Mittwoch, 29. Juni 2022Der Tag

Heute mit Lukas Wessling
22:32 Uhr

Das war Mittwoch, der 29. Juni 2022

Liebe Leserinnen und Leser,

der NATO-Gipfel in Madrid dominierte heute große Teile des Nachrichtentages. Der Westen vergewisserte sich seiner selbst: Das neue strategische Konzept nennt Russland die "größte Bedrohung" für das Bündnis, China eine Herausforderung. Die Stärkung der Ostflanke wurde beschlossen, sowie das Aufnahmeverfahren Schwedens und Finnlands offiziell gestartet.

Am Abend kam es zu zwei wichtigen Verurteilungen: Der Hauptangeklagte im Prozess um die Pariser Anschläge von 2015 bekommt lebenslänglich, der Ex-Popstar R. Kelly muss unter anderem wegen sexueller Ausbeutung Minderjähriger für 30 Jahre in Haft.

Was heute sonst noch wichtig war:

Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Abend und eine geruhsame Nacht!

22:12 Uhr

Israels Ministerpräsident will nicht mehr Politiker sein

Seine Acht-Parteien-Koalition hat ihre Handlungsfähigkeit bereits verloren. Er selbst ist zwar noch im Amt, aber auch das vermutlich nicht mehr lange: Israels Noch-Ministerpräsident Naftali Bennett zieht sich aus der Politik zurück. Der 50-Jährige kündigte am Abend in einer Fernsehansprache an, bei der für Herbst erwarteten Neuwahl des Parlaments nicht mehr anzutreten. Gründe nannte er nicht.

Bennett, der aus dem national-religiösen Lager kommt, war als Ministerpräsident nur ein Jahr im Amt. Seine Koalition hat im Parlament die Mehrheit verloren. Bereits seit Tagen wird erwartet, dass die Knesset ihre Auflösung beschließt und den Weg für eine Neuwahl ebnet. Israelischen Medien zufolge soll dies nun am Donnerstag stattfinden.

21:39 Uhr

Airbnb macht Corona-Maßnahme zum Prinzip

Airbnb-Partys bleiben verboten. Damit wird aus einer Corona-Maßnahme ein Pfeiler der Unternehmenspolitik des US-Wohnungsvermittlers. Die Firma hatte wegen der Pandemie Partys und Veranstaltungen in Wohnungen auf seiner Plattform verboten. Weil die Maßnahme bei den Gastgebern offenbar gut angekommen war, bleibt das Verbot bestehen. Airbnb teilte in einer Erklärung mit, dass die Zahl der Beschwerden über Partys seit Einführung der Maßnahme um 44 Prozent zurückgegangen ist. Ausnahmen von dem Verbot können in Zukunft für "spezielle und traditionelle Gaststätten" gemacht werden, fügte die Plattform hinzu.

21:30 Uhr
Breaking News

R. Kelly zu 30 Jahren Gefängnis verurteilt

R. Kelly muss für 30 Jahre ins Gefängnis. Fast ein Jahr nachdem er schuldig gesprochen worden war, wurde der frühere R&B-Star wegen Sexualstraftaten verurteilt. Die Staatsanwaltschaft hatte dem einstigen Superstar unter anderem sexuelle Ausbeutung Minderjähriger, Entführung, Zwangsarbeit, Bestechung und Sexhandel in den Jahren 1994 bis 2018 vorgeworfen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
21:03 Uhr

Bison greift Yellowstone-Parkbesucher an

Bisons sind unberechenbare Tiere, die dreimal schneller rennen können als Menschen. Darauf weist der Yellowstone-Nationalpark in den USA seine Besucher hin. Sie sollten stets mindestens 25 Meter Abstand halten. Nicht alle aber scheinen das ernst zu nehmen: Laut dem Nationalparkservice war ein 34-Jähriger mit seiner Familie auf einem Holzsteg unterwegs, als ein Bison-Bulle auf die Gruppe zustürmte. Die Familie sei nicht zurückgewichen, woraufhin der Bulle erneut angegriffen und den Mann mit seinem Horn verletzt habe. Der Besucher erlitt demnach eine Verletzung am Arm und wurde ins Krankenhaus gebracht. Laut Parkverwaltung war es bereits der zweite derartige Vorfall in diesem Jahr.

20:55 Uhr
Breaking News

Lebenslang für Hauptangeklagten in Pariser Terrorprozess

Bei den islamistischen Terroranschlägen von 2015 in Paris wurden 130 Menschen getötet und 350 Menschen verletzt. Der Hauptangeklagte Salah Abdeslam ist dafür zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das verkündete das zuständige Schwurgericht am Abend im Pariser Justizpalast. Die Extremisten richteten vor sieben Jahren ein Massaker im Konzertsaal "Bataclan" an und verbreiteten Terror in Bars und Restaurants. Drei Selbstmordattentäter sprengten sich während eines Fußball-Länderspiels zwischen Deutschland und Frankreich am Stade de France in die Luft.

Mehr dazu lesen Sie hier.
20:37 Uhr

Ermittlungen gegen französischen Minister wegen versuchter Vergewaltigung

Es ist nicht der erste Fall sexueller Gewalt, der dem französischen Solidaritätsminister Damien Abad vorgeworfen wird. Schon im Mai hatten zwei Frauen das Mitglied der Regierung von Präsident Emmanuel Macron der Vergewaltigung beschuldigt. Nun aber ermittelt die Staatsanwaltschaft: Wegen des Verdachts der versuchten Vergewaltigung. Eine Frau wirft Abad vor, er habe auf einer Party in seiner Pariser Wohnung im Jahr 2010 versucht, sie zu vergewaltigen, wie die Pariser Staatsanwaltschaft mitteilte.

Laut einem Bericht der Nachrichten-Website Mediapart war die Frau damals Vorsitzende der Jugendorganisation der Partei "Nouveau Centre". Amad war deren Vorsitzender. Abad habe sie in ein Zimmer gedrängt und versucht, sie zum Oralsex zu zwingen, berichtete die Frau. Sie habe sich gewehrt und ihm in den Bauch geboxt. Als ein weiterer Partygast auftauchte, sei es ihr gelungen zu entkommen. Amad wies die Vorwürfe zurück.

20:23 Uhr

Wissing sieht Boden für Anwerbung ausländischer Flughafen-Arbeiter bereitet

Bundesverkehrsminister Volker Wissing sieht den politischen Teil der Arbeit getan: Um das Chaos auf deutschen Flughäfen zu entwirren, werden dringend mehr Mitarbeiter benötigt. Die Bundesregierung erteile dafür Visa und Arbeitsgenehmigungen, man beschleunige die Sicherheitsüberprüfungen. "Das kann sehr kurzfristig umgesetzt werden, quasi von heute auf morgen", sagte der FDP-Politiker im "RTL Nachtjournal Spezial". Ob es den Unternehmen nun aber auch gelänge, Mitarbeiter anzuwerben, könne er nicht beurteilen.

Einer zeitweisen Lockerung von Nachtflugverboten erteilte der Minister aus praktischen Gründen eine Absage. "Sie können die Arbeitskräfte, die tagsüber fehlen, ja nicht dadurch ersetzen, dass sie die gleichen Arbeitskräfte bitten, noch nachts zu arbeiten."

20:04 Uhr

UNO: Geflüchtete in Libyen müssen Überleben mit Sex erkaufen

Ein UN-Untersuchungsbericht sieht zahlreiche Beweise dafür, dass Migranten in Libyen "systematisch" willkürlich festgehalten werden. Menschenhändler und Schlepper setzten sexuelle Gewalt ein, "häufig mit dem Ziel, Familien zu erpressen". Die Ermittler dokumentierten Fälle von Vergewaltigung in den Migrantenlagern. Dort festgehaltene Frauen würden zum Sex fürs Überleben gezwungen - Nahrung oder andere wichtige Güter erhielten sie nur gegen Sex.

Unter Migranten seien die libyschen Lager inzwischen derart berüchtigt, dass sich Frauen und Mädchen vor ihrer Reise nach Libyen Verhütungsspiralen einsetzen ließen, "um ungewollte Schwangerschaften durch derartige Gewalt zu vermeiden", heißt es in dem Ermittlungsbericht, der in der kommenden Woche dem UN-Menschenrechtsrat vorgelegt werden soll.

20:00 Uhr

Die Videos des Tages

19:37 Uhr

Zweijährige ist jüngstes Mitglied in Hochbegabten-Klub

Normalerweise werden Zweijährige gar nicht erst auf ihren IQ getestet. Bei Isla aber ist das anders, denn das kleine Mädchen aus dem US-Bundesstaat Kentucky hat eine besondere Begabung. In einem Alter, in dem andere Kinder noch nicht sprechen können, liest sie schon. Jetzt ist sie offiziell das jüngste Mitglied, des ältesten Vereins für Menschen mit hohen Intelligenzquotienten.

19:13 Uhr

Hat München nun seinen eigenen BER?

Eine deutsche Großstadt, die etwas auf sich hält, scheint nicht ohne zu können. Alle haben sie eines dieser Bauprojekte, dessen Fertigstellung sich immer wieder hinauszögert, dessen Kosten im Laufe der Zeit in schwindelerregende Höhen wachsen, bei denen am Ende alle einfach nur noch müde den Kopf schütteln: Berlin hat den BER, Hamburg die Elbphilharmonie, Stuttgart ist noch immer dabei, seinen Bahnhof zu vergraben. München scheint nun, reichlich spät, nachzuziehen:

Die "Süddeutsche Zeitung" berichtet von einer "Kostenexplosion" beim Bau der zweiten S-Bahn-Strecke. Die Kosten sollen demnach von 3,8 auf 5 Milliarden Euro steigen, die ersten Züge erst 2033 fahren. Und nicht wie ursprünglich geplant 2026. Verkehrsminister Volker Wissing von der FDP soll morgen zu einem Krisengespräch in der Bayerischen Staatskanzlei eintreffen. Das Münchner Rathaus stellte den Bau laut SZ sogar ganz infrage.

18:45 Uhr

Erste afrodeutsche Ministerin in Deutschland

Deutschland hat seine erste afrodeutsche Ministerin. In Kiel wurde die Grünen-Politikerin Aminata Touré als Sozialministerin vereidigt. Touré wurde 1992 in Neumünster geboren, ihre Eltern flohen aus Mali. Seit 2017 gehört sie dem Kieler Landtag an, war seit 2019 dessen Vizepräsidentin. Nun ist sie Teil der ersten schwarz-grünen Landesregierung in Schleswig-Holstein unter Ministerpräsident Daniel Günther von der CDU.

Touré hatte zuvor betont, ihre Eltern hätten ihr deutlich gemacht, dass sie als Angehörige einer Minderheit in Deutschland "immer 200 Prozent" geben müsse, wo andere nur 100 Prozent geben. "Aber am Ende des Tages wünsche ich mir eine Gesellschaft, in der die Notwendigkeit nicht besteht, dass man immer doppelt so viel geben muss, nur weil man in irgendeiner Form anders ist."

18:39 Uhr
Breaking News

Ex-FDP-Vorsitzender Bangemann tot

Der frühere FDP-Vorsitzende Martin Bangemann ist tot. Der ehemalige Bundeswirtschaftsminister und EU-Industriekommissar starb im Alter von 87 Jahren. Das gab FDP-Chef Christian Lindner bekannt. Lindner würdigte Bangemann, der in den Jahren 1985 bis 1988 FDP-Chef war, als "leidenschaftlichen Liberalen", "Streiter für die soziale Marktwirtschaft" und "großen Europäer".

Mehr dazu lesen Sie hier.
18:26 Uhr

Insolventer Flughafen Hahn ist verkauft

Der insolvente Hunsrück-Flughafen Hahn ist verkauft worden. Die Swift Conjoy GmbH habe ihn für eine ungenannte Summe erworben, teilte ein Sprecher des Insolvenzverwalters mit. Das in Frankfurt ansässige Unternehmen führe den Flugbetrieb fort und übernehme alle Mitarbeiter. Nach früheren Angaben sind es ungefähr 430 Beschäftigte.

18:05 Uhr

Fraport-Chef: Flugverkehr wird ganzes Jahr nicht "richtig rund" laufen

Verspätungen, Warteschlangen und Flugstreichungen sorgen derzeit für Frust auf dem Flughafen. "Dafür möchte ich bei allen Passagieren um Entschuldigung bitten", sagt der oberste deutsche Flughafen-Lobbyist. Fraport-Chef Stefan Schulte muss aber gleichzeitig einräumen, dass sich die Lage so schnell nicht ändern wird. "Wir gehen im Moment davon aus, dass wir Richtung Spätsommer ein besseres Produkt bieten können, aber richtig rund wird es dieses Jahr nicht laufen", sagte Schulte zu RTL Direkt. Deutlich besser werde es wohl erst 2023. Gründe laut Schulte:

  • Personalmangel
  • Unwetter
  • Probleme bei der Luftraumüberwachung
  • steigender Krankenstand (aufgrund hoher Belastung und Pandemie)
17:43 Uhr

Lufthansas A380-Rückkehr soll von München aus starten

Vier bis fünf der Riesenflieger vom Typ A380 will die Lufthansa wieder aus den Lagerhallen holen. Grund ist die zuletzt stark angezogene Nachfrage nach Langstreckenflügen. Die zwischenzeitlich eingemotteten Airbus A380 werden offenbar in München stationiert. Lufthansa bestätigte entsprechende Informationen des Portals aerotelegraph.com.

17:23 Uhr

Biontech steigt in Antibiotikaforschung ein

Das Mainzer Biotech-Unternehmen Biontech will in die Antibiotikaforschung einsteigen. Die Planungen befinden sich noch im Anfangsstadium. Klinische Tests sollen im nächsten Jahr beginnen. Im Blick hat Biontech sogenannte Endolysine. Die sollen in Verbindung mit mRNA-Technologie eine Alternative zur Bekämpfung antibiotikaresistenter Bakterien bieten. "Wir glauben, dass dieser Ansatz sehr schlagkräftig sein könnte", sagte Vorstandschef Uğur Şahin. Herkömmliche Antibiotika stoßen immer mehr an ihre Grenzen, weil sich multiresistente Keime weltweit verbreiten.

17:00 Uhr

Easyjet und Verdi einigen sich auf Tarifvertrag

Wer bei der Fluggesellschaft Easyjet in Deutschland in Cockpit oder Kabine arbeitet, bekommt mehr Geld. Unter anderem wurde sich auf Einmalzahlungen und insgesamt knapp 8 Prozent höhere Vergütungen geeinigt, teilte Verdi-Verhandlungsführer Holger Rößler mit. Die Laufzeit des neuen Vertrags gehe bis Ende April 2024. Easyjet bestätigte, dass beide Seiten eine Einigung erzielten. Piloten erhalten laut Verdi im Oktober des kommenden Jahres eine Einmalzahlung zwischen 1125 und 3000 Euro.

Mehr dazu lesen Sie hier.
16:45 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:31 Uhr

Querdenken-Gründer festgenommen – Hunderttausende unterschlagen?

Michael Ballweg, der Gründer der sogenannten Querdenken-Bewegung, wurde von baden-württembergischen Ermittlern festgenommen. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit, ohne aber Ballwegs Namen zu nennen. Das Wohnhaus und Geschäftsräume des 47-Jährigen in Stuttgart wurden durchsucht. Der ehemalige Unternehmer soll während der Pandemie bei seinen Auftritten einen höheren sechsstelligen Betrag eingeworben und zweckwidrig für sich selbst verwendet haben.

Mehr dazu lesen Sie hier.
16:11 Uhr

Angler filmen, als Blitz in ihr Boot einschlägt

Bei einem Anglerwettbewerb vor der Küste Floridas wird eine Gruppe Teilnehmer auf ihrem Boot von plötzlichem Unwetter überrascht. Während sie ihren Ausflug filmen, schlägt ein Blitz ins Boot ein und macht es manövrierunfähig. Die Küstenwache rückt mit einem Helikopter an.

15:52 Uhr

Nach Unwetter in Österreich: Ein Toter gemeldet

Bei Erdrutschen ist in Österreich mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Im Kärntner Bezirk Villach-Land sei ein Mensch tot außerhalb seines Hauses gefunden worden, sagte eine Polizeisprecherin. Ein weiterer Mensch, der im Auto unterwegs gewesen war, wird nach Behördenangaben weiter vermisst. Heftiger Regen hatte Erdrutsche und Überschwemmungen ausgelöst und mehrere Dörfer von der Außenwelt abgeschnitten.

Mehr dazu lesen Sie hier.
15:32 Uhr

Durch Pandemie: Halbe Million mehr von Armut bedroht

Die soziale Ungleichheit in Deutschland hat sich durch die Corona-Pandemie deutlich verschärft. Das stellt der Paritätische Wohlfahrtsverband für das vergangene Jahr fest:

  • Armutsgefährdungsquote von 16,6 Prozent
  • 13,8 Millionen Menschen in Deutschland
  • 600.000 mehr als vor der Pandemie
  • neuer Höchststand

Die Armutsgefährdungsquote gibt dabei den Anteil der Bevölkerung an, der mit weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens auskommen muss.

15:09 Uhr

Experten: Sehr viele syrische Flüchtlinge werden bald Deutsche

Mit etwa 39.000 Einbürgerungen syrischer Geflüchteter ist laut Experten in den nächsten beiden Jahren zu rechnen. Mittelfristig dürfte ein großer Anteil der vor dem Krieg in Syrien nach Deutschland geflüchteten Menschen die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten, auch weil sie aufgrund guter Integrationsleistungen oft schneller eingebürgert würden. "Wir beobachten bei der Gruppe der Geflüchteten aus Syrien eine weit überdurchschnittliche Motivation zur Einbürgerung", sagte Jan Schneider. Er ist Leiter des wissenschaftlichen Stabs des Sachverständigenrats für Integration und Migration. Der zu erwartende Andrang könne möglicherweise sogar zu Engpässen in der Verwaltung führen.

15:00 Uhr
Breaking News

NATO stuft Russland offiziell als "größte Bedrohung" ein

Auf dem NATO-Gipfel in Madrid ist ein neues strategisches Konzept beschlossen worden: Russland wird dort als größte Gefahr für das Bündnis bezeichnet, China als Herausforderung. Die 30 NATO-Staaten haben außerdem offiziell die Aufnahme Finnlands und Schwedens in die Militärallianz auf den Weg gebracht. Die Türkei hatte zuvor ihren Widerstand gegen die Erweiterung aufgegeben.

Mehr dazu lesen Sie hier.
14:42 Uhr

Lauterbach will strengere Corona-Kontrollen in Pflegeheimen

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach möchte Pflegeheime wieder schärfer gegen das Coronavirus abschirmen. Grund dafür sind demnach die steigenden Infektionszahlen. "Wir sind in einer Sommerwelle", sagte der SPD-Politiker. Man sei noch nicht optimal zum Schutz der Schutzbedürftigen in Pflegeinrichtungen aufgestellt. Nur 30 Prozent der Pflegebedürftigen hätten eine vierte Impfung erhalten. Lauterbach forderte systematische Tests von Besuchern und das Tragen von FFP2-Masken.

Mehr dazu lesen Sie hier.
14:31 Uhr
Breaking News

Inflation sinkt im Juni unerwartet

Die Preise sind im Juni weniger stark gestiegen als erwartet. Die Verbraucherpreise stiegen im Vergleich zu Juni 2021 um voraussichtlich 7,6 Prozent. Das berichtete das Statistische Bundesamt. Im Mai hatte die Inflationsrate noch 7,9 Prozent im Vorjahresvergleich betragen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
14:19 Uhr

Postbote wirft 1000 Briefe weg - Polizei ermittelt

Mehr als 1000 Briefe haben Polizisten in einem Gebüsch in der Oberpfalz aufsammeln müssen. Ein 32 Jahre alter Briefzusteller hatte die Postsendungen in Wenzenbach einfach weggeworfen, anstatt sie zu verteilen, wie eine Sprecherin der Polizeiinspektion Regenstauf nun erklärte. Das Motiv des Mannes ist noch unklar. Eine Joggerin hatte die Briefe bei ihrer Abendrunde vergangene Woche entdeckt und die Polizei verständigt. Die aufgelesenen Briefe seien inzwischen alle nachträglich zugestellt worden, hieß es. Einige davon seien leicht beschädigt gewesen. Gegen den 32-Jährigen wurden Ermittlungen wegen des Verdachtes der Verletzung des Post- und Fernmeldegeheimnisses eingeleitet.

14:15 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

meine Kollegin Lea Verstl hat sich in den wohlig-warmen Feierabend verabschiedet. Mein Name ist Lukas Wessling, ich übernehme an dieser Stelle und begleite Sie bis in den späten Abend.

14:02 Uhr

Bahnchef Richard Lutz: "Ich leide wie ein Hund"

Die Verspätungen bei der Deutschen Bahn quälen nicht nur die Fahrgäste. "Glauben sie mir: Ich leide wie ein Hund", sagte Konzernchef Richard Lutz bei einer Veranstaltung der "Süddeutschen Zeitung". Die Bahn versuche auf einem überlasteten Schienennetz so viele Menschen wie möglich mit zusätzlichen Zügen zu transportieren, auch wenn diese auf vielen Verbindungen wahrscheinlich nicht pünktlich ankämen - "aber dass sie wenigstens ankommen".

Das sei nicht nur eine Belastung für die Kunden. Die Beschäftigten der ganzen Branche litten mit. Mehr als jeder dritte Fernzug kam im Mai zu spät - so schlecht war die Quote seit zwölf Jahren nicht mehr. Auch Regionalzüge verspäten sich häufiger. Lutz hatte kürzlich mit dem Bund eine Generalsanierung der wichtigsten Strecken ab 2024 angekündigt. Diese betreffe die "Halsschlagadern" des deutschen Schienennetzes, sagte Lutz.

13:37 Uhr

Angela Merkel will im Herbst Jury-Vorsitzende werden

Die Gewinner des portugiesischen Gulbenkian-Preises leisten einen Beitrag dazu, die Lebensqualität der Menschen durch Kunst, Wohltätigkeit, Wissenschaft und Bildung zu verbessern. 2020 rief die Stiftung den Preis für die Menschlichkeit ins Leben. Vor zwei Jahren erhielt die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg als erste die mit einer Million Euro dotierte Auszeichnung. Ex-Kanzlerin Angela Merkel will den Vorsitz der Jury dieses Preises übernehmen. Das teilte eine Sprecherin der Altkanzlerin mit.

Die Übernahme des Jury-Vorsitzes durch Merkel werde aller Voraussicht nach im Herbst erfolgen - verbunden mit ihre Teilnahme an der diesjährigen Preisverleihung. Merkel hatte der Bundesregierung zuvor mitgeteilt, dass sie den Jury-Vorsitz übernehmen will. Im Bundesanzeiger war eine Entscheidung des Kabinetts vom 15. Juni bekannt gemacht worden, nach der es keine Bedenken gegen die Übernahme dieser Jury-Funktion durch Merkel gibt.

13:12 Uhr

Mehrere Menschen bei Überfall auf Geldtransporter verletzt

296969726.jpg

Der Geldtransporter steht nach dem Überfall in Wilmersdorf an der Uhlandstraße vor einer Postbankfiliale.

(Foto: picture alliance/dpa)

In Berlin sind bei einem Überfall auf einen Geldtransporter mehrere Menschen verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich der Überfall am Vormittag im Ortsteil Wilmersdorf. Mehrere Menschen sollen dabei leicht verletzt worden und in Krankenhäuser gebracht worden sein. Laut Polizei waren mehrere Täter flüchtig. Die "Bild"-Zeitung berichtete, es seien Schüsse gefallen. Eine Polizeisprecherin wollte dies nicht bestätigen. Auch die weiteren Hintergründe sind bislang unklar.

12:57 Uhr

Ausländische Hilfsarbeiter sollen Flugchaos beruhigen

Deutsche Flughäfen versinken während der Ferienzeit im Chaos, weil sie kein Personal finden. Der Bund will Abhilfe schaffen. Befristet angestellte Hilfskräfte aus dem Ausland sollen kurzfristig an den Flughäfen einspringen können und etwa bei der Gepäckabfertigung und beim Check-in aushelfen, sagten Bundesverkehrsminister Volker Wissing, Arbeitsminister Hubertus Heil und Innenministerin Nancy Faeser. Sie bekräftigten, dass es schnelle Aufenthalts- und Arbeitserlaubnisse geben solle, aber keine Abstriche bei der Sicherheit. "Sie werden nicht im Sicherheitsbereich eingesetzt", betonte Faeser. Zudem müssten alle die übliche Sicherheitsprüfung unterlaufen. Die Regierung will bei der Bürokratie Tempo machen.

"Wir beschleunigen die Verfahren, dass sie kommen können", sagte Heil. Die Hilfskräfte müssten bei den Firmen und vor allem bei den Bodendienstleistern direkt zu Tariflöhnen angestellt werden. Die von der Branche erbetene Leiharbeit werde es nicht geben. Einen genauen Termin, ab wann die Arbeitskräfte eingesetzt werden können, nannten die Minister nicht. Die Branche hofft auf 1500 bis 2000 Personen vor allem aus der Türkei und aus Balkanländern. Viele dürften wohl frühestens im August kommen - und damit für das Feriengeschäft an vielen Flughäfen schon zu spät, sagte Thomas Richter, der Chef des Arbeitgeberverbands der Bodenabfertigungsdienstleister im Luftverkehr (ABL), jüngst im Reuters-Interview. "Es löst nicht das Problem, aber es hilft mit Sicherheit."

12:30 Uhr

Bauarbeiter finden 30 Granaten aus Zweitem Weltkrieg in Garten

Bei Baggerarbeiten in einer Gartenanlage in Ribnitz-Damgarten bei Rostock sind rund 30 Granaten aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Nach Angaben der Polizei hatten Arbeiter am Dienstag auf einem Weg erste Munition freigelegt und dann das Ordnungsamt verständigt. Nach einer Sichtung wurden Spezialkräfte vom Munitionsbergungsdienst hinzugezogen. Sie fanden etwa 30 weitere Granaten. Es handele sich nach ersten Erkenntnissen um Splitter-, Hand- und Panzergeschossgranaten.

12:02 Uhr
11:58 Uhr

Abgeordnete testen Weste, die Menopause simuliert

"Vulkanisch" und "sehr ungemütlich" - mit diesen Aussagen haben Abgeordnete des britischen Parlaments auf einen Versuch reagiert, bei dem sie Westen anprobierten, die eine Menopause simulieren. Die Aktion sollte nach einem Bericht des "Guardian" Aufmerksamkeit auf ein Problem lenken, das etwa eine Millionen Frauen im Vereinigten Königreich haben: Ihnen fehlen Medikamente für die Hormonersatztherapie. Auch der ehemalige Vorsitzende der Conservative Party, Iain Duncan Smith, probierte eine Weste an. "Ich stelle mir vor, eine Rede im Unterhaus zu halten und plötzlich eine Hitzewallung zu bekommen", sagte Smith. "Falls Männer das hätten, würden sie sich oft beschweren."

Die Abgeordnete Carolyn Harris war eine Sponsorin der Aktion im Portcullis House in Westminster. Sie entgegnete Smith: "Willkommen in meiner Welt. Ich brauche die Weste nicht, um mich heiß und unwohl zu fühlen." Hormonersatztherapien erfreuen sich zurzeit, unter anderem aufgrund verschiedener Fernsehdokus, großer Beliebtheit in Großbritannien. Das Angebot kann die Nachfrage aber nicht decken. Viele Frauen kaufen die Medikamente daher online zu völlig überhöhten Preisen.

11:26 Uhr

Camper nennen Drosten "Massenmörder" - er zeigt sie an

Querdenker und Corona-Leugner beleidigen Christian Drosten seit Beginn der Pandemie. Für drei Pöbler könnte dies nun rechtliche Konsequenzen haben. Der prominente Virologe hat wegen Beschimpfungen auf einem Zeltplatz an der Mecklenburgischen Seenplatte Anzeige bei der Polizei erstattet. Er habe gegen drei Dauercamper - zwei Frauen und ein Mann - Anzeige wegen Verleumdung gestellt, bestätigte eine Sprecherin der Polizeiinspektion Neubrandenburg.

Zuerst hatte das Online-Portal "Wir sind Müritzer" darüber berichtet. Demnach sei Drosten unter anderem als "Massenmörder" und "Transhumanist" beschimpft worden. Die Polizeisprecherin wollte wegen laufender Ermittlungen zum Inhalt der Beschimpfungen nichts sagen. Der Vorfall habe sich am vergangenen Samstag am Ellbogensee, südlich der Müritz in der Grenzregion zu Brandenburg zugetragen. Drosten sei inzwischen wieder planmäßig abgereist.

Mehr dazu lesen Sie hier.
11:00 Uhr
Breaking News

Günther als Ministerpräsident von Schleswig-Holstein wiedergewählt

Der Landtag von Schleswig-Holstein wählt Daniel Günther erneut zum Ministerpräsidenten. Der CDU-Politiker will das nördlichste Bundesland in den nächsten fünf Jahren gemeinsam mit den Grünen regieren.

Mehr dazu lesen Sie hier.
10:26 Uhr

Travis Barker liegt im Krankenhaus

Travis Barker wurde in ein Krankenhaus in Los Angeles eingeliefert. Das berichten mehrere US-Medien übereinstimmend. Der Blink-182-Schlagzeuger wurde von Sanitätern auf einer Trage ins Cedars-Sinai Medical Center gebracht. Das zeigen Bilder des Promiportals TMZ. Der Musiker wurde von seiner Frau Kourtney Kardashian begleitet. Zuvor war das Paar in einem anderen Krankenhaus im Stadtteil West Hills von L.A.. Bereits am Dienstagmorgen hatte Barker offenbar gesundheitliche Probleme.


Wie "TMZ" berichtet, wurde der 46-Jährige dann aber mit dem Krankenwagen in das West Hills Krankenhaus gebracht. Noch ist unklar, was mit dem Schlagzeuger passiert ist und wie es um seinen Gesundheitszustand steht. Travis Barkers Tochter, Alabama Luella Barker, meldete sich unterdessen auf Instagram in einer Story zu Wort. "Bitte schickt eure Gebete", schrieb sie sichtlich besorgt und fügte ihrem Kommentar ein trauriges Emoji hinzu.

10:04 Uhr

Hochwasser- und Brandgefahr: Faeser hält früheren Abbau von Sirenen für einen Fehler

Nach dem Ende des Kalten Krieges sind vielerorts, etwa in Berlin, die Sirenen zur Warnung der Bevölkerung abgebaut worden. Der Bund fördert inzwischen den Aufbau neuer Sirenen. Die ersten dieser neuen Sirenen wurden in der Hauptstadt erst vor einigen Wochen installiert. Im Zivil- und Bevölkerungsschutz gibt es in Deutschland nach Einschätzung von Bundesinnenministerin Nancy Faeser noch immer viel aufzuholen. "Es war ein Fehler, dass in der Vergangenheit dort so viel abgebaut wurde, wie beispielsweise ein funktionierendes Sirenen-System, das wir früher in Deutschland hatten", sagte die SPD-Politikerin. "Da hilft der Bund jetzt sehr stark im Wiederaufbau."

Das bei der zurückliegenden Innenministerkonferenz gegründete Gemeinsame Kompetenzzentrum von Bund und Ländern beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) werde dazu beitragen, dass man für unterschiedliche Krisenszenarien in Zukunft besser vorbereitet sei. "Wir hatten ein furchtbares Hochwasser im letzten Jahr. Wir haben jetzt gerade kürzlich schlimme Brände gehabt", sagte die Ministerin. Auch zur Bewältigung von durch den Klimawandel verursachten Krisenszenarien müssten mehr Vorkehrungen getroffen werden.

09:30 Uhr

Verschüttete nach Murenabgängen in Kärnten befürchtet

In Österreich haben starke Gewitter am Dienstagabend mehrere Murenabgänge ausgelöst. Betroffen ist vor allem die Region Kärnten. Nach Medienberichten sind im Bezirk Villach-Land Bäche über die Ufer getreten und Bundesstraßen von Muren verschüttet worden. Die Bevölkerung wurde laut dem Portal Rosenheim 24 dazu aufgerufen, in den Häusern zu bleiben. Der Bürgermeister der Gemeinde Treffen, Klaus Glanznig, sagte dem ORF, dass mehrere Personen eingeschlossen seien und gerettet werden müssten. Viele Orte seien für die Einsatzkräfte nicht erreichbar. Ein Krisenstab wurde eingerichtet, das Bundesheer angefordert. In der Nacht wurde auch eine Zivilschutzwarnung in der Gemeinde Arriach ausgelöst, im Gurktal gab es ebenfalls Überschwemmungen und Erdrutsche. Auswirkungen gibt es auch auf das Verkehrsnetz, Straßen sind gesperrt und der öffentliche Nahverkehr beeinträchtigt.

Mehr dazu lesen Sie hier.
09:04 Uhr

Harry und Meghan sollen Doku-Serie mit "Handmaid's Tale"-Regisseurin planen

Prinz Harry und Herzogin Meghan wollen auf Netflix bald Einblicke in ihr Privatleben geben. Für die geplante Doku-Serie auf dem Streamingdienst über ihr Leben abseits der britischen Königsfamilie soll ausgerechnet "Handmaid's Tale"-Regisseurin Liz Garbus gewonnen worden sein. Das berichtet der britische "Mirror".

Die Produktionsfirma für die besagte Reality-Doku soll bereits in der Villa des Paares im US-amerikanischen Montecito gewesen sein, heißt es weiter. Auch während ihres gemeinsamen Trips nach New York City vor einer Weile sei Garbus vor Ort gewesen.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:42 Uhr

Störung bei der Flugsicherung ist behoben

Wer am Morgen fliegen wollte, musste sich auf längere Wartezeiten einstellen. Der gesamte europäische Luftraum war zwischen drei Uhr und neun Uhr morgens durch Störungen bei der Deutschen Flugsicherung (DFS) in Langen bei Frankfurt beeinträchtigt. Auch am Flughafen Frankfurt kam es nach Angaben von Fraport zu Verzögerungen im Betriebsablauf und vereinzelten Flugausfällen. Die Abflugtafel auf der Homepage des Frankfurter Flughafens zeigte zwischen 7.30 Uhr und 9 Uhr rund 20 annullierte Flüge an.

"Seit 9 Uhr steht das System wieder zu 100 Prozent zur Verfügung, die Störungen sind alle behoben", sagte eine Sprecherin der DFS, deren Lotsen die Starts und Landungen an den 15 ausgewiesenen internationalen Flughäfen in Deutschland überwachen. Bei einem Software-Update sei es zu Problemen gekommen. Wie viele Flüge insgesamt von den Störungen betroffen waren, konnte die DLF nicht sagen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
08:16 Uhr

Fahrer stirbt bei Busunglück in der Oberpfalz

Bei einem Busunglück in der Oberpfalz ist eine Person getötet worden, fünf weitere wurden verletzt. Der Reisebus, der Arbeiter von Waldmünchen (Landkreis Cham) nach Regensburg bringen sollte, kam am frühen Morgen von der Staatsstraße 2146 ab, wie die Polizei mitteilte. Die eingetroffene Feuerwehr und der Notarzt versuchten erfolglos, den Fahrer zu reanimieren. Alle fünf weiteren Mitfahrer wurden bei dem Unfall leicht verletzt und in Krankenhäuser gebracht.

Ob der Fahrer durch den Unfall ums Leben kam oder möglicherweise ein medizinischer Notfall bei ihm vorlag, war zunächst unklar. Ob es eine Obduktion gebe, werde mit der Staatsanwaltschaft abgestimmt, hieß es von der Polizei. Vieles spreche aber dafür. Auch die Unfallursache ist bislang nicht bekannt. Der Bus war ersten Erkenntnissen zufolge ohne Beteiligung anderer Fahrzeuge nach links von der Straße abgekommen und eine Böschung hinuntergefahren. Dort kippte er zur Seite, fiel aber wegen Bäumen und der Form des Straßengrabens nicht komplett um, wie die Polizei erklärte.

07:48 Uhr

"Köln 50667"-Stars Carolina Noeding und Daniel Peukmann heiraten

296864531.jpg

Daniel Peukmann und Carolina "Caro" Noeding werden auf Mallorca heiraten.

(Foto: picture alliance/dpa/RTLZWEI)

Zwei "Köln 50667"-Stars geben sich vor Fans das Ja-Wort: Die Reality-Darsteller Carolina "Caro" Noeding und Daniel Peukmann haben sich am Set der Soap kennen und lieben gelernt. "Wie im TV sind die beiden auch privat ein Paar", teilte der ausstrahlende Sender RTLZWEI mit. "Nun gehen die Darsteller den nächsten Schritt und krönen ihre Liebe mit einer fulminanten Traumhochzeit." RTLZWEI überträgt das Event am 28. Juli ab 19.05 Uhr direkt aus Mallorca. Durch die Sendung führt das Moderationsteam Aleksandra Bechtel und Eric Schroth.

Die ehemalige "Miss Germany" Noeding und der Berufsfeuerwehrmann Peukmann haben sich in der Handlung der Soap bereits trauen lassen. Die zwei spielen die Rollen "Jule" und "Marc" - seit sechs Jahren ein fester Bestandteil der "Köln 50667"-Hauptbesetzung. Deren "bewegte Liebesgeschichte" fessele Fans seit dem ersten Tag, so der Sender.

07:22 Uhr

Obama nennt Merkel eine Freundin mit "guter Laune"

Als Staatsoberhäupter mussten der ehemalige US-Präsident Barack Obama und Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel während ihrer Amtszeit viele schwierige Situationen gemeinsam meistern. Die beiden entwickelten dabei eine Freundschaft, wie Obama nun auf Twitter mitteilt. Als Präsident habe er Merkel dabei beobachtet, wie sie mit "weisem Pragmatismus, guter Laune und einem unerschütterlichen moralischen Kompass" durch Krisen führte. Er sei glücklich, sie eine Freundin nennen zu dürfen. Auch Merkel hält sich zurzeit in Washington auf. Obama postete ein Foto, das ihn und Merkel beim Besuch des Museum Of African American History And Culture (NMAAHC) zeigt. Merkel hatte deutlich gemacht, dass sie nach ihrer 16-jährigen Amtszeit viel reisen wolle - unter anderem auch in die USA.

07:03 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen!

Vom NATO-Gipfeltreffen in Madrid soll ein Zeichen der Stärke und Einigkeit ausgehen. Als Reaktion auf den russischen Angriffskrieg in der Ukraine plant die westliche Allianz, mit großer finanzieller und militärischer Kraft aufzurüsten um abzuschrecken. Noch bevor die 30 Bündnis-Partner ihre Beratungen über eine neue Strategie begonnen haben, ist gestern Abend bereits mit dem Ende der türkischen Blockade gegen die NATO-Aufnahme Finnlands und Schwedens das erste Zeichen der Stärke gesetzt. Einen besseren Einstieg in die Gespräche um die drastische Vergrößerung der schnellen Eingreifkräfte hätte sich NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg wohl kaum wünschen können.

Ansonsten werden diese Themen den Tag bestimmen:

  • Trotz der Steuerentlastung auf Kraftstoffe rechnen Volkswirte nicht mit einem raschen Rückgang der Verbraucherpreise in Deutschland. Wie sich die Inflation im Juni entwickelt hat, gibt das Statistische Bundesamt heute in einer ersten Schätzung bekannt.
  • Im Prozess um die islamistische Anschlagsserie vom 13. November 2015 in Paris werden heute um 17 Uhr die Urteile gegen die Angeklagten erwartet. In dem Mammutverfahren müssen sich 20 Beschuldigte verantworten, gegen sechs von ihnen wird der Prozess in Abwesenheit geführt.
  • Der CDU-Politiker Daniel Günther tritt heute im schleswig-holsteinischen Landtag in Kiel zur Wiederwahl als Ministerpräsident an. Der 48-Jährige will das Land in den nächsten fünf Jahren gemeinsam mit den Grünen regieren.
  • Die drei zuständigen Bundesminister für Verkehr, Inneres und Arbeit, Volker Wissing, Nancy Faeser und Hubertus Heil, wollen heute Maßnahmen zur kurzfristigen Abhilfe gegen das Flug-Chaos vorstellen. Daran hatte eine Koordinierungsgruppe auf Ebene der Staatssekretäre seit Mitte des Monats gearbeitet.

Mein Name ist Lea Verstl und ich darf Sie bis zum Nachmittag durch diesen Mittwoch begleiten. Sie haben Fragen, Anregungen oder Kritik? Schreiben Sie mir gerne: dertag@n-tv.de.

06:43 Uhr

Inzidenz klettert auf 646,3

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Morgen mit 646,3 angegeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 635,8 gelegen (Vorwoche: 488,7; Vormonat: 196,2). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 133.950 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 119 232) und 175 Todesfälle (Vorwoche: 104) innerhalb eines Tages.

Allerdings liefern die Daten kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht erfasster Fälle aus - vor allem deshalb, weil bei Weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen. Mehrere Bundesländer übermitteln am Wochenende keine oder unvollständige Daten an das RKI.

06:20 Uhr

Schusswechsel nach Banküberfall - Täter tot, Polizisten verletzt

296835326.jpg

Polizisten am Tatort in Saanich.

(Foto: picture alliance / empics)

Bei einem Banküberfall in Kanada sind zwei mutmaßliche Täter von der Polizei erschossen worden. Sechs Beamte wurden bei dem Schusswechsel in der Stadt Saanich im Westen des Landes verletzt, wie die Polizei mitteilte. Kunden oder Mitarbeiter der Bank wurden den Angaben zufolge nicht verletzt.

Zwei Bewaffnete hatten am Dienstagvormittag die Bank in Saanich in der Provinz British Columbia überfallen. "Zahlreiche Beamte sind zum Tatort geeilt und haben die bewaffneten Verdächtigen angetroffen, die auf die Polizei geschossen haben", erklärte die Polizei. "Zwei Verdächtige wurden von der Polizei erschossen und starben am Tatort." Drei der verletzten Beamten mussten operiert werden. Die Polizei fahndete zwischenzeitlich nach einem möglichen dritten Täter. Die Behörden erklärten später aber, es habe letztlich keine Hinweise für eine Beteiligung eines dritten Täters gegeben.

Mehr dazu lesen Sie hier.
06:00 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

ntv.de Dienste
Software
Social Networks
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.
Nicht mehr anzeigen