Samstag, 10. Oktober 2020Der Tag

mit Janis Peitsch
Janis Peitsch
22:32 Uhr

Das war Samstag, der 10. Oktober 2020

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(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Liebe Leserinnen und Leser,

der Tag neigt sich dem Ende entgegen. Bevor ich mich in den Feierabend verabschiede, möchte ich Ihnen noch folgende Artikel meiner Kollegen ans Herz legen:

Morgen früh startet meine Kollegin Juliane Kipper wieder für Sie den "Tag". Ich übernehme dann am Nachmittag. Bis dahin wünsche ich Ihnen eine erholsame Nacht - und bleiben Sie gesund!

21:51 Uhr

Kleinflugzeuge kollidieren in der Luft - fünf Tote

Beim Zusammenstoß zweier Leichtflugzeuge sind in Frankreich fünf Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Behörden kollidierte ein kleines Ultraleichtflugzeug mit zwei Menschen an Bord mit einem Leichtflugzeug für Touristen vom Typ DA40, in dem sich drei Menschen befanden. Das Unglück ereignete sich in Loches im Département Indre-et-Loire.

Die Unglücksursache und die Identität der verunglückten Flugzeuginsassen waren zunächst unklar. Am Boden wurde niemand verletzt. Rund 80 Einsatzkräfte sicherten die Absturzstelle ab.

20:52 Uhr

Jane Fonda verrät, warum sie keinen Sex mehr hat

Wenn es um ihr Sexleben ging, hat Jane Fonda nie ein Blatt vor den Mund genommen. Auch jetzt, im zarten Alter von 82 Jahren, nicht. Die US-Schauspielerin sprach bei ihrem Auftritt in der "Ellen DeGeneres Show" über das Älterwerden.

Auf die Frage, ob sie noch Sex habe, antwortete die ehemalige Fitness-Queen: "Nein, null". "Ich habe keine Zeit. Ich bin alt und hatte schon so viel davon. Ich brauche es jetzt gerade nicht, weil ich zu beschäftigt bin."

Im nächsten Atemzug verriet sie außerdem, was einer ihrer Ex-Männer über das Sexleben dachte: "Mein Lieblings-Ex-Mann Ted Turner sagte immer: Wenn du zu lange wartest, wächst es zu. Ich glaube, er hat recht." Und die Schauspielerin fügte lachend hinzu: "Ich könnte keinen Sex mehr haben, selbst wenn ich wollte."

20:03 Uhr

Ex-Chef des BND kritisiert Merkels Flüchtlingspolitik

Gerhard Schindler führte von 2012 bis Juni 2016 den deutschen Auslandsgeheimdienst BND. Im Zuge der NSA-Affäre und Abhöraktionen des BND gegen befreundete Staaten wurde er in den Ruhestand versetzt - gegen seinen Willen.

Nun hat Schindler ein Buch geschrieben. Darin kritisiert er auch die Politik von Kanzlerin Merkel in der Flüchtlingskrise 2015.

"Der Satz der Bundeskanzlerin 'Wir schaffen das!' war in seiner Pauschalität nicht gut", schreibt der frühere Spitzenbeamte in "Wer hat Angst vorm BND?". Der Satz habe, wenn auch ungewollt, enorme Sogwirkung entfaltet. Schindler plädiert zudem für ein "realitätsnahes Integrationskonzept" für die Millionen Menschen mit türkischen Wurzeln in Deutschland.

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19:07 Uhr

Mexiko fordert Entschuldigung von katholischer Kirche

In den Jahren von 1519 bis 1521 eroberten spanische Konquistadoren um Hernán Cortés das heutige Mexiko. Dabei verübten sie auch zahllose Gräueltaten an den indigenen Völkern der Region.

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Im Namen der katholischen Kirche gingen die Eroberer mit großer Brutalität gegen die indigenen Völker vor.

(Foto: imago/Leemage)

Nun, 500 Jahre nach den Ereignissen, verlangt Mexikos Regierung eine Entschuldigung der katholischen Kirche. Die spanische Krone, die Kirche und der mexikanische Staat sollten öffentlich um Verzeihung bitten für die seit der Eroberung an den Urvölkern verübten Verbrechen, hieß es in einem Schreiben, das Mexikos First Lady Beatriz Gutiérrez Müller Papst Franziskus im Vatikan übergab.

In seinem Schreiben an den Pontifex bat der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador auch um einige Leihgaben für das Jubiläumsjahr wie den Borgia-Kodex, ein aztekisches Manuskript, Karten der früheren Azteken-Hauptstadt Tenochtitlán und Dokumente der Náhuatl- und Tolteken-Kulturen aus den Beständen des Vatikans.

19:00 Uhr

Videos des Tages

17:59 Uhr

Illegales Rennen: Ein Toter und mehrere Verletzte auf der A66

Auf der Autobahn 66 in Hessen ist es nach einem illegalen Autorennen zu einem tödlichen Unfall gekommen. Wie der HR berichtete, kam ein unbeteiligter Autofahrer ums Leben.

Ein Polizeisprecher sagte dem Sender, zwei Lamborghinis und ein Porsche hätten sich ein Rennen geliefert. Nach ersten Erkenntnissen krachte einer der Lamborghinis in die Mittelleitplanke und kollidierte im Anschluss mit einem unbeteiligten Skoda.

Der Fahrer des Skodas kam dadurch ums Leben. Der Fahrer des Lamborghinis wurde verletzt und in ein Krankenhaus transportiert. Beide Unfallfahrzeuge brannten aus. Die A66 ist in Richtung Frankfurt derzeit voll gesperrt.

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17:00 Uhr
16:49 Uhr

Zwei Polizisten vor Gaststätte zusammengeschlagen

Zwei Polizeibeamte wurden in Rheinland-Pfalz bei einem Einsatz verletzt, einer von ihnen schwer. Er sei mehrfach gegen den Kopf getreten worden und wurde auf die Intensivstation eines Krankenhauses gebracht, teilte die Polizei mit. Der zweite Beamte erlitt durch einen Fausthieb Verletzungen im Gesicht.

Die Polizisten wurden in der Nacht zu einer Schlägerei vor einer Gaststätte in Andernach gerufen. Bei dem Versuch, den Streit zu schlichten, erhielten vier Männern ein Platzverbot, das diese aber nicht befolgten. Dann eskalierte die Situation.

Die Tatverdächtigten flüchteten zunächst. Zwei von ihnen, ein 29- und ein 28-Jähriger, wurden wenig später aber in Gewahrsam genommen.

15:59 Uhr

Kim Jong Un entschuldigt sich bei seinen Untertanen

Diktator Kim Jong Un übt öffentlich Selbstkritik? Diese Meldung mag man kaum glauben. Doch genau das hat Nordkoreas Machthaber nun getan. Bei einem ungewöhnlichen Auftritt auf einer nächtlichen Militärparade entschuldigte er sich für die schwierigen Lebensverhältnisse im Land.

  • Er schäme sich, dass er das enorme Vertrauen der Bevölkerung nicht angemessen habe zurückzahlen könne, sagte der zeitweise emotional berührt wirkende Kim.
  • "Meine Bemühungen und Hingabe waren nicht ausreichend, um unser Volk aus seinen schwierigen Lebensverhältnissen herauszubringen", sagte er auf einem im Staatsfernsehen gezeigten Video. Er machte die internationalen Sanktionen, Wirbelstürme und das Coronavirus für die Probleme verantwortlich.
  • Auf der Militärparade waren zum ersten Mal seit 2018 wieder ballistische Langstreckenraketen zu sehen. Kim kündigte an, das Land werde seine Verteidigungskraft und Abschreckungsfähigkeit weiter ausbauen.

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14:53 Uhr

Mickie Krause über das Wendler-Video: "War wirklich sprachlos"

Am Donnerstagabend überraschte Schlagersänger Michael Wendler Fans und Kollegen mit wirren Verschwörungstheorien zur Corona-Politik. Sein Heimatsender RTL hat sich mittlerweile deutlich von den Aussagen des 48-Jährigen distanziert und jegliche Zusammenarbeit beendet. Nun meldet sich auch Schlagerbarde Mickie Krause zu Wort.

"Ich muss ganz ehrlich sagen: Ich war wirklich sprachlos, nachdem ich dieses Video gestern Abend noch gesehen habe", sagt Krause in einem fast halbstündigen Facebook-Video.

"Es gibt leider zu viele dumme Menschen, nicht nur in Deutschland, sondern überall auf der Welt, die halt auf diesen Scheiß abfahren, den irgendwelche Verschwörungstheoretiker raushauen." Zudem stellt er klar: "Wir haben das Virus, wir haben die Krankheit und wir haben vor allem sehr, sehr viele Todesfälle auf der Welt. Dieses Thema sollte man nicht zu leicht nehmen."

Am Ende sagt Krause: "Wenn man Corona leugnet, dann hat man keinen Respekt vor den Menschen, die durch Corona oder den Folgen von Corona ihr Leben gelassen haben. Und auch den Angehörigen gegenüber ist es mehr als unfair und respektlos."

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14:04 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

meine geschätzte Kollegin Juliane Kipper darf nun wieder die Beine hochlegen. Ich übernehme ab jetzt den "Tag" und versorge Sie bis zum Abend mit spannenden Nachrichten aus aller Welt.

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik - gerne eine Mail an janis.peitsch[at]nama.de

Los geht's!

13:56 Uhr

Mit Handy Notruf gewählt: Flüchtlinge im Sattelzug beinah erstickt

Flüchtlinge, denen auf der Ladefläche eines Lasters die Luft knapp wurde, haben mit einem Notruf auf sich aufmerksam gemacht. Auf der Ladung im Aufleger eines Sattelzuges liegend, mit 30 Zentimetern Platz bis zum Dach, sei die Atemluft knapp geworden, berichtete ein Sprecher der Autobahnpolizei Montabaur. Einer der Männer habe mit dem Handy den Notruf gewählt.

Über Handyortung habe die Polizei versucht, den Anrufer zu finden, als wenig später mehrere Anrufer meldeten, eine Menschengruppe sei an der Rastanlage Heiligenroth aus einem Sattelzug gesprungen. Polizisten stießen bei der nachfolgenden Suche in der Nähe der Raststätte sowie am Ortsrand von Heiligenroth auf insgesamt acht Menschen, darunter einen Minderjährigen. Sie stammten nach eigenen Angaben aus Eritrea. Keiner von ihnen hatte Ausweispapiere bei sich.

13:25 Uhr

43 Gefangene aus Taliban-Gefängnis befreit

Afghanische Sicherheitskräfte haben 43 Zivilisten und Militärangehörige aus einem Gefängnis der militant-islamistischen Taliban in der südlichen Provinz Sabul befreit. Dies teilte das afghanische Verteidigungsministerium am Samstag mit. Ein Sprecher der Provinz Sabul bestätigte die Befreiung. Eine Reaktion der Taliban lag zunächst nicht vor.

Die Taliban und die Regierung hatten am 12. September Friedensgesprächen aufgenommen, die bisher aber nicht vorankamen. Im Zuge eines Gefangenenaustausch hatte die Regierung in Kabul bereits rund 5000 inhaftierte Taliban freigelassen, während die Rebellen ihrerseits 1000 Angehörige der Sicherheitskräfte auf freien Fuß setzten.

12:25 Uhr

Langstreckenjet fliegt Passagiere über Australiens Sehenswürdigkeiten

Fliegen in Corona-Zeiten: Angesichts der vielfachen Reisebeschränkungen wegen der Pandemie ist die australische Fluggesellschaft Qantas mit 150 Passagieren zu einem Rundflug über das eigene Land gestartet. Die Boeing 787-9 Dreamliner hob am Vormittag vom internationalen Flughafen in Sydney ab, wo sie sieben Stunden später auch wieder landen sollte.

Die Flugroute führte zunächst nordwärts die Küsten der Bundesstaaten New South Wales und Queensland entlang und dann zu dem berühmten Inselberg Uluru (früher bekannt als Ayers Rock) im Zentrum des fünften Kontinents. Durch die großen Fenster des Dreamliners sollten die Passagiere Sehenswürdigkeiten wie den Uluru, das Great Barrier Reef und den Hafen von Sydney von oben bestaunen können. Die zweistrahlige Boeing 787 ist eigentlich ein Langstreckenjet. Kapitän Alex Passerini sagte vor dem Start, dass die Crews zwar schon oft über die Sehenswürdigkeiten hinweg geflogen seien, allerdings in der üblichen Flughöhe von 10.700 Metern.

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12:00 Uhr

Schlagzeilen am Mittag

11:17 Uhr

Waffenruhe in Berg-Karabach: Anwohner trauen sich wieder vor ihre Haustüren

Die zwischen Armenien und Aserbaidschan vereinbarte Waffenruhe in der umkämpften Kaukasusregion Berg-Karabach ist um 12.00 Uhr (10.00 Uhr MESZ) in Kraft getreten. Mit dem Abkommen sollen die fast zwei Wochen andauernden Kämpfe in der Region beendet werden. Beide Seiten warfen sich kurz nach dem Inkrafttreten gegenseitig weitere Beschüsse vor. Bereits am Morgen war es erneut zu Kampfhandlungen gekommen.

In Stepanakert, der Hauptstadt der selbsternannten Republik Berg-Karabach, waren bis kurz vor Beginn der Waffenruhe noch Sirenen zu hören. Anwohner wagten sich wieder vor ihre Haustüren, nachdem sie sich tagelang vor den Beschüssen versteckt hatten.

10:04 Uhr

Druck von Trump: US-Außenminister will Mails von Clinton veröffentlichen

US-Außenminister Mike Pompeo hat unter Druck von Präsident Donald Trump angekündigt, E-Mails der demokratischen Ex-Außenministerin Hillary Clinton zu veröffentlichen. "Wir werden diese Informationen herausbringen, damit das amerikanische Volk sie sehen kann", sagte Pompeo dem Sender Fox News. Trump hatte Pompeo vorgeworfen, alte E-Mails seiner früheren Wahlgegnerin Hillary Clinton aus ihrer Zeit als Außenministerin nicht zu veröffentlichen.

  • "Ich bin aus diesem Grund nicht zufrieden mit ihm", hatte Trump zuvor geäußert. Hintergrund ist eine Affäre über die Nutzung privater E-Mail-Server durch Clinton, als sie Außenministerin war. Trump erklärte, Clinton solle wegen der E-Mails inhaftiert werden.
  • "Ich bin sicher, dass es vor der Wahl noch mehr zu sehen geben wird", sagte Pompeo zum Zeitpunkt der Veröffentlichungen. "Hillary Clinton hätte das nie tun dürfen. Es war ein inakzeptables Verhalten", betonte der Außenminister. Eine Beauftragung seiner Mitarbeiter, sich mit den E-Mails einer seiner Vorgängerinnen zu beschäftigen, würde höchstwahrscheinlich Kontroversen auslösen.
09:22 Uhr

21-Jähriger prallt nahezu ungebremst auf Laster

Ein junger Mann ist in einem Transporter mit einem Lastwagen zusammengestoßen und lebensgefährlich verletzt worden. Der 21-Jährige war am frühen Samstagmorgen auf der Autobahn 2 nahe Bad Nenndorf nahezu ungebremst auf einen vorausfahrenden Sattelzug geprallt, wie die Polizei Hannover mitteilte. Dabei rutschte der Transporter unter den Auflieger des Lasters und verkeilte sich dort so, dass er noch einige Meter mitgeschleift wurde. Der Fahrer des Wagens erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Der 36-jährige Fahrer des Lastwagens blieb unverletzt. Laut Polizei ist noch unklar, warum der Transporter auf den Sattelzug auffuhr.

09:02 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:39 Uhr

Feiert Nordkorea Gründungstag der Arbeiterpartei mit Militärparade?

Nordkorea hat nach Angaben des Militärs in Südkorea offensichtlich noch im Morgengrauen eine große Zahl von Waffen für eine Militärparade in Pjöngjang auffahren lassen. Nordkorea feiert heute den 75. Gründungstag der im Land herrschenden Arbeiterpartei. Es gebe Anzeichen dafür, dass eine große Militärparade am frühen Morgen (Ortszeit) auf dem Kim-Il-Sung-Platz der Hauptstadt mit einer großen Zahl von Waffen und Personen stattgefunden hat, teilte Südkoreas Generalstab mit.

Die Geheimdienste in Südkorea und den USA analysierten die Veranstaltung, "einschließlich der Möglichkeit, dass es das Hauptereignis sein kann". Die Erklärung ließ damit offen, ob Nordkorea eine Parade nur proben ließ. Aus Nordkorea selbst gab es keine Berichte über eine Heerschau. Auch hatte das autokratisch regierte Land keine entsprechenden Ankündigungen gemacht.

08:04 Uhr

US-Jäger fangen knapp sechs Meter lange Python

Stolze Beute: In Florida haben zwei Jäger mit der Tötung einer Riesenschlange einen neuen Jagdrekord aufgestellt. Mit 5,71 Metern sei die burmesische Python die bislang größte Schlange der invasiven Art, die in dem US-Bundesstaat erlegt wurde, gaben die Wildtierbehörden bekannt. Ein veröffentlichtes Bild zeigt die beiden Jäger Ryan Ausburn und Kevin Pavlidis an beiden Enden der Riesenschlange, die sich über die gesamte Breite einer Landstraße erstreckt.

Das 47 Kilogramm schwere Tier wurde demnach rund 60 Kilometer entfernt von der Metropole Miami erlegt. Die Tötung der "weiblichen Schlange ist ein Triumph für unsere einheimische Tierwelt und unsere Lebensräume", erklärte die Behörde. Der bisherige Rekord lag beim Fang einer 5,68 Meter langen Schlange im Jahr 2013.

07:23 Uhr

Wacken-Openair kauft sich eigenes Waldstück

Das Wacken Open Air hat nach eigenen Angaben eine rund acht Hektar große Waldfläche in dem gleichnamigen Dorf (Kreis Steinburg) gekauft. "Unser Plan ist, diesen Wald nach allen Kräften auf die Auswirkungen des Klimawandels vorzubereiten und ihn gleichzeitig behutsam in das Festivalgelände zu integrieren", teilte das Wacken Open Air auf seiner Internetseite mit. Mit der zusätzlichen Fläche könne das Festivalgelände erweitert werden, zudem werde einem regionalen Ökosystem Sicherheit für die Zukunft gegeben. Wie viel Geld für die Fläche gezahlt wurde, war zunächst unklar.

07:00 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

Nordkorea feiert heute den 75. Gründungstag der im Land herrschenden Arbeiterpartei. In Südkorea wird erwartet, dass das abgeschottete Nachbarland eine große Militärparade in der Hauptstadt Pjöngjang abhält. In diesem Zusammenhang wird auch spekuliert, dass Nordkorea eine neue Interkontinentalrakete vorführen könnte. Ansonsten verspricht ein Blick auf das Tagesprogramm: Es wird sportlich.

  • Das deutsche Tennis-Doppel Kevin Krawietz und Andreas Mies hat bei den French Open die Chance auf die Wiederholung des Vorjahressieges. Die Titelverteidiger treffen in Paris nach dem Damen-Finale auf die US-Open- Champions Mate Pavic (Kroatien) und Bruno Soares (Brasilien).
  • Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft strebt in Kiew gegen die Ukraine den langersehnten Premierensieg in der Nations League an. Zum Auftakt der zweiten Auflage des vor zwei Jahren erstmals ausgespielten Wettbewerbs reichte es im vergangenen Monat nur zu zwei 1:1-Unentschieden gegen Spanien und die Schweiz. Die DFB-Auswahl steht damit schon unter Erfolgsdruck.
  • Nach der Absage des kompletten Trainingstags am Freitag wartet auf die Formel-1-Piloten beim Grand Prix der Eifel viel Arbeit. Ferrari-Pilot Sebastian Vettel und seinen Rivalen bleibt vor der Qualifikation nur eine einzige Einheit zur Abstimmung ihrer Autos.

Mein Name ist Juliane Kipper und ich begleite Sie bis in den frühen Nachmittag durch den Tag. Sie haben Fragen oder Anregungen? Sie erreichen mich unter: juliane.kipper@nama.de.

06:41 Uhr

Feuer auf ein Haus eröffnet: Sechs Menschen sterben bei Angriff im Westen von Mexiko

Mexiko bekommt sein Gewaltproblem nicht in den Griff: In der ersten Jahreshälfte 2020 wurden in dem Land nach offizieller Statistik 98,8 Mordopfer pro Tag gezählt - noch etwas mehr als im Vorjahr. Die Gewalt geht zu einem großen Teil auf das Konto von Kartellen und Banden, die teilweise Verbindungen zu Sicherheitskräften haben.

Bei einem Angriff mit Schusswaffen und Granaten sind im Westen von Mexiko jetzt sechs Menschen ums Leben gekommen. Zwei weitere Personen wurden verletzt, als die Täter am Freitag in der Ortschaft Tonalá im Bundesstaat Jalisco das Feuer auf ein Haus eröffneten, wie Staatsanwalt Gerardo Solís sagte.

Der Überfall stand ersten Ermittlungen zufolge im Zusammenhang mit Landkonflikten. In dem Haus seien große Mengen Bargeld und gepanzerte Fahrzeuge sichergestellt worden. Die Ermittler fanden am Tatort mindestens 200 Patronenhülsen sowie mehrere nicht detonierte Granaten. Bei dem Angriff geriet das Haus in Brand, möglicherweise wurde ein Gastank von Schüssen getroffen.

06:11 Uhr

Hurrikan "Delta" trifft mit 155 km/h auf Küste von Louisiana

Hurrikan "Delta" hat am Freitagabend heftige Winde und eine von den Behörden als "lebensbedrohlich" eingestufte Sturmflut auf die US-Golfküste prallen lassen. Teilweise sei die Sturmflut mehr als zwei Meter hoch gewesen, teilte das staatliche Hurrikan-Zentrum (NHC) in Miami mit. Es seien Windgeschwindigkeiten von bis zu 155 Kilometern pro Stunde gemessen worden.

"Delta" traf den Angaben zufolge als Hurrikan der Stufe zwei in der Nähe von Creole im Bundesstaat Louisiana auf Land. In vielen Gebieten kam es zu Stromausfällen. Der Südwesten Louisianas war erst im August von Hurrikan "Laura" getroffen worden."Delta" hatte zuvor bereits an der mexikanischen Karibikküste für Schäden gesorgt. Die befürchtete Katastrophe blieb aber aus.

05:57 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht