Dienstag, 25. August 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
21:53 Uhr

Zwei Banküberfälle in Berlin - Polizei fahndet nach diesem Mann

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Wenn Sie diesen Mann kennen, dann rufen Sie bitte die Polizei.

(Foto: Polizei Berlin)

Heute Vormittag sind in Berlin zwei Banken kurz hintereinander überfallen worden. Die Ermittler gehen davon aus, dass für beide Taten ein und derselbe Mann in Frage kommt. Die Polizei veröffentlicht nun Fotos des mutmaßlichen Täters aus einer Überwachungskamera und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Bei den Überfällen in der Hauptstraße in Schöneberg und am Kurfürstendamm in Charlottenburg wurde niemand verletzt. Bei der ersten Tat erbeutete der Räuber Geld. Wie hoch die Summe war, sagte die Polizei nicht.

Die Täterbeschreibung sowie weitere Fotos finden Sie hier.

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21:24 Uhr

Tupac Shakurs Liebesbriefe kommen unter den Hammer

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Seine Jugendbriefe werden versteigert: Hip-Hop-Leghende Tupac Shakur.

(Foto: imago images/Everett Collection)

22 Liebesbriefe des Rappers Tupac Shakur und die Krone seines Kollegen Notorious B.I.G. sollen im September in New York versteigert werden.

  • Es handele sich dabei um die erste Versteigerung eines großen Auktionshauses, die sich ausschließlich um Hip-Hop-Erinnerungsstücke drehe, teilte Sotheby's mit. 
  • Für die Krone, die Notorious B.I.G. kurz vor seinem Tod 1997 für ein inzwischen berühmt gewordenes Foto trug, erhofft sich das Auktionshaus bis zu 300.000 Dollar (etwa 250.000 Euro).
  • Zudem sollen am 15. September unter anderem 22 Liebesbriefe versteigert werden, die Tupac Shakur mit 16 Jahren an seine damalige Freundin Kathy Loy schrieb. Das Auktionshaus erhofft sich für die Briefe des 1996 erschossenen Rappers bis zu 80.000 Dollar.
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Auch die berühmte Krone von Notorious B.I.G. kommt unter den Hammer .

(Foto: via REUTERS)

 

21:00 Uhr

Die Videos des Tages

20:37 Uhr

Ex-Model: Epstein zwang Freundin zum Sex mit Prinz Andrew

Die Rolle von Prinz Andrew im Skandal um Jeffrey Epstein bekommt neue Brisanz: Eine ehemalige Bekannte des verstorbenen Investmentbankers und verurteilten Sexualstraftäters behauptet gegenüber "The Sun", dass Epstein eine ihrer Freundinnen zum Sex mit dem britischen Royal gezwungen habe. Die Betroffene soll damals Anfang 20 gewesen sein.

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Ein Ex-Model behauptet, ihre Freundin wäre von Jeffrey Epstein zu Geschlechtsverkehr mit Prinz Andrew gedrängt worden.

(Foto: picture alliance/dpa)

Wie das ehemalige Model Lisa Phillips berichtet, habe sich ihre Freundin ihr 2004 unter Tränen anvertraut. Demnach soll Epstein ihr in seinem New Yorker Stadthaus "befohlen" haben, in ein Schlafzimmer zu gehen und Geschlechtsverkehr mit Prinz Andrew zu haben. Phillips nehme an, Epstein hätte ihre Freundin manipuliert. "Sie hatte das Gefühl, dass sie es tun musste", sagt sie.

Epstein war 2019 angeklagt worden, einen Ring zur sexuellen Ausbeutung von Jugendlichen und Kindern betrieben zu haben. Am 10. August 2019 wurde er tot in seiner Zelle in einem New Yorker Gefängnis gefunden. Die Behörden sprechen von Suizid.

20:23 Uhr

Messi will FC Barcelona verlassen

Fußball-Superstar Lionel Messi will nach 20 Jahren den FC Barcelona verlassen. Das bestätigte der Verein, der Nachrichtenagentur AP. Zuvor hatten die argentinischen Sportsender TyC Sports und Fox Sports Argentina berichtet, dass der 33-Jährige dem spanischen Spitzenklub mitgeteilt habe, den Klub verlassen zu wollen. Er wolle eine Klausel in seinem Vertrag ziehen, durch die er am Ende jeder Saison einseitig kündigen könne, hieß es.

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19:59 Uhr

Arbeiter entdecken Babyleiche auf Privatgrundstück

Auf einem Privatgrundstück in Bardowick bei Lüneburg haben zwei Arbeiter eine Babyleiche entdeckt. Sie alarmierten sofort die Polizei. Zum Alter, Geschlecht und Herkunft des Säuglings konnten die Beamten zunächst nichts sagen. Auch die Todesursache ist noch ungeklärt. Eine Obduktion der Babyleiche ist für Mittwochvormittag geplant.

19:35 Uhr

Von US-Polizisten angeschossener Schwarzer bleibt womöglich gelähmt

Der nach einem weiteren Fall von US-Polizeigewalt im Krankenhaus liegende Afroamerikaner Jacob Blake wird nach Aussagen seiner Familie womöglich nie wieder laufen können. Der 29-Jährige sei von der Hüfte abwärts an gelähmt, sagte seine Familie.

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19:10 Uhr

Dax geht die Puste aus und gibt seinen Gewinn ab

Lange Zeit sah es nach einem ruhigen Handel mit ordentlichen Gewinnen aus, doch am Nachmittag sind die Kurse an den europäischen Aktienmärkten von den Tageshochs zurückgekommen. Grund waren Gewinnmitnahmen und ein deutlich schlechter als erwartet ausgefallener US-Verbraucherindex. "Bestimmend bleibt das Thema Pandemie", so ein Händler.

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Auch an der Frankfurter Börse gingen die Gewinne zurück beziehungsweise wurden ganz abgegeben. Der Dax ging kaum verändert mit 13.062 Punkten aus dem Handel. Sein Tageshoch lag immerhin bei 13.222 Punkten. Auf einen etwas besser als erwartet ausgefallenen Ifo-Geschäftsklimaindex reagierte der Leitindex kaum. Der MDax schloss 0,1 Prozent tiefer bei 27.602 Zählern. Der TecDax gewann 0,4 Prozent auf 3132 Punkte. Der EuroStoxx50 stieg um 0,1 Prozent auf 3334 Stellen.

Im Dax stiegen MTU um 2,2 Prozent, Munich Re um 1,0 Prozent und Deutsche Post um 1,1 Prozent. Dagegen fielen Delivery Hero auch am zweiten Tag ihres Daseins im Leitindex: diesmal um 0,4 Prozent.

Im TecDax legten Siltronic um 3,0 Prozent zu, die Analysten der Credit Suisse haben den Titel auf Outperformer von Neutral hochgestuft.

Mehr börsenrelevante Meldungen finden Sie im Börsen-Tag.

19:06 Uhr

Magen-Darm-Beschwerden: Hersteller ruft Wurst zurück

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Diese Weißwürste sind vom Rückruf betroffen.

Wegen der Gefahr von Magen-Darm-Beschwerden rufen die Fleischwerke E. Zimmermann Bio-Weißwürste aus der Dose bundesweit zurück. "Das Produkt kann im Einzelfall eine mikrobiologische Abweichung aufweisen", teilte der Hersteller mit Sitz mit. Gegessen werden sollen die Weißwürste deswegen nicht. Weil sich Dosen vereinzelt aufblähen könnten, sollen sie vernichtet werden.

Konkret handelt es sich um das Produkt "BIO Münchner Weißwürste" in der Dose. Betroffen sind die Chargen 20649 mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 31.07.2021 und 20599 mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 31.05.2021. Vertrieben wurden die 4500 betroffenen Dosen über Bio-Fachmärkte in ganz Deutschland.

18:30 Uhr

Kreml warnt EU und USA vor Sanktionen gegen Belarus

Russland warnt die Europäische Union und die USA vor einer Einmischung in Belarus und vor Sanktionen gegen sein Nachbarland. Es dürfe während der Diskussionen über die gegenwärtige Lage in Belarus keinen Versuch geben, Druck auf die Führung in Minsk auszuüben - weder in politischer Hinsicht noch durch Sanktionen, erklärte das Außenministerium in Moskau.

Zuvor hatten der russische Außenminister Sergej Lawrow und US-Vize-Außenminister Stephen Biegun in Moskau über die Situation in Belarus beraten. Dort halten die Streiks und Massenproteste gegen Präsident Alexander Lukaschenko auch mehr als zwei Wochen nach der Präsidentenwahl an.

Die EU und die USA haben die Abstimmung am 9. August scharf kritisiert, nach der die Behörden einen Erdrutschsieg für Amtsinhaber Lukaschenko erklärt hatten. Die Opposition in Belarus spricht von Wahlbetrug. Die EU erkennt das Wahlergebnis nicht an, da die Abstimmung weder fair noch frei gewesen sei, und droht mit Sanktionen.

17:50 Uhr

Rauch im Cockpit: Marineflugzeug muss in Rostock landen

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Elf Soldaten waren an Bord des Marine-Fliegers, der in Rostock eine außerplanmäßige Sicherheitslandung einlegen musste.

(Foto: picture alliance/dpa)

Wegen Rauchs im Cockpit musste ein Aufklärungsflugzeug der Deutschen Marine auf dem Flughafen Rostock-Laage eine außerplanmäßige Sicherheitslandung einlegen.

Wie ein Sprecher der Marine sagte, war das Flugzeug mit elf Soldaten an Bord über der Ostsee unterwegs. Für die Besatzung habe keine Gefahr bestanden. Über die Ursache gebe es noch keine Erkenntnisse. Das Flugzeug werde nun untersucht.

"Eine solche Rauchentwicklung kann schon mal vorkommen", sagte der Sprecher. Es habe sich um einen Seefernaufklärer vom Typ P-3C Orion gehandelt, dies seien ältere Maschinen. Diese Flugzeuge würden unter anderem zur U-Boot-Jagd und Seeraumüberwachung eingesetzt.

17:04 Uhr

Hugh Hefners Sohn und "Harry Potter"-Star sind Eltern geworden

Cooper Hefner, der Sohn des verstorbenen "Playboy"-Gründers Hugh Hefner, und die "Harry Potter"-Schauspielerin Scarlett Hefner, geborene Byrne, haben die Geburt ihres ersten Kindes verkündet. Die kleine Betsy Rose Hefner ist in Los Angeles zur Welt gekommen.

  • Der Politiker und seine Frau stellten die neue Erdenbürgerin mit einem Instagram-Post der Welt vor. Auf den Bildern ist die Familie noch im Krankenhaus zu sehen.
  • Zu dem Bild teilt der stolze Papa seinen Followern mit: "Wir sind überwältigt von Dankbarkeit, Liebe und Freude!"
  • Benannt wurde die Kleine übrigens nach Coopers Großmutter Betsy Aldridge-Conrad, die im Juli 2020 verstorben war, wie er "E! News" verriet.
*Datenschutz

17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:27 Uhr

Einbrecher rasen mit Auto in Juweliergeschäft - sehr hohe Beute

In der Frankfurter Goethestraße sind Einbrecher mit einem Auto in das Schaufenster eines Juweliergeschäfts gefahren und haben Schmuck sowie Uhren im Wert von mehreren Hunderttausend Euro gestohlen.

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Der Bulgari-Store in der Frankfurter Innenstadt bleibt vorerst geschlossen.

(Foto: picture alliance/dpa)

  • Die Polizei hat bisher keine konkrete Spur.
  • Die bislang unbekannten Täter hatten am frühen Dienstagmorgen zunächst Poller vor dem Bulgari-Shop beseitigt. Dann steuerten sie ihren Kleinwagen gegen die Front des Geschäfts. Dabei wurde diese komplett zerstört, die Polizei meldete "ein Bild der Verwüstung".
  • In dem Laden zertrümmerten die beiden Täter Vitrinen, entwendeten Uhren und Schmuck. Dann flohen sie, den gestohlenen Wagen ließen sie zurück.
15:52 Uhr

Paris spricht im Fall Nawalny von "kriminellem Akt"

Frankreich hat die mutmaßliche Vergiftung des Kremlkritikers Alexej Nawalny als "kriminellen Akt" verurteilt.

"Frankreich drückt seine tiefe Besorgnis über diesen kriminellen Akt aus, der gegen einen wichtigen Akteur des russischen politischen Lebens verübt wurde", hieß es aus dem Außenministerium in Paris. "Die für diese Tat Verantwortlichen müssen ermittelt und vor Gericht gestellt werden." Es sei nun von wesentlicher Bedeutung, dass die russischen Behörden eine rasche und transparente Untersuchung durchführten, die es ermögliche, die Umstände festzustellen, unter denen diese Tat begangen worden sei.

Der Oppositionelle wird seit Samstag an der Berliner Klinik Charité behandelt. Ärzte gehen nach einer Auswertung von klinischen Befunden davon aus, dass Nawalny vergiftet wurde.

15:18 Uhr

Polizist geht mit Taser auf unbewaffnete Frau los

Das Bodycam-Video eines Polizeieinsatzes im US-Bundesstaat Georgia sorgt für einen Aufschrei im Netz. Die Aufnahmen zeigen, wie ein Beamter eine unbewaffnete Frau zu Boden zerren will. Als das nicht gelingt, greift er zum Elektroschocker.

 

14:43 Uhr

Stadt-Mitarbeiter soll Razzien gegen Clans verraten haben

Die Stadt Mülheim im Ruhrgebiet hat einem Mitarbeiter des Ordnungsamtes fristlos gekündigt, der Razzien gegen Clankriminalität verraten haben soll.

Die Staatsanwaltschaft Duisburg und die Polizei Essen ermitteln seit über zwei Monaten wegen des Verdachts der Verletzung von Dienstgeheimnissen und Bestechlichkeit gegen den 49-Jährigen. Er soll gemeinsame Kontrollen von Ordnungsamt und Polizei etwa in einer Shisha-Bar verraten und dafür möglicherweise Vorteile erhalten haben. Mitte Juni gab es Durchsuchungen bei dem Beschuldigten und in den Räumen des Ordnungsamtes.

Bei einer Vernehmung habe der Mann die Weitergabe von Informationen eingeräumt, hatte die Staatsanwaltschaft damals mitgeteilt. Die Ermittlungen dauern weiter an.

14:30 Uhr

Schichtwechsel

Janis Peitsch verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend, ich übernehme den "Tag" und versorge Sie bis zum späten Abend mit Nachrichten aus aller Welt. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

14:22 Uhr

DSDS-Star Joey Heindle schlägt neue Karriere ein

Sänger und "Dschungelcamp"-Gewinner Joey Heindle sattelt um. Wie der 27-Jährige mitteilte, lässt er sich in der Schweiz zum Feuerwehrmann ausbilden. In der ersten Woche an der Feuerwehrakademie in Zofingen erwarte ihn ein intensiver Kurs unter anderem mit Aspekten wie Löschen, Atemschutz, spezielle Chemie und Hilfe bei Unfällen, schrieb Heindle auf Facebook und Instagram.

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Es gebe nichts Schöneres, als Menschen helfen zu können - "egal in welcher Situation sie stecken". Dazu stellte er ein Foto von sich in Feuerwehrmontur online. Der gebürtige Münchner Heindle ist der Liebe wegen in die Schweiz gezogen.

13:46 Uhr

Mann fährt Tank leer und läuft mit Blumen über Autobahn

Gefährliche Odyssee in Hessen: Weil sein Tank leer war, ist ein 66-Jähriger auf der A5 auf eine riskante Idee gekommen. Der Autofahrer trampte zunächst mit einem Eimer voller Blumen zur nächsten Tankstelle in gut 20 Kilometern Entfernung, verkaufte dort die Pflanzen, erwarb von dem Erlös einen Kanister mit Benzin und verirrte sich auf dem Rückweg zum Auto.

Der Thüringer habe dabei mindestens zweimal die Autobahn überquert, bis ihn in der Nähe des Gambacher Dreiecks zwischen den Mittelschutzplanken der A45 eine Streife anhielt und mitnahm, wie die Polizei in Gießen mitteilte.

"Auf den 66-Jährigen wartet jetzt ein Bußgeldverfahren wegen Parkens auf der Autobahn. Ein leergefahrenes Fahrzeug wird nämlich rechtlich als vermeidbar und somit nicht als Panne gewertet", heißt es in der Mitteilung der Polizei. Zudem muss der Mann damit rechnen, die Kosten für den Polizeieinsatz zu bezahlen.

13:07 Uhr

Blutbad an US-Grenze: Untersuchung gegen mexikanische Soldaten

Die Erschießung mehrerer Menschen durch Soldaten beschäftigt derzeit Mexikos Regierung. Er habe eine Untersuchung angeordnet, sagte Präsident Andrés Manuel López Obrador in einer Pressekonferenz. Zuvor hatte die Zeitung "El Universal" ein Video des Vorfalls vom 3. Juli in der Stadt Nuevo Laredo an der US-Grenze veröffentlicht.

  • Das Video zeigt, wie Soldaten in mehreren Fahrzeugen einen Pick-up mit mutmaßlichen Kartellmitgliedern verfolgen und darauf schießen.
  • Schließlich nähern sich fünf Soldaten dem Wagen. Einer stellt fest, dass ein Mensch darin noch lebt. Ein anderer Soldat sagt: "Bring' ihn um", woraufhin wieder geschossen wird.

Insgesamt wurden zwölf Menschen bei dem Vorfall getötet. Drei von ihnen waren laut "El Universal" wahrscheinlich von den mutmaßlichen Gangstern entführt worden - sie seien nämlich an Händen und Füßen gefesselt gewesen.

Der Linkspopulist López Obrador hat versprochen, keine weiteren "Massaker" durch Soldaten zuzulassen. Er führt allerdings eine seit 2006 in Mexiko herrschende Politik fort, der Armee Aufgaben der öffentlichen Sicherheit anzuvertrauen. Aktivisten kritisieren, das führe zu Menschenrechtsverletzungen.

12:16 Uhr

Sarah Connor trauert um Familienhund

"Dein Bellen fehlt mir jetzt schon": Sarah Connor trauert um ihre Hündin. "Nala ist letzte Nacht nach 12,5 Jahren an meiner Seite von uns gegangen", schreibt die Popsängerin zu einem Bild der Hündin.

"Du wirst mir so fehlen, meine Kleine", erklärt Connor. Sie fährt fort: "Fast 13 Jahre hast Du mich begleitet, mich beschützt, meine Kinder bewacht und auf Spaziergängen zusammengehalten, mich getröstet und so viel mit mir erlebt."

*Datenschutz

Viele Fans teilen den Schmerz der Sängerin und zeigen Mitgefühl in den Kommentaren. "Ich kann den großen Verlust eines geliebten Tieres so gut nachempfinden", schreibt eine Nutzerin. Ein anderer versichert: "Sie wird auf alle Fälle immer an deiner Seite sein und von oben auf dich weiterhin aufpassen."

11:39 Uhr

Zwei Banküberfälle halten Berlin in Atem

Gleich zwei Banken sind heute Vormittag in Berlin überfallen worden. Dabei soll es sich jeweils um einen Bankräuber handeln, der anschließend flüchtete. Menschen wurden bei den Überfällen gegen 9.25 Uhr in der Hauptstraße in Schöneberg und gegen 10 Uhr am Kurfürstendamm in Charlottenburg nicht verletzt, teilte die Polizei mit.

Die Ermittler prüfen, ob es einen Zusammenhang gibt und beide Überfälle vom gleichen Täter verübt wurden. Ob Geld erbeutet wurde, teilte die Polizei nicht mit. Die Bereiche um die Banken wurden abgesperrt, die Spurensicherung der Kriminalpolizei ist im Einsatz.

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10:58 Uhr

Grab der Oma besucht - vermisster Sechsjähriger wieder da

Glückliches Ende einer Vermisstensuche im Rheinland: Ein sechsjähriger Junge ist mit Bus und Bahn allein von Mönchengladbach nach Düsseldorf gefahren, um dort das Grab seiner Oma zu besuchen. Er sei am Montagabend nach seiner Rückkehr nach Mönchengladbach an einer Bushaltestelle entdeckt worden, teilte die Polizei mit.

Der Junge war zuvor von der Schule nicht zurückgekehrt und hatte damit eine größere Suchaktion der Polizei mit Spürhund und Hubschrauber ausgelöst. Ein Zeugenhinweis brachte die Ermittler dann auf die Spur, dass der Junge ins gut 30 Kilometer entfernte Düsseldorf gefahren war. Dort hatte die Familie früher gewohnt.

09:52 Uhr

US-Schauspieler Allan Rich ist tot

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Allan Rich 2007 in "Rise: Blood Hunter".

(Foto: imago/Prod.DB)

Er spielte in Filmen wie "Serpico" und "Amistad" mit. Nun ist der US-Schauspieler Allan Rich im Alter von 94 Jahren gestorben. Wie mehrere Medien berichten, starb Rich in einem Seniorenheim im Staat New Jersey. Demnach litt der Charakterdarsteller an Demenz.

  • In dem Kriminalfilm "Serpico" spielte Rich 1973 an der Seite von Al Pacino einen Staatsanwalt.
  • In "Enthüllung" (1994) mimte er den Anwalt von Demi Moores Hauptfigur.
  • Steven Spielberg holte ihn 1997 in der Rolle eines Richters für "Amistad" vor die Kamera.

Als Jungschauspieler gab er 1943 sein Broadway-Debüt und spielte in mehreren Theaterstücken mit. Doch in den 1950er Jahren brach seine Karriere ein, nachdem der liberale Aktivist als Kommunist geächtet wurde. Rich machte als Börsenmakler und als Galerist Karriere, trat dann aber ab Mitte der 60er Jahre wieder vor die Kamera und spielte in Dutzenden Filmen mit.

09:04 Uhr

Umstrittenes Anwaltspaar wirbt für Trump

Im ganzen Land gingen Menschen gegen Rassismus auf die Straße, sie aber drohten Demonstranten vor ihrem Haus mit Feuerwaffen: Auf dem Parteitag der Republikaner haben sich die umstrittenen Eheleute McCloskey aus dem US-Bundesstaat Missouri mit Nachdruck für eine Wiederwahl von US-Präsident Trump ausgesprochen. Die Demokraten sähen den Schutz einfacher Bürger nicht mehr als Aufgabe der Regierung, sagte Mark McCloskey. Ihnen gehe es vielmehr darum, "Kriminelle vor ehrlichen Bürgern zu schützen", behauptete er.

"Machen Sie sich nichts vor: Wo auch immer Sie mit ihrer Familie leben, wird es nicht mehr sicher sein in einem Amerika der radikalen Demokraten", sagte Patricia McCloskey. Die Demokraten wollten alle Vorstädte zunichtemachen und den Sozialismus einführen, sagte sie.

Die McCloskeys gerieten im Juni in die Schlagzeilen. Bei einem Protestmarsch gegen Rassismus und Polizeigewalt in St. Louis stellte sich das Anwaltspaar schützend vor ihr Haus, er mit einer Maschinenpistole, sie mit einer Pistole. Demokraten, und Aktivisten waren entsetzt, viele Republikaner wiederum sahen das Ehepaar als Helden, die das Recht auf Waffenbesitz ehren.

08:11 Uhr
Breaking News

Staatshaushalt rutscht durch Corona-Krise ins Minus

Das erste Halbjahr dieses Jahres endet für den deutschen Staat in einem finanziellen Debakel. Durch die Corona-Krise nimmt er weniger Geld ein als er ausgibt. Auch die Aussichten für die Gesamtjahresbilanz sind getrübt.

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09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:10 Uhr

Trumps Ex-Anwalt soll Buchmanuskript in Haft vernichtet haben

Michael Cohen, ehemaliger Anwalt von US-Präsident Donald Trump, soll im Gefängnis das Originalmanuskript seines geplanten Enthüllungsbuches verbrannt haben. Wie das Magazin "Vanity Fair" berichtet, soll der Jurist Angst gehabt haben, dass es beschlagnahmt werden könnte.

Demnach hatte Cohen nach einer Verlegung in Einzelhaft offenbar die Sorge, das Gefängnispersonal könnte loyal zu Trump eingestellt sein. Cohens Frau soll jedoch Zugang zu einer Sicherungskopie des Manuskripts auf einem USB-Stick gehabt haben.

Cohens Buch mit dem Titel "Disloyal" soll in den kommenden Wochen erscheinen. In dem Vorwort heißt es unter anderem: "Von goldenen Duschen in einem Sexclub über Steuerbetrug bis hin zu Geschäften mit korrupten Beamten aus der ehemaligen Sowjetunion, Geheimhaltungsverträgen, um Trumps heimliche Liebschaften zum Schweigen zu bringen, war ich nicht nur Zeuge des Aufstiegs des Präsidenten - ich war ein aktiver und eifriger Teilnehmer."

Cohen war 2018 wegen Steuerdelikten sowie Falschaussagen zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Der Anwalt hatte unter anderem vor der Präsidentschaftswahl 2016 Schweigegelder an zwei Frauen gezahlt, die nach eigenen Angaben Sex mit Trump gehabt hatten.

08:33 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

Kurzarbeitergeld, Corona-Zahlen, Sicherheitsgesetze: Die schwarz-roten Koalitionsspitzen kommen heute erstmals nach der Sommerpause wieder zu Beratungen im Kanzleramt zusammen. Im Zentrum der Gespräche steht die Bewältigung der Corona-Pandemie. Folgende Themen stehen außerdem auf der Tagesordnung:

  • Die Gewerkschaften wollen in Berlin ihre Forderungen für die künftigen Einkommen von bis zu 2,5 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes beschließen.
  • Der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS) veröffentlicht seinen diesjährigen Bericht zu sogenannten individuellen Gesundheitsleistungen.
  • Bundesaußenminister Heiko Maas will im Streit um Erdgas im östlichen Mittelmeer zwischen Griechenland und der Türkei vermitteln. Zunächst trifft der SPD-Politiker in Athen den griechischen Ministerpräsidenten Kyriakos Mitsotakis.
  • Vor einem Gericht im neuseeländischen Christchurch wird die Anhörung von Opfern des Anschlags auf zwei Moscheen mit insgesamt 51 Todesopfern fortgesetzt.

Bis zum Nachmittag versorge ich Sie im "Tag" mit spannenden Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen, Anregungen oder Kritik - gerne eine Mail an janis.peitsch[at]nama.de.

07:28 Uhr

Kolumbianische Polizei stoppt Drogen-U-Boot auf hoher See

Der kolumbianischen Anti-Drogen-Polizei ist ein Schlag gegen den internationalen Rauschgifthandel gelungen. Wie die Zeitung "El Universal" berichtet, stoppten Sicherheitskräfte vor der Küste des Bundesstaates Narino ein U-Boot mit mehr als einer Tonne Kokain im Wert von 18,6 Millionen Dollar. Drei Männer an Bord des Schiffes wurden festgenommen.

Dem Bericht zufolge war das Unterseeboot auf dem Weg nach Mexiko, wo es offenbar das Drogenkartell "Jalisco Nueva Generación" (CJNG) beliefern sollte. Den Angaben zufolge hat das U-Boot eine Kapazität von drei Tonnen und ist ausgestattet mit Satellitennavigationssystem. Den Ermittlern zufolge sollte das Boot wohl in der ersten Septemberwoche in Costa Careyes, im mexikanischen Bundesstaat Jalisco, ankommen.

06:41 Uhr

Freundin von Trump-Sohn schreit Parteitag zusammen

Kimberly Guilfoyle, Freundin von Präsidentensohn Donald Trump Jr., hat am ersten Tag des Parteitags der Republikaner den mit Abstand lautesten Auftritt abgeliefert. Die 51-Jährige trug ihren Text mit so viel Inbrunst - und teilweise fast brüllend - vor, dass sich viele Twitter-Nutzer fragten, ob sie wisse, dass das Mikrofon bereits erfunden wurde. Selbst ein Reporter der erzkonservativen Website "Daily Caller" schrieb: "Ich habe den Auftritt von Kim Guilfoyle gehört - und mein Fernseher ist nicht einmal an."

Doch es war nicht nur die theatralische Darbietung mit hochgerissenen Armen und strahlendem Blick, die Guilfoyles Rede hervorstechen ließen, sondern auch der Inhalt, mit dem sie Zuschauern Angst vor einem Wahlsieg der Demokraten machen wollte.

Als Negativbeispiel nannte die ehemalige Staatsanwältin Kalifornien: "Es ist ein Ort mit immensem Wohlstand, unermesslicher Innovation und makelloser Umwelt - und die Demokraten haben es verwandelt in ein Land weggeworfener Heroin-Spritzen in Parks, Krawallen auf den Straßen und Stromausfällen in den Häusern." Es war auch eine höchst persönliche Spitze: Guilfoyle war einst mit dem heutigen kalifornischen Gouverneur Gavin Newsom verheiratet.

05:59 Uhr

Beziehung mit Minderjähriger: Ermittlungen gegen Boliviens Ex-Präsident

Die Justiz in Bolivien hat den früheren Staatschef Evo Morales erneut wegen einer Beziehung mit einer Minderjährigen angezeigt. Das Mädchen soll im Alter von 16 Jahren ein Kind bekommen haben, gab das Justizministerium bekannt.

  • Der Ex-Präsident war erst am Donnerstag vom Justizministerium angezeigt worden, weil er ein Verhältnis mit einer heute 19-Jährigen gehabt haben soll, als diese noch minderjährig war.
  • Medienberichten zufolge bestätigte die heute 19-Jährige das Verhältnis mit Morales. Sie habe ihn im Alter von 16 Jahren kennengelernt. Allerdings seien sie erst ein Liebespaar geworden, als sie bereits volljährig war.

In einem Radiointerview hatte sich Morales am Wochenende erstmals zu dem Fall geäußert. "Ich bin mit der Instrumentalisierung von Partnerinnen in politischen Angelegenheiten nicht einverstanden", sagt er. Ihm zufolge zielen die Prozesse darauf ab, die linke MAS-Partei, deren Vorsitzender er ist, zu spalten.

Der 60 Jahre alte Morales lebt derzeit im Exil in Argentinien, nachdem er im November 2019 zurückgetreten war. Die Opposition und internationale Wahlbeobachter warfen ihm Betrug bei der Präsidentenwahl vor.

05:55 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht