Sonntag, 23. Mai 2021Der Tag

mit Heidi Ulrich
Heidi Ulrich
22:30 Uhr

Das war Sonntag, der 23. Mai 2021

Liebe Leserinnen und Leser,

an diesem Pfingstsonntag ist es im Norden Italiens zu einem Seilbahn-Unglück gekommen, bei dem mindestens 14 Menschen gestorben sind. Eine Gondel stürzte auf der Strecke zum Berg Mottarone ab. Die Ursache ist noch unklar. Außerdem haben diese Themen die Nachrichten bestimmt:

"Der Tag" verabschiedet sich für heute. Haben Sie eine gute Nacht!

22:06 Uhr

Rapper Lil Nas X platzt Hose in Live-Show

Der Gesichtsausdruck von Rapper Lil Nas X sorgt in sozialen Netzwerken für Schmunzeln: In dem Moment bemerkt er, dass ihm die Hose im Schritt gerissen ist, als er bei einer Live-Sendung im US-Fernsehen an einer Poledance-Stange tanzte. Der Grammy-Preisträger reagiert sofort, greift mit einer Hand in den Schritt und singt nach einem kurzem Verlegenheitslächeln unbeirrt fort, ohne die Hand wegzunehmen. Später twittert er, dass er oft absichtlich eine Menge Mist mache, "aber meine Hose Live im Fernsehen zu zerreißen gehört nicht dazu".

21:36 Uhr

Versehen führt zu drei Mal Totalschaden in der Waschstraße

In einer Waschanlage im bayerischen Lindau ist ein Autofahrer aus Versehen aufs Gaspedal getreten - und hat einen Schaden in Höhe von 300.000 Euro verursacht. Durch den Tritt aufs Pedal während des Waschvorgangs habe das E-Auto des 80-Jährigen gestern die beiden vor ihm stehenden hochwertigen Wagen durch die gesamte Waschstraße geschoben, erklärte die Polizei. An allen drei Fahrzeugen entstand demnach Totalschaden. Der im vordersten Fahrzeug sitzende Autofahrer erlitt ein Schleudertrauma - die beiden anderen Fahrer blieben unverletzt. Nur durch großes Glück wurde keiner der sich in unmittelbarer Nähe befindlichen Arbeiter der knapp 30 Meter langen Waschstraße verletzt.

21:20 Uhr

EU berät über Sanktionen wegen Flugzeug-Umleitung

Die erzwungene Landung einer Passagiermaschine in Minsk beschäftigt morgen die Staats- und Regierungschefs der EU auf ihrem Gipfeltreffen. Sie wollen darüber beraten, ob die EU ihre Sanktionen gegen Belarus deshalb verschärft, wie ein Sprecher von EU-Ratspräsident Charles Michel ankündigte. Die EU hatte letztes Jahr schon wegen der anhaltenden Unterdrückung der Demokratiebewegung in Belarus Sanktionen unter anderem gegen Machthaber Alexander Lukaschenko verhängt. Knapp 60 Personen stehen auf der Sanktionsliste. Die Strafmaßnahmen sehen Einreiseverbote vor und ermöglichen das Einfrieren von Vermögenswerten.

20:58 Uhr

Zahl der Todesopfer nach Seilbahnunglück auf 14 gestiegen

Der Absturz einer Gondel am norditalienischen Lago Maggiore hat 14 Menschen das Leben gekostet. Dazu zählt auch eines der beiden Kinder, die der Bergwacht zufolge zunächst mit Rettungshubschraubern in eine Klinik in Turin im Piemont geflogen wurden. Die Gondel war auf dem Weg zwischen dem kleinen Ort Stresa am Westufer des beliebten Sees und dem Monte Montarrone, dessen Gipfelkreuz auf 1491 Metern liegt, unterwegs. Warum die Gondel abstürzte wird noch untersucht.

20:30 Uhr

ESC-Gewinner will Drogentest machen

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Sänger Damiano David hatte den Vorwurf von Zuschauern sofort zurückgewiesen.

(Foto: imago images/ITAR-TASS)

Die neuen ESC-Gewinner wollen den Kokain-Vorwurf nicht auf sich sitzen lassen. Live-Bilder vom Eurovision Song Contest hatten Spekulationen ausgelöst, der Sänger der italienischen Rockband Maneskin, Damiano David, könnte von einem Tisch Kokain gezogen haben. Die Europäische Rundfunkunion (EBU) schreibt, der 22-Jährige werde nach seiner Heimkehr aus Rotterdam freiwillig einem Drogentest machen. Die Band selbst habe noch in der Nacht nach dem Test gefragt, die EBU habe dies jedoch nicht so kurzfristig organisieren können.

Die Band hatte den Vorwurf von Zuschauern sofort zurückgewiesen. Gitarrist Thomas Raggi habe einfach kurz zuvor ein Glas zerbrochen, zu dem sich David hinuntergebeugt habe, erklärte die Gruppe. Die EBU könne bestätigen, dass am entsprechenden Platz Scherben gefunden worden seien, heißt es nun.

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19:50 Uhr

Zur Landung gezwungenes Flugzeug wieder gestartet

Update zu der Passagiermaschine von Ryanair, die von Belarus zur Landung in Minsk gezwungen wurde. Die Maschine sei mit dem Ziel Litauen gestartet, twitterte die zuständige EU-Kommissarin Adina Valean. Sie machte keine Angaben zum Schicksal des Exil-Oppositionellen und Bloggers Roman Protasewitsch, der an Bord der Maschine war und in Minsk festgenommen wurde. Das Flugzeug war in Athen gestartet. Von den belarussischen Behörden hieß es, die Maschine sei auf dem Weg nach Litauen wegen einer "Bombendrohung" von ihrem Kurs abgewichen. Machthaber Alexander Lukaschenko befahl demnach einem Kampfjet, die Maschine abzufangen.

Der Vorfall dürfte noch Folgen haben. Bundesaußenminister Heiko Maas sprach von einem "gravierenden Eingriff in den zivilen Luftverkehr". Die Nato erklärte, die Flugzeug-Umleitung sei ein "ernsthafter und gefährlicher Vorfall".

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19:34 Uhr

"Ever Given" darf immer noch nicht weiterfahren

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Das Schiff heißt "Ever Given", die Reederei "Evergreen Marine".

(Foto: AP)

Das derzeit berühmteste Containerschiff der Welt, die "Ever Given", kann seine Fahrt auch zwei Monate nach der Blockade des Suezkanals immer noch nicht fortsetzen. Ein Gericht in Ägypten lehnte die Berufungsklage des japanischen Eigentümers gegen die Beschlagnahme des 400 Meter langen Schiffs ab. Das Gericht in der Stadt Ismailia sei nicht zuständig und habe den Fall an ein anderes Gericht verwiesen, sagte der für die Kanalbehörde auftretende Anwalt. Nun ist am dortigen Wirtschaftsgericht am nächsten Samstag eine Anhörung geplant. Die Kanalbehörde fordert wegen der wirtschaftlichen Verluste durch die Blockade umgerechnet 495 Millionen Euro Entschädigung. Die japanische Leasingfirma Shoei Kisen gibt der Kanalbehörde die Schuld. Sie habe dem Schiff die Durchfahrt wegen des schlechten Wetters verweigern müssen. Die Behörden wollen dem Schiff die Weiterfahrt erst erlauben, wenn der Streit geklärt ist.

18:50 Uhr

Prinz William schießt über die Rennstrecke

Prinz William hat sich in Schottland auf die Piste gewagt. Er setzte sich ans Steuer eines elektrischen Rallye-Wagens und raste über den Knockhill Racing Curcuit – und das offenbar mit viel Freude:

Bei dem Fahrzeug handelt es sich um den Typ "Odyssey 21" aus der Rennserie "Extreme E".

18:23 Uhr

Comeback für Willi Herrens Reibekuchen-Truck abgesagt

Für den abgebrannten Reibekuchen-Truck des verstorbenen "Lindenstraße"-Schauspielers Willi Herren wird es nun doch keinen Ersatz geben. Die Betreiber des Imbisswagens kündigten auf Instagram an, "dieses Projekt nun endgültig beenden" zu wollen. In den vergangenen zwei Wochen habe man viele Gespräche mit Investoren gehabt, der Traum sei zum Greifen nah gewesen, hieß es nun. "Leider gibt es natürlich auch sehr viel Hass der uns entgegenschlägt", begründeten die beiden Betreiber ihre Entscheidung. Der Instagram-Account "Willi_herrens-rievkoochebud" soll kommenden Freitag abgeschaltet werden. Der Imbisswagen war wenige Tage nach Herrens Tod auf dem Parkplatz eines Supermarkts in Frechen bei Köln aus bisher ungeklärter Ursache in Brand geraten. Die Betreiber kündigten später an, dass sie einen neuen Imbisswagen an den Start bringen wollten – auch als ein Ort der Erinnerung an den Schauspieler.

17:55 Uhr

1200 Menschen protestieren gegen Judenhass

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Zahlreiche Menschen nehmen an der Kundgebung unter dem Motto "Nein zu Judenhass" am Kornmarkt teil.

(Foto: dpa)

Unter einem großen Polizeiaufgebot haben rund 1200 Menschen in Nürnberg gegen Antisemitismus protestiert. Die Veranstaltung blieb komplett friedlich, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Mittelfranken sagte. Die Kundgebung stand unter dem Motto "Nein zu Judenhass" und wurde von zahlreichen Polizisten begleitet, die auch von Dächern aus ein Auge auf die Menge hatten. Einige Teilnehmer trugen Israel- oder Regenbogenflaggen. "Gegen jeden Antisemitismus" stand auf Plakaten, oder die Forderung nach "Solidarität mit Israel". Die Kundgebung wurde von der Allianz gegen Rechtsextremismus und vom Rat der Religionen in der Metropolregion Nürnberg unterstützt. Auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König beteiligten sich an der Kundgebung.

17:35 Uhr

Bochum und Fürth steigen in die Bundesliga auf

Die Entscheidung in der 2. Liga ist gefallen. Der VfL Bochum und die SpVgg Greuther Fürth steigen in die Fußball-Bundesliga auf. Die Bochumer machten durch ein 3:1 (1:0) gegen den SV Sandhausen nach elf Jahren die Rückkehr in die Bundesliga perfekt. Fürth überflügelte durch ein 3:2 (0:1) gegen Fortuna Düsseldorf im Endspurt doch noch Holstein Kiel. Die Kieler kämpfen somit in der Relegation mit dem 1. FC Köln um den letzten offenen Platz im Oberhaus.

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17:33 Uhr

Passagierflieger umgeleitet - Berlin fordert Erklärung von Minsk

Die Bundesregierung hat eine "sofortige Erklärung" von Belarus wegen der Umleitung einer Passagiermaschine nach Minsk und der anschließenden Festnahme eines Exil-Oppositionellen verlangt. Der Staatssekretär im Auswärtigen Amt, Miguel Berger, twitterte, eine "sofortige Erklärung" sei nötig. Litauen und die belarussische Opposition werfen der Regierung in Minsk vor, die "Notlandung" der Ryanair-Maschine auf dem Weg von Athen nach Litauen in Minsk erzwungen zu haben, um den Exil-Oppositionellen und Journalisten Roman Protasewitsch festnehmen zu können.

Polens Ministerpräsident Mateusz Morawiecki sprach von einem "Akt des Staatsterrorismus". Er verurteile "auf das Schärfste die Festnahme von Roman Prosatewitsch durch belarussische Behörden, nachdem ein Passagierflugzeug von Ryanair entführt worden ist". Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell forderte Belarus auf, alle Passagiere ihre Reise fortsetzen zu lassen.

17:17 Uhr

Tausende protestieren gegen steigende Mieten

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Die Demo startete am Potsdamer Platz in Berlin-Mitte und zog nach Schöneberg.

(Foto: imago images/Future Image)

In Berlin haben mehrere tausend Menschen gegen steigende Mieten protestiert. Die Polizei schätzte die Zahl der Teilnehmenden auf rund 2500, die Veranstalter sprachen von "mindestens 10.000 Mieterinnen und Mieter". Die Demonstration verlief laut Polizei friedlich. Die Protestierenden trugen Masken und hielten die Abstände ein. Zu sehen waren Plakate mit Aufschriften wie "Wohnen ist ein Menschenrecht" und "Mietenstopp!" Einige Menschen nahmen auch in Booten auf der Spree an der Demonstration teil. Ihre Wut richtet sich unter anderem gegen die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, den Berliner Mietendeckel zu kippen. Das Gericht hatte dem Land Berlin die dafür nötige Gesetzgebungsbefugnis abgesprochen. Das Bündnis gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn hatte zu der Demo aufgerufen. Es kritisiert, Berlin sei zum "Spielball" für Spekulanten geworden und fordert unter anderem eine Enteignung der Immobilienkonzerne.

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16:39 Uhr

Hunderte feiern in Heidelberg - Angriffe auf Polizei

Hunderte Menschen haben letzte Nacht in der Heidelberger Innenstadt gefeiert - dabei kam es zu Randalen und Angriffen auf die Polizei. In der Spitze seien in der Altstadt rund 400 und auf der Neckarwiese bis zu 1000 überwiegend junge Menschen zum Feiern angereist, hieß es. Gegen 23.30 Uhr habe sich das zunächst ruhige Stimmungsbild verändert und die Menschen seien zunehmend alkoholisiert und verbal aggressiv gewesen. Als Polizisten kurz nach 1 Uhr wegen einer Musikanlage einschritten, seien die Beamten durch Unbekannte mit Flaschen beworfen worden. Mit Unterstützung weiterer Kräfte sei es gelungen, einen Großteil der Menschen zum Gehen zu bewegen. 50 bis 80 Menschen hätten sich aber geweigert. Sie hätten Flaschen auf Polizisten und Polizeiautos geworfen sowie Parkbänke, einen Verkaufsstand und ein Corona-Testzelt beschädigt. Drei Polizisten wurden verletzt und acht Autos der Polizei beschädigt. Die Polizei nahm die Personalien von 67 Menschen auf und richtete eine Ermittlungsgruppe ein.

16:21 Uhr

Belarus zwingt Ryanair-Flieger zur Landung

Belarus hat einen Gegner von Präsident Alexander Lukaschenko auf einem Flug zwischen den EU-Mitgliedsstaaten Griechenland und Litauen bei einer erzwungenen Zwischenlandung in Minsk festgenommen. Ein belarussisches Militärflugzeug habe eine Passagiermaschine von Ryanair über belarussischem Gebiet abgefangen und zur Landung in der belarussischen Hauptstadt gezwungen, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur BelTa. Lukaschenko selbst habe dies angeordnet, weil es eine Meldung über explosive Stoffe an Bord gegeben habe. Derartige Stoffe seien jedoch nicht gefunden worden. An Bord der Ryanair-Maschine saß nach Oppositionsangaben der Blogger Roman Protasewitsch, dessen Telegram-Kanal zu den wichtigsten Informationsquellen der Opposition zählt. Protasewitsch, den Belarus nach den Massenprotesten gegen Lukaschenko zur Fahndung ausgeschrieben hatte, wurde nach übereinstimmenden Angaben festgenommen. Die Behörde für die Bekämpfung des organisierten Verbrechens zog ihre entsprechende Mitteilung auf Telegram jedoch nach kurzer Zeit zurück.

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15:19 Uhr

Unbekannter sprengt Blitzer

Ein Unbekannter hat in Böblingen bei Stuttgart einen Blitzer gesprengt. Die Technik der Radarsäule wurde schwer beschädigt, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Der Täter sei nach der Explosion heute Morgen geflohen. Die Polizei suchte im Anschluss mit mehreren Streifenwagen und einem Hubschrauber nach ihm. Die Fahndung blieb jedoch erfolglos. Der Schaden wird den Angaben nach auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Die Ermittler suchen nun Zeugen.

14:56 Uhr

Hunderte Teilnehmer verbotener Demos festgenommen

Die Berliner Polizei hat nach dem Verbot von zwei Demonstrationen von Gegnern der Corona-Maßnahmen eine vorläufige Bilanz gezogen. Gestern wurden demnach mindestens 300 Personen festgenommen, es dürften allerdings noch mehr sein, da dies noch nicht die endgültige Bilanz ist. Die Polizei sagt, es ging um Verstöße gegen das Demo-Verbot, um Hygiene-Auflagen und auch um Auseinandersetzungen mit den Beamten. Vereinzelt seien Polizisten verletzt worden. Vorher hatte ein Gericht das Verbot der zwei Demonstrationen bestätigt. Die negativen Erfahrungen aus der jüngsten Vergangenheit mit dem zu erwartenden Teilnehmerkreis aus der "Querdenker-Szene" rechtfertige die Annahme, dass gerade an den prominenten Orten der Stadt die notwendigen Hygienemaßnahmen nicht eingehalten würden. Das hat sich heute bei der Demo am Großen Stern bestätigt, siehe den "Tag"-Eintrag von 13:41 Uhr.

14:40 Uhr

Mindestens 13 Tote bei Seilbahnunglück in Italien

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Einsatzkräfte am Wrack einer Gondel, die in der Region Piemont abgestürzt war.

(Foto: dpa)

Mindestens 13 Menschen sind nach Angaben von Rettungskräften bei einem Seilbahnunglück in Norditalien ums Leben gekommen. Demnach war eine der Gondeln der Bahn westlich des Lago Maggiore in die Tiefe gestürzt. Wie es zu dem Absturz kam, ist unklar. Die Seilbahn in der Region Piemont verbindet den Ort Stresa mit dem knapp 1500 Meter hohen Monte Mottarone. Laut der Nachrichtenagentur Ansa war die Seilbahn von 2014 bis 2016 überholt worden.

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14:20 Uhr

Schichtwechsel

Frohe Pfingsten, liebe Leserinnen und Leser!

Ich hoffe, Sie machen sich zwei schöne Feiertage. Vielleicht heißt das für Sie, einfach mal auf dem Sofa die Seele baumeln lassen, mit Freunden oder Familie lecker essen oder mal wieder raus in die Natur. "Der Tag" wartet wie gewohnt mit Neuigkeiten aus aller Welt auf Sie. Schön, dass Sie zwischendurch mal hereinschauen. Judith Görs verabschiedet sich für heute, an dieser Stelle geht es jetzt mit mir, Heidi Ulrich, weiter durch den Nachrichten-Tag.

13:57 Uhr

17-Jähriger nach Wandertour in Hessen vermisst

In Hessen suchen die Behörden nach einem 17-jährigen Wanderer, der nach einer Tour am Samstag auf die Wasserkuppe nicht zurückgekehrt ist. Bisher blieb die Suche nach dem Jugendlichen aus einem nahe gelegenen Ort, die schon gestern begonnen hatte, erfolglos. Polizeibeamte aus dem Kreis Fulda waren auch heute Vormittag ausgerückt, um den Jungen aufzuspüren.

Er war zunächst mit einem Begleiter am Radom - einer früheren Radarstation auf der Wasserkuppe - unterwegs gewesen. Später ging er dann alleine in einen Wald in Richtung Abtsroda, einem Ortsteil der Gemeinde Poppenhausen. Warum er sich von seinem Begleiter getrennt hat, ist bisher nicht bekannt.

13:41 Uhr

Polizei löst verbotene Corona-Demo in Berlin auf

Und täglich grüßt das Murmeltier: In Berlin ist die Polizei auch heute wieder gegen Teilnehmer einer verbotenen Corona-Demo am Schloss Bellevue, dem Amtssitz des Bundespräsidenten, vorgegangen. Auch nach mehreren Aufforderungen per Lautsprecherdurchsage, sich an die Hygieneregeln zu halten, sei "keine nennenswerte Verbesserung der Situation" eingetreten, so die Polizei.

Außerdem sei auf das generelle Verbot der Versammlung hingewiesen worden, deren Teilnehmer sich am Großen Stern zusammengefunden hatten. Die Einsatzleitung entschied daraufhin, "die Versammlung aufzulösen". Über Lautsprecher wurden die Menschen aufgefordert, den Ort zu verlassen. "Wir sorgen jetzt auch selbst dafür, dass die Menschen gehen."

13:22 Uhr

Braunbären brechen aus Zoogehege aus - erschossen

Zwei Braunbären sind in einem Zoo in England erschossen worden, nachdem sie aus ihrem Gehege ausgebrochen sind. Die beiden Weibchen hatten es im Whipsnade Zoo in Dunstable gut 40 Kilometer nordwestlich von London geschafft, über einen bei starkem Wind umgestürzten Baum ins benachbarte Gehege zu klettern, wo sie ein Wildschwein angriffen.

Man habe direkt eingreifen müssen, damit die Bären nicht aus dem Wildschweingehege gelangten, das nur mit einem niedrigen Zaun ausgestattet sei, hieß es vonseiten des Zoos. Eine Betäubung hätte erst nach 20 Minuten gewirkt, und während dieser Zeit könnten die Tiere unberechenbar und aggressiv werden - dies sei auch gefährlich für den Menschen.

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Zwei Braunbären im Whipsnade Zoo in Dunstable im Jahr 2018.

(Foto: AP)

13:00 Uhr

Kryptowährung unter Druck - Bitcoin schmiert erneut ab

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Zuerst mal die Beruhigungspille für alle Investoren: Trotz der jüngsten Verluste kostet der Bitcoin noch immer fast viermal so viel wie vor einem Jahr. Aber auch er gerät erneut unter Druck. Nachdem sich die Kurse der Digitalwährungen am Samstag nach dem Kursabsturz in den Tagen davor etwas stabilisiert hatten, gaben sie zuletzt wieder nach. Ein Bitcoin kostet heute auf dem Handelsplatz Bitstamp rund 34.000 Dollar und damit knapp neun Prozent weniger als am Vortag.

Und auch andere Digitalwährungen wie Ether sackten ab. Vergangene Woche war der Bitcoin kurzzeitig bis auf 30.000 Dollar gefallen, konnte sich aber danach wieder etwas erholen. Mit einem Niveau von rund 37.000 Dollar am Freitagabend büßte der Bitcoin im Wochenverlauf rund ein Viertel an Wert ein. Seit dem Rekordhoch von knapp 65.000 Dollar Mitte April ging es um knapp die Hälfte nach unten.

12:36 Uhr

Gauck fordert Toleranz für "Querdenker" und Impfgegner

Altbundespräsident Joachim Gauck fordert eine größere Toleranz für "Querdenker" und Impfgegner. "Ja, das Ausmaß an Spinnerten, die Querfront von Linksaußen bis Rechtsaußen und das Esoterische, das alles schreckt ab", sagte er dem "Tagesspiegel" mit Blick auf die Anti-Corona-Demos. "Aber nicht alle, die dort mitlaufen, sind eine Gefahr für die Demokratie." Gauck spricht sich dafür aus, auch Corona-Gegner in die öffentliche Debatte einzubeziehen.

"Wir können doch nicht alle ausgrenzen, die mit der Corona-Politik unzufrieden sind", so Gauck. Wer allerdings Hass und Hetze verbreite, dem müsse mit rechtsstaatlichen Mitteln entgegengetreten werden. "Aber ich möchte nicht, dass wir mit dem illiberalen Mittel des Verbotes einschreiten, solange jemand nicht wirklich die Demokratie gefährdet."

12:16 Uhr

Stromausfall in München - Polizei erhält neue Hinweise

Nach dem großflächigen Stromausfall in München hat die Polizei neue Hinweise zu einer möglichen Brandstiftung durch eine Nachbarschaftsbefragung erhalten. Die neuen Hinweise müssten nun allerdings erst einmal überprüft werden, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte.

In Teilen der Stadtteile Haidhausen, Ramersdorf und Berg am Laim war durch ein Feuer in einer Baugrube am frühen Freitagmorgen in rund 20.000 Haushalten der Strom ungewöhnlich lange ausgefallen. Derzeit ermittelt der Staatsschutz wegen des Verdachts einer politischen Straftat.

12:00 Uhr

Schlagzeilen am Mittag

11:38 Uhr

Schwangerer TV-Star Eva Benetatou im Krankenhaus

Reality-TV-Sternchen Eva Benetatou hat sich in der Nacht ins Krankenhaus einliefern lassen, nachdem sie über anhaltende Schmerzen geklagt hat. Via Instagram ließ sie ihre Follower an der Vorsichtsmaßnahme teilhaben. Die 29-Jährige ehemalige "Bachelor"-Teilnehmerin ist hochschwanger. "Vorsicht ist besser als Nachsicht", schrieb sie ihren Fans. "Daher sind wir ins Krankenhaus gefahren ... die Schmerzen hören leider einfach nicht auf."

Später zeigt sie sich im Klinikbett. Dazu erzählt sie, dass viele Follower ihr bereits geschrieben hätten, dass es Senkwehen sein könnten, "aber ich bin mir halt nicht so sicher", so Benetatou. Im Februar hatte sie ihre Schwangerschaft bekannt gegeben. Vater des Babys ist Ex-Freund Chris Broy, von dem sie sich nach dessen Teilnahme an der Show "Kampf der Realitystars" im April getrennt hatte.

11:10 Uhr

Jahrzehntealter Weinschatz im Kaiserstuhl entdeckt

In Baden ist ein jahrzehntealter Weinschatz ausgegraben worden. Die 37 versteckten Flaschen mit Tropfen aus den 70er-Jahren wurden bei Umbauarbeiten in einem Weinkeller im Kaiserstuhl entdeckt. Mit ihnen eingegraben war auch eine Flaschenpost, die drei Männer an die Nachwelt adressiert haben. Sie hatten vor rund 50 Jahren einen Tunnel zwischen zwei Weinkellern des Guts in Vogtsburg gegraben.

Dabei versteckten die Arbeiter im Erdreich ihren alkoholischen Gruß an die Nachwelt - und eben die Flaschenpost. In dem Brief steht: "Sollte der Wein gefunden werden, so bitten die Erbauer um Nachricht." Einer der drei Tunnelbauer sei inzwischen verstorben, wie der Inhaber des Weinkellers, Johannes Freiherr von Gleichenstein, herausgefunden hat. Die anderen habe er aber - wie gewünscht - kontaktiert. Sie hätten sich sehr gefreut.

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Ob die versteckten Tropfen noch genießbar sind, ist nicht bekannt.

(Foto: dpa)

10:43 Uhr

Umfrage: Großteil der Berliner gibt Giffey keine Chance mehr

Fast die Hälfte der Deutschen (49,4 Prozent) gibt laut einer Umfrage der Berliner SPD-Spitzenkandidatin Franziska Giffey keine Chance mehr auf einen Sieg bei der Abgeordnetenhauswahl im Herbst. Das geht aus einer Umfrage des "Tagesspiegels" hervor. Nach dem Rücktritt Giffeys als Bundesfamilienministerin glauben noch 38,8 Prozent der Befragten, dass sie Regierende Bürgermeisterin werden könnte. 11,8 Prozent der 10.040 Befragten einer repräsentativen Civey-Umfrage seien in der Sache unentschieden.

Etwas positiver im Vergleich zum Bundesergebnis blicken die befragten Berliner auf Giffeys Zukunft: In der Hauptstadt sehen 43,6 Prozent weiterhin Chancen, dass Giffey die Berlin-Wahl am 26. September gewinnen könne. Jedoch spreche sich auch hier mit 47,5 Prozent eine größere Zahl der Befragten dagegen aus.

10:14 Uhr

Lavastrom stoppt kurz vor Kongos Metropole Goma

Der Lavastrom des Vulkans Mount Nyiragongo in der Demokratischen Republik Kongo hat kurz vor der Großstadt Goma vorerst gestoppt. Einwohner, die ihre Häuser am Samstagabend in Panik verlassen hatten und teilweise über die Grenze ins benachbarte Ruanda geflohen waren, kehrten am Morgen zurück. Ein Teil des Lavastroms hatte sich am späten Samstag in Richtung Goma gewälzt.

Die Behörden Ruandas öffneten daraufhin in der Nacht die Grenze und ließen die Menschen passieren. Der aktive Vulkan befindet sich im Virunga-Nationalpark, knapp 20 Kilometer nördlich der Stadt mit zwei Millionen Einwohnern und damit auch nahe der Grenze zu Ruanda.

09:47 Uhr

Iran will Kooperation mit Atomenergiebehörde einschränken

Kurz vor einem möglichen Durchbruch im Atomstreit mit den USA fordern Hardliner im iranischen Parlament, die Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) einzuschränken. "Die IAEA hatte drei Monate Zeit, ihre Verpflichtungen zu erfüllen. Das hat sie nicht getan und die Frist ist gestern (Samstag) abgelaufen", sagte Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf.

Dementsprechend dürfe die UN-Behörde auch keinen Zugang mehr zu Bildern und Informationen aus den iranischen Atomanlagen bekommen, so Ghalibaf laut Nachrichtenagentur ISNA. IAEA-Chef Rafael Grossi hat für den Nachmittag eine Stellungnahme angekündigt.

09:19 Uhr

Hat ESC-Gewinner vor laufenden Kameras gekokst?

Liebe Leser, in den sozialen Medien kursiert derzeit ein Clip aus der ESC-Show, der heiß diskutiert wird. Darin ist die Gewinnerband Måneskin aus Italien zu sehen. Die Musiker sitzen um einen kleinen Tisch herum, der voller Flaschen steht und verfolgen die Auftritte der anderen Künstler. Als die Kamera in einem unerwarteten Moment auf die Italiener schwenkt, ist Sänger Damiano David dabei zu beobachten, wie er sich über den Tisch beugt. Auf viele wirkte es, als würde er eine Linie Kokain ziehen - und das vor laufenden Kameras. Aber sehen Sie selbst:

Auf der Pressekonferenz nach der Show wurde er auf die Szene angesprochen. Und stritt ab, vor ganz Europa harte Drogen konsumiert zu haben. Der Gitarrist neben ihm habe vielmehr ein Glas zerbrochen, weshalb er sich nach unten gebeugt habe. Sollte sich der Verdacht bestätigen, wäre es Grund genug, den Italienern den Sieg zu entziehen. Ein Twitter-User schaute ganz genau hin - und zoomte den Tisch heran, auf dem tatsächlich ein weißes Zettelchen zu liegen schien.

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09:00 Uhr
08:48 Uhr

Betrunkener steuert Traktor gegen Hauswand - 50.000 Euro Schaden

In Gütersloh ist ein Betrunkener mit einem Traktor gegen eine Hauswand gefahren. Am Samstagabend kam er laut Polizei zunächst mit dem Fahrzeug von der Straße ab und kollidierte dann mit dem Gebäude. Durch den Zusammenstoß mit der Wand entstand ein Sachschaden von rund 50.000 Euro. Aber das Haus ist nicht einsturzgefährdet. Der Traktorfahrer blieb unverletzt, musste jedoch eine Blutprobe abgeben.

Falls Sie sich fragen sollten, ob das betrunkene Traktor fahren auch eine Strafe nach sich zieht: Die Antwort ist ja. Wer im Straßenverkehr ein Fahrzeug steuert, obwohl er wegen des Genusses von Alkohol nicht mehr in der Lage dazu ist, dem droht eine Haftstrafe bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe.

08:17 Uhr

Umfrage: Mehrheit der Deutschen lehnt Gendersprache ab

Falls Ihnen das hier, liebe Leser*Innen, das sogenannte Gendersternchen, den Puls höher treibt, gehören Sie zur Mehrheit der Deutschen. Denn fast zwei Drittel lehnen einer Umfrage zufolge eine gendergerechte Sprache ab. 65 Prozent der Bevölkerung halten nichts von einer stärkeren Berücksichtigung unterschiedlicher Geschlechter, hat die Befragung von Infratest Dimap für die "Welt am Sonntag" ergeben. Im vergangenen Jahr lag die Ablehnung noch bei 56 Prozent. Sie ist im Rahmen der jüngeren Debatte um das Thema also noch einmal gestiegen.

Die Mehrheit der Deutschen findet Formulierungen wie "Zuhörende" statt "Zuhörer", die Nutzung des großen Binnen-I ("WählerInnen") in der Schriftsprache ebenso gaga wie eine Pause vor der zweiten Worthälfte ("Pendler_innen") in der gesprochenen Sprache. Frauen bewerten die gendergerechte Sprache übrigens positiver als Männer, dennoch stieg auch bei ihnen die Ablehnung von 52 auf 59 Prozent.

07:50 Uhr

Neun Verletzte bei Explosion in iranischer Chemiefabrik

Im Iran sind bei der Explosion einer Chemie- und Feuerwerksfabrik mindestens neun Menschen verletzt worden. Das berichten Staatsmedien. Das Unglück ereignete sich in den frühen Morgenstunden in der Provinz Isfahan in der Landesmitte. Die Ursache werde noch untersucht, zitierte die amtliche Nachrichtenagentur Mehr News Agency einen Sprecher des medizinischen Notfallzentrums der Provinz.

In den sozialen Medien kursieren Berichte von Anwohnern in der Stadt Shahin Shahr, wonach die Explosion eine Schockwelle auslöste, die Fenster zum Vibrieren brachte und Hauswände zum Wackeln. Viele hätten zunächst ein Erdbeben als Ursache vermutet. In der Nähe der Stadt Isfahan befindet sich auch eine Umwandlungsanlage für Uran.

07:19 Uhr

Elbfähre manövrierunfähig, Feuerwehr rettet Passagiere

Passagiere der Elbfähre Elster-Wartenburg sind mit dem Schrecken davongekommen: Als sie gerade mit der sogenannten Gierseilfähre den Fluss überquerten, riss plötzlich das Hauptseil. Die Fähre trieb etwa 600 Meter manövrierunfähig zu Tal, bevor sie per Anker zum Stillstand gebracht werden konnte. An Bord befanden sich mehrere Personen und Fahrzeuge. Drei Feuerwehrboote brachten die Passagiere schließlich unverletzt an Land. Ein Arbeitsschiff schleppte die Fähre dann zu ihrem Liegeplatz zurück.

Warum das Seil riss, wird noch ermittelt. Die Fähre verbindet das rechtselbische Elster mit dem linkselbischen Wartenburg. Sie hängt an einem langen Drahtseil, das sich kurz vor dem Fahrzeug aufteilt: Ein Seilende ist am Bug und eines am Heck befestigt.

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Die Gierfähre in Elster.

(Foto: picture alliance / ZB)

07:04 Uhr

Wahlumfrage: Grüne und Union büßen ein, FDP legt zu

Wie auch im aktuellen ntv-Trendbarometer verlieren die Grünen diese Woche laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa für die "Bild am Sonntag" einen Prozentpunkt - und kommen nun auf 23 Prozent. Forsa sah sie zuletzt bei 26 Prozent. Die FDP geht nach ihrem Parteitag hingegen gestärkt in den Wahlkampf. Sie kommt im Sonntagstrend auf 13 Prozent. Das sind 2 Prozentpunkte mehr als in der Vorwoche.

Die Union verliert den Angaben zufolge einen Punkt und landet bei 24 Prozent, der gleiche Wert, auf den sie auch im Trendbarometer kommt. Die SPD legt leicht zu und erreicht 17 Prozent. Die AfD bleibt stabil bei 12 Prozent, die Linke gibt einen Prozentpunkt ab und steht nun bei 6 Prozent.

06:38 Uhr

Dobrindt: Asylbewerber abschieben, die Judenhass propagieren

CSU-Landesgruppenschef Alexander Dobrindt hat eine Abschiebung von Asylbewerbern gefordert, die an Hass-Demonstrationen gegen Israel teilgenommen haben. "Wer Israel das Existenzrecht abspricht, antisemitische Parolen skandiert, Hass gegen Juden verbreitet und zu Gewalt aufruft, hat sein Schutzrecht verwirkt und muss unser Land verlassen", sagte Dobrindt der "Bild am Sonntag".

Der Zeitung zufolge hatten in Nordrhein-Westfalen mehrere Asylbewerber an gewalttätigen Anti-Israel-Demos teilgenommen. Unter den Tatverdächtigen seien "einige Asylbewerber", zitierte das Blatt einen Sprecher des NRW-Innenministeriums. Als Konsequenz kämen auch "aufenthaltsbeendende Maßnahmen wie zum Beispiel Abschiebungen" in Betracht.

06:19 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leser, einen guten Morgen wünsche ich Ihnen. Sie haben es vielleicht mitbekommen: Deutschland ist in Sachen Erfolglosigkeit beim Eurovision Song Contest einmal mehr seiner Linie gefolgt. Der deutsche Beitrag von Jendrik, "I don't feel hate", landete abgeschlagen auf dem 25. Platz - und dann war da ja auch noch der Mittelfinger, der nicht nur bei deutschen Zuschauern für Irritation gesorgt haben dürfte. Nun ja, Schwamm drüber! Lassen Sie uns über was anderes reden - die Themen des Tages zum Beispiel:

  • Auch für heute ist wieder eine Anti-Corona-Demo in Berlin angemeldet - dieses Mal auf der Straße des 17. Juni mit rund 16.000 erwarteten Teilnehmern. Am Potsdamer Platz ist eine Demo unter dem Motto "Gegen den Mietenwahnsinn" angemeldet. Und die Polizei bekommt noch mehr zu tun ...
  • In der Hauptstadt soll es zudem einen Autokorso mit 400 Fahrzeugen unter dem Titel "Solidaritätsfahrt mit Gaza, Jerusalem und Sheikh Al Jarrah" geben. In Nürnberg gibt es zeitgleich eine Kundgebung unter dem Motto "Nein zu Judenhass".
  • Auch in Mecklenburg-Vorpommern darf die Außen- und Innengastronomie wieder öffnen. Wir werfen einen Blick an die deutsche Ostseeküste.
  • Und ein Happy Birthday geht an dieser Stelle an Lena Meyer-Landrut, die heute ihren 30. Geburtstag feiert - und damit in Erinnerung ruft, wie lange der letzte deutsche ESC-Sieg schon wieder her ist.

In der ersten Tageshälfte begleite ich Sie durch den Nachrichtendschungel. Mein Name ist Judith Görs. Wenn Sie mir schreiben möchten, tun Sie das gern via Twitter oder per Mail an judith.goers[at]nama.de. Kommen Sie gut in den Tag!

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