Sonntag, 14. August 2022Der Tag

mit Lea Verstl
Lea Verstl
22:30 Uhr

Das war Sonntag, der 14. August 2022

Liebe Leserinnen und Leser,

"es war wunderbar", sagt der Mobilitätsforscher Andreas Knie über das 9-Euro-Ticket. Sicherlich könne man das Verhalten der Menschen bei der Mobilität in drei Monaten nicht grundlegend ändern. Doch viele, die öffentliche Verkehrsmittel bereits abgeschrieben haben, hätten sie nun wieder entdeckt, sagt Knie. Ein erster Erfolg also. Knie plädiert dafür, künftig ein 29-Euro-Ticket einzuführen, das auch für den Fernverkehr gelten soll. Welche Steuerprivilegien für Autofahrer dann allerdings für die Finanzierung gestrichen werden müssen, erklärt er im Interview mit meinem Kollegen Adrian Breitling.

Ansonsten möchte ich Ihnen diese Geschichten ans Herz legen:

Ich wünsche Ihnen einen friedlichen Abend und eine gute Nacht.

21:55 Uhr

Angler fischt scharfe Handgranate aus dem Bodensee

Einen ebenso überraschenden wie gefährlichen Fang hat ein Angler im baden-württembergischen Konstanz gemacht: Er fischte laut Polizei am Morgen von seinem Kanu aus eine scharfe Weltkriegs-Handgranate aus dem Bodensee. Sie hing demnach unversehens an seiner magnetischen Angel. Nach Angaben des örtlichen Polizeipräsidiums informierte der Angler umgehend über Notruf die Beamten. Daraufhin habe sich die Wasserschutzpolizei auf den Weg zum Fundort gemacht und diesen gesperrt. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst habe schließlich den Sprengkörper französischer Herkunft fachgerecht entsorgt.

21:22 Uhr

Prinz Harry lässt letzte Stunden von Prinzessin Diana erforschen

Prinz Harry hat sich für sein kommendes Buch intensiv mit den letzten Stunden seiner verstorbenen Mutter, Prinzessin Diana (1961-1997), beschäftigt. Das hat die britische Zeitung "The Sun" aus Pariser Justizkreisen erfahren. Von Harry beauftragte Personen hätten nach Informationen rund um den Autounfall recherchiert, bei dem seine Mutter vor 25 Jahren in der französischen Hauptstadt ums Leben kam. Vor allem die letzten Stunden von Prinzessin Diana seien dabei im Fokus gestanden.

So habe Harry versucht, "mehr Informationen über den Tod seiner Mutter zu erhalten", habe ein Insider verraten: "Es gibt viele Menschen in Frankreich, die sich an die Nacht des Unfalls erinnern. Es ist nur normal, dass Dianas Sohn für sein Buch mehr darüber erfahren möchte." Harry arbeitet derzeit gemeinsam mit einem Ghostwriter an seinen Memoiren, die noch dieses Jahr auf den Markt kommen sollen - begleitet von TV- und Podcast-Projekten.

20:47 Uhr

Waldbrand schlägt 1500 Menschen in die Flucht

Etwa 1500 Bewohner mehrerer Ortschaften im Nordosten Spaniens haben ihre Häuser wegen eines außer Kontrolle geratenen Waldbrandes teils fluchtartig verlassen müssen. Die Flammen in der Region um den Ort Añón de Moncayo etwa 70 Kilometer westlich der Großstadt Saragossa würden von starken Windböen immer wieder angefacht, sagte ein Feuerwehrmann im staatlichen spanischen Fernsehsender RTVE.

Zudem ändere sich die Windrichtung dauernd. Die Lage sei kritisch. Im Fernsehen war zu sehen, wie Bewohner der Region schon eingehüllt in beißenden Rauch mit Gartenschläuchen und Wassereimern versuchten, die Flammen an den Rändern der Dörfer aufzuhalten. Sie wurden von 300 professionellen Brandbekämpfern unterstützt. Auch weiter südlich in Jumilla bei Murcia bekämpfte die Feuerwehr bei starkem Wind einen Waldbrand, der durch einen Blitz ausgelöst worden sein soll.

20:15 Uhr

Schüler läuft mehr als 1100 Kilometer für arme Kinder

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Denis Holub steht am Ende seiner ersten Etappe in Berghaupten.

(Foto: picture alliance/dpa)

Denis Holub ist mit seinen 16 Jahren nicht nur ein sportliches, sondern auch ein gesellschaftliches Vorbild. Der Schüler aus Südbaden ist für einen guten Zweck 1100 Kilometer von Freiburg nach Hamburg gelaufen. Am Abend erreichte der Spendenläufer nach 16 Tagen die Elbphilharmonie in der Hansestadt. Holub hatte am 30. Juli in Freiburg seinen Spendenlauf für arme Kinder begonnen. Seine Familie unterstützte ihn als Begleittross. Mutter Ana-Luiza und seine Brüder fuhren mit dem Auto und mit dem Rad von Etappe zu Etappe. Sie transportierten Nahrungsmittel und Ausrüstung. Mit der Charity-Aktion unter dem Motto "Denis läuft quer" will der Schüler des Martin-Schongauer Gymnasiums in Breisach am Rhein möglichst viele Menschen zum Spenden anregen. Der Gymnasiast unterstützt damit die Arbeit der in Schottland gegründeten internationalen Kinderhilfsorganisation Mary's Meals. Diese hilft Kindern in Afrika, Asien, Osteuropa und Lateinamerika.

19:46 Uhr

Sohn über Rushdie: "Sein aufsässiger Sinn für Humor bleibt intakt"

Nach der grausamen Messerattacke auf Salman Rushdie in den USA befindet sich der Schriftsteller auf dem Weg der Besserung. Für den 75-Jährigen habe ein langer "Weg der Genesung" begonnen, teilte sein Agent Andrew Wylie in einer Erklärung an die "Washington Post" mit. Der mutmaßliche Angreifer erklärte sich in einer Gerichtsanhörung am Samstag für nicht schuldig.

"Die Verletzungen sind ernst, aber sein Zustand entwickelt sich in die richtige Richtung", führte Rushdies Agent Wylie aus. Die Genesung werde aber ein langwieriger Prozess sein. Rushdies Familie äußerte sich "extrem erleichtert", dass der 75-Jährige seit Samstag nicht mehr auf ein Beatmungsgerät angewiesen sei. "Obwohl seine lebensverändernden Verletzungen ernst sind, bleibt sein üblicher forscher und aufsässiger Sinn für Humor intakt", erklärte sein Sohn Zafar Rushdie im Onlinedienst Twitter.

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19:07 Uhr

Hunderte Tiere sterben nach Wasserdiebstahl

Hunderte Fische, Krebse und Muscheln sind in einem Bach im schwäbischen Landkreis Donau-Ries verendet. Ein 62-jähriger Bauer habe den zum Teil leeren Bachlauf bei Mönchsdeggingen am Samstag gemeldet, teilte eine Polizeisprecherin nun mit. Ein Unbekannter soll massiv Wasser aus dem Bach geleitet haben, wie die Ermittler vermuten. Die überlebenden Tiere brachte man in andere Gewässer. Wie hoch der Schaden ist, konnte die Polizei nicht sagen. Ebenfalls unklar war, wie das Wasser aus dem Bach geleitet wurde. Laut Gesetz sind Entnahmen in diesem Ausmaß strafbar.

18:32 Uhr

ZDF dementiert Gender-Zwang im "Fernsehgarten"

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Gendert bei der Moderation freiwillig: Andrea Kiewel.

(Foto: picture alliance/dpa)

Eine Aussage Andrea Kiewels im "ZDF-Fernsehgarten" hat erneut für Diskussionen um gendergerechte Sprache in öffentlich-rechtlichen Sendern gesorgt. Konkret geht es um eine Situation in der Show, in der Kiewel sagte: Das "Fernsehgarten"-Team habe den Eindruck, dass jede Menge Positives los sei in der "deutschen Singer-Songwriter*innen-Szene". Der Genderstern wird nicht gesprochen, sondern durch eine Pause im Wort ausgedrückt. Kiewel drehte sich zu einer Zuschauerin neben ihr und sagte: "Nicht das Gesicht verziehen, ich muss."

Das ZDF teilte eine Reaktion der betreffenden Redaktion mit: "Es gibt definitiv keine Anweisung zum Gendern im 'ZDF-Fernsehgarten'. Andrea Kiewel ist es ein persönliches Anliegen alle anzusprechen, daher verwendete sie diese Formulierung im Zusammenhang mit 'muss'." Darüber hinaus hieß es von dem öffentlich-rechtlichen Sender mit Sitz in Mainz: "Das ZDF möchte diskriminierungsfrei kommunizieren. Redaktionen, Moderatorinnen und Moderatoren entscheiden selbst, welche Form der Ansprache für das jeweilige Format am besten geeignet ist."

17:56 Uhr

Auch Shell verzichtet auf Geld von Verbrauchern aus Gasumlage

Übernimmt Shell soziale Verantwortung oder handelt der Energiekonzern doch nur aus Angst vor einer Übergewinnsteuer? Jedenfalls will er kein Geld aus der geplanten Umlage zur Rettung systemrelevanter Gasimporteure einfordern. Wie die Sprecherin von Shell Deutschland, Cornelia Wolber, mitteilte, registrierte sich das Unternehmen gar nicht erst für entsprechende Zahlungen und wird folglich auch darauf verzichten, diese in Anspruch zu nehmen.

Auch der Energiekonzern RWE will zunächst darauf verzichten. "RWE ist ein finanzstarkes und robustes Unternehmen. Wir erwägen daher, bis auf Weiteres darauf zu verzichten, unsere Verluste aus der Gasersatzbeschaffung für diese Umlage geltend zu machen", hatte RWE-Vorstandschef Markus Krebber am Donnerstag in Essen gesagt. Die Umlage soll ab Anfang Oktober greifen und Gasimporteuren wie Uniper zugutekommen, die zu hohen Preisen Ersatz für ausbleibende Gasmengen aus Russland kaufen müssen. Sie können diese Mehrkosten aber bisher nicht weitergeben, dies soll über die Umlage geschehen. Die Höhe der Umlage soll am Montag bekannt gegeben werden.

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17:28 Uhr

Kurz nach Pelosi-Besuch: US-Delegation reist nach Taiwan

Die USA wollen sich von China im Taiwan-Konflikt offenbar nicht einschüchtern lassen. Knapp zwei Wochen nach dem umstrittenen Taiwan-Besuch der US-Spitzenpolitikerin Nancy Pelosi ist erneut eine US-Delegation in den demokratisch regierten Inselstaat gereist. Wie das Außenministerium in Taipeh bekanntgab, traf eine fünfköpfige Delegation unter Leitung des demokratischen Senators Ed Markey für einen zweitägigen Besuch ein. Demnach werden die US-Politiker auch Taiwans Präsidentin Tsai Ing-Wen treffen. Der Stopp in Taiwan findet nach Angaben des American Institute in Taiwan im Rahmen einer größeren Reise in die indopazifische Region statt.

Bei den Treffen in Taiwan soll es demnach um die Beziehungen zwischen den USA und Taiwan, regionale Sicherheit, Handel, globale Lieferketten oder Klimawandel gehen, hieß es weiter. Als Reaktion auf den Besuch Pelosis hatte China groß angelegte Militärübungen rund um Taiwan durchgeführt und dabei auch eine mögliche Eroberung geübt. Die chinesische Führung lehnt offizielle Kontakte anderer Länder zu Taiwan ab, weil sie die Insel als Teil der Volksrepublik ansieht. Hingegen versteht sich Taiwan längst als unabhängig.

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17:00 Uhr

Schlagzeilen am Abend

16:57 Uhr

Mann fährt in Absperrung des Kapitols und erschießt sich selbst

Ein Mann ist mit seinem Fahrzeug in eine Absperrung nahe dem US-Kapitol gefahren und hat anschließend das Feuer eröffnet. Niemand sei bei dem Vorfall am Sonntagmorgen (Ortszeit) verletzt worden, der Mann habe sich schließlich selbst erschossen, teilte die Kapitol-Polizei mit. Der Mann sei gegen 4.00 Uhr morgens mit dem Auto in die Absperrung gefahren und dann ausgestiegen - daraufhin sei das Fahrzeug in Flammen aufgegangen.

Anschließend habe er mehrere Schüsse in die Luft abgefeuert. Als die Polizei sich dem Tatort genähert habe, habe der Mann sich selbst getötet, hieß es weiter. Das Motiv des Mannes war zunächst unklar. Derzeit sehe es nicht so aus, als habe es der Mann auf die Mitglieder des Kongresses abgesehen gehabt, so die Kapitol-Polizei. Diese haben aktuell Sitzungspause. Ersten Erkenntnissen nach habe auch die Polizei nicht geschossen.

16:25 Uhr

Walross Freya wird wegen Schaulustiger eingeschläfert

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Walross Freya wurde eingeschläfert.

(Foto: picture alliance/dpa/NTB)

Wer die Doku-Serie "Unser Planet" auf Netflix gesehen hat, erinnert sich vielleicht noch an die Szene, in der Walrösser von Klippen im Norden Russlands in den Tod stürzen. Aufgrund des Klimawandels schmilzt ihr Lebensraum allmählich dahin. Die Tiere finden nicht genügend Platz auf den Klippen - und auf diesem Weg schließlich den grausamen Tod. Auch in Norwegen musste nun ein Walross wegen menschlichen Fehlverhaltens sein Leben lassen. Aus Sicherheitsgründen wurde Walross-Weibchen Freya, das vor der Küste Oslos schwamm, am Morgen eingeschläfert, wie die Fischereidirektion mitteilte.

Das knapp 600 Kilogramm schwere Walross war in den vergangenen Wochen vor der norwegischen Hauptstadt immer wieder aufgetaucht, hatte sich auf vor Anker liegende Boote gelegt und sich zur Sommerattraktion entwickelt. Die Behörden hatten Schaulustige, Touristen und Anwohner wiederholt gewarnt, Abstand zu halten. Die Fischereidirektion störte sich vor allem daran, dass Leute zu Freya ins Wasser gehüpft waren und dem Tier mit Kindern am Ufer sehr nahe gekommen waren, um Fotos zu machen. "Wir haben alle möglichen Optionen abgewogen", sagte der Leiter der Fischereidirektion, Frank Bakke-Jensen, einer Mitteilung zufolge. Zuvor war auch eine Verlegung des Tieres diskutiert worden.

15:24 Uhr

Korruptionsskandal kostet Schlesinger weiteres Amt

Die Vorwürfe, wonach sie Vetternwirtschaft betrieben haben soll, kosten Patricia Schlesinger ihre Karriere. Nach ihrem Rücktritt von der ARD- und RBB-Spitze gibt es für Schlesinger auch Konsequenzen im Aufsichtsrat bei der ARD-Filmtochter Degeto. Die Degeto Film GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main teilte mit: "Der amtierende Intendant des RBB Hagen Brandstäter hat Frau Schlesinger als Mitglied des Aufsichtsrates der Degeto abberufen."

Zuvor hatte sich Brandstäter, der die Geschäfte an der Spitze des öffentlich-rechtlichen Senders Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) nach ihrem Rücktritt vor einer Woche übernommen hat, am Samstag im RBB-"Medienmagazin" geäußert, dass er am Freitag ein Schreiben unterzeichnet habe, dass man das nicht weiter aufrecht erhalte. Schlesinger war bislang Aufsichtsratschefin. Die Degeto ist eine ARD-Gemeinschaftseinrichtung, die zum Beispiel für fiktionale Serien und Spielfilme zuständig ist.

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15:02 Uhr

Taliban erklären Jahrestag der Machtergreifung zum Feiertag

Drohende Hungersnöte, Gewalt gegen Frauen und ein korruptes Regime: Das ist die traurige Bilanz nach einem Jahr Taliban-Herrschaft in Afghanistan. Die militanten Islamisten hält das nicht davon ab, den Jahrestag ihrer Rückkehr an die Macht zu einem Feiertag auszurufen. Der 15. August markiere den "ersten Jahrestag des Sieges des vom Islamischen Emirat Afghanistan angeführten afghanischen Dschihad über die amerikanische Besatzung und ihre Verbündeten", schrieb das Ministerium für Arbeit und Soziales in einer Mitteilung zur Ankündigung des Feiertages.

Die Taliban waren vergangenes Jahr auf wenig Gegenwehr der afghanischen Streitkräfte gestoßen, als sie das Land nach und nach unter ihre Kontrolle brachten und schließlich die Hauptstadt Kabul einnahmen. Die Bundeswehr hatte Afghanistan im Juni 2021 schneller als ursprünglich geplant verlassen. Sie folgte damit zeitlichen Vorgaben der USA.

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14:32 Uhr

FBI wirft Alec Baldwin Falschaussage zu tödlichem Schuss vor

Hat Alec Baldwin wahrheitswidrige Aussagen getätigt? Ein geleakter forensischer Bericht des FBI legt dies zumindest nahe. Demnach sei es ausgeschlossen, dass sich die Kugel aus der Waffe in den Händen Baldwins am "Rust"-Set löste, ohne dass der Abzug getätigt wurde. Das berichtet "ABC News". Der Schauspieler betonte immer wieder, dass er die Waffe nicht aktiv abfeuerte und sich der Schuss automatisch löste.

Bei dem Zwischenfall am Set des Westerns "Rust" wurde die Kamerafrau Halyna Hutchins (1979-2021) durch einen Kaliber-45-Revolver getötet. Baldwin gab sowohl gegenüber den Behörden als auch in zahlreichen Interviews zu Protokoll, dass sich die Kugel völlig ohne sein Zutun gelöst habe. Derzeit wird gegen den US-Schauspieler ermittelt, ob der Tod Hutchins' ihm juristisch angelastet werden kann.

14:07 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

die Sonne scheint, der Himmel ist blau und meine Kollegin Kristin Hermann genießt ihren Feierabend. Mein Name ist Lea Verstl und ich darf sie bis zum Abend durch diesen Sonntag begleiten. Sie haben Fragen, Anregungen oder Kritik? Schreiben Sie mir gerne: dertag@n-tv.de.

13:50 Uhr

Nach Attacke auf Rushdie: "Harry Potter"-Autorin J.K. Rowling mit dem Tod bedroht

Nach dem Messer-Angriff auf Salman Rushdie wird auch "Harry Potter"-Schöpferin J.K. Rowling bedroht. Via Twitter veröffentlichte die Schriftstellerin zunächst ein Statement, in dem sie die Attacke auf ihren Kollegen verurteilte und ihr Entsetzen zum Ausdruck brachte. Es seien schreckliche Nachrichten. Einer der Kommentatoren des Posts drohte Rowling aber mit den Worten: "Mach dir keine Sorgen, du bist die Nächste." Rowling ließ dies nicht auf sich sitzen und postete wenig später eine Bitte an die Twitter-Verantwortlichen: "Gibt es eine Chance auf Hilfe?" Gleichzeitig veröffentlichte sie Bilder des vermeintlichen Autors der Drohung.

Anschließend bedankte sie sich bei ihren Fans für die Unterstützung und gab bekannt, dass die Polizei bereits eingeschaltet sei. Für Rowling ist die Situation keine vollkommen neue. Bereits im Herbst 2021 machte sie bekannt, viele Morddrohungen erhalten zu haben. Sie könne damit ihr "Haus tapezieren", schrieb sie damals. Die "Harry Potter"-Erfinderin äußerte sich zuvor kontrovers zu den Rechten von Transfrauen. Kritiker werfen ihr Transfeindlichkeit vor, welche sie selbst energisch zurückweist.

13:29 Uhr

Kürzungen im Gesundheitssystem: Britische Zahnärzte kommen mit Arbeit kaum hinterher

Eine großangelegte BBC-Studie offenbart einen Notstand bei der zahnärztlichen Versorgung: Neun von zehn britischen Zahnärzten können keine neuen Kunden aufnehmen. Grund dafür sind finanzielle Lücken im Gesundheitssystem, die oft verkürzten Behandlungszeiten sorgen bei Angestellten für Stress.

13:12 Uhr

Mehr als 40 Tote nach Brand in koptischer Kirche in Ägypten

Bei einem Brand in einer koptischen Kirche im Großraum Kairo sind mindestens 41 Menschen ums Leben gekommen. Das teilt die Kirche des Landes mit, zugleich bestätigen medizinische Kreise in Ägypten dieselbe Zahl an Todesopfern. 14 weitere Menschen seien verletzt worden.

Lokale Medien veröffentlichten Bilder eines ausgebrannten Raumes voller Kirchenbänke und mit Heiligenbildern an der Wand. Das Feuer brach Berichten zufolge gegen Ende eines Gottesdienstes am Sonntagmorgen in Giseh aus, das zum Großraum Kairo gehört. Das Innenministerium erklärte, eine defekte Klimaanlage in einem oberen Stockwerk der Kirche habe den Brand ausgelöst.

12:50 Uhr

Polizei stellt sämtliche Ermittlungen zum Unfall von Anne Heche ein

Der tödliche Autounfall von Anne Heche wird nicht weiter von der Polizei untersucht. Wie die Behörden laut "People"-Magazin in einem Statement mitteilten, wurden sämtliche Ermittlungen eingestellt. Auch in Zukunft werde es keine Nachforschungen mehr geben. Die 53-jährige Heche starb am Freitag rund eine Woche nach einem schweren Autounfall mit ihrem Mini Cooper. Sie raste mit hoher Geschwindigkeit in ein Gebäude, das anschließend - wie auch ihr Fahrzeug - Feuer fing.

12:18 Uhr

Gasumlage von Mehrwertsteuer befreien: Lindner bittet Brüssel um Hilfe

Bundesfinanzminister Christian Lindner bittet die EU-Kommission in einem Schreiben um Erlaubnis, bei der geplanten Gasumlage auf die Mehrwertsteuer verzichten zu können. Deutschland werde einen entsprechenden Antrag stellen. "Die Mehrwertsteuer auf von der Regierung verhängte Abgaben treibt die Preise nach oben und stößt auf zunehmenden Widerstand in der Bevölkerung, besonders jetzt in der außergewöhnlichen Situation", heißt es in einem Brief des FDP-Chefs an EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni, der der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt. Lindner ergänzte darin, die Akzeptanz der Bevölkerung sei jetzt entscheidend. "Ich würde die Kommission in dieser frühen Phase gerne bitten, den Antrag Deutschlands wohlwollend zu prüfen."

11:52 Uhr
11:19 Uhr

Nach Rushdie-Angriff: Britischer Premier-Kandidat fordert Iran-Sanktionen

Nach dem gewaltsamen Angriff auf den Schriftsteller Salman Rushdie hat der britische Premier-Kandidat Rishi Sunak Sanktionen gegen Iran gefordert. Der frühere iranische Revolutionsführer Ajatollah Chomeini hatte vor mehr als 30 Jahren zur Tötung des Autors aufgerufen. Sunak sagte dem "Telegraph", der Angriff müsse ein "Weckruf für den Westen" sein und spreche dafür, die iranische Revolutionsgarde als Terrororganisation einzustufen.

Man müsse sich außerdem fragen, ob eine potentielle Einigung mit Iran im Atomstreit "möglicherweise in einer Sackgasse angekommen" sei. Wegen seines Werks "Die satanischen Verse" aus dem Jahr 1988 hatte der Ajatollah damals per Fatwa zur Tötung des britisch-indischen Autors aufgefordert. Er warf Rushdie vor, in seinem Roman den Islam, den Propheten und den Koran beleidigt zu haben. Auf das Todesurteil folgten damals eine dramatische Flucht Rushdies und jahrelanges Verstecken.

10:47 Uhr

Ökologische Tragödie in der Oder: Bergung toter Fische könnte Wochen dauern

"Über 40 Jahre fische ich hier, sowas habe ich noch nicht erlebt." Bergeweise wird toter Fisch an das Oder-Ufer gespült, das Wegräumen der Kadaver ist eine Mammutaufgabe. Lokale Fischer wie Helmut Zahn sind entsetzt vom Ausmaß der ökologischen Katastrophe und bangen um ihre Existenz.

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10:16 Uhr

"Beverly Hills, 90210"-Star Denise Dowse mit 64 Jahren gestorben

US-Schauspielerin Denise Dowse ist im Alter von 64 Jahren gestorben. Die traurige Nachricht teilte ihre Schwester Tracey auf dem Instagram-Account der Schauspielerin und Regisseurin. "Schweren Herzens teile ich allen mit, dass meine Schwester Denise Dowse von uns gegangen ist (...)", schrieb sie. Dowse sei "die wunderbarste Schwester, eine vollendete, berühmte Schauspielerin, Mentorin und Regisseurin" gewesen. Zudem war sie Tracey Dowses "allerbeste Freundin und letztes Familienmitglied".

Wenige Tage zuvor hatte Tracey Dowse in einem Instagram-Post mitgeteilt, dass ihre Schwester im Koma im Krankenhaus liege, "ausgelöst durch eine ansteckende Form der Meningitis". "Ihre Ärzte wissen nicht, wann sie aus dem Koma erwachen wird, da es nicht medizinisch herbeigeführt wurde", erklärte sie weiter. Denise Dowse war besonders bekannt für ihre Rolle der Yvonne Teasley in der Kultserie "Beverly Hills, 90210". Zwischen 1990 und 2000 war sie in 23 Episoden zu sehen.

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09:42 Uhr

Faeser warnt vor Attacken auf Gas-Terminals und wichtige Infrastruktur

Angesichts des russischen Angriffskrieges in der Ukraine und zunehmender Proteste in Deutschland gegen die Energiepolitik der Bundesregierung warnt Bundesinnenministerin Nancy Faeser vor möglichen Anschlägen. "Wir müssen gegen mögliche Attacken auf Gas-Terminals und andere kritische Infrastruktur gerüstet sein", sagte Faeser der "Bild am Sonntag". Vorstellbar seien "gezielte Attacken auf den Energiesektor oder der Versuch von Extremisten, legitimen Protest zu missbrauchen wie in der Corona-Krise", sagte die SPD-Politikerin. Mit Aufständen rechne sie allerdings nicht.

"Wir sind alarmiert durch den Versuch von Linksextremisten, Klimaproteste zu instrumentalisieren", sagte Faeser. "Auf der anderen Seite sehen wir natürlich auch weiter die Gefahr von rechts." Vor diesem Hintergrund kündigte Faeser an, dass es keinerlei Einsparungen bei der inneren Sicherheit geben werde. Vielmehr werde die Bundespolizei in diesem Jahr mit 1000 neuen Planstellen gestärkt.

09:15 Uhr

Rekordfläche von 660.000 Hektar Land in diesem Jahr in Europa verbrannt

Durch die verschiedenen Großfeuer in Europa sind in diesem Jahr bereits rund 660.000 Hektar Land verbrannt - ein Rekordwert seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2006. Dies geht aus Daten des Europäischen Waldbrand-Informationssystems (EFIS) hervor. Ihnen zufolge waren in diesem Jahr nicht nur wie sonst hauptsächlich die Mittelmeerländer betroffen; auch andere Regionen litten enorm. So erlebte Slowenien seinen schlimmsten Waldbrand seit Generationen.

"2022 ist bisher ein Rekordjahr", sagte EFIS-Koordinator Jesus San-Miguel. "Trockenheit und extrem hohe Temperaturen haben ganz Europa erfasst." Dies treibe die Waldbrandgefahr enorm in die Höhe. "Die Situation ist beunruhigend - und wir sind gerade erst in der Mitte der Brandsaison." Am schlimmsten betroffen ist in diesem Jahr bisher Spanien mit 225.000 Hektar verbrannter Fläche. Es folgen Rumänien mit 150.000 und Portugal mit 77.000 Hektar.

09:03 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:33 Uhr

Frau beißt Polizistin in den Oberschenkel

Eine aggressive Frau hat in Weimar eine Polizistin ins Bein gebissen. Wie die Polizei mitteilt, hielt sich die 31-Jährige am Samstagvormittag an einem Mehrfamilienhaus auf. Sie habe dort Anwohner belästigt, die alarmierten Beamten bepöbelt und ihnen gegenüber Widerstand geleistet. Die Polizisten brachten die Frau daher zu Boden und fixierten sie. Ein Notarzt wurde bestellt, um zu prüfen, ob die Frau wegen ihres Verhaltens psychiatrisch in einem Krankenhaus behandelt werden muss. Während dieser Prüfung biss sie einer Polizistin den Angaben zufolge in den Oberschenkel. Der sozialpsychiatrische Dienst der Stadt Weimar und ein Arzt entschieden schließlich, die Frau auf die psychiatrische Station einer Klinik zu bringen. Die verletzte Polizistin wurde ärztlich versorgt und setzte ihren Dienst anschließend fort.

08:10 Uhr

"Bachelorette"-Sieger liebt RTL-Moderatorin

Alexander Hindersmann verrät endlich, wer die neue Frau an seiner Seite ist. Bereits im Juni bestätigte der ehemalige "Bachelorette"-Sieger, wieder in einer Beziehung zu sein - nun ist klar, mit wem. Hindersmann liebt die RTL-Moderatorin Laura Papendick. Das gab der 34-Jährige bei Instagram bekannt. Dabei stellt sich auch heraus, dass die beiden schon länger ein Pärchen sind. Am Freitag feierten die beiden bereits ihren Jahrestag.

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07:41 Uhr

Amtsärzte fordern Ampelsystem für Corona-Schutzmaßnahmen

Die deutschen Amtsärzte fordern von der Bundesregierung klare, einheitliche Grenzwerte für die Infektionsschutzmaßnahmen im Herbst und Winter: "Wir brauchen länderübergreifende Maßstäbe, wann welche Regel gilt", sagte Johannes Nießen, Vorsitzender des Bundesverbands der Ärztinnen und Ärzte des öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD), den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Nötig seien "harte, klare Stufen" für die einzelnen Maßnahmen. Es dürfe bei gleicher Infektionslage nicht passieren, dass man über die Landesgrenze von Bayern nach Baden-Württemberg fahre und die Maske im Restaurant mal tragen müsse und mal nicht. "Eine solche Kakophonie ist den Bürgern nicht vermittelbar."

Die Amtsärzte schlagen dazu ein Ampelsystem vor: Bei einer Inzidenz unter 500 und weniger als 1000 Covid-Intensivpatienten bundesweit sowie keinerlei besorgniserregenden Hinweisen aus den Abwasseranalysen sei man wahrscheinlich noch im grünen Bereich, so Nießen. Weitergehende Maßnahmen in den Ländern seien in einer solchen Lage vermutlich noch nicht nötig. Lägen die Werte darüber, müsse man alarmiert sein und bei Veranstaltungen in Innenräumen Masken vorschreiben, so der Mediziner. "Bei einer Inzidenz über 1000 und mehr als 5000 Covid-Intensivpatienten sollte die Ampel auf Rot springen. Dann sollten auch keine Ausnahmen von der Maskenpflicht mehr möglich sein und es muss über weitergehende Maßnahmen entschieden werden."

07:25 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

nach dem Messerangriff auf Salman Rushdie soll der britisch-indische Autor auf dem Wege der Besserung sein. Berichten zufolge wird er nicht mehr künstlich beatmet. Er habe bereits wieder sprechen können, berichtete die "New York Times" unter Berufung auf seinen Literaturagenten Andrew Wylie. Gegen den Mann, der den Schriftsteller im US-Bundesstaat New York auf der Bühne angegriffen hatte, wird laut Polizei wegen versuchten Mordes zweiten Grades und Körperverletzung zweiten Grades ermittelt. Der 24-Jährige plädiert auf nicht schuldig.

Ansonsten sind heute noch diese Themen wichtig:

  • Angesichts der Kämpfe um das Atomkraftwerk Saporischschja in der Ukraine fordert Präsident Wolodymyr Selenskyj den Westen zu Sanktionen gegen Russlands Atomindustrie auf. Selenskyj erwartet außerdem den weiteren Transport von Getreide über das Schwarze Meer. Im Süden und Osten der Ukraine und um das AKW Saporischschja stellen sich die Kriegsparteien indes auf neue Gefechte ein. Alle Entwicklungen rund um den Ukraine-Krieg finden Sie wie gewohnt in unserem Liveticker.
  • Bei Schüssen nahe der Klagemauer in Jerusalem sind mindestens acht Menschen verletzt worden, mehrere davon schwer. Die Schüsse seien an zwei verschiedenen Orten gefallen, teilte der Rettungsdienst Magen David Adom mit. Ein palästinensischer Tatverdächtiger wurde nach Polizeiangaben festgenommen, nachdem er sich mehrere Stunden nach dem Anschlag selbst der Polizei ausgeliefert hatte.
  • Angesichts der hohen Inflation reißen die Rufe nach einer Konzentration staatlicher Entlastungsmaßnahmen auf die wirklich Bedürftigen in Deutschland nicht ab. Bundeskanzler Olaf Scholz bekräftigte zwar in seiner wöchentlichen Videobotschaft erneut, dass die Ampel-Koalition gerade diesen Gruppen dabei helfen wolle, trotz stark steigender Energie- und Lebensmittelpreise gut durch den Winter zu kommen. Verbände und Opposition scheinen daran jedoch Zweifel zu haben - nicht zuletzt wegen der Steuerentlastungsvorschläge von Finanzminister Christian Lindner.
  • Der FC Bayern München bestreitet am Sonntag gegen den VfL Wolfsburg sein erstes Heimspiel in der neuen Fußball-Saison. Es kommt dabei zum Wiedersehen mit Ex-Trainer Niko Kovac, der erstmals nach seiner Entlassung im November 2019 als Bayern-Gegner in der Allianz Arena auftaucht.

Mein Name ist Kristin Hermann und ich versorge Sie bis zum frühen Nachmittag mit Nachrichten. Sie haben Fragen oder Anregungen? Sie erreichen mich unter: kristin.hermann@nachrichtenmanufaktur.de. Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

06:54 Uhr

Berichte über Schüsse: Flughafen Canberra evakuiert

Der Flughafen in der australischen Hauptstadt Canberra ist wegen mutmaßlicher Schüsse im Terminal evakuiert worden. Zeugen hätten mindestens drei Schüsse in der Nähe der Check-in-Schalter gehört, berichten australische Medien. Ein Mann sei von der Polizei festgenommen worden. Wegen des Vorfalls sitzen etliche Passagiere zunächst in Flugzeugen auf dem Rollfeld fest. Ersten Erkenntnissen zufolge sei niemand verletzt worden. Laut den Berichten wird der Flughafen noch durchsucht.

06:41 Uhr

Menstruationsartikel sind in Schottland ab Montag kostenlos zugänglich

Knapp zwei Jahre nach einer weltweit einzigartigen politischen Entscheidung sind in Schottland ab Montag Menstruationsartikel gratis verfügbar. Der kostenlose Zugang sei "grundlegend für Gleichheit und Würde", erklärte die schottische Ministerin für soziale Gerechtigkeit, Shona Robison, in einer Mitteilung. Darin wird angekündigt, dass Stadtverwaltungen und Bildungseinrichtungen ab Montag verpflichtet sind, Menstruationsartikel jedem Menschen, der sie benötigt, zur Verfügung zu stellen.

06:09 Uhr

Starker Wellengang und Strömung: Schwimmerin stirbt in Tollensesee

Eine 61-Jährige, die mit einer Gruppe durch den Tollensesee in Mecklenburg-Vorpommern schwimmen wollte, ist dabei ums Leben gekommen. Ein am Samstagabend vermisster Mitschwimmer wurde mit einem aufwendigen Polizeieinsatz gesucht - und meldete sich schließlich wohlbehalten. Die 61-jährige US-Amerikanerin habe gemeinsam mit fünf anderen Schwimmern den See in der Nähe von Neubrandenburg überqueren wollen, teilt die Polizei mit. Offenbar sei sie bei starkem Wellengang und Strömung in Seenot geraten. Einsatzkräfte hatten am Abend mit Hubschrauber, Spürhunden, und Bootsbesatzungen der Wasserschutzpolizei nach einem Mann aus der gleichen Gruppe gesucht. Der 37-jährige Kanadier habe den See aber wie geplant durchschwommen, heißt es.

05:58 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

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