Dienstag, 16. Mai 2017Der Tag

Heute mit Volker Petersen und Benjamin Konietzny
22:30 Uhr

Das war Dienstag, der 16. Mai 2017

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Der Bodensee bei Nacht

(Foto: imago/bodenseebilder.de)

Liebe Leser, Benjamin Konietzny verabschiedet sich in den Feierabend und wünscht Ihnen eine ruhige Nacht. Morgen früh gegen sechs sitzt hier wieder der Kollege Volker Petersen und tippt die neuesten Nachrichten. Ein ereignisreicher Tag geht zu Ende, die meistgelesenen Meldungen sehen Sie wie immer in dieser Liste:

22:10 Uhr

Gefängnis will mit Drohnenabwehr Schmuggel unterbinden

Mit einem neuartigen Drohnenabwehrsystem will ein britisches Gefängnis heimliche Lieferungen an die Häftlinge unterbinden. Das elektronische System solle eine "unsichtbare Schutzkuppel" über das Gefängnis der Kanalinsel Guernsey spannen, um den Schmuggel von Mobiltelefonen, Drogen und Waffen durch die Luft zu verhindern, sagte Direktor David Matthews.

  • Das genaue Ausmaß der Schmuggelaktionen sei nicht bekannt: "Wir bekommen das nur mit, wenn eine Drohne abstürzt, deswegen wissen wir nicht, wie viele erfolgreiche Lieferungen es gegeben hat."
  • Das neue SkyFence-System solle Ende Juli über der Haftanstalt funktionsfähig sein. Nach Angaben des Herstellers Drone Defence sendet es ein elektronisches Störsignal aus, das den Kontakt zwischen Drohnen und der Steuerbasis am Boden unterbricht.
21:46 Uhr

Österreich beschließt Burka-Verbot

Die Vollverschleierung von Frauen im öffentlichen Raum wird in Österreich künftig unter Strafe gestellt.

  • Die Regierung in Wien beschloss das im Vorfeld heftig kritisierte Burka-Verbot im Parlament. Es ist Teil eines Integrationspakets, das auch das Verteilen von Koranen verbietet.
  • Die Koalition aus Sozialdemokraten und Konservativen stimmte trotz schwerer Turbulenzen und vorgezogener Wahlen im Oktober gemeinsam für das seit März ausgehandelte Paket.
  • Neben dem Ganzkörpergewand sind noch weitere Kleidungsstücke, die das Gesicht von Frauen verhüllen, im öffentlichen Raum verboten. Ab Oktober werden für diese Form der Verhüllung bis zu 150 Euro Strafe fällig.
21:23 Uhr

UN: Schon mehr als 180 Cholera-Tote im Jemen

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Ein mit Cholera infiziertes Mädchen in einem Krankenhaus in der Hauptstadt Sanaa.

(Foto: imago/Xinhua)

Im Oktober 2016 ist im Bürgerkriegsland eine Cholera-Epidemie ausgebrochen, da es an sauberem Trinkwasser mangelt. Inzwischen sind nach Angaben der UN bereits mehr als 180 Menschen an den Folgen der Krankheit gestorben.

  • Außerdem gebe es mehr als 14.000 Verdachtsfälle, sagte UN-Sprecher Stéphane Dujarric. Für die Hauptstadt Sanaa ist der Notstand ausgerufen worden. In den von Cholera betroffenen Gebieten leben nach Angaben der UN rund 7,6 Millionen Menschen.
  • Mehr als zehn Millionen Menschen sind den UN zufolge akut auf Hilfe angewiesen, mehr als 14 Millionen Jemeniten haben nicht genug zu essen.
21:07 Uhr

Bericht: Trumps Geheiminformationen kommen aus Israel

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Donald Trump und der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bei einem Treffen im Februar.

(Foto: picture alliance / Evan Vucci/AP)

Die geheimen Informationen, die der US-Präsident Donald Trump an die russische Regierung weitergegeben hat, stammen einem Bericht der "New York Times" zufolge aus Israel.

  • Trump hatte die Informationen bei einem Treffen an den russischen Verteidigungsminister Sergej Lawrow weitergegeben.
  • Sollte der Bericht der Wahrheit entsprechen, könnte es die Affäre weiter verkomplizieren. Denn es bestünde dann die Möglichkeit, dass die russische Regierung israelische Geheiminformationen an ihre engen Verbündeten im Nahen Osten, und Israels Erzfeinde, Iran und Syrien, weitergeben könnte.
20:42 Uhr

Italiens Senat will Polizisten auf NGO-Schiffe schicken

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Auf diesem Bild sind Soldaten der Bundeswehr zu sehen, die Flüchtlinge aus einem überladenen Boot retten.

(Foto: dpa)

Verteidigungspolitiker in Italien wollen den Einsatz von zivilen Helfern bei der Flüchtlingsrettung im Mittelmeer stärker behördlich überwachen lassen.

  • Der Verteidigungsausschuss des Senats in Rom verabschiedete dazu eine Liste von Empfehlungen. Sie sehen die Anwesenheit von Polizeibeamten bei der Rettung von Flüchtlingen durch Nichtregierungsorganisationen vor. Denkbar sei, dass die Polizisten auf den NGO-Rettungsschiffen mitführen, sagte Ausschusschef Nicola Latorre.
  • Vor der libyschen Küste kreuzen derzeit dutzende Schiffe von NGOs, die Flüchtlinge auf der gefährlichen Überfahrt von Nordafrika nach Europa beistehen wollen. Die Flüchtlingsretter sehen sich mit dem Vorwurf konfrontiert, durch ihre Präsenz weitere Flüchtlinge zur Überfahrt zu ermuntern und so auch Schleppern in die Hände zu spielen.
20:21 Uhr

Zieht die Bundeswehr von Incirlik nach Jordanien?

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Ein jordanischer Jet auf der Muwaffak-Salti-Airbase in Jordanien.

(Foto: US-Army)

Starten deutsche Tornados künftig von Jordanien aus in den Einsatz gegen den IS? Wie der "Spiegel" berichtet, soll auf Weisung des Verteidigungsministeriums am Mittwoch erneut ein Erkundungstrupp nach Jordanien geschickt werden. Die Soldaten sollten dort die Luftwaffenbasis Muwaffak Salti inspizieren.

  • Konkret werde geprüft, wie schnell die Bundeswehr von der Basis ihre Überwachungs- und Tankflüge starten könnte. Am Wochenende wolle Ministerin Ursula von der Leyen die Basis selbst in Augenschein nehmen.
  • Die CDU-Politikerin habe die Reise nach Jordanien schon lange geplant, da sie an einer Wirtschaftsveranstaltung dort teilnehmen wolle.
20:00 Uhr

Videos des Tages

19:56 Uhr

Trump will als erster US-Präsident Klagemauer besuchen

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Die Klagemauer ist das wichtigste Heiligtum der Juden. Sie liegt im Ostteil Jerusalems, der von Israel besetzt gehalten wird.

(Foto: imago/robertharding)

Donald Trump will als erster US-Präsident die Klagemauer in Jerusalem besuchen. Das gibt das Weiße Haus bekannt und veröffentlicht damit Details zur anstehenden Nahost-Reise des Präsidenten.

  • Auch auf zweimaliges Nachfragen wollte McMaster nicht sagen, ob die USA die Klagemauer als Teil Israels ansehen. Dies sei "eine politische Entscheidung", sagte er.
  • Am kommenden Dienstag trifft er in Bethlehem mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas zusammen.
  • Trump plant beim darauffolgenden Besuch in Saudi-Arabien demnach eine große Rede zum Thema Islam: Er wolle über seine "Hoffnung auf eine friedliche Vision des Islam" reden, kündigte sein Sicherheitsberater an. Trump werde eine "inspirierende, direkte Rede über die Notwendigkeit halten, der radikalen Ideologie entgegenzutreten".
19:38 Uhr

Bundeswehrsoldat stirbt bei Schießübung

Bei einer Schießübung auf dem Truppenübungsplatz im bayerischen Wildflecken ist ein Soldat ums Leben gekommen.

  • Das teilte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen bei einer Veranstaltung des Reservistenverbands in Berlin mit. "Dieser Unfall verdeutlicht wieder einmal auf tragische Weise, was wir unseren Soldaten im Einsatz und in der Ausbildung für den Einsatz abverlangen."
  • Die genauen Umstände des Todes sind noch unklar.
19:25 Uhr

Trump empfängt Erdogan im Weißen Haus

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Donald Trump und Recep Tayyip Erdogan

(Foto: REUTERS)

US-Präsident Donald Trump hat seinen türkischen Kollegen Recep Tayyip Erdogan im Weißen Haus empfangen.

  • Bei den Gesprächen in Washington sollte es vor allem um die schwierige Situation im Bürgerkriegsland Syrien gehen. Das Treffen wurde überschattet von der Entscheidung der US-Regierung, die syrischen Kurden mit Waffen auszurüsten.  
  • Erdogan hatte angekündigt, bei dem Besuch auch seine Forderung nach Auslieferung des regierungskritischen Geistlichen Fethullah Gülen zu erneuern. Erdogan beschuldigt Gülen, hinter dem Putschversuch vom 15. Juli 2016 in der Türkei zu stehen.
  • Gülen, der seit 1999 im selbstgewählten Asyl in den USA lebt, hält den Putschversuch für von Erdogan vorgetäuscht, um Regierungskritiker mundtot zu machen.
19:11 Uhr

14-Jährige in Niedersachsen unter Mordverdacht

Die Polizei in Niedersachsen verdächtigt eine 14-Jährige, gemeinsame mit einem 15-Jährigen ihre Mutter getötet zu haben.

  • Gegen beide wurde Haftbefehl wegen gemeinschaftlich begangenen Mordes erlassen. Beide stünden unter dringendem Tatverdacht, teilte die Polizei mit.
  • Polizisten hatten die leblose und mit mehreren Stichen verletzte 39 Jahre alte Frau in der Nacht zum Montag in einem Mehrfamilienhaus in Varel gefunden. Die mutmaßliche Tatwaffe, ein Messer, wurde in der Wohnung des 15-Jährigen entdeckt.
18:53 Uhr

Grüne und Linke wollen sofortigen Abzug aus Incirlik

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Bundeswehr-Flugzeuge im Anflug auf die Basis in Incirlik.

(Foto: REUTERS)

Die Opposition will den Bundestag noch in dieser Woche über den sofortigen Abzug der Bundeswehr aus der Türkei abstimmen lassen. Die Fraktionen von Linken und Grünen verabschiedeten einen gemeinsamen Antrag, mit dem sich das Parlament am Donnerstag befassen soll.

  • Er ist eine Reaktion auf das am Wochenende von der türkischen Regierung verhängte Besuchsverbot für Bundestagsabgeordnete bei den deutschen Soldaten, die sich vom Luftwaffenstützpunkt Incirlik aus am Kampf gegen die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) beteiligen.
  • "Die Bundeswehr ist eine Parlamentsarmee und die parlamentarische Kontrolle muss zu jedem Zeitpunkt möglich sein. Die Bundeswehr wird daher mit sofortiger Wirkung vom Standort Incirlik (Türkei) abgezogen", heißt es in dem Antrag.
  • Ankara hatte Verteidigungsexperten des Parlaments den Besuch in Incirlik verweigert, weil die Bundesregierung türkischen Soldaten Asyl gewährt hat. Die türkische Regierung wirft diesen Soldaten vor, sich am Putschversuch im vergangenen Sommer beteiligt zu haben.
18:33 Uhr

Zahl der Toten in Venezuela steigt auf 40

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Die Gewalt in den Straßen der venezolanischen Großstädte eskaliert, immer mehr Menschen kommen bei den Protesten zu Tode.

(Foto: REUTERS)

Die Zahl der Toten bei den politischen Unruhen in Venezuela hat sich seit Anfang April auf 40 erhöht. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, erlag ein 17-jähriger Jugendlicher seinen schweren Verletzungen. Er war demnach während einer Demonstration von Regierungsgegnern in der westlichen Stadt Pedraza plötzlich aus einer Gruppe heraus beschossen und am Kopf verletzt worden.

  • Anhänger und Gegner der venezolanischen Regierung beschuldigen sich gegenseitig, Gewalt zu verbreiten, indem sie bewaffnete Gruppen in die Proteste einschleusen. Die Einsatzkräfte gehen mit Tränengas gegen die Demonstranten vor, von denen einige Steine und Brandbomben gegen die Polizisten steuern.
  • Maduro wirft seinen Gegnern vor, mit Unterstützung der USA einen "bewaffneten Aufstand" und "Terrorakte" gegen ihn zu unternehmen.
  • Die konservativen und rechtsgerichteten Regierungsgegner machen Maduro für die schwere Wirtschaftskrise in dem ölreichen südamerikanischen Land verantwortlich. Die Versorgungslage ist vielerorts dramatisch.
18:17 Uhr

Auto fliegt bei Unfall 30 Meter durch die Luft

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Die Szenerie nach dem Unfall

(Foto: Polizei St. Gallen)

Bei einem spektakulären Autounfall in der Schweiz ist ein Fahrzeug 30 Meter durch die Luft geschleudert worden. Es hat sich überschlagen und ist in einem Tunnel auf sein Dach gekracht.

  • Der Autofahrer wurde verletzt, wie die Polizei in St. Gallen mitteilte. Nähere Angaben zu seinem Zustand machte sie nicht.
  • Die Zufahrt zum Stephanshorntunnel in St. Gallen war am Montagabend wegen Reinigungsarbeiten mit einer Leitplanke abgesperrt. Der Verkehr sollte auf die andere Fahrbahn gelenkt werden. Aus zunächst unbekannten Gründen fuhr der Fahrer aber in die Leitplanke hinein.
17:49 Uhr

SPD will offenbar Richtungswechsel in Ausländerpolitik

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Nach der CDU entdeckt nun auch die SPD offenbar das Thema Innere Sicherheit für sich.

(Foto: AP)

Das Wahldebakel in NRW hat inhaltliche Folgen für die Politik der SPD. Einem Bericht der "Welt" zufolge, wird im Regierungsprogramm eine "Null-Toleranz-Politik" gegenüber Islamisten gefordert.

  • Mit einer harten Linie beim Thema Innere Sicherheit wollen die Sozialdemokraten in den Bundestagswahlkampf ziehen. "Wir wollen 15.000 neuen Stellen bei der Polizei in Bund und Ländern schaffen", heißt es im Entwurf, der der "Welt" vorliegt.
  • "Ausländer, die schwere Straftaten begehen, sollen nach Verbüßung ihrer Strafe unverzüglich abgeschoben werden", heißt es weiter. Eine "Null-Toleranz-Politik" gegenüber Hasspredigern und Islamisten sei gefragt.
17:31 Uhr

Griechenland lotet Rückkehr an Kapitalmarkt aus

Griechenland will sich Insidern zufolge bei einer Einigung mit seinen Geldgebern auf Schuldenerleichterungen erstmals seit drei Jahren wieder an den Kapitalmarkt wagen.

  • Als frühester Termin kommt demnach der Juli infrage, wie von Regierungsvertretern zu erfahren war, die anonym bleiben wollen.
  • Für die Auktion ist eine fünfjährige Anleihe im Gespräch, die einen 2014 aufgelegten Bond ersetzen würde. Dies könnte rund drei Milliarden Euro in die Kasse spülen. Es gehe darum, den Appetit der Anleger auf griechische Schuldenpapiere zu testen, bevor das laufende Rettungsprogramm Mitte 2018 auslaufe.
  • Voraussetzung sei jedoch, dass sich zuvor die internationalen Geldgeber grundsätzlich auf Schuldenerleichterungen für Griechenland verständigten.
17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:53 Uhr

EU-Staaten droht Ärger wegen Flüchtlingsverteilung

Wegen der mangelnden Umsetzung von Beschlüssen zur Verteilung von Flüchtlingen droht die EU-Kommission mehreren Staaten mit einem Verfahren. "Ungarn, Polen und Österreich bleiben die einzigen Mitgliedsländer, die nicht eine einzige Person umverteilt haben", kritisierte die Brüsseler Behörde.

  • Tschechien beteilige sich an der Aufnahme von Flüchtlingen aus Italien und Griechenland zudem seit mehr als einem Jahr nicht mehr. Die EU-Kommission forderte die Länder auf, die Verteilung binnen eines Monats aufzunehmen.
  • Sollte dies nicht geschehen, drohen Vertragsverletzungsverfahren im Juni. Diese können mit Geldbußen enden.
  • Im Falle Österreichs bemängelte die Kommission, dass die Regierung in Wien zwar die Aufnahme von 50 Flüchtlingen aus Italien zugesagt habe, die Umsetzung aber auf sich warten lasse und keine Verpflichtungen gegenüber Griechenland eingegangen worden seien.
16:39 Uhr

Laptop-Verbot auf US-Flügen könnte Millionen kosten

Das von der US-Regierung erwogene Laptop-Verbot auf Transatlantikflügen könnte für die deutsche Wirtschaft teuer werden.

  • Der Geschäftsreiseverband VDR warnt vor Buchungsrückgängen und deutlichen Produktivitätsverlusten, wenn Manager auf ihren Flügen in die USA ihre Rechner und andere größere Elektronikgeräte nicht mehr mit in die Kabine nehmen dürften.
  • "Bei sehr konservativer Kalkulation kommen wir bei jährlich rund 720.000 Geschäftsreisenden in die USA auf einen Produktivitätsverlust von mindestens 160 Millionen Euro", sagte Hans-Ingo Biehl vom VDR.
  • Sollte der vom US-Heimatschutz geprüfte Laptop-Bann auch für Starts aus der EU kommen, müssten die Firmen zwangsläufig die USA-Reisen ihrer Mitarbeiter auf den Prüfstand stellen und würden möglicherweise auf elektronische Kommunikationswege umsteuern, sagte der Geschäftsreisen-Experte. Buchungsrückgänge für die Fluggesellschaften seien dann unausweichlich.
16:13 Uhr

Westerwälder darf nicht "James Bond" heißen

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Vielleicht klappt es ja mit "Octopussy".

(Foto: imago/AD)

"Mein Name ist Bond, James Bond" - davon, sich derart vorstellen zu können, träumte ein Mann aus dem beschaulichen Westerwald und wollte den gleichen Namen wie der berühmteste Geheimagent der Welt tragen. Daraus wird aber nichts.

  • Der Mann ist mit seiner Klage für die Namensänderung gescheitert. Das Verwaltungsgericht Koblenz wies sie ab.
  • Er hatte dies zuvor schon vergeblich bei seiner Verbandsgemeinde Bad Marienberg beantragt. Daraufhin erhob er Klage: Mehrere Ärzte hätten die Namensänderung befürwortet.
  • Das Gericht urteilte dagegen, eine Änderung des Vor- und Familiennamens in James Bond wegen angeführter familiärer Probleme sei nicht gerechtfertigt. Der Kläger habe nicht nachvollziehbar erklärt, dass der Familienkrach mit einem anderen Namen beigelegt werden könnte.
16:03 Uhr

Weitere Riesen-Schiffe kommen nach Hamburg

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Die MOL Triumph im Hamburger Hafen

(Foto: REUTERS)

400 Meter lang, Platz für mehr als 20.000 Container: Die MOL Triumph ist das größte Schiff, das jemals in den Hamburger Hafen eingelaufen ist. Nun sollen weitere Ozean-Giganten folgen.

  • Nach der Ankunft des Riesen-Transporters will die Reederei noch mehr Schiffe dieser Größe die Hansestadt anlaufen lassen. Auch fünf demnächst fertige Schwesterschiffe sollen den Hafen ansteuern, wie Jan Holst von der Reederei Mitsui O.S.K. Lines (MOL) sagte.
  • Die Reederei habe sich für den Bau von insgesamt sechs Riesen-Schiffen entschieden, um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, sagte Holst. Auch für die Ökobilanz spiele die Schiffsgröße eine wichtige Rolle: Die deutlich höhere Ladekapazität in Verbindung mit moderner Umwelttechnologie führe zu einem etwa 25 bis 30 Prozent niedrigeren Kraftstoffverbrauch und geringeren CO2-Emissionen.

 

15:49 Uhr

Feindbild Schwarz-Gelb soll SPD bei Profilierung helfen

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Thomas Oppermann

(Foto: picture alliance / Soeren Stache)

Die SPD will sich im Bundestagswahlkampf als klare Alternative zu Schwarz-Gelb positionieren. Mit Blick auf eine mögliche CDU/FDP-Koalition in Nordrhein-Westfalen sagte SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann: "Schwarz-Gelb war die schlechteste Bundesregierung der letzten 20 Jahre. Unter Merkel/Westerwelle gab es permanent Streit, Stillstand und Ungerechtigkeiten."

  • Wenn dieses Bündnis die neue Perspektive für Deutschland sei, "werden wir uns als Sozialdemokraten ganz klar gegen Schwarz-Gelb aufstellen", sagte Oppermann.
  • Nach der verlorenen Saarland-Wahl hatten er und SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz die Liberalen noch gelobt und auf gemeinsame sozialliberale Zeiten verwiesen. 
  • Union und FDP hatten im Bund zuletzt von 2009 bis 2013 regiert.
15:31 Uhr

Thailand zwingt Facebook zum Löschen von kritischen Posts

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Über diesen Mann sollten Sie nicht schlecht reden - jedenfalls nicht, wenn Sie in Thailand sind: König Maha Vajiralongkorn.

(Foto: REUTERS)

Im Land des Lächelns ist es mit der freien Meinung so eine Sache - zumindest wenn es um die Monarchie geht. Nun haben die thailändischen Behörden Facebook gezwungen, zahlreiche kritische Beiträge zu löschen.

  • Das Online-Netzwerk habe zugesichert, die fraglichen Inhalte zu löschen, sagte der Generalsekretär der Regulationsbehörde NBTC, Takorn Tantasith.
  • Thailand schützt das Königshaus mit einer äußerst strengen Gesetzgebung. Für Kritik oder gar Beleidigungen des Königs und seiner Familie drohen mitunter drakonische Haftstrafen.
  • In der vergangenen Woche hatte NBTC dem thailändischen Ableger von Facebook mit einer Anzeige und der Schließung des in dem südostasiatischen Land überaus beliebten Netzwerks gedroht, wenn es nicht bis Dienstag mehr als 130 "illegale" Einträge lösche. Nach Ablauf der Frist um 10.00 Uhr (Ortszeit) sagte Takorn: "Facebook kooperiert mit Thailand."
15:19 Uhr

Fleisch und Süßes bleiben Export-Schlager

Lebensmittel aus Deutschland sind im Ausland ungebrochen beliebt.

  • Die deutsche Lebensmittelindustrie erwirtschaftete im vergangenen Jahr mit Exporten einen Rekordwert von 56,7 Milliarden Euro, zwei Milliarden mehr als im Jahr zuvor, teilte der Branchenverband BVE mit.
  • Das Auslandsgeschäft habe damit ein Drittel zum gesamten Branchenumsatz von 171,3 Milliarden Euro beigetragen.
  • Besonders beliebt waren Fleischprodukte und Süßes, die gemeinsam ein Drittel der Exporte ausmachen. Rund 80 Prozent der Waren gingen in EU-Länder, allen voran in die Niederlande und nach Frankreich.
15:01 Uhr

Bochumer Uni-Vergewaltiger muss elf Jahre in Haft

Der 32-Jährige, der zwei Frauen in der Nähe der Bochumer Ruhr-Universität vergewaltigt haben soll, ist vom Landgericht Bochum zu elf Jahren Haftstrafe verurteilt worden.

  • Ziyad K. soll im vergangenen Jahr zwei chinesische Studentinnen (22 und 28 Jahre alt) in ein Waldstück gezogen und dort brutal vergewaltigt haben.
  • Ein Opfer schilderte, ihr Peiniger habe ihr eine Schlinge um den Hals gelegt und sie mit einem Stock auf den Kopf geschlagen.
  • Ziyad K. wurde am 5. Dezember festgenommen.

Mehr dazu lesen Sie hier.

14:32 Uhr

Macron will Regierung erst morgen bekanntgeben

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Emmanuel Macron

(Foto: AP)

Eigentlich wollte der neue französische Staatschef Emmanuel Macron am heutigen Nachmittag sein Regierungsteam vorstellen. Dieser Termin wurde jetzt auf morgen verschoben.

  • Der Elyséepalast begründete die Verzögerung mit einer Überprüfung der Steuerunterlagen der Ministerkandidaten. Außerdem sollten mögliche Interessenkonflikte ausgeschlossen werden. Dies stehe im Einklang mit Macrons Versprechen, für mehr "Moral im öffentlichen Leben" zu sorgen.
  • Die erste Kabinettssitzung der neuen Regierung unter Macron soll nun am Donnerstag stattfinden.
14:21 Uhr

Irakische Armee: Mossul zu 90 Prozent erobert

Die Eroberung Mossuls durch die irakische Armee dauert und dauert - doch nun scheint ein Ende in Sicht. Die Führung der Streitkräfte meldet, sie habe fast 90 Prozent des West-Teils der Großstadt zurückerobert. Der IS kontrolliere dort nur noch 10,5 Prozent der Stadt. Luftangriffe der Amerikaner und ihrer Verbündeten unterstützen die irakischen Soldaten, die die Stadt im Sommer 2014 fluchtartig verlassen hatten.

14:15 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leser, Benjamin Konietzny übernimmt die Schicht vom Kollegen Petersen, der sich soeben aus den Redaktionsräumen verabschiedet hat. Falls Sie mir etwas zu sagen haben, erreichen Sie mich unter benjamin.konietzny (at) nama.de oder bei Twitter.

14:00 Uhr

Gashavarie in Sachsen, Dutzende im Krankenhaus

Im sächsischen Glauchau muss eine Schule evakuiert werden, weil eine Gasleitung leckt - 380 Schüler und Lehrer müssen das Gebäude verlassen. 45 Schülerinnen und Schüler seien zur Beobachtung in Krankenhäuser gebracht worden. Die Gasleitung war bei Straßenbauarbeiten beschädigt worden. Einige der Schüler hätten über Übelkeit und Kopfschmerz geklagt. Ernsthafte Gefahr habe aber nicht bestanden.

13:47 Uhr

Radioaktiver Müll darf auf Neckar verschifft werden

Die Risiken radioaktiven Müll in einem Castor-Container über den Neckar schippern zu lassen, hält das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit für beherrschbar - und genehmigt, 15 Behälter mit 342 Brennelementen vom stillgelegten AKW Obrigheim zum Zwischenlager Neckarwestheim zu befördern. Protest gibt es wie üblich auch:  "Ein gekentertes Schiff kann nicht einfach so geborgen werden. Ein Unfall betrifft viele Kilometer Wasser und Tausende Menschen", hatte etwa die Landesvorsitzende des Umweltverbandes BUND, Brigitte Dahlbender, gesagt.

13:32 Uhr

Trump: Ich durfte Fakten mit Russland teilen

Donald Trump ist aufgewacht und hat gleich etwas getwittert - das hat es in sich. Denn der US-Präsident nimmt Stellung zu den Berichten, er habe an Russland geheime Informationen weitergegeben. Und zwar so:

"Als Präsident wollte ich Russland (bei einem für alle sichtbaren Treffen im Weißen Haus), und dazu habe ich absolut das Recht, Fakten über Terrorismus und Luftfahrtsicherheit mitteilen. Humanitäre Gründe, außerdem will ich, dass Russland seinen Kampf gegen IS und Terror deutlich ausweitet."

Er bestätigt damit, Informationen herausgegeben zu haben - wobei er nicht ausdrücklich sagt, dass die Informationen geheim waren. Er sagt nur, dass er das als Präsident darf - als solcher darf er tatsächlich so ziemlich jede Geheiminformation freigeben. Sein Sicherheitsberater McMaster hatte aber gesagt, die Berichte seien "falsch". Was denn nun? Mehr dazu lesen Sie hier.

13:20 Uhr

Torsten Albig zieht sich zurück

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Albig.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Wenig überraschend zieht sich der bisherige Ministerpräsident von Schleswig-Holstein aus der Landespolitik zurück. Torsten Albig kündigt an, nicht mehr in einer neuen Regierung mitwirken zu wollen. Auch im Landtag möchte er nicht mehr sitzen. Seine Arbeit werde mit der Wahl eines neuen Regierungschefs enden.

Mehr dazu hier.

12:58 Uhr

Britischer Serienkiller ist tot

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"Über alle Maßen böse": Ian Brady.

(Foto: AP)

Im Alter von 79 Jahren stirbt in Großbritannien ein Mann, der in den 60er-Jahren Angst und Schrecken verbreitete. Der Serienkiller Ian Brady, bekannt auch als der "Moormörder", ist tot.

  • Gemeinsam mit seiner 2002 verstorbenen Partnerin Myra Hindley hatte Brady zwischen 1963 und 1965 fünf Kinder gefoltert, zum Teil sexuell missbraucht und anschließend ermordet.
  • Brady und Hindley wurden 1966 wegen drei Morden inhaftiert. Später gaben sie noch zwei weitere Morde zu.
  • Brady zeigte bis zu seinem Tod keine Reue für die Taten, die ganz Großbritannien schockierten. Der Richter hatte beim Prozess erklärt, Brady und Hindley seien "über alle Maßen böse".
12:37 Uhr

Russland: Trump verriet keine Geheimnisse

Hat er oder hat er nicht? Der US-Präsident soll gegenüber dem russischen Außenminister streng geheime Geheimdienstinformationen ausgeplaudert haben. Das russische Außenministerium nennt die Berichte nun falsch. Das meldet die russische Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf das Ministerium in Moskau. Es wäre allerdings zu erwarten, dass das Ministerium dies auch mitgeteilt hätte, wenn die Informationen tatsächlich streng geheim waren.

Auch das Dementi des Weißen Hauses war seltsam, wie unser Politik-Chef Hubertus Volmer schreibt.

12:30 Uhr

Kehlmann bringt neuen Roman heraus

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Kehlmann

(Foto: picture alliance / Maurizio Gamb)

Haben Sie "Die Vermessung der Welt" gelesen? Falls nicht - meiner Meinung nach war es zu Recht ein großer Bestseller. Der Autor, Daniel Kehlmann, bringt nun einen neuen Roman heraus, wie sein Verlag Rowohlt mitteilt. "Tyll" solle im Oktober erscheinen, es geht um einen gewissen Tyll Ulenspiegel, der die "Neuerfindung einer mythischen Figur" sei. Es gehe um eine "aus den Fugen geratene Welt, über die Verwüstungen durch den Krieg und die Macht der Kunst". Klingt zur Zeit passend. Man darf gespannt sein.

12:08 Uhr

US-Flugzeugträger verlässt japanischen Hafen

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Die "USS Ronald Reagan" ist wieder im Pazifik unterwegs.

(Foto: REUTERS)

Der Einsatz des US-Flugzeugträgers "USS Carl Vinson" soll vor der südkoreanischen Küste die ganze Macht des amerikanischen Militärs zeigen. Möglicherweise naht aber nun für die Soldaten und Matrosen an Bord Ablösung. Ein weiterer Flugzeugträger, die "USS Ronald Reagan" verließ seinen Hafen in Yokosuka in Japan, berichtet die Armee-Zeitung "Stars and Stripes". Demnach gab es keine Angaben über den geplanten Einsatz. Der Träger könnte aber die "Carl Vinson" ersetzen oder im ost- und südchinesischen Meer Präsenz zeigen, das China als seine Einflusszone beansprucht.

11:33 Uhr

Priester während Messe in Kathedrale niedergestochen

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Die Kathedrale von Mexiko-Stadt - hier ein Bild von 2014 als Demonstranten wegen des Verschwindens von 43 Lehramtsstudenten protestierten und als Leichen posierten.

(Foto: dpa)

Dutzende Gläubige haben in der Kathedrale von Mexiko-Stadt mitangesehen, wie ein Mann während der Messe auf den Priester zuging und diesen niederstach. Der Täter versuchte danach zu fliehen, wurde aber festgehalten. Der Priester kam ins Krankenhaus, sein Zustand sei "stabil, aber heikel", hieß es. Das Gotteshaus ist die größte Kathedrale Lateinamerikas. Es liegt am zentralen Zócalo-Platz, auch Platz der Verfassung genannt, und ist ein beliebtes Touristenziel. Zur Identität des Angreifers gab es zunächst widersprüchliche Angaben. Unterschiedlichen Quellen zufolge gab sich der Mann selbst zunächst als Franzose aus, später als "nordamerikanischer Künstler".

11:09 Uhr

Berlusconi macht Bemerkung über Macrons Frau

Dass der französische Präsident eine 24 Jahre ältere Frau hat, beschäftigte viele Menschen in Europa. Offenbar auch Silvio Berlusconi. Der 80-jährige italienische Politiker nannte Brigitte Macron nun eine "bella Mamma". Ein Kompliment? Schwer zu sagen. Macron sei ein "39 Jahre alter Bursche", mit viel Arbeitserfahrung und "vor allem mit einer schönen Mama, die ihn schon am Arm gehalten hat, als er noch ein Kind war", sagte er bei einer Wahlkampfveranstaltung. Berlusconi ist bekannt für seine Vorliebe für junge Frauen. Derzeit ist er mit der 49 Jahre jüngeren Francesca Pascale zusammen. Im Prozess um "Bunga Bunga"-Partys wurde ihm Sex mit minderjährigen Prostituierten vorgeworfen. Der Prozess endete 2015 mit einem Freispruch mangels Beweisen.

10:51 Uhr

Verschollenes Militärflugzeug abgestürzt

Gestern verschwand in Japan ein Propellerflugzeug des Militärs vom Radar - nun ist klar, dass es abgestürzt ist. Vermutlich kammen alle vier Menschen an Bord ums Leben.

  • Einsatzkräfte fanden in einer dicht bewaldeten Bergregion im Norden Japans Trümmer der Aufklärungsmaschine.
  • Das Flugzeug vom Typ LR-2 war am Vortag nahe dem Flughafen Hakodate auf Japans nördlichster Hauptinsel Hokkaido bei schlechtem Wetter und Nebel verschwunden.
  • Das Flugzeug sollte einen Notfallpatienten aus einer Klinik in Hakodate transportieren. Die Maschine wurde beim Absturz fast bis zur Unkenntlichkeit zertrümmert.
10:20 Uhr

Windradflügel blockiert Autobahn bei Bielefeld

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Die Autobahn ist voll gesperrt.

(Foto: picture alliance / Christian Mat)

Wenn Windradflügel transportiert werden, ist das ziemlich spektakulär. Ein Unfall auf der A33 bei Bielefeld zeigt aber auch, wie gefährlich das sein kann. Am Morgen kommt es dort zu einem Auffahrunfall - ein anderer Lkw-Fahrer krachte hinten auf den langen Windradflügel-Transporter. Die Fracht verschob sich daraufhin und ragt nun auf die Gegenfahrbahn. Die Bahn ist nun in beide Richtungen voll gesperrt, es staut sich, frühestens am Mittag soll das Problem gelöst sein.

Mehr dazu hier.

09:46 Uhr

Susanne Laschet winkt gerne vom Balkon

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Susanne Laschet winkt gerne.

(Foto: imago/Future Image)

Eine brave First Lady will Susanne Laschet in NRW nicht werden. Die Frau von CDU-Wahlsieger Armin sagte, sie wolle immer wieder an der Seite ihres Mannes auftreten. "Als Hündchen, das brav hinterherläuft, tauge ich sicher nicht. Hauptsache die Frisur sitzt und die Nägel sind lackiert - das ist nicht meins", sagte sie der "Aachener Zeitung". "Ich sage aber auch ehrlich: Ich winke manchmal ganz gerne vom Balkon." Ich bin gespannt auf ihre Winke-Skills.

Währenddessen zerrupfen übrigens CDU und FDP die SPD in NRW.

09:29 Uhr

Vodafone macht Milliardenverlust

Die Ausgliederung seiner indischen Tochtergesellschaft drückt Vodafone tief in die roten Zahlen.

  • Der zweitgrößte Mobilfunk-Konzern der Welt weist für das Geschäftsjahr 2016/17 (bis Ende März) einen Verlust von 6,1 Milliarden Euro aus.
  • Der Umsatz fiel um 4,4 Prozent auf 47,6 Milliarden Euro. Für das laufende Jahr sagte das britische Unternehmen angesichts stabiler Umsätze mit seinen Vertrags-Kunden und gekürzter Ausgaben aber wieder Zuwächse voraus.
  • Auch die Dividende soll wachsen, teilt die Konzernleitung mit.
09:20 Uhr

Albino-Orang-Utan hat einen Namen

Auch unter Orang-Utans kann es Albinos geben - wie wir Ende April lernten, als ein solches Exemplar auf Borneo entdeckt wurde. In einem Dorf lebte der Affe eingesperrt. Tierschützer retteten das Tier. Nun hat das fünfjährige Weibchen einen Namen bekommen: Alba. Das ist lateinisch und heißt "weiß". Die den Menschenaffen betreuende Tierschutzorganisation BOS wählte ihn aus vielen Einsendungen aus.

09:03 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:42 Uhr

Learjet stürzt nahe New York ab

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Von dem Flugzeug blieb nicht viel übrig - die Anzahl der Opfer ist noch nicht zweifelsfrei geklärt.

(Foto: AP)

Dem Piloten eines Learjet misslingt nahe dem kleinen Flughafen Teterboro bei New York die Landung - die Folgen sind fatal.

  • Er selbst und sein Co-Pilot sterben, ob es weitere Opfer gibt, ist noch unklar. Die Maschine ging in Flammen auf.
  • Den Informationen zufolge soll der Privatjet in ein bewohntes Gebiet gekracht sein. Mehrere Häuser hätten Feuer gefangen.

Mehr Informationen dazu hier.

08:28 Uhr

Kleiner Rückschlag für Automarkt in Europa

Wer in Europa Autos verkauft, erlebt ein gutes Jahr - daran ändern auch nichts, dass der April eher enttäuschend verlief. Die Anzahl der Zulassungen in der EU fiel im Vergleich zum Vorjahresmonat um 6,6 Prozent auf 1,191 Millionen Pkw, wie der Branchenverband Acea mitteilt. Dieses Jahr lag Ostern im April, im vergangenen Jahr im März, dadurch hatte der April 2017 weniger Verkaufstage als der Vorjahresmonat. Für die ersten vier Monate summierte sich der Absatz auf 5,33 Millionen Fahrzeuge. Das waren 4,7 Prozent mehr als vor einem Jahr.

08:01 Uhr

Teenager stirbt an Überdosis Koffein

Im April brach im US-Bundesstaat South Carolina ein junger Mann zusammen und starb - nun sagt ein Gerichtsmediziner, woran es gelegen haben dürfte: eine Überdosis Koffein. Wie CNN berichtet, habe der 16-Jährige innerhalb von zwei Stunden einen Milchkaffee, eine koffeinhaltige Mountain-Dew-Limonade und einen Energy-Drink getrunken. Er starb an Herzversagen - die Autopsie habe ergeben, dass der Teenager gesund war und keinen Herzfehler hatte. Auch Alkohol oder Drogen hatte er nicht im Blut.

Mehr dazu hier.

07:41 Uhr

Melania Trump zieht ins Weiße Haus

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Ihre Zeit in New York neigt sich dem Ende entgegen.

(Foto: AP)

US-Präsident Donald Trump bekommt Gesellschaft im Weißen Haus und die Amerikaner wieder eine First Lady. Nachdem Melania Trump monatelang in New York lebte und als Präsidentengattin kaum in Erscheinung trat, tut sich nun etwas. Der gemeinsame Sohn Barron werde zum kommenden Schuljahr eine Schule in der Nähe von Washington besuchen, teilte sie mit. Der Schulwechsel bedeutet, dass sie in den nächsten Monaten in das Weiße Haus umziehen werden.

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07:24 Uhr

Ryanair und Easyjet wachsen rasant

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(Foto: REUTERS)

Ryanair ist bereits die größte Fluggesellschaft Europas, doch die Billig-Airline und ihr Konkurrent Easyjet wachsen weiter kräftig.

  • Im Winter habe die irische Airline die Zahl der Verbindung um ein Viertel und Rivale Easyjet um elf Prozent gesteigert, teilte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit.
  • "Das Streckennetz der Low-Cost-Carrier erreicht mit 518 unterschiedlichen Strecken ab Deutschland in einem Winterhalbjahr einen neuen Höchstwert", hieß es.
07:07 Uhr

Hillary Clinton gründet Organisation gegen Trump

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Clinton.

(Foto: AP)

Die Niederlage gegen Donald Trump bei den vergangenen Präsidentschaftswahlen hat weh getan - doch nun scheint Hillary Clinton wieder auf dem Damm zu sein. Die ehemalige Kandidatin der Demokraten gründet nun die politische Organisation, die sie bereits angekündigt hatte.

  • Mit Onward Together (etwa "Gemeinsam voran") will sie Menschen ermutigen, sich politisch zu engagieren und Widerstand gegen Präsident Trump zu leisten. "Wir starten Onward Together, um die Leute zu ermutigen, sich einzubringen, sich zu organisieren und sogar zu kandidieren", twitterte Clinton.
  • Sie habe in den vergangenen Monaten nachgedacht, Zeit mit der Familie verbracht und "ja, ich bin im Wald spazieren gegangen", fügte die demokratische Politikerin und frühere Außenministerin hinzu.

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06:55 Uhr

Ford will weltweit zehn Prozent der Stellen streichen

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(Foto: REUTERS)

Wehe, wenn das Donald Trump erfährt: Ford möchte weltweit zehn Prozent seiner Angestellten loswerden. Und weltweit die Hälfte der 200.000 Mitarbeiter arbeiten in US-Werken.

  • Das solle geschehen, um die Profitabilität zu erhöhen und die Aktionäre zufriedenzustellen, schrieb das "Wall Street Journal" unter Berufung auf eingeweihte Kreise. Mit der Verkündung dieser Entscheidung sei noch diese Woche zu rechnen. 
  • Ein Unternehmenssprecher bezeichnete den Bericht auf Nachfrage zwar als "Spekulation", die man nicht kommentieren wolle. Er bestätigte allerdings, dass der Konzern auf Kostensenkungen setze, um die Gewinnspannen zu erhöhen.
06:47 Uhr

USA: Knapp 70.000 Dollar Lösegeld an Hacker gezahlt

Deutschland ist weitgehend vom WannaCry-Virus verschont geblieben - doch dass Hacker weltweit Computer lahmlegen können und Lösegeld verlangen, lässt mich doch wieder über analoge Datenverwaltung nachdenken: Karteikasten, Aktenordner, Hängeregistratur. Andererseits: Wie die USA nun mitteilen wurden bislang weniger als 70.000 Dollar Lösegeld gezahlt. Das sagte der Heimatschutzberater des Präsidenten, Tom Bossert. Es sei dabei kein Fall bekannt, in dem die Zahlung tatsächlich zu einer Freigabe der Daten geführt habe.

06:38 Uhr

Das wird heute wichtig

Es war ja fast ein bisschen schade gestern, dass Monsieur Macron nicht seine Frau mit nach Berlin gebracht hat. Die viele Aufmerksamkeit, die die einstige Lehrerin des französischen Präsidenten bisher auf sich zog, macht doch neugierig. Aber wir können kaum darüber nachdenken, weil sich schon wieder Donald Trump in den Vordergrund drängt. Diesmal mit Schlagzeilen darüber, dass er geheime Informationen an den russischen Außenminister weitergegeben haben soll. Heute bekommt er gleich wieder Besuch von einem kontroversen Staatsmann:

  • Der türkische Ministerpräsident Erdogan besucht Washington. Es gibt Verstimmungen zwischen den Nato-Partnern, weil die USA Erdogans Erzfeind Fethullah Gülen Asyl gewährt haben und zudem in Syrien die Kurdenmiliz YPG mit schweren Waffen ausrüsten.
  • In NRW dürfte nun so langsam der Koalitionspoker beginnen.
  • Das EU-Gericht urteilt über die Frage, ob die Landeskreditbank Baden-Württemberg als "bedeutende Bank" einzustufen ist - wenn ja, müsste sie von der EZB direkt überwacht werden. Die Bank wäre lieber nicht so bedeutend.
  • In der Bundeswehr endet heute die Überprüfung aller Kasernen auf Wehrmachtsandenken.
  • Bei der Eishockey-WM spielt Deutschland am Abend gegen Lettland (20:15 Uhr).

Ich heiße Volker Petersen und wünsche Ihnen einen guten Morgen. Erreichbar bin ich unter volker.petersen (at) nama.de oder bei Twitter. Ich begleite Sie hier bis zum Mittag, wenn Sie mögen.

06:15 Uhr

Es lenzt mit mehr als 20 Grad

 

Der n-tv Wetterexperte Björn Alexander

n-tv Meteorologe Björn Alexander.

Ganz schön mild da draußen. Vor allem in Teilen von NRW und Niedersachsen, wo es mitunter bereits mit 15 bis 17 Grad in den Tag geht. Ansonsten ist es zugegebenermaßen schon noch kühler, meistens mit Frühwerten zwischen 5 und 13 Grad. Und während es beispielsweise in Düsseldorf bereits am frühen Morgen mit 17 Grad lenzt, gibt es in Marienberg-Kühnheide im Erzgebirge noch leichten Frost mit -1 Grad. Tagsüber werden die Temperaturunterschiede dann aber geringer. Oft werden es zwischen 20 und 27 Grad. Mit den wärmsten Werten am Rhein. Kühler bleibt es dagegen noch im Norden bei 16 bis 20 Grad. Und bei den Nordlichtern fällt aus dichten Wolken auch etwas Regen. Im übrigen Land bleibt es mehrheitlich trocken und besonders von der Mitte südwärts auch verbreitet sonnig. Damit wünsche ich Ihnen jetzt einen guten Start in den Tag. Ihr Björn Alexander

06:05 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

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