Donnerstag, 15. Oktober 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:36 Uhr

Das war Donnerstag, der 15. Oktober 2020

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Schöner Sonnenuntergang im spanischen Dorf La Muela.

(Foto: picture alliance/dpa)

Das umstrittene Beherbergungsverbot für Menschen aus Risikogebieten fällt in immer mehr Ländern: In Baden-Württemberg und Niedersachsen kippten Gerichte die Regelung vorerst, in Sachsen und dem Saarland setzten sie die Landesregierungen außer Kraft. Bayern dagegen hält am Verbot fest.

Der "Flickenteppich" bleibt also. Ziemlich cringe das Ganze, besonders wild trifft es Hotelbetreiber und Urlauber, die gerade ziemlich lost sind. Ach so, sorry, wenn Sie den letzten Satz nicht verstanden haben, dann lesen Sie bitte diese Meldung.

Welche Meldungen fanden Sie sonst interessant:

Ich verabschiede mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht! Bis morgen!

22:25 Uhr

Jodel-Konzert sorgt wohl für Corona-Ausbruch in Schweiz

Schule, Party, Restaurantbesuche - darauf kann man in der Corona-Zeit verzichten. Aber doch nicht auf ein Jodel-Konzert!

In der Schweiz hat offenbar so eine traditionelle Veranstaltung zu einem massiven Anstieg von Corona-Neuinfektionen geführt. An der Veranstaltung Ende September im ländlichen Kanton Schwyz nahmen laut Behörden rund 600 Menschen teil. Diese waren aufgerufen, Abstand zu halten; das Tragen einer Schutzmaske war jedoch nicht vorgeschrieben. Der Kanton gehört mittlerweile mit mehr als 1230 Coronavirus-Fällen zu einem der Hotspots in Europa.

"Wir haben neun Tage nach den Aufführungen erfahren, dass sich mehrere Personen der Gruppe angesteckt haben", sagte der Organisator Beat Hegner dem öffentlich-rechtlichen Sender RTS. Allein am Mittwoch wurden 94 Personen positiv getestet, doppelt so viele wie am Vortag.

21:46 Uhr

Trump: Ich bin nicht der berühmteste Mensch der Welt

Nicht Donald Trump, sondern Jesus Christus ist der berühmteste Mensch der Welt. Das denkt zumindest Donald Trump so.

Der US-Präsident sagte bei einer Wahlkampfveranstaltung in Greenville im US-Bundesstaat North Carolina: "Neulich sagte jemand zu mir, Sie sind mit Abstand die berühmteste Person der Welt. Ich sagte, nein, das bin ich nicht." Der Betreffende habe ihn dann gefragt, wer berühmter sei als er. "Ich sagte: Jesus Christus."

Der US-Präsident fügte lachend hinzu: "Ich gehe kein Risiko ein." Mit einem Blick gen Himmel sagte er unter Gelächter seiner Anhänger: "Und lasst mich nach oben schauen und sagen, es ist nicht einmal nahe dran."

21:05 Uhr

Gefährliche Verwechslung: Bio-Hersteller ruft Produkt zurück

Das Unternehmen Dennree ruft wegen einer möglichen Verwechslung ein Produkt zurück. Es handelt sich um Cashewmus im Glas (350 g) mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 31.12.2021 und dem Chargencode "30147-L...".

In den Gläsern könnte sich fälschlicherweise Erdnussmus befinden, teilte das Unternehmen mit. Für Erdnussallergiker wäre dies gefährlich.

Nach Angaben des Unternehmens wurde die Ware bei denn's Biomarkt und in ausgewählten Naturkostfachmärkten verkauft. Kunden bekommen den Kaufbetrag bei Vorlage des Produkts auch ohne Kassenbeleg zurückerstattet.

Hier finden Sie ein Bild des Produkts und weitere Infos.

20:23 Uhr

Lufthansa Technik wartet Flugzeug von Diktator Lukaschenko

Der belarussische Diktator Alexander Lukaschenko lässt nach Informationen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) seinen Regierungsflieger - eine Boeing 737 - am Hamburger Flughafen Fuhlsbüttel durch "Lufthansa Technik" warten.

  • In der Belegschaft beziehungsweise den Gewerkschaften regt sich Widerstand: Verdi LH Technik Hamburg hat eine Erklärung veröffentlicht, die sich in erster Linie an die Angestellten richtet. Sie ist überschrieben mit: "Während wir sein Flugzeug warten, lässt Lukaschenko Arbeiter*innen verprügeln!"
  • Die Initiatoren machen auf die schwierige Situation von Arbeitern und Gewerkschaftern in Belarus aufmerksam, die bei Protesten schweren Repressalien ausgesetzt sind. "Wir vergessen nicht unsere lange Tradition von internationaler Solidarität und stehen Seite an Seite mit den belorussischen Arbeiter*innen!", schreiben die Gewerkschafter.  
  • Schon einmal, im Jahr 1989 habe die Belegschaft sich geweigert, das Flugzeug eines Despoten zu warten. Damals war der rumänische Diktator Cheausescu Auftraggeber. "Damals wie heute erwarten wir von der Lufthansa Technik-Geschäftsleitung, jegliche Sanktionen zu unterlassen, falls Kolleginnen und Kollegen sich weigern sollten, an dem entsprechenden Flugzeug zu arbeiten", heißt es in dem Aufruf.

20:00 Uhr

Die Videos des Tages

19:41 Uhr

Video soll Hinrichtung armenischer Gefangenen zeigen

Trotz der vereinbarten Waffenruhe dauern die Gefechte in der Konfliktregion Berg-Karabach im Südkaukasus an. In den sozialen Medien ist heute zudem ein Video aufgetaucht, das die Hinrichtung von zwei armenischen Kriegsgefangenen zeigen soll. Im kurzen Clip ist zu sehen, wie zwei Männer mit armenischen Flaggen erschossen werden. Das aserbaidschanische Verteidigungsministerium dementiert diesen Vorfall und spricht von einer armenischen Inszenierung.

Das RTL/ntv-Verifizierungsteam konnte das Video weder als authentisch noch als inszeniert einstufen, fand jedoch eine weitere Aufnahme, die Gefangennahme der beiden Männer zeigt. Gut zu erkennen ist der Soldat in dem blauen T-Shirt, der auch im Hinrichtungsvideo zu sehen ist. Die Gefangennahme fand in der Ortschaft Hadrut in der umkämpften Region statt. Hier begann am 9. Oktober eine Offensive der aserbaidschanischen Armee.

18:57 Uhr

Russland will nicht mehr über MH17-Abschuss reden

Russland will die trilateralen Gespräche mit den Niederlanden und Australien zum Abschuss der MH17-Passagiermaschine über der Ostukraine vor mehr als sechs Jahren nicht fortsetzen.

  • Die Niederlande würden ausschließlich eigene politische Interessen verfolgen und Russland zu einem Schuldbekenntnis drängen, teilte das russische Außenministerium mit. Den Haag ignoriere alle Argumente aus Moskau und auch die Bereitschaft zum Dialog.
  • Hintergrund der Vorwürfe ist eine Klage der Niederlande gegen Russland vor dem Europäischen Menschenrechtsgerichtshof. Mit der sogenannten Staaten-Klage will die Regierung die Angehörigen der Todesopfer unterstützen.
  • "Solche unfreundlichen Aktionen der Niederlande machen es sinnlos, die trilateralen Konsultationen und unsere Teilnahme daran fortzusetzen", hieß es aus Moskau.

Die Passagiermaschine war am 17. Juli 2014 über der Ostukraine abgeschossen worden. Alle 298 Menschen an Bord starben. Die meisten Opfer waren Niederländer. Die strafrechtlichen Ermittlungen hatten ergeben, dass die Maschine mit einer Luftabwehrrakete vom Typ Buk abgeschossen worden war. Diese war von Russland in die Ostukraine gebracht worden.

18:09 Uhr

Belgischer König trifft erstmals seine Halbschwester

Jahrelang weigerte sich Albert II., der ehemalige König von Belgien, Delphine Boël als seine Tochter anzuerkennen. Im Januar 2020 lenkte der Royal ein - nach einem DNA-Test, der seine biologische Vaterschaft bestätigte.

Nun hat der aktuelle belgische König Philippe zum ersten Mal seine Halbschwester, die jetzt Delphine von Sachsen-Coburg heißt, getroffen. Das Treffen vor dem Schloss von Laken sei Anlass für "einen langen und wertvollen Austausch" gewesen, teilte der Königspalast mit. Philippe und Dephine gaben in einer gemeinsamen Erklärung bekannt, dass sie die Geschwister-Beziehung "nun in einem familiären Rahmen weiterführen wollen". Sie hätten sich lange über ihre Lebensansichten und gemeinsamen Interessen unterhalten. 

17:52 Uhr

Corona-Sorgen lassen Dax einbrechen

Besorgte Anleger haben den deutschen Aktienmarkt am Donnerstag ins Trudeln gebracht. Zeitweise notierten alle Werte von Dax, MDax und TecDax im Minus. Der deutsche Leitindex, der am Mittwoch noch mit 13.029 Punkten aus dem Handel gegangen war, fiel bis auf ein Tagestief von 12.599,8 Zählern - ein Kursrutsch von fast 430 Zählern. Am Ende verabschiedet sich der Dax mit einem Abschlag von 2,5 Prozent und einem Stand von 12.704 Punkten aus dem Handel.

"Die Bären haben das Ruder übernommen", kommentiert ntv-Börsenkorrespondent Frank Meyer. Er verweist auf größer werdende Sorgen der Anleger vor einem erneuten wirtschaftlichen Einbruch infolge der rasant steigenden Corona-Infektionszahlen und der damit verbundenen Eindämmungsmaßnahmen aus der Politik. Dass sich der Dax von seinem Tief am Ende wieder etwas erholt zeigt, liegt laut Meyer vor allem an einer Wall Street, deren Verluste sich bislang im Rahmen halten.

Unter den Topverlierern im Dax rangieren Zykliker und konservative Werte wie BASF, Merck, FMC oder Fresenius ganz oben. Dahinter folgen direkt die Autowerte.

Mehr börsenrelevante Nachrichten finden Sie im Börsen-Tag.

Dax
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17:45 Uhr

Sadyr Schaparow erklärt sich zum Präsidenten von Kirgistan

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Sadyr Schaparow ist neuer Präsident Kirgistans.

(Foto: picture alliance/dpa)

Vor wenigen Stunden war Kirgistans Präsident Sooronbai Dscheenbekow zurückgetreten - nach der umstrittenen Parlamentswahl vom 4. Oktober geriet er durch massive Proteste seiner Gegner unter Druck.

Nun hat sich Regierungschef Sadyr Schaparow zum Präsidenten des zentralasiatischen Landes erklärt. "Die Befugnisse des Präsidenten und des Ministerpräsidenten sind auf mich übertragen worden", sagte Schaparow vor seinen Anhängern.

17:20 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

17:05 Uhr

Fünf Männer werden hingerichtet - und müssen auch noch Strafe zahlen

Todesstrafe ist die härteste Strafe, die es geben kann? In Bangladesch hat ein Gericht fünf Männer zum Tode verurteilt. Bevor sie hingerichtet werden, müssen sie auch noch eine Geldstrafe zahlen - jeder umgerechnet rund 1000 Euro.

Erst vor wenigen Tagen wurde in Bangladesch die Todesstrafe für Vergewaltiger eingeführt. Die fünf Männer sollen vor acht Jahren eine 15-jährige Schülerin einer religiösen Schule in der Nähe eines Dschungels vergewaltigt haben.

Bevor die Behörden die Strafen vollstrecken können, müssen sie allerdings ein Problem lösen - die Täter finden. Denn drei der fünf Verurteilten waren während des Gerichtsprozesses gegen Kaution freigekommen und sind zurzeit flüchtig.

16:28 Uhr

Kamala Harris setzt Wahlkampfreisen aus

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Verzichtet bis Montag auf Wahlkampfreisen: Kamala Harris.

(Foto: picture alliance/dpa)

Zwei Menschen im Umfeld von Kamala Harris sind mit dem Coronavirus infiziert. Aus diesem Grund setzt die demokratische US-Vizepräsidentschaftskandidatin ihre Wahlkampfreisen vorübergehend aus, bis einschließlich kommenden Sonntag. In die Quarantäne muss die Vizekandidatin von Präsidentschaftskandidat Joe Biden nicht - in den zwei Tagen vor den positiven Tests befand sie sich nicht in engem Kontakt zu den beiden.

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15:56 Uhr

Polizei fragt: Wer vermisst diesen Koffer? Mit drei Kilo Drogen drin

Wer hat gestern einen Koffer am Hauptbahnhof Bremen vergessen? Einen blauen Hartschalenkoffer mit drei Kilo Marihuana drin. Die Polizei hat ihn gefunden und sucht nun den Inhaber.

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Wem gehört der blaue Koffer?

Ein Blick auf die Überwachungsvideos zeigte, wie der Mann den Koffer auf einem Bahnsteig abstellte und den Bahnhof nach etwa zehn Minuten wieder verließ. Da die Polizei nicht wusste, was im Koffer drin war, musste er zunächst untersucht werden. Als er dann endlich geöffnet werden durfte, sahen die Polizisten den Inhalt: Kleidung und drei Plastiktüten mit Marihuana.

Wegen des Einsatzes mussten mehrere Gleise für zwei Stunden gesperrt werden, 18 Züge verspäteten sich.

Die Polizei nimmt Zeugenhinweise unter 0421 362 3888 entgegen.

15:28 Uhr

Merkel will Abkommen mit Briten, "aber nicht um jeden Preis"

Bundeskanzlerin Merkel will zwar ein Abkommen zwischen der EU und Großbritannien, "aber natürlich nicht um jeden Preis", sagte sie in Brüssel vor Beginn des EU-Gipfels. Dort wollen die 27 EU-Staats- und Regierungschefs über die Verhandlungen mit dem Vereinigten Königreich sprechen und ihre Position erneut festlegen. "Es muss ein faires Abkommen sein, von dem beide Seiten profitieren können", sagte Merkel. Man werde EU-Chefunterhändler Michel Barnier in seinen Bemühungen unterstützen.

14:58 Uhr

EU-Sanktionsliste: Kreml sieht keine Logik

Nach der Vergiftung von Kremlkritiker Nawalny stehen mehrere Russen auf der EU-Sanktionsliste: Inlandsgeheimdienst-Chef Alexander Bortnikow und der Vizechef der Präsidialverwaltung, Sergej Kirijenko. Auch zwei Vizeverteidigungsminister und der Vertraute von Kremlchef Wladimir Putin, Jewgeni Prigoschin, sind aufgeführt.

Doch warum ausgerechnet diese Menschen? Das würde Kremlsprecher Dmitri Peskow gerne wissen. Moskau sehe keine Logik in der Auswahl der mit Sanktionen belegten Vertreter des Landes, sagte er der Agentur Interfax zufolge: "Zu unserem Bedauern ist das ein bewusst unfreundlicher Schritt in den Beziehungen mit Russland." Die Entscheidung schade dem Verhältnis, betonte er.

Zuvor hatte Außenminister Sergej Lawrow Strafmaßnahmen Russlands gegen EU-Vertreter angekündigt. Wer auf der russischen Liste steht, ist noch unklar. Die Antwort werde den Interessen Russlands entsprechen, sagte Peskow, ohne Details zu nennen. Er zeigte sich verwundert darüber, dass die EU ihre Beziehungen zu Russland mit Blick auf das Schicksal eines Menschen gestalte, "der in Europa als Anführer irgendeiner Opposition angesehen wird". Das könne nur Bedauern hervorrufen.

14:30 Uhr

Schichtwechsel

Hallo, mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich begleite Sie bis zum späten Abend durch den "Tag". Ich wünsche Ihnen - aber auch meiner Kollegin Heidi Ulrich, die sich vor wenigen Minuten in den Feierabend verabschiedet hat - einen schönen Nachmittag!

14:16 Uhr

Feuerwehr rettet 240 Schafe von überfluteter Wiese

Feuerwehrleute haben im ostsächsischen Ostritz rund 240 Schafe von einer überfluteten Wiese gerettet. Der Schäfer habe den Rettungsdienst alarmiert, hieß es von der Feuerwehr. Demnach war die Neiße nach Dauerregen über die Ufer getreten und hatte die angrenzenden Wiesen gestern Abend etwa 30 bis 40 Zentimeter unter Wasser gesetzt. Die Tiere hatten sich an einer erhöhten Stelle gesammelt. Nachdem die Feuerwehr für ausreichend Beleuchtung gesorgt hatte, wurden die Tiere über einen dammartigen Radweg auf Weideflächen in ein Gewerbegebiet getrieben.

13:59 Uhr

Queen tritt erstmals seit Pandemie-Beginn öffentlich auf

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Elisabeth II. wurde 1952 gekrönt. Mit 94 Jahren nimmt sie immer noch Termine wahr und das mitten in der Corona-Pandemie.

(Foto: AP)

Zum ersten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie ist die Queen wieder öffentlich aufgetreten. Die 94-Jährige besuchte gemeinsam mit ihrem Enkel William, dem Herzog von Cambridge, ein Rüstungstechnologiezentrum in der Nähe der südenglischen Stadt Salisbury. Sie zeigte sich dort im rosafarbenen Mantel samt passendem Hut. Königin Elisabeth hatte monatelang gemeinsam mit dem 99-jährigen Prinz Philip auf Schloss Windsor in der Nähe von London ausgeharrt. Nach Urlauben im schottischen Balmoral und im ostenglischen Sandringham kehrte die Monarchin in der vergangenen Woche nach Windsor zurück.

13:37 Uhr

Komödie kommt mit Mega-Staraufgebot daher

Oscar-Preisträger Adam McKay baut die Starbesetzung für die geplante Netflix-Komödie "Don't Look Up" weiter aus. Nach Jennifer Lawrence und Cate Blanchett stoßen nun auch Leonardo DiCaprio, Meryl Streep und Timothee Chalamet zu dem Projekt, bei dem McKay Regie führt und das Skript liefert. Matthew Perry, Jonah Hill, Himesh Patel und Rob Morgan sind ebenfalls an Bord, wie die Branchenblätter "Variety" und "Hollywood Reporter" berichten. Geplant seien außerdem Cameo-Auftritte unter anderem von Sängerin Ariana Grande und Rapper Kid Cudi. Der Film dreht sich um zwei Astronomen, die auf eine große Pressetour geschickt werden, um die Menschen vor einem gefährlichen Asteroiden zu warnen, der die Erde zerstören könnte.

13:24 Uhr

Islamistischer Gefährder in Köln festgenommen

Die Polizei hat in Köln einen als islamistischen Gefährder eingestuften 18-Jährigen festgenommen. Der Mann sei unter anderem dringend verdächtig, in mehreren Fällen um Mitglieder oder Unterstützer für die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat geworben zu haben, teilten die Kölner Polizei und die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf mit. Er soll noch im Laufe des Tages vor einen Haftrichter.

13:04 Uhr

China sieht sich durch US-Kriegsschiff provoziert

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Die USS Barry bei einer Übung im Ostchinesischen Meer vor einem Jahr.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

Ein US-Kriegsschiff ist durch die Straße von Taiwan gefahren und darin sieht die chinesische Führung eine Provokation. Von der US-Armee hieß es, die "USS Barry" habe die Meerenge, die zwischen Taiwan und China liegt, am Mittwoch passiert. Es sei eine "routinemäßige" Fahrt gewesen. Die US-Marine werde weiterhin überall dort operieren, "wo es das internationale Recht erlaubt".

Die Chinesische Volksbefreiungsarmee warnte die USA jedoch, sie sollten "Worte und Taten beenden, welche Probleme provozieren und für Unruhe in der Straße von Taiwan sorgen". Die chinesischen Streitkräfte teilten mit, sie hätten die "USS Barry" während ihrer gesamten Passage durch die Meeresstraße vom Meer und der Luft aus observiert. China betrachtet Taiwan, das sich 1949 von China losgesagt hatte, weiterhin als abtrünnige Provinz und versucht jede internationale Anerkennung der Insel zu verhindern.

12:43 Uhr

Einflussreiche Frauen dringen auf Frauenquote

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Maria Furtwängler (l-r), Janina Kugel, Katja Kraus, Nora Bossong, und Jutta Allmendinger machen sich für eine Frauenquote stark.

(Foto: dpa)

Eine Gruppe von Managerinnen, Forscherinnen und Künstlerinnen hat nachdrücklich eine gesetzliche Frauenquote in den Spitzenpositionen von Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur gefordert.

  • "Die Selbstverpflichtung funktioniert nicht", sagte die langjährige Siemens-Personalchefin Janina Kugel bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin.
  • Auch die Schauspielerin Maria Furtwängler hält eine Frauenquote in allen gesellschaftlichen Bereichen für unumgänglich: "Frauen wissen, wie es geht, aber sie werden nicht gefragt."
  • Die Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung, Jutta Allmendinger, erklärte, bei der Quote gehe es nicht nur um die Zahl von Frauen in Vorständen, sondern auch um weibliche Vorbilder und gleiche Bezahlung: "Es geht um den Abbau der immensen Geschlechterungerechtigkeiten."
  • Seit knapp fünf Jahren müssen Unternehmen ab einer bestimmten Größe frei werdende Posten im Aufsichtsrat weiblich besetzen, bis ein Frauenanteil von 30 Prozent erreicht ist. Die Besetzung von Vorstandsposten ist dagegen nicht gesetzlich geregelt, weil ein entsprechender Gesetzentwurf wegen des Widerstands der Union auf Eis liegt.
12:21 Uhr

Nawalny erholt sich anscheinend im Schwarzwald

Mehr als einen Monat lang wurde Alexej Nawalny in der Berliner Charité behandelt. Nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus ist der Kremlkritiker untergetaucht. Die Nachrichtenagentur DPA und der SWR berichten, Nawalny halte sich derzeit im Schwarzwald auf. Der SWR spricht von einer großen Polizeipräsenz.

Inzwischen hat die EU wegen des Giftanschlags auf Nawalny Sanktionen gegen Gefolgsleute des russischen Präsidenten Wladimir Putin in Kraft gesetzt. Dazu gehören unter anderem Inlandsgeheimdienst-Chef Alexander Bortnikow sowie der Vizechef der Präsidialverwaltung, Sergej Kirijenko. Die EU-Strafmaßnahmen umfassen Einreiseverbote und Vermögenssperren. Zudem dürfen Europäer mit den Betroffenen keine Geschäfte mehr machen.

12:00 Uhr

Schlagzeilen am Mittag

11:38 Uhr

Dieser September war der wärmste seit Messungsbeginn

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Ein Landwirt in Niedersachsen erntet in diesem September auf einem staubtrockenen Feld Kartoffeln.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der vergangene Monat war nach Messungen der US-Klimabehörde NOAA weltweit der wärmste September seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1880. Die Durchschnittstemperatur über Land- und Ozeanflächen habe um 0,97 Grad Celsius über dem Durchschnittswert des 20. Jahrhunderts von 15 Grad gelegen, teilte die NOAA mit. Vor allem in Europa, Asien und Südamerika war es demnach überdurchschnittlich warm. Zuvor hatte bereits der europäische Copernicus-Klimawandeldienst mitgeteilt, dass dieser September der weltweit wärmste seit Beginn seiner Aufzeichnungen seit 1979 gewesen sei.

11:09 Uhr

Fünfjährige stirbt während klinischer Studie in den USA

Während einer klinischen Studie zu einer neuartigen Gentherapie in den USA ist ein fünfjähriges Mädchen gestorben. Die französische Biotech-Firma Lysogene teilte mit, das Kind habe an einer Studie zum sogenannten Sanfilippo-Syndrom teilgenommen. Dabei handelt es sich um eine seltene neurologische Krankheit, die im schlimmsten Fall zu Behinderungen führen kann und bisher als unheilbar gilt. Die Todesursache bei dem Mädchen sei "ungeklärt", betonte die Firma. "Bisher gibt es keinen Beweis, dass der Vorfall mit der Verabreichung des Mittels im Zusammenhang steht", das für die klinische Studie eingesetzt wurde. Das Mädchen sei zum Zeitpunkt seines Todes nicht im Krankenhaus gewesen, hieß es weiter. Die Fünfjährige war zuvor in einem der Testlabore von Lysogene in den USA behandelt worden und danach wieder nach Hause zurückgekehrt.

Die Biotech-Firma äußerte sich "zutiefst betrübt" über den Tod des Kindes und kündigte eine interne Untersuchung an. In Europa und den USA wurden im Rahmen der klinischen Studie demnach bisher 18 Menschen behandelt.

10:45 Uhr

Brände auf Kilimandscharo breiten sich aus

Die Lage auf dem Kilimandscharo hat sich verschärft. Auf Satellitenbildern ist ein deutliches Ausbreiten der Flammen zu sehen. Ein Camp mit Bergsteigern aus der Schweiz und anderen Ländern musste in der Nacht geräumt werden, wie Tour-Organisatoren erklärten. Der Großbrand war am Sonntag an der Südflanke am höchsten Berg Afrikas ausgebrochen und hat seitdem nach offiziellen Angaben mindestens 28 Quadratkilometer Heidefläche zerstört.

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Foto vom Mittwoch: Die Brandherde auf dem 5895 Meter hohen Berg sind teilweise nur schwer zu erreichen.

(Foto: dpa)

10:32 Uhr

Lokführer akzeptieren Platzeck als Schlichter

Matthias Platzeck soll im Konflikt zwischen Deutscher Bahn und der Lokführergewerkschaft GDL schlichten. Nachdem die Bahn den ehemaligen brandenburgischen Ministerpräsidenten bereits vor einer Woche benannt hatte, akzeptierte ihn nun auch die Gewerkschaft. "Wir haben Herrn Platzeck als fairen, kompetenten und verlässlichen Schlichter bereits in den vergangenen beiden Schlichtungen bei der DB kennen und schätzen gelernt", sagte GDL-Chef Claus Weselsky. Im Streit mit der GDL um eine tarifliche Regelung zur Bewältigung der Corona-Krise hatte die Bahn letzte Woche die Schlichtung eingeleitet. Sie beginnt demnach am 22. Oktober 2020 in Berlin und dauert drei Wochen.

10:12 Uhr

EEG-Umlage wäre ohne Deckelung drastisch gestiegen

Die EEG-Umlage zur Förderung des Ökostroms wäre ohne einen milliardenschweren Bundeszuschuss im kommenden Jahr drastisch gestiegen. Wie die Übertragungsnetzbetreiber mitteilten, hätte sich die Umlage von derzeit 6,756 Cent auf 9,651 Cent pro Kilowattstunde erhöht. Der Bund hatte aber bereits beschlossen, die Umlage im nächsten Jahr auf 6,5 Cent zu deckeln. Das kostet rund 10,8 Milliarden Euro.

Hauptgründe für den rein rechnerisch starken Anstieg der EEG-Umlage sind Effekte aus der Corona-Krise. Die Netzbetreiber nannten einen Verfall der Börsenstrompreise. Zudem liege der vorläufige Nettostrombedarf in Deutschland in diesem Jahr um rund acht Prozent unter dem zuvor angenommenen Wert.

Die EEG-Umlage wurde zur Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen wie Wind und Sonne eingeführt. Sie macht ungefähr ein Viertel des Strompreises aus und finanziert die festen Vergütungen, die Ökostrom-Produzenten für die Einspeisung ihres Stroms bislang unabhängig vom Marktpreis bekommen.

09:53 Uhr

Medien: Türkei soll griechischen Außenminister schikaniert haben

Die Beziehungen zwischen Griechenland und der Türkei sind wegen des Erdgasstreits angespannt. Nun kommen schwere Vorwürfe aus Griechenland. Der griechische Staatsrundfunk (ERT) berichtet, die türkischen Behörden hätten den Piloten eines Flugzeuges mit Außenminister Nikos Dendias an Bord gezwungen, etwa 20 Minuten lang Runden über der Grenze zwischen dem Irak und der Türkei zu drehen. Erst nachdem der Pilot mitgeteilt habe, er werde bald nicht mehr genug Treibstoff haben, um nach Athen zurückzukehren, habe Ankara den Weiterflug durch den türkischen Luftraum genehmigt. Dendias sei auf dem Rückflug von Bagdad nach Griechenland gewesen. Die meisten griechischen Medien und Kreise des Verteidigungsministeriums bezeichneten den Zwischenfall als "Schikane Ankaras". Hintergrund der Spannungen zwischen Griechenland und der Türkei ist ein Streit über Hoheitsrechte und Erdgasvorkommen unter dem Meeresboden im östlichen Mittelmeer.

Udpate von 12:30 Uhr: Das türkische Außenministerium hat auf die Vorwürfe reagiert und Griechenland vorgeworfen, unwahre Behauptungen zu verbreiten. Von irakischer Seite sei versäumt worden, der Flugsicherungszentrale Eurocontrol den Flugplan mitzuteilen. Verzögerungen habe es keine gegeben, hieß es.

09:24 Uhr

600.000 Euro Belohnung im Fall Simone Strobel ausgesetzt

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Simone Strobel wurde 2005 getötet. Der oder die Täter sind noch nicht gefasst.

(Foto: picture-alliance/ dpa/dpaweb)

15 Jahre nach der Tötung einer deutschen Touristin in Australien haben die Ermittler eine Million australische Dollar für die entscheidenden Hinweise ausgelobt. Die umgerechnet etwa 600.000 Euro gebe es für Informationen, mit denen die Verantwortlichen für die Tat verhaftet und verurteilt werden könnten, erklärte die australische Polizei.

  • Die damals 25-jährige Simone Strobel aus dem Landkreis Würzburg wurde zuletzt im Februar 2005 lebend auf einem Campingplatz im australischen Lismore gesehen. Sie hatte den Abend mit ihrem Partner und Freunden verbracht. Wenige Tage später wurde ihre Leiche nahe des Campingplatzes unter Palmzweigen gefunden.
  • Der Polizeichef in Richmond, Scott Tanner, sagte: "Wir wissen, dass die Wahrheit da draußen ist, und wir wissen, dass es Menschen gibt, die sie zurückhalten." In den vergangenen 15 Jahren seien weitere Beweismittel ausgewertet und Zeugen befragt worden. "Aber wir brauchen auch die Hilfe der Öffentlichkeit, um abschließend festzustellen, was mit Simone passiert ist."
  • Die Kripo Würzburg hat ein kostenfreies Hinweistelefon unter der Nummer 0800-7733744 eingerichtet.
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09:11 Uhr

Joaquin Phoenix soll Napoleon spielen

Wenn es so weit ist, werde ich mir den Film auf jeden Fall ansehen: Oscar-Preisträger Joaquin Phoenix soll sich für Regisseur Ridley Scott in den französischen Kaiser Napoleon verwandeln. Der Film mit dem Titel "Kitbag" zeige Napoleons Herkunft und seinen rasanten, skrupellosen Aufstieg zum Kaiser, berichtet das Branchenblatt "Deadline.com". Am Drehbuch des Films, der von den 20th Century Studios gedreht werden soll, werde noch geschrieben. Phoenix hatte schon vor 20 Jahren in "Gladiator" für Scott vor der Kamera gestanden.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:41 Uhr

Thailand geht mit Versammlungsverbot gegen Proteste vor

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Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz.

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Die Regierung in Thailand greift nach der jüngsten Großdemonstration in Bangkok hart durch: Ministerpräsident Prayut Chan-o-cha erließ eine Dringlichkeitsverordnung und verhängte ein Versammlungsverbot. Zusammenkünfte von mehr als fünf Menschen sind in Bangkok nun verboten, berichtete die Zeitung "Bangkok Post". Der Polizei zufolge wurden 20 Aktivisten verhaftet, darunter die wichtigsten Anführer der Demokratiebewegung. Die Demonstranten fordern seit Monaten den Rücktritt des Regierungschefs, Neuwahlen und umfassende Reformen. Erst gestern waren wieder Tausende in Bangkok auf die Straße gegangen.

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Demonstranten laufen am Mittwoch in Richtung des Regierungssitzes.

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

08:20 Uhr

Shakespeare-Erstausgabe für Rekordpreis versteigert

Mit der Erstausgabe von William Shakespeares "Comedies, Histories & Tragedies" könnte man es sich in einem Ledersessel bei Kerzenschein und englischem Landregen hinter den Fensterscheiben schon richtig gemütlich machen. Das geht natürlich nicht. Schon gar nicht, weil sich ein US-Sammler namens Stephan Loewentheil den historischen Schmöker für knapp 10 Millionen Dollar gekauft hat.

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Man geht davon aus, dass damals rund 750 Exemplare des First Folio gedruckt wurden.

(Foto: dpa)

Vom Auktionshaus Christie's in New York hieß es, das 1623 gedruckte Werk habe 9,987 Millionen Dollar eingebracht und damit mehr als je ein literarisches Werk zuvor bei einer Versteigerung. Nach einem sechsminütigen Bieterwettstreit ging das Buch an Loewentheil. Der als First Folio bekannte Sammelband war sieben Jahre nach Shakespeares Tod von zwei Freunden des Schriftsteller-Genies, John Heminge und Henry Condell, veröffentlicht worden. Von den 36 enthaltenen Theaterstücken wurden 18 damals zum ersten Mal veröffentlicht. Ohne den Sammelband wären Klassiker wie "Macbeth" oder "Julius Caesar" womöglich verloren gegangen.

07:54 Uhr

Nawalny nennt Kosten für seine Behandlung in Berlin

Alexej Nawalny hat den Giftanschlag nur knapp überlebt, nun hat er offengelegt, was seine Behandlung in Deutschland gekostet hat und wer dafür gezahlt hat. Wie der "Spiegel" berichtet, sagte Nawalny, alleine der Transport von Russland nach Deutschland habe 79.000 Euro gekostet, die Behandlung in der Berliner Charité fast 50.000 Euro. Die Kosten übernahmen demnach die russischen Unternehmer Boris Zimin und Evgeny Chichvarkin, der Wirtschaftswissenschaftler Sergej Aleksashenko und der IT-Spezialist Roman Ivanov.

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07:26 Uhr

"Lost" ist "Jugendwort des Jahres"

"Lost" ist das "Jugendwort des Jahres" 2020. Es hat sich mit 48 Prozent der Stimmen gegen "Cringe" und "Wyld/Wild" durchgesetzt, wie der Pons-Verlag verkündete. Lost beschreibt ahnungsloses und unsicheres Verhalten. Mit "Cringe" ist etwas Peinliches und Unangenehmes und teilweise auch Fremdschämen gemeint. "Wyld" oder "Wild" bedeutet krass oder besonders. Für das Jugendwort des Jahres konnten Jugendliche online Vorschläge machen. Daraufhin gab es mehrere Abstimmungen, zwischendurch wählte eine Jury zehn Wörter aus.

Mehr dazu lesen Sie hier.
07:10 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen!

Nach dem Aufstehen hört man bestimmt lieber etwas anderes, aber leider sind die Corona-Infektionszahlen in Deutschland so hoch wie noch nie. Das wird uns heute nachrichtlich weiter beschäftigten. Alle wichtigen Meldungen zur Pandemie finden Sie auch in unserem Coronavirus-Liveticker. Außerdem stehen heute diese Termine an:

  • Die Kultusminister der Länder beraten heute und morgen unter anderem über die Lage der Schulen in der Corona-Pandemie und über eine bessere Vergleichbarkeit von Schulabschlüssen.
  • Nach mehrjähriger Pause treffen sich die Außenminister Deutschlands, Frankreichs und Polens wieder zu ihrem außenpolitischen Gesprächsforum Weimarer Dreieck.
  • Die Betreiber der großen Stromnetze wollen die rechnerische Höhe der EEG-Umlage für das kommende Jahr bekannt geben. Allerdings hat die Bundesregierung bereits eine Deckelung angekündigt, damit die Strompreise nicht stark steigen.
  • Wer raubkopierte Filme bei Youtube hochlädt, riskiert Schadenersatz-Forderungen - aber dafür braucht die geschädigte Firma vom Plattform-Betreiber die Nutzerdaten. Muss Youtube damit herausrücken? Darüber verhandelt heute der Bundesgerichtshof. Geklagt hat der Filmverleiher Constantin.
  • Die EU-Staats- und Regierungschefs beraten beim EU-Gipfel in Brüssel über den Brexit-Streit mit Großbritannien sowie über ein neues Klimaziel für 2030.
  • Der Pons-Verlag will das "Jugendwort des Jahres" bekannt geben

06:49 Uhr

Twitter blockiert umstrittenen Biden-Bericht, Trump wütet

Donald Trump twittert zwar sehr viel, stand aber schon öfter auf Kriegsfuß mit dem Unternehmen, dem er nun erneut Zensur vorwirft. "Sie versuchen, Biden zu schützen", sagte er, nachdem Twitter einen umstrittenen Medienbericht über den demokratischen Präsidentschaftsbewerber blockiert hatte.

  • Die "New York Post" hatte berichtet, eine E-Mail, die auf einem Notebook in einer Reparaturwerkstatt gefunden worden sei, deute auf ein Treffen Joe Bidens mit einem Geschäftspartner seines Sohnes im Jahr 2015 hin. Bidens Wahlkampfteam wies das zurück.
  • Twitter sorgte dafür, dass sich der Artikel nicht mehr weiterleiten lässt. Zur Begründung verwies Twitter zuerst auf Regeln gegen Verbreitung von Informationen, die durch "Hacking" beschafft worden seien und private Daten enthielten. Der Bericht - der auch Abbildungen angeblicher E-Mails zeigte - schaffe nicht genug Klarheit zur Herkunft des veröffentlichten Materials. Später hieß es, es sei verboten, unter anderem E-Mail-Adressen und Telefonnummern zu verbreiten.
  • Twitter-Chef Jack Dorsey selbst ist nicht glücklich damit, wie seine Firma mit dem Vorfall umgegangen ist. Es sei "inakzeptabel", das Verbreiten von Links per Tweet oder Direktnachricht ohne jeglichen Kontext zu blockieren, räumte er ein.
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06:18 Uhr

Heute oft trüb und feucht

Heute bleibt es verbreitet trüb, und zeitweise fällt leichter Regen oder Nieselregen, auch im zunächst noch trockenen Süden setzt ab Mittag dann Regen ein. Die Schneefallgrenze liegt bei rund 1300 Meter Höhe. Überwiegend trocken bleibt es nur vom Niederrhein bis Schleswig-Holstein, vor allem an der Nordsee scheint auch mal zeitweise die Sonne. Die Temperaturen bleiben herbstlich und liegen zwischen 6 und 12 Grad. Der anfangs noch stürmische Nordostwind an der Ostsee lässt im Tagesverlauf dann immer mehr nach.

06:00 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht