Sonntag, 25. April 2021Der Tag

mit Kristin Hermann
Kristin Hermann
22:31 Uhr

Das war Sonntag, der 25. April 2021

Filmfans in aller Welt fiebern heute Abend der 93. Oscar-Verleihung entgegen. Mit zehn Nominierungen ist die Filmbiografie "Mank" der große Favorit. Sechs Filme haben sechs Gewinnchancen, darunter "The Father", "Nomadland", "Sound of Metal" und "The Trial of the Chicago 7". Um die Schauspielpreise sind in diesem Jahr Stars wie Viola Davis, Frances McDormand, Carey Mulligan, Gary Oldman, Anthony Hopkins und posthum Chadwick Boseman im Rennen. Die Übertragung startet nach deutscher Zeit um etwa 2.00 Uhr in der Nacht. Sollten Sie dann noch wach sein - oder sich einen Wecker gestellt haben - können Sie die Verleihung in unserem Liveticker verfolgen.

Das sind die wichtigsten Schlagzeilen des Tages:

Ich verabschiede mich in den Feierabend, haben Sie noch einen schönen restlichen Sonntag!

22:03 Uhr

US-General Miller: Abzug aus Afghanistan faktisch eingeleitet

Die USA und Nato haben nach fast 20 Jahren den Prozess ihres Abzugs aus Afghanistan mit örtlichen Maßnahmen faktisch eingeleitet. Das erklärte der General der US- und Nato-Streitkräfte in Afghanistan, General Austin Scott Miller, vor Journalisten in Kabul. Das offizielle Datum werde der 1. Mai sein, sagte Miller. Gleichzeitig habe man "durch das Ergreifen von Maßnahmen vor Ort" bereits damit begonnen.

US-Präsident Joe Biden hatte vergangene Woche angekündigt, die US-Truppen bis zum 11. September nach Hause zu holen. Nach den USA hatte auch die Nato entschieden, die Truppen abzuziehen. Mittlerweile ist ein Vorziehen des Abzugs auf den 4. Juli im Gespräch. Beides sind symbolische Daten: Am 11. September 2001 waren die Al-Kaida-Anschläge in den USA und der 4. Juli ist der an die Unabhängigkeit 1776 erinnernde Nationalfeiertag der USA.

21:32 Uhr

Neuer Geschwindigkeitsrekord: Mars-Hubschrauber "Ingenuity" absolviert dritten Flug

Der Mars-Hubschrauber "Ingenuity" hat sich bei seinem dritten erfolgreichen Flug selbst übertroffen: Wie die US-Raumfahrtbehörde Nasa meldet, flog er weiter und schneller als je zuvor und erreichte eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu sieben Stundenkilometern. Dabei legte das Fluggerät eine Strecke von 50 Metern zurück. Der neueste Flug sei "genau wie geplant" verlaufen, aber gleichzeitig absolut beeindruckend, sagte der "Ingenuity"-Projektleiter Dave Lavery.

Das Landegerät "Perseverance" filmte den Hubschrauber während seines 80-sekündigen Einsatzes, die Videos sollen laut Nasa in den kommenden Tagen zur Erde gefunkt werden. Mit dem horizontalen Flug sollte laut Nasa das autonome Navigationssystem des Helikopters getestet werden. Fluggeräte wie "Ingenuity" könnten die Erforschung des Weltraums revolutionieren, weil mit ihnen mehr Gebiete und auch wegen ihrer Oberflächenstruktur schwer befahrbare Zonen fremder Himmelskörper erkundet werden könnten.

21:10 Uhr

Polizei unterbindet öffentlichen Liebesakt in Augsburg

Nur widerwillig hat sich ein Paar in Augsburg von einem Liebesakt in der Öffentlichkeit abbringen lassen. Wie die Polizei jetzt mitteilte, zeigten die 29-jährige Frau und ihr 36-jähriger Partner bereits am Freitagnachmittag "völliges Unverständnis" für das Einschreiten der Beamten. Einem Platzverweis sei das Paar "nur unter Protest" nachgekommen.

Zuvor hatten sich Spaziergänger an die Polizei gewandt, die am Wertachufer das nackte Paar entdeckt hatten, das dort laut Polizei "für alle Vorbeikommenden deutlich sichtbar Geschlechtsverkehr hatte". Dafür muss sich das Paar nun wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses verantworten.

20:44 Uhr

Prognose: Vereinte Opposition bei Parlamentswahl in Albanien vorne

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Ein Mann hilft einer älteren Frau dabei, ihren Stimmzettel in eine Wahlurne zu werfen.

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

Bei der Parlamentswahl in Albanien liegt die vereinte Opposition laut einer Prognose vorne. Das berichtete der TV-Sender Ora News am Abend in Tirana auf der Basis von Wählerbefragungen nach der Stimmabgabe. Zwar wurden demnach die regierenden Sozialisten mit 46 Prozent wieder die relativ stärkste Kraft. Die oppositionellen Demokraten folgten ihnen aber mit 44 Prozent dicht auf den Fuß, während die mit ihnen verbündete Sozialistische Bewegung für Integration auf 6 Prozent kam. Es wird nun von der konkreten Mandatsverteilung abhängen, ob der sozialistische Ministerpräsident Edi Rama eine dritte Amtszeit in Folge antreten kann.

20:21 Uhr

Motorradgruppe löst durch Abgaswolke wohl Tunnelsperrung aus

Eine Motorradgruppe hat im Burgbergtunnel bei Bernkastel-Kues (Rheinland-Pfalz) wohl eine mehrstündige Tunnelsperrung ausgelöst. Durch die Abgase der Motorräder sei nach Zeugenaussagen die Brandmeldeanlage in dem Tunnel bei Bernkastel-Kues ausgelöst worden, wie die Polizei am Abend mitteilte. Dadurch wurden die Schranken automatisch herabgelassen, so dass der Tunnel für zwei Stunden gesperrt war. Die Feuerwehr leitete den Verkehr um.

20:14 Uhr

Die Videos des Tages

19:55 Uhr

Maas warnt vor "Konfrontationsgeschrei" gegen Russland

Außenminister Heiko Maas hat vor einem Konfrontationskurs gegen Russland gewarnt und damit indirekt auch der Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock widersprochen. Die EU und der Westen hätten Moskau mit neuen Sanktionen im Fall Nawalny und zuvor im Ukraine-Russland-Konflikt gezeigt, dass sie entschlossen reagieren würden, sagte der SPD-Politiker am Abend in der ARD. Russlands Präsident Wladimir Putin wisse um das Risiko weiterer Sanktionen. "Wir können aber kein Interesse daran haben, uns in dieses Konfrontationsgeschrei einzureihen.

Wir wollen einen Dialog und eine gute Nachbarschaft mit Russland", fügte der Außenminister hinzu. Es gebe viele "Schlauberger", die nun immer härtere Maßnahmen forderten, kritisierte Maas. Aber man müsse überlegen, ob diese etwa dem inhaftierten Oppositionellen Alexej Nawalny wirklich nutzten. Er glaube das nicht - "im Gegenteil". Es sei deshalb gut, dass Russland offenbar das Gesprächsangebot von US-Präsident Joe Biden annehmen wolle. Grünen-Ko-Chefin Baerbock hatte zuvor für einen harten Kurs gegenüber Russland und China plädiert.

19:31 Uhr

Tausende Demonstranten in Paris fordern Prozess nach Tod von Jüdin

Tausende Menschen haben in Paris und anderen Orten gegen eine Entscheidung der französischen Justiz im Fall der vor vier Jahren ermordeten Jüdin Sarah Halimi protestiert. Auch vor der französischen Botschaft in Tel Aviv demonstrierten Hunderte Menschen gegen das Urteil, wie örtliche Medien meldeten. Halimi war Anfang April 2017 im Pariser Osten misshandelt und vom Balkon ihrer Wohnung geworfen worden. Das Kassationsgericht hatte jüngst als höchstes Gericht des Landes bestätigt, dass es gegen den mutmaßlichen Täter, der laut Medien in der Psychiatrie behandelt wird, keinen Prozess geben wird.

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19:03 Uhr

Ex-Fußballprofi Ashley Cain trauert um seine kleine Tochter

Ex-Fußball-Profi Ashley Cain trauert um seine kleine Tochter Azaylia Diamond. Mit nur acht Monaten hat sie den Kampf gegen die Leukämie verloren. "Ruhe im Paradies Prinzessin. Ich werde dich immer in meinem Herzen halten, bis ich dich im Himmel wieder halten kann", schreibt er auf seinem Instagram-Account zu einem Foto, auf dem er mit seinem Töchterchen im Arm zu sehen ist. Den Kampf der Familie um Azaylias Leben teilte der Brite von Anfang an mit seinen Followern. Erstmals zeigte er ein Video davon im Oktober 2020.

18:30 Uhr

Althusmann: Amtszeit der Bundeskanzler auf zwei Wahlperioden begrenzen

Der niedersächsische CDU-Vorsitzende Bernd Althusmann will die Amtszeit von Kanzlern der CDU auf maximal zehn Jahre begrenzen. "Wir sollten als Partei festlegen, die Kanzlerschaft auf zwei Wahlperioden zu begrenzen", sagte Althusmann der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Diese Begrenzung sollte "auf maximal zehn Jahre mit einer Wahlperiode von dann fünf Jahren" festgelegt werden.

Der niedersächsische Wirtschaftsminister und stellvertretende Ministerpräsident in Hannover sieht die CDU nach der Ära Merkel zudem gefordert, sich "inhaltlich und personell" zu modernisieren. Die Union sei "durch die lange Amtszeit Angela Merkels vielleicht etwas zu selbstsicher, manchmal auch träge geworden", sagte Althusmann der Zeitung. Deutschland habe sich in den vergangenen zehn Jahren auch "zu stark in kleinteiligen Zuständigkeitsfragen verheddert".

18:08 Uhr

78-Jähriger fährt mehr als zehn Kilometer auf falscher Autobahn-Seite

Ein 78-Jähriger ist mehr als zehn Kilometer in falscher Richtung über die Autobahn 40 gefahren. Glücklicherweise gab es keine Verletzten, wie die Polizei heute mitteilte. Der Mann sei bereits am Freitagabend auf der A40 in Nordrhein-Westfalen unterwegs gewesen. Er fuhr in Richtung Bochum - allerdings auf der Fahrbahn in Richtung Venlo. Mehrere erschrockene Verkehrsteilnehmer alarmierten die Polizei.

Durch Zufall war ein Polizist in seiner Freizeit ebenfalls auf der A40 unterwegs. "Der Beamte fuhr parallel zum Falschfahrer, auf der richtigen Fahrbahn. Er war permanent in der Lage, über sein Handy mitzuteilen, wo er sich im Moment befindet", schilderten die Beamten die dramatischen Minuten. An einer Anschlussstelle in Bochum richtete die Polizei schließlich eine Vollsperrung ein. Damit war die Geisterfahrt beendet. Gegen den Mann läuft nun ein Strafverfahren.

17:19 Uhr

Papst verurteilt Bootsunglück mit 130 vermissten Flüchtlingen als "Schande"

Nach dem Tod von 130 Flüchtlingen bei einem Bootsunglück im Mittelmeer hat Papst Franziskus von einer "Schande" gesprochen. "Ich muss gestehen, dass ich sehr traurig über die Tragödie bin, die sich in den vergangenen Tagen erneut im Mittelmeer ereignet hat", sagte der Papst während des Regina-Coeli-Gebets im Vatikan. Die Gläubigen rief Franziskus auf, "nach dieser x-ten Tragödie" im Mittelmeer in sich zu gehen. "Es ist ein Moment der Schande", sagte er. "130 Flüchtlinge sind auf See gestorben. Das sind Menschen, das sind Menschenleben, die zwei Tage lang vergeblich um Hilfe baten. Hilfe, die nicht gekommen ist", prangerte der Papst an.

Am Donnerstag hatte der Fall eines gekenterten Migranten-Schlauchbootes nordöstlich der libyschen Hauptstadt Tripolis für Aufsehen und Kritik gesorgt. Dabei sollen nach Angaben der privaten Rettungsorganisation SOS Mediterranee Dutzende Menschen ums Leben gekommen sein. Von Seiten privater Seenotretter wurden Vorwürfe laut, die Behörden hätten von dem in Seenot geratenen Boot gewusst, jedoch die Hilfe verweigert. Die libysche Küstenwache wies diese Vorwürfe laut Nachrichtenagentur Ansa zurück.

17:06 Uhr

Schlagzeilen am Abend

16:52 Uhr

Söder facht mit Attacken auf Laschet Unionszwist wieder an

CSU-Chef Markus Söder stellt mit deutlicher Kritik am gemeinsamen Kanzlerkandidaten Armin Laschet die gerade beschworene Einheit der Unionsparteien infrage. In Interviews der "Süddeutschen Zeitung" und der "Nürnberger Nachrichten" warf Bayerns Ministerpräsident dem CDU-Chef eine veraltete Vorstellung von Politik vor. Der "Süddeutschen" sagte Söder, er und Laschet hätten ein "unterschiedliches Verständnis von Demokratie". Zwar betonte Söder, dass er Laschet unterstützten wolle. Doch fügte er hinzu, dass ihn Laschets Kandidatur "nicht überzeugt" habe.

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Laschet reagierte betont gelassen. "In den letzten Jahren hatte ich eher den Eindruck, dass mancher in der CSU mich für meine Ideen zur Modernisierung unserer Gesellschaft und unseres Landes kritisiert", sagte der CDU-Chef ebenfalls der "Süddeutschen Zeitung". Man könne ein so vielfältiges Land wie Nordrhein-Westfalen "nur mit einer fortschrittlichen Agenda und einem modernen Führungsstil" gewinnen, fügte er hinzu. Dem Sender Radio Bremen sagte Laschet, er müsse "schmunzeln", wenn ausgerechnet die CSU nach jahrelanger Kritik an Kanzlerin Angela Merkel nun behaupte, man müsse sich am Zeitgeist orientieren.

16:21 Uhr

Haltung zu Corona ein Grund: Band Höhner und Gitarrist trennen sich

Die Kölner Band Höhner ("Viva Colonia") und ihr Gitarrist Joost Vergoossen gehen getrennte Wege. Der Musiker habe auf seinen Social-Media-Plattformen in mehreren Postings eine "Haltung" zur weltweiten Corona-Pandemie veröffentlicht, die nicht der Überzeugung der anderen Mitglieder entspreche, schrieb die Band nun auf ihrer Facebook-Seite. Zahlreiche Diskussionen zu Covid-19-Maßnahmen mit dem Gitarristen seien "ergebnislos" verlaufen.

Auf der nicht-verifizierten Facebook-Seite von Vergoossen war ein ausführliches Statement zu lesen. Darin hieß es, er habe seinen Standpunkt nicht angemessen verteidigen können. "Ich bin auch kein Corona-Leugner oder jemand, der die Grenzen für Flüchtlinge schließen will!"

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15:54 Uhr

Bundesregierung verurteilt Raketenangriffe auf Israel aus dem Gazastreifen scharf

Die Bundesregierung hat die jüngsten Raketenangriffe aus dem Gazastreifen auf Israel "auf das Schärfste" verurteilt. Die Angriffe seien "durch nichts zu rechtfertigen und müssen sofort aufhören", erklärte ein Sprecher des Auswärtigen Amts in Berlin. Am Freitag waren aus dem Gazastreifen 36 Raketen auf Israel abgefeuert worden. Israels Armee reagierte mit Vergeltungsschlägen auf Ziele der radikalislamischen Hamas in dem Küstenstreifen.

Der Sprecher äußerte sich auch zu den gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Palästinensern und der israelischen Polizei in Jerusalem in den vergangenen Tagen. "Besonnenheit und das Bemühen um Deeskalation müssen jetzt Priorität haben", forderte er. "Alle Seiten" müssten ihren Beitrag leisten, um die Situation zu deeskalieren "und nicht denjenigen das Feld zu überlassen, die zu Gewalt greifen oder aufrufen", mahnte der Sprecher weiter.

15:28 Uhr

"Nehmt den Wessis das Kommando": Linke-Wahlplakat sorgt für Empörung

"Nehmt den Wessis das Kommando": Das fordert Sachsen-Anhalts Linke auf einem Wahlplakat zur Landtagswahl am 6. Juni. Dafür erhält die Partei nun viel Aufmerksamkeit und Kritik. Bildungsminister Marco Tullner von der CDU etwa twitterte: "Ich urteile ja ungern über Mitbewerber. Aber 30 Jahre nach der Einheit solche Plakate zu präsentieren, empfinde ich als inakzeptabel. Und unlogisch." Tullner verlinkte einen kurzen Film, der auf Thüringens Ministerpräsidenten Bodo Ramelow verwies, der in Niedersachsen geboren ist, und mit den Worten endet "wo sie Recht hat ...". CDU-Landeschef Sven Schulze wies auf den in Osnabrück geborenen sachsen-anhaltischen Linken-Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl, Jan Korte, hin.

SPD-Landeschef Andreas Schmidt betonte, dass rund 300.000 Sachsen-Anhalter in der alten Bundesrepublik geboren wurden und weitere 500.000 im wiedervereinigten Deutschland. "Wir alle leben hier, gehen gemeinsam in die Zukunft." Die Grünen-Spitzenkandidatin Cornelia Lüddemann erklärte: "Das erschüttert mich wirklich. Ich dachte, alle Menschen sind grundsätzlich gleich und es kommt auf Wollen und Werte an." Die Linke mit ihrer Spitzenkandidatin Eva von Angern hatte am Freitag ihre Plakatkampagne vorgestellt. Das diskutierte Plakat ist eines von vielen.

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15:15 Uhr

Biden nach 100 Tagen im Amt beliebter als Trump

Nach knapp 100 Tagen im Amt stößt US-Präsident Joe Biden bei den Amerikanern mehrheitlich auf Zustimmung. Einer Umfrage der "Washington Post" und des Senders Abc News zufolge ist der 78-Jährige populärer als sein Vorgänger Donald Trump im Vergleichszeitraum vor vier Jahren - allerdings unbeliebter als die US-Präsidenten vor ihm. 52 Prozent hätten sich zustimmend zu Biden geäußert, bei Trump waren es lediglich 42 Prozent. George W. Bush erreichte in einer vergleichbaren Erhebung Zustimmungswerte von 63 Prozent, Barack Obama 69 Prozent.

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15:00 Uhr

Fitness-Influencerin Sophia Thiel gesteht: "Ich habe eine Essstörung"

Fitness-Influencerin Sophia Thiel überrascht ihre Fans auf ihrem YouTube-Kanal mit einem offenen Geständnis. "Ich habe eine Essstörung", verrät bereits der Titel des Videos unverblümt, das sie heute auf der Videoplattform veröffentlichte. Darin spricht die 26-Jährige erstmals über ihr gestörtes Essverhalten und ihre Vergangenheit mit ungesundem Abnehmen. Zwar könne sie nicht genau sagen, wann sich ihr Essverhalten erstmals krankhaft verändert habe, aber sie habe bereits in ihrer Kindheit unter "einem sehr instabilen Essverhalten" gelitten. "Ich bin dann während meiner Schulzeit sogar in der Magersucht-Richtung hineingerutscht."

Sie habe im Laufe der Zeit die Diagnose "Bulimia nervosa", umgangssprachlich Bulimie genannt, erhalten und 2020 eine Psychotherapie begonnen, was sie rückblickend als das "Beste, was ich hätte tun können" bezeichnet. Sie sei sehr stolz, dass sie heute so offen über ihre Krankheit sprechen könne, erklärt Thiel weiter. Sie habe sich für den Schritt entschlossen, um anderen Betroffenen zu helfen, Mut zu machen und zu zeigen, dass sie nicht alleine sind.

14:49 Uhr

Stand-Up-Paddler stirbt womöglich bei Haiangriff - Behörden lassen 24 Tiger- und Bullenhaie töten

Vor der Küste Neukaledoniens ist ein Stand-Up-Paddler vermutlich durch einen Haiangriff ums Leben gekommen. Ein Segler fand den 53-Jährigen am Samstagabend leblos auf seinem Brett treibend nahe des Strandes von Nouméa, wie die Staatsanwaltschaft jetzt mitteilte. Derzeit gehen die Ermittler nach eigenen Angaben von einer Haiattacke aus, eine Autopsie soll Klarheit bringen. Laut einem Medienbericht wurden am Knie des Mannes Bisswunden festgestellt.

Seit Jahresbeginn wurden bereits mehrere Haiaingriffe vor der Küste des französischen Überseegebiets im Pazifik gemeldet. Im Februar war ein 57-Jähriger nahe der Insel Maître von einem Tigerhai getötet worden, der Zeugen zufolge vier Meter lang war. Den Behörden zufolge könnte auch das Verschwinden eines Schwimmers und eines Seglers Anfang des Jahres auf Haiangriffe zurückzuführen sein. Die Behörden geben regelmäßig Haiwarnungen heraus. Im vergangenen Monat wurden zudem auf Anordnung der Behörden 24 besonders große oder aggressive Tiger- und Bullenhaie getötet.

14:24 Uhr

Gleichaltrige unter Mordverdacht: 14-Jähriger in London erstochen

In London ist ein 14-Jähriger mutmaßlich von anderen Jugendlichen erstochen worden. Wie die Londoner Polizei mitteilte, haben die Ermittler Anschuldigungen wegen Mordes sowie des Besitzes einer Angriffswaffe gegen einen ebenfalls 14 Jahre alten Jungen erhoben. Darüber hinaus habe es eine vierte Festnahme im Zusammenhang mit der Tat gegeben: Ein 15-Jähriger sei am Samstag wegen Mordverdachts in Polizeigewahrsam genommen worden. Zuvor waren zwei weitere 15-Jährige festgenommen worden.

Das minderjährige Mordopfer war am Freitagnachmittag vor einer Pizzeria im Osten Londons angegriffen und erstochen worden. Er starb anschließend an seinen Stichverletzungen. Etliche Blumensträuße wurden in Gedenken an den Jungen am Tatort abgelegt. Hintergründe der Tat blieben am Wochenende weiter unklar. Die Polizei hoffte darauf, dass Augenzeugen den Vorfall beobachtet haben und Informationen liefern können.

13:59 Uhr

Afghanische Zivilisten durch Luftstreitkraft getötet

Die afghanische Provinz Wardak gilt mittlerweile als Taliban-Hochburg. Immer wieder kommt es dort dazu, dass bei Operationen der afghanischen Sicherheitskräfte auch Zivilisten getötet werden. Bei zwei Zwischenfällen sind nun wieder einmal mindestens sieben Zivilisten durch Regierungskräfte getötet worden. Das bestätigten lokale Behördenvertreter. Demnach wurden im Bezirk Dschalriz mindestens vier Mitglieder einer Familie bei einem Luftschlag der afghanischen Luftstreitkräfte getötet.

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    In Wardak kommt es immer wieder zu Operationen durch Regierungskräfte (Symbolbild).

    (Foto: picture alliance / AA)

    Weitere mindestens drei Zivilisten wurden im Bezirk Saidabad der gleichen Provinz getötet, als ein privates Haus von einer Mörsergranate getroffen wurde. Der Beschuss sei von einem Kontrollposten der Regierung erfolgt, hieß es von einem Provinzrat.
  • Als Zeichen des Protests gegen die Tötungen hätten am Sonntag Hunderte Demonstranten die Überlandstraße zwischen Kabul und Kandahar blockiert, hieß es weiter.
13:40 Uhr

Frau nach Vorstellungsgespräch in Praxis eingeschlossen

Man kann nur hoffen, dass sie nach diesem Vorfall ein Jobangebot bekommen hat: Eine Frau hat in einer Arztpraxis in Andernach bei Koblenz erst ein Vorstellungsgespräch gehabt und wurde dann dort versehentlich eingeschlossen. Sie sei nach dem Gespräch am Freitag wohl schlichtweg vergessen worden, teilte die Polizei mit. Ein Anrufer habe die Beamten alarmiert, die Frau selbst habe kein Telefon bei sich gehabt, sagte ein Polizeisprecher. Weil auch die Tür zur Praxis dick gewesen und eine Unterhaltung nicht möglich gewesen sei, habe sich die Frau zunächst per Nachrichten auf einem Zettel mit den Polizisten verständigt. Schließlich sei jemand gekommen, der einen Schlüssel hatte, und die Frau sei befreit worden. "Ob sie die Stelle bekommen hat, ist unklar", hieß es in der Polizeimitteilung.

13:12 Uhr

LAPD erschießt Schutzweste tragenden Mann

Polizisten haben in Hollywood einen Mann in Schutzweste erschossen, nachdem dieser ihren Wagen gerammt hatte. Die Beamten seien nach einem Polizeiruf auf dem berühmten Sunset Boulevard unterwegs gewesen, als ein Wagen plötzlich vor ihnen gestoppt habe und im Rückwärtsgang gegen ihr Fahrzeug gefahren sei, erklärte die Polizeibehörde der kalifornischen Metropole (LAPD) am Samstag auf Twitter.

Nach dem Vorfall habe der mit einer kugelsicheren Weste bekleidete Fahrer seinen Wagen verlassen und sei mit der rechten Hand hinter dem Rücken auf die ebenfalls ausgestiegenen Polizisten zugegangen. Er habe dabei "3, 2, 1" gerufen und angefangen, seinen rechten Arm nach vorne zu bewegen. In dem Moment hätten die Polizisten das Feuer auf ihn eröffnet. Der Mann sei noch am Tatort für tot erklärt worden. Sein Auto soll mit zahlreichen religiösen Schriften beklebt gewesen sein.

13:00 Uhr

Enthüllungsbuch über Harry und Meghan wird erweitert

Prinz Harry und seine Ehefrau Meghan haben seit ihrem Umzug in die USA viel erlebt - so viel sogar, dass das Enthüllungsbuch über sie, "Finding Freedom", erneut veröffentlicht und um mehrere Kapitel erweitert werden soll. Das berichtet die US-Seite "New York Post". Das Buch war erst im August 2020 erschienen und sorgte bei den Briten mehrfach für Furore.

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    Wurde umgehend zum Bestseller: "Finding Freedom"

    (Foto: picture alliance / Captital Pictures)

    Dem Bericht nach werde das Buch der Autoren Omid Scobie und Carolyn Durand im August dieses Jahres in einer neuen Version erscheinen.
  • Diese soll Kapitel über den Tod von Prinz Philip sowie das Interview von Harry und Meghan mit Oprah Winfrey enthalten.
  • Zudem werde sich das Buch mit dem Verhältnis von Prinz Harry und Queen Elizabeth II. auseinandersetzen und mit dem neuen Leben des royalen Paares in Los Angeles samt deren Millionen-Deals mit den Streaminganbietern Spotify und Netflix.
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12:59 Uhr

Indonesisches Militär findet gesunkenes U-Boot

Die gute Nachricht kommt leider zu spät: Vier Tage nach seinem Verschwinden vor der Küste Balis ist das indonesische Marine-U-Boot gefunden worden. Dies teilte der Armeechef des südostasiatischen Landes, Luftmarschall Hadi Tjahjanto, mit. Die 53 Menschen an Bord seien tot. Nach Angaben der indonesischen Behörden ist das in Deutschland gebaute U-Boot bei einem Stromausfall nur mit Sauerstoff für drei Tage ausgestattet. Diese Frist war am Samstagmorgen verstrichen.

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12:41 Uhr

US-Sängerin Christina Milian bringt Sohn zur Welt

Zwei Kinder hat Christina Milian bereits. Nun kann sich die US-Sängerin und Schauspielerin über einen weiteren Familienzuwachs freuen. Auf Instagram veröffentlichte sie am Samstag ein Foto von sich aus dem Krankenhausbett, in dem sie ihren neugeborenen Sohn im Arm hält. Diesen begrüßte sie mit den Worten: "Kenna, willkommen auf dieser Welt, Babyboy!"

  • Zwar verriet Milian nicht den Geburtstag ihres dritten Kindes, ihre Follower ließ sie aber wissen, dass die Tage seit der Geburt ein "Abenteuer" gewesen seien.
  • Sie danke Gott jeden Tag dafür, dass sie ihren gesunden Jungen treffen darf und dafür, dass er eine solche "super aktive Energie" habe. "Dankbar. Gesegnet", schrieb sie weiter. "Wir sind jetzt zu fünft!"

12:12 Uhr

Notärztin schlägt #allemalneschichtmachen vor

Die Internetaktion #allesdichtmachen von 53 bekannten deutschen Schauspielern sorgt noch immer für jede Menge Ärger. Auch die Notärztin und Bloggerin Carola Holzner, im Netz besser bekannt als "Doc Caro", hält die Kampagne, in der die Corona-Politik der Bundesregierung verhöhnt wurde, für nicht konstruktiv. Stattdessen ruft sie die an der Aktion beteiligten Künstler unter dem Hashtag #allemalneschichtmachen dazu auf, mal für eine Schicht im Rettungsdienst oder auf einer Intensivstation mitzuarbeiten. "Ihr habt eine Grenze überschritten", sagte Holzner, Leitende Oberärztin am Universitätsklinikum Essen in einem Instagram-Video. "Und zwar eine Schmerzgrenze all jener, die seit über einem Jahr alles tun."

12:01 Uhr

Schlagzeilen zum Mittag

11:40 Uhr

Fahrradfahrerin in Bayreuth von Zug erfasst

Unfälle, die vermieden werden können, sorgen schnell für Bestürzung - vor allem, wenn sie tödlich enden. Wie in Bayreuth. Dort ist eine Fahrradfahrerin an einem Bahnübergang beim Zusammenstoß mit einem Zug getötet worden. Wie die Polizei mitteilte, fuhr die Frau laut Zeugenaussagen am Samstagnachmittag trotz geschlossener Schranke in den Gleisbereich der Königsallee und wurde bei dem Vorfall von einem sich näherndem Zug erfasst.

  • Die Radfahrerin starb noch an der Unfallstelle.
  • Ihre Identität konnte nach Angaben der Polizei noch nicht geklärt werden. Zur genauen Untersuchung des Unfallhergangs forderte die Staatsanwaltschaft Bayreuth einen Gutachter an.
  • Der Zugführer erlitt einen Schock und wurde von einem Kriseninterventionsteam betreut.
10:55 Uhr

Frau tauscht Impfstoff durch Kochsalzlösung aus

Wenngleich die Tat nicht gesundheitsgefährdend war, macht sie dennoch fassungslos: In dem niedersächsischen Impfzentrum Friesland soll eine Mitarbeiterin in sechs Fällen Biontech-Impfstoff durch eine Kochsalzlösung ausgetauscht haben. Die Frau habe laut Polizeiangaben gesagt, eine zu Boden gefallene Ampulle damit ersetzt zu haben. Für die mit der Kochsalzlösung geimpften Personen bestehe keine Gesundheitsgefährdung.

  • Es seien Ermittlungen gegen die Mitarbeiterin des DRK-Kreisverbandes Jeverland wegen eines möglichen Körperverletzungsdeliktes aufgenommen worden.
  • Die Frau habe am Samstag einer Kollegin von dem drei Tage zurückliegenden Vorfall erzählt.
  • Der Landkreis sucht jetzt die möglicherweise Betroffenen, die dort am vergangenen Mittwoch bis mittags geimpft wurden.
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10:25 Uhr

Patent auf Alzheimer-Affen löst Empörung aus

Ja, werte Leserinnen und Leser, Sie haben richtig gelesen: Offenbar gibt es mittlerweile Patente auf sogenannte Alzheimer-Affen. Dabei handelt es sich um Affen, die per Gentechnik gezielt dement gemacht wurden. Bei Gegnern sorgt das Patent, das Nagetiere und Primaten bis hin zu Menschenaffen unter Schutz stellt, die für die Forschung der Pharmaindustrie als Versuchstiere verwendet werden, für Protest. Gegen das Patent sei nun Einspruch eingelegt worden, teilte die Organisation Testbiotech mit.

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    Mit dem Leiden von Tieren dürfe kein Profit gemacht werden, findet Testbiotech-Mitarbeiter Then.

    (Foto: picture alliance/dpa)

    Das Europäische Patentamt (EPA) bestätigte den Eingang des Einspruchs. Mit den patentierten Verfahren seien erhebliche Leiden für die Tiere verbunden - der konkrete medizinische Nutzen scheine hingegen fraglich, sagte Christoph Then von Testbiotech. Es gebe ethische Bedenken.
  • Nicht zuletzt könnten solche Patente wirtschaftliche Anreize für unnötige Tierversuche schaffen. "Mit dem Leiden von Tieren darf aber kein Profit gemacht werden", sagt Then.
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09:55 Uhr

Frau soll Zentralkomitee der Katholiken anführen

Der amtierende Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Thomas Sternberg, tritt im November nicht mehr zur Wiederwahl an. "Ich werde nächstes Jahr 70", sagte er zur Begründung. Stattdessen soll eine Frau seine Stelle übernehmen. Auf Nachfrage der dpa, ob wohl eine Frau zu seiner Nachfolgerin gewählt werde, antwortete Sternberg: "Da gehe ich sehr stark von aus."

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    Thomas Sternberg geht von einer Frau als Nachfolgerin aus.

    (Foto: picture alliance/dpa)

    Das ZdK will im Sommer eine Findungskommission einsetzen. Von 1988 bis 1997 war das ZdK schon einmal von einer Frau geführt worden: Damals stand die CDU-Politikerin Rita Waschbüsch an der Spitze der katholischen Laienvertretung.
  • Das ZdK vertritt die Nichtkleriker, also die normalen Gläubigen.
09:44 Uhr

Dynamo Dresden schießt Trainer ab

Die Niederlage gegen Halle war ihnen dann doch eine zu viel: Markus Kauczinski ist seinen Trainerjob beim Drittligisten Dynamo Dresden los. Wie der Verein bekannt gab, informierte Sportgeschäftsführer Ralf Becker den Coach von der Entscheidung. Sie fiel einen Tag nach dem 0:3 im Ost-Duell gegen den Halleschen FC. Die Sachsen hatten lange Zeit die Drittliga-Tabelle souverän angeführt, in den vergangenen Spielen aber immer mehr Punkte verspielt.

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    Seinen Job los: Markus Kauczinski

    (Foto: imago images/Dennis Hetzschold)

    Bei noch zwei Nachholspielen wegen einer Corona-Quarantäne belegen sie derzeit nur noch Rang vier. Die beiden Co-Trainer Heiko Scholz und Ferydoon Zandi leiteten am Sonntag das Training.
  • Wer in den verbleibenden Spielen die Verantwortung auf der Bank übernehmen wird, war zunächst nicht bekannt.
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09:30 Uhr

Müller warnt vor Vernachlässigung des Malaria-Kampfes

Man mag es wegen der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus vielleicht öfter vergessen, doch im Hintergrund grassieren auch Infektionskrankheiten wie Malaria weiter und sind für Hunderttausende Tote verantwortlich. Am heutigen Welt-Malaria-Tag fordert CSU-Bundesentwicklungsminister Gerd Müller deshalb, den Kampf gegen die Krankheit nicht weiter zu vernachlässigen.

  • Vergangenes Jahr habe es nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereits rund 100.000 zusätzliche Malaria-Tote gegeben, sagte Müller den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montagsausgaben). "Alle zwei Minuten stirbt ein Kind in Afrika an Malaria"
  • "Personal wurde abgezogen, um Corona-Infizierte zu behandeln, und Moskitonetze und Medikamente konnten nicht mehr ausgeliefert werden, weil Versorgungsketten zusammengebrochen sind - oft mit tödlichen Folgen", betonte er.
  • In Asien beispielsweise seien die Malaria-Behandlungen seit Beginn der Corona-Pandemie um 60 Prozent zurückgegangen, in Afrika immerhin um 15 Prozent.

09:03 Uhr

Deutschland investiert weniger in Startups

Deutschland ist bei Investitionen in Startups zurückgefallen. Im vergangenen Jahr sank das Finanzierungsvolumen durch Investoren um 15 Prozent auf knapp 5,3 Milliarden Euro, während die Konkurrenz um Frankreich und Großbritannien zulegen konnte. Das zeigt eine Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY, die der dpa vorlag.

  • Gründer in Frankreich verbuchten demnach Geldspritzen von 5,2 Milliarden Euro (plus 3,4 Prozent), und Großbritannien baute seinen Vorsprung trotz des Brexit aus: Startups bekamen mit 13,9 Milliarden dort ein Viertel mehr Geld als 2019, die Zahl der Finanzierungsrunden verdoppelte sich.
  • Gründer im traditionell risikofreudigeren Großbritannien und seinen vielen kapitalmarktnahen Jungunternehmen hätten am meisten profitiert, sagte EY-Partner Thomas Prüver.
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08:44 Uhr

Indonesien gibt Rettung von U-Boot-Besatzung auf

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, doch im Fall des gesunkenen U-Boots im Indischen Ozean ist der Optimismus verloren. Vier Tage nach ihrem Verschwinden gibt die indonesische Regierung die Rettung der 53 Besatzungsmitglieder auf. "Die Armee und die Marine haben den Status des U-Boots KRI Nanggala 402 von 'Kontakt verloren' auf 'versenkt' oder 'gesunken' geändert", erklärte Präsident Joko Widodo. Er habe den Angehörigen der Besatzung sein Beileid ausgesprochen.

08:24 Uhr

Hennig-Wellsow will nicht Linken-Spitzenkandidatin werden

Die Bundesvorsitzende der Linken, Susanne Hennig-Wellsow, will für ihre Partei nicht als Spitzenkandidatin in die Bundestagswahl gehen. Bei ihrem ersten Antritt für den Bundestag gehe es ihr zunächst darum, ihren Wahlkreis Erfurt-Weimar direkt zu gewinnen. Die Chancen dafür seien gut, sagte Hennig-Wellsow der dpa. Wer die Spitzenkandidatur übernehmen soll, ließ die 43-Jährige offen. Sie könnte für die Linke, die sie seit Ende Februar zusammen mit Janine Wissler führt, ein weiteres Direktmandat für den Bundestag gewinnen, sagte sie.

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    Will ein weiteres Direktmandat für den Bundestag gewinnen: Susanne Hennig-Wellsow.

    (Foto: dpa)

    Sie wolle sich in den kommenden Monaten vor allem darauf konzentrieren, die Linke für eine mögliche Regierungsbeteiligung im Bund nach der Wahl am 26. September zu rüsten. "Ich bereite Grün-Rot-Rot vor."
  • Die 43-Jährige war mit dem Anspruch als Parteivorsitzende angetreten, die Linke mehr als 30 Jahre nach der Wiedervereinigung regierungsfähig zu machen. "Ich möchte Spitzenkandidatin meiner Partei in Thüringen und eine starke Stimme für den Osten sein", beschrieb sie ihre Rolle bei der Bundestagswahl.
08:02 Uhr

Englische Fußballklubs boykottieren Social Media

Affenlaute im Stadion, gehässige Kommentare in sozialen Medien oder gar Aufruf zum Mord: Immer mehr Fußballspieler in England werden regelmäßig fremdenfeindlich attackiert. Aus Protest gegen rassistische Äußerungen im Internet haben die englischen Spitzenklubs nun einen dreitägigen Boykott von Online-Netzwerken angekündigt. Dieser beginnt am kommenden Freitag um 16 Uhr und dauert bis Dienstag um 00.59 Uhr, teilten der Verband Football Association sowie die erste und zweite Liga der Männer und die Top-Liga der Frauen am Samstag mit.

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    Auch die Spieler des FC Liverpool beklagen Rassismus und wollen ein Zeichen setzen.

    (Foto: dpa)

    Der Boykott sei eine Reaktion "auf den andauernden und fortgesetzten diskriminierenden Missbrauch" der Online-Netzwerke Facebook, Instagram und Twitter, um Spieler und andere im Fußball rassistisch zu beleidigen, teilten die Beteiligten mit.
  • Die Internetplattformen müssten "mehr tun" gegen Hassbotschaften im Netz und für den "Kampf gegen Diskriminierung".
  • Auch Fußball-Manager und Schiedsrichter beteiligen sich demnach an der Protestaktion.
07:40 Uhr

Polizei: Kontrolle der Ausgangssperre kaum möglich

Wer hierzulande durch Straßen läuft, in denen Maskenpflicht herrscht, kann häufig beobachten, dass Passanten ohne Mund-Nasen-Schutz von vorbeifahrenden Polizeistreifen nicht aufgefordert werden, sich diesen ordentlich aufzusetzen. Bei der Kontrolle zur Einhaltung der Ausgangssperren, die seit gestern gelten, dürfte es nun wohl nicht anders aussehen. Nicht einmal die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hält diese umfassend für umsetzbar.

  • "Eine flächendeckende Kontrolle der Ausgangssperren ist für die Polizei und die zuständigen Ordnungsbehörden der Kommunen kaum möglich", sagte der stellvertretende GdP-Bundesvorsitzende Dietmar Schilff der "Bild am Sonntag".
  • Sorge bereitet der Gewerkschaft Schilff zufolge auch eine zunehmende Aggressivität bei den Kontrollen. "Da sind unsere Kolleginnen und Kollegen teils heftiger verbaler Aggression und teilweise auch körperlicher Gewalt ausgesetzt."
Mehr dazu lesen Sie hier.
07:18 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

in Deutschland sind innerhalb eines Tages 18.773 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Morgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden zudem 120 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigen die Sterbezahlen wieder. Doch es gibt auch gute Neuigkeiten: Wer vollständig gegen das Virus geimpft oder von einer Covid-19-Erkrankung genesen ist, kann künftig auf Lockerungen von Beschränkungen hoffen. Alle wichtigen Entwicklungen in der Corona-Pandemie finden Sie hier.

Was heute sonst noch wichtig wird:

  • SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz verlangt nicht nur Lockerungen für Geimpfte. Der Bundesfinanzminister fordert zudem einen Fahrplan aus dem Corona-Lockdown. "Ende Mai sollten wir in der Lage sein, belastbare Aussagen zu treffen", sagt er.
  • Die Bundesvorsitzende der Linken, Susanne Hennig-Wellsow, will für ihre Partei nicht als Spitzenkandidatin in die Bundestagswahl gehen. Wer diesen Posten übernehmen soll, lässt die 43-Jährige bislang offen.
  • In Albanien wird ein neues Parlament gewählt. Das Balkanland ist politisch tief gespalten, die verfeindeten Lager sprechen einander die Daseinsberechtigung ab. In Meinungsumfragen liegen die Sozialisten von Ministerpräsident Edi Rama vorne.
  • Heute ist Welt-Malaria-Tag. CSU-Bundesentwicklungsminister Gerd Müller warnt an diesem Tag davor, den Kampf gegen die Infektionskrankheit wegen Corona weiter zu vernachlässigen. 2020 habe es 100.000 zusätzliche Malaria-Tote gegeben, sagt er unter Berufung auf Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO).
  • Am 31. Spieltag der Fußball-Bundesliga will RB Leipzig im Spiel gegen Aufsteiger VfB Stuttgart (15:30 Uhr/Sky, Liveticker auf ntv.de) den Rückstand auf Tabellenführer FC Bayern verkürzen und den frühzeitigen Titelgewinn des Rekordmeisters vorerst verhindern.

Mein Name ist Linn Rietze. Ich versorge Sie heute mit den wichtigsten und unterhaltsamsten Neuigkeiten aus aller Welt. Haben Sie Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie mir gerne unter linn.rietze@nama.de. Starten Sie gut in den Sonntag!

06:52 Uhr

Zug erfasst Einbrecher bei Flucht vor Polizei

Ein Einbrecher ist in Hessen auf seiner Flucht vor der Polizei von einem Zug erfasst und tödlich verletzt worden. Der Mann war mit seinem Komplizen in der Nacht in eine Bäckerei in Bensheim eingestiegen. Die beiden machten sich erfolglos an einem Tresor zu schaffen, dann leerten sie die Kasse mit Münzgeld. Bei ihrem Einbruch lösten sie den Alarm aus, sodass die Polizei anrückte. Die Männer flüchteten zu Fuß, eine Streife folgte ihnen. Beim Rennen über die Gleise in Höhe des Bahnhofs Bensheim übersahen sie einen entgegenkommenden Güterzug. Trotz einer Notbremsung erfasste der Zug einen der beiden Männer, der dabei tödliche Verletzungen erlitt. Sein Komplize entkam.

06:23 Uhr

Fans zollen DMX mit Straßenparade Tribut

Was für eine schöne Idee, um von jemandem Abschied zu nehmen: Angehörige, Kollegen und Fans von DMX haben dem verstorbenen US-Rapper mit einer Straßenparade durch New York die letzte Ehre erwiesen. Die Zeremonie in der Eventhalle Barclays Center wurde in den Social-Media-Kanälen des Künstlers live übertragen.

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    Fans nahmen vor dem Barclays Center in New York Abschied von dem Rapper.

    (Foto: imago images/ZUMA Wire)

    Ein roter Sarg stand auf der Bühne.
  • Wegen Corona-Auflagen waren in der großen Arena neben Familie und Freunden nur wenige Musiker zugelassen.
  • Ein riesiger Monstertruck mit der Aufschrift "Long Live DMX" hatte den Sarg zuvor von Yonkers, der Heimatstadt des Rappers, durch New Yorks Straßen nach Brooklyn gefahren.
Mehr dazu lesen Sie hier.
06:01 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

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