung entziehen wollen, könnten das Lager in Del Rio verlassen und versuchen, illegal in den Vereinigten Staaten zu bleiben oder nach Mexiko zurückzukehren, räumten zwei US-Beamte ein.

16:13 Uhr

Esken duzt Lindner "nach einem etwas holprigen Start"

Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken hat offenbar ein recht entspanntes Verhältnis zu FDP-Chef Christian Lindner. "Christian Lindner und ich sind seit einigen Wochen per Du und begegnen uns bei Podien und Talkrunden sehr professionell und freundlich", sagte sie den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. "Nach einem etwas holprigen Start freut mich diese positive Entwicklung."

Zu einer möglichen Ampel-Koalition von SPD, Grünen und FDP nach der Bundestagswahl sagte Esken: "Am Ende geht es darum, ob man miteinander etwas erreichen kann. Das werden wir nach der Wahl auch mit der FDP ausloten."

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15:44 Uhr

Vierjähriger steckt sich in China mit Corona an - und muss alleine in Isolation

In den sozialen Medien kursieren derzeit Videos von kleinen Kindern, die sich in China mit dem Coronavirus angesteckt haben und von den Behörden in Isolation geschickt werden - ohne ihre Eltern. Wie CNN und andere Medien berichten, zeigt ein Clip einen vierjährigen Jungen aus Putian in der südlichen Provinz Fujian, der in einen riesigen weißen Schutzanzug samt Helm gehüllt ist und alleine den Flur eines Krankenhauses entlang stolpert.

"Taiwan News" berichtet, eine Krankenschwester habe die Videos aufgenommen. Eine lokale Zeitung zitierte die Frau mit den Worten, ihr seien die Tränen in die Augen gestiegen, als sie einen Krankenwagen voller unbegleiteter Kinder ankommen sah, wie der "Spiegel" berichtete. China verfolgt die Null-Covid-Strategie - unter anderem mit harten Maßnahmen wie dieser.

15:18 Uhr

Fall von Rinderwahnsinn in Großbritannien entdeckt

In Großbritannien ist in einem landwirtschaftlichen Betrieb ein Fall von BSE, dem sogenannten Rinderwahnsinn festgestellt worden. Das infizierte Tier sei tot und aus dem Betrieb entfernt worden, teilte die britische Behörde für Tier- und Pflanzenschutz (Apha) mit. Es bestehe "keinerlei Gefahr für die Nahrungsmittelsicherheit".

Es werde nun "eine gründliche Untersuchung der Herde, der Räumlichkeiten und möglicher Infektionsquellen" eingeleitet, erklärte die Behörde. Der Gesamtrisikostatus Großbritanniens für BSE werde weiterhin als "kontrolliert" eingestuft.

14:50 Uhr

Ausländische Einmischungsversuche bei russischer Parlamentswahl?

Bei der Parlamentswahl in Russland hat es nach Angaben der staatlichen Wahlbehörde ausländische Einmischungsversuche über das Internet gegeben. Die Behörde teilte mit, dass am Vortag "drei Cyberattacken" registriert worden seien, die "von anderen Ländern" kamen. Die Angriffe seien "ziemlich stark" gewesen.

Von den am ersten Tag der Wahl registrierten Internet-Angriffen hätten sich zwei gegen die Website der Wahlbehörde gerichtet, sagte deren Chef Alexander Sokolschuk nach Angaben der Nachrichtenagentur Interfax. Der dritte sei ein DDoS-Angriff gewesen, mit dem Websites verlangsamt oder lahmgelegt werden sollen. Welche Länder hinter den vermeldeten Angriffen stecken sollen, sagte der Behördenchef nicht.

14:25 Uhr

Boris Johnson kassiert Körbe für Dinner-Einladung von Ex-Premiers

Im Juli begrüßte der britische Premier den Präsidenten Kenias, Uhuru Kenyatta, auf dem Landsitzes Chequers.

Im Juli begrüßte der britische Premier den Präsidenten Kenias, Uhuru Kenyatta, auf dem Landsitzes Chequers.

(Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

Bei einem Dinner zum 100-jährigen Jubiläum des Landsitzes Chequers als Residenz britischer Premierminister wird Boris Johnson Berichten zufolge von seinen Amtsvorgängern nur Theresa May begrüßen. Alle anderen lebenden Premierminister hätten die Einladung für Samstagabend wegen anderer Termine abgelehnt, berichtet die "Times". Dazu gehören neben den früheren Regierungschefs der Labour-Partei, Tony Blair und Gordon Brown, auch Johnsons Parteikollegen John Major und David Cameron. Majors Frau Norma will hingegen teilnehmen.

David Lloyd George war 1921 der erste britische Premier, der nach einer privaten Schenkung des Hauses an das britische Unterhaus in Chequers residierte. Seitdem verbringen die Amtsinhaber oft ihre Wochenenden auf dem Landsitz rund 65 Kilometer vom Londoner Zentrum entfernt oder empfangen dort Gäste aus aller Welt, wie zuletzt Bundeskanzlerin Angela Merkel.

14:08 Uhr

Schichtwechsel

Mein lieber Kollege Alexander Schultze genießt nun die zweite Hälfte des Samstags und hat mir den "Tag" übergeben. Ich schaue mal, was ich an spannenden und interessanten Geschichten aus aller Welt finde. Schauen Sie gerne vorbei und falls Sie Fragen oder Anregungen haben, freue ich mich von Ihnen zu hören - sarah.platz@nachrichtenmanufaktur.de.

13:59 Uhr

FDP hat klare Präferenz für "Jamaika"-Koalition

Laut aktueller Umfragen spitzt sich der Bundestagswahlkampf auf ein Duell zwischen SPD und Union, oder Scholz und Laschet zu. Eine Partei, die zuletzt immer wieder als „Königsmacher“ für eine Koalition ausgemacht wurde, ist die FDP. Trotz der Schwäche der Union hoffen die Liberalen auf ein "Jamaika"-Bündnis unter Führung der CDU/CSU und einer Beteiligung der Grünen. Er wisse allerdings nicht, ob die Grünen in einer solchen Lage mitmachen würden und vor allem, ob sie das ihrer Basis vermitteln könnten, räumte Parteivize Wolfgang Kubicki ein. In Richtung der wiedererstarkten SPD sagte Parteichef Christian Lindner es gebe keinen Automatismus, "dass der Kandidat der stärksten Partei ins Kanzleramt einzieht" und ergänzte: "Die Schwäche der Union ist überraschend. Dennoch haben CDU und CSU solidere Koalitionsoptionen." In Nordrhein-Westfalen regiere die FDP erfolgreich mit der Union, SPD und Grüne flirteten dagegen mit der Linkspartei, die Enteignungen im Programm habe.

13:43 Uhr

Nach Misshandlungen durch Taliban - Afghanische Reporter bitten um Hilfe

Drei Wochen ist die Luftbrücke aus Kabul für Ausländer und afghanische Ortskräfte nun beendet. Es zeigt sich immer mehr, dass die Taliban, entgegen ursprünglicher Beteuerung, nicht wirklich moderater auftreten. Vor allem afghanische Frauen bekommen das gegenwärtig zu spüren. Aber auch afghanische Medienvertreter. Die appellieren jetzt an die internationale Gemeinschaft und fordern mehr Unterstützung – diplomatisch, konsularisch und finanziell, etwa für Evakuierungen. In dem Aufruf von mehr als 100 Medienschaffenden heißt es: „Der Journalismus in Afghanistan ist vom Aussterben bedroht“ und weiter: „Es droht ein Rückfall in die finsteren fünf Jahre der ersten Taliban-Herrschaft.“ Zuletzt wurden zahlreiche Übergriffe gegen Fotografen, Kameraleute und andere Reporter gemeldet.

13:29 Uhr

Fashion Week London zwischen Nachhaltigkeit und Champagner-Mangel

Vor wenigen Tag gab es bereits einen Aufgalopp der modeaffinen Stars in New York, jetzt darf die Metropole London nachziehen: „Kinder, es ist wieder Fashion Week!“ Dabei ginge es nicht um darum (teils skurrile) Kleidung anzuschauen, sondern „über die Zukunft zu reden“, meint die Vorsitzende des British Fashion Councils, Stephanie Phair. Ressourcenschonende Wiederverwertung von Rohstoffen und Materialien – also ein Thema unserer Zeit – stehe dabei im Mittelpunkt. Aber Fashion wäre nicht Fashion, wenn nicht auch kräftig nach der Pandemie-Malaise gefeiert würde. So berichtet der britische „Guardian“, dass auf der Party von Supermodell Naomi Campbell bereits nach einer Stunde der Champagner ausgegangen sei. Quelle dommage!

13:12 Uhr

Gegen Orban - Bündnis aus sechs Parteien stellt gemeinsame Kandidaten auf

Orban-Gegner in Ungarn formieren sich. Ein breites Bündnis aus sechs Parteien will die Macht von Ungarns Regierungschef Orban brechen. Ihr Schlüssel: Kooperation. Die sechs Parteien – vom linken bis zum rechten Spektrum der Parteienlandschaft – wollen sich bei Vorwahlen auf gemeinsame, aussichtsreiche Kandidaten in den 106 Wahlbezirken des Landes festlegen. Damit soll Orbans seit 2010 regierende Fidesz-Partei abgelöst werden. Bei den Kommunalwahlen 2019 gingen Oppositionsparteien bereits diesen Weg und konnten dadurch einige Städte, darunter die Hauptstadt Budapest gewinnen. "Die Opposition kann nur mit Fidesz konkurrieren, wenn sie einen gemeinsamen Block bildet, das haben wir auf die harte Tour gelernt", sagte der Grünen-Politiker Antal Csardi.

12:52 Uhr

Bieranstich auch ohne Wiesn - Hoffnung auf Oktoberfest 2022

Wiesnbier schmeckt auch ohne Oktoberfest. Das dachten sich zumindest Wirte, Münchner Brauereien und lokale Politiker – daher kamen sie zum Viktualienmarkt und prosteten einander zu. Eigentlich hätte am heutigen Samstag das weltgrößte Volksfest begonnen, doch coronabedingt fällt er erneut aus. Daher geht vom öffentlichen Zuprosten auch ein Signal aus: "Auch wenn dieses Jahr kein Oktoberfest sein kann: Wir sind und bleiben für Euch da und freuen uns auf den Moment, wenn es wieder losgeht." Um 12 Uhr wurden in vielen Wirtshäusern Bierfässer angestochen. So heißt es zumindest im kleineren Kreis "O'zapft is". 2022 soll es dann wieder eine echte Wiesn geben. Dafür laufen bereits die Vorbereitungen.

12:34 Uhr

"Mann mit Armbrust schießt auf Passanten" - Niederländische Polizei tappt im Dunkeln

Skurrile Geschichte aus den Niederlanden. Die Polizei der Stadt Almelo wird am Freitag wegen einer Messerstecherei in eine Wohnung gerufen. Dort angekommen finden sie zwei Tote und einen Mann mit einer Armbrust, der auf einem Balkon stand. Ob er für den Tod der beiden verantwortlich ist, ist unklar. Es hieß lediglich, ein Mann mit Armbrust schieße auf Passanten. Er wurde dennoch als Verdächtiger festgenommen. Da die Polizei zu den Hintergründen völlig im Dunkeln tappt, bittet sie die Bevölkerung um Mithilfe.

12:33 Uhr

Chancenlos und dennoch dabei - Parteilose Kandidaten bei der Bundestagswahl

Bei der diesjährigen Bundestagswahl sind nicht nur eine Menge Kleinstparteien vertreten. Vermehrt lassen sich Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl stellen, die bewusst keiner etablierten Partei angehören. Diese haben jedoch geringe Aussichten auf Erfolg - welche Motivation steckt hinter dem Kampf?

12:15 Uhr

Frank Elstner hat trotz Parkinson nicht genug

Showmaster-Legende Frank Elstner hat trotz Parkinson noch Lust auf Arbeit. Der 79-Jährige hat sich zwar aus dem aktiven Showgeschäft zurückgezogen, er habe aber noch drei konkrete Konzepte für neue Sendungen "in der Schublade", eine sei "eine Bombe", 20 weitere dagegen bisher nur "Spielereien", wie er dem "Spiegel2" mitteilt. Er selbst wolle weiterhin Tierfilme drehen und moderieren. Nur für Shows sei er mittlerweile ein wenig zu alt. Stattdessen wolle er mit dem Neurologen Jens Volkmann ein Buch zum Thema Parkinson herausbringen. Der Titel lautet: "Dann zitter ich halt - Leben trotz Parkinson".

12:00 Uhr

Schlagzeilen zum Mittag

11:43 Uhr

Wiederaufbau von Notre-Dame beginnt

Wiedereröffnung 2024, so lautet der Plan für die Kathedrale Notre-Dame in Paris. Die war am 15. April 2019 bei einem Brand zu großen Teilen beschädigt worden und musste seither umfangreich gesicherte und gereinigt werden. Diese Arbeiten sind nun abgeschlossen, sodass der Wiederaufbau beginnen kann. 1000 Eichen seien gefällt worden, heißt es. Die würden für die Restaurierung der Turmspitze und des Querschiffs benötigt. Bonne Chance!

11:18 Uhr

Ein letztes Mal James Bond - Daniel Craigs emotionaler Dank an sein Team

Am 30. September heißt es ein letztes Mal: "Vorhang auf!" für einen James-Bond-Film mit Daniel Craig. Dann startet "James Bond 007 - Keine Zeit zu sterben" in den deutschen Kinos. Nach fünf Filmen in der Rolle des titel -gebenden Geheimagenten ist nach insgesamt 15 Jahren Schluss für ihn. Zum Abschluss der Dreharbeiten zu "Keine Zeit zu sterben" richtete sich Craig in einer emotionalen Ansprache an das gesamte Team und bedankte sich für die großartige Zusammenarbeit.

11:04 Uhr

INSA: AfD in Sachsen klar stärkste Kraft

Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA kommt zum Ergebnis, dass die AfD in Sachsen bei der Bundestagswahl vermutlich deutlich stärkste Kraft wird. Damit würde sie ihren Erfolg von vor vier Jahren wiederholen. INSA sieht die Partei aktuell bei 26 Prozent. Die CDU, zuletzt im Bundestrend leicht im Aufwind, soll demnach eine enorme Klatsche erhalten. Statt der 26,9 Prozent vor vier Jahren, soll sie der Umfrage zufolge mit etwa 18 Prozent rechnen können. Damit liegt sie gleichauf mit der SPD, die sich ihrerseits deutlich verbessert. Linke und FDP kämen auf etwa elf Prozent, die Grünen lediglich auf acht.

10:47 Uhr

Kooperation mit Hildmann - Safthersteller Voelkel mit erheblichem Verlust

Nicht nur für Verschwörungsideologen Attila Hildmann stehen die Zeiten schlecht. Für seine Zusammenarbeit mit Hildmann hat der niedersächsische Safthersteller Voelkel erhebliche Verluste hinnehmen müssen. Seit 2017 wurde die Marke "Daisho" produziert und vertrieben. Hildmann habe sich aber verkalkuliert und Voelkel gewährt ihm nach Angaben des "Spiegel" einen Kredit über 210.000 Euro. Als Hildmann immer öfter durch antisemitische Parolen öffentlich auffiel, stellte der Hersteller die Abfüllung des Energiedrinks ein. Damit nicht genug hat Hildmann offenbar das Darlehen nicht zurückgezahlt und Voelkel musste rund zwei Millionen unverkaufte Dosen von "Daisho" einstampfen.

10:27 Uhr

Weg mit dem Müll! 200.000 Deutsche beteiligen sich an "World Cleanup Day"

Falls Sie heute Nachmittag noch nicht wissen, was Sie mit dem Tag anstellen sollen, sammeln Sie doch einfach ein wenig Müll aus Grünanlagen. Denn heute ist "World Cleanup Day". Rund 200.000 Menschen in Deutschland beteiligen sich an der Aktion und sorgen dafür, dass weniger Müll auf Straßen, Gehwegen und Grünanlagen herumliegt.

09:58 Uhr

E-Roller kommen in Studie nicht gut weg

Sind E-Roller am Ende doch kein Beitrag zur Verkehrswende, sondern stattdessen ein teils gefährlicher Eingriff in den Alltag von Menschen? Das sollte eine Studie des Bundesverkehrsministeriums herausfinden. Der Zwischenbericht bleibt im Hause von Verkehrsminister Andreas Scheuer allerdings zunächst unter Verschluss. Laut "Spiegel" soll aber so viel bekannt sein: Bei Unfällen mit E-Rollern werden in 80 Prozent der Fälle die Rollerfahrer verletzt. Gründe könnten unter anderem sein, dass E-Rollerfahrer oft dort unterwegs sind, wo sie es gar nicht dürfen - etwa auf Gehwegen. Zudem kommt es auffallend oft unter Alkoholeinfluss zu Unfällen. In ganz Deutschland ist der Anteil an Unfällen mit Personenschäden mit 0,6 Prozent zwar noch recht gering, aber es gibt auch vergleichsweise wenige Roller. Immerhin gab es bei E-Roller-Unfällen bereits zwei Tote.

09:35 Uhr

Judith Williams wird 50 - Unternehmerin und Mutter statt Opernsängerin

Judith Williams wird 50. Das Verkaufstalent mit dem entwaffnenden Lachen ist nicht erst seit "Die Höhle der Löwen" ein Phänomen. Vor 20 Jahren begann sie bei HSE eine erfolgreiche Karriere, unter anderem mit ihrer Kosmetiklinie. Dabei sollte ihr ursprünglicher Weg sie in eine ganz andere Richtung führen: Als Tochter des Opernsängers Daniel Lewis Williams machte sie zunächst eine klassische Gesangsausbildung und lernte Ballett. Eine Erkrankung stellte sie dann allerdings vor die Wahl: Gesangskarriere oder Kinder. Sie entschied sich für Letzteres und sattelte beruflich um. Das brachte sie zu QVC, zu HSE und letztlich zu Vox, wo sie Woche für Woche in der "Höhle der Löwen" anderen Menschen zum Erfolg verhelfen will.

Alle Folgen von "Die Höhle der Löwen" sind natürlich weiterhin auf TVNOW abrufbar.

09:18 Uhr

Geschlossenheit für Woidke Kernpunkt des SPD-Erfolgs

Viele sehen in der aktuellen Stärke der Sozialdemokraten in erster Linie eine Schwäche der Union. Das sieht aber der brandenburgische Ministerpräsident Dietmar Woidke naturgemäß ganz anders. Der SPD-Politiker verweist auf die langjährige Erfahrung von Olaf Scholz, daher genieße er großes Vertrauen in der Bevölkerung. Zudem sei die SPD im Bundestagswahlkampf geschlossen aufgetreten, stünde hinter ihrem Spitzenkandidaten und stärke ihm stets den Rücken. Zudem spreche nach Woidkes Ansicht die SPD die Themen an, die die Menschen umtreiben würden: "Es geht um sichere Rente, einen Mindestlohn von 12 Euro und um klimaneutrale Wirtschaft." Na dann kann am 26. September ja eigentlich nichts mehr schiefgehen, oder?

08:26 Uhr

Endet die "Trudeaumania" in Kanada?

Ist die politische Karriere des einstigen Sonnyboys Justin Trudeau bald beendet? Am Montag entscheiden die Kanadier in einer vorgezogenen Abstimmung darüber, ob der 49-Jährige weitere vier Jahre im Amt bleiben darf. Nachdem ihm anfangs die gesamte Nation verfallen schien, gab es zuletzt immer öfter Probleme und Skandale um den Liberalen. Daher liefert er sich gegenwärtig auch ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit seinem konservativen Herausforderer Erin O'Toole. Dass der weitgehend unbekannte Politiker tatsächlich Chancen gegen den Premier hat, zeugt von Trudeaus Schwäche. Aufgrund der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen, reagierten Gegner Trudeaus auf Wahlkampfveranstaltungen zuletzt teilweise sehr aggressiv, störten die Veranstaltungen und warfen Steine.

08:04 Uhr

Laschet und Baerbock: Einsatz in Mali überdenken

Nachdem der Auslandseinsatz der Bundeswehr in Afghanistan kein gutes Ende genommen hatte, steht nun auch die Mission in Mali auf tönernen Füßen. Nachdem Berichte bekannt wurden, dass die malische Armee mit russischen Söldnern, die einen teils zweifelhaften Ruf genießen, zusammenarbeiten soll, fordern nun auch die Kanzlerkandidaten von Union und Grünen, Laschet und Baerbock, ein Überdenken der Mission. "Sollten tatsächlich russische Söldner dort verwickelt sein, stellt das die Grundlagen des Einsatzes infrage", sagte Laschet. Deutschland hat aktuell etwa 1200 Soldaten entsandt. Ihre Aufgabe ist die Ausbildung malischer Truppen im Kampf gegen Islamisten. Die Zusammenarbeit mit Söldnern stünde nicht im Einklang mit dem Einsatz, heißt es.

Mehr dazu lesen Sie hier.
07:47 Uhr

Altweibersommer kommt - aber nicht am Wochenende

Auch wenn der Sommer durchwachsen war, hoffen sicher viele auf einen schönen Altweibersommer. Der kommt auch, allerdings zum Leidwesen vieler erst in der kommenden Woche. Heute können sich vor allem Menschen im Süden und im Westen über Sonne freuen, morgen ist es umgekehrt - da sind der Norden und der Osten an der Reihe. In der kommenden Woche dann, darf ganz Deutschland einen traumhaften, wenn auch frischen, Spätsommer genießen.

07:23 Uhr

Bei den Jungen sind die Grünen vorn

Am kommenden Sonntag sind Bundestagswahlen und Landtagswahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Menschen unter 18 Jahren durften bereits ihre Stimmen vollständig abgeben. Und da zeigt sich, dass die politische Lage eine ganz andere ist. Bei den Jüngeren kommen demnach die Grünen am besten an, gefolgt von der SPD. Interessant ist, dass die gesammelten "Sonstigen" im Bund fünftstärkste Kraft sind und auf knapp zwölf Prozent kommen. Damit liegen sie knapp hinter der FDP. Die Union kommt bei den Jungen nur auf Rang drei. Alle Ergebnisse gibt es hier: U18-Wahlen.

07:02 Uhr

Deutsche strömen teils planlos an die Börse

Das Verbraucherportal Verivox fand heraus, dass in der Pandemie deutlich mehr Deutsche in Aktien und Fonds investieren. 47 Prozent der Befragten spekulieren demnach mittlerweile an der Börse. Vor einem Jahr waren es nur 35 Prozent, im März 2020 sogar nur 30 Prozent. Womöglich treibt sie die Angst vor der Inflation.

Auffällig ist, dass viele von ihnen überhaupt keine oder eine sehr unklare Vorstellung von möglichen Renditen haben. Zwei von drei Befragten waren die Gewinnaussichten nicht bekannt. Laut Deutschem Aktieninstitut liegen sie für Dax-Standardwerte bei 15 Jahren etwa bei 6,7 Prozent. Zudem sind den Neuinvestoren die zehn neuen Vertreter im Dax kaum bekannt. Ab Montag werden 40 statt bisher 30 Unternehmen im deutschen Leit-Index gehandelt.

06:48 Uhr

Millionen Beschäftigte haben weniger als 2000 Euro Bruttolohn

Na, planen Sie nachher ihren Wochenendeinkauf? Wird der Einkaufswagen voll? Viel Gesundes, etwas zum Knabbern für den Abend vor dem Fernseher und etwas Süßes für die Kids? Dann geht es Ihnen besser als knapp 2,5 Millionen Beschäftigten in Deutschland, bei denen der Einkauf deutlich spärlicher ausfallen muss. Denn sie haben trotz Jobs weniger als 2000 Euro brutto im Monat zur Verfügung. Das ergab eine Anfrage der Linken im Bundestag. Das Problem ist im Osten (betrifft jeden 5.) noch deutlich stärker als im Westen (jeder 8. ist betroffen). Vielleicht ist eine gerechte Entlohnung ein Thema, das im Wahlkampf hätte präsenter sein sollen - knapp 2,5 Millionen deutsche Arbeitnehmer hätten sicher nichts dagegen gehabt.

06:32 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

ich hoffe, dass sie gut ins Wochenende starten und sich auch von ein wenig Regen im Norden und Osten nicht die Laune verderben lassen. Sollten Sie nicht vor die Tür gehen, können Sie ja ihre Briefwahlunterlagen ausfüllen und verschicken. Oder haben Sie das schon getan?

Ich habe für Sie einen kurzen Überblick, was heute wichtig ist.

  • In Russland gehen die Wahlen zur Staatsduma in ihren zweiten Tag. Noch bis morgen können rund 110 Millionen Russen ihre Stimmen abgeben.
  • Der Wahlkampf hierzulande geht in seine finale Phase - die Spitzenkandidaten sind unterwegs und werben für sich.
  • In den USA wollen rechte Aktivisten nahe dem Kapitol demonstrieren und ihre Solidarität mit jenen bekunden, die am 6. Januar das Gebäude erstürmten - und nun teils bereits dafür verurteilt wurden.
  • Ab 15.30 Uhr startet die 1. Fußball-Bundesliga in ihren 5. Spieltag. Das spannendste Spiel dürfte heute aber in Liga 2. stattfinden. Dort trifft um 20.30 Uhr im Nord-Derby der SV Werder Bremen auf den Hamburger SV.

Alles was sonst noch wichtig wird, lesen Sie natürlich auch bei uns. Ich begleite Sie bis 14 Uhr durch der "Tag". Bei Fragen, Anregungen oder Kritik schicken Sie mir gern eine Mail an alexander.schultze[at]nama.de.

Auf geht's!

06:16 Uhr

Uschi Obermaier: "Glück bestimmte mein Leben"

Uschi Obermaier - Fotomodel, Schauspielerin, Sex-Ikone - wird am kommenden Freitag 75 Jahre alt. Dem Kommunen-Leben und den großen Skandalen hat sie den Rücken gekehrt und lebt seit 2019 zurückgezogen in Portugal. Auf ihrem Instagram-Account lässt sie ihre Fans selten daran teilhaben. Statt "Sex, Drugs und Rock 'n' Roll" bestimmen heute Natur und ihr Hund Lulla das Leben. Rückblickend sagt sie: "Glück bestimmte mein Leben".

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