Montag, 26. September 2022Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:35 Uhr
22:15 Uhr

Ashton Kutcher gesteht: Diese beiden Filme sind "im Prinzip" gleich

Fast jeder Fan von romantischen Hollywood-Komödien hat womöglich schon einmal bemerkt, wie sehr sich die Szenarien dieses Genres oft untereinander ähneln. Hollywood-Star Ashton Kutcher hat nun in einer neuen Ausgabe seiner Marathon-Training-Serie "Our Future Selves" seinen einstigen Co-Star Natalie Portman aus der RomCom "Freundschaft Plus" zu Gast. Auf dem Laufband platzte Kutcher dann mit einem großen Geständnis heraus.

Der Star erklärte, dass es sich bei seiner romantischen Komödie "Freundschaft Plus" aus dem Jahr 2011 "im Prinzip" um den gleichen Film handele wie "Freunde mit gewissen Vorzügen", der ebenfalls im Jahr 2011 erschienen ist. In "Freundschaft Plus" spielen Kutcher und Portman gute Freunde, die beschließen, eine ausschließlich sexuelle Beziehung miteinander zu führen. In "Freunde mit gewissen Vorzügen" verkörpern Justin Timberlake und Kutchers spätere Ehefrau Mila Kunis zwei Freunde, die eine ausschließlich sexuelle Beziehung beginnen. In beiden Filmen entwickelt dann eine der Hauptfiguren auf so romantische wie unvermeidliche Art doch Gefühle für seinen "Sex-only"-Partner.

Kurioserweise erreichten "Freundschaft Plus" und "Freunde mit gewissen Vorzügen", der exakt ein halbes Jahr später startete, an den weltweiten Kinokassen auch noch ungefähr das gleiche Einspielergebnis von knapp 150 Millionen US-Dollar.

21:38 Uhr

Rechtsbündnis hat Mehrheit im italienischen Parlament sicher

Das von der radikalen Partei Fratelli d'Italia angeführte Rechtsbündnis hat sich bei der Wahl in Italien die absolute Mehrheit der Sitze in beiden Kammern des Parlaments gesichert. Das bestätigten Zahlen des Innenministeriums.

Die Fratelli, die rechtspopulistische Lega und die konservative Forza Italia kommen demnach im Senat zusammen auf 112 der 200 Sitze, in der Abgeordnetenkammer auf 235 von 400.

Mit der komfortablen Mehrheit kann die Rechtsallianz regieren, wenn sie sich wie erwartet auf eine Regierungskoalition einigt und von Staatspräsident Sergio Mattarella den Regierungsauftrag erhält. Die Chefin der stärksten Einzelpartei Fratelli d'Italia, Giorgia Meloni, dürfte in dieser Konstellation Ministerpräsidentin werden.

20:48 Uhr

Franziska Giffey wird zum Meme-Star

Gestern Vormittag gab die Regierende Bürgermeisterin von Berlin, Franziska Giffey, den Startschuss für den 48. Berliner Marathon. Und die Szene ging sofort viral. In den sozialen Medien posten Nutzer unzählige Memes mit dem Foto. Und eins davon hat die Politikerin selbst geteilt: "Einmal Neukölln, immer Neukölln".

Von 2015 bis 2018 war Giffey Bezirksbürgermeisterin von Neukölln. Der Berliner Bezirk ist unter anderem für Straßen- und Clan-Kriminalität bekannt.

Und hier noch ein paar Beispiele:

20:03 Uhr

Kanada erlaubt Einreise ohne Impfung

Kanada hebt ab Oktober alle Corona-Einreisebeschränkungen auf. Die kanadische Regierung werde die am 30. September auslaufende Verordnung nicht verlängern und alle Anforderungen für die Einreise aufheben, erklärte Gesundheitsminister Jean-Yves Duclos. Wer nach Kanada einreist, müsse dann keine Impfung mehr nachweisen und auch nicht mehr in Quarantäne, erklärte die kanadische Gesundheitsbehörde. Auch die Test- und Maskenpflicht werde aufgehoben.

Noch müssen alle Menschen ab zwölf Jahren, die nach Kanada einreisen, eine vollständige Impfung vorweisen. Ungeimpfte müssen bei der Einreise einen PCR-Test machen und sich anschließend 14 Tage lang in Quarantäne begeben. In Flugzeugen und Zügen gilt Maskenpflicht.

19:14 Uhr

Putin verleiht Snowden russische Staatsbürgerschaft

Wird der Edward Snowden in Russland mobilisiert und in den Krieg in die Ukraine geschickt? Theoretisch ist es möglich. Denn der russische Präsident Wladimir Putin hat dem berühmten US-Whistleblower die russische Staatsbürgerschaft verliehen. Das geht aus einem heute von Putin unterzeichneten Dekret hervor. Der 39-Jährige war ins russische Exil geflüchtet, nachdem er 2013 die massenhafte Speicherung und Auswertung von Telefon- und Internetdaten des US-Nachrichtendienstes NSA publik gemacht hatte. Die USA fordern seine Auslieferung.

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18:36 Uhr

Organisator von Queen-Begräbnis muss Führerschein abgeben

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Er fuhr bei Rot und bemerkte es wegen seines Handys gar nicht: Edward Fitzalan-Howard.

(Foto: picture alliance/dpa/PA Wire)

Einer der maßgeblichen Organisatoren des Staatsbegräbnisses für Queen Elizabeth II. muss für sechs Monate seinen Führerschein abgeben. Der Herzog von Norfolk, Edward Fitzalan-Howard, bekannte sich vor einem Londoner Gericht schuldig, am Steuer sein Handy benutzt zu haben.

Polizisten hatten den 65-Jährigen im April dabei erwischt, wie er in London über eine rote Ampel fuhr. Dies habe er gar nicht bemerkt, da er auf sein Handy konzentriert gewesen sei, sagte der Beschuldigte vor Gericht. Der Herzog von Norfolk war schon in der Vergangenheit wegen zu schnellen Fahrens aufgefallen und hatte etliche Punkte gesammelt.

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18:08 Uhr

16-jähriger falscher Polizist in Kassel festgenommen

Ein 16-Jähriger hat sich in Kassel als Polizist ausgegeben und in einer Grünanlage zwei Jugendgruppen befragt. Die Jugendlichen wurden jedoch wegen des Alters des vermeintlichen Beamten sofort misstrauisch - und riefen die Polizei. Diese nahm den falschen Kollegen kurze Zeit später fest. Der 16-Jährige hatte unter anderem eine Softairpistole, einen Schlagstock und Handschellen dabei.

17:20 Uhr

Betagte Autofahrerin überfährt Seniorin auf Supermarktparkplatz

Eine Autofahrerin hat beim Rückwärtsfahren mit ihrem Wagen auf einem Parkplatz in Meppen im Emsland eine 83 Jahre alte Seniorin überfahren und so schwer verletzt, dass diese später starb.

  • Wie die Polizei mitteilte, rangierte die 76 Jahre alte Fahrerin mit ihrem Auto auf dem Parkplatz eines Supermarktes, als sie plötzlich die Kontrolle verlor. Als das Auto rückwärts fuhr, überfuhr es dabei die 83-Jährige, die mit einem Rollator über den Parkplatz lief. Danach drehte es sich und prallte gegen einen geparkten Wagen.
  • Rettungskräfte brachten die 83-Jährige mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik. Dort starb die Frau jedoch wenig später.
  • Die 76 Jahre alte Fahrerin blieb unverletzt. Sie gab laut Polizei an, vor dem Unfall vermutlich Bremse und Gaspedal verwechselt zu haben.
17:00 Uhr

Schlagzeilen am Abend

16:37 Uhr

Mann sucht nach Katze - und findet menschliches Skelett

In einem ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesen in der Eifel sind Teile eines menschlichen Skeletts gefunden worden. Die Knochen entdeckte ein Mann in einem Keller des unbewohnten Areals in Üttfeld im Eifelkreis Bitburg-Prüm, während er nach einer entlaufenen Katze gesucht hatte. Sowohl die Identität der oder des Toten als auch die Todesumstände sind bisher unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen dazu aufgenommen.

16:15 Uhr

Kubaner stimmen für Ehe für alle

Die Kubaner haben in einem Referendum für die Ehe für alle und Adoption für gleichgeschlechtliche Paare gestimmt.

Das Gesetz sieht auch die Möglichkeit der Leihmutterschaft und der Erziehungsberechtigung für nicht-biologische Eltern sowie Maßnahmen zum Schutz der Rechte von Kindern und Senioren vor.

Nach dem vorläufigen Ergebnis lauteten knapp 67 Prozent der gültigen Stimmen "ja", wie die Wahlbehörde des sozialistischen Karibikstaates mitteilte. An der Stimmabgabe am Sonntag hatten sich demnach 74 Prozent der rund 8,4 Millionen Wahlberechtigten beteiligt.

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15:26 Uhr

Baerbock fordert neue Sanktionen gegen Iran

Seit Tagen gehen Menschen im Iran gegen das islamische Herrschaftssystem und die systematische Diskriminierung von Frauen auf die Straße. Auslöser ist der Tod der 22 Jahre alten Iranerin Mahsa Amini, die von der Sittenpolizei wegen eines Verstoßes gegen die strenge islamische Kleiderordnung festgenommen und getötet worden war.

Nach der gewaltsamen Niederschlagung der Proteste am Wochenende fordert Außenministerin Annalena Baerbock neue Sanktionen gegen den Iran. "Wir werden im EU-Kreis jetzt sehr schnell über weitere Konsequenzen sprechen müssen, dazu gehören für mich auch Sanktionen gegen Verantwortliche", sagte die Grünen-Politikerin. "Der Versuch, jetzt friedliche Proteste mit noch mehr tödlicher Gewalt zu unterdrücken, darf nicht unbeantwortet bleiben", ergänzte sie. "Frauenrechte sind der Gradmesser für den Zustand einer Gesellschaft", sagte Baerbock zur Begründung. "Wenn in einem Land Frauen nicht sicher sind, ist niemand sicher." Für Montagnachmittag sei der iranische Botschafter ins Auswärtige Amt einbestellt worden.

14:42 Uhr

So reagiert der Kreml auf Wahlergebnis in Italien

Der Kreml hat zurückhaltend auf den Wahlsieg von Giorgia Meloni und deren rechtsradikaler Partei Fratelli d'Italia reagiert. Die Wahlen seien eine "rein interne Angelegenheit" Italiens, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow.

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Salvini ist ein großer Fan von Putin.

(Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

Russland begrüße allerdings alle politischen Kräfte, "die in der Lage sind, den Rahmen des etablierten Mainstreams, der von Hass auf Russland geprägt ist, zu verlassen und mehr Objektivität und Konstruktivität in den Beziehungen zu unserem Land zu zeigen", sagte Peskow nach Angaben der Agentur Interfax.

Meloni gilt außenpolitisch als prowestlich sowie als Befürworterin der NATO. Sie betont ihre Unterstützung für die Ukraine. Allerdings gehören zu den Wahlsiegern auch die Parteien Lega von Matteo Salvini und Silvio Berlusconis Forza Italia - die beiden sind klar russlandfreundlich.

14:15 Uhr

Schichtwechsel

Lea Verstl verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend. Ich übernehme ihren Platz in der Redaktion und versorge Sie bis zum späten Abend mit Nachrichten aus aller Welt. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

14:01 Uhr

Mann landet auf Oktoberfest in Hundezwinger

Wer das Oktoberfest besucht, möchte nicht in einem Hundezwinger landen. Genau das passierte jedoch einem Besucher, der versehentlich im Zwinger des Betreibers eines Kettenkarussells gelandet ist. Der unbekannte Mann habe bei der Fahrt am Sonntag einen persönlichen Gegenstand verloren und diesen offenbar suchen wollen, teilte die Polizei nun mit. Die Suche endete demnach äußerst schmerzhaft. Der Hund des Schaustellers habe den Mann gebissen.

Der Wiesnbesucher wollte den verlorenen Gegenstand selbst suchen und verschaffte sich laut Polizei Zugang zum abgesperrten Gelände des Schaustellers. Dort sei er auf der Suche nach seinem verlorenen Gegenstand auf den Wohnwagen des Manns geklettert. Dabei sei er aber abgerutscht und in den Zwinger gefallen. Nach einer ärztlichen Behandlung habe sich der Mann entfernt.

13:37 Uhr

Zwischen Nordkorea und China sollen wieder Bahnen fahren

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Die sino-koreanische Freundschaftsbrücke verbindet die chinesische Stadt Dandong mit Sinuiju in Nordkorea.

(Foto: picture alliance / Kyodo)

Nach monatelanger Unterbrechung transportiert China nach südkoreanischen Angaben wieder per Eisenbahn Güter ins benachbarte Nordkorea. Es gebe Hinweise dafür, dass der grenzüberschreitende Güterzugverkehr wieder aufgenommen worden sei, teilte das Vereinigungsministerium in Seoul mit. Es sei jedoch noch unklar, ob es wieder einen regelmäßigen Gütertransport auf der Schiene zwischen beiden Ländern gebe.

Das Außenministerium in Peking bestätigte, dass mit Nordkorea vereinbart worden sei, den Schienengüterverkehr zwischen der chinesischen Grenzstadt Dandong und Sinuiju auf nordkoreanischer Seite wieder fortzusetzen. Beide Seiten würden die Koordination weiter verstärken, um einen sicheren Gütertransport zu gewähren und zu den freundschaftlichen bilateralen Beziehungen beizutragen, sagte ein Sprecher. Ob bereits Züge fuhren, sagte er nicht.

13:10 Uhr

Sechs Menschen sterben bei Absturz von Militärhubschrauber

In Pakistan sind beim Absturz eines Militärhubschraubers sechs Soldaten ums Leben gekommen. Der Vorfall ereignete sich in der Nacht auf Montag in der Provinz Baluchistan, wie das pakistanische Militär mitteilte. Demnach handelte es sich um einen Unfall. Erst Anfang August waren in der gleichen Region sechs Soldaten bei einem Helikopterabsturz ums Leben gekommen. Als Ursache hatte das Militär damals schlechte Wetterbedingungen genannt.

Im südwestlichen Baluchistan sind viele Rebellengruppen aktiv. Eine von ihnen behauptete im August, den Helikopter abgeschossen zu haben, konnte diese Behauptung jedoch nicht belegen. Die Rebellengruppen kämpfen nach eigenen Angaben unter anderem gegen die Investitionen Chinas in der Provinz. Derzeit baut China einen Hafen für 62 Milliarden Dollar in Baluchistan - als Zugang zum Arabischen Meer.

12:42 Uhr

Polizei konfisziert 39 Millionen Methamphetamin-Pillen

Den Behörden in Thailand und im Nachbarland Laos ist in zwei separaten Operationen ein bedeutender Schlag gegen die internationale Drogenkriminalität gelungen. In Laos konfiszierte die Polizei 33 Millionen Methamphetamin-Pillen und 500 Kilo Crystal Meth. Es handele sich um die drittgrößte Beschlagnahmung der Droge in der Geschichte des Landes, berichteten laotische Medien unter Berufung auf die UN-Behörde zum Kampf gegen Drogen und Kriminalität (UNODC).

Die Drogen wurden in der nördlichen Provinz Bokeo entdeckt, nachdem Beamte einen Lastwagen kontrolliert hatten. Auch in Thailand teilten die Behörden mit, dass knapp sechs Millionen Pillen Methamphetamin konfisziert wurden. Die Drogen seien in der nördlichen Provinz Chiang Rai in einem Pickup-Truck gefunden worden, so die Polizei.

12:18 Uhr

Frau von von eigenem Auto gegen Wand gedrückt - tot

Eine 87-Jährige ist in einer Tiefgarage eines Seniorenheims im schleswig-holsteinischen Schenefeld bei Hamburg von ihrem Auto gegen eine Wand gedrückt und dabei tödlich verletzt worden. Wie die Polizei in Bad Segeberg nun mitteilte, ereignete sich das Unglück mutmaßlich in dem Moment, in dem die Frau ausstieg und den Mechanismus für das Garagentor betätigte. Laut Polizei geriet ihr Wagen ins Rollen und drückte sie gegen die Wand der Abfahrt, die in die Garage der Seniorenresidenz führte. Sie wurde dadurch so schwer verletzt, dass sie starb. Der Unfall ereignete sich demnach am Samstag, Hinweise auf Fremdverschulden gibt es bislang nicht.

12:00 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:48 Uhr

Ingenieursverband empfiehlt Unisextoiletten

Die Trennung nach Männern und Frauen in deutschen Toiletten diskriminiert Menschen, die sich keinem der beiden Geschlechter zugehörig fühlen. Einem Medienbericht zufolge empfiehlt der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) in der Diskussion um eine zusätzliche Toilette für das sogenannte dritte Geschlecht die Schaffung von Unisextoiletten. Dies gehe aus einer überarbeiteten Sanitärraumrichtlinie des VDI hervor, berichtete die "Bild"-Zeitung. Darin schlägt der Verband demnach einen Unisexvorraum vor, um diskriminierungsfrei mit Menschen mit diversem Geschlecht umzugehen.

Vom gemeinsamen Vorraum könne dann der Toilettenraum mit raumhohen Einzelkabinen abgehen. Ein Beweggrund für die Überarbeitung der Richtlinie ist dem Bericht zufolge das Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 2017, in dessen Folge die dritte Geschlechtsoption "divers" im Personenstandsrecht eingeführt wurde. "Mit der Einführung des dritten Personenstands durch den Gesetzgeber sind neue Konzepte für Sanitärbereiche erforderlich", heißt es demnach im Entwurf der VDI-Richtlinie.

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11:30 Uhr
Breaking News

Kanzler Scholz positiv auf Corona getestet

Bundeskanzler Olaf Scholz ist am Montag positiv auf Corona getestet worden. Er habe milde Erkältungssymptome und sich sofort in Isolation begeben, teilt Regierungssprecher Steffen Hebestreit mit.

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11:24 Uhr

Mann ersticht sechsjährigen Sohn - und ruft Polizei

Ein 39 Jahre alter Mann ist nach tödlichen Stichen gegen seinen sechsjährigen Sohn in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden. Der Vater habe in der Nacht zu Sonntag von einem Campingplatz im schleswig-holsteinischen Bösdorf aus den Notruf gewählt und gesagt, er habe seinen Sohn getötet, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Rettungskräfte und Polizisten fanden am Tatort den toten Jungen, der mehreren Stichverletzungen hatte. Der tatverdächtige Vater habe sich widerstandlos festnehmen lassen.

Er hatte sich den Angaben zufolge selbst Schnittverletzungen zugefügt. Diese waren jedoch nicht lebensgefährlich. An der Schuldfähigkeit des Mannes aus Hamburg bestehen nach vorläufigen Untersuchungen aufgrund einer psychiatrischen Vorerkrankung erhebliche Zweifel, teilten die Ermittlungsbehörden mit. Daher habe ihn der Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Kiel auf Antrag der Staatsanwaltschaft in eine psychiatrische Fachklinik eingewiesen. Weitere Angaben machten Polizei und Staatsanwaltschaft bislang nicht.

10:57 Uhr

Kubicki nennt Erdogan "Kanalratte" und warnt vor Flüchtlingen

Wolfgang Kubicki inszeniert sich gerne als Mann der klaren Botschaften. Dabei kann er auch mal ausfällig werden. Zuletzt sorgte er am Sonntagabend mit einer Rede bei einer Wahlkampfveranstaltung für die FDP Niedersachsen in Hildesheim für Furore, wie die "Hildesheimer Allgemeine" berichtet. Zunächst distanzierte sich der Bundestags-Vizepräsident von seinen Parteikollegen, die schnelle und umfassende Waffenlieferungen in die Ukraine fordern. "Wann kommt der Punkt, an dem Putin uns als Kriegspartei sieht?", fragte er das Publikum. Gerade bei älteren Menschen wachse diese Sorge täglich. Überraschend setzte er anschließend zu einem Lob für Bundeskanzler Olaf Scholz an: "Ich bin froh, dass jemand regiert, der nachdenkt, bevor er entscheidet."

Doch die Kritik an der Ampel-Koalition ließ nicht lange auf sich warten. Kubicki warnte davor, "bei der nächsten Flüchtlingswelle wieder einfach die Arme aufzumachen". Dabei äußerte er eine Vermutung, wer die auslösen könnte: "Erdogan, die Kanalratte." Dann holte Kubicki zur Attacke auf Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck aus. Die Gasumlage sei Quatsch. Vielmehr profitiere der Staat von hohen Energiepreisen, weshalb er Steuern und Abgaben darauf senken müsse. Kubicki schloss seine Rede mit der Ankündigung: "Wenn das so weitergeht mit SPD und Grünen, trete ich persönlich aus dieser Koalition aus."

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10:36 Uhr

Amokläufer tötet 13 Menschen an russischer Schule

Die Zahl der gemeldeten Todesopfer bei Schüssen in einer russischen Schule ist am Montag auf 13 gestiegen. Das teilte das nationale Ermittlungskomitee in neuen Angaben mit, darunter seien 7 Kinder. Zuvor war von neun Toten die Rede gewesen, darunter mindestens zwei Lehrer und zwei Wachleute. Das Innenministerium der Republik Udmurtien hatte am Morgen zunächst von 6 Toten und 20 Verletzten in der Stadt Ischewsk gesprochen. Die Ermittlungsbehörde bestätigte, dass es 21 Verletzte gebe, darunter 14 Kinder und 6 Erwachsene.

10:05 Uhr

USA und Südkorea starten Militärmanöver

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Der US-Flugzeugträger "USS Ronald Reagan" verlässt einen Hafen in Busan, Südkorea.

(Foto: picture alliance/dpa/Yonhap/AP)

Nordkorea wirft den USA regelmäßig vor, durch ihre Militärmanöver mit Südkorea einen Angriff vorzubereiten - was von beiden Ländern bestritten wird. Nun beginnen die Seestreitkräfte der Vereinigten Staaten und Südkoreas zur Abschreckung Nordkoreas erneut ein gemeinsames Manöver. Die viertägige Übung vor der koreanischen Halbinsel solle die Entschlossenheit beider Bündnispartner demonstrieren, auf "nordkoreanische Provokationen zu antworten", teilte Südkoreas Marine mit. Auch soll es demnach die Fähigkeit beider Marinen zur Durchführung gemeinsamer Einsätze verbessern. An den Übungen im Japanischen Meer (Koreanisch: Ostmeer) beteiligt sich auch der Flugzeugträger "USS Ronald Reagan". Er war samt Begleitschiffen am Freitag in Südkorea eingetroffen.

Das Manöver startete einen Tag nach einem erneuten Raketentest durch Nordkorea. Nach Angaben des südkoreanischen Militärs handelte es sich um eine ballistische Kurzstreckenrakete. UN-Resolutionen verbieten dem weithin abgeschotteten Nordkorea die Erprobung jeglicher Art von ballistischen Raketen, die je nach Bauart auch einen Atomsprengkopf tragen können. Südkorea warf dem Nachbarland Provokation vor. Nordkorea ist wegen seines Atomwaffenprogramms internationalen Sanktionen unterworfen.

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09:37 Uhr

Scholz motzt Journalisten wegen Panzer-Frage an

Offene Kommunikation zählt nicht gerade zu den Stärken von Bundeskanzler Olaf Scholz. In einem Interview mit der "New York Times" hat er nun offenbar Journalisten irritiert. Unter der Überschrift "Scholz hat 'viel' für die Ukraine. Nur keine Kampfpanzer" beschreibt das Blatt die Haltung des Kanzlers zum Krieg - und auch seine bisweilen gereizten Antworten. Laut der "New York Times" war Scholz in der Interview-Situation "manchmal angespannt".

Auch habe es Momente gegeben," in denen Herr Scholz überraschend emotional auf Fragen reagierte, die ihn herausforderten". Mehrmals habe er die Journalisten für ihre Fragen beschimpft. Als die Zeitung ihn mit der Kritik des ukrainischen Außenministers Kuleba konfrontierte, dass Deutschland keine Kampfpanzer liefere, habe Scholz "gereizt" reagiert. "Führung bedeutet nicht, dass man tut, was andere von einem verlangen", sagte er. "Führung bedeutet, die richtigen Entscheidungen zu treffen und sehr stark zu sein. Und genau das tue ich."

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09:21 Uhr

Brand bricht auf Tesla-Fabrik in Grünheide aus

Auf dem Gelände der Gigafactory von Tesla in Grünheide ist ein Brand ausgebrochen. Das berichtet die "Märkische Oderzeitung" (MOZ). Die Feuerwehren der Gemeinde Grünheide wurden gegen 3.30 Uhr von der Werkfeuerwehr von Tesla angefordert. Zur Brandursache gibt es bislang keine Angaben. Gebrannt haben sollen 800 Kubikmeter Papier und Holz.

Nach Informationen der Regionalstelle Oderland kamen mehrere Feuerwehren der Gemeinde Grünheide und die Drehleiter aus Erkner zum Einsatz. Beim Löschen soll auch Löschschaum verwendet worden sein. Wie Feuerwehrkräfte gegenüber "MOZ" sagten, soll das Feuer seit 7.45 Uhr gelöscht sein. Der Löscheinsatz dauere aber weiter an. Es gebe weiterhin leichte Rauchentwicklungen, heißt es.

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08:49 Uhr

Grünen-Chef: Gasumlage tritt am 1. Oktober in Kraft

Parteiübergreifend will sich die Ampel-Koalition von der Gasumlage verabschieden. Doch dieser Abschied gestaltet sich schwierig. Der Co-Vorsitzende der Grünen, Omid Nouripour, kündigte an, dass die Bundesregierung zwar alles dafür tun werde, um die Umlage für Verbraucher zu kippen. Dennoch müsse diese zunächst in Kraft treten. "Ich muss zugeben, dass ich sogar davon ausgehe, dass die am 01.10. in Kraft tritt", sagte Nouripour in der Sendung "Frühstart" von RTL/ntv. Gefragt danach, wann genau die Gasumlage gekippt werden könne, sagte Nouripour: "So schnell es irgendwie nur geht." Es müssten Gespräche innerhalb der Bundesregierung geführt werden, die Lage sei "dynamisch", so Nouripour. Der Grünen-Politiker betonte: "Dass die jetzt weg muss, ist etwas, was richtig ist. Das sehen alle so." Zudem sagte Nouripour: "Ich kann versichern, dass Robert Habeck alles dafür tut, damit die Umlage so schnell wie möglich fällt."

Mit Blick auf ein Nachfolgemodell, sagte der Grünen-Vorsitzende, dass ein Gaspreisdeckel "sehr geboten" wäre, aber: "Alle Nachfolgemodelle, die man sich vorstellen kann, kosten Geld. Das Geld muss der Bundesfinanzminister dann natürlich bereitstellen." Gefragt nach den Unstimmigkeiten in der Ampelkoalition, sagte Nouripour: "Es ist sicher nicht schön und es ist sicher misslich, dass immer wieder korrigiert und nachjustiert werden muss, aber ich bitte da wirklich alle um Verständnis." Die Lage sei derzeit "nicht so einfach und extrem dynamisch."

08:21 Uhr

Buch: Queen war "verletzt und erschöpft" wegen Harry und Meghan

Herzogin Meghan und ihr Ehemann Prinz Harry sind Vorwürfe der britischen Presse gewohnt. Eine solche Breitseite aber gab es wohl selten. Geradezu genüsslich breitet nicht nur die Boulevardpresse eine Fülle von Anschuldigungen gegen das Paar aus, die in zwei neuen Büchern über das Innenleben des Palasts erhoben werden. Die Queen sei "verletzt und erschöpft" gewesen von Meghans und Harrys Entscheidung, ihr royales Leben einzustellen, heißt es da etwa. Oder dass Meghan es von Tag eins an darauf abgesehen habe, von der Royal Family abgelehnt zu werden - und deshalb keine Hilfe angenommen habe.

Harry sei "genauso abwesend" wie Meghan gewesen und habe "gemeine" E-Mails an ranghohe Mitarbeiter geschrieben, zitierte etwa die "Sun" aus dem neuen Buch des früheren Royals-Reporters der "Times", Valentine Low. Die "Sunday Times" druckte seitenlang Auszüge aus "Courtiers: the Hidden Power Behind the Crown" (etwa: "Höflinge: die geheime Macht hinter der Krone"). Dort betont Low immer wieder, wie unhöflich sich Meghan und Harry gegenüber Mitarbeitern verhalten hätten. Diese wiederum hätten die Herzogin als "narzisstische Soziopathin" verurteilt. So soll Meghan bei einer Reise nach Australien, Fidschi und Samoa 2018 gestöhnt haben: "Ich kann nicht glauben, dass ich hierfür nicht bezahlt werde." Die Bediensteten sollen sich als "Sussex Survivors' Club" bezeichnet haben - als diejenigen, die die Sussexes überlebt haben.

07:56 Uhr

Tropensturm "Ian" durchkreuzt Plan für Mondmission

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Eigentlich sollte die Rakete für die NASA-Mission "Artemis" bereits vor Tagen Richtung Mond geschossen werden.

(Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

Heftige Stürme können nicht nur Flugpläne gefährden, sondern auch ganze Mondmissionen. Eine Sturmwarnung für den US-Staat Florida hat die jüngsten Pläne der US-Raumfahrtbehörde NASA für die Mondmission "Artemis" durcheinander gebracht. Der für Dienstag anvisierte Start einer unbemannten Testrakete vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida war bereits am Samstag abgesagt worden. Nun sollte am Montag die endgültige Entscheidung fallen, ob die Rakete mit der "Orion"-Kapsel an der Spitze von ihrer derzeitigen Position am Launchpad zurück in den Hangar verlegt wird, teilte die NASA am Sonntagabend (Ortszeit) mit.

Die Fachleute würden die Sturmvorhersage genau beobachten, erklärte die Behörde. Gleichzeitig liefen die Vorbereitungen für eine mögliche Rückführung der Rakete in den Hangar. Dies geschehe zum Schutz der eigenen Angestellten und der Ausrüstung. Der heranziehende Tropensturm "Ian" könnte nach Prognosen der Behörden am Montag in der Karibik zu einem Hurrikan werden. Mit Starkregen und heftigen Winden könnte der Sturm diese Woche Florida treffen.

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07:34 Uhr

Nachlass von "Golden Girls"-Ikone für Millionen versteigert

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Knapp neun Monate nach dem Tod der TV-Ikone Betty White werden mehr als 1500 Andenken aus dem Nachlass des "Golden Girls"-Stars versteigert.

(Foto: picture alliance/dpa/Julien's Auctions)

Als "Golden Girl" in der gleichnamigen Sitcom spielte sich die inzwischen verstorbene Betty White in die Herzen der Zuschauer. Eine Versteigerung von Andenken an die TV-Ikone ging in den USA mit einem Millionen-Erlös zu Ende. Die dreitägige Auktion mit Geboten aus aller Welt habe mehr als vier Millionen Dollar eingebracht, teilte das Auktionshaus Julien's in Beverly Hills am Sonntagabend (Ortszeit) mit.

Die Schätzpreise für die meisten der über 1600 Nachlass-Stücke seien dabei deutlich übertroffen worden. Alle Gegenstände wurden versteigert. Den Spitzenpreis erzielte ein Original-Regiestuhl vom Drehset der Sitcom "Golden Girls" mit dem Namenszug "Betty". Das auf rund 1000 Dollar geschätzte Auktionsstück brachte 76 Mal so viel ein - am Ende lag das Gebot bei 76.800 Dollar (rund 79.000 Euro).

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07:13 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen!

Italien rückt nach rechts. Das Bündnis um die radikal rechten Fratelli d'Italia, die "Brüder Italiens", hat die Parlamentswahl laut Hochrechnungen klar gewonnen. Giorgia Meloni, Chefin der nationalistischen, EU-kritischen und teils rassistischen Partei, hat nun gute Chancen, als Nachfolgerin des allseits geachteten Mario Draghi neue Ministerpräsidentin zu werden - im Schulterschluss mit der Lega von Matteo Salvini und der Forza Italia von Silvio Berlusconi. Überzeugten Europäern dürfte das den Schweiß auf die Stirn treiben - nicht zuletzt wegen der ehemals engen Beziehungen Berlusconis und Salvinis zu Kremlchef Wladimir Putin.

Ansonsten werden diese Themen den Tag bestimmen:

  • Die Verbraucherzentralen fordern Schutz vor drohenden harten Auswirkungen der Energiekrise auf viele Haushalte. Die Chefin des Bundesverbands, Ramona Pop, sagte: "Wir steuern im Winter auf eine dramatische Lage zu."
  • Wie geht es mit dem Reformprozess in der katholischen Kirche weiter? Von heute an beraten die deutschen Bischöfe darüber bei ihrer Herbst-Vollversammlung in Fulda.
  • Mit einem feierlichen Appell wird um 15.30 Uhr in der Berliner Julius-Leber-Kaserne das neue Territoriale Führungskommando der Bundeswehr in Dienst gestellt. Angekündigt haben sich auch Kanzler Olaf Scholz und Verteidigungsministerin Christine Lambrecht.
  • Vor dem Landgericht Hagen beginnt um 9.30 Uhr die Berufungsverhandlung gegen zwei Polizistinnen, die Kollegen bei einem Schusswechsel im Stich gelassen hatten. Das Amtsgericht Schwelm hatten sie deshalb zu einer einjährigen Bewährungsstrafe verurteilt.
  • Sieben Wochen vor dem WM-Abflug bestreitet die Nationalmannschaft am Abend das abschließende Gruppenspiel in der Nations League gegen England. Beim Fußball-Klassiker im Londoner Wembleystadion (20.45 Uhr) geht es für Bundestrainer Hansi Flick nach der 0:1-Niederlage gegen Ungarn vor allem darum, wieder Selbstvertrauen für den Jahreshöhepunkt in Katar aufzubauen.

Mein Name ist Lea Verstl und ich darf Sie in den kommenden Stunden durch diesen Montag begleiten. Sie haben Fragen, Anregungen oder Kritik? Schreiben Sie mir gerne: dertag@n-tv.de.

06:59 Uhr

Holdrio - der Ottifant steht nun im Duden

Ottifanten sind seit jeher eines der Markenzeichen des Komikers und Schauspielers Otto Waalkes. Nun haben es die vermenschlichten und von Waalkes gezeichneten Elefanten in den Duden geschafft - zumindest in die Online-Version des Standardwerkes zur deutschen Rechtschreibung. "Der Ottifant ist seit ein, zwei Tagen auf Duden online zu finden", sagte die Leiterin der Dudenredaktion des Cornelsen-Verlages. Ob die berühmte Figur auch in den nächsten gedruckten Duden aufgenommen wird, bleibe abzuwarten, erläuterte sie. "Das wird in einem aufwendigen redaktionellen Prozess in den Monaten vor dem Erscheinen der nächsten Auflage entschieden."

Waalkes hatte sich mit einem Instagram-Post zu Wort gemeldet und sich über den Duden-Eintrag gefreut. "Staaark - mein Ottifant steht jetzt im Duden!", postete der Ostfriese dazu. Er könne nun immer nachlesen, wie man das Wort richtig schreibe und ausspreche und sogar den Genitiv davon nachschauen. "Ich wusste gar nicht, dass er nen Genitiv hat - den hat er mir nie gezeigt.

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06:38 Uhr

Unwetter auf Kanaren sorgt für mehr als 250 Flugausfälle

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Die Regierung der Kanarischen Inseln hat darum gebeten, an diesem Wochenende auf Reisen zu verzichten.

(Foto: picture alliance/dpa/EUROPA PRESS)

Die Kanarischen Inseln sind von einem Unwetter heimgesucht worden. Am Sonntag seien auf den Inseln wegen des tropischen Wirbelsturms "Hermine" 252 Flüge ausgefallen, 38 weitere seien umgeleitet worden, meldete der Flughafenbetreiber Aena auf Twitter. Darüber hinaus kam es auf den Inseln infolge des starken Regens und des Sturms Medienberichten zufolge zu Erdrutschen. Wegen umgestürzter Bäume mussten Straßen gesperrt werden. Verletzte infolge des Wirbelsturms seien aber bislang nicht registriert worden. Das Unwetter werde voraussichtlich erst am Montagvormittag vorbei sein. Auf den Inseln Gran Canaria, Teneriffa und La Gomera, La Palma und Hierro wurden Niederschläge von jeweils mehr als 100 Litern pro Quadratmeter registriert. Die meisten Flugausfälle mit mehr als 100 gab es auf Teneriffa.

06:16 Uhr

Mann hat Ehefrau mutmaßlich "bewusst mehrfach überfahren"

Ein Mann hat seine Frau in der saarländischen Gemeinde Saarwellingen offenbar absichtlich mehrfach mit einem Auto überfahren und dabei schwer verletzt. "Wir müssen derzeit davon ausgehen, dass der Mann die Frau bewusst mehrfach überfahren hat", sagte der Sprecher des Lagezentrums in der Nacht zu Montag. Nach der Tat sei der 49-jährige Mann zunächst geflüchtet, konnte aber später festgenommen werden. Die 47-jährige Frau wurde am Sonntagabend mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Der Tatverdächtige soll den Angaben zufolge am Montag einem Haftrichter vorgeführt werden.

06:00 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

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