Dienstag, 27. März 2018Der Tag

Heute mit Uladzimir Zhyhachou und Volker Petersen
22:50 Uhr

Das war Dienstag, der 27. März 2018

*Datenschutz

Das war's, das Spiel ist aus. Brasilien gewinnt das Testspiel in Berlin mit 1:0. Glückwunsch an die Selecao! Ich zehre einfach noch ein bisschen vom letzten Spiel der beiden Mannschaften. Diese Meldungen kamen heute besonders gut an:

Ach, und ich habe da so ein Video entdeckt. Siehe oben. Gute Nacht!

22:19 Uhr

Betrunkene Elfjährige fällt in Schweinfurt auf Straße

Ein betrunkenes elfjähriges Mädchen ist dank der Reaktion eines Autofahrers in Schweinfurt einem Unfall entgangen.

  • Das Kind war mit einer zwölfjährigen Freundin auf einem Gehsteig in der Innenstadt unterwegs, als es auf die Fahrbahn stürzte.
  • Der herannahende Autofahrer habe einem Sprecher zufolge am Montagabend gerade noch bremsen und ausweichen können.
  • Polizisten stellten bei dem Kind einen Atemalkoholwert von 0,86 Promille fest. Es wurde in ein Krankenhaus gebracht. Ersten Erkenntnissen soll ihr der Alkohol von einem 16-Jährigen eingeflößt worden sein.
22:02 Uhr

Watzke weist Rummenigge-Kritik zurück

7f7408a7f2c5203e4716ead211eb1205.jpg

Watzke ist für die 50+1-Regel, die besagt, dass kein Investor mehr als 50 Prozent des Klubs übernehmen darf.

(Foto: dpa)

Die 50+1-Regel in der Fußball-Bundesliga sorgt weiter für Streit. Und wie üblich verlaufen die Gräben zwischen München und Dortmund. Dass die DFL-Mitglieder, also die Klubs der 1. und 2. Bundesliga, die Regel beibehalten wollen, hatte Bayern-Vorstand Karl-Heinz Rummenigge zu Kritik veranlasst. Die Gegenrede übernimmt nun Hans-Joachim Watzke, der Geschäftsführer des BVB 09.

  • "Was  an einem demokratisch herbeigeführten Beschluss so schlimm sein soll, das weiß ich nicht. Wir müssen aufpassen, dass wir die  Bundesliga nicht so sehr spalten, wie sich gerade die deutsche Gesellschaft zu spalten scheint", sagte er im Interview mit der Welt.
  • Die Abschaffung der 50+1-Regel birgt nach Ansicht Watzkes "enormen sozialen Sprengstoff": "Wir haben 153.000 Mitglieder, und ich weiß, dass die meisten von denen 50+1 erhalten wollen. Wollen wir jetzt über deren Köpfe hinweg diese Regel abschaffen? Dann fliegt uns das Ganze schneller um die Ohren, als wir gucken können." 
  • Für Mehrheitsinvestoren gebe es keine Fans, sondern nur noch Kunden: "Darum habe ich große Angst vor der kompletten ideologischen Spaltung des deutschen Fußballs."
21:51 Uhr

Gabriel Jesus bringt Brasilien in Führung

0f1069c6b777b4e2a4bfd02b0fbad8ca.jpg

So irgendwie fiel das Tor.

(Foto: dpa)

Gut, es geht heute Abend um nichts, obwohl doch: Wenn Deutschland gegen Brasilien verlieren sollte, wäre ein bisschen Prestige wieder futsch. Der Mann, der die Südamerikaner in Führung gebracht hat heißt Gabriel Jesus. Wer das ist? Ein 20-jähriger Stürmer, der seit Januar '17 für Manchester City spielt. Dort hat er in 31 Spielen 15 Tore gemacht. Gewarnt dürften die Deutschen also gewesen sein. Aber wie heißt es so schön? Ein Spiel dauert neunzi... genau ... und der Ball ist r... eben.

21:33 Uhr

Zuckerberg sagt vorm US-Kongress aus

ce402fd4089139244d6ac30d6414a020.jpg

Facebook und Mark Zuckerberg stehen derzeit am Pranger wie selten zuvor.

(Foto: dpa)

Facebook erlebt derzeit seine vermutlich größte Krise - das Netzwerk steht in der Kritik, weil es die Daten seiner Nutzer der umstrittenen Cambridge Analytica zur Verfügung stellte. Jetzt kommt Gründer Mark Zuckerberg aus der Deckung. Der Konzerchef sei zu einer Aussage vorm US-Kongress bereit, heißt es von seinem Unternehmen. Dort werde sich der 33-Jährige Fragen zum Datenschutz und anderen Themen stellen. Solche Anhörungen werden live im Fernsehen übertragen und gleichen gelegentlich eher Verhören als Befragungen.

21:05 Uhr

US-Kanzlei verklagt BMW wegen Abgasskandal

Düstere Aussichten für BMW: In den USA hat eine Kanzlei Klage gegen den Autobauer aus München eigereicht. US-Kunden beschuldigen den deutschen Hersteller - ähnlich wie Volkswagen - mit einer speziellen Software Emissionswerte manipuliert zu haben.

  • Hinter dem Verfahren steht die US-Kanzlei Hagens Berman, die bereits ähnliche Sammelklagen gegen Volkswagen, Fiat Chrysler, General Motors, Daimler und Ford eingereicht hat. Bislang hatte dies nur für VW teure Konsequenzen.
  • Ein US-Sprecher von BMW war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Bislang hat das Unternehmen Anschuldigungen der Abgas-Manipulation stets zurückgewiesen.
20:51 Uhr

Türkei nimmt Deutschen an der Grenze zu Syrien fest

Eine Festnahme an der syrisch-türkischen Grenze könnte die deutschen Diplomaten auf den Plan rufen. Die türkischen Behörden haben dort einen Deutschen festgenommen, der sich der kurdischen YPG anschließen wollte - gegen die kämpft gerade die türkische Armee. Dem türkischen Staat gelten deren Anhänger allesamt als Terroristen, gleichbedeutend mit der PKK.

  • Die amtliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete unter Berufung auf Sicherheitskreise, der Mann sei am 14. März im Bezirk Silopi der südöstlichen Provinz Sirnak festgenommen worden.
  • Demnach wurde er wegen "Unterstützung einer Terrorgruppe" in Untersuchungshaft genommen.
20:40 Uhr

Gleich geht's los mit Deutschland gegen Brasilien

7a64ef58d6b5ccd34b580ea1964d7b7f.jpg

Die Bühne ist bereitet, das Olympiastadion ist voll.

(Foto: imago/Matthias Koch)

Jedes Fußballspiel lockt mich nicht mehr vom Smartphone weg, aber dieses interessiert mich doch - Deutschland spielt gegen Brasilien. Um 20:45 Uhr soll es losgehen, doch der Anstoß verzögert sich um ein paar Minuten, weil noch nicht alle Zuschauer drinnen sind. Falls Sie es nicht im TV verfolgen können, schauen Sie in unseren Liveticker auf der Startseite. Hier die Aufstellung:

Die Aufstellungen

Deutschland: 1 Trapp/Paris St. Germain (27  Jahre/3 Länderspiele) - 18 Kimmich/Bayern München (23/27), 16  Rüdiger/FC Chelsea (25/23), 17 Boateng/Bayern München (29/70), 2  Plattenhardt/Hertha BSC (26/6) - 21 Gündogan/Manchester City  (27/24), 8 Kroos/Real Madrid (28/82) - 7 Draxler/Paris St. Germain  (24/42), 24 Goretzka/Schalke 04 (23/14), 19 Sane/Manchester City  (22/11) - 23 Gomez/VfB Stuttgart (32/73) - Trainer: Löw

Brasilien: 1 Alisson/AS Rom (25 Jahre/24 Länderspiele) - 2  Alves/Paris St. Germain (34/107), 14 Silva/Paris St. Germain  (33/69), 3 Miranda/Inter Mailand (33/45), 12 Marcelo/Real Madrid  (29/52) - 5 Casemiro/Real Madrid (26/22) - 19 Willian/FC Chelsea  (29/55), 15 Paulinho/FC Barcelona (29/48), 17 Fernandinho/Manchester  City (32/42), 11 Coutinho/FC Barcelona (25/34), 9 Jesus/Manchester City (20/15)

 

20:25 Uhr

Merkel ruft Trump an

ddb853fd018f42035e7e2d1ccc4518c8.jpg

(Foto: dpa)

Die Kanzlerin hat mal wieder zum Hörer gegriffen und die Nummer des Weißen Hauses gewählt. Gut, vermutlich wurde ihr die Verbindung von jemandem anderen eingerichtet - jedenfalls haben Merkel und Trump fernmündlich miteinander gesprochen. Es ging um die Handelsbeziehungen.

  • Merkel habe für einen Dialog zwischen der EU und den USA unter Berücksichtigung des regelbasierten internationalen Handelssystems plädiert, teilte Regierungssprecher Steffen Seibert am Abend mit.
  • Nach Angaben des Präsidialamts in Washington sprachen Merkel und Trump auch darüber, sich zusammenzutun, um Chinas Handelspraktiken und angeblichen Diebstahl geistigen Eigentums zu begegnen.
19:50 Uhr

So wird Puigdemont in Neumünster behandelt

4fbacb2a9416d262ea33ff9150879338.jpg

Puigdemont vor seiner Verhaftung, als er noch in Helsinki weilte.

(Foto: AP)

Der in Neumünster inhaftierte Ex-Regionalpräsident Kataloniens, Carles Puigdemont, sei guter Dinge, sagen seine Anwälte. Und das, obwohl er in der Haft keine Privilegien hat.

  • "Herr Puigdemont ist auf einem ganz normalen Haftraum im Untersuchungshaftgebäude untergebracht", teilte das Justizministerium mit. Sofern nicht besondere Gründe etwa der Sicherheit es nötig machen, werde jeder Inhaftierte gleich behandelt.
  • "Herr P. selbst möchte auch keinen Sonderstatuts, sondern ganz normal behandelt werden", hieß es. Die Haftzimmer seien sieben bis neun Quadratmeter groß und hätten Bett, Schreibtisch, Schrank, Fernseher sowie eine Toilette nebst Waschgelegenheit.
  • Soweit verfahrenssichernde Auflagen nicht vorhanden sind, besteht für Inhaftierte die Möglichkeit, Personen außerhalb der Anstalt anzurufen. "Ein Inhaftierter selbst kann jedoch nicht angerufen werden", erläuterte das Ministerium. "Die Inhaftierten haben keine Möglichkeit das Internet zu nutzen. Es besteht jedoch die Möglichkeit des Skypens nach Vermittlung durch einen Mitarbeiter."
19:09 Uhr

Trump hat beste Umfragenwerte seit Mai '17

8b5d70826346da8fc747766e94c8c295.jpg

Beliebt sein ist relativ wichtig für Mr. Trump.

(Foto: AP)

Schaut man sich die Umfragewerte an, ist die Präsidentschaft Trumps ein ziemliches Fiasko. Am besten sah es noch gleich nach seiner Amtseinführung vor gut einem Jahr aus. Damals hielten sich Zustimmung und Ablehnung in etwa die Waage. Dann ging es mal mehr, mal weniger bergab. Zurzeit kann sich der US-Präsident der besten Werte seit langem erfreuen. Laut einer Sammelstatistik des Portals Realclearpolitics.com stimmen 42,6 Prozent der Wähler seiner Arbeit nun zu. 52,8 haben weiterhin eine ablehnende Haltung. Das ist die geringste Diskrepanz seit Mai 2017. Aber gut mag ich die Werte noch nicht nennen.

Mehr dazu hier.

18:45 Uhr

US-Lehrerin zwingt Schüler zum Sex

*Datenschutz

Was ist da eigentlich los in den USA? Eine Frage, die sich in vielen Themenfeldern anbietet, klar. Nun muss sich wieder eine Lehrerin verantworten, die einen Schüler zum Sex gezwungen haben soll. Brittany Z. aus Goodyear in Arizona soll Nackt-Fotos verschickt haben und mit einem Schüler Sex im Klassenzimmer gehabt haben. Das berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf US-Medien. Das Opfer war erst 13 Jahre alt. Er sagte gegenüber der Polizei, die (verheiratete) Lehrerin habe ihm Nacktfoto geschickt, woraufhin er ebenfalls mit einem Nacktfoto geantwortet habe. Die beiden scheinen eine Art Affäre gehabt zu haben, bis der Fall ans Licht kam. Die "Bild" zitiert aus Gerichtsakten, wonach die 27-Jährige dreimal Sex mit einem männlichen Schüler gehabt haben soll. Solche Fälle machten in den vergangenen Monaten immer mal wieder Schlagzeilen.

18:02 Uhr

Puigdemont schickt Botschaft aus der Zelle

3291b2b10f0c9751c15057df32c27529.jpg

Puigdemonts Anwalt Gonzalo Boye trat nach einem Besuch Puigdemonts in der JVA Neumünster vor die Presse.

(Foto: imago/Agentur 54 Grad)

Von Barcelona nach Neumünster - das ist der Weg den Carles Puigdemont hinter sich hat. Aus seiner Zelle in der JVA sendet er nun eine Botschaft nach draußen.

  • "Wir werden uns nie ergeben", zitierten die Anwälte Puigdemont, den sie am Dienstag im Gefängnis hatten sprechen können.
  • Die Anwälte betonten, sie hätten den früheren Regionalpräsidenten Kataloniens in hervorragendem Gesundheitszustand angetroffen - sowohl körperlich als auch mit geistiger Tatkraft.
  • Er sei guten Mutes und habe volles Vertrauen in das deutsche Rechtssystem.
17:49 Uhr

Protestierende Taxifahrer legen Brüssel lahm

*Datenschutz

In Brüssel könnte es heute schwer werden, ein Taxi zu bekommen. Die Fahrer haben anderes zu tun - sie protestieren gegen die Regierung, natürlich mit ihren Autos und legen so den Verkehr teils lahm.

  • Laut Polizei blockierten 650 Taxis die großen Straßen in und rund um die belgische Hauptstadt, die ohnehin zu den stauanfälligsten europäischen Metropolen gehört.
  • Der Protest der Taxifahrer richtet sich gegen Pläne der Regierung, Lizenzen künftig nicht mehr an Unternehmen, sondern direkt an Fahrer auszuhändigen. Das stärkt in den Augen des belgischen Taxiverbands vor allem Anbieter wie Uber.
17:28 Uhr

Katalanen blockieren Autobahn

63bcab6b908fc3480e62984c2ffc60b8.jpg

Eine Reaktion auf die Festnahme Puigdemonts in Deutschland.

(Foto: dpa)

In Katalonien reagieren Separatisten auf die Festnahme von Ex-Regierungschef Carles Puigdemont. Sie blockieren Hauptverkehrswege.

  • Mehrere Dutzend Aktivisten wurden nach stundenlanger Blockade der Küsten-Autobahn AP7 von Polizisten abgedrängt.
  • In Deutschland zeigte sich Puigdemont nach Angaben seines Anwalts in guter Verfassung. In Katalonien riefen Gewerkschaften zu einer Kundgebung zur Unterstützung inhaftierter Separatisten auf.
17:14 Uhr

Bahn-Konkurrent Flixtrain spricht von gutem Start

2cb53e9bdd0dca309d0b90ee6d085f48.jpg

(Foto: imago/Future Image)

Den Busmarkt hat Flixbus bereits erobert, nun ist der Zugverkehr an der Reihe. Unter dem Namen Flixtrain ist das Unternehmen seit dem vergangenen Wochenende auf der Schiene. "Die Kundenresonanz zum Start hat unsere Erwartungen sogar noch übertroffen", sagte Unternehmenschef André Schwämmlein. Die Auslastung am Premieren-Wochenende auf der Strecke Hamburg - Köln habe mehr als 80 Prozent betragen. Ab Donnerstag verkehrt ein weiterer Zug zwischen Stuttgart und Berlin.

16:30 Uhr

Easyjet erhöht Zahl der Routen von Berlin

b5e0271786cc97aa0bae2f90bf4a3383.jpg

Easyjet setzt auf Tegel.

(Foto: dpa)

Easyjet will sich in Berlin verstärken. Ab diesem Frühjahr sollen fünf neue Routen vom Flughafen Berlin-Tegel angeboten werden.

  • Die zusätzlichen Ziele: Aarhus, Alghero, Bari, Olbia, und Prag. Außerdem werde man häufiger nach München, Düsseldorf und Frankfurt fliegen, hieß es.
  • Mit den neuen Verbindungen bietet Easyjet von und nach Berlin über 16 Millionen Sitzplätze pro Jahr an und wird damit zur größten Fluggesellschaft der Stadt. Die Airline profitiert vor allem vom Aus von Air Berlin - Easyjet hat Strecken und Flugzeuge von der Airline übernommen.
16:26 Uhr

Die Mannschaft schwitzt an

*Datenschutz

 Früher waren sie einfach nur "unsere Jungs" oder halt die Nationalmannschaft. Seit alles vermarktet werden muss, nennt sich die Nationalmannschaft "die Mannschaft". Vielleicht weil das immer schon der Spitzname der Deutschen in Italien ("Il Mannschaft") war? Egal, ich brauche jedenfalls keinen Hashtag, um mir die Spiele anzufeuern. Spannender als kulturpessimistische Tränen zu vergießen, ist sowieso die Bildanalyse. Es geht um das Foto oben links! Also was ist dargestellt? Im Vordergrund Männer, die auf Parkettboden unter modernen Kronleuchtern Fußballtennis spielen. Welche Ironie! Vor der wichtigen Partie üben sie es, übers Netz zu spielen, wo doch heute Abend der Ball im Netz zappeln soll! Im Hintergrund (rechts) scheinen zwei Personen schon einmal das Jubeln zu proben. Daneben zwei Figuren, die offenbar das In-Deckung-Gehen üben. Oder sind es Demutsübungen vor dem großen Spiel? Große Symbolik strahlt der Vorhang in der hinteren Bildmitte aus. Er soll sich heute Abend öffnen, allerdings im Olympiastadion. Wobei es dort wiederum gar keinen realen Vorhang geben wird, hier aber schon, obwohl er verschlossen bleiben wird. Der Bildtitel lautet: "Anschwitzen vor #GERBRA #Die Mannschaft." Ich sage mal so: #gehtsrausundspieltsfußball.

Mehr zum Spiel übrigens hier.

16:07 Uhr

Nato weist russische Diplomaten aus

Der Ausweise-Reigen von gestern geht weiter - nach zahlreichen Nato-Staaten schickt nun auch die Nato selbst einige russische Diplomaten nach Hause. Sieben an der Zahl sind es. Hintergrund ist auch hier der Giftanschlag von Salisbury.

Mehr dazu hier.

15:48 Uhr

Aufgegriffene Iraker lehnen Asyl in Deutschland ab

0cb3d94bc03327a647c64f961fed55a6.jpg

Die Iraker machten mit Klopfzeichen auf sich aufmerksam.

(Foto: dpa)

Von wegen alle Flüchtlinge wollen nach Deutschland. Bei einer Gruppe von Irakern, die in Schwerte (NRW) aus einem Lastwagen befreit wurden, verhält es sich anders. Sie wollen kein Asyl beantragen. Ihr Ziel bleibe Großbritannien, sagten sie laut der Ausländerbehörde des Kreises Unna. Nach ihrer Vernehmung gebe es trotz der illegalen Einreise nach Deutschland keinen Grund für eine Verhaftung.

Auf Nachfrage von n-tv.de sagte die Sprecherin, man habe von einer Festnahme samt Abschiebeverfahren abgesehen, um die Verhältnismäßigkeit zu wahren. Da die Betroffenen keine Papiere dabei hatten, sei nicht einmal klar, in welches Land sie abgeschoben werden müssten. Ihre Fingerabdrücke seien aber an die Polizei weitergegeben worden. Werden sie noch einmal aufgegriffen, müsste dann neu entschieden werden.

Die Flüchtlinge hatten bei fünf Grad im gekühlten Laderaum eines Lastwagens aus Litauen zwischen Kunststoffkisten mit Blumenkohl gesessen. Polizeibeamte hatten den Wagen gestern geöffnet, nachdem der Fahrer Klopfgeräusche gehört und die Polizei informiert hatte. Der Lkw-Fahrer war an der Schleusung offenbar nicht beteiligt. Er konnte seine Fahrt am Abend fortsetzen.

15:20 Uhr

Berlin schließt Tegel trotz Volksentscheid

96345600.jpg

Hat viele Fans in Berlin: der Flughafen Tegel.

(Foto: picture alliance / Maurizio Gamb)

Schön, dass wir nochmal abstimmen durften - aber wie zuvor schon aus zahlreichen Gutachten hervorging, wird das Land Berlin den Flughafen Tegel nicht offenhalten. Eine entsprechende Empfehlung an das Abgeordnetenhaus beschloss die rot-rot-grüne Landesregierung. Eine "umfassende Folgenabschätzung" habe ergeben, dass die rechtlichen, betriebswirtschaftlichen, finanziellen und stadtentwicklungspolitischen Folgen gegen eine Offenhaltung Tegels sprächen. Schade eigentlich - viele mochten die Anlage. Immerhin hatten 56 Prozent beim Volksentscheid im September für den Erhalt gestimmt. Aber nun ja, solange der BER noch geschlossen ist, bleibt Tegel offen. Da können sich Tegel-Fans zurücklehnen. Immer wenn der BER-Eröffnungstermin gefährlich nah kam, rückte er ganz plötzlich wieder Jahre in die Zukunft. Zurzeit soll es im Oktober 2020 soweit sein. Schaunmermal.

14:58 Uhr

Arbeiter von Eisenbahnwaggons zerquetscht

In einer Dortmunder Werkstatt für ICEs verunglückt ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn tödlich. Wie ein Sprecher der Bezirksregierung sagte, wurde der Mann gestern Nachmittag beim Rangieren zwischen Waggons eingeklemmt.

  • Die Dortmunder Polizei geht nach ersten Erkenntnissen von einem Unglück aus, wie eine Sprecherin erklärte.
  • Mitarbeiter des Amtes für Arbeitsschutz untersuchten die Unfallursache. Weitere Details nannten Polizei und Bezirksregierung zunächst nicht.
14:17 Uhr

Elefant pustet Aschewolken aus

*Datenschutz

Dieser Elefant ist ganz sicher kein Raucher, auch wenn er so aussieht. Ein Video eines scheinbar Rauch ausstoßenden Elefanten in Indien sorgt für Aufsehen.

  • Der Vizechef der Umweltschutzorganisation WCS in Indien, Vinay Kumar, filmte im Nagarhole-Nationalpark, wie der Elefant eine wie Rauch aussehende Wolke ausblies.
  • Auf dem Video ist zu sehen, wie das Tier mehrmals mit dem Rüssel Asche vom Waldboden aufnimmt, sie sich ins Maul schiebt und dann wieder ausbläst. "Dieses unglaublich ungewöhnliche Verhalten des Elefanten gibt der Forschergemeinschaft Rätsel auf", sagte Kumar.
  • Nach einer Mitteilung der WCS fraß die Elefantendame vermutlich Holzkohle. "Sie schien Stücke vom Waldboden aufzuheben, die darauf liegende Asche wegzupusten und den Rest zu konsumieren", sagte demnach der Elefantenbiologe Varun Goswami. Holzkohle hat den Angaben zufolge medizinischen Nutzen, da sie Gifte bindet.

 

13:53 Uhr

Streaming-Abos bald überall in EU verfügbar

Künftig können wir auf unsere Online-Abos für Musik, Filme oder Sport auch im Urlaub zugreifen. Am Ostersonntag tritt eine neue EU-Regel in Kraft, wonach Anbieter von kostenpflichtigen Abos wie Netflix, SkyGo oder Spotify ihren Kunden auf Reisen im EU-Ausland Zugriff auf die Inhalte ihres Heimatlandes gewähren müssen. Die zuständige EU-Kommissarin Marija Gabriel sprach in Brüssel von einer "virtuellen Erweiterung" des Reisegepäcks.

Bislang wurde ein grenzüberschreitender Zugriff häufig wegen fehlender Lizenzen für das Ausland verwehrt. Anbieter von kostenlosen Inhalten fallen nicht unter die neue Regelung - können sich ihr aber anschließen.

13:23 Uhr

Schauspielerin Stéphane Audran gestorben

imago62696924h.jpg

Stéphane Audran starb im Alter von 85 Jahren.

(Foto: imago/PanoramiC)

Die französische Schauspielerin Stéphane Audran ist tot. Die frühere Ehefrau des französischen Starregisseurs Claude Chabrol starb im Alter von 85 Jahren. Das berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf den Sohn der Schauspielerin, Thomas Chabrol. Audran starb demnach an den Folgen einer Krankheit.

Audran war von 1954 bis 1956 mit dem Schauspieler Jean-Louis Trintignant und von 1964 bis 1980 mit Claude Chabrol verheiratet. Sie wirkte in zahlreichen Filmen mit, unter anderem in "Babettes Fest".

12:54 Uhr

2500 Jahre alte Mumienreste in Sarg entdeckt

f58a27da8fed941dbe419d8391a88204.jpg

Der Sarkophag stammt aus der 26. Dynastie, rund 664 bis 525 v. Chr.

(Foto: dpa)

Forscher haben in Australien die Überreste einer Mumie in einem rund 2500 Jahre alten ägyptischen Sarg entdeckt.

  • "In den Aufzeichnungen stand, dass der Sarg leer oder mit Schutt gefüllt ist", erklärte Jamie Fraser, Studienleiter und Kurator am Nicholson Museum der Universität Sydney. Daher sei der Holzsarg in den mehr als 150 Jahren, seitdem er im Museum untergebracht ist, nie untersucht worden.
  • Erst im vergangenen Jahr öffneten die Wissenschaftler den aufwendig gestalteten Sarg. Sie hofften, darin noch Verbände oder vereinzelte Knochen zu finden. Tatsächlich sind nur noch etwa zehn Prozent der Mumie erhalten.
  • Die Überreste seien in schlechtem Zustand, vermutlich aufgrund von Grabräubern, die auf der Suche nach Juwelen und Amuletten waren, sagte Fraser.

 

12:25 Uhr

EU gibt Facebook zwei Wochen Zeit

100646538.jpg

Vera Jourova

(Foto: picture alliance / Bernd von Jut)

Die EU-Kommission hat dem Facebook-Konzern eine zweiwöchige Frist gesetzt, um die Fragen zum Datenskandal zu beantworten. Justizkommissarin Vera Jourova richtete ein Schreiben an den Internetriesen mit der Aufforderung, die Rolle des Unternehmens Cambridge Analytica aufzuklären und die Frage zu beantworten, ob die persönlichen Daten europäischer Facebook-Nutzer betroffen waren. Cambridge Analytica soll die Daten von mehr als 50 Millionen Facebook-Nutzern illegal für den Wahlkampf des heutigen US-Präsidenten Donald Trump ausgewertet und dann gezielt eingesetzt haben.

12:05 Uhr

Russen demonstrieren nach Brand in Sibirien

c62aafac476cd413c4c49ec3ba10a26f.jpg

Hunderte Menschen demonstrieren in Kemerowo.

(Foto: REUTERS)

Nach der Brandkatastrophe im sibirischen Kemerowo mit mehr als 60 Toten haben Hunderte Menschen für eine Aufklärung der Brandursache demonstriert. Die Bewohner forderten von den Behörden eine Liste der Opfer, wie die Agentur Interfax meldete. Nach offiziellen Angaben waren bei dem Brand 64 Menschen ums Leben gekommen, darunter etwa 40 Kinder. Die Bewohner gehen jedoch davon aus, dass die Zahl weit höher liegen könnte.

Mehr dazu lesen Sie hier.

11:34 Uhr

Sonderzug aus Nordkorea hat Peking wohl verlassen

Nach den Spekulationen über einen Besuch des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un in China ist der fragliche Zug einem Medienbericht zufolge schon wieder aus Peking abgefahren. Die japanische Nachrichtenagentur Kyodo berichtete, der Sonderzug mit einem mutmaßlichen hohen nordkoreanischen Vertreter an Bord habe den Bahnhof in Peking wieder verlassen. Ob Kim an Bord des Zuges war, war demnach aber weiterhin unklar.

11:06 Uhr

Mann gesteht Tötung eines Flüchtlings auf Amrum

1be5e6cd9e224e0063bbe025ce9bb957.jpg

Im Oktober 2017 fand die Polizei die Leiche des Irakers an der Südspitze von Amrum.

(Foto: dpa)

Mit dem Geständnis eines Angeklagten hat der Mordprozess um den Tod eines Flüchtlings auf der Nordseeinsel Amrum begonnen.

Die zur Tatzeit 19 und 26 Jahre alten angeklagten Deutschen sollen den Iraker am 27. April vergangenen Jahres mit mehreren Messerstichen getötet und anschließend in den Dünen verscharrt haben. Sie sind des gemeinschaftlich begangenen Mordes angeklagt.

Der jüngere der beiden Angeklagten gestand in Flensburg die gemeinschaftlichen Messerstiche. Seine Schwester soll eine sexuelle Beziehung mit dem Iraker gehabt haben. Die junge Frau war zu dem Zeitpunkt mit dem älteren Angeklagten liiert. Der damals 26-Jährige habe ihm gesagt, dass seine Schwester von dem späteren Opfer vergewaltigt worden sei, erklärte der Angeklagte.

10:34 Uhr

Frau stirbt bei Tiger-Angriff

imago82503413h.jpg

Weil wilde Tiere wegen Abholzung und anderer Eingriffe ihre natürliche Umgebung verlassen, kommt es in Nepal immer wieder zu Begegnungen mit Menschen.

(Foto: imago/blickwinkel)

Ein wilder Tiger hat in Nepal eine Frau in ihrem Dorf getötet. Die 41-Jährige sammelte Futter für ihre Rinder, als ihr der Tiger auf den Rücken sprang und sie zerfleischte, wie die Polizei im südlichen Bezirk Makwanpur berichtete.

  • Die Großkatze habe auch zwei Männer angegriffen, als sie die Leiche der Frau bergen wollten. Diese seien dabei leicht verletzt worden.
  • Das Tier stammte vermutlich aus dem nahegelegenen Parsa-Naturschutzgebiet. Knapp 200 Tiger leben im Himalaya-Staat in Naturschutzgebieten.
  • Den Familien der Opfer tödlicher Angriffe durch wilde Tiere steht in dem Everest-Land per Gesetz eine Entschädigung des Staates von einer Million Rupien (rund 7700 Euro) zu.
10:17 Uhr

Separatisten blockieren Autobahn in Katalonien

27f17c686c93df97b7e3d40104390a5b.jpg

Auch vor der JVA Neumünster demonstrierten Menschen für die Freilassung Puigdemonts.

(Foto: REUTERS)

In Katalonien haben Anhänger der Separatisten mit der Blockade zweier Hauptverkehrsstraßen gegen die Festnahme des Ex-Präsidenten Carles Puigdemont in Deutschland demonstriert. Mehrere Dutzend Menschen hätten den Verkehr auf der Küsten-Autobahn AP7 seit 06.15 Uhr unterbrochen, teilte ein Sprecher der katalanischen Verkehrswacht mit. Auch die Bundesstraße N340 200 Kilometer südlich von Barcelona sei blockiert. Am Montag hatte das Amtsgericht Neumünster entschieden, dass Puigdemont wegen Fluchtgefahr im Gefängnis bleiben soll. Die Regierung in Madrid fordert die Auslieferung des Separatisten.

10:01 Uhr

Tausende Kämpfer und Bewohner verlassen Ost-Ghuta

In Syrien hat ein Buskonvoi mit mehr als 6700 Kämpfern und Bewohnern die Rebellenenklave Ost-Ghuta verlassen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Sana meldete, verließen in der Nacht hundert Busse mit 6749 Menschen an Bord die Enklave. Ein Viertel von ihnen waren demnach Kämpfer der Islamistengruppe Fajlak al-Rahman. Es war der bislang größte Buskonvoi seit Beginn der Evakuierungsaktion in der vergangenen Woche.

09:27 Uhr

Bahnstrecke Berlin - München boomt

97871659.jpg

In nur vier Stunden von Berlin nach München: Das gefällt den Bahn-Kunden sehr.

(Foto: picture alliance / Martin Schutt)

Auf ihrer neuen Schnellfahrstrecke München - Berlin hat die Deutsche Bahn in den ersten 100 Tagen knapp 1,2 Millionen Fahrgäste befördert. Das seien mehr als doppelt so viele wie im Vorjahreszeitraum zwischen beiden Städten, teilte der Konzern mit.

  • Das Sitzplatzangebot in den ICE wurde von 10.000 auf 20.000 täglich erhöht. Die Auslastung sei demnach "leicht gestiegen", auf gut 55 Prozent, sagte eine Bahnsprecherin.
  • Die ICE-Sprinter seien im Durchschnitt sogar zu 70 Prozent gefüllt. Diese Züge fahren morgens um 8 Uhr und nachmittags gegen 16 Uhr los und erreichen München beziehungsweise Berlin nach vier Stunden.
  • Die Pünktlichkeit auf der Strecke liegt nach Angaben der Bahn über dem Bundesdurchschnitt des Fernverkehrs. Im Februar waren deutschlandweit 80,4 Prozent aller Fernzüge pünktlich. Der Linienverkehr auf der neuen Trasse von München nach Berlin begann am 10. Dezember und war am 20. März 100 Tage alt.
08:53 Uhr

Howard Carpendale hat heimlich geheiratet

imago78361402h.jpg

Howard Carpendale und seine "große Liebe" Donnice Pierce.

(Foto: imago/Spöttel Picture)

Gemeinsam standen sie schwere Zeiten durch: Nun hat der 72-jährige Schlagersänger Howard Carpendale seine langjährige Lebensgefährtin Donnice Pierce geheiratet.

  • "Ich habe meine große Liebe geheiratet", sagte Carpendale dem Magazin "Bunte" in einem Interview. Demnach habe sich das Paar bereits am 12. März heimlich das Ja-Wort gegeben. Carpendale und die US-Amerikanerin sind seit über 30 Jahren liiert.
  • Die überstandene Alkoholsucht seiner Frau habe in den beiden den Wunsch reifen lassen, nun auch den Bund der Ehe einzugehen, sagte der Sänger dem Magazin. "Donnice war alkoholkrank. Wir haben den Kampf gegen dieses Teufelszeug zusammen gewonnen, aber es hat verdammt lange gedauert."
  • Carpendale sagte, er habe sich immer mitschuldig an der Sucht seiner Frau gefühlt. "Irgendwann habe ich Donnice ganz böse enttäuscht, was mir bis heute leidtut. Damals fing ihre Krankheit an. Deshalb musste ich da mit ihr durch", erklärte er.
08:23 Uhr

Neuseeland würde gerne russische Spione ausweisen

96695808 (1).jpg

Jacinda Ardern

(Foto: picture alliance / Daniel Munoz/)

Neuseeland würde russische Spione gerne aus dem Land verbannen, sagten Premierministerin Jacinda Ardern und Außenminister Winston Peters. Falls es welche gäbe, fügten sie allerdings hinzu.  

  • Die neuseeländische Regierung verurteilt den Nervengiftangriff in Salisbury und unterstützt die Strafmaßnahmen gegen Russland, behauptet aber, es gebe keine "russischen Geheimagenten" im Land, berichtet "The Guardian".
  • "Während andere Länder angekündigt haben, unangemeldete russische Geheimdienstagenten auszuweisen, haben unsere Beamten darauf hingewiesen, dass es in Neuseeland keine Personen gibt, die zu diesem Profil passen. Gäbe es welche, hätten wir bereits gehandelt", sagte Ardern.
  • Neuseeland werde prüfen, welche Maßnahmen ergriffen werden könnten, um die internationale Gemeinschaft zu unterstützen, sagte die Premierministerin weiter.
07:52 Uhr

Puerto Rico will Gefangene in die USA verlegen

Als Sparmaßnahme will die Regierung von Puerto Rico mehr als 3200 Inhaftierte in die USA verlegen. Für die Überstellung der ersten 1200 Gefangenen gebe es bereits eine an Gefängnisbetreiber gerichtete Ausschreibung, teilte die puertoricanische Gefängnisbehörde mit.

  • Mit der Schließung von Haftanstalten will die Regierung der Karibikinsel demnach über fünf Jahre hinweg umgerechnet rund 84 Millionen Euro einsparen. 
  • Mit der geplanten Überstellung soll rund ein Drittel der derzeit rund 9600 Inhaftierten die Insel verlassen. Deren Unterbringung schlägt offiziellen Angaben zufolge täglich mit umgerechnet 79 bis 160 Euro pro Person zu Buche. In den USA wäre sie billiger, hieß es.
  • Die Behörden argumentieren damit, dass die Überstellung der Gefangenen auf freiwilliger Basis erfolgen soll.
07:29 Uhr

Chinas Regierung kann Kim-Besuch nicht bestätigen

101072620.jpg

Zug ist Kims Lieblingsverkehrsmittel.

(Foto: picture alliance / -/kyodo/dpa)

Das chinesische Außenministerium hat die Berichte über einen Besuch von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un in China vorerst nicht bestätigt. "Ich weiß gegenwärtig nichts über die genannte Situation", antwortete eine Sprecherin mit einem einzigen Satz auf eine schriftlich eingereichte Frage. Die Ankunft eines Sonderzuges mit einem hohen Besucher aus Nordkorea in Peking hat Spekulationen ausgelöst, dass Staatschef Kim Jong Un überraschend China besucht. Unter Hinweis auf drei Personen, die über den Besuch Bescheid wüssten, berichtete Bloomberg, es handele sich tatsächlich um Nordkoreas Machthaber.

07:08 Uhr

Das wird heute wichtig

101066248.jpg

Katalanische Fahne vor der JVA Neumünster.

(Foto: picture alliance / Markus Scholz)

Guten Morgen, liebe Leserinnen und liebe Leser! Heute feiert die ganze Welt den Viagra-Tag. Am 27. März vor genau 20 Jahren kam das blaue Potenz-Wunder auf den Markt.  

Das wird heute wichtig:

  • Der frühere katalanische Regionalpräsident Carles Puigdemont bleibt vorerst im Gefängnis, wohl auch über Ostern. Über die Auslieferung soll erst nächste Woche entschieden werden. Wir sind gespannt, wie es weitergeht.
  • Afghanistan-Konferenz in Usbekistan sucht nach politischer Lösung. Außenminister und Delegierte aus mehr als einem Dutzend Ländern sollen Wege zum Frieden mit den Taliban ausloten.
  • Hat Brasilien das 7:1-Trauma der WM 2014 überwunden? Das erfahren wir heute. In Berlin empfängt die deutsche Fußball-Nationalmannschaft die Seleção.

Ich hoffe, Sie sind gut in den Tag gestartet. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou. Bei Fragen, Anregungen oder Kritik bin ich über uladzimir.zhyhachou(at)nama.de erreichbar.

06:26 Uhr

Wechselhaft und glatt

Der n-tv Wetterexperte Björn Alexander

Björn Alexander

Heute geht es erst einmal wechselhaft los. Neben Auflockerungen, unter denen es in der Früh streckenweise leichten Frost geben kann, ziehen einzelne Schauer durch, die im Bergland in Schneeregen oder Schnee übergehen. Gelegentlich kann es auch glatt sein. Vor allem im Süden und Südosten Bayerns. Zudem haben sich teilweise dichte Nebelfelder mit Sichtweiten unter 100 Meter gebildet. Das betrifft bevorzugt Teile Norddeutschlands.

Und während sich auch tagsüber ab und an auch mal die Sonne zeigt, nähern sich von Frankreich und Benelux her die Ausläufer von Tief "Deirdre". Das hat nicht nur einen ungewöhnlichen Namen, sondern hat auch einiges an Regen im Gepäck. Und der erreicht den Westen des Landes am Nachmittag und Abend. Nur im höheren Bergland mischen sich dann noch Flocken unter. Denn auf den Bergen sowie an der Küste ist es noch relativ kühl bei 3 bis 7 Grad. Im übrigen Land werden es 7 bis 11 Grad. Damit wünsche ich Ihnen einen guten Start in den Tag. Ihr Björn Alexander