Samstag, 22. August 2020Der Tag

mit Markus Lippold
Markus Lippold
22:33 Uhr

Das war Samstag, der 22. August 2020

Liebe Leserinnen und Leser! In Berlin zumindest war es heute deutlich kühler als zuletzt - der Hochsommer hat sich damit verabschiedet, der Spätsommer hält Einzug. Corona allerdings beschäftigt weiter das Land. Dazu empfehle ich Ihnen unser Interview mit dem Virologen Jonas Schmidt-Chanasit.

Außerdem waren heute diese Themen wichtig:

Nicht vergessen sollen an dieser Stelle aber auch die vielen Ehrenamtlichen in ganz Deutschland. Stellvertretend geht es heute um das Technische Hilfswerk, das seinen 70. Geburtstag feiert. Unser Auto-Spezialist Holger Preiss hat sich dazu einmal den Fuhrpark der Organisation angeschaut:

Damit wünscht Ihnen Markus Lippold eine ruhige und erholsame Nacht. Morgen früh versorgt Sie "Der Tag" wieder mit aktuellen Nachrichten.

22:20 Uhr

Schwerer Unfall auf der A3 mit zwei Toten

Bei einem schweren Unfall auf der A3 in Höhe Königswinter-Thomasberg sterben zwei Menschen. Nach ersten Informationen der Einsatzkräfte war ein VW Polo vermutlich als Geisterfahrer auf der Fahrbahn Richtung Köln unterwegs, als er frontal mit einem Kombi kollidierte, wie der "Kölner Stadt-Anzeiger" berichtet. Der Polo wurde demnach auf die Gegenfahrbahn geschleudert, ein Insasse kam ums Leben. Auch im beteiligten Kombi, der Feuer fing, sei ein Mensch gestorben. Die Autobahn bleibt laut der Zeitung noch mehrere Stunden in beiden Fahrtrichtungen gesperrt.

22:10 Uhr

Tichanowskaja ruft zu weiteren Protesten in Belarus auf

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Aus Angst vor Repressalien floh Tichanowskaja nach der Wahl nach Litauen.

(Foto: dpa)

Die belarussische Oppositionspolitikerin Swetlana Tichanowskaja ruft die Anhänger der Demokratiebewegung in ihrem Land auf, in ihren Protesten gegen den umstrittenen Staatschef Alexander Lukaschenko nicht nachzulassen. Es sei "wirklich wichtig, jetzt vereint weiterzumachen im Kampf für das Recht", sagt Tichanowskaja der Nachrichtenagentur AFP. Sie sei "stolz auf die Belarussen, weil sie jetzt nach 26 Jahren der Angst bereit sind, ihre Rechte zu verteidigen".

"Wir sind das Volk von Belarus und wir sind eine Mehrheit und werden nicht zurückweichen. Wir haben keine Angst mehr vor ihnen", so Tichanowskaja. Für Sonntag haben Lukaschenkos Gegner erneut zu Massenprotesten aufgerufen. Der diktatorisch regierende Staatschef hatte zuvor die Armee aufgerufen, die Sicherung der Grenzen zu verstärken um die"territoriale Integrität" des Landes zu schützen. Mit derartigen Äußerungen wolle der Staatschef lediglich die Aufmerksamkeit von den inneren Problemen des Landes ablenken, sagt dagegen Tichanowskaja.

21:55 Uhr

26-Jähriger Messerstecher stellt sich

Weil er in Köln mehrfach mit einem Messer auf einen Kontrahenten eingestochen haben soll, kommt ein 26 Jahre alter Mann am Sonntag vor den Haftrichter. Das ist passiert:

  • Am frühen Samstagmorgen war es zwischen dem Mann und einem 20-Jährigen zu einem Streit gekommen, wie Staatsanwaltschaft und Polizei Köln mitteilen.
  • Nachdem es vor einem Schnellrestaurant in der Kölner Altstadt erst nur mit Worten zur Sache gegangen sei, habe der 26-Jährige schließlich mit einem Messer auf den anderen eingestochen. Das Opfer sei schwer verletzt worden.
  • Der Tatverdächtige habe sich dann am Nachmittag der Mordkommission gestellt.
21:21 Uhr

Tote bei zwei "Massakern" in Kolumbien

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Am Freitag gab es in der Hauptstadt Bogota Proteste gegen die zunehmenden Massaker.

(Foto: REUTERS)

Im Südwesten Kolumbiens werden bei zwei Vorfällen jeweils sechs Menschen getötet. Im Department Nariño werden nach ersten Informationen zudem zwei Menschen verschleppt, wie Gouverneur Jhon Rojas auf Twitter mitteilt. Die Opfer beim "Massaker" in der Hafenstadt Tamuco sind Rojas zufolge junge Menschen. Weitere Einzelheiten nennt er zunächst nicht. Im Department Cauca bestätigt der Bürgermeister des Ortes El Tambo, Carlos Vela, auf Facebook, dass es dort ebenfalls zu einem "Massaker" mit sechs Todesopfern gekommen sei.

Kolumbien litt jahrzehntelang unter einem bewaffneten Konflikt zwischen den Streitkräften, linken Guerillagruppen und rechten Paramilitärs. Die größte Rebellen-Organisation Farc schloss 2016 einen Friedensvertrag mit der Regierung und legte die Waffen nieder. Die Sicherheitslage in dem südamerikanischen Land hat sich seitdem verbessert. Aber mehr als 2000 Farc-Dissidenten kämpfen immer noch gegen die Regierung und um Anteile am Drogenhandel. Auch die kleinere Guerillagruppe ELN ist weiter aktiv.

20:43 Uhr

Pfau stirbt nach Zusammenprall mit Auto auf der A1

Aus Zoos und Tierparks sind Pfaue eher als schreitende Schönheiten bekannt. Aber die Vögel können natürlich auch fliegen. Diesem Exemplar wird das zum Verhängnis:

  • Ein fliegender Pfau prallt auf der Autobahn 1 bei Lohne in Niedersachsen auf ein Auto.
  • Nach dem Unfall ist die Windschutzscheibe auf der Beifahrerseite geborsten und eingedrückt, wie die Autobahnpolizei mitteilt.
  • Der 63-jährige Fahrer, seine 58 Jahre alte Ehefrau und der 26-jährige Sohn bleiben unverletzt. Das Tier verendet aber auf der Fahrbahn. Am Wagen der Familie entsteht nach ersten Schätzungen ein Schaden von 10.000 Euro.
20:13 Uhr

Aktivisten demonstrieren gegen Artensterben

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Die Umweltschützer kommen verkleidet als bedrohte Tierarten zur Demo - hier als Biene.

(Foto: dpa)

Umweltaktivisten von Extinction Rebellion demonstrieren in Berlin für einen nachhaltigeren Umgang mit natürlichen Ressourcen. Rund 30 junge Menschen versammeln sich in Kostümen von bedrohten Tierarten vor dem Brandenburger Tor. Die bedrohten Artenwerden dann symbolisch von Männern mit Anzügen in die Wüste geschickt - dazu dienten auf dem Pariser Platz ein Trampolin, ein Katapult mit einem Rettungsring und eine Plane mit Sand. "Nicht nur wir kapitulieren uns in den Untergang, sondern reißen auch die Natur mit uns", schreiben die Aktivisten auf Twitter zur Aktion. Anlass des Protests gegen Ressourcenverschwendung ist der Erdüberlastungstag ("Earth Overshoot Day"). Er markiert den Zeitpunkt, an dem laut der Organisation"Global Footprint Network" die für das Jahr zur Verfügung stehenden nachwachsenden Ressourcen verbraucht sind - dieses Jahr am 22. August. Wegen der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie wurde dieser Punkt drei Wochen später als im vergangenen Jahr erreicht.

19:45 Uhr

Röttgen will CDU-Vorsitz bis Jahresende klären

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Röttgen kandidiert selbst für den Chefposten der Christdemokraten.

(Foto: dpa)

Eigentlich soll ein Parteitag im Dezember über den CDU-Vorsitz bestimmen. Ob dieser angesichts der Corona-Pandemie regulär stattfinden kann, ist aber unklar. Schon gibt es Spekulationen, die Personalie könnte erst im kommenden Jahr geklärt werden - und danach erst die Kanzlerkandidatur der Union. Einer der Kandidaten wendet sich dagegen:

  • CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen fordert, bis zum Jahresende Klarheit über den Parteivorsitz und die Kanzlerkandidatur der Union zu schaffen. "Eine erneute Verschiebung des Parteitags wäre fatal und ein völlig falsches Signal", sagt er dem "Spiegel".
  • "Die Union muss bis Jahresende alle Personalfragen geklärt haben, inklusive der Kanzlerkandidatur. Wir brauchen zu Beginn des Wahljahres 2021 eine neu legitimierte Führung an der Spitze der Union und Klarheit für die Wähler."
  • Weiter sagt er: "Ich erwarte von der jetzigen Parteiführung, dass wirklich alle Kreativität angewendet wird, die nötig ist, um den Parteitag stattfinden zu lassen."
19:14 Uhr

Polizei in Louisiana erschießt schwarzen Verdächtigen

Polizisten im südlichen US-Bundesstaat Louisiana haben einen fliehenden und offenbar mit einem Messer bewaffneten schwarzen Verdächtigen erschossen. Die Polizei in der Stadt Lafayette habe zunächst erfolglos Taser eingesetzt, um Trayford P. zu stoppen, erklärt die Polizei des Bundesstaats. Beamte hätten dann das Feuer eröffnet, als der 31-Jährige in einen kleinen Supermarkt fliehen wollte.

Die Polizisten seien am Freitagabend an den Tatort gerufen worden, weil es dort eine "Störung" mit einem Mann gegeben habe, der mit einem Messer bewaffnet gewesen sei, so die Polizei. Die Beamten versuchten demnach, den 31-Jährigen festzunehmen, dieser floh aber zu Fuß. Die Polizei macht keine Angaben zur Zahl der gefeuerten Schüsse. Der Verdächtige sei nach dem Zwischenfall in einem Krankenhaus für tot erklärt worden. Örtliche Medien sprechen von etwa einem Dutzend Schüssen.

18:39 Uhr

In Köln gehen reihenweise Autos in Flammen auf

Innerhalb weniger Stunden gehen in Köln mehrere Autos in Flammen auf. Insgesamt seien bis Samstagmittag sieben Fahrzeuge beschädigt worden, die Polizei gehe von vorsätzlicher Brandstiftung aus, wie ein Sprecher sagt. Nach Feuerwehrangaben ereignete sich der erste Brand am Freitagabend um kurz vor Mitternacht. Bis Samstagmittag hätten die Einsatzkräfte vier weitere Male ausrücken und brennende Wagen löschen müssen, heißt es. Die Polizei ermittelt.

18:09 Uhr

Zusätzliche Schulbusse in NRW kaum abgerufen

Die von der NRW-Landesregierung wegen der Corona-Pandemie für die Kommunen organisierten zusätzlichen 1000 Schulbusse werden nach Angaben des Verbands Nordrhein-Westfälischer Omnibusunternehmen (NOW) bislang kaum genutzt. Nach einer ersten groben Schätzung seien bisher rund 80 Prozent noch nicht abgerufen worden, sagt der Geschäftsführer des Verbandes, Christian Gladasch, der dpa.

Die Landesregierung hatte den Städten zum Schulstart 1000 zusätzliche Schulbusse zur Verfügung gestellt. Damit sollen die Schüler mehr Abstand haben, wenn sie zur Schule fahren und trotz Maskenpflicht nicht dicht gedrängt sitzen müssen. Die Maßnahme war zunächst für die 43 Schultage bis zu den Herbstferien vorgesehen. Dafür sollen 13,5 Millionen Euro bereitgestellt werden, hieß es vom Verkehrsministerium.

17:24 Uhr

Supermarkt in Rheine brennt

Wegen eines Feuers in einem Supermarkt im münsterländischen Rheine müssen am Mittag etwa 50 Kunden ihren Einkauf unterbrechen und das Geschäft verlassen. Sie bleiben ebenso wie die sechs Mitarbeiter unverletzt, wie die Polizei mitteilt. Nach ersten Erkenntnissen brannte ein Kühlaggregat, es kam zu einer starken Rauchentwicklung. Die Feuerwehr rückt an und löscht.

16:56 Uhr

Können neue Zitate aus Ibiza-Video Strache entlasten?

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Strache trat im Mai 2019 von seinen Ämtern zurück.

(Foto: imago images/Alex Halada)

Im Mai vergangenen Jahres begann die Ibiza-Affäre um den damaligen österreichischen Vizekanzler Heinz-Christian Strache, die letztlich zu seinem Rücktritt als FPÖ-Chef und dem Bruch der Regierung führte. Seitdem tauchen immer wieder neue Zitate auf, wie jetzt auch:

  • Die neuen Sequenzen - sie stammen aus den Akten der Staatsanwaltschaft - könnten Strache entlasten, denn dieser betont dabei immer wieder, nicht in illegale Machenschaften verstrickt werden zu wollen, auch nicht bei in Aussicht gestellten 270 Millionen Euro.
  • "No way, mach ich nicht. Und bei mir nur gerade Geschichten, ganz gerade Geschichten", zitiert die Tageszeitung "Österreich" Strache aus den Akten.
  • Auf die Aussage des Lockvogels, dass rechstwidrige Angebote im Osten "ja völlig üblich wären", sagt Strache demnach: "Nein, nein. Aber jetzt sind wir ehrlich. Mit jedem anderen Scheiß machst du dich angreifbar und ich will nicht angreifbar sein. Ich will ruhig schlafen. Ich will in der Früh aufstehen und sagen: Ich bin sauber."
16:33 Uhr

Hanau gedenkt der Opfer des rassistisch motivierten Anschlags

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(Foto: dpa)

Zum Gedenken an die Opfer des rassistisch motivierten Anschlags in Hanau vor einem halben Jahr versammeln sich rund 250 Menschen zu einer Kundgebung in der Hanauer Innenstadt. Zuvor war eine geplante Demonstration mit Tausenden Teilnehmern wegen der aktuellen Corona-Lage abgesagt worden. Unter den Anwesenden sind auch Angehörige der Anschlagsopfer, die ebenso wie andere Teilnehmer Schilder mit Porträts der Getöteten und Aufschriften wie "Wir fordern: Erinnerung, Gerechtigkeit, Aufklärung, Konsequenzen" hochhalten.

Vertreter der "Initiative 19. Februar" rufen zu Beginn der Veranstaltung dazu auf, zum Schutz vor Covid-19 und Einhaltung der Vorgaben Masken zu tragen und den Mindestabstand einzuhalten. Am 19. Februar hatte ein 43-jähriger Deutscher neun Menschen mit ausländischen Wurzeln erschossen, bevor er vermutlich seine Mutter und sich selbst tötete.

16:01 Uhr

Polizei findet Munition bei Razzia in Neuköllner Lokal

Die Berliner Polizei findet in einem Neuköllner Lokal rund 100 Schuss scharfe Munition und beschlagnahmt sie. Die Durchsuchung am Freitagabend habe im Rahmen von Kontrollen zur Bekämpfung der Clan-Kriminalität stattgefunden, sagt ein Polizeisprecher. Lokale in der Gegend würden deswegen regelmäßig kontrolliert. Razzien gab es in der Nacht auf Samstag auch in Kreuzberg und Treptow.

15:40 Uhr

Merkel gratuliert THW zum 70. Geburtstag

Zum 70. Geburtstag gratuliert auch die Kanzlerin: Angela Merkel bedankt sich bei den Aktiven des Technischen Hilfswerks (THW) für deren Einsatz.

  • "Die Helfer vom THW schützen im In- und Ausland die höchsten aller Güter: die Gesundheit und das Leben ihrer Mitmenschen", so Merkel in ihrem wöchentlichen Video-Podcast. Die Organisation sei ein"großartiges Stück Deutschland".
  • Der Einsatz bei Naturkatastrophen wie Unwettern oder Bränden bedeute gelebte Menschlichkeit. Darauf könnten die 80.000 THW-Helfer stolz sein, sagt Merkel weiter.
  • Am 22. August 1950 hatte der damalige Innenminister und spätere Bundespräsident Gustav Heinemann den Auftrag zur Gründung eines "zivilen Ordnungsdienstes" erteilt. Das war die Geburtsstunde des THW, der zentralen Freiwilligenorganisation des Bundes.

Und hier bekommen Sie einen Einblick in den Fuhrpark der Organisation:

15:09 Uhr

Gandhi-Brille bringt fast 290.000 Euro

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Schlicht, aber sehr viel Geld wert: Eine Brille, die Gandhi gehörte.

(Foto: dpa)

Eine goldumrandete Brille des indischen Nationalhelden Mahatma Gandhi wird für 260.000 britische Pfund (rund 288.000 Euro) versteigert. "Ein unglaubliches Ergebnis für einen unglaublichen Gegenstand", schreibt das britische Auktionshaus East Bristol Auctions am Freitagabend. Die seltene Brille sei ein "wichtiger und gewissermaßen ikonischer Teil von Gandhis Gesamterscheinung gewesen", heißt es auf der Website des Auktionshauses.

Den Weg zur Versteigerung fand die Brille auf besondere Weise, wie der Auktionator Andrew Stowe im Sender Sky News sagt. Demnach lag sie Ende vergangener Woche plötzlich im Briefkasten des Auktionshauses - zusammen mit einem Begleitbrief, in dem es hieß: "Diese Brille gehörte Gandhi, rufen Sie mich an." Nach gründlicher Recherche habe sich herausgestellt, dass es sich tatsächlich um die Brille des Kämpfers für die Gewaltlosigkeit und damit um einen "sehr wichtigen historischen Fund" handele, so Stowe.

14:37 Uhr

Demokraten sammeln bei Parteitag 70 Millionen Dollar ein

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Joe Biden will mit Kamala Harris als Vizepräsidentin ins Weiße Haus einziehen.

(Foto: AP)

Manch ein Beobachter in Deutschland mag sich wundern über die Nominierungsparteitage in den USA. Sie gleichen mehr einer Show als Parteiversammlungen von CDU, SPD oder Grünen. Doch es geht bei Demokraten und Republikanern auch nicht nur darum, Kandidaten oder Kandidatinnen aufzustellen, sondern auch um das Einsammeln von Spenden. Das sieht man auch am eben zu Ende gegangenen Parteitag der Demokraten:

  • Präsidentschaftskandidat Joe Biden und seine Partei bekamen während ihres viertägigen Parteitags nach eigenen Angaben Wahlkampfspenden in Höhe von 70 Millionen US-Dollar (60 Millionen Euro).
  • Im Juli hatten die Demokraten insgesamt 140 Millionen Dollar Spenden eingesammelt - die Kampagne von Präsident Donald Trump allerdings 165 Millionen Dollar. Im Juni hatten die Demokraten dagegen mehr als Trump und dessen Republikaner eingesammelt.
  • Die hohen Spendensummen für beide Kandidaten lassen erkennen, wie umkämpft die Wahl weiterhin ist.
13:58 Uhr

Hälfte der Kleinkinder in Deutschland nicht vollständig geimpft

Rund die Hälfte der Kleinkinder in Deutschland verfügt einer Studie zufolge über keinen ausreichenden Impfschutz. Nicht ganz die Hälfte der im Jahr 2017 geborenen Kinder habe in den ersten beiden Lebensjahren alle empfohlenen Impfungen erhalten, heißt es in einer Auswertung der Techniker Krankenkasse (TK), die den Zeitungen der Funke Mediengruppe vorlag.

Die Quote habe sich im Vergleich zu den 2016 Geborenen aber leicht erhöht. "Es ist aber weiterhin wichtig, das Augenmerk darauf zu richten, dass die Kinder auch alle Impfungen komplett erhalten", sagte der TK-Vorstandsvorsitzende Jens Baas. Nur dann seien sie sicher immunisiert.

13:29 Uhr

Proteste in Russland - Unterstützung für Belarus und Nawalny

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Proteste in Chabarowsk: "Es lebe Belarus" ist auf diesem Plakat zu lesen.

(Foto: dpa)

Im Osten Russlands halten dort die Proteste gegen die Zentralregierung in Moskau an. In der Stadt Chabarowsk zogen heute rund 1500 Menschen durch die Straßen, teilten die Behörden mit. Sie forderten erneut die Freilassung des früheren Gouverneurs der gleichnamigen Region, Sergej Furgal, der am 9. Juli wegen Mordvorwürfen verhaftet worden war.

Auf der Demonstration wurden auch Solidaritätsbekundungen für die Menschen in Belarus laut, wo es nach der umstrittenen Präsidentschaftswahl am 9. August zu Protesten wegen Wahlfälschungsvorwürfen gegen Amtsinhaber Alexander Lukaschenko gekommen ist. "Belarus - Chabarowsk ist mit euch", stand auf einem Plakat. Auf anderen Plakaten standen Genesungswünsche für den schwer kranken russischen Oppositionellen Alexej Nawalny, der inzwischen in die Berliner Charité gebracht wurde.

12:57 Uhr

Clan-Kriminalität - Berliner Polizei stellt 100 Schuss scharfe Munition sicher

Bei Razzien zur Bekämpfung der Clan-Kriminalität ist die Berliner Polizei fündig geworden: In einem Lokal im Stadtteil Berlin-Neukölln entdeckten die Beamten rund 100 Schuss scharfe Munition, die beschlagnahmt wurden, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Weitere Razzien gab es in der Nacht auf Samstag auch in Kreuzberg und Treptow.

12:39 Uhr

Australier finden riesige Goldbrocken - Wert: 250.000 Dollar

Goldgräber haben in Australien einen sensationellen Fund gemacht: An einem einzigen Tag konnten sie zwei Goldnuggets ausgraben, die zusammen einen Wert etwa 250.000 US-Dollar haben, wie CNN berichtet. Die beiden Stücke wiegen zusammen rund 3,5 Kilogramm und wurden in der Nähe von Tarnagulla im Bundesstaat Victoria entdeckt. Laut dem Bericht könnten die beiden Stücke sogar noch 30 Prozent mehr als den eigentlichen Materialwert erlösen, wenn sie an einem Sammler verkauft würden, heißt es in dem Bericht. Der spektakuläre Fund wurde im Rahmen der Sendung "Aussie Gold Hunters" auf dem Discovery Channel ausgestrahlt.

12:08 Uhr

Kokain in Katzenstreu entdeckt

Zum Glück kam dabei kein Tier zu Schaden: Der Zoll im Hamburger Hafen hat in einem Container rund 1,8 Tonnen Kokain gefunden - versteckt in Katzenstreu. Es ist der bisher größten Drogenfund in diesem Jahr. Der Fund habe sich bereits im März ereignet, teilte ein Sprecher der Zollfahndung mit.

Der Container mit dem Katzenstreu war den Angaben des Sprechers zufolge mit einem Schiff aus Peru in den Hamburger Hafen gekommen und bei einer Röntgenkontrolle aufgefallen. Als die Zöllner den Inhalt der Katzenstreusäcke genauer untersuchten, fanden sie die Kokain-Päckchen. Der Straßenverkaufswert der gefundenen Drogen wird auf rund 400 Millionen Euro beziffert.

12:00 Uhr

Schlagzeilen am Mittag

11:34 Uhr

Lukaschenko warnt vor Annexion - "Polnische Flagge weht schon"

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Lukaschenko warnt bei einem Treffen mit Militärs vor einer Revolution im Land.

(Foto: dpa)

Autokratische Staatsoberhäupter sind in der Regel keine Freunde von Machtwechseln - denn denen fallen sie selbst meist zum Opfer. Daher ist auch wenig verwunderlich, dass der Staatschef von Belarus, Alexander Lukaschenko, vor einer Revolution im eigenen Land warnt. Bei einem Militärbesuch auf einem Truppenübungsplatz in der Nähe von Grodno im Westen des Landes behauptet Lukaschenko zudem, dass es eine Gefahr vom Westen - vom EU-Land Polen - und von der Nato gebe, sich die Region mit dem Zentrum Grodno einzuverleiben. In der Region wehten schon polnische Flaggen, meinte er.

Es werde vom Ausland versucht, Belarus eine Revolution aufzuzwingen, sagte Lukaschenko. Und: Es müssten die "härtesten Maßnahmen" getroffen werden, um die Einheit des Landes zu bewahren. Kritiker werfen Lukaschenko vor, grundlos Spannungen zu schüren und die "militärische Karte" zu spielen, um von der schweren innenpolitischen Krise im Land abzulenken.

10:53 Uhr

Nur ein kleiner Kaffee? Salma Hayek lässt tief blicken

Apropos tiefe Einblicke: Der Sommer ist ja auch zu Coronazeiten die Saison der Promi-Fotos in Strandbekleidung. Oft geschossen von Paparazzi, in diesem Fall jedoch völlig freiwillig veröffentlicht: Die US-mexikanische Schauspielerin Salma Hayek hat auf ihrem Instagram-Profil ein Foto von sich in relativ knappem Bikini hochgeladen. Laut ihrem Profil scheint sie sich derzeit in Griechenland aufzuhalten. Der Anlass für das Foto ist jedoch, so jedenfalls die Bildunterschrift der 53-Jährigen, nur ein "Cafecito", also ein kleiner Kaffee. Aber sicher doch.

*Datenschutz

10:04 Uhr

Neuer Trend? Durchsichtige Toiletten in Tokio installiert

Öffentlichen Toiletten hängt das Image an, schmuddelig, übelriechend und irgendwie etwas unheimlich zu sein. Der weltberühmte japanische Architekt Shigeru Ban will das auf revolutionäre Weise ändern: mit durchsichtigen Toiletten. Zu bewundern sind diese seit neuestem in einem Park im berühmten Tokioter Szene-Stadtteil Shibuya.

Wenn die Toiletten unverschlossen sind, werden die pastellfarbenen Glaswände durchsichtig. Jeder kann dann von außen reingucken und die weißen, sauberen Klos und Waschbecken sehen. Sobald die Türen schließen, werden die aus Glasschichten einem Spezialfilm bestehenden Wände undurchsichtig.

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Die hypermodernen Toiletten mit ihren strombetriebenen Verwandlungswänden sind Teil eines Projekts der Nippon Foundation namens "The Tokyo Toilet". Ziel ist eine Wiedergeburt öffentlicher Toiletten als einem stillen Örtchen, wo man sich wohl und sicher fühlt.

(Foto: imago images/AFLO)

09:32 Uhr

Ausländischen Häftling misshandelt? Anklage gegen AfD-Landesvorstand

Erneut wird Sachsens AfD-Landesvorstand Daniel Zabel angeklagt. Die Dresdner Staatsanwaltschaft wirft ihm die Misshandlung eines tunesischen Gefangenen vor, wie das Newsportal "Tag24" berichtet. Der mittlerweile suspendierte Justizbeamte und zwei weiteren Beschuldigten sollen demnach am 18. Juli 2018 den Häftling zu Boden gebracht, an den Händen gefesselt und mehrfach gegen den Oberkörper getreten und geschlagen haben. Das Opfer soll Hämatome im Bereich des Oberkörpers und Schmerzen erlitten haben. Auch gab es laut den Anklägern weitere Übergriffe, an denen Zabel jedoch nicht beteiligt gewesen sein soll. Insgesamt müssen sich sechs Justizbeamte verantworten.

Zabel stand schon einmal vor Gericht: Weil er den Haftbefehl gegen einen Verdächtigen im Chemnitzer Mordfall Daniel H. veröffentlicht hatte, wurde Zabel im vergangenen Jahr zu 11 Monate auf Bewährung und 150 Arbeitsstunden verurteilt.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:57 Uhr

Israels Luftabwehrsystem fängt einfliegendes Geschoss ab

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Iron Dome auf einer Korvette der israelischen Marine.

(Foto: imago/UPI Photo)

Im Nahen Osten sprechen weiter die Waffen: Israel und Palästinenser im Gazastreifen beschießen sich seit Tagen wieder gegenseitig. Aus dem Gazastreifen wurde am Freitagabend ein Geschoss in Richtung Israel abgefeuert, was Alarmsirenen im Süden Israels ausgelöst, erklärte die israelische Armee. Das Projektil sei allerdings vom Luftabwehrsystem Iron Dome abgefangen worden. In der Nacht zuvor hatten israelische Kampfflugzeuge Stellungen der radikalislamischen Hamas im Gazastreifen angegriffen.

Die Spannungen zwischen der Hamas und Israel haben zuletzt wieder massiv zugenommen. Laut israelischen und palästinensischen Sicherheitskreisen gab es bei den gegenseitigen Angriffen zwar einige Verletzte, bislang aber noch keine Toten.

08:52 Uhr
Breaking News

Kremlkritiker Nawalny in Berlin eingetroffen

Der möglicherweise vergiftete Kremlkritiker Alexej Nawalny ist laut seiner Sprecherin mit einem Spezialflug zur Behandlung in Berlin eingetroffen. Der 44-Jährige landete am Flughafen Tegel, wie seine Sprecherin Kira Jarmysch und der Filmproduzent Jaka Bizilj mitteilten.

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08:15 Uhr

Warnung vor Windräder-Kahlschlag - "Fünf Kohlekraftwerke" weniger

Der niedersächsische Umweltminister Olaf Lies hat vor dem Rückbau Tausender Windräder in Deutschland gewarnt. In den kommenden Jahren laufe die Förderung für einen großen Teil der Windkraftanlagen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz aus, sagte Lies der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Damit sei der wirtschaftliche Weiterbetrieb der Windräder fraglich. Ein Abschalten der Windräder könne aber die deutschen Klimaziele gefährden. Allein in Niedersachsen würden bis Ende 2025 rund 3500 Windkraftanlagen mit 4,3 Gigawatt Leistung ihr Förderende erreichen, sagte Lies. Dies entspreche der Leistung von etwa fünf Kohlekraftwerken.

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Lies befürchtet, dass ein großer Teil der Windkraftanlagen in Niedersachsen zurückgebaut wird.

(Foto: imago/BildFunkMV)

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07:34 Uhr

Trump: "Nur ich stehe zwischen amerikanischem Traum und Chaos"

Nach der Nominierung von Joe Biden zu seinem Gegenkandidaten bemüht sich US-Präsident Donald Trump, seine Anhänger mit Schreckensszenarien für den Fall eines Wahlsiegs der Demokraten im November zu mobilisieren. "Nur ich stehe zwischen dem amerikanischen Traum und totaler Anarchie und Chaos", sagte Trump bei einem Auftritt in Arlington.

In der Wirtschaft warnte er vor einem Zusammenbruch in der Größenordnung der Großen Depression: "Wir werden in eine Depression stürzen, die nicht anders sein wird - vielleicht schlimmer - als 1929."

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07:21 Uhr

Trotz Sex-Muffelei - Pandadame Mei Xiang zum vierten Mal Mutter

Pandas gelten allgemein als Sex-Muffel, was ihre Zucht in Zoos nicht einfach macht. Gleichzeitig ist sie notwendig, da es inzwischen weniger als 1600 Pandas in freier Wildbahn gibt. Umso erfreulicher, dass es mal wieder geklappt hat mit dem Nachwuchs. Im Zoo von Washington hat Pandaweibchen Mei Xiang ein gesundes Neugeborenes zur Welt gebracht. Es ist bereits ihr viertes.

Experten hatten die 22-jährige Mei Xiang Ende März künstlich mit dem Sperma des ebenfalls im Washingtoner Zoo lebenden Pandas Tian Tian befruchtet. Mei Xiang war im Jahr 2000 aus ihrem Heimatland China nach Washington gebracht worden. Ihre Jungtiere muss der Zoo gemäß einer Vereinbarung mit der chinesischen Naturschutzbehörde allerdings an die Volksrepublik abgeben.

07:01 Uhr

Mehr als 500 Großbrände wüten in Kalifornien

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Knapp 12 .000 Feuerwehrleute sind derzeit in dem Westküstenstaat im Einsatz. 

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Mehr als 560 Großbrände lodern mittlerweile im US-Bundesstaat Kalifornien. Die Feuer haben sich bereits auf einer Fläche von mehr als 3000 Quadratkilometern ausgebreitet, wie US-Medien berichten. Zwei der Brände gehörten bereits zu den größten der jüngeren Geschichte des Bundesstaates, hieß es.

Fast 120.000 Menschen seien bereits angewiesen worden, ihre Häuser und Wohnungen zu verlassen, um sich vor den nahenden Flammen in Sicherheit zu bringen. Es gab bereits fünf Todesopfer.

06:41 Uhr

Das wird heute wichtig

Gute Morgen,

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Tim Bendzko singt heute in Leipzig für ein halbwegs normales Leben in Zeiten von Corona.

(Foto: dpa)

mal sehen, ob es mir gelingt, das Coronavirus einmal nicht zu erwähnen ... zu spät. Was soll man machen? Die Pandemie hängt wie ein Schatten über diesem Jahr. Das Robert-Koch-Institut meldet zuletzt auch wieder mehr als 2000 Neuinfektionen am Tag, so viele wie zuletzt im April. Heute stehen zudem die drei Corona-Test-Konzerte von Tim Bendzko in Leipzig im Fokus: Forscher wollen dort herausfinden, wo genau bei solchen Großveranstaltungen das Coronavirus übertragen werden könnte. Bis zu 4000 Besucher sollen dabei mit in der Halle sein.

Aber es gibt auch noch andere Dinge, die heute wichtig werden:

  • Protest in Düsseldorf: Nach einem umstrittenen Polizeieinsatz zieht eine Demo durch die Landeshauptstadt von NRW.
  • Streit um US-Post: Der US-Kongress beschäftigt sich mit den geplanten Sparmaßnahmen bei der Post - aus Sorge, sie könnten die Präsidentenwahl im November behindern.

Und es wird auch Sport gemacht - allerdings auch unter verschärften Bedingungen:

  • Auf der Anlage der US Open in New York beginnt ein Masters-Turnier der Tennisprofis - es gilt als Generalprobe für die vom 31. August an gleicher Stelle geplanten US Open.

Sie sehen, an dem Virus kommt man auch leider heute kaum vorbei. Doch machen wird das Beste draus und schauen nach vorne. Ich wünsche Ihnen jedenfalls einen guten Start in den Tag.

Ihr Kai Stoppel

06:19 Uhr

Hier nimmt Trump Abschied von seinem toten Bruder

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Abschied vor dem Weißen Haus - Präsident Trump hatte seinen Bruder mehrfach als seinen besten Freund bezeichnet.

(Foto: dpa)

Donald Trump und seine Familie haben bei einer Trauerfeier im Weißen Haus Abschied vom jüngeren Bruder des Präsidenten, Robert Trump, genommen. Die private Feier fand im kleinen Kreis statt. Im Anschluss standen Trump, seine Frau Melania und weitere Familienangehörige vor dem Weißen Haus, als die Träger den Sarg des Bruders in einen Leichenwagen verluden. Ein Musiker spielte dabei auf dem Dudelsack.

"Robert, ich liebe Dich. Ruhe in Frieden", schrieb Trump wenig später auf Twitter. Robert Trump war vergangenen Samstag im Alter von 71 Jahren in einem Krankenhaus in New York gestorben.

06:10 Uhr

Oppositionsführerin will bei Neuwahl in Belarus nicht mehr antreten

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Die frühere Englisch-Lehrerin Swetlana Tichanowskaja hatte anstelle ihres Ehemannes kandidiert, nachdem der regierungskritische Blogger im Mai festgenommen worden war. 

(Foto: dpa)

Eine für viele mit Sicherheit überraschende Entwicklung: Die belarussische Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja will bei einer Neuwahl nicht als Kandidatin für das Präsidentschaftsamt antreten. "Ich plane nicht, selber ins Rennen zu gehen", sagte Tichanowskaja der Agentur Tass. Auch ihr Ehemann sei nicht interessiert.

Zu Wochenbeginn hatte Tichanowskaja noch ihre Bereitschaft zur Machtübernahme signalisiert. Die belarussische Opposition erkennt den Sieg von Präsident Alexander Lukaschenko nach der von Manipulationsvorwürfen und Gewalt geprägten Wahl nicht an. Einem Bericht der Nachrichtenagentur RIA zufolge ist Lukaschenko bereit, die Präsidentschaftswahl zu wiederholen, sobald eine neue Verfassung angenommen worden ist.

Mehr dazu lesen Sie hier.