Samstag, 21. Mai 2022Der Tag

mit Janis Peitsch
Janis Peitsch
23:21 Uhr

Das war Samstag, der 21. Mai 2022

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(Foto: picture alliance/dpa)

Liebe Leserinnen und Leser,

mit dem Sieg von RB Leipzig im DFB-Pokal gehen auch hier im "Tag" nun die Lichter aus. Folgende Artikel möchte ich Ihnen aber noch mit auf den Weg geben:

Das war es an dieser Stelle von mir. Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Abend und eine geruhsame Nacht.

21:55 Uhr

Wildschwein verirrt sich in Kosmetiksalon

Ein Wildschwein hat in der polnischen Stadt Krakau für reichlich Ärger gesorgt. Das ausgewachsene Tier war in einen Kosmetiksalon gelaufen. Wie das Nachrichtenportal TVN24.pl berichtet, flüchteten Personal und Kunden verängstigt aus dem Laden und schlugen die Tür hinter sich zu.

Daraufhin verwüstete das eingeschlossene Tier das Innere des Kosmetikstudios. Schließlich konnte das Wildschwein aber von Feuerwehrleuten, Tierrettung und einem Tierarzt eingefangen und an einen sicheren Ort außerhalb des Stadtgebiets gebracht werden.

Wie anschließend ein Sprecher der Stadtpolizei erklärte, entstand im Kosmetiksalon zwar großer Sachschaden, aber weder Menschen noch Wildschwein wurden verletzt.

20:51 Uhr

Fünf Tote bei Flugzeugabsturz in Frankreich

Beim Absturz eines Kleinflugzugs im Südosten Frankreichs in der Region Auvergne-Rhône-Alpes sind fünf Menschen ums Leben gekommen. Wie der französische Nachrichtensender BFMTV berichtet, habe sich das Unglück auf einer Lichtung in der Nähe der Stadt Adrets im Departement Isère ereignet.

Das Kleinflugzeug vom Typ Jodel D140 habe einem Flugverein gehört und einen Erstflug absolviert. Es sei vom Flugplatz Versoud in der Nähe von Grenoble gestartet. Nach Informationen des Regionalsenders France 3 könnte es sich bei den Todesopfern um eine Familie mit 4 Erwachsenen und einem Kind handeln.

19:32 Uhr

Youtuberin Bibi äußert sich zum Liebes-Aus

Julian Claßen alias Julienco und seine Frau Bianca, besser bekannt als Bibi, waren so etwas wie das Influencer-Traumpaar Deutschlands. Seit 2018 verheiratet, haben die beiden auch zwei gemeinsame Kinder. Doch Ende dieser Woche platzte die Bombe: Bibi hat sich getrennt, verkündete Julian.

Nun äußert sich auch Bibi: "Ja, wir beiden sind nicht mehr zusammen", schreibt die Influencerin auf ihrer Instagram-Seite. "Natürlich stehen die Kinder immer und für immer an der allerersten Stelle bei uns." Gründe für die Trennung nennt sie nicht. "Ich möchte Euch dennoch um Verständnis bitten, dass jeder Mensch seine Privatsphäre braucht."

18:39 Uhr

Erster Affenpocken-Fall in der Schweiz nachgewiesen

Die Nachrichten über Ansteckungen mit dem Affenpockenvirus häufen sich. Nach Deutschland verzeichnen nun auch Behörden in der Schweiz einen ersten Fall.

Die betroffene Person sei wahrscheinlich im Ausland mit dem Virus in Berührung gekommen, berichtet die Gesundheitsdirektion des Kantons Bern. Der Verdachtsfall wurde der Behörde am Vortag gemeldet und anschließend in einem Labor bestätigt. Die erkrankte Person sei in ambulanter Behandlung und zu Hause isoliert, heißt es. Alle Kontaktpersonen seien informiert.

Das Affenpockenvirus ruft meist nur milde Symptome hervor, kann aber auch schwere Verläufe nach sich ziehen.

18:22 Uhr

Aktivisten besetzen Oligarchen-Villa in Österreich

Aktivisten haben im österreichischen Unterburgau am Attersee eine Seevilla besetzt und die Enteignung des Anwesens gefordert. Die Gruppierung hängte Transparente mit Slogans wie "Anarchos statt Oligarchos" auf ein Baugerüst.

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(Foto: picture alliance/dpa/Oligarchenenteignen@riseup.Net/APA)

Beamte stünden vor Ort mit den Aktivisten in Kontakt, sagte ein Polizeisprecher.

Laut österreichischem Grundbuch und einem Register des Finanzministeriums steht die Villa nicht im Eigentum des mit EU-Sanktionen belegten Oligarchen. Sie gehört demnach einer Firma, die wiederum einem Familienmitglied des Oligarchen zugerechnet wird. Allerdings ist es oft üblich, dass Oligarchen die wahren Eigentumsverhältnisse ihrer Besitzungen verschleiern.

17:50 Uhr

Tochter von Ozzy Osbourne entkommt knapp Studiobrand

Die berühmte Künstlerfamilie rund um Ozzy Osbourne ist offenbar nur knapp einer Tragödie entgangen. Die älteste gemeinsame Tochter von Ozzy und Sharon Osbourne, Aimee, entkam mit viel Glück einem Brand in einem Tonstudio, der ein Todesopfer gefordert haben soll. Das geht aus einem Instagram-Post von Sharon Osbourne hervor.

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(Foto: IMAGO/YAY Images)

Demnach befand sich die 38-jährige Sängerin Aimee Osbourne aka ARO gerade mit ihrem Produzenten in dem Gebäude, als das Feuer ausbrach. "Sie waren die Glücklichen, die es lebend herausgeschafft haben. Es ist absolut herzzerreißend, dass jemand heute in diesem Feuer sein Leben verloren hat. Wir senden unsere Gebete an diese Person und an ihre Familie", so Mutter Sharon.

Laut einem Medienbericht kam ein 26-jähriger Musikproduzent bei dem Unglück ums Leben. Dem Sprecher der zuständigen Feuerwehr von Los Angeles zufolge kämpften 78 Feuerwehrleute knapp eine Stunde gegen die Flammen an.

16:48 Uhr

Osterinsel öffnet wieder für Touristen

Haben Sie schon Ihren Sommerurlaub gebucht? Wenn nein, wie wäre es mit einem Trip auf die Osterinsel? Denn Touristen dürfen nach mehr als zwei Jahren Pandemie bald wieder das Eiland im Pazifik bereisen.

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(Foto: picture-alliance/ dpa)

Die Grenzen der beliebten Vulkaninsel werden ab dem 1. August wieder für ausländische Besucher geöffnet, teilt die chilenische Regierung mit.

Die 3500 Kilometer westlich der chilenischen Küste gelegene Osterinsel ist berühmt für ihre monumentalen Statuen, die sogenannten Moai. Die Grenzen zu der abgelegenen Insel waren nach dem Auftreten der ersten nachgewiesenen Corona-Fälle in Chile im März 2020 geschlossen worden. Der Tourismus war bis dahin die wichtigste Einnahmequelle für die Insel mit ihren rund 10.000 Einwohnern.

15:45 Uhr

Acht Tote bei Rückkehr von Beerdigung

Sie kamen von einer Beerdigung - und fuhren in den Tod: In der Nähe der kenianischen Stadt Naivasha sind am frühen Morgen laut Medienberichten acht Menschen ums Leben gekommen und vier verletzt worden.

Sie seien auf dem Rückweg von der Trauerfeier im Westen des Landes gewesen, berichtet der Fernsehsender Citizen TV. Laut Augenzeugen sei der Minibus plötzlich auf die Gegenfahrbahn gefahren und frontal mit einem entgegenkommenden Lastwagen zusammengestoßen.

Die Polizei vermutet, dass der Fahrer übermüdet war und am Steuer eingeschlafen ist.

14:52 Uhr

Besondere Ehre für todkranke BBC-Moderatorin

Die Geschichte von Deborah James ist herzzerreißend. Über fünf Jahre kämpft die BBC-Moderatorin gegen ihren Darmkrebs - vergebens. Mittlerweile bereitet sich die 40-Jährige auf den Tod vor. Nun wird ihr eine besondere Ehre zuteil.

Auf Instagram verkündet James, dass eine Rose nach ihr benannt wird. Sie habe geweint, als die Rosenzüchter von "World of Roses" mit dem Anliegen auf sie zukamen. Weiter schreibt die Moderatorin in dem Beitrag, dass man die "The Dame Deborah James Rose" bereits jetzt vorbestellen könne. Besonders freut sie sich darüber, dass 2,50 Britische Pfund aus dem Verkauf jeder Rose an ihren "Bowelbabe" Fonds gespendet werden. Damit wird Geld für die Krebsforschung gesammelt.

Es rühre sie zutiefst und schenke ihr "die allerschönsten Gedanken", dass diese Sorte nun für immer angebaut werden könne. Vielleicht wird sie eines Tages sogar den Hochzeitsstrauß von Tochter Eloise schmücken, sinniert James, die sich in einem Hospiz palliativ behandeln lässt.

14:15 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

Hedviga Nyarsik verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend. Mein Name ist Janis Peitsch und bis zum Abend versorge ich Sie im "Tag" mit spannenden und unterhaltsamen Nachrichten aus aller Welt.

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik - gerne eine Mail an dertag[at]n-tv.de.

Los geht's!

14:00 Uhr

Zwei Männer ersticken in Brunnenschacht

Zwei Männer sind bei einem Arbeitsunfall in einem Brunnenschacht im brandenburgischen Fichtenhöhe erstickt. Wie ein Sprecher der Polizei sagt, hatte einer der Männer im Alter von 36 Jahren am Freitagnachmittag Arbeiten in dem Schacht von über 20 Metern Tiefe durchgeführt. Aufgrund des Sauerstoffmangels in der Tiefe wurde er offenbar zunächst ohnmächtig. Der andere Mann im Alter von 47 Jahren kletterte laut Polizei hinterher, um zu helfen. Rettungskräfte bargen die Männer aus dem Schacht, konnten sie jedoch nicht mehr reanimieren.

13:29 Uhr

Deutsche Urlauber setzten Restaurant auf Mallorca in Brand

Sie feiern auf dem Balkon ihres Hotels und schnippen dabei Zigarettenkippen auf das Vordach im Erdgeschoss: 13 deutsche Urlauber sollen einen Brand in einem Restaurant unweit des Ballermanns ausgelöst haben. Die Polizei hat sie nun festgenommen. Das Dach aus Schilfrohr der Gaststätte "Why Not" fing am Freitagnachmittag Feuer. Nach Angaben der deutschen Wirtin Alice Klotz entstand etwa 150.000 Euro Schaden. Zwei Menschen wurden leicht verletzt, wie die "Mallorca Zeitung" berichtet.

Die deutschen Touristen sollen heute Abend einem Richter vorgeführt werden, der über das weitere Verfahren entscheiden soll. Dabei wird es auch darum gehen, ob die Urlauber den Brand absichtlich auslösten oder nur extrem fahrlässig handelten.

12:58 Uhr

Obdachloser sticht auf Siebenjährigen ein

Ein Junge ist in Neustadt an der Weinstraße von einem betrunkenen Obdachlosen mit einer Nagelschere angegriffen und verletzt worden. Der Siebenjährige habe dabei am Freitag oberflächliche Verletzungen erlitten und sei in ein Krankenhaus gebracht worden, teilt die Polizei mit.

Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler wollte das Kind auf dem Parkplatz eines Supermarktes zu einem Einkaufswagen gehen, als der 50-Jährige ohne ersichtlichen Grund zugestochen habe. Er flüchtete zu Fuß, konnte jedoch kurze Zeit später von der Polizei festgenommen werden, heißt es. Der psychisch kranke Mann habe keinen festen Wohnsitz, sein Motiv ist zunächst unklar. Er wurde den Angaben zufolge in eine Fachklinik eingewiesen.

12:12 Uhr

Affenpocken: Behörden vermuten Ansteckungsherd auf Kanaren

Die spanischen Behörden gehen der Vermutung nach, dass Partys der Gay Pride auf der Urlauberinsel Gran Canaria ein weiterer Ansteckungsherd für Affenpocken gewesen sein könnten. Das berichtet die Zeitung "El País" am Samstag unter Berufung auf Quellen im Gesundheitssektor.

An der vor allem von Schwulen besuchten "Maspalomas Pride" nahmen demnach vom 5. bis 15. Mai etwa 80.000 Menschen aus Spanien und vielen anderen Ländern teil. Männer aus Italien, aus Madrid sowie von der Nachbarinsel Teneriffa, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, sollen an den Feierlichkeiten teilgenommen haben. Intimkontakte sind ein möglicher Übertragungsweg für das Virus. Am Freitag hatten die Behörden die Madrider "Sauna Paraíso" geschlossen, weil sich auch dort mehrere Männer angesteckt haben sollen.

In Spanien sind bisher 30 Affenpocken-Fälle nachgewiesen. Zudem gebe es weitere 23 Verdachtsfälle, berichten Medien am Freitag. Zur Situation in Portugal schrieb die dortige Zeitung "Público", dass inzwischen 23 Fälle bestätigt seien. Der erste in Deutschland erfasste Infizierte war von Portugal über Spanien nach Deutschland gereist - ob er sich in einem der beiden Länder ansteckte, ist aber bislang unklar.

11:32 Uhr

Tornado hat Bäume "umgeknickt wie Streichhölzer"

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picture alliance/dpa

Paderborns Bürgermeister spricht von einem unfassbaren Bild der Zerstörung durch den Tornado. Die Innenstadt sei zu weiten Teilen "sehr stark zerstört", sagt Michael Dreier am Tag danach. Bäume und Ampeln seien "umgeknickt wie Streichhölzer". Unzählige Dächer und Fensterscheiben seien beschädigt worden, einige Wohnungen nun unbewohnbar. 43 Menschen wurden durch das Unwetter verletzt, darunter 13 schwerverletzte und eine schwerstverletzte Person. Bei ihnen seien seine Gedanken, betonte der Bürgermeister. "Von tiefstem Herzen" dankte der außerdem den mehr als 400 Einsatzkräften. Sie waren gestern zu über 200 Einsätzen ausgerückt.

11:05 Uhr

Wegen Tornado-Schäden: Paderborner sollen Innenstadt meiden

Die Polizei in Paderborn hat eindringlich dazu aufgerufen, die Innenstadt wegen der Tornado-Schäden, möglichen Gefahren und laufenden Aufräumarbeiten vorerst zu meiden. "Viele Straßen im Schadensgebiet, das sich von West nach Ost quer durch die Stadt zieht, müssen zeitweise, teilweise auch längerfristig gesperrt werden", erklärte sie. "Wer nicht zwingend in die Stadt fahren muss, sollte die Gebiete weiträumig umfahren, um Platz für die vielen Arbeitskräfte vorzuhalten", riet die Polizei. Gefahren bestünden weiter auch für Fußgänger, die die betroffenen Bereiche meiden sollten. Außerdem appellierte die Polizei eindringlich in einer Mitteilung: "Schaulustige haben hier nichts zu suchen. Sie begeben sich unnötig in Gefahr und behindern die wichtigen Arbeiten!"

10:31 Uhr

Erster Fall von Affenpocken in Berlin bestätigt

Nach Bayern ist das Affenpockenvirus jetzt auch in Berlin entdeckt worden. Das erfuhr ntv von dem behandelnden Arzt des betroffenen Patienten. Der Mann leide unter leichten Symptomen wie Abgeschlagenheit, Muskelschmerzen und habe zwei der für die Erkrankung typischen Pocken, so der Infektiologe Heiko Jessen, der eine Praxis in Berlin Schöneberg betreibt. Der Betroffene habe sich vermutlich am 8. Mai in einem Berliner Club infiziert. Jessen betreut derzeit einen weiteren Verdachtsfall mit ausgeprägteren Symptomen - einer Pockenbildung am ganzen Körper. Der Mediziner geht davon aus, dass das Robert-Koch-Institut (RKI) auch diesen Fall im Laufe des heutigen Samstags bestätigen wird.

Die vor allem in Zentral- und Westafrika verbreiteten Affenpocken wurden seit Anfang Mai in mehreren europäischen und nordamerikanischen Ländern nachgewiesen. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) infizierten sich bisher vor allem schwule oder bisexuelle Männer. Grundsätzlich können sich alle Menschen mit dem Virus anstecken.

09:47 Uhr

Was der Mann mit dem Fernglas von Königin Silvia wollte

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Schwedens Königin Silvia

picture alliance / TT NYHETSBYRÅN

Schwedens Königin Silvia ist vor 50 Jahren als Hostess bei den Olympischen Spielen in München von ihrem späteren Ehemann mit dem Fernglas ausspioniert worden. Der junge Mann habe aber nur anderthalb Meter von ihr entfernt gesessen, erzählt die 78-Jährige, die seit 1976 mit König Carl XVI. Gustaf von Schweden verheiratet ist. "Ich habe sehr lachen müssen, das war sehr humorvoll. So habe ich ihn erlebt, mit seinem Humor, seiner Wärme und Herzlichkeit." Ihr Mann habe ihr später gestanden: "Da hat es Klick gemacht."

In München hatte die Königin am Freitagabend eine Spendengala des Vereins Desideria Care besuchen, der Menschen mit Demenz und deren Familien unterstützt. Die Monarchin hat selbst einen persönlichen Bezug zu der Krankheit. Ihre 1997 gestorbene Mutter Alice Sommerlath hatte Demenz. 1996 gründete die Königin die Stiftung Silviahemmet, um Betroffene und deren Familien zu helfen.

09:07 Uhr

58-Jähriger ertrinkt bei Kajak-Unfall in Tirol

Bei einem Kajak-Unfall in Tirol ist ein 58-jähriger Deutscher ertrunken. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur APA war der Mann am Freitagnachmittag mit einem Kajak in Flirsch im Bezirk Landeck unterwegs gewesen, als er kenterte und in eine Wasserwalze geriet. Dabei sei er mit dem Fuß am Grund des Flusses hängen geblieben. Ein Rettungsversuch durch einen 24-jährigen Begleiter scheiterte.

Dem Bericht zufolge kenterte der 58-Jährige bereits kurz nach dem Start der Kajakfahrt auf dem Fluss Rosanna. Der 24-Jährige habe die Notsituation sofort erkannt und versucht, den 58-Jährigen aus der starken Strömung zu ziehen. Als ihm dies nicht gelang, habe er einen Notruf abgesetzt. An der Bergung des Toten waren laut APA mehrere Feuerwehren und die Wasserrettung beteiligt. Die Angehörigen des Verstorbenen seien von einem Kriseninterventionsteam betreut worden.

08:20 Uhr

Gericht verhängt Verkaufsverbot für Ford in Deutschland

Wer sich hierzulande künftig einen Ford zulegen will, muss dann möglicherweise reisen. Denn: Das Münchner Landgericht hat gegen den US-Autohersteller ein deutschlandweites Verbot verhängt, das Verkauf und Produktion betrifft.

Ford
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Grund für das Urteil sind laut einem Bericht der "Wirtschaftswoche" zufolge Mobilfunkchips, die in den Autos verbaut sind und für die Ford offenbar keinerlei Lizenzgebühren zahlt. Deshalb hagelte es zuletzt Klagen - unter anderem vom nationalen japanischen Patentverwerter IP Bridge. Erst wenn der US-Konzern Lizenzen zahlt, sei der Verkauf wieder gestattet.

Das Urteil der Richter sieht sogar vor, alle bisher an Händler vertriebene Autos zurückzurufen und zu vernichten. Ford hat noch die Chance, sich mit den Klägern zu einigen beziehungsweise das Urteil anzufechten.

07:51 Uhr

Streit um Abtreibungsrecht: US-Erzbischof verbannt Nancy Pelosi von der Kommunion

Solange sie Abtreibung befürwortet, sieht der US-Erzbischof Salvatore Cordileone "keine andere Wahl": Nancy Pelosi darf nicht zur Kommunion. Was klingt wie aus dem Mittelalter, meint der Geistliche bierernst. In einem Schreiben an die Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses begründet Cordileone den Ausschluss mit ihrem Eintreten für das Recht auf Schwangerschaftsabbrüche. Dies stehe im Widerspruch zur christlichen Lehre.

"Eine katholische Gesetzgeberin, die Abtreibungen unterstützt, obwohl sie die Lehre der Kirche kennt, begeht eine offenkundig schwere Sünde", schreibt Cordileone. Das Kirchenrecht schreibe vor, dass eine solche Person nicht zur heiligen Kommunion zugelassen werden dürfe. Cordileone untersagt der 82-jährigen praktizierenden Katholikin deswegen die Teilnahme an der Kommunion in seinem Erzbistum. Sollte Pelosi trotzdem erscheinen, dürfe der Priester sie nicht teilnehmen lassen.

Aber die Kirche wäre nicht die Kirche, wenn sie ihre schwarzen Schäfchen nach ausgiebigen Beten und Büßen nicht wieder mit offenen Armen empfangen würde. Mit den Worten des Erzbischofs: Pelosi dürfe wieder an der heiligen Kommunion teilnehmen, wenn sie ihre Haltung öffentlich ändere, beichte und "die Absolution für diese schwere Sünde erhält". Ob die Demokraten-Anführerin das tatsächlich tun wird, bleibt aber fraglich.

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07:12 Uhr

Gysi will die Linkspartei retten - und weiß auch schon wie

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Er lässt "keine Partei in der Krise im Stich": Gregor Gysi.

picture alliance / Geisler-Fotopress

Bei der Bundestagswahl vergangenes Jahr ist die Linke nach der CDU die größte Wahlverliererin -30 Sitze büßt sie ein. Die jüngsten Landtagswahlen im Saarland, in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen verlaufen auch nicht viel besser. Für Gregor Gysi ist es daher ganz klar: Seine Partei steckt in der Existenzkrise. Der frühere Linken-Vorsitzende will nun zu ihrer Rettung herbeieilen. "Ich lasse keine Partei in der Krise im Stich", sagt Gysi. Eine eigene Kandidatur als Partei- oder Fraktionschef schloss der 74-Jährige jedoch aus. Er übernehme "ohne Funktion eine gewisse Verantwortung."

"Wir müssen unsere Positionen zu zentralen Themen bestimmen und gemeinsam nach außen vertreten." Dazu gehören für Gysi:

  • Friedenspolitik

  • soziale Gerechtigkeit

  • gute Arbeit, die Ostidentität

  • ökologische Nachhaltigkeit

  • soziale Absicherung

  • Gleichstellung von Frau und Mann

Zuletzt hatten auch der Rücktritt der Co-Vorsitzenden Susanne Hennig-Wellsow sowie Sexismus- und Missbrauchsvorwürfe die Partei erschüttert. Ende Juni soll bei einem Parteitag in Erfurt die gesamte Führungsspitze neu gewählt werden. Wer dafür antritt, ist öffentlich noch nicht bekannt.

06:40 Uhr

Trump will Steuerunterlagen nicht herausrücken - und muss Bußgeld zahlen

Hat Donald Trump Steuern hinterzogen? Zumindest kam der ehemalige US-Präsident der Aufforderung, Steuer- und Bankunterlagen einzureichen, nicht nach. Dafür veranschlagte New Yorks Oberster Gerichtshof am 25. April ein Strafgeld von 10.000 Dollar, die Trump zahlen muss - und das jeden Tag! Jetzt wurde das Bußgeld wegen Behinderung der Ermittlungen wegen Steuerflucht fällig: 110.000 Dollar, die Trump inzwischen beglichen hat.

Von den Steuerunterlagen fehlt - zumindest vor Gericht - aber weiterhin jede Spur. Am 6. Mai setzte der zuständige Richter die Strafe dennoch aus und gab Trump bis zum 20. Mai Zeit, die Strafsumme für den Zeitraum 25. April bis 6. Mai zu begleichen, also 110.000 Dollar für die elf Tage. Außerdem hat Trumps Umfeld bis Freitag Zeit bekommen, um beeidigte Erklärungen zu den Finanzen der Familienholding Trump Organization einzureichen. Auch diese Forderung ist laut Gericht erfüllt worden.

Gegen Trump gibt es schon seit Jahrzehnten Vorwürfe dubioser Geschäfts- und Finanzpraktiken. Unklar ist noch, wie gefährlich die Ermittlungen in New York Trump werden könnten. Der 75-Jährige hat wiederholt eine mögliche erneute Präsidentschaftskandidatur im Jahr 2024 ins Spiel gebracht.

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06:15 Uhr

RKI meldet 42.375 Neuinfektionen - Inzidenz sinkt weiter

Die bundesweite Inzidenz geht weiter zurück: Laut Robert-Koch-Institut (RKI) liegt sie aktuell bei 342,0. Gestern hatte der Wert bei 361,8 gelegen (Vorwoche: 477,0, Vormonat: 720,6). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 42.375 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 61.859 registrierte Ansteckungen) und 120 Todesfälle (Vorwoche: 144) innerhalb eines Tages. Doch auch hier gilt: Vergleiche der Daten sind wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende immer mehr Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

06:01 Uhr
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