Dienstag, 01. November 2016Der Tag

Heute mit Benjamin Konietzny und Volker Petersen
22:33 Uhr

Das war Dienstag, der 1. November 2016

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Nicht überall ist es kalt und grau. Zum Beispiel in Kuba.

(Foto: picture-alliance / dpa)

Nicht ganz unspannend, was Borussia Mönchengladbach da gerade in der Champions League gegen Celtic Glasgow veranstaltet. Spielbericht folgt in Kürze auf unserer Startseite. Und Manchester City scheint die Revanche an Barcelona zu gelingen. Das war heute sonst noch wichtig:

Ich wünsche Ihnen einen schönen Restabend und verabschiede mich!

22:10 Uhr

Islands Parlamentarier erhöhen sich massiv Diäten

Ich könnte mir vorstellen, dass es hierzulande einen Aufschrei geben würde, sollten sich die Politiker die Diäten so massiv erhöhen wie nun in Island. Um mal eben 44 Prozent sollen die Vergütungen für Parlamentarier auf der 330.000-Einwohner-Insel steigen. Künftig verdienen die Abgeordneten dann 9000 Euro im Monat. Die Piraten, die isländische Anti-Establishment-Partei, übten scharfe Kritik. Sie bemängelten, dass dadurch das Misstrauen bei den Bürgern in ihre Politiker nur verstärkt werde. Denn den Wählern steckt noch der Schock über die Panama-Papers in den Knochen.

21:50 Uhr

Polizei schlägt Protest Hunderter Calais-Flüchtlinge nieder

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Polizisten im Flüchtlingslager von Calais.

(Foto: AP)

Von wegen im "Dschungel" von Calais - einem wilden Flüchtlingslager - sei Ruhe eingekehrt. Wie die britische Zeitung "Guardian" berichtet, hat es dort heute heftige Unruhen gegeben. Die Polizei habe mit Tränengas den Aufruhr von rund 1500 jugendliche Asylbewerber niedergeschlagen. Diesen sei gesagt worden, dass sie morgen in andere Einrichtungen in Frankreich gebracht werden sollen. Ihre Anträge nach Großbritannien auszureisen, wo einige Familie hätten, würde dann von dort aus bearbeitet.

21:24 Uhr

Bundeswehr-Show startet auf Youtube

Über die Bundeswehr haben viele Menschen eine Meinung - nicht unbedingt jeder hat die Beste. Da hilft nur eins: Information! Die Armee geht daher nun in die Offensive und zeigt in einer mehrteiligen Dokumentation ("Die Rekruten"), wie es bei sich zu geht. Die nur wenige Minuten langen Clips sind heute online gegangen und lassen sich hier ansehen.

Über das Vorhaben haben wir vergangene Woche berichtet. Hier entlang.

21:02 Uhr

Bundesweit 200 Zika-Infektionen

Die Zahl der bekannten Infektionen mit dem Zika-Virus in Deutschland ist innerhalb rund eines Jahres auf 204 gestiegen. 157 davon wurden seit Beginn der Meldepflicht am 1. Mai dieses Jahres registriert, teilt das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin mit. Die übrigen Fälle stammen aus dem Zeitraum ab Oktober 2015. Bis Anfang September waren insgesamt 146 Fälle an das RKI gemeldet worden. Die Meldepflicht wurde eingeführt, um die Erkrankung besser überwachen zu können

20:36 Uhr

Wettermoderatorin vom Blitz getroffen

*Datenschutz

 Schon schockierend, was dieser irischen Wettermoderatorin da zustößt. Caitlin Nic Aoidh sagt das Wetter an und wird plötzlich selbst von einem Blitz niedergestreckt. Im Studio. Wie das sein kann? Es handelt sich um einen Halloweenscherz, weiß die britische Zeitung "Daily Star" zu berichten. Dahinter stecke der Kanal TG4.

20:07 Uhr

Zeichner verwandelt Lincoln in zwei Minuten in Murray

*Datenschutz

Lehnen Sie sich zurück und schauen Sie diesem Zeichner bei seinem Werk zu. Falls Sie Bill Murray nicht kennen - toll, dann haben Sie noch viele schöne Filme zu sehen. Aber wie der Herr aussieht, sollten Sie sich dann mal ergoogeln. Dass der den 5-Dollar-Schein zierende Abraham Lincoln von 1861 bis 1865 US-Präsident war, wissen Sie ja.

20:03 Uhr

Hirsch schleudert Frau zu Boden

Eine Gruppe Rotwild hat im Hunsrück eine Wandergruppe überrascht - die Sache ging nicht gut aus: Eine 58-Jährige wurde bei Riesweiler von einem Hirsch erfasst und zu Boden geschleudert. Die Frau erlitt schwere Gesichtsverletzungen und musste den Angaben zufolge mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Auch ihr Mann wurde von dem Tier erwischt - aber nur leicht verletzt.

19:41 Uhr

Ex-Wahlkämpfer Trumps im Visier des FBI

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Manafort.

(Foto: AP)

Das FBI spielt derzeit eine sehr große Rolle im US-Wahlkampf - dass es Ermittlungen gegen Clinton prüft, war eine Woche vor der Wahl schon eine Bombe. Doch auch das Trump-Lager ist im Visier der Ermittler. Wie der Sender NBC berichtet, prüft die Bundespolizei auch Ermittlungen gegen Donald Trumps früheren Chef-Wahlkämpfer Paul Manafort. Der unterhält Geschäftsbeziehungen zu ukrainischen und russischen Oligarchen, was wiederum Trump zu seiner russlandfreundlichen Haltung "ermutigt" haben könnte. Und war es so? Das ist die Frage - das FBI prüft eben Ermittlungen. Manafort dementiert jedenfalls heftig.

19:05 Uhr

13 Millionen Euro Falschgeld in Staudamm gefunden

Wo würden Sie Falschgeld verstecken? Was auch immer sie nun denken - ein Staudamm ist es nicht, tippe ich mal. Genau in einem solchen Bauwerk ist nun aber bulgarischen Ermittlern ein Sensations-Falschgeldfund geglückt. Taucher förderten unter Wasser im Süden des Landes massenweise gefälschte 500-Euro-Scheine zu Tage, nachdem die Polizei einen Tipp bekommen hatte. Das dort sowie in anderen Verstecken entdeckte Falschgeld habe einen Nennwert von mehr als 13 Millionen Euro, sagte Generalstaatsanwalt Sotir Zazarow am Dienstag in Plowdiw.  Es handele sich um einen der weltweit größten Funde.

18:50 Uhr

Busse krachen in Baltimore zusammen - sechs Tote

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(Foto: AP)

Ein schwerer Busunfall hält Ärzte und Polizisten in Baltimore an der Ostküste der USA in Atem. Zwei Busse sind ineinandergekracht - sechs Menschen starben, zehn wurden verletzt. Ein Schulbus, in dem keine Kinder saßen, habe im Morgengrauen einen Pkw erfasst und sei anschließend ungebremst in einen Linienbus gerollt. Auf Fotos vom Unfallort war zu sehen, wie das Führerhaus des Schulbusses komplett eingedrückt wurde. Der Pendlerbus wurde auf der linken Seite regelrecht aufgeschlitzt. Unter den Opfern waren nach Polizeiangaben der Fahrer des Schulbusses und fünf Insassen des anderen Busses. Zehn Menschen mussten demnach ins Krankenhaus gebracht werden, einige von ihnen erlitten lebensgefährliche Verletzungen.

18:26 Uhr

Frau erfährt eine Stunde vor Geburt von Schwangerschaft

*Datenschutz

Es war wohl nicht so, dass Stephanie Jaegers sich nicht über die Nachricht freute, ein Kind zu erwarten. Nur war es erstmal ein Schock. Denn die US-Amerikanerin war eigentlich zur Behandlung ihrer Nierensteine ins Krankenhaus von Locust Grove in Georgia gekommen. Als sie dann aber gefragt wurde, wie lange sie schon schwanger sei, war sie doch "ziemlich geschockt", wie sie CNN sagte. Da war aber bereits alles gut ausgegangen. Schon eine Stunde nach der Nachricht brachte sie einen drei Kilo schweren Jungen zur Welt. Name: Shaun.

18:09 Uhr

Studie: Mehr Frauen sterben künftig an Krebs

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Brustkrebs ist eine häufige Krebsart bei Frauen.

(Foto: imago/Science Photo Library)

Prognosen sind schwierig, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen - wenn Sie nun gähnen, haben Sie den Spruch, der Karl Valentin, Mark Twain, Winston Churchill und anderen zugeschrieben wird, schon tausend Mal gehört. Glückwunsch. Mit gesunder Skepsis wenden wir uns derweil einer neuen Studie der US-Krebsgesellschaft und des deutschen Pharmakonzerns Merck zu. Die besagt, dass bis 2030 jedes Jahr 5,5 Millionen Frauen an Krebs sterben werden. Das wäre eine dramatische Zunahme von fast 60 Prozent im Vergleich zu 2012. Die massive Steigerung der Todesfälle führen die Wissenschaftler auf die Überalterung der Gesellschaft und das Bevölkerungswachstum zurück. Die meisten Todesfälle werden demnach bei Frauen in armen Ländern und solchen mit mittlerem Einkommen zu verzeichnen sein. Solche Studien sollte man immer mit dem Zusatz versehen: Wenn niemand dagegen etwas unternimmt - könnte ja tatsächlich jemand auf die Idee kommen. Insofern könnte es sich hier um einen wertvollen Warnruf handeln. Und hoffentlich nicht um etwas, das tatsächlich eintreten wird.

17:34 Uhr

"Reichsbürger" zerreißt Haftbefehl

Ein 68-jähriger Mann aus Sachsen-Anhalt muss sich wegen Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand gegen Vollzugsbeamte verantworten - und all das, weil er sich zum "Reichsbürger" erklärt hat. In Schönebeck wollten Polizisten ihn heute festnehmen, was sich als schwierige Aufgabe erwies. Der Mann wehrte sich heftig, zerriss den Haftbefehl, beleidigte die Beamten und versuchte, ihnen die Tür vor der Nase zuzuschlagen. Eine Familienangehörige löste ihn wenig später mit einer Geldzahlung aus, so dass der Mann wieder auf freien Fuß kam.

16:54 Uhr

Verkäufe in USA Hiobsbotschaft für VW

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(Foto: dpa)

Dass Autos von VW in den USA nach all der Negativpresse keine Renner mehr sind - so what! Aber dass es so schlimm aussieht, wie sich nun zeigt, ist ein herber Rückschlag für die Wolfsburger. Die Verkäufe sind im Oktober noch einmal eingebrochen. Sie gingen um 18,5 Prozent auf 24.779 zurück. Für die ersten zehn Monate ergibt sich nach Unternehmensangaben ein Minus von rund 13 Prozent, es wurden gut 256.000 Fahrzeuge verkauft.

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16:36 Uhr

Rüstungsindustrie droht mit Abwanderung

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Gabriel.

(Foto: dpa)

Wirtschaftsminister Gabriel kann es in der Frage der Rüstungsexporte niemanden recht machen - entweder er genehmigt zu viele Exporte (dann sind die Rüstungsgegner empört) oder zu wenige, was die Rüstungsindustrie auf die Barrikaden bringt. Letzteres ist nun gerade zu beobachten. Der Bundesverband der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie meldet sich mit heftiger Gabriel-Kritik zu Wort. Dessen Hauptgeschäftsführer Georg Wilhelm Adamowitsch macht den SPD-Chef für Wettbewerbsnachteile verantwortlich, die die deutschen Unternehmen zusehends hinnehmen müssten. Gabriel habe sich nicht darum bemüht, die Exportbestimmungen in Europa zu vereinheitlichen, klagt er. Seine Politik fördere stattdessen eine Abwanderung von Technologie ins europäische Ausland. Damit spielte Adamowitsch auf Airbus an. Der Konzern hatte unter anderem  gedroht, künftige Hubschrauberprogramme wegen Gabriels restriktiver Exportpolitik eher in Frankreich als in Deutschland anzusiedeln.

16:15 Uhr

Lindenberg fordert Helene Fischer

Helene Fischers Stern strahlt derzeit heller als alle anderen am deutschen Unterhaltungshimmel - doch Udo Lindenberg vermisst bei ihr etwas. Der 70-jährige Rocksänger wünscht sich mehr politische Statements von den deutschen Schlagerstars.  "Wenn von Helene Fischer auch mal ein Statement käme gegen Rechtspopulismus", sagte er der "Rheinischen Post".  Aber es gebe viele, die äußerten sich prinzipiell gar nicht. "Die sagen, wir sind reine Entertainer, wir machen nur Unterhaltung." Als Gegenbeispiele nannte Lindenberg neben Herbert Grönemeyer und Wolfgang Niedecken auch Jan Delay und Clueso. "Die haben ja eine Haltung."

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15:59 Uhr

Betrunkene bewirbt sich nachts bei Polizei

Verständlich ist es schon, dass die Polizei auf die junge Frau als attraktiver Arbeitgeber wirkte - immerhin wird man ja verbeamtet und hat damit einen sicheren Job. Die 25-Jährige hätte vielleicht nicht um halb vier morgens auf der Wache in Göppingen auftauchen sollen, um ihre berufliche Zukunft zu besprechen. Von Vorteil war ebenfalls nicht, dass sie zwei Promille Alkohol im Blut hatte. Was die Beamten dazu veranlasste, ihr gleich mal den Führerschein abzunehmen. Ob die Bewerberin weiterhin an einer Stelle interessiert ist, sei "momentan nicht bekannt", sagte ein Polizeisprecher.

15:28 Uhr

Horrorclown sticht in München auf Mann ein

Gut, diese Horrorclown-Sache war von Anfang an daneben, aber mittlerweile gibt es so viele Kriminalfälle, dass wir hier langsam ein echtes Problem haben. Aber ich bremse mal meine Ereiferung und erkläre, warum sie mich ergreift: In München hat ein als Clown verkleideter Mann auf einen anderen Mann eingestochen. In der vergangenen Nacht sprang ein Unbekannter aus dem Gebüsch und ging auf vier vorbeikommende Leute los - sein 20-jähriges Opfer erwischte er am Kopf und verletzte ihn über einem Auge. Dann verschwand er.

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15:13 Uhr

Mann bedroht Halloween-Kinder mit Tod

Gut, bei Halloween geht es um die Freude an Grusel und Schrecken - das aus dem angelsächsischen Raum stammende Herbstfest ist längst auch in Deutschland heimisch geworden. Dazu gehört, dass Kinder von Tür zu Tür ziehen und um Süßigkeiten bitten - ansonsten drohen sie mit Streichen. Stichwort: Süßes oder Saures. Das muss nicht jedem gefallen, man kann auch darüber meckern und die Sache boykottieren, aber was da ein 27-Jähriger in Baden-Württemberg gemacht hat, rief die Polizei auf den Plan. Der Mann hielt in Eschach vier Kindern eine Pistole vor, gab einen Schuss ab und sagte, dass er keine Süßigkeiten, sondern den Tod für sie hätte. Die Kinder rannten davon und holten die Polizei. Die beschlagnahmten die Waffe - dass es nur eine Schreckschusspistole war - nun gut. "Aber ein Scherz ist das keiner mehr", sagte ein Sprecher der Polizei.

14:59 Uhr

Serbien verteidigt Manöver mit Russland gegen EU-Kritik

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Außenminister Dacic.

(Foto: AP)

Dass Serbien und Russland gemeinsam eine Militärübung (3.-11. November) durchführen, überrascht niemanden, der die Geschichte der beiden Länder kennt. Allein der orthodoxe Glaube verbindet Russen und Serben seit Jahrhunderten. Doch Serbien will auch in die EU und die liegt derzeit über Kreuz mit Russland. Da tut sich nun also ein Konflikt auf. Aus Brüssel kommt Kritik an dem Manöver, an dem auch Weißrussland teilnimmt. Außerdem solle sich Belgrad bitte den Sanktionen gegen Russland anschließen. Das geht natürlich gegen das serbische Selbstverständnis: "Wir werden zusammenarbeiten, mit wem wir wollen", sagte der serbische Außenminister Ivica Dacic in Belgrad. Sein Land werde niemanden um Erlaubnis fragen, denn "das ist unser Land und das sind unsere Interessen".

14:34 Uhr

Irakische Armee dringt in Mossul ein

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Irakische Milizionäre.

(Foto: dpa)

Viel mehr als das, was Sie gerade in der Überschrift gelesen haben wissen wir noch nicht. Eliteeinheiten der Armee hätten von Osten her die Stadtgrenze erreicht und diese überquert, sagte der Chef der irakischen Anti-Terror-Kräfte, Talib Schaghati, dem Staatssender Al-Iraqiya. "Wir haben nun die eigentliche Befreiung Mossuls begonnen."

Mehr dazu hier.

14:23 Uhr

Türkische Armee verlegt Panzer an irakische Grenze

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Türkischer Panzer in Syrien.

(Foto: dpa)

In Syrien ist die türkische Armee längst aktiv, nun rollen auch Panzer an die Grenze zum Irak - steht da nun eine Invasion bevor? Möglich, immerhin hat die türkische Armee immer wieder gesagt, sich an der Rückeroberung Mossuls aus der Hand des IS beteiligen zu wollen.

14:12 Uhr

Schichtwechsel

Wie das Wetter uns doch immer wieder lehrt uns einfach mit der Lage abzufinden - ist jetzt eben Herbst. Was kann man schon dagegen tun? Hilft ja doch nichts. Wie soll das gehen, den Winkel der Erde zur Sonne zu verändern? Da haben wir's: Der Herbst ist alternativlos. Volker Petersen hofft dennoch auf goldene Herbsttage, Benjamin Konietzny grüßt aus dem Feierabend. Weiter geht's! Kontakt: volker.petersen (at) nama.de oder bei Twitter.

14:02 Uhr

Angriff auf Lufthansa: Ryanair will nach Frankfurt

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(Foto: REUTERS)

Bisher war dem Billigflieger Ryanair der Flughafen in Frankfurt zu teuer - die im Vergleich zu anderen Airports hohen Gebühren passten nicht in das Billigmodell. Das ändert sich nun offenbar

  • Der Flughafenbetreiber Fraport kündigte eine gemeinsame Pressekonferenz mit Ryanair an. Nach Informationen der dpa soll dabei erstmals ein Flugangebot von Frankfurt aus vorgestellt werden.
  • Damit würde Ryanair die Lufthansa-Heimatbasis direkt angreifen. Wann und mit welchem Flugangebot Ryanair antritt, blieb in der Fraport-Einladung allerdings offen.

Mehr dazu hier.

13:39 Uhr

Trump liegt in ABC-Umfrage wieder vorn

Zum ersten Mal seit Mai liegt Donald Trump in einer Umfrage des Senders ABC und der "Washington Post" vor Hillary Clinton. Der Republikaner kommt nach den Zahlen mit 46 Prozent auf einen Punkt mehr als die Demokratin. Als Grund wurde ein abnehmender Enthusiasmus für Clinton vermutet. Während Trumps Werte seit der neuen FBI-Veröffentlichung zu E-Mails aus Clintons Umfeld am Freitag zugenommen hätten, seien Clintons abgesunken.

13:20 Uhr

UN: IS bringt Zehntausende als Schutzschilde nach Mossul

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Geflüchtete Bewohner des Umlands von Mossul, die sich aus dem Zugriffsgebiet der Islamisten flüchten konnten.

(Foto: AP)

Die Extremistenmiliz Islamischer Staat hat nach Angaben der Vereinten Nationen versucht, 25.000 Zivilisten als menschliche Schutzschilde in die Großstadt Mossul zu bringen.

  • Der Konvoi der Extremisten sei im Schutz der Dunkelheit Montagfrüh in der Stadt Hammam al-Alil gestartet, sagte eine UN-Sprecherin. Die meisten der Fahrzeuge seien umgekehrt, als sie von Flugzeugen der Armee bedrängt worden seien.
  • Bereits am Samstag hätten die IS-Kämpfer zudem 40 ehemalige Angehörige der irakischen Sicherheitskräfte getötet und ihre Leichen in den Tigris geworfen, sagte die Sprecherin weiter.
12:58 Uhr

Bundesgericht prüft Verbot von Rockergruppe Satudarah

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(Foto: picture alliance / dpa)

Die Hells Angels kennen Sie ja, die Bandidos vermutlich auch. Die Rockergruppe Satudarah Maluku kennen Sie vielleicht noch nicht, das Geschäftsmodell ist allerdings ganz ähnlich: Drogen, Waffenbesitz, Zuhälterei, Sprengstoffanschläge. Daher hatte das Bundesinnenministerium die Gruppe 2015 in Deutschland verboten.

  • Dieses Verbot muss nun überprüft werden, denn die Vereinigung hatte gegen das Verbot Klage erhoben.
  • Für die mündliche Verhandlung hat das Bundesverwaltungsgericht bis zum 9. November sieben Prozesstage angesetzt. Wann das Urteil gesprochen wird, ist noch offen.
12:28 Uhr

US-Militär: IS verliert zunehmend an Bewegungsfreiheit

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Ein Scharfschütze der irakischen Truppen beobachtet einen Landstrich vor den Toren Mossuls.

(Foto: REUTERS)

Die IS-Kämpfer in der nordirakischen Großstadt Mossul haben ihre Bewegungsfreiheit nach Einschätzung des US-Militärs zu einem großen Teil verloren.

  • Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) könnten sich nicht mehr in großen Kolonnen und in großer Zahl zwischen Mossul und der syrischen IS-Hochburg Al-Rakka bewegen, sagte US-Militärsprecher John Dorrian.
  • Wo sie in einer größeren Zahl zusammenkämen, "werden wir sie angreifen und töten", erklärte Dorrian.
12:13 Uhr

Drogen: 27-jähriger Essener überlebt Party nicht

Tragisches Ende einer Feier in Essen: Ein 27-Jähriger wurde aus einer Diskothek in ein Krankenhaus gebracht, wo er kurze Zeit später starb. Vier weitere Menschen seien ebenfalls behandelt worden, teilen die Beamten mit. Die Polizei vermutet, dass der 27-Jährige Drogen in Pillenform konsumiert hatte, machte aber keine weiteren Angaben zu der Substanz. Wer nach Drogenkonsum außergewöhnliche körperliche Symptome bemerke, solle sich sofort in ärztliche Behandlung begeben, warnt die Polizei. Es bestehe Lebensgefahr.

11:55 Uhr

Obama überlässt Nachfolger elf Millionen Twitter-Follower

US-Präsident Barack Obama hinterlässt seiner Nachfolgerin oder seinem Nachfolger ein kostbares digitales Erbe: Das Twitter-Konto des Präsidenten, das inzwischen rund elf Millionen Abonnenten hat, solle am Tag der Amtsübergabe am 20. Januar 2017 unter die Kontrolle des neuen Amtsinhabers gestellt werden, teilte das Weiße Haus mit.

Das Weiße Haus legte erstmals einen Plan zur "Amtsübergabe im digitalen Zeitalter" vor. Enthalten sind darin auch die Überlegungen für den weiteren Umgang mit den digitalen Kanälen des US-Präsidenten, die erst unter Obama eingerichtet wurden - darunter Konten auf Facebook, Flickr, Vimeo, Instagram, Itunes, MySpace und Snapchat. Auch sie sollen weitergegeben werden.

11:35 Uhr

Polizisten beschlagnahmen Waffen bei "Reichsbürger"

Gemeinsam mit einem Spezialeinsatzkommando haben Polizisten einem älteren "Reichsbürger"-Ehepaar im schleswig-holsteinischen Handewitt diverse Schusswaffen abgenommen.

  • Gegen den 73-Jährigen und die 69-Jährige werde nun wegen einer Straftat nach dem Waffengesetz ermittelt, erklärte die Polizei in Flensburg.
  • Seine Waffen habe das Ehepaar wie aufgefordert an die Beamten übergeben. Die Eheleute besaßen den Angaben zufolge je zwei Pistolen, zwei Revolver und zwei Gewehre kleinen sowie großen Kalibers samt zugehöriger Waffenbesitzkarten.
  • Sie waren Sportschützen und wurden von der für die Waffenaufsicht zuständigen Behörde als unzuverlässig eingestuft. Das Paar bezeichnete sich in Erklärungen gegenüber den örtlichen Behörden selbst als "Reichsbürger".

Hier erfahren Sie mehr.

11:18 Uhr

China enthüllt neuen Tarnkappenbomber

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(Foto: REUTERS)

Die chinesische Luftwaffe hat bei einer Flugschau im südlichen Zhuhai unangekündigt zwei neue Tarnkappen-Kampfjets vom Typ J-20 gezeigt. Die dunklen Bomber jagten Seite an Seite über die Köpfe der Zuschauer hinweg, einer von ihnen startete nach zwei Minuten beinah senkrecht in die Höhe, dann waren beide verschwunden.

Der erste Prototyp des Flugzeugs hob am 11. Januar 2011 ab. Seither zeigt die Volksbefreiungsarmee immer wieder überarbeitete Versionen.

Mehr dazu hier.

11:02 Uhr

UN: Jemen steht kurz vor dem Kollaps

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Ein unterernährtes Kind in einem Krankenhaus in der Hauptstadt Sanaa.

(Foto: REUTERS)

Der Krieg im Jemen entwickelt sich zum Zündfunken für eine ganze Region. Nun steht das Land nach Einschätzung des UN-Nothilfekoordinators Stephen O'Brien kurz vor dem Zusammenbruch.

  • Sollten die Konfliktparteien im Land nicht bald ein Friedensabkommen schließen, drohten ernste Konsequenzen für die gesamte Region, sagte O'Brien dem Sicherheitsrat. 
  • 80 Prozent der Bevölkerung, also rund 21,2 Millionen Menschen, seien auf humanitäre Hilfe angewiesen. Über zwei Millionen Jemeniten litten an Unterernährung. "Wir sind nur einen Schritt von einer Hungersnot entfernt", sagte O'Brian.
  • Es sei höchste Zeit, dass die Konfliktparteien das jemenitische Volk an die erste Stelle setzten und einen Friedenspakt erzielten, um zu retten, was von der Infrastruktur, der Wirtschaft und den Sozialdiensten im Land noch übrig sei, mahnte O'Brien.
10:30 Uhr

Ex-NRW-Minister mit 7600 Euro Pension an der Spitze

Ehemalige Minister aus NRW sind mit durchschnittlich mehr als 7600 Euro die bestbezahlten Politiker-Rentner Deutschlands.

  • Ihre Altersbezügen liegen mit 7642 Euro monatlich sogar um zwei Drittel höher als die Pensionen früherer Bundesminister, wie die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf den Alterssicherungsbericht 2016 der Bundesregierung am Dienstag berichtete.
  • Hinter Nordrhein-Westfalen liegen die weiteren Top-Bezüge in Hamburg (6811 Euro) und Baden-Württemberg (6738 Euro). Die Steuerzahler kostet die Versorgung der 646 früheren Regierungsmitglieder und ihrer Hinterbliebenen in Bund und Ländern 44,2 Millionen Euro jährlich.
10:05 Uhr

Irakische Armee greift Vorort von Mossul an

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Das Bild des irakischen Elitesoldaten entstand etwa acht Kilometer von dem Zentrum Mossuls entfernt.

(Foto: AP)

Irakische Elitetruppen haben einen Angriff auf den Ort Gogdschali am östlichen Stadtrand der IS-Hochburg Mossul begonnen.

  • Die Einheiten hätten ein Fernsehgebäude unter Kontrolle gebracht, sagte ein Offizier der Elitetruppen, der ungenannt bleiben wollte. Ein Korrespondent des kurdischen TV-Senders Rudaw meldete, es gebe heftige Kämpfe in Gogdschali.
  • Die irakische Armee war am Montag zwei Wochen nach Beginn der Offensive auf Mossul bis an die östliche Grenze der Großstadt herangerückt. Von dort aus wollen die Angreifer in das Zentrum Mossuls vordringen.
*Datenschutz

 

09:35 Uhr

Interesse an Tablets geht weiter zurück

Das weltweite Interesse an Tablet-Computern geht weiter zurück. Im dritten Quartal seien insgesamt 43 Millionen Geräte verkauft worden, 14,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, erklärte das US-Marktforschungsunternehmen IDC. Wie schon im Vorquartal stellte IDC einen Zusammenhang mit einer wachsenden Nachfrage nach billigen Laptops mit abnehmbarer Tastatur her. Der Verkauf der sogenannten Detachables sei auf Rekordniveau.

09:04 Uhr

Gema-Sperrtafeln bei Youtube sind Vergangenheit

Sie kennen das: Sie möchten dieses eine Lied mal wieder hören, das aber ärgerlicherweise nicht in Ihrer Sammlung ist. Also schnell rüber zu Youtube, Lied suchen und dann:

Ein Bild, dass jeder Youtube-Nutzer schon einmal gesehen hat - eine Lösung ist bislang nicht in Sicht.

(Foto: dpa)

  • Das ist nun (endlich) vorbei. YouTube und die Gema haben sich auf einen Lizenzvertrag geeinigt. Bereits seit dem frühen Dienstagmorgen gebe es die roten Sperrtafeln nicht mehr, die YouTube-Nutzer bei urheberrechtlich geschützten Videos bislang statt einiger Musikclips sahen.
  • Das sagte eine Gema-Sprecherin. Dank des Vertrags würden die Künstler, die Mitglied der Gema sind, nun auch für das Abspielen der Videos auf YouTube bezahlt, hieß es in einer Gema-Mitteilung.
08:41 Uhr

Das Netz liest Oettinger die Leviten

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Günther Oettinger

(Foto: dpa)

Es waren befremdliche Worte, die da aus dem Mund von einem der führenden Europapolitiker kamen: Chinesen seien nicht nur Schlitzohren, ja - passen Sie auf, jetzt kommt der Witz - sondern auch Schlitzaugen. Bemerkung über eine chinesische Delegation in Brüssel: "Neun Männer, eine Partei, keine Demokratie. Keine Frauenquote, keine Frau – folgerichtig. Alle: Anzug, Einreiher, dunkelblau. Alle: Haare von links nach rechts mit schwarzer Schuhcreme gekämmt". Bei seiner Rede am Europa-Abend des norddeutschen Unternehmerverbandes blieb es nicht dabei. Heruntergeputzt wurden ebenfalls: Gerhard Schröder, die Homo-Ehe und Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt.

Am gestrigen Abend dann folgte auf Twitter die Retourkutsche. Unter dem Hashtag #ZeugnisfürOettinger stellen Twitter-Nutzer EU-Digitalkommissar Günther Oettinger ein Zeugnis aus. Ein paar Beispiele lesen Sie hier:

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Den ganzen Feed lesen Sie hier:

08:08 Uhr

Einflussreicher Taliban hält Frieden für möglich

Einer der prominentesten Anführer der radikalislamischen Taliban glaubt nach einem Bericht der "New York Times" an einen möglichen Erfolg von Friedensverhandlungen mit der afghanischen Regierung.

  • Die Zeitung hatte in der Nacht die Zusammenfassung eines Gesprächs mit dem ehemaligen Chef des politischen Büros der Taliban, Saied Muhammad Tajeb Agha, veröffentlicht.
  • Agha nannte das Ultimatum der Taliban, niemals mit der afghanischen Regierung zu verhandeln, solange US-Truppen im Land seien, "flexibel". In den vergangenen Monaten hatten die Taliban wiederholt Friedensinitiativen zurückgewiesen. Die Bewegung gilt zum Thema aber als gespalten.
  • Das Gespräch folgte einem Brief Aghas an den Talibanchef Mullah Haibatullah Achundsada, der jüngst an die Öffentlichkeit gekommen war. Darin kritisierte Agha die "exzessive Gewaltanwendung" der Taliban.
07:44 Uhr

Pentagon besorgt wegen Beinahe-Crash über Syrien

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Ein F-18-Kampfjet hebt zu einem Nachteinsatz ab.

(Foto: REUTERS)

Nach dem Beinahe-Zusammenstoß zwischen einem russischen und einem US-Militärflugzeug im Luftraum des Bürgerkriegslandes Syrien hat das Pentagon seine Besorgnis über den Vorfall geäußert.

  • Niemals zuvor seien sich bei dem Einsatz über Syrien russische und US-Jets derart nah gekommen, sagte der Sprecher des US-Verteidigungsministeriums Peter Cook. Es habe sich um weniger als 800 Meter Abstand gehandelt. Deshalb sei der Vorgang "besonders besorgniserregend".
  • Der Zwischenfall ereignete sich bereits am Abend des 17. Oktober, als ein russischer Jet ein großes Aufklärungsflugzeug eskortiert habe. Zum Zeitpunkt des Zwischenfalls war es dunkel und die Flugzeuge flogen ohne Licht.
07:24 Uhr

Freitalerin bekommt Zivilcourage-Preis

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Steffi Brachtel

(Foto: dpa)

Der Name Freital ist in der jüngsten Vergangenheit eher selten im Zusammenhang mit besonderen gesellschaftlichen Leistungen oder Vorbildern gefallen. Das ändert sich jetzt: Der Preis für Zivilcourage des Förderkreises "Denkmal für die ermordeten Juden Europas" geht in diesem Jahr an Steffi Brachtel aus der sächsischen Stadt.

  • Am 2. November wird die 41-Jährige in Berlin für ihr Engagement gegen Rechtsradikalismus und Rassismus ausgezeichnet. Der Preis ist mit 3000 Euro dotiert, bei der Verleihung wird auch Bundeskanzlerin Angela Merkel sprechen.
  • Seit zwei Jahren hilft die Kellnerin in ihrer Heimatstadt Flüchtlingen bei der Integration und bekämpft  Hass-Kommentare auf Facebook gezielt mit Fakten und Argumenten. "Wer schweigt, stimmt zu", erklärte sie.
07:06 Uhr

Deutsche lassen sich immer öfter verbrennen

Haben sich die Deutschen früher nach ihrem Ableben meist noch in einen gemütlich gepolsterten Sarg legen lassen, geht heute der Trend klar zur Verbrennung. Das lässt die Feuerbestatter zur echten Boom-Zunft werden.

  • "In den letzten 15 Jahren sind bundesweit etwa 35 Krematorien dazugekommen. Jetzt sind es insgesamt rund 160", teilte die Gütegemeinschaft Feuerbestattungsanlagen mit. Etwa ein Drittel davon werde bereits privat betrieben.
  • Seit Jahrzehnten steigt der Anteil der Urnenbestattungen in Deutschland stetig. Nach Branchenschätzungen wurde 2015 bei gut 60 Prozent aller 925 000 Verstorbenen eine Einäscherung gewählt, 2011 sollen es noch 55 Prozent gewesen sein.
06:48 Uhr

Arbeitsmarkt-Aufschwung droht kräftiger Knick

Der deutsche Arbeitsmarkt produziert derzeit gewissermaßen Jobs am Fließband. 2016 allein dürften annähernd 100.000 Arbeitsplätze entstehen. Doch damit dürfte nach Ansicht von Arbeitsmarkt-Experten bald Schluss sein:

  • Zwar sei keine schwere Jobkrise zu erwarten. Nach einer anfänglichen Seitwärtsbewegung müsse in der zweiten Jahreshälfte 2017 aber mit spürbar steigenden Arbeitslosenzahlen gerechnet werden, prognostizierten Volkswirte deutscher Großbanken in einer Umfrage. Neben dem etwas schwächeren Wirtschaftswachstum werde dazu auch die wachsende Zahl arbeitsloser Flüchtlinge beitragen.
  • Für Oktober rechnen die Volkswirte mit einem erneuten saisonbedingten Rückgang der Arbeitslosenzahlen um 50.000 bis 55.000 auf rund 2,56 Millionen. Das wären etwa 96.000 weniger als vor einem Jahr.

Mehr erfahren Sie hier.

06:32 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leser! Draußen ist es grau, kühl und ein bisschen Nebel hängt in den Häuserschluchten - es muss November sein. Die gute Nachricht: Es sind nur noch knapp acht Wochen bis Weihnachten.

Folgende Themen stehen heute auf dem Kalender:

  • In Schwerin kommt heute um 11 Uhr der Landtag zusammen und wählt einen Ministerpräsidenten.
  • In der Wirtschaft erwarten uns heute Zahlen von Sony, von der US-Autoindustrie und die Bank of Japan möchte sich zu ihrer zukünftigen Geldpolitik äußern.
  • Zwei Gerichtsprozesse gegen mutmaßliche Dschihadisten stehen ebenfalls auf dem Programm: Zum einen der Auftakt im Prozess gegen einen 33 Jahre alten Syrer, der wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat in zwei Fällen angeklagt ist. Der Angeklagte soll im Jahr 2012 von Frankfurt nach Syrien gereist sein und dort an Kampfhandlungen mit dem Ziel der Errichtung eines islamischen Gottesstaates teilgenommen haben.
  • Zum anderen werden heute voraussichtlich die  Plädoyers der Verteidigung im Prozess gegen ein mutmaßliches IS-Mitglied gesprochen. Dem Angeklagten Abdelkarim E. werden ein Kriegsverbrechen und Mitgliedschaft in der Terrororganisation IS vorgeworfen. Er soll unter anderem die Leiche eines Gegners geschändet haben.

Mein Name ist Benjamin Konietzny, ich wünsche Ihnen einen schönen Tag! Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik? Sie erreichen mich bei Twitter oder per Mail unter benjamin.konietzny (at) nama.de

06:18 Uhr

Der Tag startet im Süden frostig, mitunter glatt

Der n-tv Wetterexperte Björn Alexander

n-tv-Meteorologe Björn Alexander

Der Tag startet in Teilen Süddeutschlands teilweise frostig und dort kann es stellenweise glatt sein. Außerdem wabern mitunter dichte Nebelfelder. Fahren Sie also vorsichtig. Vormittags lösen sich die meisten Nebelschwaden dann aber auf und es wird häufig freundlich oder sonnig. Nur von der Nordsee bis nach Vorpommern und die Uckermark ziehen Schauer durch. Im Tagesverlauf werden die Wolken über der Nordhälfte dann generell dichter, während es weiter südwärts schöner bleibt. Die Temperaturen sind nochmals auf der milden Seite bei 11 bis 18 Grad. Ab Morgen wird es dann deutlich kühler und wechselhafter.