Dienstag, 15. November 2016Der Tag

Heute mit Volker Petersen und Markus Lippold
22:35 Uhr

Das war Dienstag, der 15. November 2016

a80aeb68e4d269463b1d98caea9444a2.jpg

Die Herbststürme bringen der spanischen Küste bei Pinar de Castellon meterhohe Wellen.

(Foto: dpa)

Ungewohnt heftig ging es heute auf dem diplomatischen Parkett zu: Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier musste sich von seinem türkischen Kollegen viele Vorwürfe anhören, die er wiederum zurückwies. So richtig ließ sich Steinmeier die Laune aber nicht vermiesen - er dankte für "ein offenes und ehrliches Gespräch".

War das Freundschaftsspiel zwischen Italien und Deutschland auch offen und ehrlich? Naja, wie Freundschaftsspiele halt so sind. Ein 0:0 bei solch einem Klassiker haut dann aber keinen vom Hocker.

Und was war sonst so?

Ich wünsche Ihnen eine ruhige und erholsame Nacht. Diesmal ja ohne Super-Vollmond.

22:20 Uhr

Protestgruppen bilden Allianz gegen Trump

d0eea0c64d81b52c7c41ccc58f1ea77b.jpg

"Not my president" - Nicht mein Präsident - steht auf vielen Plakaten der Protestler.

(Foto: REUTERS)

Seit dem Wahlsieg der Republikaner vergangene Woche protestieren USA-weit Menschen gegen Donald Trump. Nun bündeln sie ihre Kräfte:

  • Nach eigenen Angaben schließen sich die Protestgruppen zu einer landesweiten Allianz zusammen. Das sagt eine Sprecherin Buzzfeed News.
  • Die Allianz will das Wahlmännerkollegium dazu bringen, am 19. Dezember nicht für Trump zu stimmen - die Wahlmänner sind rechtlich gesehen nicht an das Wahlergebnis ihrer Bundesstaaten gebunden.
  • Auch Medien, die sich gegen Trump ausgesprochen hatten, kritisieren allerdings die Protestler: "So ist Demokratie nun mal, akzeptiert es", schreibt die "Washington Post".
22:09 Uhr

Schäuble fordert Ende der Niedrigzinspolitik

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble spricht sich für ein rasches Ende der Niedrigzinspolitik der Zentralbanken in Europa und den USA aus. Um größeren Verwerfungen auf den Finanzmärkten vorzubeugen, müsse dabei zwar vorsichtig verfahren werden, sagt Schäuble laut "Passauer Neue Presse" bei der Veranstaltungsreihe "Menschen in Europa" in Passau. Es gelte aber: "Je früher man anfängt, umso behutsamer kann man es machen." Er hoffe noch in diesem Jahr auf entsprechende Signale der US-Notenbank Fed.

21:45 Uhr

Niederlande wollen "Bandidos" verbieten

Rocker knattern nicht nur mit ihren Maschinen über die Straßen. Einige sorgen mit Kriminalität wie Drogenhandel auch für ihren schlechten Ruf. Die Niederlande wollen gegen eine der bekanntesten Gruppen vorgehen:

  • Die Justiz des Landes strebt ein Verbot der "Bandidos" an.
  • Die Staatsanwaltschaft erklärt, die international vernetzte Rockergang stelle eine "Bedrohung für die Gesellschaft" dar, deshalb sei bei Gericht in Utrecht ihr Verbot beantragt worden.
  • Laut Staatsanwaltschaft "kultiviert die Gang ihr Gewaltimage, kreiert eine Subkultur der Illegalität und ermöglicht Kriminalität". Ihre Mitglieder begingen "Gewaltverbrechen und andere schwere Delikte wie illegaler Handel mit Drogen und Waffen, Einschüchterung und Erpressung".
  • Der Anwalt des Chefs der niederländischen "Bandidos" glaubt nicht an einen Erfolg des Verfahrens. "Es ist eine Sache, einzelne Mitglieder anzuklagen - das bedeutet jedoch nicht, dass der gesamte Club kriminell ist", sagt er dem öffentlich-rechtlichen Rundfunksender NOS.
21:18 Uhr

Falsche Martinssänger rauben 90-Jährige aus

Wieder einmal wird eine Rentnerin Opfer von Trickbetrügern. Diese setzen sogar Kinder ein:

  • Eine Frau und ein Mann in Begleitung von zwei etwa acht Jahre alten Kindern klingelten nach Polizeiangaben am Freitagabend an der Wohnungstür der 90-Jährigen in einer Seniorenresidenz.
  • Als sie die Tür öffnete, sangen die Kinder mit Laternen in den Händen Martinslieder.
  • Anschließend geht die Frau in die Küche, um Süßigkeiten für die Kinder zu holen - und die Betrüger betreten die Wohnung.
  • Erst als die Vier die Wohnung wieder verlassen hatten, bemerkte die Frau, dass ihr Schmuck im Wert von mehreren hundert Euro fehlte.
20:41 Uhr

Ausschreitungen überschatten Obama-Besuch

1bb880a096e940dc75bb786cb61913d1.jpg

Demonstranten setzen etwa Mülltonnen in Brand.

(Foto: REUTERS)

US-Präsident Obama ist auf Abschiedstour durch Europa. In Athen eskaliert dabei eine Demonstration:

  • Die griechische Polizei geht mit Tränengas gegen Demonstranten vor, die gegen Obama protestieren. Auch Blendgranaten werden in die Menge geworfen.
  • Die Demonstranten hatten versucht, Absperrungen rund um das Parlament und die US-Botschaft zu durchbrechen. Aus ihren Reihen werden zwei Brandsätze geworfen.
  • An dem Demonstrationszug beteiligen sich etwa 2500 Obama-Gegner, die Spruchbänder wie "Obama nicht erwünscht" oder "Nein zum Imperialismus" hoch halten.
9809d390a496760bdc5177fb23f4e686.jpg

Es kommt zu Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten.

(Foto: AP)

20:20 Uhr

Kuba begnadigt fast 800 Strafgefangene

e7b1752456737d1aed492ebdf5e44f76.jpg

Im September 2015 hatte Papst Franziskus Kuba besucht - und den ehemaligen Staatschef Fidel Castro getroffen.

(Foto: dpa)

Auf Initiative von Papst Franziskus im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit entlässt die kubanische Regierung 787 Strafgefangene in die Freiheit. Nach Angaben der Parteizeitung "Granma" werden vor allem Häftlinge mit guter Führung und geringen Reststrafen begnadigt. Darunter seien auch Frauen, Jugendliche und Kranke. Ausgenommen sind Schwerverbrecher, die etwa für Mord, Vergewaltigung oder Drogenhandel einsitzen. Im September 2015 waren sogar 3522 Häftlinge begnadigt worden - damals besuchte der Papst die Insel.

19:52 Uhr

Kenia verbrennt Tausende Waffen

Die Regierung Kenias setzt ein Zeichen gegen illegalen Waffenbesitz:

  • Auf riesigen Haufen werden 5200 Waffen öffentlich verbrannt, die von Kriminellen stammen oder freiwillig abgegeben wurden.
  • "Feuerwaffen stellen ein ernstes Risiko für Frieden und Stabilität dar, weil sie einfach zu besorgen, billig, einfach zu handhaben und zu verstecken sind", erklärt Vizepräsident William Ruto.

Die Bilder sind beeindruckend:

099d65403f724da8fa02a784b458843e.jpg

(Foto: dpa)

25fd369266c0ad07c5f8ba5695295241.jpg

(Foto: dpa)

19:33 Uhr

Röttgen: Merkel tritt 2017 zur Bundestagswahl an

c30df67c13bde425dc626e07fc197796.jpg

Merkel legt im Dezember 2013 ihren Amtseid ab.

(Foto: dpa)

Nein, kein deutsches Medium, aber CNN meldet, dass Kanzlerin Angela Merkel im kommenden Jahr noch einmal zur Wahl antreten wird. Dies sagt der CDU-Bundesabgeordnete und Merkel-Vertraute Norbert Röttgen dem Sender. Mehr dazu lesen Sie hier.

*Datenschutz

 

19:22 Uhr

Serbischer Ort nennt sich "Putin-Dorf"

6481acecd206ebeded0c021a3ea46837.jpg

Man stelle sich nur mal Putins begeisterte Reaktion vor.

(Foto: dpa)

Ja, Serbien hatte schon immer enge Bande nach Russland. Ein kleiner Ort in dem Balkanland ehrt nun den Kremchef auf besondere Weise:

  • Die zwölf Haushalte des bisher "Adzince" genannten Dorfs bei der Stadt Medvedja entscheiden sich einstimmig für einen neuen Namen: "Putin Dorf".
  • Dies geschehe zu Ehren des "größten und besten Weltführers". Das ist dann wohl ihre Umschreibung für den Autokraten im Kreml.
  • Der traditionell in dem Ort hergestellte Schnaps soll außerdem "Putinovka" heißen, berichten Medien in Belgrad.
19:08 Uhr

Giuliani ist Favorit für Außenministerium

317e40182297f53e5b92e05fa81f44d0.jpg

Bekannt wurde Giuliani durch seine "Null Toleranz"-Politik in New York und seinen Einsatz nach den Anschlägen vom 11. September 2001.

(Foto: REUTERS)

Der gewählte US-Präsident Donald Trump trifft sich heute - im New Yorker Trump Tower - mit seinem Vize Mike Pence. Thema: die Besetzung der Ministerposten.

  • Der ehemalige New Yorker Bürgermeister Rudy Giuliani ist einer der heißesten Anwärter auf das Amt des Außenministers.
  • "Sein Name wurde sehr ernsthaft als Außenminister genannt", berichtet Trumps Wahlkampfmanagerin Kellyanne Conway im Sender Fox News.
  • Weitere oft genannte Namen: Senator Jeff Sessions als Verteidigungsminister und der ehemalige Investmentbanker Steven Mnuchin als Finanzminister.
18:47 Uhr

Russischer Wirtschaftsminister steht unter Hausarrest

cb1d3bfe9421646564899ac1e8771898.jpg

Der Minister bestreitet die Vorwürfe.

(Foto: dpa)

Die russische Justiz lässt Milde walten:

  • Der wegen Korruptionsverdachts festgenommene Wirtschaftsminister Alexej Uljukajew wird unter Hausarrest gestellt.
  • Das Gericht berücksichtige zum Teil, dass sich der 60-Jährige um zwei minderjährige Kinder und seine betagten Eltern kümmern wolle, meldet die Agentur Interfax.
  • Der Minister steht im Verdacht, am Montag im Zusammenhang mit einem Geschäft in der Ölbranche Schmiergeld in Höhe von zwei Millionen Dollar angenommen zu haben.

Kleines Update: Inzwischen wurde Uljukajew per Dekret auch seines Amtes enthoben. Der Minister habe Präsident Putins "Vertrauen verloren", heißt es.

18:17 Uhr

Autobahnen werden nicht verkauft, aber ...

Zuletzt gab es heftige Kritik an Plänen der Regierung, private Investoren an Autobahnen zu beteiligen. Der Finanzminister wiegelt nun ab:

  • Wolfgang Schäuble stellt in einem Referentenentwurf klar, dass das Autobahnnetz auch künftig nicht zum Verkauf an private Investoren steht.
  • Demnach soll in der entsprechenden Änderung des Grundgesetzes festgehalten werden, dass der Bund weiter Eigentümer der Bundesautobahnen und sonstigen Bundesstraßen des Fernverkehrs bleibt.
  • "Das Eigentum ist unveräußerlich", heißt es in dem Entwurf.
  • Allerdings will sich der Bund nach Schäubles Vorstellungen zumindest die Möglichkeit erhalten, private Investoren als Anteilseigner zu gewinnen.
18:02 Uhr

Präsident trifft Kaiser

6a679d3f860059e26f4db80801f6c0cd.jpg

Gauck mit Kaiser Akihito.

(Foto: dpa)

Bundespräsident Joachim Gauck weilt derzeit in Japan. Dort gibt es heute eine besondere Begegnung:

  • Der Präsident und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt werden von Kaiser Akihito und Kaiserin Michiko in deren Residenz empfangen.
  • Das Gespräch sei herzlich und freundschaftlich verlaufen, sagt Gauck im Anschluss.
  • Die beiden Staatsoberhäupter sprachen etwa über deutsche Geschichte und das Verhältnis Japans zu China und Südkorea.

Übrigens: Gauck tritt im kommenden Jahr ab. Der Kaiser würde dies aus gesundheitlichen Gründen auch gern tun - er darf laut Verfassung aber nicht. Derzeit suchen Experten nach einer Lösung für das Problem.

17:36 Uhr

Bayerische AfD-Geschäftsstelle verwüstet

Im bayerischen Unterhaching wird die Geschäftsstelle der Alternative für Deutschland von Unbekannten schwer verwüstet:

  • Die Scheiben seien in der Nacht auf Sonntag mit Pflastersteinen eingeworfen und die Fassade mit roter Farbe beschmiert worden, sagt ein Polizeisprecher.
  • Die Täter hätten anschließend auch die Räume betreten und verwüstet.
  • In der Nähe nahm die Polizei drei Männer fest - unklar ist, ob sie die Täter sind. Nach Angaben der Münchner "Abendzeitung" hatten sie Spray-Farbe an ihren Händen.
17:15 Uhr

Sicherheitskontrollen an Flughäfen überarbeitet

6e442041d17228535545c236aa8d44ee.jpg

Die Körperscanner sollen nun schneller arbeiten.

(Foto: dpa)

Das Problem am Fliegen sind die vielen Wartezeiten, bevor man überhaupt abhebt. Immerhin - die Sicherheitskontrollen für Passagiere und Handgepäck sollen effizienter werden:

  • Das neue System geht an diesem Donnerstag am Flughafen Köln/Bonn in einen Testbetrieb und könnte danach möglicherweise auch an anderen Flughäfen zum Einsatz kommen.
  • Unter anderem gibt es nun für erfahrene Vielflieger die Möglichkeit, etwas langsamere Passagiere bei der Kontrolle zu überholen.
  • Zudem ist aktuelle Technik verbaut - der Körperscanner braucht zum Beispiel weniger als eine Sekunde. Die Hände muss man dabei nicht mehr über den Kopf heben.

Reisende können übrigens dazu beitragen, dass die Kontrollen zügig ablaufen - Tipps gibt's hier.

17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

 

16:52 Uhr

Und der "Sexiest Man Alive" ist …

Er war Wrestler und ist mittlerweile der bestbezahlte Schauspieler Hollywoods. Nun kann sich Dwayne "The Rock" Johnson noch einen weiteren Titel in den Lebenslauf schreiben: "Sexiest Man Alive". Dazu kürt ihn das Magazin "People". Johnson folgt damit Männern wie George Clooney, Brad Pitt, Richard Gere, David Beckham und "Thor"-Darsteller Chris Hemsworth nach.

Meine Kollegin hat sich das mal genauer angeschaut.

16:35 Uhr

Steinmeier trifft in Ankara kurdische Abgeordnete

df025b2ba4e8861847761c12a4056167.jpg

Steinmeier traf in Ankara auch Präsident Erdogan.

(Foto: dpa)

Bei seinem Besuch in der türkischen Hauptstadt Ankara trifft Außenminister Frank-Walter Steinmeier auch Abgeordnete der pro-kurdischen HDP. Das Gespräch mit Osman Baydemir, Mithat Sancar und dem Deutsch-Türken Ziya Pir findet im Parlamentsgebäude statt. Pir, der früher in Duisburg lebte, war kürzlich zusammen mit anderen Abgeordneten festgenommen worden. Er kam aber kurz darauf wieder frei - im Gegensatz zu den beiden HDP-Vorsitzenden Selahattin Demirtas und Figen Yüksekdag und weiterer Abgeordneter.

16:17 Uhr

Rewe und Edeka einigen sich bei Tengelmann-Filialen

b81c2e7e958b9009c577100e344d2a2d.jpg

(Foto: dpa)

Einem Insider zufolge legen die Einzelhandelsriesen Rewe und Edeka ihren Streit um die defizitäre Kette Kaiser's Tengelmann bei. Beide hätten sich auf die Aufteilung der Filialen verständigt, sagt ein Insider der Nachrichtenagentur Reuters. Der finale Durchbruch stehe aber noch aus - der Kaufpreis müsse noch ausgehandelt werden. Ein Rewe-Sprecher bestätigt die Einigung, Edeka äußert sich zunächst nicht.

Hier finden Sie die ausführliche Meldung. Falls Sie den Streit zwischen beiden Unternehmen vermissen werden - keine Angst, es gibt schon einen neuen Dissenz.

15:47 Uhr

Drohne schlägt in München neben Familie ein

9e171c482ca5d47d43c2b5aa5a216187.jpg

Der Olympiapark in München mit dem Olympiaturm ist ein beliebter Ausflugsort.

(Foto: dpa)

Dass Drohnen Flugzeugen gefährlich werden können, haben wir bereits vorhin gemeldet. Nun wird ein erschreckender Vorfall in München bekannt:

  • Bereits am 30. Oktober flog eine Drohne in 181 Metern Höhe gegen ein Außenfenster des Drehrestaurants im Olympiaturm.
  • Das Fluggerät stürzte ab und schlug auf dem Boden ein - nur wenige Meter neben einer Familie mit zwei Kindern.
  • Die Polizei konnte den Drohnenpiloten ausfindig machen, dem 36-Jährigen werde eine Gefährdung des Luftverkehrs vorgeworfen, wofür im Fall einer Verurteilung Strafen von einer Geldstrafe bis zu fünf Jahren Haft möglich sind.

Hier finden Sie mehr dazu.

15:29 Uhr

Erste Unister-Tochter ist verkauft

Zum Unister-Konzern gehörten mehr als 40 Internetportale. Nach dem Tod der beiden Gesellschafter Thomas Wagner und Oliver Schilling bei einem Flugzeugabsturz und der Insolvenz wird nun die erste Unternehmenstochter verkauft:

  • Der Reiseveranstalter Fit Reisen übernimmt den Geschäftsbetrieb beim Kurzreise-Onlineportal kurz-mal-weg.de.
  • Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart, teilt der Insolvenzverwalter Lucas Flöther mit.
  • Das Unternehmen sowie die damit verbundenen Arbeitsplätze bleiben in Leipzig erhalten. Alle gebuchten Reisen können wie vereinbart angetreten werden.
14:59 Uhr

Video von Trumps Enkelin wird zum Hit

Gestern noch warnte China den künftigen US-Präsidenten Trump nachdrücklich vor Strafzöllen für chinesische Produkte. Auch sonst scheint es nicht gerade nach einer herzlichen Beziehung zwischen dem Republikaner und Peking auszusehen. Ein Video seiner Enkelin Arabella Kushner, der Tochter von Ivanka Trump, entzückt nun aber viele Chinesen: Darin rezitiert sie aus Anlass des chinesischen Neujahrs ein chinesisches Gedicht. Nach Angaben von Ivanka lernt ihre Tochter Chinesisch von einem Kindermädchen.

Mehr dazu gibt's hier.

*Datenschutz

14:26 Uhr

AfD präsentiert "Erklärung zur Frühsexualisierung"

81322079.jpg

Nach Meinung der AfD sollen Kinder nicht zu früh mit Themen wie Homosexualität konfrontiert werden.

(Foto: picture alliance / dpa)

Die AfD wendet sich gegen eine ihrer Ansicht nach zu frühe Aufklärung von Kindern über sexuelle Vielfalt. Statt Homo-, Trans- und Bisexualität solle im Sexualkundeunterricht vielmehr die klassische Familie und die Ehe zwischen Mann und Frau als "primäres Lebensziel" vermittelt werden, heißt es in einem Positionspapier, das der Vorsitzende der AfD-Fraktion von Sachsen-Anhalt, André Poggenburg, in Magdeburg vorstellt. Konkrete Beispiele aus Lehrplänen oder Schulbüchern für die nach Meinung der AfD zu frühe Aufklärung nennt er nicht.

Hier können Sie weiterlesen.

14:19 Uhr

Schichtwechsel

Das, was sich da draußen abspielt, spottet jeder Beschreibung. Irgendwas mit Weiß und Nieselregen und Kälte. Hier drinnen, in der Redaktion, sieht's natürlich gleich ganz anders aus. Vor allem, wenn Volker Petersen nur freundliche Worte hat. Da hab ich ihn gleich nach Hause geschickt. Die Meldungen gibt's jetzt von Markus Lippold. Ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

14:04 Uhr

Flüchtlinge teilen deutsche Werte wie Demokratie

38 Prozent der Deutschen machen sich Sorgen über die Zuwanderung, was angesichts der großen Zahl an Flüchtlingen im Land auch keine große Überraschung ist. Das zeigt eine neue Ipsos-Umfrage. ("Sorge" heißt ja nicht, dass man zwingend gegen Einwanderung ist.) Eine beruhigende Wirkung könnte eine neue Studie des Bundesamtes für Flüchtlinge und anderer Institute haben. Die zeigt, dass die große Mehrheit der seit 2013 eingereisten Flüchtlinge die hiesigen Werte mitträgt. In der repräsentativen Befragung unterstützten 96 Prozent der Geflüchteten die Aussage, dass "man ein demokratisches System haben sollte". 92 Prozent sagten, dass "gleiche Rechte von Männern und Frauen" ein Bestandteil von Demokratien sind. Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles sagte: "Die zu uns kommenden Menschen sind gerade wegen unserer Werte und Bürger- sowie Minderheitenrechte nach Deutschland gekommen."

13:32 Uhr

Erheiterung über Trump-Verschwörungstheorie

Donald Trump machte lange mit der Mär von sich reden, Barack Obama sei gar nicht in den USA geboren und daher gar nicht berechtigt gewesen, US-Präsident zu werden. Das war natürlich Blödsinn - genau wie die Geschichte, die nun über ihn kursiert und von Pakistan nun ihren Weg über die "Bild"-Zeitung nach Deutschland gefunden hat. Der abstrusen Theorie zufolge könnte Trump nicht in den USA geboren sein, sondern in Pakistan. Beweisen soll das ein Foto (irgendeines) blonden Jungens aus Wasiristan, wohlgemerkt ein (angebliches!) Farbfoto des 1946 geborenen Trumps, das demnach in den 50er-Jahren entstanden sein müsste. Es sieht aber recht neu aus. Ein britischer Offizier soll den Jungen nach London gebracht haben, wo Trumps Eltern ihn adoptiert hätten. Ich hoffe, diese Zeilen wirken wie eine Pfeilspitze, die auf einen Luftballon trifft. Wer möchte, darf jetzt mit mir die Augen verdrehen.

13:24 Uhr

Größte deutsche Vogelschau wegen H5N8 abgesagt

Vermutlich haben sich Ornithologen und andere Vogel-Freunde schon lange darauf gefreut, doch nun wurde die größte deutsche Vogelschau abgesagt. Den Grund kann der aufmerksame Leser der Nachrichten leicht erraten - die Vogelgrippe ist schuld. Das hochansteckende H5N8-Virus war in den vergangenen Tagen unter anderem bei Wildvögeln in Bayern, Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg nachgewiesen worden. Jörg Ehlenbröker, Vizepräsident der für die Schau zuständigen Vereinigung für Artenschutz, Vogelhaltung und Vogelzucht, nannte die Absage "schlichtweg eine Katastrophe". Er bezifferte den Schaden auf eine "sechsstellige Höhe", unter anderem verursacht durch die Hallenmiete.

13:17 Uhr

Constantin Schreiber verlässt n-tv

Constantin-Schreiber-Sommer.jpg

Constantin Schreiber.

In den vergangenen Jahren hat er sich als eines der Gesichter von n-tv profiliert: Constantin Schreiber. Nun verlässt der Moderator, Reporter und Grimme-Preisträger unseren Nachrichtensender und heuert bei der ARD an. Wir vermissen natürlich auch seine Texte, die er für unsere Internetseite geschrieben hat und wünschen ihm wehmütig alles Gute!

13:00 Uhr

Sowjet-Stern zu Sponge-Bob-Seestern umgestaltet

Voronezh ist eine Stadt im Südosten Russlands, die es eher selten in die Nachrichten schafft - und nun auch eher mit einem Kuriosum, das mit "Sponge Bob" und der Sowjetunion zu tun hat. Letztere muss man nicht erklären, ersterer ist eine Cartoon-Figur, ein heiterer Schwammkopf, der am Meeresgrund lebt. Sein bester Freund ist ein Seestern namens Patrick - und der ist nun wiederum auf der Spitze eines Gebäudes in Voronezh gelandet. Vandalen, so CNN, hätten den dort befindlichen roten Sowjet-Stern zu Patrick den Seestern umgestaltet. Schaden: 1500 Euro.

6815884.jpg

Sponge Bob (l.) und sein Kumpel Patrick (r.).

(Foto: picture-alliance/ dpa)

12:36 Uhr

Drohnen bringen Flugzeuge 61 Mal in Gefahr

Drohnen sind ein faszinierendes Stück Technik, bringen aber auch viele neue Probleme mit - zum Beispiel für den Flugverkehr. Wie die Flugsicherung nun berichtet, hat es in den ersten zehn Monaten des Jahres schon 61 Fälle gegeben, in denen sich Drohnen bemannten Flugzeugen gefährlich angenähert haben. Zum Vergleich: Im Vorjahreszeitraum waren es nur zwölf. Die Tendenz ist also klar steigend. Die Flugsicherung fordert daher einen Drohnenführerschein und eine Registrierung aller Fluggeräte.

 

12:11 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

 

11:55 Uhr

Schaf tötet 94-Jährigen und greift Politikerin an

Vorsicht vor aggressiven Schafen! Ein solches Exemplar hat nun in Frankreich einen alten Mann getötet.

  • Das Tier griff den 94-Jährigen in einem Dorf bei Bordeaux an - er wurde mit Prellungen und geschwollenem Gesicht auf dem Gelände eines Schafzüchters gefunden.
  • Das Tier griff wenig später auch eine örtliche Abgeordnete an, die wegen der tödlichen Attacke auf das Grundstück des Landwirts gekommen war. Sie erlitt einen Bruch und zahlreiche Prellungen und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Das Schaf soll einem Medienbericht zufolge nun eingeschläfert werden.
11:40 Uhr

Ratsherr düpiert AfD in Sauerland-Stadt

Dass "AfD" eine Abkürzung für die Partei Alternative für Deutschland ist, dürfte sich herumgesprochen haben. Aber möglicherweise auch für: Aktenordner für Dänemark? Dieser Auffassung sind zumindest manche in der Sauerland-Stadt Menden. In dem Ort hat der SPD-Ratsherr Sebastian Meisterjahn der Partei ein Schnippchen geschlagen, indem er sich die Internetseiten "afdmenden.de" und "afd-menden.de" schützen ließ. Wer die Seiten aufruft, wird von einfachen Sätzen empfangen: "Hier entsteht demnächst die Internetpräsenz der Initiative 'Aktenordner für Dänemark - Sektion Menden.'" Man sei der Meinung, dass auch dänische Kommunen nicht im Papierchaos versinken müssten, weswegen man Aktenordnerspenden sammele.

11:13 Uhr

Biden und Obama werden zu Frust-Ventil der Trump-Gegner

Wer nicht Donald Trump gewählt hat, war doch recht geschockt - möglicherweise auch Joe Biden? Nutzer im Internet machen sich einen Spaß daraus, dem noch amtierenden Vizepräsidenten zu unterstellen, er plane alle möglichen Streiche gegen den künftigen Präsidenten Trump. Das ist natürlich frei erfunden - aber wie so oft, wenn ein Internetschwarm etwas fabriziert, auch ganz witizig. Hier einige Beispiele, mehr finden Sie, wenn Sie hier klicken.

 

11:05 Uhr

Todesurteil gegen Mursi aufgehoben

Einen demokratisch gewählten Präsidenten hinzurichten, das hatte das ägyptische Sisi-Regime lange vor - und das war ebenso lange äußerst fragwürdig - Islamisierung des Landes hin, Radikalisierung her. Das ändert sich nun - das Regime hat das Todesurteil gegen Mohammed Mursi aufgehoben.

Mehr dazu hier.

10:43 Uhr

Jetzt erklärt auch von der Leyen Trump die Werte

Ursula von der Leyen.JPG

Ursula von der Leyen.

Was hat dieser Donald Trump bloß vor? Ich wage mal, diesen Grundtenor vielen europäischen Spitzenpolitikern zu unterstellen. Nun hat sich auch die Verteidigungsministerin geäußert. Ursula von der Leyen sorgt sich über eine mögliche Annäherung zwischen Trump und Wladimir Putin. Sie erinnert den künftigen US-Präsidenten an gemeinsame Werte. Für die Europäische Union sei es wichtig, dass internationales Recht nicht gebrochen werden dürfe, sagte die CDU-Politikerin mit Blick auf die Einverleibung der Krim durch Russland. Zudem dürfe nicht vergessen werden, dass Russland "eine humanitäre Verantwortung" für die Lage in der syrischen Stadt Aleppo trage.

10:33 Uhr

Erdogan lädt Steinmeier plötzlich zu Gespräch

Steinmeier in der Türkei

Steinmeier und sein Amtskollege Cavusoglu in der Türkei.

(Foto: dpa)

Die Reise von Außenminister Frank-Walter Steinmeier in die Türkei beginnt unspektakulär. Die Rede ist davon, Gesprächsfäden wieder aufzunehmen. Routine, aber kein Durchbruch. Alles redet sowieso darüber, dass der SPD-Mann künftig Bundespräsident sein wird. Doch dann kommt eine Überraschung: Der türkische Präsident Recep Tayyip  Erdogan lädt Steinmeier spontan zu einem Gespräch. Ergebnis: noch unbekannt. Aber gespannt sind wir schon.

Mehr dazu hier.

Außerdem hat unser Kolumnist Wolfram Weimer Steinmeier zur Person der Woche gekürt.

10:13 Uhr

Vater ließ Sohn in überhitztem Auto - Urteil: Mord

Sein Sohn war erst 22 Monate alt und doch ließ ein Mann den Jungen sieben Stunden lang auf einem Parkplatz stehen, auf den die Sonne knallte. Jetzt hat ein Gericht den Mann im US-Bundesstaat Georgia verurteilt - wegen Mordes.

  • Der 35-Jährige soll den Jungen im Juni 2014 auf dem Parkplatz seiner Arbeitsstelle gelassen haben, statt ihn im Kindergarten abzugeben, berichtet CNN. Demnach bemerkte der Mann erst später auf dem Weg zu einem Kino, dass sein Sohn noch im Auto war. Da war der Junge schon tot.
  • Dem Bericht nach ergab die Auswertung digitaler Daten, dass der Vater an dem Tag mehrere SMS-Nachrichten mit sechs verschiedenen Frauen ausgetauscht hatte, darunter mit einer Minderjährigen. Demnach führte der Mann ein Doppelleben. Für seine Verwandten und Bekannten sei er der treu sorgende Familienvater gewesen. Daneben habe er außereheliche Affären und Online-Kontakte mit zahlreichen Frauen gehabt.
09:46 Uhr

Asylheim-Leiter soll Syrerin vergewaltigt haben

Ein Vorstrafenregister bis zum Horizont war kein Hinderungsgrund, einen 51-jährigen Niederländer zum Leiter eines Flüchtlingsheims im Sauerland zu machen - jetzt steht der Mann vor dem Amtsgericht in Arnsberg. Der Vorwurf: Er soll eine Syrerin vergewaltigt haben. Vier Mal. Aus der Anklageschrift geht hervor, dass der Mann bereits 19-mal verurteilt wurde, unter anderem wegen der Herstellung von Drogen, Hehlerei, Urkundenfälschung und im Jahr 2000 wegen eines Sexualdelikts. Die Taten beging er vor allem in den Niederlanden, aber auch in Belgien und Deutschland.

09:37 Uhr

Mutter verrät Steinmeiers liebstes Weihnachtsessen

5bd2cfe441864b3c30e7956c41925039.jpg

Steinmeier und seine Mutter Ursula - das Bild entstand 2009.

(Foto: dpa)

Gans? Nein. Ente? Nein. Würstchen mit Kartoffelsalat? Nein. Zu Weihnachten isst der künftige Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am liebsten Kassler mit Sauerkraut - sagt zumindest seine Mutter Ursula. "Das ist Tradition. Er wäre enttäuscht, wenn das dieses Jahr nicht so wäre", sagte Ursula Steinmeier der "Neuen Westfälischen". Dass ihr Sohn ein guter Bundespräsident werden würde, daran hat die 87-Jährige keine Zweifel. Ein bisschen Sorgen macht sie sich angesichts der großen Aufgabe um ihn aber schon: "Er sollte vorsichtig sein mit seiner Gesundheit." Ursula Steinmeier lebt in Schieder-Schwalenberg im nordrhein-westfälischen Kreis Lippe.

09:12 Uhr

Pferd auf A7 von sechs Autos überrollt

Eine Autobahn ist in Niedersachsen zur Todesfalle für ein Pferd geworden. Das Tier war entlaufen und schließlich auf der A7 bei Kalefeld im Kreis Northeim aufgetaucht, heißt es im Polizeibericht. Autos konnten nicht mehr ausweichen - insgesamt sechs Fahrzeuge, darunter auch ein Sattelschlepper überrollten das Tier. Die Fahrzeuge wurden den Angaben zufolge beschädigt, kollidierten aber nicht miteinander. Den Gesamtschaden bezifferte die Polizei auf rund 15.000 Euro.

09:02 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

 

08:56 Uhr

Regierung muss Selektorenliste nicht herausgeben

In der NSA-Affäre erringt die Bundesregierung einen Sieg vor Gericht - sie muss strenggeheime Informationen des Bundesnachrichtendienstes nicht weitergeben. Das hat nun das Bundesverfassungsgericht entschieden. Es geht um die sogenannte Selektorenliste, mit der der BND im Auftrag von US-Geheimdiensten deutsche Internetleitungen ausspionierte. Konkret geht es um die entsprechenden Suchworte.

08:30 Uhr

Riesiger Krater in Fukuoka schon wieder zu

f2685a50596f823baaaacf6863d47f40.jpg

So schnell kann es gehen - der Krater in Fukuoka ist wieder verschwunden.

(Foto: imago/Kyodo News)

Vergangene Woche ließen wir uns von einem Krater beeindrucken, der den Bürgern auf einer mehrspurigen Straße in der japanischen Stadt Fukuoka entgegengähnte. Warscheinlich war bei Arbeiten an einem U-Bahnschacht geschlampt worden. Richtig flott ging die Reparatur vonstatten - heute ist alles wieder gut. Laut der britischen Zeitung "Guardian" dauerte die Instandsetzung nur zwei Tage. Bewundernd heißt es in dem Bericht, es handele sich um eine "typische Demonstration japanischer Geschicklichkeit und Effizienz". Können Japaner eigentlich auch Entrauchungsanlagen für Flughäfen bauen?

Mehr dazu hier.

08:17 Uhr

Schwung der deutschen Wirtschaft lässt nach

Nur noch um 0,2 Prozent wächst die deutsche Wirtschaft im dritten Quartal des Jahres. Experten hatten ein klein wenig mehr erwartet, zumal es in den ersten beiden Quartalen noch deutlich höher (0,7 und 0,4 Prozent) gelegen hatte. Gebremst wurde das Wachstum vom Außenhandel. Die Exporte sanken gegenüber dem Vorquartal leicht. Die Importe stiegen hingegen.

Mehr dazu hier.

08:02 Uhr

Obama adelt Merkel - noch einmal

Heute wird Barack Obama in Griechenland erwartet, morgen Abend kommt er nach Deutschland. Und vor seiner Abreise hat der US-Präsident noch einmal etwas gesagt, das die Willkommensfeier in Berlin noch herzlicher machen könnte. Er bezeichnete Kanzlerin Angela Merkel als die engste Verbündete seiner achtjährigen Präsidentschaft und freue sich auf die anstehende Reise. Es ist sein letzter Besuch in Deutschland als Präsident und seine warmen Worte dürften mehr als die übliche Höflichkeit sein. Sie sind bemerkenswert, wenn man bedenkt, wie eng das Verhältnis Großbritanniens oder Kanadas zu den USA ist. Es ist aber nicht das erste Mal, dass der US-Präsident die Kanzlerin mit solcher Anerkennung "adelt" - man denke nur an die Verleihung der Freiheitsmedaille im Rosengarten des Weißen Hauses vor fünf Jahren. Da sind so Petitessen wie die Ausspähung von Merkels Handys längst vergessen ...

07:45 Uhr

Drei Kühe überleben Beben auf winziger Grasinsel

Glück muss man haben - das gilt nicht nur für Menschen, sondern auch für Kühe. Im Netz kursiert derzeit ein Video, welches genau das beweist. Es zeigt drei Kühe, die sich nach dem Erdbeben in Neuseeland auf einer Grasinsel gerettet haben. Laut örtlichen Medien rettet ein Bauer die Tiere schließlich, indem er ihnen einen Weg von der Insel herabgrub. Falls Sie Probleme haben, sich das vorzustellen, schauen Sie sich das Video an.

Mehr dazu hier.

07:22 Uhr

Star-Investor sucht sich neues Geschäftsfeld

c096b4ca9ae746854cf937c26a56c982.jpg

Buffett.

(Foto: AP)

Warren Buffetts Job ist es, Geld zu verdienen - als Selbstzweck, einfach möglichst viel aufhäufen, das hat ihn zum Star gemacht. Was das über unsere Gesellschaft sagt? Oh, welch kritische Töne am frühen Morgen! Darf ich das kurz zurückstellen? Hätte nun mein alter Lehrer gesagt. Folgendes: Buffett hat sich ein neues Feld für seine Investitionen ausgesucht: Fluggesellschaften.

  • In einer Mitteilung an die Börsenaufsicht schreibt Buffetts Unternehmen Berkshire Hathaway, dass es sich an American Airlines Group Inc, Delta Air Lines Inc und United Continental Holdings Inc beteiligt habe. In zwei Fällen seien weniger als 500 Millionen US-Dollar geflossen, die Beteiligung an American betrage nahezu 800 Millionen.
  • Gleichzeitig trennt sich die Firma von Anteilen am weltgrößten Einzelhändler. Die Beteiligung an der Wal-Mart Stores Inc hat Berkshire um fast 70 Prozent reduziert, sie hielt Ende September 13 Millionen Aktien der Einzelhandelskette.
07:10 Uhr

Argentinien gibt 100.000 Biber zum Abschuss frei

imago63408002h.jpg

(Foto: imago/blickwinkel)

Klingt erstmal nicht so schön, diese Überschrift, oder? Aber die Maßnahme der argentinischen Regierung hat einen ernsten Hintergrund. Denn Biber vernichten im Süden des Landes uralten Baumbestand. Nun sollen Trapper mehrere Jahre lang die Nager jagen und erlegen. Und ich muss sagen - wäre ich Jäger, hätte ein Problem mit Bibern und wollte gerade mal für ein paar Jahre aussteigen und in der unendlichen Weite Patagoniens leben ... die haben da doch Smartphone-Empfang, oder?

07:03 Uhr

Razzien gegen Islamisten in mehreren deutschen Städten

Am Morgen schlägt die Polizei zu - mit großen Razzien gegen Leute, die verdächtigt werden, Terroristen zu unterstützen. Hunderte Polizisten sind im Einsatz, mehr als 200 Wohnungen sollen durchsucht worden sein.

Mehr dazu hier.

06:53 Uhr

Munch-Gemälde wirft gigantische Rendite ab

dcb359f0f26e28e10aeb683e53dc74c7.jpg

(Foto: AP)

Sind Sie wie ein einsamer Wolf auf der Suche nach Renditeobjekten? Ich unterstelle zwar mal, dass das Gemälde von Edvard Munch, um das es jetzt geht, nicht Ihre Preisklasse ist (meine auch nicht), aber es könnte Modellcharakter für eine gelungene Geldanlage haben. Jetzt sind die "Mädchen auf der Brücke" wieder einmal versteigert worden. Das als Meisterwerk erachtete Bild ging bei Sotheby's in New York für 54,5 Millionen Dollar weg. Die "Mädchen auf der Brücke" legten in den vergangenen Jahren im Wert beträchtlich zu: von 7,7 Millionen Dollar 1996 über 30,8 Millionen Dollar 2008 bis hin zum nun erzielten Erlös von 54,5 Millionen Dollar. Kann sich sehen lassen, oder? Und es könnte noch Luft nach oben geben: "Der Schrei" von Edvard Munch ist 2012 für 119,9 Millionen US-Dollar versteigert worden.   

06:40 Uhr

Russischer Wirtschaftsminister festgenommen

Alexej Uljukajew

Alexej Uljukajew.

(Foto: dpa)

Schwere Korruptionsvorwürfe erschüttern die russische Regierung. Wirtschaftsminister Alexej Uljukajew ist festgenommen worden. Er soll für ein Ölgeschäft Schmiergeld in Millionenhöhe angenommen haben. Mit dem Geld soll seine Zustimmung für den Kauf der Ölgesellschaft Baschneft durch den Großkonzern Rosneft erkauft worden sein, wie die oberste russische Ermittlungsbehörde mitteilt.

06:33 Uhr

Das wird heute wichtig

Haben Sie gestern den sogenannten "Supermond" gesehen? Schon beeindruckend, kam er Ihnen auch irgendwie oval vor? Die Kollegen stellen gerade die beeindruckendsten Bilder zusammen. Das wird heute wichtig:

  • US-Präsident Obama beginnt seinen Abschiedsbesuch in Europa. Erste Station ist Griechenland. Am Donnerstag kommt er nach Deutschland.
  • Weiterhin hoffen wir auf weitere Details über die künftige Regierung Donald Trump.
  • In der Nacht könnte es bei den Verhandlungen einer rot-rot-grünen Koalition im Land Berlin zu einer Einigung kommen.
  • Wir erfahren, wie die deutsche Wirtschaft dasteht. Das Statistische Bundesamt stellt Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal vor.
  • Am Abend (20:45 Uhr n-tv.de-Liveticker) empfängt die Fußball-Nationalmannschaft Italiens Deutschland zu einem Freundschaftsspiel.

Und Sie müssen gar nichts weiter tun, als hier mitzulesen. Ich heiße Volker Petersen und wünsche einen guten Morgen. Zu erreichen bin ich unter volker.petersen (at) nama.de oder bei Twitter. Auf geht's!

06:14 Uhr

Das Wetter mit Björn Alexander

Der n-tv Wetterexperte Björn Alexander

Björn Alexander.

Der Frühwinter ist auf dem Rückzug. Leider geht das aber auch heute nicht ohne Glättegefahr. Denn einerseits sind die Frühwerte in der Mitte und im Süden noch frostig. Andererseits kommen jetzt die meist nur schwachen Niederschläge weiter südwärts voran. Neben etwas Schnee fallen dabei auch Schneeregen oder gefrierender Regen mit akuter Glätte. Das gilt zunächst einmal in einem Streifen von der Eifel bis herüber in den Osten. Später verlagert sich der Glätteschwerpunkt weiter südostwärts bis an den Bayerischen Wald und die Alpen. Ansonsten fällt dann aus dichten Wolken Regen. Denn es wird deutlich milder bei 6 Grad in Berlin, 9 Grad im Hamburg, 11 Grad im Rheinland und bis zu 12 Grad im Nordwesten. Nur im Südosten bleibt es bei 0 bis 5 Grad noch spürbar kälter. Das ist danach aber auch vorbei. Von Mittwoch bis Freitag erreichen die Temperaturen häufig 7 bis 14 Grad. Dazu ist es wolkig oder wechselhaft, zum Teil windig bis stürmisch und immer wieder nass. Am Wochenende gehen die Werte wahrscheinlich wieder zurück, allerdings könnte es damit auch etwas stabiler werden.

06:00 Uhr