Sonntag, 16. August 2020Der Tag

mit Janis Peitsch
Janis Peitsch
22:33 Uhr

Das war Sonntag, der 16. August 2020

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(Foto: imago images/Dirk Sattler)

Liebe Leserinnen und Leser,

das war es schon wieder, die Woche neigt sich in schnellen Schritten dem Ende entgegen. Bevor an meinem Schreibtisch die Lichter ausgehen - hier die wichtigsten Themen des Tages:

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend und eine geruhsame Nacht. Und bleiben Sie gesund!

22:16 Uhr

Tornado in Niedersachsen gesichtet

Im niedersächsischen Osnabrück hat sich am gestrigen Abend ein seltenes Naturspektakel ereignet. Gegen 19.30 bildete sich über der Stadt ein Wirbelsturm. Mehrere Anwohner hielten das Naturphänomen auf Video fest. Ein Leser der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte dem Blatt, die Windhose habe kurzzeitig Bodenkontakt gehabt, womit es sich bei dem Wetterphänomen um einen Tornado handeln würde.

Eine offizielle Beschreibung und Einordnung des Wettereignisses durch den Deutschen Wetterdienst steht allerdings noch aus.

21:06 Uhr

Polizist drückt Knie auf Kopf - Umstrittener Einsatz in Düsseldorf wird untersucht

Diese Videoaufnahme erinnert stark an die Festnahme von George Floyd in den USA - doch diesmal ist der Schauplatz in Deutschland, genauer gesagt in Düsseldorf.

Auf dem Video, welches gerade in den Sozialen Netzwerken kursiert, ist ein Polizist in der Altstadt der Landeshauptstadt zu sehen, der einem auf dem Boden liegenden Mann das Knie auf den Kopf drückt. Die Düsseldorfer Polizei berichtete, der Vorfall habe sich am Samstagabend gegen 19.30 Uhr zugetragen.

Das nordrhein-westfälische Innenministerium kündigte nach Bekanntwerden der Aufnahmen nun an, den Fall genauer untersuchen zu lassen. Aus Neutralitätsgründen wird die Untersuchung vom Duisburger Polizeipräsidium geleitet. "Wir nehmen dieses Video sehr ernst", sagte ein Ministeriumssprecher. "Sollte es bei dem Einsatz zu Fehlverhalten von Polizisten gekommen sein, wird dem selbstverständlich konsequent nachgegangen."

Die Polizisten sollen am Samstagabend wegen einer Gruppe von Randalierern zu einem nahe gelegenen Restaurant gerufen worden sein. Am Rande dieses Geschehens habe offenbar ein unbeteiligter Jugendlicher den Einsatz gestört. Als seine Identität festgestellt werden sollte, habe er die Polizeibeamten tätlich angegriffen.

20:00 Uhr

Erschossener Deutscher in Amsterdam stammte aus Hessen

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Laut Polizei machte der Deutsche einen psychisch gestörten Eindruck.

(Foto: picture alliance/dpa)

In Amsterdam ist es am Donnerstag zu einem tragischen Vorfall zwischen der Polizei und einem jungen Deutschen gekommen. Der 23-Jährige war mit einem Messer in der Hand auf einer Straße im Südwesten der Stadt gesehen worden sein. Als sich Polizisten näherten, stach der Mann um sich. Daraufhin schossen die Beamten auf den Deutschen, der später im Krankenhaus starb.

Wie sich nun herausstellt, stammte der Mann aus Wetzlar. Das teilte das Polizeipräsidium Mittelhessen mit. Nähere Angaben gab es zunächst nicht. Nach Angaben der niederländischen Polizei hatte der Deutsche bei dem Vorfall am Donnerstag einen psychisch gestörten Eindruck gemacht.

19:00 Uhr

Videos des Tages

18:57 Uhr

Boot kentert im Hamburger Hafen - Passagiere gehen über Bord

Zwei Männer und eine Frau waren gestern Abend im Hamburger Hafen mit ihrem Motorboot unterwegs, als sie plötzlich unter die Aufbauten des Docks 11 von Blohm und Voss gerieten. Die Konsequenz: Das Boot lief voll Wasser, die drei jungen Menschen gingen über Bord.

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Warum und wie das Wasserfahrzeug unter die Aufbauten des Docks geriet, ist noch unklar.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die beiden 19 und 22 Jahre alten Männer und die 20-jährige Frau konnten später aus der Elbe gerettet werden, wie ein Polizeisprecher heute sagte. Ein Atemalkoholtest beim 22 Jahre alten mutmaßlichen Schiffsführer habe einen Wert von 1,2 Promille ergeben. Da auch bei den zwei anderen Schiffbrüchigen Alkoholgeruch festgestellt worden sei, sei bei allen eine Blutprobenentnahme angeordnet worden.

Das Boot mit Außenbordmotor konnte später aus der Elbe geborgen und sichergestellt werden. Warum und wie das Wasserfahrzeug unter die Aufbauten des Docks geriet, ist noch unklar.

18:16 Uhr

Terror in Mogadischu: Mindestens fünf Tote bei Angriff auf Hotel

Bei einem Angriff auf ein Hotel in Somalias Hauptstadt Mogadischu sind mindestens fünf Menschen getötet worden. Aus Regierungskreisen hieß es, mehr als zehn weitere Menschen seien bei dem Angriff verletzt worden.

Unmittelbar vor der Erstürmung des am Strand gelegenen Elite Hotels explodierte vor dem Gebäude eine Autobombe. "Die Explosion war sehr gewaltig, und ich habe Rauch in dem Gebiet gesehen", berichtete ein Augenzeuge der Nachrichtenagentur AFP.

Nach Angaben der Polizei erinnert die Vorgehensweise der Angreifer an Attacken der islamistischen Shebab-Miliz. Die Terrororganisation mit Verbindungen zu Al-Kaida kämpft gegen die Regierung in Mogadischu und verübt immer wieder Anschläge.

17:40 Uhr

Besondere Rufnummer in China für 250.000 Euro versteigert

Diese Meldung klingt auf den ersten Blick absolut ungewöhnlich. Bei einer chinesischen Online-Auktion ist heute eine Mobilfunknummer für umgerechnet 253.000 Euro versteigert worden. Hunderte Menschen nahmen an der Auktion teil, um die Telefonnummer zu ergattern. Insgesamt wurden mehr als 5000 Gebote abgegeben.

Das Besondere an der Nummer - sie endet mit fünf Achten. Für viele Chinesen ist die Acht eine Glückszahl, weil sie auf Mandarin ähnlich klingt wie das Wort für "Wohlstand".

Den bisherigen Rekord aus dem Jahr 2017 konnte die heutige Versteigerung aber nicht schlagen. Damals wurde eine Telefonnummer, die acht Mal die Sieben enthält, für 475.000 Euro versteigert. Auf Mandarin klingt die Zahl Sieben nach "Entstehung" oder "Lebensessenz". Die Zahl gilt als beziehungsfördernd.

Übrigens: Rufnummern mit der Zahl Vier sind in China am unbeliebtesten, da die VIer auf Mandarin ähnlich klingt wie das Wort für "Tod".

17:00 Uhr
16:40 Uhr

20-Jähriger kracht mit vier Promille in parkende Fahrzeuge

Er hatte einen Blutalkohol-Gehalt von beinahe 4 Promille, wollte aber dennoch Auto fahren - mit entsprechenden Folgen: In Garbsen bei Hannover hat ein stark betrunkener Mann drei Fahrzeuge ineinander geschoben und dabei einen hohen Sachschaden angerichtet.

Nach Polizeiangaben hatte der 20-Jährige die Kontrolle über seinen Wagen verloren. Er krachte mit seinem Fahrzeug zunächst gegen einen geparkten Kleintransporter, der durch den Aufprall gegen ein weiteres Auto geschoben wurde. Die alarmierten Beamten trafen den Mann in der Nähe des Unfallorts an - eine Blutprobe ergab 3,94 Promille. An den beschädigten Fahrzeugen entstanden rund 16.000 Euro Schaden.

15:44 Uhr

18 Verletzte und vier Tote nach Schüssen in US-Stadt Cincinnati

In der Stadt Cincinnati im US-Bundesstaat Ohio sind am frühen Morgen (Ortszeit) 18 Menschen von Schüssen getroffen worden. Es könnte bis zu vier Tote gegeben haben, berichteten die lokalen Sender Fox19 und WLWT5 unter Berufung auf die Polizei.

Die Schüsse seien an drei verschiedenen Orten in der Stadt abgegeben worden. Die Hintergründe seien noch unklar, sagte der Polizeibeamte Paul Neudigate laut WLWT5. Die Stadt habe eine "extrem gewalttätige Nacht" erlebt.

14:50 Uhr

Haartransplantation in der Nacht ruft Polizei auf den Plan

Stellen Sie sich vor, Sie sind Polizist und treffen in Ihrer Stadt um 2.30 Uhr nachts auf einen Mann mit einer frischen Kopfwunde. Gab es einen Unfall oder eine Gewalttat, würden Sie vielleicht denken - ähnlich wie die Beamten in Germersheim (Rheinland-Pfalz), die diese Situation in der vergangenen Nacht erlebten. Doch der Grund für die Wunde ist eine andere.

Der Mann erzählte den Polizisten, er habe gerade eine Haartransplantation erhalten. Eine weitere Person befinde sich gerade noch in der Praxis in der Nähe, sie habe ebenfalls eine Haartransplantation bekommen. Da der Preis so günstig gewesen sei, sei man extra dafür aus den Niederlanden nach Germersheim gekommen, führte der Mann weiter aus.

Genauso wie die beiden Patienten fand auch der Arzt nichts Ungewöhnliches daran, mitten in der Nacht eine Haartransplantation durchzuführen, vermerkten die Polizisten trocken in ihrem Bericht.

14:20 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

Christoph Rieke hat die heiligen Hallen der Redaktion verlassen und darf nun seinen Feierabend genießen. Bis zum Abend haue ich für Sie in die Tasten und versorge sie mit spannenden Nachrichten aus aller Welt.

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik - gerne eine Mail an janis.peitsch[at]nama.de

Los geht's!

14:01 Uhr

Putin verspricht Lukaschenko Hilfe im Ernstfall

Bereits gestern hatten Alexander Lukaschenko und Wladimir Putin miteinander telefoniert. Anlass sind die täglichen Massenproteste in Belarus infolge der umstrittenen Präsidentenwahl. Nun haben die Staatspräsidenten von Belarus und Russland erneut zum Hörer gegriffen.

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Russlands Präsident Putin hat dem belarusischen Staatschef Lukaschenko (hier beide Ende Juni in Moskau) Unterstützung zugesichert.

(Foto: imago images/ITAR-TASS)

  • Russland habe seine Bereitschaft bekräftigt, Belarus "die erforderliche Hilfe bei der Lösung auftretender Probleme zu leisten", teilte der Kreml nach dem heutigen Telefonat mit.
  • Darin wird auf einen Vertrag der Nachbarländer verwiesen, in dem auch die "kollektive Sicherheit" geregelt sei.
  • Noch vor der Wahl hatte Lukaschenko Russland vorgeworfen, Belarus zu einem Vasallenstaat machen zu wollen und sich zugunsten seiner Gegner in den Urnengang einzumischen.
13:16 Uhr

Roller-Reparatur endet in Explosion

Glück im Unglück: Die Reparatur eines Motorrollers im nordbayerischen Karlburg endete mit einer Explosion - verletzt wurde aber niemand.

  • Als ein 25-Jähriger seinen Roller reparierte, flossen etwa ein bis zwei Liter Benzin in einen Regenabfluss, wie die Polizei mitteilte.
  • Demnach verdampfte das Benzin und es entstand ein hochentzündliches Benzin-Luft-Gemisch, das beim Startversuch des Rollers explodierte.
  • Durch den Druck wurden Kanaldeckel in die Luft geschleudert, in einigen Wohnhäusern spritzte das Abwasser von Toiletten bis an die Decke.
  • Die Polizei ermittelt nun wegen fahrlässiger Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion.
12:19 Uhr

Italiener stirbt nach Polizeigewahrsam in Dresden

Als ein Mann in einer Dresdner Bar randaliert, rückt die Polizei an. Dann nimmt der Fall eine bestürzende Entwicklung.

  • Nachdem er in Polizeigewahrsam gebracht wird, wird der Italiener bewusstlos. Trotz Reanimierungsversuchen auf der Polizeidirektion und in einem Krankenhaus ist der 37-Jährige gestorben, wie Staatsanwaltschaft und Polizei mitteilten.
  • "Es ist ein nicht natürlicher Tod, deswegen führen wir ein Todesermittlungsverfahren", sagte Oberstaatsanwalt Lorenz Haase der Deutschen Presse-Agentur.
  • Er gehe davon aus, dass der Verstorbene unter Einfluss von Alkohol oder Betäubungsmitteln gestanden habe.
  • Bei den Ermittlungen soll auch geklärt werden, ob es zu Polizeigewalt gekommen ist oder ob der Mann Beamte attackiert hat.
11:39 Uhr

Linke-Trio fordert 30-Stunden-Woche

Wie soll die Arbeit der digitalisierten Zukunft aussehen? Führende Politiker der Linken haben nun ein Positionspapier erarbeitet, dessen Kernpunkt wohl die meisten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aufmerken lässt.

  • "Wir brauchen eine generelle Verkürzung der Arbeitszeit auf 30 Stunden pro Woche in Vollzeit", heißt es Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) zufolge in dem Papier.
  • Demnach sollten Produktivitätsfortschritte allen zugutekommen, indem mehr Zeit "für Familie und Sorgearbeit, für politische Einmischung, persönliche Weiterbildung und Muße" bliebe.
  • Autoren des Konzepts sind die Parteivorsitzende Katja Kipping, der Europaabgeordnete Martin Schirdewan und die Abgeordnete im Berliner Abgeordnetenhaus, Katalin Gennburg.
  • Darin pochen sie darauf, dass neue digitale Technologien nicht "zur Verdichtung von Arbeit, zur Erhöhung des Stresses, zu verstärkten Kontrolle durch das Management, zur Verlagerung von Tätigkeiten auf tariflose Subunternehmen und zum Druck auf Tarifstandards, Löhne und Arbeitsbedingungen führen" dürften.
10:48 Uhr

Schwarzenegger lobt Harris und wünscht ihr viel Glück

Zu seiner aktiven Zeit als Politiker war Arnold Schwarzenegger einst Gouverneur von Kalifornien - als Republikaner. Seine Parteizugehörigkeit hält ihn aber nicht davon ab, der demokratischen Vize-Kandidatin Kamala Harris viel Glück im US-Wahlkampf zu wünschen.

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Schwarzenegger hat die demokratische Vize-Kandidatin Harris ausdrücklich gelobt.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

  • "Wir waren vielleicht in unterschiedlichen Parteien, aber ich wünsche Kamala in ihrer neuen Rolle viel Glück", sagte Schwarzenegger der "Bild am Sonntag".
  • Die 55-jährige Senatorin Harris war unter Schwarzeneggers Ägide als Gouverneur Bezirksstaatsanwältin in San Francisco.
  • "Ich habe mit Harris während meiner Amtszeit als Gouverneur in Kalifornien sehr konstruktiv zusammengearbeitet", erklärte Schwarzenegger.
  • Wohl auch ein Grund für Schwarzeneggers Loblied auf Harris: Das Verhältnis des 73-Jährigen zum republikanischen US-Präsidenten Donald Trump gilt als schwierig.
09:59 Uhr

Astronomen finden Ursache für Riesenstern-Phänomen

Lange Zeit rätseln Astronomen darüber, warum sich der Riesenstern Beteigeuze im Sternbild Orion monatelang verfinstert hat. Ein Potsdamer Forscherteam glaubt nun zu wissen, was dem Roten Riesen zugesetzt hat.

  • Nach neuen Beobachtungsdaten von dem Hubble Space Teleskop sei davon auszugehen, dass der Stern superheißes Plasma von seiner Oberfläche ausgestoßen habe, teilte das Leibniz-Institut für Astrophysik in Potsdam mit.
  • Nach einer Abkühlung in den äußeren, kälteren Schichten sei eine riesige Staubwolke entstanden, die das Licht von etwa einem Viertel der Sternoberfläche blockiert habe.
  • Demnach habe die Helligkeit des Sterns zwischen Oktober 2019 und Februar 2020 um mehr als das Dreifache abgenommen.
  • Tatsächlich habe das Verdunklungsereignis um das Jahr 1300 stattgefunden, da sein Licht die Erde erst jetzt erreiche.

Mehr dazu lesen Sie hier.
09:37 Uhr

Europa-Park dehnt Saison bis November aus

Eine Runde mit der Achterbahn oder eine entspannte Floßfahrt: Der Europa-Park im badischen Rust ist im Sommer extrem beliebt. Doch in diesem Jahr ist die Besucherzahl wegen Corona limitiert. Deshalb gibt es nun ein Novum.

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Europa-Park erwartet in diesem Jahr einen Bilanzverlust.

(Foto: imago images/Petra Schneider)

  • Der Europa-Park will seine diesjährige Saison bis November verlängern, sagte der Gründer und geschäftsführende Gesellschafter, Roland Mack, der "Welt am Sonntag".
  • Dennoch werde Deutschlands größter Freizeitpark in diesem Jahr rote Zahlen schreiben, sagte Mack, verwies zugleich aber auf einen geringen Schuldenstand.
  • Aufgrund der Hygieneregeln ist die Besucherzahl auf 15.000 pro Tag beschränkt. Üblich seien an Sommertagen zwischen 30.000 und 40.000 Gäste.
08:56 Uhr

Trump deutet mögliche Begnadigung von Snowden an

Während seines Wahlkampfes 2016 hatte Donald Trump den Whistleblower Edward Snowden als "totalen Verräter" bezeichnet, mit dem er "hart umgehen" würde. Nun will der US-Präsident offenbar eine Begnadigung prüfen.

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Snowden bekam Asyl in Russland, wo er während seiner Flucht gestrandet war.

(Foto: REUTERS)

  • Er werde "einen Blick" auf eine Begnadigung Snowdens werfen, sagte Trump bei einer Pressekonferenz in seinem Golfclub in Bedminster.
  • Zwar sei er nicht besonders mit der Angelegenheit vertraut, "aber ich werde mir das sehr genau ansehen", so Trump.
  • Der Ex-Geheimdienstmitarbeiter Snowden hatte im Jahr 2013 Tausende streng geheime Dokumente über die Überwachungs-praktiken der US-Nachrichtendienste veröffentlicht.
  • Die USA werfen Snowden, der inzwischen im russischen Exil lebt, Spionage und die Gefährdung der nationalen Sicherheit vor.
08:18 Uhr

Erdbeben erschüttert Nordwesten von Chile

Die Erde bebt - während vielen hierzulande der Gedanke daran unheimlich ist, sind die meisten Chilenen solche Szenen gewohnt. Nun war es wieder so weit.

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Das Erdbeben ereignete sich in der chilenischen Region Tarapacá, hier zu sehen die Stadt Iquique.

(Foto: imago/AGB Photo)

  • Ein Erdbeben der Stärke 5,2 hat den Nordwesten Chiles erschüttert.
  • Das Zentrum wurde von der chilenischen Erdbebenwarte westlich von Cuya nahe der Pazifikküste geortet.
  • Tsunamigefahr besteht laut Katastrophendienst Onemi nicht.
  • Zunächst wurden weder Opfer noch Schäden gemeldet.
08:02 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!

Wenn Sie diese Zeilen lesen, haben Sie hoffentlich eine entspannte Nacht hinter und einen frischen Kaffee vor sich. Für die meisten bietet sich an diesem Sonntag noch einmal die Gelegenheit, den Sommer zu genießen, ehe es in vielen Regionen ungemütlich wird. Also wie wär's mit einem Ausflug ins Freie und einer ordentlichen Kraftbetankung für die kommende Woche?

Bevor es in der kommenden Woche spannende Ereignisse wie etwa den Nominierungsparteitag der US-Demokraten gibt, geht es nach jetzigem Stand an diesem Sonntag eher unaufgeregt zu. Wenn Termine wie die Amtseinführung des neuen dominikanischen Präsidenten Abinader auf der Agenda stehen, spricht das für sich.

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Ferrari-Pilot Vettel muss den sechsten Formel-1-Saisonlauf von Startrang elf beginnen.

(Foto: dpa)

Der Sport macht da die großen Ausnahmen: Erst steigt am Nachmittag der Große Preis von Spanien in der Formel 1 (ab 15.10 Uhr auf RTL und im Liveticker auf ntv.de), dann bestreiten die Fußball-Topklubs FC Sevilla und Manchester United das erste Halbfinale in der Europa League (ab 21 Uhr auf Nitro und TVNOW und im Liveticker auf ntv.de)

So oder so: Kommen Sie gut durch den Sonntag! Mein Name ist Christoph Rieke und ich begleite Sie heute durch den "Tag" - oder zumindest dessen erste Hälfte.

07:13 Uhr

Knorr gibt "Zigeunersauce" neuen Namen

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Die "Zigeunersauce" von Knorr wird es bald nicht mehr unter diesem Namen geben.

(Foto: picture alliance / dpa)

Für manche gehört sie zu einem perfekten Grillabend einfach dazu, diese rote Würzsauce aus Tomaten, Paprika, Zwiebeln und Champignons. Doch bei der rassistischen Bezeichnung "Zigeunersauce" vergeht vielen schnell der Appetit. Die Marke Knorr setzt nun ein Zeichen.

  • "Da der Begriff 'Zigeunersauce' negativ interpretiert werden kann, haben wir entschieden, unserer Knorr Sauce einen neuen Namen zu geben", teilte der Mutterkonzern Unilever auf Anfrage der "Bild am Sonntag" mit.
  • Demnach werde das Produkt künftig unter dem Namen "Paprikasauce Ungarische Art" in den Regalen zu finden sein.
  • Der Zentralrat der Deutschen Sinti und Roma begrüßte die Entscheidung und beklagte zugleich die oftmals herabwertende und beleidigende Verwendung von Begriffen wie "Zigeuner".
Mehr dazu lesen Sie hier.
06:49 Uhr

Scholz will Bezugsdauer für Kurzarbeitergeld deutlich ausweiten

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Bundesfinanzminister Scholz will die Auszahlung des Kurzarbeitergelds ausweiten.

(Foto: imago images/teamwork)

Grundsätzlich gilt derzeit eine Befristung für Kurzarbeitergeld auf maximal zwölf Monate. Bundesfinanzminister Olaf Scholz will das nun ändern. "Ich will die Bezugsdauer für das Kurzarbeitergeld auf 24 Monate verlängern", sagte er der "Bild am Sonntag". Die Corona-Krise werde in den nächsten Wochen nicht plötzlich verschwinden, führte Scholz weiter aus. Demnach brauchen Unternehmen und Beschäftigte das klare Signal der Regierung: "Wir gehen mit euch den gesamten Weg durch die Krise, damit niemand auf der Strecke ohne Not entlassen wird", sagte Scholz.

06:19 Uhr

Ariane 5 beendet Corona-Pause und startet ins All

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie mussten die Raketenstarts am europäischen Weltraumbahnhof in Kourou lange pausieren. Nun ist der Betrieb an der Basis in Französisch-Guayana wieder vollends aufgenommen worden.

  • Eine Ariane-5-Trägerrakete startete mit zwei Telekommunikationssatelliten ins All, wie der Betreiber Arianespace mitteilte.
  • Demnach brachte sie die beiden Satelliten erfolgreich in ihre Umlaufbahn.
  • Es war der erste Start einer Ariane-5-Rakete seit Februar.