Samstag, 26. September 2020Der Tag

mit Christian Herrmann
Christian Herrmann
22:32 Uhr

Das war Samstag, 26. September 2020

Liebe Leserinnen, liebe Leser, Bayerns Ministerpräsident Söder hat keine Lust mehr auf Corona, räumt er in seiner Grundsatzrede auf dem Online-Parteitag der CSU ein. Kritik an der Pandemie-Politik der Bundesregierung hält er dennoch für falsch. Erst recht, wenn sie "Ich werde Sie erschießen" lautet.

Das sind die anderen wichtigen Themen des Tages:

Damit verabschiede ich mich in den Feierabend. Mein Name ist Christian Herrmann, kommen Sie gut durch die Nacht und schauen Sie auch morgen wieder vorbei bei "Der Tag" auf ntv.de und in der ntv-App. Auf Wiedersehen!

22:12 Uhr

TV-Duell mit Trump: Biden erwartet Beleidigungen und Lügen

Am Dienstag findet in Cleveland die erste TV-Debatte zwischen Donald Trump und Joe Biden statt. Einen respektvollen Umgang des US-Präsidenten mit seinem Gegenüber erwarten die wenigsten. Tatsächlich stellt sich der demokratische Herausforderer auf "persönliche Angriffe und Lügen" ein.

"Es wird schwierig werden", sagte Biden im Interview mit MSNBC. "Meine Vermutung ist, dass ein einziger direkter Angriff wird."

Er rechne dabei vor allem mit persönlichen Attacken. "Das ist das einzige, was er kann", sagte Biden über Trump. "Er weiß nicht, wie man Fakten diskutiert. So schlau ist er nicht."

Die Fernsehdebatten zwischen den Präsidentschaftskandidaten sind in den USA traditionell Höhepunkte des Wahlkampfes. Bis zur Präsidentschaftswahl am 3. November wird es insgesamt drei Duelle geben.

21:50 Uhr

Kein Benzin, Gas und Wasser: Venezolaner zünden Rathaus an

Venezuela steckt in einer tiefen wirtschaftlichen und politischen Krise. Wegen zahlreicher Sanktionen kann das einst reiche Land kaum noch Lebensmittel, Medikamente und Dinge des täglichen Bedarfs importieren. Selbst Benzin ist in dem Staat, der die größten Ölreserven der Welt besitzt, Mangelware. Die Menschen haben die Nase voll.

  • Im Nordwesten des Landes sind zahlreiche Menschen gegen die desolate Versorgungslage auf die Straße gegangen.
  • In der Stadt Chivacoa im Bundesstaat Yaracuy das Rathaus in Brand, wie der Fernsehsender NTN24 berichtet.
  • Seit Tagen protestieren die Menschen in der Region gegen den Mangel an Benzin, Gas und Wasser.
  • Die Polizei ging Medienberichten zufolge mit Tränengas gegen die Demonstranten vor.

21:31 Uhr

Polnische Regierung wendet Koalitionsbruch ab

Der seit Tagen schwelende Streit der polnischen Regierung scheint beigelegt. Der Vorsitzende der nationalkonservativen Regierungspartei PiS, Jaroslaw Kaczynski, und die Chefs zweier Satellitenparteien haben eine Vereinbarung über die künftige Zusammenarbeit unterzeichnet.

  • Eine seit längerem geplante Kabinettsreform hatte zu Spannungen innerhalb des nationalkonservativen Regierungslagers geführt.
  • Mehrere Abgeordnete der Regierungsfraktion um Justizminister Zbigniew Ziobro stimmten gegen ein Tierschutzgesetz, das als persönliches Projekt von PiS-Chef Kaczynski gilt.
  • Hintergrund ist ein Machtkampf zwischen Ziobro, der sich als anti-europäischer Hardliner profiliert, und dem als gemäßigt geltenden Ministerpräsidenten Mateusz Morawiecki.
  • Beide möchten Kaczynski als PiS-Chef beerben.
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Offiziell ist der Streit beendet, aber die Stimmung zwischen Jaroslaw Kaczynski (v.) und Justizminister Zbigniew Ziobro scheint nach wie vor eisig.

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

21:02 Uhr

Bolsonaro verlässt Krankenhaus

Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro hat seine Nierenstein-OP anscheinend gut überstanden: Nur 24 Stunden nach dem Eingriff konnte er aus dem Albert-Einstein-Krankenhaus in Sao Paulo entlassen werden. Das teilt das brasilianische Informationsministerium in einer Erklärung mit, die auch von Bolsonaros Ärzten unterzeichnet wurde.

  • Bolsonaro war gestern ins Krankenhaus gekommen, um sich einer Nierenstein-OP zu unterziehen.
  • Der minimalinvasive Eingriff verlief nach Angaben der Klinik ohne Komplikationen.
  • Der 65-jährige Bolsonaro befand sich in der Vergangenheit mehrfach in ärztlicher Behandlung. Unter anderem musste er nach einem Messerangriff im Wahlkampf 2018, den er nur knapp überlebte, viermal operiert werden.
  • Außerdem steckte sich der rechtsradikale Staatschef kürzlich mit dem Coronavirus an und musste im Juli drei Wochen in Quarantäne.
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Der brasilianische Präsident hat den Eingriff gut überstanden.

(Foto: picture alliance/dpa)

20:58 Uhr

Deutsche-Bank-Manager Knof wird neuer Commerzbank-Chef

Der Deutsche-Bank-Manager Manfred Knof wird zum 1. Januar 2021 neuer Vorstandschef der Commerzbank. Der Aufsichtsrat bestellte den 55-Jährigen einstimmig zum Nachfolger von Martin Zielke. Die Entscheidung steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Aufsichtsbehörden.

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20:40 Uhr

Stellwerksstörungen bei der Bahn nehmen zu

Es ist der viel gefürchtete Hinweis auf den Anzeigetafeln der Deutschen Bahn: Der Zugverkehr ist wegen einer Stellwerksstörung derzeit unterbrochen - Besserung ist nicht in Sicht.

  • Das Bundesverkehrsministerium hat auf eine parlamentarische Anfrage der FDP-Fraktion mitgeteilt, dass die Zahl der Stellwerksstörungen im deutschen Schienennetz in den letzten Jahren immer weiter zugenommen hat.
  • In der Antwort, die dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) vorliegt, heißt es, dass es im Jahr 2019 rund 20 Prozent mehr Störungen gegeben hat als noch 2011.
  • Im laufenden Jahr erfasste die Deutsche Bahn AG demnach bis Anfang September bereits rund 9500 solcher Vorfälle. Noch im Jahr 2011 wurden 11.978 Fälle gezählt.

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20:16 Uhr

Charlize Theron zeigt erstmals ihre Kinder

Hollywoodstar Charlize Theron ist alleinerziehende Mutter zweier Kinder. Im Jahr 2012 hat die 45-Jährige ihre erste Tochter Jackson adoptiert, drei Jahre darauf nahm sie August bei sich auf. Öffentlich hat sie die beiden seitdem nie gezeigt. Auf Instagram stellt die Schauspielerin ihre acht- und fünfjährigen Schätze nun vor.

  • Anlass für das gemeinsame Foto war der "National Daughters Day", der am 25. September in den USA gefeiert wird.
  • "Mein Herz gehört diesen beiden wunderschönen Kraftpaketen", schrieb die Schauspielerin zu vier Fotos aus dem offenbar alltäglichen Leben im Hause Theron.
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20:00 Uhr

Videos des Tages

19:40 Uhr

Entführter Helikopter überfliegt Brüsseler Gefängnisse

In Belgien haben drei bewaffnete Männer einen Helikopter entführt und damit über zwei Gefängnisse übergeflogen. Die Nachrichtenagentur Belga berichtet, dass der Flug am Freitag in Antwerpen gestartet sei. Einmal in der Luft hätten die Männer die 36-jährige Pilotin mit einer Schusswaffe bedroht und sie gezwungen, Brüssel anzusteuern.

  • Die Pilotin musste demnach zwei nebeneinanderliegende Gefängnisse in der belgischen Hauptstadt überfliegen.
  • Nach Angaben des Senders VRT vermutet die Polizei einen Ausbruchsversuch, wegen seiner Größe habe der Hubschrauber aber nicht im Innenhof der Haftanstalten landen können.
  • Anschließend ließen sich die Entführer Belga zufolge auf einen Parkplatz östlich von Brüssel fliegen. Sie seien seitdem auf der Flucht. In den Gefängnissen fehlen keine Insassen.
19:19 Uhr

Zwei weitere Festnahmen nach "Charlie Hebdo"-Angriff

Die französische Polizei hat nach dem Messerangriff vor den früheren Büroräumen der französischen Satirezeitung "Charlie Hebdo" in Paris zwei weitere Verdächtige festgenommen. Nach Angaben aus Justizkreisen handelt es sich um einen Bruder und einen Bekannten des 18-jährigen Hauptverdächtigen.

  • Insgesamt befinden sich damit neun Verdächtige in Polizeigewahrsam.
  • Nach Angaben aus Ermittlerkreisen hat der 18-Jährige die Tat wegen der erneuten Veröffentlichung umstrittener Mohammed-Karikaturen durch "Charlie Hebdo" verübt, die er "nicht ertragen" habe.
  • Vor dem einstigen Redaktionssitz hatte er am Freitag zwei Journalisten einer Medienagentur mit einem Hackmesser attackiert und schwer verletzt.

19:00 Uhr

89-jähriger Pizzabote erhält 12.000 Dollar "Trinkgeld"

Natürlich, es handelt sich um eine wahnsinnig tolle Geste, aber es spricht auch Bände, dass solche Aktionen in den USA immer wieder notwendig sind. Im US-Bundesstaat Utah hat eine Familie einen 89-jährigen Pizzaboten so sehr ins Herz geschlossen, dass sie ihm ein Trinkgeld von 12.000 Dollar gezahlt hat - umgerechnet gut 10.000 Euro.

  • Demnach war die Familie nach vielen Lieferungen besorgt, dass der Senior in seinem hohen Alter immer noch Pizza ausliefern muss.
  • Auf Tiktok baten die Samariter ihre Follower deshalb um Spenden.
  • Und weil eine gute Tat neuerdings nur noch dann passiert ist, wenn man sie im Internet mit der ganzen Welt teilen kann, hat die Familie die "Geldübergabe" auf Tiktok, Twitter und mit einem Kamerateam auch für das Lokalfernsehen festgehalten.

18:23 Uhr

Schäuble gesteht Fehler bei Wiedervereinigung ein

Am kommenden Samstag jährt sich die Wiedervereinigung zum 30. Mal. Aber auch drei Jahrzehnte nachdem sich Ost- und Westdeutschland wiedergefunden haben, gibt es Risse im gesamtdeutschen Verhältnis. Und Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble, damals bundesdeutscher Verhandlungsführer beim Einigungsvertrag, gibt zu: Es wurden Fehler gemacht.

  • "Wir haben uns zu wenig in die Menschen, die 40 Jahre lang in einem anderen Teil Deutschlands gelebt haben, und auch in diesen anderen Staat, hineinversetzt", hat Schäuble in einem Gespräch mit dem "Tagesspiegel am Sonntag" erklärt.
  • "Wir haben nicht hinreichend verstanden, was für ganz andere Erfahrungen die Ostdeutschen hatten", sagt der Bundestagspräsident. "Man lernt zunehmend als Westdeutscher, dass wir 1990 offenbar geglaubt haben, wir wüssten, wie's geht. Bei uns hat die Demokratie ja wunderbar funktioniert."

18:00 Uhr

Schlagzeilen am Abend

17:46 Uhr

Landwirt findet Leiche im Maisfeld

Grausiger Fund in der Nähe von Köln: Ein Landwirt hat bei der Feldarbeit eine Leiche entdeckt. Nach Angaben der Polizei stieß er am späten Freitagabend bei der Maisernte in Erftstadt-Köttingen mit seinem Häcksler auf die Leiche. Den ersten Erkenntnissen zufolge lag sie schon länger in dem Feld und ist noch nicht identifiziert. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

17:13 Uhr

Zetsche will nicht mehr Daimler-Aufsichtsratschef werden

Der frühere Daimler-Chef Dieter Zetsche hat nicht länger vor, Aufsichtsratsvorsitzender des Autobauers zu werden. "Ich habe mich gefragt, ob ich dem Unternehmen einen Dienst tue. Und ob ich mir einen Gefallen tue, wenn ich diese Aufgabe übernehme", sagte Zetsche der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "In letzter Konsequenz habe ich mich entschieden, dass ich das nicht will, dass ich darauf verzichte."

  • Zetsche hat sein ganzes Berufsleben bei Daimler verbracht.
  • Nach mehr als 13 Jahren an der Vorstandsspitze schied er im Mai 2019 aus.
  • Nach einer zweijährigen Zwischenphase sollte er eigentlich im kommenden Frühjahr zurückkehren und den Vorsitz im Aufsichtsrat übernehmen.
  • Dagegen kündigten allerdings einige Daimler-Investoren Widerstand an. Unter diesen "unschönen Umständen" will Zetsche nun nicht mehr antreten.

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16:45 Uhr

Kaputte Dichtung: Druckverlust auf Flug nach Stuttgart

Eine beschädigte Dichtung hat 21 Passagieren sowie vier Besatzungsmitgliedern einen turbulenten Flug mit der Lufthansa-Tochter AUA beschert: Es habe sich um die Dichtung an der Frachttür des Flugzeugs gehandelt, berichtet ein Sprecher von Austrian Airlines. Der Druck in der Flugzeugkabine sei spürbar abgefallen.

  • Das Flugzeug - eine De Havilland DHC-8, kurz Dash 8 genannt - war auf dem Weg von Wien nach Stuttgart.
  • Nach dem Druckabfall sei ein schneller Abstieg von etwa 8000 auf 3000 Meter nötig gewesen, sagte der Sprecher. Eine Stunde nach dem Start sei die Maschine wieder sicher in Wien gelandet.
  • Zu dem Vorfall kam es demnach schon am Donnerstag. Für die Passagiere bestand nach Angaben des AUA-Sprechers keine Gefahr. Sie wurden noch am selben Tag mit einer anderen Maschine nach Stuttgart gebracht.
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Die Dichtung der Maschine wurde ausgetauscht, sie ist wieder im Einsatz.

(Foto: imago/Rüdiger Wölk)

16:13 Uhr

Pferd auf Koppel zu Tode gequält

Hat die Serie von Pferde-Quälereien in Frankreich deutsche Nachahmer gefunden? Passanten haben auf einer Weide in Nordrhein-Westfalen ein totes Pferd entdeckt, das anscheinend zu Tode gequält wurde - davon geht die Polizei aus. Die Stute, die am Samstag in Dorsten-Holsterhausen entdeckt wurde, wies demnach schwere Schnittverletzungen am Unterbauch und am Ohr auf. Die Polizei sucht Zeugen, denen etwas verdächtiges aufgefallen ist.

15:44 Uhr

Polizei löst rechtsextreme Box-Veranstaltung auf

In Magdeburg hat die Polizei bei einem Großeinsatz, an dem rund 140 Beamte beteiligt waren, einen Boxring sichergestellt. Sie musste am Nachmittag eine rechtsextreme Kampfsportveranstaltung verbieten und auflösen. Rund 90 angereiste Teilnehmer und Besucher hätten das Veranstaltungsgelände verlassen, heißt es.

  • Der Polizei zufolge hatten die Veranstalter auf dem Gelände eines Motorradclubs einen Boxring aufgebaut.
  • Die Veranstaltung haben sie demnach als "Kampf der Nibelungen" ausgewiesen.
  • Am Rande seien szenetypische T-Shirts verkauft worden.
15:25 Uhr

Opel plant bis Ende 2021 mit Kurzarbeit

Das ist noch lange hin ... Opel will die Kurzarbeit in Folge der Corona-Krise voraussichtlich Ende 2021 verlängern. Darauf haben sich Geschäftsleitung und Gesamtbetriebsrat in einem Eckpunktepapier geeinigt, wie das Unternehmen mitteilt. Die Arbeitsagentur muss dem Plan noch zustimmen.

  • Um die Krise abzufedern, will Opel zudem sein Programm zur Altersteilzeit für alle Beschäftigte des Jahrgangs 1964 öffnen.
  • Für sogenannte Fokusbereiche prüft der Autobauer auch, für kündigungsbedrohte Mitarbeiter Transfergesellschaften einzurichten.
  • Opel will bis Ende 2021 2100 Stellen abbauen. Sollten nicht ausreichend Mitarbeiter freiwillig das Unternehmen verlassen, sind auch Entlassungen möglich.
  • IG Metall und Betriebsrat hatten empört auf die Entlassungsdrohung reagiert.

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15:08 Uhr

Reichskriegsflagge wird in Bayern verboten

Auf Kundgebungen gegen die Corona-Beschränkungen ist die Reichskriegsflagge mittlerweile Dauergast. Hauptsächlich wird sie von Reichsbürgern und Mitgliedern rechter Gruppierungen geschwenkt. Die Bremer Innenbehörde hatte deshalb vergangene Woche beschlossen, sie aus der Öffentlichkeit zu verbannen. Bayern will nachziehen.

  • Bayerns Ministerpräsident Markus Söder will ein Verbot der Reichskriegsflagge im Freistaat anordnen. Das kündigte der CSU-Vorsitzende auf einem Online-Parteitag an.
  • "Mit einer solchen Flagge zeigt man nämlich seine klare Ablehnung und auch Distanz zu unserer Demokratie", betonte Söder. "Wir lassen unsere freiheitliche Demokratie nicht von Rechtsradikalen kapern."
  • Der bayerische Ministerpräsident kritisierte "offene und verdeckte" Neonazis, die unter dem Vorwand des Kampfes gegen Corona die Demokratie angriffen.

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14:34 Uhr

Beckhams urlauben in "beautiful Germany"

Wegen der Corona-Krise ist dieses Jahr für viele Menschen Heimaturlaub angesagt. Dabei entdecken wir vielerorts, wie schön Deutschland eigentlich ist. Davon kann nun auch Familie Victoria und David Beckham ein Lied singen.

  • Victoria und David sind für eine Wellness-Woche nach Baden-Baden gereist.
  • Bei Instagram postete das frühere Spice Girl ein Bild von sich und ihrem Ehemann mit dem Text "Postcard from our wellness week in Germany".
  • In einer Instagram-Story postetet sie auch ein Filmchen vom sonnendurchfluteten Schwarzwald, Bilder von sich und David Beckham und kommentierte "beautiful Germany".
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14:28 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen, liebe Leser, Volker Petersen verabschiedet sich in den Berliner Regen, ich übernehme das Ruder in "Der Tag" und versorge Sie bis zum späten Abend mit den wichtigsten und interessantesten Nachrichten aus aller Welt. Kommen Sie gut durch den Nachmittag!

14:16 Uhr

Walter-Borjans würde gern als Gerhard Schröder gehen

SPD-Vorsitzender Norbert Walter-Borjans spricht bei einer dpa-Chefredaktionskonferenz. Foto: Kay Nietfeld/dpa/Archivbild

SPD-Vorsitzender Norbert Walter-Borjans spricht bei einer dpa-Chefredaktionskonferenz. Foto: Kay Nietfeld/dpa/Archivbild

(Foto: Kay Nietfeld/dpa/Archivbild)

Wenn man Karnevalist und SPD-Chef ist, liegt eine Frage auf der Hand - als was würden Sie gehen? Norbert Walter-Borjans hat nun überraschend geantwortet: als Gerhard Schröder. "Die Statur muss ja passen, und Karneval immer auch ein bisschen Persiflage sein. Ich würde mich deshalb gern mal als Gerhard Schröder verkleiden", sagte er dem RND. Walter-Borjans steht für einen Linksruck in der Partei - und damit eher nicht auf Schröders Linie. Ob der sich auch als Walter-Borjans verkleiden würde? Unbekannt. Ich tippe eher auf Lafontaine.

13:40 Uhr

Auch Junge stirbt nach schwerem Unfall

In der Nacht haben wir schon über den schweren Autounfall in Niedersachsen berichtet - eine Mutter kam ums Leben, als sie mit sechs Kindern und einer anderen Frau auf gerader Strecke gegen einen Baum prallte. Nun teilt die Polizei mit, dass nach dem Unglück nahe Saterland im Oldenburger Münsterland nun auch der elfjährige Sohn der Fahrerin seinen Verletzungen erlegen ist. Zwei weitere Kinder schweben noch in Lebensgefahr, die vier weiteren Insassen wurden schwer verletzt. Wie es zu dem Unfall kam, ist noch unklar.

13:15 Uhr

Mann gesteht Messerattacke in Paris

In Paris hat der Hauptverdächtige die Messerattacke nahe den einstigen Räumen des Satire-Magazins "Charlie Hebdo" gestanden. Der 18-Jährige habe dabei auch die im Satiremagazin veröffentlichten Mohammed-Karikaturen erwähnt, berichten französische Medien übereinstimmend. Bei der Attacke in der Nähe der ehemaligen Redaktionsräume waren gestern Mittag in Paris zwei Menschen verletzt worden. Ein mutmaßlicher Komplize ist wieder auf freiem Fuß.

12:46 Uhr

Scholz: Chancen besser als manche denken

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(Foto: dpa)

Olaf Scholz will Bundeskanzler werden - aber hat er überhaupt eine Chance? Die Umfragen sehen zurzeit noch nicht allzu freundlich aus. Aber Überraschungen gehören zur Politik dazu - und so gibt sich der Finanzminister optimistisch.

  • "Wir wollen den Auftrag haben, die Richtlinien der Politik zu bestimmen. Darum kämpfen wir, dass wir den nächsten Kanzler stellen können", sagte Scholz auf einem Parteitag der Thüringer SPD in Bad Blankenburg. Die Chancen, die nächste Bundesregierung führen zu können, seien "besser, als manche denken".
  • Die SPD habe nicht nur eine gute Regierungsbilanz vorzuweisen, sie habe in der Corona-Krise gezeigt, "was wir können". Scholz verwies unter anderem auf die Milliardenhilfen für die Wirtschaft, mit denen viele Arbeitsplätze gesichert würden. Scholz sagte, er rechne damit, dass die Corona-Krise Ende 2021, Anfang 2022 bestanden sein könne.
12:15 Uhr
11:52 Uhr

Ärztekammer will neue Regeln für Sterbehilfe

Die Bundesärztekammer (BÄK) will die berufsrechtlichen Vorschriften zur Sterbehilfe ändern. "Wir können nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts keine Norm aufrechterhalten, die dem Arzt jede Form von Unterstützung untersagt", sagte BÄK-Präsident Klaus Reinhardt dem "Spiegel".

  • "Die Berufsordnung kann so nicht bleiben." Über eine Änderung solle der nächste Ärztetag im Mai 2021 abstimmen.
  • In der Musterberufsordnung der BÄK heißt es derzeit: "Ärztinnen und Ärzte haben Sterbenden unter Wahrung ihrer Würde und unter Achtung ihres Willens beizustehen. Es ist ihnen verboten, Patientinnen und Patienten auf deren Verlangen zu töten. Sie dürfen keine Hilfe zur Selbsttötung leisten."
  • Laut dem "Spiegel"-Bericht beriet der BÄK-Vorstand im Juni über das Thema und empfahl eine Änderung der Musterberufsordnung. Denkbar sei, dass der Satz zur Selbsttötung ersatzlos gestrichen werde.
11:19 Uhr

Aktivisten dringen in Tagebau Garzweiler ein

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(Foto: dpa)

Sie wollen gegen den Kohleabbau protestieren - rund 150 Aktivisten von "Ende Gelände" sind in den Braunkohletagebau Garzweiler bei Aachen eingedrungen.

  • Ein RWE-Sprecher sagte am Vormittag, in einem Kohlebunker und an einem Transportband befänden sich Menschen. Der Betrieb des Tagebaus sei aber bislang nicht beeinträchtigt. Im Kraftwerk Weisweiler sei ebenfalls ein Kohlebunker besetzt. Das Aktionsbündnis "Ende Gelände" kündigte an, dass sich im Laufe des Tages etwa 3000 Teilnehmer an Blockadeaktionen beteiligen sollten.
  • Die Proteste richten sich diesmal nicht nur gegen den Einsatz der Kohle bei der Stromversorgung. Auch vor einem Gaskraftwerk in Düsseldorf zogen etwa 150 Demonstranten auf, wie die Polizei bestätigte. Auch Gas sei "extrem klimaschädlich", sagte eine Sprecherin von "Ende Gelände". Deshalb müsse sofort aus allen fossilen Energien ausgestiegen werden.

Aber wo käme dann die Energie her? Von heute auf morgen ließe sich die Lücke nicht schließen. Zumal Atomkraft ja auch keine Rolle spielen soll, die ironischerweise extrem klimafreundlich ist. In Deutschland wurde vereinbart, spätestens 2038 aus der Kohle auszusteigen. Wirtschaftsminister Altmaier sagt, dass Gas dringend gebraucht wird.

10:50 Uhr

Hoëcker kritisiert eigenes Blackfacing

Der Comedian Bernhard Hoëcker. Foto: picture alliance/dpa/Archivbild

Der Comedian Bernhard Hoëcker. Foto: picture alliance/dpa/Archivbild

(Foto: picture alliance/dpa/Archivbild)

Blackfacing, das ist, wenn sich Weiße schwarz anmalen und eine dunkelhäutige Person spielen - besonders in den USA ist das ein Riesen-Thema. Nicht nur Afroamerikaner fühlen sich dadurch beleidigt, weil die Hautfarbe zu einer Verkleidung degradiert wird. In den Vereinigten Staaten wurden oftmals Schwarze auf diese Weise lächerlich gemacht. Die Debatte ist auch in Deutschland angekommen. Und Comedian Bernhard Hoëcker hat festgestellt, dass er auch mal Blackfacing gemacht hat.

  • "Natürlich war auch schon 2006 das Blackfacing nicht in Ordnung, deshalb ist es durchaus eine Frage, kann man sich diese Sachen von früher mit dem Wissen von heute völlig unbedarft ansehen", sagt Hoëcker (50) in der neuen Show "Walulis Woche", die für Sonntag im Programm des SWR Fernsehens steht und seit Donnerstag in der ARD-Mediathek abrufbar ist.
  • "Eine Möglichkeit wäre: Wir löschen das Ganze. Aber dann gibt es keinen Grund mehr, darüber nachzudenken. Aber genau das ist es, was Comedy, was Parodie, was Unterhaltung auch soll - das Gehirn anregen."

Hoëcker bezieht sich in seinem Statement auf eine Aktion in der ProSieben-Sendung "Switch reloaded" mit Michael Kessler als Florian Silbereisen und Hoëcker als Rapper 50Cent, schwarz geschminkt. Darin fallen auch rassistische Begriffe.

10:29 Uhr

China-Geschäft für BMW ein "Lichtblick"

Geht es der deutschen Autoindustrie gut, geht es sehr vielen Arbeitnehmern im Lande gut, insofern dürfen wir uns mit BMW freuen, das nun etwas Hoffnung angesichts des China-Geschäfts schöpft.

  • Der China-Chef des Autobauers, Jochen Goller, sagte nun: "Ich sehe bis Jahresende sehr starkes Wachstum" zum Auftakt der internationalen Automesse in Peking.
  • Nach dem Rückgang des Absatzes in China durch den Ausbruch des Coronavirus am Jahresanfang zielt Goller somit für das Gesamtjahr "auf ein einstelliges Wachstum".
10:04 Uhr

Hamburger Bootshalle geht in Flammen auf

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(Foto: dpa)

In der Nacht hat es in Hamburg gebrannt - im Stadtteil Winterhude ist eine Bootshalle in Flammen aufgegangen.

  • Am späten Freitagabend sei die Feuerwehr mit insgesamt 100 Einsatzkräften ausgerückt, sagte ein Sprecher der Feuerwehr.
  • Wegen enger Bebauung seien die Löscharbeiten zunächst schwierig gewesen. Eine Ausbreitung des Brandes verhinderten die Einsatzkräfte aber. Die genaue Brandursache und Schadenshöhe sind noch unklar.
09:41 Uhr

Volkswagen ruft Geländewagen zurück

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Falls Sie eine Einfahrt haben und darauf ein VW Amarok thront, aufgepasst. Der Hersteller Ihres Vertrauens ruft das Gefährt zurück in die Werkstatt. Es geht um lockere Reserveräder, in Argentinien hat es bereits einen Unfall gegeben.

  • In weltweit rund 200.000 Exemplaren des Modells gibt es laut dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) Probleme mit der Fixierung des Reserverads. Dieses könnte "aufgrund eingeschränkt funktionsfähiger Befestigung in den Verkehrsraum gelangen", heißt es bei der Behörde.
  • In Deutschland seien nach derzeitigem Stand wohl nur relativ wenige Fahrzeuge betroffen - etwa 9000. VW erklärte, der Rückruf selbst sei noch nicht angelaufen. Es geht um Autos der Baujahre 2016 bis 2020.
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09:23 Uhr

Schalke-Fans müssen zu Hause bleiben

Liebe Schalker, Sie müssen jetzt tapfer sein. Zum Spiel heute gegen Werder Bremen brauchen Sie gar nicht erst anreisen - selbst, wenn Sie ein Ticket hätten.

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Dieser Eintrag erschien zuerst im Sport-Tag, wo sie viele weitere Sportnachrichten des Tages finden.

09:16 Uhr

Erste Schneeflocken auf dem Fichtelberg

Sommer? Ha! Das war einmal. Nun berichten wir über die ersten Schneeflocken. Die wurden auf dem sächsischen Fichtelberg gesichtet.

  • Auf dem relativ warmen Boden und bei einer Lufttemperatur von 0,5 Grad blieb laut DWD allerdings zunächst nur wenig Schnee auf Sachsens höchstem Berg (1215 Meter) liegen. In weiten Teilen des Bundeslandes regnete es in der vergangenen Nacht.
  • Für ganz Deutschland sagte der DWD Regen, kräftigen Wind und Temperaturen um die 15 Grad voraus. "Die Tiefs Wicca und Xyla sorgen für das erste herbstlich anmutende Wochenende des Jahres", sagte ein DWD-Meteorologe in Offenbach.

Gibt's eigentlich schon Spekulatius zu kaufen?

08:38 Uhr

Laschet, Merz und Röttgen treten in Debatte an

Eine der spannendsten innenpolitischen Fragen ist es derzeit, wer neuer CDU-Chef wird. Nun gibt die Junge Union bekannt, dass sich die drei Bewerber um den Vorsitz, einer digitalen Debatte stellen werden. Am 17. Oktober werden Laschet, Röttgen und Merz gemeinsam in Berlin debattieren, die Mitglieder der CDU-Jugendorganisation können online Fragen stellen und sollen anschließend abstimmen, wer ihnen am besten gefallen hat. JU-Chef Kuban sagte, er betrachte dieses Votum für sich als bindend für den Parteitag im Dezember.

07:57 Uhr

Europäische Auster kehrt in Nordsee zurück

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(Foto: dpa)

Es wird Jahrzehnte dauern, bis die Meeresbiologen ihr Ziel erreicht haben werden - aber diese Reise haben sie nun begonnen. Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts in Bremerhaven haben vor der Insel Borkum 100.000 winzige europäische Austern in der Nordsee ausgesetzt.

  • Die "Ostrea edulis" ist ein Multitalent: Sie filtert in hohem Maße das Meereswasser. Zudem baut sie über Generationen sogenannte biogene Riffe auf, die Lebensräume für Pflanzen und Tiere bieten - ökologisch ähnlich bedeutsam wie Korallenriffe.
  • "Die dreidimensionalen Kalkstrukturen der Austernriffe sind attraktiv und wichtig für andere Organismen", sagt Projektleiterin Bernadette Pogoda. Langfristig soll der flache Nordseesandboden wieder eine Struktur bekommen, um die Artenvielfalt zu erhöhen.
07:27 Uhr

Ermittler-Befugnisse- Brinkhaus macht Druck auf SPD

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Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus macht Druck bei der Frage der Befugnisse der Sicherheitsbedürfnisse - darüber gibt es wieder einmal Dissens in der Großen Koalition. Wie üblich fordert die Union mehr Rechte für Ermittler, etwa WhatsApp-Chats und ähnliche Kommunikation leichter einsehen zu können. Die SPD hat Bedenken, weil solche Rechte sich immer weiter auszudehnen pflegen und irgendwann die Kommunikation ganz normaler Privatleute auch überwacht werden könnte - das befürchten zumindest die Skeptiker. Brinkhaus führt nun (auch wie immer in dieser Diskussion) die Gefahr durch Straftäter an, die die erweiterten Befugnisse erforderlich machten. "Mich treibt die Sorge über die gestiegene Gewaltbereitschaft im Bereich des politischen Extremismus um", sagte Brinkhaus nun vor einem Treffen mit Kanzlerin Merkel und Kabinettsmitgliedern. Zur Verhinderung terroristischer oder extremistischer Straftaten müssten die Sicherheitsbehörden auch auf verschlüsselte Kommunikation zugreifen können, die über Messengerdienste wie WhatsApp oder Skype laufe, verlangte Brinkhaus. "Ich erwarte, dass wir hier mit unserem Koalitionspartner bei diesem wichtigen Vorhaben im Sicherheitsbereich vorankommen."

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06:56 Uhr

Dutzende gestrandete Wale gerettet

Wenn Wale stranden, besteht höchste Lebensgefahr für die Tiere - so wie derzeit in Australien zu beobachten, wo etwa 470 Grindwale gestrandet sind, so viele wie nie, zumindest in den vergangenen Jahrzehnten. Doch nun ist es den Rettern immerhin gelungen, 108 Exemplare vor dem Tod zu bewahren. Die restlichen Säuger sind aber alle verendet - es war ein regelrechtes Massensterben.

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06:39 Uhr

Das wird heute wichtig

Tja, was wird an einem Wochenende schon wichtig? Den Keller aufräumen? Auf den Markt gehen? Mag ja sein. Aber diese Dinge stehen in der großen weiten Welt an:

  • Am späten Abend will US-Präsident Trump seine Kandidatin für die Neubesetzung eines Postens am höchsten Gerichtshof der USA, den Supreme Court, bekannt geben. Es wird eine Frau, so viel ist schon klar. Eine mögliche Kandidatin ist Amy Coney Barrett.
  • In Peking beginnt die internationale Automesse - mittlerweile gibt es wieder positive Signale, trotz Corona-Krise.
  • Beim digitalen Parteitag der CSU hält der Vorsitzende Markus Söder seine Rede.
  • In Belarus gehen voraussichtlich wieder Frauen gegen Präsident - oder Diktator - Lukaschenko auf die Straße.
  • In der Fußball-Bundesliga steht der zweite Spieltag an. Die Dortmunder treten in Augsburg an, Hoffenheim empfängt die Bayern. Die Paarungen finden Sie hier.

Mein Name ist Volker Petersen und ich begleite Sie bis 14 Uhr durch den Tag. Wohlan!

06:20 Uhr

Trump will Ku-Klux-Klan zur Terrororganisation erklären

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(Foto: picture alliance / dpa)

Am 3. November stellt sich US-Präsident zur Wiederwahl - dass es für Trump eng wird, sagen Umfragen schon lange voraus. Nun umgarnt er eine Wählergruppe, die für seinen Herausforderer Biden besonders wichtig ist: Schwarze Amerikaner. Er verspricht ihnen, den rassistischen Ku-Klux-Klan als Terrorgruppe einzustufen. Die Organisation steht für Hass auf Afroamerikaner, für Lynchmorde und brennende Kreuze. Zugleich sagte Trump bei einer Wahlkampfveranstaltung in Atlanta, er wolle auch die Antifa als Terrororganisation einstufen. Damit schürt er die Angst vor den Linken, was Teil seiner Wahlkampfstrategie ist.

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05:55 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht