Dienstag, 04. April 2017Der Tag

Heute mit Volker Petersen und Benjamin Konietzny
22:31 Uhr

Das war Dienstag, der 4. April 2017

Liebe Leser, das war es für heute. Falls Sie noch interessiert, welche Artikel unsere Leser heute besonders oft gelesen haben, sollten Sie sich folgende Liste ansehen:

Benjamin Konietzny wünscht Ihnen noch eine ruhige Nacht.

P.S. Heute hat übrigens Einstein seinen 30. Geburtstag. Nein, natürlich nicht der weltberühmte Wissenschaftler, sondern Einstein, der Graupapagei im amerikanischen Knoxville. Warum das wichtig ist? Weil es vermutlich keinen Papagei gibt, der so viele Geräusche imitieren kann, wie Einstein. Also, falls Sie heute noch nicht gelächelt haben, sollten Sie sich das Video ansehen (Mobilnutzer folgen diesem Link).

22:13 Uhr

Tillerson: Iran und Russland mitverantwortlich für Giftgas

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Rex Tillerson

(Foto: AP)

Nach dem schweren Giftgasangriff in Syrien rufen die USA Russland und Iran in scharfen Worten dazu auf, ihren Einfluss auf Präsident Baschar al-Assad geltend zu machen.

  • "Es ist klar, wie Assad operiert: mit brutaler, unverfrorener Barbarei", erklärte US-Außenminister Rex Tillerson. Die Unterstützer Assads sollten sich keinerlei Illusionen über ihn oder seine Absichten hingeben.
  • "Als die selbst ernannten Garanten des Waffenstillstandsabkommens von Astana tragen Russland und der Iran große moralische Verantwortung für diese Toten."
  • Jeder, der chemische Waffen einsetze, um seine eigenen Leute anzugreifen, zeige eine fundamentale Verachtung für menschlichen Anstand und müsse zur Rechenschaft gezogen werden, heißt es weiter.
21:46 Uhr

Erneut 19 tote Zivilisten bei Luftangriffen in Syrien

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(Foto: REUTERS)

Das Leid der Zivilbevölkerung in Syrien kennt keine Grenzen. Nach dem mutmaßlichen Giftgasangriff kommen bei Luftangriffen nahe Damaskus erneut 19 Zivilisten - darunter sechs Kinder - ums Leben.

  • Es habe den ganzen Tag lang Luftangriffe gegeben, die Zahl der Todesopfer könne noch höher sein, erklärte die in Großbritannien ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Demnach starben Menschen in den Städten Dschisrin, Kafr Batna und Duma, der größten Stadt in Ost-Ghuta.
  • Nach Angaben der Beobachtungsstelle wurden binnen zwei Tagen in Ost-Ghuta insgesamt mindestens 49 Menschen durch Luftangriffe und Artilleriebeschuss getötet.
21:11 Uhr

Papst geht weiter auf Pius-Bruderschaft zu

Die Priestervereinigung Piusbruderschaft ist höchst umstritten. Ihr gehörten Holocaust-Leugner an und sie haben bereits Trauerfeiern für NS-Kriegsverbrecher in Rom organisiert. Papst Franziskus ist trotzdem einen weiteren Schritt auf die Bruderschaft zugegangen.

  • Eine Trauung durch einen Priester der erzkonservativen Bruderschaft werde künftig auch von der katholischen Kirche anerkannt, teilte der Vatikan mit. Es gebe "seit einiger Zeit verschiedene Begegnungen und Initiativen mit dem Ziel, die Priesterbruderschaft (...) in die volle Gemeinschaft der Kirche zurückzuführen", heißt es in dem Schreiben.
  • Durch den Schritt sollten auch "Gewissensnöte der Gläubigen" beseitigt werden. Am «ungeklärten Status» der Bruderschaft ändere das nichts.
20:45 Uhr

Tausende demonstrieren gegen serbischen Präsidenten

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Unter den Demonstranten waren viele Schüler und Studenten.

(Foto: AP)

Tausende junger Menschen haben in Serbien den zweiten Tag in Folge gegen den autokratisch herrschenden Spitzenpolitiker Aleksandar Vucic demonstriert.

  • Die Wahl des 47-jährigen Regierungschefs zum Staatspräsidenten am letzten Sonntag wurde bei den Protestmärschen in Belgrad, den beiden nächstgrößeren Städten Nis und Novi Sad sowie in weiteren Orten als manipuliert kritisiert.
  • Vucic hatte die Abstimmung mit 55 Prozent triumphal gewonnen. Die zerstrittene Opposition mit ihren zehn Kandidaten spielte keine größere Rolle.
20:09 Uhr

IS äußert sich erstmals zu Trump

Die Terrormiliz Islamischer Staat war immer wieder Thema in Trumps Wahlkampf. Umgekehrt war Trump jedoch noch nie Thema in den Propaganda-Veröffentlichungen der Dschihadisten. Jetzt aber hat der IS erstmals Stellung zum neuen Präsidenten der USA genommen.

  • Die USA stünden kurz vor ihrem Untergang, so ein Sprecher der Terrororganisation in einer Nachricht, die bei Telegram veröffentlicht wurde.
  • Dass das Land von "einem Idioten" regiert würden, der weder wisse, was "Syrien oder der Irak oder der Islam" seien, sei ein Beweis für das baldige Ende der USA, so der Islamist.
19:54 Uhr

14 Flüchtlinge nach Verfolgungsjagd verletzt

Nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei sind 14 Flüchtlinge bei einem Unfall auf einer Autobahn in der Nähe von Brüssel verletzt worden. Fünf der verunglückten Insassen seien schwer verletzt und schwebten in Lebensgefahr, darunter zwei Minderjährige, teilt die belgische Staatsanwaltschaft mit.

  • Die Polizei hatte den Kastenwagen, der auf der falschen Fahrbahn unterwegs war, etwa 40 Kilometer von Brüssel entfernt entdeckt und die Verfolgung aufgenommen.
  • Daraufhin hatte der Fahrer kehrt gemacht und war in Richtung des Autobahnrings von Brüssel gerast. Mehrere Einsatzfahrzeuge folgten dem Wagen, bevor der Fahrer die Kontrolle über den Lieferwagen verlor und in eine Betonmauer auf der Höhe einer Autobahnbrücke krachte.
  • Alle Opfer sind den Angaben zufolge Flüchtlinge. Der Fahrer wurde festgenommen. Am Nachmittag gab die Staatsanwaltschaft bekannt, dass er minderjährig sei. Er wird einem Jugendrichter vorgeführt.
19:21 Uhr

UN-Sicherheitsrat berät über Giftgasangriff

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(Foto: AP)

Der UN-Sicherheitsrat befasst sich morgen mit dem mutmaßlichen Giftgasangriff in Syrien. Das teilt die UN-Botschafterin der USA, Nikki Haley, mit. Die ständigen Sicherheitsrats-Mitglieder Frankreich und Großbritannien hatten die Dringlichkeitssitzung beantragt, nachdem es Berichte über einen Giftgasangriff mit dutzenden Toten gegeben hatte.

  • Fast 60 Zivilisten wurden nach Angaben von Aktivisten bei dem Luftangriff auf die Stadt Chan Scheichun in der nordwestlichen Provinz Idlib getötet. Bei dem Angriff sei das Giftgas freigesetzt worden.
  • Wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete, wurde später noch ein Krankenhaus der Stadt beschossen, in dem Opfer des Angriffs um ihr Leben kämpften.
18:53 Uhr

Neue Alben teilweise nur bei Spotify "Premium"

Der Streaming-Marktführer Spotify hat dem jahrelangen Druck der Musikbranche nachgegeben und lässt zu, dass neue Alben zunächst nur in der kostenpflichtigen Premium-Version verfügbar sein werden.

  • Der Deal mit dem weltgrößten Musikkonzern Universal Music sieht vor, dass Künstler ihre vollständigen frischen Alben für zwei Wochen auch nur Abo-Kunden zugänglich machen können, wie Spotify mitteilt.
  • In der kostenlosen Version sollen in dieser Zeit dann die Single-Auskopplungen zu hören sein. 
  • Der Streaming-Marktführer hatte sich lange gegen Forderungen der Industrie gesträubt, die Premium- und Gratis-Varianten unterschiedlich zu bestücken. Die Plattenfirmen beharren darauf, Hörer stärker in die kostenpflichtige Nutzung zu drängen.
18:29 Uhr

Iran: Rund 700 Verkehrstote in wenigen Tagen

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Rush-Hour in Teheran

(Foto: REUTERS)

Ein hoher iranischer Geistlicher hat Verstöße gegen die Verkehrsregeln als Sünde eingestuft - seine Landsleute damit aber nicht vollends von einer vorsichtigeren Fahrweise überzeugen können:  Über die persischen Neujahrstage verloren erneut rund 700 Menschen bei Verkehrsunfällen ihr Leben, wie Polizeichef Taghi Mehri mitteilt.

  • Vergangene Woche hatte der Großayatollah Naser Makarem Schirasi Verstöße gegen die Verkehrsregeln als "Sünde" bezeichnet. "Die Befolgung dieser Regeln eine religiöse Pflicht", erklärte der betagte schiitische Geistliche.
  • Die Weltgesundheitsorganisation zählt den Iran zusammen mit Ländern wie Libyen, Zentralafrika und der Demokratischen Republik Kongo zu den zehn Ländern mit der höchsten Sterblichkeit im Straßenverkehr.
  • Während der Feiern zum persischen Neujahr am 21. März fahren die Iraner traditionell zu ihren Familien, was regelmäßig zu Verkehrschaos führt.
18:07 Uhr

Rechnungshof bemängelt Hartz-IV-Betreuung

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Für viele Menschen ein Ort, an dem sie ihre berufliche und private Würde ablegen: ein deutsches Jobcenter.

(Foto: dpa)

Bei jedem, der einmal "Kunde" in einem Jobcenter war, dürfte diese Kritik auf Zustimmung stoßen: Der Bundesrechnungshof bemängelt, die Betreuung von Hartz-IV-Beziehern sei mangelhaft.

  • So würden sich Vermittler zu wenig damit auseinandersetzen, welche Fortschritte Arbeitslose beispielsweise nach Trainingsmaßnahmen oder Fortbildungskursen gemacht hätten, geht aus einem Bericht der Rechnungsprüfer hervor.
  • In 39 Prozent der Fälle würden die "Wirkungen von arbeitsmarkpolitischen Maßnahmen" nicht elektronisch gespeichert, vorhandene Datensätze über die Betroffenen nicht aktualisiert, heißt es.
  • Mit hohem finanziellen Aufwand der Jobcenter und großem persönlichen Einsatz der Leistungsberechtigten erworbene Kenntnisse und Fertigkeiten blieben dadurch oft nutzlos, kritisieren die Prüfer.
17:44 Uhr

Nur jeder fünfte Betrieb bietet Ausbildung an

In Deutschland bietet nur noch jeder fünfte Betrieb eine oder mehrere Lehrstellen im dualen Ausbildungssystem an. Diese Quote sank 2016 nochmals von 20,3 auf 20 Prozent, wie aus dem Berufsbildungsbericht 2017 hervorgeht.

  • Die Zahl freier Lehrstellen war indes auf Rekordniveau. "Zum Stichtag 30. September waren noch rund 43.500 Berufsausbildungsstellen unbesetzt. Das sind 1900 (+ 4,5 %) mehr als im Vorjahr", heißt es in dem Report, der den "Ruhr Nachrichten" vorliegt.
  • Weitgehend stabil war im Vorjahr die Zahl der neu abgeschlossenen betrieblichen Ausbildungsverträge mit gut 520.000 (minus 0,4 Prozent).
  • "Während insbesondere die Bundesländer Bayern, Bremen und Sachsen-Anhalt Steigerungen bei der Zahl neuer Ausbildungsverträge verzeichnen, sind Rückgänge in den Ländern Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Hamburg, Thüringen und Schleswig-Holstein erkennbar", heißt es.
17:21 Uhr

USA wollen bei Einreise Handy-Inhalte prüfen

Bei der Einreise in die USA könnten Ausländer künftig dazu gezwungen werden, ihre Kontakte und Passwörter in sozialen Netzwerken preiszugeben sowie Fragen zu ihrer Weltanschauung zu beantworten.

  • Die US-Regierung erwäge diese Maßnahmen, um die Sicherheitskontrollen zu verschärfen, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen.
  • Die Änderungen könnten dem Bericht zufolge möglicherweise auch für die 38 Länder gelten, die Teil des Visa-Waiver-Programmes (ESTA) sind. Dann wäre auch Deutschland betroffen. 
  • Derzeit laufe eine Überprüfung der Sicherheitskontrollen, berichtete die Zeitung weiter. Es blieb aber unklar, wie weit fortgeschritten diese ist.
16:55 Uhr

Erdogan kündigt weitere Nazi-Vergleiche an

In Europa reagiert man sensibel auf Vergleiche mit Faschismus und Nazi-Ideologien. Der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan findet offenbar Gefallen an der Provokation und kündigt weitere Vergleiche dieser Art an.

  • Er werde europäische Staaten weiter als "Nazi-Überbleibsel und Faschisten" bezeichnen, wenn sie ihre Einstellung zur Türkei nicht änderten, sagte der islamisch-konservative Politiker auf einer Wahlkampfveranstaltung in der westtürkischen Stadt Zonguldak.
  • Konkret kritisierte er, dass Behörden in mehreren Staaten Auftritte türkischer Politiker untersagt haben. "Wenn das Referendum am 16. April vorbei ist, werden wir uns damit befassen. Alles hat seinen Preis."
16:29 Uhr

OPCW prüft Giftgas-Attacke in Syrien

 

Auch wenn die syrische Führung behauptet, es habe keinen Chemiewaffenangriff gegeben und von einer "Falschanschuldigung" der Opposition spricht, ermittelt im Fall des mutmaßlichen Giftgasangriffs in Syrien die Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW).

  • Die Waffenexperten der internationalen Organisation "sammeln und analysieren Informationen aus allen verfügbaren Quellen", teilte die OPCW am Dienstag in Den Haag mit. Sie zeigte sich "ernsthaft besorgt" über die Berichte aus Syrien.
  • Die OPCW war im vergangenen Jahr in einer gemeinsamen Untersuchung mit der UNO zu dem Schluss gekommen, dass die syrische Regierung bei mindestens drei Angriffen auf syrische Dörfer in den Jahren 2014 und 2015 Chemiewaffen eingesetzt hatte.

Mehr zu dem verheerenden Angriff lesen Sie hier.

16:01 Uhr

Diamant für 71 Millionen Dollar versteigert

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Rekord-Diamant "Pink Star"

(Foto: dpa)

Der Rekord-Diamant "Pink Star" hat bei einer Auktion in Hongkong einen neuen Besitzer gefunden. Wie das Auktionshaus Sotheby's mitteilte, ersteigerte die Hongkonger Juwelierkette Chow Tai Fook den rosafarbenen Stein am Dienstag für 71,2 Millionen Dollar (etwa 67 Millionen Euro).

  • Der "Pink Star", das Prunkstück der diesjährigen Juwelenauktion von Sotheby's, war bereits vor drei Jahren zu einem noch höheren Preis von 83 Millionen Dollar ersteigert worden. Da der Käufer später jedoch nicht zahlen konnte, nahm das Auktionshaus den Stein zurück. 
  • Das 59,6 Karat schwere Schmuckstück war vor 18 Jahren in Südafrika entdeckt und dann über einen Zeitraum von zwei Jahren geschliffen und poliert worden.

Mehr über den Über-Klunker lesen Sie hier.

15:43 Uhr

Nach 80 Jahren: Bierschnegel zurück auf Reeperbahn

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Moin, ich bin der Bierschnegel

(Foto: imago stock&people)

Seit 1935 Jahre hat sich der Bierschnegel nicht blicken lassen. Früher hat er hier die feuchten Keller inspiziert und sich in Gullys und Abwasserkanälen rumgetrieben. Und nun kehrt er zurück auf die Reeperbahn. Und das soll eine Nachricht sein? Was ist im Kaffee in der n-tv.de-Redaktion?

  • Nur Kaffee, lieber Leser! Denn bei dem Bierschnegel handelt es sich um eine Nacktschneckenart, die in der Hansestadt als ausgestorben galt, wie die Universität Hamburg mitteilt. Doch nun wurden einige Exemplare ausgerechnet auf der Reeperbahn entdeckt.
  • Der Name Bierschnegel geht auf das früher häufige Vorkommen in Brauereikellern zurück, wo sich die Nacktschnecke von Vorräten und Abfällen der Bierproduktion ernährte und als Vorratsschädling galt.
  • Der Bierschnegel mit dem lateinischen Namen Limacus flavus wird übrigens etwa zehn Zentimeter lang und ist durch sein charakteristisches Fleckenmuster, eine gelbgrünliche Färbung und durch blaugrau gefärbte Fühler gut von anderen heimischen Nacktschneckenarten zu unterscheiden.
15:21 Uhr

Häuser von Assad-Onkel in Spanien durchsucht

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Ermittler tragen eine Teppich aus einer der Assad-Immobilien.

(Foto: REUTERS)

Die spanische Polizei hat in Marbella Immobilien der syrischen Herrscherfamilie Assad  durchsucht und beschlagnahmt. Die Ermittler gingen dem Verdacht der Geldwäsche nach.

  • Grundlage für das Vorgehen sind Ermittlungen der französischen Justiz gegen den Onkel von Präsident Baschar al-Assad, Rifaat al-Assad. Dieser ist der Bruder des 2000 gestorbenen Staatschefs Hafis al-Assad. In dem Fall geht es offenbar um Geldwäsche im Zusammenhang mit Bandenkriminalität in Puerto Rico und Marbella.
  • Das Immobilienvermögen des Assad-Onkels und seiner Familie wird auf 691 Millionen Euro geschätzt. 1984 hatte Syriens damaliger Staatschef Hafis al-Assad seinen Bruder ins Exil gezwungen. Er befürchtete, dass dieser einen Staatsstreich gegen ihn unternehmen könnte.
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Rifaat Assad, Baschar al-Assads Onkel

(Foto: AP)

 

15:05 Uhr

Russland bestreitet Verantwortung für Luftangriff

Die russischen Streitkräfte haben jegliche Verantwortung für den mutmaßlichen Giftgas-Angriff in Syrien zurückgewiesen.

  • In der betroffenen Region um die Stadt Chan Scheichun habe die russische Luftwaffe keinerlei Bombenangriffe geflogen, teilte das Verteidigungsministerium mit.
  • Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte starben bei dem Angriff am Dienstagmorgen mindestens 58 Menschen. Die Beobachtungsstelle vermutete syrische oder russische Kampfjets hinter der Attacke, bei der auch Giftgas eingesetzt worden sein soll.

Mehr über den Angriff lesen Sie hier.

14:33 Uhr

Zeuge: Schlecker-Vermögen nahezu unangetastet

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Anton Schlecker auf dem Weg ins Gericht.

(Foto: dpa)

"Es ist nichts mehr da", sagte Maike Schlecker 2012 bei einer Pressekonferenz zur Pleite des Unternehmens zum Stand des Familienvermögens. Das ist einem Zeugen im Prozess gegen Anton Schlecker zufolge weit von der Wahrheit entfernt.

  • Die Familie Schlecker hat sich im Niedergang ihrer Drogeriemarktkette finanziell weitgehend schadlos gehalten. Das geht aus Gerichtsdokumenten hervor, die in dem Verfahren Thema waren.
  • Während Schulden für den Konzern aufgenommen wurden, gab es für die in dem Konzern ebenfalls tätigen Angehörigen keine Belastungen, ergab die Vernehmung eines für Steuern zuständigen früheren Schlecker-Prokuristen.

Mehr zum heutigen Verhandlungstag lesen Sie hier.

14:15 Uhr

Schichtwechsel

Volker Petersen verlässt die Nachrichtenwerkbank und Benjamin Konietzny hobelt jetzt die Meldungen zurecht. Falls Sie mir etwas zu sagen haben, tun Sie das bitte. Ich bin erreichbar unter benjamin.konietzny (at) nama.de oder bei Twitter.

14:17 Uhr

Frau findet Führerschein in neuem Portemonnaie

Führerschein

Führerschein

(Foto: dpa)

Haben Sie schon immer gedacht, Sie hätten das Zeug, Mitglied bei den "Drei Fragezeichen" zu werden? Dann lösen Sie mal diesen Fall:

  • Eine Frau bestellt sich im Internet ein Portemonnaie. Als es geliefert wird, öffnet sie es und macht einen seltsamen Fund. Es befindet sich bereits ein Führerschein darin - und der ist echt. Was ist da los?
  • Da ich mir ersparen will, nun verkehrt herum die Lösung aufzuschreiben und Ihnen, den Monitor umdrehen zu müssen, kommt die Lösung hier einfach so: Die Führerscheininhaberin hatte das Portemonnaie vorher bestellt, aber wieder zurückgeschickt - beim Onlineversandhaus hatte man die Fahrerlaubnis dann übersehen.
13:59 Uhr

Schulbus bremst, zwei Dutzend Verletzte

Jeder kennt das - steigt der Busfahrer in die Eisen, muss man sich gut festhalten. In Neuss hat das nun nicht so gut geklappt. In der rheinischen Stadt wurden mehr als 20 Insassen beim Bremsmanöver eines Busses verletzt. Ein Fahrradfahrer war neben dem Bus gestrauchelt, woraufhin der Fahrer stark bremste. Im Bus waren überwiegend Schulkinder, 24 Menschen mussten zum Arzt.

13:40 Uhr

Drei türkische Soldaten bei PKK-Anschlag getötet

Wieder zündet die PKK eine Bombe in der südosttürkischen Provinz Sirnak. Drei türkische Soldaten werden bei dem Anschlag getötet, fünf weitere verletzt.

  • Anschließend habe die Armee Luftschläge in der Region geflogen und sich Gefechte mit PKK-Kämpfern geliefert. Dabei seien fünf Kämpfer "neutralisiert" worden.
  • Damit meinen die türkischen Behörden "kampfunfähig machen", was meist töten bedeutet, aber auch verletzen oder gefangen nehmen heißen kann. 
12:54 Uhr

Zebrastreifen einfach selbst aufgemalt

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Hätte man auch ordentlicher machen können, aber seinen Zweck könnte dieser illegale Zebrastreifen durchaus erfüllen.

(Foto: dpa)

Selbstgemalte Zebrastreifen sorgen für Ärger im südhessischen Eppertshausen.

  • Die Stadt hat Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Die Polizei ermittelt wegen Amtsanmaßung, Sachbeschädigung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.
  • Gleich an zwei Stellen in der knapp 6000 Einwohner zählenden Gemeinde griffen der oder die Täter zum Pinsel. An einer Stelle wurden obendrein noch Parkbuchten aufgemalt.

"Das ist kein Kavaliersdelikt, und wir finden das auch überhaupt nicht witzig", sagte Bernd Hochstädter, Sprecher des Polizeipräsidiums Darmstadt. Wir natürlich auch nicht.

12:16 Uhr

Klinik mit Luftangriffsopfern bombardiert

Es klingt unglaublich, doch genau das sagt eine Meldung, die uns gerade erreicht. Nach dem Luftangriff in Syrien, bei dem Dutzende Zivilisten getötet worden sein sollen, wurde nun demnach auch ein Krankenhaus bombardiert, in dem die verletzten Opfer des ersten Luftangriffs versorgt wurden.

11:27 Uhr

Islamisten erschießen zwei russische Polizisten

Wieder kommt es zu einem Fall islamistischer Gewalt in Russland - am Kaspischen Meer erschießen Extremisten zwei Polizisten. In der Stadt Astrachan eröffneten sie bei einer Straßenkontrolle das Feuer. Acht Verdächtige seien bereits festgenommen worden. Aus dem Nordkaukasus haben sich auch Hunderte Männer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien und dem Irak angeschlossen.

11:06 Uhr

Hohe Schulden: Wasser für 350 Delmenhorster abgestellt

Den Wasserhahn aufdrehen und nichts passiert - das ist immer ein schlechtes Zeichen. So auch in Delmenhorst. Dort haben die Stadtwerke 350 Bewohnern von zwei Wohnblöcken das Wasser abgestellt. Die sind aber gar nicht schuld daran.

  • Ihre Eigentümergesellschaft habe Wasser- und Stromrechnungen nicht mehr bezahlt, wurde mitgeteilt. Jetzt gebe es Schulden von rund 185.000 Euro, teilt die Stadt mit.
  • Für die Bewohner wurde eine Notversorgung mit einem Standrohr und Zapfsäulen vor den Häusern eingerichtet. "Jetzt muss der Versorger reagieren", hieß es von der Stadt.
  • Warum die Eigentümergesellschaft nicht bezahle, wisse sie nicht, sagte die Sprecherin.
10:51 Uhr

Berliner Volksentscheid über Tegel rückt näher

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Der Flughafen Tegel im Nordwesten Berlins soll eigentlich stillgelegt werden. Doch ein Volksbegehren könnte das verhindern.

(Foto: imago/Jürgen Ritter)

Berlin und seine Flughäfen - immer für eine Schlagzeile gut. Vom BER brauchen wir gar nicht zu sprechen, dann gab es auch den stillgelegten Flughafen Tempelhof, auf dem ein Volksentscheid eine Bebauung verhinderte und nun steht Tegel im Mittelpunkt. Denn eine lautstarke Gruppe in der Bevölkerung fordert, diesen nicht stillzulegen, wenn (Stand jetzt: 2018) der BER eröffnet wird (Schrägstrich werden sollte).

  • Wie sich nun herausstellt, sind nun genügend Stimmen für das Volksbegehren über die Weiternutzung des Airports zusammengekommen.
  • 204.000 Mal wurde unterschrieben, 30.000 Mal mehr als nötig.
  • Das Berliner Abgeordnetenhaus könnte nun das Volksbegehren annehmen - da dies aber als unwahrscheinlich gilt, ist ein Volksentscheid über Schließung oder Weiternutzung des Flughafens zu erwarten.

Böse Zungen behaupten, dass die Befürworter Tegel nur behalten wollen, damit die Westberliner es nicht so weit zum Flughafen (der BER liegt weit im Südosten der Stadt) haben. Sie selbst sagen unter anderem, der BER sei schon jetzt zu klein und brauche Entlastung.

10:23 Uhr

May regt sich über Eiersuche ohne "Ostern" auf

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May weilte gerade auf Staatsbesuch in Jordanien, als sie sich äußerte.

(Foto: dpa)

Die britische Premierministerin findet es "absolut lächerlich", dass es im Vereinigten Königreich demnächst eine Eiersuche geben soll, der Verweis auf "Ostern" aber gestrichen wurde. Wie der "Guardian" berichtet, veranstaltet der "National Trust" die Suche jedes Jahr, der "Trust" ist eine landesweite Denkmalbehörde, die die historischen Orte und Parks Großbritanniens verwaltet. Auch Kirchenvertreter kritisierten, dass die Jagd auf Schokoeier von "Easter Egg Trail" in "Great British Egg Hunt" umbenannt wurde. "Ich bin nicht nur eine Pfarrerstochter, sondern auch Mitglied im National Trust", sagte Theresa May dem Sender ITV. "Ich finde ihren Standpunkt absolut lächerlich. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was sie sich dabei gedacht haben." Der Veranstalter hatte mitgeteilt, dass auch Angehörige anderer Glaubensrichtungen eingeladen werden sollten.

09:54 Uhr

Yücel meldet sich aus der Haft

Deniz Yücel

Deniz Yücel.

(Foto: Karlheinz Schindler/dpa-Zentralbild/dpa)

Gestern kam die Nachricht, dass Vertreter der deutschen Botschaft endlich den inhaftierten Journalisten Deniz Yücel besuchen dürfen. Nun meldet der sich aus dem Gefängnis zu Wort.

  • Er bedankte sich für die große Solidarität. "Da ich keine Briefe schreiben darf, übermittele ich diese Nachricht mündlich über meine wunderbaren Anwälte", heißt es in einer von der "Welt" veröffentlichten Botschaft Yücels.
  • "Auch wenn ich weiterhin in Isolationshaft gehalten werde und auch wenn das faktische Briefverbot fortbesteht, dringt die vielfältige Unterstützung, die Sie mir und meinen in der Türkei inhaftierten Kollegen zukommen lassen, bis hierher durch. Dafür meinen großen, herzlichen Dank!"

Er rief außerdem dazu auf, die Zeitungen "Cumhuriyet", "Birgün" und "Evrensel" zu abonnieren, selbst wenn man kein Türkisch spreche und nicht in der Türkei lebe - als Unterstützung der regierungskritischen Zeitungen und Beitrag zur Pressefreiheit.

09:38 Uhr

USA kürzen Zahlungen an Vereinte Nationen

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Der Sitz der Vereinten Nationen am East River von Manhattan in New York.

(Foto: AP)

Republikanische Regierungen in Washington gaben in der Vergangenheit nicht viel auf die Vereinten Nationen - die derzeitige auch nicht. Jetzt stellt das Weiße Haus Zahlungen an den Bevölkerungsfonds der UN (UNFPA) ein.

  • Der Fonds, der seit fast 50 Jahren Bevölkerungsprogramme in mehr als 150 Ländern finanziert, unterstütze Programme für erzwungene Abtreibungen und Sterilisationen, begründete das US-Außenministerium den Schritt in einem Brief an den Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses des US-Senats, Bob Corker.
  • Damit macht die Regierung unter US-Präsident Donald Trump erstmals seine Drohung wahr, die Mittel für die Vereinten Nationen zu kürzen.
09:23 Uhr

Aktivisten: Giftgas-Angriff in Syrien

Dass es Angriffe mit vielen Toten in Syrien gibt, ist trauriger Alltag in dem Bürgerkriegsland. So auch jetzt: In der Stadt Chan Scheichun im Nordwesten sollen 18 Zivilisten bei einem Luftangriff getötet worden sein, berichtet die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Doch diesmal soll Giftgas dabei zum Einsatz gekommen sein. Und da fragen wir uns natürlich gleich: Wer setzt denn dort Giftgas ein? Über die Fähigkeit, Luftangriffe zu fliegen, verfügen nur das Assad-Regime, Russland und die US-geführte Koalition. Ich schließe mal aus, dass Russland und die USA (inklusive Verbündeten) so etwas in diesem Konflikt tun würden. Bliebe nur noch Assad übrig - der hat aber eigentlich mal sein ganzes Giftgas-Arsenal vernichten lassen. Chlorgas durfte er allerdings behalten. Im vergangenen Jahr wurde ihm schon mehrfach vorgeworfen, wieder Chlorgas per Fassbomben einzusetzen.

Update: Mittlerweile ist von 35 Toten die Rede. Update 2: Nun soll es 58 Tote gegeben haben. Mehr dazu hier.

08:54 Uhr

Umstrittene Busse verschwinden aus Dresden

*Datenschutz

Zwei Monate standen drei Busse senkrecht vor der Frauenkirche auf dem Dresdner Neumarkt. Das sollte an das Leid in Aleppo erinnern - in der deutschen Stadt, die während des Zweiten Weltkriegs in einer Nacht in Schutt und Asche gelegt wurde. Doch die Parallele konnten manche nicht nachvollziehen. Aber dem Kunstwerk gelang es damit immerhin, die Leute zu erreichen, eine Debatte auszulösen und zu stören. Das ist heutzutage eine Menge. Jetzt werden die Busse wieder abgebaut, berichtet die "Sächsische Zeitung". Bis zum Mittag soll alles wieder so aussehen wie zuvor - dann werden die Busse nach Berlin gebracht. Dort sollen sie im Herbst am Maxim-Gorki-Theater ausgestellt werden.

08:25 Uhr

US-Republikaner machen Schritt auf Demokraten zu

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Trump hat bereits gesagt, er habe "phänomenale Pläne" für die Steuerreform.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Während der Regierung Obama herrschte absolute Eiszeit zwischen den Republikanern und den Demokraten in Washington. Doch nach dem Fiasko um die Gesundheitsreform merkt die Trump-Partei, dass sie ohne die Hilfe der Opposition nur schwer regieren kann. Da die geplante Steuerreform nicht auch noch danebengehen soll, machen sie nun einen Schritt auf die Demokraten zu.

  • Sie wollen sich mit ihnen abstimmen. Er könne nicht sagen, was dabei herauskommen werde, sagte der Vorsitzende des zuständigen Ausschusses im Repräsentantenhaus, Kevin Brady. Er sei jedoch an ihren Ideen interessiert.
  • Aus Kreisen der Kongresskammer verlautete, für Mittwoch sein ein erstes Treffen geplant. Ein Sprecher der Demokraten im Ausschuss lehnte eine Stellungnahme ab.

Eine Steuerreform ist in den USA ein harter Brocken - zuletzt gelang so etwas 1986. Einen neuen Anlauf zur Abschaffung von Obamas Krankenversicherungssystem plant der Präsident übrigens auch.

08:07 Uhr

Pilot erscheint betrunken im Cockpit

Ein Pilot gehört ins Cockpit, es sei denn, er ist betrunken. Diesen feinen Unterschied hat ein Flugzeuglenker in Kanada ignoriert und tauchte berauscht im Führerstand einer Boeing 737 auf.

  • Ein Gericht in der Provinz Alberta verhängte wegen Trunkenheit im Cockpit eine Haftstrafe von 219 Tagen, wie eine Gerichtssprecherin mitteilt. Nach seiner Entlassung darf der 37-Jährige zudem ein Jahr lang kein Flugzeug steuern.
  • Der Pilot der Fluggesellschaft Sunwing war am 31. Dezember kurz vor sieben Uhr morgens am Flughafen von Calgary schwer alkoholisiert im Cockpit einer Boeing 737 angetroffen worden. Die Maschine sollte ins mexikanische Cancún fliegen, an Bord befanden sich 99 Passagiere und fünf Besatzungsmitglieder.
  • Kurz vor dem Abflug fiel den Besatzungsmitgliedern auf, dass sich der Pilot sonderbar benahm und dann im Cockpit umkippte.
07:42 Uhr

Nordkorea droht mit Gegenmaßnahmen

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Beide lächeln, beide meinen es ernst: Kim Jong Un und Donald Trump.

(Foto: REUTERS)

Gestern sagte US-Präsident Trump, dass China das Nordkorea-Problem lösen solle, ansonsten wolle er es allein tun. Nun kommt die Antwort.

  • Pjöngjang droht mit Gegenmaßnahmen. Außerdem wurde das Militärmanöver vor der Küste Südkoreas kritisiert. Dieses "rücksichtlose Vorgehen" bringe die koreanische Halbinsel "an den Rand eines Krieges", sagte ein Ministeriumssprecher.
  • Die Vorstellung, Nordkorea mit Sanktionen von seiner "nuklearen Abschreckung" abbringen zu können, sei ein "kühner Traum", sagte der Sprecher. Er warf den USA vor, den Konflikt anzuheizen, um Nordkorea "die Luft abzudrehen". Sein Land habe darum "keine andere Wahl, als die nötigen Gegenmaßnahmen zu ergreifen".

Mehr dazu hier.

07:34 Uhr

Im Spreewald hat Post neues altes Transportmittel

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Sobald etwas postgelb ist, kann man damit auch Post ausliefern.

(Foto: dpa)

Woran denken Sie, wenn Sie vom Spreewald hören? Gurken? Richtig. Kanäle? Richtig. Bootsfahrten? Dingdingding. Die Post setzt nun das traditionelle Fortbewegungsmittel wieder ein. Im Spreewalddorf Lehde soll weiter der Postkahn zum Einsatz kommen.

  • Für Postbotin Andrea Bunar startet heute die Saison, wie die Deutsche Post DHL Group ankündigte.
  • Die 46-Jährige stellt Briefe und Päckchen in den Frühlings- und Sommermonaten mit dem Kahn auf dem Wasserweg zu, im Winter läuft sie die Strecke über Brücken ab und fährt ein Stück mit dem Auto.
  • Die Postzustellung per Kahn hat Tradition - sie jährt sich zum 120. Mal, wie das Unternehmen mitteilte.
07:13 Uhr

Melania Trump hat jetzt offizielles Foto

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Melania Trumps neues Foto.

(Foto: AP)

Haben Sie ein offizielles Foto von sich? Wenn nicht - Sie sind ja auch nicht First Lady der USA. Melania Trump hat jetzt sowas, siehe oben. Darin verschränkt sie die Arme, der Mund ist zu einem leichten Lächeln geöffnet und die Augen blicken dem Betrachter mit Interesse entgegen. Soll wohl seriös aussehnen - eine Frage habe ich aber (abgesehen davon, ob jemand bei der Nachbearbeitung beim Drücken des Weichzeichner-Buttons eingeschlafen ist). Was ist das im Hintergrund? Dass ich den Eindruck habe, es sei ein Spinnennetz, liegt wohl an mir.

Mehr dazu hier.

06:58 Uhr

Tote Hosen spielen in WG, bis Polizei kommt

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Campino ganz nah - das geht (fast) nur auf der Wohnzimmertour der Toten Hosen.

(Foto: dpa)

Die Toten Hosen halten den Kontakt zur Basis - und wie: Gestern Abend spielte die Band in einer WG in Wien, bis die Polizei kam. Die Punks im besten Alter nutzten das Sterbehaus von Ludwig van Beethoven für einen Auftritt ihrer "Magcial Mystery Tour", die nur in Wohnzimmern stattfinden soll.

Das Hüpfen der Fans habe den Boden wackeln lassen, berichtet die österreichische Nachrichtenagentur APA, Sänger Campino habe sich sogar aus dem Fenster gelehnt, um die draußen feiernden Fans zu begrüßen.

*Datenschutz

Und mit ihnen unter anderem "Alles aus Liebe" zu singen, wie natürlich bereits vorhandenes Videomaterial auf Youtube zeigt. Und am genialsten für die alternden Rocker dürfte gewesen sein, dass sich Anwohner beschwerten und die Polizei riefen. Zwei Beamtinnen schauten vorbei, abgebrochen wurde das Konzert aber nicht.

06:48 Uhr

2000 sitzen stundenlang auf A1 fest

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Nach diesem Unfall ging auf der A1 eine Weile nichts mehr.

(Foto: dpa)

Wenn Sie sich nun fragen, was "2000" in der Überschrift bedeuten soll: Menschen. Denn die mussten gestern stundenlang auf der Autobahn bei Münster in Westfalen ausharren, nachdem es einen Unfall mit einem Tanklaster gegeben hatte.

  • Feuerwehr und Rettungsdienst versorgten die Wartenden am Montagabend mit Getränken und Snacks, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte.
  • Der Stau löste sich gegen 19 Uhr wieder auf, nach und nach fuhren die Autos am Unglücksort vorbei. Etliche Lastwagen steckten am frühen Dienstagmorgen aber noch fest.
06:22 Uhr

Das wird heute wichtig

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Der britische Außenminister Boris Johnson empfängt heute Sigmar Gabriel.

(Foto: imago/CTK Photo)

Es ist der Dreiklang des Teufels, den Björn Alexander da gerade angeschlagen hat: Bodenfrost, Schauer, örtliche Gewitter - zusammen lässt uns der Klang dieser drei Worte erzittern und die Bettdecke über den Kopf ziehen. Aber da ich ja bereits am Schreibtisch sitze, kann ich Ihnen sagen, dass es so schlimm auch wieder nicht ist. Ich schlage also dringend die Inbetrachtziehung des Aufstehprozesses vor. Das wird heute wichtig:

  • Wir befassen uns natürlich weiter mit dem Anschlag von St. Petersburg.
  • Außenminister Gabriel reist nach London, dort trifft er seinen Amtskollegen Boris Johnson.
  • In Brüssel beginnt eine internationale Syrienkonferenz, es geht vor allem um Hilfe für die Menschen vor Ort.
  • Ab heute gibt es einen neuen 50-Euro-Schein.
  • Am Abend (20 Uhr, n-tv.de-Liveticker) wird Erstliga-Fußball gespielt. Unter anderem empfängt Hoffenheim die Bayern, der HSV tritt bei Borussia Dortmund an.

Ich heiße Volker Petersen und wünsche einen guten Morgen. Kontakt: volker.petersen (at) nama.de oder bei Twitter.

06:06 Uhr

Bodenfrost, Schauer, örtliche Gewitter

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Björn Alexander.

Der Start in den Tag bringt heute vor allem im Norden und Westen häufig leichten Frost oder Bodenfrost. Milder, aber auch wolkiger geht es hingegen im Süden und Osten los. Und auch tagsüber ist es von den Alpen bis herauf nach Berlin/Brandenburg häufiger mal bedeckt oder wechselhaft mit Schauern und örtlichen Gewittern. Im übrigen Land sieht's besser aus, denn vielfach überwiegt die Sonne. Dazu erreichen die Temperaturen am sonnigen Rhein frühlingshafte 17 oder 18 Grad. Im großen Rest landen die Werte bei maximal 10 bis 15 Grad. Morgen und übermorgen wird es dann von Nordwesten unbeständig, windig und kälter. Ab Freitag meldet sich von Südwesten her schrittweise der Frühling zurück. Damit wünsche ich Ihnen einen guten Start in den Tag. Ihr Björn Alexander