Dienstag, 21. Februar 2017: Der Tag bei n-tv

Heute mit Christian Herrmann und Jürgen Wutschke

22:36 Uhr

Das war Dienstag, 21. Februar

Was war heute wichtig in der Welt? So ein ganz großes Thema hat gefehlt. Vielleicht waren in manchen Teilen der Republik die Menschen aber zu sehr damit beschäftigt, sich auf den Sturm am Donnerstag vorzubereiten. Oder aber die anstehende Straßen-Karnevalssaison bindet alle Kräfte. Wir haben dennoch versucht, Sie bestmöglich auf dem Laufenden zu halten:

  • Bei Opel scheint die Fahrt in die Peugoet-Garage nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Die Gespräche haben inzwischen die höchste politische Ebene erreicht. Zumindest bis Ende 2018 müssen sich die Beschäftigten wohl keine Sorgen machen.
  • Ein wahrscheinlich wegweisendes Urteil gab es heute für Bausparer. Die Verträge sind kein Sparbuch und dürfen unter bestimmten Umständen gekündigt werden. Das entschied der BGH.
  • Stuttgart will Diesel-Fahrzeuge ab 2018 bei Feinstaub-Alarm auf den Standstreifen zwingen.
  • Angesichts der steigenden Anforderungen wird die Truppe aufgestockt. Knapp 200.000 Mann soll die Bundeswehr in absehbarer Zeit stark sein.
  • In der Champions League verspielt Leverkusen schon im Achtelfinale Hinspiel alle Chancen auf ein Weiterkommen. Das Team von Roger Schmidt verliert zu Hause gegen Atletico Madrid mit 2:4. Torreich war auch die zweite Partei Manchester City schlug daheim Monaco mit 5:3.

Kommen Sie gut durch die Nacht und bleiben Sie uns gewogen.

22:04 Uhr

Terrorgefahr: Pariser Touristenzahlen brechen ein

Der Eiffelturm ist das Wahrzeichen von Paris.
Der Eiffelturm ist das Wahrzeichen von Paris.(Foto: picture alliance / dpa)

Paris zählt zu den schönsten Städten der Welt und der Eiffelturm ist eine der Sehenswürdigkeiten schlechthin, doch die islamistischen Terroranschläge haben ihr Ziel anscheinend nicht verfehlt. Trotz Europameisterschaft sind die Touristenzahlen letztes Jahr um 1,5 Millionen Gäste gesunken. Das entspricht einem Rückgang von 4,7 Prozent im Vergleich zu 2015. Die Zahl der ausländischen Besucher ging sogar um knapp 9 Prozent zurück.

  • Die Zahl der japanischen Touristen sank um 41 Prozent.
  • Aus Russland kamen 28 Prozent weniger Besucher.
  • Bei italienischen Touristen gab es ein Minus von 26 Prozent.
  • Bei chinesischen Urlaubern lag das Minus bei 22 Prozent.

Der Tourismusverband von Paris schätzt, dass die sinkenden Besucherzahlen einen Einnahmeausfall von 1,3 Milliarden Euro verursacht haben dürften.

21:46 Uhr

Unfall mit Bus, Betonlaster und acht PKW - ein Toter

bei einem schweren Verkehrsunfall in Schweden sind ein Mensch gestorben und mindestens 15 verletzt worden.. An dem Unfall auf der Fernverkehrsstraße E 18 bei Arboga, etwa 150 Kilometer westlich der schwedischen Hauptstadt Stockholm, waren demnach ein Bus, ein Betonlaster und mindestens acht Autos beteiligt, wie die Polizei in der Provinz Västmanland mitteilte.

Ersten Polizeiangaben zufolge soll der Bus in den Lastwagen gekracht sein, woraufhin etliche Autos mit den Fahrzeugen vor ihnen zusammenstießen. Unfallursache könnte Glätte gewesen sein.

21:08 Uhr

EU-Kommissarin warnt USA vor Handelskrieg

Wir bleiben gleich bei Donald Trump: Der neue US-Präsident möchte bekanntlich auch Handelsbeschränkungen wie Zölle verhängen, wenn Firmen ihre Waren in den USA verkaufen wollen, sie aber nicht dort herstellen. EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström forderte die US-Regierung im "Handelsblatt" auf, sich das genau zu überlegen. Sie warnt vor einem Handelskrieg.

  • "Das Risiko besteht, dass es weltweit Vergeltungsmaßnahmen geben wird - und das wäre sehr schlecht für unsere Volkswirtschaften und unsere Bürger."
  • Die Folge wäre wahrscheinlich ein Handelskrieg, und dann "wird es keine Gewinner geben - das haben wir in der Vergangenheit gesehen".

Vor allem im Wahlkampf hatte Trump auf protektionistische Parolen gesetzt und angekündigt, mit seiner Politik Arbeitsplätze in die USA zurückzuholen.

20:33 Uhr

Sarkozy wechselt in Hotel-Branche

Frankreichs Altpräsident Nicolas Sarkozy zieht in den Verwaltungsrat des Hotelkonzerns Accor ein. Zum Unternehmen gehören Marken wie Pullman, Mercure, Novotel oder Ibis. Wie Accor mitteilte, wird der konservative Spitzenpolitiker ein neu eingerichtetes Gremium für internationale Strategie führen. Die Aufgaben dieses Komitees sollen noch im Detail festgelegt werden. Der inzwischen 62-Jährige war von 2007 bis 2012 französischer Staatspräsident.

20:15 Uhr

Trump verurteilt antisemitische Vorfälle

Geschändte Grabsteine in einem Vorort von St. Louis.
Geschändte Grabsteine in einem Vorort von St. Louis.(Foto: REUTERS)

Angesichts mehrere antisemitischer Vorfälle hat US-Präsident Donald Trump Fremdenfeindlichkeit verurteil. Die Drohungen gegen jüdische Gemeinden seien furchtbar, sagte er bei einem Besuch des Museums für afroamerikanische Geschichte und Kultur. Die Vorfälle seien eine traurige Erinnerung daran, dass noch viel getan werden müsse, um Hass und Vorurteile "auszurotten".

Zu Wochenbeginn hatte es anonyme Bombendrohungen gegen mehrere Zentren der jüdischen Organisation JCC gegeben. Auf einem jüdischen Friedhof im Bundesstaat Missouri wurden mehr als 100 Gräber geschändet.

Die bei der Präsidentschaftswahl unterlegene Kandidatin Hillary Clinton hatte Trump aufgefordert, seine Stimme dagegen zu erheben. Der Leiter des Anne-Frank-Zentrums in New York, Stephen Goldstein, bezeichnete Trumps Worte als "zu wenig und zu spät".

19:35 Uhr

Le Pen verweigert Kopftuch - und bricht Treffen ab

Die französische Rechtspopulistin Marine Le Pen hat sich geweigert, für ein Treffen mit dem Großmufti des Libanons ein Kopftuch zu tragen. "Die höchste sunnitische Autorität der Welt hatte diese Anforderung nicht", sagte Le Pen in Beirut, als ihr ein Kopftuch gereicht wurde. Das war in Videoaufnahmen zu sehen, die von französischen Medien veröffentlicht wurden. Mit der Aussage verwies die französische Präsidentschaftskandidatin auf ein früheres Treffen mit einem muslimischen Geistlichen in Kairo. 

"Aber das ist nicht schlimm, übermitteln Sie dem Großmufti meine Wertschätzung", fügte die Chefin der Partei Front National hinzu. "Aber ich werde mich nicht verschleiern", sagte sie und machte kehrt.

In einer Stellungnahme bedauerte das Büro des Großmuftis den Vorfall. Allerdings sei Le Pen vor ihrem Besuch mitgeteilt worden, dass das Tragen eines Kopftuchs für das Treffen nötig sei und zum festgelegten Protokoll dafür zähle.

19:17 Uhr

Bau erster Erdgas-Kreuzfahrtschiffe beginnt

So soll sie mal aussehen - und dann weniger rußen.
So soll sie mal aussehen - und dann weniger rußen.(Foto: picture alliance / Ingo Wagner/d)

In der Meyer Werft in Papenburg hat der Bau des nach Unternehmensangaben ersten Erdgas betriebenen Kreuzfahrtschiffes weltweit begonnen. Aida-Präsident Felix Eichhorn drückte den Startknopf der computergesteuerten Brennmaschine. Das erste Schiff dieser neuen Schiffsklasse soll Ende 2018 abgeliefert werden. In der neuen Helios-Klasse werden den Angaben zufolge LNG Motoren eingesetzt. Die Schiffe werden 2500 Kabinen haben.

Für die Kussmund-Flotte bricht nichts weniger als ein neues Zeitalter in der Kreuzfahrt an, wie es heißt. Es wird übrigens das 13. Schiff in der Flotte sein. Die erste Fahrt ist eine siebentägige Reise zu den Kanaren im Dezember nächsten Jahres. 2013 hatte mit der "Aida Stella" zuletzt ein Schiff des Unternehmens die Werfthallen verlassen.

Mehr dazu finden Sie hier.

Bilderserie
18:36 Uhr

US-Regierung weitet Razzien gegen Immigranten aus

Die US-Regierung will mit verschärften und großflächigen Razzien gegen illegale Einwanderer vorgehen. Heimatschutzminister John Kelly erteilte dem Grenzschutz und den Einwanderungsbehörden entsprechende Anweisungen. Daraus geht hervor, dass bis auf wenige Ausnahmen nahezu sämtliche der elf Millionen ohne Aufenthaltsstatus im Land lebenden Menschen nun ihre Abschiebung fürchten müssen. Die Priorität bei den Abschiebungen liegt demnach auf illegal im Land lebenden Menschen, die wegen Verbrechen verurteilt oder auch lediglich angeklagt oder verdächtigt sind.

Kelly ordnete nun die Einstellung von insgesamt 15.000 neuen Mitarbeitern durch die Grenzschutz- und Einwanderungsbehörden an. Ferner verfügte er, dass sein Ministerium unverzüglich mit der Planung des Baus einer durchgehenden Mauer an der Grenze zu Mexiko beginnt.

18:22 Uhr

Hacker-Attacke macht Yahoo billiger

Der US-Telekommunikationsriese Verizon bekommt auf das Kerngeschäft des Internetunternehmens Yahoo einen ordentlichen Rabatt: Grund sind die Hackerangriffe auf Yahoo. Der Kaufpreis wurde deswegen um 350 Millionen Dollar auf 4,48 Milliarden Dollar gesenkt, wie beide Unternehmen mitteilten. Die Cyberattacken sind auch der Grund, warum die angestrebte Frist zum Abschluss des Geschäfts vom ersten auf das zweite Quartal 2017 verschoben wurde.

2014 waren Daten von rund 500 Millionen Yahoo-Nutzern entwendet worden. Im Dezember folgte dann das Eingeständnis, dass unbekannte Hacker schon im Jahr 2013 persönliche Daten von mehr als einer Milliarde Nutzer gestohlen hatten.

18:00 Uhr

Was hat Islands Präsident gegen Pizza Hawaii?

Hätte er die Macht - mit Ananas als Pizza-Belag wäre Schluss. Er sei einfach grundsätzlich gegen diese Kombination, sagte Islands Präsident Goudoni Johannesson laut "Iceland Magazin". Der kulinarische Feldzug ereignete sich während einer Fragerund mit Schülern und Lehrern in einer Schule. Nach seinen Eingangsausführungen blieb noch Zeit für eine Fragerunde. Woher die Abneigung rührt, blieb indes offen.

17:31 Uhr

Schotten als Yogis

Die Tage werden laaangsam länger. Die Temperaturen steigen ebenso laaangsam. Kurzum: Es geht auf den Frühling zu. Zeit, wieder aus dem Pelz zu steigen und den im Winter gestählten Körper der frischen Luft auszusetzen ...

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Oder hier.

17:00 Uhr
16:57 Uhr

München befasst sich mit neuer Obergrenze - fürs Bier

Ja, mei, Frohsinn z'sammen: Der Rausch soll nicht teurer werden. Auf geht's.
Ja, mei, Frohsinn z'sammen: Der Rausch soll nicht teurer werden. Auf geht's.(Foto: picture alliance / dpa)

Na, können Sie sich noch an 1971 erinnern? Damals kostete die Maß auf dem Oktoberfest maximal 2,95 Mark. Im vergangenen Jahr schlug der Humpen mit "Gesundheit" - wie Theodor Fontane einmal schrieb - schon mit bis zu 10,70 Euro zu Buche. Und geht es nach dem fürs Oktoberfest zuständigen Münchner Bürgermeister Josef Schmid, soll dies auch die Obergrenze gewesen sein. Seine Ideen im Einzelnen:

  • Die bisherige Standgebühr für die Bierzelte will Schmid durch eine Umsatzpacht ersetzen.
  • Bei 300 bis 400 Millionen Euro Umsatz und vier bis fünf Prozent Pachtanteil könnte die Stadt damit auf eine Verdoppelung ihrer Einnahmen hoffen.
  • Damit sollen die Sicherheitskosten gedeckt werden.
  • Die Wiesn soll künftig erst am Montag enden.

 Das Konzept werde nun dem Münchner Stadtrat vorgelegt. Bis zum Anstich sind es übrigens noch 208 Tage.

16:32 Uhr

Aserbaidschans Präsident macht Ehefrau zur Vize

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Der Tag: Und was haben Sie Ihrer Frau zuletzt geschenkt?

Und was haben Sie Ihrer Frau zuletzt geschenkt?

Es bleibt in der Familie: In Aserbaidschan hat Präsident Ilham Alijew per Dekret seine Frau Mehriban als Erste Vizepräsidentin eingesetzt. Der Erlass wurde auf der Internetseite des Präsidenten veröffentlicht. Konkrete Pflichten der 52-Jährigen wurden nicht genannt. Laut Verfassung hat der Erste Vizepräsident die Aufgabe, den Staatschef zu vertreten, wenn dieser im Ausland weilt.

Die Ämter des Ersten Vizepräsidenten und des Vizepräsidenten wurden im vergangenen Jahr mit einem Verfassungsreferendum eingeführt. Damit sollte eine Übergabe der Macht für den Fall gesichert werden, dass der Präsident nicht in der Lage ist, seine Amtsgeschäfte auszuführen. Der andere Vizepräsidentenposten ist noch vakant. 

16:02 Uhr

Rekordjagd an der Wall Street

Chart

Die wichtigen US-Indizes Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq sind im frühen Handel auf neue Allzeithochs gestiegen. Grund sind weiter der Mangel an Anlage-Alternativen sowie unverändert die Hoffnung auf ein Konjunkturprogramm des US-Präsidenten Donald Trump und eine bislang solide Berichtssaison. Im Sog der US-Börse zog auch der deutsche Leitindex Dax zusätzlich an.

Aufhorchen lässt in Deutschland Solarworld. Inzwischen handeln die Papiere mehr als 40 Prozent im Plus. Getrieben wird der Kurs nach wie vor vom Verkauf eines Anteils am Lithium-Förderprojekt im Erzgebirge an Bacanora für fünf Millionen Euro. "Das spült Liquidität in die Kasse", sagt ein Marktteilnehmer. Allerdings gleiche das Papier auch einen Teil der jüngsten Verluste aus.

Den aktuellen Börsenbericht finden Sie hier.

15:54 Uhr

PSA garantiert für Opel-Jobs

Der französische Autobauer Peugeot-Citreon (PSA) sichert im Fall einer Übernahme des deutschen Konkurrenten Opel den Erhalt der deutschen Standorte und Jobs zu. Das erklärte PSA-Chef Carlos Tavares in einem Telefonat mit Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Derweil strecken die Franzosen ihre Fühler auch Richtung Asien aus und sind am Hersteller Proton in Malaysia interessiert. Das bestätigte ein Unternehmenssprecher. Mit schnellen Entscheidungen ist laut Sprecher nicht zu rechnen - mit Blick auf den Zeitplan sprach er in allgemeiner Form von "mehreren Wochen".

Mehr dazu finden Sie hier.

15:41 Uhr

Gina-Lisa, Flori und Spatzi vs. Mörtel und Goldie

Bislang sei der Hollywood-Star (l.) sehr pflegeleicht, stellt Mörtel erleichtert fest.
Bislang sei der Hollywood-Star (l.) sehr pflegeleicht, stellt Mörtel erleichtert fest.(Foto: picture alliance / Herbert Neuba)

Aus dem Dschungel in die Wiener Staatsoper: Gina-Lisa Lohfink und It-Boy Florian Wess werden am Donnerstag bei Österreichs noblem Staatsball erwartet. Die beiden wollen neben den "Botox-Boys" - Vater und Onkel von Wess - noch einen brisanten Gast in die Loge einladen: Cathy Lugner. 

Die 27-Jährige ließ sich erst vor kurzem schlagzeilenträchtig von Unternehmer Richard Lugner scheiden, der als Opernball-Urgestein mit bezahlten Stargästen bekannt ist. Der 84-Jährige zeigte sich unterdessen zufrieden. Sein diesjähriger Gast, US-Filmstar Goldie Hawn, ist bereits in Wien gelandet. "Sie ist sehr nett, super, absolut pflegeleicht", sagte Lugner.

15:21 Uhr

Bayern will Burka-Verbot in Teilen des öffentlichen Raumes

Bayerns CSU-Regierung will ein Verbot von Burka und Nikab für Teile des öffentlichen Raumes. Einen entsprechenden Gesetzentwurf hat das Kabinett auf den Weg gebracht. Er verbietet die Gesichtsverhüllung im öffentlichen Dienst, an Hochschulen, Schulen, Kindergärten und im "Bereich der allgemeinen Sicherheit und Ordnung". Auch bei Wahlen werde die Gesichtsverschleierung verboten.

Innenminister Joachim Herrmann erklärte, "zum freiheitlichen demokratischen Werteverständnis christlich abendländlicher Prägung" gehöre eine Kultur der offenen Kommunikation untereinander. "Eine Verhüllung des Gesichts widerspricht dieser Kommunikationskultur."

15:15 Uhr

Bausparverträge dürfen gekündigt werden

Sie haben einen Bausparvertrag - und eigentlich läuft dieser nur noch, weil er ganz gute Zinsen bringt? Dann dürfte Sie folgendes Urteil interessieren. Ein Bausparvertrag ist kein Sparbuch. Bausparkassen dürfen nach einem BGH-Urteil daher Verträge kündigen, wenn Kunden die Darlehen auch zehn Jahre nach Zuteilungsreife noch nicht abgerufen haben. Einen solchen Vertrag über mehr als zehn Jahre als reine Sparanlage laufen zu lassen, widerspreche dem Sinn und Zweck des Bausparens, entschied der BGH.

Einzelheiten finden Sie hier.

14:33 Uhr

Polizei in Barcelona stoppt Lkw mit Schüssen

Das Fahrzeug war in Richtung Innenstadt unterwegs.
Das Fahrzeug war in Richtung Innenstadt unterwegs.(Foto: REUTERS)

Die Polizei in Barcelona hat mit Schüssen einen Lkw zum Stehen gebracht. Der Laster sei in Richtung Innenstadt unterwegs gewesen, berichten mehrere Medien. Der Fahrer wurde demnach festgenommen. Er habe unter dem Einfluss von Drogen gestanden. Bei dem Mann soll es sich um einen Schweden gehandelt haben. Der Lkw sei auf der falschen Straßenseite unterwegs gewesen. Gut 20 Beamte seien im Einsatz gewesen.

Weitere Details finden Sie hier.

14:03 Uhr

Bundeswehr soll auf 200.000 Soldaten wachsen

Die USA fordern von ihren Nato-Partnern deutlich mehr Einsatz. Das führt einerseits dazu, dass die Verteidigungsausgaben sich in Deutschland in den nächsten Jahren beinahe verdoppeln könnten. Gleichzeitig wird aber auch die Truppenstärke wieder größer.

Wegen der zunehmenden Aufgaben will die Bundeswehr ihr Personal bis 2024 auf 198.000 Soldaten und mehr als 61.000 Zivilisten aufstocken, teilte das Verteidigungsministerium mit. "Die Bundeswehr ist gefordert wie selten zuvor", sagte Ministerin Ursula von der Leyen.

Derzeit zählt die Bundeswehr knapp 178.000 aktive Soldaten. Seit Ende des Kalten Krieges wurde die Truppe schrittweise verkleinert.

13:43 Uhr

Japanischer Zoo tötet 57 Affen-Kreuzungen

Ein Rotgesichtsmakake.
Ein Rotgesichtsmakake.(Foto: picture alliance / dpa)

Auf die folgende Meldung kann ich nur mit Kopfschütteln reagieren. In Japan hat der Takagoyama Zoo in der Präfektur Chiba 57 einheimische Schneeaffen getötet, nachdem er herausfand, dass die Tiere Gene einer "invasiven fremden Art" in sich tragen. Sie seien mit Giftspritzen eingeschläfert worden, teilten die Behörden mit.

  • Der Zoo ging demnach davon aus, dass es sich bei seinen 164 Affen um reine Rotgesichtsmakaken handelt.
  • Experten entdeckten jedoch anhand von DNA-Tests, dass etwa ein Drittel von ihnen einer Kreuzung mit Rhesusaffen entstammt, die in Japan als "invasive Art" gelten.
  • Seit 2013 dürfen solche Kreuzungen in Japan ausdrücklich getötet werden, um den Lebensraum der einheimischen Arten zu schützen.
Drei Rhesusaffen.
Drei Rhesusaffen.(Foto: picture alliance / dpa)

Dieser Ansicht stimmen auch japanische Umweltschutzorganisationen zu. Das ändert aber nichts daran, dass Rhesusaffen auf der Roten Liste gefährdeter Arten der Weltnaturschutzunion stehen.

13:14 Uhr

Stuttgart führt Fahrverbote für ältere Diesel ein

Die baden-württembergische Landeshauptstadt ist berühmt-berüchtigt für ihre dreckige Luft. Um das zu ändern, müssen sich viele Besitzer von Dieselfahrzeugen ab 2018 auf Fahrverbote einstellen. Die will die Stadt bei Feinstaubalarm für Autos verhängen, die nicht die Abgasnorm 6 erfüllen. Dies hat die grün-schwarze Landesregierung beschlossen.

Die Verantwortlichen von Baden-Württemberg und Stuttgart müssen dem Verwaltungsgericht Stuttgart bis Ende Februar erklären, wie sie die Luft nachhaltig verbessern wollen. Die Feinstaubwerte sind in der Landeshauptstadt deutlich zu hoch.

12:53 Uhr

Polizei fasst jugendliche Hundeentführer

Zwei Maltester, aber nicht Schörli.
Zwei Maltester, aber nicht Schörli.(Foto: picture alliance / dpa)

Natürlich, die meisten Jugendlichen leiden unter akutem Geldmangel, aber das ist doch noch wirklich keine Lösung. In Hamburg haben ein 16- und ein 18-Jähriger den Hund einer älteren Dame entführt und 10.000 Euro Lösegeld gefordert.

"Schörli", eine Art Malteser-Hund, sei von den beiden Tatverdächtigen beim Gassi gehen entwendet worden, sagt die Polizei. Danach hätten die beiden Jugendlichen die Frau angerufen. Sie informierte daraufhin die Polizei.

Bei der Lösegeldübergabe in einem Park konnten die Beamten die Jugendlichen festnehmen.

12:24 Uhr

Gericht schickt israelischen Soldaten ins Gefängnis

Henker oder Held? Der Fall von Elor Asaria spaltet die israelische Gesellschaft.
Henker oder Held? Der Fall von Elor Asaria spaltet die israelische Gesellschaft.(Foto: picture alliance / Wisam Hashlam)

Dieses Urteil wird in Israel hohe Wellen schlagen: Das Militärgericht in Tel Aviv verurteilte den Soldaten Elor Asaria wegen Totschlags zu anderthalb Jahren Gefängnis.

Der 21-Jährige war letzten Monat schuldig gesprochen worden. Er hatte im März 2016 im Westjordanland einen palästinensischen Attentäter mit einem Kopfschuss getötet, der verletzt am Boden lag.

Der Fall spaltet Israel. In rechten Kreisen wird Asaria als Held gefeiert, Menschenrechtsorganisationen werfen ihm eine Hinrichtung vor. Asaria kann beim israelischen Präsidenten Reuven Rivlin noch seine Begnadigung beantragen. Dafür hatte sich unter anderen Ministerpräsident Benjamin Netanjahu eingesetzt.

12:02 Uhr

Jeder neunte Euro landet im Gesundheitssystem

Deutschland verfügt über eines der besten, aber auch über eines der teuersten Gesundheitssysteme der Welt. Wie viel das kostet, hat jetzt das Statistische Bundesamt bekannt gegeben.

  • Demnach sind die Gesundheitsausgaben 2015 um 4,5 Prozent auf gut 344 Milliarden Euro gestiegen.
  • Das entspricht 4213 Euro pro Einwohner.
  • Auf das Bruttoinlandsprodukt bezogen, ist das ein Anteil von 11,3 Prozent.
  • Für 2016 erwartet das Amt einen Anstieg auf gut 359 Milliarden Euro.

Damit wurde 2015 bereits jeder neunte Euro für Gesundheit ausgegeben. Das meiste Geld floss mit 200 Milliarden Euro in die gesetzliche Krankenversicherung.

Video

12:00 Uhr
11:29 Uhr

Diesel-Skandal: Ex-Chef-Entwickler belastet Audi-Chef

Chart

Der Diesel-Skandal ist nicht nur bei VW und nicht nur in den USA ein Fall für die Gerichte. Am Arbeitsgericht Heilbronn hat ein früherer Chef-Entwickler von Audi schwere Vorwürfe gegen den Unternehmensvorstand erhoben. Der Anwalt des Ingenieurs zitierte dafür aus einem Gespräch zwischen dem 48-Jährigen und Audi-Chef Rupert Stadler.

  • "Stadler betont, dass alles auf Druck von VW und dem VW-Aufsichtsrat geschehen ist", sagte der Anwalt.
  • Der Ingenieur erwidert, man habe ihn für Vorstand und Aufsichtsrat geopfert.
  • Stadler habe geantwortet: "Da ist was Wahres dran."

Audi hatte den Ingenieur nach Bekanntwerden des Diesel-Skandals erst freigestellt und anschließend gekündigt. Dagegen wehrt dieser sich vor Gericht.

11:02 Uhr

Todesursache von Kim-Halbbruder trotz Autopsie unklar

In der malaysischen Presse ist der Tod von Kim Jong Nam das Topthema.
In der malaysischen Presse ist der Tod von Kim Jong Nam das Topthema.(Foto: AP)

Wer hat Kim Jong Nam getötet, den Halbbruder des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un? Die malaysischen Ermittler vermuten Nordkorea hinter dem Attentat. Die Obduktion kann diese These aber noch nicht stützen.

  • Die Autopsie des Leichnams sei abgeschlossen, erklärte der Chef der malaysischen Gesundheitsbehörde, Noor Hisham.
  • Es gebe weder Einstichspuren am Körper noch Anzeichen eines Herzinfarkts.
  • Es würden noch Proben und Fingerabdrücke im Labor untersucht.

Der erste Sohn von Kim Jong Il war vergangene Woche am Flughafen von Kuala Lumpur getötet worden. Mutmaßlich wurde er Opfer eines Giftanschlags. Vier Verdächtige, darunter zwei Frauen, sitzen in Untersuchungshaft.

10:34 Uhr

70er-Jahre-Teenie-Star leidet an Demenz

David Cassidy bei einem Auftritt 2012.
David Cassidy bei einem Auftritt 2012.(Foto: imago/ZUMA Press)

David Cassidy leidet an Demenz. Der 66-jährige Sänger will sich deswegen endgültig von der Bühne verabschieden. Dem "People"-Magazin sagte er, schon sein Großvater und seine Mutter hätten an Demenz gelitten. "Ein Teil von mir wusste immer, dass das irgendwann auf mich zukommt."

Cassidy war in den 1970er Jahren als singender Mädchenschwarm Keith in der Fernsehserie "Die Partridge Familie" bekannt geworden. Bei einem Auftritt in Los Angeles am Sonntag hatte er seine Fans beunruhigt, weil er verwirrt und fahrig wirkte. Auf Videos von dem Auftritt ist zu sehen, wie er Texte vergisst und auf der Bühne hinfällt.

Als junger Mann war David Cassidy ein Frauenschwarm.
Als junger Mann war David Cassidy ein Frauenschwarm.(Foto: imago/ZUMA Press)

09:58 Uhr

IS-Verbündete breiten sich an israelischer Grenze aus

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Radikale Islamisten mit Verbindungen zum Islamischen Staat haben mehrere syrische Ortschaften nahe der israelischen Grenze eingenommen. Berichtet wird, die Kämpfer hätten am Montag überraschend eine Offensive gestartet. Dabei seien auch mehrere Panzer zum Einsatz gekommen.

Gegen die Islamisten hat anscheinend die Freie Syrische Armee gekämpft, die als vergleichsweise gemäßigt gilt. Bei der größten eroberten Ortschaft soll es sich um Tsil handeln, in der auch Zehntausende Flüchtlinge leben.

09:34 Uhr

Millionenmetropole Jakarta steht unter Wasser

Gut, wer große Styroporplatten besitzt ...
Gut, wer große Styroporplatten besitzt ...(Foto: AP)

In der indonesischen Hauptstadt kämpfen die Bewohner derzeit mit ungeheuren Wassermassen. Heftige Regenfälle haben Jakarta teilweise bis zu anderthalb Meter unter Wasser gesetzt. Viele Autofahrer strandeten auf überfluteten Straßen. Fußgänger mussten durch eine braune Suppe waten.

Ob Menschen in den Fluten ertrunken sind, können die Behörden noch nicht sagen. Nach ihren Angaben wurden die Überschwemmungen dadurch verschärft, dass die Kanalisation durch die Regenmassen völlig überlastet war.

... oder einen Motorroller.
... oder einen Motorroller.(Foto: AP)

09:07 Uhr

Not zwingt Flüchtlinge zu Organhandel

Ärzte verschließen nach einer Nierentransplantation die Wunde.
Ärzte verschließen nach einer Nierentransplantation die Wunde.(Foto: picture alliance / dpa)

Es folgt ein verstörender Bericht des ARD-Magazins "Fakt": Die prekäre Situation syrischer Flüchtlinge in der Türkei zwingt anscheinend viele dazu, ihre Niere zu verkaufen. Das sollen Reporter durch die Auswertung von Verkaufsanzeigen in sozialen Netzwerken herausgefunden haben.

Beispielsweise sagt ein Flüchtling vor der Kamera: "Ich kann kein Türkisch, ich habe keine Bekannte, keine Arbeit, keine Wohnung. Ich verkaufe meine Niere (…).Es gibt keine andere Möglichkeit, um zu Geld zu kommen (…).

Ein Organvermittler sagte den Reportern demnach, dass die Transplantationen in Ostanatolien vorgenommen würden. Die Preise für Nieren auf dem türkischen Schwarzmarkt sollen zwischen 6000 und 11.000 Euro schwanken.

09:00 Uhr
08:39 Uhr

Ungarn ärgert sich über "cremigere" Nutella in Österreich

Ob die Stiftung Warentest diese Vorwürfe bestätigen kann? Die ungarische Lebensmittelbehörde beklagt sich in einem neuen Bericht über die schlechtere Qualität von Lebensmitteln im Vergleich zu Österreich. Sie sollen dort beispielsweise "cremiger" sein. Aber der Reihe nach:

  • Die Behörde hat 24 Produkte bei Spar, Metro, Lidl und Aldi eingekauft, die es sowohl in Ungarn als auch in Österreich gibt.
  • Anschließend hat sie Geschmack, Zusammensetzung und Verpackung verglichen.
  • Im Ergebnis fand sie zahlreiche Unterschiede: Nutella soll in Ungarn weniger "cremig sein", Coca-Cola "weniger vollmundig und flacher" im Geschmack, das Kakaopulver von Nestlé weniger "harmonischer und intensiver".

Und nun? Die Lebensmittelbehörde fordert eine Gleichbehandlung. Sie will ihre Vorwürfe mit einer weiteren, größeren Untersuchung bestätigen.

08:14 Uhr

Jüdische Einrichtungen beklagen viele Bombendrohungen

Ein Kundgebung von Neonazis in Kansas City: Im Vordergrund weht eine Flagge mit Hakenkreuz darauf, im Hintergrund sind Gegenproteste zu sehen.
Ein Kundgebung von Neonazis in Kansas City: Im Vordergrund weht eine Flagge mit Hakenkreuz darauf, im Hintergrund sind Gegenproteste zu sehen.(Foto: REUTERS)

Und Donald Trump bleibt das bestimmende Thema: Der neue US-Präsident versteht es ja nicht unbedingt, die Menschen zu einen. Im Gegenteil. Passend dazu erleben jüdische Einrichtungen in den USA derzeit eine Welle von Bombendrohungen.

  • Allein am Montag sind ein Dutzend jüdischer Einrichtungen bedroht worden.
  • Die telefonischen Drohungen hätten sich als falsch erwiesen, teilte die jüdische Organisation JCC Association of North America mit.
  • Seit dem Amtsantritt von Trump hat die Organisation 69 solcher Drohungen dokumentiert.

Das FBI und das US-Justizministerium prüfen die Angelegenheit.

07:52 Uhr

Polizei-Taxi: Betrunkener erfindet Massenschlägerei

Im nordrhein-westfälischen Werdohl wollte ein Betrunkener nach Hause gefahren werden. So weit, so gut. Der Plan ist dann allerdings in der Umsetzung gescheitert. Der junge Mann rief sich nämlich kein Taxi, sondern die Polizei. Die lockte er mit einer erfundenen Massenschlägerei zu sich.

Mehrere Streifenwagen machten sich auf den Weg, fanden am angeblichen Tatort aber nur den 26-Jährigen vor. Weil die Beamten sich weigerten, ihn mitzunehmen, wurde er aggressiv und bekam dann doch noch seine Mitfahrgelegenheit: Die Polizei steckte ihn über Nacht in eine Zelle.

07:26 Uhr

Kanada schickt mehr Personal an US-Grenze

Der kanadische Premier Trudeau betonte in der Vergangenheit oft, dass Flüchtlinge in Kanada willkommen sind.
Der kanadische Premier Trudeau betonte in der Vergangenheit oft, dass Flüchtlinge in Kanada willkommen sind.(Foto: picture alliance / Pablo Martine)

Noch in dieser Woche möchte US-Präsident Donald Trump sein neues, dieses Mal juristisch wasserdichtes Einreisedekret vorstellen. Schon jetzt zieht es vermutlich deswegen viele Asylbewerber nach Kanada. Und zwar so viele, dass die kanadische Grenzschutzbehörde und die Bundespolizei mehr Personal an die gemeinsame Grenze beordert haben. Die Behörden erklärten weiterhin, Kanada habe ein provisorisches Aufnahmezentrum eingerichtet, um die wachsende Zahl der Neuankömmlinge aus den USA zu bewältigen.

Der Grenzübertritt von den USA nach Kanada ist für Asylbewerber eigentlich illegal, weil die kanadische Regierung das Nachbarland als sicher einstuft. Angesichts des harten Flüchtlingskurses von Trump fordern Organisationen wie Amnesty International aber, das entsprechende Abkommen zu beenden.

07:01 Uhr

Justiz kann nichts gegen Göttinger Terrorverdächtige tun

Die Polizei präsentiert Beweismaterial, das sie bei den Verdächtigen sichergestellt hat.
Die Polizei präsentiert Beweismaterial, das sie bei den Verdächtigen sichergestellt hat.(Foto: picture alliance / Swen Pförtner)

Vor anderthalb Wochen nimmt die Polizei in Göttingen zwei Terrorverdächtige fest. Die jungen Männer sollen einen Anschlag vorbereitet haben. Darauf deuten unter anderem Schusswaffen, eine Machete und IS-Flaggen hin, die bei ihnen sichergestellt wurden. Doch die Generalstaatsanwaltschaft in Celle hat keine juristische Handhabe.

  • Ein Anfangsverdacht auf Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat könne nicht bejaht werden, sagte Oberstaatsanwalt Bernd Kolkmeier der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung".
  • Zwar hätten die Männer sich über die Idee eines Anschlags ausgetauscht, das seien aber lediglich "Frühüberlegungen".
  • Für einen Haftbefehl und ein Verfahren brauche es konkrete Pläne und den festen Entschluss, einen Anschlag zu verüben.

Gegen die Verdächtigen wurde also kein Haftbefehl erlassen. Sie sitzen aber bereits in Abschiebehaft und sollen Deutschland schnellstmöglich verlassen.

06:35 Uhr

Saudi-Arabien denkt an Bodentruppen für Syrien

Bereits jetzt ist die Lage in Syrien sehr unübersichtlich. Unter anderem sind syrische, russische, türkische, iranische, kurdische sowie oppositionelle Truppen vor Ort im Einsatz. Möglicherweise werden es bald noch mehr: Der Außenminister von Saudi-Arabien, Adel al-Jubeir, kann sich vorstellen, gemeinsam mit den USA Spezialkräfte in den Bürgerkrieg zu entsenden. Hier finden Sie einige Zitate aus seinem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung":

  • "Wir stimmen uns mit den USA ab, um zu sehen, was der Plan ist und was nötig ist, um ihn umzusetzen."
  • "Auch einige Länder aus der Islamischen Koalition gegen Terrorismus und Extremismus sind bereit, Truppen zu stellen."
  • "Die grundlegende Idee ist, Gebiete vom IS zu befreien, aber gleichzeitig sicherzustellen, dass sie nicht an Hisbollah, Iran oder an das Regime fallen."

Der neue US-Präsident Donald Trump hat seinen Verteidigungsminister James Mattis beauftragt, die aktuelle Syrien-Strategie zu überprüfen und ihm neue Handlungsoptionen vorzuschlagen, darunter den Einsatz von Bodentruppen.

Hier finden Sie weitere Informationen.

06:27 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leser,

Bei Betriebsversammlungen von VW sind regelmäßig mehrere Tausend Beschäftigte anwesend.
Bei Betriebsversammlungen von VW sind regelmäßig mehrere Tausend Beschäftigte anwesend.(Foto: dpa)

in Berlin zeigt das Thermometer bereits 9 Grad Celsius an. Über zu niedrige Temperaturen kann ich mich also nicht beklagen. Und auch der Blick in die Themenvorschau war schon einmal deprimierender. Hier der Überblick für Sie:

  • Im oberpfälzischen Grafenwöhr verlädt die Bundeswehr ihre Panzer für den Transport nach Litauen. Sie sollen dort im Rahmen einer Nato-Mission die Ost-Flanke verteidigen.
  • In Wolfsburg trifft sich die Belegschaft von VW zu einer Betriebsversammlung. Bei dem nicht-öffentlichen Treffen steht der umstrittene "Zukunftspakt" im Mittelpunkt.
  • In Tel Aviv erfährt der verurteilte israelische Soldat Elor Asaria sein Strafmaß. Er hatte vor knapp einem Jahr einen wehrlosen palästinensischen Attentäter mit einem Kopfschuss getötet. Ministerpräsident Netanjahu hatte sich für eine Begnadigung eingesetzt.
  • In Brüssel treffen sich die EU-Finanzminister, um über Steuervermeidung und über Steueroasen zu sprechen.
  • Amnesty International stellt seinen Report zur internationalen Lage der Menschenrechte vor.

Ich hole mir jetzt noch einen Kaffee und dann begleite ich Sie an dieser Stelle durch die erste Tageshälfte. Fragen, Anregungen und Kritik können Sie wie immer gerne an christian.herrmann@nachrichtenmanufaktur.de schicken.

Auf geht's!

06:07 Uhr

Es ist sehr mild, aber stürmisch

Bei einem kräftigen, auf den Bergen und an der See auch stürmischen Westwind geht es heute sehr mild in den Tag. Meistens sind es in der Früh bereits 5 bis 10 Grad. Dabei ist es zuerst noch vielfach trüb mit zeitweiligem Regen oder Nieselregen. Später wird es dann über der Nordhälfte freundlicher, während die Sonne von der Mitte südwärts kaum Chancen gegen die Regenwolken hat. Dazu ist es weiterhin windig, zum Teil auch stürmisch und mild. Die Höchstwerte erreichen heute oft 7 bis 10, am Rhein bis 12 Grad. Die kommenden Tage werden im Süden schöner. Ansonsten ist es häufiger nass und insgesamt sehr windig bis stürmisch, aber auch nach wie vor mild. Mittwoch bei 7 bis 14, Donnerstag bei 5 bis 17 Grad. Erst am Freitag wird es bei 1 bis 9 Grad spürbar kühler. Ich wünsche Ihnen einen guten und geschmeidigen Tag. Ihr Björn Alexander

06:00 Uhr