Sonntag, 16. Mai 2021Der Tag

mit Nicole Ankelmann
Nicole Ankelmann
22:34 Uhr

Das war Sonntag, der 16. Mai 2021

Während sich die Spieler von Dynamo Dresden freuen, in der nächsten Saison wieder in der zweiten Bundesliga spielen zu dürfen, haben einige ihrer Fans nichts Besseres zu tun, als Krawall zu machen. Zumindest emotional mehr Grund hätten dafür die Anhänger des Hamburger SV, der den Aufstieg in die erste Liga nicht geschafft hat und eine weitere Runde in der zweiten drehen muss.

Was heute sonst noch wichtig war:

Liebe Leserinnen und Leser, ich wünsche Ihnen eine gute Nacht und einen guten Start in die Woche!

22:15 Uhr

Polizei greift sturzbetrunkenen Autofahrer gleich zweimal auf

Eigentlich sollte man ja grundsätzlich nicht unter Alkoholeinfluss Auto fahren. Schon gar nicht total betrunken. Und noch weniger sollte man denselben Fehler zweimal machen. Das hat ein Autofahrer aus dem niedersächsischen Holle aber wohl nicht verstanden. Er wurde von der Polizei an zwei aufeinanderfolgenden Tage angehalten und war beide Male voll wie die sprichwörtliche Haubitze.

Zunächst ging er den Beamten am Samstag ins Netz, als er "auffällig langsam und schlangenlinienartig" unterwegs war. Beim Pusten zeigte das Gerät dann stolze 3,53 Promille an. Eine Fahrerlaubnis hatte der Mann übrigens auch nicht, und so wurden gegen ihn gleich mal zwei Strafverfahren eingeleitet.

Heute, also nur einen Tag später, war der 52-Jährige wieder betrunken mit demselben Auto unterwegs. Dieses Mal hatte er "nur" 2,88 Promille intus. Die Beamten stellten die Schlüssel des Wagens sicher. Nun erwartet den Unbelehrbaren noch ein weiteres Strafverfahren.

21:41 Uhr

Schauspielerin Sandra Hüller mit Berliner Theaterpreis auszeichnet

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Es ist nicht der erste Preis für Sandra Hüller.

(Foto: picture alliance/dpa)

Viele Film-Fans haben Sandra Hüller noch bestens in der Rolle der Ines Conradi im Spielfilm "Toni Erdmann" in Erinnerung. Doch die 43-Jährige ist auch auf den Theaterbühnen zu Hause. Und so wurde sie jetzt mit dem mit 20.000 Euro dotierten Theaterpreis Berlin geehrt.

  • Verliehen wurde ihr die Auszeichnung für "ihre besonderen Verdienste um das deutschsprachige Theater", wie die Stiftung Preußische Seehandlung und die Berliner Festspiele mitteilte.
  • Die Berliner Jury schrieb, zu Hüllers Spiel gehörten "extreme Ernsthaftigkeit und waghalsige Unbedingtheit" genau wie ihr "leicht spöttischer, freundlich distanzierter Blick auf die Welt und die Dinge, die sie da tut".
  • Eigentlich hätte sie den Preis bereits im vergangenen Jahr bekommen sollen, doch wegen der Corona-Pandemie fiel die Veranstaltung aus. Nun wurde sie während des Berliner Theatertreffens nachgeholt.
  • Das Bühnenfestival findet auch in diesem Jahr wegen der Coronavirus online statt - mehrere Inszenierungen werden gestreamt.
21:14 Uhr

Militante Palästinenser sollen rund 3100 Raketen auf Israel abgefeuert haben

Wie das israelische Militär bei Twitter mitteilte, sollen militante Palästinenser bislang etwa 3100 Raketen auf Israel gefeuert haben. 1210 davon habe das Abwehrsystem Eisenkuppel ("Iron Drone") abgefangen. Rund 450 der abgefeuerten Raketen seien noch im Gazastreifen niedergegangen.

Das Eisenkuppel-System erkennt mittels eines Radargeräts anfliegende Geschosse und startet eine Abfangrakete, um das feindliche Geschoss möglichst vor dem Einschlag noch in der Luft zu zerstören.

Medienberichten zufolge hat das israelische Militär strikte Order, diese nur zu starten, wenn bei einem Angriff bewohnte Gebiete bedroht sind, denn der Einsatz einer einzigen Abfangrakete soll 66.000 Euro kosten.

14:50 Uhr

Straßenbahn rammt Auto, als Vater auf der Rückbank Windeln wechselt

Dieser Moment dürfte für alle Beteiligten ein ziemlicher Schock gewesen sein. Ein Vater in Hannover wollte seiner Tochter gerade auf dem Rücksitz seines Wagens eine neue Windel anlegen, als sich eine Straßenbahn von hinten näherte. Obwohl deren Fahrer eine Vollbremsung einleitete, konnte er das schwere Gefährt nicht mehr rechtzeitig stoppen und fuhr die geöffnete Tür des Autos ab.

Der 44-jährige Vater, der zwischen Tür und Rücksitz stand, wurde bei der Kollision leicht verletzt. Seine zweijährige Tochter und die Fahrgäste der Stadtbahn blieben unverletzt. Der Schaden beträgt ersten Schätzungen nach etwa 9000 Euro.

20:02 Uhr

Idyllisch gelegenes Schloss in Cornwall vergibt Traumjob für Naturliebhaber

Sie suchen gerade einen neuen Job, bei dem Sie es so richtig schön - und vor allem einsam haben? Dann ist das hier vielleicht das Richtige für Sie, denn idyllischer geht es kaum: Die britische Stiftung National Trust sucht einen Mitarbeiter für die Verwaltung des Schlosses von St. Michael's Mount in Cornwall.

  • Die ehemalige Abtei aus dem 12. Jahrhundert gilt als Gegenstück von Mont-Saint-Michel in der Normandie auf der anderen Seite des Ärmelkanals. Ähnlich wie bei der berühmten Gemeinde in Frankreich handelt es sich bei St. Michael's Mount um eine Erhebung im Watt, die bei Ebbe zu Fuß erreichbar ist.
  • Gesucht wird dort ein Castle Officer, wie es auf der Webseite der Touristenattraktion heißt, Dienstwohnung im Schloss inbegriffen. Zu den Aufgaben gehört es demnach unter anderem, die Sicherheit des Schlosses und der Gegenstände darin zu verantworten, Mitarbeiter anzuleiten und bei Reinigungsarbeiten Möbel zu verrücken und Bilder umzuhängen.
  • Wie viel Gehalt der neue Castle Officer bekommen wird, geht aus der Stellenausschreibung nicht hervor. Man habe Meerblick aus jedem Zimmer, versicherte Castle Steward Duncan Murdoch im Gespräch mit der BBC. Er warnte aber auch: "Man kann sich hier keine Pizza an die Türe liefern lassen, darauf sollte man sich einstellen."
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Viel Besuch bekommen Sie hier vermutlich nicht.

(Foto: imago images/robertharding)

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Wer es einsam mag, ist hier also genau richtig.

(Foto: imago images/PA Images)

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Auch nachts romantisch.

(Foto: imago images/Sebastian Wasek)

19:29 Uhr

Dutzende Verletzte beim Einsturz einer Tribüne in Synagoge nahe Jerusalem

Während der Konflikt zwischen Israel und Palästina weiter eskaliert, kommt es nahe Jerusalem nun auch noch zu einem schweren Unglück.

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Das Innere der Synagoge.

(Foto: REUTERS)

  • Beim Einsturz einer Tribüne in einer Synagoge in der israelischen Siedlung Givat Zeev im Westjordanland sind nach Angaben von Rettungskräften rund 60 Menschen verletzt worden.
  • Wie der israelische Rettungsdienst Magen David Adom mitteilte, wurden davon zehn lebensgefährlich oder schwer verletzt.
  • Anlass für die Zusammenkunft war das eben begonnene Schavuot-Fest. Dann gedenken fromme Juden der angenommenen Übergabe der Thora, der jüdischen Bibel, durch Gott an Moses.
  • Erst Ende April war es im Norden Israels bei einem Fest anlässlich des jüdischen Feiertages Lag Baomer zu einer Massenpanik gekommen, bei der mindestens 45 Menschen starben.
18:56 Uhr

Massenkarambolage mit 15 Autos und mehreren Schwerverletzten auf der A2

Starkregen soll Schuld an dem sein, was heute auf der A2 bei Gütersloh passiert ist. Dort sind 15 Wagen in einen Unfall verwickelt worden. Laut Autobahnpolizei Bielefeld wurde dabei sieben Menschen schwer verletzt, einer von ihnen lebensgefährlich. Die Feuerwehr berichtete von einer etwa 50 bis 100 Meter langen Unfallstelle.

Der Unfall geschah zwischen der Rastanlage Gütersloh und der Ausfahrt Gütersloh, sodass die A2 in Richtung Hannover eine Weile komplett gesperrt werden musste. Es bildete sich ein mehrere Kilometer langer Stau.

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18:28 Uhr

Versprechen gehalten: Länder schaffen 2000 Stellen für Richter und Staatsanwälte

Gute Nachrichten für die Justiz: Die Bundesregierung hat wie versprochen diverse Personallücken geschlossen und innerhalb der vergangenen fünf Jahre 2000 neue Stellen für Richter und Staatsanwälte geschaffen.

  • Insgesamt wurden sogar 2300 neue Stellen eingerichtet, wie aus einer Umfrage der vom Richterbund herausgegebenen "Deutschen Richterzeitung" hervorgeht. Mehr als 300 davon seien zwar nicht dauerhaft, für das laufende Jahr seien aber rund 400 weitere Stellen zu erwarten.
  • Ausgegeben wurden für den Stellenaufbau demnach rund 220 Millionen Euro.
  • Laut Richterbund gibt es aber in vielen Gerichten und Staatsanwaltschaften nach wie vor erhebliche Personallücken. Die Pandemie habe gezeigt, dass es etwa bei der elektronischen Gerichtsakte und bei Online-Verhandlungen Nachholbedarf gebe.
17:45 Uhr

Prinz Andrew verliert nach Epstein-Skandal mehr als 50 Schirmherrschaften

Bei Prinz Andrew läuft es ja schon eine Weile nicht mehr so richtig rund - wohl zu Recht, bedenkt man seine Verwicklung in den Skandal um den verurteilten und mittlerweile verstorbenen Sexualstraftäter und Investmentbanker Jeffery Epstein.

Das hat ihn bereits so einige offizielle Ämter gekostet. Nun wird bekannt, dass der Sohn von Queen Elizabeth II. und Bruder von Prinz Charles zudem auch noch fast 50 Schirmherrschaft verloren haben soll. Das will die britische Zeitung "The Telegraph" recherchiert haben.

Von rund 150 kontaktierten Einrichtungen, bei denen Prinz Andrew zuletzt allesamt involviert war, sollen 47 "The Telegraph" bestätigt haben, sich vom Royal getrennt zu haben. Das seien vor allem Stiftungen, die sich mit dem Wohl von Kindern beschäftigen. So etwa der Royal Navy and Royal Marines Children's Fund. "Wir hatten als Wohltätigkeitseinrichtung für Kinder das Gefühl, dass es für ihn nicht mehr angebracht war, weiterhin als Schirmherr zu fungieren", werden die Verantwortlichen zitiert.

17:14 Uhr

Dreharbeiten zu Rap-Video enden für zwei Männer auf der Intensivstation

Nicht nur Selfies sind gefährlich für jene, die ein besonders spektakuläres Ergebnis wollen. Auch der Dreh eines Musikvideos birgt ernsthafte Gefahren. So endete die Arbeit an einem Rap-Clip für zwei Männer in Bayern auf der Intensivstation.

Die beiden 22-Jährigen hatten laut Polizei das Dach eines Wohnhauses in Bad Tölz als Drehort auserkoren. Dafür kletterten sie am Abend angetrunken aus dem Fenster. Weil es zuvor allerdings geregnet hatte und das Dach dementsprechend nass war, rutschten sie aus und stürzten etwa sechs Meter in die Tiefe. Beide erlitten dabei unter anderem schwere Kopfverletzungen.

16:44 Uhr

Ägypten öffnet Grenzübergang zum Gazastreifen früher als geplant

Um gestrandeten Palästinensern und Verletzen die Einreise nach Ägypten zu erleichtern, hat das Land den Grenzübergang Rafah zum Gazastreifen schon einen Tag früher als geplant geöffnet. Geschlossen worden war er am vergangenen Donnerstag wegen der muslimischen Feiertage zum Abschluss des Fastenmonats Ramadan.

Die ägyptischen Behörden unternehmen den "außergewöhnlichen" Schritt Berichten zufolge, um verletzte Palästinenser in ägyptische Krankenhäuser zu lassen. Es sei eine "Geste der Solidarität" mit den Palästinensern. Gekommen sei allerdings noch niemand. Es seien auch keine ägyptischen Krankenwagen nach Gaza gefahren, um Verletzte aufzunehmen.

Bei israelischen Angriffen im Gazastreifen sind allein heute mindestens 40 Palästinenser getötet worden. Bei Angriffen auf ein Viertel in Gaza-Stadt starben demnach auch acht Kinder.

16:14 Uhr

Eigentümerverband fordert nach CO2-Beschluss den Rücktritt von Seehofer

Die Entscheidung der Bundesregierung, Vermieter künftig die Hälfte der Zusatzkosten übernehmen zu lassen, die aktuell ihren Mietern durch den CO2-Preis auf Öl und Gas entstehen, stieß beim Eigentümerverband Haus & Grund auf wenig Begeisterung.

Im Gespräch mit der "Bild"-Zeitung sagte Verbandspräsident Kai Warnecke jetzt, dass das nicht hinnehmbar sei. Seehofer sei "der schlechteste Bauminister, den die Bundesrepublik je hatte. Ich fordere den CSU-Parteivorsitzenden Söder auf, Minister Seehofer sofort aus dem Kabinett abzuziehen", so Warnecke weiter.

Zudem solle das Vorhaben parlamentarisch gestoppt werden. "Jetzt muss die Fraktion entscheiden, ob sie mit Merkel und Seehofer untergeht - oder ob sie widersteht und beide zu dem macht, was sie eigentlich schon lange sind: Lame Ducks."

15:39 Uhr

Gewalt gegen Schwule, Lesben und Transmenschen nimmt während der Pandemie zu

Als wäre eine Pandemie nicht ohnehin schon schlimm genug für alle Menschen, müssen Angehörige der LGBTQ+- oder auch LGBTI-Community in dieser Zeit zudem noch mehr Gewalt als zuvor erleiden. Darauf hat jetzt der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell im Namen der Europäischen Union hingewiesen.

"Die Covid-19-Pandemie hat zu noch mehr Gewalt und Diskriminierung gegen LGBTI-Personen geführt", teilte der 74-Jährige anlässlich des internationalen Tags gegen Homophobie mit, der am Montag stattfindet. Darunter fielen häusliche Gewalt, Hassrede im Netz und offline, sowie Verbrechen aus Hass. Borrell betonte, dass jeder Mensch frei und gleich geboren sei und die EU ihr starkes Engagement bekräftige, die Menschenrechte auch für LGBTI-Menschen zu verteidigen und zu fördern.

15:08 Uhr

Polizei auf Mallorca sprengt internationalen Geldwäsche-Ring und beschlagnahmt Drogen

Die einen machen schon wieder Urlaub auf Mallorca, die anderen nutzen die Baleareninsel für kriminelle Machenschaften. Ein paar von denen kam jetzt die Polizei auf die Schliche. Die Ermittler nahmen ein internationales Geldwäsche-Netzwerk hoch, das unter anderem Beträge nach Kuba leitete.

55 Verdächtige wurden auf der Insel und fünf weitere Komplizen in Madrid festgenommen worden. Zudem beschlagnahmten die Beamten 400.000 Euro und größere Mengen Drogen.

Auf Mallorca floriert das Drogengeschäft vor allem in der als Drogendorf bekannten Barackensiedlung Son Banya nahe dem Flughafen. Die Insel wird von internationalen Banden auch immer wieder als Umschlagpunkt genutzt.

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14:38 Uhr

Joe Exotic ist angeblich an Krebs erkrankt und bittet erneut um Begnadigung

Mehrfach hat Joe Exotic nun schon versucht, vorzeitig aus dem Gefängnis erlassen zu werden. Er bat schon frühzeitig den damals noch amtierenden US-Präsidenten Donald Trump um Begnadigung und Kim Kardashian und Cardi B um Unterstützung. Doch noch immer sitzt der als "Tiger King" bekannte, ehemalige Privatzoo-Besitzer hinter Gitter, weil er den Mord an seiner Erzrivalin Carol Baskin in Auftrag gegeben haben soll.

Nun ist Exotic angeblich an Krebs erkrankt, weshalb er Jo Biden um Haftentlassung bittet. Bei Twitter schreibt der 58-Jährige, dass sein "PSA-Wert für Prostatakrebs sehr hoch" sei. Das Gefängnis habe demnach "Tests genehmigt, um zu überprüfen, in welchem Stadium sich der Krebs befindet". Außerdem sei sein Körper müde und er habe an Gewicht verloren. Biden solle ihn begnadigen, "damit ich nach Hause gehen und richtige medizinische Versorgung und richtiges Essen bekommen kann".

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14:06 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

mein Kollege Christian Herrmann hat sich in den wohlverdienten Feierabend - oder besser: Feiernachmittag verabschiedet. Mein Name ist Nicole Ankelmann, und ab sofort und bis zum späten Abend versorge ich Sie mit Nachrichten aus aller Welt. Ich wünsche Ihnen einen entspannten Nachmittag!

13:59 Uhr

Mietwagenpreise in Urlaubsregionen ziehen spürbar an

In der Corona-Krise bricht die Nachfrage nach Mietwagen ein. Jetzt, wo sich viele Länder und Regionen wieder für Urlauber öffnen, steigt sie wieder. Nicht nur deshalb werden müssen Kunden wahrscheinlich deutlich tiefer für ein Auto in die Tasche greifen.

  • Sowohl Anbieter als auch Vergleichsportale gehen davon aus, dass die Preise für Mietwagen in den kommenden Wochen deutlich anziehen werden.
  • Grund sind einerseits die aktuellen Lockerungen einiger Urlaubsregionen. Andererseits haben viele Anbieter aber auch ihre Flotten verkleinert, um während der Pandemie Unterhalts- und Wartungskosten zu sparen.
  • Nicht alle Anbieter seien in der Lage, ihre Kapazitäten entsprechend der steigenden Nachfrage kurzfristig zu erhöhen, heißt es vom Vergleichsportal Check24. "Das gilt besonders auf beliebten Inseln wie Mallorca."

13:23 Uhr

Sieben Menschen ertrinken bei Gruppen-Selfie auf Java

Bereits vor zwei Jahren haben indische Forscher eine Studie mit der Erkenntnis veröffentlicht, wonach Selfies tödlicher als Haiangriffe sind. Einen neuen Beleg liefern mehrere Urlauber in Indonesien: Beim Versuch, auf einem Boot ein Gruppen-Selfie zu machen, ertrinken mindestens sieben von ihnen.

  • Laut Polizei haben sich alle 20 Bootsinsassen auf eine Seite des Bootes bewegt, um das Foto zu schießen.
  • Daraufhin sei das Boot auf einem Stausee auf der Insel Java gekentert.
  • Elf Menschen konnten gerettet werden, sieben wurden tot geborgen. Zwei weitere Indonesier werden noch vermisst.

12:50 Uhr

Spielende Mädchen zerkratzen 33 Autos mit Steinen

Autsch, das tut schon beim Lesen weh. Drei Mädchen im Alter von neun und zehn Jahren haben in Linnich im Kreis Düren Dutzende Autos zerkratzt. Sie haben sich laut Polizei am Freitag beim "Spielen mit Steinen" am Lack der parkenden Autos zu schaffen gemacht. Bislang seien 33 beschädigte Wagen bekannt, sagt die Polizei. Immerhin: Eines der Mädchen hat seiner Mutter von dem Ausflug erzählt, die wiederum die Beamten informierte. Der Schaden wird bislang auf 60.000 Euro geschätzt. Wer dafür aufkommt, ist noch unklar.

12:29 Uhr

Schiff mit Giftstoffen aus Beirut erreicht Wilhelmshaven

Ein Containerschiff mit giftigen Chemikalien aus dem Libanon ist in Wilhelmshaven angekommen. Die Container werden zunächst in Wiefels in Friesland zwischengelagert und dann in Bremen, Hamburg, Brunsbüttel und Kassel entsorgt oder wiederaufbereitet.

  • Deutsche Experten hatten die Chemikalien in den vergangenen Wochen im Hafen von Beirut geborgen, wo es im August 2020 zu einer verheerenden Explosion gekommen war.
  • Nach Angaben des niedersächsischen Umweltministeriums handelt es sich bei der Ladung unter anderem um Lack- und Farbschlämme, Säuren, Spraydosen und Sperrmüll.
  • "Alles ist fachgerecht verpackt und muss nicht mehr geöffnet werden", sagt ein Sprecher des Bremer Transportunternehmens Combi Lift.

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12:00 Uhr

Schlagzeilen am Mittag

12:11 Uhr

Erste Wasserstoffzüge nehmen Betrieb auf

Noch immer fahren auf etlichen deutschen Eisenbahnstrecken Dieselloks und Dieseltriebwagen. In Zukunft sollen sie unter anderem durch Wasserstoffzüge ersetzt werden. Testweise kommen die emissionsfreien Triebwagen bereits zum Einsatz.

"Wieder was gelernt"-Podcast

"Wieder was gelernt" ist ein Podcast für Neugierige: Bekommt die Deutsche Bank ihr Geld von Donald Trump zurück? Warum bezahlen manche Berufspiloten Geld für ihren Job? Warum ziehen Piraten von Ost- nach Westafrika? Hören Sie rein und werden Sie dreimal die Woche ein bisschen schlauer.

Alle Folgen finden Sie in der ntv-App, bei Audio Now, Apple Podcasts und Spotify. Für alle anderen Podcast-Apps können Sie den RSS-Feed verwenden. Kopieren Sie die Feed-URL und fügen Sie "Wieder was gelernt" einfach zu Ihren Podcast-Abos hinzu.

11:54 Uhr

Flucht nach Ungarn: Entflogener Adler zurück in Remscheid

Riesenseeadler Grobi kann einen Haken hinter seiner einmonatigen Odyssee machen. Das Tier habe die etwa zwölfstündige Fahrt in einer Spezialkiste aus Ungarn gut überstanden, sagt Falknerin Carola Schossow im nordrhein-westfälischen Remscheid. "Jetzt ist er in der großen Voliere und ist erst mal ganz entspannt."

  • Grobis Stammplatz war gut einen Monat lang verwaist: Der sechs Jahre alten Adler war am 12. April aus der Falknerei entflogen und nicht zurückkehrt.
  • Vermutet wird, dass der zwar große, aber schreckhafte Raubvogel von Krähen angegriffen wurde und sich vor ihnen in Sicherheit bringen wollte.
  • Unterwegs soll Grobi seinen Sender, den er um ein Bein trug, abgebissen haben. Dann verlor sich seine Spur, bis ihn Ranger im ungarischen Nationalpark Örség wiederfanden und den ausgehungerten Vogel mithilfe einer Hühnermahlzeit einfangen konnten.
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Grobi hat eine Spannweite von 2,50 Meter.

(Foto: picture alliance/dpa)

11:20 Uhr

Charles will als König Residenzen für Bürger öffnen

Prinz Charles, obwohl schon 72 Jahre alt, träumt anscheinend immer noch davon, irgendwann einmal auf dem britischen Thron zu sitzen. Auf jeden Fall scheint er Pläne für dieses Szenario zu schmieden. Die "Sunday Times" berichtet, dass er der Öffentlichkeit einen größeren Zugang zu royalen Palästen geben wolle.

  • Dem Bericht zufolge will Charles den Buckingham Palast, seine aktuelle Residenz Clarence House, den Landsitz Sandringham House und die schottische Sommerresidenz Balmoral Castle von "privaten Anwesen zu öffentlichen Räumen" erklären.
  • Der Prinz von Wales, so sein offizieller Titel, soll seine Pläne den anderen Mitgliedern der Königsfamilien bereits vorgestellt haben.
  • Demnach denkt Charles auch darüber nach, den Buckingham Palast, die offizielle Residenz des britischen Monarchen, auch dann für die Öffentlichkeit zu öffnen, wenn er selbst als König vor Ort wäre.
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Die britische Königsfamilie verfügt über ein beeindruckendes Immobilien-Portfolio. Vom Buckingham Palast und ...

(Foto: picture alliance / Photoshot)

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... Clarence House in London, ...

(Foto: picture alliance / Photoshot)

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... hin zum Landsitz Sandringham in der Grafschaft Norfolk und ...

(Foto: picture alliance / empics)

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... zum Sommersitz Balmoral in Schottland.

(Foto: picture alliance / empics)

10:58 Uhr

Kleinkind stirbt bei Explosion in England

In England hat vermutlich eine Gasexplosion zwei Häuser zum Einsturz gebracht. Bei dem Unglück in der Ortschaft Heysham nahe Lancaster kam ein Kleinkind ums Leben, wie die Polizei in der nordwestenglischen Grafschaft Lancashire mitteilt. Vier weitere Menschen wurden verletzt, zwei davon schwer.

  • Bei den eingestürzten Gebäuden habe es sich um Reihenhäuser gehandelt, teilt die Feuerwehr mit.
  • Das Energieunternehmen Electricity North West schreibt auf Twitter, dass es die Stromversorgung in dem Gebiet vorerst abschaltet.
10:37 Uhr
Breaking News

Werder Bremen entlässt Kohfeldt, Schaaf übernimmt

Einen Spieltag vor dem Ende der Saison zieht Werder Bremen doch noch die Reißleine und entlässt Cheftrainer Florian Kohfeldt. Stattdessen übernimmt ein alter Bekannter: "Thomas Schaaf wird das Team beim letzten Bundesligaspiel sowie bei möglichen Relegationsspielen betreuen", schreibt der akut abstiegsgefährdete Klub auf Twitter.

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10:26 Uhr

Nach Absturz: Boeing muss alle älteren 737 kontrollieren

Kaum scheint das Krisenflugzeug, die 737 Max, wieder halbwegs flugtüchtig, hat Boeing neuen Ärger. Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat den Flugzeugbauer dazu verdonnert, alle älteren Flugzeuge des Typs 737 zu überprüfen. Der Hintergrund? Der Absturz einer 737 in Indonesien.

  • Bei dem Unglück waren im Januar 62 Menschen ums Leben gekommen.
  • Indonesische Ermittler hatten nach dem Absturz Hinweise auf einen technischen Defekt in der Unglücksmaschine gefunden.
  • Laut FAA-Anordnung muss Boeing alle 737-Maschinen der Generationen 300, 400 und 500 überprüfen.
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10:04 Uhr

Berlusconi verlässt das Krankenhaus - erneut

Italiens früherer Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat sich im September mit dem Coronavirus infiziert und leidet seitdem an Covid-19. Anfang der Woche wird er deshalb in eine Mailänder Klinik gebracht. Nun kann er das Krankenhaus nach Angaben seiner Partei wieder verlassen.

  • Der 84-Jährige will sich zu Hause in Arcore in der Lombardei weiter erholen, schreibt der Vizechef der Partei Forza Italia, Antonio Tajani, auf Facebook.
  • Seit seiner Corona-Infektion war er wiederholt in der Klinik gewesen. Am Freitag gab es sogar Gerüchte, Berlusconi könnte im Sterben liegen.
  • Der schwerreiche Medienunternehmer war zwischen 1994 und 2011 insgesamt viermal italienischer Regierungschef.
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Silvio Berlusconi ist gesundheitlich seit einiger Zeit schwer angeschlagen.

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

09:29 Uhr

Türkei beantragt Mitarbeit bei EU-Verteidigungspolitik

Die Türkei will einem Medienbericht zufolge künftig bei der Sicherheits- und Verteidigungspolitik der Europäischen Union mitarbeiten. Das berichtet die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf EU-Diplomaten.

  • Die türkische Regierung bietet demnach an, sich im Rahmen der EU-Verteidigungsinitiative "Ständige Strukturierte Zusammenarbeit" an einem milliardenschweren Projekt zu beteiligen, das der Verbesserung von Truppen- und Materialtransporten in Europa dient.
  • Der Antrag sei vor gut einer Woche im Verteidigungsministerium der Niederlande eingegangen, die das Projekt koordinieren, heißt es.
  • Offen ist, wie Zypern und Griechenland auf den Vorstoß reagieren, deren Beziehungen zur Türkei seit Langem angespannt sind.
09:15 Uhr

Seehofer: Harte Strafen für Angriffe auf jüdische Einrichtungen

Bundesinnenminister Horst Seehofer hat ein hartes Durchgreifen bei Angriffen auf jüdische Einrichtungen in Deutschland angekündigt. "Wir werden nicht tolerieren, dass auf deutschem Boden israelische Flaggen brennen und jüdische Einrichtungen angegriffen werden", sagt er in der "Bild am Sonntag".

  • "Wer antisemitischen Hass verbreitet, wird die volle Härte des Rechtsstaates zu spüren bekommen", betont Seehofer weiter. "Deutschland darf kein Rückzugsraum für Terroristen sein."
  • Seit Tagen gibt es vielerorts anti-israelische Proteste. In mehreren Städten wurden israelische Flaggen angezündet.
  • Aufgrund der anhaltenden Übergriffe hat Seehofer den Polizeien der Länder personelle und materielle Unterstützung durch den Bund angeboten.

09:06 Uhr

Studie: Subtropische Wälder in Deutschland möglich

Mögen Sie subtropische Wälder? So sehr, dass sie gerne welche in Deutschland hätten? Dann müssen Sie nichts weiter tun: Finnische und Schweizer Forscher prophezeien in einer Studie, dass es schon in 70 Jahren in unseren Gefilden welche geben könnte, wenn wir den Klimawandel nicht stoppen.

  • Demnach könnten bis 2090 rund ein Drittel der weltweiten Landwirtschaftsflächen für die Agrarproduktion ungeeignet sein, wenn keine weiteren Maßnahmen gegen die Erderwärmung getroffen werden.
  • Am schlimmsten betroffen wären den Computermodellen zufolge Staaten südlich der Sahara, in Südamerika sowie in Süd- und Südostasien.
  • Auch die Vegetation würde sich stark verändern: Boreale Wälder wie der bekannte deutsche Nadelwald und Tundren würden stark abnehmen, in den Tropen würde der Trockenwald stark zunehmen und Wüsten würden in allen Klimazonen wachsen.
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Ein typischer deutscher Wald: der Altastenberg im Hochsauerlandkreis.

(Foto: picture alliance / Jochen Tack)

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Die Zukunft? In einigen Regionen sind laut Studie subtropische Wälder wie dieser hier aus dem feuchtwarmen Florida denkbar.

(Foto: picture alliance / blickwinkel/M. Woike)

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09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:43 Uhr

Angriff auf Pressegebäude: AP verlangt von Israel Beweise

Israel hat gestern im Gazastreifen ein Hochhaus zerstört, das vor allem von internationalen Medien wie der Nachrichtenagentur Associated Press (AP) oder dem TV-Sender Al Dschasira genutzt wurde. Der Geheimdienst der Hamas habe über "militärische Ressourcen" in dem Gebäude verfügt und die zivilen Medien als menschliche Schutzschilde missbraucht, behauptet die israelische Armee. Die AP scheint an dieser Darstellung zu zweifeln.

"Unser Büro war 15 Jahre lang in diesem Gebäude", schreibt die Nachrichtenagentur in einem Blogeintrag. "In dieser Zeit hatten wir keinerlei Hinweise darauf, dass sich auch die Hamas in diesem Gebäude befand. Und das, obwohl wir das im Rahmen unserer Möglichkeiten regelmäßig überprüft haben. Wir fordern die israelische Regierung auf, die entsprechenden Beweise vorzulegen."

08:08 Uhr

Keine Unterhaltung, weniger Kanäle: FDP will Rundfunkbeitrag senken

Der Rundfunkbeitrag ist eines der großen Streitthemen in Deutschland. Die FDP hat sich nun positioniert. Sie zieht mit der Forderung in den Bundestagswahlkampf, die Aufgaben des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu beschneiden und die Gebühren zu senken.

  • "Der öffentlich-rechtliche Rundfunk braucht eine Auftrags- und Strukturreform", heißt es in einem Änderungsantrag für das Wahlprogramm, den die FDP am Abend auf ihrem Parteitag beschlossen hat.
  • Im Falle einer Regierungsbeteiligung wollen sich die Liberalen unter anderem dafür einsetzen, dass sich ARD und ZDF in Zukunft auf Nachrichten, Kultur, politische Bildung und Dokumentationen konzentrieren. Das wäre das Ende vieler Unterhaltungssendungen.
  • Die Kosten sollen außerdem durch eine Reduzierung der Fernseh- und Hörfunkkanäle gesenkt werden.

07:36 Uhr

Berliner Busse und U-Bahnen verlieren ihr ikonisches Sitzmuster

Großer Schock oder riesige Erleichterung? Es liegt im Auge des Betrachters: Busse und U-Bahnen in Berlin bekommen ein neues Sitzmuster. Fraglich ist nur, warum die blau-rot-schwarz-weiße Krakelei namens "Würmchenmuster" ausgemustert wird.

  • Eine BVG-Sprecherin hat der "Berliner Zeitung" gesagt, dass sich das Muster mit dem offiziellen Namen "Urban Jungle" - Großstadtdschungel - überlebt habe und deshalb auslaufe.
  • Die Zeitung berichtet aber auch von einem Rechtsstreit mit den Erben des Erfinders. Laut deren Anwalt darf das Muster nämlich nur in den Berliner S-Bahnen verwendet werden, nicht in U-Bahnen und erst recht nicht für Merchandising-Artikel.
  • Obwohl "Urban Jungle" absichtlich an ein chaotisches Durcheinander erinnert, weil darin Schmierereien und Kritzeleien von Vandalen untergehen, gibt es viele Fans: Die BVG verkauft in ihrem Onlineshop unter anderem Badelatschen, Tassen, Sonnenbrillen, Handyhüllen und Leggings in dem Look.
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Gemeinsam mit Adidas hat die BVG 2018 auch Sneaker im Würmchen-Look verkauft.

(Foto: imago/snapshot)

06:53 Uhr

Baerbock will Kurzflüge abschaffen

Wir wissen schon, dass der Ehemann von Annalena Baerbock im Falle ihrer Kanzlerschaft seinen Job an den Nagel und die Rolle des Vollzeit-Ehemannes übernehmen würde. Aber was plant die Spitzenkandidatin der Grünen eigentlich politisch? Unter anderem will sie Flugreisen verteuern, Kurzstreckenflüge will sie ganz abschaffen.

  • Letztere solle es "perspektivisch nicht mehr geben", sagt sie der "Bild am Sonntag". Eine klimagerechte Besteuerung von Flügen werde zudem Dumpingpreise verhindern.
  • Baerbock will auch eine Solaranlagen-Pflicht für Neubauten durchsetzen: "Künftig muss in Deutschland gelten, dass in der Regel nur noch mit Solardach neu gebaut wird."
  • Um ihre Pläne zu finanzieren, wollen die Grünen die Steuern für Spitzenverdiener erhöhen: Wer mehr als 100.000 Euro im Jahr verdient, soll nach ihren Plänen in Zukunft unter einen Spitzensatz von 45 Prozent fallen. "Ab einem Einkommen von 250.000 Euro soll eine weitere Stufe mit einem Spitzensteuersatz von 48 Prozent folgen", sagt Baerbock.
Mehr dazu lesen Sie hier.
06:27 Uhr

Nach Hackerangriff: Benzin in USA so teuer wie seit 2014 nicht

Im Osten und Süden der USA normalisiert sich die Benzinversorgung. Pipeline-Betreiber Colonial Pipeline teilt nach dem Hackerangriff mit, dass inzwischen wieder "Millionen von Gallonen pro Stunde an die Märkte" geliefert werden. Der Schaden aber ist bereits angerichtet.

  • Vor allem im Osten der USA sind zahlreiche Tankstellen nach wie vor ohne Treibstoff.
  • Angesichts der Versorgungsengpässe ist der Benzinpreis im landesweiten Schnitt auf den höchsten Stand seit Jahren geklettert. Erstmals seit 2014 kostet eine Gallone mehr als drei Dollar.
  • Das wäre für deutsche Verhältnisse immer noch sehr günstig: Eine Gallone sind 3,8 Liter, drei Dollar sind umgerechnet etwa 2,50 Euro.

05:56 Uhr

Israel bombardiert Haus von Hamas-Chef

Israel will die Hamas im Gazastreifen anscheinend ein für alle Mal besiegen. Der Fernsehsender der Terrorgruppe meldet, dass israelische Kampfflugzeuge das Haus ihres Chefs Jihia al-Sinwar bombardiert hätten. Die Extremisten feuern ihrerseits weiterhin Raketen auf Tel Aviv.

  • Die palästinensischen Gesundheitsbehörden sagen, mindestens vier Menschen seien bei Luftangriffen in Gaza über Nacht ums Leben gekommen, zahlreiche weitere seien verletzt worden. In Israel heulten über Nacht Warnsirenen in Tel Aviv und im südlichen Beersheba.
  • Israel zufolge sind seit Montag etwa 2300 Raketen aus dem Gazastreifen auf sein Staatsgebiet abgefeuert worden. Israels Armee soll mehr als 1000 Luft- und Artillerie-Angriffe ausgeführt haben.
  • Die Palästinenser sprechen von mindestens 145 Toten, Israel von zehn. Die Kämpfe waren nach Ausschreitungen in Ost-Jerusalem an der Al-Aksa-Moschee ausgebrochen.

Update 8.03 Uhr: Auch die israelische Armee meldet nun, dass sie das Haus des Hamas-Chefs bombardiert hat. Ob Al-Sinwar bei dem Anschlag getötet wurde, ist unklar.

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05:33 Uhr

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