Dienstag, 17. Januar 2017Der Tag

Heute mit Volker Petersen und Fabian Maysenhölder
22:38 Uhr

Das war Dienstag, der 17. Januar 2017

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Chelsea Manning.

(Foto: AP)

Liebe Leserinnen und Leser, der 17. Tag des Jahres ist vorüber, damit verbleiben in diesem Jahr noch 348 Tage. Und ich wage zu behaupten: Morgen wird es wieder einer weniger sein. Diese Themen haben Sie heute besonders interessiert:

Direkt vom Ticker liefere ich Ihnen an dieser Stelle noch die Meldung, dass Obama die Strafe von Whistleblowerin Chelsea Manning drastisch herabsetzt - anstatt erst 2045 kommt sie bereits am 17. Mai diesen Jahres aus dem Gefängnis frei. Die Nachtschicht schaut sich die Sache an und liefert Ihnen einen ausführlicheren Bericht.

Ich verabschiede mich von Ihnen in den Feierabend. Gute Nacht!

22:14 Uhr

Pferd stürzt in vereisten Gartenpool in Cottbus

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Ein Pferd steht in Cottbus in einem vereisten Gartenpool

(Foto: dpa)

Aus der Koppel ausgebüxt und in den Pool gefallen: Die Cotbusser Feuerwehr hat in einem mehrstündigen Einsatz ein Pferd gerettet.

  • Das Tier bracht im Stadtteil Döbbrick von einer Koppel aus. Dann stürzte es in der vereisten Pool.
  • 19 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Sie pumpten den Pool leer, woraufhin das Pferd ihn mit Hilfe einer "Leiter" von Strohballen verlassen konnte.
  • In der Zwischenzeit sei das Tier mit warmen Wasser auf dem Rücken gewärmt worden, hieß es. Ein Tierarzt versorgte das Pferd anschließend weiter.
21:58 Uhr

Witwe des Orlando-Attentäters angeklagt

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49 Menschen starben bei dem Anschlag auf den Nachtclub im Juni.

(Foto: AP)

Die Witwe des Attentäters, der in einem Nachtclub in Orlando 49 Menschen getötet hat, ist wegen Beihilfe angeklagt worden.

  • Noor Salman habe ihrem Mann bei seinem Versuch geholfen, den IS zu unterstützen, heißt es in der Anklageschrift. Außerdem wird die 30-Jährige beschuldigt, Beamte von Polizei und FBI in die Irre geleitet zu haben.
  • Der 29-jährige Omar Mateen, ein US-Bürger mit afghanischen Eltern, hatte in Orlando im Juni in einem Club für Schwule und Lesben 49 Menschen getötet und 53 verletzt, bevor er von der Polizei erschossen wurde.
  • Salman wurde am Montag in Kalifornien festgenommen, wohin sie nach der Tat gezogen war.
21:37 Uhr

Busfahrer setzt Schulkinder in Kälte aus

Ein Busfahrer im Taunus hat zahlreiche Schulkinder aus seinem Bus gesetzt und ist weggefahren. Wegen des Vorfalls in Schönborn seien zwei Beschwerden bei der Kreisverwaltung eingegangen, sagte ein Sprecher des zuständigen Rhein-Lahn-Kreises. "Das geht gar nicht!", sagte er. Folgendes ist passiert:

  • Nach Angaben der "Rhein-Zeitung" unterbrach der Fahrer die Fahrt wegen Schneeglätte.
  • Die Kinder seien bei Minusgraden hinausgebeten worden und hätten dann ihre Eltern benachrichtigt. Eine Vater erklärte auf der Facebook-Seite des Busunternehmens, es habe sich um etwa 20 Kinder gehandelt, die aus dem Bus geschickt worden seien mit dem Hinweis, dass der Bus nicht weiterfahren könne. "Nach 20 Minuten war dann ein anderer Bus da. Allerdings wusste von den Kindern niemand, dass dort ein Bus kommen soll."
  • Mehrere Eltern seien schon mit dem Auto unterwegs gewesen, um die Kinder zu holen.
21:10 Uhr

Tajani wird Schulz-Nachfolger

Der italienische Konservative Antonio Tajani wird neuer Präsident des Europaparlaments und damit Nachfolger des Deutschen Martin Schulz. Tajani setze sich in einer Stichwahl gegen den Sozialisten Gianni Pittella durch.

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21:03 Uhr

Trump twittert falsche "Ivanka" an

*Datenschutz

Der designierte US-Präsident Donald Trump twittert gerne - da erzähle ich Ihnen nichts Neues. In den Äußerungen auf Twitter kann man andere Nutzer des sozialen Netzwerkes markieren. Das hat Trump auch in einer seiner jüngsten Mitteilungen gemacht. Er schrieb "@Ivanka Trump ist großartig, eine Frau mit echtem Charakter und Klasse." Ganz offenbar spricht Trump von seiner Tochter - markiert ist aber statt @IvankaTrump die Nutzerin @Ivanka, eine Frau aus dem englischen Brighton, die angesichts des großen Besucheransturms auf Iihr Profil gar nicht mehr wusste, wie ihr geschah. Sie reagierte erstaunlich lässig und antwortete: "Und Sie sind ein Mann mit großer Verantwortung. Ich empfehle Ihnen, auf Twitter sorgfältiger zu sein und mehr Zeit zu investieren, um sich über den Klimawandel zu informieren."

Mehr dazu gleich.

20:45 Uhr

Kenia: Politikerin will Wahl durch Sex-Boykott gewinnen

*Datenschutz

Machen wir einen kurzen Ausflug in die Politik Kenias. Dort sind am 8. August Wahlen. Und wie das so üblich ist, will die Opposition den amtierenden Präsidenten Uhuru Kenyatta absetzen. Dazu braucht es aber vor allem eines: eine massive Wählermobiliserung. Die Oppositionspolitikerin Mishi Mboko greift dazu zu einem ungewöhnlichen Mittel: Sie rief alle Frauen zu einem Sex-Boykott auf. Erst wenn die Männer nachweisen könnten, dass sie sich für die Parlamentswahl hätten registrieren lassen, sollten sie sich wieder mit ihren Frauen "amüsieren" dürfen, sagte die Abgeordnete. Ob es Wirkung zeigt? Wir werden sehen. Laut den kenianischen Behörden haben sich vier bis sechs Millionen Wahlberechtigte noch nicht registrieren lassen.

20:12 Uhr

Syrischer TV-Journalist in Erfurt attackiert

Eigentlich wollte ein Fernsehteam des MDR im thüringischen Erfurt einen Beitrag zum Thema "Angriffe auf Flüchtlingskinder" drehen. Doch dann kommt es zum Eklat:

  • Nach Angaben des Senders wollte eine Gruppe alkoholisierter Männer zunächst dem Kameramann der Gruppe sein Gerät entreißen.
  • Dann hätten sie einen 32 Jahre alten Journalisten syrischer Herkunft rassistisch beleidigt und mit einem Gegenstand bedroht. Der Mann sei von zwei Angreifern mehrere hundert Meter gejagt worden, ehe es ihm gelang, sich in einen Supermarkt zu flüchten.
  • Ein Angreifer habe einen Teleskopschlagstock gezogen und versucht, auf den Syrer einzuschlagen.

Zwei Angreifer im Alter von 35 und 41 Jahren wurden festgenommen. Verletzt wurde niemand.

19:40 Uhr

Tulpenboom in den Niederlanden

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Tulpen sind hip.

(Foto: picture alliance / dpa)

Am Samstag wird offiziell die Tulpensaison eröffnet. Und, mannomann, sind das viele Blumen: Zum ersten Mal werden in den Niederlanden mehr als zwei Milliarden (ich wiederhole: zwei Milliarden!) Tulpen in einer Saison produziert. Die Hälfte davon (die Hälfte!) wird nach Deutschland exportiert, sagte der stellvertretende Direktor der Königlichen Vereinigung der Blumenzwiebelzüchter (ich höre jetzt auf mit diesen Klammern!). "Tulpen sind in Deutschland hip und gerade auch bei jungen Leuten populär." Die Züchter erwarten einen Jahres-Umsatz von insgesamt rund 300 Millionen Euro. Die Tulpensaison läuft etwa bis zum Muttertag im Mai. Vor zehn Jahren hatten die Züchter noch rund eine Milliarde Tulpen im Jahr produziert, 90 Prozent davon für den Export.

19:15 Uhr

Erdogan droht türkischen Banken

Erdogan macht den Trump: Der türkische Staatschef hat die Banken in seinem Land zur Vergabe von günstigen Krediten aufgefordert.

  • Wer Investoren und Unternehmern nicht Zugang zu Krediten mit "niedrigem Zinssatz" verschaffe, werde es "mit der Regierung zu tun haben", sagte er.
  • Die türkische Lira verliert zunehmend an Wert. Zwar erholte sich der Kurs zwischenzeitlich leicht, heute mussten für einen Dollar jedoch noch immer 3,78 türkische Lira gezahlt werden. Vor einem Jahr waren es noch rund 3 Lira.
  • Obwohl eine Leitzinserhöhung der türkischen Notenbank die Lira entlasten könnte, hatte sich Erdogan in der Vergangenheit immer wieder dagegen ausgesprochen.
18:47 Uhr

Viele Tote: Militärjet bombardiert versehentlich Flüchtlinge

Ein fataler Irrtum hat in Nigeria offenbar zu Dutzenden Toten geführt: Ein Kampfflugzeug der Regierung hat Medienberichten zufolge versehentlich ein Flüchtlingslager angegriffen.

  • Medienberichten zufolge starben bis zu 100 Menschen. Die genaue Zahl ist noch unklar.
  • Unter den Toten und Verletzten seien auch örtliche Mitarbeiter des Roten Kreuzes und der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen, erklärte ein Generalmajor.
  • Der Luftangriff galt eigentlich einer Versammlung von Mitgliedern der islamistischen Terrororganisation Boko Haram.

Mehr dazu hier.

18:37 Uhr

Saudi-Arabien nimmt erstes Windrad in Betrieb

Saudi-Arabien will sich unabhängiger vom Öl machen und zunehmend auf regenerative Rohstoffe setzen. Nun hat das Land sein erstes Windrad zur Energiegewinnung eingeweiht.

  • Die Turbine sei gemeinsam mit dem US-Industriekonzern General Electric entwickelt worden, teilte der staatliche Ölriese Aramco mit.
  • Sie soll Strom für eine Fabrik in Turaif im Norden des Landes liefern.
  • Ein Windrad liefere genug Energie, um 250 Haushalte zu versorgen und könne 19.000 Barrel Öl ersetzen, erklärte Aramco.
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18:15 Uhr

Polizei stellt riesiges Waffenarsenal in Bayern sicher

Razzia bei einem Waffennarr: Im Wohnhaus eines 63-Jährigen hat die Polizei in Bayern eine riesige Menge an Waffen und Munition sichergestellt. Mit dem Material hätte ein Campingbus komplett gefüllt werden können, teilten die Beamten mit. Zum Abtransport seien zwei Kleinbusse erforderlich gewesen. Für Teile des Arsenals habe der Rentner keine Erlaubnis gehabt. Ein Zeuge hatte die Beamten auf den Mann aufmerksam gemacht. Gegen ihn wird nun wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. Einzelne Waffenteile würden auch mit Blick auf einen Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz genauer unter die Lupe genommen.

17:54 Uhr

Merkel "überrascht" von Steinbachs CDU-Austritt

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(Foto: dpa)

Erika Steinbach verlässt die CDU - und Kanzlerin Angela Merkel ist offenbar von diesem Schritt überrascht worden. Das sagte Merkel in einer Sitzung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

  • Merkel betonte Teilnehmern zufolge, dass das Konservative weiterhin einer der Pfeiler der CDU sei.
  • Das spiegele sich etwa in einer soliden Haushaltspolitik, der Familienpolitik und dem Bestehen auf der Einhaltung von Regeln wider.

Steinbach hatte am Wochenende ihren Austritt aus der CDU erklärt und als Grund Unzufriedenheit mit der Politik von Merkel etwa in der Flüchtlingskrise genannt.

17:30 Uhr

Opernsänger stirbt einen Tag nach "Walküre"-Premiere

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Gerd Grochowski, hier im Jahr 2015 in der Rolle des Doktor Faustus.

(Foto: picture-alliance/ dpa/dpaweb)

Am Sonntagabend erhält der Opernsänger Gerd Grochowski als Wotan bei der Premiere der "Walküre" am Staatstheater Wiesbaden noch lange Ovationen - einen Tag später ist er tot. Das teilt das Staatstheater mit.

  • Der Bassbariton starb völlig unerwartet im Alter von 60 Jahren am Montag in Mainz.
  • Er hatte wegen starker Schmerzen im Herzbereich den Notarzt gerufen. Der konnte dann nur noch den Tod feststellen.
  • Grochowski hatte an allen großen Opernbühnen der Welt gesungen, darunter an der Metropolitan Opera in New York und der Mailänder Scala. An den Bayreuther Festspielen hatte er im vergangenen Jahr in der Neuinszenierung des "Parsifal" als Klingsor debütiert.
17:06 Uhr

Sexvorwürfe: Putin stellt sich hinter Trump

Wladimir Putin stellt sich hinter Donald Trump - zumindest in einer Frage: Er hält die Sexvorwürfe gegen den künftigen US-Präsidenten im Zusammenhang mit Moskauer Prostituierten im Jahr 2013 für unglaubwürdig.

  • "Sie sind natürlich die besten der Welt. Ich bezweifle aber, dass Trump sich darauf eingelassen hat", sagte der russische Präsident.
  • Seiner Ansicht nach handelt es sich dabei um Falschinformationen, die für einen "politischen Kampf" verwendet werden, fügte Putin hinzu.

US-Medien hatten in der vergangenen Woche berichtet, dass Geheimdiensten bislang nicht überprüftes Material vorliege, mit dem Trump erpressbar gemacht werden solle. Putin sagte, er habe Trump noch nie persönlich getroffen - und bislang sei auch kein Treffen geplant.

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16:44 Uhr

Gutachter: Zschäpe hat ihre Männer "im Griff gehabt"

Die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe habe über ein "gesundes Selbstbewusstsein" verfügt und ihre beiden Freunde Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt "im Griff gehabt" - so lautet die Einschätzung des psychiatrischen Sachverständigen bei der Beurteilung Zschäpes im NSU-Prozess.

  • Der Gutachter hat sich dort heute geäußert.
  • Er zitierte dabei Einschätzungen von Zeugen und resümierte, Derartiges spreche für "Stärke und Selbstbewusstsein nach außen und gegenüber männlichen Partnern".
  • Der Experte soll Zschäpes Schuldfähigkeit und Gefährlichkeit beurteilen. Ihr wird Mittäterschaft an zehn Morden und zwei Sprengstoffanschlägen vorgeworfen.

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16:27 Uhr

Biberach will Schwaben aus Berlin zurückholen

Als Schwabe in Berlin hat man es nicht immer leicht. Ich spreche da aus eigener Erfahrung. Mit einer Social-Media-Kampagne wehrt sich das oberschwäbische Biberach an der Riss nun gegen den Berliner Schwabenhass und wirbt dafür, wieder vom "großen Bärle zum kleinen Biberle" zu ziehen. Biberach nimmt gerne alle Schwaben auf, lautet der Tenor. Hunderttausende haben das gelungene Facebook-Video bereits gesehen, in dem Biberach einen Späti eröffnet und am örtlichen Bahnhof dafür sorgt, dass es - wie in der Berliner Heimat - auch schön nach Urin riecht. Prädikat: sehenswert!

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16:10 Uhr

Liegestütze auf Altar - Künstler verurteilt

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(Foto: dpa)

Turnübungen auf dem Altar einer katholischen Kirche im Saarland - diese Aktion bringt einem Künstler nun eine Geldstrafe ein. Das Amtsgericht Saarbrücken sprach den Mann wegen Störung der Religionsausübung und Hausfriedensbruchs schuldig. Der Künstler Alexander Karle hatte Liegestütze auf dem Altar der katholischen Basilika St. Johann gemacht. Nun muss er 70 Tagessätze zu 10 Euro (700 Euro) zahlen. "An diesem Tag ist eine Grenze überschritten worden", sagte die Richterin. Der Künstler kündigte Berufung gegen das Urteil an. Ein Video seiner Aktion mit dem Namen "Pressure to Perform" (auf Deutsch "Leistungsdruck"), das in einem Schaufenster zu sehen war, wurde auch bei der Verhandlung gezeigt.

15:46 Uhr

Norwegen: Breivik bleibt hochgefährlich

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Fünf Jahre nach dem Terror auf der Insel Utoya wurde 2016 ein Denkmal für die Opfer eingeweiht.

(Foto: picture alliance / dpa)

Der norwegische Rechtsterrorist Anders Breivik sitzt in Isolationshaft. Dennoch sei er hochgefährlich, sagt die Regierung in Oslo:

  • Sie warnte davor, den Massenmörder zu unterschätzen. "Breivik ist zu extremer Gewalt fähig", sagte ein Regierungsanwalt kurz vor dem Ende des Berufungsprozesses um Breiviks Haftbedingungen.
  • Der Norweger sei schwierig mit anderen Verbrechern zu vergleichen: Er zeige keinerlei Empathie, habe sein Verbrechen außergewöhnlich durchtrieben geplant und mit großer Grausamkeit ausgeführt.

Der Terrorist hatte im Sommer 2011 bei Angriffen in Oslo und auf der Insel Utøya 77 Menschen getötet. Weil er seitdem in Isolationshaft sitzt, hatte Breivik gegen den Staat geklagt und teilweise Recht bekommen.

15:25 Uhr

Polizei identifiziert Bandenchef dank "Häufchen"

Was muss, das muss - auch wenn es später zum Verhängnis wird. Davon kann ein mutmaßlicher Bandenchef nun ein Lied singen:

  • Der Mann verrichtete unweit des Tatorts seine Notdurft - und hinterließ damit seine DNA. Auf der Grundlage dieses Häufchens identifizierten ihn die Fahnder.
  • Ihm und fünf weiteren Bandenmitgliedern, die seit heute vor Gericht stehen, wird vorgeworfen, im Großraum München und in Baden-Württemberg Geld in sechsstelliger Höhe vor allem aus Tresoren in Hotels und Restaurants erbeutet zu haben.
  • Der Mann, ein 40 Jahre alter Gartenarbeiter, verrichtete dabei seine Notdurft neben einem Schuppen, in dem die Bande einen Tresor aufbrach.
15:11 Uhr

Staatsanwalt fordert 142 Jahre Haft für Demirtas

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Selahattin Demirtas.

(Foto: dpa)

Die türkische Staatsanwaltschaft fordert eine drastische Strafe für den kuridschen Oppositionspolitiker Selahattin Demirtas. Er soll zu einer Haftstrafe von bis zu 142 Jahren verurteilt werden. Warum? Dem Ko-Chef der pro-kurdischen Partei HDP, der seit November im Gefängnis sitzt, werden Verbindungen zur verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) und "Terror-Propaganda" zur Last gelegt.

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14:53 Uhr

Schichtwechsel

Volker Petersen hat die Redaktion verlassen - für heute. Nun sitzt hier bis zum späten Abend Fabian Maysenhölder, ich begleite Sie durch den restlichen Tag. Ich muss mich, wie auch mein Kollege heute früh, für einige technische Schwierigkeiten in der vergangenen Stunde entschuldigen. Heute hakt es aufgrund von Wartungsarbeiten etwas. Wir nehmen's aber gelassen und lassen nicht locker. Auf geht's!

14:47 Uhr

Eklat bei Enthüllung von Trump-Wachsfigur

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Eklat in Madrid.

(Foto: imago/Agencia EFE)

Der erste Europa-Besuch als Präsident steht für Donald Trump noch aus, bis dahin können Schaulustige nach Madrid reisen. Dort hat das Wachsmuseum ("Museo de Cera") eine Figur des künftigen US-Staatsoberhauptes enthüllt. Dabei kam es zum Eklat.

  • Wie die Zeitung "ABC" berichtete, entblößte eine Aktivistin einer spanischen Frauenorganisation vor der Trump-Kopie ihren Oberkörper - auf dem stand groß geschrieben: "Grab Patriarchy By The Balls" (umgangssprachlich auf Deutsch etwa: Pack das Patriarchat bei den Eiern) - eine Anspielung auf ein frauenfeindliches Trump-Zitat.
  • Erst nach mehreren Minuten konnte die laut protestierende Frau von Sicherheitskräften aus dem Raum gebracht werden.
13:58 Uhr

Polizei jagt weitere S-Bahn-Treter in Berlin

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Wieder beschäftigen S-Bahn-Treter die Berliner Polizei. Nach der Veröffentlichung eines Phantombilds gestern gibt es aber noch keine Hinweise. Anders als in ähnlichen Fällen gibt es von dem Angriff im S-Bahnhof Beusselstraße im Ortsteil Moabit auch keine Videoaufnahmen aus Überwachungskameras. Die Tat ist schon eine Weile her: Sie ereignete sich bereits am 18. Oktober. Die beiden Täter wollten ihrem Opfer wohl einen Geldbeutel stehlen. Als der Mann das merkte, stießen sie ihn die Stufen hinab. Das Opfer stürzte auf sein Gesicht und wurde schwer verletzt.

13:21 Uhr

Theresa May erklärt den Brexit

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Theresa May präsentierte sich selbstbewusst, pragmatisch und sachlich.

(Foto: dpa)

Endlich ist es so weit: Die britische Premierministerin Theresa May erklärt, wie sie sich das mit dem Brexit nun genau vorstellt. Sie will das britische Parlament über das mit der EU erzielte Ergebnis der Austrittsverhandlungen abstimmen lassen und kündigte an, den EU-Binnenmarkt verlassen zu wollen. Stattdessen solle Großbritannien weltweit Freihandelsabkommen abschließen.

12:57 Uhr

Flugzeuge kommen sich gefährlich nahe

Über Belgien kam es am Neujahrstag zu einer gefährlichen Konstellation - zwei Flugzeuge flogen in knappen Abstand aneinander vorbei.

  • Die Maschinen passierten einander am 1. Januar in einem horizontalen Abstand von knapp 1,4 Kilometern, der Höhenunterschied betrug rund 90 Meter. Das geht aus Informationen hervor, die die französische Flugunfall-Untersuchungsbehörde BEA veröffentlichte.
  • Üblich sind Mindestabstände von rund 1850 Metern horizontal und rund 300 Metern vertikal. Die zuständige belgische Behörde AAIU untersuche den Vorfall, sagte ein Sprecher. Die Prüfung dürfe neun bis zehn Monate dauern. Zu den in Frankreich veröffentlichten Details wollte er sich nicht äußern.
12:49 Uhr

Chinas erstes Fracht-Raumschiff ist fertig

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Die ISS - wenn die Raumstation 2024 ihren Dienst einstellt, will China seine eigene Station fertig haben.

(Foto: NASA/Wikipedia/gemeinfrei)

Mit aller Macht treibt China sein Raumfahrtprogramm an - nun ist ein weiteres Etappenziel erreicht: Der erste eigene Raumfrachter ist fertig.

  • Die "Tianzhou 1" habe alle Anforderungen erfüllt, um die Fabrik zu verlassen, berichtet Chinas staatliche Nachrichtenagentur Xinhua. 
  • Raumfahrt-Experten sahen in der Fertigstellung des Frachters einen weiteren wichtigen Schritt für den Bau einer eigenen chinesischen Raumstation, die um das Jahr 2022 herum fertig werden soll.
  • Sollte die Internationale Raumstation (ISS) 2024 ihren Dienst einstellen, wäre China danach die einzige Nation mit einem permanenten Außenposten im All.
12:19 Uhr

Anhalter zwingt Frau zum Schlucken von Tabletten

Es ist ein Albtraum für alle, die gelegentlich Anhalter mitnehmen. Ein solcher soll nun eine Autofahrerin in Bayern gezwungen haben, Tabletten zu schlucken.

  • Die 30-Jährige hatte den Mann in Weißenhorn einsteigen lassen, weil sie ihn laut Polizei für einen Bekannten hielt. Als sie den Irrtum bemerkte, folgte der Unbekannte ihrer Aufforderung nicht, das Auto zu verlassen, wie es weiter hieß.
  • Stattdessen zückte er den Angaben zufolge wortlos ein Küchenmesser und bedrohte die Frau. In einem nahegelegenen Ort habe er sie gezwungen, den Wagen anzuhalten und die von ihm mitgebrachten Tabletten einzunehmen. Danach habe er das Auto verlassen, die Frau fuhr weg - habe aber bald anhalten müssen. Zwei Autofahrer fanden sie in ansprechbarem Zustand und verständigten die Polizei und den Rettungsdienst.
  • Der brachte die 30-Jährige in ein Krankenhaus, das sie kurz darauf verlassen konnte. Bei den Tabletten handelte es sich laut Polizei um rezeptfreie Schmerzmittel.
11:35 Uhr

Riss im Eis kriecht auf Antarktis-Station zu

Es sei nur eine Vorsichtsmaßnahme, teilt die Forschungsgesellschaft British Antarctic Survey mit - aber ihre Forschungsstation in der Antarktis wird erst einmal geschlossen. Experten fürchten, dass das Eis in der Umgebung der Forschungsstation während des antarktischen Winters brechen könne. Laut einer Karte der Forschungsgesellschaft näherte sich ein Riss der Station in den vergangenen vier Jahren auf bis sechs Kilometer an.

  • Ein großer Eisberg könnte sich lösen, was unabsehbare Folgen für die Station haben könnte. Die befindet sich auf dem Brunt-Schelfeis, darunter befindet sich Wasser.
  • Sie sei zwar nicht direkt in Gefahr, im Winter aber extrem schwer erreichbar. Die Station "Halley VI" soll nun von März bis November stillliegen. Die 16 Mitarbeiter, die ursprünglich dort überwintern sollten, würden abgezogen, hieß es. Künftig soll die Station weiter weg vom Meer verlegt werden.
11:15 Uhr

Lippe aufgeschlitzt - Höxter-Angeklagte zu Misshandlungen

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Wilfried und Angelika W. sollen zwei Frauen zu Tode gequält haben.

(Foto: dpa)

Angelika W. berichtet im Prozess um das Horrorhaus von Höxter über die Misshandlungen. Was die Angeklagte nun gesagt hat, zeigt noch einmal, wie grausam es dort zuging.

  • Dabei sollen die ersten Gewalttaten von ihrem Ex-Mann Wilfried W. ausgegangen sein. So soll er nach diesen Schilderungen der Frau gewaltsam kaltes Wasser eingeflößt haben. Dabei habe er dem Opfer mit einer scharfen Gefäßkante die Oberlippe aufgeschlitzt.
  • Seit Oktober 2016 dreht sich der Prozess bislang um die Aussage der Angeklagten. Angelika W. erklärte, sie habe einen Großteil der Gewalttaten verübt, dabei aber im Sinne ihres Mannes gehandelt. Die Anklage lautet auf zweifachen Mord.
10:50 Uhr

Gesuchter stellt sich wegen der Kälte der Polizei

Wieder hilft "Kommissar Frost" der Polizei: Wohl um den eisigen Temperaturen zu entgehen, stellt sich ein mit Haftbefehl gesuchter Mann in Weil am Rhein.

  • Laut Polizei kam der wohnungslose 27-Jährige gestern zum Revier und gab an, gesucht zu werden. Die Beamten prüften das - und stellten fest, dass die Staatsanwaltschaft München ihn tatsächlich suchte.
  • "Offenbar war der 27-Jährige froh darüber, die frostigen Temperaturen im Freien mit einer warmen Zelle tauschen zu können", heißt es in der Mitteilung der Polizei. Er wurde in ein Gefängnis gebracht. Weswegen er gesucht wurde, teilten die Beamten nicht mit.
10:31 Uhr

Boot geht in Mittelmeer unter - Katastrophe droht

Die Vereinten Nationen schlagen Alarm: Vor der libyschen Küste ist am Wochenende ein Flüchtlingsboot gesunken, 180 Menschen werden vermisst. Erst vier Menschen wurden bislang gerettet. Die italienische Küstenwache hatte unter Berufung auf die Überlebenden zunächst von 107 Menschen an Bord gesprochen.

10:12 Uhr

Verfassungsgericht lehnt NPD-Verbot ab

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Verfassungsgerichtspräsident Vosskuhle.

(Foto: picture alliance / dpa)

Die NPD bleibt legal, das Bundesverfassungsgericht lehnt ein Verbot der rechtsextremen Partei ab. Als Gründe führt das Gericht aus, dass die Partei keine Bedrohung der Demokratie in Deutschland darstelle. Ihre Ablehnung der geltenden rechtsstaatlichen Ordnung sei kein ausreichender Verbotsgrund.

Mehr dazu hier.

09:58 Uhr

Russland lädt Trump nach Kasachstan ein

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Lawrow.

(Foto: picture alliance / Christian Cha)

Das wäre doch interessant, wenn Donald Trump am kommenden Montag in Kasachstan einfliegen würde. Dorthin lädt ihn nun die russische Führung ein.

  • In Astana veranstaltet Russland eine Syrien-Konferenz, an der auch Vertreter des Assad-Regimes und Rebellen teilnehmen.
  • Die Regierung in Moskau setze darauf, dass mit Trump eine bessere Zusammenarbeit in der Syrien-Frage möglich sei als mit dessen Vorgänger Barack Obama, sagte Außenminister Sergej Lawrow.
  • Russland begrüße Trumps Ankündigung, den Kampf gegen den internationalen Terrorismus zur Priorität zu erklären und hoffe auf seine Teilnahme.
09:27 Uhr

50-Milliarden-Dollar-Fusion - Lucky Strike kauft Camel

Eine Frau raucht eine Zigarette

Eine Frau raucht eine Zigarette

(Foto: Andrea Warnecke/dpa Themendienst/picture alliance / dpa Themendie)

Für Raucher dürfte sich wenig ändern, aber das Geld, das diese in den Zigarettenautomaten werfen, wandert zumindest teilweise in eine andere Tasche. Der Zigaretten-Gigant British American Tobacco (BAT, "Lucky Strike") kauft einen anderen Giganten, Reynolds ("Camel"), auf. Die Kaufvereinbarung belaufe sich auf rund 49,4 Milliarden Dollar, erklärten beide Konzerne. BAT erhöhte sein Angebot, nachdem Reynolds zuletzt eine Offerte über rund 47 Milliarden Dollar zurückgewiesen hatte.

09:10 Uhr

NPD verliert Hälfte der Mitglieder in Sachsen

In der Diskussion um die NPD sagen manche Gegner, dass die rechtsextreme Partei zu bedeutungslos ist, um noch verboten zu werden. Zumal ein Verbot einer Partei sogar wieder Auftrieb geben kann. Wie groß die Probleme der Partei sind, zeigen neue Zahlen aus Sachsen. Wie der "MDR" berichtet, hat die NPD dort in den vergangenen zehn Jahren die Hälfte ihrer Mitglieder verloren. 2006 seien es noch rund 1000 gewesen, zurzeit hätten nur noch 450 Sachsen ein Parteibuch.

Mehr zu Verbotsverfahren lesen Sie hier.

08:42 Uhr

Kunden überwältigen Späti-Räuber

Mit einer Spielzeugpistole versucht ein 17-Jähriger in Berlin, einen Kiosk, oder wie man in der Hauptstadt sagt: einen Späti, zu überfallen.

  • Der Jugendliche bedroht gestern Abend eine Verkäuferin und vier Kunden in dem Laden mit seiner täuschend echt aussehenden Waffe.
  • "Als die Angestellte vor Schreck die Kasse nicht schnell genug öffnete, verlor der Räuber die Geduld und wollte wieder gehen", sagte eine Polizeisprecherin.
  • Da packten zwei Kunden den Jugendlichen und hielten ihn so lange fest, bis die Polizei kam und ihn festnahm.
08:27 Uhr

2016 so viele Staus wie nie

Stau auf der A5

Stau auf der A5

(Foto: Frank Rumpenhorst/dpa)

Im vergangenen Jahr stand der Verkehr in Deutschland so oft still wie nie zuvor. Laut ADAC gab es eine Rekordzahl von Staus. Demnach waren es 20 Prozent mehr als im Vorjahr, rund 694.000 nach 568.000 im Jahr 2015.

  • NRW mit seinen Ballungsräumen und Baden-Württemberg sowie Bayern als Durchgangsländer in den Süden waren besonders betroffen.
  • Gründe sind ein steigendes Verkehrsaufkommen (rund 2,5 Prozent) und deutlich mehr Baustellen (rund 15 Prozent).
08:03 Uhr

Autoabsatz in Europa schnellt hoch

Die Menschen und Unternehmen in Europa kaufen kräftig Neuwagen. Deren Absatz stieg im vergangenen Jahr um fast sieben Prozent auf 14,6 Millionen Autos.

  • In Deutschland stiegen die Auslieferungen um 4,5 Prozent auf 3,35 Millionen Pkw gegenüber dem Vorjahr. Am zweitgrößten Markt Großbritannien setzten die Autobauer mit 2,69 Millionen Fahrzeugen 2,3 Prozent mehr ab.
  • Unter den großen Absatzländern erzielte Italien den stärksten Zuwachs mit fast 16 Prozent. Unter den Volumenherstellern büßte Marktführer Volkswagen gut einen halben Prozentpunkt Marktanteil auf 23,9 Prozent ein.

Mehr zum Automarkt lesen Sie hier.

07:49 Uhr

Hainetze töten bedrohte Tiere

Die Hainetze an den Stränden von Sydney und Umgebung sollen für Sicherheit sorgen - doch sie sind eine Gefahr für bedrohte Tiere.

  • In den vergangenen Monaten kosteten sie drei Mal so viele Meerestiere das Leben wie im Jahr zuvor. Insgesamt gingen den Behörden des Bundesstaates New South Wales fast 750 Tiere ins Netz. 364 wurden dabei getötet. Außer 133 Haien, die man tatsächlich schnappen wollte, waren darunter zum Beispiel Delfine und Schildkröten.
  • Die Netze an insgesamt 56 Stränden - der bekannteste davon: Bondi Beach in Sydney - gibt es bereits seit 1937. Sie sollen Schwimmer und Surfer vor Hai-Attacken schützen. Tier- und Umweltschützer äußern immer wieder Kritik daran. Nach Angaben der Behörden handelte es sich bei 86 Prozent der getöteten Tiere um geschützte Arten.
07:31 Uhr

Suche nach MH370 wird eingestellt

Fast drei Jahre nach dem ungeklärten Verschwinden des Flugs MH370 der Fluggesellschaft Malaysia Airlines ist die Suche nach der Maschine eingestellt worden, wie die Koordinierungsstelle für die Suche in Sydney mitteilte. An Bord der Maschine, die am 8. März 2014 von den Radarschirmen verschwand, waren 239 Menschen.

07:21 Uhr

Fashion Week beginnt in Berlin

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(Foto: AP)

Wie es wohl ist, in Deutschland im Modegeschäft tätig zu sein? Da designt und gestaltet man tolle neue Sachen und am Ende tragen doch alle wieder Blue Jeans, einen Kapuzenpulli mit Reißverschluss und eine graue oder schwarze Winterjacke. Gut, ganz so schlimm ist es dann doch nicht, all die modischen Lichtblicke für Deutschland bündeln sich zurzeit in Berlin - die Fashion Week beginnt heute in der Hauptstadt. Bis Freitag geht es um die Modetrends im kommenden Herbst und Winter.

06:59 Uhr

Großkonzerne wollen weniger Plastik produzieren

2050 könnte es in den Weltmeeren mehr Plastik als Fische geben, warnt die Seglerin Ellen MacArthur. Und ihre Stimme wird gehört: 40 der größten Konzerne der Welt verpflichten sich, weniger und umweltfreundlicheres Plastik zu verwenden.

  • Darunter sind Unternehmen wie Procter & Gamble, Unilever, Coca-Cola, Danone und Dow Chemical. 20 Prozent der weltweiten Plastikproduktion könnten mit Gewinn wiederverwertet und weitere 50 Prozent recycelt werden, statt auf Müllkippen zu landen und die Ozeane zuzumüllen, so MacArthur.
  • Unilever verpflichtete sich beispielsweise, bis zum Jahr 2025 nur noch voll wiederverwertbare, recyclingfähige oder kompostierbare Plastikverpackungen einzusetzen.

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06:44 Uhr

Fernseher setzt Mehrfamilienhaus in Brand

Etwa eine halbe Million Euro Sachschaden entstehen bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus im oberbayerischen Fürstenfeldbruck. Acht Bewohner des Hauses, darunter ein Kind, erleiden Rauchvergiftungen, wie die Polizei mitteilt. Lebensgefahr bestehe jedoch nicht. Ausgelöst wurde der Brand wohl durch einen implodierten Fernseher in der Wohnung einer 86-jährigen Frau.

06:25 Uhr

Das wird heute wichtig

Theresa May

Heute richten sich alle Augen auf Theresa May.

(Foto: Jonathan Brady/PA Wire/dpa)

Der Tag beginnt mit leichten technischen Problemen bei n-tv.de, der Grund sind Wartungsarbeiten. Sehen Sie es uns nach, das wird heute wichtig:

  • Die britische Premierministerin May hält eine Grundsatzrede zum Brexit.
  • In Brüssel wird der neue Präsident des EU-Parlaments gewählt.
  • Das Bundesverfassungsgericht verkündet sein Urteil in Sachen NPD-Verbot.
  • Ex-VW-Chef Winterkorn sagt am Donnerstag vorm Untersuchungsausschuss zum Abgas-Skandal aus. Es wird sein erster großer öffentlicher Auftritt.
  • Bei der Handball-WM spielt Deutschland gegen Saudi-Arabien.

Wir berichten natürlich auch über das Weltwirtschaftsforum in Davos und die anstehende Vereidigung des künftigen US-Präsidenten. Ich heiße Volker Petersen und wünsche einen guten Morgen! Erreichbar bin ich unter volker.petersen (at) nama.de oder bei Twitter. Wohlan!

05:59 Uhr

Es wird mehrheitlich trocken, zeitweise freundlich

Der n-tv Wetterexperte Björn Alexander

Björn Alexander ist Meteorologe bei n-tv.

Es war zum Teil eine eisige Nacht mit gefrierschranktauglichen Temperaturen. Auf der Frankenalb in Eschenfelden beispielsweise bei minus 18 Grad. Ähnlich kalt ist es heute früh zum Beispiel auf dem Nebelhorn oder an der Messstation Mindelheimer Hütte, beides in Bayern und beides mit minus 16 Grad. Weitere Orte mit zweistelligen Minusgrade: Bad Brambach-Kurpark (Sachsen) minus 13 Grad, Feldberg/Schwarzwald (BaWü) minus 12 Grad, Bad Berleburg-Hemschlar (NRW) minus 12 Grad, Friesenhagen (Rheinland-Pfalz) minus 12 Grad oder Augsburg (Bayern) mit minus 11 Grad.

Heute fallen im Südosten aus dichteren Wolken noch ein paar Schneeschauer. Ansonsten bleibt es aber mehrheitlich trocken und zeitweise freundlich. Die Temperaturen: in der Früh frostig, zum Teil auch mit strengem Frost, also unter minus 10 Grad. Und auch tagsüber erreichen die Höchstwerte oft nicht mehr als dauerfrostige minus 7 bis 0 Grad. Nur im Norden sind bis zu 2 Grad möglich. Vor allem auf den Bergen im Süden weht zudem ein bitterkalter Wind, der dafür sorgt, dass sich das nochmals deutlich kälter anfühlt. Einen schönen Tag aus der Wetterredaktion. Ihr Björn Alexander