Dienstag, 06. Dezember 2016Der Tag

Heute mit Heidi Ulrich und Judith Görs
22:46 Uhr

Das war Dienstag, der 6. Dezember 2016

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Ein Nikolaus-Double schlendert über den Nostalgischen Weihnachtsmarkt an der St. Hedwigs Kathedrale in Berlin.

(Foto: dpa)

Liebe Leser, der Nachrichtentag neigt sich dem Ende entgegen. Falls Sie Fußballfan sind: In der Champions League hat Bayern München die Vorrunde mit einem 1:0-Prestigesieg gegen Atlético Madrid beendet. Die hoffnungslos unterlegene Borussia Mönchengladbach verlor dagegen beim FC Barcelona deutlich mit 0:4. Abgesehen vom Fußball war heute aber noch Folgendes wichtig:

Ich verabschiede mich an dieser Stelle in den Berliner Nebel. Haben Sie eine angenehme Nacht. Tschüss!

22:30 Uhr

CSU-Mann Söder tappt in Nikolaus-Fettnapf

Liebe Leser, ich hoffe, Sie wurden heute vom Nikolaus reicht beschenkt - CSU-Heimatminister Markus Söder jedenfalls freute sich auf Facebook diebisch über seinen Schoko-Weihnachtsmann. "Heute zur Kabinettssitzung gibt es heute sogar einen Nikolaus...", schrieb er via Facebook. Und es dauerte nicht lange, bis die Nutzer ihn mit Spott überschütteten, weil er Nikolaus mit Weihnachtsmann verwechselt hatte. "Das ist kein Nikolaus. Auch für evangelische Minister erkennbar, trägt er weder Stab, noch Mitra", motzte einer. Jemand, der sich immer wieder öffentlich auf die deutsche Leitkultur beruft, muss sich solche Kritik wohl gefallen lassen. Immerhin kommt der Weihnachtsmann bekanntlich aus den USA.

 

22:18 Uhr

Nach Olympia - Gewaltsame Proteste in Rio de Janeiro

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Demonstranten errichteten Barrikaden in den Straßen.

(Foto: dpa)

Nachdem die Regionalregierung in Rio de Janeiro ein Sparpaket in Höhe von umgerechnet rund 3,6 Milliarden Euro für das kommende Jahr angekündigt hat, ist es in der brasilianischen Metropole zu heftigen Straßenschlachten zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Hunderte Polizisten setzten Tränengas und Gummigeschosse ein, die Demonstranten errichteten brennende Straßenbarrikaden.

Die Menschen befürchten im Zuge der Sparmaßnahmen harte Einschnitte in den Bereichen Bildung, Soziales, Gesundheitsversorgung und Sicherheit. Der Bundesstaat Rio de Janeiro ist fast pleite - und neben den stark gesunkenen Erdöleinnahmen haben auch die Kosten für Olympia die Lage zusätzlich verschärft.

21:58 Uhr

Chinesischer Investor kauft englischen Provinz-Pub

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Xi Jinping und David Cameron im Pub.

(Foto: REUTERS)

Der Besuch des chinesischen Präsidenten Xi Jinping im vergangenen Herbst hat die englische Provinz-Kneipe "The Plough" in China berühmt gemacht - Xi hatte im "Plough" mit dem Ex-Premier David Cameron ein Bier getrunken und eine Portion Fish and Chips gefuttert. Seither ist der Pub zum Wallfahrtsort für chinesische Touristen geworden. Und sogar die Biermarke, mit der Xi damals anstieß, Greene King, verkaufte plötzlich sechs Mal so gut. Trotzdem hat der Kneiper seinen Pub nun verkauft - natürlich an einem chinesische Investmentfonds! Eigentlich stand "The Plough" gar nicht zum Verkauf. Das Angebot muss also ziemlich lukrativ gewesen sein ... Eine Kaufsumme nannte der Makler dennoch nicht.

21:35 Uhr

Jolie will wohl mit Kindern nach London ziehen

Ist das der wahre Grund für die gegen Brad Pitt erhobenen Vorwürfe der Kindesmisshandlung? Hollywood-Star Angelina Jolie hat angeblich ein großartiges Jobangebot von den Vereinten Nationen erhalten und soll deshalb schon seit einer ganzen Weile mit den Kindern nach London ziehen wollen. Das berichten mehrere Quellen dem US-Portal "TMZ". Demnach soll die sechsfache Mutter gewusst haben, dass ein Umzug nahezu unmöglich ist, solange nicht Pitts Anspruch auf ein gemeinsames Sorgerechet für die Kinder erlischt. Jolie engagiert sich schon seit Jahren als UN-Botschafterin.

21:14 Uhr

19-Jähriger überfährt zwei Frauen an Ampel

In Iserlohn ist es zu einem tragischen Unfall gekommen: Ein 19-jähriger Autofahrer hat an einer Ampel zwei Fußgängerinnen überfahren und schwer verletzt. Die Polizei vermutet, dass der Mann die rote Ampel wegen der tiefstehenden Sonne nicht gesehen hat. Auch die Fußgängerinnen selbst hat er offensichtlich übersehen.

Eine 54-Jährige wurde so schwer verletzt, das sie mit einem Rettungshubschrauber in eine Unfallklinik geflogen werden musste - ihre Begleiterin kam ins örtliche Krankenhaus. "Das ist ein Alptraum, den die Frauen da erlebt haben", sagte ein Polizeibeamter. "Wenn man bei Grün über eine Ampel geht, muss man sich auch drauf verlassen können, dass man sicher über die Straße kommt."

20:52 Uhr

L.A. erhöht Sicherheit nach Terror-Warnung

Wegen Hinweisen auf eine mögliche terroristische Attacke auf einen Bahnhof in Los Angeles hat die Polizei die Sicherheit in der gesamten Umgebung erhöht und Pendler gebeten, verdächtige Personen oder Gegenstände zu melden. Die Hinweise seien am Morgen bei der Anti-Terror-Einsatzgruppe des FBI eingegangen, sagte ein Sprecher der Behörde dem Nachrichtensender CBS. Nach Informationen von "internationalen Partnern", gebe es eine "potenzielle Bedrohung".

Ein Anrufer soll damit gedroht haben, im Laufe des Dienstags einen städtischen Bahnhof in direkter Nähe zu den Universal Studios anzugreifen. "Wir überprüfen aktuell die Glaubwürdigkeit der Drohung", so der Sprecher. Das Viertel rund um die Studios ist ein Touristenmagnet mit vielen Bars und Restaurants. Auch der Bürgermeister Eric Garcetti rief die Bürger zu Wachsamkeit auf.

20:30 Uhr

Listerien in Öko-Wurst entdeckt - Rückruf

Weil in drei Wurstsorten der Öko-Metzgerei "Landfrau" aus Emmering in Oberbayern Listerien entdeckt worden sind, ruft die Metzgerei drei Produkte zurück. Konkret geht es um Bierschinken, geräucherte Putenbrust sowie Lammsalami. Verbraucher könnten sich unter der Rufnummer 0800/5504403 direkt an den Kundenservice wenden. Vom Verzehr der Wurst wird wegen "potentieller Kontamination mit Listerien" dringend abgeraten.

20:10 Uhr

Trump hat angeblich alle Aktienanteile verkauft

Bereits im Juni soll sich der künftige US-Präsident Donald Trump von allen seinen Aktienanteilen getrennt haben. Das hat sein Sprecher Jason Miller bestätigt. Allerdings gab er weder bekannt, welchen Wert die Aktien hatten, noch gibt es einen Beleg für die Verkäufe. Laut "Washington Post" soll es um rund 40 Millionen Dollar gehen. Trump hatte demnach Anteile bei Banken und Ölfirmen erworben, die er nun veräußerte. Zuvor hatte es Bedenken gegeben, der Unternehmer könne als Staatsoberhaupt in einen Interessenkonflikt geraten.

19:55 Uhr

Merkel, Madonnna, Mittelklasse - Videos des Tages

 

19:34 Uhr

Pietro Lombardi will sich mit Sarah versöhnen

Nach der Trennungsschlacht zwischen DSDS-Sieger Pietro Lombardi und seiner (Noch-)Ehefrau Sarah schlägt der 24-Jährige nun versöhnlichere Töne an. Im "Bild"-Interview sagte er, bevor das einstige Paar die Scheidung einreichen werde, müssten sie "erst mal noch an ein paar Sachen arbeiten" und sich "über einiges klar werden". Dennoch will der Sänger nach der letzten gemeinsamen Sendung einen klaren Schlussstrich ziehen - und mit der Mutter seines Sohnes ein möglichst harmonischen Verhältnis aufbauen. "Es wäre schön, wenn wir es schaffen würden, freundschaftlich miteinander verbunden zu sein", so Lombardi. "Gerade sieht es ganz gut aus."

19:14 Uhr

Tölzerin zwei Tage in Sickerschacht gefangen

Eine 76-jährige Frau aus Bad Tölz ist nach zwei Tagen aus einem 2,5 Meter tiefen Sickerschacht in ihrem Haus befreit worden. Warum sie in den 50 mal 80 Zentimeter breiten Schacht stürzte, ist unklar. "Das ist ein uraltes Haus", sagte der Polizeisprecher. Weil das Haus in der Nähe der Isar steht, vermuten die Beamten, dass es sich um einen früheren Entwässerungsschacht bei Hochwasser handelte. "Normalerweise ist der Schacht mit Bohlen abgedeckt, und drei Bohlen hatte sie zur Seite gelegt." Ein Bekannter war misstrauisch geworden, nachdem er nichts von der Frau gehört hatte. Die Frau kam unverletzt, aber mit einer leichten Unterkühlung davon.

18:54 Uhr

Mehr Krebsfälle rund um Atommülllager Asse

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Die undatierte Aufnahme zeigt einen Radlader, der in der Schachtanlage Asse Fässer mit radioaktivem Müll in eine Kammer kippt.

(Foto: picture alliance / dpa)

Es ist ein schrecklicher Verdacht: Umweltschützer vermuten seit langem, dass radioaktive Strahlung aus dem maroden Bergwerk Asse bei Wolfenbüttel Krebs auslöst - nun zeigen Daten des Landkreises, dass es in der Region rund um das Atommülllager überdurchschnittlich viele Fälle von Schilddrüsenkrebs gibt.

  • Zwischen 2010 und 2014 habe es neun statt der statistisch zu erwartenden 3,8 neue Erkrankungsfälle gegeben. Betroffen seien sowohl Frauen wie Männer.
  • Bei Leukämie und anderen Blutkrebserkrankungen entsprach die Rate dagegen den statistischen Erwartungen.
  • Die Behörde bezog sich auf aktuelle Daten des Epidemiologischen Krebsregisters Niedersachsen (EKN).

Dass die Erkrankungen wirklich mit dem Atommülllager in Verbindung stehen, ist allerdings nicht bewiesen. In der Asse lagern rund 126.000 Fässer mit schwach und mittelradioaktiven Abfällen sowie Chemiemüll.

18:33 Uhr

Böhmermann karikiert Debatte um Freiburg-Mord

Der Mordfall um die Freiburger Studentin Maria L. hat in Deutschland hohe Wellen geschlagen. Der Umstand, dass ausgerechnet ein 17-jähriger Flüchtling als tatverdächtig gilt, hat die Flüchtlingsdebatte neu entfacht. Nun mischt sich auch ZDF-Satiriker Jan Böhmermann in den Diskurs ein. Über Twitter schrieb er: "Ich meine, deutsche Vergewaltiger bzw. Mörder sollten sich klar von ausländischen Vergewaltigern bzw. Mördern distanzieren!" Böhmermann ist dafür bekannt, aktuelle Ereignisse mit reichlich Zynismus zu kommentieren.

Zuvor hatte aber auch Freiburgs Bürgermeister Dieter Salomon in eine ähnliche Richtung argumentiert. Im "Spiegel"-Interview erklärte er, die Tat sei "nicht schlimmer, weil sie ein Flüchtling begangen" habe.

 

18:10 Uhr

Sattelzug fährt ohne Bremsen über A27

Die Polizei auf der A27 bei Loxstedt im Landkreis Cuxhaven einen Sattelzug aus dem Verkehr gezogen, der ohne funktionierende Bremsen unterwegs war. Der Fahrer transportierte darauf ein altes gepanzertes Militärfahrzeug, hieß es in einer Mitteilung der Polizei. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass keine der Bremsen an dem Fahrzeug funktionierte. Der Fahrer erklärte, dass er den Sattelzug mit bloßer Motorkraft bremsen könne. Außerdem habe er das Fahrzeug erst im November in Polen zur technischen Untersuchung gebracht. Dort habe es geheißen: "Alles gut". Die Polizei ließ ihn dennoch nicht weiterfahren. 

17:49 Uhr

Ex-"Löwe" Vural Öger meldet Privatinsolvenz an

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Vural Öger (l.) mit den anderen Löwen. 2015 stieg er aus der Sendung aus.

(Foto: picture alliance / dpa)

Er war einer der finanzstarken Investoren bei "Die Höhle der Löwen" - nun hat Vural Öger Privatinsolvenz angemeldet. "Nach dem Zusammenbruch seiner Unternehmensgruppe in Deutschland und der Türkei Anfang des Jahres" sehe sich der Reiseunternehmer "insbesondere aus übernommenen Bürgschaften" hohen Schulden ausgesetzt, teilte sein Insolvenzverwalter mit. Öger selbst hat sich bisher nicht geäußert.

Als Grund für die Firmenpleite hatte er aber im Dezember 2015 angegeben, die Zahl der Buchungen bei V.Ö. Travel sei dramatisch eingebrochen. Überangebote hätten einen Preisverfall ausgelöst. Und sein Geschäftsmodell habe deshalb keine Zukunft mehr.

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17:38 Uhr

"Reichsbürger" in Bayern hortete Waffenarsenal

Die Polizei hat bei einem sogenannten "Reichsbürger" in Niederbayern ein kleines Waffenarsenal beschlagnahmt. Der 75-jährige Mann hortete elf Gewehre, drei Pistolen und größere Mengen Munition in seiner Wohnung in Neufahrn. Die Beamten waren auf den Mann aufmerksam geworden, nachdem er beim Landratsamt Landshut Unterlagen nach dem Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetz aus dem Jahr 1913 beantragt hatte. Die Anhänger der Bewegung erkennen die Bundesrepublik nicht an und behaupten, das Deutsche Reich bestehe bis heute fort.

17:15 Uhr

Sexualmord an Siebenjähriger schockt Kolumbien

In Kolumbien hat die Vergewaltigung und Ermordung eines siebenjährigen Mädchens landesweit für Entsetzen gesorgt. Angehörige und Freunde der Familie demonstrierten in dem Armenviertel der Hauptstadt Bogotá, aus dem das Mädchen stammte, gegen sexuelle Gewalt gegen Frauen und Mädchen.

Die siebenjährige Yuliana war am vergangenen Wochenende erwürgt und mit Missbrauchsspuren in einer Wohnung in einem wohlhabenden Stadtteil aufgefunden worden. In der Nacht zu Dienstag wurde ein Architekt festgenommen. Er soll das Opfer mit seinem Wagen entführt haben. Gegen mehrere Bekannte von ihm ermittelt die Polizei wegen Mittäterschaft.

17:00 Uhr
16:40 Uhr

Armee erobert weitere Teile von Ost-Aleppo

Im Kampf um die syrische Großstadt Aleppo zeichnet sich eine Entscheidung ab: Syrischen Regierungstruppen haben nach Angaben der syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte fünf weitere von Rebellen kontrollierte Viertel im Ostteil der Stadt eingenommen. Am 15. November hatte die Armee von Machthaber Baschar al-Assad mit einer Großoffensive auf Ost-Aleppo begonnen.

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Ein Soldat der syrischen Armee schwenkt die Nationalflagge.

(Foto: AP)

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16:32 Uhr

CDU-Basis erteilt Merkel klaren Dämpfer

Klarer Dämpfer für die Kanzlerin: Beim CDU-Bundesparteitag in Essen wurde Angela Merkel mit nur 89,5 Prozent als CDU-Parteichefin wiedergewählt. "Ich freue mich über das Ergebnis", sagte Merkel - und das, obwohl es das zweitschlechteste Resultat ihrer bislang neun Wahlen zur Parteivorsitzenden ist.

Hier lesen Sie mehr zum Wahlergebnis.

16:13 Uhr

Neue Verstöße bei Organspenden aufgedeckt

Vier Jahre ist der Organspendeskandal her - nun haben Kontrolleure an drei deutschen Universitätskliniken erneut Manipulationen bei der Transplantation begehrter Spenderorgane festgestellt.

  • Die Prüfungs- und Überwachungskommissionen von Ärzten, Kliniken und Krankenkassen stellte systematische Richtlinienverstöße und Manipulationen bei Lungentransplantationen an der Universitätsklinik in Jena fest. Geprüft worden seien die Jahre 2013 bis 2015.
  • Auch bei den Lungentransplantations-Programmen der Unikliniken Hamburg-Eppendorf und Leipzig stelten die Prüfer systematische Manipulationen und Auffälligkeiten im Zeitraum von 2010 bis 2012 fest.

Immerhin: Die überwiegende Zahl der Prüfungen hat den Angaben nach keine Auffälligkeiten ergeben. 2012 waren in den Transplantionszentren Göttingen, Leipzig, München und Münster schwerwiegende Verstöße bei der Vergabe von Spenderlebern festgestellt worden. Daraufhin war das Transplantationsgesetz verschärft worden.

15:50 Uhr

Trump will neue "Air Force One" stornieren

Er selbst fliegt mit seiner privaten Boeing 757 - auch "Trump Force One" genannt - durch die Welt. Das Flugzeug soll angeblich stolze 100 Millionen Dollar, umgerechnet 89,9 Millionen Euro, gekostet haben. Damit gilt es als eines der luxuriösesten Privatflugzeuge der Welt. Doch an den Wert der neuen "Air Force One" reicht der Jet des künftigen Präsidenten nicht heran. Laut Trump soll das bei dem Flugzeugbauer Boeing in Auftrag gegebene Flugzeug rund vier Milliarden Dollar kosten.

Ob das wirklich der Fall ist, sei mal dahingestellt. Trump jedenfalls will den Auftrag jetzt stornieren. "Boeing baut eine nagelneue 747 Air Force One für künftige Präsidenten, aber die Kosten sind außer Kontrolle geraten", meckerte er auf Twitter. "Stoppt den Auftrag!" An der Börse rutschte die Aktie von Boeing daraufhin prompt um ein Prozent ins Minus.

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15:31 Uhr

Experten warnen vor Verbot von Kinderehen

Angesichts der steigenden Zahl von verheirateten Minderjährigen in Deutschland plant die Große Koalition ein Verbot von Kinderehen: Davor warnen nun allerdings Migrationsforscher. Sie wollen, dass im Ausland geschlossene Ehen mit Minderjährigen in Ausnahmefällen weiterhin anerkannt werden können.

  • Vor allem bei Jugendlichen, die 16 Jahre und älter seien, müssten auch in Zukunft Einzelfallentscheidungen möglich sein - etwa für den Fall, dass es bereits gemeinsame Kinder gibt.
  • Ein grundsätzliches Verbot dürfe nicht zu Lasten der Betroffenen gehen, sagte der Vorsitzende des Sachverständigenrates deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR), Thomas Bauer.

Diverse Unionspolitiker und die Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes sind allerdings klar gegen solche Einzelfallentscheidungen. In Deutschland leben derzeit etwa 1475 verheiratete Minderjährige. Ein Drittel davon ist jünger als 16 Jahre. Die meisten sind Mädchen aus Syrien, Afghanistan und dem Irak.

15:14 Uhr

Massiver Telefonausfall bei Hamburger Behörden

In Hamburg sind nach einer Störung mehrere Wachen der Polizei sowie der Feuerwehr nicht erreichbar. Auch ein eigens eingerichtetes Bürgertelefon zum bevorstehenden OSZE-Gipfel sei betroffen, hieß es vonseiten der Behörden. Wie die Polizei weiter mitteilt, sind aber die Notrufnummern 110 und 112 weiter erreichbar.

Eine Sprecherin von Dataport sagte der "Bild"-Zeitung, das Problem werde "durch eine Störung bei Telefónia ausgelöst". Über die Ursache konnte sie noch nichts Genaues sagen - und auch nicht darüber, wie lange die Störung voraussichtlich anhalten wird.

14:56 Uhr

Räuber fällt während Überfalls in Ohnmacht

Da war die Aufregung wohl einfach zu groß: In Düsseldorf ist ein Räuber während des Überfalls auf einen Lebensmittel-Discounter in Ohnmacht gefallen. Zuvor hatte der 40-Jährige mit einem Messer herumgefuchtelt und den Kassierer aufgefordert, die Kasse zu öffnen. Als der sich wehrte, schlug ihm der Räuber mit der Faust ins Gesicht. Es kam zum Handgemenge - und mittendrin wurde der Mann plötzlich bewusstlos. "Die Mischung aus Drogen, Alkohol und Stress war wohl zu viel", erklärte die Polizei. Der Mann ist bereits vorbestraft und soll nun dem Haftrichter vorgeführt werden.

14:34 Uhr

"Game of Thrones"-Star Peter Vaughan ist tot

Traurige Nachrichten für alle Fans der Serie "Game of Thrones": Schauspieler Peter Vaughan ist im Alter von 93 Jahren gestorben. Das meldet die BBC unter Berufung auf den Agenten des Briten. Details nannte er nicht. Vaughan spielte als Aemon Targaryen von 2011 bis 2015 in elf Episoden der mehrfach preisgekrönten Fantasy-Serie mit.

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Peter Vaughan.

(Foto: imago stock&people)

14:22 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leser, meine Kollegin Heidi Ulrich verabschiedet sich in den Feierabend. In den kommenden Stunden erfahren Sie im n-tv.de Tag von mir das Neueste aus Deutschland und der Welt. Mein Name ist Judith Görs. Wenn Sie Wünsche, Anregungen oder Kritik loswerden möchten, schreiben Sie mir gern via Twitter oder per E-Mail an judith.goers@nachrichtenmanufaktur.de. Kommen Sie gut durch den Nachmittag!

14:05 Uhr

Aleppo: Damaskus stellt Bedingungen für Waffenruhe

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Rauch steigt über einer Wohngegend im Westen Aleppos auf.

(Foto: AP)

Die syrische Regierung hat Bedingungen für eine Waffenruhe in Aleppo gestellt, die aber kaum zu erfüllen sind. Die Angriffe sollen nur aufhören, wenn alle Rebellen die Stadt verlassen. Die Rebellen haben aber schon mehrmals gesagt, dass sie nicht aufgeben wollen. Syrische Regimetruppen haben in den vergangenen Tagen weite Teile Ost-Aleppos eingenommen und die Rebellen zurückgedrängt. Eine Resolution des UN-Sicherheitsrats für eine vierwöchige Feuerpause war erst gestern gescheitert. Russland hatte sie blockiert. Auch Gespräche über eine Waffenruhe zwischen Moskau und Rebellen brachten nichts.

13:45 Uhr

Internet-Puppen sollen abhören können

Es gibt tatsächlich Puppen, die mit dem Internet verbunden sind. Kinder können ihnen Fragen stellen. Eine App in der Puppe lässt dann die Puppe antworten. Dieses Spiel ist aber nicht ungefährlich. Es könnte nämlich passieren, dass nicht die App antwortet, sondern ein völlig fremder Mensch, warnen Verbraucherschützer aus mehreren europäischen Ländern. Es geht um die Puppen "My Friend Cayla" und dem Roboter "i-Que". Jeder in der Nähe der Spielzeuge könne sich über Bluetooth mit den Puppen verbinden und sie als eine Art Headset für das Smartphone nutzen. Laut den Verbraucherschützern machen die Puppen auch noch Schleichwerbung.

13:19 Uhr

Italiens Innenminister rechnet offenbar mit Neuwahlen

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Matteo Renzi (l.) und Sergio Mattarella.

(Foto: dpa)

Noch ist nicht klar, ob es in Italien Neuwahlen geben wird. Italiens Innenminister Alfano rechnet aber offenbar mit Neuwahlen. Er sagte der Zeitung "Corriere della Sera", nach einem Gespräch mit Ministerpräsident Renzi gehe er davon aus, dass ein Wahltermin im Februar angestrebt werde. Renzi hatte nach der Niederlage beim Verfassungsreferendum seinen Rücktritt angekündigt. Staatspräsident Mattarella bat Renzi jedoch, bis zur Verabschiedung des Haushalts 2017 im Amt zu bleiben. Eigentlich wird in Italien erst 2018 wieder gewählt. Mattarella könnte die Wahlen vorziehen. Dafür müsste allerdings erst noch das Wahlgesetz geändert werden.

12:58 Uhr

Ist Merkel noch die richtige Kanzlerin?

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Ist Merkel noch die richtige Kanzlerin?

 

12:36 Uhr

Horror von Höxter - Angeklagte schildert Details

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Die Angeklagten Wilfried Max W. und Angelika W. vor dem Landgericht Paderborn.

(Foto: dpa)

Beim Mordprozess um das "Horror-Haus" von Höxter sind grausame Einzelheiten bekannt geworden. Die Angeklagte, Angelika W., schilderte, was mit einer der getöteten Frauen passiert sein soll. W. sagte, die Frau sei nachts an einem Heizungsrohr angekettet gewesen und habe nicht zur Toilette gedurft. Später habe die Frau nur noch in einer Badewanne schlafen dürfen. W. sagte auch, ihr Ex-Mann habe dem Opfer Pulver ins Essen gemischt, das es nicht vertrug. Das Opfer sei auch mit heißem Wasser misshandelt worden.

Angelika W. und Wilfried W. sind wegen Mordes angeklagt. Ihnen wird vorgeworfen, über Jahre Frauen mit Kontaktanzeigen in ihr Haus nach Ostwestfalen gelockt zu haben, um sie brutal zu misshandeln. Zwei Frauen starben infolge der Quälereien.

12:18 Uhr

EU will Brexit-Vertrag bis Oktober 2018

Brüssel drückt beim Brexit auf's Tempo: Großbritannien und die EU müssen spätestens bis Oktober 2018 einen Vertrag zum Brexit schließen. Der sagt jedenfalls die EU-Kommission. Die Verhandlungen über den EU-Austritt sollen bis Ende März beginnen. Damit blieben also nur 18 Monate, um den Austrittsvertrag auszuhandeln,  sagte der Brexit-Verhandlungsführer der Kommission, Michael Barnier.

Eine ausführliche Meldung gibt es hier.

12:10 Uhr

Merkel: Flüchtlingssituation darf sich nicht wiederholen

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Die Kanzlerin beim CDU-Parteitag in Essen.

(Foto: dpa)

Angela Merkel soll gleich als CDU-Chefin wiedergewählt werden. Vor der Abstimmung hat sie noch einmal daran erinnert, was passiert ist, seit sie das letzte Mal zur CDU-Chefin gewählt wurde: Terroranschläge in Paris, immer wieder Probleme bei der Ukraine-Krise, ein weiteres Hilfspaket für Griechenland und die Flüchtlingskrise. Viele Menschen hätten das Gefühl, die Welt sei aus den Fugen geraten, sagte sie. So eine Situation wie 2015 "kann und darf sich nicht wiederholen", betonte Merkel mit Blick auf die vielen Flüchtlinge. Das sei ihr politisches Ziel. Schleppern müsse das Handwerk gelegt werden, Menschenleben gerettet werden, sagte sie beim Parteitag in Essen. Dafür seien auch "Migrationspartnerschaften" mit afrikanischen Staaten wichtig.

Mehr dazu lesen Sie hier.

12:00 Uhr

Schlagzeilen am Mittag

 

11:34 Uhr

Ferieninsel Koh Samui ist überflutet

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Überschwemmungen in der Provinz Nakhon Si Thammarat.

(Foto: REUTERS)

Viele Urlauber wollen dem Winter entfliehen und nach Thailand. Doch dort ist es in einigen Regionen gerade alles andere als schön und sogar gefährlich. Heftiger Monsunregen hat nämlich die Ferieninsel Koh Samui unter Wasser gesetzt. Auch umliegende Provinzen sind betroffen. Im Süden Thailands kamen mindestens 14 Menschen ums Leben. Viele Straßen stehen knietief unter Wasser. Anwohner sind mit Gummibooten unterwegs. Am Baden am Strand ist dort gar nicht zu denken: Die Behörden erklärten Koh Samui sowie die Insel Koh Phangan und mehrere weitere Distrikte zum Katastrophengebiet. Einige Flüge und Fähren fielen aus.

11:13 Uhr

Polen liefert Polanski nicht an USA aus

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Roman Polanski lebt in Frankreich, er hat die polnische und die franzöische Staatsbürgerschaft.

(Foto: AP)

Polen wird Starregisseur Roman Polanski nicht an die USA ausliefern. Das Oberste Gericht in Warschau wies einen Berufungsantrag des Justizministers zurück. Damit ist das Verfahren endgültig beendet und eine mögliche Auslieferung somit vom Tisch. Ein Gericht in Krakau hatte seine Auslieferung im vergangenen Jahr abgelehnt. Polanski soll 1977 in Kalifornien eine 13-Jährige vergewaltigt haben. Die US-Justiz versucht seit Jahren, ihn deshalb vor Gericht zu bringen.

10:47 Uhr

Ivanka Trump zieht es wohl nach Washington

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Was genau sind die Ambitionen von Jared Kushner und Ivanka Trump?

(Foto: dpa)

Donald Trump wird in Washington anscheinend doch nicht ganz ohne seine Familie sein. Seine Frau Melania und Sohn Barron sollen zwar in New York bleiben. Aber seine Tochter Ivanka und ihr Mann Jared Kushner denken über einen Umzug in die Hauptstadt nach, wie mehrere US-Medien berichten. Das Paar suche gerade nach einer passenden Bleibe für sich und seine drei Kinder, heißt es. Ivanka und Kushner könnten in Trumps Präsidentschaft sehr wichtige Rollen spielen. Kushner gilt als eine der einflussreichsten Figuren hinter den Kulissen sowohl des Wahlkampfs als auch der jetzigen Übergangsphase.

10:29 Uhr

Bericht: SPD plant höhere Steuern für Spitzenverdiener

Die CDU hat gestern erste Wahlversprechen gemacht. Nun ist anscheinend die SPD dran. Die "Rheinische Post" schreibt, dass die Sozialdemokraten Top-Verdiener stärker steuerlich belasten wollen, wenn sie bei der Bundestagswahl im kommenden Jahr gewinnen. Damit solle Spielraum für die Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen geschaffen werden. Für Top-Verdiener soll demnach der Spitzensteuersatz von 42 Prozent leicht ansteigen. Geplant sei unter anderem auch, große Vermögen wie große Erbschaften zu besteuern, schreibt die Zeitung und beruft sich auf Parteikreise.

10:10 Uhr

Erdogan soll per Dekret regieren können

In der Türkei gilt nach dem gescheiterten Putschversuch noch immer der Ausnahmezustand. Deshalb kann Präsident Erdogan per Dekret regieren. Wenn es nach ihm und seiner Partei AKP geht, soll das zum Dauerzustand werden. Sie planen ein Präsidialsystem. Ministerpräsident und AKP-Chef Yildirim sagte, in dem Präsidialsystem sollte Erdogan weiterhin per Dekret regieren können – auch ohne Notstand. Die AKP und die kleineste Oppositionspartei MHP haben zusammen genügend Stimmen im Parlament, um ein Referendum darüber in die Wege zu leiten. Die anderen Oppositionsparteien warnen dagegen vor einer "Diktatur".

Mehr Informationen finden Sie hier.

10:08 Uhr

Urteil: Atomkonzerne sollen entschädigt werden

Entscheidung zum Streit um den beschleunigten Atomausstieg: Den Energiekonzernen steht eine "angemessene" Entschädigung zu, urteilt das Bundesverfassungsgericht. Geklagt hatten Eon, RWE und Vattenfall.

Mehr dazu jetzt hier.

09:47 Uhr

Warnung vor Glatteis im Osten

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Vorsicht, es könnte heute rutschig sein!

(Foto: picture alliance / dpa)

In Berlin scheint es sehr große Unterschiede zu geben: Der eine Kollege musste vom Fahrrad absteigen und schieben, weil es so glatt war. Der andere konnte nur herzlich über die Wetterwarnungen lachen. Ob es bei Ihnen glatt ist, müssen sich selber herausfinden. Aber bitte vorsichtig, denn in Berlin und Teilen Brandenburg gibt es eine amtliche Warnung vor Glatteis und Frost

Auch ansonsten bleibt die Glättesituation vor allem östlich der Elbe angespannt, warnt unser Meteorologe Björn Alexander. Denn dort ziehen schwache Niederschläge durch, die zum Teil auch als Regen oder Nieselregel niedergehen.

n-tv Meteorologe Björn Alexander

n-tv Meteorologe Björn Alexander

Treffen diese Tropfen auf die gefrorenen Böden, dann droht gefährlicher Glatteisregen. Das betrifft besonders die Regionen im Raum Berlin/Brandenburg bis herüber in den Osten von Sachsen-Anhalt sowie Teile Sachsens. Grund hierfür ist mildere Luft in den höheren Schichten der Atmosphäre. Hier bildet sich Regen, der dann auf die kalte Luft weiter unten sowie den Frost am Boden trifft und dort sofort gefrieren kann.

09:23 Uhr

China nennt Trump "diplomatischen Anfänger"

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Taiwans Staatschefin Tsai Ing-wen, Donald Trump und Chinas Präsident Xi Jinping.

(Foto: AP)

Einen "diplomatischen Anfänger".  So nennen Chinas Staatsmedien den künftigen US-Präsidenten Trump. Außerdem verhöhnten sie Trumps Spruch aus dem Wahlkampf. Spannungen mit China würden nicht dazu beitragen, "Amerika wieder groß zu machen", hieß es etwa in der "Volkszeitung", dem Sprachrohr der Kommunistischen Partei. Auch in der "Global Times" wurde Trump als unerfahren und gedankenlos kritisiert. Er müsse sich "an die Regeln des großen Machtspiels" halten. Der Grund für den Ärger ist ein Telefonat zwischen Trump und Taiwans Staatschefin Tsai. Trump brach damit mit jahrzehntelangen diplomatischen Gepflogenheiten. China sieht Taiwan als sein Gebiet an.

09:29 Uhr

Cazeneuve wird Frankreichs neuer Premier

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Bernard Cazeneuve.

(Foto: imago/PanoramiC)

In Frankreich steht fest, wer neuer Premierminister wird: Es sei der bisherige Innenminister Bernard Cazeneuve, erklärt der Elysée-Palast. Regierungschef Manuel Valls hatte seinen Rücktritt angekündigt. Er will stattdessen für die Sozialisten als Präsidentschaftskandidat antreten. Cazeneuve ist seit 2014 Innenminister. Seine Amtszeit wird vom Kampf gegen Terrorismus bestimmt.

Update: Neuer Innenminister wird der Fraktionschef der Sozialisten, Bruno Le Roux.

Mehr dazu lesen Sie hier.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

 

08:32 Uhr

Ölkonzerne ersteigern Offshore-Felder

Rohöl (WTI)
Rohöl (WTI) 109,92

Ölvorkommen vor der Küste Mexikos sind versteigert worden. Die Rechte an der Entwicklung der Felder haben sich die großen Ölkonzerne gesichert. Darunter Exxon Mobil und Chevron. Zu den größten Gewinnern zählt die chinesische Cnooc, die die Rechte an der Exploration und Entwicklung zweier Felder im Golf von Mexiko erhielt. Das Herzstück der Auktion – das Trion-Ölfeld – hat sich die australische BHP Billiton gesichert, für 624 Millionen Dollar. Das Trion-Feld war 2012 entdeckt worden. Die Reserven werden auf rund 485 Millionen Barrel geschätzt. Die Entwicklung soll rund 11 Milliarden Dollar kosten.

08:10 Uhr

Angriff auf US-Kapitol geplant – IS-Anhänger verurteilt

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Das Kapitol in Washington ist Sitz des Senats und Repräsentantenhauses.

(Foto: picture alliance / dpa)

Ein Sympathisant der Terrormiliz Islamischer Staat muss für 30 Jahre ins Gefängnis. Ein Gericht im US-Bundesstaat Ohio hat den 22-Jährigen verurteilt. Der Mann hatte im Prozess zugegeben, dass er einen Anschlag geplant hatte. Er wollte das Kapitol während einer Rede von Präsident Obama mit Bomben und Schusswaffen angreifen und Obama töten. Der Mann war im Januar 2015 festgenommen worden, als er 600 Schuss Munition und Waffen kaufen wollte. Seine Vertediger hatten versucht, eine geringere Strafe zu erstreiten. Ihr Mandant sei verwirrt gewesen und habe in einer Fantasiewelt gelebt, sagten sie.

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08:01 Uhr

Habeck warnt vor zu großer Merkel-Nähe

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Robert Habeck (l.), Katrin Göring-Eckardt, Anton Hofreiter und Cem Özdemir bewerben sich als Spitzenkandidaten der Grünen.

(Foto: dpa)

Was kommt nach der Bundestagswahl 2017? Unter anderem wird über Schwarz-Grün spekuliert. Doch zu viel Nähe zur CDU und Angela Merkel kann der Grünen-Politiker Robert Habeck gar nicht haben. Habeck ist Umweltminister in Schleswig-Holstein und bewirbt sich um die Spitzenkandidatur seiner Partei für die Bundestagswahl. "Wir dürfen nicht auf der Schleimspur in irgendwelche Kabinette kriechen", sagte er dem "Spiegel". Natürlich wolle er seine Partei in eine Regierung führen, sagte Habeck. "Nur: Das schaffen wir nicht, wenn wir Union, SPD oder Linken hinterherrennen. Wir müssen so stark werden, dass die anderen sich an uns orientieren müssen."

07:30 Uhr

Condor zeigt noch immer Video mit Schumi-Double

Der fatale Skiunfall von Michael Schumacher ist inzwischen drei Jahre her. Umso erstaunlicher, dass bei der Fluggesellschaft Condor offenbar noch immer ein Sicherheitsvideo mit einem Schumacher-Doppelgänger läuft. Warum wurde das Video nicht ausgetauscht? Das Feedback der Gäste sei positiv, sagte ein Condor-Sprecher der "Bild"-Zeitung. Lange wird es trotzdem nicht mehr zu sehen sein: Es soll Mitte nächsten Jahres ersetzt werden.

 

07:20 Uhr

Jimmy Kimmel moderiert Oscar-Verleihung

Der Komiker Jimmy Kimmel wird die Verleihung der Oscars moderieren. Ausnahmsweise mache er keine Scherze, er werde tatsächlich der Gastgeber sein, twitterte er. Kimmel hatte auch schon durch die Emmy-Verleihung geführt. Bekannt ist er für seine Late-Night-Show "Jimmy Kimmel Live!". Der Mann wird übrigens zum zweiten Mal Vater. Während er Gastgeber der Oscars sein werde, werde seine Frau Gastgeber eines Babys sein, sagte Kimmel. "Ich moderiere die Oscars und ich hatte Sex. Zwei Dinge, die ich als Teenager nicht für möglich gehalten hätte", freute sich der Moderator", freute er sich.

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06:57 Uhr

Bericht: Fünftel der Bevölkerung ist armutsgefährdet

Gerade jetzt vor Weihnachten ist das Geld bei vielen knapp. Andere müssen das ganze Jahr zusehen, wie sie überhaupt über die Runden kommen. Und das ist laut einer Statistik ein beachtlicher Teil der Bevölkerung hier in Deutschland. Die "Saarbrücker Zeitung" berichtet von Daten der Europäischen Statistikbehörde Eurostat – danach war 2015 ein Fünftel der Bevölkerung von Armut bedroht. Das waren etwa 16 Millionen Menschen.  

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Aus den Eurostat-Daten geht hervor, wie viel Nettoeinkommen die an der Armutsschwelle lebenden Personen im Schnitt tatsächlich beziehen.

(Foto: dpa)

In dem Bericht heißt es weiter, im Schnitt hatten armutsgefährdete Menschen in Deutschland ein monatliches Durchschnittseinkommen von 719 Euro. Die offizielle Armutsschwelle lag bei einer alleinlebenden Person im vergangenen Jahr bei 1033 Euro im Monat.

Was bedeutet armutsgefährdet? Eurostat definiert das so: Das sind Menschen, die auch nach der Zahlung von Sozialleistungen ein vergleichsweise niedriges Einkommen aufweisen oder es sich nicht leisten können, ihre Wohnungen regelmäßig zu heizen und Telefonrechnungen zu bezahlen.

06:37 Uhr

Das Wetter mit Björn Alexander

n-tv Meteorologe Björn Alexander

n-tv Meteorologe Björn Alexander

Heute ist Nikolaus und der kann bereits zum dritten Mal in Folge seinen Schlitten getrost zuhause lassen. Denn in Sachen Schnee gibt’s nichts zu vermelden. In Bezug auf’s winterliche Feeling hingegen schon. Denn es ist natürlich vielerorts mal wieder ein kalter Start in den Tag. Am kältesten ist es in der Früh in den hochgelegenen Muldenlagen im Süden und Südosten mit -10 bis -16 Grad. Aber auch in Bielefeld, Netphen (beides NRW), Papenburg, Hambühren (beides Niedersachsen) oder Rudolstadt (Thüringen) ist es mit -9 Grad um 6 Uhr in der Früh fast schon hochwinterlich kalt. Und natürlich müssen Sie auch mit weiteren Boten des Winters rechnen. Im Raum Berlin/Brandenburg fällt vereinzeltet etwas Regen, der am gefrorenen Boden für akute Glätte sorgen kann! Derweil wabern von der Landesmitte südwärts teils dichte Nebelfelder mit Sichtweiten unter 50 Metern. Und natürlich kann es bei Frost nach wie vor Reifglätte geben. Tagsüber halten sich dann von Elbe nord- und ostwärts dichtere Wolken und bringen immer wieder etwas Regen oder Nieselregen mit, der weiterhin gefrieren kann. Richtung Westen ist es deutlich schöner. Und auch im Süden bringt der Tag abseits einiger zäher Nebelfelder viel Sonne. Dazu im Dauernebel örtlich nicht über -3 Grad. Mit Sonne werden es dagegen im Westen bis 6, auf den Höhen von Eifel, Schwarzwald und Schwäbischer Alb bis 8 bis 10 Grad. 

06:21 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leser,

heute will sich Angela Merkel wieder zur CDU-Chefin wählen lassen. Sie hält beim Parteitag in Essen eine Rede. Es wird dann wieder Applaus mit der Stoppuhr gestoppt. Außerdem wird bei der Abstimmung genau hingeguckt, ob es einen Denkzettel gibt oder nicht. Bei Merkels letzter Wahl bekam sie fast 97 Prozent. Und das ist heute sonst noch los:

  • Der französische Premier Valls tritt zurück. Er hatte gestern gesagt, dass er sich als Präsidentschaftskandidat für die Sozialisten bewirbt.
  • Die Nato-Außenminister treffen sich in Brüssel. Sie beraten darüber, wie die Beziehung mit den USA nach dem Wahlsieg Trumps aussehen soll. Trump hatte unter anderem die Beistandsgarantie in Frage gestellt.
  • Das Bundesverfassungsgericht urteilt im Streit um den Atomausstieg nach der Fukushima-Katstrophe. Es geht darum, ob die AKW-Betreiber Anspruch auf Entschädigungen in Milliardenhöhe haben.
  • Auf der ganzen Welt wurden wieder Schüler getestet - die Pisa-Studie 2015 wird veröffentlicht.
  • In der Silvesternacht wurde in Bayern eine Elfjährige erschossen. Der mutmaßliche Schütze steht ab sofort vor Gericht.

Mein Name ist Heidi Ulrich, guten Morgen und einen frohen Nikolaus!

06:00 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

 

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