Sonntag, 24. Mai 2020Der Tag

mit Barbara Mauersberg
Barbara Mauersberg
22:34 Uhr

Das war Sonntag, der 24. Mai

Liebe Leserinnen und Leser,

weil der Abend fast zu beschaulich ist, will ich den Tag mit einem Verbrechen ausklingen lassen.

In der Hierarchie der Kriminellen stehen Juwelenräuber weit oben, weil sie so samtpfötig und geistreich vorgehen. Bei einem Raub in Bitterfeld war das allerdings völlig anders. Dort sind die Einbrecher mit einem Auto rückwärts in ein Juweliergeschäft gefahren - und haben es anschließend ausgeräumt. Die Täter hätten in der Nacht mehrere Vitrinen zerstört und diversen Schmuck gestohlen. Zuvor hätten sie mithilfe des Fahrzeugs ein Rolltor und eine Scheibe zerstört, um in den Laden zu gelangen. Sie konnten vor Eintreffen der Polizei flüchten. Allein der Sachschaden beträgt nach Angaben des Juweliers rund 100.000 Euro. Der Wert des gestohlenen Schmucks wird derzeit ermittelt.

Als Soundtrack zum Tagesausklang empfiehlt mein Kollege Volker Petersen die Titelmelodie zur TV-Serie "Knight Rider", die Samara Ginsberg furios auf dem Cello spielt. Wer in Erinnerungen schwelgen möchte, findet hier auch das Original.

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Doch nun ist die Zeit reif für die wichtigen Meldungen des Tages:

Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht. Bis morgen!

22:17 Uhr

Streit zwischen Karlsruhe und EuGH: "Kompetenzgericht" soll vermitteln

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Das Bundesverfassungsgericht stellte sich Anfang Mai erstmals dem EuGH in den Weg.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der Fraktionschef der Christdemokraten im Europaparlament, Manfred Weber, schlägt nach dem EZB-Urteil des Bundesverfassungsgerichts einen europäischen "Kompetenzgerichtshof" vor. Es müsse bei Streitigkeiten zwischen nationalen Gerichtshöfen und dem Europäischen Gerichtshof ein Streitschlichtungsverfahren geben, sagte der CSU-Politiker dem "Heute Journal" des ZDF. "Und als zweites vielleicht langfristig sogar einen eigenständigen Kompetenzgerichtshof für die Europäische Union". Dieser solle aus nationalen Verfassungsrichtern zusammengesetzt sein, die dann künftig über die Zuständigkeit entscheiden. Das Bundesverfassungsgericht hatte die milliardenschweren Staatsanleihenkäufe der Europäischen Zentralbank (EZB) beanstandet und sich damit erstmals gegen ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) gestellt.

 

21:38 Uhr

Corona-Kontrolle: Polizistin entgeht Anschlag mit Blumen-Kübel

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Der Eiserne Steg: Fußgängerbrücke über den Main.

(Foto: picture alliance/dpa)

Bei einer Kontrolle am Frankfurter Main-Ufer ist eine Polizistin mit einem 20 Kilogramm schweren Ton-Blumenkübel beworfen worden. Dieser sei von einer Fußgängerbrücke aus einer Höhe von sechs bis sieben Metern auf die Frau geworfen worden, habe sie aber glücklicherweise verfehlt, teilte die Polizei mit.  Die Beamten ermitteln wegen des Verdachts des versuchten Tötungsdelikts. Sie waren unterwegs, um die Einhaltung der Corona-Regeln zu überprüfen. Zeugen zufolge habe ein noch unbekannter Mann den Blumenkübel in der Nacht zum Sonntag zunächst auf die Brücke getragen und dann gezielt auf die Polizeikräfte geworfen. Kurze Zeit später nahm die Polizei einen 22-Jährigen auf dem nahe gelegenen Römerberg vorübergehend fest. Er hatte einen Schuh gegen einen Streifenwagen geworfen. Ob es sich bei ihm auch um den Werfer des Kübels handelt, war zunächst aber unklar. Die Polizei setzt bei den Ermittlungen auf Zeugen.

20:57 Uhr

Prominentes Entführungsopfer: Bulgari-Erbin gestorben

Anna Calissoni Bulgari, eine Erbin aus der italienischen Dynastie der Luxusjuweliere Bulgari, ist mit 93 Jahren gestorben. Sie sei am Freitag verschieden, bestätigte eine Sprecherin der Familie aus Aprilia südlich von Rom.

  • Die Unternehmerin geriet 1983 weltweit in die Schlagzeilen, weil eine kriminelle Bande sie und ihren Teenager-Sohn Giorgio von ihrem Landgut in Aprilia entführt hatte. Die Kidnapper hielten die beiden über Wochen gefangen, ehe sie nach einer hohen Lösegeldzahlung befreit wurden. Vorher hatten die Entführer dem Sohn Teile des Ohrs abgeschnitten und an die Familie geschickt, schrieben italienische Zeitungen in ihren Nachrufen.
  • Später lebte Anna Bulgari eher zurückgezogen, hieß es. Ihr schon früher verstorbener Mann war zeitweise Bürgermeister in Aprilia.
  • Das in Italien gegründete Traditionsunternehmen Bulgari gehört seit längerem zum französischen Luxuskonzern LVMH.
20:26 Uhr

Renault und Nissan planen Milliardenkahlschlag

Die Allianz von Renault und Nissan Motor will laut Kreisen in dieser Woche Kostensenkungen in Milliardenhöhe bekannt geben. Nissan wolle die Kapazität um eine weitere Million Fahrzeuge reduzieren, sagten mit den Plänen vertraute Personen. Mit diesen Schritten wird die von Carlos Ghosn, dem ehemaligen Chef beider Konzerne, vorangetriebene Wachstumsstrategie wieder zurückgedreht. Ghosn hatte für die beiden Autobauer das Ziel ausgegeben, bis 2022 rund 14 Millionen Autos zu verkaufen. Nun liege das Ziel näher an 10 Millionen, sagten die Informanten. Schon vor der Coronavirus-Pandemie hatte sich der von Renault und Nissan erwartete Nachfrageboom nicht eingestellt, ihre Anlagen waren nicht ausgelastet. "Die Situation ist unhaltbar geworden", sagte eine Renault nahestehende Person.

 

20:05 Uhr

Brüssel bremst Autoverkehr aus

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Im Zentrum von Brüssel bricht eine neue Ära an.

(Foto: picture alliance/dpa)

Brüssel nutzt die Corona-Krise, um den Autoverkehr aus der Innenstadt zurückzudrängen. Seit vergangener Woche erklärte die Verwaltung die gesamte City zur verkehrsberuhigten Zone. Nach Plänen des Brüsseler Bürgermeisters soll ab sofort für Autofahrer in der Innenstadt eine Maximalgeschwindigkeit von 20 Stundenkilometern gelten. Fußgänger und Radfahrer dürfen die komplette Fahrbahn für sich nutzen und alle Ampeln zeigen lediglich ein gelbes Blinksignal. Bewährt sich das Experiment, soll es ab Januar 2021 ausgeweitet werden, unter anderem ist dann eine Maximalgeschwindigkeit von nur noch 30 Kilometer pro Stunde im gesamten Stadtgebiet vorgesehen.

19:26 Uhr

"Mörder": Bolsonaro beim Hot-Dog-Essen beschimpft

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Brasiliens Präsident Bolsonaro kämpft mit seinem Hot Dog.

(Foto: REUTERS)

Dass der brasilianische Präsident sehr unfeine Essmanieren hat? Wenn es nur das wäre. Als Jair Bolsonaro am Samstagabend kurz auf die Straßen von Brasilia geht, um einen Hot Dog zu essen, trifft den bekennenden Corona-Skeptiker die geballte Wut seiner Landleute. Sie rufen: "Assassino" (Mörder), Müll und Faschist. Man hört eine Demonstrantin schreien: "Mach dich an die Arbeit, du Penner!" Unterstützer halten dagegen und rufen: "Mito" - Legende.

In Brasilien gibt es inzwischen mehr als 22.000 Corona-Tote. Bolsonaro wird wegen seines Umgangs mit dem Ausbruch heftig kritisiert. Seine Umfragewerte sind deutlich gesunken.

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19:08 Uhr

400 Flüchtlinge landen auf Sizilien

Auf der italienischen Mittelmeerinsel Sizilien sind rund 400 Flüchtlinge an Land gegangen - so viele wie seit Jahren nicht. Die Menschen seien mit einem Schiff bis kurz vor einen Strand gebracht und abgesetzt worden, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa unter Berufung auf die Polizei. Der Vorfall ereignete sich demnach in der Nähe von Agrigent im Süden der Insel. Woher das Schiff kam, blieb zunächst unklar. Nachdem die Flüchtlinge es verlassen hatten, sei es wieder abgedreht, berichtete Ansa. Die Polizei habe eine Suchaktion mit Hubschraubern und Schiffen der Küstenwache gestartet. Die Ankunft einer so großen Zahl an Flüchtlingen auf einmal hat es auf Sizilien seit Jahren nicht gegeben.

 

18:30 Uhr

Staatsschutz ermittelt: Zwei Corona-Demonstranten verprügelt

Eine Polizeistreife fährt zu einem Einsatz. Foto: Patrick Seeger/dpa/Symbolbild

Die Fahndung nach den Tätern war bisher erfolglos.

(Foto: Patrick Seeger/dpa/Symbolbild)

Nach einer Attacke auf zwei Teilnehmer auf dem Heimweg von einer Demonstration gegen Corona-Beschränkungen in Bielefeld ermittelt der Staatsschutz. Wegen der Nähe zur Kundgebung könne ein politisches Motiv der Angreifer nicht ausgeschlossen werden, teilte die Polizei mit. Den Angaben zufolge wurden die beiden 54-Jährigen am Samstag von vier oder fünf Männern angegriffen und verletzt. Einer der beiden sei am Boden liegend getreten worden. Er kam in ein Krankenhaus, konnte es nach der Behandlung aber wieder verlassen. Die sofort eingeleitete Fahndung nach den Angreifern sei bislang erfolglos verlaufen.

18:11 Uhr

Sogar Männer verzichten öfter auf Fleisch

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Vor allem Männer wollen so etwas täglich.

(Foto: imago images/CHROMORANGE)

Die Verbraucher in Deutschland essen nach einer Umfrage seltener Fleisch als noch vor wenigen Jahren. Bei einer Befragung des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Landwirtschaftsministeriums gab nur noch gut ein Viertel der Befragten an, jeden Tag Fleisch oder Wurst zu essen. 2015 lag der Anteil noch bei gut einem Drittel. "Insbesondere immer mehr Männer verzichten auf ihre tägliche Portion Fleisch", heißt es in einer Mitteilung des Ministeriums. Dennoch ist der Anteil derjenigen, die täglich Fleisch essen, bei den Männern mit 32 Prozent weiterhin deutlich höher als bei den Frauen mit 20 Prozent. Der Anteil von Vegetariern und Veganern sei mit 5 beziehungsweise 1 Prozent unverändert geblieben, hieß es weiter.

17:40 Uhr

"Nie mehr wie früher": Jan Böhmermann in Endzeitstimmung

Der Satiriker Jan Böhmermann macht an diesem ruhigen … oder richtiger, diesem sehr ruhigen Ende-Mai-Wochenende inmitten der globalen Corona-Pandemie eine Endzeit-Feststellung: "Es wird niemals wieder so wie früher."

 

Das ist uns eine Frage wert: Liegt Böhmermann richtig oder bleibt mal wieder alles beim Alten? Bitte beachten: Es geht hier um Gefühle.

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16:49 Uhr

45 Festnahmen nach Massenschlägerei in Nürnberg

Ein Polizist vor einem Streifenwagen mit Blaulicht. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild

Die Gründe für die Schlägerei werden zur Zeit ermittelt.

(Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild)

Eine Massenschlägerei mit mindestens 45 Beteiligten hat am Morgen in Nürnberg einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Die Beamten waren ursprünglich alarmiert worden, weil sich etwa 200 bis 300 Personen aus der Tuning-Szene eingefunden hatten, die laut Musik hörten und tanzten. Die Polizei rückte mit mehr als zwei Dutzend Streifenwagen an. Unmittelbar nach Beginn der Kontrolle sei es dann zu der Massenschlägerei gekommen, teilten die Beamten mit. Die Beteiligten, die selber nicht zur Tuning-Szene gehörten, versuchten noch zu entkommen, wurden aber von der Polizei gestellt. 45 Personen im Alter von 16 bis 26 Jahren wurden festgenommen. Von ihnen wiesen laut Polizei 30 leichte Verletzungen an Gesicht und Händen auf. Was die Schlägerei auslöste, blieb zunächst unklar. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Körperverletzung und des Landfriedensbruchs. An der Schlägerei beteiligte sich nach Polizeiangaben überwiegend junge Erwachsene verschiedenster Nationalitäten. Aus der Tuning-Szene müssen sich zudem 32 Personen wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz verantworten.

16:46 Uhr

Segler-Paar muss zweimal an einem Tag aus Seenot gerettet werden

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Erst rückte die niederländische, dann die deutsche Seenotrettung aus. (Symbolbild)

(Foto: picture alliance/dpa)

 

Zwei Mal am selben Tag ist ein Segler-Ehepaar samt Hund vor Borkum gerettet worden. Die beiden waren mit ihrer Yacht unterwegs, als sie gestern Mittag Ruderprobleme meldeten, wie die Deutsche Gesellschaft zu Rettung Schiffbrüchiger mitteilte. Niederländische Seenotretter waren zu dieser Zeit in der Nähe des Paares und brachten die Segelyacht samt Besatzung nach Eemshaven in den Niederlanden. Dort sollte der Defekt repariert werden.

Am frühen Abend lief dieselbe Segelyacht in der Fischerbalje vor der Insel auf. Das Ehepaar setzte einen Notruf ab. Als sich die Retter dem havarierten Boot näherten, bestiegen die Segler entgegen der Anweisungen der nun deutschen Seenotretter mit ihrem Hund ein kleines Schlauchboot. Der Wind wehte mit bis zu 74 Kilometern pro Stunde, so dass das kleine Boot schnell kenterte. Das Ehepaar und ihr Bordhund mussten aus dem Wasser gerettet werden. Die Segelyacht wurde in den Borkumer Schutzhafen gebracht.

16:16 Uhr

Urteil: Home Office-Arbeiter bekommen Mietzuschuss

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Die Küche als Arbeitsplatz: Das könnte bei der Miete zu Buche schlagen.

(Foto: imago images/SKATA)

Dass Großraumbüros auf dem absteigenden Ast sind, heißt für Konzerne nicht unbedingt, dass sie Büromieten einfach sparen können. Schweizer Unternehmen müssen ihren Angestellten künftig einen Teil der Miete zahlen, wenn sie diese im Home-Office arbeiten lassen. Ein entsprechendes Urteil fällte das Schweizer Bundesgericht bereits am 23. April 2019, berichtete die "Neue Zürcher Zeitung". Wegen der Corona-Krise könnte der Spruch, der erst jetzt publik wurde, viel weitreichendere Folge haben, als die Richter vorhersehen konnten.

  • Auf Mietkosten-Entschädigung hatte ein Mitarbeiter einer Zürcher Treuhandfirma geklagt. Die Firma machte daraufhin geltend, dass sie mit dem Mitarbeiter nie eine entsprechende Entschädigungsvereinbarung getroffen habe.
  • Diesen Einwand ließen die Richter nicht gelten. Dass dem Mitarbeiter für das Home-Office keine zusätzlichen Kosten – wie beispielsweise das Anmieten eines zusätzlichen Zimmers – entstanden sind, war für die Richter kein Grund, von einer Entschädigung abzusehen.
  • Experten gehen laut NZZ davon aus, dass auf Arbeitgeber, die ihre Mitarbeiter zum Homeoffice auffordern, noch weitere Kosten zukommen könnten. Etwa die für den Bürostuhl und den Laptop.
15:33 Uhr

Mann fährt volltrunken mit Aufsitzmäher

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Für den Straßenverkehr nicht zugelassen.

(Foto: imago images/UIG)

In Emden ist ein schwer betrunkener Mann mit einem Aufsitzmäher auf öffentlicher Straße unterwegs gewesen. Beamten war der 60-Jährige aufgefallen, teilte die Polizei mit. Ein erster Alkoholtest ergab einen Wert von 2,87 Promille. Auf der Dienststelle wurde dem Mann noch Blut für einen genaueren Test abgenommen. Die Polizei leitete ein Strafverfahren ein.

14:59 Uhr

Erster iranischer Benzin-Tanker erreicht Venezuela

Ein erster von mehreren iranischen Tankern mit Benzin für Venezuela hat nach iranischen Angaben das südamerikanische Land erreicht. "Der erste iranische Tanker ist an den Küsten Venezuelas angekommen. Wir danken den Bolivarischen Streitkräften für ihre Eskorte", schrieb die iranische Botschaft in Caracas am Morgen auf Twitter. Die Lieferungen drohen die Spannungen mit den USA zu verschärfen, die sowohl Venezuela als auch den Iran mit harten Wirtschaftssanktionen belegt haben. Venezuela verfügt über riesige Erdölreserven, hat aber mangels Raffineriekapazitäten viel zu wenig Benzin. "Liebe wird mit Liebe vergolten. 2008 schickte Venezuela unter Führung von Comandante Chávez Benzin in den mit Sanktionen belegten Iran und heute schickte diese persische Nation unter Führung von Imam Chamenei Benzintanker ins Heldenland Venezuela", twitterte der iranische Botschafter Hodschat Soltani mit dem Hashtag "Es lebe die Brüderlichkeit Iran-Venezuela". Am Nachmittag legte er noch einmal mit einer Trump-Karikatur nach und dankte Gott dafür, dass der US-Präsident im Tankerstreit bis jetzt Respekt vor internationalen Gesetzen gezeigt habe.

 

14:23 Uhr

Skurrile Corona-Streife: Polizeipferde tanzen Salsa im Park

Eine Salsa-Lehrerin in Den Haag hat in der Corona-Krise ungewöhnliche Schüler bekommen: Zwei Polizisten hoch zu Ross. Die Beamten hatten auf ihrer Streife durch den Zuiderpark in der niederländischen Stadt eine Tanz-Gruppe entdeckt. Da Sport wegen der Corona-Krise zurzeit nur draußen gestattet ist, hatte die Tanzlehrerin kurzerhand ihren Salsa-Kurs in den Park verlegt. Die Polizisten schrieben auch kein Knöllchen, sondern nutzten die Gelegenheit und machten kurzerhand mit, wie ein Video zeigt. Elegant folgen die Pferde den Bewegungen der anderen Tänzer - eins, zwei, Wiegeschritt und Drehung. "Das war echt toll", sagte Tanzlehrerin Fieke dem Sender. "Die Beamten waren begeistert, und es war toll, dass sie mitgemacht haben."

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14:00 Uhr

Schichtwechsel

Mein Kollege Max Raudszus hat ordentlich vorgelegt. Er verabschiedet sich jetzt in den Feierabend und ich trete in seine großen Fußstapfen. Ich heiße Barbara Mauersberg und begleite Sie bis zum späten Abend durch den Tag: Kritik? Noch lieber: Lob? Am liebsten: Eine gute Story? Gerne direkt an mich: barbara.mauersberg@nachrichtenmanufaktur.de

13:55 Uhr

Mann attackiert Frauen, die mit Kleinkindern spazieren gehen

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Eine Frau geht mit einem Kind spazieren. (Symbolbild)

(Foto: imago images/photothek)

 

Ein junger Mann soll in Frankenthal Frauen, die mit Kleinkindern spazieren gingen, attackiert haben. Beide Frauen seien dabei leicht verletzt worden, die Kinder seien unversehrt geblieben, sagte eine Polizeisprecherin.

Eine 62-Jährige war am Samstagnachmittag mit ihrem dreijährigen Enkel spazieren gegangen, als ihr der 25-Jährige in den Rücken getreten haben soll. Anschließend flüchtete der Mann, er konnte aber am selben Tag vorläufig festgenommen werden.

Eine Woche zuvor soll er einer 28-Jährigen, die mit Kinderwagen unterwegs war, einen Gegenstand an den Hals geschlagen haben. Weitere Informationen waren zunächst nicht bekannt.

13:24 Uhr

Unwetter lösen Rettungs-Großeinsatz auf Chiemsee aus

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Plötzlich geraten die Ausflügler auf dem Chiemsee in Not.

(Foto: imago images/Bernd März)

 

22 Menschen sind während eines aufziehenden Unwetters aus dem Chiemsee gerettet worden. Die Wassersportler waren gestern teils mit Kajaks, Segel- oder Elektrobooten und Stand-Up-Boards auf dem See, als starke Windböen und Starkregen einsetzten, wie die Polizei mitteilte. An dem Großeinsatz der Wasserrettungsdienste in Oberbayern waren ein Rettungshubschrauber, 14 Rettungsboote und mehr als 70 Helfer beteiligt. Es wurde niemand verletzt.

12:50 Uhr

Madonna garniert fast nackte Pose mit bissiger Botschaft

Madonna hat noch nie mit ihren Reizen gegeizt, im Gegenteil: Ihre gesamte Karriere lang ging sie offen und provokativ mit ihrer Sexualität um. Dass von Altersmilde bei ihr keine Spurt ist, beweist sie mit einem Post auf Instagram. Zu sehen ist die 60-Jährige in Tanga und transparentem BH, untertitelt ist das Foto mit einer bissigen Botschaft an alle, die sich davon provoziert fühlen:

Unter ihrem Brustwarzen-Post schreibt die Queen of Pop an alle Nörgler: "Diejenigen, die sich von dem Bild angegriffen fühlen, möchte ich wissen lassen, dass ich die Ich-gebe-keinen-F**k-Universität erfolgreich abgeschlossen habe. Danke, dass ihr zu meiner Abschlussfeier gekommen seid."

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12:32 Uhr

Athen dementiert Bericht über von Türkei besetztes Stück Land

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Ein normalerweise unter Wasser liegendes Stück Land am Fluss Evros wurde nach griechischen Angaben doch nicht von türkischen Soldaten besetzt.

(Foto: imago images/Hans Lucas)

 

Die Regierung in Athen hat Berichte zurückgewiesen, wonach türkische Soldaten am Grenzfluss Evros einen Landstreifen in griechischem Staatsgebiet besetzt haben. Die kursierenden Informationen über die Besetzung des normalerweise um diese Jahreszeit unter Wasser liegenden Streifen Lands seien "komplett falsch", sagte Außenminister Nikos Dendias im Fernsehsender Skai TV. Es habe zwar in dem Grenzgebiet vermehrte Aktivitäten türkischer Soldaten gegeben. Sie hätten aber kein griechisches Land besetzt.

Die türkischen Soldaten wollten offensichtlich beobachten, wo ein von Griechenland geplanter Grenzzaun zur Verhinderung illegaler Einwanderung verlaufen solle, mutmaßte Dendias. Athen habe Ankara nicht über den genauen Verlauf des Zaunes informiert und jetzt nochmals klar gemacht, dass die türkischen Truppen "keine weiteren Bewegungen mehr machen sollen".

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12:09 Uhr

Cannabis-Experiment geht schief - Explosion lässt Dach "abheben"

Bei dem Versuch, ein Cannabiskonzentrat herzustellen, hat ein 42-Jähriger im nordrhein-westfälischen Düren eine Explosion verursacht. Die Explosion habe Teile des Dachs förmlich "abheben" lassen, teilte die Polizei mit. "Alleine durch Glück" seien weder der Mann noch andere Hausbewohner verletzt worden. Das Hausdach sowie das Dach eines Nachbarhauses seien beschädigt worden. Bei der Explosion flogen demnach Dachziegel bis auf die gegenüberliegende Straßenseite.

Möglicherweise habe der 42-Jährige versucht, mit Hilfe von Cannabis, einem Metallrohr und einer großen Menge Feuerzeuggas in seinem Badezimmer ein Cannabiskonzentrat herzustellen. Die Herstellung dieses laut Polizei als "BHO" bekannten Butan-Haschischöls gilt den Angaben zufolge wegen der Explosionsgefahr als gefährlich. Der Mann wurde vorläufig festgenommen, die Polizei ermittelt.

11:33 Uhr

Baby auf Gehweg geboren und ausgesetzt - Polizei nimmt Mutter fest

Nach dem Fund eines ausgesetzten Babys in Norderstedt in Schleswig-Holstein wurde dessen Mutter festgenommen. Gegen die 26-Jährige besteht der Verdacht des versuchten Totschlags, wie die Polizei mitteilte. Sie wurde demnach in der Nacht nach einem Hinweis aus ihrem Bekanntenkreis festgenommen. Zu den Hintergründen machten die Ermittler keine genaueren Angaben. Der Gesundheitszustand des Säuglings ist demnach stabil.

Ein Passant hatte das Baby in der Nacht zum Samstag in einem Gebüsch entdeckt. Er hörte demnach wimmernde Geräusche und fand den kleinen Jungen in einer Wolldecke eingewickelt. Der Säugling wurde mit starken Unterkühlungen mit dem Notarztwagen in eine Hamburger Klinik gebracht. Laut den Ermittlern deuteten die Spuren darauf hin, dass die Mutter das Kind dort auf einem Fußweg zur Welt brachte.

10:55 Uhr

Model stirbt bei Flugzeugabsturz mit 97 Toten in Pakistan

Bei dem tragischen Flugzeugabsturz im pakistanischen Karatschi verlor auch Model und Schauspielerin Zara Abid ihr Leben. Das bestätigten lokale Medien. In den sozialen Netzwerken kondolierten zahlreiche Fans und Geschäftspartner. Den Berichten zufolge befand sich die 28-Jährige auf dem Rückweg von einer Trauerfeier in ihren Wohnort Karatschi.

 

Bei dem Absturz in der pakistanischen Metropole mit rund 15 Millionen Einwohnern starben 97 der 99 Menschen an Bord, womöglich gibt es weitere Opfer, da die Maschine in ein Wohngebiet stürzte. Die Ursache ist bislang unklar. Neuesten Erkenntnissen zufolge soll der Pilot kurz vor der Katastrophe womöglich einen Ausfall beider Triebwerke der A320 gemeldet haben.

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10:22 Uhr

Bayern-AfD eskaliert den Aufstand gegen Höcke-Vertraute

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Um den Fraktionsvorstand um Katrin Ebner-Steiner gibt es immer wieder Streit.

(Foto: picture alliance/dpa)

 

Die AfD-Fraktionsführung in Bayern steht einem Medienbericht zufolge womöglich vor dem Aus. Gegen Fraktionschefin Katrin Ebner-Steiner und Co-Chef Ingo Hahn liege ein Abwahlantrag vor, berichtete der Bayerische Rundfunk. Neben den beiden Fraktionschefs werde auch die Abwahl des stellvertretenden parlamentarischen Geschäftsführers Ferdinand Mang beantragt. Damit seien drei von sechs Fraktionsvorständen betroffen.

Das Papier wurde laut BR von zwölf der 20 bayerischen AfD-Abgeordneten unterschrieben. Die Mehrheit der Fraktion entzieht ihrer Führung demnach das Vertrauen. Ebner-Steiner ist eine Vertraute des AfD-Rechtsaußen Björn Höcke. Abgestimmt werden soll den Angaben zufolge bei der Fraktionssitzung am Mittwoch. Ob die drei Betroffenen tatsächlich ihre Posten verlieren, sei aber nicht ausgemacht: Für die Abwahl einzelner Vorstandsmitglieder brauche es insgesamt 14 Stimmen.

09:54 Uhr

Peking: USA und China "am Rande eines neuen Kalten Krieges"

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Chinas Außenminister Wang Yi, hier bei einer Rede in New York im September 2019.

(Foto: picture alliance/dpa)

 

China hat den USA vorgeworfen, die Beziehungen zwischen beiden Ländern "an den Rand eines neuen Kalten Krieges" zu bringen. "Uns ist aufgefallen, dass einige politische Kräfte in den USA die US-chinesischen Beziehungen in Geiselhaft nehmen und unsere beiden Länder an den Rand eines neuen Kalten Krieges bringen", sagte Außenminister Wang Yi. Die Beziehungen der beiden Länder hatten sich zuletzt unter anderem wegen der Corona-Pandemie und des Status von Hongkong weiter verschlechtert.

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09:10 Uhr

Brand in Crailsheim tötet Millionen Heuschrecken - 400.000 Euro Schaden

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Dutzende Feuerwehrleute waren stundenlang im Einsatz.

(Foto: imago images/onw-images)

 

Bei einem Brand in einem ehemaligen Kuhstall in Crailsheim in Baden-Württemberg sind bis zu zehn Millionen Heuschrecken gestorben. Die Insekten wurden dort als Futtertiere gezüchtet, wie die Polizei mitteilte. Das Feuer brach demnach am Samstagabend aus. Ursache des Brandes sei vermutlich ein technischer Defekt gewesen, hieß es. Den Schaden schätzen die Beamten auf etwa 400.000 Euro. Verletzt wurde niemand. Die Löscharbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden.

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09:00 Uhr

Umstrittener US-Botschafter in Berlin räumt seinen Posten

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Immer wieder polarisierte Grenell in den Beziehungen zu Deutschland.

(Foto: picture alliance/dpa)

 

Nach seiner Ablösung als Geheimdienstkoordinator der US-Regierung will Richard Grenell auch seinen Posten als Botschafter in Berlin räumen. Nach Informationen der dpa wird der 53-Jährige bereits innerhalb der nächsten Wochen abtreten - deutlich vor der Präsidentenwahl in den USA am 3. November. Seine Amtsgeschäfte wird dann voraussichtlich vorübergehend Robin Quinville übernehmen, die seit Juli 2018 Gesandte an der Botschaft und damit Stellvertreterin Grenells ist.

Grenell war im Februar überraschend von US-Präsident Donald Trump nach Washington berufen worden, um kommissarisch den Posten des Geheimdienstkoordinators zu übernehmen, nachdem Vorgänger Joseph Maguire bei Trump in Ungnade gefallen und zurückgetreten war.

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08:22 Uhr

23-jähriges Model plötzlich gestorben

Amber-Lee Friis ist tot. Die erst 23-jährige Finalistin von Miss Universe Neuseeland 2018 starb bereits Anfang vergangener Woche, wie ihre Agentur bestätigte. "Mit immenser Trauer" verkündete "The Talent Tree" den "plötzlichen Tod der schönen und talentierten Wahine (Maori für Frau) Amber-Lee Friis".

Die Polizei von Auckland bestätigte nun gegenüber Fox News, nach dem Tod am Montag in den Vorfall eingeschaltet worden zu sein, zur Untersuchung der Todesumstände wurde ein Gerichtsmediziner hinzugezogen. Weitere Details wurden nicht bekannt gegeben.

08:17 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser, es ist bereits einiges passiert an diesem Sonntag und doch sei Ihnen hier nochmal freundlichst ein guter Morgen und ein schöner Tag gewünscht! Diesen verbreitet noch etwas schmuddeligen Wochenend-Ausklang begleiten wir für Sie mit allen Nachrichten, die heute wichtig werden.

In diesem Sinne, packen wir's an, ich wünsche Ihnen einen schönen, erholsamen, friedlichen und doch interessanten und erhellenden Sonntag. Mein Name ist Max Raudszus und Sie können gern jederzeit unter max.raudszus[at]nama.de anregend, kritisch oder fragend an mich wenden.

07:37 Uhr

Mehr als 100 IS-Rückkehrer leben in Deutschland - viele mit Kampferfahrung

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Zellen des IS sind in Syrien und dem Irak wieder aktiv, Beobachter warnen vor einem Wiederaufstieg der Terrormiliz.

(Foto: imago/ZUMA Press)

 

Mehr als hundert IS-Rückkehrer in Deutschland haben nach Angaben des Bundesinnenministeriums Kampferfahrung oder haben sich auf Kämpfe vorbereitet. "Zu über 100 der bislang zurückgekehrten Personen liegen den Sicherheitsbehörden Erkenntnisse vor, wonach sie sich aktiv an Kämpfen in Syrien oder im Irak beteiligt oder hierfür eine Ausbildung absolviert haben", sagte ein Sprecher.

Die Behörden gehen laut Innenministerium davon aus, dass mehr als 1060 islamistische Extremisten in den vergangenen Jahren aus Deutschland in Richtung Syrien oder Irak aufgebrochen sind. Etwa ein Drittel von ihnen befindet sich demnach wieder in Deutschland. Die Behörden verfolgten einen "ganzheitlichen Ansatz", zu dem neben strafrechtlicher Verfolgung und Aufmerksamkeit der Sicherheitsbehörden auch Deradikalisierung und Reintegration gehörten.

07:29 Uhr

Norddeutschland bleibt nass, Sonne beglückt Oberrhein

Am Sonntag sind Regen und Gewitter im Süden vorbeigezogen, am Oberrhein scheint die Sonne wieder bei bis zu 20 Grad. In der Nordhälfte bleibt es hingegen nass, windig und frisch. In den kommenden Tagen boxt sich die Sonne dann deutschlandweit immer mehr durch. Den Wetterbericht gibt's hier:

 

06:41 Uhr

"Tagesschau"-Sprecher Jan Hofer deutet baldigen Rückzug an

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Jan Hofer ist seit 15 Jahren Chefsprecher der Tagesschau.

(Foto: picture alliance / dpa)

 

Nachrichtensprecher Jan Hofer hat noch nicht entschieden, ob er Ende des Jahres bei der "Tagesschau" aufhört. "Wir wollen im Juli, August in die nächsten Verhandlungen gehen und dann entscheiden", sagte der 70-Jährige der "Bild am Sonntag". Fürs Weitermachen spreche, dass er wie kein Zweiter im Thema drin sei, auch was die Dienstplanung und Organisation im Hintergrund betrifft. "Aber irgendwann muss ja mal Schluss sein, ich kann nicht ewig weitermachen." Er mache das ja jetzt schon mindestens drei Jahre länger, als es eigentlich geplant gewesen sei, fügte der "Tagesschau"-Chefsprecher hinzu. Sein Vertrag läuft bis Ende des Jahres.

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Durch die Corona-Krise seien alle gerade so beschäftigt, dass die Verhandlungen nicht erste Priorität hätten. In seine Position müsse sich jedoch jemand intensiv einarbeiten. Außerdem sei er in den sozialen Medien gerade sehr erfolgreich. "Das macht mir unglaublichen Spaß. Aber für mich gilt: Ganz oder gar nicht. So ein bisschen weitermachen käme für mich nicht infrage."

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06:04 Uhr

Großbrand vernichtet historische Hafenanlage in San Francisco

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Die über dem Pier aufsteigende Rauchsäule war weithin sichtbar.

(Foto: picture alliance/dpa)

 

In einer Hafenanlage in San Francisco im US-Bundesstaat Kalifornien ist es zu einem Großbrand gekommen. Das Feuer war am Samstagmorgen (Ortszeit) aus bislang unbekannter Ursache in einem Lagerhaus auf dem historischen Kai Pier 45 ausgebrochen, wie die Feuerwehr mitteilte. Es entstand bedeutender Sachschaden. Zeitweise waren demnach rund 150 Feuerwehrleute im Einsatz. Ein Feuerwehrmann sei bei den Löscharbeiten verletzt worden, sonst sei niemand zu Schaden gekommen, hieß es weiter.

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Am Pier 45 liegt unter anderem das US-Militärschiff Jeremiah O'Brien aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs, das von dem Brand nicht beschädigt wurde. Ganz in der Nähe befindet sich auch der bei Touristen beliebte Pier 39, wo sich meist auch zahlreiche Seelöwen tummeln. Die Kais gehören zum Gelände der Fisherman's Wharf, das wegen zahlreicher Attraktionen, Restaurants und Läden bei Urlaubern und Einheimischen beliebt ist.

 

06:02 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht