Sonntag, 09. Mai 2021Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:32 Uhr

Das war Sonntag, der 9. Mai 2021

Liebe Leserinnen und Leser, ich hoffe, Sie haben diesen schönen Tag in vollen Zügen genossen. Und wenn Sie sogar keine Zeit hatten, um Nachrichten auf ntv.de zu lesen, können Sie das jetzt noch nachholen. Hier sind die wichtigsten Themen des Tages:

Ich wünsche Ihnen einen schönen Restabend und eine gute Nacht!

21:57 Uhr

Sommerwetter - hier war's heute am wärmsten

Schön war das Wetter heute fast überall in Deutschland. Doch im baden-württembergischen Waghäusel nahe Karlsruhe war es am schönsten beziehungsweise am wärmsten. 31,3 Grad habe das Thermometer dort angezeigt, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Das sei der heißeste Wert für die Dekade 1. bis 10. Mai an dieser DWD-Messstation seit 1986 gewesen.

Am kältesten war es am Sonntag mit maximal 5,8 Grad auf der Zugspitze. Verhältnismäßig kühl blieb es auch auf Helgoland mit 15,1 Grad.

21:12 Uhr

Sony-Center-Architekt Helmut Jahn stirbt bei Fahrradunfall

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Helmut Jahn vor dem Messeturm in Frankfurt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Er baute den Sony Center in Berlin, den Messeturm in Frankfurt, den Thyssenkrupp-Testturm in Rottweil, mehrere Flughäfen und Hochhäuser auf der ganzen Welt. Nun ist der berühmte deutsch-amerikanische Architekt Helmut Jahn im Alter von 81 Jahren gestorben. Er starb am Samstag bei einem Fahrradunfall in Campton Hills, einem Vorort im Westen von Chicago im US-Bundesstaat Illinois. Jahn habe an einem Stop-Schild nicht angehalten und sei daraufhin mit zwei Autos zusammengestoßen, bestätigte die Polizei der dpa.

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20:23 Uhr

Kleinflugzeug stürzt in Badesee

Ein Kleinflugzeug mit vier Menschen an Bord ist nahe Sulzberg im Oberallgäu in einen Badesee gestürzt. Einer der Insassen schwebt nach dem Unfall in Lebensgefahr. Der Pilot habe als Unfallursache Probleme beim Start angegeben, teilte die Polizei mit. Zwei Menschen in dem Flugzeug seien leicht verletzt worden, ein weiterer habe schwerste Verletzungen erlitten.

Das Flugzeug sei von einem kleinen Flughafen am Sulzberger See gestartet und höchstens einige Kilometer weit gekommen, sagte der Polizeisprecher. Der See ist auch als Öschlesee bekannt. Die vier Verletzten seien mit Schlauchbooten gerettet worden, das Kleinflugzeug sei untergegangen. Es werde nun geborgen, sagte der Polizeisprecher.

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19:43 Uhr

Mann bedroht Familien auf Spielplatz - Polizei eröffnet Feuer

In Dortmund soll ein vermutlich bewaffneter Mann zwei Familien auf einem Spielplatz bedroht haben. Die hinzugerufenen Polizisten schossen den 39-Jährigen an, nachdem sie zwei Warnschüsse abgegeben hatten. Der Mann wurde verletzt, Lebensgefahr besteht laut Polizei aber nicht. Zu den Hintergründen des Vorfalls ist bisher nichts Näheres bekannt.

19:02 Uhr

Trotz Verbot: Münchner Priester segnet Homo-Paare

Trotz eines umstrittenen Verbots aus Vatikan sind heute in einem katholischen Gottesdienst in München mehrere gleichgeschlechtliche Paare gesegnet worden.

  • Er wolle damit "ein Zeichen setzen", sagte der sichtlich gerührte Pfarrer Wolfgang Rothe nach dem gewissermaßen historischen Gottesdienst in der katholischen Kirche St. Benedikt. "Mein Anliegen ist, das aus den kirchlichen Hinterhöfen rauszuholen - dahin, wo es hingehört: mitten in das kirchliche Leben", sagte Rothe.
  • Katholische Priester überall in Deutschland wollen unter dem Motto #liebegewinnt Segnungsgottesdienste für alle liebenden Paare anbieten - egal ob schwul, lesbisch oder heterosexuell. Es ist ein orchestrierter Protest gegen das vor kurzem von der Glaubenskongregation im Vatikan ausgesprochene, kategorische Verbot, homosexuelle Paare zu segnen.
  • Angst vor Konsequenzen habe er nicht, sagt Priester Rothe: "Wir schwimmen auf einer Woge der Sympathie."
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18:13 Uhr

Nawalny-Chefarzt aus Omsk vermisst - kam nicht von Jagd zurück

Ein russischer Arzt, in dessen Krankenhaus der Kremlgegner Alexej Nawalny direkt nach einem Giftanschlag im vergangenen Jahr behandelt wurde, gilt als vermisst. Alexander Murachowski, mittlerweile Gesundheitsminister der sibirischen Region Omsk, kam von von einem Jagdausflug am Freitag nicht zurück, wie die Staatsagentur Tass meldete.

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Zwei seiner Kollegen starben wenige Monate nach Nawalny-Vergiftung; von ihm fehlt jede Spur: Aleksej Murachowski.

(Foto: picture alliance/dpa/TASS)

Murachowski leitete bis vor einigen Monaten die Omsker Klinik, in die Nawalny gebracht wurde, nachdem er im vergangenen August auf einem Inlandsflug zusammengebrochen war.

Murachowski hatte Nawalny damals lediglich eine Stoffwechselstörung bescheinigt. Nawalny warf ihm eine "Fälschung" der Diagnose vor. Seine Unterstützer beschuldigen Murachowski zudem, Nawalnys Verlegung nach Deutschland hinausgezögert zu haben. Im November wurde der Mediziner zum Gesundheitsminister der sibirischen Region befördert.

Im Februar und März starben innerhalb von wenigen Wochen zwei hochrangige Ärzte des Omsker Krankenhauses.

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17:28 Uhr

Polizist in Avignon erschossen - Tausende gedenken

Am vergangenen Mittwoch ist in Avignon ein Polizist getötet worden. Der 36-Jährige wollte an einem bekannten Drogenumschlagplatz eine Frau kontrollieren, als ein Mann das Feuer eröffnete. Nach dem Verdächtigen und einem mutmaßlichen Komplizen wird immer noch intensiv gefahndet.

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Der 36-jährige Polizist wurde erschossen, als er in Avignon eine Frau kontrollieren wollte.

(Foto: picture alliance/dpa/MAXPPP)

Heute gedachten mindestens 5000 Menschen in der südfranzösischen Stadt des getöteten Polizisten. Die Menschen, unter ihnen viele Polizisten, versammelten sich vor dem Polizeipräsidium.

Gewalt gegen die Polizei ist ein Dauerthema. Erst vor rund zwei Wochen war eine Polizeimitarbeiterin in der Nähe von Paris von einem Mann mit einem Messer getötet worden. Der Täter war islamistisch radikalisiert, wie Ermittlungen ergaben.

16:46 Uhr

Hamiltons Taktik entreißt Verstappen den Sieg

Im Kampf um die Formel-1-Weltmeisterschaft gewinnt Max Verstappen das Duell auf den ersten Metern beim Großen Preis von Spanien. Doch Lewis Hamilton schlägt per Rennstrategie eiskalt zurück. Sebastian Vettel verpasst die Punkte wieder deutlich, während Mick Schumacher seine Pflicht souverän erledigt.

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16:35 Uhr

Junger Motorradfahrer kracht gegen Baum und stirbt

Im Kreis Emsland in Niedersachsen ist ein Motorradfahrer tödlich verunglückt. Der 21-Jährige kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Für den jungen Mann kam jede Hilfe zu spät, er starb noch an der Unfallstelle.

15:52 Uhr

Mann bei Überfall in seiner Wohnung getötet

In einem Wohnhaus im nordrhein-westfälischen Bünde ist ein 49 Jahre alter Mann überfallen und getötet worden. Ein zweiter Mann wurde schwer verletzt und kam ins Krankenhaus.

Nach ersten Erkenntnissen seien mehrere unbekannte Personen in die Unterkunft der Opfer eingedrungen und hätten sie attackiert, teilte die Polizei mit. Der 49 Jahre alte Rumäne sei noch am Tatort gestorben. Die Tatverdächtigen flüchteten nach dem Angriff.

Die Polizei setzte bei der Suche nach den Verdächtigen auch einen Hubschrauber ein, die Fahndung hatte aber keinen Erfolg.

15:13 Uhr

Lukaschenko ordnet Kriegsrecht im Fall seines Todes an

Der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko hat für den Fall seines Todes die Übertragung der Machtbefugnisse auf den nationalen Sicherheitsrat angeordnet. Lukaschenko unterschrieb ein entsprechendes Dekret, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.

Das Dokument sieht außerdem vor, dass in Belarus der Ausnahmezustand oder das Kriegsrecht verhängt werden könnte, sollte der 66-Jährige sein Amt nicht mehr ausführen können. Er steht wegen der weithin als gefälscht geltenden Präsidentenwahl im vergangenen Jahr und dem brutalen Vorgehen von Sicherheitskräften gegen friedliche Demonstranten teils massiv in der Kritik.

Im nationalen Sicherheitsrat, in dem etwa Regierungsmitglieder und Militärs vertreten sind, hat Lukaschenko selbst den Vorsitz. Auch Lukaschenkos ältester Sohn Viktor sitzt in dem Gremium. Es wird spekuliert, dass der 45-Jährige als möglicher Nachfolger seines Vaters in Stellung gebracht werden soll.

14:38 Uhr

Schichtwechsel

Hallo liebe Leserinnen und Leser, mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich begleite Sie ab sofort durch den "Tag". Meiner Kollegin Juliane Kipper, die in der ersten Tageshälfte für Sie da war, wünsche ich viel Spaß beim Eisessen!

14:01 Uhr

14-Jähriger stellt sich nach Verfolgungsjagd durch Herne

Nach einer wilden Verfolgungsjagd durch Herne hat sich der 14 Jahre alte Fahrer des flüchtenden Autos der Polizei gestellt. "Ich habe Mist gebaut", hat der Junge nach Angaben der Polizei gesagt, als er mit seinen Eltern auf die Wache kam. Die Beamten hatten den Minderjährigen am Freitagabend mit mehreren Streifenwagen und einem Polizeihubschrauber verfolgt.

Der 14-Jährige hatte das Auto seiner Eltern geklaut und war zusammen mit drei Freunden durch das Stadtgebiet gefahren, teilte die Polizei mit. Bei der Flucht überfuhr der 14-Jährige mehrere rote Ampeln und geriet zeitweise in den Gegenverkehr. Den vier Jugendlichen gelang es, das Auto abzustellen und unbemerkt zu entkommen.

13:36 Uhr

US-Marine beschlagnahmt Großlieferung geschmuggelter Waffen

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Die US-Marine patrouilliert nach eigenen Angaben regelmäßig in der Region, um den Transport illegaler Lieferungen zu unterbinden, die oftmals der Finanzierung krimineller oder terroristischer Aktivitäten dienten.

(Foto: VIA REUTERS)

Die US-Marine hat im Arabischen Meer eine Großlieferung geschmuggelter Rüstungsgüter beschlagnahmt. Die aus China und Russland stammenden Waffen seien in internationalen Gewässern auf einem Segelschiff sichergestellt worden, teilte die in Bahrain stationierte Fünfte Flotte der Marine mit. Die "USS Monterey" habe das Schiff während eines zweitägigen Einsatzes am Donnerstag und Freitag abgefangen. Bei einer Routinekontrolle seien die Marinesoldaten dann auf die Waffen gestoßen.

Nach US-Angaben befanden sich auf den Schiff dutzende in Russland hergestellte Panzerabwehrlenkraketen, tausende Sturmgewehre aus chinesischer Produktion sowie hunderte Granatwerfer und Maschinen- und Scharfschützengewehre. Es werde nun untersucht, aus welcher Quelle die Waffen stammen und wohin sie geliefert werden sollten. Von wo aus das Segelschiff gestartet war, blieb unklar. Die Besatzung wurde nach einer Befragung wieder freigelassen.

12:56 Uhr

Mann verliert Führerschein - weil er mit Tempo 25 auf Skateboard unterwegs ist

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picture alliance/dpa/Polizei Dortmund

Mit mehr als 25 km/h ist ein 49 Jahre alter Mann mit seinem elektrischen Skateboard auf einem Gehweg in Dortmund vor der Polizei geflüchtet. Dabei stieß er mehrere Male fast mit einem Fußgänger zusammen, wie die Beamten mitteilten.

Ein Polizist hatte den Mann am Samstag zunächst auf einem Motorrad verfolgt und ihn schließlich zu Fuß gestoppt. Das Skateboard gilt laut Polizei rechtlich als Kraftfahrzeug. Die Beamten nahmen dem 49-Jährigen daher neben dem Board auch den Führerschein ab. Zudem habe es bei dem Mann Anzeichen auf Drogenkonsum gegeben, sagte ein Polizeisprecher. Ihm sei eine Blutprobe entnommen worden.

12:20 Uhr

Comedy-Auftritt von Musk schickt Dogecoin-Kurs auf Talfahrt

Tesla-Chef Elon Musk hat bei seinem ersten Auftritt als Gastmoderator in der legendären US-Comedyshow "Saturday Night Live" den Kurs der Kryptowährung Dogecoin abstürzen lassen. Auf die Frage "Was ist Dogecoin?" antwortete Musk zunächst: "Es ist die Zukunft der Währung. Es ist ein unaufhaltsames Finanzvehikel, das die Welt erobern wird." Als ein Darsteller der Show, Michael Che, daraufhin fragte: "So, it's a hustle?", antwortete Musk: "Yeah, it's a hustle." Und lachte anschließend. Das englische Wort Hustle lässt sich mit Rummel, Trubel oder Hetze übersetzen. Das reichte, um den Kurs der Kryptowährung kräftig fallen zu lassen.

Auf der Krypto-Börse Binance notierte sie nur noch bei 0,47 Dollar, ein Rückgang von 28 Prozent im Vergleich zu dem vor der Sendung erreichten Niveau. Der einschlägigen Krypto-Datenseite CoinGecko.com zufolge hat Dogecoin im vergangenen Monat mehr als 800 Prozent an Wert gewonnen und stieg damit zur viertgrößten digitalen Währung auf - mit einer Marktkapitalisierung von 73 Milliarden Dollar. Vergangenen Donnerstag hatte der Kurs ein Rekordhoch von 0,73 Dollar erreicht.

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12:00 Uhr

Schlagzeilen zum Mittag

11:38 Uhr

Ausgebrochener wild gewordener Stier geht auf Besitzer los

Ein ausgebrochener Stier hat in Österreich einen Landwirt und die Feuerwehr attackiert und ist schließlich erschossen worden. Das Tier war am Samstag aus der Weide im Bezirk Braunau ausgebrochen und ging auf der Landstraße zunächst auf seinen Besitzer los, wie die Polizei mitteilte. Der Bauer konnte das Tier mit seinem E-Bike abblocken, mit dem er schon die Verfolgung aufgenommen hatte.

Als der wild gewordene Stier aber weiterrannte und auch angerückte Feuerwehrleute attackierte, sei er nach Rücksprache mit dem Landwirt erschossen worden. Ein zweiter entlaufener Stier konnte auf eine Pferdeweide getrieben, vom Tierarzt betäubt und später auf den Hof zurückgebracht werden. Der Zwischenfall passierte in Roßbach im Inntal rund 25 Kilometer südlich von Bad Füssing in Niederbayern.

10:59 Uhr

Feuer an wichtiger Ölraffinerie in Syrien ausgebrochen

An einer wichtigen Ölraffinerie im Bürgerkriegsland Syrien ist offenbar wegen eines Lecks an einer Pumpe ein Feuer ausgebrochen. Die Staatsagentur Sana veröffentlichte Bilder von schwarzem Rauch, der über der Anlage in Homs im Westen des Landes aufsteigt.

  • Feuerwehrleute brachten den Brand nach einiger Zeit unter Kontrolle. "Der Kühlvorgang läuft. Es gibt keine Opfer", sagte der örtliche Feuerwehrchef Hassan Amar.
  • Vor zwei Wochen war ein Öltanker vor der syrischen Küste in Brand geraten. Das Schiff war nach offiziellen Angaben von einer Drohne angegriffen worden. Der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte zufolge kamen dabei drei Menschen ums Leben.
10:14 Uhr

Partyvolk und Polizei im Englischen Garten aneinandergeraten

Im Englischen Garten in München ist eine Auseinandersetzung zwischen Partyvolk und der Polizei nach Darstellung der Ordnungshüter eskaliert. Junge Leute hätten etwa 50 Flaschen in Richtung der Polizisten geworfen und so 19 Beamte verletzt, sagte ein Polizeisprecher. Ob es Verstöße gegen Hygieneauflagen zum Schutz vor Corona gegeben hatte, sagte der Sprecher zunächst nicht.

An dem "Party Hotspot" im Englischen Garten sei es am Samstag zunächst zu einer Schlägerei gekommen, sagte ein Sprecher der Polizei. Zuvor waren Videos in sozialen Netzwerken kursiert, die den Vorfall zeigen sollen. Dort ist auch zu sehen, wie aus einer größeren Gruppe junger Menschen Flaschen auf die Polizisten geworfen werden. Die Polizei setzte nach eigenen Angaben Pfefferspray und Schlagstöcke ein. Es wurden insgesamt sechs Personen festgenommen. Sie erwarten nun unter anderem Anzeigen wegen Körperverletzung und Landfriedensbruch.

09:26 Uhr

90 Palästinenser bei Zusammenstößen in Ost-Jerusalem verletzt

Bei gewaltsamen Auseinandersetzungen mit israelischen Sicherheitskräften sind in der Nacht zum Sonntag in Ost-Jerusalem rund 90 Palästinenser verletzt worden. 16 von ihnen seien ins Krankenhaus gebracht worden, berichtete der israelische Rundfunk ferner unter Berufung auf palästinensische Sanitäter.

Ein israelischer Polizeisprecher sagte, es sei sowohl am Damaskustor - einem der Eingänge zur Altstadt - als auch im Bereich des Tempelbergs (Al-Haram al-Scharif/Das edle Heiligtum) zu Konfrontationen gekommen. Es gab mehrere Festnahmen. Auf dem Tempelberg versammelten sich mehr als 90.000 gläubige Muslime zum Ende des Fastenmonats Ramadan zum Gebet. In der Nähe des Damaskustors bewarfen palästinensische Demonstranten die Sicherheitskräfte nach Polizeiangaben mit Steinen, Flaschen und Feuerwerkskörpern. Die Polizisten setzten nach Medienberichten Gummigeschosse, Tränengas und Blendgranaten ein.

09:01 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:37 Uhr

Verdacht auf Straßenrennen: Vier Menschen bei Unfall auf B244 schwer verletzt

Bei Helmstedt sind beim Zusammenstoß mehrerer Fahrzeuge vier Menschen schwer verletzt worden. Der Unfall ereignete sich am frühen Morgen auf der B244 nahe der Autobahnanschlussstelle Helmstedt West (Landkreis Helmstedt), wie die Polizei mitteilte.

  • Demnach fuhren vier Autos zunächst hintereinander, als die Fahrer der hinteren zwei Fahrzeuge ein Überholmanöver starteten. Dabei stießen die beiden Fahrzeuge nach Polizeiangaben zusammen und prallten gegen ein größeres Verkehrsschild, landeten auf dem Dach und verkeilten sich ineinander.
  • Die vier Insassen konnten sich aus ihren Autos befreien, wurden jedoch schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Die anderen beiden Fahrzeuge blieben auf der Fahrbahn stehen, die vier Insassen wurden nicht verletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf mindestens 80.000 Euro geschätzt.
  • Die Polizei geht von einem illegalen Straßenrennen aus. Alle acht Beteiligten sollen sich gekannt haben. Sie seien aus einer entsprechenden Szene bekannt, teilte die Polizei mit. Demnach sind sie zwischen 18 und 20 Jahren alt.
08:01 Uhr

Hund Bo gestorben: Obamas trauern um einen "wahren freund"

Die Obamas trauern um ihren Hund Bo. Der Portugiesische Wasserhund sei am Samstag gestorben, teilte Ex-US-Präsident Barack Obama auf Twitter mit - und stellte Fotos dazu. Die Familie habe mit Bo einen "wahren Freund und loyalen Begleiter" verloren.

  • Der Hund habe all den Wirbel ertragen, der mit dem Leben im Weißen Haus einhergegangen sei, habe gebellt, aber nicht gebissen, und habe es geliebt, im Sommer in den Pool zu springen. Zudem habe er für Essensreste am Tisch gelebt und "großartiges Haar" gehabt.
  • "Für mehr als ein Jahrzehnt war Bo eine konstante, liebenswürdige Präsenz in unserem Leben - glücklich, uns an unseren guten, an unseren schlechten Tagen und an jedem Tag dazwischen zu sehen", schrieb Obama.
  • "Er war genau das, was wir brauchten, und mehr, als wir je erwartet hatten. Wir werden ihn schmerzlich vermissen."
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07:33 Uhr

Vom Hotel zur Messehalle und zurück: ESC-Kandidat Jendrik muss auf viel verzichten

Der Hamburger Jendrik Sigwart muss als deutscher Teilnehmer des Eurovision Song Contests (ESC) in den Niederlanden coronabedingt auf viel ESC-Feeling verzichten. So ist für den in Osnabrück ausgebildeten Musicalsänger nicht nur bis zum 12. Mai Quarantäne daheim Pflicht, auch in Rotterdam sind die Regeln streng.

"Wir dürfen nur vom Hotel zu den Messehallen und zurück", sagte Sigwart. Auch das Kennenlernen der anderen Teilnehmer werde deshalb kaum möglich sein. "Ich bin ganz froh, dass ich meine Freunde dabei habe mit auf der Bühne. Dann können wir im Hotel wenigstens irgendwie zusammen die Zeit verbringen." Der ESC 2021 startet am 18. Mai mit dem ersten Halbfinale. Im Finale am 22. Mai tritt Jendrik mit seinem selbst geschriebenen Lied "I Don't Feel Hate" auf. 2020 war der Wettbewerb wegen der Corona-Pandemie zum ersten Mal in seiner Geschichte abgesagt worden.

07:00 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

wissen Sie schon, wen Sie im September wählen? Vier Monate vor der Bundestagswahl will die SPD auf einem Online-Parteitag heute ihr Programm für die Bundestagswahl beschließen. Zugleich hoffen die in Umfragen hinten liegenden Sozialdemokraten auf einen Schub für den Wahlkampf. Außerdem werden heute noch diese Themen wichtig:

  • Erst waren es nur Worte, nun folgen Taten: Überall in Deutschland wollen katholische Priester in diesen Tagen alle liebenden Paare segnen - ob schwul, lesbisch oder hetero. Und das, obwohl der Vatikan kürzlich erst ein deutliches Verbot ausgesprochen hat.
  • Nach monatelangem Vorlauf beginnt offiziell die neue Konferenz zur Zukunft Europas. Zur Eröffnung in Straßburg spricht auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, der die Debatte zur Reform der EU angestoßen hatte. Die bis Frühjahr 2022 angelegte Konferenz schließt Bürgerdialoge ein, unter anderem über eine Online-Plattform.
  • Mit einer großen Militärparade auf dem Roten Platz in Moskau feiert Russland den 76. Jahrestag des sowjetischen Sieges über das faschistische Deutschland im Zweiten Weltkrieg. Geplant ist auch eine Rede von Präsident Wladimir Putin. Alle 12.000 Teilnehmer - darunter Soldaten und Nationalgardisten - sind nach offiziellen Angaben gegen das Coronavirus geimpft. Gedacht wird an diesem Tag auch der etwa 27 Millionen Todesopfer, die die Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg zu beklagen hatte.

Mein Name ist Juliane Kipper und ich begleite Sie heute wieder durch den Tag. Sie haben Fragen oder Anregungen? Sie erreichen mich unter juliane.kipper@nama.de.

06:42 Uhr

Drei Passanten und vierjähriges Kind bei Schüssen am Times Square verletzt

Bei einer Schießerei am Times Square in New York sind am Samstagnachmittag zwei Frauen und ein vierjähriges Kind verletzt worden. Wie die Polizei von Manhattan mitteilte, wurden die drei Verletzten in ein Krankenhaus gebracht, sie waren nicht in Lebensgefahr. Die Hintergründe der Schießerei, die sich gegen 17.00 Uhr (Ortszeit) abspielte, waren vorerst unklar.

Die Polizei leitete Ermittlungen ein, Festnahmen gab es zunächst nicht. "Gott sei Dank ist der Zustand der unschuldigen Passanten stabil", erklärte Bürgermeister Bill de Blasio auf Twitter. "Die Polizei fahndet nach den Urhebern dieser Gewalt und wird sie vor Gericht bringen. Die Flut von illegalen Waffen, die in New York ankommt, muss gestoppt werden."

06:07 Uhr

Reste von chinesischer Rakete über Indischem Ozean abgestürzt

Die Reste einer chinesischen Rakete vom Typ Langer Marsch-5B sind in der Nacht in die Erdatmosphäre eingedrungen und dann über dem Indischen Ozean abgestürzt. Der chinesische Staatssender CCTV berichtete, das 18 Tonnen schwere Objekt sei um 4.24 MESZ in die Erdatmosphäre eingetaucht und zerfallen. Für die Absturzstelle im Meer wurden der genaue Längen- und Breitengrad angegeben.

Die Rakete vom Typ Langer Marsch-5B hatte Ende April das erste Modul einer neuen chinesischen Raumstation ins All gebracht. Anschließend begann der Hauptteil der Rakete, die Erde in einer unregelmäßigen Flugbahn zu umkreisen und unkontrolliert an Höhe zu verlieren. Die chinesischen Behörden sahen nur ein "extrem geringes" Risiko von Schäden auf der Erde, da die meisten Bestandteile der Rakete beim Wiedereintritt in die Atmosphäre verbrannt oder zerstört würden. Der Vorfall hatte dennoch international für Kritik gesorgt. "Ich denke, das spricht für die Tatsache, dass es für diejenigen von uns, die im Weltraum agieren, eine Anforderung gibt oder geben sollte, in einem sicheren und durchdachten Modus zu arbeiten", hatte US-Verteidigungsminister Lloyd Austin gesagt.

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05:50 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

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