Sonntag, 01. November 2020Der Tag

mit Volker Petersen
Volker Petersen
22:18 Uhr

Polizei sucht Fahrer nach illegalem Rennen

Auf der Autobahn 61 im Landkreis Mayen-Koblenz haben sich zwei Autofahrer nach ersten Erkenntnissen der Polizei ein illegales Autorennen geliefert.

  • Die beiden Sportwagenfahrer seien am Samstag zunächst auf der linken von drei Fahrspuren zwischen der Moseltalbrücke und der Raststätte Mosel West auf vorausfahrende Autofahrer aufgeschlossen, wie die Polizei mitteilt.
  • Dann hätte einer der beiden Fahrer auf dem rechten Fahrstreifen in Fahrtrichtung Ludwigshafen ein auf der mittleren Fahrbahn fahrendes Fahrzeug überholt. Der andere blieb auf dem linken Fahrstreifen. Beide Fahrzeuge sollen mit circa 200 Kilometer pro Stunde unterwegs gewesen sein.
  • Die Polizei sucht nach Zeugen. Nähere Angaben zu Geschlecht oder Alter der Fahrer waren am Abend noch nicht zu erfahren.
21:58 Uhr

Hunderte protestieren im Irak

Bei Protesten gegen die Regierung stoßen in mehreren irakischen Städten Demonstranten mit Sicherheitskräften zusammen.

  • In Basra feuerten Polizisten und Soldaten in die Luft, um rund 500 Steine werfenden Demonstranten auseinanderzutreiben.
  • In der Hauptstadt Bagdad gab es kurzzeitig Zusammenstöße zwischen Sicherheitskräften und mehreren hundert jungen Demonstranten, die sich auf dem Tahrir-Platz versammelt hatten.
  • In der Stadt Hilla südlich von Bagdad demonstrierten am Sonntag hunderte Studenten mit Transparenten gegen die Ermordung und Entführung von Aktivisten in den vergangenen Monaten. "

Kurz zuvor hatten die Behörden ein seit einem Jahr bestehendes Protestcamp von Regierungsgegnern aufgelöst. Tags drauf wurde es bereits wieder aufgebaut.

21:25 Uhr

Bericht: Trump will sich vorab zum Sieger erklären

Präsident Donald Trump könnte sich einem Medienbericht zufolge im Fall eines Vorsprungs in der Nacht der US-Wahl noch vor Ende der Stimmenauszählung zum Sieger erklären. Die Nachrichtenseite Axios berichtete unter Berufung auf drei ungenannte Quellen, der Republikaner habe entsprechende Pläne mit Vertrauten besprochen. Sein Team bereite sich darauf vor, ohne Grundlage zu behaupten, dass die Demokraten die Wahl "gestohlen" hätten, sollte sich das Ergebnis in Pennsylvania nach der Wahlnacht zu Bidens Gunsten drehen.

20:49 Uhr

Chef von Islamistenmiliz in Kaschmir erschossen

Sicherheitskräfte haben den Chef der größten islamischen Miliz im indischen Teil der umstrittenen Himalaya-Region Kaschmir bei einem Schusswechsel getötet.

  • Saiful Islam Mir sei in Srinagar erschossen worden, sagte der Vertreter der indischen Polizei, Vijay Kumar. Er habe die Gruppierung Hisbul Mudschahidin angeführt.
  • Erst im Mai war Mirs Vorgänger, Ridschas Naikoo, ebenfalls bei einer Schießerei mit Sicherheitskräften getötet worden. Indien hat in der Vergangenheit Pakistan wiederholt vorgeworfen, die Separatisten im indischen Teil Kaschmirs zu unterstützen. Pakistan bestreitet das.
20:44 Uhr

Hertha und Wolfsburg trennen sich unentschieden

Am Ende der Begegnung zwischen der Hertha aus Berlin und dem VfL Wolfsburg gibt es keinen Sieger. Die beiden Teams trennen sich 1:1 unentschieden.

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20:13 Uhr

Mann bedroht Polizisten mit Küchenbeil

Ein 56-Jähriger hat in Frankfurt/Main die Polizei mit einem Küchenbeil bedroht. Eine Zeugin hatte sie am Nachmittag gerufen, weil der Mann auf einem Kinderspielplatz "ninja-ähnliche" Übungen mit einem langen Stock vollführte und auf die Frau furchteinflößend wirkte, wie die Polizei mitteilte.

  • Als die Beamten eintrafen und mit dem Mann sprechen wollten, habe dieser seinen etwa 140 Zentimeter langen Stock weggelegt und sei daraufhin mit einem Küchenbeil auf sie zugegangen. Die Polizisten zogen demnach ihre Dienstwaffen und forderten den 56-Jährigen auf, das Beil zu Boden zu legen. Der Aufforderung sei er nach kurzem Zögern nachgekommen.
  • Anschließend nahmen ihn die Sicherheitskräfte fest. Der Mann wurde daraufhin in einer psychiatrischen Abteilung einer Klinik untergebracht. Die Ermittlungen zu dem Fall dauern an
19:45 Uhr

Taifun sucht Philippinen heim - 400.000 verlassen Häuser

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(Foto: dpa)

Auf den Philippinen sind durch den Super-Taifun "Goni" mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Allein in der Provinz Albay seien mindestens neun Menschen gestorben, ein weiterer in der Provinz Catanduanes, teilt der Zivilschutz mit. "Goni" war der heftigste Sturm in diesem Jahr.

  • Drei Menschen starben den Angaben zufolge bei Erdrutschen vulkanischer Asche in der Nähe des aktiven Vulkans Mayon. Unter den Toten in der Provinz Albay sei auch ein fünfjähriger Junge, sagte Gouverneur Alfrancis Bichara im Lokalradio. Zwei Menschen ertranken demnach und ein weiterer wurde von einem umstürzenden Baum erschlagen.
  • Knapp 400.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen, viele kamen in Notunterkünften unter. Tausende Soldaten und Polizisten hielten sich für mögliche Evakuierungen und Rettungsaktionen bereit.
19:12 Uhr

Trump lädt 400 Leute zu Wahlparty ein

Corona? Ansteckungsgefahr? Egal! So einen Akkord würden vielleicht Kritiker des US-Präsidenten in die Klaviatur der Berichterstattung über die neuesten Trump-Pläne hämmern. Der plant laut "New York Times" die Wahlnacht in der Nacht vom Dienstag auf Mittwoch mit 400 Leuten im Weißen Haus zu verbringen. Wird das das nächste Superspreader-Event? Er selbst würde das sicher abstreiten.

  • Ursprünglich war die Zusammenkunft in Trumps Hotel auf der Pennsylvania Avenue geplant. Das Event soll wegen der Coronavirus-Einschränkungen in der Hauptstadt, die bei Veranstaltungen in Räumen ein Limit von 50 Personen setzen, nun aber im Ostflügel des Weißen Hauses stattfinden.
  • Bereits am 26. September hatte es eine große Veranstaltung auf dem Gelände des Weißen Hauses gegeben. In den Tagen danach waren zahlreiche Menschen, darunter Trump und seine Frau Melania, positiv auf das Coronavirus getestet worden.
  • Die Nominierungsveranstaltung für die inzwischen als Richterin am Supreme Court vereidigte Juristin Amy Coney Barrett hatte allerdings unter freiem Himmel stattgefunden. Die geplante Wahlparty dürfte nun ein größeres Ansteckungsrisiko bergen, weil sie drinnen stattfindet.
18:31 Uhr

Aggressive Trump-Fans jagen Biden-Bus in Texas

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Texas wählt eigentlich stramm republikanisch, doch Präsident Trump ist selbst dort so unbeliebt, dass Herausforderer Biden Chancen hat. Militante bis - man muss es so sagen: verrückte Trump-Anhänger haben nun einen Bus seines Wahlkampfteams (in dem sich Biden nicht befand) auf einem Highway bedrängt. Mehr sehen sie im Video - und wie reagiert Trump? Twittert: Ich liebe Texas. Mit einem Video der Szene.

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18:01 Uhr

Haftbefehl gegen letzten Freier ermordeter Prostituierter

Rund einen Monat nach dem gewaltsamen Tod einer 40 Jahre alten Frau in Rendsburg ermittelt die Polizei einen Tatverdächtigen. Gegen den 40-jährigen, in Rendsburg lebenden Mann hat das Amtsgericht Kiel auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl wegen Mordes erlassen.

  • Er kam in eine Justizvollzugsanstalt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft Kiel mitteilten. Die Frau war Ende September den Angaben zufolge mit stumpfer Gewalteinwirkung sowie dem Überziehen einer Plastiktüte über den Kopf getötet worden.
  • Ein Zeuge hatte die Getötete am Abend des 28. September in einer Wohnung in Rendsburg entdeckt. Die 40-Jährige war dort den Angaben zufolge der Prostitution nachgegangen. Der am Freitag festgenommene mutmaßliche Täter wurde von den Ermittlern als letzter Freier des Opfers ermittelt.
17:51 Uhr

Aserbaidschan will Berg Karabach komplett kontrollieren

Aserbaidschan will die Kaukasus-Region Bergkarabach komplett unter seine Kontrolle bringen. Präsident Ilham Alijew sagte der staatlichen Agentur Azertag zufolge, er bevorzuge den Abzug aller armenischen Soldaten auf Basis einer Verhandlungslösung. Dies gelte zudem für sieben benachbarte Regionen von Bergkarabach. "Andernfalls werden wir mit allen Mitteln unsere territoriale Integrität wiederherstellen (...) und dabei bis zum Ende gehen", kündigte Alijew bei einem Treffen mit dem türkischen Außenminister Mevlut Cavusoglu an. Die Türkei leistet Aserbaidschan in dem Krieg Beistand.

17:38 Uhr

Fußball-Legende Bobby Charlton ist an Demenz erkrankt

Die englische Fußball-Legende Bobby Charlton (83) ist Medienberichten zufolge an Demenz erkrankt. Seine Frau Norma hat nach Angaben der Zeitung "Telegraph" der Veröffentlichung der Diagnose zugestimmt. Erst im Juli war Charltons älterer Bruder Jack im Alter von 85 Jahren gestorben, auch er litt an Demenz. Bobby Charlton, Weltmeister von 1966, gilt als größter englischer Fußballer der Geschichte. Sein Name ist zudem eng verbunden mit Manchester United. Nur Ryan Giggs hat mehr Spiele für die Red Devils bestritten, nur Wayne Rooney mehr Tore erzielt.

Dieser Eintrag erschien zuerst im Sport-Tag.

16:56 Uhr

Izmir: Mann nach 33 Stunden aus Trümmern gerettet

Ein 70 Jahre alter Mann wird in Izmir 33 Stunden nach dem starken Erdbeben aus den Trümmern eines zusammengefallenen Wohnhauses in Izmir in der Türkei gerettet. Aus den Überresten des achtstöckigen Gebäudes war bereits 17 Stunden nach dem Beben vom Freitag eine 16-Jährige zusammen mit ihrem Hund gerettet worden. Türkische Behörden gaben am Sonntag die Zahl der durch das Erdbeben getöteten mit 58 an.

16:35 Uhr

Mittelstandspräsident Ohoven tödlich verunglückt

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(Foto: imago images/POP-EYE)

Der Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven, ist im Alter von 74 Jahren gestorben. Wie der BVMW mitteilt, kam Ohoven am Wochenende bei einem Verkehrsunfall ums Leben.

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16:21 Uhr

Bison nimmt am Frühstückstisch Platz

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Dieses kleine Video habe ich auf dem Twitter-Account eines amerikanischen Football-Teams gefunden, den Buffalo Bills. Die wiederum hatten es von einem Twitterer namens Brother Nature ("Bruder Natur"). Und der schrieb dazu, dass das ein Bison sei, der in Gefangenschaft aufgewachsen und deswegen so zahm sei. Man solle das nie mit wilden Bisons probieren. Ich wäre, ehrlich gesagt, auch gar nicht auf die Idee gekommen.

15:55 Uhr

Großer Besucherandrang am Flughafen BER

Großes Interesse am neuen Hauptstadtflughafen BER am ersten Tag nach der Eröffnung des Hauptterminals: Hunderte Besucher nutzen die Gelegenheit, sich das neue Gebäude von innen anzusehen. Vor allem vor dem Ticketschalter für die Besucherterrasse, von der man einen Blick auf das Vorfeld und Teile der Start- und Landebahnen hat, bildete sich eine lange Schlange. Dort war aufgrund der Corona-Beschränkungen nur Platz für 400 Besucher gleichzeitig. Im Sicherheitsbereich vor den Gates waren jedoch nur wenige Passagiere anzutreffen.

15:32 Uhr

Polizei in Belarus feuert Warnschüsse auf Demonstranten ab

Vor zwei Tagen drohte in Belarus Lukaschenko mit Gewalt, nun fallen erstmals Schüsse - noch gehen sie in die Luft. Diese feuerte die Polizei während eines Protestmarsches von rund 10.000 regierungskritischen Demonstranten in Minsk ab. Dort marschierten sie zu einer Gedenkstätte für die Opfer der Stalin-Zeit. Nach Angaben des Innenministeriums wurden mehrere Demonstranten festgenommen, die Nichtregierungsorganisation Wjasna spricht von rund 40 Festnahmen bis zum Nachmittag.

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15:05 Uhr

Trump schürt Ängste vor unklarem Wahlausgang

Warnung vor "Chaos" und "sehr schlimmen Dingen": Im Wahlkampf-Endspurt schürt US-Präsident Donald Trump die Furcht vor möglichen Unruhen nach der Präsidentschaftswahl. Falls nicht schnell ein klarer Wahlsieger feststehe, könnte "Chaos in unserem Land" ausbrechen, sagte er bei einer Kundgebung im US-Bundesstaat Pennsylvania. In den Wochen bis zur möglichen Ausrufung des Endergebnisses könnten "sehr schlimme Dinge" passieren. Was das sein könnte, lesen Sie unter anderem hier.

14:38 Uhr

Gerücht zu Castor-Transport dementiert

Den ersten Castor-Transport seit langem, umwehen ein paar Geheimnisse - zum Beispiel, in welchem deutschen Hafen das Schiff aus dem britischen Sellafield anlegen wird. Ist es Nordenham? Davon gehen die Atomkraftgegner aus, denn dort steht auch schon der Transportzug bereit, der die Castoren ins Zwischenlager Biblis bringen soll. Nur ist das Schiff dort noch immer nicht angekommen. Das sah nach dem nächsten Geheimnis aus, gab es vielleicht einen Maschinenschaden? Diese Idee hatten die Atomkraftgegner. Das weist nun aber die Gesellschaft für Nuklear-Service zurück. Das Schiff sei völlig normal und plangemäß unterwegs, sagte ein GNS-Sprecher . Er sprach von Spekulationen. Nach Angaben einer Sprecherin der Bundespolizei wird allerdings nicht mehr heute mit der Ankunft des Transports gerechnet.

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14:20 Uhr

Schichtwechsel

Yuki Schubert hat nun endlich Zeit, in Ruhe sämtliche Artikel auf ntv.de zu lesen, Volker Petersen übernimmt die Stellung im "Tag". Schauen wir mal, was passiert! Kontakt: volker.petersen (at) nama.de

13:59 Uhr

Hunderte Personen werfen Flaschen und Eier auf Frankfurter Polizei

Die Polizei Frankfurt erlebt eine unruhige Halloween-Nacht. Auf der Zeil wird eine Streife laut Polizeiangaben mit Steinen, Flaschen und Eiern beworfen. Aus einer etwa 25-köpfigen Menschenmenge heraus flogen die Wurfgeschosse auf einen 27 Jahre alten Beamten und seine 24-jährige Kollegin. Der Polizist wurde dabei verletzt. Wegen dieser Tat habe man nun einen 18-Jährigen ermittelt, der den Beamten angegriffen haben soll.

Wenig später haben sich einer Polizeisprecherin zufolge 500 bis 800 Personen vor der Hauptwache versammelt, die erneut Eier und Flaschen im Gepäck hatten und die Polizisten beworfen haben. Verletzt worden sei aber niemand. Die Polizei nahm neun Tatverdächtige fest. Acht seien inzwischen mangels Haftgründen wieder entlassen. Ein polizeibekannter 17-Jähriger blieb über Nacht in einer Zelle und sollte heute einem Haftrichter vorgeführt werden.

13:39 Uhr

China startet aufwendige Volkszählung

Es ist eine Mammutaufgabe, wo definitiv Menschen mit guter Konzentrationsaufgabe gefordert sind. Ich kann mir nur schwer vorstellen, wie es ist, zwei Monate lang Menschen zu zählen. Aber genauso lange ist die Volkszählung angesetzt, um zu ermitteln, wie viele Menschen mittlerweile das bevölkerungsreichste Land der Erde hat. Für die Aufgabe kommen dieses Jahr neben rund sieben Millionen Verwaltungsmitarbeitern und Freiwilligen erstmals auch Apps zum Einsatz. Nach der Erhebung der Daten wird es voraussichtlich zwei Jahre dauern, bis ein Ergebnis vorliegt.

Mit den Zählungen sollen neben Bevölkerungswachstum auch Bewegungsmuster und andere Trends ermittelt werden. Bei der letzten Volkszählung im Jahr 2010 wurden rund 1,34 Milliarden Chinesen registriert. Die Regierung rechnet damit, dass die Bevölkerung inzwischen auf 1,42 Milliarden Menschen angewachsen ist.

13:19 Uhr

19 Huskys in verwahrloster Wohnung entdeckt

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(Foto: picture alliance/dpa)

Huskys haben dickes Fell und gelten als freundlich sowie ziemlich stark, deshalb werden sie in kalten Regionen wie Grönland oder Alaska gerne als Schlittenhunde genommen, wo sie meist in zwei Reihen den Schlitten ziehen. In Deutschland sicher ein eher unüblicher Anblick. Warum ein Besitzer in Krefeld gleich 19 Hunde in einer verwahrlosten Wohnung gehalten hat, ist so noch unerklärlicher.

Entdeckt wurden die vielen Tiere, nachdem Nachbarn die Behörden informiert hatten, weil die Hunde gegen die Fenster sprangen. Laut Jeff Schmelzeisen vom Krefelder Tierheim gehe es den Huskys gut. "Auf den ersten Blick scheinen sie gesund zu sein, aber das müssen wir uns noch genau anschauen." Er könne sich nicht erinnern, dass jemals so viele Tiere auf einen Schlag aus einem Haushalt gebracht worden seien, sagte der Tierpfleger. Wie es mit den Tieren weitergeht, ist noch ungewiss.

12:55 Uhr

Kendall Jenner verkleidet sich als berühmte Blondine für US-Wahl

In den 90ern flimmerte Pamela Anderson nicht nur als Baywatch-Nixe über den Bildschirm, sondern schlüpfte im Trash-Film "Barb Wire" von 1996 in die Rolle einer Kopfgeldjägerin mit eng anliegender Leder-Klamotte. Bis heute hat ihr darin gezeigter Look mit aufgemalten Augenbrauen und auftoupierten Haare Kultstatus. Supermodel Kendall Jenner nutzt das sexy Leder-Kostüm nun für Halloween und gleichzeitig als Wahlaufruf.

Denn ob nun auf dem Motorrad oder räkelnd auf dem Boden, mit dabei hat die 24-Jährige immer eine Flagge mit der Aufschrift "Vote".

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12:38 Uhr

41-jähriger Vater stirbt bei Messerattacke

An einem Bahnhof in Dortmund ist ein 41-Jähriger tödlich mit einem Messer verletzt worden. Alles mit ansehen musste sein Begleiter - sein 24 Jahre alter Sohn. Auch er wurde attackiert und erlitt Stichverletzungen, es besteht aber keine Lebensgefahr.

Was war passiert? Bisher gibt es nur wenige Informationen. In der Nacht soll es zu einer Auseinandersetzung der beiden Männer mit zwei 19-Jährigen gekommen sein. Die Tatverdächtigen stellten sich wenig später auf einer Polizeiwache und befinden sich in Gewahrsam, wie Staatsanwaltschaft und Polizei nun mitteilten. Ob sich die Männer kannten oder es eine Zufallsbegegnung war, ist laut Staatsanwaltschaft noch unklar.

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11:54 Uhr

Schlagzeilen zum Mittag

11:33 Uhr

Mord im Rockermilieu? 32-Jähriger in Alsdorf erschossen

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(Foto: picture alliance/dpa)

Ein 32-Jähriger wird am Samstagabend auf offener Straße im nordrhein-westfälischen Alsdorf durch einen Schuss getötet. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht, erlag aber seinen Verletzungen, wie die Aachener Polizei mitteilte. Zuvor soll es zu einem Streit mit mehreren Beteiligten gekommen sein. Der Täter ist noch flüchtig. Die Hintergründe der Tat bleiben unklar, allerdings scheint es erste Hinweise zu geben.

  • Staatsanwaltschaft und die Mordkommission der Polizei prüfen auch mögliche Bezüge der Beteiligten zum Rockermilieu.
  • Die Polizei fahndet nach mindestens einem dringend Tatverdächtigen.
  • Die Ermittler gehen davon aus, dass es eine Vorbeziehung zwischen den Beteiligten gab.
11:05 Uhr

Türkei verlängert Einsatz von Gas-Erkundungsschiff

Nach einem schweren Erdbeben in der Ägäis mit Toten in der Türkei und Griechenland zeigten sowohl der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan als auch der griechische Regierungschef Kyriakos Mitsotakis den Willen zur Solidarität.

Die Beziehung von Ankara und Athen litt in letzter Zeit. Denn seit der Entdeckung reicher Gasvorkommen gibt es heftigen Streit. Die EU-Mitglieder Griechenland und Zypern als auch die Türkei erheben Anspruch auf die betreffenden Seegebiete. Die Türkei und Griechenland entsandten bereits Kriegsschiffe in die Region.

Trotz der gemeinsamen Krise wegen des Erdbebens, verkündet die türkische Marine nun in einer Nachricht über das maritime Warnsystem Navtex, dass die Türkei den Einsatz ihres Gas-Erkundungsschiffs "Oruc Reis" im östlichen Mittelmeer verlängert. Das Forschungsschiff werde die Mission bis zum 14. November fortsetzen. Ankara hat den umstrittenen Einsatz des Forschungsschiffs schon mehrfach verlängert.

10:45 Uhr

Wuppertaler Mehrfamilienhaus explodiert

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(Foto: picture alliance/dpa)

Trümmer liegen auf der Straße, ein Großteil des Daches hat sich verabschiedet und tiefe Risse in der Hausfassade sind erkennbar. Es ist ein Bild eines turbulenten Morgens. Es soll einen lauten Knall in den frühen Stunden gegeben haben, sagt ein Sprecher der Feuerwehr. Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand das Haus bereits in Flammen. Zwei Menschen wurden verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Insgesamt zehn Personen mussten in Sicherheit gebracht werden. Der Brand wurde gelöscht, allerdings nur von außen, da das Gebäude einsturzgefährdet ist.

Die Explosion hat einen solchen Schaden angerichtet, dass auch 16 Menschen aus dem Nachbargebäude evakuiert werden mussten. Der Auslöser für die Explosion ist bislang noch unklar.

10:22 Uhr

Paul Rudd verteilt Kekse an US-Wähler

Der US-Schauspieler ist nicht nur ewig jung geblieben, sondern begeistert seit Jahren Film- und Serienliebhaber. Als "Ant"-Man gehört er auch zu Marvels Superheldenteam "The Avengers" dazu. Wie viel Superhelden-Power in ihm steckt, bewies er am Ende der Woche. Lange Schlangen bildeten sich in Brooklyn (New York) vor den Wahllokalen. Die US-Wähler mussten nicht nur langen Atem beweisen, sondern standen sogar im strömenden Regen an, um ihre Stimme abzugeben.

Paul Rudd nahm das zum Anlass, etwas Liebe für den Magen zu spendieren und überreichte den Wartenden höchstpersönlich Kekse.

09:40 Uhr

Mindestens vier Tote durch Taifun "Goni" auf den Philippinen

Am Morgen ist der Taifun "Goni" mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 225 km/h und Böen von bis zu 310 km/h auf der philippinischen Insel Catanduanes auf Land getroffen. Mindestens vier Menschen sind durch den "Super-Taifun" ums Leben gekommen.

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(Foto: picture alliance/dpa)

Unter den vier Toten in der Provinz Albay sei auch ein fünfjähriger Junge, sagte der Gouverneur Alfrancis Bichara im Lokalradio. Zwei der Menschen waren demnach ertrunken, einer wurde von einer Schlammlawine mitgerissen und der vierte von einem umstürzenden Baum erschlagen.

  • Der Taifun "Goni" riss Dächer ab, entwurzelte Bäume und löste Sturmfluten aus.
  • Über der Südspitze der philippinischen Hauptinsel Luzon schwächte sich der Sturm leicht ab.
  • Die Meteorologen warnten aber weiterhin vor "katastrophalen starken Winden und heftigen bis sintflutartigen Regenfällen" auf dem Weg des Wirbelsturms, unter anderem auch in Provinzen nahe der Hauptstadt Manila.
  • Zuvor hatten die philippinischen Behörden Hunderttausende Menschen vor "Goni" in Sicherheit gebracht, der als stärkster Sturm in diesem Jahr eingestuft wurde.
09:14 Uhr

Zwei Menschen sterben in Kanada: Mann in Mittelalter-Kostüm festgenommen

An Halloween wurde die kanadische Stadt Québec von einer Serie von Stichwaffenangriffen erschüttert. Zwei Menschen wurden getötet und fünf weitere verletzt. Die Polizei nahm nach eigenen Angaben am frühen Morgen einen Verdächtigen in einem Mittelalter-Kostüm fest, der mit einem Schwert bewaffnet war. Der junge Mann werde verdächtigt, am Samstagabend in der Altstadt von Québec mehrere Menschen attackiert zu haben, sagte ein Polizeisprecher.

Die Polizei hatte die Bewohner der Großstadt im Osten Kanadas zuvor auf Twitter aufgefordert, zu Hause zu bleiben und die Türen abzuschließen.

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09:04 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:28 Uhr

IW-Prognose: November-Lockdown kostet rund 600.000 Jobs

Das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) in Köln berechnet dramatische Folgen für Wirtschaft und Arbeitsplätze durch den sogenannten Teil-Lockdown. "Der Lockdown light bis Ende November, den wir jetzt haben, wird das BIP voraussichtlich um einen Prozentpunkt senken", sagte IW-Direktor Michael Hüther der "Bild am Sonntag".

Demnach werden für dieses Jahr dadurch rund 591.000 Menschen ihren Job verlieren, im nächsten Jahr noch einmal 15.000 Menschen - "vorausgesetzt, der Lockdown geht wie angekündigt zu Ende".

08:15 Uhr

Schüsse auf Priester in Lyon: Verdächtiger festgenommen

Einem orthodoxen Priester wird aus kürzester Entfernung zweimal in die Brust geschossen, als er gerade dabei ist, seine Kirche in der französischen Großstadt Lyon abzuschließen. Das geht aus Ermittlerkreisen hervor. Nun ist ein Verdächtiger verhaftet worden. Die Person sei in Polizeigewahrsam, teilte der Staatsanwalt von Lyon, Nicolas Jacquet, mit. Demnach hatte der Verdächtige bei der Festnahme keine Waffe bei sich.

  • Der aus Griechenland stammende Priester war laut Polizei am Nachmittag mit einer abgesägten Schrotflinte angegriffen und schwer verletzt worden.
  • Der Zustand des 52-Jährigen sei ernst. Der Angreifer war zunächst flüchtig.
  • Bei dem Festgenommenen könne es sich um die Person handeln, die von Zeugen beschrieben worden sei, erklärte der Staatsanwalt. Die Überprüfung dauere noch an. Das Motiv des Angriffs sei noch unklar.
07:47 Uhr

Video: Auf Regen folgt warmer Wochenstart

Heute breiten sich von Westen her mit auffrischendem Wind rasch die nächsten Schauerwolken aus. Fast im ganzen Land regnet es. Nur südlich der Donau dürfte es noch bis zum Abend trocken und freundlich bleiben.

Dazu bleibt es bei milden 12 bis 19 Grad. Der Rekord wartet morgen - hier zieht das Thermometer weiter an und knackt mancherorts die 20-Grad-Marke.

07:35 Uhr

Feuerwehr rettet Jugendliche aus Wäschetrockner

Wenn man zu seinen Freunden "bleib sauber" zur Verabschiedung sagt, hat man sicherlich nicht das Szenario im Kopf, dass sich in der englischen Stadt Epping zugetragen hat. Dort hat die Feuerwehr nämlich drei Jugendliche aus einem großen Wäschetrockner befreit.

Am Freitag wurde ein Notruf in einer Wäscherei abgesetzt, nachdem statt frischen Laken im Trockner drei ältere Teenager entdeckt wurden, hieß es am Samstag vom Essex County Fire and Rescue Service. Zwei der jungen Männer seien erfolgreich in die Maschine hineingeklettert, der dritte jedoch mit dem Knöchel in der Tür hängen geblieben. So saßen nun alle drei fest.

Die Feuerwehr musste die Tür des Trockners mit schwerem Gerät entfernen, um die Jugendlichen zu befreien. Alle drei bekamen Schmerzmittel und wurden von Sanitätern versorgt. Was die drei im Wäschetrockner vorhatten, war zunächst unklar.

07:13 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

und täglich grüßt der Feiertag. Am heutigen Sonntag ist Allerheiligen - ein katholischer Heiligengedenktag - der in fünf Bundesländern, darunter Bayern und Baden-Württemberg ein gesetzlicher Feiertag ist. An dem Tag gedenken Katholiken den Heiligen und Märtyrern ihrer Kirche, aber auch Menschen, die ihren Glauben still gelebt haben. Zu Essen gibt es nach einem alten Brauchtum den Allerheiligenstriezel. Ein geflochtenes Hefegebäck. Am Tag darauf wird der Feiertag Allerseelen begangen. Hier gehen Gläubige traditionell auf den Friedhof, um den Verstorbenen zu Gedenken.

Nicht ganz so bedächtig geht es heute in Berlin weiter, denn nachdem der BER nun offiziell offen hat - fehlt was noch? Genau - der erste Check-in mit Passagieren. Um 6.45 hebt der offiziell erste BER-Flug von der Nordbahn ab. Ziel ist London Gatwick.

Weitere Themen im Überblick

  • Mehr als anderthalb Jahre nach dem Rücktritt von Langzeitpräsident Abdelaziz Bouteflika stimmt Algerien nun über Verfassungsänderungen ab. Die Reform ist umstritten.
  • Die Bewohner der krisengeschüttelten Republik Moldau stimmen heute über ihr künftiges Staatsoberhaupt ab. Als Favorit gilt der russlandfreundliche Präsident Igor Dodon.
  • Wie sind die Entwicklungen der Corona-Pandemie hierzulande und weltweit? Darüber informieren wir Sie im Corona-Liveticker.
  • Hertha BSC will im dritten Saisonheimspiel den ersten Sieg im Olympiastadion einfahren. Trainer Bruno Labbadia trifft mit den Berlinern nach zuletzt insgesamt vier Niederlagen in der Fußball-Bundesliga auf den VfL Wolfsburg. Die Partie gegen seinen Ex-Club wird um 18 Uhr von Sky übertragen.
  • Mercedes kann beim Formel-1-Rennen in Imola (13.10 Uhr) zum siebten Mal in Folge die Team-WM einfahren. Das wäre ein Rekord.

So und jetzt Wollsocken an und Heißgetränk gebrüht - die besten Mittel gegen diesen regnerischen Tag. Ich - Yuki Schubert - wünsche Ihnen einen guten Start in den Tag und freue mich, Sie bis zum Nachmittag mit News versorgen zu dürfen. Bleiben Sie schön fit und gesund! Bei Fragen oder Anregungen melden Sie sich gerne unter yuki.schubert[at]nama.de

06:36 Uhr

Daniel Craig würdigt Sean Connery

Als Daniel Craig 2005 als neuer Bond vorgestellt wurde, gab es viele Gegenstimmen. Er sei "zu blond", hieß es damals. Einen Fürsprecher hatte Craig aber sofort im ersten Bond-Darsteller Sean Connery gefunden. Die schottische Hollywood-Ikone starb am 31. Oktober im Alter von 90 Jahren in seiner Wahlheimat auf den Bahamas.

Zum Tod meldete sich nun Craig mit einem längeren Statement, das über die offizielle James-Bond-Webseite und via Twitter veröffentlicht wurde. Darin würdigt er Sean Connery als Wegbereiter des modernen Blockbuster. "Sir Sean Connery wird als Bond und so vieles mehr in Erinnerung bleiben. Er prägte eine ganze Ära und einen Stil. Der Witz und der Charme, den er auf die Leinwand zauberte, waren überragend."

Connery werde weiterhin Schauspieler und Filmemacher gleichermaßen beeinflussen. Neben der Schauspielerei hatte Sean Connery eine weitere große Liebe, und zwar für Golf. Damit endete Craig seine Würdigung auch: "Meine Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Liebsten. Wo immer er jetzt ist, ich hoffe, es gibt einen Golfplatz."

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06:07 Uhr

"Marsch gegen den Terror" in Belarus

Es ist ein grausiges Bild mit dem der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko dem Volk nach wochenlangen Demonstrationen droht. "Wenn jemand einen Militärangehörigen berührt, muss er mindestens ohne Hände weggehen", sagte der Präsident bei der Amtseinführung des Innenministers Iwan Kubrakow.

  • Ungeachtet dieser neuen Gewaltandrohungen gegen Demonstranten wollen sich nun Zehntausende Menschen wegen der umstrittenen Wahl des 66-Jährigen treffen.
  • Die Opposition hat zu einem "Marsch gegen den Terror" aufgerufen, um 12.00 Uhr MEZ soll es losgehen.
  • Im Aufruf heißt es: Lukaschenko halte sich mit Gewalt an der Macht. "Er hat seinem eigenen Volk offen den Krieg erklärt."
  • Die größten Proteste dürfte es in der Hauptstadt Minsk geben. Die Aktionen an den Sonntagen haben traditionell den größten Zulauf.
05:47 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht