Freitag, 19. August 2022Der Tag

mit Kristin Hermann
Kristin Hermann
22:31 Uhr

Das war Freitag, der 19. August 2022

Liebe Leserinnen und Leser,

nach den Explosionen auf dem Krim-Stützpunkt Saki sieht ein Insider die Russen erheblich geschwächt. Eine beträchtliche Zahl an Kampfjets sei nicht mehr einsatzbereit. Die USA kündigen unterdessen neue Waffenlieferungen an die Ukraine an und das Ringen um das AKW in Saporischschja geht weiter. Welche Entwicklungen im Ukraine-Krieg heute sonst noch wichtig waren, finden Sie in unserer Tageszusammenfassung und in unserem Liveticker.

Ansonsten möchte ich Ihnen diese Geschichten des Tages ans Herz legen:

Ich wünsche Ihnen einen schönen restlichen Abend und eine gute Nacht.

21:43 Uhr

Bus stürzt über Abhang gegen Discounter

Ein Bus ist nach einem Unfall in Baden-Württemberg einen Abhang hinunter gerutscht und mit der Front gegen eine Supermarktfassade gekracht - mit dem hinteren Teil aber oben an einer Mauer hängengeblieben. Der 72-jährige Busfahrer wurde schwer verletzt mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht, wie die Polizei mitteilte. Der Transporterfahrer und eine Mitarbeiterin des Geschäfts wurden den Angaben zufolge ebenfalls verletzt. Der Busfahrer hatte nach ersten Erkenntnissen der Polizei in Herrenberg bei Tübingen an der Ausfahrt von einem Busbahnhof die Vorfahrt eines Transporters missachtet. Die beiden Fahrzeuge kollidierten einem Sprecher zufolge, woraufhin der Bus über den Abhang rutschte. Die Front wurde zertrümmert.

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Der hintere Teil des Busses hängt an einer Mauer, der vordere Teil landete in der Fassade eines Discounters.

(Foto: picture alliance/dpa/SDMG)

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21:28 Uhr

Mindestens sechs Tote bei Angriff auf Hotel in Mogadischu

Kämpfer der islamistischen Terrorgruppe Al-Shabaab haben nach eigenen Angaben am Abend in Somalias Hauptstadt Mogadischu ein beliebtes Hotel gestürmt. Mindestens sechs Menschen seien bei dem Anschlag getötet worden, sagte Polizist Abdullahi Modobe. Die Zahl der Opfer sei wahrscheinlich höher. Zahlreiche Gäste befänden sich weiterhin in dem von den Terroristen belagerten "Hayat"-Hotel, so Modobe. Die Extremisten hatten demnach zunächst vier Explosionen ausgelöst und anschließend das bei Regierungsmitarbeitern, Journalisten und Geschäftsleuten beliebte Hotel gestürmt.

Al-Shabaab reklamierte die Tat für sich und gab an, mindestens 20 Menschen getötet zu haben. Das Land am Horn von Afrika mit rund 16 Millionen Einwohnern wird seit Jahren von Anschlägen der Terrorgruppe erschüttert. Al-Shabaab kontrolliert weite Teile des Südens und der Zentralregionen. Die Terrorgruppe verübt immer wieder Anschläge auf Sicherheitskräfte, Politiker und Zivilisten.

20:50 Uhr

Zwei Verletzte nach Schüssen in schwedischem Einkaufszentrum

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Polizisten treffen am Tatort nach Schüssen im Emporia-Einkaufszentrum ein.

(Foto: picture alliance/dpa/TT News Agency/AP)

Bei Schüssen in einem Einkaufszentrum in der südschwedischen Stadt Malmö sind zwei Menschen verletzt worden. Nach Angaben der Polizei wurde der mutmaßliche Schütze festgenommen. Nähere Angaben zur Person oder zum Motiv für die Schüsse wurden zunächst nicht gemacht. "Wir glauben, dass die unmittelbare Gefahr vorbei ist", sagte eine Polizeisprecherin. Nach Angaben der Gesundheitsbehörden handelte es sich bei den Verletzten um einen Mann und eine Frau. Der Zustand der Frau sei ernst, hieß es. 

Örtliche Medien berichteten unter Berufung auf Augenzeugen, ein Mensch habe wahllos auf Menschen in dem Einkaufszentrum Emporia geschossen. Dies wurde von der Polizei nicht bestätigt. Im Juli waren in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen, die rund 30 Kilometer von Malmö entfernt ist, drei Menschen bei einem Schusswaffenangriff in einem Einkaufszentrum getötet worden. 

20:20 Uhr

Weiter Unwetter in Österreich: Überschwemmungen in Vorarlberg

Bei Unwettern im Westen Österreichs ist es am Abend zu Überschwemmungen gekommen. Im Bundesland Vorarlberg waren Straßen in der Nähe von Bregenz am Bodensee überflutet, wie auf Bildern zu sehen war. Wie der Sender ORF berichtete, war die Feuerwehr bereits in der Nacht auf Freitag häufiger in der Region im Einsatz, unter anderem wegen überfluteter Keller. Wegen des andauernden Regens seien am Freitag mehrere Unterführungen und Straßenstücke überflutet - auch Zugverbindungen seien betroffen. Zuletzt hatten schwere Unwetter in Österreich fünf Menschenleben gefordert und den Verkehr im Süden des Landes lahmgelegt.

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Ein Polizeifahrzeug steht nach Starkregen an einer überschwemmten Straße bei Wolfurt in der Nähe von Bregenz, Vorarlberg, Österreich.

(Foto: picture alliance/dpa)

19:46 Uhr

Britische Schauspielerin Josephine Tewson ist tot

Die britische Schauspielerin Josephine Tewson ist tot. Das meldete die Nachrichtenagentur PA unter Berufung auf deren Agenten. Demnach starb Tewson bereits am Donnerstag in einem Seniorenheim in London. Sie wurde 91 Jahre alt. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre Rolle der Elizabeth Warden in der BBC-Sitcom "Mehr Schein als Sein" (Originaltitel: "Keeping Up Appearances"), die auch in Deutschland zu sehen war. Sie spielte darin die leicht aus der Fassung zu bringende Nachbarin der Hauptfigur Hyacinth Bucket, bei der sie aus lauter Nervosität beim Teetrinken meist Porzellan zu Bruch gehen lässt.

19:17 Uhr

Cheyenne Ochsenknecht hat geheiratet

Die Spatzen pfiffen die bevorstehende Hochzeit bereits von den Dächern. Nun ist es amtlich. Cheyenne Ochsenknecht hat ihrem Freund, dem Österreicher Nino Sifkovits, das Jawort gegeben. Den Beleg lieferte der Bräutigam selbst. Er postete mehrere Fotos und Videos von der Feier in einer Story auf seiner Instagram-Seite.

Cheyenne Ochsenknecht ist dabei ganz in Weiß zu sehen. Sie trägt ein schlichtes und trägerloses Brautkleid mit einer Schleife, dazu einen bestickten Schleier. Ihr jetziger Ehemann und die übrigen männlichen Gäste, die zu sehen sind, entschieden sich hingegen für ein zünftiges Outfit. Sie alle tragen kurze Lederhosen und Trachtenjanker. So auch Jimi Blue Ochsenknecht, neben Wilson Gonzalez Ochsenknecht einer der beiden älteren Brüder von Cheyenne. Mit ihm ist die 22-Jährige beim Einsatz mit einer Karaoke-Box zu sehen.

18:44 Uhr

49-jähriger Deutscher bei Bergtour in Tirol tödlich verunglückt

Bei einer Bergtour in Tirol ist ein 49 Jahre alter Deutscher tödlich verunglückt. Wie die österreichische Nachrichtenagentur APA unter Berufung auf die Polizei meldete, ereignete sich das Unglück am Donnerstag am Zettenkaiser im Kaisergebirge. Der Wanderer habe sich auf dem Abstieg befunden, als mutmaßlich ein Felsblock abgebrochen sei, an dem er sich festgehalten habe. Daraufhin sei der Mann rund 25 Meter über eine steile Rinne abgestürzt. Dabei sei er von ebenfalls abgebrochenen, weiteren Felsblöcken begraben worden.

Für den Deutschen kam demnach jede Hilfe zu spät. Laut APA konnte der Mann erst am Freitagmorgen von der Besatzung eines Polizeihubschraubers geborgen werden. Er sei zwar bereits am späten Donnerstagabend entdeckt worden, nachdem seine Lebensgefährtin ihn als vermisst gemeldet hatte. Die Bergung über das Felsgelände habe sich jedoch als sehr schwierig erwiesen und sei nach Mitternacht zunächst abgebrochen worden.

18:30 Uhr
Breaking News

Gazprom kündigt Unterbrechung an: Nord Stream 1 wird vom 31. August bis 2. September gewartet

Die Ostsee-Pipeline Nord Stream 1 wird nach Angaben des russischen Staatskonzerns Gazprom für drei Tage unterbrochen. Vom 31. August bis zum 2. September soll die Pipeline demnach gewartet werden, wie der Energiekonzern mitteilte. Als Grund nannte er "die planmäßige Wartung der einzigen funktionierenden Gasförderanlage". Bereits zuvor hatte Russland seine Gaslieferungen stark gedrosselt.

18:23 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

17:53 Uhr

Schwimmer befreit sich aus Maul von riesigem Alligator

J.C. LaVerde hat Unglaubliches überlebt. Beim Schwimmen landet der US-Amerikaner im Maul eines beinahe vier Meter langen Alligators. Dank seiner schnellen Reaktion und einem Gespür für die richtige Überlebensstrategie kann sich LaVerde retten. Doch er ist schwer gezeichnet von dem Angriff.

17:18 Uhr

Abwässer an britischer Küste: Verband warnt vor Gefahr für Gesundheit

Ungeklärte Abwässer an der britischen Küste gefährden nach Angaben von Experten die Gesundheit von Badenden. Zu den möglichen Beschwerden gehören Infektionen in Ohren und Augen sowie Ansteckungen mit Hepatitis A und anderen Krankheiten, wie der Direktor des britischen Verbands der Direktoren für öffentliche Gesundheit, Jim McManus, dem Radiosender BBC 4 sagte. Auch Chemikalien, die in Haushalten verwendet würden und ins Abwasser gelangten, stellen demnach eine Gefahr für die Gesundheit dar.

Wegen starker Regenfälle hatten in den vergangenen Tagen etliche Kläranlagen in Großbritannien ungeklärtes Abwasser in Flüsse und ins Meer abgelassen, um ein Überlaufen zu verhindern. Die Organisation Surfers against Sewage hatte daher für Dutzende Strände Warnungen an Badende ausgegeben. McManus sprach sich dafür aus, das Ablassen von ungeklärtem Abwasser in Flüsse und das Meer stark einzuschränken. Ihm zufolge wurden allein im vergangenen Jahr 375.000 Mal ungeklärtes Abwasser in Großbritannien in offene Gewässer geleitet.

17:25 Uhr

Ex-Starbucks-Cafés in Russland mit neuem Namen - Rapper Miteigentümer

Starbucks auf Russisch: Unter neuem Namen haben in der Föderation die ersten ehemaligen Cafés des US-Unternehmens wieder geöffnet. Unter dem Logo von "Star Coffee", das auch optisch stark an Starbucks erinnert, begrüßte die neue Kette die ersten Kunden in ihren Moskauer Niederlassungen.

Starbucks hatte sich infolge der russischen Militäroffensive in der Ukraine aus Russland zurückgezogen. Der regierungsfreundliche Rapper Timati und ein russischer Restaurantbesitzer übernahmen das Geschäft.

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Timati mit einem Becher von "Star Coffee".

(Foto: AP)

16:43 Uhr

Anwalt: "Querdenken"-Initiator Ballweg bleibt in U-Haft

Der Initiator der "Querdenken"-Bewegung, Michael Ballweg, bleibt nach einer Haftprüfung weiter in Untersuchungshaft. Dies teilt der Anwalt Alexander Christ mit. Das Amtsgericht Stuttgart habe zuvor entschieden, den Haftbefehl aufrechtzuerhalten, so Christ, der innerhalb eines Teams aus Anwälten die Medienarbeit für Ballweg übernommen hat. Das Amtsgericht und die Staatsanwaltschaft Stuttgart waren am Freitagnachmittag zunächst nicht zu erreichen.

Das Verteidigerteam will nach Angaben von Christ "nach Auswertung und Begründung kurzfristig eine Erklärung abgeben". Die Anwälte des 47-Jährigen hatten die Haftprüfung zuvor beantragt. Das Amtsgericht Stuttgart traf nach einem Haftprüfungstermin am vergangenen Montag zunächst keine Entscheidung, sondern machte von einer einwöchigen Frist dafür Gebrauch. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt wegen Betrugs und Geldwäsche gegen Ballweg. Dieser sitzt seit dem 29. Juni wegen Fluchtgefahr in Untersuchungshaft. Bei einer Durchsuchung Ende Juni hatten sich laut Behördenangaben konkrete Anhaltspunkte dafür ergeben, dass Ballweg sich mit seinen Vermögenswerten ins Ausland absetzen wollte.

16:39 Uhr

Nach Video: Finnlands Regierungschefin macht nach Party Drogentest

Nach Kritik im Zusammenhang mit einer privaten Party hat die finnische Ministerpräsidentin Sanna Marin nach eigenen Angaben einen Drogentest gemacht. Das Ergebnis werde in etwa einer Woche erwartet. "Ich habe noch nie in meinem Leben Drogen genommen", sagte Marin vor Journalisten. "Ich wünschte mir wirklich, dass die Menschen diese Dinge nicht ohne Beweise behaupten würden."

Am Donnerstag war ein Video an die Öffentlichkeit gelangt, in dem zu sehen ist, wie die Regierungschefin ausgelassen mit Freunden feiert, tanzt und singt. Einige finnische Journalisten wollen in dem Video Aussagen über Drogen gehört haben. Marin sagte, sie habe an dem Abend zwar Alkohol getrunken, aber keine Kenntnis darüber, dass Drogen genommen wurden. "Ich habe nichts Illegales getan", sagte sie. Das Video hat in Finnland eine Diskussion über das Auftreten der Ministerpräsidentin in der Öffentlichkeit ausgelöst. Dabei geht es auch um die Frage, ob die Ministerpräsidentin während der Party eine Vertretung hatte und falls nein, ob dies notwendig gewesen wäre.

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16:10 Uhr

Neue RBB-Vorwürfe gegen Schlesingers Personalpolitik

Gegen die abberufene RBB-Intendantin Patricia Schlesinger gibt es neue Vorwürfe. Wie "Business Insider" unter Berufung auf Buchungsunterlagen berichtet, bezögen vermeintlich ausgeschiedene RBB-Mitarbeiter weiterhin ein Gehalt. Es wurden mehrere Fälle aufgelistet, darunter ein Fall an der Spitze der Werbetochter RBB Media. Der RBB verwies auf Anfrage des Mediums auf eine Vertraulichkeitsvereinbarung und machte keine weiteren Angaben. Auch ein Rechercheteam des RBB griff die neuen Vorwürfe auf und nannte Zahlungen in dem Fall von insgesamt mehr als 700.000 Euro bis 2026. Über den fraglichen Mitarbeiter hieß es: "Nach Informationen des RBB-Rechercheteams besetzt er dort formal noch heute eine Planstelle und steht sogar im Urlaubsplan."

15:40 Uhr

Chaotische Szenen in Los Angeles: Mob plündert Supermarkt vor laufenden Kameras

In einem kleinen Lebensmittelmarkt in Los Angeles spielen sich chaotische Szenen ab. Aufnahmen der Überwachungskameras zeigen, wie ein Mob aus Dutzenden Menschen den Laden plündert und den einzigen Verkäufer mit Lebensmitteln bewirft. Die Polizei hat eine Belohnung zur Ergreifung der Täter ausgerufen.

15:29 Uhr

"Dass das nie wieder auftritt": Hempel hofft, mit Missbrauchsvorwürfen Veränderungen anzustoßen

Der frühere Weltklasse-Wasserspringer Jan Hempel hofft, mit seinen veröffentlichten Missbrauchsvorwürfen gegen seinen Ex-Trainer Veränderungen anzustoßen. "Wie groß die Welle sein wird, kann ja noch keiner so richtig abschätzen, aber es muss einfach was passieren", sagte Hempel. "Das, was mir widerfahren ist, kann man nicht mehr rückgängig machen. Aber es gibt ja auch noch viele, die es in der heutigen Zeit betrifft und die heute Sport ausüben wollen. Dass das nie wieder auftritt: Ich hoffe, da habe ich einen Stein ins Rollen gebracht." Hempel hat allerdings auch Zweifel, dass die Geschehnisse richtig aufgearbeitet werden. "Bisher war es ja so, dass es immer wieder unter den Tisch gekehrt wurde", sagte der 50-Jährige. "Wenn solche Dinge an die Öffentlichkeit gekommen sind, wurden sie schnell totgeschwiegen. Ich hoffe, dass es diesmal nicht der Fall ist. Dass es irgendwo eine Welle auslöst. Die Hoffnung stirbt zuletzt."

In einer Dokumentation der ARD unter dem Titel "Missbraucht - Sexualisierte Gewalt im deutschen Schwimmsport" berichtet der Olympia-Zweite von Atlanta 1996, Hempel, in bewegenden Worten erstmals öffentlich über Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs gegen seinen inzwischen gestorbenen früheren Trainer Werner Langer. Von 1982 bis 1996 sei er von Langer immer wieder sexuell missbraucht worden.

15:03 Uhr

Ehefrau kurz nach Hochzeit ermordet - Mann bekommt lebenslänglich

Ein Mann in England, der seine Frau nur Stunden nach der gemeinsamen Hochzeitsfeier ermordete, muss lebenslang ins Gefängnis. Das entschied ein Gericht im englischen Bradford, wie die Nachrichtenagentur PA meldete. Eine Entlassung ist demnach frühestens nach 21 Jahren möglich. Die Tat trug sich im Oktober 2021 in der englischen Grafschaft West Yorkshire zu.

Nach der Eheschließung soll das Paar in einem Pub gefeiert haben. Eine Gerichtsjury sah es als erwiesen an, dass der 45-Jährige seine 52 Jahre alte Braut noch am selben Abend oder am nächsten Tag getötet hat. Das Opfer soll dabei "erhebliche Verletzungen" am Hals erlitten haben. Nach der Tat soll er die Leiche der Frau zunächst in einem Schrank verstaut und später in einem Koffer im Unterholz abgelegt haben. Erst Tage später meldete er sie als vermisst. Der Verurteilte hatte später auf Totschlag plädiert und angegeben, er habe seine Frau nicht verletzten wollen. Dieser Darstellung folgte die Jury nicht.

14:28 Uhr

Nur jeder vierte Erwachsene würde noch einmal die Schulbank drücken wollen

Etwa ein Viertel der Erwachsenen in Deutschland hat sich einer Umfrage zufolge schon einmal gewünscht, wieder die Schulbank zu drücken. 67 Prozent oder zwei Drittel wollen dagegen nicht noch einmal als Schülerinnen oder Schüler zum Unterricht erscheinen, wie aus einer repräsentativen Befragung für die Sprachlernplattform Duolingo anlässlich des Endes der Sommerferien hervorgeht.

Schülerinnen und Schüler kehren nach Angaben ihrer Eltern mit eher gemischten Gefühlen zurück in ihre Klassen. 51 Prozent freuen sich demnach auf die Schule, etwa 20 Prozent eher nicht und rund 11 Prozent überhaupt nicht. Besonders beliebt sind bei der heutigen Schülergeneration laut Umfrage dabei die Fächer Sport und Mathematik sowie die Naturwissenschaften. Erwachsene würden bei Rückkehr in die Schule vor allem Fremdsprachen, Naturwissenschaften und Geschichte lernen wollen.

13:54 Uhr

Todesschuss bei Baldwin-Dreh: Waffenmeisterin kritisiert Ermittler

Rund zehn Monate nach dem tödlichen Schuss auf eine Kamerafrau bei einem Filmdreh mit Hollywood-Star Alec Baldwin erhebt die Waffenmeisterin Vorwürfe gegen die Ermittler. Wie das Branchenblatt "Variety" am Donnerstag (Ortszeit) berichtete, kritisiert ein Anwalt der Frau, dass kein DNA-Test an den Patronen durchgeführt worden sei, die am Set entdeckt wurden. In einer E-Mail, aus der "Variety" zitiert, drängt der Anwalt der Waffenmeisterin die Ermittler, dies noch einmal zu überdenken.

Der tödliche Vorfall ereignete sich im Oktober 2021 bei den Dreharbeiten zu dem Low-Budget-Western "Rust" auf einer Filmranch in Santa Fe im US-Bundesstaat New Mexico. Die Kamerafrau Halyna Hutchins wurde dabei getötet. Regisseur Joel Souza wurde an der Schulter getroffen. Baldwin, der als Hauptdarsteller und Produzent bei dem Film mitwirkte, hatte die Waffe bei der Probe für eine Szene betätigt. Untersuchungen ergaben, dass in dem Colt eine echte Kugel steckte.

13:17 Uhr
Breaking News

Sängerin und Schauspielerin Eva-Maria Hagen gestorben

Die Sängerin und Schauspielerin Eva-Maria Hagen ist tot. Hagen starb am Dienstag, wie das Management ihrer Tochter Nina Hagen mitteilte. Eva-Maria Hagen wurde 87 Jahre alt. Sie wurde in der DDR als Theater- und Filmschauspielerin bekannt, bevor sie wegen ihres Protests gegen die Ausbürgerung des Liedermachers Wolf Biermann mit einem Berufsverbot belegt wurde und in den Westen ging.

13:16 Uhr

Starkoch Schuhbeck muss im Oktober vor Gericht

Der Prozess gegen den Münchner Starkoch Alfons Schuhbeck wegen des Vorwurfs der Steuerhinterziehung beginnt am 5. Oktober. Bis zum 22. Dezember seien zunächst 18 Verhandlungstage angesetzt, bestätigte ein Sprecher des Landgerichts München I. Sollte sich das Verfahren länger hinziehen, seien weitere Termine im Januar möglich.

Details, etwa zur Höhe der Summe, um die es bei dem Verfahren geht, nannte der Sprecher nicht, er verwies auf das Steuergeheimnis. Anfang August hatte das Landgericht die Anklage zugelassen. Dass gegen den prominenten Koch ermittelt wird, war Ende Juni 2019 bekannt geworden. Auch Geschäftsräume waren damals untersucht worden. Schuhbeck hatte daraufhin erklärt, er wolle eng und offen mit den Behörden zusammenarbeiten.

12:55 Uhr

"Sake Viva!": Japan will mit Jüngeren Alkoholbranche retten

Es gehe in "keinster Weise" darum, jüngere Menschen zum Saufen zu ermuntern, behauptet ein Sprecher der japanischen Steuerbehörde. Diese will mithilfe junger Erwachsener die Alkoholbranche des Landes ankurbeln - und stößt damit auf Kritik. Mit einem im Juli gestarteten und noch bis Anfang September laufenden Wettbewerb namens "Sake Viva!" werden junge Erwachsene im Alter zwischen 20 und 39 Jahren aufgerufen, Ideen für Geschäftspläne zur "Wiederbelebung" der Spirituosenindustrie einzureichen. In sozialen Medien hatte es Kritik gegeben, der Staat wolle anscheinend verhindern, dass immer weniger jüngere Japaner Alkohol trinken.

"Der heimische Markt für alkoholische Getränke schrumpft aufgrund demografischer Veränderungen wie der sinkenden Geburtenrate und der alternden Bevölkerung sowie Änderungen des Lebensstils aufgrund der Auswirkungen der Coronavirus-Infektionen", heißt es auf der Webseite des Wettbewerbs. Dieser ziele nun darauf ab, "die jüngere Generation anzusprechen" und die Branche "wiederzubeleben". Der sinkende Alkoholverkauf führt dazu, dass in der hoch verschuldeten Nummer drei der Weltwirtschaft auch die entsprechenden Steuereinnahmen sinken.

12:22 Uhr

Fünf Kilo Heroin geschmuggelt: Polizei erwischt 81-Jährige

In Polen haben die Behörden eine 81-Jährige beim versuchten Schmuggel von mehr als fünf Kilogramm Heroin erwischt. Die dänische Staatsbürgerin wurde am Flughafen von Warschau festgenommen, nachdem Zollbeamte die Drogen im doppelten Boden ihres Koffers entdeckt hatten, wie die polnische Steuerverwaltung mitteilte. Die Frau war wegen ihrer Reiseroute und ihres nervösen Verhaltens aufgefallen. Das Rauschgift hat demnach einen Wert von 2,4 Millionen Zloty (etwa 508 000 Euro). Der Seniorin droht nun eine Haftstrafe zwischen 3 und 15 Jahren.

11:45 Uhr

Tödliche Polizeischüsse in Dortmund: 16-Jähriger beerdigt

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Ein Jugendlicher steht an einem Zaun in Dortmund, an dem mit Kerzen und Blumen eines von der Polizei erschossenen Jugendlichen gedacht wird.

(Foto: picture alliance/dpa)

Nach den tödlichen Polizeischüssen in Dortmund ist ein 16-jähriger Senegalese in seiner Heimat beigesetzt worden. Lokale Medien zeigten am Morgen Bilder der Beerdigung im Dorf Ndiaffate. Wie die Bürgermeisterin von Ndiaffate, Aissatou Ndiaye, sagte, wurde der 16-Jährige gegen 21 Uhr Ortszeit beerdigt. Die Stadt Dortmund hatte laut einem Sprecher die Überführung des Leichnams bezahlt. Wie der beauftragte Bestatter sagte, war der Sarg am Mittwoch von Dortmund aus zu einem Flugzeug gebracht worden. Vor Ort habe es noch ein Gebet gegeben, bei dem viele Trauernde und Vertreter der Stadt dabei gewesen seien. Da es keinen Direktflug nach Dakar gibt, wurde der Leichnam erst am Nachmittag (Ortszeit) dort erwartet. Laut senegalesischen Medien sollte der Leichnam dann sofort nach Ndiaffate gebracht werden.

11:11 Uhr

Swayzes Witwe: "Es gibt nichts, was ich nicht vermisse"

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Patrick Swayze mit seiner Frau Lisa Niemi und ihren Hunden im Mai 2009.

(Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

Patrick Swayze (1952-2009) wäre gestern 70 Jahre alt geworden. Zu diesem Anlass erinnert die Witwe des Schauspielers und Tänzers an ihren Ehemann. "Ich glaube, es gibt nichts, was ich nicht an ihm vermisse", sagte Lisa Niemi dem US-Magazin "Entertainment Tonight". Es seien auch die kleinen Dinge, die ihr fehlten: "Es ist sein Lachen. Es ist der Klang seiner Stimme. Ich habe das Gefühl, dass er jeden Tag bei mir ist. Wir hatten eine tolle Zeit, und es gibt so viel, wofür wir dankbar sein können." Swayze starb im September 2009 im Alter von 57 Jahren an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Er wurde mit dem Kultfilm "Dirty Dancing" berühmt. Niemi und Swayze waren 34 Jahre verheiratet. "Dirty Dancing" feiert an diesem Wochenende 35-jähriges Kino-Jubiläum in den USA.

10:39 Uhr

Fahrer irrt wegen Navi: Auto fährt auf Theaterbühne

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Schauspieler und Stuntmen stehen vor einer Probe für das Open-Air-Spektakel der Müritz-Saga im Juni 2022 auf der Bühne.

(Foto: picture alliance/dpa)

Auch auf die Technik ist nicht immer Verlass: Ein durch sein Navigationssystem fehlgeleiteter Autofahrer hat zum Abbruch einer Theater-Vorstellung an der Mecklenburgischen Seenplatte geführt. Der Mann aus Hessen wollte zu einem Hotel in Waren an der Müritz, fuhr aber zur Vorstellungszeit auf die nahe gelegene Freilichtbühne, wie der Intendant der Müritz-Saga, Nils Düwell, am Freitag sagte. "Zum Glück war die Vorstellung gerade wegen eines Regenschauers unterbrochen, so dass niemandem etwas passiert ist." Die sandige Müritz-Saga-Bühne mit Mittelalter-Bauten liegt in einem Bürgerpark, an dem auch Hotels sind.

Der Autofahrer war dem Navi gefolgt, schob aber eine Warnbake der Theatermacher beiseite und fuhr mit seinem Wagen statt zum Hotelparkplatz auf das hell erleuchtete Theatergelände. "Ich habe ihm gesagt, er solle mit dem Wagen lieber stehenbleiben, doch der Mann fuhr weiter, drehte um und fuhr sich fest", sagte Düwell. Der Wagen liege mit dem Unterboden auf, eine Abschleppfirma sei nicht mehr zu kriegen gewesen. Die Vorstellung musste dann abgebrochen werden, obwohl der Regen aufgehört hatte. Nun soll das Fahrzeug aus dem Rheingau-Taunus-Kreis geborgen werden.

10:18 Uhr

China testet Fische auf Corona

Die Null-Covid-Strategie in China nimmt bizarre Formen an. Selbst Fische, die im Meer gefangen werden, müssen sich in China einem Corona-Test unterziehen. Videos von Fischen, bei denen in der Hafenstadt Xiamen mit einem Wattestäbchen ein Abstrich im Mund vorgenommen wird, sorgen im chinesischen Internet für Wirbel und belustigte Kommentare.

Ein Vertreter des Gesundheitsamtes von Xiamen bestätigte die Praxis, nicht nur die heimkehrenden Fischer, sondern auch ihre Fische zu testen. "Was reinkommt, muss getestet werden." Der Distrikt Jimei hatte die Anweisung Ende Juli veröffentlicht, weil eine Gefahr durch illegalen Handel mit ausländischen Fischern auf See bestehe: "Wenn Fischer und ihr Fang an Land ankommen, müssen Menschen und Waren getestet werden."

09:52 Uhr

Kim Jong Uns Schwester: Südkoreas Präsident "ist kindisch"

Mit provokanten Äußerungen hat Nordkorea ein südkoreanisches Angebot von umfangreichen Wirtschaftshilfen im Gegenzug für atomare Abrüstung zurückgewiesen. Die mächtige Schwester von Machthaber Kim Jong Un, Kim Yo Jong, bezeichnete den Vorschlag nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA als "Gipfel der Absurdität".

Dass der südkoreanische Präsident Yoon Suk Yeol glaube, Nordkorea werde seine "Ehre" und seine "Atomwaffen" gegen wirtschaftliche Zusammenarbeit eintauschen, zeige, dass der südkoreanische Präsident "wirklich einfach gestrickt und noch kindisch" sei, sagte Yo Jong demnach. "Niemand tauscht seine Bestimmung gegen einen Maiskuchen ein." Sie warf Südkorea zudem vor, frühere Vorschläge neu aufgelegt zu haben, und verglich Yoon mit einem bellenden Hund.

Die südkoreanische Präsidentschaft bedauerte Kim Yo Jongs "unhöfliche" Äußerungen, betonte aber, das Angebot liege nach wie vor auf dem Tisch. "Nordkoreas Haltung ist in keinster Weise hilfreich für Frieden und Wohlstand auf der koreanischen Halbinsel und seine (Nordkoreas) eigene Zukunft und verstärkt nur die Isolation von der internationalen Gemeinschaft."

09:21 Uhr

Energiesparen: Kretschmann nutzt Waschlappen statt Dusche

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Winfried Kretschmann greift nun öfter zum Waschlappen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Politiker werden kreativ, wenn sie Bürgern vermitteln wollen, wie sie ihren Gasverbrauch senken. Bundeswirtschaftsminister Habeck duscht nach eignen Angaben nun kürzer. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann rät gar dazu, von einer Dusche manchmal abzusehen. "Auch der Waschlappen ist eine brauchbare Erfindung", sagt Kretschmann der "Südwest Presse".

Er selbst geht mit gutem Beispiel voran, sieht sich als Energiesparer auf einem guten Weg. "Ich habe ein Elektroauto, ich habe eine riesige Photovoltaikanlage auf dem Dach", so der Grünen-Politiker. Seit 25 Jahren erhitze er sein Wasser zu 70 Prozent solar, außerdem habe er eine Pelletheizung bestellt. "Wir heizen in der Regel nur ein Zimmer", sagt er. "Es ist auch gesünder, wenn man im Haus nicht überall die gleiche Temperatur hat."

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:43 Uhr

Der schiefe Turm von Bremerhaven wird abgebaut

Jahrhunderte nach Pisa hat auch Bremerhaven einen schiefen Turm bekommen. Dieser könnte allerdings bald zusammenbrechen. Noch steht der schiefe Moleturm an der Einfahrt zum Fischereihafen der Stadt. Die Mole sei nicht weiter abgesackt, sagte ein Polizeisprecher. In der Nacht zum Donnerstag hatte sich die Nordmole, an deren Spitze das Leuchtfeuer mit dem roten Haupt steht, abgesenkt - der rund 20 Meter hohe Turm geriet in eine bedrohliche Schieflage.

Nach Angaben des Hafenbetreibers Bremenports ist nicht abzusehen, ob der Turm in den kommenden Tagen kippen werde. Das Bauwerk soll voraussichtlich bereits am Wochenende mit schwerem Gerät abgetragen werden. Im Laufe des Tages solle ein Kran aufgebaut werden, sagte der Polizeisprecher.

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08:24 Uhr

Viele Storchenküken verhungern dieses Jahr

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Die Dürre setzt Störchen zu.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die heißen und trockenen Monate im Frühjahr und Sommer gehen auch an vielen Vögeln nicht spurlos vorbei. Die Zahl der Weißstörche etwa sei in diesem Jahr - je nach Region - oft geringer als im Vorjahr, vor allem weil durch die Trockenheit Nahrung für die Jungtiere fehle, sagt NABU-Storchenexperte Kai-Michael Thomsen vom Michael-Otto-Institut in Bergenhusen. "In diesem Jahr scheint es so zu sein, dass in weiten Bereichen der Bruterfolg der Störche relativ schlecht ist, was auch auf die Trockenheit im Frühjahr zurückzuführen ist."

Der Experte erklärt das damit, dass der Weißstorch hierzulande auf Grünland, also landwirtschaftlich genutzte Wiesen und Weiden angewiesen sei. "Wenn die kleinen Jungvögel im Mai gerade geschlüpft sind und es dann trocken ist und nicht genug Regenwürmer vorhanden sind, verenden sehr viele dieser Jungvögel." Hochwasser in der Jahreszeit sorgten sonst etwa dafür, dass viele Frösche laichen könnten und die umgebende Landschaft feucht sei - doch auch dies sei beispielsweise an der Elbe dieses Jahr weitgehend ausgeblieben.

07:22 Uhr

Acht Jahre nach Verschwinden: 43 Studenten für tot erklärt

Acht Jahre nach der Verschleppung von 43 Studenten in Mexiko hat die Regierung die jungen Männer für tot erklärt. Alle Hinweise deuteten auf diese "traurige Realität" hin, sagte der Staatssekretär für Menschenrechte, Alejandro Encinas. Das sei den Angehörigen der Studenten bei einem "schmerzhaften Treffen" mit Präsident Andrés Manuel López Obrador mitgeteilt worden. Bislang hatte die mexikanische Regierung stets zugesagt, die verschwundenen jungen Männer unter der Annahme zu suchen, dass sie noch leben.

Seit ihrem Verschwinden riefen die Eltern bei Kundgebungen immer wieder: "Lebend habt ihr sie uns genommen, lebend wollen wir sie zurück." Bislang wurden allerdings nur Knochenfragmente von drei der Vermissten identifiziert. Korrupte Polizisten hatten die Studenten des Lehrerseminars Ayotzinapa in Iguala im Bundesstaat Guerrero im September 2014 verschleppt und dem Verbrechersyndikat Guerreros Unidos übergeben. Die Hintergründe der Tat sind bislang nicht vollständig aufgeklärt.

07:03 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen!

Jetzt sind die Energieversorger am Zug. Geben wirklich alle Unternehmen die Senkung der Mehrwertsteuer auf Gas an die Verbraucher weiter? So will es zwar die Bundesregierung. Aber die Lieferanten sind nicht dazu verpflichtet. Schon am Tankrabatt sollen die Tankstellen zumindest teilweise mitverdient haben. Klar ist wohl bereits, dass die Entlastung gerade für Haushalte mit geringem Einkommen nicht genug sein wird. Bundeskanzler Olaf Scholz hat für die kommenden Wochen bereits ein drittes Entlastungspaket angekündigt.

Ansonsten werden diese Themen den Tag bestimmen:

  • Bundeskanzler Olaf Scholz wird ein zweites Mal vom Parlamentarischen Untersuchungsausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft zum Cum-Ex-Skandal vernommen.
  • Das Statistische Bundesamt gibt um 8.00 Uhr Zahlen zum Umsatz im Gastgewerbe bekannt.
  • Ab 11 Uhr will Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus in Ueckermünde Untersuchungsergebnisse von Proben aus dem deutschen Teil des Haffs wegen des Fischsterbens an der Oder vorstellen.
  • Borussia Mönchengladbach strebt im zweiten Heimspiel der Saison den zweiten Heimsieg unter dem neuen Trainer Daniel Farke an. Die Gladbacher treffen zum Auftakt des dritten Spieltags der Fußball-Bundesliga um 20.30 Uhr auf die noch sieglose Elf von Hertha BSC.

Mein Name ist Lea Verstl und ich darf Sie durch die Morgenstunden dieses Freitags begleiten. Sie haben Fragen, Anregungen oder Kritik? Schreiben Sie mir gerne: dertag@n-tv.de

06:44 Uhr

Mehrere Menschen sterben bei Kollision von Kleinflugzeugen

Beim Zusammenprall von zwei Kleinflugzeugen im US-Bundesstaat Kalifornien sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der US-Luftfahrtbehörde FAA kollidierten eine Cessna 340 mit zwei Menschen an Bord und eine Cessna 152 mit nur dem Piloten an Bord beim Landeanflug auf den Flughafen der Stadt Watsonville. Die FAA machte keine Angaben darüber, ob die drei Menschen an Bord der Flugzeuge bei dem Unglück ums Leben kamen. Die Behörde erklärte lediglich, am Boden sei niemand verletzt worden. Die rund 130 Kilometer südlich von San Francisco gelegene Stadt Watsonville sprach auf ihrer Seite im Onlinenetzwerk Facebook von "mehreren Toten", ohne zunächst nähere Angaben zu machen.

06:23 Uhr

Bolsonaro wird handgreiflich - Youtuber nennt ihn "Penner"

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Lässt sich provozieren: Jair Bolsonaro.

(Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

Im Wahlkampf für die Präsidentschaftswahl im Oktober zeigt der amtierende Regierungschef Brasiliens zweifelhaften Körpereinsatz. Jair Bolsonaro lieferte sich eine kurze körperliche Auseinandersetzung mit einem Youtuber, der ihn zuvor provoziert und beleidigt hatte. Ein vom brasilianischen Nachrichtenportal "G1" veröffentlichtes Video zeigt, wie der ultrarechte Bolsonaro zunächst vor der Präsidentenresidenz in der Hauptstadt Brasília Selfies mit Anhängern machte.

Dann begann der von "G1" als Wilker Leão identifizierte Youtuber, dem Präsidenten kritische Fragen zu stellen und sich dabei selbst zu filmen. Eine auf den Aufnahmen nicht zu sehende Person warf Leão daraufhin zu Boden, woraufhin der Youtuber dem Präsidenten eine Reihe von Schimpfwörtern wie "Feigling" und "Penner" zurief.

Der bereits in seinen Wagen eingestiegene Bolsonaro stieg wieder aus, lief mit den Worten "komm her, ich will mit dir reden" auf Leão zu, versuchte, nach dessen Handy zu greifen, packte ihn am Hemd und dann mit beiden Händen am Arm. Sicherheitsleute gingen rasch dazwischen und führten Leão weg. Minuten später führten die Widersacher dann - getrennt von Bodyguards - ein kurzes Gespräch.

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