Dienstag, 23. Januar 2018: Der Tag bei n-tv

Heute mit Sebastian Huld und Uladzimir Zhyhachou

22:34 Uhr

Das war Dienstag, der 23. Januar 2018

Video

Liebe Leser, heute schaut ganz Deutschland auf Lünen, eine Stadt in Nordrhein-Westfalen, in der ein Jugendlicher seinen Mitschüler getötet haben soll. Nach Angaben des Tatverdächtigen, habe das Opfer seine Mutter mehrfach provozierend angeschaut. Dadurch fühlte sich der 15-Jährige derart gereizt, dass er seinen Mitschüler mit einem Messer in den Hals gestochen habe, hieß es in einer Pressemitteilung der Polizei.  

Was war heute sonst noch wichtig:

Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht! Morgen ist "Der Tag" wieder für Sie da.

22:08 Uhr

Baby-Panda zu Überstunden verdonnert

Die Fans stehen geduldig Schlange, um dann zwei Minuten lang einen Blick auf Xiang Xiang werfen zu können.
Die Fans stehen geduldig Schlange, um dann zwei Minuten lang einen Blick auf Xiang Xiang werfen zu können.(Foto: picture alliance / -/kyodo/dpa)

Der Zwang, Überstunden zu leisten, macht in Japan auch vor Tieren nicht halt: Angesichts des riesigen Interesses an seinem Panda-Nachwuchs hat der Zoo von Tokio das Bärenbaby Xiang Xiang dazu verdonnert, sich zwei Stunden länger seinen Fans zu zeigen. Bis Ende Januar werde Xiang Xiang fünf Stunden täglich zu sehen sein, ab Februar dann sieben Stunden, teilte der Ueno-Zoo mit.

Das erste Baby-Panda des Ueno-Zoos seit 1988 sorgt für Massenandrang, seitdem es im Dezember erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde.

21:35 Uhr

Angeblich sexistisches Gedicht wird übermalt

Das Gedicht aus dem Jahr 1951 "erinnert unangenehm an sexuelle Belästigung, der Frauen alltäglich ausgesetzt sind", meint die Asta der Alice Salomon Hochschule.
Das Gedicht aus dem Jahr 1951 "erinnert unangenehm an sexuelle Belästigung, der Frauen alltäglich ausgesetzt sind", meint die Asta der Alice Salomon Hochschule.(Foto: picture alliance / Britta Peders)

Die Alice Salomon Hochschule in Berlin will ein angeblich sexistisches Gedicht an ihrer Fassade übermalen. Der Akademische Senat beschloss mehrheitlich, statt des Schweizer Lyrikers Eugen Gomringer ab dem Herbst die neue Poetik-Preisträgerin Barbara Köhler mit Verszeilen zu Wort kommen zu lassen.

Angehörige der Hochschule hatten moniert, Gomringers auf Spanisch verfasstes Gedicht "avenidas" könne Frauen gegenüber als diskriminierend aufgefasst werden. Sie bezogen sich dabei auf den Satz: "Alleen und Blumen und Frauen und ein Bewunderer". Das Deutsche PEN-Zentrum und der Kulturrat warnten vor Zensur.

21:04 Uhr

Verletzte bei Autogrammstunde von Youtube-Star

Das ist Mike Singer. Er ist 18 und hat 1,4 Millionen Fans auf Instagram. Sie nennen sich Mikinators.
Das ist Mike Singer. Er ist 18 und hat 1,4 Millionen Fans auf Instagram. Sie nennen sich Mikinators.(Foto: picture alliance / Henning Kaise)

Ehrlich gesagt, habe ich keine Ahnung, wer dieser junge Mann ist, doch auf Instagram hat der 18-Jährige bereits 1,4 Millionen Fans. 1300 davon haben sich heute gedrängelt, um ein Autogramm von Youtube-Start Mike Singer zu bekommen. Bei der Veranstaltung in Wuppertal hat es vier Verletzte gegeben. Weil es zu voll war, hat das Ordnungsamt aus Sicherheitsgründen die Veranstaltung beendet. 27 Fans wurden von Rettungskräften betreut. Es seien vor allem junge Mädchen gewesen, einige von ihnen seien kollabiert, teilte die Polizei mit.

Hier können Sie mehr dazu lesen.

20:29 Uhr

Macron telefoniert mit Erdogan

(Foto: picture alliance / Christophe En)

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat sich in einem Telefonat mit seinem türkischen Kollegen Recep Tayyip Erdogan besorgt über den Militäreinsatz der Türkei in Syrien geäußert. Macron habe im Gespräch mit Erdogan an die Notwendigkeit erinnert, gegen den IS und "alle anwesenden Dschihadisten-Kräfte" zu kämpfen, hieß es in der Mitteilung aus Paris. Zudem müssten "die notwendigen humanitären Bedingungen für die Zivilbevölkerung" sichergestellt und schließlich die Bedingungen für eine dauerhafte politische Lösung im Bürgerkriegsland Syrien begünstigt werden.

20:11 Uhr

FPÖ-Politiker wegen Buchs mit Naziliedern unter Druck

In Österreich steht ein FPÖ-Politiker wegen eines Buchs mit Naziliedern unter Druck. Wie das Magazin "Falter" berichtete, ist der FPÖ-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Niederösterreich, Udo Landbauer, auch der stellvertretende Vorsitzende der Burschenschaft, die das Nazi-Liederbuch herausgegeben hat.

  • In den Liedtexten werden demnach der Holocaust und andere Gräueltaten der Nationalsozialisten im Zweiten Weltkrieg verherrlicht. In einem der Lieder heißt es demnach: "Da trat in ihre Mitte der Jude Ben Gurion: 'Gebt Gas, ihr alten Germanen, wir schaffen die siebte Million'". Im Holocaust wurden sechs Millionen Juden ermordet, Ben Gurion war der Staatsgründer und erste Regierungschef Israels.
  • Ein Sprecher der FPÖ sagte, der 31-jährige Landbauer habe mit dem Liederbuch "nichts zu tun".
  • Landbauer selbst reagierte "entsetzt". Er habe durch den Medienbericht "zum ersten Mal" von dem Buch erfahren. Die "skandalöse Angelegenheit" müsse "restlos und umfassend" geklärt werden, "gegebenenfalls auch vor Gericht", erklärte Landbauer. "Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit sind etwas sehr Hässliches und müssen auch nur in der kleinsten Dosis entschieden verurteilt und bekämpft werden", fügte der FPÖ-Politiker hinzu.
  • Kanzler und ÖVP-Chef Sebastian Kurz erklärte im Twitter, die Liedtexte seien "rassistisch, antisemitisch und absolut widerwärtig". Dafür dürfe es in Österreich keinen Platz geben.
20:07 Uhr
19:28 Uhr

Apples Homepod kommt im Frühjahr nach Deutschland

Der HomePod wurde bereits im Sommer 2017 vorgestellt.
Der HomePod wurde bereits im Sommer 2017 vorgestellt.(Foto: picture alliance / Christoph Der)

Der HomePod steht in den Startlöchern. Der smarte Lautsprecher von Apple wurde bereits im Sommer 2017 vorgestellt, jetzt kommt er endlich in den Handel.

  • Der vor einigen Monaten vorgestellte, kabellose Lautsprecher HomePod kommt am 9. Februar in den Handel, teilt Apple mit. Bereits ab dem 26. Januar kann er vorbestellt werden. Das gilt allerdings zunächst nur für die USA, Großbritannien und Australien. Deutsche Interessenten müssen sich noch etwas gedulden.
  • Der HomePod wird einfach mit der Stimme gesteuert und kann mithilfe der Sprachassistentin Siri Nachrichten (bspw. WhatsApp) senden, Timer setzen, Podcasts abspielen sowie aktuelle Nachrichten abrufen, wie Apple mitteilt.
  • Außerdem kann der intelligente Lautsprecher eine große Auswahl an HomeKit-fähigem Smarthome-Zubehör steuern - beispielsweise Lichter anschalten oder Jalousien anheben.
18:48 Uhr

Polizei nimmt 45 weitere Mafia-Verdächtige fest

Wieder ist italienischen Ermittlern ein Schlag gegen die Mafia gelungen.

  • 45 Haftbefehle seien vollstreckt worden, teilte die Anti-Mafia-Ermittlungsbehörde D.I.A. in Neapel mit. Den Verdächtigen, die dem Camorra-Clan Moccia angehören sollen, werden neben der Mitgliedschaft in der Mafia unter anderem der Besitz von Kriegswaffen, Erpressung und Geldwäsche vorgeworfen.
  • Der Moccia-Clan gehört zu den ältesten Camorra-Clans. Den Ermittlern zufolge ist er in der Provinz Neapel beheimatet, seit 2011 sei er auch in der Region Latium aktiv - in der auch Rom liegt. Die Ermittlungen hätten nun aufgedeckt, wie die Spitze des Clans zusammengesetzt sei.
  • Erst gestern waren auf Sizilien 57 Haftbefehle gegen Mafia-Verdächtige vollstreckt worden, die Aktion richtete sich gegen Clans der Cosa Nostra.
18:28 Uhr

Russland verbietet Stalin-Komödie

Stalin wird von vielen Russen verehrt.
Stalin wird von vielen Russen verehrt.(Foto: imago/ITAR-TASS)

Nur wenige Tage vor der geplanten Premiere hat das russische Kulturministerium eine Komödie über den sowjetischen Diktator Josef Stalin verboten.

  • Der Film "The Death of Stalin" des britischen Regisseurs Armando Iannucci verstoße gegen das Gesetz, teilte die Behörde mit. Details nannte das Ministerium nicht.
  • Ursprünglich sollte die britisch-französische Produktion mit Jeffrey Tambor und Steve Buscemi noch in dieser Woche in den russischen Kinos anlaufen. Darin werden die letzte Tage des Diktators und der Machtkampf nach seinem Tod thematisiert.
  • Dumaabgeordnete hatten den Film vorab als untragbar bezeichnet und ein Verbot gefordert. In Deutschland soll das Werk Ende März in die Kinos kommen.
  • Stalins Schreckensherrschaft erreichte vor rund 80 Jahren ihren Höhepunkt. Viele Russen verehren ihn jedoch als den Mann, der die Sowjetunion zum Sieg über Nazi-Deutschland führte.
18:07 Uhr

Deutsche Regisseure freuen sich über Oscar-Nominierung

Jakob Schuh und Jan Lachauer studierten an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg.
Jakob Schuh und Jan Lachauer studierten an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg.(Foto: picture alliance / Tobias Hase/d)

Die beiden deutschen Regisseure Jakob Schuh und Jan Lachauer freuen sich über ihre Nominierung für den Oscar in der Kategorie "Animierter Kurzfilm".

  • "Es ist uns eine Ehre", sagte Lachauer. Ihr Zeichentrickfilm "Revolting Rhymes" ("Es war einmal...nach Roald Dahl") ist als einer von fünf Kandidaten nominiert worden, wie die Oscar-Akademie mitteilte. "Die Aufmerksamkeit für den Film ist natürlich toll", sagte Schuh.
  • In dem von der britischen Firma Magic Light Pictures produzierten Animationsfilm treffen bekannte Märchenfiguren wie Schneewittchen, Rotkäppchen und der böse Wolf aufeinander.
  • Der beiden Münchner Regisseure Schuh und Lachauer studierten an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg. Beide waren jeweils schon einmal für Kurzfilm-Oscars nominiert, aber bei den Verleihungen leer ausgegangen.

Die vollständige Liste der Nominierten finden Sie hier.

17:36 Uhr

Glatteis-Test auf dem Weg zur Arbeit ist nicht versichert

Ein Autofahrer ist beim Überprüfen der Fahrbahn auf Glatteis nicht über den Arbeitgeber unfallversichert. Das hat das Bundessozialgericht in Kassel entschieden. Geklagt hatte ein Autofahrer aus Rheinland-Pfalz gegen die Landesunfallkasse. Er war vor der Fahrt zur Arbeit von seinem parkenden Auto zur Straße gegangen, um die Glätte zu prüfen. Dabei stürzte er und verletzte sich am Arm. Mit dem Gang zur Straße habe er den Weg zur Arbeitsstätte unterbrochen, urteilten die Kasseler Richter. Denn eine rechtliche Pflicht zur Prüfung der Straße habe nicht bestanden - und somit kein Versicherungsschutz.

17:06 Uhr

Verfolgungsjagd: Rollstuhlfahrer rast mit 50 km/h

So einen Raser hat die Polizei im rheinischen Wesel noch nie gestoppt: Mit einem frisierten Elektro-Rollstuhl kurvte ein 65-Jähriger am Bahnhof der Stadt herum und erreichte dabei eine Spitzengeschwindigkeit von 50 Stundenkilometern, wie die Polizei mitteilte. Bei seiner Sause überholte der Mann Radfahrer und Fußgänger. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und zogen den Mann samt Gefährt aus dem Verkehr. Unklar war noch, wie der Raser den Rollstuhl "frisiert" hatte. Klar war aber, dass er bei Geschwindigkeiten jenseits der maximal erlaubten 25 km/h eine Fahrerlaubnis hätte vorweisen müssen - und das konnte er nicht. Gegen den 65-Jährigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

17:03 Uhr
16:40 Uhr

Schießerei an High School in Kentucky

Nach Schüssen an einer Schule in Kentucky ist ein Mensch ums Leben gekommen. Das bestätigte der Gouverneur des US-Bundesstaates, Matt Bevin, auf Twitter. Weitere Menschen wurden an der Marshall County High School verletzt. Ob es sich dabei um Schüler handelt, war es zunächst unklar. Der Schütze sei von der Polizei festgenommen worden, Gefahr bestehe nicht mehr.

16:13 Uhr

Diakon gesteht Tötung von bis zu 20 Menschen

"Sie lebten fast nicht mehr", sagt der Angeklagte.
"Sie lebten fast nicht mehr", sagt der Angeklagte.(Foto: picture alliance / dpa)

Ein belgischer Diakon und früherer Krankenpfleger hat vor Gericht gestanden, für den Tod zahlreicher Menschen verantwortlich zu sein. Beim Prozessauftakt in Brügge sagte der Angeklagte Ivo Poppe aus, er habe dem Leiden der oft alten Menschen ein Ende setzen wollen.

  • Der in belgischen Medien oft auch als "Diakon des Todes" bezeichnete Angeklagte gab die Zahl seiner Opfer mit "maximal 20" an - die Ermittler gingen von rund 50 möglichen Fällen aus.
  • Seinen Opfern verabreichte Poppe tödliche Mengen des Schmerzmittels Valium oder er injizierte ihnen Luft in die Venen.
  • Die meisten seien schon sehr alt gewesen, sagte der 61-Jährige vor Gericht. "Sie lebten fast nicht mehr", er habe ihren Leiden verkürzen wollen.

Mehr dazu lesen Sie in Kürze.

15:48 Uhr

Hollywoods älteste Schauspielerin ist tot

Connie Sawyer war die älteste aktive Schauspielerin in Hollywood.
Connie Sawyer war die älteste aktive Schauspielerin in Hollywood.(Foto: imago/ZUMA Press)

Hollywoods älteste aktive Schauspielerin ist tot. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, ist Connie Sawyer (1912-2018) mit 105 Jahren in ihrem Haus in Woodland Hills, Los Angeles, gestorben. Über die Todesursache ist nichts bekannt. Während ihrer Filmkarriere, die im Alter von 18 Jahren begann, spielte sie über 140 Rollen in verschiedenen TV-Serien - meist kleinere Nebenrollen. Außerdem war sie in Klassikern wie "Harry und Sally" (1989) und "Dumm und Dümmer" (1995) zu sehen. Zuletzt war Sawyer 2014 in einer Folge von Zooey Deschanels Serie "New Girl" zu sehen, davor unter anderem in "How I Met Your Mother", "Navy CIS: L.A." und "Die Wilden Siebziger".

15:25 Uhr

Masern aus Deutschland nach Guatemala importiert

In Deutschland wird immer noch nicht ausreichend geimpft.
In Deutschland wird immer noch nicht ausreichend geimpft.(Foto: picture alliance / Lukas Schulze)

Guatemala galt seit 20 Jahren als frei von Masern. Jetzt hat eine Jugendliche nach einem Schüleraustausch in Deutschland die Viruserkrankung wieder in das mittelamerikanische Land eingeschleppt.

  • Die Masernerkrankung bei der 17-Jährigen war in der vergangenen Woche in einer Privatklinik entdeckt worden, nachdem die junge Frau aus Deutschland zurückgekehrt war.
  • In Guatemala war seit 1998 kein Masernfall mehr registriert worden. In Deutschland hingegen gab es laut Robert Koch-Institut im vergangenen Jahr fast 1000 Masernerkrankungen.
  • Masern sind eine Infektionserkrankung und führen zu hohem Fieber, Hautausschlag und Husten. In seltenen Fällen kann es zu lebensbedrohlichen Komplikationen kommen.
15:01 Uhr

Oscar-Hoffnungen von Fatih Akin geplatzt

Die Oscar-Hoffnungen des deutschen Regisseurs Fatih Akin sind geplatzt: Sein Drama "Aus dem Nichts" wurde nicht für den begehrtesten Filmpreis der Welt nominiert. Wie die US-Filmakademie in Beverly Hills bekannt gab, wurden in der Kategorie des besten fremdsprachigen Films fünf Werke aus Chile, dem Libanon, Russland, Schweden und Ungarn in das Oscar-Finale geschickt. Die Preise werden am 4. März verliehen.

Das von der Mordserie des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) inspirierte Drama "Aus dem Nichts" war Anfang Januar mit einem Golden Globe ausgezeichnet worden. Dies hatte Hoffnungen auf den Oscar geweckt, da die Golden Globes als Indikator für die spätere Oscar-Verleihung gelten.

14:35 Uhr

Vater soll dreijährige Tochter getötet haben

Ein Vater soll in Dresden seine dreijährige Tochter getötet haben. Die Mutter des Mädchens rief die Polizei, weil der 35-Jährige das Kind nach dem Wochenendbesuch nicht wie vereinbart zurückgebracht hatte, wie die Polizei mitteilte. In der Wohnung des Mannes fanden Beamte daraufhin das leblose Mädchen.

Die Obduktion ergab, dass das Kleinkind eines gewaltsamen Todes gestorben sein könnte. Der Vater wurde im Zuge der Fahndung in der Nacht zum Montag bei Nossen im Landkreis Meißen festgenommen. Er lag schlafend in seinem Auto.

14:14 Uhr
14:01 Uhr

Brandenburger AfD-Vorstandsbeirat konvertiert zum Islam

(Foto: picture alliance / Markus Scholz)

So, ich verabschiede mich mit einer kuriosen Meldung des Berliner "Tagesspiegels":

Im Brandenburger Landesvorstand der AfD sitzt seit Neuestem ein Konvertit: Arthur Wagner aus Falkensee und Vize-Kreischef der AfD im Havelland soll zum muslimischen Glauben übergetreten sein. Er wollte sich dazu aber nicht gegenüber der Zeitung äußern.

"Für uns ist das kein Problem", sagte AfD-Parteisprecher Daniel Friese dem "Tagesspiegel". "Ich glaube auch nicht, dass es für die Mehrheit in der Partei ein Problem ist. Es gibt ja auch Muslime in der AfD."

Merke: Der Islam gehört zwar nach AfD-Auffassung nicht zu Deutschland, Muslime aber zur AfD.

Hier können Sie mehr dazu lesen.

13:43 Uhr

Gebete für Türkei-Sieg in deutschen Moscheen kritisiert

Türkische Panzer auf dem Weg in das syrische Kampfgebiet.
Türkische Panzer auf dem Weg in das syrische Kampfgebiet.(Foto: AP)

Unions-Politiker haben den Aufruf in Moscheen in Deutschland zum Gebet für den Sieg der Türkei in Nordsyrien kritisiert. "Dass in Deutschland Imame zum Gebet für den türkischen Sieg im Kampf gegen die Kurden aufrufen, ist befremdlich. Ein solcher Aufruf spaltet Bevölkerungsgruppen und heizt die Stimmung gefährlich an", sagte Unions-Fraktionsvize Stephan Harbarth.

Laut Spiegel Online haben Imame des Islamverbandes Ditib deutsche Muslime dazu aufgerufen, für eine siegreiche türkische Offensive gegen kurdische Milizen in Syrien zu beten. Das Onlineportal berichtete von Facebook-Einträgen mehrerer Imame. Dort sei etwa bei einem Imam in Baden-Württemberg zu lesen gewesen, man werde dafür beten, dass "unsere heldenhafte Armee und unsere heldenhaften Soldaten siegreich sein werden".

13:16 Uhr

Verbraucher küren "Mogelpackung des Jahres"

(Foto: picture alliance / Bernd Thissen)

"Mogelpackung des Jahres" ist das Vitalis Früchtemüsli von Dr. Oetker. Mehr als 15.600 Verbraucher und damit eine Mehrheit stimmten online dafür, den Negativpreis der Hamburger Verbraucherzentrale an das Produkt zu vergeben, wie diese mitteilte. Der Hersteller hatte den Inhalt von 600 auf 500 Gramm reduziert, was bei gleichem Preis einer versteckten Preiserhöhung von 20 Prozent entspricht.

Dr. Oetker setzte mehr Zucker zu.  Zudem wurde die Tiefe des Müsli-Kartons angepasst, die im Regal sichtbare Fläche der Vorderseite aber nicht verkleinert. Die meisten Verbraucher hätten den Mengenunterschied und den daraus resultierenden Preisanstieg gar nicht bemerkt, erklärte Armin Valet von der Verbraucherzentrale Hamburg.

12:48 Uhr

Lauda will bei Niki mit 15 Flugzeugen starten

Video

Niki Lauda will den Flugbetrieb der insolventen Fluglinie Niki Ende März mit 15 Flugzeugen wieder aufnehmen. "Langfristig bauen wir das Geschäft natürlich aus, aber wir müssen halt starten mit 15 Fliegern und der Rest wird sich dann selber weiter entwickeln", sagte Lauda nach dem Erwerb des Unternehmens.

"Erstmal fliegt das Ganze unter Laudamotion, das ist ganz wichtig." Das ist der Name von Laudas Gesellschaft, die das Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) innehat. Ob damit gemeint ist, dass Niki dann auch unter diesem Namen fliegen wird, blieb zunächst unklar.

Mehr zum Kauf von Niki lesen Sie hier.

12:09 Uhr

Deutsche tranken 2017 rund 21 Liter Wein pro Kopf

(Foto: picture alliance / Karl-Josef Hi)

Die Menschen in Deutschland haben im vergangenen Weinwirtschaftsjahr im Schnitt 20,9 Liter Wein getrunken. Das waren 0,2 Liter weniger als im Vorjahr, wie das Deutsche Weininstitut (DWI) mitteilte. Seit 2002 bewege sich der Weinkonsum stets in etwa zwischen 20 und 21 Litern pro Kopf.

  • Der Schaumweinkonsum - also zum Beispiel Sekt, Champagner, Spumante und Cava - blieb zuletzt mit 3,5 Litern konstant.
  • Die Verbraucher kaufen ihren Wein dabei immer häufiger in Supermärkten - die heimischen Weine legten dort bei Absatz und Umsatz besonders zu.
  • Der Durchschnittspreis für einen Liter Wein lag im Lebensmitteleinzelhandel bei 2,92 Euro, bei heimischen Weinen bei 3,20 Euro.
  • Beim Ab-Hof-Verkauf sowie im Fach- und Onlinehandel erzielten die deutschen Erzeuger einen Durchschnittspreis von 6,72 Euro pro Liter.
12:00 Uhr
11:24 Uhr

Hotel in Südtirol wird nach Lawine evakuiert

In weiten Teilen der Alpen herrscht hohe Lawinengefahr.
In weiten Teilen der Alpen herrscht hohe Lawinengefahr.(Foto: picture alliance / Dominic Stein)

Nach dem Abgang einer Lawine in Südtirol werden zahlreiche Touristen aus einem Hotel Sicherheit gebracht. Am Vormittag sollten etwa 75 Touristen und einige Einwohner mit einem Hubschrauber aus dem Gefahrengebiet in Graun im Vinschgau geflogen werden, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa.

Auf Anfrage in dem betroffenen Hotel Langtauferer Hof im Ortsteil Melago hieß es: "Es ist alles okay, wir müssen die Linie nur für Notrufe frei halten." Dem Nachrichtenportal "stol.it" zufolge liegt das Hotel in den Ausläufern des Lawinenkegels. Es gab keine Berichte über Verletzte oder Vermisste. Ansa zufolge war die Lawine in der Nacht abgegangen. Die Lage sei ruhig und die Touristen "gelassen".

11:20 Uhr

Kevin is King

"Er agiert kontrolliert und zielt nicht auf den exaltierten linken Rand der Partei, er zielt auf ihr Herz in der Mitte. Kühnert wirkt daher wie ein Rebellenführer für Beamte. Und von denen gibt es in der SPD jede Menge", schreibt Wolfram Weimer. Für unseren Kolumnisten ist der Juso-Chef Kevin Kühnert die "Person der Woche"

Die wunderbaren Pigor und Eichhorn haben schon zehn Jahre früher gewusst, dass "Kevins" es wirklich drauf haben. "Dass es wieder aufwärts geht, weißt du, wenn der erste Bundeskanzler Kevin heißt", heißt es da. Aber hören Sie selbst.

11:05 Uhr

Beben der Stärke 8,2 vor Alaska lässt Tsunami befürchten

(Foto: picture-alliance/ dpa)

Ein Erdbeben der Stärke 8,2 hat den Meeresboden vor der Küste des US-Bundesstaats Alaska erschüttert. Das teilte die US-Erdbebenwarte USGS mit. Der US-Wetterdienst gab eine Tsunami-Warnung für Alaska, die Westküste Kanadas und Hawaii heraus.

10:30 Uhr

Gasleck löst Massenevakuierung in Londons Zentrum aus

Straßensperre nahe Charing Cross Station
Straßensperre nahe Charing Cross Station(Foto: REUTERS)

Ein Gasleck hat in der Nacht für einen Großeinsatz in London gesorgt. Ein Hotel und eine Disco im Zentrum der britischen Hauptstadt wurden evakuiert, wie die Feuerwehr mitteilte. Etwa 1450 Menschen seien in Sicherheit gebracht worden.

Die Bahnhöfe Charing Cross und Waterloo East, wichtige Knotenpunkte für den Pendlerverkehr, wurden geschlossen. Eine Hauptstraße, die den Trafalgar Square mit der Waterloo-Brücke verbindet, wurde abgesperrt. Das Versorgungsunternehmen Cadent Gas konnte die Ursache des Lecks zunächst nicht benennen.

10:09 Uhr

Arbeiter in Wuppertal von Betonplatte erschlagen

Ein 46-Jähriger ist auf einer Baustelle in Wuppertal unter eine tonnenschwere Betonplatte geraten und ums Leben gekommen. Der Arbeitsunfall passierte am gestrigen Nachmittag beim Abladen von Betonplatten auf einem Firmengelände, wie die Polizei in Wuppertal mitteilte.

Nachdem der Mann geborgen wurde, wurde er in ein Krankenhaus gebracht, wo er jedoch an den Folgen seiner schweren Verletzungen starb. Wie es zu dem Unfall kam, war zunächst unklar. Das Amt für Arbeitsschutz sowie die Kriminalpolizei haben die Ermittlungen aufgenommen.

09:36 Uhr

Südafrikanische Jazz-Legende Hugh Masekela ist tot

Masekela beim Hamburger Elbjazz Festival im Jahr 2014.
Masekela beim Hamburger Elbjazz Festival im Jahr 2014.(Foto: picture alliance / dpa)

Die südafrikanische Jazzlegende Hugh Masekela ist tot. Der Trompeter und Sänger starb im Alter von 78 Jahren in Johannesburg an den Folgen von Prostatakrebs, wie seine Familie mitteilte. Masekela war einer der bekanntesten Jazzmusiker Afrikas.

Wenn Sie den Mann so wie ich bisher nicht kannten, empfehle ich Ihnen das vollständig auf Youtube veröffentlichte Album "Home is where the music is" von 1972.

09:13 Uhr

SPD-Spitzenpolitiker provoziert CSU mit Stinkefinger

 Der Chef der Berliner Senatskanzlei, Björn Böhning, hat mit einem provokanten Tweet für Aufmerksamkeit gesorgt. In einer Gif-Animation zeigt der SPD-Politiker die Zeichentrickfigur Homer Simpson mit zwei ausgestreckten Mittelfingern. Der Kommentar lautet "Gruß zur CSU (und der CSU-Staatssekretärin) Dorothee Bär".

Viele Nutzer empörten sich über Böhnings Stil. Kommentatoren geißelten den Tweet als geschmacklos.

Das passt gut: Am Ende der Filmszene, der das Gif entnommen ist, bleibt Homer Simpson im Treibsand stecken. Die um ihn stehenden, mit dem Mittelfinger Bedachten, nutzen die Gelegenheit - und geben Homer Simpson ordentlich auf den Deckel.

09:00 Uhr
08:29 Uhr

Starkes Beben erschüttert Indonesiens Hauptstadt Jakarta

Die Menschen versammelten sich außerhalb der Gebäude auf der Straße.
Die Menschen versammelten sich außerhalb der Gebäude auf der Straße.(Foto: REUTERS)

Ein starkes Erdbeben hat die indonesische Hauptstadt Jakarta erschüttert. Das Beben mit der Stärke 6,4 traf die Millionenmetropole um 13.34 Uhr Ortszeit (07.34 Uhr MEZ), wie die nationale Wetterbehörde mitteilte. Nach Augenzeugenberichten dauerte es mehr als eine Minute. Viele Menschen rannten in Panik auf die Straßen. Nach ersten Angaben gab es aber keine größeren Schäden.

08:11 Uhr

Japaner stirbt in Lawine nach Vulkanausbruch

Der Vulkan Mount Kusatsu Shirane
Der Vulkan Mount Kusatsu Shirane(Foto: picture alliance / Suo Takekuma/)

Der Ausbruch eines Vulkans in der Nähe eines beliebten Skigebiets in Japan hat eine Schneelawine ausgelöst. Dabei kam nach Behördenangaben mindestens ein Mensch ums Leben, mehrere Menschen wurden teils schwer verletzt. Vom nordwestlich von Tokio gelegenen Mount Kusatsu-Shirane stieg dichter schwarzer Rauch auf und Geröll rollte den Vulkan herunter.

Bei dem Toten handelt es sich um einen Soldaten, der in dem Gebiet an einer Übung teilnahm und von der Lawine verschüttet wurde, wie das Verteidigungsministerium mitteilte. Fünf weitere Soldaten wurden von den Schneemassen erfasst und verletzt. Verletzt wurden auch vier Insassen einer Gondel in dem Skigebiet, als die Scheiben der Seilbahn zerbarsten.

07:55 Uhr

Forderung: SPD-Chef Schulz soll auf Ministeramt verzichten

Was macht Schulz?
Was macht Schulz?(Foto: dpa)

Der designierte thüringische SPD-Vorsitzende Wolfgang Tiefensee fordert Parteichef Martin Schulz auf, auf ein Ministeramt in einer möglichen Großen Koalition zu verzichten. Nach der Bundestagswahl hatte der Kanzlerkandidat Schulz öffentlich ausgeschlossen, einen Kabinettsposten in einer Regierung von Angela Merkel zu übernehmen.

"Eine 180-Grad-Wende in dieser Frage würde die Glaubwürdigkeit von Martin Schulz erschüttern", sagte Tiefensee der Zeitung "Die Welt". Tiefensee fügte hinzu, es sei "niemandem zu erklären, wenn Martin Schulz nun ein Ministeramt anstrebt." Tiefensee soll auf einem Parteitag am 11. März zum thüringischen SPD-Chef gewählt werden.

07:29 Uhr

Vermisster Sechsjähriger war über Nacht in Kita eingesperrt

Rotkreuz-Helfer suchen in der Nacht in Stuttgart das vermisste Kind.
Rotkreuz-Helfer suchen in der Nacht in Stuttgart das vermisste Kind.(Foto: dpa)

Zum Start in den Tag mal eine gute Nachricht, auch wenn die Eltern des Kindes sicher stundenlang durch die Hölle gegangen sind:

Ein vermisster Sechsjähriger hat die Nacht in einem Kindergarten verbracht. Der Grundschüler war am Nachmittag in Stuttgart verschwunden, wie die Polizei mitteilte. Er war von der Schule nicht zu einem Treffpunkt gekommen, den er zuvor mit seiner Mutter ausgemacht habe. Seit 18 Uhr suchte die Polizei unter anderem mit einem Hubschrauber und einer Rettungsstaffel nach dem Kind.

Heute Morgen entdeckte ihn schließlich eine Erzieherin in einem Kindergarten. Dort sei er eingeschlossen gewesen und habe die Nacht verbracht. Wie der Junge dorthin kam, ist unklar. Der Kindergarten liegt in unmittelbarer Nähe zum mit der Mutter vereinbarten Treffpunkt.

07:15 Uhr

Neil Diamond will wegen Parkinson nicht mehr auftreten

"Es war mir eine große Ehre."
"Es war mir eine große Ehre."(Foto: REUTERS)

US-Sänger Neil Diamond bricht seine laufende Tournee ab, nachdem kürzlich bei ihm Parkinson diagnostiziert wurde. "Mit großem Widerstreben und Enttäuschung kündige ich an, dass ich keine Konzerte mehr geben werde. Es war mir eine große Ehre, meine Shows in den letzten 50 Jahren der Öffentlichkeit zugänglich zu machen", erklärte der 76-Jährige auf seiner Internetseite.

Eigentlich wollte der 76-Jährige noch Auftritte in Australien und Neuseeland absolvieren. Diese hat er abgesagt, da seine Krankheit ihm das Reisen erschwere. Trotz seiner Krankheit werde er weiter Musik schreiben und aufnehmen sowie weitere Projekte entwickeln, betonte Diamond in dem Statement. "Mein Dank gilt meinem loyalen und begeisterten Publikum auf der ganzen Welt."

07:00 Uhr

ADAC meldet neuen Stau-Rekord für das vergangene Jahr

(Foto: picture alliance / Marius Becker)

Der ADAC hat seine Staubilanz für 2017 vorgelegt.

  • Mit rund 723.000 registrierten Staus auf deutschen Autobahnen wurden mehr Staus als je zuvor festgestellt. (2016 zählte der Automobilclub 694.000 Stauereignisse)
  • Auch bei den Staukilometern gab es erneut einen Zuwachs: Sie summierten sich auf eine Gesamtlänge von 1,45 Millionen Kilometer - ein Plus von fünf Prozent.
  • Die Zahl der Stunden, die Autofahrer im stockenden Verkehr zubrachten, stieg auf 457.000, das waren neun Prozent mehr als im Vorjahr.
  • Die drei Bundesländer mit den meisten Staumeldungen waren erneut Nordrhein-Westfalen (35 Prozent), Bayern (18 Prozent) und Baden-Württemberg (11 Prozent).
06:45 Uhr

Bill Cosby feiert Rückkehr auf Comedy-Bühne

(Foto: dpa)

Vor kleinem Publikum hat der tief gefallene Ex-US-Fernsehstar Bill Cosby sein Bühnen-Comeback absolviert: Erstmals seit seinem Missbrauchsprozess trat der 80-Jährige wieder mit einem Comedy-Programm auf. Die kurzfristig angesetzte Vorstellung in einem Jazz-Club seiner Heimatstadt Philadelphia lockte kaum 50 Zuschauer an, die Reihen in dem kleinen Saal waren nur spärlich besetzt.

Störungen gab es keine, das Publikum quittierte seine Pointen dankbar mit Gelächter, es gab freundlichen Applaus. Cosby saß zunächst ein paar Minuten am Schlagzeug, startete dann sein Comedy-Programm und riss Witzchen übers Älterwerden und die nachlassende Sehkraft.

Es war Cosbys erster Show-Auftritt seit Mai 2015. Damals waren gerade die ersten Missbrauchsvorwürfe gegen ihn bekannt geworden. Der Schauspieler wird von rund 60 Frauen beschuldigt, sie in früheren Jahrzehnten missbraucht zu haben.

06:29 Uhr

Das wird heute wichtig

Wie derzeit fast alle Orte in den Alpen ist Davos kräftig zugeschneit.
Wie derzeit fast alle Orte in den Alpen ist Davos kräftig zugeschneit.(Foto: AP)

Guten Morgen,

der Tag beginnt mit einem Paukenschlag: Im Bieterstreit um die frühere Air-Berlin-Tochter Niki hat der Unternehmensgründer und Ex-Rennfahrer Niki Lauda den Sieg davongetragen. Außerdem erwarten uns heute folgende Themen:

  • In Berlin bereiten Vertreter von Union und SPD ... Ach naja, Sie wissen schon: Irgendwann bekommen wir wieder eine Bundesregierung. Bestimmt.
  • In Davos beginnt das Weltwirtschaftsforum, zu dem auch US-Präsident Trump erwartet wird.
  • US-Vizepräsident Pence ist weiter in Israel zu Besuch. Eine Chance für die Befriedung des Nahostkonflikts?
  • Am Abend beginnt die Rückrunde der zweiten Bundesliga.

Mein Name ist Sebastian Huld und ich hoffe, dass Union Berlin heute in Kiel zur Aufholjagd im Aufstiegsrennen bläst. Eisern! Aber erst einmal versorge ich Sie mit Nachrichten und Unterhaltsamem aus aller Welt.

Anregungen und Kritik schicken Sie bitte an sebastian.huld[at]nama.de oder via Twitter.

06:00 Uhr
06:18 Uhr

Lawinengefahr, Rhein-Pegel und Temperaturen: Alles steigt

Rheinbrücke Maxau
Rheinbrücke Maxau(Foto: picture alliance / dpa)

Der Fokus beim Wetter liegt auch heute wieder auf der extremen Lawinengefahr in den Alpen und auf der Hochwassersituation im Südwesten Deutschlands. Im Bereich Schwarzwald gehen die Pegelstände an den Bächen zwar wieder runter. Allerdings baut sich derweil am Oberrhein noch die Hochwasserwelle auf. Dort dürfte es Hochwasser mit einem Pegelstand von etwa 8,50 Meter in Karlsruhe-Maxau geben.

Die Lawinenlage bleibt derweil sehr kritisch mit Gefahrenstufe 4 bis 5 von 5. Zwar sind Schnee und Regen jetzt weitestgehend durch. Die mitunter enorme Schneeauflage kann sich allerdings nur langsam setzen beziehungsweise verfestigen. Bis dahin können jederzeit große Lawinen durch Selbstauslösung abgehen. Besonders brisant ist diese Gemengelage auch deshalb, weil sich jetzt mehr und mehr die Sonne in den Alpen durchsetzt und weil das wiederum Skitouristen einladen könnte, die freigegebenen und gesicherten Pisten zu verlassen. Hier besteht absolute Lebensgefahr für sich und andere!

Und damit schauen wir natürlich noch auf das Wetter hierzulande: der Start in den Tag bringt im Süden und Südosten zu Beginn noch etwas Schnee oder Regen. Ansonsten ist es aber mehrheitlich trocken, bevor später vom Saarland bis herauf nach Schleswig-Holstein neue Regenwolken aufziehen.

Die Temperaturen: in der Früh bei den Nordlichtern, am Alpenrand sowie in den östlichen Landesteilen noch streckenweise Frost mit Glättegefahr. Im großen Rest sind es oft Frühwerte zwischen 3 und 7 Grad. Tagsüber erreichen die Höchstwerte dann zwischen 3 und 11 Grad.

Morgen wird es dann sogar nochmals wärmer mit Temperaturen in Rekordnähe bei bis zu 15 Grad. Kommen Sie gut in den Tag.

Ihr Björn Alexander