Sonntag, 11. April 2021Der Tag

mit Sabine Oelmann
Sabine Oelmann
22:30 Uhr

Das war Sonntag, der 11. April

Möge der Bessere gewinnen? Naja, jetzt mal langsam, wo sind wir denn? Richtig, in Deutschland, und da geht alles seinen geordneten Gang. Wer wird Deutschland regieren, wenn Angela Merkel es nicht mehr macht? Manchmal hört es sich so an, als würde das nur zwischen Armin Laschet und Markus Söder ausgewürfelt werden müssen - zumindest was die CDU/CSU angeht - aber da hätten sie die Rechnung ohne den Wirt beziehungsweise ohne die Parteivorstandsmitglieder und Landeschefs gemacht. Mein Kollege Sebastian Huld hat sich gefragt: Unterstützt die CDU-Parteispitze die Kanzlerkandidatur ihres Vorsitzenden? Oder nicht? Auch wenn der CSU-Söder so deutlich in den Umfragen führt? Seine Gedanken und Analysen lesen Sie hier.

Was noch, außer, dass der Frühling weiterhin auf sich warten lässt?

Ich wünsche Ihnen einen guten Start in die neue Woche, und falls Sie ntv.de in England lesen - Cheers!

22:05 Uhr

Circus Krone trauert - Kasanga ist tot

Im Circus Krone ist einer der bekanntesten Löwen gestorben. Der 22 Jahre alte Löwe Kasanga sei an den Folgen seines hohen Alters für immer eingeschlafen, teilt der Zirkus in München mit. Der betagte Löwe habe in den vergangenen Monaten immer wieder Anzeichen von Altersschwäche gezeigt.

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Kasanga ist für immer eingeschlafen.

(Foto: dpa)

Star-Dompteur Martin Lacey junior, Ehemann von Zirkusdirektorin Jana Mandana Lacey-Krone, hatte demnach nächtelang neben dem Tier gewacht. Kasanga war 1999 in der Tierlehrerfamilie Lacey geboren worden. 2002 bis 2014 war seine aktive Zeit in der Manege.

21:53 Uhr

Vier Tote bei Angriff in Damasak

Bei einem Dschihadisten-Angriff auf ein Hilfszentrum der UNO im Nordosten Nigerias sind mindestens vier Menschen getötet worden. Dutzende Kämpfer waren am Samstagabend in die Stadt Damasak im Bundesstaat Borno eingedrungen und hatten unter anderem das UN-Zentrum und eine Polizeiwache in Brand gesetzt. Wie am Sonntag aus Militär- und Helferkreisen verlautete, wurden ein Soldat sowie mindestens drei Frauen getötet.

Die Angreifer versuchten nach Angaben aus Militärkreisen, auch einen Militärstützpunkt in der Stadt angreifen, zogen sich aber nach dreistündigen Kämpfen mit den Sicherheitskräften wieder zurück. Ein humanitärer Helfer sagte, am Sonntag sei die Lage in Damasak wieder "relativ ruhig" gewesen, sie bleibe aber "unvorhersehbar".

Der westafrikanische Ableger der Dschihadisten-Miliz Islamischer Staat (Iswap) reklamierte den Angriff für sich, wie das auf die Auswertung islamistischer Websites spezialisierte Unternehmen SITE mitteilte. Es war bereits der zweite Angriff auf UN-Hilfszentren in Nigeria binnen weniger Wochen.

20:36 Uhr

Philips letzte Anweisungen an Charles

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Eine ganz normale Familie? Nicht unbedingt, aber eine Familie.

(Foto: imago/UIG)

Es war nicht immer leicht zwischen ihnen, aber in den letzten Jahren schienen Vater und Sohn ihren Frieden miteinander gemacht zu haben. So verwundert es nicht, dass Prinz Philip seinem 72-jährigen Sohn Charles, dem regulären Thronfolger, noch ein paar Ratschläge mit auf den Weg gegeben haben soll, als dieser ihn vor ein paar Wochen noch im Krankenhaus besuchte (als Einziger der Familie aufgrund der Pandemie-Bestimmungen).

Laut "Bild"-Zeitung soll es sich um folgendes handeln:

  • wie Charles die britische Königsfamilie durch die kommenden Jahre führen soll

  • dass Charles sich um seine Mutter, Queen Elizabeth II. kümmern soll

Philip und Charles hätten gar nicht so unähnliche Vorstellungen davon gehabt, wie sich die britische Monarchie weiterentwickeln sollte. Auch in religiösen Fragen oder zum Thema Umwelt seien sie sich häufig einig gewesen. Für Charles soll diese Annäherung jetzt besonders tröstlich sein, denn sie hätten "alles gesagt, was gesagt werden musste", so eine Palast-Quelle.

20:15 Uhr

Vier Tote in einem Boot vor den Kanaren

Vor der Küste der Kanaren sind vier Tote in einem Flüchtlingsboot gefunden worden. Insgesamt befanden sich 23 Menschen in dem behelfsmäßigen Boot, das nach Angaben der Behörden der spanischen Inselgruppe von einem Fischerboot südlich der Insel El Hierro gesichtet wurde. Zehn von ihnen schweben in Lebensgefahr, der Gesundheitszustand von sechs weiteren ist ernst. Nach Angaben der Küstenwache wurde ein Hubschrauber losgeschickt, um die Bootsinsassen zu retten.

Die Kanarischen Inseln, die vor der Nordwestküste Afrikas im Atlantik liegen, entwickeln sich zunehmend zu einem Ziel von Flüchtlingen auf dem Weg nach Europa. Die kürzeste Entfernung von der marokkanischen Küste zu den Kanaren beträgt mehr als hundert Kilometer. Die Route gilt wegen starker Strömungen als äußerst gefährlich. Im vergangenen Jahr landeten rund 23.000 Migranten auf den spanischen Ferieninseln, achtmal so viele wie 2019. In den ersten drei Monaten dieses Jahren kamen bereits 3400 Flüchtlinge auf den Kanaren an, mehr als doppelt so viele wie im Vorjahreszeitraum, 20 kamen bei der Überfahrt ums Leben.

20:06 Uhr

In England starten Pubs & Co morgen durch

Glückliche Briten! In England tritt am Montag die zweite Phase der Corona-Lockerungen in Kraft, in der auch die Außenbereiche von Pubs und Restaurants wieder öffnen dürfen. Außerdem dürfen alle Geschäfte, Fitnessstudios und Friseure wieder aufmachen. Der britische Premierminister Boris Johnson hatte vor einer Woche erklärt, die Lockerungen seien durch die sinkenden Infektionszahlen "vollauf gerechtfertigt".

Großbritannien hat mit mehr als 127.000 Corona-Toten die höchste Opferzahl der Pandemie in Europa zu beklagen. Mit den Corona-Impfungen geht es im Vereinigten Königreich allerdings gut voran. Von den gut 66 Millionen Einwohnern haben bereits mehr als 32 Millionen eine erste Impfdosis erhalten, weitere 7,47 Millionen Menschen haben bereits beide Impfspritzen bekommen. Im Rahmen eines Vier-Stufen-Plans sollen in England bis Ende Juni alle Corona-Restriktionen enden.

19:49 Uhr

Die Videos des Tages

19:41 Uhr

Die "Kanzlerempfehlung"

Es geht ans Eingemachte: Söder oder Laschet? Das CDU-Präsidium wird am Montag nach Angaben von CDU-Chef Armin Laschet über die Kanzlerkandidatur der Union sprechen und möglicherweise eine "Empfehlung" aussprechen. Er werde sich zur Kandidatur bereit erklären "und um Vertrauen bitten", so Laschet in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin". "Was das Ergebnis ist, da will ich nicht spekulieren. Die Partei wird dann eine Empfehlung aussprechen", fügt er hinzu. "Es gibt viele Rückmeldungen aus den Landesverbänden. "

Laschet betonte sein enges Verhältnis zu Söder. CDU und CSU seien so eng beieinander wie lange nicht mehr, man vertraue sich. CSU-Chef Markus Söder hatte zuvor gesagt, er rechne nicht mit einer Entscheidung des CDU-Präsidiums am Montag.

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So eng wie nie - aber wie lange noch?

(Foto: imago images/Sven Simon)

Die "Süddeutsche Zeitung" sieht das so: "Wenn Söder tatsächlich Kanzlerkandidat werden sollte, würde das die Tektonik der CDU gefährden. Der frischgewählte Parteichef wäre wenige Wochen nach seiner Wahl schon wieder desavouiert, weil er sich nicht gegen Söder hat durchsetzen können. Auch Laschets Renommee als Ministerpräsident in Nordrhein-Westfalen wäre gefährdet - die CDU liefe Gefahr, das Land bei der nächsten Wahl zu verlieren. Und wie soll - gesetzt den Fall, Söder würde Kanzler - eine Bundesregierung funktionieren, in der der Chef der kleinsten Koalitionspartei die Regierung anführt? Dafür bräuchte es mehr diplomatisches Geschick als es die Kanzlerin nach 16 Jahren im Amt hat."

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18:27 Uhr

"Friends"-Reunion abgedreht

Dieser Fernsehabend ist gerettet! Nach mehreren Verschiebungen der Dreharbeiten gibt es endlich erfreuliche Neuigkeiten für alle Fans von "Friends" (1994-2004): Die besondere Reunion-Folge mit dem Originalcast der Serie ist im Kasten. Das gaben die Macher auf ihrem offiziellen Instagram-Account bekannt.

In dem Special von Streaminganbieter HBOMax werden sich Jennifer Aniston (52), Courteney Cox (56), Lisa Kudrow (57), Matt LeBlanc (53), Matthew Perry (51) und David Schwimmer (54) zusammen mit den Erfindern der Show, Marta Kauffman (64) und David Crane (63), an die beliebte Serie zurückerinnern und ihre Zeit am Set Revue passieren lassen.

Wann das Special bei dem Dienst zu sehen sein wird, steht noch nicht offiziell fest. Es wird aber für rund ein Jahr nach dem ursprünglich geplanten Datum (27. Mai 2020) erwartet. Die Reunion sollte im März vergangenen Jahres gedreht werden, die Dreharbeiten mussten aufgrund der Coronavirus-Pandemie jedoch mehrfach verschoben werden.

18:14 Uhr

Mit 6G an das Übermorgen denken!

Läuft wie geschmiert, bald! Die Bundesregierung will das Mobilfunknetz der nächsten Generation mit mehreren hundert Millionen Euro fördern. "6G wird die mobile Datentechnologie der Zukunft sein und unsere Kommunikation im nächsten Jahrzehnt revolutionieren", so Forschungsministerin Anja Karliczek im "Handelsblatt".

"Wir müssen jetzt schon an das Übermorgen denken und neue Schlüsseltechnologien und Standards in den Kommunikationstechnologien von Beginn an mitgestalten." Demnach soll das 6G-Netz bis 2025 mit rund 700 Millionen Euro gefördert werden. Ab 2030 soll es dann das 5G-Netz ablösen.

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18:03 Uhr

"Harry Potter"-Star wird Mutter

Die britische Schauspielerin Afshan Azad erwartet mit ihrem Ehemann Nabil Kazi Nachwuchs. Das Paar hat bereits den Geburtstermin verraten. "Unsere Herzen sind erfüllt mit Liebe, Aufregung und Nervosität! Es ist nicht mehr lange hin, bitte schließt uns in eure Gebete ein", schreibt die 32-Jährige und verrät, dass ihr Baby voraussichtlich im Juli geboren wird.

Das Geheimnis verkündet die aus "Harry Potter" bekannte 32-Jährige auf Instagram. "Das Geheimnis ist gelüftet: Ich werde Mutter!", schreibt sie zu dem Bild, auf dem ihr Ehemann seine Hand auf ihren Babybauch gelegt hat. Das Paar ist seit 2018 verheiratet.

In den "Harry Potter"-Filmen spielte Azad die Schülerin Padma Patil, die denselben Jahrgang wie Harry Potter besuchte. Sie hält bis heute mit ehemaligen "Harry Potter"-Kolleginnen Kontakt.

17:44 Uhr

Deutlich weniger Einbrüche wegen Corona

Na bitte, auch mal 'ne gute Nachricht! Die Zahl der erfassten Straftaten in Deutschland ist im vergangenen Jahr einem Bericht zufolge um 2,3 Prozent auf 5,31 Millionen gesunken. Wie die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf die ihr vorliegende Polizeiliche Kriminalstatistik berichtet, verbesserte sich zudem die Aufklärungsquote geringfügig auf 58,4 Prozent.

Bezogen auf die Häufigkeit von Straftaten pro 100.000 Einwohnern ist es in Berlin am gefährlichsten (13.739 Taten) und in Bayern am sichersten (4528) - in beiden Ländern ging diese Zahl aber zurück. Nur in Bremen/Bremerhaven, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen gab es einen Anstieg.

Einen merklichen Rückgang gab es vor allem beim Wohnungseinbruchdiebstahl (minus 13,9 Prozent). Zurückgeführt wird das auf einen Corona-Effekt: In Zeiten der Pandemie waren Banden durch Grenzkontrollen geschwächt, außerdem waren viele Menschen deutlich häufiger zu Hause, was die Tatgelegenheiten reduzierte.

17:28 Uhr

Die Queen fühlt "große Leere"

Kurz vor ihrem 95. Geburtstag wird ihr Mann beigesetzt - ihr Mann, mit dem sie den 73. Hochzeitstag noch gefeiert hat. Dass die britische Königin Elizabeth II. laut ihrem Sohn Andrew "eine große Leere" nach dem Tod Prinz Philips empfindet, ist da wohl zu verständlich. Sie sei zwar "unglaublich tapfer", doch habe sie Philips Tod schwer getroffen, berichtet der Prinz nach einem Gottesdienst auf Schloss Windsor. Einziger Hoffnungsschimmer inmitten der Trauer: Zur Beisetzung am Samstag kommt auch Prinz Harry.

"Er war ein bemerkenswerter Mann, ich habe ihn geliebt, wie man einen Vater nur lieben kann", so Prinz Andrew weiter. "Wir haben fast so etwas wie den Großvater der Nation verloren", fügt der 61-Jährige hinzu. Sein Bruder Edward erklärt, trotz der jüngsten schweren Krankheit sei der Tod des Vaters "ein schrecklicher Schock" gewesen.

Prinz Philip hatte Zeit seines Lebens zuviel Aufhebens um seine Person gehasst und sich stets eine private Trauerfeier und eine Beisetzung am Schloss Windsor gewünscht. Dass die Zeremonie nun aufgrund der Corona-Beschränkungen noch bescheidener ausfällt als ursprünglich geplant, dürfte ihm sehr entgegenkommen.

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16:56 Uhr

Böller in Eigenregie herstellen - keine gute Idee

Das ging nochmal glimpflich aus: Beim Mischen chemischer Substanzen hat ein Mann im nordrhein-westfälischen Werne unbeabsichtigt eine Zündung der Chemikalien ausgelöst und sich dabei schwere Verbrennungen zugezogen. Wie die Polizei in Unna mitteilt, wurden nach dem Zwischenfall in der Wohnung des 31-Jährigen zwei weitere Chemikaliengemische gefunden. Die Substanzen wurden von hinzugezogenen Experten des Landeskriminalamts Düsseldorf auf einem freien Feld vorsorglich kontrolliert gesprengt.

Der Mann hatte am frühen Samstagmorgen selbst ein Krankenhaus aufgesucht und wurde am Sonntag weiter stationär behandelt. Die Ermittler gingen davon aus, dass der 31-Jährige Böller in Eigenregie herstellen wollte. Aufschluss über die genauen Hintergründe sollen die weiteren Ermittlungen geben.

Einen Sprengstoff-Einsatz meldete die Polizei auch aus Schleswig-Holstein. Angehörige eines Verstorbenen entdeckten bei der Auflösung von dessen Wohnung in Bad Segeberg am Samstag eine funktionsfähige Panzergranate und meldeten den Fund der Polizei. Der Kampfmittelräumdienst entschärfte den Sprengkörper noch vor Ort und entsorgte die Granate. Über deren Herkunft lagen der Polizei keine Erkenntnisse vor. In diesem Fall wird nicht weiter ermittelt, da der Wohnungsinhaber verstorben ist.

15:44 Uhr

Gestorben nach Flucht von Lockdown-Party

In Belgien ist ein Teilnehmer einer illegalen Lockdown-Party auf der Flucht vor Polizisten gestorben. Als die Beamten eintrafen, um die Versammlung von acht Menschen in einem Antwerpener Hotel aufzulösen, sei der 21 Jahre alte Mann aus dem Fenster geklettert und tödlich gestürzt, teilt die örtliche Staatsanwaltschaft mit. Die Behörde leitete die Ermittlungen ein.

Demnach waren Versuche der Polizisten erfolglos geblieben, den Mann wiederzubeleben. Auch die übrigen Partygäste hätten versucht, sich vor den Beamten zu verstecken, die nach Beschwerden über Lärmbelästigung in das Hotel gerufen worden waren. Antwerpens Bürgermeister Bart De Wever zeigte sich erschüttert: "Der Tod von jemandem, der so jung ist, lässt uns ernsthaft über die Auswirkungen langer Lockdown-Zeiten auf das mentale Wohlbefinden insbesondere bei jungen Menschen nachdenken", wird er von der Nachrichtenagentur Belga zitiert.

In Belgien gelten strenge Kontaktbeschränkungen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Teilnehmern und Organisatoren illegaler Partys drohen Strafen zwischen 750 und 4000 Euro.

15:21 Uhr

Verhältnis mit Schüler - 10 Jahre Gefängnis für Lehrerin

 

Sie 42, er 17 - das geht nicht. Eine Lehrerin der Provine Highschool in Jackson, Mississippi, muss für 10 Jahre ins Gefängnis, da sie ein Verhältnis mit einem Schüler hatte. Biologie-Lehrerin Amber Turnage soll den Schüler fünf Monate lang regelmäßig getroffen haben - in einem Hotel, im Haus der Familie des Jungen und im Auto der Lehrerin. Dort überall soll es vor vier Jahren zum Missbrauch gekommen sein, berichtet das US-Portal "Knewz". Zu dieser Zeit war die mittlerweile ehemalige Lehrerin verheiratet - sie ist Mutter von fünf Kindern!

Gefügig gemacht haben soll sie den Jungen mit Gutscheinen, berichtet die "Bild"-Zeitung. Dem Vater fiel das merkwürdige Verhalten seines Sohnes jedoch auf, er fand Sex-Videos mit der Lehrerin auf dem Handy des Jungen und zeigte sie an.

15:04 Uhr

15-Jährige wird vermisst

Bitte halten Sie die Augen auf, eine 15-Jährige aus der Prignitz wird seit drei Wochen vermisst. Laura F. sei in psychiatrischer Behandlung, teilt die Polizei mit. Sie sei zuletzt am 17. März in Pritzwalk gesehen worden.

Die Spur verliere sich in Berlin, wo das Mädchen gemeinsam mit einer Freundin die Nacht verbracht haben soll. Alle bisherigen Suchmaßnahmen waren bisher erfolglos. Die Beamten vermuten, dass das Mädchen noch in Berlin ist. Möglicherweise befinde sich die 1,79 Meter große junge Frau mit schwarz-rot-gefärbten Haaren in einer hilflosen Lage oder verletze sich selbst, schreibt der "Tagesspiegel". Sie trägt eine Zahnspange, hat Narben an der Unterlippe und am linken Unterarm. Bei ihrem Verschwinden trug sie eine rote Jacke und einen dunklen Rucksack.

Die Polizei bittet um Hinweise. Wer Laura F. gesehen hat oder Angaben zu ihrem Aufenthalt machen kann, soll sich an die Polizeiinspektion Prignitz mit der Telefonnummer 03876-7150 oder an jede andere Polizeidienststelle wenden.

14:53 Uhr

Schichtwechsel zum Nachmittag

Das Wetter ist viel schöner als angesagt. Bitte gehen Sie vor die Tür (aber in Berlin bloß nicht an den Grunewaldsee, wegen Überfüllung mittlerweile sicher geschlossen, komme gerade von dort) und nutzen Sie unsere ntv.de-App, wenn Sie mit 1,50 m Abstand auf der Parkbank sitzen und Sonne tanken. Ich bedanke mich bei meiner geduldigen Kollegin Hedi Nyarsik für die Übergabe, begleite Sie ab jetzt mit Neuigkeiten, ernsten und heiteren News und freue mich über Feedback unter sabine.oelmann@nama.de.

14:02 Uhr

Steinmeier: "Buchenwald steht für Rassenwahn, Folter, Mord und Vernichtung"

Zum 76. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier dazu aufgerufen, die Erinnerung an die Gräueltaten der Nazis wach zu halten. "Es ist nicht allein die Zahl der Toten, es sind die Umstände, unter denen Menschen in Buchenwald entrechtet und ausgebeutet, gequält und getötet worden sind, die den Schrecken dieses Ortes ausmachen", sagte Steinmeier bei einem Gedenkakt in Weimar. "Es ist die Umkehr aller Werte, die Perversion des Rechts, der Moral und der Menschlichkeit", fügte der Bundespräsident hinzu. "Deshalb sollten wir nicht vergessen und auch nicht vergessen wollen, was hier geschah. Denn wer sich nicht mehr daran erinnert, was geschehen ist, der hat auch vergessen, was geschehen kann."

13:27 Uhr

Die Türkei kommt dem Mond ein Stück näher

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Die Türkei testet erfolgreich ein Raketenmotor für die geplante Mondmission.

(Foto: picture alliance / AA)

Im Rahmen einer angestrebten Mission zum Mond hat die Türkei den Motor einer Rakete getestet. Der Versuch sei erfolgreich verlaufen, sagt Technologieminister Mustafa Varank. Es handle sich um einen Hybridmotor, der in Zukunft bei einer Mondmission eingesetzt werden soll. Zudem sei die Zündung einer weiteren Rakete ebenfalls erfolgreich getestet worden. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu wurde der Test im westtürkischen Sile durchgeführt, ein weiterer ist nach Angaben des Ministers im Mai im Schwarzmeerort Sinop geplant.

Die Türkei will im Jahr 2023 ein eigenes Raumfahrzeug zum Mond schicken. Im Februar hatte Präsident Recep Tayyip Erdogan dazu ein Weltraumprogramm präsentiert, das angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage des Landes auch auf Kritik stieß.

13:03 Uhr

Winterwetter schuld? Deutsche haben noch keine Lust auf Spargel

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picture alliance / Eibner-Pressefoto

Zum Teil läuft die Spargelernte schon in Deutschland, zum Teil steht sie noch in den Startlöchern. Doch wenige Tage nach dem Osterfest ist die Nachfrage nach Spargel aus regionalem Anbau deutschlandweit noch gering. "Von den Zahlen her können wir noch keine durchschnittlichen Verbraucherpreise ermitteln", sagte Marktexperte Michael Koch. Der Spargel sei zwar in vielen Regionen schon verfügbar. "Nur der Verbraucher will noch nicht so richtig bei diesem fast schon winterlichen Wetter."

  • Dabei haben die ersten regionalen Erzeuger bereits mit der Ernte begonnen, vor allem in Süddeutschland.
  • In Bayern will die Landwirtschaftsministerin des Landes, Michaela Kaniber, an diesem Montag im unterfränkischen Grettstadt Spargel stechen und damit offiziell die Spargelsaison in dem Bundesland eröffnen.
  • In Niedersachsen haben die Spargelanbauer in diesem Jahr dagegen auf eine offizielle Eröffnung verzichtet.
12:27 Uhr

Trump bietet sich als Wahlhelfer für Republikaner an

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Donald Trump könnte 2024 erneut als US-Präsident kandidieren. Zumindest lässt das die Verfassung zu.

picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Als Präsident ist er zwar abgewählt, aber ganz will sich Donald Trump nicht aus der Politik zurückziehen: Der Ex-US-Präsident dient sich den Republikanern als Wahlhelfer an. Auf einem Spenden-Dinner für die Partei in seinem Luxusanwesen Mar-a-Lago in Florida kündigte der 74-Jährige an, die Republikaner bei der Kongresswahl im November 2022 dabei zu unterstützen, Abgeordneten- und Senatorenposten zu gewinnen. Was seine eigenen Pläne angehe, so solle mit Gerede darüber bis nach der Abstimmung im kommenden Jahr gewartet werden.

Es wird spekuliert, dass Trump bei der nächsten Präsidentenwahl 2024 erneut antreten könnte. Da er 2020 nach nur einer Amtszeit abgewählt wurde, erlaubt ihm die Verfassung eine Kandidatur für weitere vier Jahre im Weißen Haus. "Ich stehe heute Abend vor Ihnen, erfüllt mit der Zuversicht, dass wir 2022 das Repräsentantenhaus und den Senat zurückerobern werden", sagte Trump vor den Dinner-Gästen. "Und dann, 2024, wird ein republikanischer Kandidat das Weiße Haus gewinnen."

11:53 Uhr

Grüne setzen Kretschmanns Sohn auf Liste für Bundestagswahl

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Johannes Kretschmann

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Südwest-Grünen haben den Sohn des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann auf die Kandidatenliste zur Bundestagswahl gesetzt. Johannes Kretschmann wurde am Sonntag auf dem Parteitag in Heilbronn mit 74,38 Prozent auf Listenplatz 22 gewählt - ohne Gegenkandidaten. Johannes Kretschmann (geb. 1978) ist bisher Fraktionssprecher der Grünen im Sigmaringer Kreistag. Bereits als Jugendlicher war er aktiv in der Grünen-Jugend. Er hat Religionswissenschaft, Rumänistik und Linguistik studiert und als Online-Redakteur gearbeitet.

In seiner Bewerbungsrede auf dem Parteitag sprach er sich für den Schutz von Natur und Klima, für den Erhalt des Lebensraums des Schwarzen Apollos, eines seltenen Tagfalters, und eine versöhnlichere Europapolitik aus. Die Parteivorsitzenden Annalena Baerbock und Robert Habeck würden Grund dafür sein, dass die Grünen bei der Bundestagswahl "feiern werden wie der Lump am Stecken".

11:11 Uhr

Rentner tötet vier Menschen

Ein Rentner hat in Norditalien Medienberichten zufolge seine Frau, den behinderten Sohn und ein Paar aus der Nachbarschaft umgebracht. Die Carabinieri entdeckten die vier Toten in der Nacht zu Sonntag in einem Privathaus im Ort Rivarolo Canavese im Großraum von Turin. Als Polizei und Feuerwehr anrückten, habe der Mann mit einer Waffe auf sich selbst geschossen. Der Schütze, der nach Angaben der Zeitung "Corriere della Sera" über 80 Jahre alt ist, sei schwer verletzt in ein Krankenhaus gekommen.

Medienberichten zufolge schoss er mit einer Pistole, die regulär registriert war. Warum der Mann seine Frau, den erwachsenen, behinderten Sohn und das ebenfalls ältere Paar - den Angaben zufolge die Vermieter - umbrachte, dazu gibt es bislang keine Angaben. Die Tat sei entdeckt worden, nachdem eine Tochter des Nachbar-Paars die Polizei alarmiert hatte, schrieben Zeitungen.

10:37 Uhr

Ascheregen bedeckt Karibikinsel nach Vulkanausbruch

Die Karibikinsel St. Vincent ist nach dem Ausbruch des Vulkans La Soufrière von Ascheregen bedeckt worden. Nach Angaben des örtlichen Katastrophenschutzes stiegen bei der heftigen Eruption am Freitag 6000 Meter hohe Aschewolken in den Himmel, die bis in den Süden der Insel reichten. Tausende Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Am Wochenende erreichten die Aschewolken auch die Nachbarinsel Barbados.

  • Der im Norden von St. Vincent gelegene Vulkan La Soufrière war am Freitagmorgen (14.41 Uhr MESZ) zum ersten Mal seit vier Jahrzehnten ausgebrochen.
  • Am Samstag habe sich den 110.000 Bewohnern von St. Vincent ein Bild wie in einem "Winterwunderland" geboten, schrieb das Nachrichtenportal "News 784".
  • Alles sei von weißlicher Asche bedeckt: Straßen, Wohnhäuser, offizielle Gebäude.
  • In einigen Gebieten sei die Sicht durch den Aschesmog extrem eingeschränkt.
10:01 Uhr

Bombe explodiert vor Bankfiliale

Bei einer Bombenexplosion vor einer Bankfiliale in Myanmars zweitgrößter Stadt Mandalay ist ein Wachmann verletzt worden. Laut örtlichen Medienberichten ereignete sich der Anschlag auf die im Armeebesitz befindliche Myawaddy-Bank am Morgen. Seit dem Militärputsch am 1. Februar verlangen Demonstranten den Boykott der Bank; zahlreiche Kunden forderten ihre Ersparnisse zurück. Die Sicherheitskräfte waren nach der Explosion mit einem Großaufgebot im Umfeld der Bank im Einsatz.

Myanmar befindet sich seit dem Militärputsch Anfang Februar in Aufruhr. Trotz des brutalen Vorgehens der Sicherheitskräfte gegen friedliche Demonstranten gibt es in dem südostasiatischen Land täglich Proteste. Auch am Sonntag gingen in mehreren Städten wieder Demonstranten gegen die Junta auf die Straße.

09:17 Uhr

"Game of Thrones"-Star Sibel Kekilli lässt sich vom Hype nicht anstecken

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imago/Landmark Media

Vor zehn Jahren flimmerte die erste "Game of Thrones"-Folge über die Bildschirme und begeisterte Millionen Menschen weltweit. Auch einige deutsche Schauspielerinnen und Schauspieler wirken bei der US-Produktion mit - darunter Sibel Kekilli. Sie hat das weltweite Interesse an der Serie vor zehn Jahren allerdings distanziert betrachtet. "Als Schauspielerin sperrt sich etwas in mir, wenn ein so großer Hype um etwas gemacht wird. Ich will mich davon gar nicht anstecken lassen, vielleicht auch aus Selbstschutz", sagt sie heute. Die 40-Jährige spielte in den ersten vier Staffeln der Fantasy-Saga die Prostituierte Shae. "Ich liebe die Serie, würde mich aber nicht als typischen Fan bezeichnen. Letztlich habe ich das von Anfang an auch als Arbeit gesehen", so Kekilli ("Gegen die Wand").

"Game of Thrones" wurde am 17. April 2011 erstmals in den USA ausgestrahlt und gewann in seinen acht Staffeln 59 Emmys. Das 10. Jubiläum feiern die Macher in sozialen Medien unter dem Schlagwort "IronAnniversary", also "Eisernes Jubiläum" - eine Anspielung auf den in der Serie bedeutsamen "Eisernen Thron".

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:38 Uhr

Iran meldet "Zwischenfall" in Atomanlage Natans

In der iranischen Atomanlage Natans hat es laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Fars einen "Zwischenfall" gegeben. Es gebe keine Verletzten und es seien keine Schadstoffe freigesetzt worden, meldet die Agentur unter Berufung auf den Sprecher der iranischen Atomenergiebehörde, Behruz Kamalvandi. Die Ursache des Zwischenfalls werde untersucht.

  • Kamalvandi sprach von einem "Zwischenfall in einem Teil des Strom-Verteilnetzes" der Urananreicherungsanlage.
  • Der Vorfall ereignete sich einen Tag, nachdem der Iran zur Beschleunigung der Urananreicherung in Natans neue Zentrifugen in Betrieb genommen hatte.
  • In einer Produktionsstätte für moderne Zentrifugen in Natans hatte es im Juli vergangenen Jahres eine Explosion gegeben. Die iranischen Behörden sprachen damals von einem "Sabotageakt", für den sie "Terroristen" verantwortlich machten. Die Ergebnisse einer Untersuchung zu dem Vorfall wurden bislang aber nicht veröffentlicht.
07:55 Uhr

Weber droht Russland mit neuen Sanktionen im "Eskalationsfall"

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Pro-russische Separatisten eskortieren zu Fuß den Transport ukrainischer Gefangener während eines Gefangenenaustausches zwischen der Regierung in Kiew und den pro-russischen Separatisten in der Nähe eines Kontrollpunktes bei Horliwka, Ostukraine.

picture alliance/dpa/AP

Angesichts der Spannungen im Ostukraine-Konflikt fordert der Vorsitzende der Christdemokraten im Europaparlament, Manfred Weber, im "Eskalationsfall" neue Sanktionen gegen Russland. Der russische Truppenaufmarsch im Umfeld der Ostukraine sei ein Test für den Westen. "Die Antwort darauf muss unmissverständlich und stark sein", sagte Weber den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

"Die EU und die USA müssen politisch zeigen, auf was sich die russische Führung einlässt, wenn sie die Lage in der Ostukraine eskalieren lässt oder dort einmarschiert." In dem Fall müsse ein weitgehendes Einfrieren von Oligarchen-Konten oder ein Abtrennen Russlands vom Swift-Zahlungssystem real sein, so Weber. "Auch Nord Stream 2 wäre dann auf keinen Fall mehr haltbar."

07:21 Uhr

Auto kracht in Mauer - Tote und Schwerverletzte in Rheinland-Pfalz

Bei einem schweren Autounfall auf der Bundesstraße 42 im Rhein-Lahn-Kreis südlich von Koblenz sind zwei Männer ums Leben gekommen. Drei weitere erlitten schwere Verletzungen. Wie die Polizei mitteilt, war der Wagen von der Fahrbahn abgekommen und frontal gegen eine Mauer einer Eisenbahnunterführung geprallt. Das Auto sei daraufhin gegen eine Leitplanke geschleudert und auf der Bundesstraße zwischen Kamp-Bornhofen und Kestert stehengeblieben. Feuerwehrleute befreiten die Schwerverletzten am Samstagabend aus dem zerstörten Wagen. Der Rettungsdienst brachte sie in Kliniken. Die Fahrzeuginsassen im Alter von 24 bis 41 Jahren stammen den Angaben nach aus dem Rhein-Lahn-Kreis sowie aus Gemeinden in Hessen. Wieso der Wagen von der Bundesstraße abkam, ist bislang unklar.

07:00 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

zuerst die guten Nachrichten an diesem Sonntagmorgen: Mehr als 15 Prozent der Deutschen haben inzwischen eine Corona-Erstimpfung erhalten. Das mag zwar nach nicht allzu viel klingen, aber die Einbindung der Hausärzte beschleunigt das Impftempo deutlich. Wir sind also auf dem besten Weg. Nun allerdings zur schlechten Nachricht: Die Variante B.1.1.7 breitet sich in Deutschland nach wie vor rasant aus. Die Intensivstationen füllen sich. Geht das so weiter, gibt es laut Experten bald keine freien Betten mehr. Mit der Änderung des Infektionsschutzgesetztes will Kanzlerin Merkel dem entgegenwirken und so einen bundesweiten Lockdown veranlassen. Das könnte aber noch ein bis zwei Wochen dauern. Alle wichtige Entwicklungen in der Coronavirus-Pandemie finden Sie in unserem Liveticker.

Was heute sonst noch wichtig wird:

  • Die Frage, wer die Union in die anstehende Bundestagswahl führen wird, steht immer noch im Raum: Markus Söder oder Armin Laschet? Nun drängen immer mehr Politiker auf eine baldige Entscheidung. Die könnte vielleicht schon nächste Woche fallen.
  • Gedenken an Befreiung der Konzentrationslager Buchenwald und Mittelbau-Dora vor 76 Jahren: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier legt einen Kranz in der Gedenkstätte Buchenwald nieder.
  • Klausurtagung der Spitze der Unionsfraktion im Bundestag mit Kanzlerin Merkel, CDU-Chef Laschet und dem CSU-Vorsitzenden Söder: Unter dem Motto "Wie gestalten wir die Zukunft?" wollen sie am Mittag mit den Abgeordneten diskutieren.
  • AfD setzt Bundesparteitag in Dresden fort: Mit einer deutlichen Absage an die EU und einem Bekenntnis zu den Traditionen der deutschen Militärgeschichte will die AfD Wähler locken.

Mein Name ist Hedviga Nyarsik. Ich versorge Sie heute mit den wichtigsten und spannendsten Neuigkeiten aus aller Welt. Haben Sie Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie mir gerne unter hedviga.nyarsik[at]nama.de. Starten Sie gut in den Sonntag!

06:44 Uhr

21 Kohlekumpel in überfluteter Mine eingeschlossen

Nach einem Wassereinbruch in einem chinesischen Kohlebergwerk sind 21 Arbeiter unter Tage eingeschlossen. Acht Arbeiter konnten aus der Kohlegrube in der nordwestlichen Region Xinjiang gerettet werden, wie die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtet. Das Unglück ereignete sich am Samstagabend während Ausbauarbeiten in dem Bergwerk. Die Stromversorgung in der Grube sowie die Kommunikationsleitungen waren unterbrochen. Retter begannen damit Rohrleitungen zu verlegen, um das Wasser aus dem Schacht abzupumpen. Zudem wurde Frischluft in die Grube geleitet.

In China kommt es häufig zu Bergwerksunglücken. Gründe sind mangelhafte Sicherheitsvorkehrungen. Im Januar waren 22 Arbeiter nach einer Explosion in einer Goldmine verschüttet worden. Erst nach zwei Wochen konnten elf Männer gerettet werden, die übrigen starben. Im Dezember waren bei einem Grubenunglück in der südwestchinesischen Stadt Chongqing 23 Menschen ums Leben gekommen.

06:11 Uhr

Auto gerät auf der A4 unter Laster - Vater und Sohn sterben

Bei einem Unfall auf der A4 bei Bad Hersfeld sind ein Autofahrer und dessen 17 Jahre alter Sohn tödlich verletzt worden. Der 56-Jährige habe die Kontrolle über seinen Wagen verloren und sei unter einen Lastwagen gefahren, teilt die Polizei mit. Nach Angaben von Zeugen war das Heck des Fahrzeugs zuvor in einer regennassen Kurve ausgebrochen. Der Unfall ereignete sich zwischen der Anschlussstelle Bad Hersfeld und dem Autobahndreieck Kirchheim. Die Strecke war nach dem Unfall am Samstagabend für fast fünf Stunden komplett gesperrt. Ein Gutachter soll nun die Unfallursache und den genauen Hergang klären.

05:57 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

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